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Autor: Stilzkin
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
Andokay (anonymer Benutzer)
11.07.2022 | 14:20 Uhr
Hi Stilzkin,

wirklich fesselnd. Deine Beschreibungen sind faszinierend und mitreißend. Mich beschleicht das Gefühl, dass unser lieber Protagonist noch einige Zeit benötigen wird, für sich Klarheit zu schaffen und evtl Lifar zu entkommen.

Ich bin gespannt wie es weiter geht.

In welchen Abständen lädst du denn etwas hoch?

Viele Grüße

Andokay

Antwort von Stilzkin am 14.07.2022 | 20:28 Uhr
Hallo Andokay,

herzlichen Dank für deine beiden Kommentare! Ich habe nicht damit gerechnet, dass die Geschichte nach all der Zeit noch einmal Aufmerksamkeit erhalten würde und freue mich sehr, dass du die drei bisherigen Kapitel gelesen hast und sie dir gefallen haben!

„Mich beschleicht das Gefühl, dass unser lieber Protagonist noch einige Zeit benötigen wird, für sich Klarheit zu schaffen und evtl Lifar zu entkommen.“
Das ist auf jeden Fall ein berechtigter Gedanke und ich denke, ich spoilere dich nicht, wenn ich an dieser Stelle sage, dass du Recht hast. ;)

„Wie das wohl genau aussehen mochte, als Zidane zurück im Baum Lifars zurückblieb.“
Interessant, dass du diese Schlussfolgerung gezogen hast. Bislang habe ich keinen Namen genannt, aber…. es sind Hinweise im Text versteckt. ####

„In welchen Abständen lädst du denn etwas hoch?“
Das ist eine schwierige Frage. Seit zwei Jahren haben ich nicht an der Geschichte gearbeitet, aber sie hatte eine fertige Plot-Skizze. Ich kann nicht versprechen, dass ich in naher Zeit daran weiterschreiben werde. Aber ich erkenne dein Interesse und werde schauen, was ich möglich machen kann.

Nochmals vielen Dank fürs Vorbeischauen bei „Spektrum“! :)
Andokay (anonymer Benutzer)
11.07.2022 | 11:57 Uhr
Hallo Stilzkin,

absolut interessant und fesselnd wie das wohl genau aussehen mochte, als Zidane zurück im Baum Lifars zurückblieb.
Ich kann mir alles was du schreibst, sehr gut vorstellen und finde, dass du die Situation bisher sehr gut triffst.

Freue mich auf das nächste Kapitel.

Viele Grüße

Andokay
09.07.2020 | 15:51 Uhr
Mittlerweile bin ich beim Lesen schon halb paranoid, weil ich überall potentielle Daten sehen, die irgendwann noch mal wichtig werden könnten =P Warum der 126. Querverweis? Hast du dir was dabei gedacht, wirst du was draus machen? Man kann's nie wissen!

Oha, Kuja hat also Branes Seele absorbiert? Schlägt eine ziemlich düstere Richtung ein, dieses Kapitel, aber wenn wir uns auf einen Trip durch Kujas Erinnerungen und Taten begeben, beinhaltet das wohl zwangläufig keinen Eierkuchen. Ich fand's nett, ein wenig über Branes Vergangenheit zu lesen; auch das ist selten irgendwo Thema (auf ff.net gab's auch mal eine Kurzgeschichte dazu, sehr eindringlich aus der Sicht ihres verstorbenen Gemahls erzählt - The Elephant Kiss heißt das Ding). Ich hätte gar nicht übel Lust, sie in dieser Geschichte eine größere Rolle einnehmen zu sehen, aber dafür ist sie wohl nicht tief genug drin in den mystischen Aspekten der Handlung (und wurde ja, soweit man Iifar glauben darf, auch bereits, ähm, prozessiert).

Nebenbei, der Kontrast zwischen der Wortwahl in der Szene ihres Todes und Iifars klinischer Computermasche funktioniert wirklich gut. Sind überhaupt ein paar schöne Formulierungen drin ("weiße Ohnmacht", "einstürzender Palast"). Sowas wirkt bei mir immer. Es gibt aber auch ein, zwei weniger gelungene, z.B das redundante "Kriegsschlacht" und die "reißerischen Klauen". Macht aber im Großen und Ganzen nichts.

Normalerweise wäre das ein fieser Cliffhanger, aber da wir keine anderen Protagonisten haben, ist diese Chance vertan =P Ich erwarte Kuja im nächsten Kapitel zurück, vielleicht ein wenig zerfleddert, aber nicht dauerhaft geschädigt. Der Ball ist jetzt bei dir, diese Erwartung gründlich zu unterlaufen und was gaaanz anderes zu machen =P

Bis bald!
24.06.2020 | 16:22 Uhr
Ich bin wirklich gespannt, wo diese Story jetzt hingeht. Mittlerweile bin ich ziemlich sicher, dass wir es hier Kuja vor uns haben, nach seinem Tod (?) am Ende des Spiels, auf eine eventuelle Wiedergeburt wartend - oder darum kämpfend. Der Protagonist benimmt sich schon seiner angemessen, mit diesem Hin und Her zwischen Zornesausbrüchen und unterschwelliger Manipulation und Täuschung. "Ich bin gespannt, ob du mir etwas Brauchbares zu bieten hast" ist schon ein sehr kujatypischer Satz...

"[...] eine komplette Analyse deiner Existenz als Basis für die Durchführung adaptierter Simulationen zukünftiger Lebensformen". Junge, Iifar, lass den Quatsch. Wenn das Kuja ist, der sich hier unter Analyse befindet und den du als Datenbasis für zukünftige Lebensformen nutzen willst, hör auf damit =P Man muss wirklich alles mehrfach lesen hier, und mit jedem Mal kommt man auf neue Möglichkeiten, was eigentlich ausgesagt wird. Iifars Formulierungsweise befördert das noch zusätzlich. Und was haben die #Tags zu bedeuten? Bisher haben wir Kummer, Unsicherheit, Jenseits, Angst, Kollateralschaden, Untersuchung, Justiz, Arrest. Erinnert mich zum einen an die Charakterisierungen der Protagonisten von FFIX im Vorspann, andererseits an die Bruchstücke von Ramuhs Geschichte im Zinnengebirge. Aber auf eine bizarre Art und Weise - nicht alle diese Nomina passen zusammen, und wenn sie ein größeres Bild ergeben, wartet es noch darauf, stimmig zu werden. Du könntest den Leser damit aber auch bewusst irreleiten, verdreht genug ist das Szenario ja...

Tja, und dann die Farben - das ist noch was, worauf ich gespannt bin, denn Farbsymbolismen sind immer was Interessantes, und ich frage mich, ob du bei den noch fehlenden Wellenlängen auf bewährte Assoziationen zurückgreifen wirst oder den Versuch machst, die generelle Unwirklichkeit dieser ganzen Handlung damit zu verbinden. Wer weiß schon, wie man Rot wahrnimmt, wenn man sich ne Weile in Iifars Innerem befunden hat?

Es bleibt nicht gerade einfach, man muss sich wirklich drauf einlassen. Aber ich meine, dass es schon mit der Dynamik losgeht, den unser Protagonist beginnt immerhin, seine Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen. Und das Ganze ist, ich wiederhol mich, so abgefahren, dass du die Story in wirklich jede beliebige Richtung wirst lenken können. Welche das dann wird, erwarte ich mit Vorfreude.

Antwort von Stilzkin am 26.06.2020 | 17:43 Uhr
Hallo Lazalantin,
vielen Dank für deinen Kommentar zum zweiten Kapitel! Ich habe ihn schon am gleichen Tag gelesen, aber ich musste sehr gut darüber nachdenken, was ich dir als Antwort schreibe. Das Schlimme ist, dass mich der Enthusiasmus gerade an den Rand einer Schreibblockade bringt, weil ich immer wieder den noch unveröffentlichten Text durchgehe und denke, dass er nicht gut genug ist und bereits angespannt darüber bin, was ich erst noch schreiben will. Aber ich sollte einfach weitermachen und das kritisieren anderen überlassen.

Du bist ein sehr aufmerksamer Leser und viele deiner Überlegungen sind auf der heißen Spur. Leider kann ich nicht allzu viel inhaltlich dazu verraten, aber ich gehe jetzt schon darauf ein, wo ich denke, dass es Sinn macht.

Die #Tags sind wie Puzzle-Teile, die sich erst in einem bestimmten Moment zu einem Gesamtbild zusammenfügen sollen. Vier von ihnen sind immer speziell für ein Kapitel herausgesucht. Vielleicht ergibt sich für dich schon im Laufe der Zeit das Bild, bevor ich es enthülle.

Farben eignen sich sehr gut als Metaphern, mit denen man wild spielen kann. Oftmals sind Farben ja mit bestimmten Gefühlen verknüpft, wie Rot mit Wut oder Orange mit Freude. Das wird hier aber nicht der Fall sein.
„[…] Wer weiß schon, wie man Rot wahrnimmt, wenn man sich ne Weile in Iifars Innerem befunden hat?“ Das finde ich einen sehr interessanten Gedanken, der mir selbst noch nicht gekommen ist! Vielleicht mache ich aus den Farben noch mehr als bislang angedacht. Ich werde mich beim Schreiben überraschen lassen.

Für mich als Autor ist es natürlich super, wenn die Handlung für den Leser so unvorhersehbar gestaltet ist, dass jedes neue Kapitel überraschen kann. Aber es erhöht den Druck, auch tatsächlich etwas Überraschendes zu schreiben. PRESSURE! Ich hole schon mal meine Papiertüte zum Durchatmen.
Vielen Dank nochmal und hoffentlich bis zum nächsten Kapitel mit neuen Gedanken! :D
22.06.2020 | 15:23 Uhr
Oh ja, abstrakt ist das definitiv. So abstrakt, dass ich mich beim Lesen ständig im Kreis zu drehen meine beim Versuch, zu ermitteln, wer da nun der Protagonist ist und vor allem, wann... Sei's drum, ich habe diese Geschichte schon eine Weile in meinen Alerts, und ich fühle mich nach deinen vielen lieben und hochgeschätzten Reviews zu meiner Materia tatsächlich verpflichtet, ihr mal 'ne Chance zu geben. Beim ersten Lesen bin ich nicht sehr weit gekommen, weil das Setting schon echt starker Tobak ist, aber besser spät als nie. Ich beschränke dieses Review jetzt mal auf Kapitel 1 und gelobe mir alsbald das zweite reinzuziehen, in der Hoffnung, dass sich der Nebel dann etwas lichtet. Oder auch nicht.

Meine erste Annahme war Zidane, beeinflusst von einer ziemlich alten und auch recht korkenzieherhaften Geschichte auf ff.net mit dem Baum Iifars als wesentlicher Komponente ("Tree of Life", glaube ich, ich find sie sicher wieder). Dann dachte ich mir, basierend auf der Sprechweise: nee, das ist doch eher Kuja, und zwar nach dem Spiel. Und am Ende war ich doch eher der Meinung, wenn das Kuja ist, dann vor dem Spiel, zu seiner Ankunft auf Gaia. Andererseits... drei Jahre? Nee. Ich bin so verwirrt wie beim ersten Satz. Darauf wolltest du hoffentlich raus =P Ist auf jeden Fall mal was ganz anderes, dieses Werk, und ganz andere Sachen können meiner Erfahrung nach mitunter sehr inspirierend sein. Kann natürlich auch sein, dass ich offensichtliche Zeichen nicht sehe, das ist mir schon öfter passiert beim Lesen...

Weitermachen! Ich bleib an Bord.

Antwort von Stilzkin am 22.06.2020 | 22:59 Uhr
Hallo Lazalantin,
herzlichen Dank für deinen Kommentar, darüber freue ich mich wirklich sehr! Ich bin mir bewusst, dass man sich als Leser wirklich in das Setting reinkämpfen muss, daher freue ich mich umso mehr, dass du dich trotz Verwirrungen darauf eingelassen hast!
Ich bin mir ganz sicher, dass wir die gleiche Geschichte gelesen auf FF.net gelesen haben. Es ist bei mir auch schon Jahre her, seit ich sie gelesen habe und ich konnte mich auch nicht mehr an ihren Titel erinnern. Als ich vor einigen Monaten genauer danach gesucht habe, bin ich leider auch nicht fündig geworden. Vielleicht hast du mehr Erfolg und kannst mir da noch einen Link zukommen lassen? Ich fand die Plot-Elemente sehr beeindruckend und wollte davon welche in eine eigene Geschichte einbauen. Allerdings war für mich vor ein paar Jahren noch nicht der passende Zeitpunkt gekommen, sie zufriedenstellend umzusetzen. Jetzt weiß ich genauer, was ich an welcher Stelle aussagen und mit welchen Symboliken versehen will – auch wenn das ganze immer noch wie ein Experiment anmutet.
Ich freue mich, dass du weiter dabei bleiben willst! Ich werde darauf achten, dass du trotz der anfänglichen Verwirrung später etliche Aha-Momente erhältst. Auf bald! :)
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