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Autor: Alex B
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 22:
05.01.2021 | 10:22 Uhr
Hallo meine Liebe,

ich habe eine fabelhafte Idee, warum reißen wir der Waldlandbarbie nicht jedes einzelne der sorgsam mit dem Glätteisen behandelte und wasserstoffblondierte Haar aus? Da könnte er dann in Ruhe drüber nachdenken wie Diâ sich fühlen muss, allein schon bei der bloßen Vorstellung.

Thorin ist kurz davor zu Smaug II zu mutieren. Gut, der Vergleich hinkt auf allen vier Beinen, das macht er später ja sowieso. Aber allein der Gedanke was der Elb seiner Königin antun will und auch kann, wird ihn früher oder später über die Kante schubsen. Und das Diâ (berechtigterweise) Angst vor Thranduil und seinen Drohungen hat, ist da noch das Tüpfelchen auf dem i. Und es beginnt bereits mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen, dem Misstrauen und der Unsicherheit sich des anderen gewiss zu sein.

Die Situation würde sicher eskalieren gäbe es nicht Bilbo der zur rechten Zeit auftaucht.
Merke: Es ist immer von Nutzen einen Hobbit als Geheimwaffe in der Hinterhand zu haben. In diesem speziellen Fall auch ein Dwalin. Oder einen Balin, aber das ist eine andere Geschichte.xD

Und jetzt kommt die Rafting Szene der Zwerge. Der einzige Zeitpunkt bei dem ich gerne auf der Reise mitgegangen wäre. Ich liebe River Rafting. Allerdings hab ich das noch nie in einem leeren Fass gemacht. Und ich halte es mit Diâ, es könnte so richtig haarig werden für die Zwerge.

Das war ein tolles, spannendes Kapitel, und ich fiebere drauf zu erfahren wie es weitergeht.

Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 05.01.2021 | 11:09 Uhr
Hallo zurück! :)

Das ist eine famose Idee, die Diâ sicher unterschreiben würde, wenn sie denn schreiben könnte. Ihre Angst vor Thrandul ist wirklich begründet, auch wenn dieser eine kurze Entschuldigung abgegeben hat. So ganz behagt es ihm als Elb nicht, einen Vogel zu verängstigen und zu verletzen, aber auch bei ihm sitzt der Hass wohl tiefer und überwiegt.

Da sollte Thorin sich wirklich vorsehen, ob er nicht lieber ein paar funkelte Steinchen hergibt, als seine Freunde zum Tode zu verdammen (als ob er das in Anbetracht dessen, was sie vorhaben, nicht eh schon getan hätte...). Diâ ist nach wie vor das perfekte Druckmittel, Thorin springt ja auch sehr gut auf die Drohungen von König Peroxid an, nicht wahr? Trotzdem ist er ein sturer und sehr stolzer Zwerg, dessen Drohungen ebenso Gewicht hätten, wenn er nicht gerade im Kerker sitzen würde. Dumm gelaufen. :D
Dass Diâ an den Motiven und Gefühlen ihres Königs zweifelt, ist wohl kaum verwunderlich. Ihre Gedanken sind schon nachvollziehbar, vor allem in dieser ausweglosen Situation und voller Angst schiebt man die Schuld für die eigene Misere doch gerne jemandem zu. Und Thranduil präsentiert ihr Thorin als Sündenbock doch geradezu auf dem Silbertablett und träufelt ihr das ein oder andere Gift ins Ohr.

Ein Hoch auf unseren Hobbit, der wieder einmal allen die Hälse rettet! Und ein Hoch auf Dwalin, der uns beweist, dass rohe Gewalt manchmal doch ein Weg ist. Da nun alle mit der Flucht beschäftigt sind und Diâ Thorins Wohl mal wieder über ihr eigenes gestellt hat, bedenkt man ihren Angriff auf die Wache, dürfte sich die ganze Zweifelei hoffentlich bald in Luft auflösen.

Fässer! Das ist interessant...
Da wäre ich auch gerne dabei gewesen, soll ja auch mächtig Spaß gemacht haben (selbst dem wasserscheuen Briten, hehe). Wenigstens sind die Zwerge dann mal gewaschen und stinken nur noch halb so schlimm. Ob ihnen das etwas nützt, wage ich allerdings zu bezweifeln. Elben hinter ihnen, Orks vor ihnen...das kann nicht gut gehen.

Ich hoffe, dass ich dieses Mal nicht so ewig brauche, um eine Fortsetzung zu präsentieren (aktuell sitze ich mal wieder in einem Online-Seminar und nutze die kurze Pause). Hab eine schöne Woche!
Liebe Grüße
Alex
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