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Autor: Alex B
Reviews 26 bis 39 (von 39 insgesamt):
02.07.2020 | 09:10 Uhr
Hallo liebe Alex,

höchste Zeit das ich von mir hören lasse, du musstest ja lange genug auf meinen Kommentar warten, dabei hat mir das Kapitel doch ausnehmend gut gefallen.

Was hätte es auch genützt wenn Thorin seine Trauer, sein Gefühl des Versagens und die Selbstvorwürfe die er sich seit Diâs Tod macht, mit dem Raben geteilt hätte. Da konnte ihm wirklich niemand bei helfen, und es passt hervorragend zu seinem selbstzerstörerischen Charakter derlei Dinge mit sich selbst auszumachen. Auch wenn mir Diâ in ihrem neuen unwillkommenen Körper leid tut, kann ich Thorin verstehen warum er so gehandelt hat als er ihre zwergische Gestalt in dem vermaledeiten Brunnen sah. Er klammert sich krampfhaft an die gemeinsamen, glücklichen Erinnerungen die er mit ihr hat. Die vermutlich glücklichste Zeit seines Lebens, wenn man sich an Balins Worte erinnert. Das Thorin trotz allem nicht vernünftig und vor allem unüberlegt gehandelt hat wird ihm zwar auch klar, aber dies zu akzeptieren im Angesicht seiner großen Liebe die er wieder im Arm halten darf, ist zweitrangig.

Elrond, der es wieder mal schafft zur falschen Zeit aufzutauchen, hat einen Geistesblitz oder fleißige Geister die für ihn die Bibliothek durchforstet haben, jedenfalls schafft er es ein wenig Licht in das Schlamassel das Thorin angerichtet hat, zu bringen.
Der Ring in Verbindung mit dem Saphir und dem Eheversprechen ist also des Rätsels Lösung. Wunderbar gelöst.
Natürlich hätte ich mir gewünscht das Diâ in ihrer zwergischen Form die Reisegesellschaft begleitet, aber angesichts der Verwirrung die sie damit unter den Jungs – vom Testosteron Überschuss fang ich hier erst gar nicht an – aber als Rabe ist sie schon auch nützlich.xD Auch wenn es Thorin schier das Herz bricht.

Was mir besonders gefällt ist das du, ebenso wie ich, Thorin als besonders gefährlich ansiehst wenn er ruhig wird. Dann kann man davon ausgehen das er bald in die Luft geht.xD
Eigentlich bin ich nicht besonders romantisch veranlagt, aber beim lesen des letzten Abschnitts ist mir doch ein glückseliges seufzen entwichen. Befürchte aber das Schlimmste wenn es vor dem Erebor zur alles entscheidenden Schlacht kommt. Doch, ich bin wirklich besorgt.

Liebe Grüße
fairness

Antwort von Alex B am 02.07.2020 | 12:01 Uhr
Hallo meine Liebe!

Wie immer danke ich dir für deine ausführliche Rückmeldung. Das ist ja beinah, als würde ich das Kapitel nochmal lesen und könnte von dort prompt weiterschreiben. Wenn es mal so einfach wäre mit dem ganzen Kram, den man sonst so um die Ohren hat (wie beispielsweise eine MindMap zur Schulverweigerung zu erstellen...).

Nun, natürlich hätte es ihm seine Liebste nichts wiedergebracht, aber ihm wäre vielleicht ein wenig leichter ums Herz gewesen, wenn er es wenigstens dem Raben anvertraut hätte. Aber, wie du sagst, dann wäre er wohl nicht Thorin. Und ein paar Geheimnisse sollten wir dem armen traumatisierten Zwerg schon lassen. Und wer gibt schon gerne Fehler zu, noch dazu solch gravierende?
Ganz ehrlich? Elrond finde ich selbst sogar langsam nervig mit seinem Geschwafel, aber so sind Elben wohl. Warum denn geradeheraus sagen, was Sache ist, wenn es doch so viel Freude bereitet, alle grübeln zu sehen? :D
Ich denke nicht, dass unsere Zwergin/Rabin Vergnügen an einer Reise zu Fuß hätte. Schon gar nicht mit einem Haufen ungehobelter Zwerge! Stellt sich nur die Frage, wie sie denn wieder in ihren gewohnten Körper kommt. Ob Elrond da wieder eine tolle Lösung hat, die keiner versteht?

Sind wir nicht alle gefährlich, wenn wir ruhig sind? Ich denke da gerade an alles, was jagt. Kein Löwe wird aus der Deckung und rufen "Juhuuuu! Da bin iiiich!" xD Da bleiben wir doch lieber ruhig und gefährlich.
Hach ja, ein bisschen Romantik muss ja auch mal sein. Ich war auch kurzzeitig entzückt, als ich Korrektur gelesen habe (hoffentlich hab ich nicht zu viel übersehen). Und ein bisschen Glück wollte ich den beiden nach so langer Zeit dann doch gönnen, wenn Diâ schon sonst gerade nicht so erfreut über alles ist.
Erinnere mich nicht an die Schlacht! Ich denke ja hin und wieder darüber nach, wie es weitergehen soll (beim Putzen, beim Kochen, beim Abwasch, beim Balkon-gärtnern...). Hol schon mal die Taschentücher raus! Das im Erebor, als Smaug kam, wird dagegen wahrscheinlich ein Witz...

So, genug verraten! Ich widme mich wieder der Arbeit und verbleibe mit einem Zitat aus David Copperfield, das Richard mir gerade vorliest: "Well, Mam....we aaaare...we aaaare progressiiiinnng slowlyyyy." :D
Liebe Grüße
Alex
25.06.2020 | 09:35 Uhr
Hallo liebe Alex,

Rabe und Zwergin sind also doch Eine Person. Je weiter Thorin in der Vergangenheit rührt desto intensiver kommen die Erinnerungen bei der verwandelten Zwergin hervor. Auch wenn sie es noch nicht wahrhaben will, haben beide eine gemeinsame Vergangenheit.
Erinnerungen an schöne, unbeschwerte Zeiten voller lachen, Liebe und Leichtigkeit. Thorin musste sich gewaltig ins Zeug legen um die Dame davon zu überzeugen ihn zu erhören, das sie sich notfalls auch von ihrer Arbeit losreißen kann. Alles hätte so schön sein können, wäre nicht Smaug über den Erebor hereingebrochen.
Wie schön ist es zu lesen das Thorin auch anders kann als ernst, beherrscht und düster. Dieser Einblick in sein Leben vor dem Drachendesaster offenbart einen Zwerg der eigentlich nichts anderes sein möchte als ein Zwerg unter anderen, der ein Weib nehmen kann das Er selbst erwählt hat und frei über seine Zeit verfügen möchte. Ohne Verpflichtungen und Sorgen um den Großvater.

Die Sequenz im Erebor als Diâ vor dem Drachenfeuer zu Thorin flüchten wollte, der Moment als es beiden klar wurde das sie es nicht schaffen wird, Thorins Verzweiflung und Machtlosigkeit sind derartig emotional und realitätsnah dargestellt, das ich mir doch tatsächlich ein Tränchen verdrücken musste. Ich mag ja Romantik und Happy Ends, auch wenn ich zugegebenermaßen auch eine gewisse morbide Freude an Drama und Tragödien habe.

Ich stelle ja immer gerne Vermutungen an, die sich dann meistens als völlig falsch herausstellen. Hier habe ich den Verdacht das der Ring mit dem Raben etwas mit dem Zauber oder Fluch, - oder was auch immer hinter der Verwandlung der Zwergin zu einem Raben stecken mag, - zu tun hat. Er scheint die Zwergin auf ganz besondere Weise mit Thorin zu verbinden. Und hier kommt der elbische Brunnen ins Spiel. Wenn es um Zauberei geht und kryptische Aussagen sind Elben im Allgemeinen die allererste Anlaufstelle.
An dieser Stelle muss ich gestehen das ich überhaupt keine Ahnung habe in welche Richtung diese Geschichte weiter gehen wird und harre gespannt der Dinge. Und ich weiß ja das ich mich wiederhole, - passiert mit zunehmendem Alter gelegentlich, - aber ich finde es schade das man nur ein Sternchen pro Geschichte vergeben kann. Allein für dieses Kapitel würde ich dir schrecklich gerne eine ganzes Säckchen von über dich ausschütten.

Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 25.06.2020 | 14:12 Uhr
Hallo meine liebe fairness! :)

Ob nun ein und dieselbe Person oder nicht, gesund sind diese Erinnerungen wohl kaum. Ob das gut geht?
Aber ja, ich musste Thorin einfach eine unbeschwerte und liebenswerte Seite zuschreiben, der kann ja nicht von Zwergenkindesbeinen an diese wilde Entschlossenheit gehabt haben. Auch, wenn er nach Zwergenansicht mit 24 Jahren ja noch eher ein Kind war...hach ja, die Jugendliebe, nicht wahr? *seufz*
Umso schrecklicher für beide, dass Smaug ihre Träume und heimlichen Pläne vernichtete. Die Szene im Erebor hat mich tatsächlich Zeit gekostet (und eine Menge Zeitlupenaufnahmen vor meinem inneren Auge), in der ich versucht habe, passende Worte zu finden. Nun, das ist mir offenbar gar nicht so schlecht gelungen. :) Vielleicht hast du Recht und der Ring spielt eine gewisse Rolle.

Was die Elben angeht...herrje, manchmal weiß ich auch nicht, ob ich die mag oder nicht. :D Im Film sind sie zu elegant für diese und jede andere Welt, im Buch frage ich mich tatsächlich, was die für Kräuter anbauen und zu sich nehmen. Sitzen singend in den Bäumen und machen sich über jeden lustig, das macht sie nun auch nicht gerade sympathisch.
Aaaaber wir haben ja noch das relativ unbeschriebene Elblein namens Lindir. Vielleicht kann er das Ansehen seines Volkes hier ein wenig retten.

Vielen Dank für deine erneut nur allzu schmeichelhaften Worte, ich gemühe mich um ein baldiges neues Kapitel und hoffe, auch hier eine kleine Überraschung liefern zu können und zu weiteren Spektulationen anzuregen.
Liebe Grüße und bis bald
Alex
18.06.2020 | 22:10 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Eigentlich klingen alle Erklärungsversuche plausibel. Der Rabe ist in diesem Leben nie etwas anderes gewesen als ein Rabe. Nun ist die Frage, ob SIE in einem früheren Leben Thorins Liebste gewesen ist, ihr Dasein dank einer Seelenwanderung als Rabe fortgesetzt hat, ob das Ergebnis des Verwandlungszaubers eine Täuschung ist, ob der Zauber anhält oder nur eine gewisse Zeit wirkt oder ob die Rabenfrau sich mit der Verwandlung arrangiert. Ihr neuer Körper macht ihr momentan nichts als Schwierigkeiten, sie fühlt sich fremd darin und gefangen und vermisst alles, was einen Raben von einem Zwerg oder Menschen unterscheidet. Allerdings liebt sie Thorin. Dass er ihr in ihrer neuen Gestalt, in der sie für ihn das Liebste ist, dass er je verloren hat, eine andere Art von Zuneigung entgegenbringt als einem Vogel, könnte sie allerdings mit ihrer neuen Gestalt aussöhnen. Sie mag nicht sein, was sie momentan darstellt, aber sie könnte diese Rolle im Laufe der Zeit annehmen und irgendwann damit glücklich werden. Vielleicht ist es aber auch ganz anders und sie beginnt sich nach und nach an ein früheres Leben zu erinnern. Dann wäre die Verwandlung kein fauler Zauber sondern das Wasser des Brunnens hätte die verborgene Wahrheit ans Licht gebracht. Was auch immer die Lösung dieses Rätsels ist, tappe ich genauso im Dunkeln wie die Rabenfrau. Nur habe ich Freude daran, zu rätseln und mir Theorien und verschiedene Möglichkeiten auszumalen und dabei vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen :D.
Lindir hat Humor. Ich denke, das trifft auf die meisten Elben zu. Ich stelle mir vor, dass sie einen Hang zu Sarkasmus und schrägen, staubtrockenen Pointen haben. Lindir nimmt sich sogar selbst nicht ganz so ernst und das macht ihn wirklich sympathisch. Uneingeschränkt sympathisch ist auch der gute Balin, der die beiden Grummelzwerge Thorin und Dwalin daran erinnert, dass es in erster Linie nicht darum geht, zu klären, was, wer und ob die junge Frau jetzt eigentlich ist. Balin ist freundlich und kümmert sich. Das schafft Vertrauen und Sicherheit.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel dieser wunderschönen und geheimnisvollen Geschichte :-)
Bis bald und liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 19.06.2020 | 17:21 Uhr
Hallo liebe Luise,

du rätselst also fleißig mit, um die Frage alle Fragen zu klären: Who the f'ck is Alice?! Nun ja, jedenfalls so ähnlich. :D
Ich denke, irgendwo in deinen vielen Vermutungen hast du die Wahrheut schon gefunden. Mehr verrate ich an dieser Stelle natürlich noch nicht, es soll ja noch ein wenig spannend bleiben.

Lindir ist tatsächlich ein Charakter, der mich langsam irgendwie ans Herz wächst. Ich denke, er wird noch den ein oder anderen Auftritt haben und darf ein wenig mehr aus Elronds Schatten treten. Und wer weiß, wofür man das Spitzohr noch mal braucht. Kann also nicht schaden, sich ein wenig anzufreunden. ;)

Es freut mich echt, dass du immer noch Spaß an der Geschichte hast, und hoffe, bald ein neues Kapitel präsentieren zu können.
Liebe Grüße bis dahin
Alex
18.06.2020 | 10:28 Uhr
Hallo liebe Alex,

Die Verwandlung vom Raben zur Zwergin hätte ja auch nicht ganz so perfekt sein können, die Federchen beispielsweise hätte der Zauber ja berücksichtigen können. Eine gefiederte Zwerin wäre zumindest der Peinlichkeit enthoben völlig nackig neben dem Bett liegend vorgefunden zu werden. Von einem Elben!!! Trotzdem, eins muss man dem Lindir lassen, Anstand hat er. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Zwerg nicht zumindest mal einen Blick riskiert hätte. Das fluchen, schimpfen und murren nicht nur über Elben im allgemeinen und hier über Lindir im Besonderen, identifiziert die Rabin zweifelsfrei als Zwergin. Sie hat es aber momentan auch nicht einfach, eingezwängt in einen fremden, viel zu plumpen und ungelenken Körper der nach der kleinsten, ungewohnten Anstrengung auch noch riecht – und das nicht eben nach einer Blumenwiese im Frühling – wäre eigentlich schon genug. Reicht aber nicht, sie muss sich auch noch mit denselben Gefühlen kämpfen die sie auch als Rabe für Thorin empfindet.
Es ist so typisch für Thorin nicht über seine Gefühle zu reden, den Gedanken an die Zwergin die er im Drachenfeuer verloren hat nicht einmal mit seinem Raben zu teilen. Auch wenn ich seine Beweggründe verstehe nachdem er ihr Antlitz in Elronds vermaledeiten Brunnen hinter dem Raben gesehen hat, halte ich das was er getan hat noch immer für einen großen Fehler. Hervorgerufen durch Schuldgefühle und dem Wunsch gutzumachen was er damals scheinbar versäumt hat. Und seiner Sehnsucht nach der Frau die ihm alles bedeutete und die er jetzt wieder vor sich zu haben hofft.
Ein Hoch auf Balin, der es auch in den vertracktesten Situationen schafft einen kühlen Kopf zu wahren und es gleichzeitig mit Thorins und Dwalins Struschädeln aufnimmt. Ich bin wirklich besorgt darüber was Thorin da für Kräfte freigesetzt hat und ob die Tatsache das sich die ZwergenRabin nicht mehr an ihr früheres Leben im Erebor UND mit ihn erinnern kann, nicht vorzeitig in die Drachenkrankheit treiben wird.
Ich freue mich darauf wie es weitergeht mit meiner Lieblingsrabin, wünsche dir noch einen schönen Tag und
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 18.06.2020 | 20:24 Uhr
Hallo mein Liebe!

Natürlich hätte sie die ein oder andere Feder behalten können, aber dann hätte Lindir nur einen halb so anständigen Eindruck hinterlassen können. Wer weiß, wohin dieser (wenn auf zaghaft) freundliche Kontakt zwischen den beiden noch hinführt. Ich kenne jedenfalls ein paar Zwerge, die das nicht sonderlich begrüßen würden... :D
Sind wir man ehrlich, was wäre aus dem Rabengemüt über die vielen Jahren geworden, wenn sie sich an alles hätte erinnern können? Wie grausam für sie und Thorin, der ohnehin schon leidet...

Da müssen wir doch zusehen, endlich ein paar Antworten und einen Weg zurück in die richtige Gestalt zu finden. Wer weiß, was das wieder anrichtet.
Ich hoffe, du kannst am Wochenende mit einem neuen Kapitel rechnen (das böse real life eben...) und unsere lustige, wenn auch gern mürrische Runde weiter begleiten.
Liebe Grüße
Alex
08.06.2020 | 22:42 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Ich habe mich nicht zu früh gefreut, als ich Deine wunderbare Geschichte entdeckt habe :-). Sie gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsgeschichten und ist so schön geschrieben, dass ich gar nicht aufhören mag zu lesen.
Thorin und sein Rabe haben ein halbes Leben miteinander recht zufrieden und in Harmonie verbracht. Ein paar wenige Tage in Bruchtal stellen alles auf den Kopf und alles infrage. Thorin ist sich darüber im Klaren, dass er sich am Ziel der Reise nicht nur dem Drachen und seinen bitteren Erinnerungen sondern auch seinen eigenen Dämonen stellen muss. Er sieht keinen anderen Weg, als alles zu riskieren. Auch seinen Verstand. Das Elrond Gandalf darauf hinweist und dass der Elb nicht nur Thorin sondern auch seinen Raben durchschaut, macht ihn für den Zwerg nicht sympathischer. Und was für Thorin gewiss und verlässlich war, ist es auf einmal nicht mehr. Nicht einmal der Rabe ist wirklich ein Rabe. SIE ist klug und kann sprechen. Diese Entdeckung hätte ihr und ihrem Zwerg eigentlich schon genügt. Nun haben ihre Seele und ihr Geist den Körper einer Zwergin bekommen, den sie früher einmal bewohnt haben, an den sie sich nicht erinnern und der sich fremd und falsch anfühlt. Ich denke, die Rabenfrau wird sich damit abfinden, allein, damit ihr Zwerg glücklich ist. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob sich die Verwandlung nicht als Illusion herausstellt. Vielleicht braucht es aber auch ein bisschen Zeit, damit die Erinnerung zurückkommt. Vielleicht war das Leben als Rabe auch nur eine Zwischenlösung.
Sehr gut gefallen mir auch Bilbo, der sich mehr darum bemüht, sich mit dem Raben anzufreunden, als einer der anderen Zwerge, und Lindir. Es ist schön für ihn, dass er in dieser Geschichte Humor haben darf.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht :-)
Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 09.06.2020 | 10:58 Uhr
Hallo liebe Luise! :)

Vielen Dank für deine lieben Wort, es freut mich echt, dass die Geschichte Anklang findet.
Wer hätte gedacht, dass ein verstecktes Elbendomizil mitten im Nirgendwo so viel Chaos im Leben unseres Zwergenkönigs anrichten kann? Da entdeckt er womöglich selbst ganz neue Seiten an sich. Ob die Raben- bzw. Zwergendame diese Verwandlung einfach so hinnimmt...na, ich weiß ja nicht. Sie hat schließlich auch ihren Stolz und ihren eigenen Kopf.
Was Bilbo angeht: Wie könnte man sich besser Thorins Gunst ergaunern, als wenn man sich mit seinem Federvieh anfreundet? ;) Und wir können den Hobbit ja nicht einfach vergessen!
Ich finde ja, dass Lindir und Dwalin ein super Gespann abgeben würden, wenn sie nicht so eine Abneigung gegeneinder hätten. Der eine meckert über die Mengen an Wein, die die Zwerge saufen...der andere darüber, dass die Elben kein Fleisch essen. Aber trotzdem mag man sie irgendwie. Ich dachte, Lindir könnte auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit ertragen (wenn doch am Set des Films kaum einer wusste, wer Lindir überhaupt sein soll! :D ).
Vielleicht finden wir ja noch heraus, was es mit diesem Zauber auf sich hat und wie weit die Dame, ob Rabe oder Zwergin, tatsächlich bereit ist, für ihren Thorin zu gehen. Und umgekehrt, bedenken wir seine Aussage, nicht einmal ihretwegen auf dem Weg zum Erebor anzuhalten...

Liebe Grüße und bis bald!
Alex
07.06.2020 | 11:19 Uhr
Hallo liebe Alex,

es ist immer wieder schön zu lesen wie Thorin aus sich herausgeht, wenn er in Gesellschaft der Rabendame ist. Beinahe so als wäre er wirklich nichts anderes als ein einfacher Zwerg der sein Leben, ohne die Last die aufgrund seiner Abstammung auf ihm liegt, führen kann. Da kann er lachen, Scherze machen und hat Humor. So lange bis die Düsternis die über ihm liegt wieder die Oberhand gewinnt.

Eigenartigerweise hatte ich mir immer gedacht das Thorin eine Zwergin hatte, die er zu gegebener Zeit zu ehelichen gedachte und die in Smaugs Feuer ums Leben kam. Das gibt seiner Besessenheit, den einsamen Berg zurück erobern zu wollen eine Tiefe die weit über alle anderen Beweggründe anzusiedeln ist.
Wie fürchterlich muss er all die Jahre unter dem Verlust seiner Liebsten gelitten haben. Mit dem Gefühl versagt, sie allein gelassen zu haben.

So tief ist der Wunsch sie wieder an seiner Seite zu haben, dass er erst handelt und dann nachdenkt?! Ob es eine gute Idee war die Rabin in die verloren geglaubte Zwergin zu verwandeln, wird sich zeigen. Der Zauber der hinter diesen Verwandlungen steckt ist besorgniserregend. Elrond ist auf jeden Fall äußerst besorgt darüber. Ich schließe mich ihm an.

Das war wieder ein grandioses Kapitel. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt das deine Geschichte eine meiner Liebsten hier auf ff. ist? Und ich es bedauere das man nur ein Sternchen vergeben kann.

Ich bin gespannt und neugierig wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 07.06.2020 | 11:55 Uhr
Hallo liebe fairness,

hab vielen Dank für deine lieben Worte, ich fühle mich geschmeichelt und gebauchpinselt. :)

Ich habe auch öfter gefragt, ob es da nicht eine verlorene Liebe gab. Da Tolkien dazu nichts sagt (außer, dass Zwergenfrauen etwa ein Drittel der Zwergenbevölkerung ausmachten und viele gar nicht heirateten), habe ich mir die Freiheit genommen, eine zu erschaffen. Mal sehen, wo das alles hinführt und warum Elrond kurzzeitig Schnappatmung bekam. Normal ist das sicher nicht, nicht einmal für Mittelerde!
Was wohl die anderen Zwerge sagen werde, wenn statt eines Vogels plötzlich eine Zwergin an Thorins Seite ist? Das kann gar nicht gut gehen, wenn wir mal ehrlich sind...
Nun, wir werden es sehen, sobald es weitergeht. ;)

Liebe Grüße
Alex
31.05.2020 | 11:20 Uhr
Hallo liebe Alex,

Bruchtal hat im Gegensatz zum Erebor unbestreitbare Vorteile. Der feuerspeiende Drache ist als Pendant zu den Elben zu sehen. Ein Pferdefuß gibt es halt immer und überall.xD Thorin indes würde sich wohl eher die Axt vor den Schädel hauen als das er freiwillig zugibt das es ihm in Bruchtal gefällt.
Das Plauderstündchen mit Bilbo ist absolut gelungen. Freundschaft geht auch bei Raben durch den Magen und ein gemeinsam verzehrter Apfel ist schon mal ein guter Anfang. Das ist jetzt interessant; Bilbo versteht den Flattermann?! Auch wenn er sich nie im Leben vorstellen kann das er gerade eine Unterhaltung mit einem von Carcs Raben führt. Da scheint sich so etwas wie ein Freundschaft anzubahnen.
Thorin ist ein Zwerg. Und die sind bekanntermaßen ein wenig rachsüchtig und verraten wurde er in seinem Leben auch schon. Ich stelle mir gerade vor wie Thorin reagieren würde, wenn seinem Raben auch nur ein Federchen gekrümmt wird. Da bin ich jetzt schon gespannt was passiert wenn die Reisegesellschaft auf Thranduil trifft. Das könnte lustig werden. Der Rabe tickt wie sein Herrchen, Elronds Angebot in Bruchtal zu bleiben, mag gut gemeint sein – ob da nicht noch mehr dahinter steckt als das er zugibt – ist aber für einen treuen Gefährten undenkbar. Immerhin verdankt sie Thorin ihr Leben. Die Aussprache zwischen den beiden war vom allerfeinsten und mir gefällt wie du Thorin darstellst. Seine Sicht und Denkweise, seine innere Zerissenheit und die Tatsache dass er sich nicht in Frieden von Dis getrennt hat, bereitet mir zusehends Sorgen.
Ich habe mich oft gefragt wie sie das wohl verkraften konnte, auf einen Schlag Bruder und Söhne zu verlieren.

Ein mürrischer, weil hungriger Dwalin ist nicht lustig. Zwerge im allgemeinen und er im Besonderen sind Fleischesser, auf Dauer nur von Grünzeug ernährt zu werden machen einen Zwerg schlapp und zunehmend gereizt. Ein unhaltbarer Zustand.xD

Wieder einmal bin ich begeistert von dieser Geschichte, der Idee dahinter und deinem Scheibstil.

Ich wünsche dir ein schönes Pfingstwochenende
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 31.05.2020 | 13:29 Uhr
Hallo meine liebe fairness.

ob man die Elben mit einem Drachen gleichsetzen kann, weiß ich ja nicht. Ist das nicht eine Beleidigung für den Drachen? :D Aber Bruchtal ist durchaus ein magischer Ort, da kann man sich wohl tatsächlich nur wohl fühlen, ob man es nun zugeben mag oder nicht.
Über die Beziehung zwischen Bilbo und dem Federvieh gibt es demnächst ein mehr zu berichten. Wer weiß, vielleicht unterhalten sie sich auch tatsächlich bald mehr im Dialog als dass Bilbo glaubt, Selbstgespräche zu führen. Das muss den armen Hobbit reichlich verwirrt haben, plötzlich jemanden sprechen zu hören. Ein Glück, dass er nicht so elegant umgekippt ist wie bei der Sichtung des Vertrags in Beutelsend. xD

Unser guter Thorin musste wahrlich bereits genug erleiden, nun findet er auch noch heraus, dass dein treuester Begleiter ihn über Jahrzehnte, ja gar über ein Jahrhundert nicht über sein Wesen und seine Sprachfertigkeiten aufgeklärt hat. In der Tat ganz schön bitter. Aber kann man denn einem so guten Freund lange grollen, wenn er so ein schlechtes Gewissen zeigt? ;)
An Thranduil darf ich gar nicht denken, hoffentlich bekomme ich den auch so unausstehlich und doch unwiderstehlich hin wie Lee Pace in den Filmen. Und hoffentlich bleibt die Raben-Dame in einem Stück!
Mit Dís möchte ich auch nicht tauschen, über ihren Verbleib ist ja auch nichts bekannt...

Dwalin dem angeblichen Hungertode nahe, da muss man sich prompt in Sicherheit bringen, will man nicht selbst als Speise enden! :D Ich frage mich immer noch, wo die Zwerge die Würstchen herhatten, die dem Tisch unter Bombur zum Verhängnis wurden...

Ich danke dir für deine wie immer liebe und motivierende Rückmeldung, die Reise geht bald weiter.
Dir ebenso ein schönes Wochenende und schöne Feiertage!
Liebe Grüße
Alex
29.05.2020 | 09:09 Uhr
Hallo liebe Alex,

Thorin und sein Rabe – heißen weibliche Raben Hennen? das sollte ich eigentlich, rein von Berufs wegen wissen, oder? – sind mehr als Freunde, da steckt mehr dahinter, ob es mit Magie zu tun hat, sein mal dahingestellt. Die beiden sind beinahe eine Symbiose eingegangen. (Bei Zwergen muss ich immer an Hamster denken, dieselben Charaktereigenschaften – meistens übellaunig, stur, bissig eigenbrötlerisch und mit einem fatalen Hang zum hamstern, egal ob Gold, Edelsteine oder Sämereien)
Thorin ist als König doch ziemlich allein, vertraut nichts und niemandem, öffnet sich nur seinem Raben und schafft es nur in seiner Gegenwart aus seiner selbstgewählten Isolation herauszukommen.
Was Elrond wohl für Nachforschungen anstellen muss? Zur Abwechslung könnte ja mal jemand klare Kante reden und raus lassen was es mit dem Flattermann auf sich hat. Und vor was oder wem wird Thorin gewarnt?
Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Kapitel und wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 29.05.2020 | 11:09 Uhr
Hallo meine Liebe!

Freundschaft ist bei Thorin und der Raben-Dame (egal ob Henne oder nicht) wahrlich untertrieben. Mir fällt dazu spontan "Still a better love story than Twilight" ein. :D
Aber ja, so ein Leben als Regent (ohne Königreich, aber wen kümmert's?) ist schon nicht einfach und sicher auch nicht sehr von engen sozialen Kontakten geprägt. Wer weiß schon, wer einen nicht doch vom Thron stoßen will? Da ist es doch gut, dass wenigstens unser Zwergenkönig einen Vertrauten hat, auf den er sich verlassen kann.

Was Elrond und seine Nachforschungen angeht...wer will schon wissen, was in dem uralten Hirn eines Elben vor sich geht? Und seit wann sprechen die denn wirklich aus, was sie meinen? Wer weiß, ob die ausgesprochene Warnung wirklich als solche ankommt oder nur als blumiges Gerede...
Ein wenig mehr Licht bringt das nächste Kapitel, für das ich hoffentlich schnell wieder mehr Zeit finde, so dass ich hier keinen weiter unnötig auf die Folter spannen muss!
Bis dahin alles Gute und dir ebenso ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Alex
27.05.2020 | 22:20 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Was für eine wunderschöne Geschichte! Es hat kaum zwei Absätze des ersten Kapitels gebraucht, dass ich ganz ins Lesen vertieft war und gar nicht mehr aufhören wollte, weil es so schön geschrieben ist und ich den Raben gleich ins Herz geschlossen habe :-)
Thorin und sein geflügelter Freund - Freundin, wie wir jetzt dank Elrond wissen - haben eine ganz besondere Verbindung, fast eine Seelenverwandtschaft. Dem Raben gegenüber ist Thorin nachsichtig, besorgt, behutsam und humorvoll. Keinen Zwerg lässt er so nah an sich heran und so an seinen tiefsten Gedanken teilhaben. Seinem Haustier, das ihn überallhin begleitet, gehört Thorins Fürsorge und der Rabe teilt mit ihm seine Einsamkeit. Ein König ist ein König und anderen gegenüber immer in gewisser Weise isoliert.
Natürlich hat es mit dem Raben - der Rabin - über diese Freundschaft hinaus noch eine besondere Bewandtnis. Thorin gefällt es nicht, dass ausgerechnet ein Elb hinter das Geheimnis kommt, aber wenn Elrond recht hat, dann ist seine geflügelte Freundin eine lebende Legende. Und vielleicht ist auch ein wenig Magie im Spiel.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel. In mein Bücherregal habe ich Deine wunderbare Geschichte schon gestellt. Schade, dass ich nur ein Empfehlungssternchen vergeben darf :-)
Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 28.05.2020 | 10:08 Uhr
Hallo Luise,

vielen lieben Dank für deine schöne Review, das versüßt einem doch gleich das Frühstück! :) Es freut mich, dass dir die Geschichte bisher so gut gefällt und dich die Raben-Dame ebenso in ihren Bann gezogen hat wie einen gewissen Zwergenkönig. Natürlich ist dieser nicht begeistert, dass ein oller Elb ihm etwas für seine fiedrige Gesellschaft erzählt, was er selbst nicht bemerkt hat (oder wahr haben wollte?). Und ein paar Seiten müssen wir schließlich noch an Thorin entdecken, die nicht mit Waffen oder Gold zu tun haben.
Wir werden sehen, welche Überraschungen das Federvieh noch mit sich bringt. ;) Das nächste Kapitel wird sicher bald folgen.

Liebe Grüße
Alex
21.05.2020 | 11:17 Uhr
Hey,

Fairness52 hat mich auf diese Geschichte aufmerksam gemacht, ich hab sie gleich in einem Rutsch durchgelesen und finde sie prima. Was für eine tolle Idee, Thorin einen Raben an die Seite zu geben. Jetzt interessiert mich natürlich was es mit dem Vogel auf sich hat und wieso die beiden eine solche Symbiose miteinander eingehen.
Mir hat besonder sie Szene in Bruchtal gefallen, als der Rabe mit demselben Gesichtsausdruck wie Dwalin, mit verschränkten Flügeln vor seinem Salat hockt und schmollt.xD

Favo und Sternchen sind dir schon mal sicher.
Anette

Antwort von Alex B am 21.05.2020 | 14:02 Uhr
Hey zurück! :D

Vielen Dank für dein positives Feedback, ich fühl mich ganz gebauchpinselt.
Tja, was soll das denn auch, da nur Grünzeug hinzustellen?! Also wirklich, das ist doch eines so stolzen Federviehs nicht würdig. ;)
Das nächste Kapitel wird ein wenig Licht in die Sache bringen, ist bereits in Arbeit und wird vermutlich noch ein paar Abende beanspruchen (das böse Real Live, das Zeit fordert...). Ich hoffe, dass ich dich dabei allen Erwartungen wenigstens halbwegs gerecht werde.

Dolzekh menu, wie Thorin sagen würde. ;)
Liebe Grüße
20.05.2020 | 09:59 Uhr
Schönen guten Morgen,

wie schön, ein weiteres Kapitel über meinen neuen Lieblingsraben. Aktuell hänge ich mit meinen Reviews etwas hinterher, wundere dich also bitte nicht wenn sie mit einiger Verspätung kommen. Aber mein Real Live hat mich momentan fest im Griff.

Radagasts Fahrstil – oder sollte ich sagen der seiner Karnickel – ist schon für einen Beifahrer mit zwei gesunden Flügeln schwer auszusitzen, wie muss da erst der arme Flattermann geschwankt sein. Der Zauberer mit einem fatalen Hang zu halluzinogenen Pilzen hätte den armen Kerl ja auch unter seine Jacke stopfen können oder unter den Arm klemmen.xD Natürlich schickt sich solch eine Behandlung für einen königlichen Raben nicht wirklich, aber in Notfällen könnte man bzw. Vogel großzügig darüber hinwegsehen.
Thorins Aussage für nichts oder niemanden zu warten um unter allen Umständen den Erebor baldmöglichst zu erreichen, gibt dem Raben zu denken, mir auch. Wissen wir doch wie versessen er darauf ist und was ihn da erwartet. Vielleicht kann ein kleiner Flattermann ihn ja von seiner Sucht und Besessenheit befreien. Ich habe ja schon das Schlimmste befürchtet als der arme Vogel so einsam, verlassen und allein die Nacht auf seinem Stein verbringen musste und bin doch ziemlich erleichtert das er einem Elben ins Auge gefallen ist. Auch wenn weder Rabe noch Thorin davon begeistert sein werden das sein gefiederter Augapfel ausgerechnet von einem vegetarischem Spitzohr gerettet wurde. Denn, wie es sich für einen stolzen Piepmatz eines Zwerges (oder gehört der Zwerg dem Vogel?) gehört, mag der die dürren Baumknutscher auch nicht leiden. Und natürlich geht eine solche Symbiose soweit das es auch die kulinarischen Vorlieben einschließt. Alle Beteiligten, Zwerge wie Vogel sind gleichermaßen bestürzt über diesen kulinarischen Fauxpas. Man stelle sich das vor, ein Zwerg soll Grünzeug essen, der absolute Horror, da ist ihnen eine Konfrontation mit Smaug ja noch lieber.
Thorin ist über den scheinbaren Verlust seines Raben mindestens ebenso außer sich wie er es später im Berg sein wird, wenn die Drachenkrankheit in zerfrisst.
Herr Elrond weiß wieder einmal über fast alles Bescheid und gefällt sich in seiner Rolle als Orakel.
Wenn ich Federn hätte würde ich sie aufstellen wie der Flattermann.

War ein prima Kapitel, jetzt bin ich natürlich neugierig darauf zu erfahren was es mit den Raben der Zwerge und diesem besonderen Exemplar auf sich hat.

Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 20.05.2020 | 10:26 Uhr
Einen wunderschönen guten Morgen!

Meinen hast du soeben durch deine schöne Review versüßt. :) Vielen Dank für deine tollen Rückmeldungen, ich freue mich immer mehr darauf! Tja, das böse Real Life...das hat mich auch gerade in der Mangel und das nächste Kapitel wird wohl leider ein wenig warten müssen.

Radagast und die Karnickel, was soll man da noch sagen? Immerhin merkt er, dass sein kostbarer Fahrgast abhanden gekommen ist. Vielleicht weiß er auch mehr über dessen Wesen und hat ihn deswegen nicht in den Mantel gestopft. Wer weiß schon, was in dem verrauchten Oberstübchen vor sich geht?Zum Glück hielt da ein Elb die spitzen Ohren und scharfen Augen offen und hat den Flattermann eingesammelt.
Thorin und sein oller Felsklotz mitten im Nirgendwo werden wohl noch für Aufregung sorgen, fürchte ich. Aber immerhin gibt es dort Fleisch und nicht nur Grünzeug! :D
Warten wir doch mal ab, was Mr Orakel von sich gibt. Vielleicht bringt das endlich ein wenig Licht in die ganze Sache und die ein oder andere Erkenntnis.
Und wer weiß, was das wieder mit allen anstellt...

Liebe Grüße
Alex
09.05.2020 | 09:13 Uhr
Schönen guten Morgen,

Jetzt halte ich es wie Fili und bin neugierig ob es sich bei dem Raben – hat er eigentlich auch einen Namen? – wirklich NUR um einen Raben handelt. Da Thorin derartig fokussiert auf den Piepmatz ist, scheint hinter dieser Freundschaft doch mehr zu stecken. Die beiden haben doch eine gemeinsame Geschichte die sie zusammen verbindet. Eine solche Obsession ist einem Zwerg zwar nicht unbekannt, dürfte sich aber wohl eher auf Gold, Edelsteine und den Wunsch den Erebor wieder zu erobern, beschränken. Wobei Gold und Edelsteine ja auch einen Raben interessieren könnten, die mögen ja auch Dinge die glitzern und funkeln. Also trachten hier beide nach denselben Schätzen.

Azog ist nicht auf den Kopf gefallen und weiß natürlich wessen Rabe ihn und seine Truppe da belauscht, zum Glück sind seine Bogenschützen nicht sonderlich zielsicher, aber es reicht um den Thorins Flattermann außer Gefecht zu setzen. Und dann kommt es richtig dicke. Thorin muss sich von seinem Raben trennen. Auch wenn beide wissen das es eine unumgängliche und für alle Beteiligten die geeignete Lösung ist, heißt das aber nicht das sie mit einverstanden sind. Jetzt geht es rein ums überleben. Auch wenn ich etwas besorgt bin ob der Flattermann imstande ist bei Radagasts Fahrstil nicht verschütt zu gehen.
Und mal unter uns gesagt: Einen wirklich seriösen Eindruck macht der braune Zauberer ja auch nicht gerade. Liegt eindeutig an den Pilzen.xD Und Gandalf ist eh ein Strippenzieher der nicht wirklich interessiert an "Kollateralschaden" ist. Immerhin nimmt er ja den Tod von Thorin und seinen Neffen in Kauf und spielt mit dem Leben von Bilbo. Da interessiert ihn ein Rabe ja wohl am allerwenigsten.
Merkt man dass ich ihn nicht sonderlich gerne mag. Oder?

War ein prima Kapitel. Jetzt bin ich neugierig und auch besorgt wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 09.05.2020 | 10:06 Uhr
Guten Morgen,

Wie war noch gleich die Diskussion um den "guten Tag" zwischen Bilbo und Gandalf? :D Da musste dich doch spontan dran denken.
Vielen Dank für deine Review, so ausführlich bin ich die gar nicht gewohnt. Wow!

Tja, der Rabe...nach wie vor ein Rätsel. Über seinen Namen und sein Wesen wird es vielleicht bald etwas weniger nebulös. Und damit womöglich auch die Bindung zwischen dem Federvieh und Thorin.
Azog weiß natürlich sehr genau, wen er da beobachtet und wer da im Baum sitzt. Als ob ihm entgehen würde, dass sein Erzfeind dauernd einen Raben um sich hat! Wirklich ein Glück, dass er nicht gleich vom Himmel geholt wurde, denn wäre die Geschichte ja auch schon zu Ende...
Was Radagast angeht, stimmt ich dir völlig zu. Dieser Rowdie! Und Drogen am Steuer! Kann ja nicht gut gehen, das befürchte ich auch. Und dann nimmt er auch noch den kostbaren Raben mit! Ich war beim Schreiben nicht ganz sicher, ob ich mehr mit dem Raben oder mit Thorin leide. Aber was muss, das muss eben, nicht wahr?
Gandalf ist da wirklich eine ganz andere Nummer, ganz richtig ist der auch nicht. "Nehmt den Berg ein! Ich bin derjenige, der hier Krieg will!" -.- Aber ich denke, irgendwo hat auch er seine guten Seiten. Er wirkt doch immer recht erleichtert, wenn Bilbo wieder aus dem Nichts auftaucht. Aber vermutlich ist er doch ganz froh, wenn der Flattermann die Flatter macht...

Das nächste Kapitel ist noch in Arbeit und dauert daher noch ein wenig, sollte aber die nächsten Tage online sein. ;)
Viel Spaß weiterhin, ich freue mich wieder von dir zu hören!

Liebe Grüße
Alex, Thorin und das Federvieh
07.05.2020 | 22:00 Uhr
Hallo :)
Ich habe das erste Kapitel zwar bisher nur überflogen und mir das Lesen für heute vor dem Schlafengehen aufgehoben, habe aber gestern direkt ein Sternchen hinterlassen und die Geschichte zu meinen Favos gepackt. Ich weiß jetzt schon, dass sie mir gefällt. Der Titel und die Idee dahinter haben mich neugierig gemacht und der Stil, in dem Du schreibst, gefällt mir schon beim Anlesen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 08.05.2020 | 10:33 Uhr
Hallo Luise!

Es freut mich, dass dir die Geschichte bisher gefällt und danke dir für dein Feedback. :) Ich stecke noch mitten im Schreibprozess, es kann also noch alles passieren. Über Anregungen freue mich natürlich!
Weiterhin viel Spaß beim Lesen und liebe Grüße
Alex
06.05.2020 | 09:21 Uhr
Hallo und einen schönen guten Morgen,

ich bin gerade auf deine Geschichte gestoßen, die mir gut gefällt.
Die Reise zum Erebor aus Sicht eines Raben zu schreiben der die Leser an seinen Gedanken teilhaben lässt ist mal etwas anderes und ich bin neugierig was der Piepmatz - das wird er sicher nicht gerne hören, ist doch ein bisschen respektlos gegenüber einem königlichen Vogel – so alles auf Lager hat.

Das ruhige und beschauliche Leben der Hobbits im Auenland könnte nicht unterschiedlicher sein wie der harte, entbehrungsreiche, tägliche Kampf ums Überleben der Zwerge. Fili, einer meiner liebsten Charaktere, beschreibst du absolut treffend. Genauso stelle ich ihn mir auch vor, wie eine jüngere Ausgabe von Thorin. Nur ohne dessen Wut und Zorn auf alles elbische, sowie seiner Besessenheit.
Thorin und sein Vogel sind mehr als Freunde, sie sind Vertraute und ich bin froh das du ihm diesen Raben an die Seite stellst mit dem er seine Gedanken und Sorgen teilen kann.

Jetzt bin ich neugierig wie es weitergeht.
Beste Grüße
fairness

Antwort von Alex B am 06.05.2020 | 14:15 Uhr
Hallo fairness,

vielen Dank für deine Review, so schnell hatte ich gar nicht mit Reaktionen gerechnet. Ich freue mich entsprechend sehr und bin froh, dass ich Fíli in deinen Augen gut getroffen habe. Ich hoffe, dass mir das auch weiterhin gelingt. :) Auch ich bin gespannt, was die Reise den beiden Gefährten wohl bringen wird. Da ich noch am Schreiben bin, ist also vieles noch offen und ich bin gerne bereit, auf Vorschläge einzugehen, sofern sie zu meinen Ideen und Vorstellungen passen. Sowohl Charaktere als auch die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln sich noch.

Ich hoffe, dass dich das baldige 2. Kapitel ebenso begeistern kann und freue mich auf weitere Rückmeldungen deinerseits.
Liebe Grüße
Alex

PS: Du hast recht, das mit dem "Piepmatz" sage ich dem Flattermann lieber nicht... :D
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