Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 25 (von 39 insgesamt):
23.04.2021 | 23:31 Uhr
Hallo Ann Morgan,

so, dann jetzt endlich... Ich habe deine Fanfiktions vor ein paar Tagen schon entdeckt und bis auf die neuesten alle durchgelesen. Ich habe sie aber mit meinem Handy abends im Bett gelesen, also passte das Reviewen gar nicht gut und dann hatte ich viel um die Ohren... Nun ja, besser spät als nie. ;-) Und ich habe jetzt zwar leider nicht mehr alles im Kopf, aber ein paar Dinge, die mir aufgefallen waren, weiß ich noch. Ich beziehe mich jetzt in diesem Review auf die Waffenbrüder Staffel 1.

Erst mal muss ich zugeben, dass ich speziell bei den Musketieren wirklich kein Slash-Freund bin. Ihre Liebe zu Frauen ist einfach ein so expliziter Teil ihrer Charaktere, der sich ja auch immer wieder extrem auf die Handlung auswirkt, dass es meiner Meinung nach wirklich off-character ist.
Aber: Weil du ansonsten auf wirklich geniale Weise ganz dicht an der Serie selbst dran bleibst, dich chronologisch durcharbeitest und die Handlungen und Dialoge zu großen Teilen ganz genau aus den Folgen übernimmst, wirkt das ganze bei dir viel weniger off-character als sonst in Slash-Musketier-Fanfiktions. Das führt dazu, dass der Slash sich in deiner Geschichte viel natürlicher anfühlt, als ich ihn eigentlich finde. Und tatsächlich ist dein Einstieg ja auch sehr sanft, indem du Athos und D'Artagnan viel Zeit gibst, um zusammen zu kommen.

Mir hat es also sehr, sehr gut gefallen, mich durch deine Worte noch einmal auf eine Reise durch die einzelnen Episoden zu begeben, sich an manches zu erinnern und Neues zu entdecken.
Und ja, die Gefühle von Athos und D'Artagnan zueinander und dann die Anfänge ihrer Beziehung waren für mich wirklich auch sehr berührend und plausibel geschrieben. Da störte es mich dann auch nicht mehr, dass Athos eigentlich Milady liebt und D'Artagnan Constance: Es war einfach ein Genuss zu lesen!
Ich mag deinen Sprachstil sehr und du schreibst die entscheidenden Teile wirklich gefühlvoll, so dass man genau passend in die Geschichte hineingezogen wird.

Und ich finde im Übrigen auch deine langen Erklärungen klasse, weil ich dabei wirklich Dinge lerne, die mich als Musketier-Fan interessieren.

Ich finde deine Idee, deine Ausführung und deine Ausdauer beim Schreiben ganz toll und hoffe, es geht noch eine Weile weiter mit den Waffenbrüdern. Danke für's Teilen deiner Fanfiktion!

LG, Ilcuvi

Antwort von Ann Morgan am 24.04.2021 | 00:58 Uhr
Hallo, liebe Ilcuvi!

Ich habe gerade etwas in einem anderen Fandom gepostet und neugierig geschaut, wer mir hier zur ersten Waffenbrüder-Geschichte etwas dagelassen hat.
Und ich gestehe: Dieses Review hat mich absolut umgehauen und berührt mich sehr!
Denn, wenn ich ehrlich bin: Ich hätte an Deiner Stelle diesen Geschichten keine Chance gegeben.
Ich kann absolut nachvollziehen, wenn einem in bestimmten Fandoms Slash nicht gefällt - oder überhaupt Pairings, die der Seriencanon nicht hergibt. Mir geht es in anderen Fandoms so - und ich lese dann auch extremst selten entsprechende Geschichten.
Dazu kommt, dass ich viele Original-Pairings bei den BBC-Musketieren wirklich sehr mag - d'Artagnan und Constance ganz vorneweg sind einfach wunderbar, dann auch Aramis und die Königin oder später Porthos mit Elondine. Und Athos und Milady hätte ich durchaus auch eine Chance gegeben - zumindest in Staffel 3. Was für mich, ehrlicher Weise, allerdings überhaupt nicht funktioniert hat, war Athos und Sylvie... Aber das ist ein anderes Thema.
Langer Rede, kurzer Sinn: Ich hätte mehr als verstanden, wenn Du sagst: Nee, sorry: DAS hier ist gar nichts für mich.
Aber stattdessen hast Du so, soo viel Lob für die Geschichtenreihe übrig, dass es mich mitten in der Nacht glatt aus den Socken haut!!

Nah an der Serie zu bleiben ist etwas, was mir selbst wichtig ist. Schließlich mag ich die Serie. Und nachdem ich dann einmal dem Gedanken dieses Pairings verfallen war, entdeckte ich auf einmal immer häufiger Hints in den Folgen, die ich wunderbar für meine Zwecke uminterpretieren konnte; so weit, dass es mich bis heute immer wieder wirklich verblüfft. Dass sich das Slash-Pairing für Dich deshalb fast schon natürlich anfühlt ist ein riesiges Kompliment für mich - ganz herzlichen Dank!
Die zwei hatten viel Zeit, um zueinander zu finden, eben weil eine homoerotische Beziehung damals ein mehr als heißes Eisen war - und eben beide auch ihre Vergangenheit mit Frauen hatten. Sie dann "schwuppdiwupp" miteinander in die Kiste hüpfen zu lassen wäre den beiden und der ganzen Storysammlung einfach nicht gerecht geworden. Klasse, dass Dir gerade das gefällt!
Und es freut mich ebenfalls ungemein, dass Du durch diese Geschichten noch einnmal die Serie "durchreist", Dich erinnerst, aber hier und da vielleicht sogar neue Blickwinkel erhälst (und damit meine ich nicht mal unbedingt das Pairing).
Noch ein wahnsinnig tolles Kompliment: Dass das Erwachen der Gefühle der beiden für Dich tatsächlich berührend und plausibel geschrieben ist - ein Genuss zu lesen!?!?!! Hammer, danke schön!!! :-)))

Und dann die Fakten am Ende... Ja, das Recherchieren ist eine Marotte von mir, und wenn ich mir der Geschichte zuliebe schon die Mühe mache und etwas herausfinde, teile ich es auch gerne. Dass es dann immer wieder Leser gibt, die gerade das nochmal hervorheben, das freut mich ungemein; also auch dafür Danke!

Meine Ausdauer beim Schreiben überrascht mich selbst manchmal ;-) Versprechen kann ich, dass alles Begonnene auch vollendet wird. Und speziell, was die Waffenbrüder angeht, schlummert noch ein großer Vorrat auf meinem Laptop; zwar noch nicht alles komplett fertig geschrieben, aber ich bleibe fleißig :-)!!

Nun kann ich Dir nur nochmals von Herzen für diese wundervolle Rückmeldung danken - und Dir weiterhin viel Vergnügen wünschen bei dem, was noch so alles kommt :-)!

LG
Ann

PS: Eine Frage: Wenn Du zu Beginn schreibst, Du hättest alle meine ff bis auf die neuesten durchgelesen, dann meinst Du die Waffenbrüder, richtig?
Gute Nacht :-)
20.02.2021 | 14:58 Uhr
*den ganzen Staub hier mal entfern, den ich da mit mir bringe* Nach leider viel zu langer Zeit bin ich wieder da^^ *ignoriere einfach Tim, der meinen Staub noch vollends entfernt*
Ich habe jetzt die letzten zwei Kapitel gelesen und ich mag die Wandlung die hier von statten kam. D’Artagnan war am Anfang voller Wut und Zorn und wollte Rache für den Tod seines Vaters und dann
bemerkte er seinen Fehler und half dabei zu klären, das Athos unschuldig ist. Fürs erste ist die Wut vergangen, und machte Platz für eine große Zukunft. Nur wusste er davor nichts mit sich anzufangen.
Da ist man auf ein Ziel versessen und plötzlich war es nicht mehr.
Daher, vielleicht war es Zufall oder gar Schicksal das er Aramis begegnete. XD
Zumindest war es was gutes das er ihn traf. Zurück zum Hof seines Vaters hätte er können, diese Möglichkeit hätte bestanden, doch die Erinnerung an alles, hätte ihn nur Unglücklich gemacht. So bekommt er ein neues Ziel und lernt wie man kämpft und hat neue Freunde. Ich mag Athos Art, die zurückhaltend ist und doch alles aussagt. Und wie Tim so meint, ist da so ein kleiner Funke zwischen ihnen, der sicherlich noch entfacht wird. XD
Mir gefiel auch, wie er aufgenommen wurde. Es bestanden noch gewisse Zweifel, doch die wurden schnell beseitigt, als man sah, wie er kämpfen kann, und willig ist, zu lernen und es auch gleich umsetzen kann.
Ich schätze, die Sache mit seinem Vater ist noch nicht vorbei und wenn ich er wäre, würde ich wissen wollen, wer dahinter steckt O.o

Ich hoffe ich werde nicht wieder so lange brauchen, mich zu melden, aber dein Schatten wird auf jeden Fall wieder kommen^^
Bis dahin, bleib ja gesund und bis zum nächsten mal *Tim wieder mit nehm*

Antwort von Ann Morgan am 21.02.2021 | 16:40 Uhr
Hallo, meine liebe Musketierin!

Wie genial, dass Du trotz des Stress hierher gefunden hast! *superbreit glücklich lächele* Ich meine, ich weiß ja, dass Du in einem anderen Fandom sehr aktiv und fleißig bist ;-))
Und wie lieb, dass Tim Staub wischt – ich meine, als guter Cafébesitzer weiß er, wie man gründlich sauber macht (z.B. nachdem eine Zwergenhorde zum Frühstücksbuffet da war *kicher*)!!

Hach – ich freue mich echt gigantisch, dass Dir d’Artagnans Wandlung hier so gefällt!! Ich gestehe gerade, dass ich nicht mehr völlig auf dem Schirm habe, ob Du die Serie kennst; sicherheitshalber hier mal der Hinweis, dass das nicht mal auf meinem Mist gewachsen ist – d’Artagnans Wut zu Beginn, und dass er dann erkennt, den Falschen beschuldigt zu haben, ist aus der Serie! Sein erster Auftritt im Garnisonshof ist echt Oberklasse! Würde er es nicht todernst meinen, Athos killen zu wollen, wäre es echt urkomisch! Wie sagt Aramis bewundernd: „DAS nenne ich mal einen Auftritt!“
Nun haben sie aber den echten Schuldigen, d’Artagnan konnte sich rächen – und wie Du sagst: Was tut man, wenn das einzige Ziel im Leben mit einem Schlag weg ist?
Und so ist es uns doch egal, ob es Zufall oder Schicksal war, das ihm Aramis über den Weg sandte – Hauptsache, es ist passiert *lach* Und hier trennen wir uns von der Serie, die uns leider im Unklaren lässt, warum d’Artagnan, der „nur mal eben kurz mit Daddy nach Paris reisen wollte“, auf einmal da bleibt und Musketier werden will. Das fehlte mir total in der Serie, und so habe ich, wie ich das so gerne tue, mir einfach was ausgedacht. Und diese plötzliche Leere in seinem Leben schien mir ein guter Grund. Wer will schon nach Hause zurück, wenn das nach dem Tod beider Eltern kein Zuhause mehr ist?

Oooh – da sind wir schon zwei: Ich liebe Athos‘ Art ebenfalls! Es macht irre Spaß, ihn zu schreiben, wenn es auch nicht leicht ist, weil er eben nicht sein Herz auf der Zunge trägt, viel zwischen den Zeilen sagt, durch Gestik und Mimik und seine Blicke. Das muss ich dann mit den richtigen Worten beschreiben.
Und klar hat Tim den Funken als Erster entdeckt -wobei er meine liebe Katja da sicher nicht mit der Nase draufstoßen musste – die hat selbst einen guten Riecher für sowas *Dich lieb anlache*

Ja, vor Tréville konnte d’Artagnan sich in dem kleinen Trainingskampf gut präsentieren, das haben die andern drei geschickt eingefädelt :-))). Und genau – Talent und Können ist nicht alles, ein guter Rekrut (genau wie heutzutage ein guter Azubi!!) muss willig und offen sein, auch zu lernen und Rat anzunehmen.
Die Sache mit seinem Vater ist insofern vorbei, dass d’Artagnan den Schuldigen gefunden und getötet hat. Emotional sieht es natürlich ein klein wenig anders aus... Aber es wird kein riesiges Thema mehr werden :-)

Das nächste Review kam ja blitzschnell, und da husche ich auch gleich hin *lach* Und ich freue mich immer auf meinen Doppel-Schatten *zu Tim rüberwinke*
Hierfür danke ich mal wieder und wie immer von Herzen!!!
Bis gleich

GLG
Ann
04.02.2021 | 00:06 Uhr
Gedankenspiele Waffenbrüder 1. „Wie er dazu kam“ / Kapi 5 „Wie er dazu kam/Teil 2“

Hallo Lieblingsschreiberling!

Was sich liebt das neckt sich, meinte ich rein platonisch, wie das unter guten Freunden halt so üblich ist. Ich kabbel mich auch ständig liebevoll mit meinem Tanzpartner und da läuft gar nüscht!

Klar sind die drei neugierig, über was die beiden da so lange palavert haben. Das Dart das noch nicht so richtig einsortiert bekommt, glaub ich gerne und dann immer diese viel sagenden Blicke, die da die Runde machen, wissen die etwa mehr als er? Soso, er hält Aramis also für den zutraulichsten der drei, jep kann ich so unterschreiben, *schmunzeln muß*…..Aber da bellt Tréville auch schon wieder dazwischen, gerade als er ihm die Würmer aus der Nase ziehen will. Armer Porthos, nicht mal in Ruhe aufessen kann man, nicht das der gute Serge noch brummig wird und das nächste Mal nur die Hälfte auf dem Teller ist!!! Und überhaupt, was sind das den für neue Geschichten, Athos als Touriführer, häh???? Was ist denn mit dem los? Anyway, wenn der Herr und Meister ruft, sollte man sich sputen, besser Serge ist sauer, als der Boss, aber nicht ohne dem Kleinen noch mal einzuschärfen, wann und wo abends das Besäufnis stattfindet!

Da sieht man zu, dass man so schnell wie möglich antritt und dann natürlich wieder Trévilles übliches Spielchen, kruschtel, raschel, halt dieser Schnipsel Papier muß auch noch auf das mittlere Häufchen. Wie er weiß nicht mehr, mit wem er vor gerade mal 10 Minuten noch gesprochen hat? Ha das kann er allen erzählen, aber nicht Athos, der hat nämlich gleich gecheckt, was der Meister da ausheckt ;-) und schon rattert das KK wieder auf vollen Touren, was hab ich gelacht ob der Lobeshymnen von Aramis und Porthos, nebst der dazugehörenden Hintergedanken, die preisen den Kleinen ja an wie Sauerbier, dabei müssen sie Papa den Mund doch gar nicht wässrig machen, der hat in doch längst im Auge, *losprust* Als die Reihe an Athos kommt, ziert er sich zunächst ein bisschen, aber Tréville hält große Stücke auf ihn, seine Meinung ist ihm wichtig, auch wenn er weit aus weniger mit Dart zu tun hatte, als die anderen beiden, nicht umsonst ist Athos sein inoffizieller Stellvertreter. Der sagt dann einfach das, was sie eh alle denken, der Junge ist zu gebrauchen. Ja Athos kennt seinen Hauptmann gut und als der grinst, weiß er, dass er ihn haben will. Irgendwie sind da zwischen den beiden Paralleln in Ihrer Art zu denken und zu handeln. Der schlenkert den dreien dann auch gleich den Ball zu, von wegen ausbilden und euch mit ihm rumschlagen dürft ihr euch dann aber! Machen sie doch gerne, schließlich haben sie den Hitzkopf, alle drei schon ins Herz geschlossen.

Der Abend in der Taverne ist lustig, sie trinken, spielen Karten und lachen viel und dieses Mal sitzt Athos sogar bei ihnen am Tisch, er redet sogar ein bisschen mehr, ansonsten beobachtet er aber, Dart stört es nicht, soll er ruhig. Aber die anderen beiden können es kaum glauben, was sie da hören, Athos ist heute ja richtig gesprächig, fast schon ein Plappermäulchen im Gegensatz zu sonst. Er lächelt, wenn auch fast unmerklich. Und vor allen Dingen versucht er nicht, wie sonst üblich, irgendeinen dunklen Punkt seiner Vergangenheit im Wein zu ersäufen. Seine Dämonen scheinen Ihren Einsatz verpennt zu haben. Er ist ja fast noch stocknüchtern! Ja da stimm ich Aramis zu, da zeigt sich jemand von seiner Schokoladenseite, man kann den Kleinen ja nicht gleich mit der geballten Wahrheit konfrontieren, sonst rennt er vielleicht gleich schreiend zu Tür raus. Jep die Gesellschaft von dem Kleinen tut ihm gut, er schafft in wenigen Tagen dass, woran sie sich vermutlich schon seit Jahren die Zähne ausgebissen haben. Als sich Athos und Dart voneinander verabschieden, verhaken sich ihre Blicke ineinander und dann ist da plötzlich etwas….ein Gefühl….vage und nebelhaft…..etwas, dass er nicht greifen, nicht zuordnen kann….eine Verbindung zu diesem Mann, aber wie?...doch bevor er das noch näher erkunden kann, bricht der Blickkontakt. Na hat Klein-Ann da wieder ihren ominösen Nebelsack offen gelassen? JA, er wird da sein!

Als Dart am nächsten Morgen in die Garnison kommt, folgt das beste „Vorstellungsgespräch“ der Weltgeschichte, so eines hätte ich auch gerne mal gehabt, Dart neidisch anfunkele. Die drei nehmen sich ihn nacheinander zu Brust, geben ihm Tips, die er annimmt und auch sofort in die Tat umsetzt. Was er nicht weiß, ist das Tréville das muntere Treiben beobachtet und er sich so selbst das beste Empfehlungsschreiben ausstellt, das es geben kann. Athos’ und Trévilles Blicke treffen sich und sie denken dasselbe. Glockenschlag Viertel nach elf und bei Dart bricht die Panik aus. Er war so ins Fechten und Lernen vertieft, das er die Zeit komplett vergessen hat, Tréville! Die anderen drei werfen sich amüsierte Blicke zu, jetzt wird er doch leicht fuchsig. Bis Athos ihn mit einem Wink auf Tréville aufmerksam macht. OMG! Dart beginnt sofort sich wortreich zu entschuldigen, doch Tréville schneidet ihm selbiges ab und befiehlt die vier zu sich in die Amtsstube. Dart versteht nur noch Bahnhof.

Tréville fragt ihn auch gleich rundheraus, ob er Musketier werden möchte, das verschlägt ihm erst mal die Sprache und er glaubt zunächst an einen schlechten Scherz. Dementsprechend pikiert entgegnet er, dass Tréville ja wohl kaum einem Bauersburschen….der zieht ihm diesen Zahn aber stande pede. Er wird auch artig rot, wagt aber noch mal zaghaft dagegen zu halten, aber Papa wiegelt erneut ab und verweist auf die ausgezeichneten Leumundszeugen, tada…..das Kleeblatt! Dart ist von den Socken und die Reaktionen der drei mal wieder so was von typisch, ein Lächeln, ein breites Grinsen und ein zufriedenes Nicken, aawh und das KK galoppiert immer noch…..und Dart zögert keine Sekunde mehr das Angebot anzunehmen. Die drei nehmen ihn sofort in ihre Mitte und heißen ihn willkommen und Tréville beobachtet’s mit Freude. Dart kann sein Glück kaum fassen. Er beteuert Tréville, dass er ihn ganz bestimmt nicht enttäuschen wird, darauf dessen trockener Komentar, mit seinen drei Besten als Ausbilder? Das wär ja noch schöner! Dann folgt das übliche Vertragsblabla, aber Dart hört gar nicht mehr richtig hin.

Wieder im Hof angekommen, hat er plötzlich das Gefühl angekommen zu sein, sein Blick findest Athos, der nickt ihm zu und da flackert vermutlich dieses vage Gefühl vom Vorabend wieder in ihm auf. Tja, um mit Aramis zu sprechen, die Wege des Herrn sind unergründlich.

Auf zur nächsten Story! ;-)

Bis demnächst GGGGGGGGGGGGVLG Tina











Gedankenspiele Waffenbrüder 1. „Wie er dazu kam“ / Kapi 5 „Wie er dazu kam/Teil 2“

Hallo Lieblingsschreiberling!

Was sich liebt das neckt sich, meinte ich rein platonisch, wie das unter guten Freunden halt so üblich ist. Ich kabbel mich auch ständig liebevoll mit meinem Tanzpartner und da läuft gar nüscht!

Klar sind die drei neugierig, über was die beiden da so lange palavert haben. Das Dart das noch nicht so richtig einsortiert bekommt, glaub ich gerne und dann immer diese viel sagenden Blicke, die da die Runde machen, wissen die etwa mehr als er? Soso, er hält Aramis also für den zutraulichsten der drei, jep kann ich so unterschreiben, *schmunzeln muß*…..Aber da bellt Tréville auch schon wieder dazwischen, gerade als er ihm die Würmer aus der Nase ziehen will. Armer Porthos, nicht mal in Ruhe aufessen kann man, nicht das der gute Serge noch brummig wird und das nächste Mal nur die Hälfte auf dem Teller ist!!! Und überhaupt, was sind das den für neue Geschichten, Athos als Touriführer, häh???? Was ist denn mit dem los? Anyway, wenn der Herr und Meister ruft, sollte man sich sputen, besser Serge ist sauer, als der Boss, aber nicht ohne dem Kleinen noch mal einzuschärfen, wann und wo abends das Besäufnis stattfindet!

Da sieht man zu, dass man so schnell wie möglich antritt und dann natürlich wieder Trévilles übliches Spielchen, kruschtel, raschel, halt dieser Schnipsel Papier muß auch noch auf das mittlere Häufchen. Wie er weiß nicht mehr, mit wem er vor gerade mal 10 Minuten noch gesprochen hat? Ha das kann er allen erzählen, aber nicht Athos, der hat nämlich gleich gecheckt, was der Meister da ausheckt ;-) und schon rattert das KK wieder auf vollen Touren, was hab ich gelacht ob der Lobeshymnen von Aramis und Porthos, nebst der dazugehörenden Hintergedanken, die preisen den Kleinen ja an wie Sauerbier, dabei müssen sie Papa den Mund doch gar nicht wässrig machen, der hat in doch längst im Auge, *losprust* Als die Reihe an Athos kommt, ziert er sich zunächst ein bisschen, aber Tréville hält große Stücke auf ihn, seine Meinung ist ihm wichtig, auch wenn er weit aus weniger mit Dart zu tun hatte, als die anderen beiden, nicht umsonst ist Athos sein inoffizieller Stellvertreter. Der sagt dann einfach das, was sie eh alle denken, der Junge ist zu gebrauchen. Ja Athos kennt seinen Hauptmann gut und als der grinst, weiß er, dass er ihn haben will. Irgendwie sind da zwischen den beiden Paralleln in Ihrer Art zu denken und zu handeln. Der schlenkert den dreien dann auch gleich den Ball zu, von wegen ausbilden und euch mit ihm rumschlagen dürft ihr euch dann aber! Machen sie doch gerne, schließlich haben sie den Hitzkopf, alle drei schon ins Herz geschlossen.

Der Abend in der Taverne ist lustig, sie trinken, spielen Karten und lachen viel und dieses Mal sitzt Athos sogar bei ihnen am Tisch, er redet sogar ein bisschen mehr, ansonsten beobachtet er aber, Dart stört es nicht, soll er ruhig. Aber die anderen beiden können es kaum glauben, was sie da hören, Athos ist heute ja richtig gesprächig, fast schon ein Plappermäulchen im Gegensatz zu sonst. Er lächelt, wenn auch fast unmerklich. Und vor allen Dingen versucht er nicht, wie sonst üblich, irgendeinen dunklen Punkt seiner Vergangenheit im Wein zu ersäufen. Seine Dämonen scheinen Ihren Einsatz verpennt zu haben. Er ist ja fast noch stocknüchtern! Ja da stimm ich Aramis zu, da zeigt sich jemand von seiner Schokoladenseite, man kann den Kleinen ja nicht gleich mit der geballten Wahrheit konfrontieren, sonst rennt er vielleicht gleich schreiend zu Tür raus. Jep die Gesellschaft von dem Kleinen tut ihm gut, er schafft in wenigen Tagen dass, woran sie sich vermutlich schon seit Jahren die Zähne ausgebissen haben. Als sich Athos und Dart voneinander verabschieden, verhaken sich ihre Blicke ineinander und dann ist da plötzlich etwas….ein Gefühl….vage und nebelhaft…..etwas, dass er nicht greifen, nicht zuordnen kann….eine Verbindung zu diesem Mann, aber wie?...doch bevor er das noch näher erkunden kann, bricht der Blickkontakt. Na hat Klein-Ann da wieder ihren ominösen Nebelsack offen gelassen? JA, er wird da sein!

Als Dart am nächsten Morgen in die Garnison kommt, folgt das beste „Vorstellungsgespräch“ der Weltgeschichte, so eines hätte ich auch gerne mal gehabt, Dart neidisch anfunkele. Die drei nehmen sich ihn nacheinander zu Brust, geben ihm Tips, die er annimmt und auch sofort in die Tat umsetzt. Was er nicht weiß, ist das Tréville das muntere Treiben beobachtet und er sich so selbst das beste Empfehlungsschreiben ausstellt, das es geben kann. Athos’ und Trévilles Blicke treffen sich und sie denken dasselbe. Glockenschlag Viertel nach elf und bei Dart bricht die Panik aus. Er war so ins Fechten und Lernen vertieft, das er die Zeit komplett vergessen hat, Tréville! Die anderen drei werfen sich amüsierte Blicke zu, jetzt wird er doch leicht fuchsig. Bis Athos ihn mit einem Wink auf Tréville aufmerksam macht. OMG! Dart beginnt sofort sich wortreich zu entschuldigen, doch Tréville schneidet ihm selbiges ab und befiehlt die vier zu sich in die Amtsstube. Dart versteht nur noch Bahnhof.

Tréville fragt ihn auch gleich rundheraus, ob er Musketier werden möchte, das verschlägt ihm erst mal die Sprache und er glaubt zunächst an einen schlechten Scherz. Dementsprechend pikiert entgegnet er, dass Tréville ja wohl kaum einem Bauersburschen….der zieht ihm diesen Zahn aber stande pede. Er wird auch artig rot, wagt aber noch mal zaghaft dagegen zu halten, aber Papa wiegelt erneut ab und verweist auf die ausgezeichneten Leumundszeugen, tada…..das Kleeblatt! Dart ist von den Socken und die Reaktionen der drei mal wieder so was von typisch, ein Lächeln, ein breites Grinsen und ein zufriedenes Nicken, aawh und das KK galoppiert immer noch…..und Dart zögert keine Sekunde mehr das Angebot anzunehmen. Die drei nehmen ihn sofort in ihre Mitte und heißen ihn willkommen und Tréville beobachtet’s mit Freude. Dart kann sein Glück kaum fassen. Er beteuert Tréville, dass er ihn ganz bestimmt nicht enttäuschen wird, darauf dessen trockener Komentar, mit seinen drei Besten als Ausbilder? Das wär ja noch schöner! Dann folgt das übliche Vertragsblabla, aber Dart hört gar nicht mehr richtig hin.

Wieder im Hof angekommen, hat er plötzlich das Gefühl angekommen zu sein, sein Blick findest Athos, der nickt ihm zu und da flackert vermutlich dieses vage Gefühl vom Vorabend wieder in ihm auf. Tja, um mit Aramis zu sprechen, die Wege des Herrn sind unergründlich.

Auf zur nächsten Story! ;-)

Bis demnächst GGGGGGGGGGGGVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 08.02.2021 | 19:16 Uhr
Hallo, meine liebe Musketierin!

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, wie genial es ist, mit Dir nochmal an die Anfänge der Waffenbrüder-Stories zu reisen?? Mal abgesehen davon, dass ich Deine Reviews eh liebe, riesigen Spaß am Beantworten habe (nur entsprechend Ruhe und Zeit dazu benötige – unter 1h geht da kaum was ;-), hilft mir das „back-to-the-roots“ auch gewaltig, während in neue Geschichten schreibe. Es hilft mir, den von mir mitgeformten Charakteren treu zu bleiben. Musste einfach mal raus!

Okay, dann beginne ich mal hier, bevor es Abendessen gibt, und schreibe dann anschließend fertig ;-)
Was sich liebt, das neckt sich – richtig, auch platonisch! ich habe einen schwulen Freund, und wir lieben es, uns zu necken ;-) Und das ist mit Sicherheit platonisch *lach*!

Die drei Unzertrennlichen verstehen sich ja bekanntlich oft auch ohne Worte – und für den Neuling d’Art ist das natürlich erst mal ungewohnt ;-)
Du findest also auch, dass Aramis der Zugänglichste ist! Ich meine, Porthos kann sicher zunächst ein wenig einschüchternd wirken – Größe, polternde Art, obwohl d’Art sicher niemand ist, der da lange scheu bleibt ;-) – naja, und „Athos“ und „zugänglich“... Schwamm drüber *lol* Zumindest NOCH (aus d’Arts Sicht *zwinker*)...
Aber nee, Tréville unterbindet das aus-Aramis‘-Nase-was-rausziehen *gg*! Und der arme Porthos darf nicht fertig essen! Nein, Serge wird nicht brummig, dürfte spätestens nach dem Friends-Kapitel vom Freitag klar sein *superbreit grinse*!!
Und Athos fängt also an, sich komisch... äh, auffällig zu verhalten *breit grinse*

Hah, ja, das Papier-auf-dem-Schreibtisch-rumschieben kann Tréville doch perfekt, gelle? ;-)
Athos hat gecheckt, was sein Capitaine mit d’Art vorhat. Nicht gecheckt hat er die Mini-„Falle“ mit dem angeblich vergessenen Namen – und da springt Athos gleich ein, und das wiederum spricht eine deutliche Sprache für Tréville :-))
Jepp – unsere drei sind deutlich angetan vom Youngster :-)) Da das Wortreiche Athos nicht so liegt, singen die zwei anderen d’Artagnans Loblied – und ich freue mich wie Plätzchen, wie viel Spaß Dir die ganze Szene macht! Sie schrieb sich auch glatt wie flüssig‘ Butter ;-)
Und wieder, ja, genauso sehe ich das auch: Athos‘ Meinung hat für Tréville immer ein großes Gewicht!
Die letzte „Drohung“ „Wenn wir ihn nehmen, kümmert ihr euch“ – ist gar keine, ganz richtig, liebe Tina: Das machen die doch von Herzen gerne!

Hihihi - Athos, an dem Abend ein geselliges Plappermaul *laut loslache*. Und die Dämonen, die sonst ersäuft werden müssen, haben ihren Einsatz verpasst! Nee, bei so netter Gesellschaft fanden die keinen Platz mehr am Tisch :-))
Und da, bei der Verabschiedung, ist schon etwas.
Diese kleine Stelle habe ich tatsächlich erst recht spät ins Kapitel eingefügt. Aber sie war mir wichtig, sozusagen die Spiegelstelle zu Athos‘ weltverändernde Empfindung so kurz nach dem Erschießungskommando. D’Art mag sie alle drei, wird sie später alle drei lieben – aber Athos soll von Anfang an etwas besonderes in ihm wecken. Und damit meine ich nicht mal unbedingt das Shipping, auf das es ja später hinaus läuft. Sondern etwas... hmm... tiefer gehendes? Weiß nicht, aber ich glaube irgendwie, Du verstehst, was ich meine :-) Und der nebelsack öffnet sich hier nur für d’Art – Tina weiß Bescheid *lach*!!

Aaaawwww – das „beste Vorstellungsgespräch der Weltgeschichte“. Jetzt habe ich Kopfkino... mein Chef mit Degen... äh... nee. Nee, echt nicht *mich prustend wegschmeiße*
Jepp – für Tréville die allerbeste Chance, den Burschen zu beobachten, während dieser ganz er selbst ist, unverstellt. Und besser geht’s nicht!
Armer d’Art, aber sein Entsetzen, er habe sich seine Chance vermasselt, währt ja nicht lange ;-))

Dass Tréville jemanden einen Platz als Musketier anbietet und derjenige das wegen seiner geringen Herkunft erstmal als schlechten Scherz abtut – hatten wir das nicht erst neulich woanders noch??*Tina zuzwinkere* Warum glaubt denn nur niemand dem armen, rechtschaffenden Manne?? Bei so einem Kleeblatt als Leumundszeigen muss es ja gut gehen.
Das übliche Vertrags-Blabla war auch mehr für euch Leser als für d’Art gedacht *kicher* Ich muss ja begründen, warum er weiter bei Bonacieux wohnt, aber sich von Serge durchfüttern lässt, und La Belle braucht auch eine ordentliche Unterkunft *zwinker*

Soso, die Wege des Herrn sind unergründlich...*lach*. Aber Annileins doch nicht! *Tina aus riesigen Augen anstarre*Nebel wegpuste*lach*

Hach, Du – ich danke Dir erneut aus ganzem Herzen dafür, wie sehr DU mit dem Herzen hier dabei bist – und Dir immer wieder die Zeit nimmst, das so wunderbar mit mir zu teilen *selig grinse*

Die nächste Antwort kommt dann auch bald! Gehab dich bis dahin wohl, meine Liebe!
GGVLG aus dem vereisten Lahntal an den Neckar
Ann
08.01.2021 | 01:11 Uhr
Gedankenspiele Waffenbrüder 1. „Wie er dazu kam“ / Kapi 4 „Wie er dazu kam/Teil1“

Hallo meine Liebe,
back again…..Junior ins Bett gescheucht, wir haben uns jetzt auf 22 h Zapfenstreich geeinigt, er hat noch Urlaub und man kann nicht wirklich was unternehmen, also Speicher ausmisten, Atelier einrichten und in selbigem auf Schatzsuche gehen, schnauf, wir können einen Bastelladen aufmachen lol….

Ja da sitzt er nun, alleine in Paris, der Rachedurst ist verpufft, das gasconische Blut ist wieder abgekühlt, der Hitzkopf hat sich beruhigt, seine Aufgabe hier ist erfüllt und nun weiß er nicht so recht was mit sich anzufangen. Zurück auf seinen Hof, wo es eigentlich nie sein Traum war Bauer zu werden und ihn uneigentlich nichts mehr dort hin zurück zieht? Da gibt es niemenden mehr, der auf seine Rückkehr wartet. Sicher der Hof würde ihm ein Auskommen sichern, aber ist es das, was er wirklich will? Hier hat er in Aramis und Porthos zwei Menschen gefunden, die er schätzen gelernt hat, in deren Gesellschaft er sich wohl fühlt.

Ich glaube tief in seinem Innersten ist durch das Zusammentreffen mit den Unzertrennlichen die Abenteuerlust erwacht und er hat Blut geleckt, aber der Weg vom Bauch zum Hirn ist weit und es ist ihm noch nicht bewusst, dass das eine mögliche Zukunft für ihn sein könnte. Und dann ist da ja auch noch Athos……dieser unergründliche und unnahbare Mann. Am Abend in der Taverne, als sie ihren Erfolg feierten, hatte er keine Chance ihn näher als nur durch die Erzählungen seiner Freunde kennen zu lernen und er schuldet ihm noch eine Entschuldigung…..und Constance, ja die könnte ihm schon gefallen, auch wenn sie dummerweise verheiratet ist…..also beschließt er spontan erst einmal in Paris zu bleiben, irgendwie wird er schon eine Arbeit finden, die ihm seinen Lebensunterhalt sichert.

Also erst mal die Stadt und ihre Möglichkeiten erkunden, da läuft ihm zufällig Aramis über den Weg. Zufällig? Öhm, nöh, da hatten wohl die Schicksalsgöttinen ihre Pfötchen im Spiel, doch ganz bestimmt, kann gar nicht anders sein! Selbiger macht gar nicht viel Federlesens und schleppt ihn ganz einfach mit in die Garnison und drückt ihm so ganz nebenbei rein, das er in der Garnison als Held, dem Athos seine Freiheit verdankt, gehandelt wird und überhaupt ist der Bengl viel zu dürr, den muß der gute Serge jetzt erst mal ordentlich aufpäppeln, das hat er sich verdient! Awhh da macht er aber jemand mit seiner offenherzigen Art ganz schön verlegen, der gute Aramis und als der junge Held ganz verlegen abwiegelt, tritt auf einmal eine ganz andere Seite an dem Luftikus zu Tage, eine ungewohnt ernste.

Dann trifft er auf die anderen beiden…..Porthos poltert wie immer gut gelaunt seine Freunde heraus und Athos…hüllt sich in Schweigen. Er beobachtet schweigend und sehr aufmerksam, analysiert und dann zupft plötzlich ein kaum merkliches Lächeln an seinen Mundwinkeln….Aramis und Porthos können es kaum glauben, er hat gelächelt und das am frühen Morgen, nach einer durchzechten Nacht! Der Bauernbengel muß ihm mächtig imponieren!

Hach der gute alte Serge, ich mag diesen Kochlöffelschwinger! Der lässt sich selbst von dem bärbeißigen meist übel gelaunten und verkaterten Athos nicht ins Bockshorn jagen und stellt mit fachmännischem Blick natürlich auch erst mal fest, das der Kleine viel zu dürr ist, den muß man ordentlich aufpäppeln! Wieder ein furztrockener Kommentar, in der so typischen Athosmanier, und das freundschaftliche Gestichel nimmt seinen Lauf, jaja, was sich liebt, das neckt sich. Doch dann wird Dart bewusst, das Athos ihn wieder beobachtet und jetzt fast er sich ein Herz und bringt in aller Höflich- und Förmlichkeit seine Entschuldigung vor. Die Aufrichtigkeit in diesen Worten berührt Athos und er muß sich ein weiters Lächeln verkneifen, gasconischer Stolz und ein wohlwollend lächelndes Gegenüber verträgt sich so gar nicht, warum erinnert mich das gerade an gewisse Zwerge? Der Ernst, die Großmut und Offenheit, mit der Athos ihm für seine Hilfe bei seiner Rettung dankt, bringen Dart ein weiteres Mal ins Schleudern, aber da ist noch etwas anderes, eine seltsame Wärme, die mit einem Mal sein Innerstes erfüllt, die er sich nicht erklären kann und da ist es wieder, dieses hinterhältige, verflixte Lächeln, dass an Athos Mundwinkeln zupft und das sich nicht bezwingen lässt. Aramis setzt den Förmlichkeiten fröhlich ein Ende und nimmt Dart in ihren Freundeskreis auf, Porthos will darauf trinken, was Aramis augenblicklich pikiert unterbindet. Mit Wasser anstoßen geht ja gar nicht! Somit ist das nächste Besäufnis am Abend schon ausgemacht, Athos guckt so verdutzt aus der Wäsche, wie Dart ist, touché, Punkt Aramis….hach ich liiiiebe diese Szene am Tisch, das hab ich mal wieder so richtig vor mir gesehen und ein Lacher hat den nächsten gejagt, wer braucht da schon Kino? Das war mal wieder Mausketiere live ;-))))))

Dann tritt Tréville auf den Plan und das ganze wird wieder etwas ernster. Dart versinkt fast vor Ehrfurcht vor dem Hauptmann. Ich kannte die Version mit der Freundschaft zwischen Dart’s Vater und Tréville und dem Empfehlungsschreiben auch noch aus dem Buch. Deine Schilderung des Gesprächs zwischen den beiden bringt Licht in die Dunkelheit. Den im Verlauf dieses Gespräches wird Dart zum ersten Mal bewusst, was er sich, seit er Aramis und Porthos geholfen hat den wahren Mörder seines Vaters zu finden, unbewußt gewünscht hat, ein Musketier zu werden. Das zeigt sich, als er für einen Moment enttäuscht ist, als Tréville ihm anbietet sich nach einer Aufgabe für ihn um zuhören. Auch Tréville macht dieses Gespräch betroffen, da er zum einen erfährt, das sein Jugendfreund ermordet wurde und zum anderem alle Details zu dem ganzen Vorfall, die er noch nicht kannte. Er wägt ab, ob er sich einmischen und das Schicksal des jungen Gascogners in die Hand nehmen soll, den er hat erkannt, was für einen ungeschliffenen Rohdiamanten er da vor sich hat, ebenso wie seine Unzertrennlichen. Dieses Gespräch arbeitet wunderbar heraus, was für ein Mann dieser Hauptmann ist. Ein Anführer, der loyal hinter jedem einzelnen seiner Männer steht und versucht, sie so gut es geht vor ihren Feinden zu schützen. Er scheut sich nicht, gegenüber König und Kardinal offen seine Meinung zu vertreten. Er erinnert mich oft an einen knorrigen alten Baumstamm mit einer äußerst rauen Borke, aber einer unbändigen Kraft und ungebrochenen Stärke, der allen Widrigkeiten zum Trotz die Stirn bietet und doch ein Herz aus Gold hat. Er ist wahrhaftig der Vater der Kompanie und neben den Unzertrennlichen einer meiner Lieblingscharas in der Serie. Auch versteht er es genauso meisterhaft zwischen den Zeilen zu lesen und das unausgesprochene zu hören wie du. Außerdem denke ich, dass Aramis und Porthos ihm wohlwollend Bericht über den Gascogner erstattet haben und er sich den Bengel daraufhin schon mal als potentiellen Kandidaten vorgemerkt hat, so was kann man schließlich auf keinen Fall diesen Rüpeln von Rotgardisten überlassen! Vielleicht hat er ja auch Aramis mit dem Auftrag los geschickt, den kleinen zu holen, damit er ihm persönlich danken kann?

Alles in allem passt dieses Kapi wieder nahtlos in den Seriencanon, wie ein fehlendes Puzzleteil, aber die missing links hast du eh meisterhaft drauf ;-)) Und übrigens, wie du Dart, da ins Fettnäpfchen stolpern lässt, köstlich.

Bis demnächst GGGGGGGGVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 10.01.2021 | 15:28 Uhr
Hallo, meine liebe Tina!

Und gleich Antwort 2 hinterher, solange die liebe Family noch anderweitig beschäftigt ist und mir etwas Ruhe gönnt *zwinker*!! Leider kann ich von meinen keinen mehr so einfach ins Bett scheuchen *seufz*lach*

Da sitzt er also nun, unser lieber Gascogner, und weiß nicht, was er nun mit seinem Leben anfangen soll.

Mich hat an der Serie irritiert, ja, sogar ein wenig gestört, dass nie erzählt wurde, warum der Bauersbursche aus der Gascogne, der nur wegen einer Petition mit seinem Vater nach Paris ritt, dann auf einmal dort bleibt. Das war eine so tiefgreifende Lücke für mich, dass ich sie unbedingt füllen musste. Ich meine, logisch wäre doch gewesen, wenn er seine Sachen gepackt hätte und zurück in die Gascogne geritten wäre. Er kannte bis dato nichts anderes als dieses Leben. Musketier am Königshof zu werden war für ihn in etwa so utopisch wie für uns... auf der U.S.S Enterprise anzuheuern, um entfernte Galaxien zu erforschen und dahin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor... Upps – falsche Serie *lol*!! Naja, ich denke, Du weißt, was ich meine. Es gab kein Internet, keine Berufsberatung, die ihm Alternativen aufgezeigt hätten. Wäre das alles nicht geschehen, wäre er auf seinem Bauernhof in der Gascogne ein alter Mann geworden – einfach, weil er nie geahnt hätte, dass er andere Möglichkeiten hätte.

Und ich sah es so, wie Du es hier erkennst. Bei der Zusammenarbeit mit Porthos und Aramis hat der Gute Blut geleckt; auf einmal tut sich da – noch sehr vage und unbestimmt – eine Alternative zu seinem bisherigen Leben auf. Natürlich braucht er dazu noch den ein oder anderen Anstoß/Hilfestellung, die ihm die drei Unzertrennlichen und Tréville hier ja auch geben – aber der Keim schlummerst seit seinem Abenteuer in ihm, ganz klar.
Dazu die interessanten Menschen, die ihm begegnet sind: Porthos und Aramis, der mysteriöse Athos – und nicht zuletzt Constance :-))

Hatte die Schicksalsgöttin ihre Pfötchen im Spiel? Oder Alexandre Dumas? Oder Ann? Egal – er läuft Aramis in die Arme! Sehr interessant finde ich Deine spätere Mutmaßung, Tréville könnte ihn sogar ausgesandt haben, d’Art „einzufangen“ – das war nicht mein Gedanke, aber wenn man Trévilles Cleverness betrachtet, durchaus möglich :-)))!!!
Hach – ich liebe es, wenn dürre, junge Helden herausgefüttert werden – und Serge liebt es auch! Und wir beide lieben Serge!!! So sehr, dass er... Herrje – ich schiele schon wieder zur nächsten Geschichte, wo unser guter Serge... Nein, ich schweige *lol*.

Ich liebe Aramis‘ offenherzige Art (die hier tatsächlich den Gascogner ganz schön verlegen macht *schmunzel*) – und ich liebe es noch viel, viel mehr, wie wir im Laufe der Serie auch dahinter blicken dürfen, eine ganz andere Seite an ihm kennen lernen, die auch hier schon mal kurz zu Tage tritt. Und... hatte ich schon mal die nächst zu postende Geschichte erwähnt? Ja??? Okay, bin jetzt still *mich vor Lachen fast an meinem Kaffeegebäck verschlucke*

Es macht solchen Spaß, die drei so unterschiedlichen Charaktere darzustellen, und wie Du sie sofort wiedererkennst – einschließlich dem schweigenden, aber tiefgründigen Athos. Und der lächelt – am frühen Morgen! Weltsensation *schmunzel*! Naja, zumindest für seine vertrautesten Freunde. Sie werden sich daran gewöhnen – dank eines gewissen Gascogners :-))

Was sich liebt, das neckt sich *lol* Nun ja, außer Tina weiß das hier ja noch niemand...
Aber dann kommt die ernsthafte Entschuldigung von d’Art an Athos, die diesen ungewohnt anrührt. Aber auch d’Artagnan spürt hier zum allerersten Mal einen winzigen Funken dessen, was einmal zur hellen Flamme, zum Fixstern in seinem Universum werden wird. Ich liiiebe es, die Anfänge zu betrachten in dem Wissen, was daraus entsteht :-)))

Soso – das Besäufnis am Abend ist also ausgemacht – was habe ich hier schon wieder schallend über Deine wundervolle, unvergleichliche Wortwahl gelacht!!
Szenen der vier an diesem Tisch bieten sich unglaublich gerne an – weil man sie in der Serie immer wieder dort sieht :-)))
Und, ooooh, Du! Mir geht das glückliche Grinsen bei Deinen Worten tagelang nicht mehr aus dem Gesicht: „as hab ich mal wieder so richtig vor mir gesehen und ein Lacher hat den nächsten gejagt, wer braucht da schon Kino? Das war mal wieder Mausketiere live ;-))))))“ Danke :-)))))))))

Tréville. Deine Charakterisierung von ihm gefällt mir mal wieder ungemein, nicht zuletzt, weil sie sich so mit meiner Vorstellung deckt :-))) Ich zitiere mal, was ich meine und was ich 1 zu 1 so unterschreibe: „...Dieses Gespräch arbeitet wunderbar heraus, was für ein Mann dieser Hauptmann ist. Ein Anführer, der loyal hinter jedem einzelnen seiner Männer steht und versucht, sie so gut es geht vor ihren Feinden zu schützen. Er scheut sich nicht, gegenüber König und Kardinal offen seine Meinung zu vertreten. Er erinnert mich oft an einen knorrigen alten Baumstamm mit einer äußerst rauen Borke, aber einer unbändigen Kraft und ungebrochenen Stärke, der allen Widrigkeiten zum Trotz die Stirn bietet und doch ein Herz aus Gold hat. Er ist wahrhaftig der Vater der Kompanie und neben den Unzertrennlichen einer meiner Lieblingscharas in der Serie. ...“ JAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!!!
Ich schiebe seit Wochen vor mir her, Staffel 3 Folge 9 anzuschauen. Warum?? Wegen Tréville *heulen könnte*es einfach ignoriere*er lebt....!!!*stur mit dem Fuß aufstampfe*

Das Gespräch zwischen ihm und d’Art floss nur so aus den Tasten. Natürlich auch wegen der Buchvorlage – die Du ja bestens kennst :-)))
D’Artagnan als ungeschliffener Rohdiamant – erinnert ein bisschen an Aladdin natürlich, aber auch an Athos‘ Worte in 1x02 „roh, aber vielversprechend“ („raw but promising“ :))))

Oh – und dann vergleichst Du mich mit Tréville hinsichtlich unserer Fähigkeiten, zwischen den Zeilen zu lesen? *angerührt lächele*!!
Und richtig: Natürlich kann man diesen Rohdiamanten nicht irgendwem überlassen – schon gar nicht der Roten Garde! In der Serie klingt es nur indirekt durch Milady an, aber im Buch versucht der Kardinal, sich diesen wertvollen Mann zu sichern.
Die Idee, dass Tréville sich „für ihn umhört“ ist auch dem Buch geschuldet, wo d’Artagnan nicht direkt Musketier wird, sondern bei den Gardes Françaises des Herrn des Essarts seine militärische Laufbahn beginnt, dem Schwager von Tréville. Aber in der Serie geht er ja nicht diesen Umweg, sondern bleibt direkt Rekrut bei den Musketieren. Die Serie muss sparen, kann nicht noch ein Regiment und noch mehr Darsteller finanzieren, denke ich *zwinker*. Und so hat „mein“ Tréville natürlich auch im Hinterkopf, d’Art selbst zu rekrutieren :-))!

Und dann sind wir fast am Ende, und noch mit Deinem letzten Absatz machst Du mich vor glücklicher Verlegenheit hochrot im Gesicht: Dass dieses Teil als Missing Link nahtlos in den Seriencanon passt!!! Daaaaaanke!!!!
Naja, und d’Art als Fettnäpfchen-Zielspringer ist einfach... verführerisch *d’Art entschuldigend anlache* Klasse, dass Dir das solchen Spaß bereitet :-)))

Meine Liebe – heißen Dank auch wieder hierfür!!!!!!!!!!
Ich sage auch einfach: Bis demnächst!

GGGVLG zurück
Ann
05.01.2021 | 00:36 Uhr
Gedankenspiele Waffenbrüder 1. „Wie er dazu kam“ / Kapi 3 „Tod und Leben“

Hallo Meisterin der spitzen Feder!

Zuerst ganz kurz zu deiner letzten Reviewantwort von….Gott, wie lange ist das schon wieder her? Ja die Tore bei uns im Hotel waren seit 01. November mehr oder weniger, seit 14. Dezember ganz dicht und das bleibt auch noch so bis 01. März, aber irgendwie komm ich trotzdem zu nix ;-(

Und wie die 3 Unzertrennlichen den jungen Heißsporn hätten stoppen sollen, ohne ihm weh zu tun, ich hätte da schon eine Idee……in dieser verdammten Garnison wird es ja wohl einen gut gefüllten Pferdetrog geben, n’est pas? Kaltes Wasser ist das reinste Wundermittel gegen kochende Hitzköpfe, glaub mir ich spreche da aus Erfahrung ;-)))))

Nun zum Geschehen….

Die ersten 3 Absätze zeigen in kurzen, prägnanten Worten Athos innere Zerrissenheit so treffend. All dieser Schmerz über die Pflicht, die er gezwungen war, zu erfüllen, die Schuldgefühle, die daraus resultieren, all die Lügen und der schändliche Betrug Myladys, die ihn eine Lüge leben ließen, ihre Lüge, nicht seine, den er hat sie aufrichtig geliebt. 5 unendlich lange Jahre hat er das alles mit sich herumgeschleppt, es zehrt ihn auf und ich kann mir gut vorstellen, dass ihn immer wieder die Kraft verlässt, das weiter durch zu stehen, mit jedem neuen Tag, an dem er erwacht, dass sind dann die Momente, in denen er versucht, den Schmerz und die Schuld hemmungslos im Wein zu ersäufen, aber es wird nicht besser. Ja er hat sich den Tod mit Sicherheit immer wieder herbeigesehnt. Vielleicht war auch das der Grund dafür, das er Musketier wurde, irgendwann den Tod in einem der zahlreichen Kämpfe, die er mit Sicherheit ausgefochten hat, zu finden. Die Angst vor dem Tod hat er schon vor langer Zeit verloren, er wäre eine Erlösung für ihn. Selbst nachhelfen? Nicht Athos, da bin ganz bei dir. Dafür ist Athos absolut nicht der Typ und viel zu sehr Ehrenmann.

Diese Warterei muß schlimmer als jede Folter gewesen sein, zermürbend, wegen all dieser Erinnerungen, die man einfach nicht abschalten kann, man will nicht daran denken, doch gegen die Erinnerungen hat man in einer solchen Nacht glaube ich einfach keine Chance, sie kommen, suchen einem heim, ob man will oder nicht. Das, was da vor so langer Zeit geschehen ist hat tief in ihm etwas zerbrochen, Wunden geschlagen und unter meterhohem Schutt begraben.

Doch dann kehrt ein kleines bisschen Ruhe und Frieden in seine Gedanken ein, als er sich an seine beiden besten Freunde erinnert. Diese beiden waren es, die den Schuttberg in seinem Innersten ein gut Teil wieder abgetragen haben, deren bedingungslose Freundschaft wieder Licht in sein Leben gebracht und den Schmerz und die alles verzehrende Schuld etwas gelindert haben. Die, wie du es so schön umschreibst, nicht nur dazu bereit waren seine Launen und Tiefpunkte zu ertragen, sondern ihm hindurch helfen, die immer an seiner Seite stehen, egal wie dicke es auch kommen mag, auch wenn sie nicht wissen, was er mit sich herum trägt.

Wenn man sich ihre Geschichten betrachtet, sind sie alle drei in gewisser Weise ein Stück weit gebrochen und dieser Zusammenhalt untereinander hat sie wieder zusammen gesetzt so gut es ging, ihr Leben wieder lebenswert gemacht, sie verstehen einander, auch ohne große Worte. Vielleicht hat das sie ja einst zusammen geführt und sie zu den Unzertrennlichen werden lassen. Er weiß, das sie Himmel und Hölle in Bewegung setzen werden, um seine Unschuld zu beweisen. Doch die Nacht schreitet unbarmherzig fort, er ist immer noch hier, also müssen sie gescheitert sein, keine Rettung in Sicht. Und zu all seinen Schuldgefühlen schleicht sich nun noch der Kummer über das, was er seinen Freunden antut in sein Herz. Aber eigentlich sollte er die beiden besser kennen, die sind nämlich erst dann gescheitert, wenn die Rotgardisten am nächsten Morgen abgedrückt haben und bis dahin kämpfen sie!

Dann fegt mit einem Mal ein sturer, hitzköpfiger Gascogner durch seine Gedanken. So wie er in den Hof der Garnison und sein Leben gestürmt war, entert er jetzt wie ein Pirat seine Gedanken und irgendwie ist von jetzt auf nachher plötzlich nix mehr so wie vorher. Will er wirklich noch sterben? Nein will er nicht! Es könnte ihm wirklich Wurscht sein, was dieser Bengel von ihm denkt, ist es aber nicht. Hat er ihm geglaubt, als er ihm beteuerte, dass er seinen Vater nicht getötet hat? Er erkennt sich ein Stück weit in ihm wieder, so wie er früher einmal war und seine Gedanken beginnen darum zu kreisen, dass er ihm beweisen möchte, das er unschuldig ist, er möchte ihm sagen, dass er nur allzu gut versteht, wie er sich fühlt. Seine Gedanken fangen an, immer mehr um diesen Jungen zu kreisen, aber warum nur, er kann es sich nicht erklären. Kleiner Tip mein Bester, da hat es wohl irgendwie klick gemacht.

Der nächste Tag bricht an und er findet sich an die Mauer des Exekutionshofes angekettet wieder. Er bleibt ruhig, das spannen der Musketen macht ihm keine Angst, dieses Geräusch begleitet ihn seit Jahren, doch dann passiert….NICHTS! er wartet….und dann zur Hölle ist es vorbei mit seiner stoischen Ruhe und Selbstbeherrschung. Er brüllt die Rotgardisten an, sie sollen endlich schießen….doch da dringt eine vertraute Stimme durch den Nebel….Aramis! Träumt er, oder haben sie es tatsächlich in allerletzter Sekunde geschafft, ihn zu retten????

Aramis und Portos, sie sind wirklich da, er träumt nicht, seine Knie werden weich und er lehnt sich an die Wand. Diese abgrundtiefe Erleichterung in seinen Augen, wunderbar gespielt von Tom! Und dann dieser eine furztrockene Satz „Ich dachte, ich wär euch zwei endlich losgeworden“ ich musste beim erstschauen, wie hier in der Geschichte erst mal herzhaft lachen, ich konnte das wieder so genau vor mir sehen, dieser EINE Satz sagt doch schon alles über die 3 Unzertrennlichen aus, oder?

Athos kann es nicht fassen und als die anderen beiden ihn darüber aufklären, von welcher Seite die unerwartete Hilfe kam ist er völlig von den Socken. Als Aramis dann auch noch anfängt, er hoffe doch, er trägt dem Gascogner nichts nach, ist er völlig baff. Keiner der drei beachtet besagten Gascogner, der auf der Treppe steht und das ganze beobachtet. Athos sieht ihm auf der Treppe ihn die Augen, auf der anderen Seite dieses umwerfende Lächeln, das war in der Serie für mich so ein 0hlálá- Moment ;-) den Klein-Annie wieder mal perfekt eingefangen hat, wieder so ein kleiner Magic Moment, Danke dafür. Du erinnerst dich an die PM, in der wir den Moment erörtert haben, wo du bei den beiden auf den Pairinggedanken gekommen bist, das war meiner ;-). Ja es war gut, dass er Gevatter Tod wieder mal ein Schnippchen geschlagen hat, definitiv!

Sonnige Grüße aus dem nebelverhangenen Neckartal
Tina

Antwort von Ann Morgan am 10.01.2021 | 14:45 Uhr
Hallo, meine Meisterin der hellauf begeisterten Reviews :-))!!

Hach, ich musste über Deine Idee, wie die drei Unzertrennlichen den hitzköpfigen d’Artagnan hätten stoppen können, sooo lachen!! Aha – ein Pferdetrog!! Herrje, jetzt habe ich Kopfkino und muss grübeln, wo ich das loswerde respektive einbaue :-)) Vielleicht fällt mir was ein *lol*!! Und Du sprichst aus Erfahrung??*höchst neugierig dreinschaue*noch mehr lache*
Aber ganz im Ernst – in der Situation sehe ich, wie d’Artagnan triefend nass dem Trog entsteigt, nun nicht hitzköpfig, sondern voll kalter Wut seinen Degen ergreift – und erneut auf die drei losgeht *prust* Nichts stoppt einen wütenden Gascogner :-)))

Okay, also dann auf zu diesem Kapitel:
Oh, was freut mich, dass Du Athos‘ ganzes Sein, seine Zerrissenheit zu dem Zeitpunkt der Story in den ersten drei Sätzen schon wiedererkennst! Natürlich baue ich da auf Kenntnisse aus der kompletten Serie auf, auf Hintergründen, die 1x01 natürlich nicht bietet und deren Grundlage man nur versteht, wenn man die Serie gesehen hat. Ich liebe solche Charakterisierungen, und ich liebe diese Serie, weil sie allen Protagonisten so viel mehr Tiefe verleiht. Vor allem den 3 Unzertrennlichen, weil man ja auch später sehr viel mehr über Porthos‘ und Aramis‘ Vergangenheit erfährt Dinge, die ich in meinen Geschichten wahnsinnig gerne aufgreife. Und dabei denke ich mit diebischer Freude vor allem an meine nächste zu postende Geschichte!! *voller Vorfreude die Hände reibe*
Wieder mal analysierst Du hier einen Charakter, nämlich Athos, in meinen Augen absolut treffend, fasst zusammen, was ihn bis zu diesem Punkt im nächtlichen Kerker gebracht hat.
Er hat den Tod herbeigesehnt, hätte ihn aber niemals durch eigene Hand gesucht. Ich glaube, sein größtes Ziel war, für seine Freunde zu sterben, so dass sein ihn erlösender Tod noch einen Sinn hätte.

Oh ja, das Warten auf die Exekution stelle ich mir auch als echte Höllenqual vor!! Das ist, nebenbei bemerkt, einer der Gründe, warum ich strikt gegen Todesstrafe bin. Ich kann echt verstehen, warum ein Mensch einen anderen tot sehen will (wer Kinder hat, kann sich Situationen vorstellen...) – aber ein Staat darf NIEMALS seine Macht nutzen, um einen Menschen zu töten. Sich das Recht nehmen, über Leben und Tod zu entscheiden. Oh weh, ich schweife ab, sorry!
Zurück zu Athos...
Richtig: Ruhe findet er in der Erinnerung an die tiefe Freundschaft, die ihn in den letzten 5 Jahren durch sein mieses Leben getragen hat (und wieder reibe ich mir die Hände in Gedanken an die nächste Geschichte... Nein, ich will Dir nicht den Mund wässrig machen, wie kommst Du denn DA drauf??*unschuldig dreinschaue*). Aber damit kommt eben auch die Schuld (etwas, was Athos‘ ständiger Begleiter ist...), was er ebendiesen Freunden antut...

Und dann der Erinnerungen Teil 3 – der hitzköpfige Gascogner (ohne Pferdetrog-Bad *schmunzel*)! Der Junge, der ihn an sich selbst erinnert...
Natürlich erkennt meine liebe Tina hier schon glasklar, warum Athos‘ Gedanken unermüdlich um d’Artagnan kreisen... Er selbst braucht noch ein bisschen, um klar zu sehen – und dann noch verdammt viel länger, um entsprechend zu handeln *lachend seufze*

Die Szene, wie Athos im Exekutionshof steht, habe ich Anfang Januar wieder gesehen (ich habe zuuufällig in die Ausstrahlung auf MDR gezappt – und bin kleben geblieben... bis nachts um 1:30 Uhr, ich Bekloppte :-)). Und es geht mir immer und immer wieder total unter die Haut, wiee Athos da reagiert... Und Aramis‘ Stimme in wortwörtlich allerletzter Sekunde!! *imaginären Schweiß von der Stirn wische*
Tom spielt das klasse – da bin ich voll bei Dir!! Und jaaa – bei seinem „Ich dachte, ich wäre euch zwei endlich los geworden“ geht es mir ebenfalls immer wieder wie Dir: Das kommt so knochentrocken – und sagt doch sooo viel über diese drei aus!!!
D’Artagnan steht noch abseits, noch gehört er nicht zum Kreis der drei anderen...
Und für Dich war also der ohlálá-Moment, als d’Artagnan ihn anlächelt... :-)))
Gut – für mich war das zwar nicht die Erleuchtung zur Waffenbrüder-Reihe, aber für mich war das der Moment, in dem Athos die Erleuchtung trifft. Denn dieses Lächeln - von Luke absolut genial gespielt – das ändert Athos‘ Welt...
Haaaaach – ein Magic-Moment, den ich für Dich perfekt eingefangen habe *mich mit leuchtenden Augen tief dankend verneige*!! Das freut mich wahnsinnig!!!

Nun schicke ich meinen tiefempfundenen Dank für dieses wundervolle Review aus dem sonnigen Lahntal an den Neckar und sage: Bis gleich, meine Liebe :-))!!

GLG
Ann
26.12.2020 | 13:43 Uhr
Juhu meine Liebe^^

Ich scheine mich wohl nach langer Zeit wieder hierher verirrt zu haben, aber ich habe dich immer im Hinterkopf und wie könnte ich dich und deine Storys vergessen, wenn ich doch Tim um mich habe^^
Mich haben noch immer die verrückte Kerle im Griff und das wird sich auch nicht ändern und ich bin immer noch in dem verstaubten Fandom unterwegs und versorge die Schwarzleser, bis auf meine eine treue Review Schreiberin, mit meinen Storys XD
Hin und wieder muss ich echt aufpassen, nicht Tim mit einzubauen XD
Aber ich schweife gerade total ab. o.O Hier ist einer in der Todeszelle und dessen Gedanken sind recht trüb. Aber wem seine wären das nicht? ich würde wohl unruhig hin und her wandern und das Gefühl haben durchzudrehen vor Angst. Aber jeder geht ja anders damit um und es würde wohl auch kaum zu ihm passen, wenn er im Kreis laufen würde. Viel mehr, geht er alles nochmals durch und bedauert was er den anderen durch seinen Tod wohl anrichten wird. Aber dann kommt in seinen dunklen Gedanken ein kleines Licht, das sich bis zum Schluss Hartnäckig an ihn kleben bleibt. D’Artagnan hat ziemlich viel Eindruck bei ihm hinterlassen *hust*
Aber trotz allem, steht er später im Hof, bereit auf seine Hinrichtung und dann tut sich nichts. Es zieht sich in die Länge und das ist wohl noch schlimmer, als das Urteil selber. Tim ist vor Spannung, fast vergangen o_o
Und dann kam die Rettung. Ich habe nichts andere erwartet, sonst wäre die Story ja zu Ende, aber die Spannung war dennoch da. ;)
Ich sah das Video und das Lächeln zum Schluss *Tim ist seitdem nicht mehr zu gebrauchen* Aber ich kann es ihm nicht verübeln O.O
Aber Athos scheint es auch ziemlich erwischt zu haben. Könnte man sagen, das Armors Pfeil ihn traf? *hust*

Auch wenn du lange Zeit nichts von mir zu hören bekommst, ich bin so ein kleiner Schatten, der dir dennoch folgt, nur etwas braucht um aufzuholen o_o"
Ich wünsche Dir noch schöne Weihnachten^^ Auch wenn es der zweite Feiertag ist, es ist trotzdem noch Weihnachten *Plätzchen von Tim da lass*
Ich hoffe ich melde mich schnell wieder, bis dahin, fühl dich ganz feste gedrückt und komm gut ins neue Jahr^^

Antwort von Ann Morgan am 29.12.2020 | 20:06 Uhr
Meine liebe, liebe Musketierin Katja!!

Mensch – was habe ich mich gefreut, hier von Dir zu lesen!
Und wie könnte ich Dich nach all der langen Zeit mit Rich und Dean – und selbstverständlich Tim vergessen!!??!! *Herzchen in den Augen habe*!
Hach Du – ich kenne das doch absolut, wenn einem gewisse Kerle im Griff haben, so dass man seinem Schreibwahn verfallen ist!!! Schön, dass Du wenigstens eine treue Reviewerin hast!!!
Hihihi – Mensch, wenn es passt, dann bau Tim doch mit ein!?!? Er kann doch irgendwo eine Filiale des Londoner Cafés eröffnen oder so!?! Ich meine, ihm wird doch sonst nur langweilig und er kommt wieder auf dumme (Axt-)Gedanken!! Denn auch bei den Waffenbrüdern gibt es Personen und Szenen, in denen wir ihm sicher die Axt wieder verstecken müssen *lach*!

Bei mir sind es nach wie vor die vier Unzertrennlichen, die mich gepackt haben und nicht mehr loslassen... *lachend seufze* Ich produziere weiter Geschichten zu ihnen, das findet irgendwie üüüberhaupot kein Ende! Okay, zurzeit versuche ich vor allem, halb fertige Stories fertig zu schreiben, das Problem ist nur, dass diese irgendwie ausufern! Story 12 z.B., die ab Januar startet, war als Kurzgeschichte mit 5.000 - 7.000 Worten und vielleicht zwei Kapiteln geplant... Inzwischen bin ich bei über 32.000 Wörtern, 10 Kapiteln (inkl. Pro- und Epilog) – und noch nicht ganz fertig *schluck*lach*! Und irgendwie geht das so mit mehreren der halb fertigen Sachen!

Okay, dann höre ich auch mal mit dem Abschweifen auf *lachend zwinkere*:
Jepp, in der Todeszelle darf man sicher trübe Gedanken haben. Mir ginge es nebenbei haargenau, wie Dir – aber Athos ist ein anderer Typ, der irgendwie sowieso schon mit dem Leben abgeschlossen hat zu dem Zeitpunkt. Deshalb denkt er eher an seine Freunde, wie die seinen Tod verkraften werden.

Und dann, haaaach, meine liebe Katja, jetzt weiß ich doch wieder genau, warum ich den Austausch mit Dir so vermisst habe – jetzt beschreibst Du in wunderbaren Worten das kleine Licht, das in seine Düsternis eindringt – d’Artagnan! und das könnte man als Motto über nahezu alle Waffenbrüder-geschichten setzen! Denn ein Stück weit ist es die Geschichte, wie d’Artagnan Athos ins Leben, ins Licht zurück holt *gerade zu einem Pfützchen zusammenschmelze* (lass Tim mal seinen Kühlraum für mich anschmeißen *lach*)!
Jepp, d’Artagnan hat einen großen Eindruck hinterlassen – und nicht nur bei ihm *lach*! Außer mir und Athos hatte Aramis auch gleich einen tollen Spruch auf den Lippen bei ihrem ersten Zusammentreffen (sinngemäß: „Das nenne ich eine Einführung!“) :-)

Ja, die Szene, als Athos im Hof vor dem Erschießungskommando steht – und nichts passiert, die ist nervzerfetzend! Ich meine, jedem ist klar, dass sie Athos nicht in der ersten Folge sterben lassen werden – aber trotzdem! Toll, dass Du auch die Spannung trotz dieser Gewissheit spüren konntest! Und der arme Tim *heimlich grinse*!

Ich bin vor Lachen fast vom Stuhl gekippt als ich las, dass Tim nach d’Artagnans Lächeln fast nicht mehr zu gebrauchen war! Aber, herrje, ich kann es ihm ja nachempfinden *zwinker*! Er sollte sich aber nicht mit Athos anlegen ;-)) Der ist zwar nicht so ein Hitzkopf wie Agron, aber ein brillianter Schwertkämpfer ;-)!

Joah – Amor gab es zu der Zeit ja definitiv schon (ist ja ein römischer Gott ;-), wobei Athos Dir zu dem Zeitpunkt der Geschichte noch vehement widersprechen würde ;-))

Hach, Du mein lieber, süßer kleiner Schatten!!! Ich freue mich mächtig, dass es Dich gibt!!
Eine Idee von mir, um Dir das Aufholen zu erleichtern: Bei den längeren Stories könntest Du ja vielleicht in Erwägung ziehen, nur am Schluss ein Review da zu lassen? Lesen ist oft schneller als lesen UND reviewen :-)! Aber das überlasse ich ganz und gar Dir!!

Klar war noch Weihnachten *hemmungslos bei den Plätzchen zugreife* Dbnke*kauend nuschele*schlucke* Hach – Tim ist einfach ein hervorragender Cafébesitzer – tolle Plätzchen!! Und natürlich noch viel mehr danke dafür, wieder von Euch zu lesen!!

Nun fühl Dich mal virenfrei ganz fest zurück geknuddelt!!
Bleib gesund und rutsch mit Tim gut ins neue Jahr!!!!!!!! Ich freue mich schon tierisch auf Deine Meinung zu den späteren Geschichten! Und – kauf Tim vielleicht einen Sabber-Latz *lol*!
GLG
Deine Ann
21.10.2020 | 19:22 Uhr
Gedankenspiele Waffenbrüder 1. „Wie er dazu kam“ / Kapi 2 „Dreifacher Zweifel“

Hallo meine Liebe,

erstens kommt es anders, als man meistens zweitens denkt. Mußte den Start der Aufholjagd leider verschieben. Montag nach dem Tanzkurs „fescht gebabbelt“, Dienstag nach dem Tanzkurs auf dem Heimweg Auto heiß gelaufen und mit Abkühlpausen gerade noch so heim gekommen und heut Auto von meinem Schrauber erst mal in die Werkstatt abgeschleppt, Schlauch vom Kühlwassertank zur Wasserpumpe war ab und der Stöpsel wo der drüber gezogen ist abgebrochen und das natürlich, wie könnte es anderes sein ausgerechnet zum Monatsende und dann, wenn ich am Wochenende arbeiten muß, wo die Busverbindungen Sonntags soooo toll sind, schnaub und Frust schieb!!! Wann auch sonst!

So dann machen wir jetzt hier weiter, damit sich die Laune wieder hebt! Vorab noch kurz zu deiner Antwort auf das Review zur Intro der Geschichte. Ja Ninon hätte besser zu ihm gepasst, aber um Gottes Willen bloß nicht MyLady, dieser eiskalte Engel. Aber vielleicht war es gerade diese gewisse Naivität, die ihn zu Sylvie hinzog, weil er mit den gestandenen Weibsbildern schon genug schlimmes erlebt hatte und Ninon wegen dieser falschen Anschuldigungen auf dem Scheiterhaufen wieder zu finden, war für ihn mit Sicherheit genau so schlimm, wie MyLadys Verrat. In Sachen Porthos bin ich ganz bei dir. Für mich war dass der bisher beste Porthos ever. Ja , die 3 Unzertrennlichen sind sich hier absolut ebenbürtig und ich fand es gut von den Serienmachen, dass sie Aramis und Porthos eine absolut glaubwürdige Hintergrundgeschichte verpasst haben, die zu den beiden und zur damaligen Zeit passen. Und alle 4 haben absolut glaubwürdig gespielt und die jeweiligen inneren Kämpfe für mich genial rübergebracht, ebenso, wie Hugo Speer als Tréville, der in der Serie auch zu meinen Lieblingen gehörte. Deshalb hat mich die Serie auch vom ersten Moment an gefesselt und mitgenommen, genauso, wie du es mit deinen Stories immer wieder schaffst. Daher musste diese warme Empfehlung natürlich sein, nicht ganz ohne Hintergedanken geb ich zu, aber dass es so einschlägt, hätte ich dann doch nicht zu träumen gewagt, strike!!! ;-)))
Reviews kürzen, nöh, geht gar nicht, aber so was von gar nicht, da bin ICH nämlich im Flow und schreib alles runter, was mir dazu einfällt, das muß dann raus, auch zu nachtschlafender Stunde, sonst sind die Gedanken bis zum nächsten Tag wieder davon geflogen und das läppert sich dann eben so mir nix dir nix auf meistens 3 – 4 Seiten zusammen. Du siehst also, ich bin unschuldig, ICH kann da nix dafür, das verselbstständigt sich einfach so, wie bei dir manchmal deine Protas
;-))))))))))))))))))))))))))))), wenn ich mich erstmal wo fest gebissen habe. Das du das nicht erwartest weiß, will aber, trotzig mit dem Fuß aufstampfe!

So jetzt aber wirklich zu deiner Story…..Die ersten 6 Abschnitte, das ist d’Artagnan, wie er leibt und lebt, absolut genau auf den Punkt getroffen. Jung, stur und hitzköpfig, offen und geradeheraus. Ein draufgängerischer und mutiger Kämpfer, der nie aufgibt, ganz egal wie aussichtslos und verfahren die Situation auch sein mag, bar jeden Zweifels ob seiner Fechtkünste, das hat man schon in der Scheune gesehen, nachdem er die beiden Angreifer abgewehrt hatte und dieses siegessichere Lächeln über sein Gesicht huschte. Stur und hitzköpfig, weil er sich trotz der Verletzung, die er sich bei dem Sprung aus dem Fenster zu gezogen hatte, nicht davon abbringen ließ, gegen einen weitaus erfahreneren Fechter anzutreten. Aber dieser Umstand alleine zeigt schon, wie Wut und Rahedurst seinen ansonsten messerscharfen Verstand umnebeln, den er nur wenige Zeit später an den Tag legt, als er Aramis und Porthos hilft die Geschehnisse aufzudecken und die Wahrheit ans Licht zu bringen, an den Tag legt.

Die Beschreibung der 3 Unzertrennlichen, in wenigen kurzen und prägnanten Sätzen die wesentlichen Charakterzüge und ihre Wirkung auf andere auf den Punkt gebracht: Athos, in nüchternem Zustand der ruhige, eher wortkarge und besonnene Anführer und Kämpfer, der ruhig in den Kampf geht und einen klaren Kopf behält, sich nicht von seinen Gefühlen, sondern von seinem Verstand leiten lässt, wobei ich bei ihm von Anfang an das Gefühl hatte, dass er in einem anderen Leben, d’Artagnan von seiner Wesensart nicht ganz unähnlich war, aber dieser Mann existiert nicht mehr, der hat mit MyLady sein Leben am Strick des Henkers ausgehaucht. Porthos, der verschmitzte, gutmütige Hüne, der hinter seinen beiden Freunden steht, wie der Fels in der Brandung, meistens die Nachhut bildet und ihnen den Rücken frei hält, ein mit allen Wassern gewaschener – heute würde man sagen Streetfighter – und ein ausgemachtes Schlitzohr. Aramis, der gegen die beiden anderen eher grazil wirkt, was seine Feinde leicht dazu verführen kann ihn zu unterschätzen, der aber nicht minder gefährlich ist. Der gepflegte Herzensbrecher, der aber diesmal wohltuender Weise nicht als der dandyhafte, überhebliche und von sich selbst überzeugte, gelackte Schönling dargestellt wird. Ein eingespieltes Team, das sich schon lange sehr gut kennt und um die Stärken und Schwächen der jeweils anderen beiden nur zu gut weiß.

Deshalb lehnen sich die anderen beiden auch ganz entspannt zurück und flachsen, während der Heizsporn auf Athos los stürmt und ihn zunächst, wie es scheint über den Platz jagd. Athos hätte ihn mühelos töten können, aber er tut es nicht, er hält ihn sich lediglich vom Leib, lässt ihn toben und kontert gelegentlich, was die anderen beiden sofort richtig erkennen, sonst hätten sie viel früher eingegriffen. Doch irgendwann hat Athos genug, entwaffnet den Hitzkopf, pinnt ihn an den Balken und hält ihm die Klinge an die Kehle. Athos Worte und sein Blick, als er seinen Parierdolch mit den Worten, „dass hätte euere Kehle sein können“ neben seinem Kopf in den Balken rammt, lassen ihn zum ersten Mal zweifeln und ich finde das sieht man in dieser Szene für einen kurzen Moment auch sehr schön in seinen Augen aufblitzen, ebenso, wie die unterdrückte Wut und die Aufrichtigkeit in Athos Blick. Nein, ein feiger hinterhältiger Mörder handelt so nicht, sondern ein Ehrenmann. Ja er zögert einen Moment zwischen Rache und Zweifel, bevor er den Dolch aus dem Balken zieht und ihn mit einem gut gezielten Wurf neben Athos Kopf im gegenüberliegenden Balken versenkt und er kontert Athos Ansage mit den Worten „und dass hätte euer Rücken sein können“. Athos kann in diesem Moment nur verdutzt den Kopf schütteln und zur Kenntnis nehmen, dass er es bei aller Hitzköpfigkeit auch mit einem Ehrenmann zu tun hat.

Jetzt ist der Moment gekommen, wo es Aramis zu bunt wird und er greift ein, doch der Junge gibt keine Ruhe, also sieht sich Porthos genötigt, ebenfalls seine Klinge zu ziehen und sich mit einem spöttischen „gegen uns alle drei??“ vor seine Freunde zu stellen. Zum 2. Mal flackert im Bruchteil einer Sekunde Zweifel in d’Artagnans Blik auf und er kann nicht glauben, dass diese 3 Männer ihn am Leben lassen würden, wären sie in diesen Mord verwickelt. Aber wieder siegt das immer noch kochende gascognische Blut und er geht im blinden Eifer auf alle drei los. Doch gegen die geballte Kraft der besten Musketiere des Regiments hat er nicht den Hauch einer Chance und so drängen sie ihn einen Herzschlag später in die Ecke. Nein d’Artagnan hat kein Ahnung, was mit ihm geschehen wäre, hätte in diesem Moment nicht Hauptmann Trévilles Stimme über den Platz gebellt, aber ich glaube dessen ist er sich in diesem Moment schon gewusst, getötet hätten sie ihn sicher nicht.

Dann wird Athos wegen genau der Dinge, die er ihm vorwirft festgenommen. Hatte er doch Recht? Doch die ersehnte Genugtuung bleibt aus, der leise Zweifel nagt weiter in ihm. Athos wird abgeführt, aber er dreht sich noch einmal zu ihm um, um ein letztes Mal eindringlich seine Unschuld zu beteuern und die Stimme des Zweifels wird immer lauter. Seine Freunde folgen ihm auf dem Fuß und er weiß instinktiv, daß die beiden Himmel und Hölle in Bewegung setzen werden um ihn zu retten. Sollte er sich so getäuscht haben? Die Zweifel werden lauter! Und ich finde, auch daß kann man in Lukes Minenspiel wieder sehr gut erkennen.

Auch dieses Mal passt du wieder heimlich still und leise deinen Schreibstil der damaligen Ausdrucksweise und den üblichen Gepflogenheiten an, man fühlt sich als Leser automatisch in die Zeit zurück versetzt, wie auch schon bei Spartacus. Ich glaube es ist an der Zeit, dass ich schon mal nach einem passenden Buchrücken für die Waffenbrüder Ausschau halte, muß doch mein Bücherregal voll kriegen ;-) Apropos, ich bin auf Amazon fündig geworden! Ich habe mir gleich alle 3 Bücher bestellt und zwar exakt dieselben Ausgaben, die ich einst mein eigen nannte, bevor sie weg waren, waren die letzten! Da es jetzt zur Zeit wieder wie bekloppt Stornos hagelt, komm ich über den Winter ja vielleicht dazu, sie zu lesen, wenn ich mit meinen ollen Ägyptern durch bin. So jetzt gibt es erst mal Futter und die 2. Hälfte von Jurassic Park 5 und dann wird ich mich mal in Folge 1x03 auf die Suche machen nach den Anklängen im nächsten Kapi ;-)

Bis dann liebe Grüße vom Neckar Tina

Antwort von Ann Morgan am 07.11.2020 | 18:15 Uhr
Hallo, meine liebe Tina!

Endlich – endlich mal Muße, um Deine wunderschöne Mail zum ersten „richtigen“ Waffenbrüder-Kapitel zu beantworten :-) Deine tollen Reviews sind immer so komplex, dass ich sie nicht eben mal „zwischen Tür und Angel beantworten kann/beantworten will. Deshalb dauert es leider oft länger *snief*! Aber nun genug entschuldigt – einfach Los!

Und – hihihi – Dir geht es kaum anders im Leben... Aber das wissen wir ja voneinander!! Und ich freue mich doch gigantisch, dass meine Geschichten es offenbar immer wieder schaffen, Deine Laune zu heben *breit erfreut lächele* Obwohl, wenn ich an das Kapi von gestern denke...*schweigend auf die Fingerleins setze* ;-))

Okay – Du wärst also absolut gegen Milady. Ja – eiskalter Engel, im Buch ja noch viel mehr als in der Serie! In der Serie... naja, irgendwann empfand ich sogar ein gewisses Mitgefühl für sie (im Buch nie ;-)... Und möglich, dass die Serienmacher gerade Sylvies Naivität als Gegensatz zu ihr ins Spiel brachten – mir war es too much ;-) Aber Athos ernsthaft verliebt (mal die Person bei Seite gelassen ;-)... das ist trotzdem immer wieder anrührend :-))
Und bei Porthos sind wir uns einig!! :-))) Die nächste Geschichte, die online geht (wohl im Januar) ist zum Großteil aus seiner Perspektive. Ich schreibe gerade sehr oft daran (sie ist ca. 2/3 fertig, oder ¾, kann ich immer schlecht abschätzen :-), und so habe ich unseren Lieblings-Porthos gerade sehr oft vor Augen :-) Und wenn Du Hintergrundgeschichte gut findest (wie ich ja auch :-))), dann sollte Dir diese nächste Geschichte auch gefallen :-)
Und Tréville darf man wirklich nicht vergessen – auch er taucht bei mir ja immer wieder auf, weil ich ihn großartig finde :-)
Nochmals danke für den vööööllig uneigennützigen Hinweis auf die Serie *lachend mich verneige*!
Und wer wäre ich, Dir lange Reviews zu verweigern??*lach* Ich hoffe nur, dass Du dann trotzdem noch Zeit zum Lesen findest ;-))
Und dann sind wir doch tatsächlich beim Kapitel *laut auflache*:

D’Artagnan wie er leibt und lebt...Dankee!!
Ich liiiiebe diese Szene des ersten Aufeinandertreffens der 4 :-))) Ich hätte gerne noch soo viel mehr dazu geschrieben, aber die Serie gibt da genug her. Und einfach nur schriftlich wiederholen, was man da alles sieht, hätte ich doof empfunden.
Aber z.B. Aramis‘ Satz „DAS nenne ich mal eine Einführung!“ (sinngemäß) – oder wie er und Porthos da fachsimpeln, während d’Artagnan bereit ist, auf Leben und Tod zu kämpfen – einfach nur herrrrlich :-))) Ich finde, schon in dieser Szene kann man sooo viel über die Charaktere, besonders d’Art, lernen! Wie umschreibst Du es? Jung, stur, hitzköpfig, geradeheraus. Draufgängerisch, mit messerscharfem Verstand. Unterschreibe ich alles sofort, sind es doch Umschreibungen, die ich selbst immer wieder zuuu gerne im Zusammenhang mit ihm benutze :-))

Und was die anderen 3 angeht: Dass Dir meine knappen Umschreibungen sofort die drei Herren vors innere Auge zaubern – das freut mich ungemein!!
Speziell bei Athos bin ich total happy über Deine Aussage, Deiner Meinung nach sei er in seinem früheren Leben d’Art gar nicht unähnlich gewesen! Ich glaube, das habe ich irgendwo in einem späteren Kapi fast haargenau so geschrieben! Freut mich total, dass wir das so ähnlich sehen :-)) Und sicher ist das mit ein Grund, warum d’Artagnan seine Seele berührt – weil er sich in ihm wiedererkennt, inkl. dem Schmerz über den Verlust.
Warum wir diesen Porthos lieben, haben wir ja schon geklärt – und dieser Aramis: Ja, sein ganzer Hintergrund macht ihn so viel tiefgründiger als andere Darstellungen! Kein gelackter Schönling, weiß Gott nicht!!

Ein eingespieltes Team, die drei – und dann kommt da dieser wilde Jungspund... :-))
Ja, so sehe ich es auch: Athos lässt ihn sich austoben, hofft, dass er irgendwann zu Verstand kommt (naja, der Gute kennt unseren Gascogner zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, sonst hätte er nicht gehofft *lach*), und Aramis und Porthos haben nicht die allergeringste Sorge um ihn.
Doch als d’Art nicht locker lässt, müssen sie eingreifen, wohl auch, damit Athos nicht gezwungen wird ihm ernsthaft weh zu tun, nur damit das ein Ende hat.
Nein – natürlich hätten sie ihm nichts getan. Trotzdem weiß ich echt nicht, wie das ausgegangen wäre, wäre in dem Moment nicht Tréville (bzw. in der Serie Constance) aufgekreuzt. Wie hätten sie d’Art in dem Moment bremsen sollen, ohne ihm weh zu tun???

Als Athos festgenommen wird, triumphiert d’Artagnan nicht. Ich finde, das sieht man auch deutlich in der Serie. Er zweifelt. Und Du siehst das auch *happy herumhüpfe* Vor allem, als Athos wirklich herzzerreißend seine Unschuld beteuert! Ihm könnte ja egal sein, was so ein dahergelaufener Bauersbursche von ihm denkt – ist es aber nicht! Und das fand ich auch beim Erstsehen schon echt anrührend!

Hach Du – klasse, dass Dir wieder auffällt, was mir beim Umsetzen durchaus Mühe und Kopfzerbrechen bereitet: Schreibstil, vor allem aber Ausdrucksweise der damaligen Zeit anzupassen. Wie oft denke ich „Okay“ – mache dann aber beim Schreiben ein „in Ordnung“ daraus. Nur ein winziges Beispiel. Lieben Dank, dass Du das anerkennst :-))))))))!!!!!!!
Gratulation zu Deinem „Neu“Erwerb der Musketier-Bücher :-))))
Neben Jurassic Park 5 (durchaus sehenswert, oder? ;-) und natürlich ein Re-Watch der Serie sicher für die nächste Zeit ein guter Zeitvertreib!! Zumal ich vermute, dass bei Euch wieder die Tore dicht sind!?!?!

Halte die Ohren steif! Und hierfür wie immer von Herzen Dankeschön :-))))))))))!!!!!!!!!!!!!
GLG
Ann
11.10.2020 | 22:55 Uhr
Gedankenspiele Waffenbrüder 1. „Wie er dazu kam“ / Kapi 1 „Intro“

Bon soir, mon Capitane,

jetzt ist endlich auch der letztere deiner Musketiere hier angekommen und meldet sich zum Rapport! Lange hat’s gedauert, aber jetzt werden wir hier zum Hallali für die Aufholjagd blasen. Ich hätte ja echt nicht gedacht und zu hoffen gewagt, dass ich derart anfixe, als ich dir seiner Zeit von dieser Serie mit Ihren schnuckeligen Prodagonisten erzählt habe, aber hej immer her damit, je mehr, desto besser, du weißt ich liebe deine Stories und ich gebe zu, diesmal war ich unartig, ich habe alle Kapis sofort verschlungen, als sie erschienen sind. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, noch mal alles ganz genüsslich Zeile für Zeile auseinander zu pflücken und ab sofort wird hier erst weiter gelesen, wenn ich die Aufholjagd gewonnen habe, damit ich nicht allzu sehr vorgreifen kann ;-), das mag ich nämlich gar nicht, ich verlaß mich da lieber auf mein Bauchgefühl.

Ich hatte auch mal alle 3 Bücher und sie immer wieder gelesen, bevor sie ein Raub der Flammen wurden und hab glaub ich so ziemlich alle Musketierfilme gesehen, die es gibt, inklusive der Theateraufführung auf der Freilichtbühne auf dem Dilsberg in historischer Kulisse letztes Jahr, hatte ich die ja schon mal in einer PM berichtet, also auch großer Fan der Materie, wie überhaupt von allem was mit Blankwaffen, Bogen, Drachen oder Fantasy zu tun hat. Ich glaub, ich muß morgen mal bei Amazon stöbern gehen, ob die die Bücher noch haben…..

Ich hab die komplette Serie mittlerweile schon 2x gesehen und nur nach einem Grund gesucht, mir selbiges ein 3. Mal „an zu tun“, jetzt ist er da, Dank Annylein ;-)

Zu der Schwert-Degen-Debatte möchte ich auch gleich noch was anmerken, wenn ich das aus meinem Blankwaffenbuch noch Recht im Hinterkopf habe, ist die Waffe der Musketiere eigentlich ein Rappier. Das Schwert hatte eine breitere Klinge und noch eine Parierstange und war, wenn ich mich recht entsinne bis Anfang/Mitte des 17. Jhds in Gebrauch und wurde so ungefähr 1630 bis 1650 langsam vom Rappier abgelöst. Das Rappier hat eine schmalere Klinge und schon einen Griffkorb, wie später der Degen. Das Rappier wurde dann so ungefähr um 1700-1720 vom Degen abgelöst, der wiederum eine noch schlankere Klinge und einen noch reicher verzierten Griffkorb hatte. Die Übergänge waren allerdings fließend und die verschiedenen Klingen wurden noch eine Zeit lang nebeneinanderher verwendet. Das die Musketiere aber ein Rappier hatten, da bin ich mir ziemlich sicher, weil mein Ex sich als bei den älteren Musketierfilmen immer drüber aufgeregt hat, weil sie denen fälschlicherweise einen Degen in die Hand gedrückt hatten, daher kommt wohl auch das Genre „Mantel- und Degenfilme“. Außerdem erklärt auch der eine Fechtmeister der Musketiere in den Extras auf der BluRay zur 1. Staffel die Waffen der Musketiere und führt sie vor und ich bin mir sicher der redete auch von einem Rappier. Ich muß mal mein Blankwaffenbuch suchen und noch mal nachlesen, dann kann ich’s dir genau sagen, wenn ich nur wüsste, wo ich das Ding wieder vergraben habe, man bin ich froh, wenn hier endlich mal jedes Ding sein festes Plätzchen hat, ich hasse es, wenn ich mir bei irgendwas Wölfe suchen muß, das reicht mir echt im Hotel.

Beim Erstschauen der Serie habe ich mir übrigens noch gedacht, so manche Blicke zwischen Aramis (MEIN Musketier) und Portos……ohlala da könnte man auch etwas rein interpretieren, aber dazu an anderer Stelle mehr ;-)
So jetzt werd ich mir zum Eintauchen in die Materie noch mal Folge 1x01 gönnen und gaaanz genau hinschauen- und hören! Und morgen nach dem Tanzkurs kommt dann das Review zum ersten Kapi, und wenn es mitten in der Nacht ist!!!
GVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 16:33 Uhr
Und ein drittes Mal hallo für heute!! *meiner Musketierin wie bekloppt zuwinke*

Herzlich Willkommen, nun auch hier – bei der von Dir nicht ganz unverschuldeten Geschichtensammlung! *Dich breit angrinse* Wie an andere Stelle schon erwähnt: Ich beschwere mich NICHT, dass Du mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hast *lol*!!
Ich bin gerade so schön im „flow“, wie man so nett auf neudeutsch sagt :-)) Also kommt auch noch die letzte ausstehende Antwort für Dich!

Mädel – Du hast mich regelmäßig um! Schon zum Vorwort so ein hammer-langes Review!!??!!
Ich fühle mich trotzdem mal bemüßigt zu sagen: Du musst wirklich nicht so lange Rückmeldungen schreiben.
Aber ich würde lügen wenn ich behauptete, es missfiele mir *lach*! Naja – ich sag mal einfach: Mach, was Du möchtest! Ich will nur sicher stellen dass Du weißt, ich erwarte das nicht! *Dich mal ganz lieb anlache*
Ach komm, was heißt „unartig“ *lach*! Ich freue mich doch, wenn die Stories Dir den nicht immer leichten Alltag ein wenig versüßen! Und wie oben erwähnt: Wenn die Aufholjagd in diesem Umfang zu viel wird – kürze schamlos! Und selbst wenn Du jetzt direkt beim aktuellen Kapitel einsteigst, wäre das absolut okay! Ich freue mich echt über jedes Wort von Dir!!

Gelesen habe ich tatsächlich nur den ersten Band, ich wusste viele, viele Jahre gar nicht, dass es da Fortsetzungen zu gibt ;-)) Aber band 1 habe ich als Teenie schon mehrfach gelesen.
Und dann natürlich diverse Verfilmungen (nur in den Theatergenuss bin ich nie gekommen *lach*)!
Und dass Du Fan der Materie bist, weiß ich ja spätestens seit Deinen Hobbit-Reviews :-)))
Die Serie habe ich immer mal wieder durch Zufall gesehen, vereinzelte Folgen zufällig reingezappt. Dann noch zufälliger in Folge 1x01 gelandet und auf Tinas dringlichen Rat brav alle 10 Folgen aufgenommen, gesehen – und war ihr verfallen *Dich gar nicht vorwurfsvoll anlache*! Also die 3-Staffel-Box auf BluRay (war vergleichsweise gar nicht teuer!) – und fertig war die Obsession (wie meine Freundin Mücke es so treffend bezeichnet).
Ich bin gerade im 2. Durchlauf, muss aber gestehen, dass ich die letzten 3 Folgen vor mir her schiebe. Zum einen, weil es dann ja vorbei ist, zum zweiten wegen Tréville (mehr sag ich nicht, will ja nicht spoilern) – und dann wegen Athos und Sylvie...
Ich bin niemand, der ein Serien-Pairing hasst, weil er selbst ein anderes Pairing schreibt. D’Artagnan und Constance z.B. liebe ich :-))) Da gab es für mich nur nichts zu schreiben, weil es in der Serie schon wunderschön dargestellt ist, dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
Doch das Pairing Athos-Sylvie geht für mich gar nicht, sorry... Keine Ahnung, ob ich da mit Dir schon mal drüber konferiert habe... Ich mag Sylvie als Chara durchaus (obwohl sie für mich auch etwas Mary-Sue-haftes hat) – aber nicht als Love Interest für Athos! Die zwei passen für mich gar nicht! Lieber hätten sie ihm dann wieder Milady an die Seite stellen sollen, oder Ninon (die Frauenrechtlerin aus Staffel 1) – das sind gestandene Frauen, die an seine Seite passen. Aber doch nicht dieses... naive Kind!
Aber natürlich akzeptioere ich auch andere Meinungen, wenn Leute das Pairing süß finden :-))).
Ich greife ja auch Staffel 3 auf und sie wird eine Rolle spielen. Wie gesagt: Ich mag sie an sich, und so wird sie keine Schurkin werden, so viel sei verraten ;-) Auch wenn sie trotzdem für eine gewisse Unruhe sorgt *zwinker*
Naja, jedenfalls fällt es mir schwer, die späteren Szenen mit ihr und Athos zu sehen, weshalb ich das Weiterschauen vor mir herschiebe *lach* Stattdessen schaue ich mir immer mal wieder Folgen an, zu denen ich gerade schreibe, so als Auffrischung :-))))
Wie schön, dass meine Waffenbrüder-Sammlung Dir einen berechtigten Vorwand liefern, einen dritten Durchlauf zu starten *lach*

Hah – und Deine „Anmerkung“ zu der Schwert-Debatte ist einfach der Hammer! Vielen, vielen Dank für die Hintergrund-Infos!
Die bereits geposteten Stories werde ich nicht mehr abändern – aber für künftige Stories nehme ich den Begriff „Rapier“ gerne in meinen Wortschatz auf *breit lächele*!

Und zum letzten Absatz: Herrje – nicht nur Du siehst da ein gewisses...Knistern zwischen Aramis und Porthos *lach*! Okay, ich gestehe, ich bin auch AO3-geschädigt, wo es mehr Portamis-Stories gibt als solche mit Athos-d’Artagnan, aber wie auch Du sehe ich die Anlage dafür tatsächlich auch in der Serie! Da Du die bisherigen Waffenbrüder ja schon gelesen hast verrate ich kein Geheimnis wenn ich erkläre, dass es schon eine Portamis-Story gibt und weitere folgen. Unter anderem schreibe ich gerade an einer (echt emotionalen) Geschichte, wie es mit den beiden/mit den dreien begann! Und zu 3x01 gibt es schon laaaange eine Geschichte zu den beiden (mir hat in 3x01 das Herz für Aramis geblutet! Und Du weißt, dass ich sowas dann verarbeiten muss *lach*)!
Und zu 3x03 habe ich eine Kurzgeschichte angefangen.
Also – Portamis ist also bei den Waffenbrüdern nicht Schwerpunkt, aber durchaus ein Thema!
Und ich gestehe: Porthos war – Buch und sämtliche bisherigen Filme zusammengenommen – für mich der schwächste Chara in der Musketier-Geschichte. Manchmal fast eine Witzfigur. Dieser Porthos aber – er gibt der Gestalt eine Würde und Tiefe, die ich absolut liebe! Zum ersten Mal sind die 4 Musketiere für mich gleichwertig und erst dadurch wirklich Trévilles beste Männer. Und glaubwürdig mit alle ihren Stärken und Abgründen! Ich ziehe meinen Hut vor allen 4 Schauspielern :-)))

Meine Liebe – ich freue mich total, dass Du hier dabei bist und danke Dir von Herzen für den regen, tollen Austausch!!!!!!
Genieße das Restwochenende, die Tanzstunde und die Musketier-Wiederholungsrunde :-))
Für heute dann nun endgültig: Adieu, meine liebe Musketierin (oder Musketeuse? Musketesse??? Egal *lach*) und bis die Tage!

GGLG
Ann
PS: Rechtschreibvorschläge von Word statt „Musketesse“ sind: „Mustermesse“ und „Mokkatasse“ *mich wegschmeiße* Das konnte ich Dir nicht vorenthalten *giggel* In diesem Sinn, meine liebe Mokkatasse ;-))
03.10.2020 | 16:00 Uhr
Hallo,
wie Du am Schluss so treffend geschrieben hast:
„Das Schicksal geht seltsame Wege“, trifft hier voll zu.
Es ist natürlich ziemlich ungewöhnlich wie d‘Artagnan
bei den Musketieren gelandet ist und dann
auch noch bei ihnen herzlich aufgenommen wurde.
Gerade in Zeiten, wo alles mit der Waffe geklärt wurde.
Vorzüglich, wie Du hier die Anfänge dieser Freundschaft
aufgeschrieben hast.
๑ ⊱❀ LG Carmen ❀⊰ ๑

Antwort von Ann Morgan am 03.10.2020 | 18:15 Uhr
Hallo, liebe Carmen!

Und noch ein superliebes Review von Dir - zu der allerersten Waffenbrüder-Geschichte!

Das erste Zusammentreffen der vier ist in der Serie völlig anders als im Buch - aber auch ungemein reizvoll. Was in der Serie aber fehlt, ist ein Bindeglied zwischen Folge 1 - d'Artagnan ist noch ein Fremder - und Folge 2 - d'Artagnan ist auf einmal Musketier-Anwärter und mit den drei Unzertrennlichen unterwegs. Ich habe versucht, dafür eine Lösung zu finden. Und es freut mich natürlich ungemein, dass Du das als "vorzüglich" bezeichnest *breit lächele*!!
Und das Schicksal geht ja wirklich seltsame Wege, wenn d'Artagnan Athos erst unbringen will - und sie dann Freunde werden! Aber eine schöne Schicksalswendung, wie ich finde *zwinker*!

Richtig - damals wurde wenig diplomatisch oder mit Reden geklärt - erst recht nicht bei Soldaten, denke ich. Gut, dass sie es hier anders gemacht haben; dass Athos ein Ehrenmann ist, der diesen jungen Burschen nicht einfach kaltblütig tötet, nur weil der einem dummen Irrtum erlegen ist. Ich bin sicher, Athos wird sich noch oft über diese Entscheidung freuen ;-)

Meine Liebe - auch hier vielen Dank für das liebe Review!!

GLG
Ann
17.07.2020 | 17:18 Uhr
Wenn du glaubst ich hätte dich vergessen, dann irrst du. So schnell wirst du mich doch nicht los und Tim genauso wenig XDD
Ich wollte eigentlich von Anfang an mit dabei sein, doch ich muss gestehen, die anderen verrückten Kerle, denen ich verfallen bin, haben mich viel zu sehr im Griff. O///O *wenn man sich einmal mit ihnen beschäftigt, ist ein entkommen von ihnen unmöglich*
Und Tim hat sich auch in den ein oder anderen verguckt *hust* Man kann es ihm nicht übel nehmen, auch wenn D‘Artagnan auch nicht so schlecht ist O.o
Aber an die anderen muss ich mich erst noch gewöhnen und das Paring das du anstrebst.
Es wird eine Weile dauern, bis ich durch deine Kapitel bin.^^ Du wirst immer wieder mal wieder was von mir hören, und Tim schicke ich auch vorbei, wenn er denn mal von den
anderen Kerlen los kommt. XDD
Wie immer mag ich deinen Schreibstil. So ganz kenne ich mich mit den Musketieren nicht aus... aber so etwas habe ich noch behalten, was die Story angeht. Dafür wird es dann umso interessanter, wenn
man nicht alles kennt.
Jetzt zum Beispiel in diesem Kapitel, fängt es interessant an. Der vermeintliche Mörder ist viel zu Gutherzig. Gutherzig im Sinne von, er lässt ihn leben, obwohl er ihn ja einfach umbringen hätte können.
Er sieht wohl das D‘Artagnan voller Wut, Hass und Rachsucht ist und will ihm klar machen, das er den falschen erwischt hat. Er bringt ihn ins Wanken, aber noch ehe sie sich richtig unterhalten können, wird der vermeintliche Mörder abgeführt.
Bin gespannt wie es weiter geht und der Vorteil, ziemlich hinterher zu sein, was das lesen angeht... ich habe gleich Lesestoff da *-*
Ich hoffe es geht dir soweit gut.^^ Ich soll dir herzliche Grüße von Tim ausrichten.^^ Bis zum nächsten mal =)

Antwort von Ann Morgan am 18.07.2020 | 22:57 Uhr
Hallo, meine liebe Katja – und Tim! *wie bekloppt zu Euch rüberwinke*!
Herzlichst Willkommen meine zweite Musketierin hier bei den Musketier-Geschichten *superbreit grinse*

Ich habe es ja schon woanders geschrieben – ich käme tatsächlich im Traum nicht auf die Idee, Ihr hättet mich vergessen!!! Und loswerden will ich Euch erst recht nicht, Ihr Süßen *Euch mal vor Freude durchknuddele*!!!

Ich hatte ja schon gefragt: Welche anderen verrückten Kerle haben Dich denn so im Griff? *neugierig dreinschaue*
Aber ich kenne das: Seit fast einem Jahr geht es mir mit den BBC-Musketieren ja so, und wenn ich dann auch noch dazu schreibe, muss ich im Thema bleiben und darf mich eigentlich nicht ablenken lassen.
Klappt nicht – weil mein Männe und ich gerade eine – halte Dich fest – Spartacus-Session hinter uns haben. 3x10 fehlt nur noch *jetzt schon bittere Tränen vergieße*!! Und dann passiert es, dass bei der Planung neuer Szenen im Paris des 17. Jh. auf einmal ein leicht bekleideter Gannicus vorbeihuscht, eine wild knurrende Naevia aus der Seitengasse springt – oder Nasir und Agron heftig knutschend im Weg herumstehen *lol*!

D’Artagnan ist ein echter Schnuckel. Athos in Staffel 1 und 2 auch – in Staffel 3 müsste man seinen Frisör anzeigen, echt, ej *murr*lach* Aramis ist ein bildhübsches Goldstück mit seelenvollen Glutaugen – und Porthos mein Überraschungs-Liebling. Er wird im Buch und in den Filmen, die ich bisher so gesehen habe, immer als ein etwas pummeliger Tollpatsch dargestellt, ein bisschen Klassenclown-mäßig. Hier dagegen ist er – oh, wow!! Optisch zwar nicht meine erste Wahl, aber der Charakter einfach nur großartig – er hat hier die Würde, die ihm bisher immer fehlte!

Das Pairing, das ich anstrebe, ist mal wieder im deutschsprachigen Fandom ungewöhnlich; überhaupt gibt es fast keine deutschen Slash-Geschichten zu den BBC-Musketieren. Auf englisch dagegen Berge! Dutzende Seiten! Ich lese seit Monaten auf AO3 und hab da viele tolle Sachen gefunden :-)
Im Übrigen wird sich das Pairing recht langsam entwickeln; das ist zum einen dem Zeitgeist geschuldet (das strengst katholische Frankreich war da nicht so offen wie die Römer oder die Leute um Spartacus *zwinker*) – da konnte man für Sodomie den Kopf verlieren... Zum anderen liegt es an Athos‘ Charakter und seiner düsteren Vergangenheit. Er ist ein wunderbar melancholisch-dramatisch-düsterer Held :-)) Der fällt nicht binnen 2 Kapiteln einem neuen Lover in die Arme :-)) Also – Du wirst genügend Zeit haben, Dich an das Pairing heranzutasten und zu gewöhnen :-)))))))))
Wenn Du die Gelegenheit hast, solltest Du echt mal in die Serie reinschauen :-)
Bis dahin freue ich mich, wenn Du mich und die vier Unzertrennlichen hier immer mal wieder besuchst :-)

Kennst Du andere Musketier-Filme? Es geht immer um die 3 Musketiere Athos, Porthos und Aramis, die den Jungspund d’Artagnan (aus der Gascogne) unter ihre Fittiche nehmen, ausbilden – und aus den drei Unzertrennlichen werden 4 (Original-Bezeichnung von Alexandre Dumas – der im 19.Jh. das Buch geschrieben hat :-)).
Ich habe mich bemüht, die Bezüge zur Serie so zu schreiben, dass auch Leute, die die Serie nicht kennen oder sie vor langer Zeit gesehen haben, alles verstehen. Es gibt auch Kapitel ganz ohne Serienbezug, völlig frei selbst erfunden, das schreibe ich dann immer im Vorwort.

Zu dieser Geschichte: Oh ja – Athos, der angebliche Mörder von d’Artagnans Vater – ist viel zu ehrenvoll, oder wie Du schreibst, gutmütig, um ein eiskalter Mörder zu sein. Er hatte jede Chance, d’Artagnan zu töten – tut es aber nicht.
Und bevor er mit d’Artagnan reden kann, wird er abgeführt! Gar nicht gut...
Schön, dass Du neugierig auf die Fortsetzung bist! Und ja: Du kannst immer sofort weiterlesen, kannst mögliche Cliffhanger umgehen – das ist wirklich ein Vorteil *Dich lieb anlache*
Ich freue mich, dass Du hier bist und wünsche Dir viel Spaß mit den Waffenbrüdern!
Und ganz lieben Dank für das liebe Review!!!!
Richte Tim meine allerliebsten Grüße aus – ohne Corona wäre ich im August vielleicht für ein paar Tage in London gewesen *schniiieeef* Lass Dir an meiner statt einen schönen Kaffee servieren!

GLG
Ann
29.06.2020 | 17:26 Uhr
Hallo Ann,

so jetzt habe ich diese Geschichte auch gelesen und finde sie gut.
Ich kenne die Serie und fand sie sehr spannend. Aber wer kennt die Musketiere auch nicht?
D’Artagnan und Arthos sind ein schönes Paar. Es ist ein guter Anfang wie sich eine Freundschaft aufbaute.
Man kann richtig die Spannung spüren.
Zu dieser Zeit war gleichgeschlechtliche Liebe ein Verbrechen und wurde mit dem Tot bestraft, da können beide nicht sofort übereinander "herfallen."

Ich freue mich schon auf die anderen Teile.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 01.07.2020 | 11:02 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Es freut mich wirklich sehr, dass Du auch bei den Waffenbrüdern angekommen bist - und mir auch gleich wieder ein so liebes Review da lässt :-)!

Richtig - ich glaube, es gibt so gut wie niemanden, der die Musketiere nicht kennt *schmunzel*. Wenn nicht die Serie, so doch eine der unzähligen Verfilmungen oder das Buch ;-)
Du kennst also sogar die Serie - das ist prima, denn es wird Dir an einigen Stellen das Verständnis erleichtern, auch wenn ich mich bemüht habe, so zu schreiben, dass auch Leute die Geschichten verstehen, die die BBC-Serie nicht oder nur vor langer Zeit einmal gesehen haben :-)

Hach - ich freue mich sehr, dass Dir das Pairing Athos/d'Artagnan gefällt :-)
Zunächst baut sich - wie in der Serie - eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden auf. Bis mehr daraus wird - bis sie es verstehen bzw. sich eingestehen - dauert. Das ist der Zeit und der Gesellschaft geschuldet, in der das Ganze spielt. Und ich freue mich tierisch, dass Du das genauso siehst und verstehst! Denn ja: Sie hätten ihr Leben verlieren können, und sie sind einander zu wichtig, um das einfach aus einer Laune heraus zu riskieren!

Und ich bin sehr gespannt, wie die anderen Teile Dir gefallen!
Wir lesen uns!

Hab bis dahin eine gute Zeit!

GLG
Ann
14.05.2020 | 09:28 Uhr
Huhu Strahlefrau! :))))

Ausgerüstet mit einem Kaffee und Hefezopf, gibt es nun aber endlich noch das Review. ^^

Es geht also nahtlos weiter. Und wie gemein, die drei Musketiere bekommen ihre Fragen beantwortet, aber als d'Art endlich dazu kommt seine zu stellen, funkt Treville dazwischen. *lacht* Bevor die drei verschwinden, bekommt er aber noch Sightseeintipps und letztlich eine Einladung für den Abend. ^^

Bei dem Gespräch mit Treville scheint mehr als deutlich mit durch, dass Athos Wort und Meinung bei Treville einen etwas anderen Stellenwert haben, als das der anderen beiden. Das wird auch dadurch gestützt, dass auch Porthos und Aramis, um die Leistung d'Arts hervorzuheben, Athos als Richtwert benutzen. Athos, dem klar ist, worauf der Hauptmann hinauswill, signalisiert mit seinen Worten, dass er es für eine gute Idee hält und die Meinung teilt :) Okay, alles andere hätte mich an der Stelle auch schockiert. *grins*

Der Abend in der Kneipe verläuft harmonisch und wirft auch die eine oder andere Frage auf. Nicht nur bei d'Art, sondern auch bei Athos seinen Freunden. *grins* Ja, ja, der Junge scheint einen ganz guten Einfluss auf Athos auszuüben. Auch wenn das diesem noch nicht klar ist, einfach weil er Athos sonstiges Verhalten nicht kennt. Und es ist schon bezeichnend, dass d'Art Athos immer ncoh als Still und Zurückgezogen wahrnimmt, wohingegen seine Freunde merken, dass dieser regelrecht offen und gesellig ist. Das verdeutlich eben umso mehr, wie schlimm es sonst um Athos steht. *seufz* Aber ich liebe ja solch tragische Figuren. ^^

Überpünklich findet sich d'Art am nächsten Morgen bei der Garnison ein. Und erhält sogleich mal eine erste Lektion. Nicht nur mit dem Degen, sondern auch in Punkto "Kriegsführung" *grins* Denn die scheinbar freundschaftliche Übungsstunde ist in Wahrheit bereits sein "Vorstellungsgespräch". Herrlich der Moment, wo d'Art realisiert, dass er zu spät kommt und alle schon wissen, was läuft. Außer d'Art eben. *Ihm ein Toffiffee gibt zum Trost *

Bei Tréville folgt die Erklärung und nach einem Augenblick der Überraschung und Fassungslosigkeit, kommt die Zusage und die Freude. *lächel* Und das auf allen Seiten.

Ich mag die letzten Absätze. Dieser stille Austausch mit Athos, mitten in all dem Trubel und der Gedanke, was ihm auf der einen Seite genommen worden war und was er im Gegenzug gerade erhalten hatte. :))

Und jetzt freue ich mich auf morgen. :))))))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 15.05.2020 | 16:03 Uhr
Huhu, liebstes Mückentier :-))!!!

Meinen Morgenkaffe hatte ich schon. Aber Hefezopf – das wäre mal wieder was...*Lippen lecke* Mit Erdbeer-Marmelade... oder auch nur mit Butter *sabber*lach*
Ups – ich schweife ab *lach*

Oh, echt gemein! Die drei Musketiere kriegen ihre Antwort - und für den Youngster bleibt keine Zeit!! *kicher*
Richtig – im Buch und auch in der Serie wird, wie ich finde, recht deutlich, dass Athos eine herausgehobene Stellung unter den drei (bzw. nachher vier) hat. Man kann das mit mehreren Dingen begründen: Er ist deutlich der Älteste, in der Serie wohl auch der einzige von adeliger Herkunft mit entsprechender Ausbildung, und dazu seine ganze bedächtige Art. Er redet weniger, das hat dann mehr Gewicht. Und am Ende von Staffel 2 empfiehlt Tréville ihn als seinen Nachfolger im Amt des Hauptmanns der Musketiere (was er in Staffel 3 auch ist). In vielen ff, die ich gelesen habe, wird er als der „(informelle) Anführer“ der drei/vier bezeichnet, und ich finde, das passt. Deshalb passt hier auch Deine Beobachtung, dass Tréville gesonderten Wert auf seine Meinung legt.
Was Schwertkampf angeht, ist (zumindest in der Serie sehr deutlich) Athos das Maß aller Dinge, weil, der beste Fechter im Regiment. Aramis der beste (Scharf)Schütze, und Porthos der beste im Nahkampf - seiner Herkunft aus der „Gosse“ geschuldet, wo er sich im wahrsten Wortsinn durchschlagen musste. Ich mag deshalb auch seine Zweikämpfe besonders gern, weil er sehr... kreativ *hüstel* alles nutzt, was er in die Finger kriegt ;-)
Wie – Dich hätte schockiert, wenn Athos d’Art nicht hätte dabei haben wollen? *Augen aufreiße*Erleichterungs-Toffifee kaue* Na – dann habe ich es ja richtig gemacht *meine Lieblingsmücke mmm anstrahle*lach*

Jepp – in der Taverne gibt es einiges zum Wundern ;-))
Natürlich kann d’Artagnan nicht im Entferntesten ermessen, welchen Einfluss er auf Athos hat – und dass deshalb seine Sichtweise auf ihn absolut konträr zu der der anderen beiden ist :-))
Ooooh ja – lieben wir nicht beide solch tragischen Figuren??*mit Mücke seufz*schmunzel*. Und Athos bietet in dieser Hinsicht wundervollsten Stoff *begeistert Hände reibe*

Überpünktlich...*kicher* (10:45 Uhr statt 9:00 Uhr – ursprünglich *zwinker*) Hier nochmal ganz heißen Dank für Deinen wichtigen Hinweis *Mücke mal ganz lieb virenfrei knuddel*!!! Da liest man x-mal Probe – und hat doch so einen dicken Schnitzer drin ;-)
Hihihi – Vorstellungs-„Gespräch“ ;-)) Naja, gesprochen wird ja auch – und d’Artagnan gründlichst getestet! Für ihn wahrscheinlich gut, dass er nichts von Tréville bemerkte – da konnte er doch deutlich lockerer auftreten :-))
Danke in d’Artagnans Namen für das Trost-Toffifee! Wenigstens ein Mensch, der Mitleid mit seinem Erschrecken hat, bevor er realisiert, dass er sich doch nicht „verspätet“ hat im Eifer des Gefechts (hach – schönes Wortspiel *lach*uns auch ein Toffifee reiche – einfach so* :-))))

Klar sagt er zu (mir erscheint seine Zusage immer so wie dieser Corona-Gag: „
Sie können die Krise erleben entweder a) im Home-Office mit Mann und Kindern, oder b) ...“
„b) – auf jeden Fall b)!“ *gg*
Hatte ich Dir bestimmt mal geschickt... oder Du mir? *Kopf Kratz* Egal *zwinker*) Zurück zum Thema:
Richtig -alle freuen sich :-)))

Und dann pickst Du zum Schluss noch den stillen Austausch zwischen d’Artagnan und Athos heraus *schmelz*!!! Ich möchte fast sagen „natürlich tust du das“ – wir kennen uns halt soo gut und wissen genau, was die andere liebt!! *Dich nochmal mmm dankbar anstrahle*

So, meine Liebe. Jetzt überarbeite ich das neue Kapitel ein letztes Mal (da gibt es, glaube ich, keine Uhrzeiten *zwinker*) und poste dann gleich, damit Du und die anderen Euren wohlverdiente Fortsetzung bekommt :-))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Deine Ann
11.05.2020 | 13:10 Uhr
Hallo liebe Ann,

mir gefällt deine Version, wie D'Artagnan zum Musketier wird, sehr gut.

Das Treville seine besten Männer um ihre Einschätzung bittet, kann ich mir gut vorstellen. Schließlich haben Aramis und Porthos schon mit ihm gearbeitet. Auch Athos als "alter Hase" kann nach dem ersten Geplänkel beurteilen, ob sein Gegner überhaupt Potenzial hat. Ob er dann auch das angebotene Wissen annimmt und umsetzt, ist eine andere Frage.

Den Freunden fällt natürlich auf, dass sich Athos in der Taverne anders verhällt. Schon in den ersten Folgen achtet Porthos schließlich darauf, dass Athos heile in seinem Quartier ankommt, wenn er sichdie Kante gibt. Und das völlig selbstverständlich, wie gute Freunde das eben machen. Um so besser wird ihnen gefallen, wenn Athos sich nun etwas zurück nimmt.

Beim Training am nächsten Morgen kann D'Artagnan dann beweisen, dass er beim Kämpfen auch seinen Kopf benutzt und den nicht nur trägt, damit es ihm nicht in den Hals regnet... Er nimmt den Rat der erfahrenen Männer an und setzt ihn um, das ist auch heute noch nicht selbstverständlich. Dass er damit gleichzeitig sein Bewerbungsgespräch und sein Probetraining absolviert, ist ihm natürlich nicht bewusst. Dafür ist er dann doch noch zu jung und kommt zu frisch aus der Provinz.
Wie muss es sich für ihn anfühlen, plötzlich ein Musketier zu sein? Sein ganzes Leben hat sich mit dem Mord an seinem Vater auf den Kopf gestellt, aber er ist nicht mehr alleine, sondern hat Mentoren gefunden, die das Potential zu guten Freunden haben.

Mit dieser Geschichte, die sich genau so auch als Teil der Serie sehr gut gemacht hätte, schließen sich einige Lücken, vor allem die zwischen Folge 1 und 2 und die Serie macht mir gleich viel mehr Spaß.

Ich bin gespannt, was dir noch alles eingefallen ist und freue mich schon auf den nächsten Teil.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 15.05.2020 | 12:47 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Hach – es freut mich sehr, dass Dir meine Variante gefällt, hattest Du bei der Serie doch auch das Loch empfunden zwischen Folge 1 und 2 :-))

Klar fragt Tréville seine Besten, zumal 2 von ihnen ja mit d’Artagnan schon zusammengearbeitet haben und ihn gut einschätzen können :-) Und auch Athos konnte sich ein Bild von ihm machen.
Richtig – Potential ist eine Sache – aber auch Lehren annehmen gehört unbedingt dazu, wenn man – völlig egal, worin – besser werden will!

Richtig – genau diese Szene aus Folge 1 ist hier mein Referenzpunkt: Wie Porthos am allerersten Abend mit d’Artagnan gemeinsam in der Taverne zu Aramis sagt, er sorge dafür, dass Athos sicher nach Hause komme... Das hat mich beim Erstsehen schon angerührt, diese ruhige Selbstverständlichkeit!
Und natürlich fällt den beiden dann deutlich der Unterschied zu sonstigen Abenden auf :-)) Eine schöne Möglichkeit für mich zu zeigen, welchen Einfluss d’Artagnan auf Athos hat :-))

„...den Kopf nicht nur trägt, damit es ihm nicht in den Hals regnet“ *laut auflache* Nee, d’Artagnan ist schon ein cleverer Kerl – wenn nicht gerade sein Temperament mit ihm durchgeht! Das wird uns in einer späteren Story noch gewaltig beschäftigen (ich sage nur: Labarge ;-)
Und er nimmt Rat an und setzt ihn um! Eine Eigenschaft, die ich bei meinen Azubis früher sehr geschätzt habe! Lernbereitschaft UND Lernfähigkeit, nur in Kombination sind sie positiv! Versuche ich auch heute noch meinen Teilnehmern zu vermitteln (arbeitslose junge und ältere Erwachsene).

Nee, nee – da haben sie ihn aber hübsch an der Nase herum geführt – Probetraining, ohne es zu merken ;-)) War vielleicht besser so, dadurch war er lockerer :-)))

Noch ist er kein Musketier, sondern nur Anwärter ;-))
Und wie es sich anfühlt, plötzlich dazu zu gehören – nun, meine liebe Musketierin, das weißt Du vielleicht am besten *Dich lieb anlache*!

Richtig – eine Art zu leben hat er für immer verloren – und eine neue gefunden! Und dass die drei anderen das Potential zu sehr treuen Freunden haben weißt Du ja schon :-)))

Oh, wow – das hätte so Teil der Serie sein können? *vor Freude rote Ohren kriege* Das ist ein gigantisches Lob, meine Liebe!!!! Meinen ganz heißen Dank, wie überhaupt für das ganze Review!!!
Und ich fiebere auch schon, Euch noch alles zu lesen zu geben, was mir so eingefallen ist! Ich habe mal gezählt: Mit dem heutigen Post sind die nächsten 19 Freitage schon gesichert, und noch mehr schlummert mehr oder minder unfertig auf dem Rechner!

Später am Tag geht’s dann weiter!

Bis dahin alles Liebe!

GLG
Ann
08.05.2020 | 17:43 Uhr
Huhu, ich noch mal ;)
Also die ❤️❤️❤️ klappen einfach mit meiner handytastatur.

Ich schau die Serie auf Amazon. Nutze dafür 30tage kostenlos testen, weil die Serie in einem der vielen Channels enthalten ist.

Ich freue mich auf viele weitere Stories von dir :)

Antwort von Ann Morgan am 08.05.2020 | 18:04 Uhr
Mist - ich schreibe mit dem Laptop in der Desktop-Version. Da gibt es keine Herzchen *schmoll*lach*

Mal sehen, ob das klappt: ❤️❤️❤️
Jaaa! Ich kann Deine Herzchen kopieren und einfügen (jetzt hoffe ich nur, dass sie beim Posten auch erhalten bleiben :-)))

Danke für den Tipp mit amazon - gebe ich gleich mal weiter :-)))!!

GLG
Ann
08.05.2020 | 16:19 Uhr
Huhu Ann
Vorweg, Argos sagt in der Taverne zu ihm “wir sehen uns morgen um neun” und dann kommt er aber erst um 10:45, als die Musketiere grad frühstücken und ist für seinen Termin noch zu früh. Da hakt doch was oder ist das nur mein übermüdeter Kopf, der mich da stolpern lässt??

Ansonsten, was soll ich sagen? Wie immer toll geschrieben und ich sollte an WE tatsächlich mal in die Serie reinluschern. Youtube, Prime oder Netflix? Wo muss ich suchen??
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 08.05.2020 | 17:30 Uhr
Hallo, meine liebe Carola!

Agros...*kicher* Nee, Athos..*lach*Ich grübele gerade - hattest Du "What if..." ider "Flashlights" gelesen - meine Spartacus-Stories? Da gibt es nämlich einen Agron? *breit schmunzel*
Egal - auf alle Fälle ganz innigen und superheißen Dank für den Hinweis auf den dicken, fetten Zeitfehler!!!!!!!
Meine liebe Mücke hat mich gerade auch per WA daraufhin gewiesen (Sprachnachricht *dickes Zwinkern*), und ich habe es schon abgeändert! Das kommt davon, wenn man erst an 9 Uhr denkt, dann im Kapitel davor schreibt, dass d'Arti am späten Vormittag zu einem zweiten Frühstück zu den Musketieren geladen wird, dann das bei Tréville und dem Trainingsfechten auch hübsch abändert (eben auf 10:45 Uhr) - aber dann trotz zig-fachen Drüberlesens bei Athos' abendlicher Rede vergisst *mit der Hand vor den Kopf knalle*lach* Meine einzige Entschuldigung: Ich war selbst so gebannt und so vertieft in ihren Blickkontakt beim Abschied, dass ich das +übersehen habe ;-) Aber wofür habe ich soo liebe Leser, die so aufmerksam lesen undmir dann so lieb helfen, es richtig zu machen!!
Danke :-)))))))))))))

Jepp - wenn Du Gelegenheit hast, solltest Du wirklich mal in die Serie reinschauen :-)) Ist auf alle Fälle auch was für Frau's Auge ;-))
Allerdings habe ich keine Ahnung, ob oder wo man das derzeit streamen kann... Ich bin ja noch altmodisch und habe mein Lieblingszeugs auf Scheibe *zwinker*!!
Auf YouTube gibt es die Folgen - aber in einer fürchterlichen Qualität; kann ich nicht wirklich empfehlen!

Herzlichen Dank, meine Liebe und
GLG
Ann
08.05.2020 | 15:52 Uhr
Kurz und knapp...ich liebe es❤️❤️❤️
Hab sogar extra wegen dir wieder angefangen, die Serie zu schauen

Antwort von Ann Morgan am 08.05.2020 | 17:40 Uhr
Liebe Caro!

Na, dann auch kurz und knapp meine Antwort: Ich freue mich wie Plätzchen, dass Du es liebst!!! (wie machst Du das mit den Herzchen??*neidisch dreinschau*lach*)

Oooh - wenn Dich die Geschichte dazu anregt, die Serie wieder mal zu schauen, mache ich was richtig!!!
Hast Du sie auf Scheibe, oder kann man sie derzeit irgendwo streamen? Mich haben andere Leser schon danach gefragt! Weil ich selbst die BluRays habe, weiß ich das mit dem Streamen nämlich leider nicht!

Ich danke Dir ga nz herzlich!!!
Hab ein schönes Wochenende - und bis nächsten Freitag dann, wenn Du magst :-))

GLG
Ann
08.05.2020 | 14:20 Uhr
Schade schon vorbei. Freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten.
Wie auch die letzten Kapitel wieder sehr gut geschrieben. Es ließ sich schön flüssig lesen. Zum Inhalt: eine sehr gelunge Mischung der einzelnen Perspektiven. Besonders der Abend in der Taverne hat mir sehr gefallen. Ich konnte mir die vier richtig gut vorstellen wie sie da sitzen und Aramis und porthos sich über Athos wundern. Wundert mich auch nicht, dass sie etwas ahnen wegen seinem Alkoholkonsum.
Auch das Ende ist dir rundum gelungen wie ich finde. Das Treviell sich die Meinung von den dreien über d'Artagnan geben lässt finde ich nicht nur logisch sondern gemessen daran dass er ja der Hauptmann der Musketiere ist auch vollkommen richtig. Und zum Abschluss duelliert sich d'Artagnan doch noch mit allen dreien und vergisst fast seinen Termin. Seine Reaktion auf das Angebot konnte ich ebenfalls leicht nachvollziehen. Die gascogne ist ja durchaus als Provinz zu bezeichnen.
LG
Aus
P.s. das Problem mit der Augenfarbe kenn ich selbst nur zu gut. Dabei haben Frauen schon einen größeren Wortschatz wenn es darum geht eine Farbe zu beschreiben.

Antwort von Ann Morgan am 08.05.2020 | 18:00 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Nun - streng genommen ist es noch gar nicht vorbei - es geht noch lange, lange weiter *zwinker*
Ich habe lange überlegt und mit mir gerungen, wie ich die ganzen einzelnen Geschichten poste - als eine einzige Story (weil sie inhaltlich doch alle zusammengehören) - oder so, wie ich sie geschrieben habe (als OS, zwei- oder mehrkapitelige Kurzgeschichten). Ich habe mich für letzteres entschieden, weil einige Sachen durchaus auch ohne die anderen gelesen werden können, und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass manche Leser vor langen Geschichten zurückschrecken und lieber "kleine Happen" lesen. Wer dagegen die langen Sachen mag, kann alle Waffenbrüder-Geschichten hintereinander weg lesen, so, wie sie gepostet werden, und hat dann doch eine lange Geschichte, die von Staffel 1 bis 3 geht und sich entwickelt :-)) *schnauf* Was für eine lange Erklärung *lach*...

Hach - "schön geschrieben" und "lässt sich flüssig lesen" sind Umschreibungen zu meinen Geschichten, die mich immer wieder sehr freuen!!!
Das mit den Perspektivwechseln mache ich eher instinktiv, sozusagen ohne Plan *etwas verschämt dreinschaue* Deshalb bin ich umso glücklicher, dass es bei Dir so gut ankommt!!

Jepp - in der Taverne sieht man die 4 öfter mal in der Serie. Und Athos' verändertes Verhalten ist für seine beiden engen Freunde natürlich ein deutliches Zeichen, dass sich da was tut bei ihm!
In der Serie sagt Porthos in Folge 1 irgendwann: "Ich bleibe und bringe ihn heim ..." (sinngemäß), und diese Selbstverständlichkeit hat mich total angerührt. Weil Aramis und Porthos ihn nehmen, wie er ist und einfach nur für Athos da sind. Umso erfreulicher muss es für die beiden sein, ihn nun auch mal anders zu erleben - dank d'Artagnan offensichtlich.

Richtig - Tréville ist ein ruhiger, bedächtiger Mann (außer, jemand schadet seinen Männern oder seinem König ;-). Von daher ist es wirklich nur logisch, dass er seinen jungen Landsmann nicht einfach aus dem Bauch heraus engagiert, sondern sich von seinen Besten Rückmeldung holt. Finde ich klasse, dass Du das auch so empfindest! :-)))

Hihihihihi - das ist mir so gar nicht aufgefallen, aber Du hast recht: Da haben wir ja das Duell aus dem Buch mit den dreien nun doch ;-)) Auch wenn es nur ein freundschaftlicher Trainingskampf ist ;-))

So eine Stelle in der Hauptstadt geboten zu bekommen ist wie ein Sechser im Lotto zur damaligen Zeit. Ich meine - er begegnet auf einmal den höhsten Herrschern seines Landes hautnah, ist täglich mit Menschen an der Zentrale der damaligen Macht im Reich zusammen... Aber für den jungen Mann ist sicher noch viel wichtiger die Kameradschaft und Freundschaft, die er hier völlig unerwartet gefunden hat.
Jepp, die Gascogne als tiefste Provinz zu bezeichnen trifft es sicher ;-)) Meinen Recherchen nach wäre man damals je nach Pferd und Reisegeschwindigkeit 7-10 Tage von Lupiac nach Paris unterwegs gewesen. Per Kutsch sicher noch länger. Nicht eben um die Ecke *zwinker*...

Und zu guter Letzt freue ich mich über Dein Verständnis zum Thema "Augenfarbe" *erfreut lache*! Echt - Frauen haben für Farben einen größeren Wortschatz??*höchst interessiert dreinschau!

Wieder danke ich Dir für das superliebe Review!
Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende, eine gute Woche - und wenn Du willst, dann bis Freitag! :-))

GLG
Ann
08.05.2020 | 13:44 Uhr
Ja, mit den Augenfarben ist das manchmal so eine Sache. Ich kenne auch Leute, die einen ziemlichen Mischmasch haben. Die würde ich auch mal als grau, blau oder mit einem Touch grün bezeichnen. Je nach Lichtverhältnissen und Blickwinkel. Bei manchen ist es aber wirkliche eine Mischung von mehreren Farben.

Ich denke, mit grünblau können Athos und auch wir Leser gut leben.

Ein schönes Kapitel. Ich freue mich, dass D`Artagnan nun seine Chance bei den Musketieren bekommt. Da hat er quasi einen Einstellungstest gemacht und wusste es gar nicht. Gute Idee. Vielleicht wäre er sonst doch nervöser gewesen. Und die drei anderen scheinen sich ja auch drüber zu freuen.
Athos war wohl auf keinem guten Weg und zumindest was das angeht scheint der neue Freund in der Gruppe ja schon eine positive Auswirkung zu haben. Eine gewisse Chemie besteht zwischen den beiden, es wird interessant sein, die Entwicklung weiterhin zu beobachten.

Ich freue mich schon auf deine One-Shoots.

LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 08.05.2020 | 14:05 Uhr
Mensch sag mal: Du bist ja schneller als der Schall *Dich superlieb begeister anlache*! Ich habe doch eben erst gepostet!!??!!

Hallo, meine liebe Deira!

Oh ja - Du sagts es genau: Mal grau, mal grün, mal blau - genau das hatte ich gemeint :-))
Aber für meinen Chara muss ich mich ja nun irgendwie entscheiden :-) Gut, dass das für Dich okay ist :-))))
Wie angenehm dagegen sind schlichtweg braune Augen (und dabei meist noch so ausdrucksstark !) :-)))

Richtig - Einstellungstest ohne davon zu wissen! Das ist eigentlich das Beste, was einem passieren kann! *lach*
Jepp - die anderen 3 haben ihn eindeutig schon ins Herz geschlossen und sind gerne bereit, seine Ausbildung zu übernehmen!
Dass d'Artagnan eine besondere Beziehung zu Athos hat und sich auf ihn positiv auswirkt sieht man auch in der Serie, finde ich. Vielleicht nicht so direkt, wie ich es hier (be)schreibe, aber subtil ist es da. Und mir als Schreiberling macht es sehr viel Spaß, damit zu zu spielen :-))!! Das, was Du "positive Chemie" nennst.
Jepp - da gibt es noch ganz viel Entwicklung zu erleben un zu beobachetn *voller Vorfreude die Hände reibe*Dich erfreut anlache*

Meine Liebe - wie immer und immer von Hwerzen heißen Dank, Du!
Die "Wächter"-Reviews erhalten selbstverständlich auch noch ihre Antwort :-))!
Und klasse, dass Du bei den OS auch mit dabei sein willst!
Bis dahin alles Liebe und

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
08.05.2020 | 13:31 Uhr
Hi
Das war ein wirklich schönes Ende.
D’Artagnan hast du wahnsinnig gut getroffen.

LG

Antwort von Ann Morgan am 08.05.2020 | 13:55 Uhr
Ich bin gerade mal baff - Du bist ja schneller als der Schall!??!! Ich habe doch gerade erst gepostet *begeistert lache*!!!!

Ach Du - das ist lieb!
Ja, ein schönes Ende - und der Anfang für eine lange Freundschaft (und mehr ;-) und viele Abenteuer :-)))!!!
Und dass ich für Dich d'Artagnan wahnsinnig gut getroffen habe finde ich klasse!!
Danke für die liebe Rückmeldung - und wenn Du magst, dann bis nächste Woche!

LG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
06.05.2020 | 12:56 Uhr
Hi
Bisher gefällt mir deine Geschichte gut.
Bin gespannt wie es weitergeht.

LG

Antwort von Ann Morgan am 06.05.2020 | 14:34 Uhr
Hallo, liebe Nessi!

Das freut mich, dass Dir die Geschichte bisher gefällt! Ich hoffe, das bleibt so - denn auch wenn am Freitag das letzte Kapitel zu "Wie er dazu kam" online geht, geht es anschließend noch mit ganz vielen anderen Storys zu den "Waffenbrüdern" weiter :-)!

Vielen Dank für die Rückmeldung!

LG
Ann
05.05.2020 | 10:29 Uhr
Hallo, meine Strahlefrau!

Zwar hab ich heute noch einiges zu erledigen, aber den freien Tag will ich unbedingt nutzen, um jetzt auch hier ein Review da zu lassen. ^^

Beim lesen deiner Vorabworte zum Kapitel war ich selber überrascht. Irgendwie war es in meinem Kopf schon derart fest verankert, dass D'art mit der Absicht ein Musketier zu werden nach Paris kommt, dass ich es ein wenig ausgeblendet habe, dass die Vorgeschichte hier ja ein wenig anders war. Und das somit die Erklärung fehlt, warum er am Ende in Paris bleibt. ^^ Die Bücher hab ich nie gelesen, aber ich hab es aus diversen Verfilmungen noch im Kopf, dass sein Vater ihn zu Tréville schickt. Mal gab es die Erklärung, dass schon sein Vater ein Musketier war und mit Tréville gedient hat, doch dann Ausstieg und eben Farmer wurde. Mal war es die Erklärung aus dem Roman, dass sie sich aus der Jugendzeit kannten und befreundet waren. Auf jedenfall hatte ich dieses Szenario so fest im Hinterkopf, dass ich es irgendwo automatisch auch auf diese Serie mit umgelegt hatte. ^^

Ich find es von daher mehr als gut, dass du eine Lücke in der Serie geschlossen hast. Du hast das wieder gewohnt gefühlsvoll gelöst und D'arts Entwicklung zu dem Punkt, wo er beschließt noch länger in Paris zu bleiben, ist absolut nachvollziehbar und glaubwürdig. :))
Er wird ja auch von genügend Seiten in die Richtung geschubst. :D

Erst läuft er Aramis über den Weg und entführt ihn zu einem gemeinsamen Frühstück. ^^ Ich mag diese Mischung aus aufrichtigem Dank und dann wieder dieses neckende und gleichzeitig fürsorgliche - von wegen D'art sei viel zu dünn und müsse aufgepäppelt werden. ^^

<<Porthos und Aramis wechselten einen zutiefst verblüfften Blick. Es war nicht offensichtlich gewesen - aber für sie, die sie Athos nun schon seit so vielen Jahre kannten doch unwiderlegbar: Er hatte gelächelt. Und das früh am Morgen!<<
*kicher* Sowas liebe ich. ^^

Athos ist weitaus ruhiger als die anderen beiden, aber ich mag diese Stille Art und wie er sich in entscheidenden Momenten zu Wort meldet. *grins*
<<
„...der ihm zunächst das Leben nehmen wollte...“, hörte man da Athos‘ knochentrockenen Kommentar.<< *losprust*

Der arme D'art steckt da zwischen den frotzelnden Freunden fest und weiß gar nicht was sagen. *kicher*

Dann erhält er aber die Möglichkeit das zu tun, was er schon längst wollte - sich bei Athos entschuldigen. Und das macht er wie ein wahrer Ehrenmann. :))))) Und die Worte kommen bei Athos an und hinterlassen einen tiefen Eindruck. Damit sollten also alle Punkte zwischen ihnen erstmal aus dem Weg geräumt sein und einer Freundschaft steht nun nichts mehr im Weg. Der eine ist also kein Mörder, der andere will den vermeintlichen Mörder nicht mehr ermorden - alles gut. *grins* Ich schließe mich Porthos an und hebe meinen Kaffeebecher darauf. ^^

Kaum hat D'art das überstanden, muss er sich schon dem Hauptmann stellen. *grins* Vom Regen in die Traufe, sozusagen. Ich mag das Gespräch der beiden. D'art hat seinen Vater kürzlich verloren, aber man bekommt schon mal den Vorabeindruck, dass er in Tréville womöglich eine Art Vaterersatz finden wird. *lächel*

Ein schönes Kapitel und jetzt bin ich gespannt, welche Abenteuer noch auf die vier Freunde warten. :)))))))

Ich wünsche dir und deinen Lieben noch eine schöne Woche. Passt auf euch auf und bleib weiter gesund :)))))))))))))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 06.05.2020 | 15:29 Uhr
Und hallo zurück, meine liebe Lieblingsmücke *einfach mmm superbreit strahle*!

Ich werde nachher den vorderen Balkon schrubben (Du weißt schon, was letztens wegen schlechtem Wetter nicht ging und zu einer langen Mail führte *zwinker*lach*), aber vorher gönne ich mir noch einen Kaffee – und was wäre schöner, als dabei auf der Terrasse zu sitzen und hier zu antworten?? :-)))))))

Hihihi – ich habe festgestellt, dass es zwei Arten Leser gibt (von denen, die die Serie kennen): Die, die wie ich über die Lücke gestolpert sind – und die, die wie Du für selbstverständlich hielten, dass d’Artagnan natürlich schon immer Musketier werden wollte *lach*. Entweder, weil sie es so gelesen haben oder Filme gesehen haben, die sich diesbezüglich eng(er) ans Buch hielten. Du bist also in bester Gesellschaft :-)))
Ich glaube, mir fiel die Lücke deshalb so schmerzlich auf, weil ich mich auf irgendeine Szene gefreut hatte, in der er „offiziell“ als Anwärter aufgenommen wird – und dann kam nix! *maul*lach*
Du kennst mich und weißt, dass ich mit solchen Lücken schlecht leben kann – und dann eben ff.de nutze, um sie für mich (und gerne auch für andere ;-)) zu füllen.
Oooh, Du – „gefühlvoll gelöst“ – danke *breit stahle*!!! Mich hat in der Serie vor allem irritiert, warum er seinen Hof sozusagen im Stich lässt. Im Buch (und auch in den Verfilmungen, so weit ich mich erinnere) gab es ja seinen Vater oder sogar beide Eltern, die sich darum kümmern (wobei er im Buch sogar nicht mal Bauer, sondern von niederem Adel ist). Aber hier? Und Lupiac liegt nicht mal eben ums Eck von Paris, so dass er mal schnell dort vorbeireiten und nach dem Rechten sehen könnte, um dann als Musketier weiter zu machen, sondern zu damaligen Zeiten meinen Recherchen nach einen 7-10-tägigen Ritt von Paris entfernt (ca. 700 km)! Er musste also einen wirklich guten Grund haben, nicht zurückzukehren! Und die Einsicht musste er innerhalb weniger Tage haben. Da kam mir Tréville nur recht :-)))
Natürlich freue ich mich deshalb uuuungemein, dass meine Darstellung für Dich absolut glaubwürdig und nachvollziehbar ist *Dich mal spontan knuddle*!!

Und ja – geschubst wird er – die Leute mögen ihn *zwinker*
Jaja, unser guter Aramis! Sein sonniges Gemüt täuscht oft darüber hinweg, wie viel tief in ihm steckt. Dass seine Freunde, die Menschen, die er liebt, das Wichtigste für ihn sind. Und der dünne große Gascogner, der half, Athos‘ Leben zu retten hat schon einen dicken Stein bei ihm im Brett – und muss deshalb natürlich herausgefüttert werden (ist es nicht immer wieder klasse, wie man über Essen Fürsorge und positive Gefühle ausdrücken kann??*Dich lieb anlache*).

Jaaa – Athos lächelt – und Porthos und Aramis sind fürbass erstaunt *lach* Wir lieben ja beide, wenn solche Kleinigkeiten nur für die, die jemanden sehr gut kennen, so eine große Bedeutung haben :-)))
Du kriegst noch deutlich mehr davon (schon am Freitag), denn d’Artagnan krempelt nun mal Athos‘ Leben gehörig um!
Ein Stück weit finde ich das auch in der Serie; für meine Storys habe ich das noch ein bisschen mehr ausgekostet *zwinker*.

Athos ist ein eher introvertierter, ruhiger Chara – da sind sich Buch, Filme und Serie sehr einig! Bei ihm muss man sehr oft zwischen den Zeilen lesen – und deshalb hat es irgendwie dann doppelte Wichtung, wenn er sich doch mal äußert :-) Das mochte ich auch schon immer an dieser Figur!
Knochentrockene Kommentare – das sind seine Stärken. Macht unheimlich Spaß zu schreiben – vor allem, wenn Lieblingsmücke dann losprustet *mitlache*!
Und der arme kleine Gascogner weiß gar nicht, wie ihm geschieht *schmunzel*

Die Wortwahl, wie d’Art sich entschuldigt und wie Athos das annimmt ist ein wenig mehr die Buch-Sprache gestehe ich. Das doch ziemlich formell. Klasse, dass Dir das gefällt, denn ich habe überlegt, ob da jemand drüber stolpern könnte, weil in der Serie nicht immer so gesprochen wird. Doch d’Artagnan und Athos sind zu dem Zeitpunkt noch beim förmlichen „Sie“ bzw. der Zeit geschuldet „Ihr“ (das es ja im Frz. gibt, anders als im Englischen), im Gegensatz zu Porthos und Aramis, die schon mehr Zeit mit ihm verbracht haben und deshalb schon freundschaftliche Bande knüpfen konnten. Deshalb erschien es für mich so genau richtig.

Nein – hier will im Moment niemand mehr den anderen ermorden *kicher und aufs nächste Kapi mit einem leise misstrauischen Gascogner schiele*!.... Äääh... *hüstel*... Zumindest erst ganz viele Geschichten später *noch mehr lache und voller Vorfreude die Hände reibe*
Falls Du Dich fragen solltest: JA, ich LIEBE es, in Rätseln zu sprechen *mich wegducke und Mücke schnell drei Beruhigungs-Toffifee in den Mund schiebe*kicher*

Auch ich erhebe mit Dir und Porthos die Klatschentasse – der Anfang einer wundervollen Freundschaft :-))))

Tréville.
Eine Figur, die ich ebenfalls sehr mag!
Geradlinig, offen, ehrlich (auch wenn er sich damit bei King Louis öfter mal gewaltig in die Nesseln setzt) – und tatsächlich irgendwie Vater der Kompanie!
Auch wieder im Buch in klaren Worten so formuliert und in der Serie immer wieder deutlich zu erkennen! Deshalb bin ich echt geplättet, dass Du das Gefühl hier schon beim ersten Gespräch mit d’Artagnan hast!!! Es war nicht von mir beabsichtigt – aber natürlich unterschwellig in meinem Kopf ;-))

Da wartet noch sooo viel... teilweise auf die Serie bezogen, aber auch OS oder sogar ganze mehrkapitelige Geschichten ohne direkten Bezug auf eine Folge... und ich freue mich schon mega, das nach und nach mit Euch zu teilen :-)))
Am Freitag kommt dann erst mal die direkte Fortsetzung zu diesem Kapitel (um abzurunden, wie d’Art dann doch zum Musketier-Anwärter wird ;-) Und damit endet „Wie er dazu kam“. Aber wie gesagt – „Waffenbrüder“ ist eine umfangreiche Sammlung :-)))
Dir wünsche ich nun eine angenehme, nicht zu arbeitssame Restwoche, mit lieben, netten, geduldigen Kunden/Kollegen und Chefs *zwinker*!

Wir lesen uns!!!!!!!
Fühl Dich megafeste geknuddelt!!

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Deine Strahlefrau Ann
01.05.2020 | 22:33 Uhr
Hach, ich mag deine Geschichte ;)
Und die Fakten dazu ebenfalls. Klasse, wie du den Eintritt des Jungen Gascongers in die Gemeinschaft der Musketiere mit reinbringst.
Hoffentlich ist bald wieder Freitag ;)

Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 02.05.2020 | 18:14 Uhr
Hallo, meine liebe Caro!

Und ich mag Deine lieben Reviews *superbreit grinse*!!!!!
Ja - irgendwie musste ich für mich die Lücke der Serie füllen und begründen, wieso d'Artagnan auf einmal Musketier werden will! Ich meine - in der Serie ist er in Folge 1 ein Bauerssohn, der zufällig da in was reinschliddert - und in Folge zwei ist er - schwuppdiwupp - auf einmal mittendrin im Musketier-Anwärte-Leben. Hat mich doch verwirrt, und so habe ich nach einer Begründung gesucht. Auch, warum Tréville ihn aufnimmt. Da half mir das Buch :-))

Naja, jetzt iszt erstmal Samst. Dann Sonntag... Monatg... Okax - ich muss nicht weitermachen, denke ich.
Aber der nächste Freitag kommt bestimmt, und da ich genug Vorrat geschrieben habe, ist regelmäßiges Piosten ja auch garantiert :-))
Ich hasse es nämlich, wenn Geschichten toll anfangen - und dann am St. Nimmerleinstag forgeführt werden. Sowas mag ich selbst nichjt lesen - und deshalb mute ich das meinen Lesern auch nicht zu!
Ein Hinweis - nur, damit Du nicht erschrickst: Das nächste Kapitel ist das letzte dieser Geschichte - aber es gibt mehr als ein Dutzend weitere Geschichten, die ich immer freitags poste; z.T. nur 1 Kapitel, teilweise mit 2-6 Kapiteln :-)) Also noch ganz viel Lesefutter zuden 4 Helden :-)))!

Nun wie immer meinen ganz lieben Dank an Dich!

GLG
Ann
01.05.2020 | 20:13 Uhr
Hallo liebe Ann,

ich habe mir gestern die ersten 4 Folgen angesehen und ja, ich war auch ziemlich überrascht, dass D'Artagnan plötzlich Musketier war. Da wären ein paar Worte zur Erklärung schon nett gewesen. Danke also für dieses coole Kapitel. Die Kameradschaft / Freundschaft zwischen den drei Musketieren kommt in der Serie schön rüber und auch, dass D'Artagnan perfekt dazu passt.

Stimmt, im Buch hatte D'Artagnan ein Empfehlungsschreiben seines Vaters dabei, weil er Musketier werden wollte. Und er hat es in Rekordzeit geschafft, sich mit allen drei Musketieren anzulegen und ein Duell zu fordern. Dagegen ist der junge Mann in der Serie ein Vorbild an Ruhe und Ausgeglichenheit. Mir hat mit 15 das erste Buch sehr gut gefallen, Band zwei und drei waren dann nicht mehr so meins.

Du siehst, ich bin mal wieder begeistert und freue mich schon auf den nächsten Musketier-Freitag. :-)

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 02.05.2020 | 18:06 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte :-))!!

Oooh - Du schaust die Serie gerade *herumhibbel und hocherfreut die Hände reibe*! Genial - dann hast Du ja alles taufrisch vor Augen :-)))))!!

Heute noch Bauernbursche - und motgen schon Musketier? ja, mir was das auch zu plötzlich :-))!
Schön, dass ich das mit dem "coolen" Kapitel für Dich ein wenig auffüllen kann *Dich hocherfreut anlach* Die zweite Hälfte nächste Woche macht die Erklärung dann hoffentlich rund :-))

Jaaa - die Kameradschaft, die bedingungslose Freundschaft der vier ist das, was ich am Buch schon sooo geliebt habe - und es findet sich in der Serie wirklich sehr schön wieder :-) Übrigens auch völlig ohne Slash ;-)) Naja, aber für die Geschichte hier soll es auf längere Sicht aber halt anders sein *zwinker*.

Genau - das Empfehlungsschreiben seines Vater wurde ihm im Buch von Miladys Begleiter (im Buch Rochefort, der erst im Staffel 2 auftaucht) geklaut...
Und jaaa - wie er hübsch einen nach dme anderen die drei Unzertrennlichen gegen sich aufbringt und zum Duell fordert - ich gestehe, nach wie vor eine meiner liebsten Szenen; genau wie die, als er sich dann ohne Nachdenken auf die Seite der drei schlägt, als die Rote Garde dazu kommt - der Beginn einer wundervollen Freundschft!!
*Kicher* Jepp - d'Artagnan im Buch ist ein noch viel schlimmerer Hitzkopf als der in der Serie (ich meine, der hatte wirklich einen Grund, Athos herauszufordern - er hielt ihn immerhin für einen Mörder; im Buch sind es letztlich Nichtigkeiten *schmunzel*).
Ich denke, ich war auch etwa so alt, als ich das Buch erstmals las :-)) Band 2 und 3 kenne ich, wie gesagt, nicht. Bis ich "Der Mann mit der eisernen Maske" sah (der Film mit Leonardo di Caprio) wusste ich nicht mal, dass es Fortsetzungen gibt *zwinker*. Und wenn ich die Inhalts-Zusammenfassung in Wikipedia lese denke ich auch, ich habe nichts wirklich verpasst :-)

Hach ja, Du - und ich bin total begeistert von Deinem Review! Meinen ganz lieben, glücklichen Dank dafür, meine liebe Musketierin!
Ach, eins noch - nur, damit Du nicht erschrickst: Das nächste Kapitel ist das letzte dieser Geschichte - aber es gibt mehr als ein Dutzend weitere Waffenbrüder-Geschichten, die ich immer freitags poste; z.T. nur 1 Kapitel, teilweise mit 2-6 Kapiteln :-)) Also noch ganz viel Lesefutter zu den 4 Helden :-)))!

Auch Dir ein schönes Wochenende und eine gute Woche! Bis Freitag!

GLG
Ann
01.05.2020 | 20:05 Uhr
Ein neues Kapitel versüßt einem doch den Start den in Wochenende.
Heute also ein Kapitel mehr aus d'Artagnans Sicht. Habe es ja auch schon in meiner letzten Review geschrieben und wiederhole es gerne noch mal: das ist das was ich gerade sehr gut bei dir finde, da man sich auf diese Weise doch noch mehr in die Figuren reinfühlen kann.
In der Serie ist er also einfach dabei? Ist mir beim ersten mal gar nicht aufgefallen. Das ganze mit der Romanvorlage zu lösen macht jedenfalls Sinn.
Athos ist also ein Morgemuffel? Wobei seine Freunde ja schon etwas verwirrt sind, dass er morgens lächelt, wäre ich aber an ihrer Stelle auch. Bin halt selbst auch eher eine Nachtigall denn eine Lärche.
Kleine Anmerkung am Rand: "Athos "wendete" sich wieder seinem Essen zu" hast du geschrieben. Müsste es nicht eigentlich wandte heißen?

LG
Auma
P.s. Wegen Porthos und der Frauen in meiner letzten Review. Ja Aramis ist ein Cassanova, aber Porthos war für mich immer einer, der allen schönen Seiten des Lebens, sprich Wein, Weib und Gesang, nicht abgeneigt ist. Daher kam er mir eher in den Kopf.

Antwort von Ann Morgan am 02.05.2020 | 17:53 Uhr
Hach, meine liebe Auma!

Und ein so liebes Review versüßt mir doch gleich den Start in den Samstag :-))!!!
Ja - deutlich mehr aus d'Artagnans Sicht.
Ich gestehe, dass ich vorher nicht bewusst entscheide, welchen POV ich in einem Kapitel/einer Geschichte anstrebe. Tatsächlich wechsele ich das auch gerne mal innerhalb des Geschehens - sogar innerhalb weniger Sätze. Mir ist bewusst, dass das, was schriftstellerische Technik angeht, nicht sehr sauber ist *verschämt dreinschau*. Doch ich liebe es eben, in die Köpfe und Herzen meiner Protas zu schauen - das ist ja der Vorteil einer geschriebenen Geschichte ggü. einem Film/einer Serie :-)))!
Ich hoffe nur, dass für den Leser trotzdem immer klar ist, wer gerade spricht oder denkt - das ist mir fürs Verständnis immer sehr wichtig (und ich mag es bei fremnden Geschichtenm selbst nicht, wenn ich grübeln muss: Wer hat das jetzt gesagt?).
Genau: Durch Schauen in Kopf und Herz kann auch ich mich viel besser in die Figurten hineinveretzen :-)) Großartig, dass es Dir genauso geht - und dass Dir sogar genau das so gut an meinen Stories gefällt :-)) Ich danke Dir!! :-)))

Ja - in Folge1 retten sie Athos - in Folge 2 sind sie - schwuppdiwupp - schon ein paar Wochen später direkt im nächsten "Fall" ;-) Dem des Attentäters Vadim. Ich war ziemlich... verblüfft, um es mkilde zu sagen *lach* Mir fehlte einfach das "warum"! Ich meine - er kam mit seinem Vater nur nach Paris, um persönlich beim König irgendeine Klage einzureichen. Warum geht er nun nicht einfach zurück nach Lupiac und übernimmt den Hof seines Vaters? Im der Serie wird ja auch nie was über seine Mutetr gesagt, Hockt die Ärmste nun allein auf dem Hof??
Ja - die Romanvorlage mit Tréville als Jugendfreund von d'Artagnans Vater bot da eine Steilvorlage :-))
Nun - Athos lächelt so gut wie nie... und dann auf einmal sogar schon morgens??*schmunzel*
In Folge 1 sehen wir, wie mühselig Athos morgens zu Vertand kommt - meist leider, weil er am Abend zuvor mächtig betrunken war. Um seine Frau zu vergessen, wie man bald ahnt.
Im Buch ist er stets stocknüchtern - bis auf ein ausuferndes Saufgelage, in dessen Verkauf er d'Artagnan (jnd nur ihm) das Geheimnis um seine Frau anvertraut. In der Serie dagegen ist er stren genommen ein starker Alkoholiker, der im Rausch Vergessen sucht... sehr, sehr traurig!
Nebenbei: Auch ich bin eine Nachtigall! Gottlob meine ganze Familie (außer der Katze, die auch am Wochenede schon morgens um 7:00 Uhr ihr Futter will*Augen roll*lach*)! Leider ist das allgemeine (Berufs- und Schul-) Leben nicht darauf ausgelegt *murr*!

Oooh...*seufz* "wandte" und "wendete"...
Ich habe jahrzehntelang ohne Nachdenken immer "wendete" geschrieben. Vor relativ kurzer Zeit hat mich da schon mal eine Leserin drauf hinghewiesen. Also habe ich recherchiert (Duden). Tatsächlich kann man beides verwenden; doch das von mir bevorzugte "wendete" ist veraltet. Nun bemühe ich mich, doch häufiger "wandte" anzuwenden; manchmal aber klingt es für mich trotzdem noch irgendwie... falsch (Gewohnheiten sterben schwer *zwinker*), weshalb ich dann doch "wendete" wähle ;-))
Trotzdem ganz herzlichen Dank für den Hinweis - ich weiß sowas immer bganz besonders zu schätzen, denn mein Deutsch ist gut, beileibe aber nicht perfekt, und ich lerne gerne dazu!!! Also - wenn Dir wieder irgendsowas auffällt (auch Rechtschreibfehler!) - immer gerne her damit *Dich breit anlächel*!

Ach, eins noch - nur, damit Du nicht erschrickst: Das nächste Kapitel ist das letzte dieser Geschichte - aber es gibt mehr als ein Dutzend weitere Waffenbrüder-Geschichten, die ich immer freitags poste; z.T. nur 1 Kapitel, teilweise mit 2-6 Kapiteln :-)) Also noch ganz viel Lesefutter zu den 4 Helden :-)))!

Und auch heute wieder meinen ganz herzlichen Dank, Du! :-))

GLG
Ann
PS: Alles klar! Ich war der irrigen Ansicht Du hättest die beiden verwechselt :-)))
Im Buch ist auf jeden Fall eher Porthos der "Schöngeist" (oder auch eitle Kerl, der sehr viel Wert auf den äußeren Schein legt - so kommt es ja bei seiner ersten Begegnung mit d'Artagnan zur Duell-Forderung *lach*). In der Serie ist er anders dargestellt (und ich mag ihn da um Welten lieber, gestehe ich :-)). Er hat in allen 30 Folgen eigentlich nur 2 Frauen - und zu denen auch eine ernsthafte Beziehung, keine Liebelei. Wahrscheinlich war ich deshalb verwirrt von Deiner Aussage zu Porthos - weil ich den im Buch weniger vor Augen hatte *zwinker* Danke für die Erklärung!!
01.05.2020 | 19:56 Uhr
Das Treville den Vater kannte, das kannte ich glaube ich auch noch aus den Büchern. Das ist aber ein guter Übergang, so wurde der Hauptmann hier auf ihn aufmerksam.
Auch ansonsten war es ein schönes Kapitel. Es gefällt mir, dass ihn Aramis und Porthos schon etwas in ihren Kreis aufgenommen haben und auch mit Athos läuft es ja jetzt ganz gut, wo sie sich gegenseitig entschuldigt haben. Aus D`Artagnans Sicht, als sein Vater noch den Namen Athos sagte, musste es ja so aussehen, als hätte er was mit dem Tod zu tun. Gut, dass das jetzt aufgeklärt ist.
Dann dürften die drei Musketiere ja bald zu viert unterwegs sein. Freue mich auf das nächste Kapitel. Und danke für den Link. Die vier sind ja wirklich was fürs Auge.

LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 02.05.2020 | 17:26 Uhr
Und mit viel Freude hier die dritte Reviewantwort für heute (ich schalte mal von SPN -Wächter um aufs 17. Jh. *lach*)!

Hallo, meine liebe Deira!
Hach, schön - jemand, der auch das Buch kennt und deshalb weiß, dass Tréville aus d'Artagnans Heimat stammt :-))!

Ja - Porthos und Aramis sind doch wesentlich zugänglicher als Athos ;-)) Und immerhin haben sie in Folge 1 schon mit d'Artagnan zusammengearbeitet und ihn schätzen gelernt :-)
Und auch was Athos angeht, sind durch die "artigen" Entschuldigung bzw. der Dank nun die Wege geebnet zur Freundschaft :-))
Ich finde auch, dass man d'Artagnan sein Verhalten bei der ersten Begegnung nachsehen muss - un d Athos ist ein vernünftiger Mann. Okay... meistens *zwinkernd auf spätere Kapitel schiele*

Ob die drei bald zu viert unterwegs sind...?
Naja... ist ja sicher kein großes Geheimnis *lach*
Die sind wirklich was fürs Auge *lol* Da werde ich mich hüten zu widersprechen *den Sabber aus dem Mundwinkel wische*zwinker*!
Ich werde immer mal wieder Linkt zu passenden Bildern einfügen!

Ach, eins noch - nur, damit Du nicht erschrickst: Das nächste Kapitel ist das letzte dieser Geschichte - aber es gibt mehr als ein Dutzend weitere Waffenbrüder-Geschichten, die ich immer freitags poste; z.T. nur 1 Kapitel, teilweise mit 2-6 Kapiteln :-)) Also noch ganz viel Lesefutter zu den 4 Helden :-)))!

Und zum dritten Mal für heute - trotzdem nicht weniger von Herzen kommend - danke für Dein liebes Review!!
Und nebenbei - Du bist immer schneller als der Schall, was das Review nach dem Posten angeht *froi*!!

GLG
Ann
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast