Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Alex B
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 17:
11.10.2020 | 10:07 Uhr
Hallo liebe Alex,
wie versprochen bekommst du noch vor Dienstag das ausstehende Review.

Gandalfs Entscheidung Beorn die Zwerge nach und nach quasi häppchenweise vorzustellen mag klug gewesen sein, auch wenn bekanntermaßen die Kommunikation zwischen Bofur und dem Zauberer nicht wirklich abgesprochen war. Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt.
Und in diesem Fall hat der gute Beorn noch einen weiteren Grund mehr wie ein bisschen angepisst zu sein. Wer läßt sich denn als Bär gerne von einem Raben der für ihn größenmäßig nicht mehr als ein Snack darstellt, auf der Nase herumtanzen?! Wen wundert es da das der Gestaltwandler mehr als ein bisschen verschnupft auf die Zwerge und ihre flatternde Begleitung reagiert.
Ich mag die Interaktion zwischen Diâ und Beorn, die ist dir großartig gelungen. Und die kleine Stelle wo sich Thorin und Dwalin völlig ohne Worte nur mit einem kleinen Blick untereinander verständigen finde ich grandios; beweist dies doch nur einmal mehr wie sehr die beiden in ihrer Freundschaft miteinander verbunden sind. Und was sie nicht alles miteinander erleben mussten um so, wie eine Einheit zu agieren.

An dieser Stelle muss einmal angemerkt werden das Diâ nicht bettelt! Sie erinnert ihren König nur gelegentlich daran dass er nicht zu doll mit seinen Gedanken abschweift und sich gefälligst auf das Wesentliche konzentrieren sollte, nämlich dem Raben auf seiner Schulter an der gemeinsamen Mahlzeit teilhaben zu lassen hat. Und räuspern geht nun mal nicht wenn man einen Schnabel hat, also wird der Leckerbissen so lange angestarrt bis Thorin kapiert was Sache ist.

Diâ ist, dank der geschwätzigen, tratschsüchtigen Elster bekannt wie ein… ungewöhnlicher Rabe der sie nun mal ist. Selbst die Adler erinnern sich zur Genüge an den kleinen streitlustigen und vorlauten Vogel. Einer da wohl ganz besonders.xD
Es war eine weise Entscheidung von Diâ, Beorn reinen Wein einzuschenken. Auch wenn Dwalin die alte Grummelbacke anderer Meinung ist. Immerhin zahlt sich ihre Ehrlichkeit auch für die Zwerge aus. Ausgestattet mit Vorräten, Ponys und allem was man für einen längeren Campingurlaub benötigt kann es jetzt losgehen. Ins Reich der spitzohrigen Waldbarbie. Wenn ich es mir recht überlege hat der Baumknutscher doch bestimmt schon Informationen über Diâ und ihr Verhältnis zu Thorin. Das macht den Zwergenkönig angreifbar, und womöglich versucht Thranduil, Thorin, indem er ihm Diâ vorenthält zu irgendwelchen Zusagen zu erpressen.
Ich sag jetzt mal nur "Ein hübsch großer Schiss auf der blütenreinen Robe des Elbenkönigs, macht sich doch bestimmt fein" und sorgt nebenher für Erheiterung unter den Zwergen.
Ich bin ein wenig in Sorge wie es weitergeht.
Hab noch einen schönen Sonntag,
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 11.10.2020 | 18:07 Uhr
Hallo meine Liebe!

Vielen Dank für deine Review, das hat den Umzugsstress doch gleich ein wenig genommen. :)

Nun, über Gandalf und seine Pläne, sofern er denn welche hat, brauchen wir wohl nicht reden. Der Mann hat doch Dreck am langen Zauberstab! Da ist ein wenig Vorsicht wirklich nicht schädlich, fürchte ich. Beorn ist schließlich auch nicht begeistert davon, dass dieser alte Zausel bei ihm auftaucht und obendrein noch einen Haufen Zwerge und einen vorlauten, wahnsinnigen Vogel mitbringt. Zum Glück für alle Beteiligten, dass die Sache so friedlich ausgegangen ist. Welchen Anteil unsere Raben-Dame dabei gespielt hat, ist ja klar: Einfach mal ehrlich, offen und aufrichtig die Karten auf den Tisch legen, ein wenig Einblick ins Seelenleben geben und ZACK! Ist der große Bär ein freundlicher, hilfsbereiter (wenn auch weiterhin etwas misstrauischer) Teddy. Die Raben-Frau hat's echt drauf, was?

Fragt sich nur, ob das bei König Wasserstoff auch so gut funktioniert...der wird sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen (oder sind manche Elben vielleicht sogar Veganer und es gibt nicht einmal Butter?!). Und natürlich könnte man das momentane Königsjuwel, so rabenschwarz und fedrig es auch sein mag, als perfektes Druckmittel missbrauchen. Zumal ich dem guten Thranduil ja auch vieles zutraue...

Da ist es doch wahrlich umso schöner, dass Thorin in Dwalin einen weiteren Freund hat, mit dem er sich auch ohne Worte versteht. Die beiden sind einfach das coolste Zwergen-Duo diesseits und jenseits des Nebelgebirges und haben einander schon unzählige Male gegenseitig die Hintern gerettet. Das schweißt natürlich zusammen! :D
Was für ein Gespann Dwalin und Diâ wohl abgegeben hätten, wenn sie als Zwergin mit von der Partie gewesen wäre? Sicher einige Überlegungen und vielleicht eine Kurzgeschichte wert, oder?
Aber zurück zum Essen: Natürlich bettelt Diâ nicht, sie weist ihren Zwergenkönig lediglich darauf hin, dass dieser eine dicke Speckwürfel doch sehr bekömmlich anmutet. Egal, ob er in den Schnabel passt.

Oh ja, die Elster als Inbegriff von Klatsch und Tratsch macht ihrem Ruf alle Ehre. Und wenigstens zwei gewisse Adler erinnern sich sicher nur zu gut an Diâ und ihr Geschrei. Aber auch die beiden haben ihr letztlich geholfen, nicht wahr? Ich sag ja, die Raben-Frau hat's einfach drauf. Und auch hier wiederhole ich mich: Wer weiß, wofür man solche Bekanntschaften noch mal braucht. (Was macht eigentlich Lindir die ganze Zeit? O.o)

Nun, vorerst kämpfen wir uns durch den verdammten Wald, statten einem Elbenkönig einen unfreiwilligen Besuch ab und schippern in Fässern Richtung Seestadt. Klingt doch nach mächtig viel Spaß!

Hab einen schönen Abend, ich schaue gleich mal in dein neues Kapitel rein. Bin schon ganz gespannt und hoffe auf gute Nachrichten in Erebor!
Liebe Grüße
Alex
01.10.2020 | 16:53 Uhr
Liebe Alex,

spät, aber doch ;-)
Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich hab das neue Kapi natürlich sofort nach Erscheinen gelesen!!

Klar, dass Beorn nicht ganz begeistert davon war, dass Dîa ihn in der Nacht angegriffen hat. Nur verständlich, dass er ihr das am nächsten Morgen noch nachträgt ;-)

Soso, Dîa ist also schon bekannt wie ein bunter Hund in Mittelerde. Naja, kein Wunder :-D

Und unsere Rabenfrau öffnet sich dem Gestaltwandler und legt ihre und somit auch Thorins Geschichte vor ihm offen. Das war eine gute Entscheidung, würd ich sagen liebe Dîa! Ehrlichkeit ist meistens gar nicht so verkehrt, selbst wenn es sich hier um etwas so Unglaubliches Handelt, dass sie selbst noch daran zweifelt.

Beorn hilft ihnen und ich zweifle daran, ob er das auch getan hätte, wenn sie sich nicht so offen gezeigt hätte. Nochmal, gut gemacht, Dîa!

Bin wie immer sehr gespannt, wie es weitergeht und freu mich schon auf das nächste Kapitel!
Ganz liebe Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 02.10.2020 | 10:09 Uhr
Hallo meine liebe Hopfenbraut!

Ob spät oder nicht, ich freue mich über deine Rückmeldung. :) Hier geht es ja auch drunter und drüber und ich plane am Tag tausende Male irgendwas neu.

Du sagst es, Beorn was not amused...wer wäre das auch, wenn ein Rabe voller Enthusiasmus auf einem herumhackt? Das gab sicher die ein oder andere Beule und Wunde, aber was tut Rabe nicht alles, um ihren Zwerg zu retten? ;) Das spricht sich natürlich herum, die Elster ist obendrein für ihr Geplapper, Klatsch und Tratsch bekannt. Aber wer weiß, das ist vielleicht noch einmal nützlich. Ebenso wie Dîas Entscheidung, Beorn die Wahrheit zu erzählen. Vermutlich war sie nicht erpicht darauf, dass die Zwerge und ihr Hobbit (plus Gandalf) als Bärenfutter enden. Und Ehrlichkeit wird hier ja auch belohnt, Beorn hat wohl auch ein wenig Mitleid mit ihr und Thorin (sind wir mal ehrlich, er ist ein großer Teddybär! :D ).

Das nächste Kapitel ist noch nicht geschrieben, aber der Weg ist ja bekannt: Der olle Düsterwald! Und wenn Dîa im Tierreich so bekannt ist...wer weiß, was der Elbenkönig bereits weiß. Das kann ja nicht gut gehen...

Liebe Grüße
Alex
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast