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Autor: Alex B
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 14:
29.08.2020 | 11:06 Uhr
Hallo liebe Alex,

zuerst einmal vielen lieben Dank für deine freundliche Widmung. Ist mir immer wieder eine Freude mich mit dir auszutauschen.xD

Die Romantikerin in mir bekommt Herzchen in die Augen vor Freude über dieses flauschige, fluffige Kapitel. Während die Realistin bedenklich mit dem Kopf wackelt und weiß dass es so besinnlich, ja beinahe schon idyllisch nicht weitergehen kann.

Es kann nur einem Raben der in seinem früheren Leben ein Zwerg war, derartig respektlos mit einem der Adler zu sprechen. Aber an dieser Stelle muss auch bemerkt werden das besagte Herren der Lüfte ihren Schnabel ganz schön hoch in derselben tragen.xD Und von einem der riesigen Flattermänner getragen zu werden wie ein Stück Frischbeute ist für einen Raben ungefähr so angenehm wie für einen Zwerg geworfen zu werden, könnte ich mir vorstellen.

Diâ der Rabe ist eifersüchtig auf Diâ die Königin der Zwerge. Das hat was.xD Für Thorin scheinen die Grenzen zwischen Rabe und Zwergin langsam zu verschwimmen, er liebt Diâ in beiden Formen und ihre Interaktion ist einfach nur zum dahin schmelzen schön. Diese Liebe die aus seinen Worten spricht und in dem Raben etwas, an das sie sich zwar nicht mehr erinnern, aber fühlen kann, bringt etwas in Diâ zum anklingen. Etwas dem sie auf die Spur gehen möchte.

Dwalin übertrifft sich selbst mit seinem Treueeid und dem Versprechen Diâ zu schützen. Anderes hätte ich auch gar nicht von Thorins bestem Freund und Waffenbruder erwartet.

Diese Review schafft es wirklich nur ansatzweise meine Begeisterung für dieses Kapitel und damit deiner wunderbaren Geschichte auszudrücken.
Ich werde noch ein Weilchen weiter von der engen Verbundenheit zwischen Thorin und Diâ schwärmen, ehe mich der Alltag mit seinen Pflichten wieder einholt.

Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 29.08.2020 | 11:32 Uhr
Hallo meine liebe fairness,

die Widmung musste wirlich einfach sein. Allein dafür, dass du nicht die Augen verdrehst, wenn ich dir gewisse gifs schicke, sondern meinen Wahnsinn teilst. :)

Ich bin ja (dachte ich jedenfalls) auch in etwa so romantisch wie der Eisberg, der die Titanic geschubst hat, aber so ein wenig Seufzerei tut dann doch mal ganz gut. Aber du hast Recht, irgendwo muss da wieder ein Haken sein und das Glück ein wenig zerstören. Schauen wir doch mal, wie es unserer lustigen Reisegesellschaft bei Beorn und König Ich-kann-waaaarten ergeht.

Natürlich, so ein Adler scheint sich auch für etwas Besseres zu halten. Das kann man nicht auf sich sitzen lassen! Erst wird man zusammen mit dem Eichenschild zurückgelassen, dann fast vom Himmel gefegt, und dann auch noch aus der Luft gegriffen als sei man eine Feldmaus. Geht gar nicht! :D

Kann man es Diâ verübeln? Soweit sie sich erinnern kann, war ja immer nur sie an Thorins Seite. Und plötzlich faseln er und Dwalin von irgendeiner Zwergin, die dem jungen Prinzen den Kopf verdreht hat. Wer würde da nicht eifersüchtig werden? Zumal Diâ als Rabe stets eine gewisse Sonderstellung hatte und Thorins engste Vertraute war. Und plötzlich scheint es, als sei man nur die Nummer Zwei als Ersatz für die auf tragische Weise ums Leben gekommene Nummer Eins. Autsch!
Da freut es das schmerzende Herz doch umso mehr, wenn man langsam begreift, dass man kein Ersatz ist, sondern auf irgendeine verkorkste Weise gleichzeitig die verstorbene Nummer Eins. Das klingt ja für mich, die das Ganze hier schreibt, schon verwirrend! Wie müssen sich da erst Diâ und Thorin fühlen?
Natürlich kann Dwalin nicht anders als ihr seinen Schutz anzubieten, der Gute scheint das alles schneller akzeptiert zu haben als sein Freund und König. Und er kann seine Königin ja nicht einfach ignorieren und ihrem Schicksal überlassen, nicht wahr? Und wer weiß, was die Zwergin damals nicht doch für Gefühle in ihm hervorgerufen hat, die er sich (und ihr, geschweige denn Thorin gegenüber) nie eingestanden hat. Wir werden es wohl nie von ihm erfahren...

Schwärme ruhig noch ein wenig, ich widme mich nun auch wieder der Arbeit und hoffe, dass mich heute Abend die Muße für das nächste Kapitel packt.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Alex
27.08.2020 | 13:40 Uhr
Liebe Alex,

ach, da schlägt mein Romantiker-Herz doch gleich schneller :-)
Auch wenn Dia sich nicht mehr wirklich daran erinnern kann, was in Bruchtal vorgefallen ist, geschweige denn, wer sie "wirklich" ist, spürt sie, wie die Liebe zu Thorin sie an ihn bindet. Wenn das nicht romantisch ist :-) Und unser Lieblingszwerg freut sich natürlich. Ich muss zugeben, dass ich während des Lesens ab und zu vergesse, dass es sich um einen Raben und nicht um eine Frau handelt. Das glaub ich geht Thorin auch so... Du beschreibst ihre Gefühle wirklich sehr gut!

Dwalin übertrifft sich selbst, indem er ihr seinen Schutz anbietet; seine Erzählungen über ihr vergangenes Leben und Thorins Liebe zu ihr rühren in Dia etwas - sie ist eifersüchtig, und das ja eigentlich auf sich selbst, oder?

Ein wirklich schönes und rührendes Kapitel!
Ich freue mich schon auf das Nächste!
Viele Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 27.08.2020 | 15:56 Uhr
Liebe Hopfenbraut,

danke für deine begeisterte Review. Ich hatte gehofft, ein paar ergriffe Seufzer auszulösen. Offenbar hatte ich da bei dir Erfolg. :D
Nun, auch wenn ihr Gedächtnis nicht alles behalten hat, scheint ihr Herz doch genau zu wissen, dass sie zu Thorin und dieser zu ihr gehört. Natürlich ist dieser mehr als erfreut darüber, wer wäre das an seiner Stelle nicht? Und so langsam scheint sie ja auch zu akzeptieren, was (oder eher "wen") manch ein Zwerg in ihr sieht. Da wird selbst ein Dwalin ein wenig sentimental und wünscht sich alte Zeiten zurück, in denen sein König trunken vor Glück und Liebe eine Goldschmiedin aufsuchte. Hach, ja, das ist schon romantisch! ;) Natürlich bietet er ihr seinen Schutz an, er kann ja nicht einfach zusehen, wenn ihr Gefahr droht.

Bruchtal und die Geschehnisse dort haben sichtlich Spuren hinterlassen, wenn die Übergänge zwischen den menschlichen Gedanken und Gefühlen von denen eines einfachen Raben nicht mehr zu unterscheiden sind. Wer weiß, was das noch alles mit sich bringt und nach sieh zieht... Abgesehen von der Eifersucht auf sich selbst, das hast du richtig erkannt. :)

Bis zum nächsten Kapitel (ob nun bei mir oder bei dir :D)!
Liebe Grüße
Alex
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