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Reviews 1 bis 25 (von 65 insgesamt):
27.07.2021 | 16:01 Uhr
Hallo liebe Rosa! ❤
Juhu, ein neues Kapitel *v*
Mit Angos Perspektive habe ich irgendwie so gar nicht gerechnet, aber sie passt sehr gut. Es ist auch spennend zu lesen, wie in deiner Geschichte jeder Charakter mal im Mittelpunkt steht und mit dem Leser seine Perspektive teilt.
Interessant, dass Karenin scheinbar noch nichts von Dostojewski und der Mordserie mitbekommen hat- oder er bringt es zumindest nicht miteinander in Verbindung. Damit wirkt er doch recht unschuldig. Aber ich weiß noch nicht, ob ich ihm das glaube, auch wenn er dabei sehr aufrichtig wirkt.

Argh, Theoriealarm! Ist es Mori? O.O? Irgendwas ist da seltsam... oder ich fange an zu fantasieren: Aber er war bei Dazais Aktion dabei und sein Interesse an Ango ist auffällig, gleichzeitig ist er in einer unfassbar guten Position in dem ganzen Spiel- und letztendlich würde es leider auch einfach zu ihm passen. Du lässt die Charaktere ja meist ähnlich wie im Canon handeln und übernimmst ihre Eigenschaften perfekt. Anfangs habe ich nicht daran gedacht das Mori beteiligt sein könnte, weil er bei dir ja fast nett war, aber so ist er halt: Scheinheilig. Ab jetzt werde ich ein Auge auf ihn haben.

Der arme Ango, mit diesem Fall hat er aber auch wirklich Pech! Aber das er direkt zurücktreten will passt zu ihm, er zieht direkt Konsequenzen.
Das Gespräch zwischen den Beiden ist die wieder richtig gut gelungen. Man merkt, dass Mori Ango unterbewusst ganz gewaltig steuert, und trotzdem bleibt er in seinem eigenen Schatten, während Ango ihm blind vertraut.

Ooo... der ermordete Streifenpolizist. (Hoffentlich nicht Kunikida)
Ich kann mir nicht vorstellen das Gogol ihn ermordet hat: Er hat Iwan mit dem Messer umgebracht, das ist eine ganz andere Tatwaffe. Und Iwan war ja schon tod... da muss ich irgendwie direkt an Nathaniel denken. Oder es läuft irgendwo noch ein Mörder herum, der verhindern wollte, dass man Iwan direkt findet. Mysteriös *v*

Als die Nachricht über Margaret kam hatte ich direkt ein ungutes Gefühl. Das war richtig schaurig geschrieben- zum Glück kam Nathaniel noch nicht vor, davor graut es mir jetzt schon. Das kann nur eine schlimmer Scene geben T.T

Es ist so typisch für Atsushi, dass er Mitleid mit einem Serienmörder hat XD Der Junge ist einfach zu gutgläubig.
Ich finde es genial, wie du deine Geschichte ein wenig selbst kritisierst: "Wann hast du das letzte Mal an deinem Groschenroman weitergeschrieben?" Überhaupt, die Stelle war wieder super, ich musste sehr lachen.

Ich habe in diesem Kapitel wohl eine Nathanielparanoia entwickelt- auf dem Friedhof habe ich wirklich in jeder Zeile mit ihm gerechnet. Das hat mich etwas von dem eigentlich sehr schönem und irgendwie traurigem Dazai-Ranpo Moment abgelenkt, aber nur ein wenig. Das Dazai zu Ranpo aufsieht sehe ich auch so, auch wenn es im Canon recht selten vorkommt. Die Beiden haben eine ganz spezielle Beziehung.
O.o "Sie sind Opfer und Täter in einer Person". Was ein spannendes Urteil- sehr rätselhaft, sehr passend für Ranpo. (Und für Canon Dazai auf jeden Fall!) Und ein wenig verwirrend für mich als Leser, aber darüber werde ich nachdenken ;)

Oh... da habe ich nicht lange nachdenken müssen. Dieser Polizeibrief- da scheint sich Unheil anzubahnen. Nicht gut. Was auch immer es ist, Dazai geht damit bemerkenswert gelassen um. -.-

Die Idee mit der Geheimschrift ist zum Ende das Kapitels noch mal ein richtiges Highlight! Genial: Man merkt, dass Chuuya und Dazai sich richitg gut kennen, weil Dazai ja direkt weiß wie er mit dem scheinbar leeren Brief umzugehen hat. Und gleichzeitig macht es die Stelle unfassbar spannend, vor allem, wenn man dann weiß was die Botschaft ist.
Das verspricht noch spannender zu werden, ich fiebere dem nächsten Kapitel entgegen! *v*
Ganz viele liebe Grüße,
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 28.07.2021 | 19:52 Uhr
Hello again, liebe Iruka~ ❤

Naw, schön dass du dich über das neue Kapitel freust... Es tut mir leid, dass es so lange auf sich hat warten lassen. ^^'
Ich wollte schon länger mal aus Angos Sicht schreiben und nun hat es sich angeboten, weil gerade um ihn herum so viele Dinge passieren. ;)
Dein Eindruckt täuscht dich nicht - Karenin ist nur ein harmloser Zeuge, der Iwan flüchtig kennt. ^^

Ohh eine sehr spannende Theorie, dass Mori beteiligt sein könnte. *grins*
Und so, wie du es schreibst, klingt sie auch sehr schlüssig. :3

Ich bin froh, dass du Ango auch so einschätzen würdest, dass er direkt die Konsequenzen für seinen Misserfolg ziehen würde. Es sollte nicht den Eindruck erwecken, dass er gleich das Handtuch wirft... ^^'
Ja, Ango vertraut Mori bei diesem Gespräch wirklich so einiges an... ;)

Ich beruhige dich: Nein, die zweite Leiche ist nicht Kunikida. C:
Du hast recht, Gogol ist nicht der Mörder des Polizisten. Außerdem hat er das Messer am Tatort zurückgelassen, damit es so aussieht, als hätte Iwan sich selbst das Leben genommen.
Der tote Polizist hat mit Iwan nichts zu tun... Aber ein Polizist hat Dosti aufgehalten und durchsuchen wollen, als dieser das Päckchen für die Zeitung dabei hatte... Und Dosti lässt sich doch nicht so kurz vorm Ziel erwischen ;) ^^'
Ja, wenn Nathaniel das von Margaret erfährt, wird es schlimm... T-T

Hahaha ja da hast du recht. xD Atsushi ist viel zu gutmütig. ^^
Oh, wunderbar, dass dir das aufgefallen ist. C: Ein bisschen Kritik an der eigenen Story darf auch mal sein, oder? xD
Es freut mich, dass damit auch etwas Lustiges in dem Kapitel war und es nicht nur düster war wegen Margaret...

Dass Nathaniel auf dem Friedhof sein könnte, daran habe ich nicht gedacht, dabei hätte es wahnsinnig gut gepasst... ^^' Hach, ich finde gerade sehr schade, dass ich das nicht so geschrieben habe.. u_u
Aber schön, dass dir der Dazai-Ranpo-Moment gefallen hat und du auch findest, dass Dazai zu Ranpo aufsieht. Man sieht das wirklich nicht oft, stimmt... Beide tun immer so nur von sich selbst überzeugt. Aber manchmal spürt man, wie viel Respekt und Vertrauen die beiden für den jeweils anderen empfinden. *^*
Weil Ranpo in der FF so eine Bedeutung für Dazai hat, wollte ich zumindest noch einmal eine Rückblende einbauen... und so eine kryptische, verwirrende Botschaft von Ranpo hinterlassenen, wie sie mich auch im Canon manchmal fragend zurücklässt, haha. xD
Aber auch, wenn es beabsichtigt war, möchte ich dich nicht so gerne verwirrt zurücklassen: Hier spricht Ranpo von Dazais Todessehnsucht, er meint, dass Dazai ein Opfer seiner selbst ist. ;)

Ja... Typisch Dazai, oder? Da kriegt er so eine beunruhigende Vorladung und es kümmert ihn gar nicht. Kein Respekt vor der Polizei. ^^'
Schön, dass dir die Stelle mit Chuuyas Brief so gefallen hat. *-* Stimmt. ein weiterer Beweis dafür, was für ein gutes Team Chuuya und Dazai früher waren. ;)

Die Geschichte geht langsam zu Ende und ich hoffe und werde mich darum bemühen, dass es bis zum Schluss spannend und interessant bleibt. :3
Danke für all deine motivierende Unterstützung. ❤

Liebste Grüße,
deine Rosa ❤
24.07.2021 | 17:46 Uhr
Hey, Rosa!

Wieder mal ein fantastisches Kapitel!
Hoffentlich schaffen es Dazai, Akutagawa und Atsushi noch, Fyodor zu finden! Ich bin schon gespannt, was du als nächstes zaubern wirst!
Außerdem muss ich einfach nochmal sagen, dass ich deine Geschichte echt toll finde und du wirklich schön schreiben kannst! ^-^

Ganz liebe Grüße!
Deine Angle

Antwort von RosaMelancholia am 25.07.2021 | 08:14 Uhr
Guten Morgen, liebe Angle ❤

Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass das Kapitel dir gefallen hat. :)
So langsam nähert sich die Geschichte ja ihrem Ende... und ich versuche, ein besonders spannendes Finale zu gestalten. ^^' ;)
Das ist wirklich lieb von dir, danke. :3

Hoffentlich lesen wir uns bald wieder. Ich wäre glücklich, wenn es bei deiner Geschichte wäre. ❤^❤

Ganz liebe Grüße,
deine Rosa
27.06.2021 | 15:31 Uhr
Hallo^^

Hier kommt mein Review zu Kapitel 19 und 20. ^^

Ich freue mich, dass du noch mehr auf Dazai eingegangen bist.
Ein Glück hat Dazai Unterschlupf bei Chuuya gefunden. Es tut mir nur so Leid, dass Dazai einen so unruhigen Schlaf hat und nun wachliegt und seine Gedanken ihn so quälen. Es ist schlimm, einfach nur dazuliegen und nachdenken zu können. Dieses Gefühl hast du mit den Worten „So leise es in dem kleinen Häuschen sein mochte, so laut waren die Gedanken und Erinnerungen des Schriftstellers“ so gut eingefangen – zumal es nichts gibt, womit er sich ablenken kann. Es ist lieb, dass er solche Rücksicht auf Chuuya nimmt. Und ich finde es zeugt sehr von der Vertrautheit und der trotz der Zankerei innigen Beziehung der beiden, dass sie sich derartig in der vorangegangenen Nacht ausgetauscht haben. Ich finde es toll, dass Chuuya eine derartige Beobachtungsgabe hat und so vertraut mit Dazai ist, dass er genau wusste, dass Dazai Akutagawa liebt, ohne, dass Dazai es je erwähnt hat. Dass in dieser genauen Beobachtung von Dazais Gefühlswelt seitens Chuuya noch etwas anderes mitschwingt, zeigt Chuuyas nächster Satz. Er fragt sich, wie Dazai ihn sieht. Das hat mich sehr gerührt, dass Chuuya in diesem Moment so ehrlich ist und damit klar gemacht, dass er durchaus Gefühle für Dazai hegt. Dass Dazai darüber lacht, passt wunderbar zu ihm. Einerseits ist die Atmosphäre verspielt, andererseits habe ich keinen Zweifel, dass es Chuuya ernst ist. Ich denke mit dem Lachen distanziert sich Dazai von dieser für ihn vielleicht unangenehmen Situation (denn hat er bereits genug Schwierigkeiten in Bezug auf Beziehungen) und macht gleichzeitig Chuuya wütend und sorgt damit dafür, dass Chuuya sich von ihm distanziert, das Thema aufgibt und ihn alleine lässt. Ich fand es sehr intensiv, dass es Chuuya ist, der Dazai mit seinem suizidalen Verhalten und die Konsequenzen für andere, insbesondere für Akutagawa konfrontiert. Chuuya hat ein sehr gutes Gespür für andere. Seine Worte zu Dazai sprechen genau das aus, worunter Akutagawa leidet und ich denke, es ist vielleicht gut für Dazai, die Konsequenzen seines Handelns auch einmal von einer außenstehenden Person gesagt zu bekommen. Mir tat es weh, als Dazai mit brüchiger Stimme gefragt hat, was er denn tun soll – er wirkte in dem Moment so verzweifelt und hilflos und er weiß es wirklich nicht…Er tut es ja nicht absichtlich und möchte niemandem wehtun…seine Handlungen sind Ausdruck seiner Verzweiflung und was er in anderen auslöst, ist in seinen Suizidgedanken zweitrangig. Vielmehr könnte der Gedanken, dass er andere nur quält, diese Gedanken verstärken…insbesondere mache ich mir Sorgen um Chuuyas „Ultimatum“, dass Dazai sich endgültig entscheiden soll, ob er leben oder sterben will. So wie ich Chuuya interpretiere, wollte er damit sagen „lebe!“ – jedoch fürchte ich, dass Dazai sich je nach Situation, in der er sich befindet, falsch entscheiden könnte. Aber auch Chuuya hat gemerkt, dass das Gespräch belastend ist und bricht es lieber ab. Es war sehr rührend, dass er Dazai wortlos einen Platz neben sich im Bett eingeräumt hat und Dazai sich wie selbstverständlich neben ihn gelegt hat. Diese Innigkeit in ihrer Beziehung und dass gewisse Dinge gar nicht mehr ausgesprochen werden müssen, ist wirklich schön.

Ich habe mich auch sehr gefreut, dass Chuuya und Dazai am nächsten Morgen zu Dazais Haus zurückkehren und sich mit den anderen besprechen wollen. Es ist auch gut, dass Dazai nicht allzu lange wegbleibt und sich mit Akutagawa und Atsushi ausspricht. Je mehr Zeit vergeht, desto angespannter wird die Situation. Allerdings wirft die Nachricht von dem Jungen alles über den Haufen. Es ist schrecklich, dass in derselben Nacht zwei Frauen verstümmelt und ermordet wurden…Das Schicksal der beiden Frauen ist einfach grausam…und für Dazai ist das natürlich ein gewaltiger Rückschlag…seine Gedanken und seine Zweifel hast du wunderbar ausformuliert. Es ist schlimm Dazai derartig verzweifelt zu sehen…er macht sich so schreckliche Schuldgefühle, nicht nur wegen Atsushi, sondern auch aufgrund der verstorbenen Frauen. Er denkt, nicht gut genug zu sein. Dostojewski hat in seinen Augen bereits gewonnen, seine Unschuld quasi bewiesen. Für Dazai ist in dem Moment alles vorbei…das war wirklich erschütternd. Gerade vor dem Hintergrund, dass Chuuya ihn zuvor vor die Wahl gestellt hat, zu leben oder zu sterben. Und mit einer derartigen Niederlage und solchen Schuldgefühlen konfrontiert…ich habe mir wirklich große Sorgen gemacht…zumal immer wieder impliziert wird, dass die Ermittlungen Dazais Lebensinhalt ausmacht und wenn dies wegfällt… .___.“ Diese Stelle markiert einen großen Einschnitt in die Geschichte und Dazai steht quasi am Scheideweg. Das hat die Situation so intensiv und bedrückend gemacht.
Umso glücklicher war ich, dass sich Dazai doch noch mit seinen Freunden ausgetauscht hat. Dass Atsushi gesagt hat, dass es nicht Dazais Schuld ist, war besonders bedeutsam und ich glaube, Atsushi hat nicht nur die Aufgabe der Ermittlungen gemeint. Ich fand besonders Fukuzawa hat genau die richtigen Worte gefunden, um Dazai zu ermuntern. Es ist toll zu sehen, wie Fukuzawa und Kouyou hinter Dazai stehen und ihn ermutigen, weiterzumachen. Gerade, weil Akutagawa ja durchaus immer skeptisch war und ihm Vorwürfe gemacht hat (berechtigterweise auch, aber ich gehe gerade von Dazais Perspektive aus^^) und Dazai auch selbst derartig hilflos und verzweifelt ist, ist es schön, wenn Dazai solchen Rückhalt und Unterstützung bekommt, die er in diesem Moment so dringend nötig hat. Ich bin froh, dass Dazai eine neue Perspektive einnehmen kann – und dies schafft er durch andere Menschen, durch seine Freunde, die ihm eine andere Perspektive anbieten. Vielleicht schafft er es auf diese Art, auch eine andere Perspektive zu sich selbst zu bekommen.
Es ist wirklich interessant, jetzt von den Opfern auszugehen. Denn ich habe mich auch dabei ertappt zu denken, dass die Opfer reine Zufallsopfer sind. So war es auch für mich eine ganz neue Perspektive, auf die Opfer zu schauen und zu sehen, ob sich daraus eine Gemeinsamkeit/ein Motiv ergibt. Den Aspekt mit Yosano war sehr düster...aber es war auch sehr interessant und schlüssig, dass Dostojewski deswegen Yosano ausgewählt haben könnte. Dass er quasi den Verlust seines Kindes auf sie projiziert hat...Es ist übrigens interessant, dass sich Akutagawa sich derartig distanziert zu Atsushi verhält – vermutlich schämt er sich und möchte die Fassade aufrecht erhalten. Aber es ist ein so schönes Detail, wie die beiden händchenhaltend eingeschlafen sind und dass es nur im Vorbeigehen flüchtig erwähnt wird und dadurch fast selbstverständlich wird, macht es nur noch schöner. Atsushi ist so unschuldig, dass er sich unter „Engelmacherin“ nichts vorstellen kann...Es war total spannend, wie es um die Beobachtungen von Fukuzawa ging und wieder gibt es Überraschungen. Denn scheinbar handelt es sich bei Lucy um eine falsche Fährte und Dazai und Co. gehen von einer Beziehungstat aus, was eine sinnvolle Schlussfolgerung ist, da sie den Täter gekannt hat. Jedoch könnte das wiederum eine falsche Fährte sein und Lucy spielt doch eine größere Rolle. Beides ist möglich und deswegen ist es so spannend.*-*
Es ist extrem mutig von Atsushi, so offen über das schreckliche Erlebnis reden zu wollen und wie viel Überwindung es ihn kostet, aber er sich gleichzeitig innerlich so drauf vorbereitet hat, hast du toll beschrieben. Und du durch Atsushis Auslassungen in seiner Schilderung hast du wunderbar das darauffolgende Gespräch von Akutagawa und Dazai vorbereitet, indem Atsushi in der nächsten Szene die Wahrheit sagt.

Erst habe ich gedacht, als Akutagawa Dazai eifersüchtig machen und ihn ausschließen will, indem er so zärtlich zu Atsushi ist. Aber dann kam alles ganz anders und Atsushi hat Dazai seine Gefühle gestanden. Es ist einfach wunderbar, wie Atsushi sich entwickelt hat und wie du seine Charakterentwicklung über so viele Kapitel aufgebaut hast und das gilt natürlich auch für die anderen Charaktere und ihre Beziehungen.*-* In den ersten Kapiteln hätte ich nie gedacht, dass Akutagawa und Atsushi solche Einigkeit ausstrahlen und Dazai eröffnen, dass sie eine Dreierbeziehung führen möchten. Es ist wunderbar, wie sie so viele Schritte gegangen sind und du hast das so beeindruckend wie du diese Entwicklungen dargestellt hast. Hach, sie werden so schnell groß. *schnief * Das ist so ein wichtiger, wunderschöner Moment und ein Höhepunkt der Geschichte. Vor allem auch, weil Atsushi und Akutagawa sich einig sind und ihre Gefühle erwidern und Dazai nun anbieten, der Dritte im Bunde zu sein. Jedoch verleiht Dazais Reaktion der Euphorie und der Einigkeit einen ziemlichen Dämpfer. Gerade Akutagawa reagiert sehr enttäuscht. Jedoch kann ich Dazais Reaktion auch sehr gut nachvollziehen. Dazai ist emotional und körperlich derartig belastet und angeschlagen, da hat er keine Energie, die er in eine Beziehung zu stecken, geschweige denn in eine komplexere Beziehungssituation. Und da Dazai ohnehin jemand ist, der sich nur schwer auf tiefgründige Art und Weise einlassen kann und auch, wenn Dazai den beiden ganz besonders nahesteht, so distanziert er sich momentan sehr. Ich kann verstehen, dass er nicht sofort ja oder nein sagt und erst einmal etwas Zeit braucht, um die Situation zu überdenken. Die Begründung, warum Atsushi und Akutagawa jetzt Dazai damit konfrontieren, ist auch wieder direkt an den Fall geknüpft. Ich finde toll, dass die Szene zwischen Gogol und Atsushi noch so eine Bedeutung bekommt. Und Atsushis Empathie gegenüber Gogol hat mich sehr gerührt. Dass er sogar denkt, dass Gogol eigentlich nicht so ist...awww...dabei wurde ja aus Gogols Sicht bereits angedeutet, dass er durchaus verantwortlich ist – deswegen ist es traurig, dass Atsushi am Ende enttäuscht werden wird. Aber ich finde die Dynamik zwischen Atsushi und Gogol so spannend. Auch, weil sie so viele Gemeinsamkeiten haben. Ihre Interaktion ist einerseits freundschaftlich und Gogols Ermutigungen hatten etwas von einem großen Bruder – andererseits ist Gogol dermaßen bedrohlich, dass Atsushi und Akutagawa ihn nicht ohne Grund verdächtigt haben...Ich glaube übrigens auch, dass Gogol in Dostojewski verliebt ist und ich liebe es, wie du so sehr auf die Details geachtet hast mit der Wortwahl „die Person“, „der Mensch“ und nicht „die Frau“. Doch während Atsushi, Akutgawa und Dazai die Möglichkeit einer glücklichen Beziehung haben, glaube ich nicht, dass Dostojewski sich so einfach von Jelisaweta lösen kann und ich denke, Gogol weiß das. Aber auf der anderen Seite schaffen es auch Dazai, Akutagawa und Atsushi sich zu wandeln – möglicherweise kann Dostojewski auch die Vergangenheit loslassen. Apropos loslassen, Dazai scheint tatsächlich aufgegeben zu haben und möchte von dem Fall ablassen und ihn der Polizei überlassen. Seine Entscheidung ist sehr nachvollziehbar und wohl auch eine Konsequenz aus dem, was mit Atsushi passiert ist und dem darauffolgenden Streit mit Akutagawa. Das hat Dazai vor Augen geführt, dass er diejenigen Menschen, die er liebt, in Gefahr gebracht und sich vollkommen verrannt hat. Trotzdem ist es erschütternd, Dazai derartig zu sehen und ich mache mir Sorgen...Wobei das auch ein schöner Gedanke ist, dass er, Atsushi und Akutagawa aufs Land gehen und dass Dazai durchaus eine Zukunftsperspektive dadurch hat, beruhigt mich und ist ein gutes Zeichen. Auch, wenn Dazai natürlich noch darüber nachdenken möchte. Er ist so vorsichtig und bedacht, in allem, was er tut, das wird gerade in diesem Kapitel immer wieder betont – vermutlich möchte Dazai seine Rücksichtslosigkeit wiedergutmachen. Es ist toll, dass Akutagawa und Atsushi ihn derartig unterstützen und sagen, dass es allein Dazais Entscheidung ist, während Akutgawa zuvor Dazai Vorwürfe gemacht hat. Das ist auch eine schöne Wandlung. Ach... <3 An diesem Punkt habe ich mich wirklich gefragt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, weil die Handlung in dem Moment vor einem großen Einschnitt steht. Irgendwie denke ich, dass etwas passieren wird, dass Dazai wieder an die Ermittlungen binden wird.

Und auch auf anderer Ebene ist die Geschichte an einem Wendepunkt. Denn Dostojewski ist aus dem Gefängnis freigekommen. Es hat mich total überrascht, dass Chuuya ihn verfolgt hat und diese Szene war so spannend. Ich habe kaum gewagt, zu atmen. Entweder weil ich Angst hatte, dass Dostojewski entkommt oder dass Dostojewski seinen Verfolger bemerkt. Zumal die Sache immer komischer wird, da „Dostojewski“ in die falsche Richtung läuft. Und dann kommt es zur Konfrontation. Dass es sich nicht um Dostojewski handelt, hat mich total überrascht. O.o Und wie du dann das Detail mit der Kutsche noch einmal aufgegriffen hast und plötzlich gewinnt auch Chuuyas Beobachtung neues Gewicht, dass „Dostojewski“ zu schnell läuft, für seine schlechte Verfassung...wow...dann fällt alles wie ein Puzzle zusammen. Das war ein toller Trick und passt perfekt zu Dostojewski, der einfach nicht zu fassen ist und ein Ass im Ärmel hat. Allein, dass er diesen Plan vom Gefängnis aus koordiniert hat beziehungsweise seine Verhaftung und den Ablauf von dem Tag seiner Freilassung im Vorfeld geplant hat. Du hast ihn so perfekt und originalgetreu eingefangen.*-* Auch die Kostüm-Nummer passt wunderbar zu ihm – hat er sich im Original als Polizist verkleidet und jetzt verkleidet sich jemals als ihn. Und wie du den verkleideten Gontscharow als „Doppelgänger“ bezeichnet hast, war auch sehr cool, da Dostojewski ja eine Erzählung mit diesem Titel geschrieben hat. :D
Aber das Verwirrspiel ist noch nicht vorbei. Zum einen ist nicht klar, ob es sich um Gogol oder Gontscharow handelt. Zum anderen greift auch Chuuya, geistesgegenwärtig, ebenfalls zu einem Trick und zu dem Brief. Es ist großartig, wie du damit beide auf eine Ebene stellst und nicht nur Dostojewskis Freunde sind unterstützend, Dazais Freunde sind auch nicht ohne.*-*
Und so wie Chuuya auf den Trick reingefallen ist...fällt auch Gontscharow auf die Falle hinein. Im Gegensatz zu Gogol begreift Gontscharow die Situation nicht und sein Pflichtgefühl /Vererhrung sorgt dafür, dass er Dostojewski verteidigen und keinen Ärger bereiten will...was eine so menschliche Reaktion ist...das macht die Falle ganz besonders perfide/genial, weil sie die Bindung zwischen Menschen und der Wille, geliebte Menschen vor Schaden zu bewahren ausnutzt. Es passt perfekt zu Dazai, sich so eine Falle auszudenken. Die Falle schnappt zu – nur vier Kapitel später, als sich alle schon in Sicherheit gewogen oder aufgegeben haben. Ich finde großartig, wie der Brief noch eine Rolle spielt und in einem anderen Zusammenhang so wichtig wird!*-* Das ist meisterhafte Planung.*^* Das dreht den Fall noch einmal in eine neue Richtung! Zumal Gontscharow auch noch seinen Namen verraten hat. Wenn Gogol das erfährt...^^““ Außerdem kann es sein, dass Gontscharow auch noch von der Polizei ins Visier genommen wird durch Dostojewskis Aussage. Oh Gott, ist das alles spannend!*---* Möglicherweise bewegen die neuen Informationen noch einmal Dazai dazu, tätig zu werden.
So ein tolles Ende zu einem tollen Kapitel! Nachdem das Kapitel so hoffnungslos war und das sich auf in dem Kapiteltitel niedergeschlagen hat („gescheitert“), endet das Kapitel mit einem Erfolg und neuem Aufwind, neuer Perspektive und Hoffnung! Das war wirklich toll!*-*


Kommen wir nun zum zwanzigsten Kapitel und ich habe mich riiiesig gefreut, so viel aus der Sicht von Gogol erzählt zu bekommen und einen so tiefen Einblick in die „Ratten des Totenhauses“ zu bekommen. Ich finde es wirklich wahnsinnig spannend und tiefgründig, wie du ihre Dynamik beschreibst! Zumal es zu Enthüllungen kommt, welche die Dynamik und auch die Zusammenarbeit und Motivationen der Charaktere vollkommen auf den Kopf stellen…dieser Plottwist…wow…wirklich wow…Aber nun noch einmal ganz von Anfang. Allein der Anfang war sehr intensiv, wie Gogol sich selbst betrachtet und sich auch selbst derartig fremd geworden ist und sich selbst sogar beinahe hässlich findet. Das hat sofort eine ganz besondere Stimmung aufgebaut. Auch, wie Gogol zuerst nach der Clownsschminke greifen will, aber ihm klar wird, dass er die nicht braucht. Stattdessen greift er zum Lavendelöl und was für eine Bedeutung das hat, wird am Ende des Abschnittes umso klarer. Gogol wirkt wie jemand, der seine Aufgabe verloren hat (den Clown zu spielen und das Geschehen um ihn herum im Auge zu behalten) und verzweifelt danach sucht, wer er sein will/soll. Wie fremd er sich innerlich selbst geworden ist, zeigt sich auch in der Fremdheit seines Gesichts. Und ich denke, dass das Lavendelöl für Dostojewski steht und die Beziehung zu ihm für Gogol einen Anker seiner Selbst darstellt. Er wirkt so traurig und melancholisch. Er möchte irgendwie zu seinem alten Selbst zurückkehren (indem er auch die Kleidung von damals anzieht), aber die Kleidung passt nicht mehr. Vielleicht wünscht sich Gogol die Zeit zurück, indem sie alle noch nicht kriminell und Dostojewski noch glücklich war. Es gibt kein Zurück mehr. Das hast du in diesem Abschnitt wunderbar symbolisch ausgedrückt.*-* Ich habe mich auch sehr gefreut, dass Sigma vorgekommen ist und du hast ihn perfekt eingefangen! :D Einerseits wirkt er sehr schüchtern und unsicher (er möchte sich sogar die Ohren zuhalten, als Gogol lacht), andererseits ist er auch irritiert von dem Verhalten von Gogol. Ich kann verstehen, dass er Angst vor ihm hat und du hast den Unterschied zwischen Gogol und Dostojewski perfekt ausgearbeitet und das in Worte fasst, was Gogol so eine gefährliche Ausstrahlung. Denn man kann wirklich nicht einschätzen, wann und ob Gogols „Schalter“ umspringt und ich habe auch das Gefühl, dass er dann seine Emotionen gar nicht mehr im Zaum halten kann. Armer Sigma…er wirkt irgendwie sehr fehl am Platz…aber dass ihn und die restlichen Totenhaus-Charaktere eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, hast du bereits sehr subtil etabliert – schließlich weiß er, wie Gogol früher aussah und erkennt auch den Geruch von dem Lavendelöl. Aber gleichzeitig wirkt Sigma so, als würde er nicht aus Überzeugung dabei sein, sondern mehr aus Angst oder einem Pflichtgefühl oder weil er keinen anderen Platz im Leben hat…Möglicherweise könnte dies für ihn eine Motivation sein, sich mit Dazai und Co. zu verbünden? Aber ich denke wohl schon zu weit. Also zurück zu Dostojewski und es tut mir Leid, dass er noch immer so schrecklich krank ist. Ein Glück macht Sigma ihm Tee – auch wenn Gogol schnell das Ruder übernimmt. Hach, ich liebe, wie du solche alltäglichen Abläufe wie das Teemachen beschreibst. Dadurch wirkt alles nur noch realistischer!*-* Gleichzeitig brichst du diese Alltäglichkeit damit, dass Gogol Rum in den Tee schüttet, was vielleicht nicht so alltäglich ist. Und dann auch noch mehrere Löffel Zucker, die er „reinschaufelt“ – ich weiß nicht, ob mich die Wirksamkeit überzeugt, aber mach, was du für richtig hältst, Nikolai! xD Aber es passt sehr gut zu ihm, gleich aufs Ganze zu gehen und denkt, so ein einfacher Tee reicht nicht. Die kurze Rückblende war auch wirklich sehr berührend. Zu sehen, dass Dostojewski sich freiwillig dazu geopfert hat, ins Gefängnis zu gehen, weil er die meiste Erfahrung hat und Gogol, der anstelle von Dostojewski im Gefängnis leiden will, weil er den Gedanken nicht erträgt, dass sein Freund erneut in so einer schrecklichen Situation ist… Du hast wirklich erschreckend beschrieben, in was für einem Zustand Dostojewski während und nach seinem ersten Gefängnisaufenthalt war…der Ärmste…es ist unglaublich stark von Gogol, dass er soetwas auf sich nehmen will, um Dostojewski zu schützen und wie er ihn verzweifelt abhalten will… ;___; Als Dostojewski um Gogols Hand gebeten hat und sie geküsst hat, das war so ein schöner, intensiver und auch eleganter Moment. Ich liebe, wie und mit welcher Tiefe du die Beziehung der beiden schreibst.

Es ist auch toll und interessant zu sehen, wie sich Gogols Verhalten ändert, wenn er mit Dostojewski zusammen ist. Allein, wie er fast schüchtern in das Zimmer eintritt. Oder wie fürsorglich er ist. Dostojewski tut mir wirklich Leid. Wie weh es ihm tut, Dostojewski zu krank zu sehen (dass er den Kloß im Hals hinunterschlucken musste :o)…mir tut er auch Leid, dass es ihm so schlecht geht und er trotz der vielen Decken noch friert…er wirkt mit einem Mal so verletzlich, dass seine Worte „sieh mich nicht so an“ ein ziemlicher Kontrast ist und ich mich sogar fast selbst angesprochen gefühlt habe. Ich glaube auch, dass Dostojewski nicht bemitleidet werden will. Aber selbst jetzt in diesem Zustand steht in erster Linie sein Plan und was passiert ist. Doch ich glaube, dass Dostojewski das auch tut, damit seine Gedanken nicht abdriften. Er nicht an Jelisaweta denken muss. Wie sehr Gogol von Dostojewski abhängig ist, hast du an seinem Stolz verdeutlicht, dass er so viele interessante Dinge berichten kann und wie er sich über Dostis Lob freut. Dazu seine blanke Überraschung, als Dostojewski ihn bittet, näherzukommen. Auch hat Dostojewski ihn so gelobt und dabei auch seine Schwierigkeiten anerkannt und trotzdem hat er es so gut gemacht – und Gogol nennt sich selbst noch immer einen „Taugenichts“. Er denkt wohl von sich selbst, er sei es nicht wert, an seiner Seite zu sein…Diesen für Gogol so überwältigenden und schönen Moment der Nähe und wie er sich den weiteren Verlauf ausmalt (und sich sogar fragt, ob er Dostojewski in den Arm nehmen darf…awww…^^), hast du so intensiv und spannend beschrieben. Allein auch, wie intensiv Gogol alles wahrnimmt, wie die Wärme dort, wo der Teekessel gestanden hat, was zu seiner eigenen inneren Wärme passt. Was Dostojewski wohl will?! Leider ist er mitten im Satz abgeschnitten worden. ^^“ Schade… xD Und Gogol ist verständlicherweise sehr ungehalten, dass ihr intimer Moment zerstört worden ist. Und dann auch noch zu erfahren, dass Iwan sich unwissentlich verraten hat…(wobei das ja nur die Spitze des Eisberges ist)…Es hat mich erschreckt, dass Gogol ihn so angefahren hat, aber es ist sehr verständlich, dass er aufgebracht ist. Iwan tut mir so Leid, dass er so erschreckt über seinen Fehler und die möglichen Folgen war… .___.“ Es ist ein furchtbares Gefühl zu erkennen, dass man etwas falsch gemacht hat, was große Konsequenzen haben wird und in Iwans Fall geht es möglicherweise um sein Leben…er tut mir so Leid, wie verzweifelt er sich verteidigt und er zittert und wie ängstlich er ist (vermutlich weiß er, wozu Dostojewski und Gogol im Zweifelsfall in der Lage sind)… .___.“ Seine Verteidigung, dass er unter Druck stand und keine Zeit zum nachdenken hatte, ergibt Sinn und ich denke, dem Großteil der Menschen würde es so gehen, dass die Falle nicht erkannt wird. Da Gogol jedoch selbst die Falle durchaus erkannt hat, ist das natürlich ein weiterer Schlag ins Gesicht für Iwan. Einerseits war ich beruhigt, dass Dostojewski sagte, es wäre nicht schlimm. Aber als er darüber sprach, Iwan würde Gelegenheit haben, seinen Fehler „wiedergutzumachen“ hatte ich auch ein ganz schlechtes Gefühl…Übrigens wird jetzt bestätigt, dass es keine Zufallsopfer sind und Dostojewski die Opfer gezielt heraussucht.^^ Mitchell also…? Hmmm…vielleicht hat Dostojewski dadurch, dass Jelisaweta mit einem reichen Teehändler verheiratet werden sollte, einen Hass auf die gesellschaftliche Oberschicht und drückt dies durch den Mord aus? :o Der letzte Mord also…das klingt nach dem großen Finale! Aber es sind noch drei Wochen Zeit, vielleicht können Dazai und Co. bis dahin etwas erreichen und einschreiten. Zumal Atsushi Iwan durchaus kennt und auch weiß, dass er mit Gogol zu tun hat. Hmmm…Dostojewski sagt zwar, das Versteck im Keller würde zu Iwans eigener Sicherheit sein, aber da du deutlich markierst, dass er lügt wird dadurch noch klarer, dass es eine Bestrafung ist. Faktisch wird Iwan für drei Wochen lang in einem Keller eingesperrt. Das ist wirklich grausam und zeigt, wie kalt Dostojewski ist. Aber gleichzeitig schafft er es, Iwan so zu manipulieren, dass er denkt, es wäre zu seinem eigenen besten, was auch noch einmal grausam ist. Und mir tut Iwan Leid, dass er es in seiner Naivität und/oder seinen eigenen Schuldgefühlen gar nicht sieht…

Oh Gott…als Iwan fragt, ob Dostojewski ihm dann vergeben würde, kippt die Stimmung, die sowieso schon sehr düster und angespannt war, gewaltig. Im ersten Moment dachte ich, Iwans Worte beziehen sich darauf, dass er sich versehentlich verraten hat – aber schnell wurde klar, dass es um etwas anderes geht. Wow…Atmosphäre hast du wahnsinnig mitreißend und fesselnd beschrieben und ich war voll und ganz in dem Geschehen gefangen!*--* Die Situation ist so unglaublich spannend und wie dick du die Atmosphäre beschreibst…es ist eine so schreckliche Situation und all die Charaktere sind darin gefangen. Wie Iwan sich vor Schmerz windet, während Dostojewski vollkommen ruhig und gefasst bleibt, Sigma, der heimlich an der Tür lauscht und vollkommen fassungslos ist und dann Gogol, der die Situation erst nicht begreift und dann vollkommen die Kontrolle verliert. Einfach wow…Iwan so leiden und wimmern zu sehen und sich sogar hilflos Dostojewski anzuschauen, als er gestehen soll…und dann lässt Dostojewski die Bombe platzen…wow…ich war wirklich sprachlos und völlig baff, als ich die Szene zum ersten Mal gelesen habe. Dass es Iwan war, der Jelisaweta getötet hat. Wow…was für ein Plottwist, oh mein Gott!*kreisch**---* Plötzlich fällt alles zusammen und die Puzzleteile ergeben ein vollständiges Bild und plötzlich erscheint alles in einem anderen Licht. Das ist wirklich großartig! O___o Warum Iwan eher in Japan war, als Gogol und Dostojewski…durch Gogols Erzählung war ich auch der Annahme, dass es mehr oder weniger Zufall war, dass Iwan ebenfalls bereits in Japan war oder sie haben Japan als Zufluchtsort gewählt, weil sie wussten, dass Iwan bereits da war. Aber dass Dostojewski Iwan gezielt verfolgt hat…oder dass Dostojewski während der Gerichtsverhandlung bewusstlos geworden ist…ich dachte, das wäre deswegen, weil ihm klar wurde, dass Jelisaweta von ihrer eigenen Mutter ermordet wurde. Aber nein, ihm wird klar, dass Iwan, mit dem er damals schon eine enge Beziehung gehabt haben muss, denn sonst hätte er nicht so heftig reagiert, der Mörder ist. Jetzt ergibt auch Sinn, warum alle einen schlanken, jungen Mann auf dem Dach gesehen haben. Und an dieser Stelle finde ich auch wirklich toll, wie sich die Situation mit dem Brief spiegelt und wiederholt: Iwan hat die Intention, Dostojewski zu helfen/zu decken – verrät sich aber damit selbst. Und auch möchte sich Dostojewski nicht an dem Justizsystem oder der Polizei als solches rächen (beziehungsweise: nicht nur, denn er möchte ihnen durchaus einen Spiegel vorhalten und jetzt selbst die Rolle des nicht fassbaren Übels einnehmen. Und er findet ja darüber hinaus auch schrecklich, wie die ärmliche Bevölkerung in den Vierteln leben muss und nichts getan wird. Darauf scheint er auch aufmerksam zu machen wollen bzw. es ist ihm ein Anliegen, etwas für die Allgemeinheit und die verletzlichen der Gesellschaft zu tun…was mit seinen Mordplänen…einen ziemlichen Kontrast bildet aber gerad dieser Widerspruch macht ihn so spannend) – sondern an Iwan. Er lässt ihn die Morde begehen. Er möchte, dass er als Mörder verurteilt wird. Deswegen hat er auch im „Fieberwahn“ von Iwan gesprochen, dass er gefährlich sei. Boah…all das Foreshadowing und dann die große Auflösung. Das ist echt genial!*-* Es ist heftig, wie Gogol auf Iwan losgeht. Aber auch verständlich. Und da hat Sigma auch den Beweis für sein Gefühl, was passiert, wenn bei Gogol der Schalter umgelegt wird. Schließlich ist Iwan für all Dostojewskis Leid verantwortlich, wie du Gogol so schön hast sagen lassen. Umso überraschter war ich, dass Dostojewski ihn aufgehalten hat. Aber ich denke, für Dostojewski ist es wichtig, dass seine Rache an Iwan genau nach Plan ausgeführt wird. Auch, wenn es für Gogol unverständlich ist und er protestiert, so gehorcht er Dostojewski. Dostojewski sanfte Art zu lächeln hast du super beschrieben und diese Sanftheit in Kontrast zur Situation ist einfach wunderbar.*-* Gleichzeitig wirft es die Frage auf, wie viele Emotionen Dostojewski hinter dieser Sanftheit verbirgt. Gerade diese Sanftheit vermischt mit der Düsterheit geben Dostojewski eine besondere Ausstrahlung finde ich und ich finde großartig, wie du das hervorgehoben hast.
Es ist wirklich absolut furchtbar, was Iwan getan hat. Und dann auch noch aus derartigen Motiven. Wegen Dostojewskis Musik. Allerdings hat selbst Dostojewski gesagt, es sei nur Iwans Behauptung. Ich glaube auch, dass Iwans Gefühle für Dostojewski nicht nur auf die Musik beschränkt sind und diese Gefühle oder auch das, was Dostis Musik in ihm ausgelöst hat, müssen so essentiell gewesen sein und solche Verlustängste ausgelöst haben, dass es ihn zu einem Mord getrieben hat…Ich glaube, Iwan war sehr einsam. Und trotz seiner Taten und trotz dessen, dass er eine Bestrafung verdient (die allerdings nicht so aussehen sollte O.o), tut er mir in der Situation schrecklich Leid. Er ist Dostojewski vollkommen ausgeliefert. Er möchte es wiedergutmachen und Vergebung erfahren. Dostojewski stellt ihn das in Aussicht, nur um ihn damit in den Tod zu treiben. Das Gespräch zwischen Dostojewski und Gogol war so düster und du stellst Dostojewskis finstere Seite perfekt dar. Als Dostojewski Gogol gefragt hat, ob er kein Vertrauen in seine Fähigkeiten habe, habe ich Gänsehaut gekriegt. Ich frage mich auch, was nach dem letzten Mord geschehen wird und Dostojewskis Aussage an Gogol, dass er nur darüber nachdenken sollte, dann käme er darauf, habe ich auch wieder als indirekte Leseransprache verstanden. ^^ Ich persönlich glaube, dass Dostojewski will, dass Iwan danach verhaftet wird und eventuell die Todesstrafe bekommt (deswegen soll der Mord auch besonders grausam sein, um die Ermittlungen anzuheizen) und damit wäre Dostojewskis Rache vollendet.
Ein Glück wird die Atmosphäre wieder ruhiger, als Sigma hineinkommt. Das mit dem Ziegelstein unter die Matratze legen ist ja eine sehr interessante Methode, ich wusste gar nicht, dass man das so gemacht hat. Aber das ergibt Sinn, Ziegel speichern schön Wärme und als man noch keine Wärmflaschen hatte war das sicher praktisch. ^^ Es ist wirklich schön, wie Dostojewski Gogols Tee lobt und um seine Gesellschaft bittet. Plötzlich wirkt er nicht mehr wie jemand, der seine grausame Rache plant, sondern wie ein ganz durchschnittlicher Mensch, der krank ist und die Gesellschaft seines Freundes haben möchte. Es ist so ein schönes Bild, wie sie gemeinsam unter der Decke sitzen und Gogol Dostojewski später übers Haar streicht, als dieser in Begriff ist, einzuschlafen. Wie Gogol gefragt hat, ob Dostojewski ihn liebe, war so ein schöner, tragischer, melancholischer Moment. Dass er extra seine Stimme verstellt hat und das Lavendelöl trägt, dass Jelisaweta scheinbar auch getragen hat, damit Dosti sich vorstellen kann, er wäre Jelisaweta...Wie Dostojewski im Halbschlaf antwortet, den Dialog und die Liebesbekundigungen zwischen den beiden hast du auch so rührend beschrieben. ;___; Gleichzeitig ist das so ein tragischer Moment, weil Gogols Worte von Herzen kommen und so aufrichtig sind und er Dostojewski so sehr liebt, während er für Dostojewski Jelisaweta spielt (also auch wieder „Schminke“, von der er am Anfang des Kapitels sagte, er brauche sie nicht) und weiß, dass das, was an ihn gerichtet ist, nicht ihm gilt…Das ist so eine wunderschöne und gleichzeitig so traurige Szene. Dieser Satz ist auch so traumhaft und poetisch: „Und die Worte, die Gogol als letztes dem Dunkelhaarigen zuflüsterte, kamen direkt aus seinem eigenen Herzen, sie kamen zu weit her, um von dem eingeschlafenen Russen noch gehört zu werden.“ Und dann das Liebesgeständnis…ach…*-* *schwärm*

Dagegen läuft es bei Dazai, Atsushi und Akutagawa sehr viel harmonischer ab. Es ist wirklich eine schöne Idee, wie sie die Betten zusammenschieben. Auch, wenn Dazai noch überlegen möchte, zeigt das bereits, dass sie sich alle drei ebenbürtig nahe sein wollen. Und du hast wirklich rührend beschrieben, wie glücklich Atsushi ist, von Menschen umgeben zu sein, die er liebt und die ihn lieben. Und wie die drei zusammen das Abendessen vorbereiten zeigt eine Alltäglichkeit und Ruhe, die es in dem Leben der drei in letzter Zeit eher weniger gegeben hat. Dass Dazai und Akutagawa sich wieder zanken und Dazai im Zuge dessen Akutagawa umarmt hat mich sehr überrascht und den Augenblick fand ich wirklich niedlich. Ich konnte mir so gut vorstellen, wie sich Dazai an Akutagawa kuschelt. Es hatte soetwas verspieltes, zärtliches. Und dann wurde der Moment noch intensiver mit dem Kuss und Akutagawas körperliche Reaktion und seine Gedanken hast du wirklich toll beschrieben. Allerdings kippt die Stimmung sehr stark, als Akutagawa den Grund für Dazais Verhalten zu hinterfragen beginnt. Oh Gott…ich hoffe, er hat Unrecht…aber Akutagawa scheint schon öfters entsprechende Erfahrungen gemacht zu haben und achtet deswegen ganz besonders auf Dazais Verhalten und selbst vermeintlich harmlose Sachen sind für ihn ein Alarmsignal…Aber ein Glück kann er sich diesmal mit Atsushi austauschen und ist nicht mit seinen Sorgen und Ängsten allein. Ich mache mir auch wirklich Sorgen um Dazai, denn ich habe ja auch die Befürchtung, dass er jetzt aufgegeben hat, was den Fall angeht und damit gleichzeitig einen Grund zu leben verliert…Chuuyas Auftritt hat mich überrascht und doch habe ich gleichzeitig darauf gewartet, dass er kommt und von dem Vorfall mit Iwan erzählt. Und natürlich zanken Dazai und Chuuya gleich wieder. ;) Es ist fast ein Ritual zwischen den beiden, sich erst zu zanken, bevor sie „normal“ miteinander umgehen können. xD Wie lieb, dass Chuuya sogar zum Essen eingeladen wird. Dass Dazai plötzlich so finster schaut, als Chuuya den Stress in der Redaktion erwähnt, hat mich hellhörig werden lassen. Vielleicht fühlt sich Dazai in seine eigene Zeit bei der Zeitung zurückversetzt, wo die Überarbeitung zu einem fatalen Fehler geführt hat, der Odasaku das Leben gekostet hat…? .___. Es ist wirklich gut, dass Chuuya mit seinen Artikeln Erfolg hat und die Morde nun mehr öffentliches Interesse bekommen. Ich finde es schön, wie sehr sich die Charaktere um die schlimme Situation in den Armenvierteln sorgen und eine Verbesserung anstreben wollen. Etwas, was sie tatsächlich mit Dostojewski gemeinsam haben. Jedoch ist Akutagawa sehr verbittert und glaubt nicht mehr an eine positive Veränderung, dazu kommt seine Angst, dass sich Dazai bald wieder etwas antun würde. Er tut mir so schrecklich Leid… .___.“
Ich frage mich übrigens, wer der Polizist (möglicherweise ein canon-Charakter) ist, der Chuuya mit Informationen versorgt – kommt er noch vor?^^
Dazais Gleichgültigkeit hat mich wie die anderen Charaktere auch sehr erschreckt und es passt in das Bild, was man in den letzten zwei Kapiteln von ihm gewinnt. Jedoch drehst du dieses Bild im nächsten Augenblick vollkommen um!*-* Dazais Lächeln und dass er sagt, dass er missverstanden wird, haben in diesem Moment einerseits etwas entschlossenes (worüber ich sehr froh war, also, dass Dazai nicht aufgegeben hat), aber gleichzeitig etwas sehr düsteres und fast bedrohliches. Als er dann sagt, dass ihn die „kleinen Fische“ nicht interessieren und er nur an Dostojewski interessiert ist – da habe ich richtig Gänsehaut bekommen. Einerseits, weil Dazais Kampfgeist wieder da ist. Andererseits, weil die Obsession, nicht den Fall zu lösen, sondern Dostojewski als Person zu schlagen, wieder so deutlich wurde (vermutlich, weil er sich freut, dass es jemanden gibt, der ihm ähnlich/ebenbürtig ist). Und letztendlich, weil Dazai so weit geht zu sagen, dass es ihm genauso gut das Leben kosten könnte (die vorherige Aussage hat Akutagawas und meine Befürchtungen etwas gelindert – und jetzt wird wieder deutlich, dass Dazai suizidal ist und auch sein eigenes Leben in der Ermittlung keine Rolle spielt. Es ist auch irgendwie traurig, dass er lieber wegen Dostojewski sterben will, als wegen Akutagawa und Atsushi und sich selbst leben möchte… q___q). Es sind diese drei Faktoren, die den letzten Satz des Kapitels so stark machen. Wow! Ein wirklich toller Abschluss für dieses tolle Kapitel, das so viel auf den Kopf gestellt und ganz neue Perspektiven eröffnet hat. Die Twists waren echt wahnsinnig gut! *-*
Ich freue mich schon aufs weiterlesen!*-*

Liebe Grüße
Hakuyu
09.06.2021 | 13:56 Uhr
Liebe Rosa!

Der Anfang des Kapitels hat mich wahnsinnig erleichtert – ich bin froh, dass es Atsushi den Umständen entsprechend gut geht und seine Verletzungen behandelt wurden. Ein Glück ist Mori ein fähiger Arzt (und ich entschuldige mich für jeden gehegten Zweifel xD). Doch natürlich ist die Stimmung weiterhin gedrückt und düster. Schließlich ist Atsushi noch immer in schlechter Verfassung und es wird dauern, bis seine Wunden heilen. Besonders eindringlich fand ich, dass Akutagawa Atsushi das Blut nicht fortwischen durfte, weil es ihn sonst wecken würde und er Schmerzen erleidet. Dabei ist es wichtig und tröstlich für Akutagawa (und sicher auch für Atsushi), dass Atsushis Gesicht sauber ist und man die Spuren des Angriffs nicht unmittelbar sieht…doch wenn er Atsushi dadurch weckt, wird er große Schmerzen haben…Atsushi tut mir schrecklich Leid…Auch, wenn er behandelt wurde: Sein Zustand und was mit ihm passiert ist, ist einfach nur furchtbar…Nicht nur das, auch streiten sich Akutagawa und Dazai schrecklich…Es passt sehr gut zu Akutagawa, sich versuchen, abzulenken, um nicht nachdenken zu müssen. Doch zu wissen, dass Atsushi bewusstlos im Nebenzimmer liegt…Es ist wirklich schwer, damit umzugehen und die Situation ist schrecklich belastend. Und man merkt, wie Akutagawa und Dazai an dieser Situation leiden und beide auf unterschiedliche Weise versuchen, diese Ausnahmesituation und ihre jeweiligen Schuldgefühle zu bewältigen.
Dass sie beiden aneinandergeraten, ist schrecklich und tat mir im Herzen weh zu lesen. Aber so, wie du das Streitgespräch aufgebaut hast, sind die Reaktionen der Charaktere äußerst nachvollziehbar und lässt den brodelnden Konflikt zwischen den beiden zum Ausbruch kommen.
Ich war auch sehr schockiert, dass Dazais erste Sorge war, ob Atsushi sich an das Gesicht des Täters erinnert und irgendwelche Hinweise liefern kann, sobald er aufwacht. Dass Akutagawa das Geschirr hat fallenlassen, war stimmungstechnisch sehr geschickt eingesetzt und hat Akugatawas Entsetzen perfekt betont. Ab da wurde klar: Jetzt ist es ernst und Dazai hat etwas fürchterliches Falsches gesagt. (Und ebenso wie er das Geschirr nicht halten kann, kann er Dazai nicht fassen.) Das Gespräch zwischen Akutagawa und Dazai hast du so mitreißend beschrieben und man merkt, wie aus Akutagawa alles herausbricht. Seine Sorge, dass Dazai sich immer mehr in den Ermittlungen verliert. Dass Dazai die Ermittlungen mehr bedeuten, als die Menschen um ihn herum. Etwas, dass Akutagawa schon geschmerzt hat, weil er denkt, dass die Ermittlungen Dazai Lebenswillen geben, während Akutagawa selbst nicht genug ist und jetzt aufgrund von Atsushis Situation noch eine andere Dimension annimmt. Doch hast du im letzten Kapitel bereits deutlich gemacht, dass Dazai sich die gesamte Schuld an dem Geschehen aufbürdet und ich denke, dass Dazais Verhalten auch ein Symptom dieser Schuldgefühle ist. Ich glaube, Dazai möchte dem Vorfall mit Atsushi einen Sinn geben, er sagt ja selbst, dass er nicht will, dass es „umsonst“ gewesen ist. Wenn das, was mit Atsushi passiert ist, die Ermittlungen weiterbringen würde, dann hätte das, was passiert ist, noch einen Zweck, einen „positiven“ Aspekt. Sinn. Und das wäre vermutlich etwas, was Dazai hilft, mit seinen Schuldgefühlen umzugehen. Oder vielmehr, von dem er denkt, dass es ihm hilft. Denn ich fürchte, in Wahrheit wären seine Schuldgefühle genauso groß… .___.“ Doch ich kann Akutagawas Entsetzen und seine Wut genauso gut nachvollziehen. Vor allem zeigt Akutagawa, dass er an Dazai glauben möchte, doch sein Verhalten mehr und mehr ihn zweifeln lässt. „Wie kann ich mir nur sicher sein, wenn du sofort wieder davon anfängst“ – die Stelle war sehr eindrücklich. Akutagawas Standpunkt hast du sehr nachvollziehbar dargestellt. Dazai handelt auch sehr nachvollziehbar – die „Kälte“, die ihm manchmal im canon umgibt, hast du hier auch wunderbar eingefangen.*-* Dabei machst du deutlich, dass Dazai sich aufrichtig sorgt und verletzt ist und nicht weiß, wie er mit seinen Gefühlen umgehen soll. Dass er Akutagawa seine Schuldgefühle derartig an den Kopf wirft und behauptet, er sei nicht wütend auf Dazai, sondern auf sich selbst war eine total intensive Stelle. Ganz schön kühl von Dazai, aber es passt so toll zu ihm! Einerseits glaube ich, dass Dazai recht hat. Andererseits glaube ich, dass Dazai möchte, dass das wahr ist und Akutagawa nicht wütend auf ihn ist und dass er keinen Fehler in seinem Verhalten gemacht hat. Wie Dazai Akutagawas (meiner Meinung nach richtige) Anschuldigung zu entkräften versucht, ist auch ganz schön hart. „Ich hätte es dir gesagt“ – das klingt so nach „du bildest dir das ein, du übertreibst, du bist verrückt“. So wie du den Dialog schreibst, lässt die Szene aber gleichzeitig die Frage offen, ob Dazai Akutagawa wirklich die Schuld zuschreiben wollte und nur abwehrt oder es sich tatsächlich um ein Kommunikationsproblem handelt und Akutagawa die Anschuldigung nur hereininterpretiert. Das macht ihren Streit so komplex und spannend und wirklich realistisch.*-* Generell fürchte ich, dass es sich um ein Kommunikationsproblem handelt. Wenn Dazai einfach gesagt hätte, dass es ihm Leid täte und von seinen Schuldgefühlen spräche (also das sagen würde, was er wirklich fühlt), sähe die Szene bestimmt ganz anders aus. Doch dann müsste sich Dazai seinen eigenen Schuldgefühlen stellen, wozu er momentan nicht in der Lage ist. Verständlicherweise…Aber nicht nur Akutagawa wird auch auf schlimme Art und Weise persönlich, indem er das Thema von der Situation loslöst und Dazai direkt anklagt. Hier scheint besonders seine Wut und Enttäuschung durch und all die Verletzung, die er über die Jahre erfahren hat. Denn ich glaube, er meint sich mit, wenn er sagt „Du konntest noch nie etwas für jemand anderen tun! Die Menschen, mit denen du zu tun hast, reißt du doch nur mit dir in den Abgrund und lässt sie zerstört zurück.“ Das ist wirklich ein sehr, sehr grausamer Satz. Angesichts der aktuellen Situation und Dazais Vergangenheit (unter anderem Ranpos und Odasakus Tod)…und es negiert auch alle positiven Gefühle, die Akutagawa für Dazai hat. Alles nette, was Dazai getan hat. Denn er bemüht sich ja um andere Menschen. Möchte Atsushi ein zuhause geben. Möchte Akutagawa zeigen, dass er ihn liebt. In Akutagawas Satz steckt so viel drin und dieser Satz bezieht sich quasi auf die ganze, vorangegangene Geschichte und das gibt diesem Satz und dieser ganzen Szene so viel Impact. Man kann nur ahnen, wie sehr Dazai verletzt ist. Doch, dass er das Haus verlässt und ankündigt, erst einmal nicht wiederzukommen, spricht schon Bände…

Einerseits bin ich heilfroh, dass Atsushi aufgewacht ist und dass er sich in der Lage befindet, zu sprechen. Andererseits ist es schlimm, dass er diesen Streit mitbekommen hat… .___.“ Ein Glück konnte sich Akutagawa etwas beruhigen durch Atsushi und sieht ein, dass er laut geworden ist. Es hat mich gerührt, dass Atsushi Dazai in Schutz genommen hat. Akutagawa dagegen ist anderer Meinung – verständlich aus seiner Position heraus. Aber jemandem die Meinung zu kommunizieren ist das eine, aber das, was Akutagawa gesagt hat, was auf eine derartige Art und Weise verletzend und persönlich, dass das keine Argumentation, sondern reines Verletzen ist. Ich fürchte auch, dass Akutagawa Dazais Gleichgültigkeit zu „wörtlich“ nimmt und die Gefühle, die dahinterliegen, kaum erkennt oder nicht erkennen will. Es ist wunderschön, wie Atsushi gesagt hat, dass er sie beide liebt. :,) Und auch Akutagawa freut sich innerlich, so deute ich sein Ziehen im Bauch zumindest zum Teil. Denn andererseits lässt sich das Ziehen im Bauch sicher auch als Sorge verstehen. Und wieder zeigt sich, dass hinter Akutagawas herablassenden Worten („wie dumm und naiv kann man sein?“), echt Sorge versteckt. Sorge, dass Dazai Atsushi ebensolche Schmerzen zufügen wird, wie ihm. Und auch er kann sich nicht vorstellen, dass er Atsushis Liebe wert ist. Aber Atsushi hat verstanden, dass Akutagawa ihn beschützen wollte. Ich frage mich, was er mit „heute ist mir umso klarer geworden, wovor“ gemeint ist.^^ Möglicherweise Dazai? Weil Atsushi durch das Streitgespräch mitbekommen hat, was unter der Oberfläche brodelt und wie destruktiv Dazai sein kann? Dass Atsushi Akutagawas positive Eigenschaften aufgezählt hat, war so rührend. :,) Das sind alles sicherlich Eigenschaften, die Akutagawa an sich selbst nicht sieht. Aber Atsushi sieht sie. Und sagt sie Akutagawa. Während Akutagawa von Dazai zuvor nur Schuldvorwürfe gesagt bekommen hat. Das tut ihm sicher gut. Umso schöner wurde die Szene dadurch, dass sie so lange Händchen gehalten haben.*-* Ich finde auch toll und rührend, dass Akutagawa Atsushi recht gegeben hat bezüglich dessen, dass er Dazai liebt. Ja, Akutagawa liebt Dazai, das verneint er nicht. Trotz seiner momentanen Wut. Ich liebe das Gespräch zwischen Atsushi und Akutagawa über die Liebe und die Gesellschaft, welche die Form der Liebe und des Zusammenlebens vorgibt. Es war wirklich sehr nachdenklich und tiefgründig.*-* Hach, ich glaube, die drei wären am glücklichsten, wenn sie zu dritt zusammenleben könnten. Doch dem stehen viele Hindernisse entgegen. Allein Akutagawas Eifersucht, die du so bildlich beschrieben hast („Geifer eines Hundes“ – das ist toll!*-*) zeigt, dass es doch nicht so leicht ist mit einer Beziehung zu dritt. Es passt übrigens sehr gut zu Atsushi, „zurückstecken“ zu wollen und dass er nur glücklich wäre, wenn er bei den beiden wäre. Gleichzeitig räumt er nach seinem Geständnis des Kusses mit Dazai Akutagawa seinen Platz ein, indem er ihn nach einem Kuss fragt. An Akutagawas stummer Ablehnung wird deutlich, dass die Spontanität und Emotionalität aus einigen Kapiteln zuvor verschwunden und durch Atsushis Verletzung und dem Streit mit Dazai Pessimismus und ein in-sich-Gekehrtsein gewichen ist. Es ist wirklich rührend, wie Akutagawa sich um Atsushi gekümmert hat, ihm zu Trinken gegeben und ihm Brötchen gemacht und geschnitten hat. Da ist mir das Herz aufgegangen, in jeder dieser Gesten steckte so viel menschliche Wärme. Auch kommen sie sich auch körperlich dadurch näher, was mehr in Akutagawa auslöst, als er vielleicht gedacht hätte. Hach, als Akutagawa Atsushi die Tablette durch einen Kuss verabreicht hat, war so ein schöner Moment.*^* Ich glaube, Akutagawa hat sich das nur erlaubt, weil es zweckdienlich war und seine Gefühle nicht durchscheinen lässt. Die Szene hat mich so gerührt und mir ist so warm ums Herz geworden beim Lesen, als Atsushi sich bedankt hat, dass Akutagawa ihm das Leben gerettet hat. Wie viel Atsushis Worte in Akutagawa auslösen und wie tief diese Worte ihn berühren, hast du so wunderschön und rührend in Worte gefasst.*-* Seinen Schmerz, seine Zweifel und letztendlich seine Erleichterung. Das Gefühl der Dankbarkeit, auf das er so lange gewartet hat. Atsushi hat ihm das gegeben, was er sich so von Herzen gewünscht hat. Atsushi macht ihm keine stillen Vorwürfe, sondern gibt ihm das Gefühl, das richtige getan zu haben. Als ich das Kapitel zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich einen richtigen Kloß im Hals an dieser Stelle. :,) Der Kuss danach war auch wunderschön.*-* Mir gefällt der Kontrast zwischen Dazai (Kälte) und Akutagawa (Wärme) total gut. Ich glaube, Atsushis Tränen in diesem Moment waren reine Freudentränen. Im Gegensatz zu ihrem stürmischen Kuss und Dazais Gute-Nacht-Kuss ist es das erste Mal, dass Atsushi einen Kuss bewusst und „tief“ wahrnimmt. Wie er denkt, dass er jetzt weiß, warum Küsse in Märchen so eine Bedeutung haben, unterstreicht das wunderbar.^^ Ich liebe den Vergleich mit Dazai und Akutagawa und den jeweiligen Blumen.*-* Gerade der Vergleich mit Dazai und der Rose ist wirklich poetisch, nicht nur wegen dem Titel deiner Geschichte und der ganzen Hintergrundgeschichte mit den Mordfällen und den Rosen. Sondern auch wegen dem Kontrast mit der Schönheit und den Dornen. Der Vergleich von Akutagawa mit Blauregen und Jasmin war auch wirklich toll (und das sage ich nicht nur, weil ich Blauregen sehr gerne mag) und sehr passend.*-* „Das kommt bestimmt vom Glücklichsein“ – awww…da musste ich vor Glück auch Lächeln als ich das gelesen habe.*-*

Wie angekündigt sucht Dazai Chuuya auf. Die Szene, als Chuuya sich gegen einen vermeintlichen Angreifer gewehrt hat, war sehr spannend. Aber irgendwie hatte ich bereits einen Verdacht, dass es Dazai sein könnte, einfach, weil es so super zu ihm passt und definitiv etwas ist, was Dazai tun würde. ;) Ich liebe, wie Dazai und Chuuya miteinander umgehen. :D Einerseits ist es herrlich, die beiden zanken zu sehen. Andererseits ist Chuuya da, wenn Dazai ihn braucht. Auch, wenn Dazai sich schwer tut, seine Gefühle zu zeigen und erst einmal über andere Themen redet und von seinem…heiteren Zusammentreffen mit Ango berichtet. Es hat mich überrascht, mit welcher Heiterkeit und Sorglosigkeit er dies tut – aber es passt so unglaublich gut zu ihm und zeigt noch einmal, was sich hinter Dazais fröhlicher Fassade verbirgt, was umso besser wirkt, dass der Leser den Streit „live“ mitbekommen hat. Chuuya hat eine wunderbare Intuition, kennt Dazai genau und weiß sofort, dass Dazai seine wahren Gefühle und Absichten überspielt. Deswegen ist die Frage, warum er tatsächlich hier ist, echt stark und ein wichtiger Wendepunkt im Gespräch. Jetzt kann sich Dazai nicht mehr hinter einer Fassade verstecken und tatsächlich hat er nachdem er enttarnt wurde auch keine Energie mehr und schaut bekümmert. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass sich Dazai vor anderen so verletzlich zeigt (und das verdeutlicht noch einmal den Stellenwert, den Chuuya bei ihm hat), und ich bin froh, dass Dazai Chuuya hat, der ihm in diesem Moment zur Seite steht. Auch, wenn Chuuya für Dazai unangenehme Fragen stellt, die ihn mit sich selbst konfrontieren. Aber ich glaube, deswegen ist Chuuya für Dazai auch so wichtig. Wie niedergeschlagen Dazai wirkt und auch die letzten Teile seiner Fassade brechen, ist wirklich berührend. Nicht nur, dass ihm der Streit mit Akutagawa so sehr zusetzt. Nein, er hat auch Angst, Atsushi zu sehen. Angst, dass Atsushi ihm die Schuld gibt. Angst, von Atsushi abgewiesen zu werden. Angst, dass Atsushi ihn nicht mehr sehen will. Das hat mich wirklich bedrückt und traurig gemacht, wie Dazai sich selbst als Störfaktor wahrnimmt. Und Chuuya hat genug Taktgefühl, um zu wissen, dass es Dazai wirklich schlecht geht und beißende Kommentare gerade fehl am Platz sind – es ist toll, dass er Dazai Beistand leisten möchte. Auch, wenn er wohl nicht soweit gegangen wäre, Dazai in seine Wohnung zu lassen, so entsetzt er darüber ist, dass Dazai sich selbst einlädt. (Doch ich glaube wohl, dass es Chuuya wohl von selbst angeboten hätte…früher oder später…nach sehr viel Überwindung…xD Er sorgt sich doch mehr um Dazai und mag ihn mehr, als er je zugeben würde.^^) Der Dialog zwischen den beiden ist wieder herrlich und lässt für einen Moment den ernsten Hintergrund ein wenig vergessen (bestimmt ist es auch für Dazai so^^). „Ich habe gar keinen Platz für dich! Keine Verpflegung! Und keine Geduld! …und keine Nerven ebenfalls!“ – Haha! xD Aber Chuuya lässt sich doch erweichen. Um der alten Zeiten willen? Das klingt so, als hätte Dazai öfter bei Chuuya übernachtet und es passt wunderbar in das Bild, das man von ihnen bekommt. x3 Ich frage mich, wie nahe Dazai und Chuuya sich damals waren. :o Es ist unglaublich lieb, dass Chuuya ihn aufnimmt und Dazai so unterstützt. Der Dialog am Ende war echt lustig.^^ Und auch Dazai nimmt seine Situation als „verstoßener, missverstandener Schriftsteller“ mit Humor (und missverstanden ist er in der Tat – aber gegangen ist er immer noch aus eigenem Willen xD). Zumindest tut er so, als würde er es mit Humor nehmen können.^^“
Ich hoffe, Dazai findet die Kraft, möglichst bald wieder auf Akutagawa und Atsushi zuzugehen. Gleichzeitig denke ich, dass eine Auszeit vielleicht nicht schlecht ist, damit etwas Abstand zu der Situation und den verletzten Gefühlen aufkommt – auch wenn es natürlich unglücklich ist, dass Dazai nicht bei Atsushi sein kann und glaubt, er würde nur schaden. Bei Chuuya kann Dazai sich hoffentlich etwas ablenken.
Hach, ich liebe, wie komplex du die Charaktere und Konflikte schreibst.*-*

Übrigens, nachdem Akutagawas Husten in den letzten Kapiteln immer mehr Aufmerksamkeit erfahren hat, wissen wir nun, was mit ihm los. Es ist schlimm zu erfahren, dass Akutagawa an Tuberkulose leidet. Das ist eine schlimme Diagnose, gerade zur damaligen Zeit und Akutagawa ist sich auch der Gefährlichkeit der Krankheit bewusst…und seiner eigenen Sterblichkeit…Das Gespräch mit Mori war auch extrem düster und bedrückend. Das bringt noch einmal ein ganz anderes trauriges, tragisches Element in die Geschichte…und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass Akutagawa doch noch irgendwie gesund wird… q___q Aber das kann nur der weitere Verlauf der Story klären. :o

Herzlichen Dank für deine wundervolle Geschichte und ich freue mich schon aufs Weiterlesen!*-*

Liebste Grüße
Hakuyu
02.06.2021 | 11:42 Uhr
Hallo liebe Rosa!
Entschuldige meine Verspätung- gelesen habe ich dieses wunderbare Kapitel schon am Wochenende, doch zum reviewen hab ich noch keine Zeit gefunden. Nun, besser spät als nie ^^'

Dieser Einstieg! Ich musste wirklich lachen, das hast du einfach toll beschrieben, man konnte es sich richtig gut vorstellen. Ein bisschen Kindergarten und der arme Atsushi mittendrin XD
Mein Highlight ist defintitv "›Selbstmord durch Mörder‹". XD Aber schön, dass Dazai es auch eingesehen hat :)
Das Gespräch hatte einfach alles, was dazugehört: Die Wende von Witz zu ernsten Themen ist dir super gelungen.

Der Brief ist ja quasi Provkation in Person. Der arme Ango... aber in seinem Beruf kennt er sich damit sicher aus. Aber es ist sehr hinterlistig, dass der Brief zuerst an die Zeitung geht.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass "Dosti" in dieser Nacht noch mehr vorhat als nur den Brief wegzubringen...

Der Rückblick ist sehr schön geworden. Ich mag diese kleinen Detail, die du immer wieder einstreust, so wie den "Leierkastenmann". Dadurch weiß man immer, wo man sich gerade befindet und es gibt dem Ort unfassbar viel Tiefe!
Das ich deinen OC mag, weißt du ja schon, aber diesmal ist mir auch ihre schöne, fast gehobene Sprache aufgefallen. Jetzt mag ich sie noch mehr :)

Der Kontrast, nach dem Rückblick von Jelisawetas Knochen zu lesen ist heftig. Gerade war sie noch so lebendig, und nun steckt man selbst in Dostis Perspektive. Das trifft einen auch als Leser irgendwie hart und holt definitiv wieder in die Realtität zurück ^^'
Noch gemeiner, dass sie im Familiengrab bestattet wurde. Da kann er sie nicht erreichen.

Das wird eine spannende Kontrolle! *v*

Chuuya und Kouyou... sehr schön. Doch, die beiden passen gut zueinander. Mehr kann ich dazu nicht sagen.:) Ich bin mir nur nicht sicher, ob Dazai sich jetzt freut oder ärgert, dass er die beiden einander bekannt gemacht hat.
Du hast die beiden auch super in charakter getroffen, das Gespräch mit Dazai war wieder wunderbar autentisch: SIe können es einfach nicht lassen zu sticheln ^^

Ich danke dir für das tolle Kapitel und freue mich schon auf das nächste *V*
Ganz viele leibe Grüße,
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 06.06.2021 | 07:34 Uhr
Hallo liebe Iruka ❤

Entschuldige dich bitte nicht, ich freue mich immer, wenn du mir schreibst, egal, wann. :3 Und du bist immer noch schneller als ich… ^^‘

Schön, dass dich der Einstieg zum Lachen bringen konnte. Ich wollte noch ein harmloses Kapitel schreiben, auch mit ein bisschen etwas Lustigem, damit die FF nicht ganz so düster ist… xD
Schon witzig, oder? Dazai ist der Älteste und Klügste von ihnen, aber um ihn herum ist oft Kindergarten. xD

Das stimmt… Mit dem Brief zeigen sie Ango noch mal richtig die Zunge…
Und dann noch über die Zeitung, damit ja die ganze Stadt es mitbekommt.
Ich weiß auch nicht, warum ich in der Geschichte so gemein zu dem armen Ango bin… ^^‘

Ich freue mich, dass der Rückblick schön geworden ist und ganz besonders, dass du den OC jetzt noch mehr magst. Das ist ein großes Kompliment *-* Ich dachte beim Hochladen noch, dass ich echt aufpassen muss, dass es mit den Jelisaweta-Rückblenden nicht überhand nimmt. xD Aber es ist schon witzig, wie sich das zu so einem Selbstläufer entwickelt hat, ursprünglich wollte ich sie nur erwähnen, um „Dosti“ eine düstere Vergangenheit anzudichten, die ihn möglichst verdächtig wirken lässt. xD
Ja, das war echt ein harter Kontrast… ^^‘

Ich bin erleichtert, dass du Chuuya und Kouyou so zueinander passend findest. :3
Die beiden zu verkuppeln war eher eine spontane Entscheidung, weil ich einer Freundin versprochen habe, dass ich für Chuuya einen Partner finde… xD
Ich stelle mir die beiden aber auch gut zusammen vor, sie sind von der Art her ähnlich, nicht wahr? ^^
Freut mich sehr, dass das Gespräch authentisch war :3
Nein, die müssen echt immer sticheln, ohne das Zanken würde was fehlen. xD

Das ist lieb, dabei habe ich dir für dein wunderbares Review zu danken. ❤

Liebste Grüße,
deine Rosa
30.05.2021 | 13:08 Uhr
Hey, Rosa!

Das war wieder mal ein fantastisches Kapitel!
Wie sich Akutagawa und Dazai am Anfang leicht gestritten haben, war echt amüsant und auch wie Dazai Chuuya mit Kouyou erwischt und ihn am Ende auch noch küsst, war eine echt tolle Idee!
Fyodor tut mir irgendwie echt leid, da er nicht selbst Rache an Ivan nehmen konnte - Nikolai und er hätten es einfach zusammen machen sollen! ;D
Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Kapitel!

Liebe Grüße,
deine Angle

Antwort von RosaMelancholia am 01.06.2021 | 21:19 Uhr
Guten Abend, liebe Angle,

Ich danke dir vielmals, schön, dass es dir gefallen hat. ❤
Ich freue mich auch, dass auch die kleine Auseinandersetzung zwischen Dazai und Akutagawa und die Überraschung mit Chuuya und Kouyou gelungen sind. :)
Und der kleine Kuss, das musste auch irgendwie sein, es war verlockend in dieser Situation. xD
Ja, da hast du recht - es wäre für Nikolai und "Dosti" besser gewesen, wenn sie gemeinsam Rache genommen hätten, aber leider waren ihre Vorstellungen über die angemessene Rache zu unterschiedlich und Gogol hat sich für den Alleingang entschieden... ^^'
Schön, dass du gespannt bist. Ich bemühe mich, dass das neue Kapitel bald fertig wird. :3
Danke dir für dein Review. C:

Liebe Grüße,
deine Rosa

PS: Ich habe gesehen, dass du heute ein neues Kapitel hochgestellt hast. *^*
Leider bin ich heute nicht mehr so aufnahmefähig, aber ich freue mich darauf, es morgen zu lesen und zu reviewn. :3
30.05.2021 | 09:31 Uhr
Guten Morgen, liebe RosaMelancholia ❤

Der arme Atsushi hat es echt nicht leicht... Er macht sich immer Sorgen, was ich bei Akutagawa und Dazai gut nachvollziehen kann. Der Eine hat Sehnsucht nach dem Tod und der Andere ist todkrank. :(
Und dass Akutagawa wegen Dazai nicht schlafen kann, ist auch verständlich...
Die kleine Auseinandersetzung zwischen Akutagawa und Dazai war definitiv amüsant, aber eben nicht so amüsant, wie die zwischen Chuuya und Dazai. Schön, dass auch Atsushi das so sieht xD
Akutagawas Aussage, dass Dazai ihnen das nächste Mal Bescheid sagen soll, wenn er sich töten lassen will, damit sie ihn nicht suchen, war hart... Aber genau wie Dazai, musste ich darüber schmunzeln. Einfach weil man weiß, dass er es nicht ernst meint und nur sagt, weil er noch wütend ist. ^^
Dazai hat recht, dass er sich auf die Polizei gerade nicht verlassen kann. Bis die reagieren und etwas unternehmen, wird es bestimmt schon zu spät sein. Da müssen die Drei eben selbst auf Rattenjagt gehen. ^^
Ich kann Akutagawas Aussage verstehen, dass er nicht auf sie wetten würde. Allerdings denke ich, dass sie es schon schaffen können, wenn sie bedacht und überlegt vorgehen. Immerhin steht es eigentlich nur noch 3 gegen 2, da Iwan tot ist. Dostojewski und Gogol sind zwar dennoch gefährlich, aber es ist wenigstens ein kleiner Vorteil.

Ich dachte mir schon, dass Gogol Dostojewski anlügen wird, was Iwan betrifft. Und es hat mich natürlich nicht überrascht, dass Dostojewski das durchschaut hat. Aber Gogol hätte es besser wissen sollen, da er ja sein bester Freund ist und ihn schon so lange kennt... Das ist echt blöd gelaufen.
Das Herz und den Brief an die größte, meistgelesene Zeitung zu schicken, ist ein raffinierter Schachzug. Der arme Reporter, der das Päckchen öffnet und das sehen muss, tut mir jetzt schon leid. Das wird definitiv sehr schockierend...

Die Rückblende mit Jelisaweta war wiedermal einfach wundervoll. Ich mag sie so sehr und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn sie vorkommt! :3
Es war so schön und romantisch, wie Dostojewski und Jelisaweta getanzt haben. Die Vorstellung hat mir wirklich sehr gefallen. *w*
Jelisawetas Worte waren so rührend, da wurde mein Herz ganz schwer, weil ich doch weiß, wie ihre Zukunft aussehen wird und dass sie sterben wird... Es ist so traurig T-T
Ich fand es aber schön, dass sie sich gegenseitig so wundervolle Versprechen gegeben haben und sich nähergekommen sind. Soll dieser blöde Teehändler doch bleiben, wo der Pfeffer wächst! Jelisaweta gehört zu Dostojewski, so ist das!
Als da stand, dass Dostojewski sich mit einem Becher Rum etwas Mut antrinkt, musste ich irgendwie lachen, weil ich es nachvollziehen kann. Da wird man richtig nervös xD
Du hast ihren Akt der Liebe schön beschrieben, sehr geschmackvoll. Es tat mir nur leid, dass Jelisaweta solche Schmerzen dabei hatte... Aber sie war wirklich tapfer, und Dostojewski wirklich umsichtig und liebevoll.

Dass ein Polizist plötzlich Dostojewski aufhält und eine Kontrolle macht, kam teilweise unerwartet. Einerseits musste so etwas ja mal passieren, andererseits war er ja immer so gut vorbereitet und hat alles durchdacht. Ich bin gespannt, ob der Polizist auch in das Päckchen sehen will und wenn ja, was dann passiert. Das ist richtig spannend. Auch wenn ich nicht glaube, dass Dostojewski jetzt erwischt wird. ^^

Natürlich musst Dazai den armen Chuuya aus dem Schlaf reißen. Das überrascht mich nicht xD Ich persönlich wäre allerdings nicht so ruhig geblieben, wie es bei Chuuya der Fall war. Wenn Dazai mich so aufwecken und unermüdlich gegen die Tür hämmern würde, dann würde ich ihn wohl erwürgen. xD
Es war so genial, als Dazai Chuuya so ertappt hat und der liebe Journalist wirklich Frauenbesuch hatte. Ich stelle mir diese Szene einfach richtig amüsant vor und es war auch wieder richtig genial, wie sie sich gezankt haben xD
Dass es dann allerdings Kouyou sein würde, die bei Chuuya ist... Also damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Damit hast du mich wirklich total überrascht. ^^
Und wenn Dazai sagt, dass er nicht gedacht hätte, dass Chuuya sich ihre Gesellschaft leisten könnte... Da frage ich mich, wie teuer das wohl ist. Und was genau dann dieser Freundschaftspreis ist. Fragen über Fragen. ^^
Was ich übrigens auch genial finde, ist, dass sie in der Früh schon Wein trinken. Ich meine, wieso nicht? Kann man machen xD
Natürlich hilft Chuuya Dazai dabei, die Ratten zu fangen. Sie sind ein gutes Team :D
Es kommt mir so vor, als ob da eine versteckte Andeutung wäre. Dazai meinte, dass Kouyou sich nicht von Chuuyas niedlicher Größe täuschen lassen soll, da er temperamentvoll und leidenschaftlich wie ein Großer sein kann. Und sie sagte, dass Dazai es ja wissen muss. Kommt es mir nur so vor, oder war das eine bestimmte Andeutung auf irgendetwas? ^^ Ich weiß ja, dass nie etwas zwischen Chuuya und Dazai lief, aber das heißt dennoch nicht, dass es keine spezielle Andeutung sein kann. Denke ich zumindest.
Wie sie sich dann gegenseitig aufgezogen haben, was die Kinder, die sie bekommen würden, betrifft, war auch richtig genial. Ich musste mir die Kinder dann auch bildlich vorstellen und wie sie wohl wären. Die Vorstellung war super xD (Und die Kinder wären definitiv richtig süß!)
Dazais Worte, dass Kouyou, Odasaku und Chuuya ihn immer so akzeptiert haben, wie er ist und dass er ihnen dafür dankbar ist... Das war so richtig rührend :3
Und dann die letzte Szene, zwischen Chuuya und Dazai... Also dass Dazai zugegeben hat, dass Chuuya nach seinem Geschmack ist und ihm sogar angeboten hat, dass er jederzeit zu ihm kommen kann, wenn er einmal neugierig sein sollte. Und dann noch dieser sanfte Kuss, den er Chuuya auf die Lippen gehaucht hat... Da habe ich gequietscht und gekichert, weil ich das so wunderschön und süß fand! *w* Am liebsten würde ich ihm sagen, dass er auf Dazais Angebot zurückkommen und eingehen soll. Immerhin sind sie beide offensichtlich nicht abgeneigt und... es kann doch nicht schaden? xD Hach, mein Fangirl-Herz dreht deswegen einfach durch. Ich weiß, dass 4 wohl zu viel wäre, aber man darf ja noch träumen. ^^
Was ich mich jetzt allerdings frage... Hat Chuuya wirklich für Kouyous Gesellschaft bezahlt, oder läuft da tatsächlich einfach mehr zwischen ihnen? Da bin ich mir nicht ganz sicher und darum umso neugieriger. Es ist alles nicht ganz eindeutig und das ist bestimmt so beabsichtigt, aber es bringt mich zum Grübeln. Zuerst heißt es, dass Chuuya einen Freundschaftspreis bekommen hat, dann nennt Dazai sie Turteltauben und wünscht ihnen vom Herzen alles Glück dieser Welt, danach flirtet Dazai mit Chuuya, macht ihm ein eindeutiges Angebot und küsst ihn. Beide sind davon nicht abgeneigt... Kommt die endgültige Aufklärung da noch, oder habe ich etwas übersehen? Sag es mir, bitte xD

Ich danke dir, für dieses wundervolle und schöne Kapitel! Ich kann das nächste kaum erwarten! ❤

Ganz liebe Grüße

Antwort von RosaMelancholia am 01.06.2021 | 21:12 Uhr
Schönen guten Abend, liebe Jessica Christiane ❤

Da hast du recht... ^^' Atsushi kann gar nicht anders, als sich unter diesen Umständen Sorgen um sie zu machen... ^^'
Natürlich, was Zankereien angeht kann Akutawaga nicht mit Chuuya mithalten, das muss auch Atsushi zugeben. Soukokus Zankereien sind unübertroffen. ;)
Akutagawas Aussage, dass Dazai das nächste Mal Bescheid sagen soll, war wirklich hart... aber ich dachte sie würde zu ihm passen... und so wie du sagst, er meint es ja nicht ernst ;)
Das stimmt leider... Es war doch sehr kurzfristig, mit den damaligen Mitteln kann die Polizei leider keine Wunder wirken. :S
Andererseits ist es so spannender, wenn die Jungs selbst auf Rattenjagd gehen, anstatt zuhause die Hände in den Schoß zu legen und alles der Polizei zu überlassen. :3
Das stimmt, dadurch, dass es Iwan nicht mehr gibt, sind die Jungs wiederum in der Mehrzahl, wenigstens. ^^
Und das Vertrauensverhältnis zwischen Gogol und Dosti ist erschüttert, da wird die Zusammenarbeit auch drunter leiden. ;)

Ich kann dir nur zustimmen, dass Gogols Lüge über Iwan nicht so gut gelaufen ist... Gogol rechnet damit, dass Dosti die Lüge durchschaut, aber ihm blieb leider keine riuchtige Alternative, nachdem er Iwan getötet hat. Hätte er über Iwan die Wahrheit gesagt, wäre Dosti nur böse geworden... ^^'
Oh Gott, ja, der arme Reporter... :( Das wird definitiv ein Riesenschock.

Naww, das ist lieb, ich freue mich sehr, dass du Jelisaweta so magst. ^^
Ich brauchte eine Überbrückung und weil ich Lust hatte, etwas Romantisches und Süßes zu schreiben, kam mir diese Idee. xD
Ich bin glücklich, dass sie dir gefallen hat. Schön, dass auch die Versprechen nicht zu übertrieben waren. :3
Haha, ja, da kann sogar Dosti nervös werden und ein bisschen angetrunkenen Mut gebrauchen. xD
Danke für dein Lob. :3 Eigentlich hätte ich schon länger einen Lemon einbauen wollen, aber irgendwie hat es nie gepasst... überhaupt bei den Jungs, die gerade so viele andere Sorgen haben... und auch hier - für diese Situation - erschien mir ein kompletter zu viel... ^^'
Aber schön, wenn es dir gefallen hat. ❤

Ist schon blöd für Dosti, mit so einem Päckchen in eine Personenkontrolle zu kommen... aber wie du schon sagst, ihm ist zuzutrauen, dass er da einen Ausweg findet. xD

Stimmt, Dazai ist rücksichtslos genug, Chuuya einfach aus dem Schlaf zu reißen. xD
Aber ich bin echt glücklich, dass das Zanken gelungen ist. :3
Kein Wunder, dass du überrascht warst... Es war echt nicht vorherzusehen und eher eine spontane Entscheidung, Kouyou und Chuuya einander näher zu bringen... ^^'
Nachdem die "guten" Partner schon weg waren, waren die Auswahlmöglichkeiten leider bescheiden - aber Kouyou und Chuuya kann ich mir eigentlich als ganz nettes Couple vorstellen. Sie scheinen manchmal einen ähnlichen Geschmack zu haben und passen auch von der Art her ganz nett zusammen, oder? ^^'
Naja, wenn der Wein schon mal offen ist.... wäre ja schade drum xD Es gibt ja auch Sektfrühstück. xD
Ob noch so viel auf Chuuyas und Kouyous Beziehung eingegangen wird, weiß ich noch nicht... darum sage ich ein bisschen was dazu. ^^'
Ich hoffe ich zerstöre die Spannung nicht, wenn ich dir das verrate, aber Kouyou hat Dazai auch nur aufgezogen, als sie meinte, dass Dazai es wissen müsste, dass Chuuya leidenschaftlich ist und das mit dem Freundschaftspreis war auch eine Art Scherz. ^^'
Aber ja, es sollte absichtlich so unklar sein... Chuuya und Kouyou lernen sich auch erst näher kennen, fix ist noch nix. xD
Dazai hat aber bereits durchschaut, dass die beiden großes Interesse aneinander haben... ;) Darum hat er Chuuya auch angeboten, dass er zu ihm kommen könnte, bevor Chuuya dann in festen Händen sein würde. xD
Naww, ich kann verstehen, dass du ihm das am liebsten sagen würdest, aber 4 sind wirklich viel, ich finde es schon mit 3 eine Herausforderung... ^^'
Hoffentlich konnte diese kleine Annäherung dein Fangirl-Herz etwas trösten... :)

Ich danke dir vielmals für dein wundervolles und ausführliches Review ❤
Du motivierst mich wieder sehr. :)

Liebste Grüße,
deine Rosa
17.05.2021 | 20:24 Uhr
Hallo liebe Rosa!
Ui, ein neues Kapitel *v* Der Titel gefällt mir sehr gut!

Wow, also entweder hat Akutagawa eine echt schnelle Auffassungsgabe oder Atushi ist einfach schwer von Begriff... oder Beides XD
Akutagawas Reaktion war etwas kindisch, aber sie passt zu ihm. Und man kann verstehen, dass er keine Geduld mehr mit Daza hat. Aber es ist sehr ehrlich von Dazai sich nicht zu verstecken- er hätte ja einfach ein Tuch (oder einen Veband?) um den Hals legen können. Auch sehr passend :3

*v* Ui, Kunikida! Über den habe ich mich sehr gefreut. Du hast ihn toll getroffen!
Sein Job scheint ja nicht gerade leicht zu sein. Und wenn man die Geschichte einmal so runtergebrochen hört wirkt sie wirklich etwas seltsam- gerade bei dem Gegenbeispiel XD Umso grausamer, weil man als Leser ja weiß, dass es stimmt was Dazai sagt.
Gut das Kunikida so ein guter Polizist ist- hoffentlich kann er etwas erreichen :D

Der Rückblick war sehr grausam, aber auch sehr eindrucksvoll beschrieben.
Und dann geht es in der Gegenwart einfach genauso düster weiter! Das blutige Messer kann nichts gutes bedeuten... ich nehme an da haben sie Magaret jetzt doch erwischt. Aber ihr auch noch das Herz herauszuschneiden...

Ich frage mich, ob Dostojewski damit wohl einverstanden war oder ob Gogol gerade wohl den ganzen Plan zerstört hat. So war Iwans Tod ja bei weitem nicht so grausam wie er hätte sein können...

Es bleibt auf jeden Fall spannend!
Ich denke, Dostojewskis Motiv habe ich jetzt verstanden. Was seinen weiteren Plan angeht (sofern er diesen jetzt mit Iwans Tod noch verfolgen kann) da bin ich mir noch etwas unsicher, aber irgendwie fürchte ich das das Herz da noch eine Rolle spielen wird. Und ein trauernder Pfarrer könnte auch noch mitmischen, wenn es sich bei der Frau wirklich um Margaret gehandelt hat...

Ganz viele Grüße,
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 18.05.2021 | 20:26 Uhr
Servus liebe Iruka ❤

Schön, dass dir der Titel gefallen hat. Und nun ist auch Gogol aktiv geworden, wie du schon vermutet hattest ;)

Hahaha, gute Frage, aber tatsächlich glaube ich ja, dass es beides ist. xD
Ich hatte anfangs echt Zweifel, ob Akutagawas "Weglaufen" zu kindisch wäre, aber als ich es umschreiben wollte, dachte ich daran, wie Akutagawa einfach nicht besonnen handeln kann, wenn es um Dazai geht... und so hab ich es gelassen. xD
Ja, dass er langsam die Geduld mit Dazai verliert, ist schon verständlich...
Stimmt, jetzt, wo du es sagst, hätte Dazai die Verletzungen auch verstecken können bzw. wäre das sogar passender zu seinem Charakter gewesen. Leider hab ich irgendwie nicht an diese Möglichkeit gedacht. Generell bin ich zu schleißig, was die Verbände angeht... ^^'

Irgendwie hab ich mir schon gedacht und mir erhofft, dass du dich über Kunikida freuen würdest. Aber ich bin sehr glücklich, dass du seine Darstellung gefunden fandest, gerade von dir ist es für mich ein großes Lob, weil ich so ein großer Fan deiner Darstellung der Charaktere und besonders Kunikida bin. ❤
Ja, er ist echt nicht zu beneiden... ^^'
Ich freue mich, dass es so nachvollziehbar war, dass Kunikida Dazai erst nicht so recht geglaubt hat und so zurückhaltend reagiert hat. Ich war etwas unsicher, ob seine Reaktion auf Dazais Aussage passend war... ^^ Aber am Ende siegt Kunikidas Pflichtbewusstsein. *^*

Die Szene mit den Russen und der Rückblick fielen mir ein bisschen schwer (darum sind sie auch nicht detaillierter)... aber schön, dass es eindrucksvoll geworden ist. :)
Ja, du hast richtig erkannt, was mit der armen Magaret passiert ist...

Das ist eine gute Frage... Ich will nicht spoilern, aber so, wie du es schon richtig erkannt hast, hätte Iwan noch ein grausameres Schicksal erwartet, wenn es nach "Dosti" gegangen wäre. Gogol hat ihm da ganz schön einen Strich durch die Rechnung gemacht. ^^'

Es freut mich, dass es spannend bleibt. *-*
Mit deinen Vermutungen bist du jedenfalls wieder auf einer guten Spur. :)

Ich danke dir vielmals für das fleißige Reviewen. ❤

Liebste Grüße,
deine Rosa
17.05.2021 | 13:26 Uhr
Hallo, RosaMelancholia!
Das Kapitel war wieder einmal wirklich schön und gut geschrieben! Die Handlung jeder einzelnen Figur ist nachvollziehbar und Iwan hat endlich seine Strafe bekommen, auch wenn man ja nicht morden sollte, aber er hatte es verdient. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel!
Liebe Grüße
Angle of Death

Antwort von RosaMelancholia am 18.05.2021 | 19:54 Uhr
Grüß dich, Angle of Death :)

Vielen Dank, schön, dass es dir gefallen hat. Es freut mich sehr, dass die Handlung jeder Figur nachvollziehbar war. ^^
Das Kapitel war emotional, ich war mir nicht sicher, ob die Charaktere
Ich verstehe gut, was du damit meinst, dass Iwan seine verdiente Strafe bekommen hat. Auch wenn man Gogols Tat nicht gutheißen sollte, ein unschuldiges Opfer ist Iwan ja nicht gerade... ^^'
Danke, dass du mir wieder geschrieben hast. :3

Liebe Grüße,
Rosa
16.05.2021 | 10:19 Uhr
Guten Morgen, liebe RosaMelancholia ❤

Ich dachte mir schon, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis Atsushi und Akutagawa die Würgemale entdecken. Und ihre Reaktionen waren auch genauso, wie man es von ihnen erwartet.
Ich kann Akutagawas Reaktion und seine Vorwürfe gut nachvollziehen... Immer und immer wieder musste er das durchmachen, immer und immer wieder hätte er Dazai fast verloren... Mitansehen zu müssen, wie ein geliebter Mensch sein Leben wegwerfen will und selbst todkrank zu sein... Das muss so furchtbar schmerzhaft sein :(
Dass er Atsushi, weil er so wütend und traurig ist, auch etwas fieses an den Kopf wirf, war schon gemein, aber Unrecht hatte Akutagawa da auch nicht...
Ich kann auch Atsushi verstehen, der sich am liebsten zweiteilen würde, um Akutagawa und Dazai beistehen zu können. Und dass ihm dann auch noch Akutagawas Worte wieder in den Sinn kommen, die etwas Zweifel sähen... der arme Atsushi :(

Ich fand es richtig toll, dass Kunikida nun auch einen größeren Auftritt bekam. Ich hab diesen seltsamen Kerl ja schon richtig gern. ^^
Ich konnte auch gut verstehen, dass er Dazais Worten gegenüber so skeptisch war. Immerhin bekommt die Polizei so viele Theorien und Verdächtigungen zu hören, die bestimmt größtenteils ziemlich absurd und falsch sind. In solchen Fällen gibt es immer viele Menschen, die durchdrehen und an etwas glauben oder glauben etwas gesehen zu haben, was sich dann meist als vollkommener Unsinn herausstellt. Und Dazais Geschichte klingt eben wirklich etwas seltsam, wenn man sich mal in die Lage eines Polizisten versetzt. Zusätzlich kann Dazai nicht alle Informationen preisgeben, da er Sigma nicht verraten will... Das ist echt schwierig.
Aber ich bin froh, dass etwas an Dazais Art Kunikida überzeugen konnte und er ihm doch glaubt. Hoffentlich sind seine Vorgesetzten ebenso zu überzeugen.

Oh Gott, dieser Rückblick... Er war so schrecklich...
Dieser verdammte Iwan! Am liebsten würde ich ihn so richtig leiden lassen und... grrrr. Ich hasse und verachte ihn so sehr, für das, was er Jelisaweta angetan hat! Keine Strafe kann schlimm genug für ihn sein! -.-
Die arme Jelisaweta... Sie hat gebettelt, sich gewehrt, alles getan, um ihr Kind zu schützen... Sie hatte solche Schmerzen, war so verzweifelt und hat so sehr gelitten... Man wusste ja, dass sie gestorben ist und dass sie vom Dach der Oper fiel, aber das davor... Das ist so schrecklich und sie hatte nichts davon verdient. Sie war doch so ein gütiger, freundlicher und liebevoller Mensch T-T Das ist einfach so furchtbar...
Vielleicht klingt das jetzt sehr bösartig von mir, aber ich habe keinerlei Mitleid mit Iwan. So traumatisiert er nun auch ist, er verdient Schlimmeres. Ich habe für diesen Kerl einfach 0 Empathie übrig...
Als Gogol dann auftauchte und seine erste Aussage "Buwahahaha, wie eklig" war, musste ich etwas lachen. Das kam einfach unerwartet xD
Natürlich war die Unterhaltung zwischen Gogol und Iwan ziemlich... "freundlich", weil sie sich gegenseitig hassen. Dennoch war das irgendwie amüsant, finde ich. Kein Vergleich zu den Zankereien von Soukoku, aber dennoch... ^^
Den Kontrast zwischen den beiden finde ich allerdings sehr interessant. Iwan, der total traumatisiert ist und sich übergibt und Nikolai, der gut gelaunt und verrückt wie immer ist. Wirklich faszinierend.
Als Gogol dann den Plan aufgedeckt hat, durch den Iwan von der Polizei geschnappt werden sollte, war er richtig... beängstigend. Mir seinem Grinsen und der Art, wie er sich verhalten hat. Wie so ein richtig übler Psychopath, was auch passend war.
Iwan musste ihn natürlich noch provozieren und so sein Schicksal schneller besiegeln... Hach, dabei wäre es besser gewesen, wenn sie sich an Dostojewskis Plan gehalten hätten. Aber na ja, es läuft eben nicht immer alles so, wie man es will.
Gogols letzter Dialog war irgendwie richtig schön... Er wollte bloß, dass Dostojewski glücklich ist und mochte Jelisaweta, weil sie ihn glücklich gemacht hat. Sie war wirklich eine liebe Person...
Tja, und am Ende finden die Polizisten einen der Mörder, aber er stirbt gleich darauf... Das ist doch echt ironisch. ^^

Das Kapitel war wie immer wundervoll und abwechslungsreich, und ich kann das nächste kaum erwarten! Vielen Dank dafür :3
Ich bin schon gespannt, was im nächsten Kapitel passiert. Wie geht es bei Atsushi und Akutagawa weiter? Geht Dazai ihnen dann hinterher oder nach Hause? Wird irgendjemand Chuuya sagen, dass Dazai lebt? Werden sie von Iwans Tod schnell erfahren? So viele Fragen. ^^

Ganz liebe Grüße

Antwort von RosaMelancholia am 16.05.2021 | 20:48 Uhr
Schönen guten Abend, liebe Jessica ❤

Ja, sobald es etwas heller sein würde, konnten sie es nicht mehr übersehen...
Ich freue mich, dass die Reaktionen der beiden so nachvollziehbar waren. :) Stimmt, Akutagawa hat immer sehr darunter gelitten, wie Dazai mit seinem Leben umgegangen ist und dass er selbst todkrank ist, macht es noch schlimmer... Schön, dass du da so mit Akutagawa mitfühlen konntest. :3
Für Atsushi ist die Situation auch sehr unangenehm, er sitzt quasi zwischen den Stühlen. ^^'

Stimmt, ich mag Kunikida auch und er kommt in der Geschichte leider immer wieder zu kurz... ^^'
Ich bin echt erleichtert, dass die Sicht der Polizei so verständlich war... :) Stimmt, dadurch, dass Dazai Sigma nicht verraten will, klingt seine Aussage noch seltsamer... ^^'
Aber zum Glück kann Dazai sehr überzeugend sein und hat es so geschafft, dass Kunikida ihn am Ende doch noch ernstnimmt. xD

Och, ich weiß. u_u Der Rückblick ist mir vor allem am Anfang schwer gefallen...
Stimmt, es ist absolut schrecklich, dass sie in diese Situation geraten ist, Iwan ihr all diese grauenhaften Dinge angetan hat und nichts was sie versucht hat, ihr helfen konnte. :'(
Deine Wut auf Iwan kann ich sehr gut verstehen und nein, ich finde überhaupt nicht böse, dass du so denkst. Man könnte auch meinen, dass Iwan selbst schuld ist, wenn er sich "Dosti" zum Feind macht... ^^'

Schön, dass dir das Gespräch zwischen Iwan und Gogol gefallen hat. *^* Stimmt, mit Soukoku können sie nicht mithalten, aber ich freue mich, dass du es trotzdem unterhaltsam / amüsant fandest. :3
Ja, ich finde auch, dass diese verrückte, leicht psychopathische Seite gut zu Gogol passt... ^^'
Wenn "Dostis" Plan so aufgegangen wäre, wie er sich das gewünscht hätte, dann wäre es wahrscheinlich noch schlimmer für Iwan gewesen... aber ich dachte, es wäre auch eine spannende Wendung, wenn Gogol wie im Original dann von "Dostis" Plan abweicht und sein eigenes Ding durchzieht. xD
Stimmt, das ist wirklich sehr ironisch... und für die Polizei wirft es eigentlich nur noch mehr Fragen auf, als Iwan ihnen Antworten geliefert hätte... ^^'

Vielen Dank für dein Lob ❤
Ich freu mich, dass es dir gefallen hat und werde mich bemühen, dass es bald weiter geht, damit du ein Antworten auf ein paar deiner Fragen bekommst. ;)
Vielen lieben Dank für dein süßes und motivierendes Review ❤

Ganz ganz liebe Grüße,
deine Rosa
13.05.2021 | 09:56 Uhr
Liebe Rosa!

Ich freue mich, dass ich deine wunderbare Geschichte weiterlesen konnte, ich habe mich schon so gefreut.*-* Hiermit decke ich Kapitel 16 und 17 ab. Ich hoffe, es macht dir nichts aus, dass ich beide Reviews in eins poste…^^“

Ich habe mich sehr darüber gefreut, so viele Charaktere und ihre Interaktion sehen zu dürfen.^^
Allein der erste Satz baut eine sehr düstere Atmosphäre auf, mit der Kälte und der Finsternis und die Schäbigkeit von Dazais Tür. Allerdings wird die Stimmung gleich wieder aufgelockert, durch Dazais liebevoll-sarkastische Begrüßung und der Tatsache, dass es sich um Chuuya handelt, der zu später Stunde an Dazais Tür klopft. Und er bringt wichtige Neuigkeiten. Dass Ango ermittlungstechnisch mit dem Rücken zur Wand steht, wurde ja bereits aus den letzten Kapiteln deutlich, hat ihn seine Verzweiflung zu immer radikaleren Methoden gebracht. Gleichzeitig könnte dies noch ein zusätzlicher Ansporn für Dazai sein, nach seinen eigenen Methoden weiterzuarbeiten. Dass Dostojewski so schwer erkrankt ist, dass er möglicherweise stirbt, hat mich äußerst geschockt…umso schlimmer, dass Ango sich weigert, Dostojewski in ein Krankenhaus einzuweisen…ich hoffe stark, dass Dostojewski überlebt und Angos Menschlichkeit gegen seine Verbissenheit siegen werden (denn ich glaube, dass die Einweisung ins Krankenhaus für Ango ein Sieg Dostojewskis über ihn darstellt)…Wobei es Ango möglicherweise als gerecht ansieht, Dostojewski sterben zu lassen, der selbst viele Menschen das Leben gekostet hat.
Ach, ich liebe, wie Chuuya und Dazai zanken und immer diese kleinen Spitzen einbauen wie z.B. Dazais Vorschlag mit den erotischen Kurzgeschichten, die „leider“ vom Bungou Street Journal abgelehnt wurden und Dazais Lächeln darauf.^^ Übrigens ist es auch ein sehr spannendes Detail, den Brief nicht nur von Gogol, sondern auch von anderen Menschen übersetzen zu lassen, in der Hoffnung, weitere Verdächtige zu finden. Das ist ein sehr geschicktes Vorgehen.^^ Während Chuuya das sinnlos findet, sieht Dazai darin sehr viel Sinn. Es ist schön, dass jemand, der so wenig Sinn in seinem Leben sieht, sich von derartigen „Fehlschlägen“ nicht in seinem Optimismus einschüchtern lässt und nicht aufgibt. Wenn Dazai diese Sicht auf die Ermittlungsarbeiten nur auf das restliche Leben übertragen könnte…^^“ Aber das ist schon einmal ein Anfang und ich musste hier auch wieder an Akutagawas Worte denken, wie wichtig diese Ermittlung für Dazais Psyche ist. Haha, wie Dazai seine Mühe beim Brötchenschmieren betont hat, war echt niedlich. Allerdings merkt Chuuya, dass etwas faul ist und dass Dazai etwas von ihm will und ich war schon total gespannt darauf, was es ist.*-* Ich liebe wie du beschrieben hast, dass Dazai sich zu ihm umdreht, den Kopf schieflegt und lächelt – da war so viel Dynamik und Ausdruck drin.
Bei dem Wort „Maskenball“ hatte ich schon einen leisen Verdacht in Verbindung mit den bestellten Kleidern…^^

Kouyous Eleganz wie sie durch die Gassen läuft hast du wieder wunderbar in Szene gesetzt.^^
Und ich habe mich riesig gefreut, etwas über ihre und Dazais Vergangenheit zu erfahren!*-* Die Szene ist wirklich wunderbar gelungen! Es hat mich überrascht, Dazai so offen so unsicher zu sehen, dass sogar seine Stimme bebt. Mit dieser Szene hast du ihn noch einmal eine ganz andere Facette und ihm damit noch mehr Tiefe geben!*-* Dass er derartig verzweifelt ist und gar nicht nach Hause zurückkehren möchte….der Ärmste… Ich liebe die Doppeldeutigkeit darin – entweder er will so nicht nach Hause, weil er sich schämt, in derartig aufgebrachtem Zustand jemandem (Akutagawa?) zu begegnen…oder er will noch nicht nach Hause, weil er es nicht geschafft hat, mit Kouyou zu schlafen. Ich glaube, dass Dazai in dem Moment versucht hat, seine Sexualität zu erkunden und gemerkt hat, dass es mit Frauen nicht geht. Es tut mir Leid, ihn so verzweifelt und verschämt zu sehen. Der Ärmste…aber wie schön, dass Kouyou ihm so viel Verständnis entgegengebracht hat. Es hat mich gerührt, dass sie ihn in den Arm genommen hat und übers Haar gestreichelt hat. Und es ist wirklich schön, dass Dazai sich trotz seines Schrecks darauf einlassen konnte und sich etwas beruhigt hat. Kouyou hat so etwas Mütterliches und ich glaube das ist es, was Dazai, der so verunsichert ist, gerade braucht. Generell glaube ich, dass sich Dazai sehr nach Zuneigung und bedingungsloser Liebe (nicht mal nur im romantischen Sinne) sehnt und so akzeptiert zu werden, wie er ist. Ich finde schön, wie Kouyou ihm das geben kann, auch über Jahre hinweg. Und ich denke auch, dass Dazai ihr eine Menge geben kann, dadurch, dass er bedingungslos Zeit mit ihr verbringt. Dazais Frage hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe das so verstanden, vielleicht geht es darum, dass er heiraten soll (laut Vorstellung seiner Eltern, Dazai hat da ja mal in der Vergangenheit im Gespräch mit Akutagawa was angedeutet) oder ein an die Normen der Gesellschaft angepasstes Leben führen möchte – ihm aber bewusst ist, dass er niemals eine Frau lieben wird. Dazais inneren Kampf hast du eindringlich dargestellt und wie er mit dem Kontrast zwischen seinem Selbst und den gesellschaftlichen Erwartungen kämpft, hat mich sehr an „No Longer Human“ erinnert! Es ist toll, dass du Dazais Zweifel so dargestellt hast und ihn für diesen Moment so verletzlich hast auftreten lassen. Es ist wirklich schön, dass Dazai Kouyou immer wieder besuchen kommt, um mit ihr Tee zu trinken, tiefsinnige Gespräche zu führen und ihr Gesellschaft zu leisten. Ich freue mich sehr, dass Kouyou jemanden hat, der sie als Mensch sieht und als Mensch an ihr interessiert ist und sie nicht als Objekt zur eigenen Befriedigung wahrnimmt.

Ich war auch erst irritiert, als nicht Dazai aufgemacht hat, aber bei dem missmutigen Blick (den Dazai auch unbedingt noch ansprechen musste xD) war mir dann auch klar, dass es sich um Akutagawa handeln muss. xD Du hast Kouyous Eleganz und Vornehmheit wirklich wunderbar rübergebracht!*-* Es ist sehr interessant, wie Kouyou denkt, dass die kleine, bescheidende Wohnung nicht zu Dazai passen möchte – für sie wirkt Dazai scheinbar auch sehr elegant, sodass sie von seinen ärmlichen Verhältnissen überrascht ist. Dabei lebt auch sie trotz ihrer eleganten Kleidung auch in ziemlicher Armut (auch wenn es ihr aufgrund ihres Geisha-Status‘ möglicherweise finanziell etwas besser geht, als anderen). Vielleicht hat sie Dazai besseres gewünscht, was von ihrer Gutherzigkeit zeugt. Andererseits zeigt Kouyous Überraschung auch den Unterschied zwischen Schein und Sein auf.^^ Ohhhh der Moment der Enthüllung von Dazais Plan ist gekommen!*-* Und tatsächlich ist es so gekommen, wie ich vermutet habe und die Verkleidung soll ein Köder darstellen. :D Spannend, spannend…einerseits könnte das eine große Chance sein – andererseits bringt das auch große Gefahren mit sich. Allerdings scheint Chuuya erst einmal andere Probleme zu haben. xD Seine Reaktion war so typisch für ihn, ich habe sehr schmunzeln müssen. Gleichzeitig ist so ein Plan und die fröhliche, nonchalante Art, wie er ihn präsentiert, auch einfach typisch für Dazai. ;) Du stellst die Charaktere so wunderbar IC dar!*-* Noch mehr schmunzeln musste ich, wie Dazai Atsushi und Akutagawa als positives Beispiel genannt hat, was die Reaktion angeht – aber die beiden einfach nur völlig ausdruckslos und wie betäubt dasaßen. xD
Chuuyas Reaktion hat mich echt zum Schmunzeln gebracht. xD „Aber Chuuya Nakahara vom Bungou Street Journal ist vollkommen unverkäuflich“. xDD Als Dazai die hohen Herrschaften erwähnt hat, bin ich äußerst hellhörig geworden. Er hatte schließlich mehrere Personen angekündigt und ich war die ganze Zeit schon gespannt, wer das sein könnte.*-* Mein erster Gedanke war übrigens, als Dazai „Freunde“ angekündigt hat im letzten Kapitel, sämtliche canon-Freunde abzuklappern und dadurch dachte ich kurz an Ango und ich habe eine Millisekunde gebraucht, bis mir eingefallen ist…in dem AU vielleicht nicht. xDD Ich glaube eher, Ango würde sich gegen die Stirn schlagen, wenn er das sehen könnte…^^“ Dass sich Dazai der Wichtigkeit dieser Personen sicher genug ist, um mit Chuuya um seine Teilnahme bei dieser Unternehmung zu wetten, hat die ganze Sache noch spannender gemacht.*-* Es ist wirklich niedlich, dass Kouyou sich den Fächer vors Gesicht hält, damit man sie nicht kichern sieht, ich liebe diese kleinen Details, die du immer einbaust.^^ Dass Kouyou eine Art Mischung zwischen Geisha und Kurtisane ist, finde ich sehr passend zu ihrem Auftreten. Es war auch sehr traurig, Akutagawas Reaktion darauf zu lesen – seine Eifersucht und Unsicherheit und dazu das Gefühl, Dazai gar nicht richtig zu kennen, waren sehr nachvollziehbar und du hast seine Gefühle sehr eindringlich dargestellt. Vor allem, wie er sich Kouyou ansieht und sich bei jeder seiner Betrachtungen vorstellen muss, wie sie mit Dazai schläft. Das hast du wirklich toll formuliert.*-* Sicher würde es ihn trösten, wenn er wüsste, dass Dazai Kouyou aus rein platonischen Gründen besucht. Aber ich denke, auch da würde er sich vielleicht fragen, was Dazai abhält, auf diese Art Zeit mit ihm zu verbringen. Dabei ist es wichtig, dass Dazai mehrere Bezugspersonen hat, denke ich. Auch, wenn das schwer für Akutagawa zu akzeptieren ist – aber da er sich so stark verantwortlich für Dazai fühlt, ist es verständlich, dass er sich so an Dazai klammert und sich seine allgegenwärtigen Verlustängste in Eifersucht manifestieren. Ich liebe, wie komplex du die Beziehung gestaltet hast.*-* Es tut mir so Leid, dass Akutagawa so husten musste (fast so, als wäre das eine Reaktion auf seine negativen Gedanken q___q). Seine Anfälle scheinen wirklich schlimmer zu werden. Ein Glück hat Atsushi sich wieder um ihn gekümmert und auch Dazai hat ihm die Medizin gebracht – es ist toll, wie sich beide um ihn kümmern.*-* Aber ärztliche Hilfe lehnt Akutagawa ab (vielleicht ist ihm das zu „nahe“ und er ist bei einem Arztbesuch zu verletzlich) und auch seine Medizin nimmt er unregelmäßig. Ich hoffe, es wird nicht noch schlimmer…Es ist aber zu niedlich, wie Atsushi ihm die Medizin verabreicht (die beiden waren wirklich wie eine Mutter und ein Kind ^^ Atsushi beweist wieder, dass er erwachsen ist^^) und sich auch nicht von Akutagawas Gemecker einschüchtern lässt – er ist so fürsorglich.*-* Ich musste sehr über Chuuya grinsen, der eigentlich schon gehen wollte, aber dann doch geblieben ist, um Dazai nach seiner Kostümierung zu sehen und voller Schadenfreude dabei zusieht, wie Dazai ein Korsett angezogen bekommt – unwissend, dass er der nächste ist. ;) Ach, das Gezanke zwischen den beiden ist herrlich. :D Wie Chuuya meinte, dass Kouyou Dazai so verschnüren soll, dass er kaum reden kann, ist wohl die Rache für Dazais herrliche „Berufsbezeichnung“ für Chuuya, als er ihn Kouyou vorgestellt hat. xDD Atsushis und Akutagawas Scherze an der Seite waren auch großartig nach dem Motto: Wir sollen vielleicht lieber woanders hinziehen und uns von Dazai fernhalten, das ist alles zu stressig. xD Aber schön, wie sie ihre „Fluchtpläne“ gemeinsam schmieden, hieß es vorher noch, dass Atsushi verschwinden soll – und jetzt sind sie sich einig. Aber natürlich nur um Scherze. ;)
Ah und dann die Dialoge zwischen Dazai und Chuuya. Einfach herrlich. xD Ich wünschte, ich könnte einfach alles zitieren, was ich lustig fand, aber dann müsste ich ganze Absätze reinkopieren. „Das verwöhnte Gör könnte mir nie so gut stehen, wie dir“. xDD Nett auch, wie Chuuya im Haarschmuck kramt, um das rauszusuchen, was Dazai garantiert nicht gefällt. ;D (Erdbeerhaarschmuck ist doch süß! xD)

Als es an der Tür geklingelt hat, bin ich natürlich sofort hellhörig geworden! Das ist sicher der angekündigte, hohe Besuch! Und wow, ich war wahnsinnig überrascht, Fukuzawa zu sehen!*-* Und OMG Mori ist auch von der Partie! O.O Das war ein äußerst gelungener Twist, mit den beiden habe ich als letztes gerechnet. Und gerade der Kontrast, dass Fukuzawa und Mori bei einem derartigen Plan mitmachen, hat es noch besser und überraschender gemacht!*-* Ich finde sehr spannend, dass Fukuzawa pensionierter Polizist ist und als solcher mithelfen will, auf unkonventionellem Weg Dazai zu unterstützen. Vielleicht weiß er als Polizist am besten, wie es sich anfühlt, wenn Ermittlungen stocken und er möchte helfen. Seine Rolle als pensionierter Polizist finde ich sehr passend und originalgetreu. Ebenso seine tiefe Verbindung zu Ranpo, die du so schön eingebaut hast, indem sie Fukuzawa motiviert, zu helfen. Es ist echt bewundernswert, wie engagiert Dazai für seine Sache eintritt, dass er sogar die Änderung der Todesursache beantragt hat. Und er kann die Leute fesseln und begeistern und für seine Sache gewinnen. Und dass mit Mori ein Arzt dabei ist, ist ein wirklich gut überlegter Aspekt. Gleichzeitig fürchte ich, dass das Unheil vorausdeutet.^^“

Wie alle getrennte Routen haben und sich in gewissem Sinne alleine eventuell dem Mörder stellen müssen, baut extrem große Spannung auf und ich bin mega gespannt, wie das ablaufen wird.*-*
Irgendwas sagt mir, die Aktion wird nicht ohne Zwischenfälle bleiben. Als Atsushi gedacht hat, dass vermutlich kein Angriff in der Nähe der Kirche stattfinden wird…hatte ich ein ganz schlechtes Gefühl…Wenn schon extra gesagt wird, dass der Bereich ungefährlich ist…ist er das sicher nicht. Ich zumindest habe kein gutes Gefühl. ^^“ Wir wissen schließlich noch nicht, ob Hawthrone eine Verbindung zu Dostojewski hat. Auch ist Atsushi Hawthrone schon vorher begegnet, was vielleicht eine Vorausdeutung war und es wäre eine interessante Entwicklung, wenn Hawthrone ihn attackieren würde. Aber im Moment ist ja noch alles offen und ich kann nur spekulieren und darum ist es ja auch so unglaublich spannend.*-* Oh wow, Kouyous freiwilliger Einsatz, damit alle Gebiete abgedeckt sind, hat mich sehr überrascht und es ist unglaublich mutig von ihr, wie alle, die dabei mitmachen, sehr großen Mut beweisen. Als sie Dazai eine Klinge an den Hals gehalten hat, ist mir ein Schauer über den Rücken gelaufen. Ich wusste, dass sie ihm nichts antun wird – doch trotzdem war dieser Moment so intensiv und hat so wunderbar zu Kouyou gepasst. Allerdings habe ich Angst, dass ihr oder jemand anderem etwas passieren wird…denn wie Fukuzawa die Waffen auspackt und sie verteilt werden, macht noch einmal mehr als deutlich, wie gefährlich die Situation ist. Ich mache mir große Sorgen, ich will nicht, dass einem von ihnen etwas passiert…Außerdem…Die Schuldgefühle von Dazai will ich mir nicht ausmalen… q___q
Besonders stark wurde die Gefährlichkeit auch dadurch betont, dass Atsushi dabei so unwohl ist und etwas gesagt hätte, jedoch seine Zweifel runtergeschluckt hat, weil er Dazai und Akutagawa keine Last sein möchte. Dabei glaube ich, dass Zweifel und eine Perspektive von außen durchaus hilfreich sein können, gerade in so einer gefährlichen Situation und wenn sich die anderen so sehr darin verrannt haben… .___.“ Aber aus Atsushis Perspektive war es mehr als nachvollziehbar, warum er nichts gesagt hat, er will die anderen schließlich unterstützen und bestimmt fürchtet er, mit seiner Meinung alleine dazustehen.
So herrlich humorvoll und locker das Kapitel über weite Strecken war, umso ernster, bedrohlicher und erdrückender wurde die Atmosphäre zum Schluss. Dir ist die Dramaturgie des Kapitels wahnsinnig gut gelungen.*-*

Sooo…das waren meine Gedanken zu Kapitel 16 – kommen wir nun zu Kapitel 17, wo du die düstere Atmosphäre und die Spannung noch einmal gesteigert hast. Die Szene mit Dazai am Hafen war wirklich unheimlich und es ist großartig, wie du die düstere, bedrohliche Stimmung aufgebaut hast. Ich liebe die bildliche Sprache und all die Details, mit denen du eine sehr, sehr dunkle, schauerliche Atmosphäre erschaffen hast, die mich sehr mitgerissen hat. Der Vergleich mit dem Meer als Loch, das Öl und der Schmutz, der Gestank, das getrocknete Blut der ausgeweideten Fische (besonders letztes wirkt besonders intensiv…gerade weil es um eine Mordermittlung geht!). Und Dazai mittendrin in alledem. Ich habe ganz „vorsichtig“ gelesen und bei jeder Veränderung habe ich mir Sorgen gemacht, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Entsprechend war ich extrem besorgt, als der Mann im Anzug auf Dazai zugekommen ist und ihn sogar verfolgt hat. Dass Dazai das Messer aus dem Obi zieht und die Ungewissheit und Angst Dazais, dass es der Mörder sein könnte, der ihn an der Schulter berührt, baut noch einmal zusätzliche Spannung auf und alles steuert auf eine Eskalation zu. Als er sagte, er sei von der Polizei, hatte ich schon eine leise Ahnung, die am Ende sogar bestätigt wurde. Oh Gott! Es ist Ango! Das ist wirklich das worst-case-Szenario. (Wie ich noch fälschlicherweise dachte „oh, vielleicht ist Ango dabei“…das war nicht das, was ich meinte! xD) Dazais Gedanken dazu hast du auch perfekt formuliert. Er würde wirklich wahnsinnige Probleme bekommen, wenn seine Tarnung auffliegen würde, gerade weil es Ango ist. Ahh, ich liebe, wie du die Situation aufgebaut hast und es liegt so viel Spannung darin, denn eine Enttarnung ist definitiv das Aus für die Ermittlungsarbeiten. Es passt sehr gut zu Ango, dass er sich selbst von einem Messer an der Kehle nicht einschüchtern lässt – und das ist auch gut so. Andererseits wäre die Situation sicherlich noch mehr eskaliert. Aber Ango möchte tatsächlich nichts Schlechtes. Nein, er möchte nur die Frauen vor dem Mörder beschützen. Während Ango in den letzten Kapiteln sehr zweifelhaft gehandelt hat, zeigst du hier auf, was der Grund für sein Handeln ist: Andere beschützen zu wollen. Dass er in dieser Situation sogar Verständnis hat, dafür, dass ihn ein Messer an den Hals gehalten wird (schließlich hätte eine Prostituierte sicherlich Angst vor den Mörder und würde Vorkehrungen treffen, sich zu verteidigen), zeigt wie mitfühlend Ango im Grunde ist und sich in die Lebenssituation anderer hineinfühlen kann. Und aus seiner Sicht möchte er der Prostituierten helfen und in Sicherheit bringen. Plötzlich sieht man ihn wieder in einem anderen Licht. Angos innerer Kampf nach gerechtem und gerechtfertigtem Handeln und die Frage, ob er das richtige tut, scheint mir zentral für seinen Charakter in der Geschichte. Ebenso wie er unter dem Druck der Öffentlichkeit leidet. Deswegen finde ich es sehr gut und passend, dass er, als er mit den Ermittlungen nicht weiterkommt, sich aktiv um die Menschen kümmern und so die Morde verhindern möchte. …Bloß leider möchte Dazai nicht geholfen werden. Wie er Ango überwältigt, war wahnsinnig spannend. Armer Ango…das hat sicher fürchterlich weh und trotzdem wehrt er sich noch. Als er sich an Dazais Perücke und seinem Kimono festkrallt, hatte ich schon Angst, dass Dazai enttarnt wird. Doch Dazai ist geistesgegenwärtig genug, greift noch einmal an und wirft ihn schließlich ins Hafenbecken. Ich hatte schon Angst, dass Ango jetzt ertrinkt, aber zum Glück taucht er schnell wieder auf – doch war das Zeit genug für Dazai, zu entkommen. Es ist übrigens schön, dass Dazai auch noch denkt, dass die Hafenarbeiter sich sicher um Ango kümmern werden und er nicht die Absicht hatte, ihm wirklich zu schaden. Er wollte lediglich Zeit gewinnen, um zu entkommen. Allerdings ist dank Ango seine Tarnung aufgeflogen und Dazai scheidet erst einmal aus. Etwas, das mir Sorgen gemacht hat. Denn wenn bei Dazai und zu Beginn des Kapitels schon etwas schiefgeht, habe ich mir umso mehr Sorgen um die anderen gemacht.^^“

Die Aufregung ist wirklich allgegenwärtig. Das Rauschen in Dazais Ohren, Chuuyas Herzschlag – da kann man sich so gut in die Lage der Charaktere versetzen und fiebert richtig mit! Die Aufregung hat sich auf mich übertragen und ich habe beim Lesen alles um mich herum vergessen! Der Nebel und das schwummerige Licht tun ihr übriges. Ich konnte mich perfekt in die Situation hineinversetzen.*-* Es ist sehr aufmerksam von Chuuya, wie er den Mann und die Frau näher beobachtet hat und das zeigt, dass er seinen Auftrag durchaus ernst nimmt und helfen und Unglück verhindern möchte, trotz seiner Beschwerden. Aber zum Glück hat sich die Situation als harmlos herausgestellt. Dass die Polizei ebenfalls alarmiert war, zeigt, dass auch sie mehr Präsenz zeigt, um auf die Bevölkerung aufzupassen und eventuell den Mörder zu fassen. Aber zum Glück war die Situation vollkommen harmlos und der Verlauf des Gespräches zwischen Kunikida (den ich mir auch perfekt als Polizisten vorstellen kann) und dem Pärchen haben die erdrückende Stimmung etwas aufgeheitert. Auch, wenn der ernste Hintergrund natürlich nie verschwindet. Die Gaststätte ist wirklich kein einladender Ort…Zumal auch Chuuya erkannt wird. Wie…schön…den Ausländerhasser wiederzusehen und er macht sich nicht gerade sympathischer. Ich sehe schon, Chuuya ist auch ganz begeistert. ^^“ Ich will jetzt nicht sagen, dass der Typ es verdient hat, dass Chuuya ihm den Wein über den Kopf gekippt hat, aaaaber…ja, doch, es gibt schon eine gewisse Genugtuung angesichts seiner Aussagen.^^““ Es passt auch sehr gut zu Chuuya, seinen Gefühlen derartig freien Lauf zu lassen und der letzte Satz des Absatzes war wirklich cool. Gib’s ihm, Chuuya! Ich hatte schon Angst, dass es im Folgenden zu einer Prügelei oder derartigem kommen würde – aber der Typ ist so perplex, der macht nichts mehr. Zum Glück…so ist Chuuya zwar enttarnt worden, aber es lief nicht so dramatisch und gewalttätig ab, wie bei Dazai. Der Kontrast zwischen den Szenen ist dir wirklich toll gelungen.*-* Ich finde echt toll, wie die einzelnen Szenen nicht nur dadurch verknüpft sind, dass die Figuren natürlich ein gleiches Ziel haben und zusammengehören, sondern auch inhaltlich immer wieder Parallelen und Kontraste zu den jeweiligen Erlebnissen gesetzt werden.
So findet Fukuzawa ein Opfer…während Atsushi selbst zum Opfer wird…

Durch den Schrei war ich schlagartig in Fukuzawas Perspektive drin und wie er versucht, sich zu orientieren und zu begreifen versucht, was passiert ist und die Sorge um das Opfer, die ganze Ungewissheit bauen gleich eine unheimliche Spannung auf. Dann die weiteren Schreie. Das war so spannend. Ein Glück hat Fukuzawa Lucy noch erreichen können und der Täter ist geflohen. Fukuzawa bzw. Dazais Plan haben ihr vermutlich das Leben gerettet. Es ist wirklich rührend, wie behutsam und ruhig Fukuzawa mit Lucy umgegangen ist. Du hast sehr deutlich gemacht, dass er jahrelang Erfahrung hat im Umgang mit solchen Extremsituationen. Seine Kompetenz als ehemaliger Polizist zeigt sich auch darin, dass er erkennt, dass Lucy lügt, als er fragt, ob sie den Angreifer kennt. Das ist ein sehr interessanter Aspekt und ich frage mich, warum Lucy lügt…möglicherweise ist es auch in ihrem Fall Hawthrone, der der Angreifer ist und vielleicht kennt sie ihn und möchte ihn nicht verraten...? Es ist sehr fürsorglich, professionell und passend für ihn als, dass sich Fukuzawa sich lieber um Lucy kümmert, als die Verfolgung aufzunehmen und auch, dass er sie in ihrem Zustand nicht emotional bedrängen oder belasten will (indem sie sie beispielsweise auf mögliche Lügen anspricht). Stattdessen ist er so lieb und tröstet sie. Es ist wirklich traurig, wie sie Angst hat zu sterben, aber gleichzeitig sich freut, ihre Eltern wiedersehen zu können… q___q Ich hoffe wirklich, dass sie den Angriff überleben wird. Dass Fukuzawa gesagt hat, dass er froh ist, dass sie lebt, hat mich berührt. Ein Glück konnte auch Fukuzawa vor den Polizisten entkommen und ist unentdeckt geblieben. :o

Dann kommen wir zu Atsushi…*schluck* q___q Allein, dass die Szene in der Nähe des Friedhofs spielt, gibt der Szene etwas sehr ominöses und bedrohliches. Dass Atsushis Atem sichtbar wird und mit dem Nebel verschmilzt war so ein tolles, kreatives Bild.*-* Du bist einfach großartig darin, mit Details Stimmung aufzubauen bspw. auch das Quietschen der Haltung der Öllampe. Der unangenehme Ton schlägt sich gleich auf die angespannte Atmosphäre nieder. Dazu Atsushis Angst, jeden Moment auf eine Leiche stoßen zu können…Alles ist so unglaublich stimmungsvoll. Als Atsushi sich seiner Einsamkeit und Verlassenheit bewusst wurde, als Akutagawa um die Ecke gebogen ist und nicht mehr in Sichtweite ist und er Akutagawa auch nicht mehr wiedergefunden hat, hatte ich ein ganz schlechtes Gefühl. Atsushi ist in diesem Moment so schutzlos und verlassen und vollkommen alleine…Noch schlechter wurde dieses Gefühl, als Atsushi versucht hat, sich zu trösten, indem er sich sagt, dass er morgen wie immer mit Akutagawa und Dazai am Frühstückstisch sitzen wird. Da hatte ich das Gefühl, dass es bestimmt nicht so einfach ist, wie Atsushi sich das vorstellt und die schreckliche Vorahnung, dass irgendetwas passieren wird. Die Kirchenglocken, die Mitternacht ankündigen, haben etwas Erschütterndes. Ich habe mir wie Atsushi wahnsinnige Sorgen gemacht, dass Akutagawa etwas passiert sein könnte – gleichzeitig habe ich mich sehr um Atsushi gesorgt.
Wieder es ist toll, wie viel du auf die Details eingehst und damit Stimmung erzeugst. Es baut große Spannung auf, dass Atsushi einen Holzstapel erst für einen Menschen hält – seine Wahrnehmung ist durch den Stress und die Angst ganz getrübt. Hier stellt sich etwas Unheimliches als etwas Harmloses heraus, umso größer ist der Schreck, als tatsächlich etwas Grausames passiert. Es ist so spannend und unheimlich, wie Atsushi im Nebel stolpert auf der Suche nach Akutagawa und fürchtete bereits, durch seine Suche wird er sich noch weiter vom Treffpunkt entfernen. Als dann auch noch seine Öllampe ausgegangen ist und damit das letzte, das ihm Sicherheit und Orientierung gegeben hat und er verliert sich noch mehr in den Gängen…Ich habe mich gar nicht getraut, weiterzulesen.

Und dann hat sich die ganze, so sorgfältig aufgebaute Spannung in einem atemberaubenden Höhepunkt entladen. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen! Dass es sich tatsächlich um Hawthrone handelt und dieser Atsushi angreift, ihn Sünder nennt…oh Gott. Oh Gott…Dabei wirkte er noch so freundlich in der Kirche…und jetzt…Atsushi ist zum Glück nicht wehrlos und weiß sich zu verteidigen. Jedoch kann Atsushi nicht fliehen. Wie Hawthrone immer wieder auf ihn einsticht hast du so ekelhaft (im guten Sinne – denn das hat den Schrecken der Situation nur unterstrichen) und gnadenlos beschrieben, ich habe eine Gänsehaut bekommen. Atsushis Schmerz und Panik hast du so intensiv zum Leben erweckt! Die Szene ist so grausam… :,( Was Hawthrone danach vorhat und er Atsushi offenbar kastrieren will, während dieser bereits verblutet…Oh Gott…ich war so froh, dass Akutagawa und Dazai zur Rettung gekommen sind!*schnief* Aber ich hatte auch solche Angst, dass er Atsushi nicht hört – aber Gott sei Dank haben die Schüsse Hawthrone vertrieben! Atsushi tut mir so schrecklich Leid…sein Zustand ist lebensbedrohlich und als er dann auch noch das Bewusstsein verliert…Der Satz, dass es vor seinen Augen so schwarz wurde, wie der Himmel war, fand ich übrigens total schön und gelungen.

Dazais Panik und Aufgewühltheit in dieser schrecklichen Situation hast du toll dargestellt. Sowieso hast du die Reaktionen von Akutagawa und Dazai so feinfühlig und gleichzeitig so aufwühlend und intensiv zum Leben erweckt. Es passt sehr gut Dazai, dass er trotz seiner starken Emotionen und seiner Angst nicht zögert und handelt. Dagegen ist Akutagawa vollkommen erstarrt vor Angst und Schock. Was auch mehr als verständlich ist in einer solchen Situation. Zumal Akutagawa ja kurz zuvor erst geglaubt hatte, Atsushi im Sterben liegend zu sehen und jetzt diese Situation real zu erleben…Zumal er oft erlebt hat, dass geliebte Personen im Sterben liegen und jetzt ist er wieder damit konfrontiert. In seiner Überforderung, um die Situation irgendwie unter Kontrolle zu halten, sucht Akutagawa einen Schuldigen – und findet ihn in Dazai, dessen Idee schließlich die ganze Aktion gewesen ist. Der Wortwechsel zwischen den beiden war so intensiv. Akutagawa, der Dazai derartig hart anklagt und Dazai, der sich selbst die Schuld zuspricht und Akutagawa so wütend ansieht, vermutlich, weil er das ausgesprochen hat, was er gerade dachte. Was ich total genial finde ist, wie du Akutagawas Stimme als „schneidend“ bezeichnest, während er Dazai mit dem Blick „erdolcht“. Er tut Dazai quasi das metaphorisch an, was Hawthrone Atsushi angetan hat. Das finde ich wirklich genial.*-* Ein Glück verarztet Dazai Atsushis Wunden behelfsmäßig und bringt ihn nach Hause, um ihn dort von Mori verarzten zu lassen. Ich hoffe nur, dass es nicht zu spät ist.*heul* Es ist so rührend wie Dazai Atsushi trägt, gleichzeitig ist die Situation so dramatisch und dringlich und es kommt wirklich auf Sekunden an. Ich habe fast Tränen in den Augen gehabt. Die Szene hat mich so gefesselt und emotional mitgenommen und ich bete, dass Atsushi es schafft…*schnief* Als Atsushi dann noch kurz zu Bewusstsein kommt und Dazais Nähe und Wärme ihn so beruhigen können…Die Szene war so berührend, wie er trotz seines Schmerzes und der Kälte Geborgenheit fühlt. Du hast diesen Moment in so rührende Worte gefasst und ich finde, das Mondlicht in dieser Szene hat noch mehr Stimmung erzeugt. Gerade weil Atsushi im canon eine Verbindung zum Mond hat. So wie Atsushi im Mondlicht mit seinem Selbst konfrontiert wird, wird er sich hier die Gefühle noch einmal umso stärker bewusst. Gleichzeitig habe ich mir noch mehr Sorgen gemacht, weil diese Ruhe bestimmt kein gutes Zeichen ist…Die letzten Sätze des Kapitels waren so wunderschön. Wie Atsushi so ruhig und geborgen ist und trotz all seiner Zweifel und Hawthrones schrecklicher Worte sich selbst derartig akzeptieren kann. Ach…*^* Gleichzeitig liegt in Atsushis Worten „Es war doch alles gut“ möglicherweise noch etwas anderes – die Akzeptanz seines Todes? „Warum regen sich die anderen so auf – es ist doch alles gut“. Möglicherweise denke ich zu viel nach…aber… ;___; Der Cliffhanger ist übrigens auch wirklich gemein! (was ich im positiven Sinne meine^^)

Ich frage mich übrigens, ob Hawthrone mit Dostojewski unter einer Decke steckt oder ob er unabhängig von Dostojewskis Plan agiert. Vielleicht mordet er aus eigenen Motiven heraus, wie die Welt von „Sündern“ zu reinigen. Oder er arbeitet mit Dostojewski zusammen. Noch ist alles denkbar und ich finde es ist total spannendes Element, dass du Hawthrone auf diese Weise eingeführt hast. Damit wird der Fall noch komplexer!*-*
Es ist auch wirklich tragisch, dass Atsushis Verletzung so einen tiefen Riss zwischen Akutagawa und Dazai verursacht hat. Als Akutagawa zu Dazai gesagt hat, ob er nun zufrieden sei…da musste ich ganz schön schlucken. Ich glaube, Akutagawa hat Dazai emotional sehr getroffen in diesem Moment. Ich kann Akutagawas Wut sehr gut verstehen und im Grunde war Dazais risikoreicher Plan auch mit Schuld, ja, die Absicht war ja, den Mörder hervorzulocken…gleichzeitig hat Dazai das nie gewollt, das jemandem etwas passiert und es ist unfair von Akutagawa, das zu implizieren. Aber diese Unfairness ist in dieser Situation sehr nachvollziehbar und macht Akutagawa sehr menschlich und zeigen auch, wie sehr ihm Atsushi ans Herz gewachsen ist. Ich finde es übrigens wahnsinnig toll gemacht und interessant, wie sich die Rollen umgekehrt haben. Zuvor war Dazai wütend auf Akutagawa, weil dieser Atsushi Gefahr ausgesetzt hat – nun ist Akutagawa wütend auf Dazai, weil Atsushi in großer Gefahr schwebt. Das finde ich wirklich toll.*-* Es ist auch ein super spannender Aspekt, dass es nicht einmal die Eifersucht in einer Dreiecksbeziehung ist, die die beiden in diesem Momenten spaltet, sondern die jeweilige Sorge um eine geliebte Person. Da zeigt sich, wie ähnlich Akutagawa und Dazai sind. Ich liebe die Konstellation, wie du sie schreibst, so sehr.*-*

Oh Gott…das Kapitel hat mich richtig mitgenommen emotional. Was mit Atsushi passiert ist, zerreißt mein Herz.*schnief* Die Dramatik, die Grausamkeit, die Angst, Panik, die Schuldgefühle, diese eigenartige Ruhe Atsushis – alles hast du einfach perfekt in Worte gefasst und lebendig gemacht. Das ist unglaublich*-* Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, die Spannung war kaum auszuhalten und ich war bis zum Schluss an deine Worte gefesselt!*^*
Ich hoffe so sehr, dass es Atsushi gutgehen wird. ;___; Aber ich habe schon einmal gelauert, das nächste Kapitel lautet „Die Rettung“, also gibt es möglicherweise Hoffnung! ;___; Ich vertraue einfach auf Moris Fähigkeiten als Arzt, denen ich im canon vielleicht nicht trauen würde, aber das ist ein AU! xD
Ich freue mich auch schon riesig auf das nächste Kapitel!*-*
Herzlichen Dank für diese wunderbaren Kapitel und dafür, dass du deine großartigen Geschichten mit uns teilst.*^*

Liebste Grüße
Hakuyu

Antwort von RosaMelancholia am 17.07.2021 | 20:40 Uhr
Liebe Hakuyu,

verzeih mir bitte, dass die Reviewantworten so lange auf sich warten lassen. T^T
Deine so sehr durchdachten Reviews machen mich immer ganz besonders glücklich, darum tut es mir umso mehr leid, dass es oft so lange dauert… *^*

Es freut mich sehr, dass die Stimmung am Anfang des Kapitels so gut rübergekommen ist. ^^
Genau, durch die ausbleibende Erfolge und den öffentlichen Druck ist Ango radikaler geworden, doch einem Verdächtigen die lebensrettende medizinische Behandlung vorzuenthalten ist nicht menschlich… :(
Stimmt, es wäre einerseits ein weiterer Rückschlag für Ango, wenn Dostojewski ihm ins Krankenhaus „entkommt“, andererseits wäre es auch riskant, Dostojewski ins Krankenhaus zu bringen. Da die Bevölkerung weiß, dass er der Hauptverdächtige ist und auf Selbstjustiz aus ist, wäre er dort auch in Gefahr…

Hahaha, du schreibst das ja so, als wärst du nicht enttäuscht, dass der Vorschlag mit den erotischen Kurzgeschichten abgelehnt wurde. xD
Mir gefällt sehr gut, was du über Dazais Hartnäckigkeit mit der „Brieffalle“, aber nicht beim Leben insgesamt, schreibst, es ist wahnsinnig tiefsinnig. ❤
Und irgendwie wirklich ein starker Widerspruch, nicht wahr? ^^
Irgendwie kann ich mir vorstellen, dass für Dazai das Brötchenschmieren wirklich so lästig wäre. xD

Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass dir Kouyous Darstellung gefallen hat. *^*
Kouyou gehört auch zu den Charakteren, mit denen ich noch nicht allzu viel Übung habe… ^^‘
Und wie schön, dass dir die Rückblende gefallen hat, gerade, weil eine andere Facette von Dazai zum Vorschein kam, eine verletzliche, verunsicherte…
Wieder einmal hast du den Hintergrund perfekt durchschaut. :3 Welches „Zuhause“, zu dem er nicht zurückkehren kann, gemeint ist, wird in einem späteren Kapitel klarer, aber im Grunde hast du es schon erkannt. *-*
Es stimmt, dass er versucht hat, seine Sexualität zu erkunden und erste Schritte in ein der Norm angepasstes Leben machen wollte...
„No Longer Human“ hatte ich dabei auch im Hinterkopf, auch wenn die Situation natürlich anders ist. ^^‘
Ja, diese Seite finde ich an Kouyou besonders schön. *^* Es ist genau, wie du sagst, sie können einander auf andere, platonische Weise sehr viel geben.
Toll, dass dir das Detail aufgefallen ist, dass Kouyou die bescheidene Wohnung nicht zu Dazai passend findet. Immer liest du so aufmerksam. :3
Kouyou hat mit ihrer Einschätzung allerdings mehr recht, als sie zu diesem Zeitpunkt ahnt. ;)

Stimmt, du hast das mit den Verkleidungen bereits gewusst. ❤-❤
Und ich finde sehr umsichtig, dass auch sofort an die Risiken denkst…
Aber es freut mich, dass die Reaktionen und Interaktionen so lustig waren. Dieses Kapitel hat wirklich viele Möglichkeiten für Humor hergegeben, finde ich. *^*
Ich glaube an der Stelle von Atsushi und Akutagawa hätte ich auch nicht gewusst, wie ich darauf reagieren soll, aber für Dazai passt das offenbar. xD
Nein, Ango ist leider in dem AU kein Freund von Dazai und Odasaku nicht mehr – sehr schade aber eigentlich, denn es wäre mit den beiden sicher noch lustiger geworden. xD Oda wäre sicher total gelangweilt und Ango würde sich bestimmt mit Händen und Füßen sträuben, haha. xD

Es freut mich wirklich unheimlich, dass du die Charaktere so nachvollziehen kannst. *^* Irgendwie ist es ja tragisch… Weil Dazai sich nicht in die Karten schauen lassen will, weiß Akutagawa nicht, dass Dazai überhaupt nicht in der Lage ist, mit Kouyou oder einer anderen Frau zu schlafen. Er hat keine Ahnung, dass Dazai bisher nur mit ihm „erfolgreich“ geschlafen hat und ist völlig umsonst so eifersüchtig, verletzt und unglücklich. ^^‘
Aber du hast natürlich auch recht, dass es für Akutagawa wahrscheinlich noch schlimmer wäre, wenn er wüsste, dass Dazai aus platonischen Gründen bei Kouyou ist, anstatt bei Akutagawa zu bleiben. Akutagawa könnte bestimmt nicht verstehen, dass Dazai sich Kouyou besser öffnen kann, da sie bereits von seinem „Problem“ erfahren hat und ihn trotzdem annimmt. Ich kann mir vorstellen, dass Dazai vor Akutagawa nicht schwach wirken will. ;)
Richtig, mehrere Bezugspersonen können besser Halt geben. Aber gerade ein Einzelgänger wie Akutagawa kann das sicher nicht verstehen, zudem hast du völlig recht, dass seine Eifersucht auch sehr durch seine Verlustängste begründet ist…
Du bist wahnsinnig gut im Analysieren der Charakterbeziehungen. ❤-❤
Schön, dass durch den Hustenanfall Atsushis Fürsorge so gut zur Geltung gekommen ist. *^* Er ist eben ein „Kümmerer“. :3
Hahaha, ich bin sehr glücklich, dass die FF auch diese Momente hat, die dich zum Schmunzeln und Lachen bringen können. ❤-❤ Leider sind diese Momente sehr selten, weil die Geschichte so düster geworden ist. ^^‘
Finde ich auch, jemand sollte Dazai mit Erdbeerhaarspangen zeichnen. *^*

Ich kann sehr gut verstehen, dass du nicht mit Mori und Fukuzawa gerechnet hast. ^^
Die beiden waren eigentlich auch nur meine Wahl, weil es kaum noch Alternativen gab – Ango geht nicht, Odasaku geht nicht, Ranpo geht nicht, Kunikida geht nicht, Kenji hätte irgendwie nicht in die Gruppe gepasst, etc… Tja ;)
Für Mori und Fukuzawa sind mir dann wenigstens Motive eingefallen, bei Dazais außergewöhnlichen und gefährlichen Plan mitzumachen. ^^‘

Ich weiß natürlich schon, dass du ein total gutes Detektivgespür hast, aber ich war doch sehr beeindruckt, als du schon geahnt hast, dass bei der Kirche etwas vorfallen wird und dass du auch vorausdurchschaut hast, dass Hawthorne involviert sein könnte. :O Wow, du machst Ranpo Konkurrenz! ❤
Irgendwie wollte ich unbedingt diese wehrhafte, starke Seite von Kouyou einbauen und ich freue mich sehr, dass diese Szene so mitreißend war. *^*
Deine Angst konnte ich so gut verstehen und es tat mir auch leid, dass ich sie sich bewahrheiten würde… :( Andererseits war ich auch froh, dass du dadurch auch schon vorgewarnt warst. ^^‘
Es stimmt, Atsushis Bedenken waren angemessen und hätten vielleicht einen positiven Einfluss haben können, etwa, dass sie in Zweiergruppen gegangen wären… aber ich bin froh, dass du Atsushi auch so einschätzt, dass er sich nicht recht traut, auf die Gefahren aufmerksam zu machen, nachdem alle anderen so entschlossen wirken. :S
Vielen Dank für dein Lob. ❤ Wegen den witzigen Momenten mag ich das Kapitel selbst auch sehr gerne… Deshalb und auch, weil du mich mit deinen Geschichten immer so wahnsinnig fesselst und verzauberst, bedeutet mir dein Lob sehr viel… *^* Danke!

Dein Lob für meinen Schreibstil rührt mich extrem, du kannst dir bestimmt nicht vorstellen, wie sehr, dabei hast du doch so einen traumhaften wunderschönen Schreibstil, den ich so bewundere und liebe… ❤
Ich bin sehr gerührt, womit hab ich das verdient… *schnief*
Wie toll, dass du bei der „Hafen-Szene“ so mitfiebern konntest :3 Ich glaube, so etwas zu lesen macht alle Autoren sehr glücklich ^~^‘
Ja, richtig, du hast noch geschrieben, dass Ango dabei sein könnte und in gewisser Weise ist das auch eingetreten. xD
Gottseidank ist das Feeling so gut rübergekommen. Genau, gerade, weil es Ango ist, könnte Dazai mächtig Ärger kriegen. Wenn Ango merkt, welch riesengroßes Interesse Dazai an dem Fall hat, dass er sich sogar verkleidet und den Lockvogel spielt, kann er vielleicht auch auf den Gedanken kommen, dass Dazai etwas mit den verschwundenen Akten zu tun hat. ^^‘
Zum Glück konnte die Szene auch Ango wieder in ein besseres Licht rücken. *^*
Nachdem er mit Dostojewski so gefühllos und hart umgegangen ist, bin ich sehr erleichtert, dass deutlich wurde, dass er aus Pflichtgefühl handelt und eigentlich die unbescholtenen Bürger mit allen Mitteln beschützen will. Denn so sehe ich Ango im Canon :)
Danke, dass du so viel auf Ango eingegangen bist. ❤ Ich hab vorher schon befürchtet, dass er allzu OOC geraten könnte, aber jetzt bin ich wieder zufriedener mit seiner Darstellung. ^^ Schön, dass der kurze Kampf zwischen Ango und Dazai für Spannung gesorgt hat, auch wenn der arme Ango schwer einstecken musste. ^^‘ Aber ich bin auch froh, dass deutlich wurde, dass Dazai ihm nicht wehtun, sondern ihm nur entwischen wollte… ^^‘

Ich freue mich auch sehr, dass du dich auch in die nächste Szene so hineinversetzen konntest, dass du alles um dich herum vergessene hast. :3
So geht es mir auch immer mit deinen Geschichten! ❤
Stimmt. xD Ich glaube, Chuuya gehört zu den Menschen, die ihrem Unmut gerne Luft machen, aber dann eigentlich doch mit ganzem Herzen dabei sind. ^^
Genau, die Polizei versucht auch durch ihre Präsenz und Personenkontrollen für Sicherheit zu sorgen und gleichzeitig vielleicht den Mörder zu erwischen. ^^‘
Dass Chuuya erkannt wurde, ist ganz schönes Pech – und dann auch noch von diesem „sympathischen“ Menschen. xD
Haha, schön, dass es eine Genugtuung war, dass er am Ende mit Wein überschüttet wurde. xD Ich wollte so eine Wein-über-den-Kopf-Szene und das war der Mann, dem ich es am meisten vergönnt habe. xD
Nein, ich hab zwar überlegt, ob es weiter zu einer Prügelei eskalieren sollte, dachte dann aber, dass das wahrscheinlich zu viel wäre und dieser Typ dafür auch zu feig wäre. ;) Was die anderen mitmachen mussten, war schlimm genug… ^^‘

Ja, du hast recht… Im Endeffekt hat der Plan Lucy und Fukuzawas Einschreiten Lucy das Leben gerettet. ^^
Vielen Dank. *^* Ich dachte auch, dass Fukuzawa als ehemaliger Polizist in so einer Situation sofort weiß, was zu tun ist und wann Lucy lügt.
Deine Vermutungen, warum so gelogen hat, finde ich auch sehr spannend und gut durchdacht. :3
Keine Sorge, Lucy wird überleben und es hat ihr ganz sicher auch Mut gemacht, dass Fukuzawa sagte, er wäre froh darüber, dass sie lebt. *^*

Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass die Atmosphäre auch bei Atsushi so rübergekommen ist und dass du auch diese Vorahnung hattest… Irgendwie ist es ja gemein, mich darüber zu freuen, weil es so eine schreckliche Szene ist, aber es macht mich schon auch stolz, dass es so fesselnd geworden ist, wenn ich ehrlich bin. ^^‘
Wahnsinn, wie gut du dich in Atsushi hineinversetzen und seine Gefühle nachempfinden konntest. *^* Ich kriege richtig eine Gänsehaut. ^^‘
Wieder war ich beeindruckt, dass du Hawthorne gleich erkannt hast. ❤
Die Szene war wirklich schlimm, ich kann mich noch erinnern, wie aufgekratzt ich nach dem Schreiben war. ^^‘
Aber ich bin auch irgendwo zufrieden, wenn der ganze Horror und die ganze Todesangst rüber gekommen sind, an so einem brutalen Angriff gibt es nicht zu Beschönigen oder Verharmlosen… Ich kann mir nicht viele Dinge vorstellen, die noch schlimmer sind… u_u
Genau, zum Glück sind Akutagawa und Dazai gerade noch im letzten Moment zur Rettung gekommen, bevor Atsushi kastriert worden wäre und daran endgültig verbluten würde… :(
Schön, dass auch Dazais und Akutagawas Gefühle so deutlich zu spüren waren. *^*
Und wie einfühlsam du Akutagawas Gefühle analysieren, verstehen und nachvollziehen konntest, haut mich um. ❤
Wie du schon ganz am Anfang befürchtet hast, sind Dazais Selbstvorwürfe nach einem Angriff sehr stark… und Akutagawas Anklage verstärkt es noch. ^^‘
Oh stimmt… Die Begriffe „schneidend“ und „erdolcht“ passen erschreckend genau auf Atsushis Schicksal. Ich hab das irgendwie unbewusst so geschrieben, aber es hat sich irgendwie gut ergeben.
Aww, dein Gefühl für Details macht mein Herz glücklich.❤
Aber es tut mir auch so leid, dass du fast Tränen in den Augen hattest… Es ist eine wirklich traurige Szene geworden… gerade auch dadurch, dass Atsushi erst jetzt in dieser für ihn lebensbedrohlichen Situation die Geborgenheit und Fürsorge bekommt, die er sich eigentlich immer gewünscht hat. Dass es erst so weit kommen musste…
Wie wunderschön du das sagst „So wie Atsushi im Mondlicht mit seinem Selbst konfrontiert wird, wird er sich hier die Gefühle noch einmal umso stärker bewusst.“
Das rührt mich. *^* ❤
Nein, tatsächlich habe ich mir das beim Schreiben so gedacht… ^^‘ Dass Atsushi seinen nahenden Tod nicht akzeptiert und nicht länger fürchtet, weil er nicht mehr alleine, sondern sich so wohl in Dazais Armen fühlt…
Stimmt, der Cliffhanger war wirklich gemein – leider gerade deshalb auch zu verlockend 0:)

Ob Hawthorne und Dostojewski unabhängig von einander agieren ist eine wirklich gute Frage. ❤-❤
Ich glaube, das kommt im 21. Kapitel, also dem nächsten nach deinem letzten Review, ans Licht, also verkneife ich es mir dieses Mal, dich zu spoilern. ^^‘
Mit den mehreren Angreifern, also Hawthorne und Lucys Angreifer etwa, wollte ich aufzeigen, dass es allgemein eine gefährliche Gegend ist, nicht nur Dostojewski ist ein grausamer Gewalttäter, es gibt leider noch andere… :(

Ja, das stimmt… :( Gleichzeitig entladen sich so auch die Spannungen, die schon vorher zwischen Akutagawa und Dazai bestanden haben. Akutagawa hatte Dazai schon vorher vorgeworfen, „mit Menschen zu spielen“. ^^‘
Aber du hast völlig recht, die Frage „ob Dazai mit Atsushis schweren Verletzungen zufrieden ist“, ist eine sehr gemeine – schließlich hat das Dazai das nie gewollt. Außerdem hast du auch recht damit, dass Akutagawa selbst Atsushi einer Gefahr ausgesetzt hat… aber in dem Moment siegt bei ihm der Zorn. ^^‘

Oje, kein Wunder, dass dich das Kapitel so mitgenommen hat, wo du dich immer so toll in alle Charaktere hineinversetzt und mit ihnen mitfühlst. Du Arme… :‘S
Bitte fühl dich umarmt. :3
Und danke für dein vieles Lob *schnief* Das hab ich wirklich nicht verdient… ^^‘
Ich bin wirklich sprachlos, gerade von dir, meine Lieblingsautorin *heul*

Vielleicht sollte ich bei den Kapiteltitel besser aufpassen, dass sie nicht so viel verraten. xDD
Aber ja… ich kann mir auch vertrauenserweckende Ärzte als Mori vorstellen. Wenn er so grinst mit seinem Skalpell in der Hand würde mir als Patientin wohl Angst und Bange werden. xD
Aber im Canon ist er nicht der böse Mafiaboss, also hat Atsushi gute Chancen. ^^‘

Nein, nicht doch. :O Ich hab dir tausend Mal zu danken für deine wunderbaren, lieben und motivierenden Reviews. T^T ❤ Du ermutigst mich sehr damit, nach deinen Reviews bin ich mit meinen Texten immer zufriedener als vorher… ^^‘

Danke für alles! ❤

Liebste Grüße,
deine Rosa
10.05.2021 | 15:33 Uhr
Hey!
Ich lese schon seit Längerem deine Story, hatte bis vor kurzem allerdings kein Konto.
Ich liebe diese Geschichte! Die Story an sich ist einfach nur toll, aber auch dein Schreibstil ist super! Ich freue mich immer mega, wenn es ein neues Kapitel gibt und sie überraschen mich immer wieder! Mach weiter so und schreib bitte schnell das nächste Kapitel!
Viele Grüße
Angle of Death

Antwort von RosaMelancholia am 10.05.2021 | 20:22 Uhr
Schönen guten Abend, Angle of Death :)

Schön, dass du jetzt ein Konto hast. Und vielen Dank, dass du mir geschrieben hast. *^*
Es freut mich wirklich sehr, dass dir die Geschichte und mein Schreibstil gefallen.
Und dass du dich so auf die neuen Kapitel freust, motiviert mich zusätzlich. :)
Ich gebe mir Mühe, dass das nächste Kapitel bald fertig wird.

Herzliche Grüße,
Rosa
09.05.2021 | 19:35 Uhr
Ich bin zufällig auf deine Geschichte gestoßen und habe mich sofort in sie verliebt. xD
Also dachte ich mir, ich lasse einfach mal ein Review da.
Ich mochte die Anfangsszene wirklich, wo Atsushi und Akutagawa nach Dazai gefragt haben, ich fand es wirklich interessant das Chuuya davon ausgegangen ist das er gestorben sei, was ja auch passiert wäre hätte sich Dostojewski nicht dagegen entschieden.
Allgemein war der Abschnitt mit ihm wirklich sehr schön und traurig zugleich.^^
Tatsächlich, das Dazai lebt hatte ich mir schon gedacht XD
Weil wenn er wirklich sterben würde, würde denke ich dort das Kapitel enden und man würde sich noch mehr auf Dazai fokussieren als man es eh schon getan hat. Ich hatte aber keine Ahnung wie du es löst das er noch am Leben ist und ich finde das du es wirklich, wirklich gut hingekriegt hast!
Was ich etwas komisch fand ist das, als sich Atsushi, Akutagawa und Dazai wiedergegeben haben, die Würgemale nicht aufgefallen sind. Aber ich vermute eher, dass dies so beabsichtigt wurde, da sie ein paar Sätze davor so hervorgehoben wurden.
Aufjedenfall schönes Kapitel :> (und Geschichte xD)
LG Nanika

Antwort von RosaMelancholia am 10.05.2021 | 20:38 Uhr
Schönen guten Abend, Nanika :)

Aw, es ist schön zu hören, dass dir die Geschichte auf Anhieb gefallen hat.
Vielen Dank, dass du mir auch geschrieben hast. :)
Stimmt. Chuuya ist da gleich vom Schlimmsten ausgegangen, vor allem auch, weil er erst vor kurzem Dazai gesagt hat, dass er sich endgültig für oder gegen das Leben entscheiden soll…
Dann hast du ja mich gleich durchschaut. xD
Ja, jetzt wo du es sagst und ich darüber nachdenke... Du hast recht, automatisch würde man sich dann mehr auf Dazai konzentrieren – seine letzten Worte, seine letzten Gedanken -, anstatt zu Dostojewski überzugehen… ups… ^^‘
Aber es freut mich, dass du es dennoch gut gelöst fandest. :)
Genau, das war Absicht… Es ist zu dunkel, als dass es Akutagawa und Atsushi schon gesehen hätten. Aber das kommt nicht ;)
Vielen Dank fürs Review.

Viele schöne Grüße,
Rosa
09.05.2021 | 10:05 Uhr
Guten Morgen, meine liebe RosaMelancholia ❤

Ich fand es richtig schön, dass Chuuya auch so betroffen und besorgt um Dazai war. Man hat auch richtig bemerkt, wie viel Mitgefühl er für Atsushi und Akutagawa hatte.
Ich hatte mir auch erhofft und gedacht, dass sie zu Chuuya gehen würden, denn wenn ihnen jemand weiterhelfen kann, dann wohl er. Er und Dazai haben immerhin zusammen Nachforschungen angestellt, zusätzlich kennt er Dazai lang und gut genug.
Irgendwie bereitet Dazai den anderen immer wieder Sorgen und Umstände, aber man muss ihn dennoch einfach gern haben. ^^

Ich fand die kleine Rückblende, die über Dostojewski und Jelisaweta handelte, wieder richtig schön. Je mehr ich über Jelisaweta lese, desto mehr mag ich sie auch und umso trauriger ist es, dass sie längst tot ist... Sie war wirklich eine wundervolle Frau. So gütig, mit einem großen und warmen Herz.
Die Beschreibung dieses Alptraumes war unglaublich gut und teilweise wirklich unheimlich. Also bei so einem Traum, würde ich auch schweißgebadet aufwachen, ganz sicher.
Natürlich war Nikolai sofort zur Stelle, um sich um Dostojewski zu kümmern. Etwas anderes habe ich auch nicht erwartet. Er kümmert sich schon rührend um seinen Freund und bemüht sich sogar, ihn zum Lachen zu bringen. Auch wenn es etwas unpassend war und nicht funktioniert hat, aber der Gedanke dahinter zählt! Und seine Witze waren so richtige Flachwitze, da musste ich schon lachen xD
Das Fräulein Haruno tut mir richtig leid... Sie hatte keine Ahnung, dass sie geradewegs in ihr Verderben läuft. Sie war so unschuldig und naiv, hach...

Dazai hatte echt Glück, dass Dostojewski ihn nicht getötet hat. Im Nachhinein wird der liebe Dosti das aber bestimmt bereuen, denke ich.
Ich denke auch, dass Dazai verschont wurde, weil Dostojewski ihn durchschaut hat und wusste, dass er hier sterben wollte. Und er nimmt ihn als Gegner auch nicht vollkommen ernst, jedenfalls nicht so sehr, wie es bei Ranpo der Fall gewesen war. Sie haben sich zwar gegenseitig durchschaut, aber noch ist Dostojewski im Vorteil.
Sigma tut mir auch richtig leid. Er wird in all das einfach hineingezogen, muss tun, was man ihm sagt und ihm wird dadurch ein großes Risiko aufgebürdet. Er ist doch bloß ein Mann, der sein Casino liebt und sein Leben leben will. :(
Ich fand es aber richtig toll, dass Dazai ihn nicht verraten wird und sein Leben nicht zerstören will. Natürlich nutzt er das auch aus, um als Gegenleistung Informationen zu erhalten, aber immerhin! Sigma konnte ihm zwar nicht sehr viel sagen, aber dennoch hat er eine wichtige Information erhalten. Und zwar, dass Dostojewski und Gogol am Sonntag in ihre Heimat zurückkehren wollen.

Es war so süß, wie Atsushi und Akutagawa sich gefreut haben, als sie Dazai endlich gefunden hatten. Das hat mich so richtig glücklich gemacht! Sie dürfen nicht darauf vergessen, Chuuya Bescheid zu sagen, damit er sich auch keine Sorgen mehr macht. Sonst wird er noch krank vor Sorge ^^
Es wundert mich allerdings schon, dass Atsushi und Akutagawa die Würgemale bis jetzt überhaupt nicht bemerkt haben. Oder ist es dafür noch zu dunkel? Denn verstecken kann er sie ja nicht, also müssen sie deutlich zu sehen sein. Und wenn die Beiden sie schlussendlich bemerken, wird es interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass Akutagawa Dazai zuerst Vorwürfe machen würde und Atsushi einfach schockiert und voller Sorge ist. Das wäre Akutagawa natürlich auch, aber er würde es nicht so deutlich zeigen, zumindest nicht sofort. Also da bin ich noch gespannt. ^^
Atsushi hat natürlich vollkommen recht. Sie dürfen keine Zeit verlieren und sollten sofort mit der Polizei sprechen oder selbst etwas unternehmen, bevor Dostojewski entkommen kann. Es darf doch nicht alles umsonst gewesen sein. Vor allem muss der nächste (oder letzte) Mord verhindert werden! Ich bin richtig gespannt, was sie als nächstes tun werden und was noch passieren wird.

Das war - wie immer - ein wundervolles Kapitel und ich kann das nächste kaum erwarten. Vielen Dank dafür! ❤

Ganz liebe Grüße

Antwort von RosaMelancholia am 10.05.2021 | 21:17 Uhr
Wunderschönen guten Abend, liebe Jessica Christiane ❤

Ich hab mir schon gedacht, dass du dich über Chuuyas Auftritt freuen würdest. *^*
Wurde auch mal wieder Zeit, dass Chuuya vorkommt.
Genau… Wenn Dazai Chuuya nicht gerade nervt und zur Weißglut bringt, verstehen sie sich gut und macht sich Chuuya auch Sorgen um ihn. ^^
Das stimmt. Neben Akutagawa kennt Chuuya Dazai am längsten und hat auch am meisten Einblick in die Nachforschungen…
Das hast du schön gesagt und ich denke, das trifft es sehr genau. :3

Es freut mich sehr, dass dir die kleine Rückblende so gefallen hat. Auch bin ich glücklich, dass der OC gut ankommt, damit habe ich ja kaum Erfahrung. ^^‘
Schön, dass der Alptraum so stark rübergekommen ist. :)
Ja, das stimmt, es war ein heftiger Traum… ^^‘
Haha, ja, Gogol. xD So fokussiert wie er auf „Dosti“ ist, musste er natürlich an seiner Seite bleiben. Und ich dachte, dass mit den Witzen würde gut zu ihm passen. xD
Haha, stimmt. xD Ich wollte solche Flachwitze, die so flach sind, dass es beinahe schon wieder lustig war… ^^‘

Stimmt, arme Haruno… Sie tat mir auch leid :(
(Darum bin ich nicht so viel darauf eingegangen.) ^^‘

Stimmt, da hatte Dazai echt Glück (auch wenn er das im ersten Moment nicht so empfunden hat).
Für „Dosti“ ist es aber ein gewisses Risiko…
Genau. Einerseits hat „Dosti“ Dazais Hintergedanken durchschaut, andererseits denkt er, dass er von Dazai sowieso nicht mehr aufgehalten werden kann. Auch das Lavendelöl und dass „Dosti“ von seiner Krankheit noch ein bisschen schwach war, spielen da mit hinein. Und natürlich die Tatsache, dass „übermorgen“ alles vorbei ist. ^^ „Dosti“ glaubt, dass Dazai in den zweiten Tagen nichts mehr ausrichten kann und fühlt sich somit im Vorteil, wie du schon so schön geschrieben hast. :)

Ja, das stimmt…
Ich wollte Sigma so eine ähnliche Rolle wie im Canon geben, deswegen wird Sigma von „Dosti“ in die ganzen Geschehnisse verwickelt, obwohl er selbst ein ganz anderer Typ Mensch ist und nur sein Casino und seine Freiheit will…
Ich hoffe, es hat zu Dazai gepasst, aber ich denke, Dazai ist kein Unmensch, der Sigma einfach alles kaputt macht. ^^‘
Aber ein paar Informationen als Gegenleistung kann er trotzdem verlangen, oder? xD
Du hast recht, das ist sogar eine sehr wichtige Info für Dazai….

Naw. Ja, die Drei, ein Dreamteam… *^*
Es freut mich sehr, dass es dich glücklich gemacht hat.
Du hast recht, hoffentlich vergessen sie nicht im Eifer der Freude darauf, Chuuya zu informieren (obwohl es würde ihnen aber auch ähnlich sehen, es zu vergessen und den armen Chuuya so im Ungewissen zu lassen. xD)

Genau, sie haben die Würgemale wegen der Dunkelheit noch nicht gesehen… Aber das kommt noch. ;)
Stimmt, genauso stelle ich mir die Reaktionen von Atsushi und Akutagawa auch vor… Akutagawa würde es deutlich schwerer zu fallen, Mitgefühl und Sorge zu zeigen, er würde wirklich eher erst mal aufgebracht sein. ^^

Das stimmt. Wenn sie nicht schnell sind, entkommen ihnen die Täter noch…
Wäre echt schade, wenn sie am Ende trotz ihrer Bemühungen und Nachforschungen (und nach den Verkleidungen) dann nichts erreicht hätten… ^^‘
Schön, dass du so gespannt bist. Hoffentlich gefallen dir auch die letzten Kapitel. :3

Ich danke dir vielmals für dein langes, ausführliches und liebes Review. ❤-❤
Es ist echt lieb, dass du mir so treu schreibst. :)

Liebste Grüße,
deine Rosa
09.05.2021 | 00:01 Uhr
Einen wunderschönen guten Abend liebe Rosa ^^
Zufällig habe ich gerd den Altert noch gesehen- und hab mich riesig gefreut, das es weitergeht. Da hab ich mich doch direkt auf das Kapitel gestürzt. :3

Ich habe mich richtig gut mit Atsushi und Akutagawa identifizieren können. Da hat man als Leser richtig mitgebangt und mitgelitten. Vor allem weil Chuuya auch so einfühlsam war. Das hast du wunderbar rüber gebracht. Wenn Dazai ihm nicht gerade den letzten Nerv raubt kann Chuuya wirklich eine sehr feinfühliger Mensch sein. Das sieht man bei ihm nicht so oft, aber ich finde das sehr passend :D

Der Traum von Dostojewski war schaurig gut beschrieben. Aber was soll ich sagen? Ich gönn es ihm. Ja, ich würde sagen das hat er verdient.
Seine Verlobte scheint eine furchtbar nette Person gewesen zu sein. Wirklich Schade, dass es für die Beiden so ausgehen musste und das Dostojewski es so schlecht verarbeiten kann.
Gogols Witz kannte ich selbst noch gar nicht XD

Haruno und ihre Katzenvernarrtheit- ja, das ist mir aufgefallen. Ein schönes Detail ^^

OMG! Dazai lebt! TvT Ich habe es nicht mehr zu hoffen gewagt...
Du kannst dir nicht vorstellen wie ich mich über die Zeile gefreut habe- danke, dass er nicht sterben musste! Das hat er wirklich noch nicht verdient, er muss sich für seinen Tod schon ein wenig mehr anstrengen.
Ein hoch auf das Lavendelöl- das war es doch, was Dostojewski letztendlich davon abgehalten hat, oder? Und die damit verbundene Erinnerung an seine Frau. Natürlich könnte es auch seine Krankheit gewesen sein.
Ein spannender Schritt, weil es durchaus ein Risiko für den Plan der Russen darstellt- Dazai weiß zu viel.

Sigma hast du mir sehr sympathisch gemacht! Der Arme möchte einfach nur in Ruhe sein Geschäft führen und wird einfach so in alles hineingezogen... er wirkt sehr ehrlich, doch entschuldigt ihn das nicht völlig. Er hätte sich früher Hilfe holen können.

Also dieser letzte Mord ist mir wirklich noch ein Rätsel... noch schrecklicher als zuvor? Viel schlimmer kann es eigentlich nicht werden, außer das Alter des Opfers sinkt oder die Anzahl der Opfer steigt. ... vielleicht eine Art Anschlag? Der Sonntag scheint mir auffällig zu sein- das würde ja eigentlich auf die Kirche hindeuten. Aber da sind bestimmt nicht genug Leute ^^' Und ich weiß nicht ob Dostojewski sich das in seinem religiösen Fanatismus traut. Wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass er sich bei Gott für das ihm angetane Unrecht rächen will.
Dazai scheint ja schon eine Vermutung zu haben... ich werde weiter knobeln, vielleicht komme ich ja noch drauf :D

Ich danke dir für das superspannende Kapitel und Dazais Wiederbelebung ^^
Hoffentlich können die drei jetzt ein wenig länger zusammen bleiben (wobei ich mir das manchmal super anstrengend vorstelle: Sie brauchen eine gute Streitkultur! ... wobei, ich kann mir Atsushi nicht in einem Streit vorstellen... ach, die schaffen das schon ^^)
Liebe Grüße,
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 10.05.2021 | 21:45 Uhr
Einen wunderschönen guten Abend liebe Iruka

Wow, wie lange bist du denn aufgeblieben für das neue Kapitel? ❤
Dass du dich gleich darauf gestürzt hast, haut mich richtig um. *^*

Schön, dass du in dieser Situation so mit Atsushi und Akutagawa mitfühlen konntest.
Genau das war auch mein Gedanke. xD Chuuya und Dazai kennen sich doch schon lange… Sie können eben nicht mit und nicht ohne einander. ^^‘
Aber sie liegen sich gegenseitig schon am Herzen, auch, wenn sie sich zanken. :)
Es freut mich sehr, dass du das passend fandest, überhaupt bei deiner originalgetreuen Charakterdarstellung. :3

Danke, es freut mich, dass der Traum so gut rübergekommen ist.
Und ich kann verstehen, dass du es ihm gönnst. xD
Aber ich bin glücklich, dass du auch den OC magst. *^*
Was seine Verlobte angeht, hab ich mich bemüht, dass es so tragisch wie möglich wird – was wäre ein „böser“ Charakter ohne tragischen Hintergrund? ;)
Schade ist es aber schon, das stimmt…
Gogols Flachwitz hab ich im Internet gefunden und fand ihn ganz passend. xD

Toll, dass dir Harunos Katzenvernarrtheit so aufgefallen ist.
Zwar wollte ich nicht so richtig auf ihr trauriges Schicksal eingehen, aber es zumindest erwähnen und Haruno in den wenigen Zeilen irgendwas „Einzigartiges“ geben… Da fiel mir aber auch nur die Katzenvernarrtheit ein. xD

Aw, ich bin gerade sehr gerührt, dass du dich so über Dazais Überleben freust. T^T
Hahaha und da hast du recht. xD So einfach darf man es nicht ihm nicht machen. xD
Du hast recht, das Lavendelöl und „Dostis“ Krankheit haben auch hineingespielt, warum er Dazai nicht getötet hat…
Aber auch Dazais Lebensmüdigkeit und „Dostis“ Glaube, dass Dazai in den zwei Tagen, bevor „alles vorbei ist“ ohnehin nichts mehr tun kann, um ihn aufzuhalten, haben eine große Rolle gespielt. ^^
Aber so wie du sagst, bedeutet Dazai ein Risiko, da er zu viel weiß. ;)

Schön, dass du Sigma so sympathisch fandest. ^^
Ich wollte ihm so eine ähnliche Rolle wie im Canon geben, also dass er eigentlich nur sein friedliches Leben führen will, aber in diese Dinge mithineingezogen wird… ^^‘
Aber es stimmt, es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben, als einfach zu tun, was die Russen von ihm wollten…

Es ist zumindest Dazais Vermutung, dass es noch schrecklicher werden soll… :(
Deine Gedanken und Überlegungen dazu finde ich aber sehr spannend. *^*
Stimmt, einerseits wäre „Dosti“ so eine Racheaktion an Gott zuzutrauen, andererseits wäre es für jemand Gläubigen auch ein sehr schwierig…
Ich kann mir gut vorstellen, dass du noch darauf kommst. Du hast schon ein paar Mal Ranpo Konkurrenz gemacht. *^* Ein Hinweis gab es aber schon in dem Kapitel, wo „Dosti“, Gogol und Iwan zusammen waren. ;)

Nichts danken, ich habe vielmehr für dieses motivierende Review zu danken, das du mir noch mitten in der Nacht geschrieben hast. ❤
Stimmt, es wäre schön, wenn die Drei jetzt endlich ihre Zeit zusammen genießen könnten. ^^
Ich kann mir eigentlich auch keinen streitenden Atsushi vorstellen… Naja, vielleicht ein bisschen, so wie er mit Akutagawa auf dem Schmugglerschiff für Kyouka gekämpft hat. Aber wenn es nicht gerade um so etwas Wichtiges geht, wird Atsushi wahrscheinlich eher nicht streiten, oder? ^^‘
Ich glaube auch… Wenn sie sich mit Gewalttätern anlegen, kommen sie untereinander hoffentlich auch irgendwie klar… :)

Vielen Dank nochmals ❤

Liebste Grüße,
deine Rosa

PS: Deine superspannenden, genialen Kapitel habe ich bereits verschlungen, aber die wohlverdienten Review kommen leider erst morgen… Ich bin heute schon ein bisschen erledigt und will dir keinesfalls etwas Halbherziges schreiben. ^^‘
Außerdem bin ich traurig, dass es vorbei ist... Warum ist die Geschichte schon abgeschlossen? T_T
04.05.2021 | 17:08 Uhr
Liebe Rosa!^^

Ich habe mich schon so gefreut endlich weiterzulesen und werde in diesem Review Kapitel 14 und 15 abdecken.*^*

Endlich kehrt Atsushi nach Hause zurück!*-* Atsushis Freude und sein leichtes Herz hast du so schön dargestellt. Und dass Akutagawa ihn auffängt, als er beinahe stürzt, war auch ein wunderbares Detail, weil er ihm nun Halt gibt. Auch, wenn er noch immer nicht recht zu seiner eigenen Freundlichkeit stehen kann, so drückt Akutagawa doch seine Sorge aus. Wenn auch im üblich rauen Tonfall. Dass er Atsushi durch das Auffangen quasi im Arm hält, war echt niedlich. Aber dass Atsushi immer noch eine Kluft zwischen sich und Akutagawa fühlt, ist wohl mehr als verständlich. Schade, dass Dazai nicht da war. Aber das gibt den beiden die Chance, sich miteinander auseinanderzusetzen, ohne Dazais „Anleitung“. Dass die beiden alleine sind, bringt eine große Spannung hinein. Ich finde toll, dass Akutagawa sich so offen entschuldigt hat. Das ist ein großer Fortschritt für ihn. Mir tut es Leid, dass Atsushi sich trotz seiner Entschuldigung noch immer die Schuld gibt und es auf seine eigene Einfalt schiebt und darauf, dass er eine Last war. Aber das ergibt für seinen Charakter mehr als Sinn, hat er mit extrem niedrigem Selbstbewusstsein zu kämpfen. Besonders überrascht hat mich der Umschwung, dass Atsushi jetzt sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will. Das finde ich toll und das ist auch ein großer Schritt für Atsushi. Allerdings schwingen auch darin seine Selbstzweifel mit, da er fürchtet, sonst nicht würdig zu sein, an Akutagawas und Dazais Seite sein zu können. Aber wie schön, dass Akutagawa jetzt auch Respekt vor Atsushi gewonnen hat. Doch damit schwingt auch mit, dass dies ein steiniger Weg sein könnte – so denkt er, dass Atsushi seine reine Unschuld gegen mehr Selbstbestimmung tauschen möchte. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Denn Akutagawa hat recht, mit Selbstbestimmung kommt auch, Verantwortung zu übernehmen und dann ist man nicht mehr „rein unschuldig“. Über Akutagawas Hustenanfall habe ich mich sehr erschrocken…der Ärmste…Ein Glück war Atsushi zur Stelle und hat ihm geholfen. Ich war sehr überrascht, dass die körperliche Berührung, als die Finger der beiden sich berührt haben, so viel in Akutagawa ausgelöst hat, dass er zurückgezuckt ist. ;) Ich denke, der Kuss von Atsushi hat auch eine Menge in ihm ausgelöst, was er erst einmal verarbeiten muss und so eine kleine Berührung gießt da natürlich Öl ins Feuer, drastisch ausgedrückt.^^ Mir tut Atsushi Leid, dass er die Worte von Akutagawa noch immer für wahr hält. Doch gleichzeitig erkennt er, dass Akutagawa ihn nun beschützen wollte. Und möchte er sich verändern, um Dazai und Akutagawa beschützen zu können. Diese Erklärung fand ich sehr beeindruckend. Einerseits wirkt Akutagawa so herablassend, andererseits zu liebevoll, wie er Akutagawa durchs Haar wuschelt. Dass Atsushi Akutagawa plötzlich umarmt hat fand ich wirklich sehr schön – das hat noch einmal seine Worte unterstrichen, dass er tatsächlich sein Schicksal in die Hand nehmen will und Initiative ergreifen möchte. „Sekunden verrannen und wurden zu Minuten“ ist so ein schöner Satz und wie die beiden so lange aneindergeschmiegt bleiben…awww! :3
Den Kuss zwischen den beiden hast du auch sehr intensiv beschrieben und ich denke, der Kuss ist auch ein Zeichen dafür, dass Atsushi deutlich macht, eben kein Kind mehr zu sein. Hat Atsushi bei Dazai noch um einen Gute-Nacht-Kuss gebeten (was ja auch durchaus etwas ist, was Kinder machen) und war der Kuss von Akutagawa bei ihrem Wiedersehen quasi eine Affekthandlung, ist dieser Kuss rein unplatonisch, ganz bewusst und Atsushi ergreift dazu auch noch die Initiative. Ich kann mir gut vorstellen, dass Akutagawa erschrocken ist. Doch, dass er vor dem Lösen des Kusses ihn noch einmal erwidert, macht deutlich, dass er durchaus nicht abgeneigt ist. Wie er seine Unterlippe berührt, als könne ihm der Speichel „den Grund des Kusses“ verraten, ist eine tolle Formulierung und unterstreicht noch einmal Akutagawas Verwirrung. Er scheint auch für Atsushi Gefühle zu haben, sonst würden ihm nicht Dazais Worte im Kopf herumgeistern. Beide wissen nicht, warum sie so handeln, sind ungestüm und vorsichtig und verletzlich zugleich – ein schöner Kontrast. Atsushis Abwesenheit und die Wiedervereinigung haben so viele Gefühle ausgelöst und gesteigert (denn das Geheimnis, das Atsushi Gogol verraten hat, macht deutlich, dass Atsushi schon länger Gefühle vor Akutagawa hat). Und diese Gefühle entladen sich in diesem Moment der Zweisamkeit. Die letzten Worte für den Absatz waren übrigens toll gewählt: Akutagawas Lippen schmecken nach Blut. Einerseits zeigt das, wie intensiv der Kuss war, dass Atsushi das schmeckt…andererseits mache ich mir große Sorgen um Akutagawa, die Krankheit scheint schlimmer zu werden und das macht mir große Sorgen. .___.“

Ich habe mich so, so gefreut, einen Absatz aus Dostojewskis Sicht zu lesen!*^* Zuvor hat man ihn ja immer nur aus der Außensicht von anderen Charakteren präsentiert bekommen oder durch Dokumente. Du hast ihn wirklich großartig geschrieben! Er ist so ein komplexer Charakter in deiner Geschichte und du hast ihn und seine Gedanken herrlich geschrieben!*-* Er tut mir schrecklich Leid in dieser Umgebung. Dir ist es auf eindringliche Weise gelungen, eine ganz besonders trostlose, kalte Atmosphäre aufzubauen. Die Feuchtigkeit und die Ratten (die wahrlich „Ratten in einem Totenhaus“ sind, denn ist das Totenhaus im gleichnamigen Buch nicht auch ein Gefängnis? Eine tolle Anspielung^^)…*schauder* Und dass es Dostojewski so schlecht geht und er so hohes Fieber hat, dass er nicht einmal weiß, ob er die Ratten halluziniert oder nicht…Der Ärmste…ebenso wenig weiß man, ob es sich um die Vergangenheit mit Jelisaweta um eine Halluzination oder eine Rückblende handelt, so fließend gehen Gegenwart und Vergangenheit ineinander über. Es ist schrecklich traurig, wie er sie sich an seiner Seite wünscht und möchte, dass sie sich um ihn kümmert. Jelisaweta war so ein warmherziger, liebevoller Mensch und auch Dostojewski ist so liebevoll mit ihr umgegangen. Wie er sagt, dass er sich nicht verzeihen könnte, wenn sie krank wird…aww…und vor dem Hintergrund, dass sie am Ende sogar stirbt und Dostojewski sich das vermutlich noch weniger hat verzeihen können… :,( Jelisaweta ist so liebevoll, wie sie bei ihm bleibt und sich um ihn kümmert. Und wie Dostojewski darauf reagiert, wie wohl und geborgen er sich fühlt, nicht alleine zu sein. Wie sie sich kennengelernt haben, ist auch eine tolle Szene, ich habe die ganze Zeit gelächelt, als ich sie gelesen habe. Sie hat ihm seine Mütze gebracht, die er verloren hat und war von seinem Cellospiel beeindruckt. Ich finde auch die Symbolik dahinter toll und gleichzeitig so tragisch, dass sie ihm etwas Verlorenes wiedergebracht hat – während er sie unwiederbringlich verlieren wird. Scheinbar hat Jelisaweta gleich Eindruck auf Dostojewski gemacht. Allerdings ist er wohl bei seiner Einladung voll ins Fettnäpfchen getreten.^^“ Irgendwie war es auf positivste Art seltsam, Dostojewski derartig hilflos und überfordert in dieser sozialen Situation zu sehen. Das hat ihn so herrlich menschlich gemacht. Er ist hier nicht das Mastermind, derjenige, der die Strippen zieht und Morde orchestriert. Er ist einfach nur ein junger Mann, der sich auf den ersten Blick verliebt hat und ziemlich ungeschickt versucht, Zeit mit der Frau zu verbringen und sein bestes gibt, seinen Fehler wiedergutzumachen. Aber wie schön, dass Jelisaweta erkannt hat, dass er es nicht böse gemeint hat und das eine aufrichtige Einladung war – schade nur, dass sie keine Zeit hatte, aber dass sie ihm angeboten hat, ihn zu begleiten, zeigt, dass sie durchaus auch Interesse an ihm hat. Du hast Jewlisawetas Schönheit übrigens wunderbar beschrieben.^^ Awww und scheinbar hat Jelisaweta bereits länger ein Auge auf Dostojewski geworfen und ihm immer beim Cellospielen zugehört, sie ist sogar extra immer um die Zeit gekommen.*-* Es ist wunderbar, wie die beiden sich über die Oper und Musik unterhalten können, sich für dieselben Dinge begeistern und sich austauschen können. Die Szene hat mein Herz berührt. Ganz besonders auch, wie die beiden sich gleich mit Vornamen ohne Vatersnamen ansprechen und so eine starke, intime Bindung beweisen. „Ich bin nur überwältigt, dass Sie gleich für mich meine liebe Jelisaweta sind. […] Dann will ich aber auch gleich ihr Fjodor sein.“ Awwww!! <3
Du stellst ihre Beziehung so wunderschön da, es ist einfach nur herzerwärmend.*-* Ich finde toll, wie du die Musik nutzt, um ihre gemeinsame Bindung zu unterstreichen. Wie sie ihn in der Einkaufstraße mit ihrem Gesang begleitet oder wie Dostojewski selbst den Wunsch bekommt, zu komponieren, etwas zu schaffen, weil er Jelisaweta so liebt (übrigens mag ich seine sanfte Art zu scherzen, wie er sagte, das Stück wäre von einem unbekannten Komponisten namens Dostojewski ^^). Seine Gefühle beschreibst du so wunderschön, seine Dankbarkeit für Liebe und Gegenliebe. Den Kuss der beiden hast du auch so intensiv beschrieben und hach…der Heiratsantrag war auch so schön!*-*
Allerdings…geht es von dort aus den Bach hinunter… .___.“
Es ist wirklich tragisch und furchtbar, dass Jelisaweta von ihren Eltern einem anderen Mann versprochen wurde. :( (Übrigens auch toll, wie der Kamarasov heißt.^^ Ach, ich muss das Buch auch unbedingt mal lesen…^^“ Ist Jelisaweta eigentlich auch nach einem Charakter aus Dostojewskis Werk benannt?^^). Es tut mir schrecklich Leid, dass die beiden in solche Verzweiflung gestürzt sind. Wie Dostojewski vollkommen verzweifelt vor dem Ofen sitzt und nicht weiß, was er tun soll…und dann Jelisaweta kommt, ebenfalls vollkommen verzweifelt und ihm ihre Liebe versichert. Wie beide in ihrer Verzweiflung vollkommen unrealistische Pläne schmieden und Jelisaweta schließlich erschöpft einschläft. Die Szene war so unheimlich berührend und das steigert sich nur noch, als Jelisaweta ihn bittet, ihr beim Entkleiden zu helfen (ein äußerst sinnlicher Moment) und ihn darüber hinaus bittet, mit ihm zu schlafen. Es lag so viel Spannung und Konflikt in der Szene und ich mag sehr, wie du den zeitgenössischen Kontext und Werte in diesen Konflikt eingebaut hast. Ich kann vor diesem Hintergrund beide Seiten sehr gut verstehen. Jelisaweta sieht darin eine Lösung, da der Teehändler kein Interesse mehr an ihr hätte und die Eltern dankbar wären, wenn Dostojewski sie „noch“ zur Frau nimmt (sie nimmt damit quasi ihr Schicksal selbst in die Hand). Für Dostojewski ist das jedoch ein enormer Verstoß gegen seine Werte und er möchte Jelisaweta nicht „entehren“ und ihr damit gesellschaftlich extrem schaden, indem er vor der Ehe mit ihr schläft und er bleibt auch standhaft. Zumindest für diesen Moment. Ich finde traurig, dass er das Geld nicht auftreiben konnte und man kann nur erahnen, wie verzweifelt Dostojewski gewesen ist. So verzweifelt, dass er seine eigenen Werte verraten und aus seiner Sicht Jelisaweta in Gefahr gebracht hat und letztendlich haben sie miteinander geschlafen. Es ist schrecklich, dass die Eltern nicht locker lassen und mehr an dem Geld und dem Prestige interessiert sind, als das Wohl ihrer Tochter. Dass sie Jelisaweta sogar einsperren und Dostojewski am Ende gar nicht mehr an sie herankommt…Das ist wirklich grausam…Ich war sehr erleichtert, dass man doch noch Jelisawetas Stimme gehört hat und sie sich gegenüber ihrer Mutter durchgesetzt hat, um mit ihm sprechen zu können. (Übrigens ist die Aussage der Mutter, dass Jelisaweta krank ist, vielleicht ein Hinweis darauf, dass sie schwanger ist?^^) Und tatsächlich vertraut Jelisaweta ihm die Schwangerschaft an, dieser Moment war so wunderschön und berührend und es ist so herzergreifend, wie Dostojewski ihr um den Hals fällt und sich so sehr freut und die Zukunftspläne plötzlich ganz nahe sind.*-* Da ist mir richtig das Herz aufgegangen.*-* Aber leider holt die Realität die beiden ein…Es ist einfach schrecklich, was geschehen ist, beide tun mir unendlich Leid. Es bricht mir das Herz. Und in der Gegenwart Dostojewskis Reue und seine Trauer zu lesen, die du so intensiv dargestellt hast, ist wirklich schmerzhaft. Wie er sich fragt, ob er sich zu viel gewünscht hat…dabei wollte er einfach ein glückliches Leben und eine Familie… :,(
Ich habe mich sehr erschreckt und gesorgt, als plötzlich Schritte zu hören waren. Wie Dostojewski Jelisaweta gesehen hat bzw. glaubt, sie zu sehen, war so intensiv und eindrücklich. Du beschreibst seine Wahrnehmung von Jelisaweta so deutlich und gleichzeitig ist er vom Fieber verklärt und geschwächt. Es ist so herzergreifend, dass er lächelt, weil er denkt, sie ist ihn besuchen gekommen. Wie er sich an sie schmiegt in seinem fiebernden, geschwächten Zustand und dadurch Trost findet…das ist so rührend…Es ist toll, dass du Dostojewski so verletzlich gezeigt hast. Einerseits könnte man Dostojewskis Empfinden als Halluzination erklären…andererseits wirkt die ganze Situation irgendwie seltsam. Seltsam auf eine Art und Weise, die Dostojewski in seinem verklärtem Zustand vielleicht gar nicht wahrnimmt. „Jelisaweta“ antwortet nicht auf seine russische Ansprache, spricht aber perfekt japanisch. Auch ist ihr Kleid rauer – eine weitere Unstimmigkeit. Und dann die Situation, dass noch zwei weitere Personen/Wachleute(?) anwesend sind, was dafür spricht, dass „Jelisaweta“ reingelassen wurde und tatsächlich existiert. Dann der allerletzte Satz, der vermutlich die Bombe hat platzen lassen. Was, wenn jemand (Ango?) Dostojewkis Fieber und seine Wahnvorstellungen ausnutzen will und ihm vorspielen will, seine Geliebte wäre gekommen, vor der er gestehen soll. Oh mein Gott…was für ein Twist…
„Liebe“ ist übrigens ein unheimlich passender Titel für das Kapitel!*-* Der Titel schlägt perfekt den Bogen zwischen Akutagawa/Atsushi und Dostojewski/Jelisaweta – in beiden Fällen geht es um Liebe. Aufkeimende Liebe, zarte Liebe, stürmische Liebe, verzweifelte Liebe.

Und das nächste Kapitel hat meine Annahme bestätigt und ich finde toll, wie geschickt du die Hinweise darauf eingeflochten hast.^^ Wie schrecklich, Dostojewskis kranken Zustand und den Schmerz über seine Gelobte derartig auszunutzen. Er kann sich ja kaum bei Bewusstsein halten. Und auch Ango zeigt Zweifel daran, ob die Aussage überhaupt etwas wert ist. Doch, dass er zu solchen Mitteln greift, macht erneut deutlich, dass er unter hohem Druck steht. Ich kann mir gut vorstellen, dass er unter hohem Druck zu derartigen Maßnahmen greift und dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ folgt. Dostojewski tut mir Leid, dass er so zusammengesunken und geschwächt ist. Die Situation ist so unendlich spannend – gerade weil fraglich ist, ob Dostojewski die Lage trotz seines Zustandes durchschaut. Denn er zählt ja nur Sachen auf, die nichts mit dem Mordfall zu tun haben. Übrigens finde ich es traurig und interessant, was mit dem Jungen im Internat vorgefallen ist. Was der Junge gesagt und getan hat, ist einfach schrecklich. Natürlich ist es auch schlimm, was Dostojewski getan hat. Aber es bringt noch einmal eine andere Perspektive hinein, als die, dass er ein „Verrückter“ ist, der grundlos Schüler verprügelt. Das Gespräch nimmt eine immer spannendere Wendung und ich konnte gar nicht aufhören, zu lesen.*-* Einerseits habe ich gedacht, dass Dostojewski die Lage durchschaut, weil er genau die Aussagen wiederholt, die er bei Ango gemacht hat und sogar Reue zeigt. Andererseits hat er Gontscharows vollen Namen angegeben und den Verdacht eindeutig auf ihn gelenkt, indem er das Blut an seiner Kleidung erwähnt hat. Etwas, was er vielleicht bei klarem Verstand nicht getan hätte. Aber vielleicht ist das auch Teil seines Plans, den Verdacht auf Gontscharow zu lenken und sich selbst als bedrohtes Opfer darzustellen? Gleichzeitig wirkt der arme Dostojewski so wirr…vielleicht sagt er tatsächlich die Wahrheit. Mir tut er so Leid, wie er immer sagt, wie müde er ist…statt sich um seine Krankheit zu kümmern, wird sein Zustand ausgenutzt, um eine Aussage aus ihm herauszukitzelen. Es hat mich übrigens auch erschreckt, wie Ango auf Dostojewski gezielt hat, weil er die Schreibkraft dazu drängen wollte, sich hinzulegen. Einerseits ist das für die Schreibkraft natürlich eine sehr gefährliche Situation, da Dostojewski unberechenbar ist (er hätte das ja auch alles durchschauen und ihr etwas antun können). Andererseits hat Ango die Frau in diese unangenehme Situation gebracht. Dazu ist Dostojewski krank, fiebert und denkt, es handele sich um seine Freundin. Statt eine Bedrohung zu sein, kippt er kraftlos zur Seite – da ist es erschreckend, dass Ango bereit war, ihn zu erschießen (klar, ich verstehe seine Sicherheitsmaßnahmen, aber…). Er nimmt seine Umwelt kaum war und als „Jelisaweta“ ihm fortgerissen wird, flüstert er ihren Namen. :(
Die fruchtlosen Bemühungen scheinen Angos Frustrationen nur noch zu steigern und ich frage mich, zu welchen Mitteln er noch greifen wird. Aber zumindest ordnet er an, einen Arzt zu Dostojewski zu schicken. Ich bin wahnsinnig gespannt, inwiefern die Ermittlung bezüglich Gontscharow die Handlung beeinflussen wird.*-* Wenn die Fahndung öffentlich ist…Atsushi kennt Gontscharows Namen, vielleicht könnte er weiterhelfen. :o Wenn der Verweis auf Gontarschow nicht eine bewusste Falle ist und Dostojewki Angos Falle nicht gleich durchschaut hat, versteht sich.^^“ (irgendwie stelle ich es mir traurig vor, dass Dostojewski wusste, es ist eine Falle und sich trotzdem einen Moment dem Gefühl hingegeben hat, dass Jelisaweta tatsächlich bei ihm ist…Aber im Moment kann man da nur spekulieren^^)

Zurück zu Atsushi und Akutagawa, zwischen denen verständlicherweise recht unangenehmes Schweigen herrscht. Übrigens ist es ein schönes Detail, wie Atsushi seine Sachen wieder an seinen Ort stellt – er ist wirklich wieder angekommen.^^ Ich glaube, beide wissen nicht so recht, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen. Deswegen fängt Atsushi ein recht unverfängliches, sachliches Thema an: Dazais Ermittlungen. Akutagawas Reaktion darauf, dass Atsushi eine Spur hat, war äußerst spannend. Ich fand sehr tiefgründig, wie er sich gewünscht hat, dass Dazai den Fall am besten nie löst, weil es Dazai ein Lebensziel gibt und seine Selbstzerstörung verhindert. Ich finde Akutagawas und Atsushis Ansätze und wie unterschiedlich sie mit der Situation umgehen, sehr spannend. Akutagawa möchte nicht, dass Dazai ans Ziel kommt, weil Dazai so bleiben soll, wie er gerade ist (allerdings glaube ich nicht, dass das nachhaltig ist. Denn schließlich haben die Ermittlungen ja auch einen negativen Einfluss auf Dazai, Frustration und Erschöpfung). Atsushi dagegen möchte Dazai helfen, voranzukommen und ihn unterstützen und wenn Dazai vorankommt, dann schafft er es vielleicht, auch über den Fall hinaus ein Lebensziel zu haben und etwas Neues zu beginnen. Das ist sehr tiefgründig, wie Atsushi und Akutagawa sich da gegenüberstehen. Es war sehr berührend, wie Atsushis Worte Akutagawa an seine eigenen Worte zu Dazai erinnert haben (die ich nach wie vor unglaublich passend für Dazai finde und es ist toll, dass du die wieder aufgegriffen hast) und auch an das, was danach geschehen ist. Nicht nur die schönen Momente, in denen sie sich geküsst und miteinander geschlafen haben. Sondern auch die vielen schrecklichen Momente, in denen Akutagawa mit Dazai Suizidversuchen und Lebensüberdruss konfrontiert war. Aus seiner Perspektive macht Sinn, keine Hoffnung mehr für Dazai zu sehen – was furchtbar traurig ist. Für Akutagawa gibt es nichts mehr, was Dazai am Leben erhalten könnte. Und ich fürchte, Akutagawa gibt sich selbst die Schuld daran, dass er nicht „gut genug“ war, um Dazai einen Sinn im Leben zu geben. Dabei tut Akutagawa mehr, als er glaubt und es ist auf keinen Fall seine Schuld. Die Dynamik zwischen Akutagawa und Dazai ist so unglaublich komplex! Es hat mich sehr berührt, wie Atsushi Akutagawas Schmerz gesehen und ihn umarmt hat. Das war so ein toller Moment, weil Akutagawa die ganze Zeit still gelitten hat und jetzt endlich Trost erfährt. Endlich erkennt jemand seinen Schmerz an. Atsushi macht ihm deutlich, dass er die Bürde nicht mehr alleine tragen muss. Der Moment zwischen den beiden ist so schön und wichtig. Ich finde auch sehr gelungen, wie du die Stille noch einmal aufgegriffen hast, die nun angenehm wirkt, verbindend und nicht mehr trennend und bedrohlich.
Dazais Ankunft und wie er Atsushi sofort umarmt hat mich auch total gerührt. Hach!*-* Die Szene ist noch schöner, als ich es mir vorgestellt habe. Bemerkenswert finde ich, wie irritiert Akutagawa auf Dazais und Atsushis Innigkeit reagiert – war er selbst vorher Atsushi sehr nahe. Aber da misst Akutagawa deutlich mit zweierlei Maß und ich sehe schon wieder interessante Konflikte aufbrodeln! Etwas, das auch Dazai bemerkt hat. Wie er Akutagawa in die Umarmung zieht und alle drei zusammen knuddeln, ist so herzig!*-* Auch, wenn Akutagawa sichtlich überfordert ist, dass ist so ziemlich 1000% mehr Körperkontakt, als er vertragen kann. xD Aber wie schön, dass es ihm nicht so unangenehm ist, wie er selbst von sich erwartet hätte. Dazais letzte Worte, sie sollen bloß nett zueinander sein, war ein schöner Abschluss für die Szene.*-*

Ohhhh! Ich habe mich auch total gefreut, aus Gogols Sicht lesen zu dürfen!*-* Wie Dostojewski ist er ein Charakter, den man bisher nur durch die Wahrnehmung anderer Charaktere kennt und in seine Gedankenwelt einzutauchen, war total spannend und haben ihn noch einmal in ein ganz anderes Licht gerückt!*-*
Trotz seines Auftretens als Clown macht Gogol einen sehr verlorenen, trostlosen Eindruck…wie er einsam auf einer Parkbank sitzt, sein trockenes Brot runterwürgt und den Rest den Tauben gibt (was durchaus etwas fürsorgliches hat! :o). Er macht sich solche Sorgen um Dostojewski, dass er sich selbst vollkommen vernachlässigt. Wie sehr Gogol geglitten hat, Dostojewski leidend zu sehen, hast du sehr mitfühlend beschrieben. Wie er sich einerseits vorstellt, wie Dostojewski in der Gefängniszelle sitzt (und sein Zustand ist sogar noch schlimmer, als Gogol es sich ausmalt) und dann daran zurückdenkt, wie Dostojewski vor Gericht saß und letztendlich zusammengebrochen ist. Wie du Gogols Schuldgefühle beschreibst, ist sehr tiefsinnig und gibt seinem Charakter eine weitere, faszinierende und sehr menschliche Facette. Er tut mir Leid, dass er sich eine Mitschuld gibt. Was mich auch besonders rührt, ist, wie er Dostojewski als Bruder betrachtet. Wie du beschreibst, dass die Menschen Dostojewski mieden, weil sie fürchteten, dass Dostojewski sofort richtig einschätzt, hast du toll eingebracht.*-* Gerade, weil es nichts „böses“ ist, was die Leute abschreckt, sondern von Intelligenz zeugt und der Angst der Menschen, dass jemand hinter ihre Fassade blickt. Gleichzeitig ist es wunderschön, wie diese Eigenschaft Dostojewski auch Gogol zum Freund gemacht hat, der sich gleich von ihm verstanden gefühlt hat. Ich habe das Gefühl, dass Gogol sich zuvor häufig unverstanden gefühlt hat…Es ist wirklich traurig, das Dostojewski alleine in der Vergeltung seinen Lebenszweck sieht und es ist erschreckend, wie sehr er sich verändert hat. Gogol hat vollkommen recht – dieses finstere, düstere und bedrohliche hat nichts mehr mit dem Dostojewski gemein, der mit Jelisaweta zusammen war. Und dir gelingt es toll, Dostojewskis Bedrohlichkeit und Abgestumpftheit darzustellen und sie wirkt durch den Kontrast mit den Rückblenden aus dem letzten Kapitel nur noch stärker. Ebenso ist es erschreckend, wie leichtfertig Dostojewski übers töten redet und wie leicht Gogol sagt, er würde für ihn töten. Aus Gogols Sicht ist das jedoch sehr nachvollziehbar, so erschreckend es auch ist, fühlt er sich selbst schuldig, für das, was passiert ist und er möchte Dostojewski nicht mehr leiden sehen. Ich habe fast das Gefühl, dass er emotional so von Dostojewski abhängig ist, dass Gogol gar nicht mehr seine eigenen Gefühle und Dostojewskis Gefühle unterscheiden kann. Erst dachte ich, Gogol fühlt sich schuldig, weil er nicht genug Geld für die Mitgift hatte – doch als klar wird, dass er Jelisaweta während der Vorstellung begleitet hat, bekommen seine Schuldgefühle noch eine ganz andere Dimension. Der Ärmste…
Ich war äußerst überrascht, als Gogol plötzlich angesprochen wurde und sich sein Gegenüber als Atsushi herausgestellt hat.*-* Und Dazai und Akutagawa sind auch dabei. Also hat Atsushi von Gogol erzählt und sich dafür entschieden, Dazai weiterzuhelfen.^^ Und das Akutagawa (der Vergleich mit der Schwarz-weiß-Fotographie war übrigens klasse!) mitgekommen ist, ist auch ein gutes Zeichen dafür, dass zwischen den dreien Einigkeit herrscht. Es liegt eine enorme Spannung in der Luft, zumal Gogol Dazai und Akutagawa erkennt und sogleich mit dem Einbruch in Verbindung bringt…was extrem gefährlich sein könnte. Der Moment mit dem Brief war wahnsinnig spannend, damit habe ich nicht gerechnet und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen musste, wie sich die Situation entwickelt!*-* Ich habe mich gefragt, warum Dazai einen Brief ins Russische hat übersetzen lassen und warum er den Fakten, von denen sowohl er als auch Gogol wissen, widerspricht…Aber dann wurde mir klar, dass er möglicherweise absichtlich will, dass Gogol die Informationen des Briefes verfälscht, um ihm eine Involvierung nachzuweisen. Eine großartige Idee und eine sehr geschickte Falle.*-* Gogols Reaktion war wahnsinnig spannend zu lesen – wie er sich Mühe gibt, nicht aufzulachen und am Ende doch in hysterisches Lachen verfällt (wie Dazai ebenfalls darauf mit einem Lächeln reagiert, zeigt, wie sehr ihm die potentielle Gefahr einen Kick gibt, während Akutagawa und Atsushi eher auf Abstand gehen/sich auf einen Kampf vorbereiten). Aber Gogol gibt dem Impuls nicht nach, Dostojewski sofort zu verteidigen – sondern spielt mit. Was das Beste ist, das er hätte tun können aus seiner Sicht. Es ist erstaunlich, wie schnell Gogol die Lage begreift und entsprechend handelt. Etwas, was er so nicht tun könnte, wenn er „verrückt“ wäre und sein Verhalten nicht mehr kontrollieren könnte. Ich glaube, Dazai hat recht und Gogols „Wahnsinn“ ist nur Show, um sein Gegenüber zu irritieren. Gogol scheint mir sehr intelligent und berechnend. Ich liebe übrigens, wie du die Charaktere reden lässt – jeder hat eine ganz eigene Art zu sprechen.*-* Gogols Art zu reden, oder wie Dazai ihn „Herr Zauberkünstler“ nennt.^^ Leider hat die Falle nicht funktioniert. Ebenso wenig die Falle, die Ango Dostojewski gestellt hat (wieder toll, dass die verschiedenen Abschnitte durch ein Thema zusammengehalten werden, das sich auch in dem Kapiteltitel wiederfindet*-*). Aber trotzdem konnten daraus Informationen gewonnen werden und die Charaktere haben noch mehr Tiefgründigkeit bekommen, weil du die Gelegenheiten genutzt hast, so stark auf ihre Gefühlswelten einzugehen und ganz neue Seiten an ihnen aufzuzeigen.*-* Und ich finde toll, wie du all die Verbindungen zwischen den Charakteren herstellst, alles wirkt wie ein engmaschiges Netz und fügt sich zusammen, das ist wirklich großartig. Ich wünschte, ich könnte so plotten.*-*
Es war darüber hinaus auch toll zu sehen, was die Gegenleistung war, die Gogol von Atsushi haben wollte. Es passt sehr gut zu Gogol, dass es ihm mehr um persönliche Informationen geht, als um tatsächliche Taten. Es hat mich sehr berührt, wie Atsushi ihm gestanden hat, dass er sowohl in Dazai als auch in Akutagawa verliebt ist und es sich damit auch selbst eingestehen konnte. Damit konnte er auch offener mit seinen Gefühlen umgehen, was seine Beziehung zu Akutagawa auch nachhaltig beeinflusst hat und möglicherweise auch ein Mitgrund für den Kuss war. Gogol hat ihn ja sogar noch ermuntert. Allerdings habe ich ein ungutes Gefühl, dass Gogol weiß, dass Dazai und Akutagawa für Atsushi so wichtig sind und gleichzeitig weiß Gogol, dass Dazai und Akutagawa gegen „Dosti“ vorgehen wollen. Ich habe Angst, dass er Akutagawa und Dazai etwas tut und Atsushi auf seine Seite ziehen will…aber hey, ich will nicht wieder so schlecht über den guten Nikolai denken.^^“

Ich bin auch äußerst gespannt, was Dazais Plan angeht und wer die beiden Freunde neben Chuuya und Kouyou sein könnten!*^* Was Dazai wohl vorhat? :3 Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig gespannt!*-*

Hach, ich liebe deine Geschichte so sehr! Die Charaktere, die so tiefgründig und facettenreich sind und mit jedem Kapitel an Entwicklung gewinnen! Die Handlungen und Hintergrundhandlungen! Wie alles miteinander zusammenhängt! Dazu dein absolut großartiger, bildhafter, einfühlsamer Schreibstil, der den komplexen Charakteren und der komplexen Handlung mehr als gerecht wird, nein, das alles überhaupt erst ermöglicht und mich immer sofort in die Geschichte saugt und mich auch nach dem Lesen nicht loslässt!*-*

Liebste Grüße
Hakuyu

Antwort von RosaMelancholia am 03.06.2021 | 11:26 Uhr
Liebe Hakuyu ❤

Ich habe mich unendlich über dein wunderbares, liebes und ausführliches Review gefreut. *^* Auch hat mich dieses Review sehr oft angespornt, wenn ich mir an einer Stelle unsicher war… ^^‘
Umso mehr tut mir leid, dass die Antwort erst jetzt kommt… :(

Ja, für Atsushi war es so ein wichtiger und befreiender Moment, als er nachhause zurückkehren konnte. Ich finde sehr schön, wie du es formuliert hast – genau, Akutagawa gibt Atsushi jetzt Halt. Seine ruppige Art kann er zwar nicht komplett ablegen und auch besteht zwischen ihnen immer noch eine Kluft, aber Akutagawa gibt sich wirklich Mühe, auf Atsushi zuzugehen. ^^
Genau, dadurch, dass Dazai noch nicht da ist, können Atsushi und Akutagawa ganz in Ruhe und offen miteinander reden, ohne, dass sich vielleicht jemand einmischt.
Ich bin froh, dass du es so zu Atsushis Charakter passend findest, dass er sich trotz Akutagawas Entschuldigung noch die Schuld gibt… Ich habe auch gedacht, dass Atsushi immer zuerst bei sich selbst den Fehler sucht und um Wiedergutmachung bemüht ist. ^^‘
Du hast gut erkannt, dass Atsushi besorgt ist, nicht „würdig“ zu sein und vielleicht sogar wieder fortgeschickt zu werden, wenn er sich nicht ändert… aber sein „Kampfgeist“ hat Akutagawa positiv überrascht. Überhaupt macht der „veränderte“ Atsushi mächtigen Eindruck auf Akutagawa. ;)
Ich habe gehofft, dass diese Wendung, dass Akutagawa (der bisher eher eifersüchtig auf Atsushi war) und Atsushi (der kürzlich erst von Akutagawa vertrieben wurde) einander näher kommen, nicht zu unrealistisch und plötzlich war… ^^‘
Es freut mich darum sehr, dass du die Annäherung der beiden schön gefunden hast. *-*
Du hast völlig recht, der Kuss ist auch ein Zeichen dafür, dass Atsushi jetzt selbst sein Schicksal in die Hand nimmt, im Gegensatz zu vorher, als er Dazai nur um einen Gute-Nacht-Kuss gebeten hat. Ich bin jedes Mal glücklich und dankbar, wenn du etwas so zwischen den Zeilen herausgelesen hast. ❤
Richtig, Akutagawa ist erst überrumpelt, aber nicht abgeneigt. Die Gefühle für einander können sie noch nicht 100% einordnen, doch sie versuchen, ihnen auf den Grund zu gehen. In Wahrheit ist Akutagawa schon länger und vor allem, als er voller Angst und Sorge um Atsushi war, klar geworden, dass Atsushi ihm etwas bedeutet. Und Atsushi hat schon die ersten Gefühle für Akutagawa entwickelt, als Akutagawa ihn vor der alten Frau verteidigt und seine blauen Flecken versorgt hat. ^^
Ich hoffe, ich habe halbwegs das Gleichgewicht gefunden, zwischen ihren aufkeimenden Gefühlen und den Umständen – die damalige Zeit, Atsushis komplette Unerfahrenheit, Akutagawas Beziehung mit Dazai… ^^‘
Ich bin erleichtert, dass die letzten Worte des Absatzes so passend gefunden hast und wieder hast du genau begriffen, worauf sie hinaus sollen. *^*
Da das „Rätsel“ um Akutagawas Husten im 18. Kapitel gelüftet wird, kann ich dir schon sagen, dass deine Sorgen wegen Akutagawa leider berechtigt sind…

Ich hab schon gedacht und es auch sehr erhofft, dass du dich über den Absatz aus Dostojewskis Sicht freust, aber dass du dich so sehr gefreut hast, macht mich unheimlich glücklich. *^*
Anfangs war ich nicht sicher, ob ich mehr aus Sicht der Russen schreiben soll, aber es ist in den nächsten Kapiteln immer mehr und mehr geworden. xD
Auch Jelisaweta ist zu einem Selbstläufer geworden. Ursprünglich wurde sie nur erwähnt, damit verständlicher ist, warum Ango „Dosti“ so stark verdächtigt, dass er so lange in Haft bleiben muss, aber dann wollte ich hiermit einen Einblick auf sie geben und inzwischen ist Jelisaweta noch drei, vier weitere Male in längeren Rückblenden vorgekommen. ^^‘
Ist schon lustig, wie die Geschichte manchmal von der ursprünglichen Idee abweicht und sich weiter entwickelt… :)
Entschuldige, ich habe abgeschweift… ^^‘
Jedenfalls bin ich unglaublich glücklich, dass du „Dosti“ großartig geschrieben findest, du kannst dir gar nicht vorstellen wie sehr. Gerade von dir, wo ich deine Charakterdarstellungen so sehr bewundere und dein „Dosti“ sooo originalgetreu gewesen ist, dass ich beim Lesen sogar seine Stimme „hören“ konnte. :3
So ein Lob hab ich doch gar nicht verdient. #°~°#
Die Atmosphäre ist wirklich schrecklich… Meine schlimmste Vorstellung von einem damaligen Gefängnis habe ich so schlimm wie möglich zu beschreiben versucht. ^^‘
Wie toll, dass dir die Anspielung so aufgefallen ist. *^*
Tatsächlich war diese Stelle eine Rückblende. ^^
Es macht mich sehr glücklich, dass du ihre Geschichte so schön gefunden hast und sie dich zum Lächeln bringen konnte. ❤-❤
Du hast wieder genau herausgelesen, was ich darstellen wollte. :3
Damals war „Dosti“ ein junger Mann, eher zurückgezogen, zwar mit einem guten Gespür für Menschen, aber ohne viel Erfahrung im Umgang mit anderen und nicht in der Lage, andere zu manipulieren. Er erkennt Jelisawetas Warmherzigkeit und möchte sie näher kennenlernen, sie hat ihn schon vorher bewundert. ^^
Es freut mich sehr, dass du das schön gefunden hast. :3
Dass sie sich gleich mit Vornamen und ohne Vatersnamen ansprechen, war in „Weiße Nächte“ so, bilde ich mir ein, aber ich erinnere mich leider nicht so genau… ^^‘ (Ich sollte es endlich nochmal lesen, es ist so eine wunderschöne Geschichte. *^*)
Bei der Geschichte der beiden kam ein bisschen die Romantikerin in mir durch… ^^‘ Aber ich bin glücklich, dass es herzerwärmend war. :3
(„Die Brüder Karamasow“ will ich auch schon ewig lesen und komme einfach nicht dazu. xD
Gute Frage und ich bin sehr froh, dass es jemanden interessiert. :3 In „Schuld und Sühne“ gibt es eine Lisaweta, die Schwester der Pfandleiherin, Sofjas Freundin und Raskolnikows zweites Opfer (, das er ursprünglich eigentlich nicht töten hatte wollen). Ich fand den Namen also ganz passend, auch wenn Jelisaweta ansonsten so gestaltet ist, wie ich mir das ideale Gegenstück für einen verschlossenen Charakter wie „Dosti“ vorgestellt habe: klug, empathisch, charmant, aber auch liebevoll, ein bisschen verspielt, fröhlich, ein kleines bisschen frech – also jemand, der „Dosti“ ein wenig mit Fröhlichkeit ansteckt und ein bisschen aus sich herausholt.)
Ja… Umso grausamer, dass es dann so schlecht für sie ausgegangen ist…
Das hat mir im Nachhinein, wie ich mich so stark mit „Dostis“ Hintergrund befasst habe, selbst sehr leid getan… ^^‘
Hach, ich bin sehr froh und dankbar, dass du auch an den zeitgenössischen Kontext gedacht hast, der in dem „alten“ Krimi natürlich eine ganz große Rolle spielt. :3
Ich gebe mein Bestes, nie auf die damaligen Gegebenheiten zu vergessen und sie immer in der Handlung zu berücksichtigen, darum freue ich mich immer ganz besonders, wenn das jemandem auffällt. Darum vielen Dank, dass du es so angesprochen hast. ❤
Gerade bei dir als jemand, der sich mit dem historischen Hintergrund auskennt, freue ich mich besonders, dass du beide Seiten und ihr Dilemma verstehen konntest. :3
Am Ende ist die Geschichte mit der toten schwangeren Verlobten sogar noch tragischer geworden, als ich ursprünglich geplant habe… u_u
Oh, du hast also gleich durchschaut, dass sie nicht wirklich krank ist. ^^
Hach, wenn ich lese, wie sehr du dich mit ihnen gefreut hast und dass dir das Herz bricht, finde ich es noch trauriger und wünschte mir noch mehr, statt so einer Tragödie eine schöne Liebesgeschichte geschrieben zu haben. u_u
Du hast recht, er hat sich keinesfalls zu viel gewünscht, das Schicksal hat es nur nicht gut gemeint… :(
Ich bin sehr froh, wie du die Szene, als „Dosti“ Schritte hört und glaubt, dass sie ihn besuchen kommt, gelungen fandest. Ich war unsicher, wie authentisch die Szene wirkt, ob man herauslesen kann, was er sich einbildet und was wirklich passiert, ob es realistisch ist, wie er in seinem fiebernden Zustand denkt, etc… ^^‘
Du hast sehr gut erkannt, was mit „Jelisaweta“ nicht stimmt und ich war total begeistert, wie du den kompletten Hintergrund und den Verantwortlichen durchschaut hast. ❤
Das war genau ins Schwarze, Meisterdetektivin. ❤
Lieb, dass du sagst, dass du den Titel „Liebe“ passend fandest – ich muss zugeben, dass ich ihn bis heute nicht mag, mir aber leider nichts besseres eingefallen ist… Er ist mir irgendwie zu „abgedroschen“ und unkreativ, haha… ^^‘

Ich danke dir, für dein Lob, dabei bist du diejenige, die sofort die ganze Lage erfasst hat. :3
Ja, es ist wirklich sehr hinterhältig und nicht die feine Art, den kranken Dostojewski derartig „auszutricksen“… Ich bin wirklich sehr froh und dankbar, dass du es auch so siehst, dass Ango unter großen Druck zu solchen Mitteln greifen könnte, ich hätte ihn genauso eingeschätzt, aber man weiß einfach so wenig über Ango, dass ich immer Zweifel bei ihm habe…. ^^‘
Dein Mitleid mit „Dosti“ kann ich sehr gut nachempfinden… u_u
Gleichzeitig finde ich toll, dass dir aufgefallen ist, dass er nichts Belastendes aussagt und wie du hinterfragst, ob er in Wahrheit nicht alles durchschaut hat. :3
Stimmt, es ist schlimm, was der Junge im Internat gesagt hat. Und was Dostojewski getan hat, ist zwar auch schlimm, aber in der damaligen Zeit war es leider normal, dass Lehrer schlimme Schüler so bestraften… (Sogar mein Vater hat in der Schule noch den Rohrstock zu spüren gekriegt, hat er mir mal erzählt und das ist noch nicht so lange her… u_u) Gottseidank sind diese Zeiten vorbei. ^^
Jedenfalls bin ich froh, dass der Effekt eingetreten ist, dass Dostojewski am Anfang mit seiner „dunklen“ Vergangenheit sehr verdächtigt gewirkt hat – mit der toten Verlobten, mit der Geschichte im Internat und dem kurzen Aufenthalt in der Nervenheilanstalt – damit nachher rauskommt, dass er an diesen Dingen keine Schuld trägt, sondern nur großes Unglück hatte…
Er sollte jetzt überhaupt nicht mehr verdächtig wirken. ;)
Ich bewundere sehr, wie du in verschiedene Richtungen denkst, was Dostojewskis Aussagen angeht. :3 Hach, ich würde sehr gerne mehr darauf eingehen, aber dann spoilere ich dich vielleicht und nehme dir die Spannung… Und meine Tipps brauchst du eh nicht, wenn du weiterliest, wirst du merken, dass du von alleine richtige Vermutungen hattest. ❤-❤
Ich kann gut verstehen, dass dich Angos Verhalten erschreckt hat…
Wie du richtig sagst, hat Ango bewusst die Situation heraufbeschworen und Dostojewski ja bewusst glaubend gemacht, dass seine Freundin bei ihm wäre… Abgesehen davon, dass Dostojewski in seinem Zustand wehrlos ist…
Hätte Ango ihn unter diesen Umständen erschossen, wäre das mehr als ungerecht und verwerflich gewesen…
Stimmt, Ango ist nach dem Verhör noch frustrierter, er hat sich eigentlich ein umfassendes Geständnis erhofft…
Oje, ich erhoffe, du erwartest nicht allzu viel von dieser Fahndung nach Gontscharow, sonst wirst du sicher enttäuscht… ^^‘

Ja, endlich ist Atsushi wieder angekommen. *^*
Du hast recht, mit seiner Frage nach Dazais Ermittlungen wollte Atsushi in erster Linie das unangenehme Schweigen brechen… ^^‘
Ich bin sehr glücklich, dass du die unterschiedlichen Ansätze von Atsushi und Akutagawa so spannend und es tiefsinnig fandest. :3
Es freut mich, dass du die Motive der beiden so gut verstehen kannst und es sogar noch weiterdenkst, als Akutagawa das tut, denn du hast recht damit, dass die Ermittlungen auch einen negativen Einfluss auf Dazai haben und seine positive Veränderung nicht von Dauer sein wird… ^^‘
Ich bin immer ganz hin und weg und voller Bewunderung und Dankbarkeit, wenn ich lese, was du alles zwischen den Zeilen herausgelesen hast. ❤
Richtig, Akutagawa ist inzwischen völlig desillusioniert was Dazais Lebensüberdruss angeht, während Atsushi immer noch der Meinung ist, dass Dazai das Leben noch lieben lernen könnte, wenn etwas Besonderes passiert. ^^
Im Grunde wollte ich es so darstellen, wie ich es im Canon empfinde: nämlich, dass sich Akutagawa und Atsushi einmal sehr ähnlich waren in ihrer Ausgangssituation, bis sie sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, unterschiedliche Meinungen haben und mit Problemen gegensätzlich umgehen… und dass Akutagawa das Gefühl hat, Dazai „nicht gut genug“ gewesen zu sein und dennoch nicht von ihm loskommen kann. ^^‘
Also hast du wieder perfekt zwischen den Zeilen gelesen, in der Tat hat Akutagawa eine Zeitlang geglaubt, seine Liebe und Hingabe könnten Dazai „retten“, aber da das scheinbar nicht geholfen hat, gibt sich Akutagawa nun auch die Schuld daran, dass Dazai keine Freude am Leben empfindet. Leider…
Aber zumindest hat Atsushi das inzwischen erkannt, langsam beginnt er Akutagawa mehr zu verstehen und auch ihm Halt zu geben. Ich habe versucht, dass Atsushi, so wie im Canon, einen positiven Einfluss auf Akutagawa ausübt. :)
Wie schön, dass es dich gerührt hat, als Dazai dazugekommen ist. :3 Das macht mich sehr glücklich, die Szene war leider eher kurz, aber dass sie dir dennoch gefallen hat… *^*
Toll, dass dir aufgefallen ist, wie Akutagawa von Dazais und Atsushis Innigkeit irritiert war. Du bist wahnsinnig gut darin, solche Feinheiten wahrzunehmen, das bewundere ich sehr. ❤
Ich muss zugeben, dass ich mich vor dieser Geschichte schon in Oneshots an „richtigen“ Dreiecksbeziehungen versucht habe, um zu sehen, ob ich das überhaupt halbwegs ordentlich zusammenbringe… Bei dem OS mit Dazai, Odasaku und Ango beispielsweise fiel es mir sehr leicht, zwischen ihnen Intimität, Innigkeit und eine gleichberechtigte Balance, in der niemand „das fünfte Rad am Wagen ist“, aufzubauen… Ich glaube, es liegt daran, dass Dazai, Ango und Odasaku auf Augenhöhe und untereinander befreundet sind. Diese Aspekte hat die Atsushi-Dazai-Akutagawa-Kombo irgendwie nicht und dadurch ist es etwas schwieriger, musste ich feststellen. ^^‘
Weder Atsushi noch Akutagawa sind mit Dazai auf Augenhöhe, Akutagawa hat einen Hang zur Eifersucht und ist nicht besonders umgänglich und Atsushi ist lieb, schüchtern, unerfahren und hat Gefühle für beide… ^^
Es ist schwieriger, sie mit diesen Eigenschaften möglichst authentisch und realistisch unter einen Hut zu bringen, aber gleichzeitig freue ich mich sehr, dass diese lange Geschichte einen guten Rahmen dafür gibt, dass sie in diese Beziehung hineinwachsen können… ;)
Entschuldige, nun bin ich ganz weit abgeschweift… ^^‘
Lange Rede, kurzer Sinn: Genau, es wird weiterhin kleine Schwierigkeiten geben. ;)
Und ja, das war Akutagawa definitiv zu viel Körperkontakt für einen Tag. xD

Wie schön, dass du dich auch über Gogols Sicht gefreut hast. ❤
Ich bin gerade richtig froh, dass ich mich entschieden habe, mehr auf Gogol und seinen „Dosti“ einzugehen. ;)
Ich finde schön, wie du es formuliert hast, dass Gogol trotz seiner Clownverkleidung so einen trostlosen, verlorenen Eindruck macht… Das finde ich bei ihm im Manga auch und habe versucht, es darzustellen. :3
Ebenso wie seine Fixiertheit auf „Dosti“. ;)
Mein Versuch, eine Begründung für seine Fixiertheit auf „Dosti“ zu bieten, sind eben ihre Freundschaft, ihre gemeinsame Vergangenheit, sein Mitgefühl für „Dosti“. ^^
Ja, leider… Ich dachte, es wäre nachvollziehbar, dass Gogol sich für „Dostis“ Schicksal schuldig und verantwortlich fühlt, wenn er derjenige war, der bei Jelisaweta hätte bleiben sollen… ^^‘
Leider weiß man so wenig über Gogol im Manga, aber für mich ist er momentan ein entwurzelter, intelligenter aber labiler Charakter, der bei „Dostis“ Verständnis für sich viel Halt findet… ^^‘
Weißt du, was mich mega an Canon-„Dosti“ interessieren würde und von dem ich sehr hoffe, dass der Canon es noch aufklärt? Woher das „Düstere“ an Dostojewski kommt, warum er das tut, was er tut. Ich meine, nur weil man so eine tödliche Fähigkeit hat, muss man sie nicht unbedingt einsetzen… und mit seinem starken Einfühlungsvermögen, das er nutzt, um andere zu manipulieren, hätte er auch etwas Gutes machen können, wie Dazai… ^^‘
Fitzgeralds Motiv beispielsweise kann ich sehr gut verstehen. :3
Vielleicht ist es auch ein Fehler von mir, für alles immer eine Erklärung haben zu wollen, haha. xD
Aber ich freue mich sehr, dass seine Veränderung in der Geschichte so drastisch rübergekommen ist, danke für dein Lob. ❤

Richtig, trotz Akutagawas Bedenken ist Atsushi seinem Vorsatz, Dazai auf ganzer Linie zu unterstützen, treu geblieben und hat von Gogol erzählt ;)
Es macht mich sehr glücklich, wie du in der Situation mitgefiebert hast. *-*
Diese Szene zu schreiben hat besonders viel Spaß gemacht, ich kann mich auch noch erinnern, dass ich mich schon lange darauf gefreut habe. ^-^
Toll, wie du die Falle mit dem gefälschten Brief sofort durchschaut hast, das war wieder eine gute detektivische Leistung. ❤
Sogar die Reaktionen der Charaktere hast du wieder sehr treffend analysiert. :3
Richtig, dieser Nervenkitzel hat Dazai Spaß gemacht. :)
Niemand weiß besser als Gogol, dass „Dosti“ absolut nichts mit dem Tod seiner Verlobten zu tun hat und dass der Brief daher nicht echt sein kann. ^^
Hätte er den Inhalt falsch übersetzt oder richtig übersetzt und behauptet, dass der Brief eine Fälschung ist, hätte er sich aber verraten, darum spielt er einfach mit und versucht unauffällig herauszufinden, woher der Brief kommt. ;)
Stimmt, wäre er wirklich „verrückt“, hätte er das nicht geschafft…
Ich denke auch, dass Gogols „Verrücktheit“ im Canon großteils gespielt ist… mit „Dosti“ und Sigma kann er schließlich auch „normal“ reden, er konnte unauffällig über einen längeren Zeitraum den Sekretär dieses Politikers spielen und er scheint auch konkrete Pläne zu schmieden, wenn er Sigmas Rettung plant, um ihn einzusetzen bei seinem Plan, „Dosti“ zu töten. ^^‘
Danke für das Kompliment, dass du ihre Art zu reden liebst und auch dass dir der Kapiteltitel gefallen hat (dieses Mal war ich auch zufrieden damit ^^). ❤
Ich bin sehr glücklich, dass du den Einblick in die Charaktere tiefgründig gefunden hast, so etwas und gerade von dir, bedeutet mir immer sehr viel. ❤
Aber natürlich kannst du so plotten und sogar noch besser :O
Du bist mein Vorbild, schon vergessen? ❤

Ich bin sehr froh, dass die Gegenleistung, die Gogol verlangt hat, zu ihm passend war und wie schön, dass dich Atsushis Liebeserklärung gerührt hat. *^*
Du hast völlig recht, es gegenüber Gogol ausgesprochen zu haben und sogar von Gogol ermutigt worden zu sein, hat Atsushi weiter bestärkt zu seinen Gefühlen auch Akutagawa gegenüber, zu stehen. C:
Dein ungutes Gefühl ist nicht unberechtigt, es zeigt nur, wie richtig du erkannt hast, dass Atsushi damit eine Angriffsfläche bietet und dann noch jemand Gefährlichem. Genau, der gute Nikolai könnte Dazai und Akutagwa als „Feinde“ seines Freundes einstufen und die Info von Atsushi für sich nutzen… ^^‘

Ich danke dir vielmals für dein wundervolles Review. ❤
Es ist mir wie immer ein Vergnügen gewesen, deine Analysen und Theorien zu lesen und eine Quelle an Motivation. :3
Und deine Freundlichkeit… *schnief* … Das ist so lieb von dir. Ich danke dir.
Ich habe das doch gar nicht verdient, dein Schreibstil ist doch so himmlisch. Du bist viel großzügiger zu mir, als ich verdiene, aber trotzdem macht mich glücklich, dass du die Geschichte liebst. ❤

Ich kann dir gar nicht genug danken. :3
Ich wünsch dir einen schönen (Feier-?)Tag und hoffe, dass du gesund und munter bist. Hdl

Liebste Grüße,
deine Rosa
18.04.2021 | 14:23 Uhr
...O.O ... du... hast ihn wirklich umgebracht? O.O ...OMG, she did it...
*kurz durchatmen und wieder förmlich werden*

Hallo erstmal meine liebe RosaMelancholia :D
Und wow, auf das Kapitel war ich definitiv nicht vorbereitet. Also schon irgendwie, aber das es dann so eine Wendung nimmt habe ich nicht kommen sehen! Klar, du hast das immer schon angedeutet, das Dazai sterben möchte weiß man ja, aber andeuten und es wirklich zu tun, da liegen Welten zwischen ^^'
Dazai wirkt immer so unsterblich, eben weil er nisher nie richtig gestorben ist, da geht man einfach nicht davon aus das es ihm gelingt.
Und, nochmal wow, es ist dir genial gelungen. Ich habe bei jedem Satz mitgelitten.
Trotzdem hoffe ich sehr, das dies nicht das letzte Wiedersehen mit Dazai war- denn wenn er jetzt wirklich tot ist (ich zweifel noch, das kann ich gerade nicht akzeptieren- sind wohl die fünf Trauerphasen XD) wäre es schade, wenn sein Tod "keine Bedeutung" hätte. Und gerade im Zusammenhang mit dem Lavendelöl... da passt noch was nicht. So ist er der Einzige der mit der Sache zufrieden ist, und auch wenn er den Fall für sich selbst aufklären konnte, das ist eine super egoistische Dazai-Einstellung mit dem Wissen dann einfach wegzusterben. Andererseits, wenn er bereit ist sich für eine Sache gefangen nehmen zu lassen (Canon-Dazai), dann ist für eine Sache zu sterben bestimmt auch nicht unmöglich....

Ah, ich kann mich wunderbar aufregen. Du siehst also, ich kann dir schon gar kein Feedback mehr geben, so sehr bin ich in deiner Story gefangen *v*
Jetzt aber zum Gestalterischen:
Wieder wunderschön geschrieben, du hast echt ein Händchen für Atmosphäre.
Der Rückblick am Anfang war gemein, wenn man mit dem Wissen des letzten Kapitels weiterliest wundert man sich schon ein wenig was gerade passiert, kommt aber schnell dahinter. Und es hilft, Dostojewski ein wenig besser zu verstehen (Der ab jetzt ganz sicher kein Mitleid mehr von mir zu erwarten hat, pah -.- ... argh, schon wieder XD).
Bei dem Gespräch zwischen Dazai und Dostojewski hatte ich Gänsehaut. Du hast es super geschafft, dass man immer wusste wer gerade spricht, und das, ohne zu viele oder steife Einleitungsfloskeln zu verwenden.
Akutagawas Zitat kam genau zur rechten Zeit, das hast du sehr passend eingebaut.

Hier eine gewagte Theorie/Zusammenfassung zu Fyodors Motiv (wenn ich da einfach was überlesen habe tut es mir Leid, mir kam nur beim Lesen der Gedanke, den ich dir mitteilen wollte):
Er lässt also Morden, um seinen eigenen Mord zu kaschieren. Sagt er jedenfalls. Aber könnte dahinter stehen, dass er mordert/morden lässt (Es war seine Idee, also ist er für mich der hauptverantwortliche Mörder), um 1. seinen Schmerz mit der Welt zu teilen und 2. Iwan und co. zu bestrafen und 3. dadurch eine bessere Gessellschaft zu schaffen (Alle Opfer waren "moralisch verwerflich" und er hat ein Beispiel geben wollen), in der die von ihm "ausgemerzten" Schandtaten nicht mehr existieren? ... was eine Terror- und Angstherrschaft aus dem Schatten. Aber wenn er abreist ist sein Werk eigentlich nicht wirklich zu ende... na gut, es ist nie zu ende. ... er schafft einen Albtraum, in dem er sich auch noch selbst bestraft.
Wow- zum dritten- du lässt mich gedanklich in tiefgründige Felsspalten hüpfen, aus denen ich mich gerad gar nicht mehr raustheoriesieren kann ^^'

Das Kapitel war wirklich ein Knaller! Ich bin begeistert und jetzt sehrlich gesagt super gespannt wie es weitergeht- und auf Gogols Rolle- ich warte dauernd auf etwas, dass (neben seinem Gewissen- aht er ein Gewissen?) ihn reagieren lässt, wenn nicht Dostojewskis Ablehnung dafür schon ausreicht.
... ich tue es schon wieder...

Ich danke dir für die FF, die mich zu wilden Theorien antreibt ^^ Das tut der Manga überings auch, sowohl Dazai als auch Dostojewski (und Mori!) sind einfach nicht zu knacken, das macht mich wahnsinnig. Also ein ganz großes Lob an dich: Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, es ist bewundernswert, wie du es schaffst die Charaktere mit diesen furchtbaren Eigenschaften eins zu eins aus dem Canon zu übertragen.

Ganz liebe Grüße und dir einen wunderbaren Restsonntag,
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 18.04.2021 | 18:24 Uhr
Hello again~ meine liebe Iruka ❤

Ja, es ist wirklich so, dass Dazai so unsterblich scheint, gerade, weil er eigentlich sterben möchte, aber irgendwie doch immer alles relativ heil übersteht. ^^'
Einerseits freut es mich, dass die Szene so intensiv rüber gekommen ist, andererseits tut es mir auch leid, wenn du mitleiden musstest...
Stimmt, Dazais Tod wirkt ziemlich sinnlos, immerhin sind Dostojewski und seine Komplizen noch auf freiem Fuß und da niemand außer Dazai weiß, was sie getan haben, wird es auch so bleiben... Dazai mag es vielleicht wirklich reichen, dass er Dostojewski beweisen konnte, dass er ihn durchschaut hat, aber damit kann man wirklich nicht zufrieden sein...
Aber ich sehe es auch so wie du ^^ Dass so etwas Egoistisches (den Fall heimlich zu lösen, sich von Dostojewski töten lassen und Atsushi und Akutagawa in der Luft hängen zu lassen) nicht untypisch für Dazai wäre. ;)

Aw, danke. *^* Es freut mich, dass du so von der Story gefangen bist.
Stimmt. xD Der lange Rückblick war schon etwas fies, schließlich will man gleich wissen, wie es mit Dazai und Dostojewski weitergeht, wenn sie aufeinander treffen... Aber ich wollte den Rückblick (Einblick in Dostojewski) noch in der Story haben und wusste nicht, wo ich ihn sonst unterbringen sollte... ^^'
Dass du kein Mitleid mit ihm hast, kann ich verstehen... Er hat ja auch kein Mitleid mit niemanden. ;)

Vielen Dank. Ich bin echt erleichtert und glücklich, dass das Gespräch so geworden ist, denn es ist mein persönliches Highlight und etwas, worauf ich mich seit Anfang der FF besonders gefreut habe. :)
Ja, Dostojewski ist definitiv der Haupttäter, da er die Morde plant und Gogol und Gontscharow anstiftet...
Deine Theorien zu seinem Motiv finde ich aber überhaupt nicht gewagt. Du hast es doch sehr schön und treffend zusammen gefasst. *^* Mit Punkt 1 und 2 hast du definitiv recht. Zum dritten Punkt "eine bessere Gesellschaft zu erschaffen" kommt noch etwas dazu, aber das ist zu diesem Zeitpunkt kaum vorauszusehen... (Die positive Auswirkung der Angstherrschaft wurde bisher nur erwähnt) Das wird in den letzten Kapiteln noch klarer ;)
Ich hoffe, du konntest dich dennoch aus der gedanklichen Felsspalte gut rausgekommen. ^^'
Stimmt, der Alptraum wird mit seiner Abreise nicht beendet sein...

Ich freue mich, dass du schon ahnst, dass Gogol noch für eine Wendung sorgen wird. Du hast ein wirklich gutes Detektivgespür :)

Vielen Dank für dein Lob für die Darstellung der Charaktere *-* Von dir macht es mich besonders stolz. :)

Ich danke dir herzlich für dein großartiges, ausführliches Feedback und wünsche dir ebenfalls einen schönen Restsonntag ❤

Ganz liebe Grüße,
deine Rosa
18.04.2021 | 12:20 Uhr
Heyho, meine liebe RosaMelancholia ❤

Dieses Kapitel hat meine Erwartungen mal wieder bei weitem übertroffen! Es ist richtig spannend und die Aufklärung war einfach super. :3

Der Rückblick am Anfang war wirklich bedrückend... Dostojewski, wie er am Grab seiner Geliebten IHR Lied für sie spielt, obwohl es so kalt ist... das war einfach rührend. Hach :(
Ich finde es aber schön, dass Dostojewski und Aljona sich ausgesprochen haben und sie ihm sogar angeboten hatte, dass er ihr Gast sein könnte, falls er keine Unterkunft haben sollte. Am Ende haben sie sich doch noch irgendwie "vertragen", könnte man sagen. Das hätte Jelisaweta bestimmt Freude bereitet... Wie sagt man so schön? Besser spät, als nie. Es war ein bittersüßer Abschied.

Das ganze Gespräch zwischen Dazai und Dostojewski war so... Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Sie sind beide so schlau und durchschauen den anderen, spielen mit ihrem Gegenüber, provozieren, aber sind dennoch vorsichtig. Wobei letzteres mehr auf Dazai zutrifft.
Dostojewski hat die ganze Zeit, während sie gesprochen haben, mit Dazai gespielt. Das merkt man vor allem an der Art, wie er mit ihm spricht und wie er seine Antworten formuliert. Und Dazai hat versucht, ruhig zu bleiben und sich nichts anmerken zu lassen, was ihm aber nicht vollständig gelungen ist. Ihr Gespräch glich schon einer taktischen Kriegsführung... ^^
Und wie Dostojewski Dazai immer wieder lobt, weil er die Dinge richtig durchschaut hat... das war irgendwie amüsant für mich xD
Die beiden sind sich etwas ähnlich und verstehen einander auch, bis zu einem gewissen Grad können sie sogar das Handeln des Anderen nachvollziehen. Ich finde das immer wieder beeindruckend und ich bin auch beeindruckt, wie gut du die Charaktere darstellst. *w*
Es gefällt mir auch, wie du Ranpos Tod aufgeklärt hast. Denn nicht nur Dazai, sondern auch Dostojewski haben dazu beigetragen, dass der Leser die Wahrheit kennt. Dazai hat seine Erkenntnisse mitgeteilt und Dostojewski hat das offengelegt, was er wusste. Einfach brilliant aufgeklärt, so wie alles andere auch! :3
Und Dostojewski hat recht, wenn man will, dass etwas richtig gemacht wird, muss man es meist höchstselbst tun. ^^
An Dazais Stelle hätte ich mich auch total erschrocken, wenn kalte Finger meine Hand berühren und Dostojewski mir auf diese Art, als durch seine Führung, bei dem Morden helfen wollen würde. Aber er wusste eben, dass Dazai ihn nicht töten könne, darum hat er sich da auch keine Sorgen machen müssen... Trotzdem übel.
All die Sätze, die Akutagawa gesagt hatte und die Dazai durch den Kopf gingen, ebenso wie sein verzweifeltes Gesicht, welches er sah... das war so bitter und so passend. Da bekam ich echt eine Gänsehaut!
Natürlich hatte Ranpo gewusst, dass man es auf ihn abgesehen hatte und konnte so den Mord an ihm aufklären, bevor er überhaupt verübt worden war. Er wusste, dass Dazai es bemerken und alles herausfinden würde... wirklich ein brillianter Detektiv.
Es war echt richtig traurig, wie Dazai Ranpo in seinen Gedanken um Verzeihung angefleht hat... da bekam ich einen Kloß im Hals. T-T
Aber irgendwie kann und will ich nicht glauben, dass Dazai nun wirklich gestorben ist. Mein Bauchgefühl sagt mir einfach, dass da etwas nicht stimmt! Dostojewskis Sicht und Gedanken waren auch unklar, und das mit dem Lavendelöl hat bestimmt ebenfalls etwas zu bedeuten. Und... Dazai kann und darf einfach nicht tot sein, er darf Atsushi und Akutagawa nicht alleine lassen! T-T

Das Ende des Kapitels ist echt fies, denn ich will wissen, wie es weitergeht und kann es kaum erwarten! :( xD
Vielen Dank, für dieses spannende und brilliante Kapitel. ❤

Ganz liebe Grüße

Antwort von RosaMelancholia am 18.04.2021 | 17:58 Uhr
Servus meine liebe Jessica Christiane ❤

Danke vielmals für dein Lob. Ich bin sehr froh, dass es dir wieder gefallen hat. :)

Eigentlich war es gemein, hier einen Rückblick einzubauen, wo man doch darauf wartet, was geschieht, wenn sich Dazai und Dostojewski gegenüberstehen... aber ich wusste nicht, wo de Rückblick besser gepasst hätte... ^^'
Ja, da hast du recht. Es hätte sie bestimmt sehr gefreut, dass sich ihre Mutter und ihr Geliebter am Ende doch noch irgendwie ausgesöhnt haben, nach allem, was passiert ist... ^^'

Auf das Gespräch zwischen Dazai und Dostojewski hab ich mich seit einem Jahr, als ich die FF angefangen habe, schon gefreut. ^^
Es für mich persönlich das Highlight der FF... ^^
Ich bin sehr froh, dass es bei dir so gut angekommen ist und.... aww, vielen lieben Dank für dein Lob für die Darstellung der Charaktere. *^*
Stimmt, Dostojewski hat mehr mit Dazai gespielt, Dazai war vorsichtiger... Leider konnte ich keine Situation erfinden, in denen die beiden etwa die gleichen Voraussetzungen hatten und ein Gleichstand geherrscht hätte, denn Dostojewski ist nun mal im Vorteil, weil er das weiß, was Dazai gerne wissen würde, weil er Komplizen hat und noch weniger Skrupel hat....

Schön auch, dass die Aufklärung zu Ranpo gelungen ist. *^*
Vielen Dank ❤
Wenn Dostojewski sich selbst um Ranpo gekümmert hätte, dann wäre es nie zu so einem Fehler gekommen. xD
Es war schon eine unheimliche Vorstellung, wie Dostojewski Dazai helfen wollte, ihn zu erstechen - aber du hast natürlich recht, das hat Dostojewski nur getan, weil er schon von Anfang an wusste, dass Dazai es nicht über sich bringen würde... ^^'
Ich war echt traurig über Ranpo... Aber wenigstens ist jetzt endgültig bewiesen, was für ein genialer Detektiv er war. *^*
Es freut mich, dass die ganze Szene so eine starke Wirkung hatte. ^^
Ja, das kann ich verstehen.... Es ist schon ein sehr trauriger Gedanke, dass Dazai tot ist, nachdem er so nahe dran war... :(
und für Atsushi und Akutagawa wäre es auch eine Katastrophe...

Ich werde mir Mühe geben, dich nicht allzu lange auf die Folter zu spannen. ^^

Vielen lieben Dank für dein wundervolles und motivierendes Review. ❤

Ganz liebe Grüße,
deine Rosa
07.04.2021 | 11:49 Uhr
Hey,

Gott, bin ich gespannt aufs nächste Kapitel. Ich will wirklich wissen wie es weiter geht.

Bis jetzt habe ich die Ff schweigend verfolgt, aber jetzt muss ich etwas dazu sagen.
Zum einen hast du einen schönen, flüssigen und poetischen Schreibstil, der wunderbar in diese Zeit passt. Du erzählt so gut, dass keine einzige Sekunde ohne Spannung vergeht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schwer es ist, dies aufrechtzuerhalten.
Deine Kapitel haben eine angenehme Länge und die Perspektivenwechsel sind wunderbar dazu geeignet kleine Pausen einzulegen und lassen den Text nicht zu steif wirken.
Du hast wirklich kreative Ideen umgesetzt und einen Haufen gute Plottwists eingebaut. Wie beispielsweise Ivan oder Nathaniel. Man merkt, dass du dich mit der Zeit auseinandergesetzt und dich gut informiert hast.

Alles in einem habe ich wirklich nichts zu bemängeln. Ich liebe deine FF

... auch wenn ich dir nicht verzeihen kann, dass mein Ranpo gestorben ist XD

LG und weiter so

Anidream-Chan

Antwort von RosaMelancholia am 10.04.2021 | 20:35 Uhr
Guten Abend Anidream-chan :)

Schön, dass du so gespannt auf das nächste Kapitel bist. Ich werde mich bemühen, dass es bald fertig wird. ;)

Ich danke dir ganz herzlich für deinen Lob für meinem Schreibstil und die Spannung. Ich versuche immer an meinem Schreibstil zu feilen und darauf zu achten, dass die Geschichte nicht langweilig wird, sondern unterhaltsam ist. Darum bin ich so gerührt über deine freundlichen Worte. :3
Es ist auch gut zu wissen, wie die Länge der Kapitel (ich hatte schon das Gefühl, dass sie vielleicht ein wenig zu lang sind ^^') und die Perspektivenwechsel ankommen.
Auch freue ich mich, dass man merkt, dass ich ein wenig über die Zeit recherchiert habe (hat mir aber Spaß gemacht), bevor ich zu schreiben begonnen habe. :)
Vielen Dank für dein Feedback und dein Lob ❤ Das spornt mich sehr an. :)

Hach ja, der arme Ranpo.... Das hat mir auch sehr leid getan, weil ich Ranpo sehr mag *-*
(Aber Ranpo hätte leider den Fall zu schnell gelöst... und ich brauchte einen wichtigen Grund, warum Dazai sich so intensiv mit dem Fall beschäftigt, darum habe ich Ranpo schweren Herzens geopfert... u_u)

Nochmals vielen Dank und ich hoffe, dass dir die FF bis zum Schluss gefällt. (geplant ist noch ein kleiner Auftritt von Ranpo in einer Rückblende) :)

Ganz liebe Grüße,
RosaMelancholia
06.04.2021 | 16:03 Uhr
Hallo liebe RosaMelancholia ^^
Über dieses Kapitel habe ich mich sehr gefreut, gerade nach dem letzten war ich super aufgeregt, jetzt endlich weiterlesen zu dürfen *.*
Und auch auf das nächste werde ich mich sehr doll freuen, weil du hier einen wirklich gemeinen Cliffhänger geschaffen hast XD Aber das ist gut so. Ich muss eh an meiner Ungeduld arbeiten ^^'

Das ist wirklich sehr gemein von Dazai gewesen. Akutagawa scheint ihm diesmal wirklich geglaubt zu haben, auch wenn er Atsushi gegenüber beteuert, es vorhergesehen zu haben. Das er erst einmal auf dem Dachboden suchen will spricht sicher aus Erfahrung, aber eigentlich weiß er es ja besser, da Dostojewski als Zielperson nicht dort sein wird (Das wäre ein sehr überraschender Plottwist gewesen XD). Es wirkt auch ein wenig zynisch.
Aber allein dafür würde ich es Dazai gönnen an diesem Tag nicht zu sterben- damit er sich in aller Ruhe dem Ärger von Atsushi und Akutagawa stellen kann. Wenn ihn das persönlich überhaupt noch stört und er nicht inzwischen total abgestumpft ist.

...Dazai hat in Dostojewski´s Bett geschlafen!? O.o
Definitiv, er hat einen Hang zum Risiko. Vielleicht ist es ganz gut das er dort nicht viel schlafen konnte- was wenn mitten in der Nacht jemand nach Hause gekommen wäre? Sehr mutig. Sehr leichtsinnig Das Ganze ist andererseits aber auch wirklich clever, denn da wird niemand nach ihm suchen. Kurzum: Ein typischer Dazaimove :)

Den Rückblick fand ich richtig gut! Dadurch kann man Dazai und seine Konflikte jetzt noch besser verstehen. Ich kann ihn mir in der Rolle eines Adeligen auch wirklich verdammt gut vorstellen, das passt super! Und Dazai zu Pferd... hach, ja. Doch, ich bin sehr überzeugt *v*

Aha- Dostojewski ist noch im Casino!
Ich habe Gogol wirklich schon springen sehen. O.O Aber das hätte sicher Aufmerksamkeit gegeben, die Dostojewski nicht recht gewesen wäre. Ich denke nicht das er in seinen Worten gelogen hat. Gogol könnte in dem Ganzen noch eine größere Rolle spielen, irgendwie sagt mir mein Gefühl das ich ihn nicht unterschätzen sollte. Er bleibt in seienr Art aber definitv gruselig!

Die Atmosphäre im Casino hast du super eingefangen- ich habe eigentlich keine Ahnung, ich war nie in einem, aber so würde ich es mir vorstellen ^^
Wow, hier hast du Dazai richtig glänzen lassen. Ich bin beeindruckt wie du ihn in der ganzen Fanfiktion von so vielen verschiedenen Seiten beschreiben kannst, so, dass er dabei nie sein Gesicht verliert und immer wieder zu erkennen ist. Das ist wirklich große Klasse!

Mein langerwarteter Showdown zwischen Dostojewski und Dazai *.* Du kannst dir nicht vorstellen wie gespannt ich jetzt bin :D
Aber keine Angst, ich will dich jetzt nicht mit Erwartungen erdrücken. Ich weiß ja, dass es ein gutes Kapitel sein wird. Anders geht es bei dir gar nicht ^^

Bis dahin also in gespannter Vorfreude ganz liebe Grüße,
Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 06.04.2021 | 21:40 Uhr
Hello again, liebe Iruka ❤

Wie schön, dass du dich so gefreut hast. *^*
Ich persönlich freue ich mich auch schon sehr auf das nächste Kapitel (habe auch schon angefangen ^^), denn es hat lange auf diesen Showdown zwischen Dosto und Dazai hingearbeitet. ;)
Wahrscheinlich strapaziere ich deine Geduld nicht allzu sehr.. ;)
Du hast recht. Akutagawa hat Dazai wirklich wieder vertraut, auch wenn er das im Nachhinein nicht zugeben will. Darum spricht er jetzt auch ein wenig zynisch... ^^'
Irgendwie wäre es witzig gewesen, wenn Dostojewski auf dem Dachboden gewesen wäre - damit hätte echt niemand gerechnet. xD
Den Ärger mit Atsushi und Akutagawa hätte Dazai auf jeden Fall verdient... und ich denke, dass es ihn schon treffen würde, mehr, als er wohl zeigt... ;)

Haha, stimmt. xD Ich an Dazais Stelle hätte in Dostojewskis Bett überhaupt kein Auge zugebracht, ich hätte eher vor lauter Angst einen großen Bogen um die Wohnung gemacht. xD
Richtig. Dazai wusste, dass Dostojewski entweder im Casino oder seiner Wohnung sein würde und dass ihn in der Wohnung niemand suchen würde, darum hat er erstmal dort versucht.... ^^'
Es freut mich, wenn du das passend findest. :)

Ich finde auch, dass Dazai etwas von einem Adligen hat, darum bin ich sehr glücklich, wenn du den Rückblick gelungen findest, Dazai nun besser verstehen kannst und findest, dass dieser Hintergrund passen würde. :) Ich dachte auch, Dazai wirkt oft so gelangweilt und sucht bewusst das Risiko und die Gefahr - vielleicht hatte er früher nicht allzu viel Abwechslung und sich deshalb nach so einem aufregenden Leben gesehnt. ;) Und für noch mehr Drama wird seine Vergangenheit noch überschattet von einer "verbotenen" Liebe. ^^'
Schön, dass dich das überzeugt. *^*

Gogol ist auch wirklich zuzutrauen, zu springen, finde ich... Er ist einer der wenigen Charaktere, denen ich absolut alles zutraue, egal wie verrückt es ist. ^^'
Du hast aber ein wirklich gutes Gespür *-* - Gogol wird noch eine entscheidende Rolle spielen. ;)
Ich war auch noch nie in einem Casino... Ich kenne das nur ein bisschen aus alten Filmen... ^^ Aber es freut mich sehr, wenn sich das mit deinen Vorstellungen gedeckt hat. C:
Vielen Dank für dein Lob betreffend die Darstellung von Dazai. Ich hatte schon im letzten Kapitel das Gefühl, dass er mir immer mehr in die OOC-ness entgleitet, darum bin ich gerade total erleichtert und froh. ❤ Danke, das ermutigt mich gerade sehr. :)

Aww, vielen Dank. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ich bin ganz gerührt von deinem Lob. ❤ Ich hoffe, dass es ein spannender Showdown wird. :)
Herzlichen Dank für dein wunderbares Review und dass du mich so aufbaust.

Ganz liebe Grüße
deine RosaMelancholia
04.04.2021 | 10:37 Uhr
Heyho, meine Liebe ❤

Ich habe mich so gefreut, als ich gesehen habe, dass es ein neues Kapitel gibt und musste mich sofort darauf stürzen *w*

Atsushi und Akutagawa tun mir so leid... Da wachen sie auf und Dazai ist weg, genau wie Akutagawa es gesagt hatte. Wieder hatte er von Glück und Liebe gesprochen, war den beiden so nahe gewesen, nur um dann zu verschwinden... Ich kann mir gut vorstellen, wie schrecklich und bitter, wie verletzend es vor allem für Akutagawa sein muss. Ach Manno, da möchte man die beiden einfach trösten :(

Ich hätte nicht gedacht, dass Dazai wieder in die Wohnung von Dostojewski einbrechen und sich dort aufhalten würde. Aber es ergibt schon Sinn.
Der kleine Rückblick war richtig schön! Dazais Leben war damals echt eintönig und auch belastend, aber es wurde bunter, als er Akutagawa kennenlernte. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass Dazai diese feinen Mädchen nicht interessiert haben und er sofort von Akutagawa angetan war. Immerhin einer, der ihm einfach seine Meinung sagt und ihn nichts vorspielt, nur weil er ein Adliger ist. ^^
"... die Ehe wäre wie eine Zwiebel. Man schluckt sie einfach, auch wenn sie einem die Tränen in die Augen treibt" Also dass Akutagawas Mutter das sagt, ist bitter und irgendwie musste ich deswegen dennoch lachen xD
Es war so süß, als Dazai zu Akutagawa sagte, dass er ihn so mag, wie er ist *w* es überrascht mich aber auch nicht, dass ihm nach so einem Geständnis/Eingeständnis übel wird. Das ist anfangs echt nicht so einfach... ^^
Als Dazai nachdachte, was er noch tun und essen sollte, weil es mit Sicherheit wirklich der letzte Tag seines Lebens war... da kam mir bloß ein Gedanke in den Kopf: "Du blöder Idiot, dir sollte man Vernunft einprügeln! Lass Atsushi und Akutagawa nicht alleine, denk nicht mal daran!" Hach, ich würde ihn gerne anschreien... ^^

Die Situation mit/zwischen Dostojewski und Gogol war selbst mir sehr unangenehm... und Gogol tat mir leid :( Dostojewskis Worte waren schon hart... Zumindest wäre es für mich hart, wenn eine geliebte Person so etwas zu mir sagen würde.
Allerdings war Gogol auch etwas aufdringlich, wie er Dostojewski angefasst hat und ihn füttern wollte. Er meint es zwar nur gut, aber hätte sich ein wenig zurückhalten sollen.
Dass Gogol einen der Bälle absichtlich hat fallen lassen, kommt mir irgendwie wie ein kleiner Hinweis auf etwas vor. Als ob es eine Andeutung auf irgendetwas wäre, dass er genau drei Bälle hatte und einen absichtlich in die Tiefe fallen ließ. Vielleicht interpretiere ich da aber auch zu viel hinein... ^^

Sigma tat mir auch richtig leid... Sein Tag war so schon nicht besonders toll und dann hat er auch noch ein Messer an der Kehle. Ihm bleibt echt nichts erspart... ^^
Immerhin hatte Dazai nicht vor, ihn wirklich zu töten, aber da er Dostojewski hintergangen hat, wird er sterben, falls das herauskommt... Ob nun durch Dostojewskis, Gogols oder Ivans Hände. Da habe ich auch allgemein ein übles Gefühl und eine böse Vorahnung, nicht nur für Sigma, sondern auch für Dazai. Er ist gerade alleine mit Dostojewski, aber Gogol ist bestimmt nicht allzu fern, oder? Das könnte schlimm enden... :(
Dazai sagt zwar entschlossen, dass er Dostojewski töten wird, aber... ich bin mir nicht gänzlich sicher, ob er das auch durchziehen kann. Selbst Dostojewski sieht die Angst, die in seinen Augen ruht...

Das war wie immer ein wundervolles und spannendes Kapitel - vielen Dank dafür! Ich kann das nächste kaum erwarten *w*

Ganz liebe Grüße

Antwort von RosaMelancholia am 04.04.2021 | 16:24 Uhr
Servus meine Liebe ❤

Das freut mich sehr, danke. *-*

Ja, die beiden können einem wirklich leid tun... Besonders schlimm ist, dass sie Angst haben, dass Dazai sich etwas angetan hat. :(
Trost könnten sie jetzt wirklich brauchen. ^^'

Schön, dass es Sinn ergeben hat, dass Dazai erst mal zu Dostojewskis Wohnung gegangen ist und ich freue mich sehr, dass dir der Rückblick aus Dazais Vergangenheit gefallen hat. *^*
Genau so ist es, Akutagawas Art war Dazai viel lieber. :)
Der Spruch ist gut, nicht wahr? xDD Es ist übrigens dieselbe Sezene wie die aus Akutagawas Sicht im 8. Kapitel. ^^
Ich freue mich, dass du so gut nachfühlen kannst, wie schwer es für Dazai war mit seinen Gefühlen für Akutagawa umzugehen... gerade wegen seinem Hintergrund... ^^'
Deinen Gedanken kann ich auch gut verstehen. Und du hast recht! Dazai denkt schon wieder nicht darüber nach, was sein Verschwinden für Atsushi und Akutagawa bedeutet... :(
Ja, schade, dass du ihn nicht anschreien kannst, dann würde er es vielleicht endlich begreifen ;)

Ich bin froh, dass die unangenehme Stimmung beim Gespräch zwischen Gogol und Dostojewski so gut rübergekommen ist.
So sieht es aus, wenn Dostojewski ein wenig der Kragen platzt vor zu viel Aufdringlichkeit. xD Auch für Gogol war es sehr hart, auch wenn er es vor Sigma nicht zugeben wollte...
Dein Verdacht, dass der fallengelassene Ball etwas bedeuten soll, ist richtig. Du beweist immer wieder, dass du ein gutes Detektiv-Gespür hast. *-*

Stimmt, Sigma hatte einen echt bescheidenen Tag. ^^'
Du hast leider recht, Sigma wurde da sehr tief mit hineingezogen und nun ist leider auch sein Leben in Gefahr. :(
Ich kann sehr gut verstehen, dass du dir solche Sorgen um Dazai und Sigma machst, es sieht momentan wirklich nicht sehr gut für die beiden aus...
Und auch deine Zweifel, ob Dazai es durchziehen kann, sind berechtigt...

Es freut mich, dass du auf das nächste Kapitel gespannt bist. *^* Ich persönlich freue mich schon sehr darauf, das nächste Kapitel zu schreiben, wenn Dazai und Dosti sich gegenüber stehen und hoffe, es wird spannend :)

Vielen lieben Dank für dein treues Review-Schreiben ❤-❤

Ganz liebe Grüße,
deine RosaMelancholia
31.03.2021 | 16:02 Uhr
Huhu!^^

Endlich komme ich dazu, das Review fertigzustellen und diesmal werde ich Kapitel 11-13 abdecken.^^ Ich denke, das Ende von Kapitel 13 bietet sich gut an, um da einen Einschnitt zu machen, weil es da zur langersehnten Wiedervereinigung gekommen ist. :3 Ich hoffe, das Review wirkt nicht allzu durcheinander und ich habe nichts wichtiges vergessen. ^^"
Ich habe die Kapitel nur so verschlungen.*-*
Ich bewundere so sehr, wie unglaublich lebendig deine Geschichte wirkt und deinen Schreibstil im Allgemeinen.*-* All die bildhaften Details, die du einwebst, die Alltäglichkeiten, die ganzen kleinen Dialoge und Interaktionen, die Beschreibungen, die tiefgründigen Charaktere. Deine Geschichte wirkt so lebendig, eine eigene, kleine Welt und ich habe immer alles genau vor mir.*-*

Ahh, ich liebe die Interaktion zwischen Dazai und Chuuya so sehr.*-*
Chuuya wirkt auf der einen Seite so genervt und garstig Dazai gegenüber. Gleichzeitig unterstützt er ihn die ganze Zeit und geht sogar mit ihm, um die Nachbarschaft Dostojewskis zu befragen. Ich liebe die Dialoge zwischen den beiden und musste die ganze Zeit grinsen. Vor allem, das mit dem Kaffee („Kein Wunder, dass du keinen Kaffee magst, wenn du ihn so kochst!“ xDD) und wie in Folge dessen die Milch später noch aufgegriffen wird, die bei der alten Frau auch schon Thema war. xDD Dazai wirkt so kindlich und dadurch so niedlich und harmlos – was im starken Kontrast steht zu seiner „düsteren Seite“ und seine dunklen Gedanken. Dieses Kindliche wirkt wie eine Fassade und dadurch unheimlich…doch ich glaube, dass Dazai tief im Innern gerne so sorglos sein würde…was das alles nur noch tragischer macht… :,( Ich finde aber toll, wie sehr Chuuya Dazai unterstützt und deutlich wird, wie sehr er ihn mag. Trotz ihres ständigen, sehr amüsanten Zankens. Beziehungsweise, ich glaube, sie können nur miteinander so zanken, weil sie sich so vertrauen und mögen und beide wissen, dass es nicht ernst gemeint ist. ^^

Die Interaktion zwischen Ango und Dostojewski hast du auch unheimlich spannend gestaltet und ach, ich liebe, wie du Dostojewski schreibst.*-* Er wirkt so verletzlich (gerade, weil auch der Hungerstreik an seinem Körper zehrt) und höflich, charmant – gleichzeitig scheint er hinter dieser freundlichen Fassade unglaublich düster und einfach nicht fassbar. Obwohl alles darauf hindeutet, dass er der Mörder ist und es vor Dazai sogar zugegeben hat, spielt er seine Rolle als Unschuldiger so überzeugend, dass ich ihm fast glauben möchte. Dass er so unglaublich höflich und freundlich und auf so persönliche Art zu den Fotos der ermordeten Frauen spricht…trotz der Schmerzen, die ihm zusätzlich auch noch zugefügt werden, diese starken Kontraste…diese Szene hat mich ganz besonders gekriegt. Auch, weil Ango so uncharakteristisch gewalttätig war – das hat mich sehr erschreckt und überrascht. Es sagt eine Menge über Ango aus, dass er plötzlich zu solchen Mitteln greift. Das zeugt von Angos Verzweiflung und dem Druck, unter dem er steht und dass er sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Dass es gerade Ango ist, der so reagiert, hat eine starke Wirkung und zeigt, wie sehr er psychisch unter Druck steht (zumal nun auch noch Unterlagen gestohlen worden sind…). Ihre Dynamik ist total interessant. Angos Ernsthaftigkeit und Seriosität und Dostojewskis Freundlichkeit. Im Anfang der Szene, wo beide einander sagen, dass sie müde aussehen, steckt schon so viel drin. Aus Angos Sicht ist es die Hoffnung, dass Dostojewski bald einknickt und gesteht. In Dostojewskis Worten schwingt viel mehr Anteilnahme und Freundlichkeit mit – aber auch die Erkenntnis, dass Ango mürbe geworden ist und damit eine gewisse Überlegenheit. Sie sind beide am Ende, aber dadurch, dass Dostojewski das letzte Wort hatte, hat er noch ein wenig die Überhand. Ich glaube übrigens, dass Dostojewski aufrichtig getroffen war, als das Gesprächsthema in die Richtung seiner verstorbenen Verlobten ging…so habe ich das zumindest aufgefasst. Ebenso sein Beharren darauf, von keiner der jungen Frauen etwas „gewollt“ zu haben – ich habe das nicht nur als Verteidigung gelesen, sondern glaube schon, dass Dostojewski danach niemand anderen mehr geliebt hat und er noch immer an seiner Verlobten hängt und nie von ihr losgekommen ist. Ich hoffe, ich interpretiere da nicht zu viel rein.^^“ Ich bin total gespannt, wie es mit Dostojewski und Ango weitergeht.*-* Ich glaube aber, der Verlauf des Falls wird von "außen" bestimmt werden. außerhalb des Gefängnisses - davon wie Dazai und Co. agieren und was Dostojewski und seine Komplizen vorhaben.^^

Besonders hat mir auch gefallen, wie du manchmal die Erzählstruktur und den Erzählfluss aufbrichst und die Geschichte damit „auflockerst“. Das finde ich wirklich kreativ! ^^ Damit meine ich nicht nur die Akten und die Briefe, sondern auch die Überschriften, als Dazai und Chuuya in der Nachbarschaft von Dostojewski die Nachbarschaft befragen. Die fand ich besonders kreativ gemacht, weil es die Befragungen so gut strukturiert hat, aber auch der Kontrast zwischen dem jeweiligen seriösen Titel, die an Aktenvermerke erinnern und den teilweise echt ulkigen Vorkommnissen bei den Befragungen. Dass die Befragungen in separaten Szenen behandelt wurden und dann mit den Überschriften – das ist wirklich cool gemacht und passt prima zum ohnehin "dokumentarischen" Aufbau der Geschichte, weil du ja auch immer das Datum angibst, was ebenfalls sehr cool ist.^^ Als Chuuya und Dazai die alte Frau befragt hat, welche die beiden für ihre Enkelkinder gehalten hat, musste ich echt schmunzeln. Das war sehr niedlich und ich liebe die ganzen Details wie die staubtrockenen Kekse und die Reaktionen der Charaktere auf die Skurrilität (wie Chuuya vollkommen verstört ist, als die Frau ihn umarmt hat xD). Die Szene war einfach wunderbar.^^ Dass sich der eine Mann sehr ausländerfeindlich gegenüber Dostojewski geäußert hat, war dann natürlich wieder sehr traurig…Dann ist da aber andererseits wieder die Frau, die Dostojewski sehr interessant zu finden scheint und sogar vor ihrem Ehemann von ihm schwärmt. :,D Da musste ich wieder lächeln. Du lässt die ganzen Charaktere so unterschiedlich reden und gibst ihnen eine eigene Stimme und obwohl sie nur so kurz vorkommen, hat jeder eine Persönlichkeit. Das ist wirklich sehr schwer und es ist bewundernswert, dass du das hinbekommen hast. ^^ Ich finde, das, was die Nachbarn über Dostojewski sagen, zeigt, wie schwer er zu fassen ist. Jeder hat zwar seine eigene Vorstellung (der intellektuelle Nachbar, derjenige, der seinen Lebensunterhalt durch Glücksspiel verdient, der Mörder) von ihm, aber niemand kann wirklich was zu ihm sagen. Das macht ihn als Charakter noch spannender und geheimnisvoller und das hast du einfach toll umgesetzt!*-* Ich bin auch wahnsinnig gespannt, was es mit dem Casino auf sich hat – irgendwas sagt mir, da steckt mehr hinter und vielleicht kommt Sigma auch noch vor?^^
Dazais Schlussfolgerungen, dass Dostojewski gar nicht wirklich in der Wohnung lebt, sondern hauptsächlich an einem anderen Ort leben muss, dreht noch einmal alles auf den Kopf und es tun sich neue Geheimnisse auf. Nichts ist so, wie es scheint und die Twists gelingen dir immer großartig.*-* Ganz besonders toll finde ich, wie nachvollziehbar Dazais Gedankengänge sind. Es wird einerseits deutlich, dass er den anderen Charakteren in dem Sinne überlegen ist und mit seinen Schlussfolgerungen in der Lage ist, die ganzen bisherigen Annahmen zu wenden. Ich liebe, wie seine Gedankengänge immer eine neue Perspektive auf das Geschehen geben und immer für eine Überraschung gut sind. Anderseits sind seine Gedankengänge immer nachvollziehbar und es ist verständlich wie er drauf kommt. Seine Schlussfolgerungen sind nicht von der Art das man sich denkt „Hä? Wo kommt das denn her?“ oder dass man sich übergangen oder außen vor fühlt, sondern man ist mittendrin in der Geschichte und Dazai ist nur besser im Kombinieren als die anderen und als ich selbst. ^^ Diese Balance ist dir ganz ausgezeichnet gelungen und es ist echt bewundernswert, wie du Dazai als so komplexen und intelligenten Charakter darstellst und das gleiche gilt natürlich auch für Dostojewski.*-*

Ich war die ganze Zeit schon so gespannt, was in den Briefen steht und es ist dir echt gelungen, die Spannung zu halten und du hast auch genau den richtigen Zeitpunkt zur Auflösung gefunden.*-* Die Briefe waren so spannend und geben einen tollen Einblick in Dostojewskis Leben und seine Persönlichkeit. Ich finde, du hast die Briefe wirklich toll geschrieben und sie sind vom Sprachstil auch noch einmal ganz anders als die übrige Geschichte. Ganz besonders hat mich der Briefwechsel zwischen Dostojewski und Jelisaweta berührt. Wie sehr sie sich geliebt haben geht allein aus der liebevollen Art hervor, wie sie schreiben. Es ist wunderschön, wie sie sich gegenseitig Mut und Hoffnung machen und sich ihrer Liebe versichern – trotz der schwierigen Situation mit Jelisawetas Mutter…welche letztendlich zu Jelisawetas Tod führen wird…Nach diesem Briefwechsel bin ich umso stärker der Überzeugung, dass Dostojewski seine Geliebte nicht umgebracht hat. Umso tragischer ist es, dass er nicht einmal einen Anwalt haben möchte und es ablehnt, sich zu verteidigen…Vermutlich fühlt er sich innerlich so schuldig, dass er denkt, er habe dies verdient…Vielleicht denkt er es ist seine Schuld, weil Jelisaweta durch die Beziehung zu ihm gestorben ist. Möglicherweise sieht er in seinem Leben keine Perspektive und keinen Sinn mehr und denkt, er könne gleich ins Gefängnis gehen und für seine empfundene (aber nicht reale) Schuld büßen. Er tut mir unglaublich Leid. Aber um noch einmal auf die Anwälte zurückzukommen: Ich musste so grinsen, als ich die Namen gelesen haben. Rasumichin wäre sicher ein großartiger Anwalt und Raskolnikow…vielleicht auch? xD Ich finde super, wie du die beiden eingebaut hast.*-* Zumal im Original die Charaktere auch manchmal mit ihren eigenen Figuren konfrontiert werden bzw. Charaktere, die mit den Figuren in Verbindungen stehen, werden nach Charakteren aus den Werken benannt – deswegen ist es toll, dass du das eingebaut hast und ich habe mich so gefreut, als ich die Namen erkannt habe. Auch wahnsinnig rührend fand ich, dass Dostojewski mit Gogol geschrieben hat und auch dort wurde die enge Verbindung und Freundschaft zwischen ihnen deutlich. Dass Dostojewski sein Kind nach Gogol benennen wollte, fand ich besonders schön und sicher eine große Ehre für seinen Freund. Allerdings werden diese schönen Briefe durch die schreckliche Tragödie überschattet, in die sich Dostojewskis Leben verwandelt hat…
Wie sehr Dostojewski an der Vergangenheit hängt und all dies nicht überwunden hat, zeigt, dass er die Briefe noch besitzt. Das war mein erster Gedanke. Doch Dazais Überlegungen haben der ganzen Situation noch einmal eine ganz andere, spannende Perspektive gegeben!*-* Dass diese vermeintlich harmlosen Briefe Teil von Dostojewskis „Spiel“ mit Dazai sind und die Hinweise absichtlich platziert hat – da habe ich echt Gänsehaut gekriegt.*-* Die Situation wird dadurch noch spannender, dass man auch nicht weiß, wie stabil Dazai ist und wie viel er sich davon einredet oder wie viel real ist. Klar, Dazais Schlussfolgerungen sind immer äußerst schlüssig und es ist auch hier wieder beeindruckend, wie viele Informationen er aus vermeintlich belanglosen Dingen schöpfen kann. Gleichzeitig wirkt Dazais Eifer von seinem Umfeld nicht unbedingt positiv und mit Sorge aufgenommen und als Obsession bezeichnet. Auch wirkt es durchaus glaubhaft, dass Dazai sich so sehr darin einmischt, um sich durch die Herausforderung und Gefahr lebendig zu fühlen und gar nicht mehr in der Lage ist zu sehen, ob er sich in etwas verrennt oder nicht. Das finde ich auch psychologisch unglaublich spannend.*-* Das gibt der Handlung und den Charakteren noch einmal zusätzliche Tiefe, weil man immer wieder gezwungen ist, zu hinterfragen, sowohl die Protagonisten als auch die Antagonisten und nichts gegeben ist.*-* Selbst, wenn Dazai mit allem recht hat am Ende, so geben die Zweifel seines Umfeldes noch einmal eine ganz andere Perspektive auf ihn und sein Handeln…und auch auf Dazais Bezugspersonen selbst, die ihn trotzdem so stark unterstützen. Das wird gerade bei Chuuya deutlich, wie stark er ihm hilft und sogar selbst riskiert, Probleme zu bekommen (die falsche Fährte in seinem Artikel mit dem Diebstahl der Akten), trotz ihres ständigen Gezankes. Dass Dazai ihm sogar anvertraut, nach Atsushi zu suchen und Chuuya nicht einmal fragt, was passiert ist, sondern sofort zustimmt, sagt eine Menge aus, wie sehr sie sich vertrauen.^^

Atsushi tut mir schrecklich Leid… Er ist vollkommen alleine und auf sich gestellt…seine Gedanken hast du abermals so plastisch und feinfühlig beschrieben. Es hat mich sehr gerührt und traurig gemacht, wie ihn die Erinnerungen aus dem Waisenhaus verfolgen. Der Ärmste…und diesmal hat er niemanden, der ihn trösten kann. Ich finde gut, wie er in der Lage ist, die Widersprüche in Akutagawas Verhalten zu erkennen. Das zeigt, dass er durchaus Fortschritte in Sachen Selbstwertgefühl macht. Früher hätte Atsushi sicher nur gedacht, dass er an allem Schuld wäre und auch Akutagawas freundliches, beschützendes Verhalten nur eine Fassade und dass niemand ihn mögen könne. Aber jetzt ist Atsushi in der Lage zu reflektieren und zu merken, dass Akutagawa aufrichtig freundlich zu ihm war (wie du die mit Öl behandelten Wunden noch einmal erwähnt hast, hat das noch einmal perfekt symbolisiert) und sein Verhalten aus seiner Sicht nicht zusammenpasst. An solchen subtilen Dingen merkt man, wie sehr Atsushi sich weiterentwickelt hat. Auch, wenn er in seine Ausgangssituation zurückgefallen ist, so hat er sich doch verändert. Und ohne dass er es weiß, hat er noch immer Menschen, die auf ihn warten und die ihn suchen und er ist Dazai und Akutagawa unglaublich wichtig. Auch das ist ein Unterschied. Umso tragischer, dass er sich jetzt in dieser schrecklichen Lage befindet. Ein Glück hat Akutagawa Atsushi genug Geld mitgegeben, damit er sich eine Unterkunft nehmen konnte. Etwas, dass Atsushi noch mehr verwirrt. Seine Gedanken, seine Zweifel, seine Hilflosigkeit und Verwirrung hast du so wunderbar beschrieben. Wie er in dieser Verwirrung und Ausweglosigkeit zu einer Kirche kommt, ist sehr symbolisch. Als Atsushi in der Nähe der Kirche gekommen ist, habe ich sofort an Hawthrone gedacht und habe mich gefreut, dass er tatsächlich auftaucht. Ich finde es immer spannend zu sehen, wie du die unterschiedlichsten Figuren einbaust und ihnen eine Rolle in der Geschichte gibst.*-* Ich frage mich auch, ob er nicht heimlich mit Dostojewski unter einer Decke steckt… Die Kirche hast du sehr atmosphärisch beschrieben. Ich konnte das Hallen der Schritte förmlich hören! Das Gespräch mit Hawthrone war sehr tiefsinnig. Es tut mir Leid, dass Atsushi solche Schuldgefühle hat und ich kann verstehen, dass er darüber reden möchte, um sie loszuwerden. Gleichzeitig ist es so traurig, dass er denkt, dass er Schuld an seiner Situation ist, aufgrund von Dingen, die gar nichts damit zu tun haben…dass dies quasi die Bestrafung ist, für alles, was er aus seiner Sicht falsch gemacht hat. Dabei ist es Akutagawa, der eine schrecklich falsche Entscheidung getroffen hat und es ist Akutagawa, der für die Situation verantwortlich ist (und nun dafür kämpft, seinen Fehler wiedergutzumachen). Atsushi tut mir so wahnsinnig Leid und seine Unsicherheit hast du sehr intensiv, einfühlsam und realistisch beschrieben hat. Dass er selbst wegen Taten ein schlechtes Gewissen hat, die andere als belanglos einstufen würden (dass er gelogen hatte, als er meinte, dass Gogol ihm keine Angst macht – dabei ist das eine sehr verständliche Lüge…), zeigt, wie sehr sensibel er ist. Aber das alles zeigt auch, wie sehr Atsushi von dem Waisenhaus und von der Kultur der Unterdrückung und der Angst und der Bestrafung, die dort herrschte geprägt ist. Entsprechend hat er Angst, etwas „falsch“ zu machen…Dass Atsushi jetzt wieder „bestraft“ worden und vollkommen ohne Halt ist, bricht einem das Herz. Du glaubst nicht, wie sehr mir ein Stein vom Herzen gefallen ist, als Atsushi mit Chuuya zusammengetroffen ist und die beiden zusammen in der Kutsche saßen. Es scheint alles gut zu sein und die Kutsche ein sicherer, unangreifbarer Ort, der die beiden von der Außenwelt abschirmt. Und tatsächlich geht es jetzt um das Innere, das Private, Intime. Um genauer zu sein um Dazais Vergangenheit, die sehr intensiv ist und sich perfekt in die Geschichte einfügt.*-* Auf die möchte ich jedoch in einem gesonderten Absatz eingehen und mich zuerst einmal Atsushi widmen (und damit zumindest so tun, als hätte dieses Review eine Struktur xD). Dass er aus der Kutsche ausgestiegen ist, diesen sicheren Ort verlassen hat, um seine Sachen zu holen…das war ein kleiner Twist, ein Bruch in der gesamten Stimmung. Auch, wenn Atsushi nach wie vor positiv gestimmt ist…hat mir sein Abschied von Chuuya und der Umweg gleich ein ganz schlechtes Gefühl gegeben. In dem Moment wusste ich, dass etwas passieren wird, dass Atsushis Nachhauseweg verzögern (wenn nicht gar verhindern) wird – dramaturgisch äußerst geschickt, insbesondere vor dem Hintergrund des Abschnittes aus Akutagawas Sicht.*-* Mein Gefühl wurde noch mulmiger, als Atsushi Gogol beobachtet hat. Genauer gesagt war meine Reaktion etwas zwischen „Yay, es ist Gogol!“ und „Oh nein, es ist Gogol!“. xD Seine Show hast du wirklich toll und beeindruckend beschrieben.^^ Sowas passt sehr gut zu ihm und scheinbar können sich nun auch mehr Leute vor seine Aufführung begeistern. :D Offenbar ist Atsushi auch darauf gekommen, dass Gogol und Gontscharow eine Verbindung zu Dostojewski haben könnten und wie er sich das herleitet, finde ich sehr schlüssig.^^ Dass Atsushi im Gespräch mit Gogol Informationen sammeln möchte, ist einerseits eine gute Idee…andererseits allerdings viel zu gefährlich. Und ich verstehe Atsushis Gedanken so, dass er sich möglichst nützlich machen will, wenn er wieder da ist und damit schwingt möglicherweise die Angst mit, wieder weggeschickt zu werden… .___. Das ist so traurig, aber vollkommen schlüssig aus Atsushis Sicht. Ach, deine Figuren sind psychologisch so komplex und nachvollziehbar.*-* Ich hoffe, dass Atsushi lernt, dass er bedingungslos so angenommen wird, wie er ist und nichts dafür tun muss. Auch, wenn diese Situation mit Akutagawa eine große Wunde hinterlassen hat, nicht nur in Atsushi, sondern in dem gesamten Beziehungsgefüge. Und ich muss dich noch einmal für Gogol loben – du schreibst ihn großartig. Seine Art zu reden! Ich liebe sie!*-* Er wirkt so freundlich. Einerseits wirkt seine Art zu sprechen so unbeschwert und locker, gleichzeitig bricht immer mehr Aggression und Frustration heraus. Ganz besonders toll finde ich wie er über den Humor des Schicksals spricht und mit „Hahaha“ endet. Normalerweise würde man bei „hahaha“ in dem Kontext vielleicht einen sarkastischen, fallenden Tonfall wählen – aber dass er „Hahaha“ wütend schreit…das ist so unerwartet und erschreckend, so aggressiv und so ein toller Kontrast. Einfach großartig. Allein mit diesem Satz über den Humor des Schicksals und die Art wie es gesagt wird, hast du Gogol so viel Leben eingehaucht und seine Frustration deutlich gemacht. Generell ist das Lachen, die negativen Emotionen und seine Clownsrolle etwas, was Gogol in deiner Geschichte immer wieder aufgreift, was ich wirklich toll eingebracht finde.*-* Gerade auch, weil es diese Momente sind, die Gogol bedrohlich und gefährlich wirken lassen (seine latente Drohung, dass man Clowns lieber nicht traurig macht). Das lässt einen super Kontrast zwischen der eigentlichen Clownsrolle (Menschen zum Lachen bringen) und dem, was Gogol tut (Menschen Angst einjagen) entstehen.*-* Auch Gogol selbst ist zwischen Stimmungsschwankungen hin und hergerissen. Du schreibst alle Charaktere so tiefgründig, vielschichtig und faszinierend. Insbesondere finde ich auch klasse, wie du Gogols Sicht der Dinge beschreibst. Dass er Dostojewski glücklich sehen will und sogar möglicherweise mit ihm nach Japan gegangen ist, um ihn zu unterstützen. Allerdings scheint er wirklich extrem eifersüchtig auf Gontscharow zu sein und Aggressionen gegen ihn im Herzen zu tragen und die Angst, dass er „Dosti“ nicht „für sich alleine haben“ kann. Jetzt wird auch klarer, warum er ihn nicht leiden kann. Ich frage mich, ob unter der Oberfläche noch mehr brodelt und wie sich der Konflikt zwischen den beiden Charakteren noch entfalten wird.*-* Ich finde übrigens großartig, wie sich die Konstellation der Beziehungen Dazai-Atsushi-Akutagawa und Dostojewski-Gogol-Gontscharow spiegeln.*-* Dazai und Dostojewski sind sich in so vielen Dingen ähnlich und ihre Ähnlichkeiten und Kontraste hast du einfach toll geschrieben. Aber auch Gogol und Atsushi haben viele Ähnlichkeiten, wie du bereits in den Kapiteln davor deutlich gemacht hast. Dostojewski und Dazai leiden und Gogol und Atsushi sind beide verloren und wissen nicht, was sie tun sollen, um der geliebten Person zu helfen. Gleichzeitig hat Gogol auch erschreckend viel Ähnlichkeit zu Akutagawa. Beide sehen die dritte Person als einen Störfaktor und sind eifersüchtig, wenn die Aufmerksamkeit der geliebten Person geteilt ist. Doch du machst auch die Unterschiede mehr als deutlich: Akutagawa verfügt über Empathie und ihm liegt sehr an Atsushis Wohlergehen und er mag ihn in Wahrheit sehr – auch wenn er es zum Teil sehr…destruktiv zeigt. Aber er bereut seine Taten und möchte sie wiedergutmachen. Dagegen traue ich Gogol jedes Mittel zu, um Gontscharow im Notfall loszuwerden (und das aus allein egoistischen Gründen – Akutagawa wollte ja zumindest Atsushi aus der destruktiven Beziehung mit Dazai raushalten) und kein schlechtes Gewissen zu haben. Und mit „loswerden“ könnte auch noch etwas anderes, drastischeres gemeint sein… „Vielleicht sind wir Iwan auch bald los?“ liest sich ja fast wie eine Drohung und auch Atsushi werden die Knie weich. Aber möglicherweise denke ich auch zu schlecht von dem guten Nikolai. ^^“ Aber gerade deswegen finde ich genial, dass du erst Gogol dargestellt hast und dann auf Akutagawa und sein schlechtes Gewissen eingegangen bist, was den darauffolgenden Szenen noch mehr Gewicht gegeben hat. Bei den letzten Sätzen des Absatzes über Gogol und Atsushi habe ich total Gänsehaut gekriegt. Das nenne ich einen wahnsinnigen Cliffhanger, der den Abschnitt aus Akutagawas Sicht
noch einmal ganz anders wirken lässt. Dramaturgisch war das wirklich großartig. Bisher ist noch nicht aufgeklärt, was weiterhin zwischen Gogol und Atsushi vorgefallen ist und ich frage mich, was dieser Preis war, den Gogol wollte…am wichtigsten ist, dass Atsushi überlebt hat…was ja im Laufe des Kapitels nicht ganz eindeutig war.

Es ergibt Sinn, dass Akutagawa auf seiner Suche in einem Krankenhaus nachfragt und zeigt, dass er auch auf schlimme Folgen gefasst ist.
Die Atmosphäre im Krankenhaus war durch die ganzen Details extrem bedrückend…Die Menschen, deren schlimme Wunden du beschrieben hast, taten mir sehr Leid und die ganze Szene wirkt so hoffnungslos und düster. Noch schlimmer wurde es dann, als Akutagawa mit der Krankenschwester gesprochen hat und sie entgegen aller Erwartungen gesagt hat, dass tatsächlich jemand eingeliefert wurde, der der Beschreibung entspricht…Als es dann hieß, dass diese Person im Sterben liegt, habe ich kaum noch gewagt, weiterzulesen. Als Akutagawa dann auch noch mit der Krankenschwester in das Zimmer gegangen ist, wo der Junge gelegen hat…oh Gott…diese Szene war so furchtbar…wie du den vollkommen zerstörten Körper beschrieben hast…so zerstört, dass Akutagawa nicht einmal erkennen konnte, ob es Atsushi ist oder nicht…dazu Akutagawas Reaktion, seine Gedanken, sein Schock, seine Trauer…ich habe alles davon gespürt. Wie du die ganze Zeit im vagen gelassen hast, ob es sich um Atsushi handelt oder nicht…Es ist dramaturgisch übrigens wahnsinnig toll gemacht, dass es durchaus glaubwürdig ist, dass es Atsushi ist…schließlich hast du den Absatz mit Gogol an einer Stelle abgebrochen, in der vollkommen unklar war, was als nächstes passiert und Gogol dazu sehr bedrohlich gewirkt hat. Es wäre durchaus denkbar, dass er Atsushi etwas angetan und vor die Kutsche gestoßen hat, weil er zu viel wusste…oh Gott…diese Szene…*schauder* Ich habe gar nicht mehr gewagt, weiterzulesen. Gleichzeitig haben meine Gedanken gerast, was für Konsequenzen es haben würde, wenn das tatsächlich Atsushi wäre. Ich hatte die ganze Zeit die Hoffnung, dass noch Überlebenschancen bestehen, doch du hast durch die Krankenschwester und die bildhaften Beschreibungen des Zustands gemacht, mehr als deutlich gemacht, dass es kein Überleben geben wird…dann habe ich versucht zu analysieren, ob du das wirklich bringen würdest, Atsushi umzubringen, weil ich wie gesagt dank der Szene mit Gogol gedacht habe, dass es sich durchaus um Atsushi handeln könnte. Es wäre wirklich plausibel gewesen und deswegen finde ich die Szene auch so genial. Das wäre wirklich eine harte Wende und ein gigantischer, grausamer Einschnitt in die ganze Geschichte gewesen und umso grausamer, weil alles kurz davor war, wieder gut zu werden. Die Szene war so emotional und spannend, dass ich mich kaum getraut habe, weiterzulesen – im besten Sinne natürlich!*-* Es war wirklich schlimm, den Jungen so leiden zu sehen und Akutagawas Gedanken hast du auch so intensiv und erdrückend beschrieben. Als dann herauskam, dass es sich nicht um Atsushi handelt (übrigens auch ein tolles, bedeutungsvolles Detail, dass Akutagawa das nur sagen kann, weil er sich um ihn gekümmert hat und freundlich zu ihm war und daher seine Körpermerkmale/Narben kennt), ist mir erstmal ein riesiger Stein vom Herzen gefallen…Oh Gott, mach das bitte nie wieder. xD (Nur ein Scherz, mach sowas wie oft du willst^^). Allerdings bin ich noch immer traurig gewesen, denn der Junge hat mir schrecklich Leid getan. Unter solch großen Schmerzen langsam vor sich hinzusterben…ohne, dass jemand einen kennt und ohne, dass jemand vertrautes bei einem ist, der einen tröstet…ein schreckliches Schicksal…der Ärmste… q___q Auch, wenn es sich nicht um Atsushi handelt, war die Szene insgesamt ein gewaltiger Schock…nicht nur für die Leser, sondern auch für Akutagawa. Man merkt, wie sehr ihn das mitnimmt.
Es ist dramaturgisch echt großartig, wie Akutagawa zuerst mit den schlimmsten Konsequenzen, die sein Handeln hätte haben können, konfrontiert wird und für einen Moment all die Schuldgefühle spürt, aber Atsushi wenig später gesund und munter findet und ihm ein Stein vom Herzen fällt. Das macht die gesamte Situation noch rührender und emotionaler. ;____; Es war toll, Akutagawa einmal so richtig überwältigt und sprachlos zu sehen. Die Szene hast du so rührend und wunderschön geschrieben!*--* Die Wiedervereinigung ist einfach wunderschön und ein großartiger Höhepunkt der Geschichte. Beide Charaktere haben jeweils so viel durchgemacht und jetzt sind sie endlich wieder vereint und Atsushi hat wieder ein Zuhause. Und Akutgawa sagt ihm, dass er nicht mehr alleine gelassen wird und sie zusammen bleiben. Die Umarmung war einfach wunderbar geschrieben und auch Atsushis Gefühl, wieder nach Hause zurückkehren zu können. *-* Dass Atsushi Akutagawa geküsst hat, hat mich sehr überrascht und das war wirklich niedlich, diese Zärtlichkeit der Szene!*-* Ich frage mich, ob der Kuss rein platonisch und Atsushi in dem Moment von seinen Gefühlen überwältigt war, oder ob mehr dahintersteckt. Ich bin super gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Akutagawa und Atsushi entwickelt. Im Moment scheint Atsushi ja auch sehr verunsichert zu sein über seine eigene Handlung und…Akutagawa hüllt sich in Schweigen. Aber sein Erröten spricht Bände. Er ist sicherlich auch vollkommen überwältigt. Aber er reagiert auch nicht abweisend. In dem Kuss steckt auch so viel mehr. Freude. Zuneigung. Und am wichtigsten: Verzeihung. Hach, bei dem Wiedersehen geht mir das Herz auf. <3 Ich freue mich schon, wenn Atsushi und Dazai sich wiedersehen!*---*

Apropos Dazai, seine Interkation mit Kouyou war äußerst spannend. Aber auch zuvor fand ich sehr rührend, wie freundlich und respektvoll er mit den anderen Prostituierten umgegangen ist – ich fürchte, das erleben sie in ihrem Alltag nicht häufig…Das klingt vielleicht komisch, aber ich finde es sehr passend für Dazai Prostituierte aufzusuchen…zumindest wenn man ihn mit dem Protagonisten in No Longer Human in Verbindung setzt. Vermutlich aus den gleichen Gründen. Zweisamkeit, das Gefühl, geliebt zu werden, ohne, dass man dem anderen emotional zu nahekommt. Für einen Moment die Einsamkeit vergessen. Kouyou hast du übrigens wunderschön beschrieben – du hast ihre Schönheit und Eleganz perfekt eingefangen.*-* „Im Herzen schien sie so junggeblieben, wie es nur Menschen waren, die sich ihre Freude am Leben auch von schweren Schicksalsschlägen nicht nehmen ließen. Dazai frage sich, ob es gerade das war, das er an Kouyou so edel und rein fand – diese Jugend, die sie sich bewahren hatte können.“ Die Beschreibung ist großartig und fängt Kouyou perfekt ein!*-* Ich finde toll, dass sie vorkommt und dass sie scheinbar noch eine wichtige Rolle einnehmen wird. :3 Ich bin äußerst gespannt, was Dazai mit den schönen Kimono vorhat. Will er dem Täter vielleicht eine Falle stellen? :o Seine Beziehung zu Kouyou finde ich auch sehr interessant, die beiden wirken so vertraut miteinander und scheinen eine Vergangenheit miteinander zu haben.^^
Es war übrigens wunderbar, durch Chuuya einen Einblick in Dazais Vergangenheit zu bekommen. Furchtbar und erschütternd, was Dazai durchmachen musste… .___.“ Allein, das die Arbeit so fordernd und zermürbend war, ist grausam. Doch das, was durch den falsch veröffentlichen Artikel passiert ist, ist einfach nur schrecklich. Es ist furchtbar, dass jemand aufgrund eines falschen Verdachtes zu Tode gekommen ist…Erschreckend, welche Macht Falschinformationen und Selbstjustiz haben können. Dass es sich dabei um Dazais Freund gehandelt hat (ich rate mal ins Blaue in tippe auf Odasaku, ich glaube Dazai hat auch einmal an ihn zurückgedacht) macht die ganze Situation nur noch tragischer…Das ist wirklich furchtbar und allein an Chuuyas Erzählung kann man erkennen, wie schrecklich Dazai gelitten hat. Seine Schuldgefühle sind enorm und zu lesen, dass er sich deswegen erhängen wollte…oh Gott…der Ärmste…Dabei war es der wütende Mob, der seinen Freund umgebracht hat, und nicht er. Natürlich schreibt er sich eine Teilschuld zu, da der Artikel von ihm veröffentlicht wurde, aber er war zu dem Zeitpunkt vollkommen übermüdet. Dazu waren die ganzen Strukturen der Zeitung darauf ausgelegt, möglichst reißerische Artikel zu bringen, etwas, das Dazai selbst schon vorher nicht unterstützt hat, sondern mehr und mehr in diese Rolle gedrängt wurde, so wie ich das interpretiere. Es ist jedenfalls schrecklich, dass es so weit gekommen ist und ich kann Akutagawas Worte nun mehr als verstehen, dass es besser ist für Dazai, wenn er nicht mehr dort arbeitet. Es war jedenfalls toll, wenn auch erschütternd, aber auf jeden Fall sehr bewegend, einen solchen Einblick in Dazais Vergangenheit zu bekommen und ich finde, seine Vergangenheit fügt sich perfekt in die Gesamtgeschichte und seinen Charakter ein. Sowohl Atsushi als auch der Leser hat nun einen tieferen in Dazai bekommen. Ich denke auch, dass war wichtig für Atsushi, der sich zuvor immer außen vor gefühlt hat und nie wusste, worauf angespielt wird und so weiter...das war verständlicherweise sehr belastend für ihn. Ich denke, durch den Einblick in Dazais Vergangenheit fühlt er sich wohler und vielleicht kann er mit Dazai selbst auch noch einmal darüber sprechen, wenn Dazai dazu bereit ist. Übrigens finde ich auch großartig, wie Dazais Vergangenheit mit der Vergangenheit von Dostojewski verknüpft ist, zumindest thematisch. Beide haben die Folgen falscher Anschuldigungen erlebt. Wenn auch von unterschiedlichen Seiten, mit unterschiedlichen Folgen. Aber beide haben in Folge dessen einen geliebten Menschen verloren. Es ist wirklich meisterhaft, wie du die beiden immer mehr miteinander spiegelst.*-*

Die Szene, in der Dazai Akutagawa die Füße gewaschen hat, war wunderschön. In diesem Moment steckt wieder so viel Zärtlichkeit und Fürsorglichkeit. Es ist auch sehr bedeutend, dass Akutagawa, der sonst so abweisend ist und keine Hilfe zulassen will, sich auf Dazai einlässt und sich umsorgen lässt. Diese Geste der Fürsorge und der Zuwendung steht im Kontrast zu ihrem angespannten Verhältnis, aber zeigt auch, dass sie wieder einen Schritt aufeinander zumachen. Du bist wirklich toll darin, die Sanftheit und Geborgenheit solcher Situationen einzufangen.*-* Es hat mich total gefreut, dass die beiden sich aussprechen konnten und das Gespräch ist einfach schön und sehr tiefsinnig. Es ist sehr deutlich geworden, dass beide im Grunde nur unsicher sind, wie sie miteinander umgehen sollen und gerade deswegen ist es wichtig, dass die beiden miteinander gesprochen und sich ausgetauscht haben. Das ist in einer Beziehung das allerwichtigste. Es ist auch wirklich ein großartiger Fortschritt, dass Dazai über seine Gefühle mit einer derartigen Offenheit redet. Du hast ihn so wunderbar sprechen lassen: „…In Wahrheit liebe ich dich schon lange, Ryunosuke… Ich wollte es dir schon früher sagen. Immer wieder gab es Momente, in denen ich es dir sagen wollte. Aber ich habe es nicht über mich gebracht, weil ich dir nichts versprechen kann«, erklärte Dazai leise, während er weiter über den Fußrücken seines Geliebten streichelte, »Weder kann ich dir versprechen, dass wir immer zusammenbleiben, noch, dass ich dich glücklich mache… Ich kann dir nicht mal versprechen, dass ich am Leben bleibe.“ Das hast du so schön und so sanft und gleichzeitig tragisch formuliert. Das Gespräch der beiden war einfach schön und es ist großartig, dass beide so offen waren. Und auch hat Dazai durchaus angedeutet, dass er auch Gefühle für Atsushi hat. „Mein Herz ist groß genug für euch beide“, wobei nicht ganz klar ist, ob es sich um romantische Gefühle handelt. Aber die Frage, ob man nur eine Person lieben kann, impliziert doch die Richtung. Das Gespräch war sehr tiefgründig, auch mit der Frage, ob Dazai nicht andere positive Gefühle für Atsushi als Liebe „fehlinterpretiert“ und Dazais Gegenfrage, woher Akutagawa dann wissen will, dass er Liebe für Dazai empfindet. Das war eine tolle Gegenfrage und dass Akutagawa schweigt, sagt wohl aus, dass Akutagawa keine Antwort weiß bzw. seinen eigenen Irrtum bemerkt hat.^^ Das war sehr tiefgründig. ^^ Denn es ist vielleicht manchmal schwer, zu erkennen, ob man jemanden romantisch liebt oder anderweitig positive Gefühle der Person gegenüber hat. Aber Dazai scheint mittlerweile zu wissen, dass er Atsushi liebt (und so wie ich ihn kenne, hat er da ausgesprochen viel reflektiert – vermutlich war er bei dem „Gute-Nacht-Kuss“ deswegen auch so unschlüssig, weil er seine eigenen Gefühle nicht zulassen wollte), genauso, wie Akutagawa weiß, dass er Dazai liebt.^^ Es ist toll, dass die beiden so offen darüber reden konnten und so ein positives Gespräch hatten. Auch, wenn das nicht einfach war und es für Akutagawa auch schwer war, gewisse Dinge zu hören (Dazais eigene Angst, dass er sich umbringen könnte und dass er nicht versprechen kann, am Leben zu bleiben), so denke ich, dass ihre Beziehung nach dem schwierigen, traurigen Ende in Kapitel 10, einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Dazu haben beide Figuren beigetragen und beide haben sich entwickelt und ich finde großartig, wie du die beiden schreibst.*-*

Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht!*--*
Ich bin ganz besonders gespannt, wie das Wiedersehen zwischen Atsushi und Dazai abläuft!*^*


Ganz liebe Grüße
Deine Hakuyu^^

Antwort von RosaMelancholia am 25.04.2021 | 21:34 Uhr
Servus liebe Hakuyu ❤

Entschuldige bitte, dass die Antwort erst jetzt kommt… ^^‘
Dein Review war überhaupt nicht durcheinander, keine Sorge. Ich weiß gar nicht, wie ich dir angemessen für deine lieben, aufbauenden Worte, die vielen Gedanken, die du dir gemacht und die Zeit, die dir dafür genommen hast, danken kann. Wenn ich dein Review lese, kriege ich doch tatsächlich das Gefühl, dass die Geschichte gut ist, obwohl ich im Nachhinein mit einigen Dingen nicht so zufrieden bin... ^^‘

Du bist immer so gutmütig mit mir, ich danke dir.
Es freut mich, dass dir die Interaktion zwischen Dazai und Chuuya so sehr gefällt. ^^‘
Ja, diese Zankereien sind nur oberflächlich, denn eigentlich können die beiden trotzdem immer auf einander zählen. Eigentlich ist das eine richtig schöne Freundschaft, oder? *-*
Ich mag diese beiden Seiten an Dazai (die düstere sowie diese kindliche) sehr – jede für sich, aber vor allem auch, dass er diese beiden unterschiedlichen Seiten in sich vereint. Das macht ihn zu einem umso spannenderen, tiefgründigen Charakter und dem versuche ich so gut wie möglich gerecht zu werden. Leider hab ich das Gefühl, dass mir Dazai im Laufe der Geschichte – ab Kapitel 17, 18 – immer mehr entgleitet und OOC wird… :(

Ich bin sehr glücklich, dass du die Darstellung von Dostojewski so gelungen findest. *-*
Auch an ihm mag ich diese gegensätzlichen Charaktereigenschaften sehr gern. :)
Stimmt, bei Dostojewskis höflicher Art, ist es echt schwierig zu glauben, dass er jemanden getötet hat… Jetzt finde ich es irgendwie schade, dass er Dazai gegenüber quasi schon gestanden hat. ^^‘
Aber ich bin gerührt, dass du so über seine Darstellung denkst. Du weißt ja, was für ein großes und wichtiges Kompliment mir das ist, gerade von dir und gerade für Dostojewski. *-* Vielen Dank dafür.
Auch bin ich froh, dass durch Angos Verhalten so klar hervorgekommen ist, dass er massiv unter Druck steht. Ich hab schon befürchtet, dass man ihn einfach für etwas OOC halten würde… Aber du hast wieder einmal verstanden, was ich mir dabei überlegt habe. *-* Es ist unglaublich, wie wunderbar du im Interpretieren bist *^*
Meinst du auch, dass Ango unter Druck zu härteren Methoden greift? Das würde mich sehr interessieren. *^* Ich finde Ango ja schwierig einzuschätzen, aber eigentlich wurde ich ihm ein gewisses (im Vergleich zu den meisten Charakteren niedrigeres) Maß an Gewalt zutrauen…. ^^‘
Es ist genau wie du sagst ❤ Ango hofft, dass Dostojewski bald aufgibt und Dostojewski hat erkannt, dass Ango von dem vielen Druck aufgerieben ist…
Und du hast auch recht damit, dass die Worte über seine Verlobte Dostojewski wirklich getroffen haben und er immer noch ausschließlich an seiner Verlobten hängt.
Nein, nein, du interpretierst keineswegs zu viel rein. :3 Wie immer hast du zwischen den Zeilen gelesen und genau erkannt, worauf ich hinauswollte. C:

Es freut mich, dass dir auch die Gestaltung des Erzählflusses gefällt :3
Die Ausschnitte bei den Befragungen und die Briefe zu schreiben, hat auch viel Spaß gemacht – aus dem gewöhnlichen Stil ein bisschen auszubrechen und etwas Neues auszuprobieren. ^^‘
Vielen Dank! Ich bin glücklich, dass du das so passend und so positiv findest. :3
Die Gespräche mit den Nachbarn haben auch eine gute Gelegenheit gegeben, ein bisschen Humor einzubauen – vorallem das Ehepaar und die alte Frau (allerdings ist der ausländerfeindliche Nachbar alles andere als lustig… das war wirklich sehr traurig. Aber leider gibt es so etwas immer wieder…)
Es freut mich sehr, dass jeder der Nachbarn eine Persönlichkeit hatte. Es sollten möglichst unterschiedliche Menschen sein, die ziemlich unterschiedliche Meinungen zu Dostojewski haben, ohne etwas Genaues über ihn zu wissen. ^^‘
Ja, dein Verdacht, dass das Casino eine Rolle spielen könnte, ist sehr gut. *^*
Natürlich bekommt auch Sigma den einen oder anderen Auftritt, er darf auch nicht fehlen. ;)

Vielen Dank. *^* Wie schön, dass du die Twists so gelungen findest und auch, dass Dazais Gedanken nachvollziehbar sind.
Ich bin sehr erleichtert, dass du es so empfindest, denn immer wieder bin ich mir unsicher, ob zu viel verraten wird, oder zu wenig, ob zu viele Dinge vorhersehbar sind oder andere an den Haaren herbeigezerrt wirken…. ^^
Aber dank deinem Review habe ich wieder das Gefühl, dass die Geschichte schon gut ist, wie sie ist. :3 Hab vielen Dank dafür. ❤
Keine Sorge, du bist sehr gut im Kombinieren. Mit deinen Theorien warst du bisher immer auf einem guten Weg. C:

Hach ja, die Briefe… ^^
Da du auch „weiße Nächte“ kennst, sind dir bestimmt ein paar Formulierungen bekannt vorgekommen, oder? ❤
Das hat mir sehr geholfen, jeder Person einen eigenen Schreibstil zu geben… ^^‘
Ich hab da also geschummelt…^^‘
Wie schön, dass dir vor allem die Liebesbriefe gefallen haben und dass sogar die Liebe so deutlich rübergekommen ist. *^*
Deine Analyse zu Dostojewski und warum er keine Verteidigung haben wollte, war wieder sehr spannend zu lesen und wunderbar zutreffend. ❤-❤
Ich bin immer wieder beeindruckt wie gut du im Interpretieren und Hineinversetzen bist. ❤
Haha, ja, Rasumichin und Raskolnikow. ❤
Übrigens bist du bisher die einzige, die das erkannt hat ;)
Rasumichin ist mein Lieblingscharakter in „Schuld und Sühne“ und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass er ein hervorragender Anwalt wäre. *^*
Raskolnikow traue ich es aber auch zu. xD Zwar ist es absolut schrecklich, was er getan hat (vor allem auch die Gründe dafür), aber immerhin ist er ziemlich geschickt mit der Polizei umgegangen und wie er den Verlobten seiner Schwester entlarvt und Sofja verteidigt hat, als sie unschuldig des Diebstahls bezichtigt wurde, war nicht schlecht, oder? ;)
Ja, ich dachte das auch, dass im Original die Schriftsteller-Charaktere mit Figuren aus ihren Romanen zu tun haben (vor allem dachte ich da an Fitzgerald und Buchanan xD) ^^ Schön, dass du dich so über Raskolnikow und Rasumichin gefreut hast, auch wenn sie nur namentlich erwähnt wurden… ^^

Übrigens, ist dir auch schon aufgefallen, dass RL-Dostojewski RL-Gogol in seinen Büchern manchmal erwähnt hat? Schon interessant, oder? *-*
Stimmt, das ist eine große Ehre. *^*
Auch wenn Dazai Recht hat, dass diese Briefe zu Dostojewskis „Spiel“ gehören und er sie Dazai absichtlich hinterlassen hat, bedeutet das nicht, dass dein erster Gedanke falsch war. Er hatte die Briefe trotzdem lange aufgehoben. Und du hast recht damit, dass Dostojewski das Alles nicht verwunden hat… und seine Vergangenheit hat große Auswirkungen auf die Gegenwart. ;) ❤


Hach, es ist so lieb von dir, dass du mich für das so lobst und deine liebe Worte rühren mich unheimlich. *^* Du bist wirklich großzügig zu mir. ❤
Eigentlich habe ich es nur so gemacht, weil ich dachte, dass es die natürlichste Reaktion wäre, wenn sich das Umfeld Sorgen machen würde, dass sich ein geliebter Mensch so intensiv mit einer unheimlichen, schockierenden Mordserie beschäftigt. ^^
Ich bin echt glücklich, dass sich das so fügt und sogar noch für mehr Tiefe sorgt. *^*
Du nimmst mir noch wirklich die Zweifel an meiner Umsetzung der Geschichte… ❤
Auch freue mich, wie du erkennst, wie stark und bedingungslos die Freundschaft zwischen Dazai und Chuuya ist. :)

Aww, ich verstehe gut, dass du dir solche Sorgen um Atsushi machst. Er tat mir auch sehr leid, als ich diese Kapitel geschrieben habe… Der Arme ist so verloren mit seinen Zweifeln und Unsicherheiten… :‘(
Aber es stimmt, er hat schon Fortschritte gemacht und konnte ohne alles, was passiert ist, auf sich selbst zu beziehen, die Unstimmigkeiten zu erkennen. :)
Hach, es freut mich wirklich so sehr, dass jemand darin die Entwicklungen von Atsushis Persönlichkeit erkannt hat. ❤
Haha, schön, dass du dich auch über Hawthornes Auftritt gefreut hast und schon bei der Erwähnung der Kirche an ihn denken musstest. *^*
Eine gute Frage, ob er auch mit Dostojewski unter einer Decke steckt ;)
Stimmt, es ist wirklich traurig, wie Atsushi unter seinen Schuldgefühlen leidet, obwohl er eigentlich keine haben müsste, weil er ja nichts angestellt hat…
Aber auch, wenn er schon so weit ist, Akutagawas Verhalten nicht nur auf seine eigenen Verfehlungen zu beziehen, so schnell konnte Atsushi seine Schuldgefühle dann doch noch nicht ablegen… :(
Armer Atsushi… Er macht sich umsonst fertig, denn so, wie du es so schön in Worte gefasst hast, hat nicht Atsushi, sondern Akutagawa diese Situation verursacht… und auch die Lüge im Gespräch mit Gogol war nicht Atsushis Fehler…
Genau, seine Kindheit in dem Waisenhaus hat Atsushi so sehr geprägt, dass er jetzt immer noch nicht anders kann, als ständig Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen und dafür bestraft zu werden… :(

Irgendwann musste Atsushi aus dieser Situation wieder erlöst werden. ^^
Stimmt, jetzt wo du es sagst… Ich habe es irgendwie „instinktiv“ gemacht, aber du hast recht, es passt eigentlich recht gut, dass Chuuya und Atsushi gerade in der Kutsche über Dazais Vergangenheit geredet haben.
Schön, dass sich diese Hintergrundgeschichte so gut in die FF eingefügt hat. *-*
Aber nicht doch, das Review hat doch eine tolle, übersichtliche Struktur. :3
Ich finde es echt cool, wie du schon vorhergesehen hast, dass Atsushis Nachhauseweg sich verzögern würde. *^*
Hahaha, kein Wunder, dass Gogol mit seinem unberechenbaren Verhalten solch gemischte Gefühle erzeugt. ^^
Es freut mich sehr, dass dir seine Show beschrieben hat, wirklich, das freut mich ganz besonders. :3
Du hast recht. Einerseits wäre es eine gute Gelegenheit, durch Gogol an Informationen zu kommen, aber andererseits ist das Risiko sehr groß. ^^‘
Wieder hast du richtig erkannt, was Atsushi schließlich zu seiner Entscheidung getrieben hat – das Gefühl, sich nützlich machen zu müssen. ^^‘
Vielen Dank für dein Lob wegen Gogols Darstellung. *^* Ich freue mich sehr darüber, dass sie dir gefallen hat – es hat auch Spaß gemacht, über ihn zu schreiben. :3
Irgendwie hat sich auch Gogol zu einem meiner Lieblingscharaktere gemausert, darum freue ich mich sehr, wenn dir seine Darstellung gefallen hat. *^*
Stimmt. Gogol ist ein wirklich besonderer Clown. *-*
Und es stimmt auch, dass er eigentlich Menschen zum Lachen bringen sollte, anstatt ihnen solche Angst einzujagen… In meiner Geschichte bedient Gogol wohl eher das Klischee eines gruseligen Clowns… ^^‘
Wow… Du hast Gogol wieder ganz hervorragend analysiert und vieles herausgelesen. ❤ Tatsächlich ist Gogol Dostojewski zuliebe nach Japan gekommen… und er kann Gontscharow nicht ausstehen… ^^
Es ist eine gute Frage, wie sich der Konflikt zwischen den beiden entwickeln wird… und ich hoffe sehr, dass diese Entwicklung noch für Spannung sorgen wird, auch wenn es leider noch einige Kapitel dauert, bis es dann wirklich so weit ist… ^^‘
Vor deinen Reviews habe ich gar nicht so darüber nachgedacht, dass sich Atsushi und Gogol in ihrer Situation ähneln – aber du hast recht, ich kann dir nur zustimmen. *-*
Ich liebe deine Analysen, es ist so spannend und beeindruckend, was dir immer auffällt. :3
Stimmt, Gogol hat Gemeinsamkeiten mit Atsushi und mit Akutagawa… Diese Aufopferung und die Eifersucht noch dazu mangelnde Empathie – das macht Gogol zu einem gefährlichen Charakter, nicht wahr? ^^
Nein, ich finde nicht, dass zu schlecht von Gogol denkst. Du hast doch mit allem recht – ihm wäre definitiv zuzutrauen, dass er Gontscharow „loswird“. Außerdem bin ich mir sicher, dass man ihn im Laufe der Geschichte noch besser verstehen können wird… ^^‘
Die Auflösung, welchen Preis Gogol wollte, kommt in Kapitel 15, wenn ich mich noch richtig erinnere… ^^‘
Vielen Dank für all dein Lob für diese Szene. Dein Lob baut mich immer so extrem auf. ❤

Ich dachte auch, dass ein Krankenhaus eine gute Möglichkeit wäre….
Und dass so ein Krankenhaus in diesem Zeitalter ein ganz bedrückender Ort wäre, darum hab ich so dick aufgetragen… ^^‘
Tut mir leid für diese Szene, in der man solche Angst um Atsushi haben musste… Ich weiß, das war sehr gemein. ^^‘ Und ich selbst hatte beim Schreiben auch eine richtige Gänsehaut, weil es so schrecklich und traurig ist…
Trotzdem wollte ich die Szene wegen der Spannung schreiben… und auch, damit nachvollziehbar wird, wie Akutagawa unter seinem Fehler leidet und was es dann für ihn bedeutet, Atsushi unversehrt wieder zu sehen. ;)
Es ist sehr traurig, dass du die Panik, Angst und Trauer so intensiv spüren konntest und auch schon an das schlimmste gedacht hast… andererseits ist es ja immer ein großes Lob, wenn die Geschichte fesselnd ist… ^^‘
Es tut mir leid, dass ich dich so mit Akutagawa mitleiden lassen habe… und ich bin dir gleichzeitig wahnsinnig dankbar für dein vieles Lob, das ich eigentlich gar nicht verdient habe. ❤

Leider besteht wegen der schweren Verletzungen und dem damaligen Stand der Medizin wirklich keine Überlebenschance… :(
Wenn es wirklich Atsushi gewesen wäre, dann wäre der Einschnitt wirklich extrem hart gewesen und hätte alles auf den Kopf gestellt. Dazai hätte Akutagawa sicherlich nicht vergeben können und sie würden sich wohl trennen, Akutagawa würde wohl vor Schuldgefühlen ganz am Ende sein und auch Dazai, der beide Bezugspersonen verloren hätte… ^^‘
Aber es wäre wirklich zu tragisch gewesen, wenn Atsushi, kurz bevor er wieder bei seiner Familie ist, von Gogol am helllichten Tag auf dem gut besuchten Marktplatz vor eine Kutsche gestoßen worden wäre, weil er zu neugierig war…
Aber ja… Auch für den namenlosen Jungen ist es ein unglaublich schreckliches Schicksal. Ich will mir gar nicht vorstellen, welche höllischen Qualen er durchleiden musste, ganz alleine… :( Grauenhaft… :(
Stimmt, da hat sich Akutagawas Freundlichkeit, sich um Atsushis Wunden zu kümmern, gelohnt, da er ihn an den alten Narben identifizieren konnte. *^*
Ich bin sehr glücklich, dass die nächste Szene, als sich Atsushi und Akutagawa endlich begegnen, wegen der schrecklichen Krankenhaus-Szene umso rührender und schöner gewirkt hat. *^*
So ein Glück, dass Akutagawas Reaktion dadurch so nachvollziehbar war.
Ich hatte gehofft, dass dieser kleine Kuss nicht zu plötzlich kam und unrealistisch wirkte (immerhin sind Akutagawa und Atsushi nicht gerade schön auseinander gegangen), aber ich wollte doch die Beziehung der beiden (und in weiterer Folge die Dreier-Beziehung) weiter vorantreiben… ^^‘
Du hast recht, der Kuss war eher eine spontane Reaktion von Atsushi, voller Freude, Zuneigung, Dankbarkeit und Verzeihung. Er war aber auch nicht nur rein platonisch…
Im Nachhinein wünschte ich aber, ich hätte im 14. Kapitel ein bisschen behutsamer weitergeschrieben, diese Annäherung der beiden etwas vorsichtiger und natürlicher gestaltet… vor allem wegen allem, was zwischen ihnen vorgefallen ist… ^^‘

Ich freue mich sehr, dass dir die Interaktion zwischen Dazai und Kouyou gefallen hat. *^* Auch auf Kouyou habe ich mich sehr gefreut. :)
Stimmt, nicht alle Männer sind so freundlich und respektvoll zu den armen Prostituierten, leider… Aber ich fand, dass so ein Verhalten zu Dazai passen würde…
Und ja, ich hatte auch den Protagonisten aus „No Longer Human“ im Kopf, als ich die Szene geschrieben habe, das hast du wieder gut durchschaut ❤.
Du hast völlig recht, es geht Dazai dabei mehr um Zweisamkeit, Zuwendung ohne Liebe, gegen seine Einsamkeit. Aber es spielt auch etwas anderes mit hinein, das bisher nur angedeutet wurde… Ich traue dir zu, dass du schon sehr bald durchschaust, was das ist. :3

Wie schön, dass dir Kouyou so gut gefallen hat. ❤
Vielen Dank für dein vieles Lob. Ich bin froh, dass ich auch Kouyou einigermaßen „einfangen“ konnte, da man bisher nicht so viel über sie erfahren hat…
Wow, du bist wieder sehr gut im Kombinieren. ❤-❤ Deine Vermutung, dass Dazai eine Falle stellen will, ist sehr gut.
In einem der folgenden Kapitel gibt es einen kurzen Einblick in die Vergangenheit von Dazai und Kouyou… ^^‘

Ich hatte gehofft, dass Dazais Hintergrundgeschichte über seine Zeit bei der Zeitung nicht zu konstruiert wirkt und bin jetzt sehr froh, als ich gelesen habe, wie du darüber denkst. *^*
Ja, die Folgen von Falschinformationen und Selbstjustiz können wirklich fatal sein… :(
Stimmt, dieser Freund war Odasaku, das hast du gut erkannt. ;) Da er im Canon Dazais Karriere auch so wesentlich beeinflusst hat, dachte ich, dass das vielleicht passen würde, wenn er diese Rolle hätte… ^^‘
Dabei ist es eigentlich umgekehrt. ^^‘ Im Canon hat Odasaku Dazai dazu gebracht, die kriminelle Laufbahn hinter sich zu lassen und eine „ordentliche“ Arbeit anzunehmen, aber in der Geschichte kündigt Dazai seinen „regelmäßigen“ Job, um sich irgendwie anders durchzuschlagen… :)
Du hast natürlich völlig recht damit, dass Dazai keine Schuld an Odasakus Tod hatte, sondern nur der wütende Mob und auch das Leitbild der Zeitung, möglichst reißerische Artikel zu schreiben…
Genau, Dazai ist da so in diese Rolle reingeraten, hat aber zum Glück einen Ausweg gefunden…
Ich bin froh, dass dieser Hintergrund doch in das Gesamtbild passt. ❤

Du hast recht, es war sehr wichtig für Atsushi, dass er nun auch endlich über Dazais Vergangenheit Bescheid weiß, anstatt da irgendwo „ausgeschlossen“ und unwissend zu sein… Für ihn ist es ein Schritt weiter zu einer Beziehung auf Augenhöhe. :)
Dass es durch diese falschen Anschuldigungen eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Dazai und Dostojewski gibt, ist mir beim Schreiben nicht aufgefallen, aber du hast recht. ^^ Ich bin ganz baff, dass sich das von alleine so eingespielt hat… xD
Danke für dein Lob. ❤ Allerdings bist du wieder einmal viel zu großzügig zu mir, das sogar „meisterhaft“ zu nennen. Womit hab ich nur eine Leserin wie dich verdient? *^*

Ich bin echt erleichtert, dass dir die Szene, in der Dazai Akutagawa die Füße gewaschen hat, gefallen hat. :3 Zwar hab ich mir die Szene auch so zärtlich und fürsorglich vorgestellt, aber gleichzeitig war es das erste Mal, dass ich so viel über Füße geschrieben habe und wusste nicht, wie das ankommen wird… xD
Vielen Dank. ❤ Ich mag solche sanften, liebevollen Szenen auch total gerne, vor allem wenn sie ein bisschen ans Herz gehen. :3 Wie schön, dass diese Szene so geworden ist. ❤
Du hast echt schön erkannt, dass Akutagawa und Dazai eigentlich nur unsicher sind und ihnen das total im Wege steht… Ich glaube auch, dass so eine Offenheit total wichtig ist, auch wenn sie nicht sofort zu einer Lösung führt (wie hier).
Ich habe es bewusst ein bisschen offengelassen, ob es sich um romantische Gefühle oder platonische handelt, weil ich eigentlich wollte, dass sich aus dieser kameradschaftlichen Liebe eine romantische (im klassischen Sinne) entwickelt… Leider ist das an mehreren Stellen nicht ganz so gelungen, wie ich es mir gewünscht habe… ^^‘ Aber lange Rede, kurzer Sinn: Die Gefühle gehen schon eher in die romantische Richtung.
Ich bin immer wieder glücklich, gerade von dir (weil du sooo ergreifende und tiefsinnige Geschichten schreiben kannst ❤) zu hören, dass eine Szene tiefgründig war.
Danke. ❤ Ja, ich denke auch, dass es nicht immer leicht ist zu erkennen, auf welche Art man jemanden liebt… wobei ich finde, dass die Hauptsache ist, dass man überhaupt lieben kann. ^^‘
Deine Gedanken dazu, dass Dazai sich sicher ist, Atsushi zu lieben und das auch schon während ihres „Gute-Nacht-Kusses“ finde ich sehr schön und zutreffend. *-* So ein Funke war tatsächlich damals schon da… :)
Stimmt, ihre Beziehung hat hier Fortschritte gemacht. :3
Herzlichen Dank für all dein Feedback und dass du mich damit so wahnsinnig aufgebaut hast. ❤
Wieder einmal weiß ich gar nicht, wie ich dir für das Review angemessen danken kann. Ich bin total gerührt und wie gesagt bekomme ich durch dich das Gefühl, dass die Story (auch wenn sie sich wieder ein wenig von meinen ursprünglichen Vorstellungen weg entwickelt hat) lesenswert ist. *^*

Ich freue mich, dass auf das nächste Kapitel gespannt bist und hoffe, dass es dir gefallen wird – hauptsächlich geht es um unseren Liebling „Dosti“ und seine Verlobte (das erste Mal, dass ich so viel mit einem OC geschrieben habe, war etwas ungewohnt… ^^‘)

Nochmals tausend Dank für all deine lieben Worte. T^T

Ich wünsche dir eine angenehme Woche. Pass bitte gut auf dich auf und bleib gesund.

Ganz liebe Grüße,
deine Rosa
22.03.2021 | 12:16 Uhr
Hallo RosaMelancholia,

jetzt auch zu diesem Kapitel:
... Dazai ist einfach unverbesslich. Ich habe ihm kurzzeitig wirklich geglaubt, aber natürlich musste es anders kommen. Sehr gemein von ihm, vor allem nachdem er es den anderen vorher noch versprochen hat, dass er nicht gehen wird.
So mit dem Vertrauen zu spielen ... böse. -.-
Aber ein wenig kann ich ihn auch verstehen- vielleicht gerade weil er älter ist als und sich jetzt ein wenig überflüssig fühlt. Außerdem trifft ihn die Sache mit Ranpo viel härter und der Fall war ihm von anfang an persönlich unfassbar wichtig, während die andern Beiden eigentlich eher durch ihn da hinein gezogen wurden. SIe haben persönlich ja kein (oder zumindest weniger) Eigeninteresse an dem Fall, sondern nur an Dazais Wohl.

Aha! Margret und Nathaniel! Hab ich´s mir doch gedacht.
Und es passt sehr gut zu Dostojewski einfach andere Personen für seine Machenschaften zu benutzen, vor allem weil es hier fast kein Risiko darstellt: Wenn Nathaniel ihn verrät würde er sich selbst ebenso verraten.
"Ratten gibt es überall in der Stadt." - im ersten Moment habe ich überlegt ob es wohl einen Verräter in der Grupe um Dazai gibt, aber wenn ich weiter darüber nachdenke ist das wohl eher unwahrscheinlich. Es könnten auch so genug andere Leute mitbekommen haben was Atsushi zugestoßen ist. Gerade in der Nacht kann man als stummer Beobachter sicherlich sehr unauffällig erscheinen.

Sprachlich ist dir wieder alles wunderschön gelungen, ich mag diese melancholischen Passagen, auch wenn sie irgendwie sehr traurig sind. Du schaffst es auch immer, dass man sich diese durch Be- und Umschreibungen richtig gut vorstellen kann.
Und, ich kann mich immer nur wiederholen, ich bin tief beeindruckt wir gut man bei deiner Geschichte einfach miträtseln kann ^^ Man merkt das du dir Gedanken gemacht hast, es existiert wirklich ein Spannungsbogen!
Die Überleitung zwischen Beginn und Ende durch Atsushis Albträume fand ich sehr elegant :)

Es scheint sich alles dramatisch zuzuspitzen... ich kann gar nicht erwarten wie es weitergeht! *-*
Ganz liebe Grüße,

Iruka

Antwort von RosaMelancholia am 23.03.2021 | 20:00 Uhr
Guten Abend liebe Iruka ❤

Ja, da hast du recht. :) Leider hat Dazai wieder mal einen Alleingang im Sinn.... Stimmt, es ist wirklich gemein. Vor allem, da Akutagawa vor dem Versprechen noch so deutlich gemacht hat, wie schlimm seine Verlustängste sind...
Ich freue mich, dass du ihn dennoch verstehen kannst und du hast es auch gut erkannt, dass er sich gerade ein wenig überflüssig fühlt. Genau, sein Interesse an der Sache mit Ranpo ist viel größer als das der anderen beiden, die ihm nur helfen wollten. Ihre Hilfe will Dazai aber nicht mehr annehmen, nachdem Atsushi verletzt wurde... :(

Richtig, du hast schon das letzte Mal und vor einiger Zeit vermutet, dass Nathaniel in die Sache verwickelt ist - und hier ist die Bestätigung ;) Jetzt kann ich es ja sagen, weil es kein Spoiler mehr ist: Du hast da wirklich sehr scharfsinnig kombiniert *^*
Ich dachte auch, dass so etwas zu Dostojewski passen würde... und es erklärt hoffentlich, wie er zu seinen Opfern kommt. ^^
Genau, das Risiko, dass Nathaniel Dostojewski verrät, ist sehr gering, weil er selbst so tief drin steckt...
Aber nein, ich finde den Gedanken, dass es in der Gruppe um Dazai einen Verräter geben könnte, keineswegs unwahrscheinlich. Aber auch so spricht sich der Angriff zumindest ein bisschen herum...

Vielen Dank für dein großes Lob. *^* Ich freue mich wirklich sehr, dass du es sprachlich gelungen fandest und es dir gefallen hat. Die nächsten Kapitel werden auch eher traurig...
Und wie, schön, dass man so gut miträtseln kann! T^T
Das bedeutet mir wirklich viel, weil ich es als Leserin auch total mag, bei Geschichten miträtseln zu können. Aber beim Schreiben bin ich oft unsicher, ob man miträtseln kann, ob ich jetzt zu viel verrate oder auch zu wenig und ob alles so richtig Sinn ergibt, ob es spannend ist... ^^' Darum bin ich gerade sehr froh, vielen Dank! C:
Ich hoffe, dass es weiterhin spannend bleibt :)

Ja... Die Geschichte neigt sich dem Ende und damit dem Höhepunkt zu. ^^'
Ich werde mich bemühen, dass das neue Kapitel nicht so lange auf sich warten lässt wie dieses...

Ich danke dir vielmals für dein Review, das mich so sehr bestärkt und anspornt ❤

Ganz liebe Grüße
deine RosaMelancholia
19.03.2021 | 11:49 Uhr
Hallö, meine Liebe ❤

Atsushi tut mir so leid, weil er diese schlimmen Alpträume hat... Da musste er schon so viel durchmachen und dann hat er nicht mal im Schlaf seine Ruhe davon... :(
Es war allerdings schön, wie Dazai seine Arme um Atsushi gelegt, ihn zu sich gezogen und vorsichtig geweckt hat. Genau wie der kurze, sanfte Kuss, der etwas später folgte. *w*
Als Atsushi die Angst geäußert hat, Dazai zu verlieren, fand ich seine Aussage darauf schon etwas taktlos... Nur weil Atsushi und Akutagawa sich gegenseitig lieben, heißt das noch lange nicht, dass sie ihn nicht brauchen... und dann noch die Aussage, dass ein Mensch, der ihn liebt, doch reichen muss... Da bekommt man gleich ein sehr ungutes und trauriges Gefühl. :(

Anfangs war ich kurz verwirrt, weshalb es jetzt um den Pfarrer ging, aber nachdem Dostojewski erwähnt wurde, hatte ich eine leise Vorahnung. Außerdem weiß ich, dass du nie etwas grundlos einfügen würdest. ^^
Natürlich hat Dostojewski den Pfarrer ganz schön unter Druck gesetzt, bis er zugegeben hat, dass er die Engelmacherin getötet hat. Das hat mich zunächst schon etwas überrascht, aber gleichzeitig auch irgendwie nicht. Sein Verhalten und Dostojewskis Worte haben schon darauf hingewiesen, dass er etwas schlimmes getan hat.
Darum hat es mich im Endeffekt auch nicht sonderlich überrascht, dass er Dostojewski wohl tatsächlich Informationen gibt und dieser sich dann um die "Schuldigen" kümmert. Jetzt ergibt es auch endlich Sinn, woher er all die Informationen über die Frauen hat und wie er seine Opfer findet. Da hat Dostojewski schon alles gut zu seinen Gunsten genutzt.

Als Gogol dann aufgetaucht ist, war ich gespannt, was nun passieren wird. Ich hätte bloß nicht damit gerechnet, dass der Pfarrer mein Atsushibaby niedergestochen hat... Dieser verdammte... Er soll zur Hölle fahren und dort gefoltert werden! Das verzeihe ich dem Kerl niemals T-T
Im Nachhinein betrachtet macht es Sinn, dass es der Pfarrer war, der Atsushi niedergestochen hat und so fügen sich die Puzzleteile immer mehr zusammen... Wenn Dazai doch bloß darauf kommen würde, dass der Pfarrer mit Dostojewski unter einer Decke steckt... Er könnte dem Pfarrer bestimmt Informationen entlocken, da bin ich mir sicher und der Kerl muss auch bestraft werden, da er gemordet hat.

Das Gespräch zwischen Atsushi, Akutagawa und Dazai wurde von Moment zu Moment übler... Natürlich will Dazai alles alleine machen und die beiden in Sicherheit wissen, aber... ihm war doch bestimmt klar, dass er vor allem Akutagawa nicht so einfach loswerden wird. Immerhin kennt er Dazai schon viel länger und besser.
Dazai verspricht, dass sie danach zusammen glücklich werden und sagt, dass er sie liebt... Akutagawas Reaktion darauf ist sehr gut nachvollziehbar und ich verstehe auch, weshalb er ihm all die Vorwürfe an den Kopf wirft. Wenn man das so ließt... der arme Akutagawa musste da einiges durchmachen und mitansehen. Immer wieder wollte Dazai ihn verlassen, nachdem alles so schön und perfekt schien... Da kamen mir echt die Tränen, weil all das, was er wegen Dazai durchmachen musste, so schrecklich war. T-T
Dann auch noch dieser plötzliche Hustenanfall, bei dem Akutagawa wieder Blut gehustet hat... Er tut mir so verdammt leid :(
Ich kann auch gut verstehen, dass Akutagawa sich gegen die Umarmung ein wenig wehrt und sich nicht beruhigen will. In so einer Situation würde ich wohl ähnlich reagieren, wenn nicht sogar noch heftiger... ^^
Als Dazai dann sagte, dass er nicht geht und bei ihnen bleibt... das habe ich ihm nicht geglaubt, weil er einfach viel zu versessen darauf ist, Dostojewski büßen zu lassen.
Es war so rührend, wie Atsushi sich dann eingebracht hat, um Akutagawa zu beruhigen. Wie er ihn geküsst und an sich gedrückt hat, seine Wange gestreichelt und ihn dann erneut geküsst hat... Das war einfach schön *w*
Danach hat sich ihr Beisammensein vertieft und das war so bittersüß. Einerseits fand ich es richtig schön, dass die Drei sich endlich richtig nah kommen, aber andererseits bekam ich dadurch auch so eine üble Vorahnung, wegen all dem, was Akutagawa zuvor gesagt hatte...
Und die üble Vorahnung bestätige sich danach auch leider... Es war zwar süß, wie Atsushi und Akutagawa so dicht aneinander geschmiegt schliefen, aber dann stand Dazai auf und verschwand aus der Wohnung... genau das hatte ich befürchtet!
Und dann dieser letzte Satz: "Aber es wird das letzte Mal gewesen sein, dass ich euch belogen und Sorgen gemacht habe..." Also da bekomme ich ein sehr ungutes Gefühl und es bereitet mir Angst, dass Dazai so etwas denkt. Denn es klingt genau so, als würde er damit rechnen, dass er nicht zurückkehren wird... :(

Das war - wie immer - ein wundervolles Kapitel! Vielen Dank dafür. ❤
Ich kann das nächste Kapitel kaum erwarten, weil ich unbedingt wissen möchte, was als nächstes passiert. ^^

Ganz liebe Grüße

Antwort von RosaMelancholia am 20.03.2021 | 10:46 Uhr
Guten Morgen, meine Liebe ❤-❤

Vielen Dank für deine treuen Reviews immer. *^*
Ich finde schön, wie du immer mit Atsushi mitfühlst und mitleidest.
Ja, seine schlimmen Erinnerungen quälen ihn leider bis in die Träume… :(
Aber es freut mich, dass Dazais Reaktion das ein bisschen mildern konnte. Seine Aussagen sind allerdings wirklich hart, traurig und falsch, da hast du recht.
Da Dazai momentan auch viel mit der Mordserie und Dostojewski beschäftigt ist, überfordert ihn das Konzept noch ein wenig…^^‘

Tut mir leid, dass dich das mit dem Pfarrer am Anfang verwirrt hat… Aber andererseits habe ich es auch so beabsichtigt und gehofft, dass diese Wendung wenigstens ein bisschen überraschend kommen würde. ^^‘
Ja, es ist genau, wie du schreibst. ^^ Der Pfarrer gibt Dostojewski die Informationen. So ähnlich wie im Canon ist der Pfarrer zu Dostojewskis Komplizen und Handlanger geworden…
Leider war es der Pfarrer, der es auf Atsushi abgesehen hat… :(
Aber keine Sorge, er kommt auch nicht ungeschoren davon ;)
Es wäre wirklich schön, wenn Dazai das durchschauen könnte, aber leider weiß Dazai noch gar nichts von dem Pfarrer…

Das stimmt… Das Gespräch der Drei ist leider ganz schön aus dem Ruder gelaufen.
Aber so wie du sagst, Akutagawa kennt das Ganze schon und so war es nur eine Frage der Zeit, bis das Thema aufkommen würde... :(
Ich bin sehr froh, dass du Akutagawa da so gut verstehen kannst, denn ich hatte Probleme mit der Szene. ^^‘
Stimmt, Akutagawa hat unter Dazais Selbstmordversuchen entsetzlich gelitten und ist davon immer noch sehr verletzt und verunsichert…
Akutagawa kann einem wirklich leidtun… Entschuldige bitte, dass ich dich so traurig gemacht und mit ihm mitleiden lassen habe. T^T
Du hast leider recht, Dazai ist viel zu versessen…
Aber wenigstens konnte die Szene, als die Drei einander näher gekommen sind, ein kleiner Lichtblick sein.
Ich glaube, Dazai hat Akutagawa die Wange gestreichelt… aber auch Atsushi hat sehr hingebungsvoll versucht, Akutagawa zu beruhigen, zu trösten und auch von dem schrecklichen Gespräch abzulenken. ^^‘
Ja, da kann man wieder ein trauriger Moment, als Dazai die erstbeste Möglichkeit zum Wegschleichen genutzt hat. :(
Genau, zumindest bereitet Dazai sich darauf vor, dass er nie wieder zu Atsushi und Akutagawa zurückkehren kann…

Danke, wie lieb von dir, dass du dich so bedankst, dabei habe ich dir für deine große Unterstützung bei dem Kapitel und deine fleißigen Reviews zu danken. *-*
Und ich hab dir mit dem traurigen Kapitel auch einiges zugemutet… :(
Die nächsten Kapitel werden wahrscheinlich wieder überwiegend traurig, aber es wir auch schöne Momente geben. ;)
Ich freue mich sehr, dass du so gespannt dabei bist ❤

Ganz liebe Grüße,
deine RosaMelancholia
18.02.2021 | 19:45 Uhr
Huhu^^

Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Review von mir. Es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat… .___.“ Diesmal beziehe ich mich nur auf das 10. Kapitel.
Die Geschichte geht genauso spannend weiter, wie sie geendet ist.*-* Die Situation, dass jemand an die Tür klopft und Dazai und Akutagawa gefangen sind und es keine Möglichkeit zur Flucht gibt…Wie du die Gedanken der Charaktere und diese vorsichtigen, kalkulierten Bewegungsabläufe beschrieben hast und jede neue Bewegung, die ja schließlich über alles entscheiden könnte, so viel Betonung und Gewicht gegeben hast, hat die Szene so spannend gemacht. Gleichzeitig geht alles so schnell und dynamisch von Statten. Ich hatte gehofft, dass Dazai und Akutagawa es schaffen, irgendwie ohne Konfrontation zu fliehen. Aber da es keinen Fluchtweg gibt, bleibt nur die Konfrontation. Und der Angriff. Ich fand, es war sehr mutig und riskant von Dazai, sich derartig offensiv und voller Entschlusskraft dem Gegner zu stellen, wo er nicht einmal Zeit hatte, ihn einzuschätzen. Der Gegner, von dem ich durch die Beschreibung denke, es könnte Pushkin sein. Ähm, ich nenne ihn jetzt einfach mal so, ich hoffe, es stört dich nicht.^^“ Sehr realistisch war auch, dass Pushkin nicht gleich nach dem ersten Schlag zu Boden gegangen ist – das hat noch zusätzliche Spannung reingebracht. Ein Glück kam es zu keinem ausgedehnten Kampf und Dazai konnte ihn schnell zu Boden bringen. Aber ich bin froh, dass sie ihn nicht getötet haben. Auch, wenn Akutagawa tatsächlich zu allem bereit gewesen wäre mit dem Messer – aber seine zögerliche Frage hat gezeigt, dass auch sehr Skrupel hat und nicht töten will. Die Flucht der beiden hast du einfach großartig geschrieben. Ich liebe all die Beschreibungen und die ganze Dynamik: Die Lichter, die Stimmen, die ständige Gefahr erwischt zu werden. Akutagawa und Dazai, die sich ihren Weg durch das hereinbrechende Chaos bahnen. Überall um sie herum Gefahr. Die Flucht war so mitreißend und emotional beschrieben, ich hab mich währenddessen auch schon ganz aufgekratzt gefühlt. Besonders bemerkenswert fand ich auch, wie Dazai dachte, dass er sich lange nicht mehr so lebendig gefühlt hat.*-* Da merkt man ganz deutlich, dass Dazai die Gefahr braucht, dass er sich durch sie lebendig fühlt. Man könnte fast sagen, er spürt das Leben dann am meisten, wenn er dem Tod nahesteht. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum er all dies auf sich nimmt. Aber vielleicht ist es auch nicht die Gefahr direkt, sondern einfach nur die Stimulation von außen. Etwas, das passiert. Das dafür sorgt, dass er Ablenkung hat von seinen Gedanken. So interpretiere ich das zumindest.^^ Ein weiterer Grund, warum ich die Fluchtszene so großartig finde, ist die Einheit zwischen Akutagawa und Dazai. Wie nahe sie sich dabei kommen – körperlich und auch geistig. Diese kleinen Momente, wie Dazai Akutagawa die Hand hinhält und selbst überrascht ist, dass dieser sie ergreift zeigt, wie sehr sie sich vertrauen und wie nahe sie sich sind. Die Umarmung, dieser kleine, stille, intime Moment in der hektischen Situation hatte so eine tolle, intensive Wirkung.*-*
Ich finde toll, wie du die ganze Zeit auf die Wasserthematik anspielst, wie du zum Beispiel die Flucht auf die Straße damit vergleichst, als wäre hinter ihnen eine Flut. Ich liebe deine bildliche Sprache einfach.*-* Aus dem kleinen, intimen Moment in der Hektik wird jetzt ein größerer intimer Moment, in dem sich all die Spannung entlädt. Das hast du wunderbar eingefangen. Ich liebe einfach, wie du derartige, intime Szenen schreibst. Damit meine ich nicht nur solche Szenen wie am Ende des Kapitels, aber allein wie du zeigst, mit welchen Sinneswahrnehmungen der eine den anderen wahrnimmt und welche Wahrnehmungen das wiederum im eigenen Körper auslöst, all die kleinen Details, die zeigen, wie intensiv der eine den anderen erlebt. Die Berührungen und der Kuss hatten soetwas sinnliches und elegantes. Einfach toll.*-* Dieser Kuss ist unglaublich wichtig. Gerade weil Akutagawa zuvor solche Zweifel hatte, was seine Beziehung mit Dazai angeht. Und dass sie sich lange nicht mehr geküsst haben und nahegekommen sind, war da schließlich einer der Faktoren. Ich freue mich sehr für ihn, dass er merkt, wie wichtig der Dazai ist. Auf emotionale, aber auch auf körperliche Art. Die Formulierung, dass Akutagawa seine Gefühle in den Kuss legt, weil er sie nicht mit Worten ausdrücken kann, so schön. Schließlich ist Akutagawa sehr verschlossen und es ist toll, dass er so eine Art und Weise finden will, um sich auszudrücken. Ich hoffe natürlich, dass er Dazai auch mit Worten klarmachen kann, was er für ihn fühlt. Aber ich denke, dafür ist er noch nicht bereit und muss sich erst noch ein wenig entwickeln und sich selbst klarwerden, was genau er fühlt.
Wie die beiden durch die Gasse gehen und Dazai ihn führt und Akutagawa deswegen keine Angst hat, zu fallen, hast du toll beschrieben.*-*
Gleichzeitig beschreibt er sich und Dazai aber als zwei Regentropfen, die ins Meer fallen – einen Vergleich, den ich unglaublich schön finde. Die Formulierung ist wirklich großartig.*-* Sie hat etwas stark melancholisches, aber auch so befreiendes. Sie sind Seite an Seite und lösen sich auf. Für Akutagawa ist die Anonymität der Großstadt nichts Schmerzhaftes (anders als möglicherweise für Dazai), er sieht darin eine Art Befreiung. Denn er und Dazai können tun und lassen, was sie wollen, sie fallen nicht weiter auf und können ihre Freiheit ausleben.
Ein wirklich toller Schluss für den Absatz.*-*
Ich bin auch echt gespannt, was in den Briefen drinsteht, die Akutagawa geistesgegenwärtig mitgenommen hat. ^^ Insbesondere bin ich gespannt darauf, wie sie es schaffen, die Texte zu übersetzen. x3

Awwww und ich liebe deinen Gogol!*----* Du schreibst ihn so großartig!! Er hat etwas unheimlich bedrohliches, gleichzeitig wirkt er so fröhlich und harmlos. Aber es ist eine sehr bedrohliche, lauernde Harmlosigkeit. Er spricht so, als könne jede falsche Antwort schreckliche Konsequenzen haben. Er redet scheinbaren Unsinn und man weiß nicht, ob man sich auf das Gespräch einlassen soll oder in welche Richtung die Unterhaltung als nächstes geht. Das gibt ihm etwas sehr, sehr unberechenbares und gefährliches. Atsushis Gefühle, Unwohlsein und seine unbestimmte Angst, die ihn am Gehen hindert, hast du prima eingefangen. Mir tut er so Leid…und ich hatte wirklich Angst um ihn… .___.“““ Aber ich liebe den Dialog mit den Liedern und all die Anlehnungen an den canon.*-* Ich fand auch cool, mit welcher Begeisterung Gogol die Lieder aufgezählt hat – war eine niedliche Art zu beweisen, dass er durchaus Lieder kennt. ^^ Das mit dem Vogel ist sehr tiefgründig und traurig...ich glaube, tief im Innern muss sich Gogol sehr verloren und gefangen fühlen… .___. Ich glaube, das macht ihm Atsushi noch etwas ähnlicher – beide sind verloren und von einer jeweils anderen Person abhängig. Ahh, ich habe mich sehr über den Auftritt von Gontscharow gefreut!^^ Ich glaube, dass er Atsushi damit gerettet hat vor einer Gefahr, die ich noch nicht ganz einschätzen kann. Der Dialog bzw. Trialog (ist das ein Wort? xD Zumindest, Atsushi hat ja auch ein bisschen gesagt^^) mit Gogol hat mir unheimlich gut gefallen.*-* Er ist ein toller Kontrast zu Gogol – ernst und gewissenhaft. Tatsächlich musste ich etwas an Ango denken – auch wenn Ango mir dafür wohl den Kopf abreißen würde. xD Der Satz „Spiel nicht wieder mein Gewissen“ ist einfach großartig. Ach Gogol. xDD Doch ich denke, mit beiden ist nicht zu spaßen. Allein, dass Gontscharow seine Hand fester um Gogols Schlüsselbein legt, zeigt, dass er durchaus in der Lage ist, seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Und auch Gogol wirkt in dem Moment äußerst bedrohlich. Der Vergleich mit der Raubkatze war toll (und bekommt noch einmal eine ganz andere Dimension, weil der Vergleich ausgerechnet von Atsushi kommt, einem Tiger, zumindest im nicht-AU :D). Ich hatte echt Angst, dass die Situation zwischen Gogol und Gontscharow eskaliert. Auf der einen Seite hat es mich übrigens gefreut, dass Gontscharow gemerkt hat, dass Atsushi Angst hat und sein Mitleid bekundet hat – doch spricht sein abfälliger Blick und seine spöttische Ausdrucksweise eine andere Sprache. Apropos „eine andere Sprache sprechen“ – ich hätte zu gern gewusst, was Gogol und Gontscharow besprechen. Aber gleichzeitig ist es total spannend, eben das nicht zu wissen. Einerseits könnten die beiden nur streiten – andererseits könnte es auch um relevante Informationen gehen…beispielsweise könnte Gontscharow Gogol vorwerfen, zu auffällig zu sein und den bzw. Dostojewskis Plan zu gefährden. Denn ich habe das Gefühl, dass die beiden definitiv in der Verbindung mit Dostojewski stecken. Ich meine mir relativ sicher zu sein, wen Gontscharow mit „der Herr“ meint. ;)
Ahh, ich kann nur wiederholen – du schreibst Gogol großartig und ich musste so grinsen, als er auf den Stuhl gestiegen ist und durch die Bar gebrüllt hat, ob er anderen Angst macht. xDD
Ich freue mich schon total auf weitere Auftritte der beiden – du schreibst sie echt toll und ich finde ihre Dynamik miteinander auch wirklich super.*-*
Gogol ist echt hartnäckig und gibt seine „Show“ nicht so leicht auf. Seine Feuerspuck-Aktion hast du wirklich toll beschrieben – das war wirklich beeindruckend. Dagegen wirkt der „halbverwelkte Blumenstrauß“ den Gogol „achtlos“ zu den Frauen wirft, so lapidar. Dieser Kontrast zwischen tollem, charmantem Zaubertrick und hilfloser, fast desinteressierter Aktion war wirklich cool – diese kleinen Details waren wirklich super.
Was mich ganz besonders hellhörig werden lassen sind Gogol Aussagen zu dem Mörder. Sowohl, dass er indirekt sagt, dass er ein Mörder sein könnte und dass der wirkliche Mörder eben nicht im Gefängnis sitzt…Das sind sehr, sehr bedeutende Aussagen. Jedenfalls bestätigen sie mich in meiner Theorie, dass Gogol und vermutlich auch die anderen an den Morden mitbeteiligt sind. Auch Gontscharow reagiert ganz empfindlich auf Gogols Worte und versucht, sie vor der Öffentlichkeit zu relativieren. Was natürlich auch eine angebrachte Reaktion wäre, wenn keiner von ihnen in den Fall verwickelt wäre – denn Gogols Worte könnten die beiden auch so ordentlich ins Unglück reiten. Auf der anderen Seite gibt es ja viele, die aufgrund von Aufmerksamkeit oder anderen Zielen (hallo Dazai xD) angeben, sie sind der Mörder. Von daher… ^^ Jedenfalls war der Auftritt der beiden wirklich kurios und mysteriös – aber auch nicht weniger unterhaltsam. Ich freue mich schon sehr, mehr von den beiden zu sehen.^^
Jetzt ist Atsushi wieder alleine…der Ärmste…Seine Hilflosigkeit und Verlorenheit hast du toll eingefangen. Die Straße ist kein Ort für ihn…und ich mache mir große Sorgen… .___. Wie du seine Einsamkeit beschrieben hast und dass er die Tränen nicht mehr zurückhalten kann und sich so sehr zu Akutagawa und Dazai wünscht…Am liebsten würde ich ihn in den Arm nehmen. *schnief* ;___;
Auch Atsushi ist ein einzelner Regentropfen im Meer – doch für ihn bedeutet diese Anonymität, dass er vollkommen hilflos und verloren ist in einer Situation, in der er dringend Hilfe benötigt. Ich hoffe, dass Dazai und Akutagawa ihn schnell wiederfinden. ;_____;

Allerdings haben diese die Suche vorerst aufgegeben – verständlich bei den Umständen. Ich hoffe nur, dass sie Atsushi am nächsten Tag finden und dass dieser nachts irgendwo sicher unterkommt. Zumindest wird mehr als deutlich, dass Akutagawa sein Handeln bereut und ernsthaft niedergeschlagen ist. Ich freue mich, dass ihm die Konsequenzen und Fehler seines Handelns bewusst geworden sind. Das ist eine gute Grundlage, dass sich die drei wieder versöhnen können. Und zumindest zwischen Akutagawa und Dazai kommt es zur Versöhnung. Ich finde sehr gut, wie auch Dazai eigenen Fehler und seine Reue deutlich macht, dass er Akutagawa geschlagen hat und auch dabei bleibt, dass es falsch war, auch wenn Akutagawa ihm sagt, er hätte es verdient und sagt, Akutagawa hätte das eben nicht verdient. Das finde ich wirklich wichtig. Die Sanftheit ihrer Beziehung hast du wunderbar eingefangen. Wie Dazai Akutagawa übers Haar streichelt, die zärtlichen Küsse und wie die beiden schrittweise weitergehen. Ich finde, diese sanfte Steigerung zwischen Akutagawa und Dazai ist dir außerordentlich gut gelungen. Dadurch fließt die Szene besonders schön und natürlich. Durch diese Langsamkeit und die Betonung der einzelnen ausgetauschten Zärtlichkeit, kommt so eine Intensität und Sanftheit rüber. Hinzu kommt die Spannung die dadurch entsteht, dass die beiden immer weiter aufeinander eingehen und daraus immer neues entsteht. Du schreibst solche Szenen immer so großartig und mit solcher Sanftheit. Du bringst unheimlich viele Details rein, ohne dass es zu viel wird. Es ist toll, wie du die Gefühle und Gedanken der Charaktere einbringst und wie gesagt, ich liebe deine bildhafte Sprache (wie du Akutagawas Blut mit einer Flut verglichen hast, war zum Beispiel besonders toll!^^ Auch, weil das Wasserthema wieder auftaucht^^).*-* Gerade für Akutagawa, der sich so lange nach Dazais Nähe gesehnt hat, ist dieser Moment unglaublich wichtig. Ich frage mich wiederum, was Dazai denkt – dadurch, dass die Szene aus Akutagawas Sicht erzählt wird, erfahren wir nichts über seine Gedanken, aber gerade dass sie im Dunkeln liegen hat einen starken Effekt und lässt Dazai nur noch mysteriöser und ja, auch verschlossener wirken. Und das, obwohl er sich Akutagawa öffnet wie selten zuvor. Sowohl körperlich, als auch emotional. Ich fand wirklich stark, dass Dazai sagt, dass er Akutagawa liebt. Das war so ein großartiger, wichtiger Moment, dass Dazai endlich zu seinen Gefühlen steht und sie ausdrückt und seine Zuneigung zu Akutagawa offenlegt.*-* Aber es zeigt sich, dass die Beziehung der beiden trotz dieser Eintracht und des schieren Glücks während der Liebesszene noch immer sehr fragil ist, was sie unglaublich spannend macht. Tatsächlich hätte ich damit gerechnet, dass Akutagawa positiv auf Dazais Liebesgeständnis reagiert – stattdessen löst es in ihm solchen Schmerz aus. Der Ärmste...Gleichzeitig schien aber auch Dazai unbedingt eine explizite Reaktion zu erwarten, anstatt, dass er von Akutagawas Erwiderung ausgeht. Das zeigt auch, wie unsicher Dazai selbst ist, wenn es darum geht, Gefühle zu äußern. Der Ärmste ist davon überzeugt, dass Akutagawa ihn nicht lieben kann…und trotzdem wollte er, dass sich Akutagawa über seine Worte freut. Wollte angenommen werden. Auch geliebt werden. Gleichzeitig weiß Dazai nicht, welcher Schmerz dieses Liebesgeständnis für Akutagawa bedeutet. Dieses Liebesgeständnis ist für Akutagawa eine Hoffnung, doch noch mit Dazai glücklich zu werden. Er müsste es nur annehmen und schon wären sie ein Paar (vereinfacht gesagt). Gleichzeitig weiß Akutagawa, dass Dazais Probleme damit nicht verschwinden werden und denkt, dass Dazai ihn bald wieder verlassen wird, indem er einen Suizidversuch durchführt. Deswegen denkt er vermutlich, dass das Liebesgeständnis grausam ist, weil es Hoffnung auf etwas macht, das nie geschehen wird. Das zeigt, wie tief verletzt und gequält von Verlustängsten Akutagawa ist und ein paar nette Worte nicht reichen werden. Gleichzeitig ist es grausam von Akutagawa, Dazai auf sein Liebesgeständnis, dass er nur gut gemeint hat, grausam zu nennen und Dazai dadurch für das Offenbaren seiner Gefühle zu bestrafen. Während der Anfang des Kapitels und die Liebesszene die beiden als Einheit gezeigt haben und alles auf eine positive Entwicklung hinauslief, wird das nur die letzte Szene auf tragische Art und Weise zerstört wird. Durch das Schöne, was davor war und Dazais Offenbarung seiner Gefühle und Akutagawas Glück wirkt das Ende nur noch herzzereißender. Der traurige, letzte Satz hallt wirklich lange Zeit nach...Ich liebe einfach, wie unglaublich komplex, mit welcher psychologischer Tiefe und emotionalem Feingefühl und Mitgefühl du die Charaktere und ihre Beziehungen darstellst. Das ist einfach nur bewunderswert.*-* Dazu der großartige, so detaillierte, poetische Schreibstil, der immer Bilder und Gefühle in meinen Kopf malt! Die perfekte Balance, die du zwischen innerer, äußerer Handlung und atmosphärischen Beschreibungen findest und wie du all dies miteinander verknüpfst und alles drei ineinanderfließt. Einfach großartig!*^*

Vielen Dank für das wunderbare Kapitel!*-* Ich freue mich schon aufs nächste und ich hoffe, dass sich Akutagawa und Dazai wieder vertragen und Atsushi finden können!

Liebe Grüße
Hakuyu^^

PS: Der neue Titel ist wunderbar! Sehr poetisch*-*

Antwort von RosaMelancholia am 16.03.2021 | 21:14 Uhr
Servus, meine liebe Hakuyu ❤

Mach dir bitte keine Gedanken. Ich bin jedes Mal sehr glücklich über deine ausführlichen, aufbauenden und sorgfältigen Reviews. *-*
Egal, wann sie kommen, ich bin so glücklich, dass du dich so intensiv mit meinen Geschichten auseinander setzt. *schnief*

Schön, dass die Szene mit Dazai und Akutagawa in der Wohnung so spannend war. :)
Es war wirklich riskant und mutig, den Angriff durchzuziehen, aber leider die einzige Chance der beiden, da sie auch nicht durch das Fenster oder sonst irgendwo fliehen konnten… :(
Ich finde toll, dass du Puschkin alleine an der kurzen Beschreibung erkannt hast. ^^
Stimmt, es wäre echt schrecklich gewesen, wenn sie ihn wirklich getötet hätten. Dann wären sie nicht besser als die Mörder, die sie zu finden versuchen. :(

Es freut mich sehr, dass die Stimmung bei der Flucht so intensiv rübergekommen ist. *^*
Die Szene zu schreiben hat auch besonders viel Spaß gemacht. :3
Du hast recht damit, dass Dazai das Leben am meisten spürt, wenn er dem Tode nahesteht und du hast das sehr schön in Worte gefasst. *^*
Stimmt, diese Gefahr hat Dazai und Akutagawa eng zusammengeschweißt, es musste ihnen beiden gelingen, den Hausbewohnern zu entkommen.
Es hat mich auch sehr gefreut, dass dir das kleine Detail – das Wort „Flut“ so stark aufgefallen ist. *^*
Ich bin froh, dass dieser Moment, als von den beiden die ganze Anspannung abgefallen ist und sie sich endlich wieder nähergekommen sind, so stark und vor allem authentisch rübergekommen ist. Nachdem Dazai und Akutagawa kurz davor noch den Konflikt wegen Atsushi hatten, war ich ein bisschen besorgt, ob es unrealistisch wäre, wenn sie sich gerade in diesem Moment wieder näher kommen würden. ^^‘
Herzlichen Dank für dein Lob darüber, die Szenen, in denen Charaktere sich näherkommen. Mir fehlen ein bisschen die Worte, aber ich bin sehr gerührt, dass du so darüber denkst. *^*
Es bedeutet mir viel, dass auch die emotionale Ebene so gut rüberkommt.
Ich hab schon im Original (vor allem am Anfang, als Akutagawa dieses Gebäude gesprengt hat, um ein „Rauchzeichen“ zu hinterlassen und so besessen hinter Atsushi her war) gedacht, dass er seine Gefühle eher durch Taten, als durch Worte mitteilt. ^^
Du hast recht, so weit, seine Gefühle auch durch Worte auszudrücken ist Akutagawa an diesem Punkt leider noch nicht…
Wie schön, dass dir diese Regentropfen-Metapher so gut gefallen hat. *^* Wieder einmal weißt du genau, was ich mir dabei gedacht habe. ;)
Ich persönlich bin ja kein Großstadt-Mensch, aber diese Anonymität, die man nur dort findet, stelle ich mir schon recht angenehm vor. ^^
Das Rätsel um die Briefe wird wenig später gelöst, aber ich hoffe, du erwartest nicht zu viel… ^^‘

Besten Dank, ich freue mich wahnsinnig darüber, dass dir Gogols Darstellung so gut gefallen hat. Auch er gehört zu meinen vielen Lieblingscharakteren in BSD. *^*
Da habe ich zum ersten Mal über ihn geschrieben und war noch unsicher, darum habe ich mich bei den Dialogen noch stark am Original orientiert. ^^‘
Ich bin froh, wenn die Bedrohlichkeit der Situation und Atsushis Angst so gut rübergekommen sind. T^T
Auch Gogols Worte über den Vogel sind stark an das Original angelehnt… ^^
Du hast es sehr gut erkannt, im Inneren fühlt sich Gogol verloren und gefangen… - auf den Grund dafür wird etwas später eingegangen. ^^
Gontscharow wirkte im Original auch ein bisschen verrückt – aber auf eine ganz andere Art als Gogol. xD Ich fürchte, hier ist mir Gontscharow ein bisschen zu ernst und „normal“ geworden. ^^‘
Hahaha, ja, ich denke auch, dass Ango nicht gerade begeistert über den Vergleich wäre. xD
Ich bin beeindruckt, wie intensiv du die Abneigung zwischen Gogol und Gontscharow wahrgenommen hast. *^* (Weil das später noch eine starke Dimension erreicht. ;))
Im Groben wird einige Kapitel später aufgelöst, worum es in der Diskussion zwischen den beiden gegangen ist. ;)
Und mit deinem Gefühl liegst du wieder goldrichtig, Hut ab. ❤-❤
Es war einfach zu verlockend, Gogol so einen Auftritt zu verschaffen. xD
Danke. Es freut mich, dass der Feuerspucker-Trick so gut angekommen ist. ^^
Deine Gedanken zu Gogols Worten zu dem Mörder finde ich total gut und spannend. *^*
Es fällt mir schwer, zu deiner Theorie nicht zu viel zu verraten, andererseits weiß man, welche Rollen Gogol und Gontscharow im Canon spielen und mit wem sie in Verbindung stehen, von daher ist es hoffentlich kein Spoiler, wenn ich sage, dass du der Lösung des Falls immer näher kommst… ^^‘
Schön, dass du dich auf mehr von den Russen freust. *^* Ich schreibe auch immer lieber über sie. ;)
Du hast recht, die Straße ist wirklich kein Ort für den armen Atsushi :‘(
Seine Situation hast du perfekt zusammengefasst. Aww, es ist echt lieb von dir, dass du ihn trösten würdest. Und das könnte er echt gebrauchen…

Ich bin froh, dass verständlich war, dass Dazai und Akutagawa zumindest für diesen Tag die Suche abgebrochen haben. ^^‘
Ja, Akutagawa hat seine Aktion ziemlich schnell zu bereuen begonnen. :) Tatsächlich bin ich ja überzeugt, dass Manga-Akutagawa in Wahrheit bei Weitem nicht so herzlos ist, wie er gerne tut…
Du hast recht, es war sehr wichtig, dass Dazai seinen Ärger und seine Gewalttätigkeit gegen Akutagawa bereut. Das hätte ihnen sonst noch sehr lange nachgehangen… :(
Vielen Dank für dein Lob für meine Darstellung solcher Szenen *^*
Ich bin wirklich sehr gerührt darüber. Es bedeutet mir viel, dass die Szenen nicht geschmacklos wirken und die Gefühle und Innigkeit zwischen den Charakteren deutlich wird. Darum freue ich mich ganz besonders, wenn das gelingt. :)
Danke auch für dein Lob für die bildhafte Sprache. Gerade von dir, wo du einen traumhaften, wunderschönen Schreibstil und so eine wundervolle Art, Dinge zu beschreiben hast, ist es für mich ein großes Kompliment, das mir viel bedeutet. ❤
Was in diesen Momenten in Dazai vor sich geht, ist eine gute Frage. Ich habe es absichtlich im Dunkeln gelassen, aus den Gründen, die so gut erkannt hast :3
Ich bin wirklich glücklich darüber, wie du immer verstehst, was ich mir überlegt habe bzw. ausdrücken wollte. Danke, dass du dir immer die Mühe machst, dich da so hineinzuversetzen. ❤-❤
Stimmt, das Liebesgeständnis war für Dazai ein richtig großer Schritt, den er in einer alltäglichen Situation wahrscheinlich nicht so ohne weiteres geschafft hätte…
Du hast recht, ihre Beziehung ist fragil, belastet und kompliziert, sodass das Liebesgeständnis nicht die erhoffte Wirkung hatte. :(
Da Akutagawa sich immerzu nach Dazais Zuneigung und Nähe gesehnt hat, wäre es eigentlich natürlich gewesen, wenn er sich über Dazais Liebesgeständnis gefreut hätte :) Aber ich hatte das Gefühl, dass Akutagawa ein Charakter ist, der sich schwer auf andere einlassen kann und daher ein wenig überfordert sein würde, wenn ihm plötzlich so starke Gefühle entgegen gebracht werden (vor allem von jemanden, von dem Akutagawa schon öfter verletzt wurde).
Dazai hat schon geahnt, dass Akutagawa ablehnend reagieren würde… aber er hat dennoch auf eine etwas positivere Reaktion gehofft, das stimmt.
Du hast auch recht damit, dass Dazai sich nicht bewusst ist, wie schmerzhaft sein Liebesgeständnis und seine Suizidversuche in der Vergangenheit für Akutagawa waren. Leider… :(
Du hast perfekt analysiert und verstanden, was in den beiden vorgeht und warum Akutagawa dann doch so ablehnend reagiert hat. ❤
Und großartig finde ich auch, wie du alle Seiten betrachtest, denn du hast auch völlig recht damit, dass auch Akutagawa grausam ist, weil er Dazai eigentlich dafür bestraft, einen solchen Schritt auf ihn zugegangen zu sein…
Ich hatte gehofft, dass das Verhältnis der beiden wie im Canon seine Hochs und Tiefs hat. :3
Vielen Dank für dein rührendes Lob für meine Darstellung der beiden und ihrer Beziehung. Darüber bin ich wirklich sehr gerührt. Ich hätte nicht gedacht bzw. zu hoffen gewagt, dass es sooo gut gelungen ist. *schnief*
Und dein Lob für meinen Schreibstil hab ich doch gar nicht verdient…*rot werd*
Ich bin wirklich ganz gerührt und ganz rot bei so viel Lob von meinem Vorbild ❤
Danke… Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, außer Danke. T^T

Ich habe dir zu danken, für dieses wundervolle Review, für all die Gedanken, die du dir gemacht hast, die Zeit, die du in das lange Review hineingesteckt hast und deine unermüdliche Unterstützung. *^*
Ehrlich, ich weiß gar nicht, womit ich das verdient habe…

Ich hoffe, dass dir die Geschichte auch weiterhin gefällt. :)

Viele liebe Grüße,
deine RosaMelancholia

PS: Danke. *^* Das ist wieder einmal eine der Geschichten, für die mir irgendwie kein passender Titel einfallen will. :( Aber ich finde, es wird mit jeder Namensänderung ein bisschen besser… ^^‘
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