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Autor: Elenor-Rohir
Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
Leserin (anonymer Benutzer)
27.12.2021 | 13:11 Uhr
Hi :)
das ist ein wirklich wunderschöner OS, der den Zauber der Blüte perfekt einfängt.
Tief berührend und voller Hoffnung geschrieben!
LG und Danke!

Antwort von Elenor-Rohir am 01.01.2022 | 22:45 Uhr
Hallo,
Freut mich sehr, dass es dir gefallen hat und dass dieser Text nach so langer Zeit noch von Leuten gelesen wird! :)
Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr und bedanke mich herzlich für deine nette Rückmeldung.

Liebe Grüße
Elenor
31.07.2020 | 19:33 Uhr
Liebe Elenor!
Das war atmosphärisch sehr dicht und du hast mich inhaltlich berührt.
Ein Lehrstück über Trauer um die Vergangenheit und Vertrauen in die Zukunft.

Ich hab ein altes Haus und einen verwilderten Garten vor mir gesehen, den sich die Natur zurückgeholt hat.
Für deine Protagonistin ist nichts mehr, wie es einmal war, wie sie ihre Kindheit in Erinnerung hatte.
Aber auch sie hat sich verändert,
und als sie erkennt, dass Veränderung nicht schlecht ist, aber alles noch da, einschließlich ihrer Lieblingsblume, kann sie es als Neuanfang annehmen.
Ganz besonders liebe Grüße.
R ✿

Antwort von Elenor-Rohir am 03.08.2020 | 21:46 Uhr
Lieber Internetspatz,
es ist mir die größte Freude, zu hören, dass mein kleiner Text so eine Wirkung hervorrufen konnte.
Die Blume hat mich wahrlich inspiriert. Sie wirkt so hoffnungsvoll, dass ich gar nichts anderes schreiben konnte. Aber Hoffnung geht nicht ohne traurige Momente einher.

Genau dieses Bild wollte ich erschaffen. Einen etwas geheimnisvollen, verlassen wirkenden Ort, der dennoch vertraut wirkt. Wild, aber anheimelnd.
Jeder erlebt diese Momente der Veränderung, wenn Dinge auf einmal nicht mehr so sind, wie sie immer waren, doch in den meisten Fällen hat diese Veränderung etwas Gutes an sich und wenn es zwecklos ist, sie aufzuhalten, sollte man sie lieber positiv beeinflussen.

Liebe Grüße zurück
Elenor
24.07.2020 | 13:30 Uhr
Wow.
Ich bin ein bisschen sprachlos. Diese Geschichte hat mich wirklich berührt, wie kommst du von diesem (zugegeben hübschen) Bild auf so eine tolle Geschichte? Einfach großartig.
Ich kann mich in die Situation der Figur (zum Glück?) nicht hineinversetzen, aber ich habe im Prinzip das, was du beschrieben hast, bei meiner Großmutter erlebt, als wir Jahrzehnte nach ihrer Flucht ihren alten Wohnort in Lettland besucht haben. Ich kann mich nicht mehr richtig erinnern, aber es war irgendwie bedrückend, genau wie in deiner Geschichte. Ein riesiges, altehrwürdiges Haus mit einem großen Anwesen, aber alles total verwildert, kaum etwas war mehr so, wie sie es in Erinnerung hatte. Aber ein Teich war da, und dieser hatte sich kaum verändert. Er hat die Position deiner Blume eingenommen, aber leider ist die reale Geschichte nicht so gut ausgegangen wie deine hier. Das alte Haus in Lettland verfällt weiter und weiter, weil sich niemand darum kümmert oder kümmern will, weil kein Geld da ist.
Darum finde ich es umso schöner, dass du deiner Figur ein glücklicheres Ende gibst und in ihr Hoffnung auf ein neues Leben aufkeimen lässt. Was so eine kleine Blume nicht alles verändern kann ...

Und damit der Review-Aspekt nicht zu kurz kommt, noch die obligatorische sprachliche "Kritik": Dein Stil ist einfach wunderbar, er hat eine gewisse Leichtigkeit, die das Lesen wahnsinnig angenehm macht, was dadurch verstärkt wird, dass du so gut wie keine Fehler machst. Der Garten war toll beschrieben, ich habe ihn regelrecht vor meinem inneren Auge gesehen mit seinen überwucherten Blumenbeeten, dem Baumhaus und der alten Schaukel. Wirklich toll!

Liebe Grüße
Annaeru

Antwort von Elenor-Rohir am 24.07.2020 | 22:32 Uhr
Liebe Annaeru,

herzlichen Dank für dein Review, mit dem ich so gar nicht gerechnet hatte! Es ist mir eine große Freude, zu hören, dass ich dich mit diesem so spontan entstandenen Projektbeitrag berühren konnte. Die Geschichte ist mir nicht sofort eingefallen, aber irgendwie schien diese Blume mir etwas Besonderes zu sein und regelrecht zu strahlen, sodass alles andere in ihrer Umgebung unbedeutend wird und man nur noch Augen für sie hat, und diesen Eindruck habe ich versucht, in der Geschichte zu verarbeiten.
Das ist ja mal voll die persönliche Geschichte, die du hier raushaust! Jetzt hast du es geschafft, mich zu berühren. Erinnert mich wiederum an einen Ausschnitt aus einem Buch, was ich mal gelesen hatte, da kam auch jemand in seine Heimat zurück und sah, dass sich alles verändert hatte. Das muss schon echt heftig sein, auch wenn ich das persönlich noch nicht erlebt habe. Wie schnell sich einst Vertrautes in Fremdes verwandeln kann, weiß ich aber gut. Dennoch war es mir wichtig, dass Ganze hoffnungsvoll enden zu lassen, auch, wenn es im echten Leben leider nicht immer so ist. Aber manchmal reicht schon eine kleine Blume, um eine Veränderung zu bewirken.

Ein Baumhaus wollte ich als Kind immer haben und Schaukeln habe ich geliebt (Und liebe es immer noch :D), deshalb konnte ich mich da wunderbar austoben und in meiner Vorstellung war der Garten trotz seiner Wildheit ein wunderschöner Ort. Hab Dank für deine lobenden Worte.

Liebe Grüße
Elenor
19.06.2020 | 17:24 Uhr
Hey!
Heute komme ich endlich dazu ein paar Beiträge zu lesen und so auch deinen ; )
Ein wirklich sehr schöner Text mit einer hoffnungsvollen Wendung, bei dem das Bild mit der Blume passend eingebunden wird!
Am Anfang dachte ich in einigen Momenten ein wenig "abschätzig" über die Protagonistin, in dem Sinne von "Naja, wenn sie so lange nicht dort war ist es ja auch kein Wunder, dass alles verwuchert ist, warum denkt sie jetzt so extrem darüber?", aber das hat sich dann relativ schnell wieder gelegt, ich konnte mich gut in sie, ihre Gedanken, Erinnerungen und Gefühle hineinversetzen und habe sie bemitleidet. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Was mich noch etwas "gestört" hat, ist, dass während der "wörtlichen Rede" in ihrer Erinnerung an die Worte ihrer Mutter ein Zeilenumbruch war. Es passt inhaltlich, aber von der Form her hat es mich ein wenig verwirrt. Aber das ist wahrscheinlich auch nur meine persönliche Meinung.
Eine sehr schöne Geschichte!

Liebe Grüße,
Farringdon

Antwort von Elenor-Rohir am 19.06.2020 | 20:01 Uhr
Hallo Farringdon!
Freut mich, dass du die Zeit gefunden hast, dir meinen Beitrag durchzulesen, schließlich ist seine Existenz nur dir zu bedanken und an dieser Stelle möchte ich mich gleich mal ganz herzlich für diese tolle Projektidee bedanken, denn sie hat mich sehr inspiriert! Danke auch für deine Rückmeldung, es ist schön zu hören, dass dir der Text gefallen hat.
Ich kann deine Skepsis zur Haltung der Protagonistin durchaus verstehen. Mein Gedankengang war, dass es zwar völlig logisch ist, dass sich eben so einiges verändert hat und die Natur sich den Garten zurückgeholt hat, aber wenn man das selbst erlebt, ist es eben doch ein Schock, wenn vieles, was man gekannt und geliebt hat, plötzlich nicht mehr so ist, wie man es in Erinnerung hat.
Das mit dem Zeilenumbruch in der wörtlichen Rede finde ich auch nicht so schön, jedoch wollte ich diesen letzten Satz noch einmal hervorheben und dies erschien mir die beste Art und Weise dafür zu sein.
Man liest sich gewiss noch einmal, das war schließlich nicht mein letzter Beitrag zum Projekt ;D

Liebe Grüße
Elenor
16.06.2020 | 21:06 Uhr
Diese Geschichte ist einfach wunderschön, ich finde es super, wie die Traurigkeit über den verwilderten Garten sich in Hoffnung verwandelt, als sie diese Blume entdeckt, die sie an die schönen Momente erinnert, die nie vergessen sein werden. Mir fällt ehrlich gesagt nicht besonders viel ein, was ich noch schreiben könnte, ich fand die Geschichte nur so großartig, dass ich zumindest irgendetwas schreiben musste. :D
LG
Lukida

Antwort von Elenor-Rohir am 17.06.2020 | 12:06 Uhr
Hallöchen!
Erst einmal freut es mich sehr, dass du den Weg zu dieser Geschichte gefunden hast.
Und ich finde es richtig lieb von dir, dass du mir eine Rückmeldung gibst, obwohl du nicht so richtig weißt, was du schreiben sollst :D Herzlichen Dank für dein Lob. Das Bild, welches ich zugewiesen bekam, war aber auch einfach eine fantastische Vorlage, und es ist schön, dass ich es offenbar so gut umsetzen konnte.

Liebe Grüße
Elenor
03.06.2020 | 08:08 Uhr
Jetzt ist es perfekt. *thumbs up*
Man stolpert nicht mehr und der Übergang ist flüssig.
Auch das Sinnbild mit den Wurzeln passt hervorragend!

Antwort von Elenor-Rohir am 03.06.2020 | 08:48 Uhr
Na, da freue ich mich aber!
Ganz herzlichen Dank für deine Anregungen und die erneute Rückmeldung, da hat sich das Überarbeiten doch gelohnt.
Ich musste dann auch gar nicht lange nachdenken, was ich ändern könnte, die Szene mit der Mutter und ihre Worte sind einfach in meinem Kopf aufgeploppt.

Liebe Grüße
Elenor
Nessi00 (anonymer Benutzer)
03.06.2020 | 02:03 Uhr
Hi
Ein schöner Oneshot.
Er hat mir gut gefallen.
LG

Antwort von Elenor-Rohir am 03.06.2020 | 06:54 Uhr
Hallo Nessi,
Freut mich, dass es dir wieder gefallen hat.
Hab einen schönen Tag!

Liebe Grüße
Elenor
02.06.2020 | 23:48 Uhr
Der Anfang ist wirklich sehr stimmig und in sich rund. Ein leichter Schimmer von Melancholie, der aber nicht ganz durchbricht. Man kann nur vermuten, was sie hingeführt hat. Zumindest bei mir war das Gefühl eines Verlustes jedoch schon in den ersten Zeilen irgendwie da. Die Erinnerung an die Kindheit sind sehr schön eingeflochten.

Den Mittelteil bis zum Ende hin finde ich etwas holprig,. Der Sprung von "ich erinnere mich an soviel" und "das ist mir alles fremd" wirkt auf mich zu abrupt. Dieser Teil fühlt sich für mich nicht so rund an, wie der Anfang.

Diesen Teil:
Die Blume hatte ihr das Gefühl der Vertrautheit zurückgegeben.
Die Blume hatte ihr gezeigt, dass längst nicht alles verloren war.
Die Blume hatte ihr neue Hoffnung geschenkt.

fand ich dann auch noch etwas zu aufgesetzt. Da hätte ich show, not tell schöner gefunden. Es wird für mich nicht klar genug, warum diese eine Blume das alles auslöst.

Davor kommt
Denn es war nicht nur irgendeine Blume.
Sondern ihre Lieblingsblume.

Der Teil wirkt noch gut, aber an dieser Stelle hätte ich mir dann einen Übergang gewünscht, der von der Tatsache, dass es ihre Lieblingsblume ist, dazu führt, dass sie sich doch wieder Zuhause dort fühlt und die Vertrautheit eben zurückkehrt.

Der Schlussatz wirkt dann aber wieder sehr stark und strahlt die vorher im Text angesprochene Zuversicht aus.

Insgesamt eine schöne Idee, auch sehr passend für das Bild. Wie gesagt, den Mittelteil bis kurz vor dem Ende finde ich nur etwas holprig, vielleicht auch etwas zu hastig für den deutlich gelungeneren Anfang. Trotzdem ein schöner, kleiner Oneshot.

Antwort von Elenor-Rohir am 03.06.2020 | 06:21 Uhr
Guten Morgen, Ken,

ganz herzlichen Dank für dein Review und das Lob, besonders aber für deine konstruktive Kritik! (Endlich mal ein Review, mit dem ich auch etwas anfangen kann! :D )
Es freut mich, dass mir Anfang und Ende gelungen sind und dass dieses Gefühl des Verlustes und der Melancholie mitschwingt.

Den Mittelteil habe ich auf deine Anregung hin nun nochmal etwas überarbeitet und anstelle der drei "aufgesetzten" Sätze eine Erinnerung eingebaut, die zeigen soll, warum ihr die Blume so wichtig ist.
Ich hoffe, es ist mir gelungen, die Kritik entsprechend einzuarbeiten. Es gefällt mir nun auch selbst besser und ich denke, ich konnte auch etwas von der Hast herausnehmen.

Liebe Grüße
Elenor
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