Autor: Alex B
Reviews 1 bis 25 (von 31 insgesamt):
18.10.2020 | 19:34 Uhr
Liebe Alex,

Schande über mich...Sorry für mein verspätetes Review, es war einfach unglaublich viel los in der letzten Woche...

Wie auch immer, ein schönes Kapitel, das ich natürlich gleich gelesen habe!

Da irren sie also durch den Wald die Zwerge samt Hobbit und Rabe...
Bin sehr sehr gespannt, wie Dia in das folgende Geschehen mit den Spinnen eingreift.

Und noch mehr gespannt bin ich natürlich auf die Begegnung mit Mr.Ich-sollte-schleunigst-ein-Snickers-essen. Was die Waldlanddiva wohl zu Thorins Gefährtin zu sagen hat?

Ganz liebe Grüße und bis gleich nochmal per Nachricht;-)
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 19.10.2020 | 16:36 Uhr
Hallo meine Liebe!

Hier ist auch einiges los, das Leben hat eben noch mehr Facetten als Reviews zu schreiben. ;)
Deswegen ist dieses auch etwas kürzer gehalten, aber es musste ja wenigstens mal weitergehen, nicht wahr? Das nächste ist bereits in Arbeit, aber auch hier muss ich sagen, dass mich gerade einiges auf Trab hält. Trotzdem wird die lustige Reisegesellschaft demnächst auf übergroße Arachniden treffen und ich kann dir verraten (auch wenn du es natürlich schon weißt): Schön ist anders! :D
Dagegen wird der unfreiwillige Aufenthalt bei König Peroxid beinah Wellness-Urlaub...vielleicht. Und sicher auch nicht für alle. Der gute Thranduil ist ja auch nicht auf den Kopf gefallen und wird schnell merken, dass an dem großen Federvieh etwas Besonderes ist. Aber ich will nicht zu viel verraten, ein wenig musst du dich noch gedulden.

Liebe Grüße
Alex
11.10.2020 | 10:07 Uhr
Hallo liebe Alex,
wie versprochen bekommst du noch vor Dienstag das ausstehende Review.

Gandalfs Entscheidung Beorn die Zwerge nach und nach quasi häppchenweise vorzustellen mag klug gewesen sein, auch wenn bekanntermaßen die Kommunikation zwischen Bofur und dem Zauberer nicht wirklich abgesprochen war. Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt.
Und in diesem Fall hat der gute Beorn noch einen weiteren Grund mehr wie ein bisschen angepisst zu sein. Wer läßt sich denn als Bär gerne von einem Raben der für ihn größenmäßig nicht mehr als ein Snack darstellt, auf der Nase herumtanzen?! Wen wundert es da das der Gestaltwandler mehr als ein bisschen verschnupft auf die Zwerge und ihre flatternde Begleitung reagiert.
Ich mag die Interaktion zwischen Diâ und Beorn, die ist dir großartig gelungen. Und die kleine Stelle wo sich Thorin und Dwalin völlig ohne Worte nur mit einem kleinen Blick untereinander verständigen finde ich grandios; beweist dies doch nur einmal mehr wie sehr die beiden in ihrer Freundschaft miteinander verbunden sind. Und was sie nicht alles miteinander erleben mussten um so, wie eine Einheit zu agieren.

An dieser Stelle muss einmal angemerkt werden das Diâ nicht bettelt! Sie erinnert ihren König nur gelegentlich daran dass er nicht zu doll mit seinen Gedanken abschweift und sich gefälligst auf das Wesentliche konzentrieren sollte, nämlich dem Raben auf seiner Schulter an der gemeinsamen Mahlzeit teilhaben zu lassen hat. Und räuspern geht nun mal nicht wenn man einen Schnabel hat, also wird der Leckerbissen so lange angestarrt bis Thorin kapiert was Sache ist.

Diâ ist, dank der geschwätzigen, tratschsüchtigen Elster bekannt wie ein… ungewöhnlicher Rabe der sie nun mal ist. Selbst die Adler erinnern sich zur Genüge an den kleinen streitlustigen und vorlauten Vogel. Einer da wohl ganz besonders.xD
Es war eine weise Entscheidung von Diâ, Beorn reinen Wein einzuschenken. Auch wenn Dwalin die alte Grummelbacke anderer Meinung ist. Immerhin zahlt sich ihre Ehrlichkeit auch für die Zwerge aus. Ausgestattet mit Vorräten, Ponys und allem was man für einen längeren Campingurlaub benötigt kann es jetzt losgehen. Ins Reich der spitzohrigen Waldbarbie. Wenn ich es mir recht überlege hat der Baumknutscher doch bestimmt schon Informationen über Diâ und ihr Verhältnis zu Thorin. Das macht den Zwergenkönig angreifbar, und womöglich versucht Thranduil, Thorin, indem er ihm Diâ vorenthält zu irgendwelchen Zusagen zu erpressen.
Ich sag jetzt mal nur "Ein hübsch großer Schiss auf der blütenreinen Robe des Elbenkönigs, macht sich doch bestimmt fein" und sorgt nebenher für Erheiterung unter den Zwergen.
Ich bin ein wenig in Sorge wie es weitergeht.
Hab noch einen schönen Sonntag,
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 11.10.2020 | 18:07 Uhr
Hallo meine Liebe!

Vielen Dank für deine Review, das hat den Umzugsstress doch gleich ein wenig genommen. :)

Nun, über Gandalf und seine Pläne, sofern er denn welche hat, brauchen wir wohl nicht reden. Der Mann hat doch Dreck am langen Zauberstab! Da ist ein wenig Vorsicht wirklich nicht schädlich, fürchte ich. Beorn ist schließlich auch nicht begeistert davon, dass dieser alte Zausel bei ihm auftaucht und obendrein noch einen Haufen Zwerge und einen vorlauten, wahnsinnigen Vogel mitbringt. Zum Glück für alle Beteiligten, dass die Sache so friedlich ausgegangen ist. Welchen Anteil unsere Raben-Dame dabei gespielt hat, ist ja klar: Einfach mal ehrlich, offen und aufrichtig die Karten auf den Tisch legen, ein wenig Einblick ins Seelenleben geben und ZACK! Ist der große Bär ein freundlicher, hilfsbereiter (wenn auch weiterhin etwas misstrauischer) Teddy. Die Raben-Frau hat's echt drauf, was?

Fragt sich nur, ob das bei König Wasserstoff auch so gut funktioniert...der wird sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen (oder sind manche Elben vielleicht sogar Veganer und es gibt nicht einmal Butter?!). Und natürlich könnte man das momentane Königsjuwel, so rabenschwarz und fedrig es auch sein mag, als perfektes Druckmittel missbrauchen. Zumal ich dem guten Thranduil ja auch vieles zutraue...

Da ist es doch wahrlich umso schöner, dass Thorin in Dwalin einen weiteren Freund hat, mit dem er sich auch ohne Worte versteht. Die beiden sind einfach das coolste Zwergen-Duo diesseits und jenseits des Nebelgebirges und haben einander schon unzählige Male gegenseitig die Hintern gerettet. Das schweißt natürlich zusammen! :D
Was für ein Gespann Dwalin und Diâ wohl abgegeben hätten, wenn sie als Zwergin mit von der Partie gewesen wäre? Sicher einige Überlegungen und vielleicht eine Kurzgeschichte wert, oder?
Aber zurück zum Essen: Natürlich bettelt Diâ nicht, sie weist ihren Zwergenkönig lediglich darauf hin, dass dieser eine dicke Speckwürfel doch sehr bekömmlich anmutet. Egal, ob er in den Schnabel passt.

Oh ja, die Elster als Inbegriff von Klatsch und Tratsch macht ihrem Ruf alle Ehre. Und wenigstens zwei gewisse Adler erinnern sich sicher nur zu gut an Diâ und ihr Geschrei. Aber auch die beiden haben ihr letztlich geholfen, nicht wahr? Ich sag ja, die Raben-Frau hat's einfach drauf. Und auch hier wiederhole ich mich: Wer weiß, wofür man solche Bekanntschaften noch mal braucht. (Was macht eigentlich Lindir die ganze Zeit? O.o)

Nun, vorerst kämpfen wir uns durch den verdammten Wald, statten einem Elbenkönig einen unfreiwilligen Besuch ab und schippern in Fässern Richtung Seestadt. Klingt doch nach mächtig viel Spaß!

Hab einen schönen Abend, ich schaue gleich mal in dein neues Kapitel rein. Bin schon ganz gespannt und hoffe auf gute Nachrichten in Erebor!
Liebe Grüße
Alex
01.10.2020 | 16:53 Uhr
Liebe Alex,

spät, aber doch ;-)
Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich hab das neue Kapi natürlich sofort nach Erscheinen gelesen!!

Klar, dass Beorn nicht ganz begeistert davon war, dass Dîa ihn in der Nacht angegriffen hat. Nur verständlich, dass er ihr das am nächsten Morgen noch nachträgt ;-)

Soso, Dîa ist also schon bekannt wie ein bunter Hund in Mittelerde. Naja, kein Wunder :-D

Und unsere Rabenfrau öffnet sich dem Gestaltwandler und legt ihre und somit auch Thorins Geschichte vor ihm offen. Das war eine gute Entscheidung, würd ich sagen liebe Dîa! Ehrlichkeit ist meistens gar nicht so verkehrt, selbst wenn es sich hier um etwas so Unglaubliches Handelt, dass sie selbst noch daran zweifelt.

Beorn hilft ihnen und ich zweifle daran, ob er das auch getan hätte, wenn sie sich nicht so offen gezeigt hätte. Nochmal, gut gemacht, Dîa!

Bin wie immer sehr gespannt, wie es weitergeht und freu mich schon auf das nächste Kapitel!
Ganz liebe Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 02.10.2020 | 10:09 Uhr
Hallo meine liebe Hopfenbraut!

Ob spät oder nicht, ich freue mich über deine Rückmeldung. :) Hier geht es ja auch drunter und drüber und ich plane am Tag tausende Male irgendwas neu.

Du sagst es, Beorn was not amused...wer wäre das auch, wenn ein Rabe voller Enthusiasmus auf einem herumhackt? Das gab sicher die ein oder andere Beule und Wunde, aber was tut Rabe nicht alles, um ihren Zwerg zu retten? ;) Das spricht sich natürlich herum, die Elster ist obendrein für ihr Geplapper, Klatsch und Tratsch bekannt. Aber wer weiß, das ist vielleicht noch einmal nützlich. Ebenso wie Dîas Entscheidung, Beorn die Wahrheit zu erzählen. Vermutlich war sie nicht erpicht darauf, dass die Zwerge und ihr Hobbit (plus Gandalf) als Bärenfutter enden. Und Ehrlichkeit wird hier ja auch belohnt, Beorn hat wohl auch ein wenig Mitleid mit ihr und Thorin (sind wir mal ehrlich, er ist ein großer Teddybär! :D ).

Das nächste Kapitel ist noch nicht geschrieben, aber der Weg ist ja bekannt: Der olle Düsterwald! Und wenn Dîa im Tierreich so bekannt ist...wer weiß, was der Elbenkönig bereits weiß. Das kann ja nicht gut gehen...

Liebe Grüße
Alex
15.09.2020 | 16:16 Uhr
Hallo, liebe Alex,

wie immer mit der üblichen Verspätung kommt heute auch endlich mein Review. Gelesen hab ich das Kapitel natürlich gleich nach Erscheinen als Bettlektüre. Und wie immer hat es mir prima gefallen.

Genau aus diesem Grund; immer wieder vor diversen Feinden flüchten zu müssen, würde ich in Mittelerde vor die Hunde gehen und in kürzester Zeit abkratzen. Ich bin nicht so von der sportlichen Sorte und rennen kann ich nicht ausstehen.xD Keine Ahnung wie Gandalf diese ständige Rennerei in seinem Alter noch aushält, liegt bestimmt an den psychoaktiven Substanzen in seinem Tabak. Und nicht zu vergessen, das olfaktorische Problem. Ich wollte nicht mit 13 Zwergen die mit sauberem 'Wasser nur als Getränk in näheren Kontakt getreten sind, konfrontiert werden. Beorn hat diesbezüglich wohl nicht dieselben Skrupel wie ich.
Diâ, die mit der Wucht eines Sturzkampfbombers zu vergleichen ist stürzt sich todesmutig dem Bären entgegen, etwas anderes hätte ich von ihr auch nicht erwartet. Eine Zwergin kennt keine Furcht, ebenso wenig wie ein Rabe.
An seiner Art Komplimente zu machen, sollte Kili noch ein bisschen feilen. Keine Dame hört gerne Worte wie: Du bist ganz schön schwer. Egal ob Zwergin oder Rabe.

Es ist nur verständlich das Dia, nach Thorins Erzählung was ihr bei den Elben wiederfahren ist, mehr wie skeptisch ist. Und ich war ganz gerührt darüber wie schwer es Thorin gefallen sein muss in dem Brunnen auf einmal die Frau die er so sehr liebte entdeckte. Hach, ich mag derlei Dramatik, so traurig wie es auch sein mag.

Jetzt bin ich natürlich neugierig wie es der lustigen Reisegesellschaft bei der Waldbarbie ergehen wird. Das könnte heiter werden.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 15.09.2020 | 19:26 Uhr
Hallo liebe Fairness,

wie immer vezeihe ich dir die Verzögerung und freue mich, dass dir auch dieses Kapitel gefallen hat. :)

Ganz ehrlich? Ich wär schon nicht einmal aus dem Auenland gekommen, weil ich Dank der Gravitation gleich wieder von dem Hügel gerollt wäre, den ich gerade erklommen habe. :D Diese Hetzerei will ich mir auch mir maximal vorstellen. Und frag mal Richard, der hat bei den Szenen im Orkstollen auch erstmal zum Eimer greifen müssen. Er vermutet auch, dass das klimatisierte Zelt nicht zu der Erholung der Zwerge diente, sondern die anderen vor deren Gestank retten sollte. Nette Vorstellung, aber Humor hat er (auch, wenn er nicht essen kann xD)...

Natürlich entdeckt Diâ ihre Talente als Kamikaze-Flieger immer wieder aufs Neue, sie lässt ihren Zwergenkönig nicht im Stich. Und überhört Kílis unsensible Äußerungen einfach, was bleibt ihr auch anderes übrig? Dwalins Empörung reicht ja auch für zwei. ;)

Oh ja, sie hat nun wirklich einiges zu verdauen und zum Grübeln. Aber ich denke nicht, dass das ihre Zuneigung zu Thorin abschwächen wird. Bisher ist jedenfalls nichts dergleichen erkennbar, oder? Wäre zwar verständlich, aber ob Diâ es übers Herz bringt, ihn einfach ziehen zu lassen oder einen anderen Weg einzuschlagen? Wohl kaum.
Die Waldlandbarbie mit seinem Bambi-Geweih wird sich noch einen Moment gedulden müssen. Zuerst müssen wir mal ein paar Worte mit Beorn wechseln, was ihm denn einfällt, Zwerge zu jagen. :D
Bis dahin können wir gemütlich ein Liedchen trällern. "Von den Blauen Bergen kommen wir, unser König trägt genauso Bart wie wir..."

Liebe Grüße
Alex
14.09.2020 | 09:30 Uhr
Guten Morgen liebe Alex,

hab dein neues Kapitel gestern Abend noch verschlungen - für ein Review war dann aber keine Zeit mehr, das Sandmännchen war übermächtig ;-)

Jedenfalls, wie immer ein echt schönes Kapitel! Ich mag die Szenen, die die Zwerge bei Beorn verbringen, sowohl im Buch als auch im Film sehr gern, das hat irgendwie sowas "gemütliches" finde ich. Gut, die Tatsache, dass ihnen die Orks auf den Fersen sind, vernachlässigen wir mal ;-)

Ganz schön tapfer, unsere Diâ; nicht schlecht, wie sie versucht, den großen Bär von den Zwergen abzulenken! Ist ja auch klar, wenn eine tapfere Zwergin in ihr steckt.

Und Thorin hat ihr endlich erzählt was bei den Elben passiert ist. Hm... klar, dass für Diâ das Ganze mehr als Unvorstellbar ist.
Thorin ist fast schmerzhaft ehrlich, als er ihr gesteht, was er gefühlt hat, als sie sich in die Frau zurückverwandelte, die er so sehr liebt. Er tut mir wirklich wahnsinnig leid; ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie sich so ein Verlust (und dann auch noch auf so grausame Weise) anfühlen müss. Allerdings verstehe ich auch Diâ, wenn sie über das Ganze erst mal nachdenken und es verarbeiten muss. Ich mein, stell dir mal vor, jemand kommt auf dich zu und erklärt dir, deine Existenz basiert eigentlich auf einem ganz anderen Leben, an das du dich nicht erinnern kannst. Verrückt... Aber schön :-)

Freu mich sehr, dass du es dann doch so schnell geschafft hast, das neue Kapitel hochzuladen und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht mit den beiden.
Liebe Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 14.09.2020 | 09:56 Uhr
Guten Morgen leine Hopfenbraut,

vielen Dank für deine Review und deine lieben Worten. Freut mich, dass dir die Story immer noch gefällt. :)

Ich finde auch, dass es bei Beorn richtig schön gemütlich wirkt. Daher dachte ich auch, dass hier doch ein geeigneter Ort für die Wahrheit wäre. Und ja, mir tut Thorin auch unheimlich leid, dass er seine Liebste seit Ewigkeiten an seiner Seite hat und sie doch nicht bei ihm ist. Da möchte man den armen Zwergenkönig doch glatt mal fest in den Arm nehmen, oder?
Und Diâ beweist einmal mehr, dass sie für Thorin sterben würde, als sie Beorn angreift. Leichtsinnig, aber doch irgendwie auch herzerweichend. :D

Nun hat sie ja erstmal genug zum Nachdenken und wird sicher ziemlich ins Grübeln geraten. Bleibt abzuwarten, wie sich das auf ihre Beziehung zu Thorin auswirkt. Nach dem ersten Schock scheint sie ihm die Geschichte mit dem Brunnen und Bruchtal ja nicht nachzutragen...und dann wir haben da ja immer noch Dwalin, der ihr die Treue geschworen hat. Und Bilbo, mit dem eine loses freundschaftliches Band gesponnen wurde. Fíli, der dem ganzen nicht traut, und Kíli, der das alles einfach so hinzunehmen scheint. Es gibt also noch sooo viel zu klären und zu hinterfragen, da raucht unserer Diâ sicher bald der Kopf.

Aber schauen wir erstmal, was Beorn dazu zu sagen hat, dass ein Rabe ihn mit Eicheln bewirft. :D Und was schließlich im Düsterwald lauert und arrogante, selbstverliebte Töne spuckt...
Liebe Grüße
Alex
09.09.2020 | 10:10 Uhr
Hallo liebe Alex,

wenn man Thorins Erzählungen was die Zwerge in der "Rabenlosen" Zeit erlebt habe lauscht, ist es wirklich kein Wunder das sich Diâ mitunter die Federn sträuben. Da kam doch schon einiges zusammen. Und sie ist ja auch nicht so völlig ungeschoren davongekommen. Aber all das ist vergessen wenn die beiden wieder zusammen hocken und sich gegenseitig aufmuntern.
Wobei ich mir nicht so ganz sicher bin ob Thorin da nicht etwas durcheinander bringt. So wie er sich verhält könnte er, statt an einem Lagerfeuer mitten in der Wildnis zu hocken und mit Diâ dem Raben zu plaudern, genauso gut in einem gemeinsamen Wohnzimmer, gemütlich die Füße auf dem Tisch und Pfeife rauchend, Diâ der Zwergin, seiner Königin und engsten Vertrauten die Ereignisse des Tages besprechen. Ehrlich gesagt mache ich mir jetzt schon Sorgen um Thorin, sollte die Drachenkrankheit derartig verfrüht zum Ausbruch kommen? Wir wissen ja, ein Zwerg trennt sich nur ungern von seinem Besitz, und Diâ, egal in welcher Gestalt sie daherkommt ist nun mal Thorins Schatz….
Was ich hier unbedingt anmerken muss und mir sehr gut gefallen hat ist das Thorin auf jeden Fall seinen Meister gefunden hat. Diâ sagt, er soll schlafen, und er legt sich lang. Erkennen wir doch gleich wer im Hause Durin die (Feder) Hosen anhat, bzw. hätte.xD

Dwalin springt ja ordentlich für Dia in die Bresche, da hab ich doch gleich die Theorie das er selbst Interesse an der hübschen Schmiedin gehabt hätte. Und nun, nachdem die sich für seinen Freund und König entschieden hatte, für ihn ebenso schützenswert ist. Und das nicht nur weil sie seine Königin ist.

Also meiner Meinung nach hat Thorin ein bisschen überreagiert als er die aufgehübschte und dekorierte Diâ gesehen hatte. Fili und Kili hatten es doch nur gut gemeint. So als Geburtstagsgeschenk?! Wobei mir ja auch die Version mit den Edelsteinen gefallen hätte….Und natürlich verstehe ich auch Thorin das der da ein klitzekleines bisschen überreagiert hat. Niemand legt ungestraft Hand an "seinen" Raben.

Kili geht recht gelassen mit der Tatsache um das seine Tante aktuell ein Rabe ist, um.
An dieser Stelle muss ich jetzt mal eine Lanze für Fili brechen. Ab gesehen von der Tatsache das es nicht leicht sein kann, Thorins Ansprüchen gerecht zu werden, hat er, als zukünftiger König wirklich die A***karte gezogen, muss sich Sorgen um Thorins Geisteszustand machen und ein Auge auf seinen zum Leichtsinn neigenden kleinen Bruder haben. Dazu dürfte er in ständiger Sorge sein, selbst der Drachenkrankheit zu erliegen. Da ist es doch mehr wie verständlich, zu befürchten das diese Affinität seines Onkels zu einem Raben bedenklich nahe am Wahnsinn vorbeischrappt. Nichtsdestoweniger hoffe ich ja das sich Fili und seine Tante, die ja gleichsam auch seine Königin ist, annähern werden. Überhaupt finde ich die Darstellung deines Fili äußerst gelungen. Er wirkt wie die jüngere Ausgabe seines Onkels.xD Passt!

War ein richtig schönes Kapitel
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 09.09.2020 | 18:54 Uhr
Hallo liebe Fairness,

die Zwerge haben wirklich einiges erlebt. Nun, unsere Rabendame auch, wie wir wissen. ;) Natürlich sind sie sich gegenseitig noch immer der beste Trost und mehr als froh, wieder vereint zu sein. Da ist es auch egal, dass sie irgendwo mitten auf einem kargen Fels hocken. Und sind wir mal ehrlich: So lange, wie die beiden wohl schon durch die Gegend streifen, ist ein Lagerfeuer mitten in der Wildnis wohl tatsächlich so etwas wie ihr Wohnzimmer.

Was Thorin angeht...wenn sich so viele Sorgen um einen machen, ist da sicher etwas dran. Aber er war ja schon immer sehr eigen, was seine gefiederte Begleitung angeht. Hoffen wir, dass es nicht zu noch größeren Schwierigkeiten mit einem gewissen Elbenkönig kommt und er soweit bei Verstand bleibt, dass sie den Berg noch erreichen.
Natürlich hat Diâ ihren Zwergenkönig im Griff, er folgt ja sonst auch ihren Rufen und Warnungen. Und wenn wir uns daran erinnern, dass sie ihm eins einfach ein paar Strähnen geflochten hatte... :D

Der gute Dwalin, die Treue in Zwergengestalt! Vermutlich hatte es ihm die Zwergin ebenso angetan, aber das konnte er vor allem Thorin gegenüber ja kaum äußern. Selbst wenn es so gewesen war, werden wir es womöglich nur erfahren, wenn er im Suff die Kontrolle über seine Zunge verliert oder es die Umstände gar nicht anders hergeben. Aber egal, wie es um seine Gefühle bestellt war und ist, natürlich schützt er Thorins Gefährtin (selbst wenn es ein Rabe ist und der König sie nicht mehr alle in der richtigen Reihenfolge hat, kann man das Spiel ja erstmal mitspielen).

Natürlich hat er überreagiert, wir sprechen hier schließlich von Thorin! :D Ich fand die Idee ja auch süß (und die beiden ja geradezu genial), auch wenn Diâ wohl gerne darauf verzichtet hätte. Ein mit Edelsteinen besetzter Rabe würde unter so vielen Zwergen wohl kaum lange seine Ruhe haben ehe die ersten gierigen Hände ausgestreckt werden.
Ich denke, Kíli sieht es wie Dwalin: Lass den Alten da mal labern und das Spiel mitspielen. Wer weiß, was in seinem Wahnsinn als nächstes kommt. Und er mochte Diâ früher ja auch sehr gerne, dass er sich nun mit ihr unterhalten kann, ist doch wie ein wahr gewordener Kindheitstraum! :)

Fíli hat sicher seine Gründe, sich von Diâ fern zu halten und an Thorins Verhalten zu zweifeln. Sein Bruder hat ja bereits versucht, das Ganze ein wenig zu erklären. Natürlich steht Fíli unter einem enormen Erwartungsdruck und sorgt sich um seine Familie und sein Volk, da kann er den offensichtlichen Wahnsinn seines Onkels nicht einfach unterstützen. Da wär er ja schneller auf dem Thron, als ihm lieb ist. Also, vermutlich noch schneller. Es freut mich, dass ich Fíli in deinen Augen gut getroffen habe. Ab und an spricht sicher noch mal die Jugend aus ihm, aber für das Sonnenscheinstrahlen haben wir schließlich Kíli. :D

Das nächste Kapitel wird wohl wieder etwas dauern (du weißt ja, was hier los ist...). Ich bemühe mich, zu nächster Woche etwas präsentieren zu können.
Liebe Grüße
Alex
06.09.2020 | 19:35 Uhr
N´Abend liebe Alex!

Ein wirklich schönes Kapitel! Ich weiß nicht, wie du das machst, aber mich überkommt beim Lesen deiner Geschichte immer irgendwie so ein "Hygge-Gefühl" ;-D
Speziell bei diesem Kapitel musste ich eigentlich die ganze Zeit vor mich hin grinsen.
Am Anfang wegen der so rührenden Vertrautheit zwischen Thorin und seinem "Raben" (und schon wieder hätte ich fast vergessen, dass es sich bei Día in ihrer momentanen Gestalt wirklich um ein Tier handelt...) und dann wegen der perfekt rübergebrachten Verblüffung der Zwerge, als eben dieser Rabe vor ihrer aller Augen und Ohren anfing zu sprechen!

Diese Intimität und Zuneigung zwischen Thorin und Día bringst du so sympathisch und glaubhaft rüber - wirklich super! Nur frage ich mich, ob sich Thorin nicht etwas öfter bewusst sein sollte, dass sie eben ein RABE und kein Mensch ist...

Fíli ist ja mehr als nur skeptisch. Ja, man kann es irgendwie verstehen, oder? Genauso verständlich ist allerdings auch Thorins harsche Reaktion. Hoffe sehr, dass der Blonde diese Ablehnung noch ablegen kann.
Kíli dagegen ist da viel offener und genauso stell ich mir die beiden Brüder eigentlich auch vor!
Möchte gar nicht wissen, was die beiden Brüder als kleine Zwerglinge alles angestellt haben :-D

Bin wirklich gespannt, wie es weitergeht und freu mich jetzt schon auf das neue Kapitel!
Ganz liebe Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 07.09.2020 | 10:06 Uhr
Guten Morgen, liebe Hopfenbraut! :)

Hab Dank für deine Review, es freut mich, dass dir auch dieses Kapitel gefällt. Und ja, nach all den Strapazen der letzten Tage und Wochen (plötzlich ein anderer Körper, neu fliegen lernen, Thorin wieder einholen, Azog...) schien mir ein wenig Humor doch ganz angemessen. Auch wenn die Offenbarung ihrer Identität wohl noch das ein oder andere Mal für Verwirrung bei den Zwergen sorgen wird.

Da sagst du was! Thorin ist wohl doch schon ein wenig dem Wahnsinn verfallen. Wenn auch nicht des Goldes wegen, ganz bei sich scheint er nach der Geschichte mit dem Brunnen nicht mehr zu sein (wenn er es denn vorher überhaupt war). Vielleicht trifft ihn aber auch hier noch die Erkenntnis, bevor er ins Unglück rennt. Nun, malen wir nicht den Teufel an die Wand, nicht wahr? :)
Vielleicht ist Fílis Skepsis gar nicht so verkehrt (oder auch einfach nur der Angst und eigenen Unsicherheit geschuldet). Natürlich hoffe ich auch, dass er und seine "Tante" einen Draht zueinander finden. Sein jüngerer Bruder ist da wohl ein wenig unvoreinangenommener (was für ein Wort!).

Das nächste Kapitel besteht bisher aus noch nicht einmal der Überschrift. :D Aber das wird schon noch werden, früher oder später.
Liebe Grüße
Alex
29.08.2020 | 11:06 Uhr
Hallo liebe Alex,

zuerst einmal vielen lieben Dank für deine freundliche Widmung. Ist mir immer wieder eine Freude mich mit dir auszutauschen.xD

Die Romantikerin in mir bekommt Herzchen in die Augen vor Freude über dieses flauschige, fluffige Kapitel. Während die Realistin bedenklich mit dem Kopf wackelt und weiß dass es so besinnlich, ja beinahe schon idyllisch nicht weitergehen kann.

Es kann nur einem Raben der in seinem früheren Leben ein Zwerg war, derartig respektlos mit einem der Adler zu sprechen. Aber an dieser Stelle muss auch bemerkt werden das besagte Herren der Lüfte ihren Schnabel ganz schön hoch in derselben tragen.xD Und von einem der riesigen Flattermänner getragen zu werden wie ein Stück Frischbeute ist für einen Raben ungefähr so angenehm wie für einen Zwerg geworfen zu werden, könnte ich mir vorstellen.

Diâ der Rabe ist eifersüchtig auf Diâ die Königin der Zwerge. Das hat was.xD Für Thorin scheinen die Grenzen zwischen Rabe und Zwergin langsam zu verschwimmen, er liebt Diâ in beiden Formen und ihre Interaktion ist einfach nur zum dahin schmelzen schön. Diese Liebe die aus seinen Worten spricht und in dem Raben etwas, an das sie sich zwar nicht mehr erinnern, aber fühlen kann, bringt etwas in Diâ zum anklingen. Etwas dem sie auf die Spur gehen möchte.

Dwalin übertrifft sich selbst mit seinem Treueeid und dem Versprechen Diâ zu schützen. Anderes hätte ich auch gar nicht von Thorins bestem Freund und Waffenbruder erwartet.

Diese Review schafft es wirklich nur ansatzweise meine Begeisterung für dieses Kapitel und damit deiner wunderbaren Geschichte auszudrücken.
Ich werde noch ein Weilchen weiter von der engen Verbundenheit zwischen Thorin und Diâ schwärmen, ehe mich der Alltag mit seinen Pflichten wieder einholt.

Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 29.08.2020 | 11:32 Uhr
Hallo meine liebe fairness,

die Widmung musste wirlich einfach sein. Allein dafür, dass du nicht die Augen verdrehst, wenn ich dir gewisse gifs schicke, sondern meinen Wahnsinn teilst. :)

Ich bin ja (dachte ich jedenfalls) auch in etwa so romantisch wie der Eisberg, der die Titanic geschubst hat, aber so ein wenig Seufzerei tut dann doch mal ganz gut. Aber du hast Recht, irgendwo muss da wieder ein Haken sein und das Glück ein wenig zerstören. Schauen wir doch mal, wie es unserer lustigen Reisegesellschaft bei Beorn und König Ich-kann-waaaarten ergeht.

Natürlich, so ein Adler scheint sich auch für etwas Besseres zu halten. Das kann man nicht auf sich sitzen lassen! Erst wird man zusammen mit dem Eichenschild zurückgelassen, dann fast vom Himmel gefegt, und dann auch noch aus der Luft gegriffen als sei man eine Feldmaus. Geht gar nicht! :D

Kann man es Diâ verübeln? Soweit sie sich erinnern kann, war ja immer nur sie an Thorins Seite. Und plötzlich faseln er und Dwalin von irgendeiner Zwergin, die dem jungen Prinzen den Kopf verdreht hat. Wer würde da nicht eifersüchtig werden? Zumal Diâ als Rabe stets eine gewisse Sonderstellung hatte und Thorins engste Vertraute war. Und plötzlich scheint es, als sei man nur die Nummer Zwei als Ersatz für die auf tragische Weise ums Leben gekommene Nummer Eins. Autsch!
Da freut es das schmerzende Herz doch umso mehr, wenn man langsam begreift, dass man kein Ersatz ist, sondern auf irgendeine verkorkste Weise gleichzeitig die verstorbene Nummer Eins. Das klingt ja für mich, die das Ganze hier schreibt, schon verwirrend! Wie müssen sich da erst Diâ und Thorin fühlen?
Natürlich kann Dwalin nicht anders als ihr seinen Schutz anzubieten, der Gute scheint das alles schneller akzeptiert zu haben als sein Freund und König. Und er kann seine Königin ja nicht einfach ignorieren und ihrem Schicksal überlassen, nicht wahr? Und wer weiß, was die Zwergin damals nicht doch für Gefühle in ihm hervorgerufen hat, die er sich (und ihr, geschweige denn Thorin gegenüber) nie eingestanden hat. Wir werden es wohl nie von ihm erfahren...

Schwärme ruhig noch ein wenig, ich widme mich nun auch wieder der Arbeit und hoffe, dass mich heute Abend die Muße für das nächste Kapitel packt.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Alex
27.08.2020 | 13:40 Uhr
Liebe Alex,

ach, da schlägt mein Romantiker-Herz doch gleich schneller :-)
Auch wenn Dia sich nicht mehr wirklich daran erinnern kann, was in Bruchtal vorgefallen ist, geschweige denn, wer sie "wirklich" ist, spürt sie, wie die Liebe zu Thorin sie an ihn bindet. Wenn das nicht romantisch ist :-) Und unser Lieblingszwerg freut sich natürlich. Ich muss zugeben, dass ich während des Lesens ab und zu vergesse, dass es sich um einen Raben und nicht um eine Frau handelt. Das glaub ich geht Thorin auch so... Du beschreibst ihre Gefühle wirklich sehr gut!

Dwalin übertrifft sich selbst, indem er ihr seinen Schutz anbietet; seine Erzählungen über ihr vergangenes Leben und Thorins Liebe zu ihr rühren in Dia etwas - sie ist eifersüchtig, und das ja eigentlich auf sich selbst, oder?

Ein wirklich schönes und rührendes Kapitel!
Ich freue mich schon auf das Nächste!
Viele Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 27.08.2020 | 15:56 Uhr
Liebe Hopfenbraut,

danke für deine begeisterte Review. Ich hatte gehofft, ein paar ergriffe Seufzer auszulösen. Offenbar hatte ich da bei dir Erfolg. :D
Nun, auch wenn ihr Gedächtnis nicht alles behalten hat, scheint ihr Herz doch genau zu wissen, dass sie zu Thorin und dieser zu ihr gehört. Natürlich ist dieser mehr als erfreut darüber, wer wäre das an seiner Stelle nicht? Und so langsam scheint sie ja auch zu akzeptieren, was (oder eher "wen") manch ein Zwerg in ihr sieht. Da wird selbst ein Dwalin ein wenig sentimental und wünscht sich alte Zeiten zurück, in denen sein König trunken vor Glück und Liebe eine Goldschmiedin aufsuchte. Hach, ja, das ist schon romantisch! ;) Natürlich bietet er ihr seinen Schutz an, er kann ja nicht einfach zusehen, wenn ihr Gefahr droht.

Bruchtal und die Geschehnisse dort haben sichtlich Spuren hinterlassen, wenn die Übergänge zwischen den menschlichen Gedanken und Gefühlen von denen eines einfachen Raben nicht mehr zu unterscheiden sind. Wer weiß, was das noch alles mit sich bringt und nach sieh zieht... Abgesehen von der Eifersucht auf sich selbst, das hast du richtig erkannt. :)

Bis zum nächsten Kapitel (ob nun bei mir oder bei dir :D)!
Liebe Grüße
Alex
18.08.2020 | 15:17 Uhr
Hallo liebe Alex,

Wer sucht der findet ist ein, meiner Meinung nach völlig überstrapazierter Begriff. Gleich ob es sich da um einzelne Socken die die Waschmaschine gefressen hat, handelt oder verschütt gegangene Zwerge. Die, und hier ist vor allem Thorin zu nennen, haben ja eine gewisse Fähigkeit sich in die Bredouille jedweder Art zu bringen. Gut, in diesem speziellen Fall kann man getrost Gandalf mit seiner Neigung grundsätzlich zum ungünstigsten Zeitpunkt zu verschwinden, die Schuld geben.
Lindir scheint ein Füllhorn an Überraschungen zu sein. Hat der seit neuestem jetzt auch telepathische Fähigkeiten? Nun, wie auch immer, fühlt sich Diâ getröstet und ist gewillt nicht mehr alle schwarz zu sehen.
Für die Akten habe ich jetzt mal vermerkt das Motten ganz offensichtlich nicht die hellsten Insekten sind, die um die Kerze schwirren.xD
Diâ, mit dem vereinten Mut von Zwerg UND Rabe kämpfend kann nicht viel ausrichten, die Gegner sind doch zu übermächtig. Was habe ich beim lesen mit gefiebert- und vor allem –gelitten.
Von wegen Adler hätten Adleraugen. Das es sich dabei um ein Gerücht handelt ist jetzt erwiesen, wie zum Geier soll ein Rabe jemals die Könige der Lüfte einholen können.

Der Schlusssatz, Diâ würde Thorin bis in den Tod folgen, ist zwar ergreifend und spricht für ihre tiefe Liebe zu dem Zwerg, bereitet mir aber ziemlich Sorge für die Zukunft.

War ein ausgesprochen spannendes Kapitel, das zu lesen ich sehr genossen habe.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 18.08.2020 | 16:06 Uhr
Hallo meine liebe fairness!

Tja, Augen auf bei der Zwergensuche, nicht wahr? :D Das war aber auch eine Mammutaufgabe, die Diâ auf den Flügeln lastete. Mittelerde ist ja nunmal ein wenig größer als der Kleiderschrank, in dem ein gewisser Schauspieler hockt, um Hörbücher aufzunehmen. Aber sie lässt sich dennoch nicht davon abhalten und wohin die lange Trennung von Thorin führt, merkt man ja an ihren Gedanken. Das geht auf Dauer offenbar nicht gut. Und für Thorin auch nicht, bedenkt man die Lage, in der er sich befindet, als Diâ ihn endlich einholt. Über Gandalfs Machenschaften reden wir an dieser Stelle lieber nicht...

Ach, mein guter Lindir...wenn er doch so an Tieren hängt und einen besonderen Draht zu einer gewissen Rabendame hat, warum ihr nicht aus der Ferne beistehen? Schließlich sagte er doch, er würde ihr helfen, so gut es eben ging. Offenbar hat er sein Wort hier gehalten und Diâ ein wenig aus ihrer Verzweiflung ziehen können. Also, ich mag Lindir immer mehr! :D
Die Motte schien wirklich nicht die cleverste, aber um ihren Auftrag zu erfüllen, hat's offenbar gereicht. Und so ein kleiner Hoffnungsschimmer und ein Hinweis darauf, dass Diâ ihr Ziel fast erreicht hat, war doch ganz gut.
Die Adler haben sicher gute Augen, aber was interessiert sie das Geschrei eines Raben? Nun darf Diâ ihrem Thorin wieder hinterherjagen, ihr bleibt echt nichts erspart. Und ob das Wiedersehen so freudig ausfällt, wie sie es sich erhofft, bleibt ebenso abzuwarten. Thorin schien nicht sonderlich begeistert von ihrer Anweisenheit.

Natürlich würde sie Thorin auch in den Tod folgen, auch für ihn sterben. Sie hat schließlich gerade erst versucht, Orks und Warge von ihm fernzuhalten, und hätte ihr Leben für seins gegeben. Nun, zum Glück war das nicht notwendig, um den Zwergenkönig zu retten! Aber das Abenteuer ist ja noch nicht zu Ende... Wer weiß, was der komische Waldelb anstellt, was sie in der Seestadt alles aufschnappt, ob sie Smaug erneut begegnet, was das Gold für eine Rolle spielt und wie die Schlacht um den Berg letztlich für alle ausgeht.

Liebe Grüße
Alex
16.08.2020 | 08:51 Uhr
Guten Morgen!!
Endlich komm ich mal dazu,deine wirklich fesselnde Geschichte zu lesen!

Die Story gefällt mir sehr gut. Thorin ist genau so,wie ich ihn mir vorstelle. Die Idee mit der als Rabe wiedergeborenen großen Liebe des Zwergenkönigs ist absolut außergewöhnlich.
Die Romantikerin in mir war ja beinahe etwas enttäuscht, dass Dia sich wieder in einen Raben "verwandelt" hat :-)

Bin sehr gespannt wie es weitergeht und freue mich,wieder von dir zu lesen.
Liebe Grüße
Hopfenbraut

Antwort von Alex B am 16.08.2020 | 10:16 Uhr
Guten Morgen!

Danke für deine Review und die lieben Worte, da schwillt die stolze Zwergenbrust doch vor lauter Schmeichelei. ;)
Ja, ich fand's auch schade, aber was sein muss, muss eben sein. Es gibt sicher noch die ein oder andere Szene, in der ich dein Romantiker-Herz erreichen kann. Schließlich waren Thorin und die Rabendame schon eng verbunden bevor sie wussten, dass sie sich eigentlich schon viel länger kennen und wer besagter Rabe tatsächlich ist. Das wird sicher noch für ein wenig Verwirrung und Skepsis sorgen, wie ich die abergläubischen und murrenden Zwerge kennen. Und wer weiß, in wem sie noch einen Freund findet, wenn sie sich schon mit einem Elb anfreunden kann...

Ich hoffe, ich werde deinen Erwartungen in den nächsten Kapiteln (die ich allerdings noch schreiben muss) gerecht.
Liebe Grüße
Alex
15.08.2020 | 17:15 Uhr
Hey,
Au Backe! Die Suche, Verzweiflung, Lindirs Hilfe (wie cool, wo muss man sich nochmals anstellen für einen Telepathie-Elb anstellen? :D), dann die Motte (die ist ja süss gelungen), und ein recht schrecklicher Kampf. Es muss grausam sein, alles zu sehen und als Rabe kaum etwas unternehmen zu können. Die Ablenukungsmanöver waren richtig tapfer von ihr!
Und dann kommen wirklich die Adler, und weg sind sie auch schon wieder... Wie gefunden, so entschwunden. Hoffentlich kann sie die Gemeinschaft einholen! Sie wurde doch auch noch verletzt während des Kampfes? Und dann auch noch den Eichenschild heben wollen... Du liebes bisschen. Thorin sollte sie wirklich mehr würdigen (auch wenn er vermutlich einfach Angst hat um sie). Der Schluss ist aber schon sehr aussagekräftig... und nachdem was Elrond gesagt hat, endet mit Thorins Leben auch Amralimes.... Das weiss Thorin doch... Es bleibt spannend!
LG

Antwort von Alex B am 15.08.2020 | 18:09 Uhr
Hallo Silberschatten!

Ja, da war mal wieder mächtig was los bei Diȃ. Amrâlimê ist ja nur Thorins Kosename für sie und bedeutet "meine Liebe" auf Khuzdul. Man kann ihm also nicht unterstellen, dass er seine ständige Begleiterin nicht schätzt oder zu würdigen weiß. Er hat sie ja schließlich auch geheiratet, auch wenn das manch einer als jugendlichen Leichtsinn ansehen könnte.
Es feut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat und dir der kleine Falter gefallen hat. Ich fand die im Film auch irgendwie immer putzig, die wirkte so unbeschwert und wie ein kleiner Hoffnungsschimmer. Da konnte ich hier natürlich nicht auf sie verzichten, denn Hoffnung hatte unsere Raben-Dame wirklich nötig!
Was Lindir angeht: Der ist mir echt ein bisschen ans Herz gewachsen. Natürlich hilft er seiner Freundin bei der Suche, das hatte er schließlich versprochen. Ich denke, er bekommt auch noch weitere wichtige Auftritte. ;)

Liebe Grüße
Alex
14.08.2020 | 10:31 Uhr
Hey,
Soo, ich habe vor einer Weile die ersten Kapitel gelesen, die Geschichte zu den Favoriten hinzugefügt, und erst gestern dann weiterlesen können. Und so gerne gelesen, dass das definitiv ein Review wert ist;)
Also zuerst mal: Eine richtig coole Idee! Das ist mal was neues in den Weiten des LoTR Fanfiction Universums! Dein Schreibstil, die Hinergründe und zusammenlaufenden Fäden machen deine Geschichte zu einem Lesegenuss. Ich mag, wie du deine Charaktere recht tiefgründig darstellst, sie sich weiterentwickeln, aber selbst treu bleiben! Einmal Rabe, immer Rabe, oder? Man konnte ja schon Thorin auch nachvollziehen, irgendwie, aber ich habe der armen Amralime ihren hübschen fedrigen Rabenkörper zurückgewünscht, als sie da so gelitten hat.
Lindir ist währenddessen zu meiner (zweit)liebsten Figur aufgestiegen! Das war einfach schön zu lesen. Auch die Elster war eine gute Ergänzung, fand ich alles recht gelungen.
Jetzt ist das natürlich ein wenig eine Zwickmühle, ich bewundere Lindir für seine Geduld und Verschwiegenheit. Was Thorin wohl von den Entwicklungen hält?! Wird er ihr Vorwürfe machen, ihr die Wahrheit erzählen?
Bin gespannt!
Liebe Grüsse, Silberschatten

Antwort von Alex B am 14.08.2020 | 11:54 Uhr
Hallo Silberschatten!

Vielen Dank für deine Review und das viele Lob, das versüßt einem den Tag. :)
Tatsächlich schreibe ich einfach drauf los, habe ab und an in den unmöglichsten Situationen plötzlich Ideen (beim Putzen der Badewanne, beim Blumengießen oder Kochen) und bin dann selbst überrascht, dass sich das irgendwie mit anderen Ideen verknüpfen lässt. So zum Beispiel unser guter Lindir, der mir beim Schreiben auch ans Herz gewachsen ist. Erst war er, wie in der Geschichte auch, einfach nur ein praktischer Nebencharakter, für den ich mir keinen Namen ausdenken musste. Doch dann kam wieder so eine Idee und noch eine und noch eine und plötzlich war Lindir so, wie er hier beschrieben ist. Ich sehne mich doch sehr nach einem Wiedersehen mit ihm und hoffe, dass unser Rabe mit dabei ist. Dass sich so ein Zwergen-fixiertes Federvieh mit einem Spitzohr anfreundet, findet Thorin sicher nicht ganz so lustig, aber wer weiß, wozu das nochmal gut ist... ;)
Nun muss unsere gefiederte Freundin erstmal ihren Zwergenkönig wiederfinden, der irgendwo durch die Wildnis streift. Das allein ist schon ein Abenteuer!

Ich bin leider ein wenig im Verzug was neue Kapitel angeht, doch das nächste ist in Arbeit und wird sicher noch dieses Wochenende den Weg hierher finden.
Liebe Grüße
Alex
02.08.2020 | 09:55 Uhr
Hallo liebe Alex,

Aus der Zweckgemeinschaft Rabe und Elb ist inzwischen mehr geworden, viel mehr. Beide begegnen sich nun auf Augenhöhe. Wer hat jemals von einer derartigen Freundschaft gehört? Sie ist es auf jeden Fall wert niedergeschrieben zu werden. Die beiden harmonieren einfach zusammen. Thorin wird sich vermutlich die Haare raufen, sollte er irgendwann mal davon erfahren, aber das hat er sich selbst zuzuschreiben. Punkt.
Lindir weiß wie er Diâ zu Höchstleistungen anspornen kann, auf eine kleine Provokation geht sie nur zu gerne ein, da schlägt die Zwergin in ihr durch.xD Und die Taktik funktioniert auch. Derartig bei der Ehre genommen, und im Hinblick auf ein baldiges Wiedersehen mit Thorin wächst der Rabe über sich hinaus und schafft es mit der ihm und seiner Spezies (ich lasse mal frei, welche von beiden da durchschlägt), eigenen Sturheit schlussendlich das gesteckte Ziel zu erreichen.

Bunte, glänzende Steine…an dieser Stelle hat sich meine innere Elster/oder mein Drache zu Wort gemeldet und ich sitze hier mit glänzenden Augen und bade entzückt in der Vorstellung von unsäglichen Reichtümern und was man – in diesem Fall Frau – damit alles anstellen könnte.;-)

Ich habe ja die Befürchtung das Thorin, beim Anblick des Raben nicht wirklich in Begeisterungsstürme ausbrechen wird. Hat er doch bestimmt darauf gehofft das Diâ ihre zwergische Gestalt behalten hat, bis er sie eines Tages holen lassen könnte, um da anzuknüpfen, wo sie beide vor langer Zeit auf so schreckliche Weise voneinander getrennt wurden.

Puh, Lindirs letzter Satz zu Diâ hat mich jetzt ganz trübsinnig gemacht. Gerade im Hinblick auf Thorins bevorstehendes Ende.

War ein Klasse Kapitel das Spaß gemacht hat zu lesen, und noch mehr Fragen aufwirft, als beantwortet.
Liebe Grüße
fairness

Antwort von Alex B am 02.08.2020 | 10:31 Uhr
Hallo liebe fairness,

danke für deine Review, ich warte ja schon gespannt auf ein neues Kapitel bei dir, um mich zu revanchieren. :)
Ja, Diâ und Lindir sind ein ungleiches, aber offenbar sehr gutes Gespann, das sich trotz der Unterschiede zwischen ihnen nur allzu gut aufeinander eingelassen hat. Ich muss zugeben, dass mir Lindir doch ein wenig ans Herz gewachsen ist, auch wenn seine Rolle hier nicht sooo gewaltig ist (bisher...wer weiß, was noch kommt). Sicher wird Thorin das nicht gefallen, aber was hat er erwartet? Da Diâ den Elb bereits vor Thorins Abneigung verteidigt hat, war ihm wohl klar, dass für Diâ gesorgt ist und sie nicht vor Einsamkeit eingehen würde. Und sind wir mal ehrlich: Lindir sollte eine Auszeichnung für besondere Verdienste im Sinne der Völkerverständigung und Friedensförderung verliehen werden! :D

Natürlich weiß Lindir, wie er seine neue Freundin zur Weißglut bringt und das letzte Bisschen Kraft aus ihr herauskitzelt. Wäre Diâ nicht regelrecht von Thorin besessen, wäre sie sicher gern in Bruchtal geblieben. Nun, wir werden sehen, ob sie nicht wieder dorthin verschlägt.

Bunte, glänzende Steine! Da sagst du was! Ich dachte mir, dass ein Vogel wohl bessere Flugstunden erteilt als ein Elb. Und eine Elster ist sicher nervig genug, um möglichst schnell voranzukommen und sie wieder loszuwerden. Trotzdem schätzt Diâ die ihr gebotete Hilfe, sie ist ja kein Unrabe/Unzwerg. Hoffen wir, dass sie die Elster wie gewohnt entlohnen kann.
Und was würde diese wohl mit den Klunkerchen anstellen? Und was würde ich damit anstellen? Nun, meinen neuesten Schatz kennst du ja bereits. Und ich liebe ihn! ;)

Die Befürchtung habe ich auch. Thorin hatte sicher einen Hintergedanken, als er sich klammheimlich aus dem Staub machte. Diâ wäre in Bruchtal sicher gewesen, mit der Eroberung Erebors hätte er seine Frau und Königin nach Hause holen können. Wenn es doch nur so einfach wäre, nicht wahr? Nun, zuerst muss Diâ die Zwerge erst einmal wiederfinden. Und was bis dahin alles passieren kann! Hoffen wir, dass sie Thorin nicht im Düsterwald suchen muss...in diesem Dschungel aus wucherndem Unkraut findet sich ja nichtmal ein Rabe zurecht. Und dann das ganze Grünzeug dazu! (So viel zur Völkerverständigung und dem Frieden. Ab und an muss man die Elben schon mal ein bisschen mobben, nicht wahr? :D )

Vielleicht hat Lindir hellseherische Fähigkeiten? Oder ist einfach nur ein Optimist? Oder ein wenig wehmütig und mitleidig? Fragen über Fragen, die im Laufe der Geschichte hoffentlich beantwortet werden.
Ich wünsche dir bis dahin einen schönen Sonntag und eine angenehme Woche.
Liebe Grüße
Alex
26.07.2020 | 10:41 Uhr
Hallo liebe Alex,
nachdem ich die letzten Tage von meiner Muse förmlich erschlagen wurde, nehme ich mir jetzt einfach die Zeit für das längst überfällige Review.

Diâ der Rabe erweist sich als beinahe noch störrischer als Diâ die Zwergin. Einem Elben zu vertrauen heißt für beide Spezies das Äußerste abverlangen. Ich hoffe ja nicht das bei der erneuten Verwandlung in dem vermaledeiten Brunnen etwas schief gelaufen ist. Denn soweit ich weiß haben Raben, auch nicht die vom Erebor Schenkel wie ein Truthahn.... Der arme Lindir hat es wirklich nicht leicht mit dem störrischen Vogel, der wirklich kein Federchen aus dem Kleid fallen würde, wenn sie sich ein bisschen entgegenkommender zeigte. Da sieht man mal wohin ein Zusammenleben mit Thorin führt.xD Gerade Lindir meint es ja wirklich nur gut mit ihr. Bei Galadriel bin ich mir da nicht so sicher. Elben ist grundsätzlich nicht zu trauen und Zauberer, nun, die sind irgendwie ständig bekifft wie Gandalf oder dauerhaft auf dem Pilztrip. Da ist Radagast das Beste Beispiel für. Der kann übrigens froh sein das es in Mittelerde keine Blitzer gibt. Ich möchte nicht wissen wie oft er und seine Mümmelmänner ein Knöllchen am Schlitten hätten.xD
Lindir kennt sich wohl nicht so gut aus. Weder ein Zwerg noch sein zugehöriger Rabe werden jemals geworfen.xD Die arme Diâ ist so unbeholfen wie ein frisch aus dem Ei geschlüpfter Jungvogel, aber ich bin sicher das sie mit dem, den Zwergen eigenen eisernen Willen, Thorin und die Gemeinschaft wieder erreichen wird. Und wenn sie ihren wie ein flugunfähiger Strauß auf beiden Beinen hinterherrennen muss.

Ich bin neugierig wie es weitergeht und freue mich zu erfahren wann Diâ es schafft Thorin zu finden. Denn das sie es tatsächlich fertig bringt steht für mich außer Frage.

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag.
Fairness

Antwort von Alex B am 26.07.2020 | 18:37 Uhr
Hallo liebe fairness,

erneut danke ich dir für dein Feedback, das ich leider (wie vermutlich viele andere auch) sonst selten erhalte.
Tja, Diâ vereint offenbar die Eigenwilligkeit von Zwergen und Raben gleichermaßen. Das kann ja nicht gut gehen! Und der Umgang, den sie pflegt, trägt obendrein dazu bei. Zum Glück lässt Lindir sich davon nicht beeindrucken, und, wie bereits angemerkt, man weiß ja nie, wofür so eine Freundschaft nicht doch mal gut ist. Schließlich muss Diâ erneut das Fliegen lernen, um ihren Thorin wieder einzuholen. Ihre Sturheit ist da sicher vorteilhaft, aber laufen muss sie nun wirklich nicht. Das ist doch eines Rabens unwürdig! :D
Da geben wir ihr lieber ein wenig Zeit, stellen ihr Lindir und eine nervige Elster an die Seite, und hoffen, dass sie Thorin und die anderen findet, ehe ihnen etwas zustößt.

Liebe Grüße
Alex
12.07.2020 | 10:26 Uhr
Hallo liebe Alex,

Es ist nun einmal so, worauf ein Zwerg Hand legt, mag er auch nicht mehr hergeben. Das beweist Thorin Diâ gerade ein weiteres Mal. Aber das er ihr sogar die Decke im Schlaf wegzieht…ts, ts, ts. Wer hätte das gedacht.xD
Rabe oder nicht, das Diâ Thorins Königin ist, gibt es nichts daran zu rütteln. Vielleicht sollte Dwalin Fili in das "Geheimnis" der Beziehung zwischen den beiden einweihen. Dann könnten alle am selben Strang ziehen und mehrere wachsame Augen auf den königlichen Sturkopf werfen. Ich bin davon überzeugt das Dwalin und Diâ sich früher prima verstanden haben.

Die Zwerge sind aufgebrochen. Ich dachte es mir. Vor die Wahl gestellt zwischen Pflichtbewusstsein und eigenem Vorteil, wird Thorin immer die Interessen seines Volkes und damit der Allgemeinheit VOR sein eigenes Wohl und Glück stellen. Diâ in ihrer zwergischen Form wäre nie in der Lage mit den Gefährten mitzuhalten. Thorin weiß, indem er sie in Bruchtal zurückgelassen hat außer Gefahr und muss nicht befürchten sie ein zweites Mal zu verlieren. Ob er davon begeistert sein wird, sollte sie wieder – ohne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit – in Rabengestalt bei ihm auftauchen, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Er mag es so gar nicht wenn es nicht nach seinem Kopf geht.xD

Lindir scheint tatsächlich der einzige Elb mit etwas Humor zu sein und ich hoffe wirklich dass die beiden sich unter freudigen Umständen wiedersehen werden.
Hoffe das bei der Verwandlung nichts schief gehen möge – elbischen Dingen gegenüber bin ich immer etwas misstrauisch und bin äußerst besorgt darüber wie es weitergeht und Galadriels Worte das Diâ an Thorins Seite über den Erebor herrschen wird, beruhigt mich auch nicht wirklich. Gerade wenn ich an das bekannte Ende denke….

Jetzt bin ich natürlich gespannt darauf wie es weitergeht mit meinen Lieblingsraben und – Zwerg.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
Fairness

Antwort von Alex B am 12.07.2020 | 16:16 Uhr
Hallo meine liebe Fairness!

Tja, Zwerge sind nun einmal besitzergreifend. Egal ob es um Klunkerchen, Einmachgläser und ihre Frauen geht. Oder eben die Bettdecke. :D
Dwalin und Diâ...die beiden schätzen einander vielleicht mehr als sie zugegeben hätten, schließlich galt die Sorge beider dem Befinden des künftigen Königs. Und ein paar Dinge teilen sie ja immer noch, vor allem die Empörung über das fehlende Fleisch an Elronds sonst so reich gedeckter Tafel. Spitzohren, tz! Trotzdem ist es Thorins Geschichte, die wird Dwalin sicher nicht ausplaudern (hoffe ich jedenfalls).

Ja, alles zum Wohle des Volkes. Was soll Zwerg auch machen, wenn die ganze Mannschaft zum Aufbruch drängt? Und natürlich wäre Diâ in Bruchtal gut aufgehoben gewesen...und da denke ich mir wieder: Wer weiß, wozu die Freundschaft zu Lindir noch gut ist. Schaden kann sie jedenfalls nicht, jemand muss sich ja um das verwirrte Vogelvieh kümmern, nicht wahr? Auch wenn Thorin vermutlich den ein oder anderen Tobsuchtanfall bekommt, da muss er dann wohl durch, wenn er sie bei den Elben zurücklässt. Und wer weiß, welche Vorteile Lindir mal aus dieser Sache ziehen kann.

Dein Misstrauen gegenüber elbischen Dingen ist berechtigt, bedenkt man die erste Begegnung mit dem Brunnen...aber hoffen wir mal, dass Thorins Reaktion das Schlimmste daran bleibt, dass Diâ sich ihre Rabengestalt zurückwünscht.
Das neue Kapitel wird leider noch ein wenig warten müssen, du kennst ja meine täglichen Herausforderungen. Ich hoffe trotzdem, dass ich spätestens nächstes Wochenende was präsentieren kann und das auch den vorherigen Kapiteln gerecht wird. ;)

Liebe Grüße und einen schönen Rest-Sonntag
Alex
06.07.2020 | 22:03 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Habe ich schon gesagt, was für eine wunderschöne Geschichte das ist? Ja? Dann kann einmal mehr auch nicht schaden. Ich liebe diese Geschichte und würde Dir gern für jedes Kapitel ein weiteres Sternchen geben.
Wenn das Abenteuer nicht erst ganz am Anfang wäre, könnte dieses Kapitel auch ein wunderbares, zu Herzen gehendes Happy End sein. Der Schlusssatz würde lauten: "Sie ließen den Erebor Erebor und Smaug einen schlafenden Drachen sein, kehrten zurück in die Blauen Berge und lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage." Aber das Glück, sich wiedergefunden zu haben, ist leider nur eine Illusion. Das was sein könnte. Es sieht alles so einfach aus. In der Rabenfrau, die Thorin seit mehr als einem halben Zwergenleben begleitet, lebt die Seele seiner Liebsten fort. Und nun hat der Rabe auch deren Gestalt angenommen und ihre Erinnerungen. Nur ist es eben nicht möglich, einfach an das Leben als Zwergin anzuknüpfen. Während sich die Frau sehr genau an ihr Dasein als Rabe erinnert und das Gefühl hat, ihren richtigen Körper, den mit Federn und Schwingen, verloren zu haben, war der Rabe ein Rabe. Und auch wenn es immer die Seele der Schmiedin ist, ist die "neue" Frau nichts anderes als ihr Abbild und nicht mit ihr identisch, denn ihren Körper gibt es nicht mehr. Die "neue" Frau ist der verwandelte Rabe.
Bis zu einem glücklichen Ende werden sie wohl noch etliche Abenteuer bestehen müssen. Dass das aktuelle Glück nur von kurzer Dauer ist, zeigt ja schon das folgenden Kapitel, das ich selbstverständlich schon gelesen habe :-)
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 06.07.2020 | 23:47 Uhr
Hallo liebe Luise!

Es freut mich wirklich, dass dir die Geschichte so gut gefällt. Das geht ja runter wie Öl! :D
Ja, wenn es doch alles nur so einfach wäre, nicht wahr? Da freut man sich für den armen gezeichneten Zwergenkönig und dann will sein Glück wieder mit Federn durch die Gegend fliegen. Deinen Schlusssatz hätte ich, wären die Dinge hier anders verlaufen, tatsächlich einfach geklaut. Der wäre echt schön gewesen, wenn - ja, wenn die Rabendame nicht die Sturheit der Zwergin behalten hätte.
Ob es ein glückliches Ende geben wird, verrate ich natürlich noch nicht, aber Abenteuer, Gefahren und weiterhin misstrauische Mitreisende wird es ganz sicher geben. Und dann gibt es ja auch noch Lindir und die beginnende Freundschaft mit Bilbo. Es bleibt sicher weiterhin spannend (jedenfalls hoffe ich das), geht ab und an ans Herz oder auch die Tränendrüse, gelegentlich bringt es vielleicht auch ein Lachen.

Liebe Grüße
Alex
02.07.2020 | 09:10 Uhr
Hallo liebe Alex,

höchste Zeit das ich von mir hören lasse, du musstest ja lange genug auf meinen Kommentar warten, dabei hat mir das Kapitel doch ausnehmend gut gefallen.

Was hätte es auch genützt wenn Thorin seine Trauer, sein Gefühl des Versagens und die Selbstvorwürfe die er sich seit Diâs Tod macht, mit dem Raben geteilt hätte. Da konnte ihm wirklich niemand bei helfen, und es passt hervorragend zu seinem selbstzerstörerischen Charakter derlei Dinge mit sich selbst auszumachen. Auch wenn mir Diâ in ihrem neuen unwillkommenen Körper leid tut, kann ich Thorin verstehen warum er so gehandelt hat als er ihre zwergische Gestalt in dem vermaledeiten Brunnen sah. Er klammert sich krampfhaft an die gemeinsamen, glücklichen Erinnerungen die er mit ihr hat. Die vermutlich glücklichste Zeit seines Lebens, wenn man sich an Balins Worte erinnert. Das Thorin trotz allem nicht vernünftig und vor allem unüberlegt gehandelt hat wird ihm zwar auch klar, aber dies zu akzeptieren im Angesicht seiner großen Liebe die er wieder im Arm halten darf, ist zweitrangig.

Elrond, der es wieder mal schafft zur falschen Zeit aufzutauchen, hat einen Geistesblitz oder fleißige Geister die für ihn die Bibliothek durchforstet haben, jedenfalls schafft er es ein wenig Licht in das Schlamassel das Thorin angerichtet hat, zu bringen.
Der Ring in Verbindung mit dem Saphir und dem Eheversprechen ist also des Rätsels Lösung. Wunderbar gelöst.
Natürlich hätte ich mir gewünscht das Diâ in ihrer zwergischen Form die Reisegesellschaft begleitet, aber angesichts der Verwirrung die sie damit unter den Jungs – vom Testosteron Überschuss fang ich hier erst gar nicht an – aber als Rabe ist sie schon auch nützlich.xD Auch wenn es Thorin schier das Herz bricht.

Was mir besonders gefällt ist das du, ebenso wie ich, Thorin als besonders gefährlich ansiehst wenn er ruhig wird. Dann kann man davon ausgehen das er bald in die Luft geht.xD
Eigentlich bin ich nicht besonders romantisch veranlagt, aber beim lesen des letzten Abschnitts ist mir doch ein glückseliges seufzen entwichen. Befürchte aber das Schlimmste wenn es vor dem Erebor zur alles entscheidenden Schlacht kommt. Doch, ich bin wirklich besorgt.

Liebe Grüße
fairness

Antwort von Alex B am 02.07.2020 | 12:01 Uhr
Hallo meine Liebe!

Wie immer danke ich dir für deine ausführliche Rückmeldung. Das ist ja beinah, als würde ich das Kapitel nochmal lesen und könnte von dort prompt weiterschreiben. Wenn es mal so einfach wäre mit dem ganzen Kram, den man sonst so um die Ohren hat (wie beispielsweise eine MindMap zur Schulverweigerung zu erstellen...).

Nun, natürlich hätte es ihm seine Liebste nichts wiedergebracht, aber ihm wäre vielleicht ein wenig leichter ums Herz gewesen, wenn er es wenigstens dem Raben anvertraut hätte. Aber, wie du sagst, dann wäre er wohl nicht Thorin. Und ein paar Geheimnisse sollten wir dem armen traumatisierten Zwerg schon lassen. Und wer gibt schon gerne Fehler zu, noch dazu solch gravierende?
Ganz ehrlich? Elrond finde ich selbst sogar langsam nervig mit seinem Geschwafel, aber so sind Elben wohl. Warum denn geradeheraus sagen, was Sache ist, wenn es doch so viel Freude bereitet, alle grübeln zu sehen? :D
Ich denke nicht, dass unsere Zwergin/Rabin Vergnügen an einer Reise zu Fuß hätte. Schon gar nicht mit einem Haufen ungehobelter Zwerge! Stellt sich nur die Frage, wie sie denn wieder in ihren gewohnten Körper kommt. Ob Elrond da wieder eine tolle Lösung hat, die keiner versteht?

Sind wir nicht alle gefährlich, wenn wir ruhig sind? Ich denke da gerade an alles, was jagt. Kein Löwe wird aus der Deckung und rufen "Juhuuuu! Da bin iiiich!" xD Da bleiben wir doch lieber ruhig und gefährlich.
Hach ja, ein bisschen Romantik muss ja auch mal sein. Ich war auch kurzzeitig entzückt, als ich Korrektur gelesen habe (hoffentlich hab ich nicht zu viel übersehen). Und ein bisschen Glück wollte ich den beiden nach so langer Zeit dann doch gönnen, wenn Diâ schon sonst gerade nicht so erfreut über alles ist.
Erinnere mich nicht an die Schlacht! Ich denke ja hin und wieder darüber nach, wie es weitergehen soll (beim Putzen, beim Kochen, beim Abwasch, beim Balkon-gärtnern...). Hol schon mal die Taschentücher raus! Das im Erebor, als Smaug kam, wird dagegen wahrscheinlich ein Witz...

So, genug verraten! Ich widme mich wieder der Arbeit und verbleibe mit einem Zitat aus David Copperfield, das Richard mir gerade vorliest: "Well, Mam....we aaaare...we aaaare progressiiiinnng slowlyyyy." :D
Liebe Grüße
Alex
25.06.2020 | 09:35 Uhr
Hallo liebe Alex,

Rabe und Zwergin sind also doch Eine Person. Je weiter Thorin in der Vergangenheit rührt desto intensiver kommen die Erinnerungen bei der verwandelten Zwergin hervor. Auch wenn sie es noch nicht wahrhaben will, haben beide eine gemeinsame Vergangenheit.
Erinnerungen an schöne, unbeschwerte Zeiten voller lachen, Liebe und Leichtigkeit. Thorin musste sich gewaltig ins Zeug legen um die Dame davon zu überzeugen ihn zu erhören, das sie sich notfalls auch von ihrer Arbeit losreißen kann. Alles hätte so schön sein können, wäre nicht Smaug über den Erebor hereingebrochen.
Wie schön ist es zu lesen das Thorin auch anders kann als ernst, beherrscht und düster. Dieser Einblick in sein Leben vor dem Drachendesaster offenbart einen Zwerg der eigentlich nichts anderes sein möchte als ein Zwerg unter anderen, der ein Weib nehmen kann das Er selbst erwählt hat und frei über seine Zeit verfügen möchte. Ohne Verpflichtungen und Sorgen um den Großvater.

Die Sequenz im Erebor als Diâ vor dem Drachenfeuer zu Thorin flüchten wollte, der Moment als es beiden klar wurde das sie es nicht schaffen wird, Thorins Verzweiflung und Machtlosigkeit sind derartig emotional und realitätsnah dargestellt, das ich mir doch tatsächlich ein Tränchen verdrücken musste. Ich mag ja Romantik und Happy Ends, auch wenn ich zugegebenermaßen auch eine gewisse morbide Freude an Drama und Tragödien habe.

Ich stelle ja immer gerne Vermutungen an, die sich dann meistens als völlig falsch herausstellen. Hier habe ich den Verdacht das der Ring mit dem Raben etwas mit dem Zauber oder Fluch, - oder was auch immer hinter der Verwandlung der Zwergin zu einem Raben stecken mag, - zu tun hat. Er scheint die Zwergin auf ganz besondere Weise mit Thorin zu verbinden. Und hier kommt der elbische Brunnen ins Spiel. Wenn es um Zauberei geht und kryptische Aussagen sind Elben im Allgemeinen die allererste Anlaufstelle.
An dieser Stelle muss ich gestehen das ich überhaupt keine Ahnung habe in welche Richtung diese Geschichte weiter gehen wird und harre gespannt der Dinge. Und ich weiß ja das ich mich wiederhole, - passiert mit zunehmendem Alter gelegentlich, - aber ich finde es schade das man nur ein Sternchen pro Geschichte vergeben kann. Allein für dieses Kapitel würde ich dir schrecklich gerne eine ganzes Säckchen von über dich ausschütten.

Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 25.06.2020 | 14:12 Uhr
Hallo meine liebe fairness! :)

Ob nun ein und dieselbe Person oder nicht, gesund sind diese Erinnerungen wohl kaum. Ob das gut geht?
Aber ja, ich musste Thorin einfach eine unbeschwerte und liebenswerte Seite zuschreiben, der kann ja nicht von Zwergenkindesbeinen an diese wilde Entschlossenheit gehabt haben. Auch, wenn er nach Zwergenansicht mit 24 Jahren ja noch eher ein Kind war...hach ja, die Jugendliebe, nicht wahr? *seufz*
Umso schrecklicher für beide, dass Smaug ihre Träume und heimlichen Pläne vernichtete. Die Szene im Erebor hat mich tatsächlich Zeit gekostet (und eine Menge Zeitlupenaufnahmen vor meinem inneren Auge), in der ich versucht habe, passende Worte zu finden. Nun, das ist mir offenbar gar nicht so schlecht gelungen. :) Vielleicht hast du Recht und der Ring spielt eine gewisse Rolle.

Was die Elben angeht...herrje, manchmal weiß ich auch nicht, ob ich die mag oder nicht. :D Im Film sind sie zu elegant für diese und jede andere Welt, im Buch frage ich mich tatsächlich, was die für Kräuter anbauen und zu sich nehmen. Sitzen singend in den Bäumen und machen sich über jeden lustig, das macht sie nun auch nicht gerade sympathisch.
Aaaaber wir haben ja noch das relativ unbeschriebene Elblein namens Lindir. Vielleicht kann er das Ansehen seines Volkes hier ein wenig retten.

Vielen Dank für deine erneut nur allzu schmeichelhaften Worte, ich gemühe mich um ein baldiges neues Kapitel und hoffe, auch hier eine kleine Überraschung liefern zu können und zu weiteren Spektulationen anzuregen.
Liebe Grüße und bis bald
Alex
18.06.2020 | 22:10 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Eigentlich klingen alle Erklärungsversuche plausibel. Der Rabe ist in diesem Leben nie etwas anderes gewesen als ein Rabe. Nun ist die Frage, ob SIE in einem früheren Leben Thorins Liebste gewesen ist, ihr Dasein dank einer Seelenwanderung als Rabe fortgesetzt hat, ob das Ergebnis des Verwandlungszaubers eine Täuschung ist, ob der Zauber anhält oder nur eine gewisse Zeit wirkt oder ob die Rabenfrau sich mit der Verwandlung arrangiert. Ihr neuer Körper macht ihr momentan nichts als Schwierigkeiten, sie fühlt sich fremd darin und gefangen und vermisst alles, was einen Raben von einem Zwerg oder Menschen unterscheidet. Allerdings liebt sie Thorin. Dass er ihr in ihrer neuen Gestalt, in der sie für ihn das Liebste ist, dass er je verloren hat, eine andere Art von Zuneigung entgegenbringt als einem Vogel, könnte sie allerdings mit ihrer neuen Gestalt aussöhnen. Sie mag nicht sein, was sie momentan darstellt, aber sie könnte diese Rolle im Laufe der Zeit annehmen und irgendwann damit glücklich werden. Vielleicht ist es aber auch ganz anders und sie beginnt sich nach und nach an ein früheres Leben zu erinnern. Dann wäre die Verwandlung kein fauler Zauber sondern das Wasser des Brunnens hätte die verborgene Wahrheit ans Licht gebracht. Was auch immer die Lösung dieses Rätsels ist, tappe ich genauso im Dunkeln wie die Rabenfrau. Nur habe ich Freude daran, zu rätseln und mir Theorien und verschiedene Möglichkeiten auszumalen und dabei vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen :D.
Lindir hat Humor. Ich denke, das trifft auf die meisten Elben zu. Ich stelle mir vor, dass sie einen Hang zu Sarkasmus und schrägen, staubtrockenen Pointen haben. Lindir nimmt sich sogar selbst nicht ganz so ernst und das macht ihn wirklich sympathisch. Uneingeschränkt sympathisch ist auch der gute Balin, der die beiden Grummelzwerge Thorin und Dwalin daran erinnert, dass es in erster Linie nicht darum geht, zu klären, was, wer und ob die junge Frau jetzt eigentlich ist. Balin ist freundlich und kümmert sich. Das schafft Vertrauen und Sicherheit.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Kapitel dieser wunderschönen und geheimnisvollen Geschichte :-)
Bis bald und liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 19.06.2020 | 17:21 Uhr
Hallo liebe Luise,

du rätselst also fleißig mit, um die Frage alle Fragen zu klären: Who the f'ck is Alice?! Nun ja, jedenfalls so ähnlich. :D
Ich denke, irgendwo in deinen vielen Vermutungen hast du die Wahrheut schon gefunden. Mehr verrate ich an dieser Stelle natürlich noch nicht, es soll ja noch ein wenig spannend bleiben.

Lindir ist tatsächlich ein Charakter, der mich langsam irgendwie ans Herz wächst. Ich denke, er wird noch den ein oder anderen Auftritt haben und darf ein wenig mehr aus Elronds Schatten treten. Und wer weiß, wofür man das Spitzohr noch mal braucht. Kann also nicht schaden, sich ein wenig anzufreunden. ;)

Es freut mich echt, dass du immer noch Spaß an der Geschichte hast, und hoffe, bald ein neues Kapitel präsentieren zu können.
Liebe Grüße bis dahin
Alex
18.06.2020 | 10:28 Uhr
Hallo liebe Alex,

Die Verwandlung vom Raben zur Zwergin hätte ja auch nicht ganz so perfekt sein können, die Federchen beispielsweise hätte der Zauber ja berücksichtigen können. Eine gefiederte Zwerin wäre zumindest der Peinlichkeit enthoben völlig nackig neben dem Bett liegend vorgefunden zu werden. Von einem Elben!!! Trotzdem, eins muss man dem Lindir lassen, Anstand hat er. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Zwerg nicht zumindest mal einen Blick riskiert hätte. Das fluchen, schimpfen und murren nicht nur über Elben im allgemeinen und hier über Lindir im Besonderen, identifiziert die Rabin zweifelsfrei als Zwergin. Sie hat es aber momentan auch nicht einfach, eingezwängt in einen fremden, viel zu plumpen und ungelenken Körper der nach der kleinsten, ungewohnten Anstrengung auch noch riecht – und das nicht eben nach einer Blumenwiese im Frühling – wäre eigentlich schon genug. Reicht aber nicht, sie muss sich auch noch mit denselben Gefühlen kämpfen die sie auch als Rabe für Thorin empfindet.
Es ist so typisch für Thorin nicht über seine Gefühle zu reden, den Gedanken an die Zwergin die er im Drachenfeuer verloren hat nicht einmal mit seinem Raben zu teilen. Auch wenn ich seine Beweggründe verstehe nachdem er ihr Antlitz in Elronds vermaledeiten Brunnen hinter dem Raben gesehen hat, halte ich das was er getan hat noch immer für einen großen Fehler. Hervorgerufen durch Schuldgefühle und dem Wunsch gutzumachen was er damals scheinbar versäumt hat. Und seiner Sehnsucht nach der Frau die ihm alles bedeutete und die er jetzt wieder vor sich zu haben hofft.
Ein Hoch auf Balin, der es auch in den vertracktesten Situationen schafft einen kühlen Kopf zu wahren und es gleichzeitig mit Thorins und Dwalins Struschädeln aufnimmt. Ich bin wirklich besorgt darüber was Thorin da für Kräfte freigesetzt hat und ob die Tatsache das sich die ZwergenRabin nicht mehr an ihr früheres Leben im Erebor UND mit ihn erinnern kann, nicht vorzeitig in die Drachenkrankheit treiben wird.
Ich freue mich darauf wie es weitergeht mit meiner Lieblingsrabin, wünsche dir noch einen schönen Tag und
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 18.06.2020 | 20:24 Uhr
Hallo mein Liebe!

Natürlich hätte sie die ein oder andere Feder behalten können, aber dann hätte Lindir nur einen halb so anständigen Eindruck hinterlassen können. Wer weiß, wohin dieser (wenn auf zaghaft) freundliche Kontakt zwischen den beiden noch hinführt. Ich kenne jedenfalls ein paar Zwerge, die das nicht sonderlich begrüßen würden... :D
Sind wir man ehrlich, was wäre aus dem Rabengemüt über die vielen Jahren geworden, wenn sie sich an alles hätte erinnern können? Wie grausam für sie und Thorin, der ohnehin schon leidet...

Da müssen wir doch zusehen, endlich ein paar Antworten und einen Weg zurück in die richtige Gestalt zu finden. Wer weiß, was das wieder anrichtet.
Ich hoffe, du kannst am Wochenende mit einem neuen Kapitel rechnen (das böse real life eben...) und unsere lustige, wenn auch gern mürrische Runde weiter begleiten.
Liebe Grüße
Alex
08.06.2020 | 22:42 Uhr
Hallo liebe Alex :)
Ich habe mich nicht zu früh gefreut, als ich Deine wunderbare Geschichte entdeckt habe :-). Sie gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsgeschichten und ist so schön geschrieben, dass ich gar nicht aufhören mag zu lesen.
Thorin und sein Rabe haben ein halbes Leben miteinander recht zufrieden und in Harmonie verbracht. Ein paar wenige Tage in Bruchtal stellen alles auf den Kopf und alles infrage. Thorin ist sich darüber im Klaren, dass er sich am Ziel der Reise nicht nur dem Drachen und seinen bitteren Erinnerungen sondern auch seinen eigenen Dämonen stellen muss. Er sieht keinen anderen Weg, als alles zu riskieren. Auch seinen Verstand. Das Elrond Gandalf darauf hinweist und dass der Elb nicht nur Thorin sondern auch seinen Raben durchschaut, macht ihn für den Zwerg nicht sympathischer. Und was für Thorin gewiss und verlässlich war, ist es auf einmal nicht mehr. Nicht einmal der Rabe ist wirklich ein Rabe. SIE ist klug und kann sprechen. Diese Entdeckung hätte ihr und ihrem Zwerg eigentlich schon genügt. Nun haben ihre Seele und ihr Geist den Körper einer Zwergin bekommen, den sie früher einmal bewohnt haben, an den sie sich nicht erinnern und der sich fremd und falsch anfühlt. Ich denke, die Rabenfrau wird sich damit abfinden, allein, damit ihr Zwerg glücklich ist. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob sich die Verwandlung nicht als Illusion herausstellt. Vielleicht braucht es aber auch ein bisschen Zeit, damit die Erinnerung zurückkommt. Vielleicht war das Leben als Rabe auch nur eine Zwischenlösung.
Sehr gut gefallen mir auch Bilbo, der sich mehr darum bemüht, sich mit dem Raben anzufreunden, als einer der anderen Zwerge, und Lindir. Es ist schön für ihn, dass er in dieser Geschichte Humor haben darf.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht :-)
Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!
Luise

Antwort von Alex B am 09.06.2020 | 10:58 Uhr
Hallo liebe Luise! :)

Vielen Dank für deine lieben Wort, es freut mich echt, dass die Geschichte Anklang findet.
Wer hätte gedacht, dass ein verstecktes Elbendomizil mitten im Nirgendwo so viel Chaos im Leben unseres Zwergenkönigs anrichten kann? Da entdeckt er womöglich selbst ganz neue Seiten an sich. Ob die Raben- bzw. Zwergendame diese Verwandlung einfach so hinnimmt...na, ich weiß ja nicht. Sie hat schließlich auch ihren Stolz und ihren eigenen Kopf.
Was Bilbo angeht: Wie könnte man sich besser Thorins Gunst ergaunern, als wenn man sich mit seinem Federvieh anfreundet? ;) Und wir können den Hobbit ja nicht einfach vergessen!
Ich finde ja, dass Lindir und Dwalin ein super Gespann abgeben würden, wenn sie nicht so eine Abneigung gegeneinder hätten. Der eine meckert über die Mengen an Wein, die die Zwerge saufen...der andere darüber, dass die Elben kein Fleisch essen. Aber trotzdem mag man sie irgendwie. Ich dachte, Lindir könnte auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit ertragen (wenn doch am Set des Films kaum einer wusste, wer Lindir überhaupt sein soll! :D ).
Vielleicht finden wir ja noch heraus, was es mit diesem Zauber auf sich hat und wie weit die Dame, ob Rabe oder Zwergin, tatsächlich bereit ist, für ihren Thorin zu gehen. Und umgekehrt, bedenken wir seine Aussage, nicht einmal ihretwegen auf dem Weg zum Erebor anzuhalten...

Liebe Grüße und bis bald!
Alex
07.06.2020 | 11:19 Uhr
Hallo liebe Alex,

es ist immer wieder schön zu lesen wie Thorin aus sich herausgeht, wenn er in Gesellschaft der Rabendame ist. Beinahe so als wäre er wirklich nichts anderes als ein einfacher Zwerg der sein Leben, ohne die Last die aufgrund seiner Abstammung auf ihm liegt, führen kann. Da kann er lachen, Scherze machen und hat Humor. So lange bis die Düsternis die über ihm liegt wieder die Oberhand gewinnt.

Eigenartigerweise hatte ich mir immer gedacht das Thorin eine Zwergin hatte, die er zu gegebener Zeit zu ehelichen gedachte und die in Smaugs Feuer ums Leben kam. Das gibt seiner Besessenheit, den einsamen Berg zurück erobern zu wollen eine Tiefe die weit über alle anderen Beweggründe anzusiedeln ist.
Wie fürchterlich muss er all die Jahre unter dem Verlust seiner Liebsten gelitten haben. Mit dem Gefühl versagt, sie allein gelassen zu haben.

So tief ist der Wunsch sie wieder an seiner Seite zu haben, dass er erst handelt und dann nachdenkt?! Ob es eine gute Idee war die Rabin in die verloren geglaubte Zwergin zu verwandeln, wird sich zeigen. Der Zauber der hinter diesen Verwandlungen steckt ist besorgniserregend. Elrond ist auf jeden Fall äußerst besorgt darüber. Ich schließe mich ihm an.

Das war wieder ein grandioses Kapitel. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt das deine Geschichte eine meiner Liebsten hier auf ff. ist? Und ich es bedauere das man nur ein Sternchen vergeben kann.

Ich bin gespannt und neugierig wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 07.06.2020 | 11:55 Uhr
Hallo liebe fairness,

hab vielen Dank für deine lieben Worte, ich fühle mich geschmeichelt und gebauchpinselt. :)

Ich habe auch öfter gefragt, ob es da nicht eine verlorene Liebe gab. Da Tolkien dazu nichts sagt (außer, dass Zwergenfrauen etwa ein Drittel der Zwergenbevölkerung ausmachten und viele gar nicht heirateten), habe ich mir die Freiheit genommen, eine zu erschaffen. Mal sehen, wo das alles hinführt und warum Elrond kurzzeitig Schnappatmung bekam. Normal ist das sicher nicht, nicht einmal für Mittelerde!
Was wohl die anderen Zwerge sagen werde, wenn statt eines Vogels plötzlich eine Zwergin an Thorins Seite ist? Das kann gar nicht gut gehen, wenn wir mal ehrlich sind...
Nun, wir werden es sehen, sobald es weitergeht. ;)

Liebe Grüße
Alex
31.05.2020 | 11:20 Uhr
Hallo liebe Alex,

Bruchtal hat im Gegensatz zum Erebor unbestreitbare Vorteile. Der feuerspeiende Drache ist als Pendant zu den Elben zu sehen. Ein Pferdefuß gibt es halt immer und überall.xD Thorin indes würde sich wohl eher die Axt vor den Schädel hauen als das er freiwillig zugibt das es ihm in Bruchtal gefällt.
Das Plauderstündchen mit Bilbo ist absolut gelungen. Freundschaft geht auch bei Raben durch den Magen und ein gemeinsam verzehrter Apfel ist schon mal ein guter Anfang. Das ist jetzt interessant; Bilbo versteht den Flattermann?! Auch wenn er sich nie im Leben vorstellen kann das er gerade eine Unterhaltung mit einem von Carcs Raben führt. Da scheint sich so etwas wie ein Freundschaft anzubahnen.
Thorin ist ein Zwerg. Und die sind bekanntermaßen ein wenig rachsüchtig und verraten wurde er in seinem Leben auch schon. Ich stelle mir gerade vor wie Thorin reagieren würde, wenn seinem Raben auch nur ein Federchen gekrümmt wird. Da bin ich jetzt schon gespannt was passiert wenn die Reisegesellschaft auf Thranduil trifft. Das könnte lustig werden. Der Rabe tickt wie sein Herrchen, Elronds Angebot in Bruchtal zu bleiben, mag gut gemeint sein – ob da nicht noch mehr dahinter steckt als das er zugibt – ist aber für einen treuen Gefährten undenkbar. Immerhin verdankt sie Thorin ihr Leben. Die Aussprache zwischen den beiden war vom allerfeinsten und mir gefällt wie du Thorin darstellst. Seine Sicht und Denkweise, seine innere Zerissenheit und die Tatsache dass er sich nicht in Frieden von Dis getrennt hat, bereitet mir zusehends Sorgen.
Ich habe mich oft gefragt wie sie das wohl verkraften konnte, auf einen Schlag Bruder und Söhne zu verlieren.

Ein mürrischer, weil hungriger Dwalin ist nicht lustig. Zwerge im allgemeinen und er im Besonderen sind Fleischesser, auf Dauer nur von Grünzeug ernährt zu werden machen einen Zwerg schlapp und zunehmend gereizt. Ein unhaltbarer Zustand.xD

Wieder einmal bin ich begeistert von dieser Geschichte, der Idee dahinter und deinem Scheibstil.

Ich wünsche dir ein schönes Pfingstwochenende
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 31.05.2020 | 13:29 Uhr
Hallo meine liebe fairness.

ob man die Elben mit einem Drachen gleichsetzen kann, weiß ich ja nicht. Ist das nicht eine Beleidigung für den Drachen? :D Aber Bruchtal ist durchaus ein magischer Ort, da kann man sich wohl tatsächlich nur wohl fühlen, ob man es nun zugeben mag oder nicht.
Über die Beziehung zwischen Bilbo und dem Federvieh gibt es demnächst ein mehr zu berichten. Wer weiß, vielleicht unterhalten sie sich auch tatsächlich bald mehr im Dialog als dass Bilbo glaubt, Selbstgespräche zu führen. Das muss den armen Hobbit reichlich verwirrt haben, plötzlich jemanden sprechen zu hören. Ein Glück, dass er nicht so elegant umgekippt ist wie bei der Sichtung des Vertrags in Beutelsend. xD

Unser guter Thorin musste wahrlich bereits genug erleiden, nun findet er auch noch heraus, dass dein treuester Begleiter ihn über Jahrzehnte, ja gar über ein Jahrhundert nicht über sein Wesen und seine Sprachfertigkeiten aufgeklärt hat. In der Tat ganz schön bitter. Aber kann man denn einem so guten Freund lange grollen, wenn er so ein schlechtes Gewissen zeigt? ;)
An Thranduil darf ich gar nicht denken, hoffentlich bekomme ich den auch so unausstehlich und doch unwiderstehlich hin wie Lee Pace in den Filmen. Und hoffentlich bleibt die Raben-Dame in einem Stück!
Mit Dís möchte ich auch nicht tauschen, über ihren Verbleib ist ja auch nichts bekannt...

Dwalin dem angeblichen Hungertode nahe, da muss man sich prompt in Sicherheit bringen, will man nicht selbst als Speise enden! :D Ich frage mich immer noch, wo die Zwerge die Würstchen herhatten, die dem Tisch unter Bombur zum Verhängnis wurden...

Ich danke dir für deine wie immer liebe und motivierende Rückmeldung, die Reise geht bald weiter.
Dir ebenso ein schönes Wochenende und schöne Feiertage!
Liebe Grüße
Alex
29.05.2020 | 09:09 Uhr
Hallo liebe Alex,

Thorin und sein Rabe – heißen weibliche Raben Hennen? das sollte ich eigentlich, rein von Berufs wegen wissen, oder? – sind mehr als Freunde, da steckt mehr dahinter, ob es mit Magie zu tun hat, sein mal dahingestellt. Die beiden sind beinahe eine Symbiose eingegangen. (Bei Zwergen muss ich immer an Hamster denken, dieselben Charaktereigenschaften – meistens übellaunig, stur, bissig eigenbrötlerisch und mit einem fatalen Hang zum hamstern, egal ob Gold, Edelsteine oder Sämereien)
Thorin ist als König doch ziemlich allein, vertraut nichts und niemandem, öffnet sich nur seinem Raben und schafft es nur in seiner Gegenwart aus seiner selbstgewählten Isolation herauszukommen.
Was Elrond wohl für Nachforschungen anstellen muss? Zur Abwechslung könnte ja mal jemand klare Kante reden und raus lassen was es mit dem Flattermann auf sich hat. Und vor was oder wem wird Thorin gewarnt?
Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Kapitel und wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Alex B am 29.05.2020 | 11:09 Uhr
Hallo meine Liebe!

Freundschaft ist bei Thorin und der Raben-Dame (egal ob Henne oder nicht) wahrlich untertrieben. Mir fällt dazu spontan "Still a better love story than Twilight" ein. :D
Aber ja, so ein Leben als Regent (ohne Königreich, aber wen kümmert's?) ist schon nicht einfach und sicher auch nicht sehr von engen sozialen Kontakten geprägt. Wer weiß schon, wer einen nicht doch vom Thron stoßen will? Da ist es doch gut, dass wenigstens unser Zwergenkönig einen Vertrauten hat, auf den er sich verlassen kann.

Was Elrond und seine Nachforschungen angeht...wer will schon wissen, was in dem uralten Hirn eines Elben vor sich geht? Und seit wann sprechen die denn wirklich aus, was sie meinen? Wer weiß, ob die ausgesprochene Warnung wirklich als solche ankommt oder nur als blumiges Gerede...
Ein wenig mehr Licht bringt das nächste Kapitel, für das ich hoffentlich schnell wieder mehr Zeit finde, so dass ich hier keinen weiter unnötig auf die Folter spannen muss!
Bis dahin alles Gute und dir ebenso ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Alex