Autor: Suesse01
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22.10.2020 | 08:56 Uhr
Guten Morgen!

Als ich vor vielen Jahrzehnten ein pubertierender Teenager war, hatten wir zu wenig Platz um unordentlich zu sein. Diese Phase hat in meiner Familie jedoch auch die nächste Generation übersprungen. Dass das Zimmer nach Turnsocken und Make-up duftet, der Boden mit Haargummis übersät, das Bett grundsätzlich nie gemacht wurde und nicht getragene Klamotten sich in einem großen Gewühl mit der schmutzigen Wäsche vereinte, kenne ich jedoch von meiner Enkelin. Ich denke, die meisten Jugendlichen verbringen ihre ganze Energie damit, eine Vielzahl von Belastungen und volle Zeitplänen (Schule, soziale Belange, Aktivitäten …) durchzustehen. Da ist der Zustand ihrer Zimmer das geringste Problem. Unordnung im Zimmer des Pubertierenden ist meiner Ansicht nach noch okay, Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Familienmitgliedern jedoch nicht.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 22.10.2020 | 12:05 Uhr
Ein kreatives Chaos lass ich schon mal zu, aber Kleidungsstücke, Essensreste und ähnliches werden grundsätzlich angemahnt und die Räumung durchgesetzt.
Die restlichen Räume unterstehen meiner Hoheit. Eine Ausbreitung auf diese wird nicht geduldet *g* Na ja, kurzzeitig schon.
30.09.2020 | 16:51 Uhr
Hallo!

Mal wieder was zum Schmunzeln.

Ich mag den Schnee nicht (mehr) und finde ihn höchstens noch an Weihnachten schön. Wenn es kalt genug wäre und er liegen bleiben würde.... aber den Matsch auf den Straßen und Gehwegen finde ich furchtbar. Dennoch - gut dass meine Wünsche bei diesem Thema keine Rolle spielen. Die meisten Kinder freuen sich über Schnee. Bei uns hat es noch nicht geschneit und vor ein paar Tagen hatten wir sogar noch sommerliche Temperaturen. Aber ich habe mitbekommen, dass mancherorts am Wochenende die ersten Schneeflocken gefallen sind.

Sonnige Grüße
herbstlady

Antwort von Suesse01 am 01.10.2020 | 12:28 Uhr
Ich sehe, wir verstehen uns.
Vielen Dank fürs lesen und kommentierten ;)
Schöne Restwoche noch.
29.09.2020 | 12:34 Uhr
Hallo,

also ich fand es köstlich und habe still vor mich hin gelächelt.

Wenn ich nur jeden zweiten Satz lese, ist ja durchaus etwas von der Begeisterung zu spüren. So fangen Schneegedichte an:
"Jetzt ist es wieder mal soweit.
Schneebedeckt die ganze Welt.
...
Eine Schneeballschlacht, oh wie fein." usw.

Erst deine bissigen eingefügten Kommentare nach jedem romantischen Satz machen die Begeisterung zunichte.
Ich stimme dir vorbehaltlos zu, so schön der Schnee auch sein kann (am besten vom Fenster aus gesehen) so schrecklich ist er auch. Rutschige Straßen, kalte Hände und Füße, Matsch und oh weh, dann gibt es auch noch Wintersport. Grausam.

Ich darf mich gar nicht beklagen, es schneit hier so selten, dass ein bissiger Kommentar sich geradezu verbietet. Es wird Begeisterung von mir verlangt.
Wer hier weiße Weihnachten feiern will, muss schon zur Mehltüte greifen.

Danke für deinen Humor
Munro

Antwort von Suesse01 am 29.09.2020 | 17:17 Uhr
Hallo Munro,
Schön, dass mich jemand versteht *g*
Vielen Dank für den tollen Kommentar.
Noch ist er nicht bis zu uns vorgedrungen, der Schnee. Aber bald.
Noch eine schöne Woche.
16.09.2020 | 17:27 Uhr
Hallo!

Ein wunderschönes Gedicht.

Die Schönheit meiner Heimat, der Region in der ich lebe, habe ich erst in den letzten Jahren schätzen gelernt. Bunte Wiesen, weite Felder, grüne Wälder, sanfte Hügel, kleine Flüsse und glitzernde Seen, manchmal gekrönt von einem Schloss , entdecke ich nun oft beim Wandern.

Gruß
herbstlady

Antwort von Suesse01 am 16.09.2020 | 17:48 Uhr
Hört sich gut an.
Und ich sehe, auch mit einem kleinen Gedicht kann man die Welt entdecken, wenn jeder von seinem kleinen Wohlfühleckchen erzählt :)
Ich freue mich für dich, dass auch du kleine Glücksmomente beim Wandern erleben kannst.
Vielen Dank, dass du sie mit mir teilst.

Liebe Grüße
16.09.2020 | 07:55 Uhr
Hallo!

Heh, wo kommst denn du wohl her?
Heimat ist für mich das Meer.
Du darfst auf dem Berge stehn,
Heimat mit allen Sinnen sehn.

Ich darf Salzluft und Algen wittern,
oft auch nur im Sturme zittern
Du hast von oben die Übersicht
Ich habe nur die Nordseegischt
darf mit den Füßen im Wasser stehen
du darfst über die Landschaft sehen.

Doch deine Welt ist auch meine Welt
Und dieses winzige Gefühl, das zählt
Manchmal nur ein Sekundenglück,
das trägt uns wieder ein weiteres Stück

Dich und mich
Mich und dich.

Danke für dein Gedicht
Munro

Antwort von Suesse01 am 16.09.2020 | 08:42 Uhr
Hallo Munro,
Guten Morgen. Jetzt bin ich platt.
Was für ein tolles Antwortgedicht.
Meine Welt ist das Erzgebirge, die See seh ich höchstens mal im Urlaub.
Liebe Grüße an die Nordsee und eine schöne Restwoche.
28.08.2020 | 14:10 Uhr
Ich muss zugeben ich war nie ein Fan von Interpretationen, schon gar nicht wenn es sich auf Gedichte bezog. Und ich habe meinen armen Deutschlehrer all zu oft gequält, weil ich stoisch fast immer anderer Meinung war.

Auch ist Poesie etwas, das sich mir stets nur schwer erschließt. Vielleicht eben weil sie zu oft zwingend einer Interpretation bedarf. Das hier ist jedoch ein herrliches Gedicht, das sehr passend in Worte fasst, wie sich vermutlich die meisten Jugendlichen in der Schule bei Gedichtinterpretationen gefühlt haben. In Reimen gefasste Wahrheit, die man auch erfassen kann, wenn man wie ich die Sprache der Poesie nur auf "hab ich schon mal von gehört"-Niveau spricht ;)

> Was weiß ich, was der so denkt.
> An wen sein Herz er hat geschenkt?
> Hat ihn die Liebe so getroffen?
> Vielleicht war er ja bloß besoffen.

Herrrlich! Ja, das haben vermutlich viele gedacht. "Was hat der bloß gesoffen, als er das geschrieben hat?" wahlweise auch die Frage, ob der Autor jetzt zu viel oder doch zu wenig Drogen genommen hatte, als er die Zeilen verfasste, die es heute auf den Lehrplan geschafft haben ;)

> So mancher hat nach vielen Stunden,
> den heiligen Gral für sich gefunden.

Auch sehr wahr. Vor allem mit dem richtigen Lehrer.
Ich habe meinen wie erwähnt ja immer sehr gequält mit chronisch von der Lehrmeinung abweichenden Interpretationen. Oder einem saloppen "Was ein klischeeverseuchter Schund" für diverse Prosa-Werke, die offensichtlich zur Allgemeinbildung gehören (sollen). Ein guter Lehrer - und im Nachhinein betrachtet gehörte meiner wohl dazu - kann solche Meinungen aber akzeptieren, sofern sie begründbar sind. Und gibt so dem Schüler tatsächlich die Möglichkeit, den "heiligen Gral" eben für SICH zu finden. Einen eigenen. Der vielleicht nicht der Lehrmeinung entspricht, aber deshalb ja nicht falsch sein muss. Schließlich sind die meisten Autoren dieser Gedichte lange tot und können nicht mehr nach ihrer Meinung befragt werden ;)

Ein sehr schönes Gedicht zum Thema Gedichtinterpretation. Das ich gar nicht so viel interpretieren will, denn letztendlich hab mich da ja schon in der Schule drum gedrückt ;)

Schön gelungen!

Antwort von Suesse01 am 28.08.2020 | 17:13 Uhr
Oh Gott, der arme Lehrer (grins).
Aber zumindest hat er eine andere Meinung, als die Seine zugelassen.
Früher war Poesie auch nicht mein Ding, aber hey, inzwischen drängen sich manche Reime förmlich auf und müssen unbedingt niedergeschrieben werden.
Und da ich kein Freund unzähliger Worte bin,
jedenfalls nicht, wenn ich sie selbst schreiben muss, ist die Poesie mein Mittel zum Zweck.
Übrigens, eine gute Geschichte kann nicht lang genug sein.
28.08.2020 | 13:08 Uhr
Hallo!

Früher hatte ich überhaupt kein Interesse an Gedichten, allerdings Texte von Heinz Erhardt und Ringelnatz haben mir doch gefallen. Hier auf FF habe ich dann begonnen auch viele Gedichte zu lesen. Am besten gefallen mir die gereimten, habe inzwischen jedoch auch die ungereimten schätzen gelernt. Mit der Deutung tue ich mich manchmal schwer.
Das waren meine Gedanken, als ich dein Gedicht mit einem Schmunzeln gelesen habe.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 28.08.2020 | 16:58 Uhr
Ja Gedichte, man liebt sie, man hasst sie.
Aber mich darüber ausschweifend auszulassen, was ein anderer gedacht haben könnte....brrr.
Das Gleiche empfinde ich auch bei Bildern und Liedern.
Schnörkelgedanken liegen mir nicht.
Ich sag lieber gleich, was ich denke, auch in meinen Gedichten.
20.08.2020 | 08:17 Uhr
Hallo!

Ein lustiges Gedicht, das mich jedoch auch wieder zum nachdenken bringt.

Viele treiben als Hobby ja Sport, hören Musik, lesen Bücher, aber sie verlernen die Freude daran etwas einfach nur so oder nebenbei zu tun. Jetzt ist Freizeit und Hobby wichtig für das Selbstbild. Es wird via Facebook , Whats App & Co. nach außen getragen.

Ich dachte bis vor kurzem dass Sammeln out und nur noch eine Leidenschaft von einigen Älteren sei, habe dann jedoch gelesen, dass angeblich 76% der Deutschen Sammler sind, darunter auch viele Jüngere. Was mich am meisten gewundert hat ist dass die meisten immer noch Souvenirs sammeln, aber auch Münzen, Bücher und natürlich Schuhe.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 20.08.2020 | 21:43 Uhr
Wir sind Jäger und Sammler. Da diese Eigenschaft nicht mehr zum Überleben gebraucht wird, projizieren wir diese nun auf andere Lebensbereiche und stellen uns die Wohnung voll.
Schau einfach mal in ein Kinderzimmer!
Und manchmal gibt es plötzlich Jäger und Sammler von Klopapier ;)
19.08.2020 | 14:18 Uhr
Ein schönes Gedicht und so passend. Dieses Jahr ist alles anders. Ich kann mich nicht entscheiden wohin, ob ich überhaupt, verreisen will. Wie ich gehört habe, sind die Urlaubsregionen in Deutschland total überlaufen. Ins Ausland möchte ich nicht. Nicht weil ich denke, dass die Gefahr der Infizierung dort größer ist, sondern die Sorge, dass es nochmals einen lockdown geben könnte, Grenzen geschlossen werden, man irgendwo in Quarantäne müsste.

Sonnige Grüße
herbstlady

Antwort von Suesse01 am 19.08.2020 | 16:02 Uhr
Deutschland ist vielfältiger als so mancher denkt. Wenn man nicht gerade an's Meer will, oder die Partymeilen sucht, gibt es eigentlich für jeden noch ein Plätzchen um auszuspannen und Neues zu entdecken.
Wer sich nicht entscheiden kann, sollte den Zufall entscheiden lassen. Auf ins Abenteuer.
19.08.2020 | 14:16 Uhr
Wer wohnt, hat Nachbarn. Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, hat mehrere und vor allem fast alle Arten von Nachbarn. Nachbarn kann man sich meist nicht aussuchen. Bedürfnisse und Wertevorstellungen sind individuell und oft recht unterschiedlich. Da braucht es schon eine Menge Toleranz und Rücksichtnahme. Respektieren der Privatsphäre, Hilfsbereitschaft und Einhalten der Hausordnung sind wichtig für ein gutes Zusammenleben.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 19.08.2020 | 15:48 Uhr
Leider sind sich immer mehr Menschen nur noch selbst am Nächsten. Es wäre wirklich schön, wenn jeder ab und zu mal die Frage stellen würde, bevor er Sonntag Mittag die Handkreissäge anwirft "Wie würde mir das gefallen, wenn das jetzt mein Nachbar machen würde?"
19.08.2020 | 14:15 Uhr
Wieder ein ganz tolles Gedicht. Am besten haben mir die beiden letzten Strophen gefallen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist vermutlich fast so alt wie die Menschheit.

Bis nachher

Antwort von Suesse01 am 19.08.2020 | 15:38 Uhr
Um aus dem Film Avatar zu zitieren "Alle Energie ist nur geborgt". Machen wir das Beste daraus.
19.08.2020 | 12:06 Uhr
Hallo S…,

ich bewundere deine Dichtkunst, sie wirkt so leicht und locker gereimt.
Du musst anscheinend nicht nach Reimworten suchen, sie purzeln dir zu.
So wie die Steine im Flur.
So wie deine Sätze, scheinbar ohne Punkt und Komma und schon gar nicht aufgeteilt in Versen.
Sind wir so? Alles sammeln, überall hin, alles und noch viel mehr erleben, höher und größer hinaus. Haben wir uns in Pinterest verloren, basteln und werkeln immer noch mehr? So vieles, was wir nicht brauchen. Du hast es wunderbar zusammengereimt. Gruselig, ALLES in einem Gedicht zu finden, für Absätze kein Platz. Wir ersticken im Hobby?

Munro

Antwort von Suesse01 am 19.08.2020 | 12:43 Uhr
Hallo Munro,
Hier ließ sich einfach nichts trennen.
Die Liste könnte man endlos weiterführen.
Jeder hat seinen eigenen Spleen, mal ist er größer, mal kleiner.
Ja, und manchmal kommt der Reim von ganz allein.
18.08.2020 | 10:03 Uhr
Mit Lesen kann ich den Alltag vergessen und mich in eine andere Welt begeben. Freude empfinden, Lachen, Schmunzeln, Ablenkung, Stressabbau, aber auch Tränen kann es geben. Lesen erweitert den Wortschatz und den Horizont. Bücher sind Seelentröster, schlagen Brücken, verbinden Menschen und Welten.

Das und noch viel mehr ist für mich "Lesen".

Ein schönes Thema.

Herzliche Grüße
herbstlady

Antwort von Suesse01 am 18.08.2020 | 15:03 Uhr
Lesen ist so viel mehr als es den meisten scheint. Für viele nur ein Mittel zum Zweck.
Es gab Zeiten, da war das Lesen können Macht.
Jetzt wird oft belächelt, wer es tut.
Zeitverschwendung? Niemals!!!
18.08.2020 | 10:01 Uhr
Sensible Menschen glauben oft von sich selbst klein, schwach und unbedeutend zu sein.
Große Menschen wirken kraftvoll, bedeutend und mächtig, was aber nicht zwangsläufig der Fall sein muss. Auch Großgewachsene und vermeintlich Starke können schwach sein.

Ich mal gelesen dass es bei den Frauen angeblich keine Verbindung zwischen Körpergröße, Karriere-und Verdienstchancen gibt. Bei Männern sieht das anders aus. Da steht eine große Erscheinung für Stärke, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und einem eisernen Willen Wenn Männer kleiner als der gewöhnliche Durchschnitt sind, müssen sie lernen, diesen „Makel“ irgendwie auszugleichen, z.B. durch hohe Intelligenz, Humor oder Willensstärke.

Aber es gibt auch die Riesen – die Mächtigen dieser Welt. Sie missbrauchen gerne ihre Macht, manipulieren die Machtlosen, z.B. mit Angst und versuchen sie klein zu halten.

Ein interessantes Gedicht.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 19.08.2020 | 10:31 Uhr
Wahre Größe hat nichts mit der Körpergröße zu tun. Und trotzdem, wer kennt sie nicht, die Hemmungen und Hemmnisse, die die eigene Körpergröße, ob groß oder klein, mit sich bringt. Ja, und manchmal sind es diese ständigen Kämpfe mit Vorurteilen, die Giftzwerge und Gewitterziegen hervorbringen.
18.08.2020 | 09:58 Uhr
Nochmals hallo!

Außer Mut und Herz, gehört auch ein bisschen Verstand dazu, aber braucht man wirklich die Wut?

Eigentlich möchte es niemand haben, aber es gibt tatsächlich Leute die nach dem Haar in der Suppe suchen und auch finden. Diese Menschen haben eine pessimistische Grundeinstellung.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 19.08.2020 | 10:18 Uhr
Auch Wut gehört zum Lebenssüppchen. Wer nur damit beschäftigt ist, das Haar in der Suppe zu suchen, findet selten das Fleisch und außerdem ist die Suppe hinterher kalt, dann schmeckt sie auch nicht mehr.
Das Leben ist zu kurz, um sich immer über alles aufzuregen.
18.08.2020 | 09:57 Uhr
Hallo!

Ein fabelhaftes und leidenschaftliches, aber auch gefühlvolles Gedicht.
Wut ist ein sehr heftiges Gefühl und ist schwer zu kontrollieren Man handelt ohne groß nachzudenken, oft auch aggressiv , ist im Ausnahmezustand. Wut gilt als „anstößige“ Emotion, die wir nicht auszuleben sollen. Das lernen wir schon als Kind. Hass ist jedoch eine noch stärkere Emotion wie Wut.

„Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf „ (Buddha).

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 18.08.2020 | 15:09 Uhr
Ich finde es falsch, den Kindern zu sagen, Wut ist immer schlecht. Wer nicht lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen, wird zum emotionalen Krüppel. Auch Freude kann schlecht sein. z.B. die Freude daran, anderen Lebewesen weh zu tun.
17.08.2020 | 13:31 Uhr
Hallo nochmal!

Dieses Gedicht hat mir besonders gut gefallen. Wunderbare Worte, kluge Sätze – toll gereimt.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 18.08.2020 | 23:05 Uhr
Hallo, Herbstlady,
fast werd ich rot, bei so viel Lob.
Vielen Dank und schön, dass es dir gefällt.
17.08.2020 | 13:29 Uhr
Hallo!
Die Germanen glaubten, niemand könne effektiv lügen, wenn er betrunken ist, deshalb wurde bei Verhandlungen immer Wein getrunken.
“Trink mäßig und besauf dich nicht.“ So sehe ich es auch.

herbstlady

Antwort von Suesse01 am 17.08.2020 | 15:25 Uhr
Na dann, zum Feierabend ein Gläschen Wein, eine ruhige Ecke oder die gesellige Runde mit Freunden. Und immer ein Fünkchen Wahrheit.
16.08.2020 | 08:31 Uhr
Hallo nochmal,

die Schlangen haben also festgestellt dass es dort nicht besser war, nur anders.
Locker, flockig, humorvoll mit einer Prise Weisheit.

Schöne Grüße
herbstlady

Antwort von Suesse01 am 16.08.2020 | 20:31 Uhr
Stellen wir das alle nicht auch hin und wieder fest? Besonders dann, wenn das Fernweh treibt.
Wer kennt nicht das Gefühl, nach einem Urlaub endlich wieder zu Hause zu sein.
16.08.2020 | 08:30 Uhr
Hallo!

Jeder hat das Recht seine Meinung in irgend einer Form mitzuteilen. Das bedeutet aber nicht, dass man immer zu allem seinen Senf dazugeben muss. Sich seine eigene Unwissenheit einzugestehen ist klüger und mutiger, als blöd daherzulabern.

Sonnige Grüße
herbstlady

Antwort von Suesse01 am 16.08.2020 | 20:26 Uhr
Hallo Herbstlady,
gerade wenn es um Promitratsch und Dorfklatsch geht, bin ich raus. Da funktioniert auch Smalltalk nicht. Bei einer 40-Stunden-Woche und einem absolut unterentwickelten Namensgedächtnis erübrigt es sich wohl zu sagen, wie die Antwort auf die Frage "Du kennst doch....? lautet.
Und es gibt für mich interessante Themen, die andere wiederum gähnen lassen.
Also in diesem Sinne, danke für deine Meinung und für dein Interesse.
09.08.2020 | 21:13 Uhr
Hallo,

hach Urlaub, was wollen wir?
Dabei fällt mir immer das Tucholsky Gedicht ein:

Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn ... usw.

Ja, ich reise gerne, liebe Freunde besuchen, am Nordseestrand spazieren im Wind, schwimmen im Mittelmeer und Städte und Museen ansehen.
Alles fast unmöglich zur Zeit oder ansonsten ziemlich verantwortungslos.
Schauen wir uns die Heimat an und hoffen, dass dort die Straßen nicht hoffnungslos überfüllt sind und auch am Baggersee ist Hochbetrieb.
Aber es lohnt, in der Heimat die verschwiegenen Ecken zu suchen und zu Hause, wenn man glücklicherweise über einen Garten oder einen Balkon verfügt, ist es schön. Auch der eigene Lavendel blüht wunderschön blauviolett.

Die Pools sind ausverkauft, aber mit den Füßen in einem Eimer voll Wasser bei dieser Hitze geht auch.
Nebenbei können wir im Urlaub wieder einmal über den Sinn unseres Lebens nachdenken und was Freiheit bedeutet.

"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant
Genau und deshalb bleiben wir verantwortungsvoll.

Danke für dein Gedicht und dass, ich was dazu sagen darf.

Munro

Antwort von Suesse01 am 10.08.2020 | 06:37 Uhr
Hallo Munro,
hach ja, ist schon erstaunlich, was die Leute plötzlich alles für den Garten brauchen. Wenn es etwas größer als ein Eimer sein soll, empfehle ich Regentonnen.
Vielen Dank für dein Review und deine Meinung.
07.08.2020 | 16:54 Uhr
Hallo,

witzig, köstlich und voller Humor.

Ein wenig Ringelnatz, ein wenig Heinz Erhardt und doch ganz du.

Habe mich amüsiert und mich gefragt, wo in den Dünen wohl die zwei Schlangen jetzt sind, denn im Salzwasser sind sie bestimmt nicht geblieben.
Außerdem war es ihnen zu nass, denn eine Dünenschlange ist nun mal keine Wasserschlange.

Munro

Antwort von Suesse01 am 07.08.2020 | 22:38 Uhr
Hallo Munro,
über den Verbleib der Beiden lässt sich nur spekulieren. Vielleicht leben die zwei am Nordseestrand und kamen bei einsetzender Ebbe an? Zumindest eine kühlende Schlammkur wäre dann drin gewesen Der Rückweg nach Hause dürfte in diesem Jahr zum Spießruten(schlängel)lauf geworden sein.
17.07.2020 | 21:31 Uhr
Hi,
gut geschrieben. Wer von uns kennt nicht solche Nachbarn, die man irgendwie seltsam findet oder die nerven? Meistens ist es auch dann umgekehrt der Fall.
LG Wing

Antwort von Suesse01 am 18.07.2020 | 09:13 Uhr
Es gibt zwei Personenkreise, die man sich nur bedingt aussuchen kann, Familie und Nachbarn. Jeder hat seinen eigenen Spleen, den er hegt und pflegt. Manchmal ist der Spleen des anderen nur schwer zu ertragen, manchmal aber auch leicht zu übersehen.
23.06.2020 | 18:55 Uhr
Hi!
Ein sehr gutes Gedicht! Gefällt mir sehr und deshalb gibt es ein Sternchen dafür!
LG Wing

Antwort von Suesse01 am 24.06.2020 | 07:32 Uhr
Vielen Dank, dass du meine Gedichte gelesen hast und eunes davon, deine besondere Aufmerksamkeitchefunden hat.
Wut ist ein Gefühl, mit den wir alle schwer umgehen können. Doch es gehört genauso zu uns, wie die Liebe.
13.06.2020 | 13:35 Uhr
hallo
manchmal fühlt man sich anders
zerissen
so wie hier
gut gelungen und schreib bald weiter
bis dann

Antwort von Suesse01 am 13.06.2020 | 21:11 Uhr
Danke für dein Rewiev. Ja manchmal ist es schwer sich selbst zu finden. Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben, dann kann man auch über sich hinauswachsen.
Es kommen sicher noch ein paar Gedichte dazu.