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Autor: Alex B
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 9:
06.07.2020 | 22:03 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Habe ich schon gesagt, was für eine wunderschöne Geschichte das ist? Ja? Dann kann einmal mehr auch nicht schaden. Ich liebe diese Geschichte und würde Dir gern für jedes Kapitel ein weiteres Sternchen geben.
Wenn das Abenteuer nicht erst ganz am Anfang wäre, könnte dieses Kapitel auch ein wunderbares, zu Herzen gehendes Happy End sein. Der Schlusssatz würde lauten: "Sie ließen den Erebor Erebor und Smaug einen schlafenden Drachen sein, kehrten zurück in die Blauen Berge und lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage." Aber das Glück, sich wiedergefunden zu haben, ist leider nur eine Illusion. Das was sein könnte. Es sieht alles so einfach aus. In der Rabenfrau, die Thorin seit mehr als einem halben Zwergenleben begleitet, lebt die Seele seiner Liebsten fort. Und nun hat der Rabe auch deren Gestalt angenommen und ihre Erinnerungen. Nur ist es eben nicht möglich, einfach an das Leben als Zwergin anzuknüpfen. Während sich die Frau sehr genau an ihr Dasein als Rabe erinnert und das Gefühl hat, ihren richtigen Körper, den mit Federn und Schwingen, verloren zu haben, war der Rabe ein Rabe. Und auch wenn es immer die Seele der Schmiedin ist, ist die "neue" Frau nichts anderes als ihr Abbild und nicht mit ihr identisch, denn ihren Körper gibt es nicht mehr. Die "neue" Frau ist der verwandelte Rabe.
Bis zu einem glücklichen Ende werden sie wohl noch etliche Abenteuer bestehen müssen. Dass das aktuelle Glück nur von kurzer Dauer ist, zeigt ja schon das folgenden Kapitel, das ich selbstverständlich schon gelesen habe :-)
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 06.07.2020 | 23:47 Uhr
Hallo liebe Luise!

Es freut mich wirklich, dass dir die Geschichte so gut gefällt. Das geht ja runter wie Öl! :D
Ja, wenn es doch alles nur so einfach wäre, nicht wahr? Da freut man sich für den armen gezeichneten Zwergenkönig und dann will sein Glück wieder mit Federn durch die Gegend fliegen. Deinen Schlusssatz hätte ich, wären die Dinge hier anders verlaufen, tatsächlich einfach geklaut. Der wäre echt schön gewesen, wenn - ja, wenn die Rabendame nicht die Sturheit der Zwergin behalten hätte.
Ob es ein glückliches Ende geben wird, verrate ich natürlich noch nicht, aber Abenteuer, Gefahren und weiterhin misstrauische Mitreisende wird es ganz sicher geben. Und dann gibt es ja auch noch Lindir und die beginnende Freundschaft mit Bilbo. Es bleibt sicher weiterhin spannend (jedenfalls hoffe ich das), geht ab und an ans Herz oder auch die Tränendrüse, gelegentlich bringt es vielleicht auch ein Lachen.

Liebe Grüße
Alex
02.07.2020 | 09:10 Uhr
Hallo liebe Alex,

höchste Zeit das ich von mir hören lasse, du musstest ja lange genug auf meinen Kommentar warten, dabei hat mir das Kapitel doch ausnehmend gut gefallen.

Was hätte es auch genützt wenn Thorin seine Trauer, sein Gefühl des Versagens und die Selbstvorwürfe die er sich seit Diâs Tod macht, mit dem Raben geteilt hätte. Da konnte ihm wirklich niemand bei helfen, und es passt hervorragend zu seinem selbstzerstörerischen Charakter derlei Dinge mit sich selbst auszumachen. Auch wenn mir Diâ in ihrem neuen unwillkommenen Körper leid tut, kann ich Thorin verstehen warum er so gehandelt hat als er ihre zwergische Gestalt in dem vermaledeiten Brunnen sah. Er klammert sich krampfhaft an die gemeinsamen, glücklichen Erinnerungen die er mit ihr hat. Die vermutlich glücklichste Zeit seines Lebens, wenn man sich an Balins Worte erinnert. Das Thorin trotz allem nicht vernünftig und vor allem unüberlegt gehandelt hat wird ihm zwar auch klar, aber dies zu akzeptieren im Angesicht seiner großen Liebe die er wieder im Arm halten darf, ist zweitrangig.

Elrond, der es wieder mal schafft zur falschen Zeit aufzutauchen, hat einen Geistesblitz oder fleißige Geister die für ihn die Bibliothek durchforstet haben, jedenfalls schafft er es ein wenig Licht in das Schlamassel das Thorin angerichtet hat, zu bringen.
Der Ring in Verbindung mit dem Saphir und dem Eheversprechen ist also des Rätsels Lösung. Wunderbar gelöst.
Natürlich hätte ich mir gewünscht das Diâ in ihrer zwergischen Form die Reisegesellschaft begleitet, aber angesichts der Verwirrung die sie damit unter den Jungs – vom Testosteron Überschuss fang ich hier erst gar nicht an – aber als Rabe ist sie schon auch nützlich.xD Auch wenn es Thorin schier das Herz bricht.

Was mir besonders gefällt ist das du, ebenso wie ich, Thorin als besonders gefährlich ansiehst wenn er ruhig wird. Dann kann man davon ausgehen das er bald in die Luft geht.xD
Eigentlich bin ich nicht besonders romantisch veranlagt, aber beim lesen des letzten Abschnitts ist mir doch ein glückseliges seufzen entwichen. Befürchte aber das Schlimmste wenn es vor dem Erebor zur alles entscheidenden Schlacht kommt. Doch, ich bin wirklich besorgt.

Liebe Grüße
fairness

Antwort von Alex B am 02.07.2020 | 12:01 Uhr
Hallo meine Liebe!

Wie immer danke ich dir für deine ausführliche Rückmeldung. Das ist ja beinah, als würde ich das Kapitel nochmal lesen und könnte von dort prompt weiterschreiben. Wenn es mal so einfach wäre mit dem ganzen Kram, den man sonst so um die Ohren hat (wie beispielsweise eine MindMap zur Schulverweigerung zu erstellen...).

Nun, natürlich hätte es ihm seine Liebste nichts wiedergebracht, aber ihm wäre vielleicht ein wenig leichter ums Herz gewesen, wenn er es wenigstens dem Raben anvertraut hätte. Aber, wie du sagst, dann wäre er wohl nicht Thorin. Und ein paar Geheimnisse sollten wir dem armen traumatisierten Zwerg schon lassen. Und wer gibt schon gerne Fehler zu, noch dazu solch gravierende?
Ganz ehrlich? Elrond finde ich selbst sogar langsam nervig mit seinem Geschwafel, aber so sind Elben wohl. Warum denn geradeheraus sagen, was Sache ist, wenn es doch so viel Freude bereitet, alle grübeln zu sehen? :D
Ich denke nicht, dass unsere Zwergin/Rabin Vergnügen an einer Reise zu Fuß hätte. Schon gar nicht mit einem Haufen ungehobelter Zwerge! Stellt sich nur die Frage, wie sie denn wieder in ihren gewohnten Körper kommt. Ob Elrond da wieder eine tolle Lösung hat, die keiner versteht?

Sind wir nicht alle gefährlich, wenn wir ruhig sind? Ich denke da gerade an alles, was jagt. Kein Löwe wird aus der Deckung und rufen "Juhuuuu! Da bin iiiich!" xD Da bleiben wir doch lieber ruhig und gefährlich.
Hach ja, ein bisschen Romantik muss ja auch mal sein. Ich war auch kurzzeitig entzückt, als ich Korrektur gelesen habe (hoffentlich hab ich nicht zu viel übersehen). Und ein bisschen Glück wollte ich den beiden nach so langer Zeit dann doch gönnen, wenn Diâ schon sonst gerade nicht so erfreut über alles ist.
Erinnere mich nicht an die Schlacht! Ich denke ja hin und wieder darüber nach, wie es weitergehen soll (beim Putzen, beim Kochen, beim Abwasch, beim Balkon-gärtnern...). Hol schon mal die Taschentücher raus! Das im Erebor, als Smaug kam, wird dagegen wahrscheinlich ein Witz...

So, genug verraten! Ich widme mich wieder der Arbeit und verbleibe mit einem Zitat aus David Copperfield, das Richard mir gerade vorliest: "Well, Mam....we aaaare...we aaaare progressiiiinnng slowlyyyy." :D
Liebe Grüße
Alex
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