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Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
25.02.2021 | 16:36 Uhr
Deine zwei Schatten sind wieder da^^ *Tim erholt sich noch von dem Schock, das seine Axt so missbraucht wurde* und jetzt weiß ich auch, was du damit andeuten wolltest O.O
Aber zuerst einmal, ich verfalle diesen Kerlen immer mehr. Hast du es schon bei Spartacus geschafft, so schaffst du es auch hier wieder.^^ Auch wenn ich sehr mit meinen verrückte, bescheuerten und doch
so liebenswürdigen Kerlen im anderen Fandom beschäftigt bin, komme ich hier doch nicht mehr los *-* Vielleicht weil sie genauso drauf sind wie meine Kerle, die mehr mit dem Herzen handeln, als dem Verstand.
Aber hier kann man wirklich von Glück sagen, das D’Artagnan auf seinen Instinkt hörte. Aber ich greife vor. D’Artagnan scheint immer mehr angekommen zu sein und fühlt sich wohl. Er bereut seine Entscheidung nicht,
nun ein Musketier zu werden. Und dann passiert dieser Auftrag und Athos benimmt sich die ganze Zeit schon komisch, dazu wird Porthos schwer verletzt *Tim ist noch immer außer sich* und wieder verhält er sich anders.
Die Gegend und die Erinnerungen, die dabei auf in einstürzen, haben ihn sehr im Griff. Man kann sagen, die Dämonen der Vergangenheit, haben ihn heimgesucht und lassen ihn nicht mehr los.
Aber da haben sie nicht mit D’Artagnan gerechnet, der seinem unguten Gefühl nachgibt und zurückreitet. Zum Glück tat er es. Denn sonst wäre ein sehr schlimmes Unglück geschehen und er hätte sich sehr wahrscheinlich für den Rest seines Lebens Vorwürfe gemacht.
Man erfährt hier auch die doch recht grausame Vergangenheit von Athos und man kann nun verstehen, warum er sich so sehr betrinkt. Wer würde das nicht? o.o Aber noch weiß er nicht (wissen schon, wie in der ersten Story zu lesen, nur kommt es mir manchmal so vor, als nehme er es nicht immer wahr) , dass er jetzt ein kleines Licht im Dunkeln hat und das dieses Licht, hoffentlich später mal größer wird. *laut Tim sollte ich gefälligst mal weiterlesen, obwohl er selber den anderen Kerlen erlegen ist XD*
Aber wieder zurück XDD
D’Artagnan weiß nun über seine Vergangenheit Bescheid. Er hätte es ihm nie erzählt, wenn er ihm nicht vertrauen würde.
Denn Wissen ist Macht und solch ein Wissen, kann D’Artagnan gegen ihn einsetzen, doch würde er nie im Traum daran denken, das zu machen. Denn er ist sein Gefährte, Partner und Freund und solche Menschen können schweigen und zu ihm stehen, ihm Kraft geben.
Bevor ich hier noch weiter so schwalliges Zeug von mir gebe, beende ich mal mein Review XDD *Tim umklammert derweil seine Axt* Die Gefahr, dass ich sie in nächster Zeit benütze, besteht also nicht XD Aber wer weiß was du noch alles bringst o.O

Meine Liebe, auch wenn ich wieder ein paar Tage brauche, oder vielleicht auch weniger... aber sei gewiss, ich bin bald wieder da^^ Fühl dich bis dahin von Tim *die Axt aus seinen Armen reis, so umarmt man dich nicht* ganz feste gedrückt^^

P.s.: Ich habe die Serie leider immer noch nicht gesehen^^° Ich will zuerst deine Geschichten lesen^^

Antwort von Ann Morgan am 27.02.2021 | 17:25 Uhr
Hallo *wild zu meinen beiden Peter-Pan-Schatten rüberwinke und genüsslich an Tims Cocktail aus dem neuesten Review schlürfe*!!

Mensch ja, gut, dass ich wegen Tims Axt eine Vorwarnung in die letzte Reviewantwort geschrieben hatte!! Aber das konnte den Schock offenbar nicht ganz verhindern... Ja, Tim – so ist dass, wenn die Axt in falsche Hände fällt *zwinker*.
Das mit der Axt ist übrigens wirklich und wahrhaftig NICHT auf meinem Mist gewachsen, sondern war so in der Folge!! Herrje, ich war bestimmt genauso schockiert wie Tim, als Porthos dann da lag!!! Und auch Athos‘ und Aramis‘ Reaktionen habe nicht ich mir ausgedacht!!! Vielleicht verstehst Du jetzt ein bisschen meine Faszination für die vier *lächel*
Und ich kann gut damit leben, neben „Spartacus“ nun auch verantwortlich dafür zu sein, dass Du diesen Jungs hier ein wenig verfällst *leise lachend mich wegducke*. Denn für mich sind das die vier besten Musketiere in verfilmter Version ever! Und gerade Porthos... Er ist in den meisten Filmen ein bisschen dicklich, ein bisschen dümmlich, lieb und nett und sehr eitel, das war’s. Hier dagegen... Oh, Mensch, ein so toller Charakter, auch immer gut gelaunt und absolut positiv, aber dabei klug und seinen Brüdern ein absolut treuer Freund, der absolut keinen Spaß versteht, wenn jemand ihnen was tun will. Und seine Geschichte, die im Lauf der Serie (und somit auch der Waffenbrüder) ans Tageslicht kommt lässt ihn so viel tiefgründiger und vielschichtiger werden als in jedem anderen Film!! Und das gilt auch für die anderen beiden älteren Musketiere. Athos‘ Vergangenheit ist natürlich immer wieder Thema, und Aramis‘ schlimmste Zeit arbeite ich in der aktuellen Story „Friends with Benefits“ auf :-)))
Oh weh, ich schweife ab *lol*!

Jepp – hier wird sehr viel mit dem Herz gehandelt; und speziell für d’Artagnan gilt das (2. Kapitel, 5. Geschichte trägt sogar einen entsprechenden Titel *lach*)!! Nicht immer gut, manchmal gefährlich – aber hier können wir wirklich von Glück sagen, dass d’Art seinem Instinkt folgt. Es kommt sogar irgendwann noch mal eine Begründung, warum er das tat. Allerdings erst in einer Geschichte, die noch lange, lange nicht gepostet wird... *seufz*lach* Ist witzig, weil ich die Geschichten in wilder Reihenfolge geschrieben habe; so gibt es Stories zu Staffel 3, die ich lange vor dem hier geschrieben hatte...
Verflixt, ich schweife SCHON wieder ab und greife viel, viel, viiieeel weiter vor als Du, sorry!! ;-))

Jepp – Du triffst den Nagel auf den Kopf: D’Art ist angekommen und fühlt sich total wohl bei den Jungs ;-))
Und dann läuft der Auftrag aus dem Ruder, Porthos wird verletzt – ohne meine Schuld *Tim nochmal um Verzeihung heischend anstarre und heimlich ein paar Toffifee rüberschiebe* - und Athos ist komisch... Echt, beim erstschauen, als ich noch nicht wusste, warum er so kaltschnäuzig ist nach Porthos‘ Verwundung, hätte ich ihn echt ditschen können!!!!
Inzwischen tut er mir natürlich leid – wegen der Dämonen eben.

D’Art hätte sich in der Tat ein Leben lang Vorwürfe gemacht, wäre er nicht seinem Gefühl gefolgt. Und Athos‘ Vergangenheit ist echt heftig! Im Buch ließ er Milady „nur“ brandmarken, weil sie eine Diebin war (oder sie war gebrandmarkt, und er verstieß sie...? Hmm...*lach*), aber hier war sie eine Mörderin, und er musste nach damaligem Recht als Comte wohl so handeln und sie hinrichten. Und so verlor er alles – seine Liebe, seinen Bruder, seine Zukunft...
Er sieht das kleine Licht, dass d’Art in seinem Leben entzündet hat, durchaus schon – aber er traut sich nicht, sich davon wärmen zu lassen. Begründungen kommen noch im Lauf der Geschichten :-)).
Und da Ihr beide mich ja zu gut kennt, verrate ich nichts, wenn ich sage, das Lichtlein wird immer größer werden, dann natürlich auch mal wieder fast ersticken – aber wir wissen, dass dank Glut und Funkenflug eine Flamme zum lodernden Feuer werden kann... So, jetzt aber mal genug mit allseits bekannten Metaphern um mich geschmissen *lachend zwinkere*

Richtig – dass Athos d’Art von seiner Vergangenheit erzählt hat, ist ein riiiesiger Vertrauensbeweis!! Porthos und Aramis wissen nichts davon, obwohl sie schon über 5 Jahre befreundet sind (das ist tatsächlich in der Serie so; also das mit den 5 Jahren und dass die zwei nichts von Athos‘ „holder Gattin“ wissen!)!! Und selbstverständlich erweist sich d’Art als dieses Vertrauens würdig!! Er schweigt, steht ihm bei, gibt ihm Kraft!!
Das ist kein schwalliges Zeug, Süße!! *Katja mit dem Ellbogen anrempele* Nein, Du hast das mit tollen Worten auf den Punkt gebracht *Tim um Zustimmung heischend anstarre*der nickt eifrig*!
Die Axt... Hmm... naja, die könnte hier und da, gegen den ein oder anderen unliebsamen Zeitgenossen noch hilfreich sein... Wenn Tim gut acht gibt... Aber danke, dass Du ihm sie für die Umarmung mal abgenommen hast!
Und so fühlt Euch beide mal von ganzem Herzen völlig virenfrei fest geknuddelt als Dank für Eure ungebrochene Begeisterung und die genialen Reviews!!!!!

Zum PS: Auf der ARD-Mediathek ist die Serie im Moment eh wieder rausgeflogen. Aber sie kommt sicher auch mal wieder in irgendeinem 3. Programm. Und wenn Du eh erst die Geschichten lesen willst... Na, das kann dann noch dauern (weil ich noch sooo viel ungepostet auf Lager habe *schnauf*lach*)!

Genießt das Wochenende bei Cocktails und Sonne und
GGLG
12.02.2021 | 00:41 Uhr
Gedankenspiele Waffenbrüder 3. Instinkt

Hi Lieblingsschreiberling,

jep, natürlich steppt in Paris, im Gegensatz zum Hinterland, wo sich Fuchs und Has gute Nacht sagen, der Bär, damals wie heute. Daran muß man sich erst mal gewöhnen. Ging mir umgekehrt genauso, als ich von Heidelberg ins beschauliche Neckargemünd gezogen bin, am Anfang war die Ruhe fast beängstigend, heute möchte ich sie nicht mehr missen. Wie muß der Trubel der Großstadt dann erst auf das „Landei“ gewirkt haben? Der ist in den ersten Wochen bestimmt kaum zum Schlafen gekommen.

Ihro Majestäten, benehmen sich oft wie kleine Götter, sind es aber keinesfalls, die kochen auch nur mit Wasser und hinter den prunkvollen Fassaden tun sich nur allzu oft bodenlose Abgründe auf……schon allein, wenn ich da an die machtgierige Intrigenwirtschaft eines gewissen Kardinals denke, schüttel…..

Constance ist hier in der Serie eine richtig taffe Frau, im Gegensatz zum Buch, zum Glück, aber die Musketiere sind seine neue Familie. In diesem Kreis fühlt er sich wohl und sicher. Im Kreis des Kleeblattes ist er wirklich angekommen, er wird nicht nur geduldet, er gehört von Anfang an wirklich dazu, in ihnen hat er wahre Freunde gefunden. Natürlich schmerzt der Tod des Vaters noch, schließlich hat er ja jetzt niemanden mehr, doch die drei lassen ihn nicht alleine damit, sie sind für ihn da, wenn er sie braucht, sind sein Netz, wenn er in düstere Gedanken verfällt.

Deine Charakterisierung der drei, passt wieder haargenau, wie Porthos’ Faust auf des Rotgardisten Auge ;-) Ja bei Athos muß man wirklich 3x ganz genau hinschauen, aber es sind wirklich seine Augen, die ihn immer wieder verraten und das hat Tom wirklich mit Grandezza auf den Punkt genau abgeliefert, Chapeau!

Athos Darts Freund? JA, er spricht es nicht aus, denn er ist kein Mann großer Worte und wortreicher Erklärungen, wie Aramis oder lautstarker, polternder Verkündung, wie Porthos, sondern jemand der ganz leisen Töne, ein Mann des Subtilen, kaum wahrnehmbaren, das für Außenstehende kaum bis gar nicht erkennbar ist. Er ist jemand, den man zwischen den Zeilen und in den Augen lesen muß. Beweise für seine Annahme, nein hat er keine. Aber er und sein Bauchgefühl sind sich dessen gewiss und so langsam lernt er ihn zu verstehen, lernt ihn immer besser kennen. Dart ist ein Bauchmensch, der sich auf seinen feinen Instinkt UND auf Athos blind verlassen kann, ebenso, wie auf den Rest des Kleeblattes.

Bonnaire….ich mochte diesen Windhund, irgendwie von Anfang an nicht und als dann noch rauskam, das er im Sklavenhandel mitmischt, wäre ich ihm am liebsten zusammen mit Porthos an die Gurgel gegangen.

Athos’ Schwermütigkeit und seine Dämonen, die er im Wein zu ersäufen versucht, nur damit sie ein paar Tage später wieder fröhlich winkend auf der Matte stehen……klar wird er einen Teufel tun und sie im Dienst scheuchen, Tréville würde ihm was husten, die müssen warten bis Feierabend. Es ist schon irgendwie rührend, wie Aramis und Porthos, dann jedes Mal Muskete bei Fuß stehen und ihm nicht von der Seite weichen, bis sie ihn in einem Stück in seiner Koje abgeliefert haben. Ja, seit ein gewisser Gascogner in ihre Mitte geprescht ist, melden sich die Dämonen seltener, aber das ist nichts außergewöhnliches, sie sind immer noch da, wie er schon sehr bald erfahren muß. Nein die beiden würden niemals nachhaken, was Dart sicherlich verwundert, aber er weiß ja auch nichts von dem Versprechen, das sie einst einander gegeben haben.

Dann kam der Auftrag Bonnaire……und bis sie auf dem Rückweg dessen Verfolgern ausweichen mussten, war Athos eigentlich wie immer…..dann wird Porthos schwer verwundet. Ein Blick in Porthos’ Gesicht, beim Schauen, genügte wirklich um zu wissen, dass es ernst war, sehr ernst. Und die Reaktion die dann von Athos kam…ich dachte echt, ich bin im falschen Film. Das kam derart kaltschnäuzig und desinteressiert rüber, ich hätte ihn am liebsten am Kragen gepackt und ihn mal ordentlich durchgeschüttelt, damit der Kerl wieder zu Verstand kommt. Dart ist entsetzt und Aramis wird wütend, richtig wütend, so hat man ihn in der gesamten Serie nicht mehr erlebt. Da liegt ihr bester Freund schwer verletzt am Boden, droht zu verbluten, wenn die Wunde nicht so schnell wie möglich genäht wird und der Kerl hat nix anderes im Sinn, als so schnell wie möglich nach Paris zu kommen, ja zur Hölle, ist denn der von allen guten Geistern verlassen ???? Und dann stellt sich Aramis wohl zum allerersten Mal in den 5 Jahren ihrer Freundschaft offen gegen Athos, geht auf ihn los und auch ohne das, was wir jetzt von Ann wissen *zwinker* ist das nur all zu verständlich, er hat Recht, wie kann Athos nur so kalt sein? Doch Aramis’ Ausraster rüttelt Athos wach, holt ihn aus seiner Starre und er sagt ihnen, dass er weiß wo sie hin können. Dart’s Bemerkung, „Warum sagst du das nicht gleich?“, spricht denke ich Bände, dachte ich mir auch. Nun wir wissen ja schon, warum Athos da nicht hin will, verstehe ich auch nur allzu gut, aber das Leben des Freundes muß Vorrang haben, hat es letzt endlich dann auch für Athos.

Man merkt von der ersten Sekunde an, als er das Eingangsportal zu dem Château öffnet, das er nicht hier sein will, seinen Widerwillen, dieses Gemäuer überhaupt noch einmal zu betreten, doch er hat keine Chance, sich da raus zu winden. Porthos’ „Vorbereitung“ für die Operation ist ja mal wieder so typisch ;-) und Aramis macht sich sofort ans Werk, den er hat keine Zeit zu verlieren. Zum einen ist er mit Sicherheit noch wütend auf Athos, auch wenn er es nicht zeigt und zum Anderen mit Porthos Wunde vollauf beschäftigt, so dass der den Freund nicht weiter im Auge behalten kann, sonst wäre ihm sein sonderbares Verhalten mit Sicherheit aufgefallen. Dafür behält Dart ihn nun im Auge, als er ruhelos, wie ein Tiger im Käfig durch’s Haus wandert. So erfährt er von Thomas, Athos totem Bruder und er beginnt zu verstehen, warum er nicht hierher zurück kehren wollte, aber er spürt auch instinktiv, das da noch mehr ist, er hat ja keine Ahnung, daß er dabei ist, sich auf die Fährte von Athos’ Dämonen zu setzen.

Dann brechen sie auf und Athos bleibt zurück um noch etwas zu erledigen. Dart ist nicht wohl dabei, ihn alleine zu lassen, er wäre am liebsten geblieben, andererseits brauchen die anderen beiden seine Hilfe. Porthos braucht all seine Kraft um im Sattel zu bleiben und Aramis muß sie beide im Auge behalten, Bonnaire könnte sich leicht davon machen, wenn Aramis Porthos stützen muß. Doch er findet keine Ruhe, die Sorge um Athos treibt ihn um, und je weiter sie sich von La Fère entfernen, desto unruhiger wird er. Es ist nur sein Bauchgefühl das zwickt, ein vages und unbestimmtes Gefühl….Athos braucht seine Hilfe! Er hält die Freunde an, ich glaube für ihn ist es in diesem Moment keine Bitte, für ihn steht es schon längst fest, dass er umkehrt. Die beiden spüren seine Verzweiflung, wahrscheinlich haben sie sich selbst schon Gedanken um Athos’ seltsames Verhalten gemacht und spüren auch, das da was nicht stimmt. Ich denke, sie haben Dart in der Zwischenzeit schon so gut kennen gelernt, dass sie wissen, das er einen sehr feinen Instinkt hat, auf den er sich verlassen kann, deshalb lassen sie ihn ziehen.

Er jagt zurück, im Dorf haben sich die Menschen um die Schmiede versammelt….sie haben den toten Schmied gefunden…..doch er hat keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, alles was jetzt für ihn zählt ist Athos!....und dann sieht er es, das Château steht in Flammen!!!!
Athos….die nackte Angst um den Freund greift nach seinem Herzen, aber wo in diesem riesigen Kasten soll er ihn suchen? Er zweifelt keine Sekunde daran, dass er in dieser Feuerhölle ist, er WEISS es! Er ruft nach ihm, sucht einen Weg in das Gebäude und zur Angst gesellen sich Verzweiflung und Schuldgefühle…..dann sieht er sie, eine Frau, die eilig davon reitet….eine Frau?....Athos! er muß ihn finden! Ohne Zögern stürzt er sich in die Feuersbrunst….und dann findet er ihn, hilflos auf dem Boden liegend….und wieder packt ihn die heiße Angst, zu spät gekommen zu sein…..doch er lebt! Und irgendwie schaffen sie es sich einen Weg nach draußen zu erkämpfen.

Hastig holt er seine Wasserflasche und kehrt zu Athos zurück. Der kniet wie betäubt auf dem Rasen, lässt sich von ihm ohne Widerspruch das Wasser über den Kopf leeren und das Gesicht abwischen. Athos steht völlig neben sich, scheint irgendwo weit weg in der tödlichen Umklammerung eines furchtbaren Grauens gefangen zu sein. Wer war diese Frau? Athos starrt auf die Flammen und erwidert ihm wie in Trance, er habe ihre Anwesenheit die ganze Zeit gespürt. Dart packt ihn am Kragen und versucht ihn ins hier und jetzt zurück zu holen. Endlich dringt er zu ihm durch, der Damm bricht und Athos erzählt ihm von MyLady, seiner Frau! Das, was er da hört, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Athos sieht Gespenster, der rachsüchtige Geist seiner Frau der ihn töten wollte, er kann es nicht fassen, doch es kommt noch dicker, nein sie ist nicht tot, sie hat überlebt……Dart ist geschockt, das war ihre Rache? Athos’ Blick brennt sich in seinen, er sucht Vergebung bei ihm, etwas, dass er bei sich selbst nie finden wird! Athos ist am Ende seiner Kraft, verzweifelt, hoffnungslos, was soll er jetzt tun ?!? Darauf hat Dart auch keine Antwort, aber er ist für ihn da, fängt ihn auf, hält ihn ganz einfach fest und Athos lehnt sich an ihn, schöpft Kraft und neuen Mut aus dieser einfachen Geste.

Was mag der Kleine jetzt wohl von ihm denken? Nun der versichert ihm, auch nix anderes als gestern, Athos Kopf fliegt hoch, hat er richtig gehört? Steht der Kleine ihm immer noch zur Seite, trotz allem, was er gerade erfahren hat, er lässt ihn nicht fallen? Er forscht in seinem Gesicht…..nein tut er nicht! Da ist nach wie vor nur Aufrichtigkeit und freundschaftliche Zuneigung, jetzt gepaart mit leichter Sorge, so wie in den vergangenen Wochen auch, etwas, was er zutiefst schätzen gelernt hat. Athos kann es nicht so recht glauben, ja er ist ein höchst ungewöhnlicher junger Mann, manch anderer hätte ihm wohl die Freundschaft gekündigt, aber nicht der Gascogner! (und die anderen beiden mit Sicherheit auch nicht!) Besagter nimmt das mal als Kompliment und ja da blitzt ein winziges Fünkchen Humor in Athos’s Augen auf.

Jetzt aber nix wie weg von diesem unglückseligen Ort, sie brauchen beide eine Mütze voll Schlaf nach den ganzen Aufregungen. Athos bittet den Kleinen die ganze Geschichte und das, was er erfahren hat für sich zu behalten, ein langer intensiver Blick, ist doch Ehrensache. Das, was sie da gemeinsam durch gestanden haben, lässt sie einander näher rücken, intensiviert die Verbundenheit zwischen Ihnen noch mehr.

Ich finde du triffst mit dem, was du aus der Serie aufgreifst, ein gesundes Mittelmaß. Wie du weißt, habe ich die komplette Serie schon öfter gesehen, und schau auch zu den jeweiligen Kapis die entsprechende Folge noch mal an, um das, was ich noch im Hinterköpfchen habe aufzufrischen, der Seriencanon ist also noch relativ präsent. Ich empfinde das, was du einbindest allerdings nicht als langweilige Wiederholung, weil ich von den Vieren, eh nich genug kriegen kann und du nur soviel wie nötig einfließen lässt, damit man mitkommt, wenn die Serie schon länger zurück liegt. Also von mir kriegst du ein Daumen hoch, alles richtig gemacht ;-))))))))))))))

Damit bis Freitag, schon wieder ungeduldig rumhibbele!

GVLG aus dem frostigen und verschneiten Neckartal

Tina

Antwort von Ann Morgan am 16.02.2021 | 19:58 Uhr
Hallo, meine Liebe!

Dann will ich mal schön der Reihenfolge nach hier zur Aufholjagd blasen :-))!!

Paris ist natürlich für einen jungen, intelligenten Mann wie d’Art ein mini klein winzig bisschen spannender als die Gascogne *lach*! Und Du kannst also inzwischen die Ruhe im Neckartal genießen!?!? Heidelberg ist ja noch okay – aber eine richtige Großstadt wie Frankfurt oder Hamburg wäre zum Wohnen nichts für mich! Ich stamme aus dem größten Dorf meines Bundesland3es – aber eben doch „Dorf“, wo noch von den alteingesessenen jeder jeden kennt... Und meine Ahnen waren „alteingesessen“ :-)) Herrje, ich schweife ab!
Du – aber um d’Artagnans Schlaf musst Du Dir keine Sorgen machen – so ein junger Kerl kann immer und überall schlafen *grinsend zu meinem Exemplar rüberschiele*!

Jepp – Ihro Majestäten... Ich meine, die Story spielt weit vor Facebook und Internet-Zeiten, ja, selbst vor der weitverbreiteten Presse mit Klatschblättern wie die Bunte oder Gala (oder wie das heißt, was ich 1x im Jahr beim Friseur aus Langeweile konsumiere), in denen die europäischen Königsfamilien auseinander genommen werden. Damals waren für die allermeisten Untertanen die Herrscher doch kaum anders als Gott – zumindest sah man sie genauso häufig im Leben... ;-) Da muss d’Artagnan das alles am Anfang unfassbar spannend vorgekommen sein – bis er, wie Du sagst, merkt, dass die eben auch nur mit Wasser kochen ;-)

Oh ja, Constance gefällt mir in der Serie auch weitaus besser als im Buch! Zwar zeigt sie im Buch auch ein bisschen Verhalten abseits von dem, was schicklich ist (sie hilft der Königin, Lord Buckingham zu treffen, und sie tändelt mit d’Artagnan, als wäre sie nicht verheiratet) – aber diese Constance ist einfach klasse! Leider habe ich d’Art hier ja letztlich jemand anderem versprochen, da ich aber eine Schwäche für sie habe, kann ich sie nicht schlecht darstellen ;-)) Und so mag mein d’Art sie – aber das Kleeblatt ist seine Familie, die ihn auch auffängt, wenn die Düsternis ihn einzuholen droht - genau richtig, meine Liebe!!!


Oooohhhh!*Breit wie ein Honigkuchenpferd strahle*!! Gerade, weil Du ja immer so hautnah an der Serie dran bist und sie mehrmals gesehen hast, freut es mich jedes Mal wieder uungemein, wenn Du meine Charakterisierungen so lobst *zum Pfützchen zusammenschmelze*!!! Wie Porthos‘ Faust aufs Rotgardisten-Auge *mich wegschmeiße*schnell wieder einsammele*weiterschreibe*

Und Tom Burkes Darstellung von Athos... Wir hatten es ja schon öfter, wie gut er das macht, das Subtile zu zeigen, und es macht mir wahnsinnig Spaß, seine Darstellung in Worte zu gießen – damit Du ihn genau wiedererkennst!!!
Und jepp – Athos muss es nicht aussprechen, nicht beweisen, dass er d’Artagnans Freund ist *schon wieder schmelze*

Bonnaire... Er hinterlässt bei mir ein zwiespältiges Gefühl... Er macht mich wütend, lässt mich aber auch schmunzeln – und hat irgendwo auch ein Herz. Ich finde ihn als Charakter sehr interessant! Aber für seine Sklaven-Pläne hat er verdient, was er am Ende der Folge bekam *lach*!!

Um im Dienst zu trinken ist Athos zu diszipliniert und zu sehr Ehrenmann. Und jaaa – ich empfinde es genau wie Du als wirklich anrührend, wie Porthos und Aramis ihm ohne Vorwurf ganz selbstverständlich da zur Seite stehen! In der Serie war das in der 1. Folge, als Porthos am 1. Abend nach seiner Rettung vor dem Erschießungskommando in der Taverne so ganz selbstverständlich zu Aramis sagt: ich bleibe hier und sorge dafür, dass er sicher nach Hause kommt! Das hat mich da schon berührt :-))))))!!!
Und Mensch, Tina – was hab ich gejubelt, als Du hier den Bogen zu dem Versprechen schlägst, das sich das Kleeblatt vor 5 Jahren gegeben hatte (Ehrlichkeit, doch jeder darf seine Geheimnisse haben)!!! Danke :-))))))))))))))

Jepp – Porthos‘ Verwundung und die Reaktionen von Aramis und Athos... Herzzerreißend das alles! Athos stand neben sich, anders kann man es nicht erklären – und auch ich war echt fassungslos, wollte ihn schütteln und ditschen – weil ich ja nicht wusste, was ihn da ritt!! Und Aramis wird zum Löwen, der seinen Freund beschützt und dem anderen Freund den Kopf zurecht rückt! Eine kurze, aber unglaublich eindringliche Szene, wie ich finde!!!!!
Hat man Aramis in der Serie nicht mehr so wütend erlebt?? Doch, einmal, als sie den Hof der Wunder stürmen und er dort sich jemanden greift und zu wissen verlangt: „Wo ist Porthos?“ Ich hatte es neulich noch mal gesehen – und das ging total unter die Haut. Gemeinsamkeit zu dieser Stelle? Jepp, genau, Süße: Porthos *breit lächele*!!
Und er schafft es ja damit, Athos so weit wachzurütteln, dass dieser wieder die richtigen Prioritäten setzt: Porthos‘ Leben geht vor! Doch für Athos hat die Begegnung mit seiner Vergangenheit seinen Preis. Auch da wieder genial-erschütternd von Tom Burke gespielt, wie er durch die leeren Räume wandelt (wie sagst Du? Wie ein Tiger im Käfig! Jaaa!!!), regelrecht Geister sieht... Und d’Artagnan im Schlepptau – bis er gegen seinen Willen weggeschickt wird.
Und ja, genauso wollte ich es verstanden wissen: D’Art hat längst entschieden, umzukehren. Es ist also weniger eine Bitte um Erlaubnis, sondern vielleicht eher um Verständnis – und das kriegt er von den anderen beiden Waffenbrüdern. Ja, sie kennen ihn und seinen Instinkt inzwischen... mehr als Instinkt *hurtig auf die Finger setze*Nebelwerfer anschmeiße*unschuldig pfeife*

Haaa! *begeistert die Arme hochreiße* Natürlich, meine Tina hat die Versammlung um die Dorfschmiede verstanden :-)) Ich wollte für die Nicht-Serienkenner das nicht auch noch erklären – das war eine kleine Hommage an die Serienschauer, die Du sofort aufgreifst :-)))

Oh, und dann: Feuer.
Ich habe mir das gestern, nach dem Lesen von Deinem Review noch mal ganz bewusst durch den Kopf gehen lassen. Jaja, Serie, Held stürmt in die Flammen und rettet den Freund. Alle zufrieden. Aber man versetze sich mal wirklich in die Situation!! Wie d’Art vor dieser unübersichtlichen Feuerhölle steht, nicht wirklich weiß, wo er ansetzen soll – aber einfach handeln muss, weil die Angst um den Freund größer als alles andere ist... Und da hat mich ein wirklich ehrfürchtiger Schauder gepackt und ich hab die ganze Szene nochmal mit ganz anderen Augen gesehen!!

Jepp – Athos steht so neben sich, dass er jegliche stoische Beherrschung fallen lässt, jede Deckung. D’Artagnan sieht ihn, wie ihn nie zuvor irgendwer gesehen hat – emotional völlig entblößt. Und jaaa: Er sucht bei d’Art Vergebung, ohne sich dessen bewusst zu sein, etwas, was er selbst sich (bisher) nie gewährte!! Hier hat der Synchronsprecher einen richtig guten Job gemacht: Der Satz: Was soll ich denn jetzt tun? zusammen mit Toms Mimik und Körperhaltung ist abgrundtiefe Hilflosigkeit und Verzweiflung pur und geht mir jedes Mal wieder total unter die Haut!!!
Und dann ging ich ein bisschen weiter als die Serie,. indem ich den beiden eine tröstliche Umarmung zugestand. Indem d’Art Athos einfach nur hält, einfach da ist...

Und als Athos wieder ein wenig zur Ruhe kommt, ein wenig seinen Verstand sammelt, muss unabdingbar die Frage kommen: Was denkt d’Art jetzt von mir?? Uns zweien ist klar, dass der Gascogner nichts Schlechtes denkt, ganz im Gegenteil... Aber Athos, der stolze, ruhige Mann, stets der Fels in der Brandung für seine Kameraden – wie soll er das glauben können, dass jemand, der sein schlimmstes Innerstes gesehen hat, ihn noch respektieren kann? Doch den Zah zieht d’Artagnan ihm schnell. Das war mir ungeheuer wichtig, hier darzustellen.
jemanden zu achten, zu ihm aufzuschauen, zu respektieren, wenn man ihn immer nur als Held sieht, ist einfach. Doch hier zeigt d’Art, dass er mehr kann. Und das gefällt mir wahnsinnig gut! Dass dadurch die Verbundenheit zwischen den beiden steigt sieht man in der Serie sehr deutlich, finde ich. ‚selig seufz*

Ganz innigen Dank für Deine Rückmeldung, dass ich für Dich die Balance zwischen Serienfolgen beschreiben und weglassen gut treffe!! Gerade, weil Du die Serie sehr intensiv kennst hatte ich echt befürchtet, dass es manchmal doch öde für Dich ist – freut mich tierisch, dass dem nicht so ist – und ist auch ein sehr wichtiger Hinweis für mich!!!!

Hach, meine Liebe!
Nun bin ich gerade noch rechtzeitig vor der Tagesschau fertig geworden und kann mich nur erneut wieder aus tiefstem Herz bedanken für ein weiteres gigantisches Review, in dem ich mich wieder an soo vielen Stellen verstanden gefühlt habe!!!!
Und – bald ist schon wieder Freitag, Du! Versprochen! Nur noch 2x schlafen :-)))))

GVLG aus dem nicht mehr frostigen Lahntal
Ann
01.07.2020 | 15:52 Uhr
Hallo Ann,

so ich habe diese Kurzgeschichte auch gelesen und mag sie.
An die Folge erinnere ich mich noch.
Du schreibst wirklich so das man es gut versteht auch wenn man die Serie ewig nicht gesehen hat.

An diese Folge erinnere ich mich. Da ging es um das Feuer und um Arthos Frau.
Es muss ein Schock gewesen sein.
Ich kann d’Artagnan gut verstehen das er sich Sorgen gemacht hat. Schön das er dem nachgekommen ist und dann zurück geritten ist.

Ich bin schon auf due nächsten Teile gespannt.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 01.07.2020 | 18:28 Uhr
Hallo, Laila!

Noch ein liebes Review von Dir - und noch eine Folge, an die Du Dich erinnerst!
Ich fand sie auch sehr einprägsam - das Feuer, Miladys Auftauchen, d'Artagnans Rettungsaktion - in der Folge steckte richtig viel :-))!!
Danke für das Kompliment, dass man die Geschichte auch gut verstehen kann, wenn man die Serie ewig nicht gesehen hat - das freut mich sehr!

Oh - und was ein Schock das für Athos war, seine totgeglaubte Frau wiederzusehen! Er war wie erstarrt und wäre in den Flammen ungekommen, wäre d'Artagnan nicht zur Stelle gewesen :-))) Also ja: Wirklich ein Glück, dass er die ungute Vorahnung hatte und der auch nachgegeben hat!

Ich danke Dir auch hierfür wieder herzlich und wünsche viel Spaß und Spannung bei der nächsten Geschichte :-)!

GLG
Ann
28.05.2020 | 10:37 Uhr
Hallo Strahlefrau,

nachdem der Garten versorgt ist, habe ich mich mit Kaffee und einem übrig gebliebenen Stück Kuchen von gestern versorgt und werde mich jetzt endlich dem Review widmen. ^^ Der Nachschub kommt ja schon ganz bald wieder :D

D'Art lebt sich also langsam in Paris ein und ist mit seinem neuen Leben alles andere als unzufrieden. *Zufrieden lächel* Es gefällt mir irgendwie, dass du trotz des Slash Gedanken hier das Interesse von ihm an Constance, und den damit einhergehenden Konflikt, da sie verheiratet ist, mit einbaust. Ich mochte sie in der Serie sehr, das weiß ich noch. ^^

Doch klar, Dreh- und Angelpunkt sind für ihn die Musketiere. Dieser Gewinn hilft es, besser mit dem Verlust des Vaters klar zu kommen. :)
Porthos liegt das Herz auf der Zunge. Auch Aramis ist nicht so schwer zu verstehen. Aber Athos fängt er erst langsam an zu durchschauen und dennoch kennt er nicht die Gründe für dessen Melancholie und die depressiven Phasen. Und da sind sie, die alles verratenden Augen. :)) Als Augenfan gefällt mir das besonders gut. *strahl*

Außerdem geht einem das Herz auf, als du d'Arts Gefühle für Athos zusammenfasst.

<<D’Artagnan fühlte sich wohl in seiner Nähe. Er wusste instinktiv, dass der Ältere immer sein Bestes im Sinn hatte. Dass er sich blind auf Athos verlassen konnte. Dass er stets sicher war, wenn dieser ihm den Rücken deckte.<< Awwwww

Und dann Ende Zusammenfassung und wir landen in der Gegenwart. Eine Mission, die etwas aus dem Ruder läuft. *hüstel* Und welche die Freunde letztlich dazu zwingt, die Mission erstmal Mission bleiben zu lassen. Ein echt starker Moment, wo Aramis sich gegen Athos stellt und für Poorthos' Leben eintritt. Erst später erklärt sich die merkwürdige Haltung von Athos.

Erste Überraschung für d'Art - sein Freund ist also ein Graf. Und er hat dieses priviligierte Leben hinter sich gelassen, um ein Musketier zu sein.
Er soll noch so viel mehr erfahren, aber erstmal ignoriert er sein Bauchgefühl und lässt er sich von Athos wegschicken. Er begleitet die anderen jedoch nicht wie geplant sondern gibt seinem Bauchgefühl nach und kehrt zurück. Und findet das Haus brennend vor und sieht einen Reiter fliehen. Es folgen dramatische Minuten, bis er Athos in dem brennenden Haus findet und ihn retten kann. *Luft anhalt, obowhl es ja albern ist, ich weiß ja, es geht gut aus. *grins*

Athos ist regelrecht geschockt und bestimmt hat d'Art die Geschichte nur deswegen aus Athos herausgeholt, weil dieser in dem Moment total neben sich war und seine Verteidigung eben heruntergefahren war. Ich liebe solche Momente. *schmacht* Aber das muss ich dir nicht sagen. ^^^

Es folgt ein schöner Moment der Nähe. Nichts großartiges. Einfach nur eine Berührung, ein Arm um die Schulter legen und anlehnen. Aber mehr braucht die Story hier auch gar nicht, als diese stille Eintracht. *lächel*Dieses Ereigniss hat wohl den Grundstein gelegt, für das gegenseitige Vertrauen, dass die beiden ineinander haben. Ein solches Geheimnis zu teilen, verbindet eben. :))

Ein sehr schöner OS. Auf der einen Seite mit sehr viel Emotion und auch einer guten Portion Spannung. :)))))

Und damit verabschiede ich mich für heute. *dir ein paar Erdbeeren aus dem Garten da lässt*

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 28.05.2020 | 19:12 Uhr
Hallo, mein liebstes Flügeltier!

Bevor es morgen weitergeht möchte ich noch auf Dein liebes Review antworten :-))

Danke für die Erdbeeren *Finger abschleck* Bei Deiner gründlichen Gartenpflege kein Wunder, dass da sooo leckere Sachen wachsen und gedeihen :-))))

Jepp – unser lieber Bauerssohn aus der Gascogne lebt sich in der Großstadt ein :-)) Momentan ist er rundum zufrieden.
Mich freut total, dass Du meinen kleinen Satz zu Constance erwähnst. Es ist nämlich so, dass ich sie in der Serie selbst sehr gerne mag. Sie ist eine tolle Frau und echte Partnerin an d’Artagnans Seite. Sie respektieren sich gegenseitig von Anfang an. Und weil das mit dem Slash dauert fand ich es nur natürlich und für mich wichtig, Constance in seinem Leben zu erwähnen. Sie wird keine große Rolle spielen – aber sie bleibt nicht außen vor :-))

Und wieder: Genau! Die Musketiere und einer von ihnen zu werden ist der größte Antrieb für d’Artagnan. Und die Freunde helfen ihn, den Verlust seines Vaters zu verwinden.
Ich habe versucht, die drei Musketiere der Serie ein wenig durch d’Artagnans Augen zu sehen. Bei Porthos und Aramis ist das vordergründig leicht – Athos dagegen... Ja, meine liebe Mücke – genau so ein Chara, wie wir ihn lieben *Dich mmm superbreit anstrahle*!!!
Die Gründe für Athos’ Abstürze in die Weinflasche von Zeit zu Zeit kennt zu dem Zeitpunkt der Serie keiner der Freunde. D’Artagnan erfährt es ja in dieser Folge; die anderen erst eine ganze Weile später (Folge 1x09).
Und ja – die Augen...*mit Mücke wegschmelze*uns schnell ein lecker Eis aus unserer Eisdiele hinstelle* Nicht umsonst heißt es: Die Spiegel der Seele :-))

Und dann hüpfe ich hocherfreut á la Gummiball durchs Zimmer, weil Dir d’Artagnans Gefühle bzgl. Athos so gut gefallen :-)))! Ich denke an eine bestimmte spätere Folge (1x08), die ich auch in einer mehrkapiteligen Geschichte bearbeitet habe – da finde ich, kommt das ganz besonders heraus – wie Athos d’Artagnan keineswegs in Watte packt – aber immer auf sein Wohl bedacht ist :-))

Einfache Missionen sind doch nie einfach...*zu den Winchesters schiele*zwinker*.
Den echt starken Moment, in dem sich Aramis gegen Athos stellt, darf ich leider nicht für mich verbuchen – er ist so in der Folge, und hat mich begeistert und entsetzt zugleich („Wie kann Athos nur!“ ;-)). Das MUSSTE einfach mit hier rein – damit kann man wunderbar zeigen, wie von der Rolle Athos da schon war. Naja – und Aramis und Porthos haben auch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen :-)))

Jepp – bei den Musketieren unter Tréville sind Rang und Herkunft uninteressant. Wenn man schon sieht, woher die vier Unzertrennlichen stammen – unterschiedlicher geht’s kaum :-))
Aus der Gosse, aus dem Bordell, vom Bauernhof – und aus dem Adel :-)
Im Buch (und auch in der Wirklichkeit) war das anders – da waren sie alle adelig, wenn auch vielleicht von niederem Adel. Aber irgendwie gefällt mir das an der Serie, dass Tréville seine Leute nach den Fähigkeiten aussucht :-)

Zunächst sieht es so aus, als habe Athos seinen Titel und all das hinter sich gelassen, um Musketier zu werden. Aber eigentlich tat er es, um seinen grausamen Erinnerungen zu entgehen... *snief*
Dass die drei sich von Athos wegschicken lassen – auch entgegen einem Bauchgefühl – ist dessen informeller Führer-Rolle geschuldet, die in der Serie nie betont wird, aber irgendwie doch eindeutig da ist. In Staffel 3 wird er ja auch als Trévilles Nachfolger zum Hauptmann. Das erscheint völlig natürlich, und so habe ich mich in meiner Storysammlung auch gerne daran gehalten :-))

Ich musste lachen, weil Du trotz besseren Wissens die Luft angehalten hast, als d’Art zu Athos‘ Rettung in das brennende Haus gelaufen ist :-)) ich kenne das doch auch *lach‘*!!

Und dann findest Du haargenau die richtigen Worte, um Athos‘ Zustand zu umschreiben: Seine Verteidigung war aus Schock heruntergefahren, und so erfährt der Neuling im Bunde weitaus mehr, als die anderen in der langen Zeit ihrer innigen Freundschaft...
Klar liebst Du solche Momente, weiß ich doch – und höre es trotzdem zuuu gerne :-)))

Und dann bin ich total happy, wie Du den Schluss findest: Unaufgeregte Nähe. Nichts Großartiges, aber mehr braucht die Story hier für Dich nicht!!!
Ich gestehe, ich habe lange, lange mit dem Schluss gerungen. Es wäre soo einfach und war auch echt verführerisch, hier ein bisschen mehr daraus zu machen, z.B. noch zu beschreiben, wie sie eng beisammen liegend im Wald nächtigen, einfach noch ein bisschen mehr Smut und hurt/comfort. Aber das hätte einfach nicht zu dem gepasst, was noch kommt – es wäre schon zu intim gewesen. Also habe ich es so gelassen – und befürchtet, die Leser wären doch ein bisschen enttäuscht :-))
Deshalb ist es einfach nur gigantisch für mich zu lesen, dass es für Dich, deren Meinung mir doch sooo wichtig ist, so genau richtig ist!
Danke, meine Liebe!!! *mmm strahle*

Und ein letztes Mal für heute: Ja, genau. Das ist wirklich der Grundstein für eine besondere Beziehung (sei es nun Slash oder auch nicht *zwinker*)!

Ich danke Dir wieder einmal von ganzem Herzen – und nicht nur hierfür, sondern dass Du immer da bist, wenn ich Dich echt brauche, Süße! Du weißt, was ich meine!!!! *Dich mal feste virenfrei durchknuddel*

Dann sage ich einfach: Hab noch einen schönen Abend und mach Dir nach der Arbeit keinen Stress mehr!
Bis morgen :-))))))))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Deine Ann
27.05.2020 | 20:35 Uhr
Hallo Ann Morgan, zuerst einmal habe ich bis jetzt beide Romane gelesen und natürlich sämtliche Filme von den Abenteuern der vier Helden gesehen, sogar den mit Barbie.
Allerdings kenne ich die Serie überhaupt nicht und so stelle ich mir bei Athos immer Kiefer Sutherland vor (ich liebe Jack Bauer).
Doch zurück zum Thema und deiner Geschichte. Ich denke Alexandre Dumas wäre mehr als nur zufrieden sondern stolz auf dich
Es gibt nichts auszusetzen, einfach nur lebendig und gefühlvoll formuliert. LG Isaria

Antwort von Ann Morgan am 28.05.2020 | 18:33 Uhr
Hallo, Isaria!

Was für eine schöne Überraschung, hier von Dir zu lesen! Freut mich wirklich sehr!

Natürlich - die Musketiere kennt man, und so kann man den "Waffenbrüdern" folgen, ohne unbedingt die Serie gesehen zu haben. Im Gegensatz zu Spartacus ist hier Slash nicht Canon, sondern frei erfunden.
Ich habe natürlich auch schon verschiedene Adaptionen gesehen; die mit Kiefer Sutherland kenne ich auch (und auch ich bin 24-Fan *Jack Bauer-Fähnchen schwenke*). Meine erste war die mit Oliver Reed als Athos (ein Zweiteiler). Heute finde ich diese Verfilmung zwar ziemlich albern - aber Oliver Reed hat mein Bild von Athos doch sehr stark geprägt :-).

Oha - Du meinst, Dumas himself wäre mehr als zufrieden mit meiner Geschichte? Und für Dich ist sie lebendig und gefühlvoll formuliert! Wow - danke schön!

Ich wünsche Dir ein schönes langes Wochenende,

LG
Ann
23.05.2020 | 07:12 Uhr
Hallo,
d’Artagnan‘s Kameraden hast Du wirklich vorzüglich beschrieben.
Diese Serie kenne ich nicht, aber wer kennt die
Drei Musketiere nicht?
Athos düstere Vergangenheit ist äußerst interessant und spannend.
Sie bietet eigentlich Stoff für eine eigene kleine Story.
Da muss ich mir doch auch mal die anderen Geschichten
dazu anschauen.
Die habe ich vermutlich wegen dem Slash nicht gelesen.
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑

Antwort von Ann Morgan am 28.05.2020 | 18:28 Uhr
Hallo, liebe Carmen!

Hach - ich freue mich wirklich immer wieder, wenn ich Charaktere in den Augen anderer gut beschreibe, wenn man sie und ihr Verhalten gut wiedererkennen und sie sich vorstellen kann! Danke für das Lob!

Zumal ich gerade sehe, dass Du die Serie nicht kennst - da bist Du ja umso mehr auf eine gute Beschreibung angewiesen!
Aber richtig - wer kennt die Drei Musketiere nicht? Als Buch, Verfilmung in gefühlt 1001 Varianten - und eben 2014-2016 die BBC-Serie :-))

Oooh ja - Athos Vergangenheit ist wirklich düster und spannend! Im Buch wie auch in der Serie. Und sie fasziniert mich ungemein. Aus so einem Charakter kann man viel mehr machen als aus einem immer fröhlich pfeifenden Strahlemann :-)) Und Du hast recht - da könnte man eine eigene Story draus weben! Sein Leben mit Milady, wie er sie kennenlernte, er als Comte de la Fére, sein Bruder usw. Aber ich gestehe, weil ich ein Happy-End-Typ bin wäre das nichts für mich - denn seine große Liebe zu Milady endet nunmal tragisch (im Buch wie im Film; im Buch ist sie sogar noch eine vile größere Schurkin als in dieser Serie :-)...
Das ist aber netgt, dass Du auch in die ersten beiden Waffenbrüder-Storys nochmal reinschauen willst!
Das Slash kommt erst sehr viel später in dieser Geschichtensammlung, ist im Moment, wenn überhaupt, nur angedeutet und kann man, wenn man möchte, auch sehr gut noch als besonders innige Freundschaft lesen (wie sagt man heute? Bromance *zwinker*). Okay - das nächste Kapitel morgen hat an zwei Stellen Slash-Gedanken, aber auch da kann man getrost drüber hinweg lesen ;-)

Nun danke ich Dir ganz herzlich für das liebe Review und wünsche Dir ein schönes, langes Wochenende!

LG
Ann
22.05.2020 | 21:58 Uhr
Wow kann ich nur sagen, das war ja eine heftige Episode. Sehr schön geschrieben am Anfang, wie d'Artagnan so langsam seine neuen Freunde und das Leben in Paris kennen und verstehen lernt. Insbesondere seine Sicht auf Athos finde ich ist dir gut gelungen. Schön auch das Verhältnis zwischen ihm und seiner Vermieterin.
Als die vier sich unterwegs dann trennen und Athos alleine zurück bleibt, hatte auch ich schon ein mulmiges Gefühl. Wobei wem würde es nicht so gehen, wenn der freund bereits vorher wieder einmal in diese Düsternis gestürzt ist, auch wenn d'Artagnan jetzt wohl weiß, dass es schon weniger geworden ist. Ich hab die Szene jedenfalls richtig vor Augen gesehen wie er auf seinem Pferd sitzt und mit sich hadert um dann doch zurück zu reiten (hab tatsächlich nur die ersten beiden Folgen gesehen, leider). Seine Erleichterung Athos gerettet zu haben war fast schon greifbar.
Zu guter Letzt weiß er jetzt auch woher Athos wiederkehrende Düsternis kommt, was sehr hilfreich sein dürfte um ihn noch besser zu verstehen. Ich hätte vermutlich, den zeitlichen Hintergrund bezüglich Straftätern und deren Verurteilungen bedenkend, ähnlich wie d'Artagnan reagiert und den freund dafür nicht verurteilt sondern versucht zu trösten, da es ihm ja so offensichtlich widerstrebt hat es zu tun aber es nun mal so Gesetz war.

LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 28.05.2020 | 11:50 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Oh ja - die Episode hatte so einiges!
Ein schwer verletzter Porthos, der von Aramis zusammengeflickt werden muss; ein Sklavenhändler - was das bei Porthos, dessen Mutter Schwarze war, auslöst, ist auch klar. Und dann natürlich die ganze Geschichte um Athos' Vergangenheit...

Der Anfang ist komplett von mir. Da die Waffenbrüder-Geschichten zwar einzeln gelesen werden können, aber für mich letztlich doch eine große Geschichte bilden, wollte ich den Bezug zum letzten Kapitel herstellen. SWchön, dass Dir das gefällt.
Constance (seine Vermieterin) wollte ich nnicht außen vor lassen. Ich mag sie in der Serie ungemein - mehr als im Buch ;-)). Nur leider passt sie nicht in eine sich anbahnende Slash-Beziehung , und eine Menage á troi werde ich gewiss nicht schreiben. Trotzdem hat sie für den jungen Mann vom Lande erstmal eine besondere Bedeutung, die ich nicht außen vor lassen wollte.

Ja - genauso ging es mir auch! Als Athos die anderen wegschickt - nee, das konnte nicht gut sein! Wie froh war ich, als d'Artagnan dann doch zurück ritt!!
Und wunderschön, dass Du sagst, d'Artagnans Erleichterung, Athos gerettet zu haben, sei fast schon greifbar gewesen - dann habe ich es richtig rübergebracht :-))))))!!!

Ja - d'Artagnans Wissen ist in der Serie, aber auch in meiner Geschichte wertvoll.
Und was mich total begeistert ist, dass Du den zeitlichen und geschichtlichen Kontext bedenkst!!!
Denn natürlich handeln die Personen in ihrem historischen Kontext, und haben somit durchaus andere Wert- und Moralvorstellungen als ich, der ich ein moderner Mensch bin.

Ich danke Dir wieder herzlichst für das ausführliche und einfühlsame Review!!

Dann bis morgen, wenn Du möchstest :-)

GLG
Ann
22.05.2020 | 21:31 Uhr
Ich fand die Geschichte spannend. Ich kenne in Grundzügen noch die Geschichte von Athos und seiner Frau (die eine neue Karriere als böse Lady De Winter macht.). Und dass ihn diese Geschichte noch immer verfolgt. Das hast du auch hier gut rüber gebracht. Er erträgt es ja nicht mal, in der alten Umgebung zu sein. Er war damals sicherlich in einem schweren Gewissenskonflikt. Sein toter Bruder, seine Frau und dann musste er sie, weil sie eine Mörderin war, töten lassen. Und jetzt bemerkt er, dass sie überlebt hat. Nun, im Lauf der Geschichte wird sie ja noch einiges an Unheil anrichten.
Und D Artagnan und Athos teilen jetzt diese düstere Geheimnis. Ein schweres Geheimnis. Es ist wirklich so, so ein Geheimnis kann eine Freundschaft auseinander brechen lassen, etwa wenn D Artagnan Athos früheres Verhalten nicht verstehen würde (hat D Artagnan sich in den Büchern nicht sogar mit Lady de Winter angefreundet und besucht sie und irgend einen anderen Kerl regelmäßig, weiß aber nicht, wer sie ist?) oder er das Geheimnis nicht für sich behalten könnte. Oder es schweißt zusammen. Was den beiden zu wünschen würde.
Immerhin hat er ja schon einen guten Einfluss auf Athos, indem dieser nicht mehr so oft in den Tavernen versumpft, was ja auch schon den anderen auffällt. Für seine Gesundheit (und die Nerven der anderen) sicherlich gut.
Gut, dass D Àrtagnan hier den richtigen Riecher hatte und zurück geritten ist, auch wenn er gleichzeitig Aramis mit dem verletzten Porthus helfen wollte. Hier haben seien Instinkte wirklich richtig funktioniert. Manchmal sollte man drauf hören. Also wieder mal ein guter One-Shoot.

LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 28.05.2020 | 11:28 Uhr
Hallo, liebe Deira!

Hach, klasse, wenn Du die Geschichte als spannend empfunden hast!
Da ich ja genau weiß, was passiert kann ich oft selbst schlecht erkennen, ob das Geschriebene wirklich ansprechend oder spannend ist - von daher danke für diese Rückmeldung!
Genau - Lady de Winter :-)) Im Buch war sie nur abgrundtief böse (hat am Ende die unschuldige Constanze vergiftet, nur, um Athos und d'Artagnan zu verletzen), in der Serie hat sie auch ihre guten Momente (Staffel 2 und 3), was mir gefällt, da ich komplexere Charaktere mehr mag als einfache schwarz-weiß.
Eine Killerin ist sie aber :-))
Dass sie Athos Gedanken heimsucht und der Grund für siene Melancholie ist, hat die Serie auch vom Buch übernommen, und ich greife dasw natürlich gerne auf :-))

D'Artagnan hat eine Bürde zu tragen, dieses Geheimnis zu teilen. Und ich sehe es genau wie Du: So etwas kann eine Freundschaft zerbrechen lassen. Doch hier nicht. Das ist in der Serie so (später auch zwischen Athos und Aramis, als Athos dessen Geheimnis um Königin Anne und deren Sohn hütet) - die Musketiere stehen zusammen, und in der Serie haben die drei Älteren wirklich jeder einen dunklen Fleck in der Vergangenheit: Porthos den Hof der Wunder, Athos eben Milady, und Aramis, dass seine Mutter eine Hure war und er die ersten Jahre in einem Bordell aufwuchs, bevor sein adeliger Vater ihn zu sich nahm... Von daher akzeptieren sie sich gegenseitig so, wie sie sind.
D'Artagnan aber ist "die Unschuld vom Lande" - und trotzdem verurteilt er Athos nicht, sondern dieses düstere Geheimnis schweißt sie sogar noch enger zusammen :-))) Das fand ich einen wundervollen Gedanken, und Dir scheint das ja auch zu gefallen :-)))

Richtig - im Buch hatte d'Artagnan mehrfach mit Milady zu tun, ich glaube, um sie auszuspionieren. Er wusste zwar, dass sie mörderisch und gefährlich ist, erklag aber beinahe ihrer Verführung.

D'Artagnans "richtiger Riecher" hier ist eine Sache, für die ich vor Monaten bereits eine Geschichte geschrieben hatte, die aber erst in Staffel 3 spielt (bis zum Posten dauert es also noch eeewig *stöhn*. Naja, und dann fiel mir auf, dass ich meinen Lesern doch den Bezug - also Folge 1x03 - präsentieren muss. Also schrieb ich das hier hinterher ;-))
Auch wenn es dauert, kann ich mir vorstellen, dass Du weußt, was ich meine, wenn es soweit ist :-)) *Hände reibe*

Ich danke Dir von Herzen für das liebe Review und das große Lob!

Bis bald und
GLG
Ann
22.05.2020 | 20:38 Uhr
Hey Ann
Definitiv ein interessantes, spannendes Kapitel, das für mich als Unwissende, was die Serie angeht, gerne länger und ausführlicher hätte sein dürfen. Aber ich kann nachvollziehen, dass das für manch einen langweilig wäre, wenn es quasi den Inhalt einer Folge beschreibt (hab ich doch so richtig verstanden, oder?)

Spannend, wie du die Beziehung der beiden Musketiere aufbaust und durchaus nachvollziehbar, das mehr als eine enge Freundschaft daraus werden wird. Ich hoffe, ich finde irgendwann die Zeit, die Serie mal zu gucken ;)

Ich freue mich schon auf nächsten Freitag
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 24.05.2020 | 23:55 Uhr
Hallo, meine liebe Caro!

Das glaube ich, dass dieses Kapitel der Waffenbrüder (und der Serie) für Dich gerne hätte ausführlicher sein können *zwinker*! Ich habe versucht, einen Mittelweg zu finden, damit die, die die Serie noch gut im Kopf haben, sich nicht langweilen, aber doch alle Informationen zu transportieren, die für das Verständnis der folgenden Emotionen wichtig sind :-)) Von daher: Ja, Du hast meine Absichten genau richtig verstanden *Dich lieb anlächel*!

Hach - es freut mich echt wahnsinnig, dass Du die Entwicklung in der Beziehung zwischen Athos und d'Artagnan jetzt schon positiv bemerkst; dass Du es spannend findest. Eine homoerotische Beziehung war in dieser Zeit wirklich schwierig - und deshalb war es mir wichtig, da behutsam vorzugehen!

Zeit, mal die Serie zu sehen? Kann ich nur empfehlen. Aber Zeit...*grübel* Zeit...*Kopf kratze* Was war das noch gleich? Ach ja - das, was man nicht hat, gelle??*von einer zur anderen Homeschooling-Mama mit Job zuzwinkere*

Ich freue mich auch auf nächsten Freitag und danke Dir herzlich für das liebe Review hier!!

Bis bald und GLG
Ann
22.05.2020 | 20:05 Uhr
Hallo liebe Ann,

für mich ist die Geschichte genau richtig so, aber ich habe die Folge neulich erst gesehen.

Du hast Athos und seine Stimmungen sehr gut eingefangen. Er will nicht zurück, auf keinen Fall. Darum will er zuerst auch nicht wahrhaben, wie schwer Porthos' Verletzung wirklich ist. Leider macht Aramis ihm einen Strich durch den Vogel-Strauß-Versuch und dann ist ihm das Leben seines Freundes und Kameraden doch wichtiger als seine eigenen Dämonen. Aber jeder Moment in dem Haus ist eine Qual für Athos und ich war mir schon in der Serie ziemlich sicher, dass er sich nur wegen D'Artagnan einigermaßen zusammen gerissen hat. Am Ende gibt ihm ausgerechnet sein junger Kamerad völlig unerwartet Halt. Das kann ihrer beginnenden Freundschaft (und dem, was darüber hinaus gehen könnte) nur gut tun.

Dadurch, dass die Geschichte aus D'Artagnans Sicht erzählt ist, wird sie nicht zu melancholisch, es ist aber gut erkennbar, wie sehr Athos leidet. Eigentlich möchte man ihn in den Arm nehmen und trösten, aber es ist wohl wirklich besser, wenn unser junger Gascogner das übernimmt.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine ruhige Woche und freue mich schon wieder auf den nächsten Teil.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 24.05.2020 | 23:47 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Erstmal lieben Dank für das Statement, dass die Ausführungen zur Folge für Dich genau richtig waren, obwohl Du die Folge ja erst neulich gesehen hast!
Eine andere Freundin, die sich kaum noch daran erinnert, schrieb auch, es wäre gut so. Euer beider Aussagen zusammen zeigen mir, dass ich für alle Parteien auf dem richtigen Weg bin, was mich sehr, sehr erleichtert und freut! :-)))

Haaach - Athos *selig seufz* Man kann sooo viel aus ihm und seinen Stimmungen machen! Und wenn ich diese für Dich gut eingefangen habe, bin ich echt glücklich!!
Dass er es hasst, im Château zu sein, spürt man in einem Großteil der Folge ganz, ganz deutlich. Aber als Porthos so schwer verwundet wird, wissen wir ja noch nichts davon - und ich war beim ertsen Mal Schauen ehrlich schockiert, wie kalt er zuerst reagierte! Aramis muss ihn erst regelrecht "wecken", damit er erkennt, wie mies es dem Freund geht - und dann stellt er - ich möchte fast sagen "selbstverständlich" - dessen Wohlergehen über seine eigenen Dämonen.
Hach - ich bin begeistert, dass Du es genau wie ich empfunden hast, dass in der Serie auch sozusagen d'Artagnan ihn halbwegs beieinander hält. Der totale Absturz (das sinnlose Betrinken) kam ja erst, nachdem d'Artagnan und die beiden anderen weg waren...*seufz*

Und wieder sind wir uns einig: Egal, ob irgendwann mal Slash, wie in dieser Geschichte vorgesehen - oder auch nicht, wie in der Serie: Dieses gemeinsame Erlebnis schafft ein besonderes Band zwischen Athos und d'Artagnan! Wenn ich einmal einen immer starken Menschen in einem richtig schwachen Moment erlebt habe, und nicht meinen Respekt vor ihm verliere, sondern er sogar noch steigt - das stärkt eine Freundschaft. Das konnte ich schon selbst erleben!

Hier habe ich die Erzähl-Perspektive (d'Artagnan) tatsächlich absichtlich gewählt. Wir mussten die Gelegenheit erhalten, d'Artagnans Drang zu erleben, zu Athos zurückzukehren. Warum? Weil ich bereits im September letzten Jahres eine komplett frei erfundene Waffenbrüder-Geschichte geschrieben habe(die hier entstand erst im Januar 2020), die in Staffel 3 spielt - und genau das aufgreift *zwinker*seufz* Und ich muss noch Mooonate warten, bis Ihr das lesen könnt...*noch mehr seufz*lach* Wenn es soweit ist - vielleicht erinnerst Du Dich dann an diese Review-Antwort ;-))

Jepp - ich möchte Athos immer und immer wieder in den Arm nehmen! Er ist immer so stark und stoisch - nach außen. Wie mag es nur in ihm aussehen? Es macht ungeheure Freude, das aufzudecken und mit Leben zu füllen :-))
Und das in'n Arm nehmen überlassen wir d'Artagnan (und ggf. den anderen beiden treuen Freunden ;-))

Dir wünsche ich auch eine ruhige Woche - und ich freue mich auch schon total, Euch am Freitag die erste wirklich frei erfundene Waffenbrüder-Story zu liefern!

Bis dahin alles Liebe meiner ganz persönlichen Musketierin
GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
22.05.2020 | 18:51 Uhr
Hi
Eine wirklich schöne Kurzgeschichte.

LG Nessi

Antwort von Ann Morgan am 24.05.2020 | 23:27 Uhr
Hallo, Nessi!

Das ist wirklich lieb, mir das zu schreiben! Ich freue mich, dass sie Dir gefallen hat!

LG zurück
Ann
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