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Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 18 (von 18 insgesamt):
27.02.2021 | 17:41 Uhr
Und hier sind wir schon wieder XD Ich hol langsam auf, aber die vier haben mich gerade auch sehr im Griff o.O Auch wenn ich meine verrückten Kerle kein bisschen vernachlässige, aber diese
hier schleichen sich so leise an und ehe man sich versieht, haben sie einem im Griff. Und ich bedaure es kein bisschen^^
Die Spannung in diesen drei Kapitel war sehr gut *Tim erholt sich gerade davon* Er wollte beim letzten Kapitel doch glatt mit der Axt los rennen. Nur muss er beim nächsten Mal schneller sein, denn da war ich schon mit der Axt unterwegs *-*
D’Artagnan musste hier ja vieles durchmachen. Und selbst ich war kurz perplex, als er nicht kämpfen durfte und stattdessen Tréville antrat. Der kleine Vorteil, wenn man die Serie nicht sah, ich konnte daher nicht wissen wie es ausging. Hätte ja gut sein können, das er später erst eine neue Chance bekommt und dieser Labarge weiterhin vorkommt. Ich war daher positiv überrascht (auch wenn mir Tréville kurz leid tat), das D’Artagnan antreten durfte und siegte.
Doch der Weg dahin war für ihn alles andere als leicht. Seine Gefühle gingen oft mit ihm durch. Aber wer würde nicht so fühlen. Dazu wurde ihm noch das Herz gebrochen. Es kam vieles und alles auf einmal auf ihn zu. Doch er hat Freunde die ihm helfen und auch auffangen und den rechten Weg weisen.
Und dann gibt es diese Szene am Schluss... Tim und ich rauften uns die Haare! Steck D’Artagnan und Athos in ein verdammtes Zimmer! Lass sie da von mir aus stundenlang in die Augen starren, bis sie mal einander sagen, was sie fühlen! Aber wahrscheinlich sind sie sich dessen selber kaum klar darüber, oder zumindest nur halb. o.O
Aber gut, das heißt, ich lese mal schön weiter *-*

Antwort von Ann Morgan am 27.02.2021 | 18:14 Uhr
Mensch, jetzt wollte ich schnell meinen Goggdail-Rausch ein wenig ausschlafen gehen, poste die letzte Review-Antwort – und da ist schon das Nächste!!??!!?? Ich fasse es nicht *hellauf begeistert auflache*

Hallo zum dritten für heute!!

Nun, ja, scheint wirklich, als hätten die vier Euch zwei gut im Griff *heimlich kichere* Ich beschwere mich sicher nicht *unschuldig pfeife* Na – und wenn Du es nicht bedauerst, muss ich das auch nicht :-)))))

Gib Tim einen Cocktail, die wirken entspannungstechnisch Wunder *lach*...
Und ich habe mich schon wieder weggeschmissen, als ich von Eurem Kampf um die Axt las! Weißt Du, warum? Als ich in der vorletzten Reviewantwort las, dass Du die Axt mal parat liegen lässt, habe ich überlegt, wann Du sie wohl das nächste Mal brauchen könntest – und hatte GENAU diese Szene mit Labarge vor Augen!!!!! Echt, ich schwöre!!!!! Ich sah schon Tim mit der Axt in der Hand über den Turnierplatz rennen, um Tréville vor dem Mistkerl zu retten *kicher*! Due siehst – auch ich kenne Euch zwei inzwischen sehr gut *erfreut auflache*

Oooh ja – in dieser Folge wird der arme d’Artagnan wirklich gewaltig durch den Fleischwolf gedreht!! Ich bin immer noch platt, wie sehr die echten Serien-Ereignisse dieser Folge zu meinen Waffenbrüdern passen!!! Ich betone nochmal: Das sind zum aller- allergrößten teil originale Dialoge bzw. Handlungsstränge – inkl. Constances Abfuhr (gezwungen durch ihren Mann). Ich mag die Serien-Constance und die Romanze mit d’Art total – es passt halt nur nicht zu meiner Intention *Constance entschuldigend anschau*Katja zuzwinkere*... Deshalb passte mir diese Szene hier verdammt gut in den Kram *lach*

Richtig – dadurch, dass Du die Serie nicht kennst, ist der Handlungsablauf für Dich sehr überraschend! Das ist für mich auch nochmal eine ganz neue Sichtweise, weil die anderen Reviewerinnen die Serie recht gut bis halb auswendig kennen!!! Darunter, nebenbei, zwei der RichDean-Musketiere *zwinker*.

Tréville meinte es echt gut – wie hätte er d’Artagnan Labarge zum Fraß vorwerfen können? Niemals! Er ist ein bisschen der Vater der Kompanie, also springt er selbst in die Bresche und schluckt auch noch wortlos Athos‘ unfaire Schimpftirade. Zum Dank bricht Labarge ihm den Arm... boah, ej!!!! Aber d’Art macht es wieder wett, und die Szene, wie Athos ihm diese Schulterklappe überstreift, die ist.... einfach nur awwwwwww :-)))

Also, ja: Er hat vieles mitgemacht, aber wie Du ja sagst: Er hat geniale, echte Freunde, die ihn auffangen un den rechten Weg weisen!!!

Und dann die Schluss-Szene...
Seid mir nicht böse – ich hoffe, Ihr habt noch Haare auf dem Kopf. Die braucht ihr noch!!!
Und die Idee, die zwei in einen Raum zu sperren, bis sie fertig gestarrt haben... Tja, blöd, dass der mir nicht gekommen ist... Oder Porthos und Aramis (Porthos hätte das kaltlächelnd durchgezogen, aber stattdessen... ach was, lest selbst *kicher*)!
Aber mal ehrlich: Männer – in dem zeitgeschichtlichen Kontext, die reden..,. über Gefüüüühle... Nee, Du, da muss erst noch... Hach, und schon wieder fast verplappert *kicher*
Okay, ein verrate ich noch. Gefühle „gesteht“ man. Und das Hauptwort zum Verb „gestehen“ ist „Geständnis“. Oder Plural: „Geständnisse“... Klar soweit? (um mal mit Captain Jack Sparrow zu sprechen) Mehr sag ich nicht mehr *lachend zwinkere*

Übrigens hast Du mit Deiner Schlussbemerkung zu diesem Zeitpunkt sicher recht. Man(n) ist sich halb im Klaren über die Gefühle. Einer Hälfte des Duos ziemlich klar, was aber nicht zum Handeln reicht (wie gesagt, die „ehrenwerten“ Gründe werden noch „gestanden“ – verzeih das Wortspiel, bin immer noch etwas albern vom Cocktail ;-)), die andere Hälfte mehr als unklar *zwinker*!

Genau, Ihr zwei – lest einfach weiter *mir superbreit lächelnd die Hände reibe*

Hach, Du...
Hast Du die leiseste Ahnung, wie happy Du mich hier gerade machst???
Vielleicht kommst Du dieses Wochenende noch bis zur Geschichte Nr. 9!!!

Wie auch immer: Für DAS hier jedenfalls schon mal innigen Dank, meine Liebe! Ach ja: Und behalte Tim und die Axt im Auge, insbesondere bei Story Nr. 9... ;-)))

GGLG
Ann
09.07.2020 | 07:31 Uhr
Huhu Ann,

so hier bin ich jetzt auch,
Ich die 3 Teile rechts schnell durch gelesen und muss sagen, echt super.
An die Folgen konnte ich mich dunkel erinnern. Aber es war gut das du es doch recht ausführlich beschrieben hast so konnte man es gut verstehen.
Es war echt spannend. Gerade auch wie es d’Artagnan ergangen ist was er alles durch gemacht hat. Das war nicht einfach,
Er hat fast alles verloren. Aber da ist ja noch Arthos.
Und natürlich die anderen Musketiere. Es ist schön das sie ihn nicht alleine lassen und für ihn da sind.
Dann kommt dann noch die Ablehnung von Constance Bonacieux. Das nimmt einen schon mit auch wenn man erfährt das der Hof verloren ist.
Ich habe in der Serie auch mit ihm gelitten.

Aber zum Glück wird ja alles gut.
Diese zarten Annäherungen zwischen d’Artagnan und Arthos. Das ist echt niedlich. Da wünschte man sich wirklich Arthos würde ihn in den Arme nehmen auch wenn man weiß das es nicht in die Zeit passt.
Aber ich verstehe seine Freude über d’Artagnan Sieg. Da kommt man gerne mal auf andere Gedanken
Ach die zwei sind süß zusammen.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 12.07.2020 | 22:57 Uhr
Hallo, Laila!

Nun auch hier noch die ausstehenden Antworten :-)
Hach - wie schön, dass Du die Geschichte super findest! Ich mag sie auch sehr, wahrscheinlich, weil der arme d'Artagnan einmal durch die Hölle und zurück geschickt wird bis zu seinem Happy End als Musketier :-)
Und es freut mich ebenfalls, dass Du, obwohl Du die Folge nur noch dunkel im Kopf hattest, durch meine Beschreibung gut mitgekommen bist. Solche Rückmeldungen sind für mich ungemein wertvoll, weil ich selbst die Folgen so genau kenne, dass ich da nicht mehr objektiv sein kann, ob man alles versteht :-)

Oh - dass ist so süß, wie Du sagst: D'Artagnan hat alles verloren - aber da ist ja noch Athos! Ja, genau, er und die anderen beiden sind da und fangen d'Artagnan auf in seinen schlimmsten Stunden! Ich finde den Gedanken auch toll, dass sie ihn nicht allein lassen und für ihn da sind!
Eine Klatsche nach der anderen für d'Artagnan... Erst der Hof weg, dann Constances Ablehnung (die sie ja, fairer Weise, gar nicht wollte, sondern dazu von ihrem Mann gezwungen wurde)... Da musste man einfach mit ihm leiden!*snief*
Aber ja: Alles wird am Ende gut :-))

Und zum dritten Mal freue ich mich bei diesem Review, dass Dir die zarten Annäherungen nicht nur gefallen ("niedlich" würden der brandneue und der alte Musketier sicher als Adjektiv im Zusammenhang mit sich weeiit von sich weisen *kicher*), sondern dass Du auch echt verstehst, dass deutlichere Gesten einfach nicht in die Zeit passen würden :-))

Athos' Freude über d'Artagnans Sieg kann man auch in der Folge fast mit Händen greifen! Und wenn man gesehen hat, wie sehr Athos mit ihm trainiert hat, dann hat er auch seinen nicht unerheblichen Anteil daran :-))

Ach - und DU bist echt süß - und schreibst mir soo liebe Reviews! Danke, Du!

Bis gleich und
GLG
Ann
04.07.2020 | 16:34 Uhr
Hallo,
nun hat er es ziemlich unerwartet geschafft,
endlich in den Reihen der Musketiere aufgenommen zu werden.
Zuerst wollte er alles hinschmeißen,
aber so schnell kann sich das Blatt wenden.
Verdient hat er es allemal.
Wieder total überzeugend und exzellent geschrieben.
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑

Antwort von Ann Morgan am 04.07.2020 | 16:54 Uhr
Hallo, liebe Carmen!

Oh ja - da hatte sich wirklich erst einmal alles gegen den armen d'Artagnan verschworen!
Aber mit eisernem Willen und noch mehr der unermüdlichen Unterstützung durch seine Freunde hat er es endlich geschafft und ist ein vom König paptentierter, waschechter Musketier!!
Ich finde auch - nach allem, was er schon für König und Vaterland getan und riskiert hat, hat er das allemale verdient! Allerdings sehen wir im Verlauf der Serie, wie wankelmütig die Gunst des Königs ist... von Daher reicht es nicht, dass er es verdient hat - wichtig war auch, Kings Louis in einem guten Moment zu erwischen :-)))!!!

Oh Du, Mensch - Du machst mich ganz verlegen und zugleich ganz happy mit Deinen Worten!!

Ganz lieben Dank für die Rückmeldung und auch weiterhin viel Spaß mit den vier Unzertrennlichen :-))

Hab noch ein schönes Wochenende!
GLG
Ann
26.06.2020 | 00:14 Uhr
Ein würdiger Abschluss deiner Geschichte. Ich glaube keinen dürfte es verwundert haben, dass der Kardinal nicht ganz sauber spielt und auch dass Tréville selbst antritt verwundert angesichts der vorhergehenden Kapitel nicht wirklich. Was das angeht bin ich nämlich mit Athos einer Meinung. Es ist eindeutig zu d'Artagnas Schutz gewesen. Auch dass der Kampf so ausgeht, wie er ausgeht wundert nicht, Labarge hat ja schon am Anfang der Folge gezeigt, wie gefährlich er ist und auch wie ehrlos.
Doch bewahrheitet sich hier das Motto der Musketiere, wie sie treu zu ihrem Hauptmann stehen und d'Artagnan doch noch seine Chance bekommt. Man fühlt fast schon seine Genugtuung, als er Labarge seinen Degen in den Körper stößt. Lustig wie er erst nicht auf die Aufforderung des Königs reagiert, wobei das wahrscheinlich dem restlichen Adrenalin des Kampfes zuzuschreiben ist. Aber auch Athos "Bevor er es sich anders überlegt". Ich konnt nicht mehr vor lachen.
Was soll ich zu dem abschließenden Fest in der Taverne anderes sagen, als ich oben schon geschrieben habe? Ein wahrlich würdiger Abschluss dieser Kurzgeschichte. Ja manche Wunden brauchen Zeit zu heilen, erst Recht die des Herzens, aber wie man ja lesen konnte ist d'Artagnan auf einem sehr guten Weg dahin, wobei ich glaube, dass zumindest Athos so langsam eine Idee bekommt wie er in Wahrheit zu seinem jungen Freund steht. Der dagegen steht noch gewaltig auf der Leitung.
Bin gespannt was jetzt noch kommt, denn eigentlich hätte die Serie als Miniserie mit der Ernennung von d'Artagnan zum Musketier doch schon ein gutes Ende haben können.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 27.06.2020 | 12:03 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Dann mal auf zum letzten Review bei dieser Geschichte! :-))

Mensch – „würdiger Abschluss“ ist eine Umschreibung, die mich sehr glücklich macht! :-))
Ja – der Kardinal ist ein Ränkespieler – im Buch, in den diversen Verfilmungen, und auch in dieser Adaption. Wobei ich ihn in der Serie tatsächlich als jemanden sehe, für den das Wohl Frankreichs an erster Stelle steht und er dem König ergeben ist. Doof nur, wenn er meint, dafür die „unfruchtbare“ Königin metzeln lassen zu müssen... ;-)
Athos Erkenntnis, warum Tréville den Kampf selbst übernimmt ist meine persönliche feste Überzeugung. Er will KEINEN seiner Männer dieser Bestie gegenüberstellen (in der Eingangsszene braucht es alle 4 Unzertrennlichen, um Labarge in den Griff zu kriegen, und er hat da nicht mal eine Waffe!), aber natürlich erst recht nicht d’Artagnan, der ja schon bei der Erwähnung des Namens den Kopf verliert...
Ja – die Musketiere stehen treu zueinander und zu ihrem Hauptmann, ganz getreu ihrem Motto. Und das lieb(t)e ich schon immer an dieser Geschichte, schon als Buch lesender Teenie :-)))))))))!!1

Und ich bin eigentlich kein blutrünstiger Mensch – aber ich spürte Genugtuung, als d’Artagnan Labarge fällt!

Danach ist er wirklich wie weggetreten, kapiert gar nicht, was King Louis von ihm will mit dem Niederknien! Ich musste völlig gerührt auch grinsen :-))) Und natürlich ist es Athos, der da knochentrocken kommentiert! Ich wette, er ist auch über alle Maßen stolz in dem Moment (auch ohne meine Slash-Andeutungen, also in der Serie)!
„...bevor er es sich anders überlegt...“ Schon fast ein bisschen dreiste Wortwahl von Athos – was der König da wohl dachte? *schmunzle*

Hach – dass Du gerade die Tavernen-Szene nochmal lobend heraushebst freut mich natürlich ganz besonders, weil diese ja voll und ganz auf meinem Mist gewachsen ist :-))

Wenn d’Artagnan jetzt schon über Constance hinweg wäre – das wäre viel, viel zu schnell und ihrer einfach nicht würdig! Ich schrieb ja, dass ich sie mag und in der Serie auch ihre Beziehung zu d’Artagnan. Das wollte ich nicht... wie soll ich sagen... hm, vielleicht „entehren“, in dem er sie einfach so abhakt.
Dass d’Artagnan auf einem guten Weg zur Heilung und Neuorientierung ist, sehen wir. Er nicht *schmunzle*.
Und Athos... Du hast ja schon die nächste Geschichte gelesen. Da ist Deine Mutmaßung bestätigt: Er ist sich sehr genau bewusst, was er fühlt. Es auszudrücken ist aber außerhalb seiner Vorstellung – weil er d’Artagnan nicht verschrecken und von sich stoßen will, was zu diesem Zeitpunkt sogar nicht mal unwahrscheinlich wäre.

Oh – im Buch wird d’Artagnan auch ungefähr in der Hälfte zum Musketier ernannt. Danach kommen eben noch weitere Abenteuer der vier :-)) Wobei die Serie so gut wie nichts mit dem Buch gemeinsam hat (außer den Protagonisten ;-).
In Staffel 2 bzw. Staffel 3 gibt es neue Erzfeinde (bei denen ich mir tatsächlich den Kardinal zurückwünschte *lach*), Abenteuer, Liebe, Krieg und Ränkespiele :-).

Meine Liebe – von Herzen danke für das liebe, ausführliche und aussagekräftige Review!!

Wir lesen uns!
Hab bis dahin eine gute Zeit!
GLG
Ann
25.06.2020 | 23:45 Uhr
Mit deinem Schlusswort triffst du den Nagel echt auf den Kopf. Hatte mich nämlich auch schon ein bisschen gefragt wie du das mit dem Originalpairing aus der Serie handhaben würdest. Auf der einen Seite ist es schade, das er nicht noch einen letzten Blick zu Constance wirft, auf der anderen Seite, würde es deine Geschichten dann wahrscheinlich nicht geben. Auch wie Athos mit Treville spricht. Halleluja, dass er dafür nicht gemaßregelt wurde. Nicht jeder Hauptmann wäre so nachsichtig mit seinen Offizieren. Aber für die Geschichte passt es in der Tat sehr gut. Des Weiteren Athos Spruch Kopf über Herz gefällt mit ebenfalls sehr gut, sagt er doch in drei Worten alles aus, was in einem echten Kampf wichtig ist, Ja Gefühle können ein starker Ansporn sein, dürfen aber nie dazu führen, dass man sich blind ins Gefecht stürzt.
Sehr schön war das Ende. Ich glaube d'Artagnan merkt hier zum ersten mal welche guten Freunde er mittlerweile in den dreien hat. Auch das es Aramis ist, welcher die Worte von Athos abmildert passt gut zu ihren jeweiligen Charakteren. Die vier Unzertrennlichen halt. Wobei mir am besten natürlich der intensive Blick zwischen d'Artagnan und Athos gefallen hat.
Lg
Auma

P.s. Bin gespannt, wann raus kommt, wer Mylady in Wirklichkeit ist und wie sie zu Athos steht.

Antwort von Ann Morgan am 26.06.2020 | 12:52 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Eigentlich wollte ich jetzt gleich das neue Kapitel posten - aber vorher MUSS ich einfach auf dieses zweite Review antworten! Warum,. liest Du am Ende ;-)))

Ja - Constance "wegzuzaubern", um den Weg für das geplante Slash-Pairing frei zu machen, empfand ich erst als schwer. Weil ich Constance in der Serie wirklich mag und bewundere. Und dann erkannte ich, dass ihre von ihrem Mann erzwungene Zurückweisung von d'Artagnan eine tolle Chance ist, das möglichst serienkonform hinzukriegen :-) Auch in der Serie dreht d'Artagnan sich nicht um, sieht nicht ihre bitteren, verzweifelt-hoffnungslosen Tränen. Und so kann ich die Beziehung der zwei an der Stelle besten Gewissens beenden :-))

Wie Athos mit Tréville spricht ist(leider) ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern der wortwörtliche Original-Dialog. In der Serie wissen/ahnen wir ja schon, warum Tréville sich selbst als Kämpfer wählt. Er will KEINEN seiner Männer dieser Bestie zum Fraß vorwerfen - und erst recht nicht d'Artagnan, der bewiesen hat, dass er, wenn es um Labarge geht, jeglichen Verstand verliert.
Und ich finde die Szene großartig, also wie Tréville reagiert. Er ist ein ganz großer Anführer - denn er ist nicht beleidigt, sondern er versteht Athos. Er ist sicher getroffen von dessen harschen Worten, vielleicht auch verletzt, dass Athos, der ihn schon lange kennt, sowas von ihm denkt - aber er verbirgt es in sich.
Rein militärisch dürfte ein Hauptmann sich sowas natürlich nicht gefallen lassen, aber Tréville hat zu seinen Männern eine besondere Beziehung. Auch im Buch wird immer wieder das Väterliche in Tréville erwähnt. Und das kommt für mich in der Szene sehr, sehr gut rüber, und hier möchte ich Tréville drücken :-))
Auch das Kopf über Herz darf ich nicht für mich beanspruchen - aber ja, auch ich liebe es, und deshalb kommt im 3. Kapitel auch noch mal die entsprechende Szene (die dann nicht aus der Serie ist *zwinker*)... :-))

Oh ja. In dieser Geschichte merkt d'Artagnan deutlich, wie wichtig er allen dreien ist. Und hier freut mich besonders, dass Du die Sätze passend zu den jeweiligen Charakteren empfindest - speziell hier jetzt Aramis als der Ausgleichende, dem es leichter fällt, seine Gefühle auch zu benennen (im Gegensatz zu Athos), das aber auf eine nicht ganz so direkte Weise wie Porthos ;-)) Ich freue mich deshalb so darüber, weil einge Kapitel später diese unterschiedlichen Charakterzüge -der Diplomatische, der Direkte und der Zurückhaltende - der drei nochmal wichtig werden :-))

Oh - und der intensive Blick zwischen d'Artagnan und Athos gefällt Dir gut??*superbreit lächele vor Freude*
Ich danke Dir auch hierfür von Herzen! Ich freue mich ungemein, zu lesen, was Dir so durch den Kopf geht und was Dich besonders anspricht!

Und zu Deinem PS: Das ist der Grund, warum ich dieses Review uuunbedingt noch vor dem Posten des heutigen Kapitels beantworten wollte! Beim Lesen habe ich den Mund aufgesperrt vor Überraschung - und dann gelacht. Denn: Dein Wunsch ist mir Befehl, und Du kriegst die Auflösung (samt ihrer Folgen) heute zu lesen *superbreit schmunzele*

Nun also bis bald zur 3. Antwort.
Für Deine Masterarbeit wünsche ich Dir alles Liebe, gute Ideen und einen wohlwollenden Prof!

GLG
Ann
25.06.2020 | 23:16 Uhr
Mit fast einer Woche Verspätung kommen ich nun auch endlich dazu deine Geschichten weiter zu lesen. Zu meiner Verteidigung: Ich bin gerade in der Endphase meiner Masterarbeit und die raubt mir noch den letzten Nerv. Da ist die Geschichte gut zur Aufmunterung geeignet. Hab mir jetzt endlich auch die erste Staffel besorgt und bin dabei die mir sie anzuschauen. Daher kann ich jetzt ruhigen Gewissens sagen, das Pair hast du echt gut gewählt.
Nun aber zu diesem Kapitel: Da macht d'Artagnan ja einiges mit in der kurzen Zeit. Das er auf das Geld von seinem Hof angewiesen ist wundert mich nicht. Paris war damals bestimmt schon nicht günstig. Daher ist seine Reaktion nur zu verständlich. Ich konnte es mal wieder richtig vor mir sehen, wie er an der Wand lehnt.
Mit deiner Liebe zum Detail hast du Fechtstunden sehr gut beschrieben, wobei die Provokation von Athos echt gemein gewesen ist. Zwar hat er recht mit seiner Aussage, aber trotzdem. Auch dass sich d'Artagnan in die Bastille schleicht finde ich verständlich, dumm Zweifel los aber verständlich. Ein Glück ist Athos da um auf ihn aufzupassen.
Werde jetzt noch die anderen beiden Kapitel lesen denke ich.
LG
Auma

P.S. Beim anschauen der ich glaube ersten Folge ist mir eine Szene bzw. mehrere ins Auge gesprungen, in welcher der König und der Kardinal sich in zwei Bibliotheksräumen unterhalten. Ich musste sehr lachen, als ich gesehen habe wo diese Szenen gedreht wurden, denn auch die Serie Outlander bedient sich in der zweiten Staffel zumindest eines der beiden Räume. Somit stellt die Strahovbibliothek bei Prag einmal den Louvre dar und einmal Versailles (Outlander). Und von beiden Räumen habe ich damals ein Poster gekauft, wie ich in Prag auf Abschlussfahrt war. Ich hab halt ein Faible für alte Bibliotheken.

Antwort von Ann Morgan am 26.06.2020 | 12:25 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Als allererstes: Bei mir muss sich niemand entschuldigen oder gar verteidigen, und Verspätung beim Lesen gibt es nicht!
Denn Deine ganzen tollen Reviews -diese drei und all die vergangenen - sind wirklich wertvolle Geschenke! Egal, wann sie kommen!
Und ich bitte Dich: Masterarbeit geht dabei doch sowas von vor!!! Ich habe zwar selbst nicht studiert, aber meinen Mann durch das Studium begleitet (samt durchgeschriebener Diplomarbeits-Nächte), so dass ich durchaus eine Vorstellung davon habe, was gerade bei Dir abgeht!
Geschichten zu lesen ist da bestimmt eine willkommene Ablenkung zwischendurch, um den Kopf ein bisschen freizupusten von welchem Stoff auch immer.
Aber dass Du Dir in all dem Stress noch die Zeit nimmst, mir nicht nur ein, sondern sogar noch drei superliebe Reviews zu schreiben - das rührt mich echt an! Allein dafür schon ganz heißen Dank!!

Okay - Du bist neugierig auf die Serie geworden und schaust jetzt Staffel 1?*lach* Klasse!
Und es freut mich total, dass Du nun aufgrund der Serien-Charaktere findest, das Pairing wäre gut gewählt :-))
Tatsächlich hat Dumas selbst schon eine besondere Beziehung zwischen d'Artagnan und Athos gesehen. Natürlich nur platonisch, die Romane wurden im 19.Jh. geschrieben, da wäre alles andere nicht möglich gewesen :-) Und wahrscheinlich auch von Dumas so gar nicht gedacht... Obwohl es Homosexualität schon immer gab und es nur an der jeweiligen Gesellschaft lag, ob diese neutral, positiv oder negativ gesehen wurde.

Nun auch von mir zu diesem Kapitel:
Paris war sicher verdammt teuer zu dieser Zeit. Ein ordentliches Zimmer (bei Bonacieux), Kleidung, Verpflegung, Wartung der Waffen und...und...und... D'Artagnans Hof sicherte ihm den Lebensunterhalt - und nun ist er pfutsch! Ich sehe es wie Du, dass man seine tiefe Niedergeschlagenheit absolut verstehen kann! Und das Bild, wie er da an der Wand in dem Durchgang zur Garnison lehnt - das geht mir jedes Mal wieder unter die Haut und ich denke verzweifelt: Verdammt - kann ihn nicht mal jemand in den Arm nehmen??

Oh - es freut mich wahnsinnig, dass Du die Fechtstunde gut beschrieben findest! Ich finde das tatsächlich nämlich schwer zu schreiben! Denn was im Film in Sekunden abläuft, dafür brauche ich für die Beschreibung so viele Wörter. Dass "entschleunigt" einen hitzigen Fechtkampf doch deutlich (im Vergleich zum Film), und ich habe immer ein bisschen Bedenken, dass es zu lahm wird. Ich versuche, das mit den Emotionen der Kämpfer auszugleichen. Vielleicht verstehst Du jetzt, warum mich das Lob so besonders freut :-))))!!

Und ja - Athos ist in der Folge bei beiden Trainingskämpfen, die wir sehen, echt hart zu d'Artagnan! Er tut es, um ihm zu helfen - aber das erkennt der junge Mann hier (erstmal) nicht. Wegen Athos' Blicken in der Folge bin ich mir sicher, es fiel ihm nicht leicht und tat ihm auch leid. Ich hoffe, das konnte ich rüberbingen. Es ist halt eine harte Männerwelt; Krieger... *seufz*

Die Aktion in der Bastille ist wirklich dumm *schmunzel* Ich habe schon beim Erstschauen nur den Kopf geschüttelt und gedacht: Was versprichst du dir davon, d'Artagnan? Glaubst du, dass Labarge reumütig nun seine Taten gesteht und dem Kardinal bittet "Entschädigt den armen Gascogner für meine üblen Taten!"? Nein, natürlich nicht - er hat GAR NICHT gedacht. Herz über Kopf sozusagen ;-) Und es war wirklich ein Segen, dass Athos da war - denn ich bin sicher, Labarge hätte d'Artagnan umgebracht, allein aus Freude am Töten.

Was Du über die Bibliothek bei Prag schreibst ist ja echt witzig und total interessant! Ich bin ein totaler Outlander-Fan (habe die Bücher schon in den 1990er Jahren gelesen, naja, verschlungen trifft es eher) und kann mich gut an Frankreich aus Staffel 2 erinnern :-)))
Dass die Musketiere in Tschechien gedreht wurden wusste ich - Outlander dagegen war mir nicht bekannt! Danke für den witzigen Fan-Fact :-)))
Und ich bin zwar jetzt kein spezieller Fan alter Bibliotheken, finde sie aber mega beeindruckend!
Ich meine, heute in Google und Internet-Zeiten haben wir es extrem leicht, an Wissen heranzukommen. Und auch davor waren in den letzten Jahrzehnten Bücher wirklich für jederman erschwinglich. Aber früher? Welch kostbarer Schatz waren Bücher! Tatsächlich habe ich im nächsten Waffenbrüder-Kapitel einen kleinen Hinweis auf diese Tatsache eingebaut ;-)) Also: Ich kann Dein Faible absolut nachvollziehen :-))

Meine Liebe - für dieses erste, ausführliche Review meinen lieben Dank! Die Antworten zu den anderen beiden folgen :-))

GLG
Ann
23.06.2020 | 20:12 Uhr
Hallo liebe Ann,

die Geschichte passt wirklich super in die Folge hinein.

Das Athos seinen Schützling nochmal an die wichtigste Regel erinnert, beim Kämpfen einen kühlen Kopf zu bewahren, kann ich mir gut vorstellen. Er hat ja schon erlebt, was für ein Hitzkopf D'Artagnan sein kann. Und dieses Mal kann er es sich nicht leisten, seine Konzentration zu verlieren.

Später in der Taverne knistert es ganz schön, auch wenn der junge Mann es noch nicht ganz versteht. D'Artagnan gibt ein klares Statement ab, dass er sich bei seinen Kameraden am richtigen Platz befindet. Und bei Athos fühlt er sich noch ein wenig wohler... Woran das liegen mag?
Am Ende sind sie sich einig. Komme, was wolle, sie sind die vier Unzertrennlichen. Das sagen zwar alle, aber wenn es von Athos bestätigt wird, hat es nochmal eine ganz andere Qualität.

Auch dieser Teil ist wieder sehr schön und mitreißend geschrieben. Ich weiß, warum ich deine Geschichten so gerne lese. ;-)

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon wieder auf Freitag.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 24.06.2020 | 11:09 Uhr
Hallo, liebe Brigitte!

Noch kurz vor dem Aufbruch zur Arbeit so ein wundervolles Review von Dir zu lesen - das zaubert mir ein breites Lächeln ins Gesicht :-)))!!

Hach ja - das "Kopf über Herz" fand ich in der Folge schon so klasse, dass ich es einfach nochmal aufgreifen musste :-)) Athos hat Angst um den Hitzkopf - ich meine, Labarge hatte ihn schon einmal fast getötet, weil d'Artagnan so gedankenlos losgestürmt ist... Und diesmal steht so viel auf dem Spiel... Aber er hat ja Gottlob Athos, der ihn subtil in der Spur hält - und dann ist d'Artagnan unbesiegbar für Labarge :-)))

Oh ja, endlich fängt es mal an zu knistern :-)) Und richtig - d'Artagnan versteht es (noch) nicht. Erklärung dafür wird auch noch geliefert (warum er da ein wenig schwer von Begriff ist ;-)), will ich jetzt noch nicht vorgreifen *zwinker*.
Und d'Artagnans klares Statement, dass er genau da ist, bei den Menschen, wo er sein will: Es wird ihm selbst gerade erst bewusst.
Hmm... hast DU eine Idee, warum d'Art sich bei Athos immer wohler fühlt?*Kopf kratze*fragend dreinschaue*lache*

Und genau: Athos ist einfach noch mal ein besonderes Maß. Nicht nur wegen dem, was sich da zwischen den beiden anbahnt und d'Art noch nicht versteht - er ist der informelle Anführer der vier, und für viele hat sein Wort besonderes Gewicht: Für Aramis und Porthos, für Tréville, die anderen Musketiere - und erst recht für d'Artagnan :-)) Und wenn Athos also nun von den VIER Unzertrennlichen spricht... dann ist es gesetzt :-)))

Hach, Du - und schon überschüttest Du mich mit so vielen lieben Worten - "schön geschrieben", "mitreißend", "gerne lesen", "auf Freitag freuen". Ich danke Dir heiß und innig dafür, weil Du genau das beschreibst, was ich im besten Fall bei meinen Lesern bewirken will!
Danke :-)))))!!!!!!!!!!!!!

Meine liebe Musketierin: Hab eine gute Restwoche - und in 2 Tagen geht es schon wieder weiter :-)
Bis bald und GLG
Ann
20.06.2020 | 19:47 Uhr
Hey hey, wieder eine gute und spannende Geschichte =D
Grade die „Kopf über Herz“ Geste finde ich sehr passend.
Toll die Entwicklung zu sehen, die Athos für den Jungen hat <3

Diesen Satz * Am Leuchten in d’Artagnans Blick erkennte er, dass er verstand… * solltest du nochmal überarbeiten ;)
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 21.06.2020 | 18:26 Uhr
Hallo und hey, hey!

Schön, dass auch diese Geschichte Dir gefallen hat :-))
Ja - die Kopf-über-Herz-Geste ist zwar nicht aus der Serie, aber ich sehe sie absolut deutlich vor meinem inneren Augen *lächel*!

Und die Entwicklung der Beziehung zwischen Athos und d'Artagnan ist langsam - aber irgendwie unaufhaltsam, oder?*zwinker*!
Der gute d'Art hat aber irgendwie noch so keine Ahnung, was er da fühlt ;-))

Und dann wieder mal tausend Dank fürs aufmerksame Lesen UND Rückmeldung geben! Ein- oder zweidutzend mal Probe gelesen - und doch flutscht mir doch glatt ein "e" für ein "a" durch *grummel*lach* Ist schon korrigiert :-))

Hab eine gute Zeit - möglichst stressfrei und angenehm trotz "Eingespannt-sein"!!

GLG und Danke hierfür
Ann
20.06.2020 | 12:15 Uhr
Das Kapitel war spannend. Zuerst der Kampf Treville gegen Labarge. Sogar der König war nicht glücklich, dass ausgerechnet der dafür ausgewählt wurde. Und dann war er auch noch unfair. Schmerzhaft für den armen Treville. Aber D Artagnan bekam seine Rache und er hat sich nicht provozieren lassen. Sehr gut. Und ihm hat es wirklich was gebracht. Er wurde bei den Musketieren aufgenommen, fiel beim König positiv auf und kann seine Schulden bei Milady zurückzahlen sowie seine Leute daheim unterstützen und ist nicht mehr auf die finanzielle Unterstützung seiner Freunde angewiesen. Er konnte sogar alle einladen.
Schön auch das du es realistisch schreibst, dass er nicht sofort über seine gescheiterte Beziehung mit Constanze hinweg ist. So was brauch ein bisschen Zeit, auch wenn sich da Athos in sein Herz einzuschleichen scheint.
Ich denke, die beiden brauchen mal Zeit für sich allein, wo niemand sie stört....
Ein gutes Kapitel. Hat wieder Spaß gemacht es zu lesen. Und ich hoffe, dass die Serie irgendwann mal wiederholt wird. Muss ich mir mal anschauen. Seufz. Leider kein DVD-Laufwerk an meinem Lappi.
LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 21.06.2020 | 18:43 Uhr
Hallo, liebe Deira!

Hach - ich freue mich total über die Rückmeldung, dass das Kapitel spannend war!!
Da ich zwangsläufig den Inhalt ja kenne fällt es mir oft schwer zu entscheiden, ob ich genug Spannung in solche Situationen hinein bringe! Deshalb ist dieses Feedback von Dir sehr wertvoll!

Nö - King Louis is not amused *zwinker* Aber im Ernst: Erst wird Labarge als Verbrecher und Mörder verhaftet - und dann macht der Kardinal ihn zum Hauptmann seiner Garde!?! Nur, damit er gewinnt! Nicht die feine englische...äh, französische Art! In der Serie beschwert sich der König bei ihm, und Richelieu erwidert süffisant-unschuldig grinsend, dass er eher an Rehabilitation denn Bestrafung glaube - ja klar, logisch!!
D'Artagnan dagegen hat wirklich was durch Athos' harte Schule gelernt - er lässt sich letztlich nicht provozieren!
Und er gewinnt dadurch nur! Geld, Ansehen - sein Musketier-Patent, das ihm wichtiger als alles andere ist :-)!
Dass er alle Kameraden einläd ist nicht aus der Serie - aber ich fand, das passt absolut zu seinem Charakter. Dass er etwas zurückgeben will. Genau wie, dass er an seine Pächter in der Gascogne denkt.

Ich täte Constance und dem, was sie hatten Unrecht, wenn er sie jetzt einfach so abhaken würde. Ich mag sie in der Serie nämlich sehr gerne!! Sie steht halt hier leider nur meinen langfristigen Absichten im Weg ;-) Umso mehr freut es mich total, dass Du genau das als richtig und realistisch erachtest :-)))! Auch dafür meinen Dank :-))!!
Athos scheint sich in sein Herz zu schleichen - das formulierst Du anrührend und treffend! Und d'Artagnan kapiert es (noch) nicht :-))

Oooh - Zeit für sich kriegen die zwei leider erstmal nicht - da passieren noch zu viele dramatische Dinge *zwinker*
Aber wir nähern uns... :-))

Ganz, ganz herzlichen Dank für Dein Lob! Und wenn ich irgendwie irgendwo mitkriege, dass die Serie zu sehen sein sollte, gebe ich Bescheid :-)! Ja - die modernen Lappis haben alle kein Laufwerk mehr *murr*! Blöd...! Denn auch ohne Slash finde ich sie nach wie vor wirklich sehenswert! Vielleicht keine groooße geistige Meisterleistung, aber für mich ansprechende Unterhaltung mit Herz, Witz und Spannung :-)!

Nun wünsche ich Dir eine gute Woche - und wir lesen uns definitiv bei anderen Review-Antworten :-)!
Bis dahin
GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
19.06.2020 | 11:23 Uhr
Hi
Das Kpitel gefiel mir wirklich gut.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 19.06.2020 | 22:27 Uhr
Hallo, Nessi!

Danke schön!

LG
Ann
13.06.2020 | 16:29 Uhr
Hach, Freunde sind schon echt was tolles =D

Wieder sehr schön geschrieben, seine Zerrissenheit kommt wirklich gut rüber!
Bis spätestens nächste Woche ;)
Caro

Antwort von Ann Morgan am 13.06.2020 | 17:56 Uhr
Hallo, liebe Caro!

Oh ja - die Freundschaft zwischen den 4 Unzertrennlichen ist genau das, was mich schon immer an der Musketier-Geschichte soooo fasziniert hat *glücklich seufze*
Echte Freunde tun so etwas ohne Zögern und ohne Nachdenken - und in solch üblen Zeiten merkt man, wo die echten Freunde sind!
Obwohl die arme Constance nichts dafür konnte, dass sie ausgerechnet jetzt nicht für ihn da sein kann... ihr Mann hat gedroht, d'Artagnan von seinen "mächtigen Freunden" toöten zu lassen, würde sie ihn nicht aufgeben... Arme Constance... Für meine Geschichte allerdings eine passende Wendung, die ich schamlos ausnutzen werde :-)))

Mit "seine" Zerrissenheit meinst Du wahrscheinlich d'Artagnans? Ja.... der Arme! Er sieht all seine Träume in Trümmern liegen - aber ich bin ja Happy End-Nerd :-)))

Wir lesen uns, wann und wo auch immer ;-))
Bis dahin lieben Dank wieder einmal und ein schönes Wochenende an die Küste!

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
13.06.2020 | 05:52 Uhr
Hi
Ein schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 13.06.2020 | 17:50 Uhr
Hallo, liebe Nessi!

Schön, dass Du weiter dabei bist und es Dir weiterhin gefällt!
Ich hoffe, Du erträgst die Spannung bis nächsten Freitag ;-)!

Vielen Dank für die Rückmeldung und

GLG
Ann
12.06.2020 | 23:59 Uhr
Der zweite Versuch, das Review zu schreiben. Irgendwie spinnt mein PC im Moment ein bisschen. Aber hier herrscht ein Gewitter. Vielleicht liegt es daran.
Ein schönes Kapitel, auch wenn der arme D Artagnan ganz schön gebeutelt wird. Sein "Ausflug" in die Bastille und dass es fast schief gegangen wäre hängt ihm noch nach, er kriegt Selbstzweifel, weiß aber auch, dass Athos recht hat. Dann trennt sich Constanze von ihm, er kann nicht bei diesem Kampf antreten und er musste sich Geld von Milady leihen. Die dürfte das nicht aus Menschenfreundlichkeit getan haben und er fühlt sich auch nicht wirklich wohl dabei. Kein Wunder, bei mir gehen bei allem, was man so über sie weiß, auch die Alarmglocken an.
Natürlich fühlt er sich auch nicht wohl bei der Vorstellung, seinen Freunden auf der Tasche zu liegen, auch wenn die ihm das selber anbieten. Aber es ist halt ein Geben und Nehmen unter ihnen. Ich schätze, er wird ihnen bald mal wieder zur Hilfe kommen oder das Leben retten oder etwas in der Art. Und dann ist das auch wieder ausgeglichen. Dafür hat man Freunde. Ja, und mit Athos? Wer weiß, jetzt, wo er sich von Constanze getrennt hat bzw. sie sich von ihm, wird er sich mit der Zeit vielleicht jemand anderem zuwenden. Irgendwie knistert es ja schon ein wenig....
Bin mal gespannt auf das nächste Kapitel. Dieses hat mir gut gefallen.

LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 13.06.2020 | 17:49 Uhr
Hallo, liebe Deira!

Herrje - ich kenne das auch: Review (oder Antwort) getippt, auf falschen Knopf gekommen oder so - und schwupp, ist alles weg! Nervtötend!!
Umso mehr Dank für diesen zweiten Anlauf :-)))

Ja... leider muss d'Artagnan hier so einiges durchmachen! Nicht meine Schuld - war so in der Folge *mich lachend wegducke* Nein, im Ernst: Mir tut es jedesmal weh, wenn er die Trainigseinheiten mit Athos hat und der ihn so provoziert - natürlich, um ihm zu helfen! Aber das tut zieht d'Artagnan zozal runter! Gerade, weil es von Athos kommt...
Und Constances Ablehnung - auch wortwörtlich so aus der Serie - da blutet mir jedes Mal wieder das Herz - und zwar tatsächlich für beide!! Ich mag Constance in der Serie sehr - eine tolle, tapfere, toughe und intelligente Frau. Und sie bricht mit d'Artagnan nur, weil ihr Mann droht, ihn sonst töten zu lassen... Also, weil sie d'Artagnan liebt...*seufz* Okay - für mein Ziel ist diese Szene natürlich Gold wert :-))
Das Geld von Milady anzunehmen ist auch riskant - er weiß, dass sie ein hinterlistiges Weibsstück ist - auch wenn er noch nicht weiß, dass sie identlisch ist mit Athos' Frau - aber in der allerersten Folge hatte sie ihn in ihr Bett gelockt - und ihm hinterher einen Mord angehängt. Er konnte gerade so entkommen. Und mich freut total, dass es Dir genau wie mir ging: Da schrillen mal alle Alarmglocken ;-))

Gascogner sollen besonders stolz und stur sein (so beschreibt es Dumas zumindest schon in seinem Roman; da ist d'Artagnans Stolz in den ersten Kapiteln fast schon lächerlich übertrieben ;-) - und so ist es für d'Artagnan zunächst undenkbar, sich von seinen Freunden aushalten zu lassen. Aber wie Du schreibst: Es ist ein Geben und Nehmen, wie Familie - und zum Glück finden die drei anderen die richtigen Worte, um ihn davon zu überzeugen :-)

Und zwischen Athos und d'Artagnan knistert es doch schon irgendwie... *zwinker* Da ist auf jeden Fall eine innige Bindung! Was daraus wird...*schmunzel*zwinker*

Hach - ich freue mich jedes Mal wieder, wenn Dir meine Kapitel gefallen - egal, ob hier oder bei Wächter :-)) Und wenn Du Dich auf das jeweils nächste freust!

Ganz innigen Dank für die liebe, tolle Rückmeldung!

GLG
Ann
12.06.2020 | 23:45 Uhr
Hallo liebe Ann,

wie immer bin ich hin und weg, was du aus dem Film heraus holst.

Armer D'Artagnan. Das ist wirklich nicht seine Woche. Jetzt lässt Constance ihn auch noch im Stich. Zwar nicht freiwillig, aber im Ergebnis ändert das nichts.

Vielleicht hätte Treville seine Entscheidung erklären sollen, dann hätte er sich den Anschiss von Athos erspart. Andererseits hätte der dann nicht so schnell begriffen, dass er seinen jungen Freund verliert.

Aber das Ende ist perfekt. Alle für einen und einer für alle. Genau darauf kommt es an, dann kann sie nichts kleinkriegen.

Vielen Dank für die tolle Fortsetzung. Jetzt kann das Wochenende kommen.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine ruhige Woche.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 13.06.2020 | 00:14 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Mensch - quasi mitten in der Nacht ein Review von Dir!?! Ich bin hin und weg! Zumal Du eine wichtige Richtschnur für mich bist, was Kapitel mit direktem Serienbezug angeht, weil Du die Folgen gerade erst gesehen hast!!
Gerade hier habe ich ein wenig befürchtet, dass das, was ich so unfassbar genial finde - dass ich nämlich sooo viel wirklich wörtlich aus der Folge nehmen konnte (die Dialoge) und die Szenen dazu "nur" noch beschreiben musste (also was m.M. nach in den Köpfen so vor sich geht) - für Kenner langweilig werden könnte. Dass nun gerade Du aber sogar hin und weg bist - das lässt mich hier vor Freude herumtanzen und megabreit lächeln!! Ganz innigen Dank dafür!!

Oh ja - was Ähnliches dachte ich tatsächlich beim Schauen auch - das ist echt nicht d'Artagnans Glanz-Zeit! Ein Schlag ins Gesicht nach dem anderen...
Und die Szene mit Constance tut mir bis heute beim Schauen unendlich weh! Für d'Artagnan - aber auch für sie! Ich mag sie nämlich sehr! Deshalb habe ich (fiür die Serien-Nichtkenner) auch nach kurzem Überlegen den Fakt eingebaut, dass ihr Mann sie ja zur Trennung gezwungen hatte. Ich konnte und wollte sie einfach nicht als kaltherziges Biest dastehen lassen, dass d'Art erst Hoffnungen macht und ihn dann kaltlächelnd abserviert! Für die beiden in diesem Moment sehr traurig -aber für den geplanten Fortgang der "Waffenbrüder" eine klasse Fügung der Serien-Realität ;-))

Jetzt wo Du es sagst, grübele ich, warum Tréville seine Entscheidung, selbst anzutreten, nicht wenigstens Athos gegenüber begründet hat? Hmm... vielleicht dachte er, seine Männer würden versuchen, es ihm auszureden - ich meine Tréville ist ein Top Kämpfer - aber doch schon etwas älter - und Labarge wirklich eine erbarmungslose Bestie... Vielleicht auch eine Art Bescheidenheit? Nicht sich rühmen zu wollen: Schaut mal - ich toller Held rette meine Männer...! Naja - jedenfalls hat er es nicht verraten, und so wird Labarges Auftritt eine riesige Überraschung besonders für unsere 4 Helden *schluck*
Der Anschiss von Athos, wie Du es nennst - der ging mir in der Serie absolut unter die Haut! Was Athos da über d'Artagnan sagt... das hätte ich mir nicht besser ausdenken können *schmelz*

Oh ja, das Ende... das "Alle für einen..." Welches Kind kennt und liebt nicht dieses Musketier-Motto? Mir ging es schon immer unter die Haut :-))) Und hier passte es sooo gut - wie wunderbar, dass Dir genau das so gut gefällt :-))) Perfekt... echt jetzt!??! Danke, Du :-))))

Gern geschehen - und das Danke gebe ich meiner persönlichen Musketierin gerne zurück!
Auch Dir ein erholsames Wochenende und eine gute Woche!!

GLG
Ann
10.06.2020 | 19:59 Uhr
Hallo liebe Ann,

ser arme D'Artagnan, da läuft aber auch alles schief. Wie gut, dass Athos ein wachsames Auge auf ihn hat.

Ich muss mir die Folge unbedingt noch ansehen. Irgendwie bleibt momentan alles auf der Strecke, sogar das Review schreiben.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 10.06.2020 | 22:59 Uhr
Hallo, liebe Brigitte!

Mensch - das tut mir wahnsinnig leid für Dich, dass bei Dir gerade alles so auf der Strecke bleibt!!!
Ich hoffe, dass bald wieder Land in Sicht ist und Du zur Ruhe kommen kannst!!

Dass Du Dir dann trotzdem Zeit für ein Review hier nimmst ehrt und freut mich umso mehr und ich bin wirklich absolut gerührt und dankbar!

Ja - armer d'Artagnan! In der Folge schlägt irgendwie alles auf ihn ein! Die Szene, als er von Tréville erfahren hatte, dass sein Hof vernichtet ist, und wie er dann so einsam da im Durchgang zum Garnisonshof steht - die geht mir jedes Mal wieder an die Nieren - und jedesmal denke ich verzweifelt: Mensch, komm doch mal einer und nimm ihn bitte in den Arm!!! Aramis, Athos, Porthos, fast schon egal!
Aber nee - da kommt niemand... *snief*

Und Athos' wachsame Augen bewahren ihn in der Bastille davor, dass Labarge ihm den Hals bricht! Der hatte in diesem Moment nicht wirklich was zu verlieren (er weiß da ja noch nichts von des Kardinals "selbstlosem" Angebot... *ironisch grinse*) Da könnte er sich den Spaß gönnen und den dreisten kleinen Gascogner erledigen...*schluck*...

Ich hoffe wirklich sehr, dass Du wenigstens ein ruhiges Wochenende hast - und dass die neuen Kapitel hier inzwischen für ein bisschen Kurzweil und Ablenkung von den Alltagssorgen sorgen!!
Fühl Dich mal feste gedrückt, meine treue Musketierin!

GLG
Ann
09.06.2020 | 10:42 Uhr
Der arme D Artagnan. Sein Hof zerstört und der Täter wird im Gefängnis recht gut behandelt und wahrscheinlich hält der Kardinal seine schützende Hand über ihn. Das heißt, dass er vielleicht straffrei ausgeht, könnte ich mir vorstellen. Dass D Artagnan da einen Hals hat ist verständlich. Ich nehme an als der Hof zerstört wurde sind auch Menschen umgekommen? Die er mochte? Das würde es noch schlimmer machen.
Da war es wirklich gut dass Athos ein Auge auf ihn hatte. Das hat auch Treville richtig eingeschätzt. Natürlich war es nicht klug, sich auf diesen Kerl in des Bastille zu stürzen (und die sollten mal ihre Sicherheitsvorkehrungen überdenken. Kein Wunder dass das Ding ungefähr 170 Jahre später gestürmt wird). Zum Glück war Athos zur Stelle. Aber irgendwie auch schön zu lesen, wie er sich um den Jüngeren sorgt.
Auf der einen Seite auch schön, dass D`Artagnan eine schöne erste große Liebe mit Constanze erlebt. Auch wenn das mit dem Slash dann schwierig wird. Aber da kann sich im Laufe der Geschichten ja noch einiges entwickeln.
Ein schönes erstes Kapitel dieser Geschichte.

LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 09.06.2020 | 15:38 Uhr
Hallo, liebe Deira!

Oh ja - das war für d'Artagnan ein echter Schlag! Die Szene, wie er völlig resigniert im Durchgang zur Garnison steht ist original aus der Serie - nur, dass da kein Athos im Hintergrund war! Aber mir als Zuschauer ging es so, wie ich es Athos in den Kopf gelegt hatt e: Ich wollte d'Artagnan nur in den Arm nehmen und trösten! Das war soo traurig!
Und ich grinse breit bei Deiner Vermutung, der Kardinal halte seine schützende Hand über Labarge... Nur so viel: Der Kardinal tut nichts, ohne einen Nutzen daraus zu ziehen ;-))) Wir werden sehen...!

Ob Menschen auf dem Hof umkamen, wird in der Serie nicht gesagt, aber so, wie Labarge dargestellt wird, ist es mehr als wahrscheinlich! Und das würde d'Artagnans Trauer und Verzweiflung noch mehr erklären, da gebe ich Dir absolut recht!! Es gibt einen Satz aus der Folge, den ich im 3. Kapitel verwende, der darauf sogar hinweist :-))

Auch das ist Serien-Original: Dass Tréville Athos bittet, ein Auge auf den Jungen zu haben, und dass Athos in der Bastille aufkreuzt - im letzten Moment. Wie er darauf kam, ausgerechnet dann dort zu sein wird nicht geschildert; für mich war aber irgendwie immer klar: Weil er d'Artagnan überwacht :-)) Das schrieb sich super einfach, floss wie von selbst aus der Tastatur, und ich freue mich, dass diese Fürsorge von Athos und Tréville Dir gefällt :-))

Nein - d'Artagnan ist in dieser Folge mehrmals alles andere als klug *seufz und ihn ditschen will*- er ist ein junger Heißsporn, und dann geschieht ihm solche Ungerechtigkeit. Da verliert er einfach den Kopf... *seufz*
Die Sicherheitsvorkehrungen in der Bastille... ich gestehe, das hat mich in der Serie auch ein wenig gestört. So "Hä? D'Artagnan kann simpel verkleidet da einfach so reinmarschieren??" Aber gut - wie Du schon sagst, wissen wir ja, was 1789 passiert *zwinker*...
Ja - Athos' Sorge um d'Artagnan kommt mir für meine Geschichte natürlich sehr gelegen, weil es so in der Folge auch ist und mir wirklich zu Herzen ging!

D'Artagnans erste "große Liebe" Constance... *heimlich grinse*
Ich habe lange überlegt, ob ich sie einfach weglasse. Du weißt ja, wohin die Geschichte laufen soll. Aber diese Folge bietet mir eine Möglichkeit, im Serien-Canon zu bleiben und trotzdem da hin zu steuern, wo ich hin will. Das wird bereits im nächsten und noch stärker im übernächsten Kapitel ersichtlich :-)))
Ein weiterer Vorteil, d'Artagnan eine weibliche Romanze zuzugestehen ist die Betonung, wie unüblich eben gleichgeschlechtliche Beziehungen damals waren. Okay - im Geheimen vielleicht auch kaum seltener als heute - niemand kann (und sollte!!) gegen seine Gefühle an; aber das "normale", also an der Norm orientierte damals war nunmal die heterosexuelle Beziehung. Liebschaften zwischen Männern und Frauen, auch verheirateten, wurden viel eher geduldet als homosexuelle Beziehungen. Wie heuchlerisch und bigott!!

Ich danke Dir für Dein Lob und freue mich schon darauf, Dir das nächste Kapitel am Freitag zu präsentieren :-))!!!

Bis dahin alles Liebe!
GLG
Ann
05.06.2020 | 15:53 Uhr
Oh mann, hoffentlich hat das kein Nachspiel für Athos und d’Artagnan
Aber cool, das die Freunde den ungestümen Lütten so gut unterstützen =))
Ich freu mich auf die Fortsetzung. Wann ist Freitag??? =D
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 07.06.2020 | 15:24 Uhr
Hallo, meine liebe Caro!

Jetzt bringts Du mich gleich mit dem ersten Satz in Verlegenheit - spoilere ich - oder lasse ich Dich noch zappeln? *lach* Die, die die Folge kennen wissen die Antwort - ja, ich weiß, das hilft Dir jetzt nix.
Vielleicht nur, dass Athos wirklich vorsichtig war, als er d'Artagnan in die Bstille folgte - und Labarge hat keinen Anlass, jemandem von seinem nächtlichen Besuchern zu erzählen... Er wählr lieber andere Wege zur Rache... *zum 3. Kapitel schiele*Hände reibend breit grinse*

Oh jaaa - die Dialoge der drei Älteren sind zwar nicht aus der Folge, aber ich bin sicher, dass sie genau so hätten stattfinden können. Das "Alle für einen" ist für sie nicht nur ein Spruch. In der Serie wird er sehr, sehr selten verwendet, und das gefällt mir, dadurch behält er seine Außerordentlichkeit. Und hier spürt man sehr deutlich die Verbundenheit der Drei mit dem "Lütten" ;-))
Übrigens ist das tatsächlich von Alexandre Dumas genau so gewollt und beschrieben; ein Satz aus dem Original-Roman begeistert mich immer wieder und bestärkt mich, dass ich die Beziehung der vier sdurchaus richtig, also in des Autors Sinne darstelle. Auf S. 100 meiner Ausgabe szteht (wörtlich!!): "Die drei Musketiere liebten den jungen Kameraden ungemein. Die Freundschaft, welche die vier Menschen verband, und ihr Bedürfnis, sich 3-4x täglich zu sehen bewirkten, dass sie sich unablässig nachliefen, und man begegnete den Unzertrennlichen immer, wie sie sich von...nach... begleiteten..."
Und Athos' besondere Beziehung zu d'Artagnan hat Dumas auch beschrieben. Ein weiteres Beispiel aus dem Original-Romantext, als die drei Älteren zufällig während des Kriegs in einem Wirtshaus die finsteren Pläne Miladys im Bezug auf d'Artagnan mitkriegen-sie will ihn töten. Daraufhin stellt Athos sie zur Rede und droht ihr: "...doch hört, ermordet den Herzog von Buckingham, daran ist mir wenig gelegen, ich kenne ihn nicht ... Aber krümmt d'Artagnan kein Haar, denn er ist ein treuer Freund, den ich liebe und verteidige..."
Okay, das war von Dumas sicherlich nicht als Slash gemeint, aber immerhin... :-))

Freitag ist... ganz bald wieder, versprochen :-)) Und immerhin habe ich mir einen Cliffhanger verkniffen... Ich hätte ja auch da enden können, wo Labarge seinen Arm um d'Artagnans Genick geschlungen hatte ;-)) Ich bin doch ganz nett zu Euch 'zwinker*
Bis dahin wieder einmal lieben Dank für Deine Begeisterung und
GLG aus dem Binnenland ans Meer
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
05.06.2020 | 13:52 Uhr
Hi
Bisher gefällt mir deine Geschichte gut.
Bin gespannt wie es weitergeht und werde hier definitiv dranbleiben.
LG

Antwort von Ann Morgan am 05.06.2020 | 14:05 Uhr
Hallo, Nessi!

Danke für Dein schon wieder so schnelles Review :-)) Bin jedes Mal platt, wie flott Du bist *lache*!
Kennst Du eigentlich die Serie oder nur "Die drei Musketiere" im Allgemeinen? Für mich ist immer interessant, wer die Geschichte mit Serienhintergrund liest und wer ohne!

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und eine gute Woche!
Danke fürs dran-bleiben :-)!

LG
Ann
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