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Autor: Funkensee
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
08.10.2022 | 19:47 Uhr
Hallo,

irgendwie hat mich dieser OS unbefriedigt zurückgelassen. Ja klar, Geheimnis ... Aber wenn der Titel heißt "Das Geheimnis von ...", dann erwarte ich schon, das kennenzulernen.
Du hast Spannung aufgebaut. Die Umgebung schön beschrieben.

LG Dina

Antwort von Funkensee am 09.10.2022 | 00:27 Uhr
Hi,

vielen Dank für deine Rückmeldung! Die Sache mit dem Titel … ja, im Endeffekt weiß nur die Protagonistin, was die Briefe für ein Geheimnis bergen. Ich weiß es selbst nicht, um ehrlich zu sein. Also, eine sehr ungefähre Vorstellung habe ich, aber nicht viel mehr. Ich verstehe, dass das wenig befriedigend ist und es tut mir leid, ich fühle genauso. Deshalb wächst sich der kleine OS gerade hinter den Kulissen zu einem größeren (ausufernden, könnte man sagen) Werk aus, das hoffentlich auch irgendwann das Licht dieser Plattform erblicken wird.

Liebe Grüße
Funkensee
26.09.2020 | 18:36 Uhr
Heiho Funke :)

Nach deinem Kommentar eben im Forum musste ich mich doch mal durch deine Geschichten wühlen und bin auf diese hier gestoßen.
Deine Vorgabe "Das Geheimnis der vier Briefe" hast du in meinen Augen gut umgesetzt. Auch wenn ich zuerst den vier Briefen, die die Protagonistin erhält, weniger Beachtung geschenkt habe und lieber mehr über das Mädchen erfahren wollte. Ein bisschen was hast du ja angedeutet - sie ist eine Sklavin, die nur am leben gelassen wird, weil sie etwas beherrscht, was ihr Herr nicht kann. Und zwar das Lesen und Verstehen einer sehr interessanten "Sprache" (die anscheinend nicht gesprochen wird).

Es klang vieles an, aber viel mehr ist im Dunklen geblieben - was in den Briefen steht (welche Symbole sieht das Mädchen und was sagen sie ihr?), wie das Mädchen in die Gewalt des Mannes gekommen ist (was ist ihre Vergangenheit), was es mit der Ruinenstadt auf sich hat, was das Ziel ihres Herrn ist; ja, du hast deiner Protagonistin noch nicht einmal einen Namen gegeben. Diese ganzen offenen Fragen lassen mich als Leser höchst unbefriedigt zurück - wenn das dein Ziel war (immerhin steht schon im Titel "Geheimnis"), dann herzlichen Glückwunsch, du hast es erreicht :)

Ich finde, obwohl so viel ungesagt bleibt, konnte ich mich in die Protagonistin einfühlen. Besonders weh tat mir der letzte Satz, den der Herr zu dem Mädchen gesagt hat; dass sie ohne ihren Nutzen für ihn längst Geierfraß wäre. Sehr harsche Worte und so menschenverachtend... es hat mich überrascht und irgendwie finde ich es auch schön, dass da meine Empfindung als Leser mit der der Protagonistin auseinandergeht, da sie sich darüber aufregt, dass ihr Herr ihre Sprache verachtet. Das zeigt mir irgendwie nochmal, dass sie in einer ganz anderen Welt lebt.

Deine Idee finde ich sehr interessant und ich bin fast ein bisschen enttäuscht, dass es kein zweites Kapitel gibt (und ich somit nicht erfahren werde, was nun in diesen Briefen steht); aber manchmal ist es auch ganz nett, im Kopf an die Ideen anderer Leute anknüpfen zu können und sich selbst seine Gedanken zu machen ;)

Liebe Grüße, Emmice

Antwort von Funkensee am 26.09.2020 | 18:50 Uhr
Liebe Emmi,

Ich stelle fest, ich habe wohl im Forum aus Versehen ein bisschen Schleichwerbung gemacht, das wollte ich eigentlich nicht. Dennoch natürlich vielen Dank, dass du dich meiner angenommen hast ^^

So viele Informationen wegzulassen war irgendwie so eine halb-bewusste Entscheidung. Einerseits wollte ich an das "Geheimnis" im Titel anknüpfen und es ein wenig in der Handlung widerspiegeln, andererseits ist mir während des Schreibens die Idee gekommen, den OS auf eine Freie Arbeit auszuweiten. An der Idee nage ich jetzt seit ein paar Monaten, bisher ist mir noch kein zündender Einfall gekommen und momentan fehlt mir auch die Zeit, aber es ist gut möglich, dass irgendwann eine FA daraus wird – da erfährt man dann selbstverständlich auch, was in den Briefen steht ^^

Ja, ich weiß zwar selbst nicht so genau, wer meine Protagonistin eigentlich ist (deswegen hat es sich auch falsch angefühlt, ihr einen Namen zu geben), aber diese Sprache ist ihr sehr wichtig, weil sie sie mit ihrer alten Heimat und ihrem Volk verbindet – Beleidigungen ihrer Sprache schmerzen sie mehr als Beleidigungen ihrer eigenen Person.

Nochmals vielen Dank für dein Review und die Ausführung, wie der Text auf dich wirkt – es freut mich sehr.

Edit: Vielen Dank für das Favo :)

Liebe Grüße, Funke
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