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Autor: Alex B
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 6:
08.06.2020 | 22:42 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Ich habe mich nicht zu früh gefreut, als ich Deine wunderbare Geschichte entdeckt habe :-). Sie gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsgeschichten und ist so schön geschrieben, dass ich gar nicht aufhören mag zu lesen.
Thorin und sein Rabe haben ein halbes Leben miteinander recht zufrieden und in Harmonie verbracht. Ein paar wenige Tage in Bruchtal stellen alles auf den Kopf und alles infrage. Thorin ist sich darüber im Klaren, dass er sich am Ziel der Reise nicht nur dem Drachen und seinen bitteren Erinnerungen sondern auch seinen eigenen Dämonen stellen muss. Er sieht keinen anderen Weg, als alles zu riskieren. Auch seinen Verstand. Das Elrond Gandalf darauf hinweist und dass der Elb nicht nur Thorin sondern auch seinen Raben durchschaut, macht ihn für den Zwerg nicht sympathischer. Und was für Thorin gewiss und verlässlich war, ist es auf einmal nicht mehr. Nicht einmal der Rabe ist wirklich ein Rabe. SIE ist klug und kann sprechen. Diese Entdeckung hätte ihr und ihrem Zwerg eigentlich schon genügt. Nun haben ihre Seele und ihr Geist den Körper einer Zwergin bekommen, den sie früher einmal bewohnt haben, an den sie sich nicht erinnern und der sich fremd und falsch anfühlt. Ich denke, die Rabenfrau wird sich damit abfinden, allein, damit ihr Zwerg glücklich ist. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob sich die Verwandlung nicht als Illusion herausstellt. Vielleicht braucht es aber auch ein bisschen Zeit, damit die Erinnerung zurückkommt. Vielleicht war das Leben als Rabe auch nur eine Zwischenlösung.
Sehr gut gefallen mir auch Bilbo, der sich mehr darum bemüht, sich mit dem Raben anzufreunden, als einer der anderen Zwerge, und Lindir. Es ist schön für ihn, dass er in dieser Geschichte Humor haben darf.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht :-)
Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 09.06.2020 | 10:58 Uhr
Hallo liebe Luise! :)

Vielen Dank für deine lieben Wort, es freut mich echt, dass die Geschichte Anklang findet.
Wer hätte gedacht, dass ein verstecktes Elbendomizil mitten im Nirgendwo so viel Chaos im Leben unseres Zwergenkönigs anrichten kann? Da entdeckt er womöglich selbst ganz neue Seiten an sich. Ob die Raben- bzw. Zwergendame diese Verwandlung einfach so hinnimmt...na, ich weiß ja nicht. Sie hat schließlich auch ihren Stolz und ihren eigenen Kopf.
Was Bilbo angeht: Wie könnte man sich besser Thorins Gunst ergaunern, als wenn man sich mit seinem Federvieh anfreundet? ;) Und wir können den Hobbit ja nicht einfach vergessen!
Ich finde ja, dass Lindir und Dwalin ein super Gespann abgeben würden, wenn sie nicht so eine Abneigung gegeneinder hätten. Der eine meckert über die Mengen an Wein, die die Zwerge saufen...der andere darüber, dass die Elben kein Fleisch essen. Aber trotzdem mag man sie irgendwie. Ich dachte, Lindir könnte auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit ertragen (wenn doch am Set des Films kaum einer wusste, wer Lindir überhaupt sein soll! :D ).
Vielleicht finden wir ja noch heraus, was es mit diesem Zauber auf sich hat und wie weit die Dame, ob Rabe oder Zwergin, tatsächlich bereit ist, für ihren Thorin zu gehen. Und umgekehrt, bedenken wir seine Aussage, nicht einmal ihretwegen auf dem Weg zum Erebor anzuhalten...

Liebe Grüße und bis bald!
Alex
07.06.2020 | 11:19 Uhr
Hallo liebe Alex,

es ist immer wieder schön zu lesen wie Thorin aus sich herausgeht, wenn er in Gesellschaft der Rabendame ist. Beinahe so als wäre er wirklich nichts anderes als ein einfacher Zwerg der sein Leben, ohne die Last die aufgrund seiner Abstammung auf ihm liegt, führen kann. Da kann er lachen, Scherze machen und hat Humor. So lange bis die Düsternis die über ihm liegt wieder die Oberhand gewinnt.

Eigenartigerweise hatte ich mir immer gedacht das Thorin eine Zwergin hatte, die er zu gegebener Zeit zu ehelichen gedachte und die in Smaugs Feuer ums Leben kam. Das gibt seiner Besessenheit, den einsamen Berg zurück erobern zu wollen eine Tiefe die weit über alle anderen Beweggründe anzusiedeln ist.
Wie fürchterlich muss er all die Jahre unter dem Verlust seiner Liebsten gelitten haben. Mit dem Gefühl versagt, sie allein gelassen zu haben.

So tief ist der Wunsch sie wieder an seiner Seite zu haben, dass er erst handelt und dann nachdenkt?! Ob es eine gute Idee war die Rabin in die verloren geglaubte Zwergin zu verwandeln, wird sich zeigen. Der Zauber der hinter diesen Verwandlungen steckt ist besorgniserregend. Elrond ist auf jeden Fall äußerst besorgt darüber. Ich schließe mich ihm an.

Das war wieder ein grandioses Kapitel. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt das deine Geschichte eine meiner Liebsten hier auf ff. ist? Und ich es bedauere das man nur ein Sternchen vergeben kann.

Ich bin gespannt und neugierig wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 07.06.2020 | 11:55 Uhr
Hallo liebe fairness,

hab vielen Dank für deine lieben Worte, ich fühle mich geschmeichelt und gebauchpinselt. :)

Ich habe auch öfter gefragt, ob es da nicht eine verlorene Liebe gab. Da Tolkien dazu nichts sagt (außer, dass Zwergenfrauen etwa ein Drittel der Zwergenbevölkerung ausmachten und viele gar nicht heirateten), habe ich mir die Freiheit genommen, eine zu erschaffen. Mal sehen, wo das alles hinführt und warum Elrond kurzzeitig Schnappatmung bekam. Normal ist das sicher nicht, nicht einmal für Mittelerde!
Was wohl die anderen Zwerge sagen werde, wenn statt eines Vogels plötzlich eine Zwergin an Thorins Seite ist? Das kann gar nicht gut gehen, wenn wir mal ehrlich sind...
Nun, wir werden es sehen, sobald es weitergeht. ;)

Liebe Grüße
Alex
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