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Reviews 1 bis 25 (von 25 insgesamt):
26.01.2021 | 11:02 Uhr
Hallöchen liebe Suiren :D

Was war das niedlich!

Diese Geschichte habe ich sehr genossen, auch wenn manche Stellen schon fast einen fließenden Übergang (oder zumindest das Potenzial) für einen Horrorfilm hatten. Vor allem als Ranpo das Kind entdeckt sind meine Gedanken total mit mir durchgegangen, weil ich immer noch von einem Rätsel/Mordfall ausgegangen bin- gut das es nicht der Fall war ^^'.

Schön das du an Karl gedacht hast. Insgesamt passt die Waschbärverliebtheit in der Traumwelt denke ich sehr gut zu Poe, den hast du gut getroffen. Natürlich ist sein Traum auch teilweise super schräg, aber es ist halt sein individueller Traum. Umso überraschend und passend, dass es für Poe und für Ranpo eine (fast) perfekte Traumwelt ist.

Die Stelle im Büro war schlimm, weil man da so mitleiden musste. Es war klar das es nicht die Echten Detetkive sein konnten (Spannender Gedanke, hätte Poe es geschafft sie in dem Buch einzufengen?). Ich hab mich persönlich aber riesig gefreut die anderen Detektive "wiederzusehen", gerade weil ich diesen Detekteialltag so mag. Und dann hat man als Leser gemeinsam mit Ranpo entdeckt, dass hier was nicht stimmt.

Ich fand es total toll das du Poes Fähigkeit so mitaufgenommen hast und dabei so nah am Original geblieben bist. Da vergesse ich immer schnell wie mächtig er eigentlich ist- in gewisser Weise ist es ja das genaue Gegenteil zu der Seite aus dem Buch, welche die Realität umschreiben kann.

Ganz viele Grüße,

Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 27.01.2021 | 19:47 Uhr
Guten Abend liebe Iruka ❤

Aw, freut mich sehr, dass du den OS niedlich findest und genossen hast *-*
Haha, wirklich, ein Horrorfilm? xD
Nachträglich betrachtet finde ich das mit dem Kind auch ein bisschen seltsam... das hätte ich besser gelassen. ^^' Aber beim Schreiben wollte ich möglichst weit ausholen, woran Poe alles denkt, um alle eventuellen Wünsche von Ranpo jetzt und in der Zukunft abdecken zu können. ;)
Ranpo und Poe sind für mich zwei völlig "unschuldige" Charaktere, darum wollte ich ihnen eine süße, romantische, leicht-kitschig angehauchte Geschichte schreiben ;)

Ja, ich liebe Karl *-*
Stimmt, seine Waschbärverliebtheit musste berücksichtigt werden, ich habe meiner Fantasie da freien Lauf gelassen. xD Aw, danke, ich freue mich, dass du Poes Darstellung gelungen findest. :3
Du hast recht, sein Traum ist eindeutig schräg xD Aber er ist auch ein bisschen schräg und da es ja ein Traum ist... ;)
Ich hätte aber auch nichts dagegen, von schneebedeckten Bergen gleich an den Strand gehen zu können oder in einem Schloss, das zur Hälfte aus Süßkram und Büchern besteht, zu leben xD Eine Brise meiner Träume ist also auch enthalten ;)

Ich kann gut verstehen, dass die Büroszene schlimm für dich war... (Das ist wirklich ein spannender Gedanke. Ich weiß es leider nicht, glaube aber nicht, dass es möglich ist. Sonst müsste Poe Ranpo seine Bücher nicht extra lesen lassen, sondern könnte ihn einfach "hineinschreiben", oder?)
Bei der überspitzten und teilweise bizarren Darstellung der anderen Detektive war ich wirklich ein wenig unsicher, aber Ranpo sollte schließlich merken, dass etwas nicht stimmt... ^^'
Da es aber auf dich so gewirkt hat, bin ich jetzt beruhigt, danke :)

Vielen Dank. *-* Bei "Streunergeschichten" versuche ich mich dicht am Original zu halten, aber ich schaffe es leider nicht immer so schön wie hier :)
Stimmt, Poe ist mit seiner Fähigkeit eigentlich ziemlich mächtig. Aber irgendwie ist er leicht zu unterschätzen... ^^'
Darüber habe ich bis jetzt noch nicht nachgedacht, aber jetzt wo du es sagst... :o Du hast völlig recht, seine Fähigkeit ist genau das Gegenteil von diesem Buch :o Spannend...

Vielen lieben Dank, dass du mir so fleißig Feedback hinterlässt. ❤

Ganz liebe Grüße
deine Suiren
25.01.2021 | 09:38 Uhr
Guten Morgen, meine Liebe ❤

Dieser OS ist so wundervoll und zieht einen sofort in seinen Bann. Ich war am Schluss schon etwas traurig, dass er zu Ende ist. Das war mal etwas ganz anderes, so schön romantisch und ein wenig kitschig, aber auf eine richtig angenehme Weise. Hach, da möchte man schon gerne mit den beiden tauschen... ^^
Und wiedermal kann ich deinen Schreibstil - all die Um- und Beschreibungen, die Szenen und welche Gefühle du damit ausgelöst hast - nur bewundern und loben. Einfach wunderschön.

Als Ranpo in der Traumwelt aufgewacht ist und diese besichtigt hat, kam mir sofort ein Gedanke in den Kopf: Ich will da auch hin und zwar unverzüglich! Es war einfach alles richtig magisch und märchenhaft, so stimmig, voller Fantasie und Herz. Wer möchte darin denn nicht versinken? Hach, ich schwärme davon und schwelge in diesen Gedanken. Normalerweise bin ich kein Mensch, der so auf Romantik und Kitsch steht, aber du machst mich ganz weich mit diesem OS... wie soll ich da standhaft bleiben? Unmöglich! :3
Ich fand es auch schön, wie Ranpo immer wieder an seine Freunde aus dem Detektivbüro gedacht hat. Was sie wohl machen, ob sie ohne ihn schon aufgeschmissen sind und dass er sie vermisst. So schön eine perfekte Traumwelt - ein Paradies - auch sein mag, sehnt man sich doch auch nach der Realität und den Menschen, die man gern hat. Das hast du damit sehr gut verdeutlicht und ich weiß nicht, ob es beabsichtigt war oder nicht, aber es erschien mir eben wie eine kleine Lehre/Botschaft, die man daraus ziehen kann. Das hat mir auch sehr gefallen. :)
Es war echt schön, wie Ranpo und Poe Zeit miteinander verbracht haben und du hast die beiden beneidenswert gut und authentisch dargestellt!
Zuerst die Fahrt mit der Rodel und dann im Meer schwimmen, das klingt echt traumhaft. Und Poe war so niedlich schüchtern, als es um letzteres ging. Ich könnte mir das alles so gut bildlich vorstellen und wäre gern mit ihnen dort gewesen. Es muss echt sehr spaßig und idyllisch dort sein. Ich beneide die beiden so sehr, das glaubst du gar nicht. xD
Ich hatte mich auch gefragt, wie lange es wohl dauern wird, bis Ranpo wieder zur Besinnung kommt und das Rätsel lösen will. Nachdem er die Nachbildungen seiner "Kollegen" getroffen hatte, war es dann soweit und das kann ich gut nachvollziehen. Wenn sie keinen eigenen Willen haben, ihre Ecken und Kanten fehlen, dann ist es nicht dasselbe und irgendwie gruselig. Dann sind sie echt wie lebensgroße Puppen und die Vorstellung ist für mich unheimlich... (vielleicht habe ich auch zu viele Horrordilme mit Puppen gesehen, wer weiß) xD
Poe tat mir auch leid, als er traurig wurde und sich gefragt hat, was er wohl falsch gemacht hat. Da wollte ich ihn einfach nur knuddeln :( aber Ranpo hatte mit seiner Aussage auch recht, dass seine Freunde kein Spielzeug sind. Wieder so eine tolle Lehre und Botschaft, die du da vermittelt hast. ^^
In der Bibliothek ist Ranpo dann wieder etwas von seinem Ziel abgekommen, bis Karl ihn daran erinnert hat. Ich fand es auch so schön, wie Karl ihn verstanden und geholfen hat. So ein kluger und süßer Waschbär. *w*
Dann hatte Ranpo endlich die Lösung für das Rätsel und ging sofort zu Poe, der da so niedlich mit Karl gespielt hat. Dass Poe sogar ein Kind eingebaut hat, damit Ranpo auf nichts verzichten müsste und alles hat, was sein Herz begehren könnte, war so unglaublich süß! Und dann dieser unschuldige, aber liebevolle Kuss. Da entkam mir ein langgezogenes "Naaaaaaaw" *w*
Dann waren sie wieder zurück in Yokohama und das Wetter war so traurig, wie Poe sich fühlte... ich konnte seine Gefühle richtig mitfühlen. Wie deprimiert er einfach war, das tat mir so leid. :( aber dann hat Ranpo es doch geschafft, ihn wieder aufzumuntern. Diese Aussage, das Poe noch mehr solcher Bücher schreiben soll und dann dieser zärtliche und hingebungsvolle Kuss... ich bin dahingeschmolzen! Und wie süß es war, dass Poe versprochen hat, noch mehr solcher Bücher zu schreiben und Ranpo meinte, dass er sich darauf schon freut... hach, so wundervoll. *w*
Du hast dieses Pairing wirklich wunderschön zur Geltung gebracht und umgesetzt. Am liebsten hätte ich eine Fortsetzung mit einem weiteren von Poes Traumwelten. :3

Vielen Dank, für diesen wundervollen und herzerwärmenden OS! Ich habe es so sehr genossen, ihn zu lesen und mitzufühlen! ❤

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 25.01.2021 | 20:55 Uhr
Guten Abend, liebe Jessica Christiane ❤

Vielen lieben Dank für all deine lieben Worte. Ich werde noch ganz rot… ^^
Das hab ich doch gar nicht verdient. *^*
Ich dachte, zu Ranpo und Poe, die beide eher „unschuldige“ Charaktere sind, passen ein wenig Romantik und Kitsch – ich liebe Romantik und Kitsch eigentlich, wenn es passt. ;)
Oh ja, ich würde auch gerne mal in die Romanwelt eintauchen und im Kakao schwimmen xD
Du bist wirklich zu gütig… aber Danke, dein Lob bedeutet mir viel :3

Schön, dass dir die Traumwelt gefallen hat. Es hat echt Spaß gemacht, einmal eine Welt zu beschreiben, in der eigentlich alles möglich ist und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind xD
Haha, es freut mich sehr, wenn ich dich ein bisschen für Romantik und Kitsch begeistern konnte ;)
Ich glaube ja, dass Ranpo seine Kollegen viel mehr am Herzen liegen, als er zugeben will und das wollte ich ausdrücken… ^^
Du hast recht und die Botschaft der Geschichte gut erkannt :3 Ich baue sehr gerne und möglichst immer kleine Botschaften in meine Geschichten ein, weil ich das auch sehr mag.
Das unschuldige, etwas kindliche Zusammensein von Ranpo und Poe war auch schön zu schreiben. Vielen Dank, ich bin sehr froh, dass du ihre Darstellung authentisch findest :3

Haha, ja, ich verstehe gut, dass du die beiden beneidest. Im Schnee spielen und dann zum Aufwärmen direkt an den Strand – ist doch praktisch und man muss sich nicht zwischen beidem entscheiden ;)
Ich war mir ein bisschen unsicher wegen der überspitzten und teilweise bizarren Darstellung der Charaktere, aber es musste so seltsam sein, dass Ranpo den Entschluss fasst, das Rätsel zu lösen. „Gruselig“ trifft es genau ;)
Kennst du denn viele Horrorfilme mit Puppen? Ich kenne eigentlich nur „Chucky die Mörderpuppe“. xD
Ja, für Poe war es enttäuschend, dass Ranpo in der Traumwelt nicht so glücklich war wie er selbst… Süß, dass du ihn trösten wolltest.
Ich liebe Karl *-* (Auch, wenn mich sein Name ein bisschen irritiert xD) Darum hat er auch eine besondere Rolle bekommen ;)

Es freut mich sehr, dass dir die Küsse gefallen haben. *-*
Für Poe war er leider nur ein schwacher Trost, immerhin wäre er lieber mit Ranpo zusammen im „Paradies“ geblieben, aber zum Glück konnte Ranpo ihn später wieder
aufmuntern ;)
Ich bin glücklich, dass du so viel Spaß beim Lesen hattest. :3
Danke… und tausend danke für deine große Hilfe, ich habe es nur dir zu verdanken, dass der OS endlich fertig wurde ;) ❤

Ganz liebe Grüße,
deine Suiren
02.12.2020 | 09:16 Uhr
Hallo^^

Endlich komme ich zum Reviewschreiben, es hat wieder einmal viel zu lange gedauert… .___.“
Deswegen geht es auch ohne Umschweife gleich zum Text.^^
Die Fortsetzung des OS fügt sich perfekt in den vorangegangenen Teil ein, steigert ihn sogar noch und führt die Erzählung zu einem großartigen Finale!

Der Beginn hat etwas so unglaublich sanftes mit dem leichten Schlaf und wie Dostojewski Dazai übers Haar streicht. Das Zitat aus „Die Dämonen“ fand ich auch einfach wunderbar eingebracht (Spoiler für das Buch, aber ich denke es passt einfach zu gut zu deiner Geschichte: Die Figur, die das sagt, bringt sich am Ende selbst um…) und ich finde toll, was du damit gemacht hast. Dass Dazai damit konfrontiert ist, dass er sich nur selbst im Wege gestanden hat! Die Metapher mit dem Vogel war toll!*-* Zwar hat es etwas Deprimierendes zu wissen, dass man sich nur selbst im Wege steht – gleichzeitig kann man durch diese Erkenntnis einen Schritt nach vorne wagen. Doch ich denke, es ist gerade dieses aktiv-werden und diese Veränderung, die Dazai Angst macht. Es ist traurig, wie er glaubt, dass er nicht glücklich sein kann…und das ist nur verständlich, ist das doch ein langer Prozess, gerade in seiner Lage… .___.“
Toll finde ich auch eingebracht, wie es erst um den Vogelkäfig geht – und Dazai in seinem Glaskäfig erwacht. „Was soll ich auch sonst tun?“ betont noch einmal Dazais Hilflosigkeit und Gefangenheit.

Dostojewskis Schachmatt kommt wirklich aus dem Nichts und reißt sowohl Dazai aus den Gedanken und stellt auch den Leser vor eine ganze neue Situation. Ich finde die Interaktionen zwischen ihnen so toll geschrieben – sie wirken so vertraut miteinander und man weiß nicht, was Fassade und was wirklich ehrlich gemeint ist. Wenn man das Ende kennt, sind in dieser Szene so viele Details versteckt: Dass Dostojewski in scheinbarer Fürsorge unbedingt will, dass Dazai etwas isst, damit er „zu Kräften kommt“, dass Dazai hört, wie Dostojewski mit dem Besteck auf dem Teller kratzt (hier dient es in erster Linie und augenscheinlich „nur“ dazu, die Unerträglichkeit der Situation durch eine unangenehme Geräuschkulisse zu unterstreichen…aber wenn man das Ende kennt^^), dass Dazai in dieser Nacht nicht träumt. Ich finde super, wie du all diese Details eingebracht hast! Das Foreshadowing ist echt klasse!*-* Diese Details wirken so lebendig, betten sich in die Geschichte ein und wirken wie ein Aufbau von Beziehung und Atmosphäre, wie so viele andere Details auch – kriegen aber dann eine ganz andere, erschreckende Relevanz! Das ist echt klasse!*-*

Den öden Alltag im Gefängnis hast du sehr anschaulich dargestellt. So zu leben muss wirklich unerträglich sein…Aber ich finde gut, wie du all die Details des Gefängnislebens ergänzt z.B. dass die Gefangenen auch kurz rausdürfen. Mir tut Dazai so Leid, dass er nicht einmal für das, was ihm eigentlich Freude macht, die Energie hat…was den Alltag noch schlimmer macht. .___. Er möchte so wenig wie möglich mit Dostojewski zu tun haben und tut alles, um ihn zu meiden. Ich finde es interessant, wie du immer wieder beschreibst, wie Dazai Dostojewski fixiert und man weiß nicht, aus welchen Gründen er das tust: Investigativ oder wegen seiner Gefühle zu ihm, was Dazai selbst noch eine Unberechenbarkeit gibt. :o Er wirkt so innerlich schwankend und die Atmosphäre und Situation im Gefängnis setzt ihm merklich zu…
Wobei…auf welche Art Dazai Dostojewski beobachtet und dass er sich zu ihm hingezogen fühlt, wird immer deutlicher. Mir gefällt sehr, welche Eleganz du Dostojewski durch deine Beschreibungen zukommen lässt und wie dies auf Dazai wirkt, hast du sehr eindringlich beschrieben! Mich hat auch sehr überrascht, dass Dostojewski sich plötzlich ausgezogen hat. Ein Teil von mir denkt, dass es ihm wirklich egal ist, was andere davon denken. Ein anderer Teil von mir denkt, dass das Berechnung von Dostojewski war. Die Kommentare der Mithäftlinge waren wirklich widerlich und geschmacklos. Ich bin richtig froh und dankbar, dass Dazai sich da eingemischt hat! Dadurch denke ich, hat sich auch das Vertrauensverhältnis zwischen Dazai und Dostojewski verbessert. Schließlich ist Dazai für ihn eingestanden und Dostojewski hat sich bedankt. Aber gerade das ist der Punkt, weswegen ich glaube, dass Dostojewski wusste, dass sowas passieren würde und es deswegen gemacht hat, um seine Verbindung mit Dazai zu stärken. :o Gut, dass Dostojewski den schrecklichen Vorfall nicht so an sich ranlässt und versucht, ihn mit Humor zu sehen („interessant, dass sie so viel Ahnung von der russischen Küche haben“.) Doch ich denke, es war ihm auch unangenehm, obwohl er es nicht offen zeigt. Als Dazai sich der Vorstellung hingegeben hat, dass Dostojewski zu den Männern in die Zelle geht und sie sanft an der Wange berührt, dachte ich erst, dass es in eine ganz andere Richtung geht und Dazai eifersüchtig ist – bis die Köpfe der Männer explodiert sind und es klar wird, dass es als Bestrafung gemeint ist.
Ein Glück fühlt sich Dazai etwas besser und lebendiger – vielleicht, weil er für jemand anderen etwas tun konnte und weil seine Verbindung mit einem anderen Menschen gestärkt worden ist bzw. dass Dazai überhaupt eine Verbindung gespürt hat. Vielleicht war es auch der Konflikt, dass er sich behaupten konnte, was ihm Kraft gegeben hat.
Und wie man merkt, hat Dostojewskis Ausziehaktion einen nachhaltigen Eindruck auf Dazai gemacht – wie man im Traum sehr gut sehen kann.

Die Szene hast du einfach wunderschön beschrieben. Das Kaminfeuer, die weiche Decke, die Wärme – all das erzeugt eine so wohlige, einfach schöne Atmosphäre, es fühlt sich an, als wäre man dort. Gleichzeitig wirkt der Traum durch die wiederkehrenden Details erneut wie eine Fortsetzung. Auch die Szene zwischen Dazai und Dostojewski hast du so wahnsinnig sinnlich beschrieben! Ich finde toll, wie sich körperliche und emotionale Empfindungen so miteinander vermischt haben. Die Szene wirkt dadurch total intensiv. Ein tolles Detail ist auch, wie sie sich jeweils in ihrer Muttersprache ihre Liebe gestehen, was diesem Augenblick zum einen noch einen intimeren Moment gibt und zum anderen zeigt, dass Liebe keine (sprachlichen) Grenzen kennt.^^

Der Vergleich mit dem Fieber, als Dazai aufgewacht ist, hat mir total gefallen, weil es zum einen die Intensität der Hitze zeigt – zum anderen aber auch, dass Dazai sich alles andere als wohl fühlt. Und der Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit wird umso deutlicher, als Dazai beginnt, die Wirklichkeit zu hassen und alles, was mit ihr zusammenhängt und sich nach dem Traum zu sehnen. Für ihn sind die Tage nur eine Qual und die Nacht eine Erlösung. Und plötzlich verliert er allen Willen. „Ich habe es satt, gegen Dostojewski kämpfen zu müssen“ hat sich noch gelesen, wie sein Wunsch nach einer Erfüllung seines Traumes und seiner Liebe. „Ich habe es satt, überhaupt etwas zu müssen“ klingt aber für mich schon arg lebensüberdrüssig und besorgniserregend und dass du im nächsten Satz die Schneekugel erwähnst ist im Hinblick auf das Ende ein überaus geschickter Schachzug! Einfach toll!
In seinem Gespräch mit Dostojewski und die Gedanken, die ihm zu seinem Geständnis bringen, wird deutlich, dass Dazai einfach nur geliebt werden will. Er will als etwas Besonderes angesehen, geliebt und angenommen werden, so wie er ist. Ich finde wirklich cool, wie Dazai die russischen Worte für „Ich liebe dich“ aus seinem Traum entnommen hat – das gibt der Beziehung und Dazais Träumen noch eine übernatürliche Dimension. ^^ Und Dostojewski scheint auch wirklich von Dazais Geständnis überrascht zu sein – seine Reaktion fand ich sehr schön^^ Und kann bitte jemand die grässlichen Kommentare von den Mitinnensassen abstellen? -___- Aber das zeigt nur, wie rau, grob und unbarmherzig die Situation in dem Gefängnis ist – wohingegen Dazai und Dostojewski von der Art her gar nicht zu den anderen passen. Der Dialog zwischen den beiden war einfach wahnsinnig gut geschrieben!*-* Es ist großartig, wie die beide sich austauschen! Während des Lesens hatte ich immer mehr Angst um Dazai, dass er zur „dunklen“ Seite wechselt und sich von Dostojewski manipulieren lässt. Gleichzeitig machst du mehr als deutlich, dass Dazai nie ein sonderlich „heller“ Charakter war, sondern immer dunkle Seiten gehabt hat. Trotzdem war es erschreckend zu lesen, dass er sich im Detektivbüro nicht wohlgefühlt hat und noch erschreckender, wie er Dostojewski dazu aufgefordert hat, alles zu zerstören. Seine Gleichgültigkeit dem Leben gegenüber (sowohl seines und der der anderen) ist erschreckend. Auch wird mir wieder mal klar, wie abgrundtief grausam Odasakus Worte gewesen sind…dass er gesagt hat, dass Dazai ohnehin niemals glücklich wird und dass es nie einen Ort geben wird für ihn…was wollte er mit diesen Worten bewirken? Es ist wirklich grausam, dass selbst sein bester Freund so wenig an ihn und sein Potenzial geglaubt hat, ein besseres Leben zu führen und in deiner Geschichte machst du mehr als deutlich, wie die negative Auslegung von Odasakus Worten Dazai beeinflussen. Dazais Emotionslosigkeit ist wirklich erschreckend in dem Moment…es ist traurig, dass er nie wusste, wo er zugehört und sich nie mit jemandem verbunden gefühlt hat. Doch jetzt hat er durch Dostojewski jemanden gefunden, mit dem er sich verbunden fühlt. Ich finde toll, wie Dostojewski so ruhig auf Dazais Forderung die Welt zu zerstören reagiert. Du hast seine Motive großartig beschrieben. Eigentlich möchte er etwas Gutes…doch die Umsetzung…ich glaube aber, dass bei Dostojewski auch eine Menge Selbsthass mit im Spiel ist. Als es um den getöteten Polizisten geht, hat er schließlich auch gemeint, dass es solche Menschen wie ihn nicht geben sollte. Dass er sich sogar selbst opfern will für dieses höhere Ziel…erschreckend. Und erschreckend ist es auch, wie Dazai sagt, er würde sein Leben dafür geben, dass Dostojewski seine Ziele erreichen kann. Ich mag den Kontrast zwischen Dostojewskis indirektem Kuss durch die Glasscheibe und seinem wölfischen Lächeln. Wie sehr sich Dazai Dostojewski in dem Moment hingegeben hat, zeigt seine Gleichgültigkeit gegenüber diesem Lächeln, das schlimme Absichten vermuten lässt. Ich hatte gehofft, dass Dazai durch den Ausgang etwas Abstand zu Dostojewski bekomme könnte – doch verzichtet er darauf, was zeigt, wie sehr er an ihn gebunden ist. Gleichzeitig geht er immer noch auf Abstand und liest, um nicht angesprochen zu werden. Die Tatsache, dass Dostojewski das Essen isst, obwohl es ihm nicht schmeckt, wirkt auch hier wieder wie ein Detail, um die Charaktere lebendig wirken zu lassen – und am Ende gibt es so eine große Relevanz!^^ Ich finde echt toll, wie du all das so unauffällig einflechten lässt!*-* Es ist wirklich traurig, wie die beide darüber gesprochen haben, dass sie nie wieder Tee trinken werden…und noch erschreckender entwickelt sich der Dialog, als sie sich einig sind, dass sie den Tee nicht lange missen werden. Es ist grausam. Die Atmosphäre zwischen den beiden ist so intensiv und intim, aber gleichzeitig so extrem bedrückend und beängstigend. Als hätten sie einen Pakt geschlossen. Zwei Männer, deren Lebenssinn scheinbar nur noch in einander und vor allem im nahe heranrückenden Tod besteht. Diese vollkommene Gleichgültigkeit und Sinnlosigkeit, die Dazai fühlt. Die Außenwelt und was in ihr geschieht und seine positiv besetzten Kontakte wie Ango spielen für ihn keine Rolle mehr, seine Mission ist ihm gleichgültig. Für Dazai ist dieses nichts-mehr-müssen-müssen eine ultimative Freiheit, deren schreckliche, letzte Konsequenz die Selbsttötung ist. So habe ich das zumindest verstanden. Die Metapher mit dem Sonnenstrahl und dem Schachspiel war wirklich schön – und dass der Sonnenstrahl nicht ganz durchdringt zeigt, wie abgrundtief Dazais Verzweiflung ist. Besonders interessant ist, dass beide absichtlich schlecht spielen, was die Gleichgültigkeit und Sinnlosigkeit und auch die Ziellosigkeit unterstreicht. Aber gerade an diesem vollkommen ziellosen Schachspiel hat Dazai unglaublichen viel Spaß – ich denke, dass es die Zwänge und Erwartungen sind, die ihm äußerst zusetzen. Dazais Gedanken zu seinen Träumen sind auch unglaublich spannend geschrieben, wie analytisch und kühl er vorgeht, wenn es um seine eigenen Emotionen geht und das Verlangen sie zu steigern. Es ist erschreckend, wie diese letzte Steigerung aussieht und ebenso furchtbar, dass alles andere für Dazai sinnlos erscheint. Aber es ist auch total interessant, wie Dazai Kontrolle über seine Träume und Fantasien zu bekommen scheint und ihren Inhalt bestimmen kann – etwas, das am Ende auch noch wichtig werden wird.^^

Auch dieser Traum ist wieder eine Fortsetzung und ich finde die Idee mit der Parallelgeschichte wirklich toll!*-* Der Anfang hat wieder etwas unheimlich sanftes! Wie Dazai sagt, er hat sich in Dostojewski verliebt, weil er sich durch ihn verstanden fühlt. Dazu die leichten, sanften Zärtlichkeiten, welche die beiden untereinander austauschen und die schöne Atmosphäre, die der Kamin verbreitet. Gleichzeitig kippt die Stimmung schnell. Dazais Antwort auf die Frage ob er glücklich ist, oder ob es noch etwas anderes gibt, was er sich wünscht, hat der Stimmung einen heftigen Riss verliehen. „Weder das eine noch das andere“ – das wirkt so hart, zeigt gleichzeitig Dazais Hoffnungslosigkeit, dass er weder nun glücklich ist noch auf irgendein Glück hat. Sondern er hat einfach aufgegeben. Ach, ich liebe, wie du Dialoge schreibst und die Charaktere sprechen lässt! Auch wie du Dazais Gedanken beschreibst, ist einfach beeindruckend! Ich habe richtig Gänsehaut gekriegt, als er über seinen Willen nachgedacht hat. Die Stelle war so…wow! Ich liebe diesen philosophischen Touch und wie du Dazais Gedanken ausdrückst. Es ist so großartig geschrieben und wow! Durch die Verwendung der ich-Perspektive wirken seine Gedanken auch noch einmal näher dran und intensiver!*-* Das, was danach folgt, ist genauso intensiv. Wie Dostojewski ihn umbringen will, ist so zärtlich und liebevoll geschrieben (z.B. der Kuss auf die Augenlider wie eine Versiegelung), dass es auf der einen Seite schön wirkt (passend zu Dazais Einstellung zum Selbstmord) – aber gleichzeitig vollkommen makaber und durch und durch bedrohlich. Und dann kommt es dazu, dass es aufgrund von Dazais Fähigkeit nicht funktioniert. Das Echo von Dostojewskis Worten, dass es manche Fähigkeiten nicht geben sollte, hast du wunderbar eingebracht und nicht ohne eine gewisse Ironie: Schließlich ging es in Dostojewskis Beispiel darum, dass er jemanden getötet hat, während Dazai seine eigene Fähigkeit verteufelt, weil seine Fähigkeit ihn am Leben gelassen hat. Im Traum war es seine Fähigkeit – aber vielleicht ist das nur ein Symbol dafür, dass Dazai doch einen Willen zu Leben hat? :o Plötzlich wandelt sich die Atmosphäre, auch wenn es noch immer um das Gleiche geht und sich im Grunde nichts geändert hat. Dostojewski wirkt jetzt deutlich bedrohlicher und aggressiver, wie er die Scherben Schneekugel verwenden will. Der Satz „Sie ist kein Geschenk mehr, sondern eine Waffe“ unterstreicht das nur. Auch wenn seine Worte wieder sehr tröstlich sind („ich werde bei dir bleiben, bist du mich verlassen hast“ ist eine wirklich schöne Formulierung) – so wirkt Dazai plötzlich weitaus ausgelieferter als vorher in der Szene.

Wie sehr Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen zeigt sich, als Dazai mit Schmerzen im Arm aufwacht. Als Dazai zu Dostojewski gesagt hat, es ist Zeit, Abschied zu nehmen, habe ich Gänsehaut gekriegt. Ich habe mich gar nicht mehr getraut, weiterzulesen…Es hat mich berührt, wie Dazai feststellt, dass Dostojewski traurig klingt, weil das heißt, dass ihre gemeinsame Zeit etwas bedeutet hat. Angesichts Dazais Plans wirkt die Schönheit der Schneekugel so Fehl am Platz – aber wie Dazai die Bedeutungslosigkeit dieser Schneekugel einschätzt, passen seine Gedanken wieder so unheimlich gut zu seinem Vorhaben. So wie er die Schneekugel sieht (und die Sätze waren wunderschön in ihrer Melancholie. „Dieser kleine Pferdeschlitten fährt niemals irgendwo hin. Der Schnee wird nie etwas bedecken. Die Schneekugel war nicht dazu gedacht, mir Freude zu machen“), sieht er am Ende die ganze Welt. Am Ende zerstört er nicht nur die Schneekugel, sondern auch sein eigenes Leben. Mir gefällt übrigens auch der Vergleich mit dem Sand und den künstlichen Flocken, die an seiner Hand kleben. Dann der Vergleich mit den Raubtierzähnen und der Scherbe. Die Szene wirkt so plastisch und real und ist unheimlich spannend und intensiv. Dostojewskis Reaktion ist auch bemerkenswert: Einerseits findet er das nicht gut (was allein schon eine krasse Unterreaktion ist O.o), andererseits ist auch ihm alle so gleichgültig, dass er Dazai auch noch Tipps gibt.
Übrigens finde ich echt toll geschrieben, dass Dazai fragt, ob er noch was Trauriges sagen darf und damit die Erwartung aufgebaut wird, dass er sich auf seine Gefühle beziehen wird oder ähnliches – und dann das Schachmatt reinkommt und Dostojewski mit der traurigen Wahrheit konfrontiert wird, dass sein Plan und seine Intrige aufgeflogen ist. Das war…einfach cool und typisch Dazai! Die Auflösung ist echt Wahnsinn!*-* Einfach Hammer! Wie all diese Details plötzlich zusammenkommen mit dem Besteck, die Schneekugel, das Essen und die realistischen Träume. Wow! Dostojewski wusste also selbst nicht, ob Dazais Gefühle echt sind oder ob auch Dazai ein Spiel spielt – aber weil er sich sicher war, ist er unvorsichtig geworden. Und die Auflösung, dass Dazai sogar seine eigenen Gefühle manipuliert hat und seine Träume die ganze Zeit schon zu einem gewissen Grad kontrollieren konnte und das, damit seine Gefühle realistisch rüberkommen, damit Dostojewski unaufmerksam wird…boah. So weit, sich selbst zu manipulieren, muss man es erstmal bringen. Dass Dazai jedoch auch sagt, wie glücklich er war in den Träumen und dass er Dostojewski gerne danken möchte….das war ein wirklich trauriger und wehmütiger Moment. Zwar hat Dazai gesagt, dass das meiste nicht gelogen war, aber gleichzeitig hat es mich so gefreut, dass er an das Wirken der anderen glaubt, die für eine bessere Welt kämpfen und nicht will, dass das umsonst ist. (Wobei es mich auch wieder sehr traurig gemacht hat, dass Dazai nicht will, dass Atsushi durch diese Erfahrung wie er werden wird…)
Ich liebe, wie du Dialog zwischen den beiden geschrieben hast!*-* Insbesondere als es um die Menschlichkeit der beiden geht und Dostojewski über die Ähnlichkeiten der beiden spricht. Wobei ich finde Dazais Mitleid Dostojewski sehr menschlich gegenüber. Aber ich denke, beide bauen ihr Selbstbild darum auf, dass sie sich selbst entmenschlichen…das hast du sehr deutlich gemacht. :o
Auch in Dostojewski hast du das Gefühl der Sinnlosigkeit wieder eingebracht! Als plötzlich blutige Tränen aus seinen Augen liefen, habe ich mich total erschrocken. O__o Dass er plötzlich aus Nase und Mund und Augen beginnt zu bluten…ich fürchte, dass er irgendwo eine Kapsel Gift hatte? :o Die letzten Worte von Dostojewski waren auch total intensiv und extrem passend für ihn – ist das seine Art und Weise, sich für Dazai Erlösung zu wünschen? So habe ich es verstanden. Auch er sieht in diesem Leben für Dazai keine Zukunft – wie schrecklich. Aber scheinbar scheint Dostojewski auf ein Wiedersehen im nächsten Leben zu hoffen. Und dann wieder die Kusshand und die Verabschiedung wie auf Russisch wie in Dazais Traum. Das war…intensiv. Ich fürchte, auch die Sanitäter können nichts mehr tun, um Dostojewskis Leben zu retten. Und niemand achtet auf Dazai. Oh Gott…der Vergleich mit dem Blut, in dem Dostojewski liegt und die Flüssigkeit der Schneekugel war wirklich stark. Und ich fürchte, die Schneekugel wird auch noch für weiteres Blut verantwortlich sein. „Seine Schuld und Sühne hat ihn getötet“ ist auch eine schöne Anspielung – doch hast du Dazais schlechtes Gewissen sehr gut deutlich gemacht und ich fürchte auch, dass dieses schlechte Gewissen zusammen mit seinen ohnehin bestehenden Gefühlen für das sorgt, was am Ende angedeutet wird. Die Metapher mit den Türen ist wirklich toll und auch, wie du den Anfang des zweiten Teils aufgegriffen hast „ich bin es wieder selbst gewesen“. Der letzte Satz war echt Wahnsinn! Du deutest nur an, was passiert, rückst die Schneekugel in den Vordergrund, welche sich von einem schönen Geschenk zu einem Mittel zum Selbstmord gewandelt hat und wow…ich bin echt baff. Als ich den OS zum ersten Mal gelesen habe, habe ich so gefühlt wie die Schneekugel am Ende (im besten Sinne^^) und auch beim mehrmaligen Lesen ist das Ende noch genauso überwältigend. Am Ende kann ich gar nicht sagen, wer jetzt gewonnen oder verloren hat. Dostojewskis Plan ist durchschaut worden und er ist am Ende gestorben. Und doch kann ich nicht sagen, dass Dazai gewonnen hat, schließlich ist Dostojewskis Plan aufgegangen und Dazai hat sich das Leben genommen. So kann Dazai dem Detektivbüro nicht mehr helfen und die einzige Person, die vielleicht in der Lage wäre, Dostojewskis Plan aufzuhalten, der durch seine Handlanger auch ohne ihn funktionieren könnte, ist gestorben. Auch wenn sie am Ende beide irgendwie ihre Ziele erreicht haben, so denke ich, dass sie beide verloren haben, so sind sie beide gestorben...Am Ende hat niemand gewonnen. Ein Patt quasi, was sich perfekt in ihre Schachduelle einreiht, die auch selten eindeutig entschieden worden sind, was ein perfektes Ende ist.*-*
Der OS ist so wunderschön geschrieben, unheimlich tiefgründig und die Charaktere hast du großartig dargestellt!*^*

Liebe Grüße
Hakuyu

Antwort von RosaMelancholia am 05.01.2021 | 21:04 Uhr
Servus, meine liebe Hakuyu❤

Entschuldige bitte, dass meine Antwort auf dein ausführliches, motivierendes, hilfreiches und liebes Review erst jetzt kommt :(
Wegen der „extra“ OneShots zu Weihnachten und Silvester ist es sich zeitlich leider nicht früher ausgegangen…

Dabei bin ich echt glücklich, dass du so über den zweiten Teil denkst und das trotz des traurigen Endes. Danke! Deine Freude daran und dein Lob bedeuten mir total viel :3

Ich hab mir schon gedacht, dass dir der sanfte Anfang gefallen würde und mir hat diese Vorstellung, wie Dostojewski Dazai so liebevoll übers Haar streicht, auch wahnsinnig gut gefallen. Irgendwie konnte ich es mir auch bildlich vorstellen, ich denke schon, dass Dostojewski so eine liebevolle, geduldige Seite hat ;)
Oh, wenn sich die Figur, die das gesagt hat, sich selbst umbringt, dann passt es ja umso besser… Ist wirklich interessant zu wissen, danke! C:
Ich denke tatsächlich, es ist die traurige Wahrheit, dass sich Dazai selbst das Leben schwerer macht als nötig, sich dessen aber wohl nicht bewusst ist… :(
Du hast völlig recht, so eine traurige Wahrheit ist erstmal hart zu akzeptieren, aber wenn man sie akzeptiert hat, kann man dadurch etwas ändern.
Stimmt. Ich denke auch, dass sich Dazai nicht vorstellen kann, wie es ist, das Leben zu lieben und daher nicht recht weiß, wie er das machen soll bzw. was konkret er wie ändern soll…? :S

Schön, dass es dir gefallen hat, dass man bei ihrer Interaktion nicht weiß, was ehrlich und was reine Berechnung ist *^* So geht es mir bei den Gesprächen der beiden im Canon und ich wollte das unbedingt auch so ähnlich hinbekommen ;)
Diese Details, dass Dostojewski Dazai zum Essen überreden will und mit dem Besteck so laut auf dem Teller kratzt, sind dir toll aufgefallen *^*
Ich bin immer ganz gerührt, wie aufmerksam du liest, dass du dich im Nachhinein an diese erstmal harmlos wirkenden Details erinnern kannst :3
Vielen Dank *schnief*. Ich liebe Foreshadowing beim Lesen auch. *^*

Ja, das stimmt :o Ich stelle mir den Alltag im Gefängnis und vor allem in so einem Hochsicherheitsgefängnis mit durchsichtigen Einzelzellen wie im Canon wirklich unerträglich und extrem zermürbend vor…
Mir war wichtig, auch rüberzubringen, wie unerträglich der Alltag im Gefängnis ist, damit ein bisschen nachvollziehbarer wird, dass Dazai zum einen noch lebensmüder wird und sich zum anderen immer mehr in die „Traumwelt“ flüchtet… ^^‘
Genau, sich mit Dostojewski auseinanderzusetzen, kostet Dazai in diesem Stadium, als er noch unentschlossen ist, was er tun soll, zu viel Energie… dennoch beobachtet er ihn, teils aus investigativen Gründen, aber auch, weil er langsam Gefühle entwickelt bzw. bewusst entwickeln will.
Danke für das Lob :3 Dostojewski hat aber auch etwas sehr Elegantes an sich, finde ich, die Art wie er sich bewegt und wie er spricht… nur einer der Gründe, warum mir der Charakter gefällt ;3
Schön, wenn das so rübergekommen ist. *^*
Du hast es richtig erkannt, vor allem aus Berechnung hat Dostojewski sich vor Dazai umgezogen, einerseits um ihm zu gefallen und andererseits, weil er schon ahnte, wie die Mithäftlinge reagieren würden und dass das ihn und Dazai möglicherweise enger zusammenschweißen könnte. ;)
Ja, wirklich ekelhafte Kommentare… aber gerade deswegen konnte Dazai sie nicht stehen lassen ;) Für Dostojewski war es natürlich sehr unangenehm, auch, wenn er es überspielen wollte, aber jedenfalls hat er sein Ziel erreicht und seine Beziehung zu Dazai gefestigt. Durch das geschmacklose Benehmen der anderen hat sich deutlich aufgezeigt, wie sehr sie sich von Dazai und Dostojewski unterscheiden. Während die beiden auf einer Wellenlänge sind, sind die anderen gehässig gegen sie… ^^‘
Es freut mich sehr, dass du so nachvollziehen konntest, dass es Dazai nach dem Schlagabtausch mit den anderen Gefangenen besser geht. *^*
Du hast recht, es liegt zum einen daran, dass ihn freut, eine Verbindung zu Dostojewski zu spüren und zum anderen daran, dass ihm sein Erfolg in der kurzen Diskussion Aufwind gegeben hat ;)
Haha, stimmt xD Der Anblick von Dostojewski beschäftigt Dazai tatsächlich noch ;)

Vielen Dank, es freut mich sehr, dass du die Szene so schön findest und sie so „echt“ wirkte *^*
Es sollte möglichst traumhaft schön sein…:)
In dem Traum sind sie einander so nahe, dass es Dazai wie die Wirklichkeit vorkommt. Es freut mich sehr, wenn diese Intensität so ankommt *^*
Aw, ich bin froh, dass dir das Detail mit den Liebeserklärungen in ihrer Muttersprache so gefallen hat. Ich war unsicher, ob es nicht „zu viel“ war, aber ich wollte es drinnen lassen weil ich die Vorstellung, wie sie sich trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft so verstehen, so romantisch fand… ^^‘

Ich bin froh, dass der Vergleich mit dem Fieber diese Wirkung hatte :)
Du hast richtig erkannt, wie Dazai beginnt, die triste Wirklichkeit zu hassen und die Tage für ihn nur noch eine Qual sind. Die Sehnsucht nach der Freiheit und Erfüllung, die er nur noch aus seinen Träumen kennt, wird immer größer… und zusammen mit seiner allgemeinen Lebensmüdigkeit wird sie zu einer fatalen Mischung :(
Aw, es rührt mich sehr, wie du aus dem Gespräch und den Gedanken herausgelesen hat, was Dazai zu seinem Geständnis bewogen hat… :3
Dostojewski war wirklich überrascht und es freut mich, dass du so seine Reaktion schön gefunden hast. *^*
Die Kommentare der Mithäftlinge sind wirklich furchtbar… aber umso mehr bin ich froh, dass du erkannt hast, für welchen Zweck ich sie miteingebaut habe…^^
Ich finde, die Tatsache, dass Dostojewski und Dazai überhaupt nicht zu den grobschlächtigen Insassen passen, schafft eine eigene Nähe zwischen ihnen. :)
Vielen Dank, es macht mich sehr glücklich, dass du den Dialog zwischen ihnen so gelungen fandest *^*
Ich kann gut verstehen, dass du zunehmend mehr Angst um Dazai bekommen hast. Seine Willenlosigkeit macht ihn auch anfälliger für Dostojewskis Manipulationsversuche… :(
Aber es ist auch wahr, dass Dazai tief im Inneren mindestens genauso düster ist. Das gefällt mir auch so gut an dem Pairing: Nicht nur, dass sie von der Intelligenz und Manipulationsfähigkeit auf einer Augenhöhe sind, sie beide sind auch entwurzelte Einzelgänger und haben dieselbe Kaltblütigkeit und Skrupellosigkeit in sich. Sie gehen nur total unterschiedlich mit ihrer Situation um. ;)
Was Odasaku mit seinen letzten Worten bewirken wollte, ist eine wirklich gute Frage…
Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass er Dazai damit sagen wollte, dass Odasaku seinen Schmerz versteht und dass Dazai sich keine falschen Hoffnungen machen sollte? :( Dass es in Ordnung ist, wenn man „keinen Grund zu leben findet“ und „ewig im Dunkeln wandelt?“
Ich weiß es leider nicht, aber ich denke, da Odasaku Dazais bester Freund war, wird er keine schlechten Absichten damit gehabt haben. Aber ich kann dir nur vollstens zustimmen, es waren wirklich grausame Worte und ich glaube auch, dass sie Dazai sehr getroffen und geprägt haben.

Vielen Dank, ich war sehr froh, dass du Dostojewskis Motive so großartig beschrieben gefunden hast *^* Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Auflösung im Canon… Mal sehen, ob ich es so halbwegs getroffen habe ;)
Über deine Gedanken zu Dostojewskis Worten, als es um den getöteten Polizisten ging, habe ich mich auch sehr gefreut. Es war ein Versuch zu erklären, was Dostojewski gegen die Befähigten hat bzw. warum er sie opfern will und in dieser Konsequenz auch sich zu opfern bereit wäre… ^^‘
Auch bin ich erleichtert, dass es gelungen ist, rüberzubringen, wie erschreckend ihre Ansichten und Pläne sind… Ich hoffe, dass dadurch ihre beispiellose Gefühlskälte und Skrupellosigkeit drastisch rübergekommen sind ;)
Ja, ich weiß, was du meinst :) Ich fand die Stelle mit dem indirekten Kuss durch die Glasscheibe und dem wölfischen Lächeln auch intensiv. Sie hat etwas verschwörerisches, hinterhältiges, manipulatives, denn Dazai bemerkt dieses Lächeln, es lässt ihn aber kalt. ;)
Wow, ich bin richtig beeindruckt, wie du ihre Beziehung siehst und die richtigen Worte dafür findest. *^*
Es ist genau so, wie du es beschrieben hast, in ihrer Isolation sehen sie ihren Lebenssinn nur noch ineinander und als hätten sie einen Pakt geschlossen, bereiteten sie sich auf den baldigen Tod vor. Es ist wirklich eine grausame Stimmung und es hat mir speziell an dieser Stelle und auch am Ende leidgetan, dir so eine düstere Geschichte zu widmen. Aber leider konnte ich ihre Beziehung im „Bungouversum“ und vor allem zu diesem Zeitpunkt, wo sie beide in einer „ausweglosen Situation gefangen sind“ und sich nur aufeinander fixieren können, nur so sehen… ^^‘

Du hast Dazais Gefühle sehr gut verstanden und ich bin wieder sehr glücklich darüber, wie du einfach immer erkennst, was „zwischen den Zeilen“ steht :3
Ich kann mir gut vorstellen, dass es Dazai schwer fallen muss, trotz seiner Zweifel und Lebensüberdrüssigkeit die Erwartungen anderer zu erfüllen und sein Bestes zu geben und dass gerade diese Sinnlosigkeit ihm ein Gefühl von Freiheit geben könnte… Oder ist das nicht so logisch? ^^‘
Auch wollte ich mit dem absichtlich schlechten Schachspiel aufzeigen, dass er und Dostojewski sich nicht mehr „ernsthaft“ bekämpfen ;)
Du bist immer so aufmerksam *^* Stimmt, an diesem Zeitpunkt hat Dazai schon begonnen, seine Träume zu analysieren, für sich zu nutzen und ein wenig zu beeinflussen… Ob das so funktionieren kann, weiß ich leider nicht und vielleicht ist es zu unrealistisch, aber ich dachte mir, da er ja auch mit seinem eigenen Herzschlag so eine Art „Morsecode“ an Ango schicken kann… ^^‘
Stimmt, die letzte Steigerung ist absolut erschreckend und makaber… in der Hoffnung, dass ganz deutlich das rüberkommt, was sie sooo stark von anderen Menschen unterscheidet. Wieder geht es um ihre Kaltblütigkeit und Skrupellosigkeit und wie selbstverständlich der Tod bzw. das Töten für sie geworden ist.
Aw, ich bin sehr gerührt, dass dir die Dialoge dennoch so gut gefallen haben *^*
Und es bedeutet mir viel, wie dir der philosophische Touch von Dazais Gedanken über seinen Willen gefallen hat, vielen Dank :3
Ich habe auch gedacht, dass Dostojewskis erster Versuch ziemlich dem entspricht, was Dazai sich vorstellt… außerdem schätze ich Dostojewski trotz seiner Skrupellosigkeit so ein, dass er kein Vergnügen an Grausamkeit und Gewalt hat und daher eher schonend vorgehen würde, wenn es möglich ist.
Stimmt, es ist schon irgendwie ironisch, dass Dazai Dostojewskis Worte, dass es Fähigkeiten nicht geben sollte, umso besser verstehen kann, als seine eigene Fähigkeit gegen seinen Willen wirkt… ^^‘
Daraufhin zeigt sich dann aus Ausmaß von Dostojewskis Kaltblütigkeit und Gefährlichkeit, auch, wenn er noch beruhigend zu Dazai spricht, damit er nicht auf den Gedanken kommt, sich doch noch zu wehren… X_X

Ich fand die Stelle, als Dazai sagte, dass es Zeit wäre Abschied zu nehmen, selbst auch traurig… :( Wenn ich deine Eindrücke von dieser Szene lese, merke ich auch, wie die Melancholie, die ich gespürt hatte, weil ich für sie in dieser Situation nur dieses trauriges Ende im Kopf hatte, im Text durchgedrungen ist… Es freut mich auch sehr, wie du Schönheit in dieser Melancholie gesehen hast und die Szene realistisch und intensiv gefunden hast. T^T
Ich sah das alles quasi vor mir. Ein bisschen schwieriger war Dostojewskis Reaktion, schließlich sollte es eine Mischung sein: einerseits hat auch er mit Dazai einen Gleichgesinnten gefunden, der ihm die Zeit vertrieben hat, mit ihm interessante Gespräche geführt hat und den er auch liebgewonnen hat. So macht ihn der Abschied traurig, aber andererseits ist das die Konsequenz ihres „Paktes“, eine Notwendigkeit für die Erfüllung seiner Pläne…^^‘
Dostojewski hat sich also trotz seiner Trauer eigentlich schon am Ziel gesehen, als Dazai dann noch „die Bombe platzen“ lässt und da dachte ich auch, das muss jetzt so ein richtig cooler, typischer Dazai-Moment werden… ;)
Oh mein Gott, ich habe halbe Luftsprünge gemacht, als ich dein Feedback zur Auflösung gelesen habe, so hab ich mich darüber gefreut. xD
Richtig, ich dachte, da Dostojewski für Dazai immer ein bisschen undurchsichtig war und sie ja auf einer Augenhöhe sind, sollte auch Dostojewski Dazai nicht völlig durchschauen können – damit es fair bleibt. ;)
Aber mir war auch wichtig aufzulösen, dass nicht alles von ihnen gelogen und reine Berechnung war – zumindest ihre Zuneigung und Dazais Zuneigung zu Atsushi und seinen anderen Kollegen sollte echt gewesen sein. :3 (Sonst wäre es auch zu traurig.)
Ja, ich finde auch, dass Dazais Mitleid Dostojewski gegenüber sehr menschlich ist. Immerhin raubt er Dostojewski sein Ziel, für das er so viele Opfer gebracht hat und ist Dazai sich bewusst, dass das im Grunde einer Vernichtung gleichkommt.
Aber ich denke, dass sie beide eher das Bild von sich haben, dass sie sich so sehr von den anderen Menschen unterscheiden… ^^‘
Deinen Schrecken darüber kann ich mir gut vorstellen :o
Richtig, entweder hatte er irgendwo eine Kapsel Gift oder er hat seine Fähigkeit (je nachdem, wie sie funktioniert) gegen sich selbst gewendet… Ich wollte beide Möglichkeiten offen lassen…
Wieder hast du es richtig verstanden :3 Im Gegensatz zu Odasaku, der Dazai in jedem Fall ein unglückliches Leben prophezeit hat, sollte Dostojewski etwas Tröstliches sagen, ihm Erlösung wünschen. Du hast recht, Dostojewski sieht auch keine Zukunft mehr für Dazai. Zwar hat er grundsätzlich daran geglaubt, (wie du es so schön und treffend gesagt hast: Dazais Potenzial, ein besseres Leben zu führen) aber in dieser Situation war es für Dostojewski offensichtlich, dass daraus nichts mehr werden würde. Dostojewski war sich bewusst, was es für Dazai bedeuten musste, den Menschen, in den er sich verliebt hat, zu zerstören, die Schuld und die Trauer, abgesehen davon, dass Dazai ohnehin lebensüberdrüssig war und nun ganz alleine in diesem schrecklichen, öden und trostlosen Gefängnisalltag gefangen wäre, ohne eine Aussicht auf einen anderen Ausweg, die Wirklichkeit, die Dazai hasste, ohne die Ausflucht in die Träume… :S
Och, es tut mir leid, dass du dich am Ende so gefühlt hast wie die Schneekugel… Das Ende war wirklich grausam…
Ich wünsche, ich könnte dich zur Entschädigung wenigstens drücken ;)
Du hast es mehrmalig gelesen? ❤_❤ Oh Gott, ich fühl mich so geehrt… ^^‘

Die Frage, wer letztendlich gewonnen oder verloren hat, hast du dir perfekt beantwortet, da gibt es gar nichts zum Hinzufügen ;)
Ich denke auch, dass beide sowohl gewonnen und verloren haben… :(
Ganz genau, ein Patt, das trifft den Nagel auf den Kopf. Sie beide haben einander in eine Lage gebracht, wo sie keine Züge mehr machen konnten und so endete es „unentschieden“ und „unentschieden“ erschien mir am passendsten bei den beiden, die auf einer Augenhöhe sind ;)
Vielen vielen lieben Dank nochmal für deine Rückmeldung.
Wie viel Zeit und Mühe du wieder hineingesteckt hast, rührt mich immer so sehr und ich bin so dankbar dafür. ❤

Ganz liebe Grüße,
deine Suiren
29.11.2020 | 21:37 Uhr
Hi
Ich r
eviewe eigentlich nie deshalb weiß ich gar nicht genau wie ich anfangen soll.Aber ich finde deinen Schreistil wirklich unglaublich ich kann mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Allerdings ist das was mich am meisten beeindruckt das deine Geschichte so extrem IC sind ich könnte mir insbesonders diese zwei Kapitel so im Manga vorstellen. Außerdem hast du mir zum ersten mal klargemacht das Fjodor am Ende des Manga sterben
könnte und das auch ziemlich warscheinlich tun wird .Ich finde du hast die Charaktere so perfekt getroffen das es mir fast schon Angst macht. Außerdem fände ich es schön wenn du,wenn es dir nichts ausmacht ein Kapitel zu Ranpoe schreiben könntest. Ich freue mich auch über sämtliche andere
Ships.
LG nym

Antwort von RosaMelancholia am 30.11.2020 | 19:17 Uhr
Hallo nym,

danke, dass du mir so ein freundliches Review geschrieben hast :)
Es freut mich sehr, dass dir mein Schreibstil gefällt und du dich so gut in die Charaktere hineinversetzen kannst. Dass die Charaktere möglichst IC werden ist mir besonders wichtig... und es bedeutet mir viel, wenn es gelungen ist ^^
Dabei bin ich mir gar nicht so sicher, ob Fjodor am Ende des Mangas wirklich sterben wird... Ich könnte mir genauso gut vorstellen, dass er überlebt, weil auch die Mitglieder der Gilde noch leben ;)
Ich würde auch sehr gerne ein Kapitel über RanPoe schreiben... Allerdings muss das leider noch ein bisschen warten, weil ich zu Weihnachten schon etwas anderes geplant habe.
Vielen Dank nochmal für dein Review.

Liebe Grüße,
Suiren
26.11.2020 | 22:23 Uhr
Hallöchen,
das war jetzt wirklich zufall das ich dein Upload heute noch gesehen habe- aber gut so, ein kleines Highlight mehr.
Auch wenn das jetzt wirklich keine Gute-Nacht-Geschichte war. ^^'
Du könntest auch (Horror-) Thriller schreiben- Gogol hat ja schon Züge eines verrückten Serienmörders, auch wenn seine Motive ja ganz anders sind.

Mit diesen Beiden hätte ich wirklich nicht gerechnet!
Ich habe mir in letzter Zeit einen Spaß daraus gemacht, zu vermuten welches Pairing du wohl als nächstes dran nimmst, aber an die Beiden habe ich nicht gedacht.
Du gibst jeder Episode ihren eigenen Stil, das gefällt mir sehr gut an der Sammlung. Es funktioniert auch jedes Mal, so ist jede Geschichte etwas anders. Respekt!
Gogol scheint mir auch einer der vielen "vergessenen Charaktere" des Bungo-Universums zu sein, die hinter Dazai und Chuuya im Hintergrund auf ihren großen FF auftritt warten. Schön das er ihn bei dir bekommen hat. ;)
Der Manga Gogol bleibt mir trotzdem weiterhin unsympathsch- er zerstört einfach mein schönes heiles ADA Weltbild. Was natürlich nichts über deine FF aussagt.

Ich würde nicht sagen das ich den Clown bei dir direkt gemocht habe, aber ich habe mich auf ihn eingelassen. Du hast ihn ziemlich gut dargestellt. Es ist schon heftig das er vor nichts zurückschreckt, aber dabei immernoch menschliche Seiten hat. Wahnsinn trifft es glaub ich ganz gut- wobei man sich dann die Frage stellen sollte, wer hier eigentlich Wahnsinnig ist. So ganz der Norm entsprechend tickt der gute Dosto ja auch nicht.
Erstaunlich, wie ruhig er geblieben ist. Vielleicht kennt der den Clown zu gut oder ist sich selbst einfach viel zu sicher.
Sehr interessant, wie du seine Fähigkeit beschrieben hast. Ich glaube zwar nicht, dass du dass Rätsel gelöst hast (Zwei Dostos wäre zu auffällig, das müsste ja mal jemand bemerkt haben), aber dein Schema funktioniert erstaunlich gut.

Liebe Grüße,

Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 28.11.2020 | 07:43 Uhr
Guten Morgen, Iruka ❤

Danke, es freut mich, wenn der Upload ein kleines Highlight war *-*
Nein, es war tatsächlich keine Gute-Nacht-Geschichte. ^^‘
Aber bei den beiden Charakteren hat sich der Horror/Thriller einfach so ergeben. Es wurde irgendwie brutaler und unheimlicher als ursprünglich geplant, darum war ich auch ein bisschen nervös, wie es ankommt :)
Stimmt, Gogol würde einen sehr glaubwürdigen Serienmörder abgeben.

Haha, wirklich? *-*
Darf ich fragen, auf welches Pairing du stattdessen getippt hättest?
Zu dem OS inspiriert hat mich das Kapitel 78, in dem Gogol Sigma rettet, um ihn damit zu beauftragen, Dostojewskis Fähigkeit herauszufinden, weil er ihn töten will… ^^‘
Vielen Dank *-* Das freut mich wirklich sehr, denn das ist etwas, das ich an der Sammlung liebe: Jedes Mal ein bisschen etwas anderes ausprobieren zu können, mit verschiedene Genres und Stile zu versuchen. :)

Du hast recht, Gogol ist definitiv einer vielen „vergessenen Charaktere“ des Bungouversums. Ich finde das sehr schade, weil er doch ein spannender, vielschichtiger und einzigartiger Charakter ist und ich ihn sehr mag. ^^‘
Dass dir der Manga Gogol deshalb trotzdem unsympathisch bleibt, kann ich aber gut verstehen. ;)

Schön, dass du so über meine Darstellung von Gogol denkst *^* Ich habe noch nie vorher aus Sicht eines Charakters geschrieben, den ich so wenig nachvollziehen konnte wie Gogol… xD
Stimmt, es ist schwierig in Worte zu fassen, aber ich denke auch, dass er zwar grundsätzlich klar denken kann, aber von seinen Ansichten besessen ist und wenn er sich da zu sehr hineinsteigert, in einen Wahn verfällt… ^^‘
Mit Dostojewski hast du auch recht ^^‘. Bei mir in der Geschichte ist es eine Mischung aus beidem gewesen: Dostojewski konnte ruhig bleiben, weil er wusste, dass eine emotionale Reaktion alles war, was Gogol sehen wollte, wie Gogol reagieren würde und dass er selbst die Oberhand gewinnen würde, wenn er seine Fähigkeit wieder einsetzen kann ;)

Nein, ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass ich das Rätsel gelöst habe… Zwar habe ich mir die letzten Tage damit ein wenig den Kopf zerbrochen, aber es gibt ja fast keine Hinweise auf seine übernatürliche Fähigkeit, daher wäre es wirklich ein riesiger Zufall, wenn seine übernatürliche Fähigkeit tatsächlich so aussehen würde… ^^‘
Aber irgendwie gefiel mir die Idee mit dem Doppelgänger :)

Ich bin ehrlich gerührt, dass du dich auf die Story überhaupt eingelassen hast, denn ich wusste schon vorher, dass du die beiden Charaktere nicht so magst… ^^‘
Also vielen lieben Dank fürs Lesen und Kommentieren ❤

Ich wünsche ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße,
Suiren
26.11.2020 | 10:42 Uhr
Guten Morgen, meine Liebe ❤

Ich bin mal wieder richtig begeistert, wie gut dieser OS ist! Du hast meine Erwartungen erneut übertroffen und auch diesmal sind die Be- und Umschreibungen wieder einfach wundervoll. :3

Die Darstellung der beiden war ebenfalls beneidenswert super. Du hast Gogols verrückte Art echt gut getroffen und Dosti war auch so, wie man ihn kennt. Das war einfach so toll!

Also nach diesem OS will ich wirklich, dass Dostis Fähigkeit so ist, wie du sie beschrieben hast. Das ist einfach richtig interessant und ich könnte mir das so sehr gut vorstellen. :D

Die Entführung hat Gogol richtig gut geplant und durchgeführt. Ohne Betäubung wäre es definitiv schwer, wenn nicht sogar unmöglich, gewesen, Dosti mitzunehmen. Aber er hat das ziemlich schnell und geschickt gemacht, also dieser Clown ist echt genial und seine Fähigkeit eignet sich dafür auch sehr gut.
Die Gespräche zwischen den beiden fand ich auch sehr interessant und es passte zu ihnen. Gogol, der größtenteils ehrlich und verrückt spricht und Dosti, der einfach eiskalt und regungslos bleibt. Naja, zumindest anfangs, denn ein paar Tränen entkamen ihm dann ja doch. Was ich auch verständlich finde, so wie der liebe Clown sich ihm aufdrängen wollte. Da übermannen früher oder später jeden die Gefühle. ^^
Gogol war einerseits so zärtlich und andererseits so forsch, das hast du echt gut dargestellt. Man hat richtig gemerkt, wie er zwischen seiner Liebe und seinem Verlangen hin- und hergerissen ist. Der Mann hat einen echt schwierigen Charakter, darum bin ich so beeindruckt, dass du ihn so super dargestellt hast.
Dass Gogol dann russisches Roulette spielen wollte, fand ich genial. Einerseits kam es - eben weil er es gesagt hat - nicht überraschend, aber andererseits dann doch und Dosti zählt auch einfach seelenruhig weiter. Die Szene war echt super xD
Als Dosti dann mit seinen Armen und Unterschenkeln im gefrorenen Boden feststeckte, dachte ich mir schon, dass Gogol das so zu seinen Gunsten gedreht hat. Immerhin wollte er ja etwas, was Dosti ihm nicht geben wollte. Umso überraschender war es dann, als er wirklich aufgehört hat, weil Dosti Tränen übers Gesicht flossen. Er wollte eben auch unbedingt jedes Gesicht und all seine Emotionen sehen und so hat er einen Fortschritt erzielt. Auch wenn mir der arme Dosti dabei schon leid tat, denn angenehm und schön war das definitiv nicht.
Als Gogol sagte, dass er sogar ein Kind mit Dosti zeugen würde und dieser dann nur "Ich töte dich, Nikolai" antwortet, musste ich echt lachen. Die Vorstellung hat mich einfach gekillt xD
Ich war dann so richtig überrascht, als der zweite Dostojewski plötzlich kam und sie beide Gogol gegenüber standen. Die Vorstellung war einfach so genial und faszinierend. An Gogols Stelle wäre ich auch ziemlich fassungslos und etwas ungläubig gewesen, aber ich wäre gleichzeitig auch total neugierig.
Schuld und Sühne, die zwei Gestalten des Dostojewski. Da bekam ich schon auch etwas Gänsehaut, aber es war echt richtig cool und so gut durchdacht! :D
Als Gogol dann den einen Dosti "erschossen" hat, dachte ich schon, dass es das jetzt war. Ich hatte echt nicht damit gerechnet, dass er eigentlich verfehlt und sich selbst in die Brust geschossen hat. Das war eine echt sehr überraschende Wendung! :o
Als die beiden Dostis ihn dann festgehalten und auf den Grund dieses Blutsees gezogen haben, tat mir Gogol auch echt richtig leid. Es war zwar irgendwie zu erwarten, dass er am Ende stirbt, aber dennoch war es sehr traurig. Ich mag ihn :(
Ich fand es allerdings schön, wie die beiden Dostis sich in der richtigen Realität um ihn gekümmert haben. Er lag bei dem Einen auf dem Schoß und der Andere hat ihn zugedeckt. Dann wurden sie wieder eins und er hat Gogols Augen geschlossen. Das war... irgendwie bittersüß.

Vielen Dank, für dieses absolut supertollen und gelungenen OS! :3

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 28.11.2020 | 08:23 Uhr
Guten Morgen, Jessica Christiane ❤

Vielen lieben Dank *-*
Nicht nur für dein Lob, ich bin dir wirklich sehr dankbar für deine Unterstützung, während ich den OS geschrieben und mir ein bisschen unsicher war. :3

Danke, ich bin wirklich sehr erleichtert, dass du Dostojewski und Gogol gut dargestellt gefunden hast. Aus Gogols Sicht zu schreiben war eine kleine Herausforderung… C:

Haha, ja mir würde auch sehr gefallen, wenn das Dostojewskis Fähigkeit wäre. Das ist schon irgendwie faszinierend und wäre etwas Neues im Bungouversum, nicht wahr?
Aber wir sollten uns da nicht zu große Hoffnungen machen, es wäre doch ein großer Zufall, wenn es tatsächlich so wäre… ^^‘

Stimmt. Ohne Betäubung hätte Gogol wahrscheinlich gar keine Chance gegen Dostojewksi gehabt… Du hast recht. Das ist auch etwas, das mich so an Gogol fasziniert: Obwohl er von seinen Gedanken so besessen und ein wenig wahnsinnig ist, kann er trotzdem so scharf denken und seine Fähigkeit optimal nutzen… ^^‘
Die Gespräche zwischen ihnen zu schreiben hat auch Spaß gemacht, weil sie so unterschiedlich sind in ihren Ansichten, sich aber doch gegenseitig respektieren :)
Ich hoffe, das mit den Tränen war nicht zu dick aufgetragen… Dostojewski wirkt eigentlich nicht wie jemand, der weint… ^^‘

Danke *-* Das ist auch spannend und schwer zu verstehen an Gogol – er hat Dostojewski wirklich sehr gern, aber gerade deswegen schreckt er nicht davor zurück, ihm wehzutun… Das wollte ich irgendwie rüberbringen, ohne zu weit zu gehen… ^^‘
Aww, vielen Dank für dein Lob wegen seiner Darstellung. *-* Da bin ich wirklich gerührt *^*
Das mit dem russischen Roulette war so ein spontaner Einfall und ich dachte, das könnte zu ihnen beiden passen (aber nicht nur, weil sie Russen sind, sondern weil so etwas Unberechenbares nach ihrem Geschmack ist. xD)

Irgendwie ist es ja unfair, dass Gogol Dostojewski mit seiner Fähigkeit so gefangen nimmt, um sich zu holen, was Dostojewski ihm nicht freiwillig geben will…
Ich dachte, dass die Tränen Gogol vielleicht so überraschen und bewegen könnten, dass er aus dem Konzept kommt und aufhört… So hat er zwar nicht alles von Dostojewski bekommen, aber zumindest das, was er am meisten wollte: eine emotionale Reaktion und den Beweis, dass sein geliebter Dosti auch ein „ganz einfacher Mensch“ ist… xD
Mir tat Dostojewski beim Schreiben auch leid, weil das so eine schreckliche, erniedrigende Situation für ihn war.
Haha, ja die Stelle mit dem Kind… xD
Ich wollte ja auch ein bisschen etwas einbauen, das man nicht ernstnehmen kann und da musste ich auch grinsen, weil es so verrückt war… Aber weil es ja von Gogol kommt, dachte ich, dass ich es so lassen kann… ^^‘
Dostojewski war ja weit weniger begeistert davon, verständlicherweise xD.

Ja? Wie schön, dass die Vorstellung der beiden Dostojewskis so faszinierend war *^*
Ich glaube, ich wäre an Gogols Stelle aus allen Wolken gefallen… ^^
Vielen lieben Dank *^* Es freut mich wirklich sehr, dass du die Idee gut durchdacht findest, ich hab über Dostojewski wirklich viel nachgedacht in den letzten Tagen xD.
Ich bin auch sehr glücklich, dass du dich offenbar ausgekannt hast *-*
Ich wollte die letzte Szene irgendwie rätselhaft schreiben, hatte aber die Befürchtung, dass nicht gut genug rauskommen würde, dass im Endeffekt Dostojewski ausgewichen ist, sodass Gogol selbst getroffen wurde und dass der „tödliche“ Dostojewski Gogol danach berührt hat, um ihn schneller von seinen Qualen zu erlösen. Und diese Wahnvorstellen sind quasi die Begleiterscheinungen gewesen ^^‘
Der Hintergrund ist, dass ich mich gefragt habe, wie es wohl sein könnte, wenn man von Dostojewskis Fähigkeit getötet wird… ^^‘
Aber mir tat Gogol da auch sehr leid… :‘( Eigentlich hätte ich den beiden ein schöneres Ende gewünscht, aber ich dachte schon beim Lesen von Kapitel 78, dass es nicht gut ausgehen kann, wenn Gogol sich vornimmt, Dostojewski zu töten… :X
Danke, das freut mich. Ich dachte auch, wenigstens in der echten Realität können die beiden Dostojewskis Gogol eine letzte Ehre erweisen… ^^‘

Aww, nichts zu danken *^*
Ich danke dir so sehr für dein liebes, motivierendes Review und all deine großartige Unterstützung, während ich den OS geschrieben habe.

Hoffentlich lesen wir uns nachher noch ;)

Ganz liebe Grüße, ❤
Suiren
08.11.2020 | 21:00 Uhr
Hallöchen ^^

Sehr interessant an Ango auch mal andere Seiten zu sehen. Das hat mir richtig gut gefallen- gerade Ango ist ja eher einer dieser "Undurchschaubaren" Charaktere.
Ich bin gespannt ob es bei dir noch weitergeht- klar ist das ganze aus dem Ruder gelaufen, aber ich hatte immer das Gefühl das Dazai ihm die Schuld für alles gibt. (Was ein wenig unfair ist, niemand- außer vielleicht Mori, und selbst der hat mir Risiko gepockert- wollte das Oda stirbt). Das hat mir bei dir sehr gefallen- man merkt, das die Beiden (Dazai und Ango) nicht nur eine gemeinsame Geschichte haben sondern auch wirklich umeinander besorgt sind.
Richtig genial fand ich es, wie du Angos Fähigkeit eingebaut hast. Das hat richtig gut gepasst! Mein Highlight war dann natürlich, als Dazai ihn daran hindert sie weiterzubenutzen, weil er sich bereits genug durch die ganze Sache quält. Yay, Dazai cares! ^.^

Das es auch für Dazai persönlich keine leichte Zeit war, nachdem er die Mafia verlassen hat ist eigentlich total logisch- bisher habe ich mir das irgendwie nie gedacht. Das hast du super rübergebracht!
Und ja, es stimmt: Sie sing eigentlich wirklich total jung! Endlich spricht das mal jemand an! (Das Dazai in der Mainline 22 sein soll kann und will ich einfach nicht glauben -.-) Das vergisst man gerne mal, das sie hier ja theoretisch 18 oder jünger sind (Oda ist glaub ich etwas älter).

An deinem Schreibstil gibt es weiterhin nichts zu meckern, mir gefällt es sehr gut wie du Dialog und Umschreibungen miteinander verbindest. Auch die Rückblicke sind sehr gut geworden.

Liebe Grüße,

Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 09.11.2020 | 18:52 Uhr
Guten Abend :3

Dankeschön :) Ich mag Ango sehr. Aber du hast recht, er ist wirklich kaum zu durchschauen. Ich hoffe, ich habe ihn halbwegs getroffen... ^^'
Der OS ist eigentlich schon abgeschlossen...
Ja, ich habe auch das Gefühl, dass Dazai bei Ango zumindest eine Teilschuld sieht und dass dadurch ihr Verhältnis angekratzt ist... Aber ich denke, Dazai ist sich sicher bewusst, dass Ango ehrlich mit ihnen befreundet war und sich das so nicht gewünscht hat. Ich glaube, Dazai ist enttäuscht, dass Ango und die Spezialabteilung die Sache alleine der Mafia überlassen haben und nicht selbst eingegriffen haben, um das Mimic-Problem zu lösen... Aber etwas Vertrauen und Wertschätzung für Ango hat Dazai sicherlich noch übrig, sonst würde ihr Kontakt wohl nicht mehr bestehen und würde ihre Zusammenarbeit nicht so wunderbar funktionieren...
Stimmt. Mori ist es wahrscheinlich lieber gewesen, dass Oda gestorben ist, weil er sich keine Sorgen mehr machen muss, dass Oda rausfinden könnte, dass Mori die Waisenkinder an Mimic verraten hat und Rache schwören könnte, aber theoretisch hätte sich ausgehen können, dass Dazai mit der Verstärkung rechtzeitig eintrifft und Oda rettet...

Vielen Dank. Ich finde Angos Fähigkeit ja richtig cool und interessant. Es hat auch viel Spaß gemacht, sie einzubauen.
Ja, Dazai konnte sich vorstellen, wie es für Ango sein muss, Odas Tod "zu durchleben" und hat es dann beendet, schließlich waren sie mal Freunde ;)

Es freut mich, dass du findest, dass es gut rübergekommen ist, wie die Zeit für Dazai war... Ich habe es mir total schwer vorgestellt, aber nicht nur weil Dazai so gut wie alles zurücklassen musste und quasi arbeits- und obdachlos war und sich sein kompletter Lebensstil verändert hat, sondern er sich noch zusätzlich vor der Mafia und der Polizei verstecken musste - plötzlich hat er unzählige Feinde und nur noch einen Verbündeten ^^'

Ich bin echt froh, dass ich nicht die einzige bin, die das so sieht :o Dazai wirkt doch wesentlich älter als 22 und dass er als Führungsmitglied bei der Mafia sogar erst 18 gewesen sein soll...
Mit welchem Alter hat er denn dort angefangen? :o Jedenfalls wollte ich das auch ein bisschen rüberbringen ^^'
Ich glaube auch, Ango und Oda waren wenige Jahre älter... Aber trotzdem nicht so alt, wie man sie einschätzen würde... ^^

Freut mich, dass dir der Schreibstil gefallen hat *-*

Vielen lieben Dank fürs fleißige Reviewn :3

Ganz liebe Grüße,
Suiren
08.11.2020 | 10:18 Uhr
Guten Morgen :3

Dieser OS war so wunderschön und so schrecklich traurig, wobei letzteres überwiegt. Ich musste mich erst mal kurz sammeln, bevor ich dieses Review geschrieben habe. Hach, es war einfach so unglaublich traurig.

Deine Be- und Umschreibungen waren - wie immer - einfach perfekt. Man konnte sich alles so gut bildlich vorstellen, als ob man persönlich dabei gewesen wäre. Auch die Lemonszene, die in Angos Erinnerungen gespielt hat, war unglaublich gut geschrieben.
Du hast Angos Fähigkeit so gut eingebunden und dargestellt, also das beeindruckt mich echt sehr. Und obwohl es immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gewechselt hat, wurde es nie unübersichtlich. Sogar im Gegenteil!
Die Szene mit den Dreien im Lupin hat mich schon melancholisch gemacht, aber als dann Odas Tod auch noch vorkam, da war es um mich geschehen. Ich konnte mir die Tränen einfach nicht verkneifen und als ich über den so traurigen Dazai zusätzlich gelesen hatte, da wurde es noch schlimmer. Du hast die Gefühle in jeder Situation, und auch die Stimmung so gut eingefangen und rübergebracht, dass ich mich einfach nicht beherrschen konnte.
Das hat mich auch wieder daran erinnert, weshalb ich Mori gerne verprügeln würde... und Dazai möchte ich einfach nur in den Arm nehmen und ihn trösten, während wir gemeinsam weinen. :/ Ich hab mich zwar wieder etwas gesammelt, bin aber dennoch gerade sehr emotional, weil mich dieser OS einfach so sehr, tief und auf mehreren Ebenen berührt hat.
Ich fand es schön, wie Ango sich um Dazai gekümmert und sich Sorgen gemacht hat. An seiner Stelle wäre ich definitiv überführsorglich gewesen, weil ich vor Mitgefühl, Sorge und Trauer fix und fertig wäre.
Das Ende scheint offen zu sein, falls ich das in meiner bittersüßen Traurigkeit nicht falsch verstanden habe xD Also wird dazu noch ein Teil kommen? Wenn ja, dann freue ich mich und wenn nein, dann ist es auch nicht schlimm - denn dieser OS ist auch so richtig perfekt geworden!
Danke, für diesen unbeschreiblich guten OS :)

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 09.11.2020 | 18:30 Uhr
Guten Abend :3

Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass dir der OS gefallen hat und dich auch so rühren konnte. *-* Zwar tut es mir leid, dass du so traurig warst, dass du dich kurz sammeln musstest, aber ich finde trotzdem schön, dass du dich so hineinversetzen konntest...

Danke *-* Hach, bei so viel Lob über meinen Schreibstil werde ich ganz rot... Schön, dass er und der (kurze) Lemon dir gefallen haben :)
Ich finde Angos Fähigkeit ja total spannend und cool, deswegen hat es mir total viel Spaß gemacht, den OS aus seiner Perspektive zu zu schreiben und die Fähigkeit immer wieder einzubauen. Mit den vielen Rückblenden war es auch mal etwas anderes. ^^'
Oh, mir ging es beim Schreiben auch so... *schnief* Das Lupin macht einfach ein bisschen melancholisch, oder? :o
Die Szene mit Odas Tod fand ich so traurig und ergreifend, dass ich sie unbedingt miteinbeziehen und Angos Reaktion zeigen wollte ^^'
Freut mich, wenn die Gefühle gut rübergekommen sind und du so mitfühlen konntest, aber so traurig machen wollte ich dich eigentlich nicht... Entschuldige bitte *schnief*
Als Wiedergutmachung werde ich demnächst etwas Fröhlicheres, Lustigeres schreiben ^^'

Ich dachte, dass Ango zwar ein ernster, nicht sehr emotionaler Charakter ist, aber dennoch Dazai und Oda sehr sehr gerne hatte und deswegen auch traurig und besorgt sein würde...
Nein, das Ende ist tatsächlich offen. Aber der OS ist eigentlich schon abgeschlossen...

Ich habe vielmals zu danken für dieses lange, liebe Review :3

Ganz liebe Grüße,
Suiren
25.10.2020 | 20:03 Uhr
Hallöchen ^^ Hier kommt doch noch ein Review.
Jetzt scheint der "Schneekugel" Part ja abgeschlossen zu sein. Ich muss gestehen das ich nach Part 1 noch mit einem Review gewartet habe- weil(mal wieder, Schande über meine Kuh) ich mir das Pairing nicht so gut vorstellen konnte. Vielleicht liegt das aber auch an meinem Hass auf Fyodor, der verdient sowas einfach nicht. Umso gesapnnter bin ich dann gewesen zu sehen, was du daraus machst.

Dein Schreibstil war wie immer Mega: Die mischung aus poetischen Sätzen und den schönen Umschreibungen sagen mir total zu. Du verfällst nicht in irgendein Schema sondern schaffst es immer wieder den Leser zu fesseln. Die doch sehr komplexe Handlung hast du richtig gut scheibchenweise dargestellt, nicht zu viel und nicht zu wenig verraten- genau passend, sodass man dann an dem passenden Moment alles verstanden hat: Ein richtig guter BSD"Aha!- Moment" :3 *freu*
Die Stimmung hast du auch sehr gut rübergebracht, gerade das Ende hat es einen sehr traurig gemacht. Natürlich kann es nicht immer ein Happy End geben, aber irgendwie hätte ich Dazai noch einen Ausweg gegönnt.
Den Ort deiner Story fand ich auch sehr spannend. Es kam mir im Manga immer so trist vor, da waren deine Ausschmückungen und Ergänzungen sehr spannend zu lesen.

Die ersten Sätze über die Detektei waren herzzerreißend- weil es aus Dazais Perspektive so verstänlich war. Da hat mich die spätere Korrektur seinerseits aber doch noch gefreut.
Der Ango-Satz hat mich vielleicht am Meisten umgehauen- und ein wenig schmunzeln musste ich auch bei der vorstellung das Anko irgendwo in einem Zimmer sitzt und kryptische Nachrichten von Dazai auswertet, die ihn vielleicht zum Frisör schicken oder sosntiges.

Also, großes Fazit: Weiter so!
Liebe Grüße, bis dahin,

Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 27.10.2020 | 21:01 Uhr
Servus :3

Ja, "Schneekugel" ist abgeschlossen ;)
Das macht doch nichts. Ich danke dir jedenfalls für deine Ehrlichkeit. Und ich finde es schön, dass du dem OS überhaupt eine Chance gegeben hast, obwohl du dir das Pairing nicht vorstellen konntest und noch dazu Dostojewski hasst. Die romantischen Momente waren dann nicht so leicht zu lesen, oder? ._.
Aber es interessiert mich total, wie du jetzt über das Pairing denkst. ^^'
Ich muss ehrlich sagen, dass ich dem Pairing eigentlich viel abgewinnen kann. :) Ich liebe beide und auch, dass sie geistig auf derselben Wellenlänge sind...

Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass dir mein Schreibstil so gut gefällt und dass du es spannend gefunden hast *^*
Das freut mich. Ich habe mir gedacht, bei diesen hochintelligenten Hauptcharakteren braucht die Story eine komplexe Handlung xD
Es bedeutet mir viel, dass die Auflösung so gut rübergekommen ist.
Ich kann verstehen, dass du Dazai einen anderen Ausweg gegönnt hast. Ich habe auch gezögert, die Geschichte so tragisch enden zu lassen. Aber dann dachte ich, dass es sogar für Dazai (und Dostojewski) sicher extrem schwierig wird, aus dem Hochsicherheitsgefängnis wieder zu entkommen und da Dazais Liebe auch nicht auf Gegenseitigkeit beruht und ohnehin schon lebensmüde ist... ^^'
Mir geht es auch so. Im Manga wirkt das Hochsicherheitsgefängnis sehr trist. Ich habe versucht, die Langeweile und Tristesse tagsüber mit den Träumen auszugleichen :)

Das stimmt. Das, was Dazai über die Detektei gesagt hat, hätte man sich bei ihm gut vorstellen können. Tatsächlich hat aber auch viel Wahrheit in den Lügen gesteckt, die er Dostojewski erzählt hat ;)
Haha, das mit Ango ist aber auch eine lustige Vorstellung xD

Danke dir für das Review :3

GLG Suiren
25.10.2020 | 16:39 Uhr
Hallö :3

Der zweite Teil war auch wieder so unbeschreiblich gut und ich bin echt überwältigt! Diese Be- und Umschreibungen... die sind einfach atemberaubend. Man kann es quasi vor seinem inneren Auge sehen und irgendwie fühlen. Ich bin so fasziniert und beeindruckt davon, das kann ich nicht mal richtig beschreiben. *w*

Anfangs schien alles noch so "normal" zu sein, so wie der Tagesablauf der beiden eben abläuft. Sie spielen Schach, sprechen miteinander, alles wie gehabt und dann fängt es erst richtig an.
Als es anfing Dazai schlecht zu gehen, hab ich mir echt etwas Sorgen gemacht. Seine Träume waren einerseits so schön und doch eher bittersüß.
Wie ekelhaft die anderen Gefangenen gesprochen haben, als Dostojewski sich umgezogen hat... da wollte ich sie alle mit irgendetwas bewerfen. xD Immerhin hat Dazai sich eingemischt und das sehr schön beendet.
Als Dazai dann meinte, dass er Dostojewski liebt und er nicht mehr gegen ihn kämpfen will, weil ihm alles und jeder egal ist... ich habe das anfangs wirklich alles hundertprozentig geglaubt und war etwas geschockt. xD Doch als er dann, nachdem er die Schneekugel zerbrochen hatte, Dostojewskis Plan aufgedeckt hat und auch alles was passiert ist, da war ich so überrascht! Anfangs sagte er nur "Schachmatt" und ich war genauso verwirrt wie der Russe. xD Aber dann hat er es ja erklärt und ich dachte mir nur: "WOW :o" Das war einfach alles so komplex und gut durchdacht, es kam so unerwartet und überraschend. Ich bin echt zutiefst beeindruckt!
Das Ende war allerdings sehr traurig, weil Dostojewski gestorben ist und Dazai sich dann offenbar auch das Leben nimmt. :( Das war einfach richtig bewegend! (Ist ja fast wie ein Doppelsuizid, den Dazai sich gewünscht hat. xD)

Die zwei Teile dieser Geschichte sind einfach wahnsinnig und unbeschreiblich gut, ehrlich! Du schreibst so wunderschön und das überwältigt mich immer wieder aufs neue. Ich applaudiere und verneige mich, voller Begeisterung! :3

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 27.10.2020 | 21:17 Uhr
Servus :3

Oh vielen lieben Dank, deine Begeisterung freut mich riesig *^* Schön, dass es dir so gut gefallen hat :)
Cool, dass du dich so in die Geschichte hineinversetzen konntest :3

Ich kann verstehen, dass du dir da auch Sorgen um Dazai gemacht hast und leider waren die Sorgen begründet...
Stimmt. So schön die Träume auch sind, sie hätten sich nie erfüllen können...
Hehe, die anderen Gefangenen hätten es da auf jeden Fall verdient, mit etwas beworfen zu werden xD Schade, dass du es nicht machen konntest, das wäre sicher lustig gewesen xD
Aber so hat Dazai Partei für Dostojewski ergriffen ;)

Irgendwie ist es auch gut vorstellbar, dass Dazai tatsächlich so denkt, dass ihm alles egal ist und er keine Lust mehr zum Kämpfen hat. In seinen Lügen hat auch viel Wahrheit gesteckt...
Ja, mit der Auflösung hat Dazai Dostojewski eiskalt erwischt ;) Schön, dass ich dich damit auch so überraschen konnte ;) Aber es war auch ein bisschen gemein, weil dieser Twist so unvorhersehbar gekommen ist...

Stimmt... Mir hat es auch beim Schreiben leidgetan um die beiden, sie haben ein besseres Ende verdient. Aber nach der zermürbenden Gefangenschaft im Hochsicherheitsgefängnis, nachdem Dazai Dostojewski seinen schönen Plan zerstört hat und Dostojewski Dazai das Herz gebrochen hat, konnte es nur noch ein Sad End geben... und ich habe mich für das traurigste entschieden :/
(Stimmt eigentlich :o Wenn man es so sieht, hat sich Dazais "Wunsch" doch irgendwie erfüllt...)

Vielen lieben Dank *^* Das ist wirklich lieb von dir, das zu sagen :o
Ich bin wirklich gerührt.

GLG Suiren
23.10.2020 | 17:45 Uhr
Hallo^^
Oh wow…so ein wunderschöner OS! *---*
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...Also...Wo fange ich am besten an?^^ Das Pair, oh das Pair! Zuerst einmal hast du das Pair perfekt umgesetzt und ich mag sehr, wie du die Einschränkungen des Schauplatzes durch die Träume aushebelst, was dem Text dazu noch eine surreale Atmosphäre gibt.*-*
Mir gefällt total, wie du aus der Ich-Perspektive schreibst! Du beschreibst Dazais Gedanken so plastisch und realistisch und durch die Perspektive ist man noch näher dran an seinem Erleben. Dadurch wirkt der ganze Oneshot noch stärker als ohnehin schon, denn es geht ja auch unter anderem um die Vermischung von Traum und Realität und eine so subjektive Perspektive unterstreicht das Thema nur.*-*
Die schreckliche, beengende Situation in den durchsichtigen Zellen hast du wirklich anschaulich dargestellt. Es muss furchtbar sein, so gefangen zu sein. Aber zum Glück haben Dazai und Dostojewski sich gegenseitig, um sich die Zeit zu vertreiben.
Boah, das Schachspiel zwischen den beiden gefällt mir unheimlich gut. Du hast das wirklich toll beschrieben – das war sicher sehr schwierig, weil man sich das selbst auch vorstellen muss, wie die Partie verläuft. Du hattest ja schließlich auch die gleiche Herausforderung wie die Charaktere.^^ Respekt! Ich finde wirklich toll, wie die beiden interagieren. Das Spiel ist unheimlich spannend, weil es auch so viel über die Charaktere aussagt z.B. mit Dostojewskis taktischem Rückzug. Dass Dazai sein Licht unter den Scheffel stellt und sagt, er ist nicht gut in Schach…aber es trotzdem hinkriegt, das imaginär zu spielen und dann auch noch ein Patt gegen Dostojewski schafft, zeigt, dass er sich selbst abwertet. Ich liebe, die die beiden miteinander sprechen, sich gegenseitig Komplimente machen und gleichzeitig deutlich wird, dass die beiden Gegner sind, die sich gegenseitig übertreffen wollen und müssen. Das Schachspiel ist nur ein Spaß, aber der Konflikt in der echten Welt ist alles andere als das. Wie Dostojewksi das Schachspiel auf das echte Leben übertragen hat, war wirklich spannend und passend eingebracht und sagt viel über seine Weltsicht aus – und über Dazais. Es ist sehr deprimierend, dass Dazai das Schachspielen und das Leben an sich als so sinnlos ansieht. Aber ich denke, das geht mit enormen Verlustängsten Hand in Hand, ich habe es so interpretiert, dass er denkt, dass das Leben sinnlos ist, weil man alles verlieren kann. Dostojewski ist auch traurig – aber aus anderen Gründen. Er verkörpert quasi das Gegenteil von Dazais Weltsicht. Wirklich toll, wie du in seiner Antwort ein Zitat aus „Die Brüder Karamasow“ verwendet hast. Das Buch habe ich leider nicht gelesen, aber ich kenne das Zitat und finde es total passend eingebracht. Besonders in Hinblick auf BSD!Dostojewskis Charakter und ich finde du hast Dazais Gedanken dazu wunderbar ausformuliert: Dass Dostojewski dadurch mit sich im Reinen ist. Und im Grunde auch mit der Situation, mit allem. Weil für ihn alles das Paradies ist, selbst die schlechten Dinge kann er dadurch wertschätzen, weswegen er auch sagt, dass es mit den schlechten Bedingungen im Gefängnis nichts zu tun hat. Es scheint ihm vielmehr um das innere, individuelle Seelenleben zu gehen. Gleichzeitig ist er so unzufrieden mit der Welt, dass er etwas ändern möchte. Das macht ihn schwer zu fassen und paradox. Du stellst ihn so unglaublich interessant dar! :D Es ist wirklich intensiv, wie er auf Dazais innere Leere eingeht. Du lässt ihn so toll sprechen.^^ Tatsächlich glaube ich auch, dass das, was Dazai sucht (einen Sinn im Leben), ihm nicht von anderen gegeben werden kann, sondern dass es von innen und von sich selbst heraus kommen muss. Es ist beeindruckend, was für ein Verständnis Dostojewski für Dazai hat und dass Dazai sich unwohl fühlt, macht die Situation nur noch spannender. Es ist erstaunlich, dass Dazai noch immer so vergnügt sein kann, aber das zeigt, dass sein Verhalten meist nur eine Maske ist. Ich glaube auch, dass Dostojewski sein Mitleid ernst meint (was ihn noch paradoxer und interessanter macht) und ich finde sehr gelungen, wie du das an dieser Stelle eingebracht hast. Es ist einfach bewundernswert, wie du Dazais Gedanken beschreibst. Seine Angst, dass er nichts mehr unter Kontrolle hat. Seine Angst, dass er ertappt worden ist. Dass Dostojewski ihn durchschaut hat, während er alle anderen hat täuschen können. Dazai sitzt nicht nur in einem Glaskasten – er selbst ist für Dostojewski gläsern. Es ist wirklich schrecklich, dass Dazai seine eigenen Gefühle nicht einordnen kann und nicht das Gefühl hat, dass er nicht das „Recht“ hat sich unglücklich zu fühlen. q___q Und dass ihn positive Geschehnisse nur noch trauriger machen, weil er danach wieder vor dem Nichts steht, ist schrecklich. Besonders herzergreifend fand ich, dass Dazai Odasaku um Rat gefragt hat, wie hilflos er sich gefühlt hat. :o
Ich glaube übrigens nicht, dass es in Dostojewskis Worten ums Paradies darum geht, sich etwas vorzumachen, wie Dazai das meint. Sondern darum, zu erkennen, dass das Leben an sich, der Fakt am Leben zu sein allein schon das Paradies ist, das und nichts wonach man streben muss, sondern was man erreichen kann, wenn man das Leben liebt und seinen Wert erkennt. So verstehe ich das. Dass durch die radikale Lebensbejahung das Paradies auf Erden geschaffen wird. (Wie gesagt, ich habe das Buch nicht gelesen und im Kontext stellt sich das Zitat vielleicht anders dar. Aber so verstehe ich es im Kontext deiner Geschichte.^^) Diese Worte haben das Potenzial, Dazai zu helfen, doch gleichzeitig kann er sie nicht annehmen, was auch nachvollziehbar und mehr als passend für seinen Charakter ist, denn schließlich hängt Dazai nicht am Leben und es ist nachvollziehbar, dass er diese Weltsicht als zu naiv ansieht…und er denkt durch das Zitat sogar, dass es auf „dieser“ Welt für ihn nichts gäbe…womit du seine suzidalen Tendenzen in besorgniserregender Art und Weise aufgreifst.

Als es um die Wächter und Dostojewskis Zeichen ging, dass Dazai nichts sagen oder tun solle, war ich super gespannt, was nun folgen würde. Ich hatte schon befürchtet/gehofft (je nachdem), dass Dostojewski versuchen würde auszubrechen. Aber es kommt ganz, ganz anders. Dass Dostojewski Dazai eine Schneekugel geschenkt hat, finde ich wunderschön und ich liebe, mit welchen liebevollen Details du sie beschrieben hast. Es ist auch so rührend, wie Dazai, der sonst so hoffnungslos und abgestumpft wirkt, sich über etwas so banales freut und mit der Schneekugel spielt. :,) Und irgendwie ist das auch symbolisch, weil die Dostojewski und Dazai in einem Glaskasten sitzen und die Schneekugel eine Glaskugel ist. Und im Gegensatz zu dem Gefängnis wirkt die idyllische Welt in der Schneekugel wirklich wie ein Paradies. Und auch, wenn der Schnee zu Boden sinkt („alles ist vergänglich, die guten Zeiten sind vorbei“ – das vor dem Dazai am meisten Angst hat), kann man den Schnee wieder aufschütteln und es geht trotzdem weiter. Dadurch, dass Dostojewski Dazai so ein Geschenk gemacht hat, wird ihre Beziehung auf eine ganz andere Ebene gehoben. Bekommt etwas freundliches und liebevolles, gleichzeitig ist das aber auch sehr geheimnisvoll. Als wollte Dostojewski ihm eine Botschaft damit senden. Dass sie beide darüber nicht sprechen, obwohl Dazai das insgeheim möchte (vermutlich tut er es nicht, um sich keine Blöße zu geben und ich schätze, dass Geschenk hat ihn verunsichert und er denkt, dass Dostojewski etwas vorhat und will sich nicht darauf einlassen.) und hofft, dass Dostojewski es anspricht und einfach nichts passiert…das macht die Situation noch geheimnisvoller.^^

Die darauffolgende Szene war eine riesige Überraschung. Du hast den Weihnachtsmarkt einfach wunderschön beschrieben. Man hat das Gefühl, man ist selbst dort! x3 Ich liebe all die Beschreibungen, wie du all die Sinneseindrücke eingebaut hast. Der Geruch nach Mandeln und Bratäpfeln, das Knarzen der Fußstapfen im Schnee, das Glänzen der Lichter in der Nacht, die Menschen, die vorbeizieht. Dadurch wirkte die Szene so unheimlich lebendig und real und atmosphärisch. Der Weihnachtsmarkt wirkt so feierlich und schön und gleichzeitig so nostalgisch.*^* Auf der anderen Seite wirkt diese Schönheit so fragil und…surreal. Ja, die ganze Szene wirkt surreal und unwirklich, aber gleichzeitig so wunderschön. Die Traumartigkeit hast du klasse hervorgehoben, die Szene wirkt so eindrücklich und voller Details, gleichzeitig ist sie unmöglich und wirkt dadurch nur noch fantastischer. Wie freundlich Dostojewski zu ihm ist und die beiden über den Markt schlendern zu sehen, hat mich so gerührt. Sie wirken nicht wie Gegner, sondern wie Freunde oder Bekannte, die sich gegenseitig kennenlernen und Dostojewski führt ihn herum. Es scheint so, als würde Dostojewski ihm seine Welt zeigen wollen. Eine Welt, die wirklich wie das Paradies wirkt und selbst Dazai scheint den Schmerz (bzw. die Kälte) zu vergessen. Ich finde diesen Kontrast zwischen Fremdheit und Vertrautheit, der sich durch die ganze Szene zieht, wunderbar herausgestellt, wie Dazai zum Beispiel auch den Kontrast zwischen Dostojewskis vertrauter Stimme und die Fremdheit der Sprache bemerkt oder die anders aussehenden Geldscheine. Es ist bemerkenswert, wie Dostojewski ihm wieder eine Schneekugel schenkt, welche der echten erstaunlich ähnlich sieht und es ist rührend, wie Dazai ihm auch etwas schenken möchte, aber nichts hat. q___q Den Weihnachtsbaum hast du auch prachtvoll beschrieben, dazu der Chor… die ganze feierliche, andächtige Stimmung hast du so wunderschön eingefangen, es hat mich beim Lesen so berührt. Und auch Dazai ist bewegt von all dem, was um ihn herum geschieht. Die Interaktion zwischen Dostojewski und Dazai ist wirklich klasse. Auch, wie Dostojewski Dazai die Bedeutung von Weihnachten erklärt und Dazai feststellt, dass sich Dostojewski selbst als Erlöser sieht, ist ein besonders wichtiger Moment für ihn, um Dostojewski zu begreifen. Es ist wirklich schön, wie die beiden miteinander umgehen, so liebevoll und freundschaftlich. Auch, wie Dostojewski ihm essen und trinken anbietet und sie zusammen die gebrannten Mandeln genießen. Gleichzeitig wirkt Dostojewski durch sein Schweigen so geheimnisvoll. Der Vergleich mit den Schneeflocken und den Sternen war einfach super. Es war auch eine tolle Geste, wie Dazai ihm den Schal gegeben hat, es hat etwas kümmerndes, behütendes. Es ist traurig, dass Dostojewski die Kälte nicht mehr gewöhnt ist und sie vergessen hat, das zeigt, dass er so entfremdet von seiner Heimat ist…dadurch wirkt er sehr einsam q___q
Allerdings ist das Ende sehr aufwühlend und bedrohlich, als Dostojewski ihn in den Schneesturm führt, was zeigt, dass man ihm nicht zu sehr trauen sollte trotz seiner hier freundlichen Art. :o

Dazais verwirrte Gefühle hast du sehr einfühlsam beschrieben. Was mich besonders gewundert hat, ist dass Dostojewski gesagt hat, er vermisse die Musik. Irgendwie musste ich sofort an den Chor in Dazais Traum denken (wegen „die“ Musik, als wäre eine bestimmte Musik gemeint und nicht „ich vermisse Musik“) und für einen Moment habe ich gedacht, sie würden denselben Traum teilen. Auch, wenn es vielleicht nicht so gemeint ist…trotzdem gibt es der ganzen Situation noch eine mysteriösere Atmosphäre! Wie Dostojewski summt und Dazai die Melodie erkennt, war auch eine schöne Szene, weil wieder deutlich wird, wie gut die beiden sich verstehen und genau wissen, wie der andere denkt.^^ Dass Dazai sich nach der Welt in seinem Traum sehnt und nach Yokohama, hast du sehr intensiv beschrieben. Ebenso die Sehnsucht und die Sorge nach seinen Freunden. Es ist bemerkenswert, dass er wieder Zeit mit Dostojewski verbringt und mit ihm Schach spielt – diesmal ohne Ergebnis. Den darauffolgenden Dialog finde ich auch sehr interessant, als es um das verurteilen geht!*-* Wie Dazai offen sagt, dass er sich geirrt hat und jetzt ein anderes Bild von Dostojewski hat. Dostojewskis Satz hat mir sehr zu denken gegeben, dass Verurteilung mehr über die Menschen aussagen, die einen verurteilen, als über einen selbst. Da stimme ich auf der einen Seite vollkommen zu. Aber auf der anderen Seite schmettert Dostojewski damit auch Kritik an seiner Person ab, zumindest ist das ein Unterton, der da mitschwingt – oder ich denke nur zu negativ, denn ich gebe ihm ja eigentlich recht in der Sache. xD Zumindest ist es für Dostojewski vielleicht auch von Bedeutung zu hören, dass Dazai seine Meinung geändert hat – das passiert ihm sicher auch nicht häufig...dass er als Mensch gesehen wird und sich jemand mit ihm auseinandersetzt. Aber das kann man nur ahnen, denn Dostojewski gibt sich keine Blöße. Auch nicht gegenüber Dazai, der trotz seiner Sympathien für Dostojewski nicht von seinem Ziel abgebracht wird. Ich frage mich, ob Dazai noch Dostojewski vordringen wird. Aber im Moment zeigt sich eher das Gegenteil und Dostojewski dringt zu Dazai vor. Und das auf eine Art und Weise, die Dazai sich nicht hat träumen lassen. Was mich zu dieser…phänomenalen Überleitung bringt: Dazai träumt also schon wieder von ihm. Diesmal ist die Atmosphäre warm und gemütlich (der Weihnachtsmarkt war auch gemütlich und die ganze Atmosphäre war auch extrem warm – aber es war vom Wetter her kalt. Diesmal sind sie drinnen, in einem warmen, geschützten Raum. Vielleicht ist es auch diese Abgeschlossenheit und Isolation/Zweisamkeit in dem Traum, dass dieser Traum weiter geht als der andere^^ Interessant auch, dass die beiden auch in den Zellen isoliert sind und nur sich gegenseitig haben und im Traum wird das deutlich positiver ausgelegt), insbesondere das knackende Kaminfeuer und auch der samtüberzogene Hocker. Alles wirkt so behaglich, kuschelig und vertraut und die Cello-Musik verleiht der Szene noch mehr Eleganz und Schönheit. Du hast solche eleganten Worte gefunden, um den musizierenden Dostojewski zu beschreiben.*-* Der Vergleich mit den Akrobaten auf dem Drahtseil war super zum Beispiel und du findest genau die richtigen Worte, um Dazais Faszination zu beschreiben. Dass er ihn beschützen will, kam sehr überraschend (schließlich ist Dostojewski sein Gegner ;) ) und ist gleichzeitig so passend für Dazai, da generell so ein beschützendes Wesen hat. Du hast so intensiv beschrieben, wie Dostojewski auf Dazai wirkt – einsam, zerbrechlich, aber stark, talentiert und schön. Es ist auch total interessant, wie durch Dostojewski Dazai Interessen entwickelt. Interesse in der Musik, Interesse am Schach – womit seine Gleichgültigkeit etwas durchbrochen wird. Den Kuss hast du auch wunderbar und gefühlvoll geschrieben. So sinnlich und warm und intensiv.*-*

…und ausgerechnet dann wacht Dazai auf. xD „Warum nur, sehen meine Dämonen aus wie Dostojewski?“ war so ein toller Satz. Zumal damit impliziert wird, dass für Dazai seine „Dämonen“ seine Sehnsüchte sind. Nicht nur sexuell, sondern auch nach Freiheit und Frieden (das Weihnachtsfest und die ruhige Atmosphäre, in der sie sich in beiden Träumen befanden haben). Vielleicht wäre es ein erster Schritt für Dazai, diese Sehnsüchte zu akzeptieren und nicht zu dämonisieren. Armer Dazai, es tut mir Leid, dass er so verwirrt ist und seine ganzen Ziele und Pläne in Frage stellt… .___.“ Was ich übrigens total schön finde, ist, wie Dazai die Begebenheiten aus dem vorangegangen Tag in seinem Traum einarbeitet. Die Schneekugel einerseits und im zweiten Traum die Musik, als Dostojewski am Tag des Traumes gesummt hat.^^ Besonders gefallen hat mir auch, dass Dazai zu Beginn gesagt hat, dass für ihn alles sinnlos ist, weil alles vergänglich ist. Aber ein Traum ist eben das – vergänglich und darüber hinaus nicht einmal real. Und doch misst Dazai ihm eine Bedeutung bei. :3 Ich hoffe, er kann das auch auf das weitere Leben anwenden, dass sinnlos nicht bedeutungslos heißen muss. ^^
Der letzte Satz war auch wahnsinnig gut, wie du den Anfang noch einmal aufgegriffen hast und Dazai hast feststellen lassen, dass Dostojewski ihm statt seiner Seele sein Herz gestohlen hat - wow.*-* Was…tatsächlich Auswirkungen auf seine Pläne haben wird, fürchte ich – denn damit hat selbst Dazai nicht gerechnet und ich weiß auch nicht, ob Dostojewski damit rechnet. :D

Der OS ist einfach überragend schön! Vielen, lieben Dank!*-* Ich freue mich schon mega darauf, die Fortsetzung zu lesen!*o*

Liebe Grüße
Hakuyu

Antwort von RosaMelancholia am 14.11.2020 | 20:52 Uhr
Hakuyu ❤

Oh, vielen lieben Dank, ich bin unglaublich froh, dass es dir gefallen hat :)

Schön, dass dir die Umsetzung des Pairs gefallen hat. Ich liebe das Pair auch :3
Die surreale Atmosphäre ist etwas eigen, aber ich bin froh, dass das nicht stört. Sie ist entstanden, weil ich die Situation im Canon mag, wie Dostojewski und Dazai in ihrer Haft einander so ausgeliefert sind. Aber durch die Haftbedingungen sah ich nur die Träume als Möglichkeit, dass die beiden auch „etwas Schönes“ erleben und einander näher kommen können ;)

Um ehrlich zu sein, bin ich richtig erleichtert, dass du die Darstellung von Dazais Gedanken so realistisch findest *-* Obwohl Dazai zu meinen absoluten Lieblingen gehört, habe ich nicht das Gefühl, richtig durchschaut zu haben, was in ihm vorgeht und dadurch blieb immer eine kleine Unsicherheit, ob er dadurch nicht OOC geworden ist. ^^‘
Es ist sehr interessant, die Gespräche von Dostojewski und Dazai während ihrer Haft zu verfolgen, aber ich glaube, wenn man so lange in dieser Situation wäre, wäre es eine enorme psychische Belastung… Ich schaudere schon, wenn ich es mir vorstelle.

Schön, dass dir das Schachspiel gefällt. Ich habe das Schachspiel geschrieben, bevor ich den Manga bekam, in dem sie dann tatsächlich auf diese Weise Schach gespielt haben und habe mich dann geärgert, dass ich den ersten Teil nicht schon früher fertig und hochgeladen hatte… Das wäre irgendwie witziger gewesen xD
Naja, schwierig war die Szene nicht. Ich habe „geschummelt“, indem ich mein Schachbrett aufgebaut und die Züge real gemacht habe, bevor ich sie aufgeschrieben habe. So eine Intelligenzbestie wie Dazai und Dostojewski, die das im Kopf können, bin ich ja bei weitem nicht xD
Abgesehen davon, dass die beiden ganz sicher besser überlegte, strategisch intelligentere Züge machen würden. Aber ich spiele leider viel zu selten Schach… ^^

Ich mag es auch total, wenn Gegner dennoch wertschätzend miteinander umgehen, auch wenn klar ist, dass einer den anderen besiegen muss… Und Dostojewski und Dazai haben auf jeden Fall das dafür nötige Niveau… Darum war ich froh, dass ich es bei den beiden so schreiben konnte. ;)
Hoffentlich erfährt man aus dem Canon etwas zu der Weltsicht der beiden, das würde mich brennend interessieren :)
Ich habe viel nachgedacht, warum Dazai oft so gleichgültig wirkt (ihm ist ja scheinbar auch egal (gewesen), ob er auf Seiten „der Bösen“ oder „der Guten“ kämpft) und das kam dabei raus. ^^‘
Dostojewski erscheint mir anders, denn er ist nicht gleichgültig und scheint sehr konkrete Vorstellungen und Ziele zu haben, also das Gegenteil von Dazai, was es umso spannender macht, oder? ^-^
„Die Brüder Karamasow“ habe ich leider auch nicht gelesen… aber mir gefällt das Zitat :)

Genau *-* Ich bin immer wieder gerührt, wie du meine Gedanken durchschaust und auf den Punkt bringst :3
Dostojewski ist für mich immer noch sehr rätselhaft. Ich empfinde schon so, dass er nicht an sich selbst zweifelt und auch in keiner noch so unschönen Situation verzweifelt, sondern immer ganz gefasst bleibt. Ich finde, er wirkt dadurch ausgeglichen und psychisch sehr stabil… andererseits muss ihn aber doch etwas quälen, damit er derart ohne Skrupel für eine Veränderung kämpft. ^^

Dankeschön *-*
Ja, ich bin auch überzeugt davon, dass man seinen Sinn im Leben selbst finden muss, zumal es glücklicherweise viele unterschiedliche Ansichten gibt, was dieser Sinn bedeuten könnte… ^^
Ich freue mich, dass so stark rübergekommen ist, wie Dostojewski andere Menschen begreift und entsprechend darauf eingeht. Das ist auch etwas, das mir im Canon so gut an seinem Charakter gefällt. *-*
Du hast recht, in der FF ist Dostojewskis Mitleid echt… einfach, weil ich denke, dass er trotz allem, was er tut, grundsätzlich eine hohe Empathie besitzt :).
Aber für Dazai ist es natürlich sehr unangenehm, so durchschaut zu werden, vor allem, weil Dostojewski sein Gegner ist und versuchen könnte, diesen „Schwachpunkt“ für sich auszunutzen…
Dass Dazai sich gläsern fühlt, bringt es genau auf den Punkt :)
Oh ja, die Stelle mit Odasaku hat mich beim Schreiben auch ein bisschen traurig gemacht. Es muss wirklich grauenhaft sein, wenn man nicht lebensfroher wird, egal, was man ändert oder versucht… :( Dazai hat ja wirklich eine große Veränderung durchgemacht, nachdem er die Mafia verlassen, aber lebensmüde war er danach leider immer noch… Das muss extrem schwer sein.

Nein, du hast völlig recht. Leider weiß ich auch nicht, in welchem Zusammenhang das Zitat in Original steht… Aber genau so, wie du es beschrieben hast, hätte ich das Zitat in der FF auch gemeint. Also, dass das Gefühl, im Paradies zu sein dadurch entsteht, dass man erkennt, wie schön und kostbar das eigene Leben ist.
Es stimmt, diese Ansicht zuzulassen, könnte Dazai wirklich helfen. Aber sie steht im Gegenteil zu seinen eigenen Überzeugungen und so tut er sich schwer damit… ^^

So ein Ausbruch aus dem Gefängnis wäre auch sehr spannend gewesen *-*
Allerdings bei den Sicherheitsmaßnahmen auch eine große Herausforderung ^^‘
Das mit der Schneekugel war auch für Dazai nicht vorherzusehen… Aber ich freue mich sehr, dass dir die Idee gefallen hat :)
Ich persönlich liebe ja Schneekugeln, vor allem die ganz kitschigen. ^_~
Ich hoffe es, war nicht zu kindisch und OOC, wie sich Dazai darüber gefreut hat, aber ich dachte, da er ja etwas Verspieltes an sich hat und ihm in der Haft langweilig ist, … :)
Sehr schön finde ich auch, wie du beschrieben hast, welche Wirkung die geschenkte Schneekugel hat - freundlich aber auch geheimnisvoll. Genau so ist es.
Richtig, auch Dazai hat noch nicht begriffen, was es mit der Schneekugel auf sich hat und „wo der Haken ist“. xD

Oh, vielen lieben Dank *-*
Ich bin gerade sehr glücklich, dass der Weihnachtsmarkt so auf dich wirkt.
Weihnachtsmärkte sind wunderschön und haben einen eigenen Zauber… Und weil du mir einmal geschrieben hast, dass dich Dinge rühren, die einfach niedlich sind, habe ich versucht, diesen Zauber ein bisschen für dich einzufangen, in der Hoffnung, dass du ihn genauso lieben würdest wie ich ;)
Schön, wenn dich der Umgang der beiden so rühren konnte *-*
Du hast recht, hier sind die beiden in einer völlig heilen, traumartig perfekten Welt, wo sie keine Gegner, sondern Bekannte sind, die einander näher kennen lernen…
Aber es stimmt, der Schneesturm am Ende ist wie eine Art Warnung. ^^‘

Oh, du liest wirklich mega aufmerksam *-* Das rührt mich immer sehr.
Dass Dostojewski sagt, er vermisst „die Musik“ statt „Musik“ ist mir gar nicht bewusst gewesen. Aber stimmt, jetzt, wo du es sagst, es wirkt, als wäre die Weihnachtsmusik im Traum gemeint.
Schön, dass du das Gespräch übers Verurteilen interessant gefunden hast ^^ Diese ein wenig philosophischen Gespräche zwischen den beiden zu schreiben, hat Spaß gemacht :).
Nein, ich finde nicht, dass du da zu negativ denkst, im Gegenteil. Du hast recht - mit dem Argument, dass Verteilung mehr über den Verurteilenden aussagt als den Verurteilten, wird auch Kritik im Keim erstickt.
Tatsächlich habe ich es auch so gemeint… weil Dostojewski auf mich nicht so wirkt, als wäre er jemand, der sich vom Urteil anderer beeinflussen lässt. (Er wirkt auf mich unbeirrbar, wie er seine Masche durchzieht, obwohl er mit seiner Empathie sicherlich sofort erkennt, dass nicht alle seine Verbündeten (wie Mushitaro, Sigma,…) so angetan von ihm sind.) Wahrscheinlich muss einem auch egal sein, was andere von einem denken, um das tun zu können, was er tut… ^^‘
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass es ihn freut, dass Dazai sich so mit ihm auseinander gesetzt und sein anfänglich negatives Bild revidiert hat. Irgendwann im Manga sagte Dostojewski doch, dass er einsam wäre, oder? ^^‘

Stimmt, in dem zweiten Traum, wo sie alleine in einem warmen Zimmer und von der Außenwelt abgeschottet wird, sind sie weiter gegangen ;)
Es freut mich sehr, dass durch das Kaminfeuer, den Samt und die Cello-Musik die Atmosphäre so kuschlig und warm gewirkt hat und auch, dass dir die Beschreibungen des Cellospielenden Dostojewski so gefallen haben *^*
Du hast recht xD Es ist paradox, das Dazai das Gefühl bekommt, Dostojewski beschützen zu wollen, wo sie doch Gegner sind… Aber in den Träumen bekämpfen sie sich nicht. Und so, wie Dostojewski in den Träumen ein bisschen anders ist als in Wirklichkeit, hat er in den Träumen auch eine andere Bedeutung für Dazai :)
Wie du es so schön sagst, wirkt Dostojewski auf Dazai einsam, zerbrechlich, aber stark, talentiert und schön – all das fasziniert Dazai, er will es unbedingt bewahren ;)
Schön, dass dir auch der Kuss gefallen hat ^-^

Ja, schade, dass der Traum an der besten Stelle endet, nicht wahr? ;)
Du hast völlig recht. Mit seinen „Dämonen“ meint Dazai seine Sehnsüchte, seine Schwachpunkte und du hast auch gut erkannt, welche damit gemeint sind. Seine Sehnsucht nach Freiheit, innerem Frieden, einem Ziel, nach Zuneigung, Nähe und echtem Verständnis ;)
Ich finde richtig toll, wie du da schon erkannt hast, dass die Begebenheiten aus dem Tag dann in der Nacht in den Träumen vorkommt ;)
Das stimmt. Diese Träume sind vergänglich und nicht real, aber gerade durch die Gefangenschaft, den eintönigen Alltag und seine Sorgen um seine Freunde, die ihm tagsüber zusetzen, sind die Träume so wertvoll für Dazai. ^^
Du hast sehr schön gesagt, dass sinnlos nicht gleich bedeutungslos heißen muss *-*
Es wäre schön, wenn er das wirklich auf seine Weltsicht übertragen könnte…

Vielen lieben Dank, für dein wunderschönes Review *-* Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut und bin glücklich, dass dir der OS so gefallen hat :)

Liebe Grüße,
Suiren ❤
03.10.2020 | 12:10 Uhr
Hallö :3

Also erstmal - WOW! Ich habe zwar einiges erwartet, aber du hast meine Erwartungen um Längen übertroffen! Ich liebe deinen Schreibstil, deine Beschreibungen und Umschreibungen ja allgemein, aber dieses Mal war es irgendwie... magisch? Ich weiß auch nicht, wie ich meine Gedanken in Worte fassen und es beschreiben soll. Ich bin einfach total überwältigt! *w*
Die Story war einfach so schön, vor allem das mit dem Weihnachtsmarkt hat mich total wehmütig gestimmt. Dann noch die Beziehung und Verbindung zwischen den beiden, und was sie alles erleben... einfach wundervoll.
Mit Schach kenne ich mich überhaupt nicht aus, darum konnte ich damit nicht viel anfangen, aber es war dennoch amüsant zu lesen.
Wenn ich dir hierfür nicht schon längst eine Empfehlung gegeben hätte, dann würde ich es jetzt sofort wieder tun. :3

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 04.10.2020 | 16:35 Uhr
Servus :3

Aww, vielen lieben Dank *^* Mit so viel Begeisterung habe ich gar nicht gerechnet, mir fehlen ein bisschen die Worte, aber ich freue mich sehr, dass es dir so gut gefallen hat C:
Die Beziehung der beiden finde ich auch total spannend, weil sie beide hochintelligent und schwierig zu durchschauen sind, ich hoffe, ich habe sie halbwegs authentisch hinbekommen... ^^'
Schön, dass auch der Weihnachtsmarkt solch eine Stimmung gemacht hat. Liebst du Weihnachtsmärkte auch so? :3
Macht nichts, leider bin ich nicht gut in Schach und Dostojewski und Dazai würden ganz sicher viel cleverer spielen ;) Aber es freut mich, dass du es trotzdem amüsant zu lesen fandest. Hoffentlich war die Szene nicht zu lang...
Danke für deine lieben Worte. Du bist immer so lieb, ich bin ganz gerührt. T^T

Ganz liebe Grüße :3
Suiren
30.08.2020 | 17:54 Uhr
Hallöchen!

Er hat ihn aufgefangen *freu* ^^
Die scene konnte ich mir echt bildlich/filmisch vorstellen. Sehr gut!
Auch wenn Chuuya in der "Demsel in Distress " Rolle noch sehr unerfahren wirkt ;)

Insgesamt hat es mir super gefallen! Weiter so!


Liebe Grüße ^^
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 30.08.2020 | 18:20 Uhr
Servus :3

Ja, da hat Dazai Chuuya eine ganz schön unsanfte Landung erspart xD
Obwohl Chuuya das mit seiner Fähigkeit vielleicht auch alleine noch irgendwie elegant hingekriegt hätte... ^^*
Aber so war es ein bisschen süßer und lustiger :) Schön, dass du dir die Scene so gut vorstellen konntest :)
Hahaha stimmt, das war für Chuuya eine neue Erfahrung xD
Schön, dass es dir insgesamt so gut gefallen hat *^*
Wahrscheinlich wird es noch mehr über Chuuya und Dazai geben ;)

Danke für dein Review :3
Einen schönen Sonntagabend noch.

GLG Suiren
30.08.2020 | 16:44 Uhr
Hallö! :3

Aaaaah, ich hatte so lange auf diesen OS gewartet und jetzt ist er endlich da. Das warten hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich habe mich so sehr gefreut! Und wiedermal hast du meine Erwartungen weit übertroffen, denn dieser OS ist einfach... unbeschreiblich super! *w*

Als Chuuya gefoltert wurde, tat mir das so richtig im Herzen weh und ich dachte mir nur: "Verdammt, wo bleibt Dazai?! Er MUSS ihn retten!" und dann kam er glücklicherweise auch. Da war ich echt erleichtert!
Wie Dazai mit Chuuya gespielt hat, das war einfach so typisch für ihn und auch Chuuyas Reaktionen haben einfach gepasst. Die Verbindung, die die Beiden zu einander haben, wie du das alles beschrieben und umgesetzt hast, war einfach super.
Aber wie Dazai ihm am Ende gequält hat, um eine Antwort zu bekommen... ich hätte ihn dafür verprügelt. xD bei Dazais letzter Aussage bekam ich einen Klos im Hals, weil es so traurig und so schön war.
Du hast die beiden so gut dargestellt, einfach wahnsinnig toll. Hach, ich liebe diesen OS und mein Herz schreit nach mehr! Mehr, vieeeeeeel mehr davon. :)

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 30.08.2020 | 17:53 Uhr
Heii :3

Ja, es hat leider ziemlich gedauert, bis der OS fertig geworden ist... ^^*
Aber schön, dass er dir so gut gefallen hat und du dich so gefreut hast, das macht mich glücklich *-*

Danke, lieb von dir, dass du das sagst, obwohl der Kampf in der Lagerhalle leider recht unspektakulär geworden ist... ^^'
Das kann ich mir gut vorstellen, dass du da mit Chuuya mitgelitten hast :x

Haha xD Das hat echt Spaß gemacht, zu schreiben, wie die beiden sich necken, Dazai Chuuya ärgert und Chuuya kontert xD
Ihre Beziehung ist irgendwie total spannend, sie können nicht miteinander und nicht ohne einander ^^
Bin ich froh, dass du das gut dargestellt fandest :)

Ja, das war wirklich gemein von Dazai... ^^'
Danke, schön, dass du die beiden so gut dargestellt findest *^*
Ich schreibe bestimmt noch mal zu beiden ;)

Danke vielmals für dein tolles, motivierendes Review, das spornt mich richtig an :3

Ganz liebe Grüße,
Suiren
15.08.2020 | 13:15 Uhr
Eine wirklich schöne Fortsetzung, wenn auch mit traurigen Ende. Das kam alles sehr gut rüber und war wirklich gut geschrieben. Man konnte sehr gut mitfühlen.

LG

Antwort von RosaMelancholia am 20.08.2020 | 21:07 Uhr
Schönen Abend :3

Danke, es freut mich, dass sie dir gefallen hat :)
Ja. Irgendwie hätte ich den beiden gerne ein Happy End geschrieben, sie hätten es verdient. Aber ich dachte, dass ein Happy End zu diesem Zeitpunkt noch zu überstürzt gewesen wäre, weil sie bisher in erster Linie Rivalen waren :s
Aber schön, dass alles so gut rübergekommen ist und du so mitfühlen konntest *^*
Danke für dein liebes Review c:

Ganz liebe Grüße,
Suiren
15.08.2020 | 09:28 Uhr
Hallö! :)

Die Fortsetzung war unglaublich gut! Du hast meine Erwartungen echt übertroffen. :3
Da war so viel herrliches Drama, wie hin- und hergerissen Akutagawa war und wie sehr Atsushi alles versucht hat. Das war einfach so schrecklich schön, hach. Während des Lesens hab ich immer gehofft, dass ich noch lange nicht am Ende bin. Denn ich wollte einfach nicht, dass es endet. Das Ende war schön und traurig, doch das war abzusehen. Immerhin geht es hier und Atsushi und Akutagawa. Dennoch tun sie mir beide total leid, da möchte man sie einfach umarmen und trösten.
Einfach super geschrieben und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten OS, oder die nächste Fortsetzung. :)

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 20.08.2020 | 21:02 Uhr
Servus :3

Vielen lieben Dank, es macht mich echt happy, dass dir die Fortsetzung so gut gefallen hat :) Dank dir ist sie überhaupt erst zustande gekommen ;)
Stimmt, Akutagawa war bis zuletzt hin- und hergerissen, aber am Ende haben Atsushis Bemühungen nicht zu seinem ersehnten Happy End geführt...
Ich habe wirklich überlegt, für sie ein Happy End zu schreiben, aber ich fand, dass es einfach nicht gepasst hätte.
Es wäre einfach zu schnell gegangen, schließlich ist es das erste Mal, dass sie Zeit miteinander verbringen, ohne sich in die Haare zu kriegen...
Ich bin froh, dass du das offenbar auch so siehst...^^' Ja, sie sind jetzt beide alleine geblieben... aber immerhin haben sie einen großen Schritt auf einander zugemacht und Atsushi will nicht aufgeben ;)
Oh, ich bin ganz gerührt, dass du beim Lesen gehofft hast, dass es nicht endet *^*
Aber der nächste OS kommt bestimmt ;)
Vielen lieben Dank für dein Lob und deine Unterstützung :3

Ganz liebe Grüße,
Suiren
08.08.2020 | 12:36 Uhr
Hallo ^^
Wie habe ich dieses Kapitel nur übersehen können? Das war so schön! Ich mag generell Dazais Pläne, der Part hat mir vielleicht sogar am Besten gefallen. Das ist gut gelungen: Er war die ganze Zeit über unfassbar präsent und gleichzeitig nicht da.
Und Akutagawa Sicht hat mir auch sehr gut gefallen. Den Zeitpunkt hast du super gewählt, ich hoffe sehr das die Mainstory im Manga da auch mal ankommt.
Viele Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 10.08.2020 | 18:02 Uhr
Servus ;)

Es macht mich happy, dass dir das Kapitel so gefallen hat *^* Dann habe ich vielleicht eine gute Nachricht für dich: Die Fortsetzung des OS ist fast fertig gestellt :)
Stimmt, in dieser Geschichte war wieder einmal Dazai die treibende Kraft hinter Akutagawas Handlungen... und Dazai hat sowohl ihn, als auch Atsushi ganz schön an der Nase herumgeführt, um ihnen zu ihrem Glück zu verhelfen ;)
Schön, dass dir Akutagawas Sicht gefallen hat :)
Ja, ich hoffe auch, dass dieser Zeitpunkt im Manga noch kommt, bin ja echt gespannt, ob sie diesen Kampf wirklich führen und wer dann gewinnt...

Danke für dein liebes Review :3

GLG Suiren
07.08.2020 | 22:52 Uhr
Ja, also was soll man sagen: Du hast echt Talent!
Diesmal hat mich nicht mal mehr die Lemon scene gestört- ich glaub du hast mich auf den Geschmack gebracht XD
Liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 10.08.2020 | 17:50 Uhr
Servus C:

Oh, vielen Dank *^*
Haha, wirklich? Damit hätte ich nicht gerechnet xD
Aber schön, dass es dich dieses Mal nicht mehr gestört hat.

Danke für dein Review :)

GLG Suiren
06.08.2020 | 07:22 Uhr
Guten Morgen.
Ich habe eben alle vier OS gelesenen und ich bin von jeder einzelnen Geschichte total begeistert. Mir gefällt dein Schreibstil so unglaublich gut, dass ich gar nicht mehr aufhören kommt zu lesen. Außerdem finde ich die Länge der Geschichten genau richtig und auch, dass jede Idee der jeweiligen Geschichte, einfach genial ist.
Ich freue mich schon wahnsinnig auf die nächsten Geschichten und wünsche dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße von Emilie water :)

Antwort von RosaMelancholia am 07.08.2020 | 18:31 Uhr
Guten Abend C:

Vielen lieben Dank, es macht mich echt happy, dass dir alle vier OS so gut gefallen haben.
Vor allem rüht mich, wie du über meinen Schreibstil und die Ideen denkst. °^°
Es freut mich auch, dass du die Länge der Geschichten gut findest. Beim Schreiben finde ich sie angenehm, weil man viel im Text unterbringen kann, aber ich war mir nicht sicher, ob sie zum Lesen in einem Stück vielleicht schon zu viel ist...
Schön, dass du dich schon auf die nächsten Geschichten freust. Ich hoffe, dass du weiterhin Spaß beim Lesen hast.
Wenn du ein Lieblingspairing hast, über das du gerne liest, dann würde ich mich über eine Mail freuen :)

Danke dir für das liebe Review, das motiviert mich sehr.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende :3

GLG Suiren
05.08.2020 | 11:19 Uhr
Mit dieser Konstellation hätte ich nicht gerechnet, das hat mich echt überrascht und...verdammt, ist das ein guter OS! Es hat einfach alles so gut gepasst und ist so super geschrieben, wow. Ich bin echt total begeistert! :D

Ganz liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 06.08.2020 | 07:16 Uhr
Guten Morgen :3

Schön, dass die Überraschung gelungen ist ;) Ich bin echt happy, dass dir der OS gefallen hat und du findest, dass es gut passt. Es war sowohl vom Schreibstil, als auch vom Inhalt her etwas Neues, deswegen bin ich froh, dass du so denkst. Vielen lieben Dank ^^

GLG Suiren
02.08.2020 | 23:42 Uhr
Das ist süß. Ein schöner Text. Akutagawas Sicht kam mega gut rüber. Es hat mir sehr gefallen. Ein wirklich toller Schreibstil und ein interessantes Pairing, über das ich vorher noch nie nachgedacht habe.

LG

Antwort von RosaMelancholia am 04.08.2020 | 18:27 Uhr
Schönen Abend :3

Aw, ich freue mich sehr, dass dir der Text so gut gefallen hat. Besonders froh bin ich, wenn Akutagawa gut rüber gekommen ist :)
Das Pairing finde ich auch spannend, es ist eines mit Gemeinsamkeiten und Gegensätzen und vielen Emotionen. ^^

Danke, dass du so unermüdlich liest und Reviews hinterlässt.

LG Suiren
23.07.2020 | 01:56 Uhr
Ich war bei diesem Kapitel echt ein wenig verwirrt, bis ich begriffen hab, dass sich jemand in Dazei verwandelt hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das alles noch weitergehen wird. Richtig gut geschrieben und ich freue mich aufs nächste Kapitel. :)

Liebe Grüße!

Antwort von RosaMelancholia am 26.07.2020 | 21:41 Uhr
Guten Abend :3

Ja, die Situation ist ziemlich eigenartig und die Auflösung war hoffentlich eine Überraschung :)
Es freut mich sehr, dass du das Kapitel gut geschrieben gefunden hast.
Das ist eigentlich eine Sammlung von OneShots zu verschiedenen Pairings, aber wenn du gerne eine Fortsetzung von "Sonnenbrand" oder eine neue Geschichte über Akutagawa und Dazai (oder auch über ein anderes Pairing/andere Charaktere) lesen würdest, sag bitte Bescheid.
Danke für dein Review ^-^

Liebe Grüße und eine schöne Woche,
Suiren
07.07.2020 | 18:11 Uhr
Hallo ^^
Ich muss sagen, dass ich von deinem Schreibstil sehr fasziniert bin. Das hat mir gut gefallen! (Nur für mein prüdes Ich ein wenig zu dreckig)
Akutagawa Dilemma kann man auch sehr gut nachvollziehen, das hast du super hinbekommen! Gerade da hatte ich mich schon länger gefragt ob die Serie oder irgend eine Fanfiktion das vielleicht mal aufgreift, Dazai war ihm gegenüber wirklich etwas unfair.
Dazai hast du für meinen Geschmack ein wenig zu sehr "out of charakter" dargestellt, aber ich muss auch sagen, dass die Gestaltwandlerfähigkeit mich zuerst richtig auf's Glattgleis geführt hat. Eine gute Idee.

Vielen Dank für die Geschichte!

Antwort von RosaMelancholia am 08.07.2020 | 06:33 Uhr
Guten Morgen, Iruka

Vielen Dank für dein Review. Schön, dass die Geschichte dir gefallen hat, auch wenn sie nicht 100% nach deinem Geschmack war.
Ich kann verstehen, dass sie dir ein wenig zu dreckig war.
Aber es freut mich, dass du sie trotzdem gelesen hast und Akutagawas Situation so gut nachfühlen konntest. Ja, ich habe es auch schade gefunden, dass seine Situation nicht mehr thematisiert wurde. Das wäre interessant gewesen...

Oje, ich hoffe, dass nur der "erste" Dazai zu OOC war, nicht auch der "echte", dem Akutagawa später in der Gasse begegnet ist... ^^'
Der "erste" Dazai ist nämlich absichtlich OOC, weil es auch nicht wirklich Dazai ist, sondern ein Fremder, der Dazai nie getroffen hat.
Ich wollte es so schreiben, dass man beim Lesen zwar nicht gleich durchschauen kann, was mit "Dazai" nicht stimmt, aber dass man von Anfang an ein bisschen misstrauisch gegenüber "Dazai" und seinem Verhalten wird.
Es ist es ein bisschen gemein, weil Akutagawa auch zunächst so tut, als hätte er den echten Dazai vor sich. (Er würde das ja auch gerne glauben.) Aber er kann die OOC-ness des falschen Dazai auch nicht lange ignorieren und ist sehr enttäuscht von seinem Besuch und dieser fremden Person mit der Gestaltwandlerfähigkeit. ^^'

Bitte, gerne. Ich habe dir für das Feedback zu danken :)
Und wenn du wieder gerne etwas über einen bestimmten Charakter lesen würdest, kannst du mir gerne schreiben.
Ich bin immer offen für eine neue Idee zu einer weiteren Geschichte. ^^

LG Suiren
05.07.2020 | 11:40 Uhr
Das war eine sehr schöne Geschichte. Sie hat mir gut gefallen. Schön erzählt und dargestellt. Das kam wirklich gut rüber.

LG

Antwort von RosaMelancholia am 08.07.2020 | 05:32 Uhr
Liebe lula-chan,

Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat. Ich hatte eigentlich vor, hieraus eine Sammlung romantischer, süßer OS zu machen, aber zu Akutagawa fand ich so etwas Düsteres dann passender... xD
Vielen Dank für dein Review :)

LG Suiren
12.06.2020 | 19:40 Uhr
Eine wirklich schöne Geschichte. Sehr gut geschrieben. Ein toller Schreibstil. Das kam alles wirklich gut rüber. Es hat mir alles sehr gefallen (den letzten teil habe ich aber mal dezent überlesen).

LG

Antwort von RosaMelancholia am 14.06.2020 | 20:39 Uhr
Guten Abend, liebe lula-chan,

Vielen Dank :3
Schön, dass dir die kleine Geschichte gefallen hat. Es sollte eine leichte, warme Story werden. Ich freue mich, dass du meinen Schreibstil magst und auch, wenn die Atmosphäre gut rübergekommen ist. Nur schade, dass du den letzten Teil nicht mochtest.

Danke für dein Review ^^

LG Suiren
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