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Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
16.05.2020 | 18:48 Uhr
Hello :)

"Manche verwechseln alleine sein mit einsam sein", ist ein sehr schöner Satz, mit dem ich mich identifizieren kann. Denn das eine muss nicht automatisch das andere bedeuten. Das ist ein Irrtum, dem viele Menschen unterliegen. Wie auch bei dir, zählt neben dem Lesen oder dem Schreiben, auch das Serien schauen hobbytechnisch bei mir eine große Rolle. Ich bin eine bekennende Stubenhockerin, lebe sehr minimalistisch und überschaubar und stehe auch dazu. Deshalb hat mich Corona auch nicht allzu sehr beeinträchtigt. Wie du es so schön formuliert hast, gibt es immer was zu tun und wer nicht gerne/oft zu Hause ist, hat einfach kein eigenes schönes Heim, in das er gerne zurückkehren möchte. So einfach ist das :)

Liebe Grüße,
Fynnja
10.05.2020 | 10:37 Uhr
Hello,

Was das Thema Freundschaften angeht, war es für mich auch immer ein schwieriges und heikles Thema. Ich hätte in der Kindheit/Teenagerphase immer sehr gerne viele Freunde gehabt, aber schlussendlich kam es so wie es kommen musste. Auch ich gehörte nie zu den "coolen Kids" und war viel mehr Außenseiterin statt beliebt. Früher habe ich sehr darunter gelitten, weil ich die Schuld bei mir gesucht habe, aber das hat sich (je älter und reifer ich wurde) gelegt. Mittlerweile sage ich mir selbst (auch wenn das jetzt leicht arrogant und überheblich wirkt), dass die Menschen mit denen ich befreundet bin es als Privileg sehen können, wenn sie zu meinem Freundeskreis gehören. Zwar nur eine handvoll, aber immerhin :) Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die anderen Menschen schnell nervös werden, wenn sie dich nicht zuordnen können. Deshalb machen sie es sich auch leicht und wollen gar nicht hinter die Fassade blicken. Und seien wir mal ganz ehrlich: Solche oberflächlichen Menschen brauchen wir in unserem Leben auch nicht und können uns gestohlen bleiben!

Liebe Grüße,
Fynnja

Antwort von PumkinPrincess am 16.05.2020 | 10:30 Uhr
Hi Finnja.

Ich weiß absolut was du meinst.
Es klingt überheblich aber nur weil man uns nicht versteht. Wer meine Freundschaft nicht will, kann mir tatsächlich gestohlen bleiben.
Aber diese Einsicht kam auch erst mit Alter und Reife.
Es ist eigentlich wirklich schade. Ich kenne auch viele, die sich nervös machen lassen weil ich `anders`bin aber inzwischen kann ich damit leben.
Mein liebster Hashtag ist `Normal people scares me` :-D
Langweilig und normal sein kann ja jeder.

Grüße
Sarah
09.05.2020 | 20:51 Uhr
Hallo,

ich mag die wenigen Freunde, die ich habe, sehr. Ich zähle nur drei Personen wirklich als meine Freunde, zwei davon sind meine Kindheitsfreunde und die andere meine Großcousine, die weit von uns entfernt wohnt.
Bei ihnen habe ich immer das Gefühl ich zu sein und auch von meinen Interessen zu erzählen - wobei ich jeder Freundin etwas anderes anvertraue. Das ist für mich nicht selbstverständlich, da ich ein sehr privater Mensch bin. (Auch, wenn man nicht viel gerade merkt...)

Ich hatte immer Angst meine Freunde, Beziehungen usw. zu verlieren, doch mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm. Mein Denken hat sich einfach geändert. Manchmal verändert man sich einfach und die Art von "Beziehung", die man führt. Ich möchte niemanden auf die Füße treten mit dieser Aussage, aber für mich ist es mittlerweile in Ordnung. Freundschaften oder andere Beziehungen müssen nicht bis ans Ende des Lebens gehen - auch, wenn ich den Gedanken nach wie vor "schön" finde. Meine Großmutter und ihre beste Freundin sind schon seit mehr als vierzig Jahren befreundet. Ich bewundere das einfach.
Für mich gilt: Es gibt Personen, die ich UNBEDINGT in meinem Leben sowie um mich herum haben möchte und Personen, die ich eben nicht "brauche".
Laut meinen alten Grundschul-Zeugnissen war ich wohl beliebt in der Klasse, was ich ehrlich gesagt so gar nicht in Erinnerung habe. Ich war damals viel schüchterner, als ich es heute bin - und auch sehr zurückhaltend.
In der Realschule hat sich das nicht viel geändert. Klar, ich wollte von jeden gemocht werden und es jeden Recht machen *hust* so viel hat sich da auch nicht geändert *hust*, aber wirklich "beliebt" wollte ich nie sein - und ich war es auch nicht. Ich glaube, das wäre mir zu anstrengend gewesen. XD
Mit meinen alten Klassenkameraden bin ich nicht wirklich im Kontakt - meine oben erwähnten Kindheitsfreunde ausgenommen. Traurig bin ich darüber ehrlich gesagt auch nicht. Klar, wenn ich alte MitschülerInnen treffe, die ich damals mochte, nehme ich mir gerne die Zeit, um mit ihnen zu plaudern. Aber sonst....
Ich hatte übrigens auch immer Probleme damit, meinen Platz zu finden - damit habe ich manchmal immer noch Schwierigkeiten.

Vielen Dank für den Einblick in deine Gedanken und Erfahrungen. Ich finde es nach wie vor interessant zu lesen, wie es dir als Introvertierte Person geht. :)

Schönen Abend noch,

Akay

Antwort von PumkinPrincess am 16.05.2020 | 10:35 Uhr
Hey.

Danke für deinen Einblick.
Ich `freue`mich, dass ich nicht die Einzige bin die so denkt.
Früher habe ich wirklich geglaubt, dass etwas mit mir nicht stimmt.

Ich bin eigentlich auch ein privater Mensch (merkt man hier auch nicht so) aber wie mein Papa mal so schön sagte; ich würde mich beim Schreiben besser ausdrücken können. Und er hatte recht.
Ich teile gern meine Erfahrungen und wenn ich damit nur eine einzige Person erreichen würde, der das Lesen gut tut dann wäre ich zufrieden.

LG Sarah
06.05.2020 | 06:31 Uhr
Guten Morgen,

ich gehe neben unserem Büro-Telefon noch an das Telefon für die Anwälte heran. Da ich beim letzeren fachlich überhaupt nicht drinstecke, bin ich froh, wenn ich einigermaßen die Anrufe den jeweiligen Anwälten zuordnen kann. Vor allem machen mich die Anrufe nervös und manchmal verstehe ich die Anrufer auch überhaupt nicht. Davon mal abgesehen, dass Anrufe mich generell aus der Arbeit herausreißen.

Seitdem ich im Büro arbeite, habe ich keine Angst mehr den Hörer zu greifen und Leute anzurufen, gerne tue ich es trotz allem immer noch nicht. Ich bin froh, wenn ich eine Mail versenden kann. Nach allem kann ich mich schriftlich besser ausdrücken und auch darüber nachdenken, was ich schreibe.
Privat telefoniere ich nur mit Familie und Freunden. Wobei ich sagen muss, dass ich auch nicht unbedingt gerne WhatsApp Nachrichten versende. Da mir meist aber nichts anderes übrig bleibt, um mit Verwandten in Kontakt zu bleiben, mache ich das wohl oder übel mit. Anrufen tue ich von alleine aus im seltensten Fall.

Liebe Grüße,

Akay

Antwort von PumkinPrincess am 09.05.2020 | 09:39 Uhr
Hallo Akay.

Puh, an ein Anwalttelefon zu gehen stelle ich mir genauso streßig vor, wie wenn ich das Zollamt am Telefon habe. Schweißausbrüche vorprogrammiert..
Ich verschicken auch lieber Mails weil ich auch gut nachvollziehen kann was du geschrieben hast; schrifltich kann ich mich auch viel bessser ausdrücken. Nicht zuletzt weil ich erst noch in Ruhe darüber nachdenken kann was genau ich schreibe.

LG Sarah
02.05.2020 | 18:54 Uhr
Hallo Sarah,

Ich kann mich auch in Kapitel 2 sehr gut mit dir identifizieren. Auch für mich ist es der blanke Horror, wenn ich mit Fremden telefonieren muss. Die absolute Ausnahme ist bei mir auch der engste Familienkreis. Auch ganz fürchterlich empfinde ich es, telefonisch Arzttermine auszumachen. Da wird vorab ein Spickzettel geschrieben, sodass ich den Text nur noch ablesen muss. WhatsApp unter Kollegen ist auch ein Segen, sodass nur hin und her getextet werden muss.

Liebe Grüße,
Fynnja

Antwort von PumkinPrincess am 09.05.2020 | 09:44 Uhr
Hallo Fynnja.

Arzttermine..ja, das ist auch immer so eine Sache. Zwar mache ich mir vorher keine Notizen aber ich überlege schon zehn Minuten vorher was ich sagen soll und stehe immer schrecklich unter Strom.
Was, wenn ich etwas gefragt werde worauf ich mir keine Antwort im Kopf zurecht gelegt habe? Was, wenn ich die Arzthelferin akustisch nicht verstehe und nochmal nachhaken muss?
Ich mache mir einfach immer viel zu viele Gedanken..

LG Sarah
27.04.2020 | 18:46 Uhr
Hallo Sarah (ich hoffe es ist okay, wenn ich dich mit dem Vornamen anrede),

ich kann dir in fast allen Punkten zustimmen, außer dem, dass ich nicht viele Freunde wünsche, nur welche, die einige meiner Interessen teilen. XD Wäre schön, wenn ich mit jemanden über Kunst und das Schreiben reden könnte. Momentan fehlt mir das ein bisschen in meinem "Freundeskreis" *hust* das aus zwei Freunden besteht und meiner Groß-Cousine, die 400+ km entfernt wohnt *hust*.
Ich bin übrigens auch nicht besonders gut darin Kontakt zu halten, auch, wenn ich es versuche. Manchmal fühle ich mich wie ein Einhorn.

Ich persönlich habe auch kein Problem damit, dass ich introvertiert bin - jedenfalls mittlerweile. Nach und nach lerne ich immer mehr über mich und das ich nicht "komisch" bin, nur, weil ich gerne zu Hause Zeit verbringe. Laute und überfüllte Orte sind mir ein Graus. Da bevorzuge ich mein Bett, mein Laptop und ein paar Süßigkeiten zur Hand viel lieber. ;)

Ich freue mich auf die kleine Reise und deine ganz persönlichen Einblicke.

Liebe Grüße,
Akay

PS: Ich hasse Telefonate. Meist bin ich froh, wenn ich eine Mail schreiben kann. Ich habe kein Problem damit Leute anzurufen, aber meist habe ich einfach... keine Lust zum Telefonieren. :D

Antwort von PumkinPrincess am 30.04.2020 | 19:31 Uhr
Hi und danke für deine Review.

Wir sind nicht allein :-D
Habe heute an den ‚Blog‘ denken müssen, als ich ein Telefonat annehmen musste, auf welches ich gern verzichtet hätte. Aber dazu am Samstag mehr :)

Lg Sarah
25.04.2020 | 19:54 Uhr
Hallo Sarah,

Mich hast du für diese Kategorie fix abonniert. In so gut wie allen Punkten empfinde ich gleich. Zwar geben mir die anderen Menschen ab und an auch das Gefühl eine Kuriosität zu sein, aber eigentlich mag ich mich auch so wie ich bin :)

Liebe Grüße,
Die introvertierte Fynnja

Antwort von PumkinPrincess am 25.04.2020 | 20:26 Uhr
Huhu.

Ich bin nicht allein, ich wusste es :-D
Freut mich, dass du mit an Bord bist. So und so :)

Lg Sarah
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