Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Elenor-Rohir
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
01.05.2020 | 09:46 Uhr
Liebe Elenor-Rohir,

dein Text hat mich sehr berührt.
Er spendet Hoffnung in einer Zeit, die von Entbehrungen, Furcht und Unsicherheit geprägt ist.
In der Isolation müssen sich die Menschen zwangsläufig auf sich selbst besinnen – doch gerade das schafft auch Verbundenheit und Zusammenhalt. Nachdem der erste Schock überwunden ist, denkt man darüber nach, wie es anderen geht und merkt, dass man nicht alleine ist. Vielleicht stellt man sogar fest, dass man in der Krise noch zu den Glücklichen gehört, überlegt, wie es den Alten, Kranken und Armen geht und wie man sie unterstützen kann. So erwächst eine neue Form von Solidarität.

Ich mag die Atmosphäre – still, andächtig und voller Vertrauen in eine bessere Zeit danach.
Schön umgesetzt. :)

Liebe Grüße,
invisible ink

Antwort von Elenor-Rohir am 03.05.2020 | 00:44 Uhr
Liebe invisible ink,

nochmals vielen Dank für die Empfehlung und für dieses Review.
Es bereitet mir große Freude, zu erfahren, dass ich mit diesem kleinen, spontan entstandenen Text so viele Leser berühren und ins Nachdenken bringen konnte.
Ich finde Hoffnung unglaublich wichtig und langsam zeichnet sich ja nun auch ab, dass sich die Hoffnungen auf Besserung wahrscheinlich in absehbarer Zeit erfüllen werden. Doch ich hoffe auch ganz besonders darauf, dass die Menschen das, was sie in dieser Krise als wertvoll und wichtig erkannt haben, nicht gleich wieder vergessen. Dass wir uns nicht einfach in den Alltag zurückstürzen, sondern darüber nachdenken, was wir vielleicht verbessern können. Und dass wir dadurch eben näher zusammenwachsen und stärkeres Mitgefühl entwickeln.

Wenn ich diese Atmosphäre erzeugen konnte, dann habe ich mein Ziel auf jeden Fall erreicht, sofern ich überhaupt eines mit diesem Text hatte.

Liebe Grüße
Elenor
20.04.2020 | 22:06 Uhr
Wahnsinnig toller One Shot. Du hast die Bibelstellen so toll untergebracht. Den roten Faden aus der Ostergeschichte und unsere aktuelle Situation. Und du hast die richtigen Fragen gestellt. Am Ende steht die Hoffnung. Das war großartig.

Vielen, vielen Danke dafür.

Gedankenspielerin

Antwort von Elenor-Rohir am 20.04.2020 | 23:34 Uhr
Guten Abend, Gedankenspielerin!
(Ich gebe zu, Abend ist es nun auch nicht mehr, aber mir fiel kein besserer Anfang ein :D)

Vielen lieben Dank für dein Review! Es freut mich sehr, dass dir dieser kleine Oneshot gefallen hat und dich auch etwas ermutigen konnte.
Auch wenn der OS sich mit Karfreitag beschäftigt, war es mir gerade in Anbetracht der aktuellen Situation sehr wichtig, zu betonen, dass die Hoffnung am Ende über die Angst siegt. Denn genau das ist ja die Aussage von Ostern.

Ich bin immer wieder aufs Neue positiv davon überrascht, wie viel Resonanz dieser Oneshot bekommt. Es war mir eine Freude und ein tiefes Bedürfnis, ihn zu schreiben und ich habe es gern getan. Wenn ich damit Menschen berühren kann, habe ich alles erreicht, was ich damit erreichen wollte.

Liebe Grüße
Elenor
14.04.2020 | 13:25 Uhr
Hallo Elenor,
was für ein wunderschöner Oneshot! Und so passend zu dieser Zeit...
Ich habe ihn zwar erst nach Ostern gelesen, aber deine Worte haben mich trotzdem sehr berühert. Danke - es tat mir richtig gut, das zu lesen. (Und ich denke mal, ich bin nicht die Einzige der es so geht.)

Lg, Venja

Antwort von Elenor-Rohir am 14.04.2020 | 13:46 Uhr
Liebe Venja,

danke für dein liebes Review! Es freut mich sehr, dass dieser Text auch nach Ostern noch gelesen wird und zum Nachdenken anregen kann. Denn das war mein Ziel, sofern ich beim Schreiben überhaupt eines hatte.
Und noch schöner ist es für mich zu lesen, dass es dir eine Freude gemacht hat, den OS zu lesen. Denn ein Lächeln ist in diesen Zeiten mehr wert, als man ermessen kann.
Sei gesegnet und bleib gesund!

Liebe Grüße
Elenor
11.04.2020 | 00:11 Uhr
"Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das ewige Leben haben." - Diese Worte will ich an den Anfang stellen, um an das Ende deines Oneshots anzuknüpfen.

Liebe Elenor,
du hast meinen tiefsten Respekt. Du hast das, was den Karfreitag ausmacht, das, was uns alle gerade beschäftigt, wunderbar mit Worten eingefangen. Die Stille, das einsame Läuten - ich höre es regelrecht. Auch bei uns wurde zur Todesstunde noch einmal geläutet - und dann kam die Stille. Die Stille, das Schweigen von Glocken und Orgel, das bis zum Ostermorgen anhalten wird.

Du verbindest das, was uns heute bewegt, mit dem, was die Menschen vor 2000 Jahren bewegt hat, du rufst uns Worte der Bibel in Erinnerung. Du hast quasi eine kleine Andacht geschrieben, die uns alle hoffentlich und mich auf jeden Fall nachdenklich macht. Ich denke über das nach, was da auf uns zukommt, und über das, was wir schon hinter uns gebracht haben.
Wie haben den Karfreitag alleine oder mit der engsten Familie verbracht, die Möglichkeit, im Gottesdienst zusammenzukommen und gemeinsam zu beten, die Gemeinschaft zu leben, wurde uns genommen, und trotzdem können wir diese Gemeinschaft im Gebet spüren, wir wissen, dass "da draußen" noch andere Menschen sind, denen es genauso geht.
Und dann sehe ich nach vorne, auf den Ostersonntag, den Tag, der für mich der höchste Feiertag des Jahres ist, das größte Wunder, das geschehen ist. Und auch diesen Tag werden wir alle nur im engsten Familienkreis feiern können, auch hier wird uns Christen das Zusammenkommen verwehrt, obwohl die Hygienemaßnahmen eingehalten werden könnten.
Wir werden Ostern von zu Hause aus feiern müssen, aber wir können auch hier die Gemeinschaft spüren.

Und Ostern wird uns Hoffnung geben, wird uns die Gewissheit geben, dass wir auch diese Zeit überstehen.

Schließen möchte ich mit einem Bibelvers, der zur Zeit wirklich überall zitiert wird: "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit."
(2. Timotheus 1,7)

Liebe Grüße und gesegnete Feiertage
Annaeru

Antwort von Elenor-Rohir am 11.04.2020 | 00:54 Uhr
"So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." - Ich will es dir gleichtun und mit einem Bibelvers beginnnen.

Liebe Annaeru,
ich danke dir von ganzem Herzen für dein Lob. Dieser Oneshot entstand aus meinem eigenen Erleben heraus. Geplant war er nicht, doch ich hatte heute Nachmittag auf einmal das Bedürfnis, meine Gedanken zu diesem Thema aufzuschreiben. Jetzt, wo das geschäftige Treiben, welches Ostern sonst immer umgibt, fast völlig zum Erliegen gekommen ist, erlebt man diese Stille plötzlich ganz nah. Und kann zumindest annähernd ein bisschen besser nachvollziehen, wie Jesu Jünger sich damals gefühlt haben müssen, als ihr Leben auf einmal völlig auf den Kopf gestellt wurde.

Als ich angefangen habe, das hier zu schreiben, hatte ich keine Vorstellung davon, was es wird. Es war, wie bereits erwähnt, nicht geplant, dass mehr oder weniger eine kleine Andacht daraus wird. Aber irgendwie passt es dadurch nur noch besser auf unsere Zeit. Wenn wir nicht mehr planen können, weil wir nicht wissen, was der nächste Tag bringen wird, konzentrieren wir uns mehr auf den Moment. Und auf einmal werden die kleinen Dinge ganz wichtig und es kann etwas Großes daraus entstehen. Und ich hoffe, dass ich damit wirklich einige zum Nachdenken anregen kann. Mir selbst hat es auch schon geholfen.
Jetzt, wo uns diese so selbstverständlich gewordene Zeit in Gemeinschaft fehlt, erkennen wir erst, was sie uns wirklich bedeutet. Und auch im kleinen Kreis hat Jesus versprochen, da zu sein. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt die nicht vergessen, die wirklich allein zuhause hocken. Deshalb habe ich den obigen Bibelvers gewählt - auch wenn es für uns nicht einfach ist, Ostern so ungewohnt zu verbringen, wissen wir, dass diese Einsamkeit nicht endgültig ist und dass es jemanden gibt, der immer da ist. In einer finsteren Welt sieht strahlt das Licht umso heller, egal, wie klein es sein mag.
Ich glaube, ich werde an diesem Ostersonntag vieles vermissen. Aber ich wünsche mir, dass ich an diesem Tag einfach dankbar für das erste und größte Ostergeschenk sein kann, was es gibt und welches Gott persönlich allen geschenkt hat.

Vielen Dank für deine ermutigenden Worte. Dieser Vers wird zurecht zitiert - auch wenn es so leicht geschieht, brauchen wir uns nicht zu fürchten. Denn seit dem Ostersonntag gibt es keine vollkommen hoffnungslosen Zeiten mehr.
Sei gesegnet und hab eine gute Nacht!

Liebe Grüße
Elenor
10.04.2020 | 19:25 Uhr
Hi
ein wirklich gefühlvoller Oneshot.
Er hat mir wahnsinnig gut gefallen.

LG

Antwort von Elenor-Rohir am 10.04.2020 | 19:39 Uhr
Liebe Nessi,
vielen Dank für dein freundliches Review!
Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Oneshot ein wenig ermutigen und es freut mich sehr, dass er dir gefallen hat.
Hab ein gesegnetes Osterfest und bleib gesund!

Liebe Grüße
Elenor
10.04.2020 | 19:16 Uhr
Liebe Elenor!
Zum heutigen Karfreitag eine sehr passende Oster-Andacht.
Du hast auch die Corona-Krise bedacht und gezeigt, wie sehr Isolation die Seele der Menschen beschädigt, ihnen jede Hoffnung raubt.

Nur leider wird den Gläubigen und Einsamen auch diese Möglichkeit der Zusammenkunft zum größten christlichen Fest genommen:
Kirchen sind zugesperrt und Gottesdienste abgesagt (in Ö - und ich habe gehört, in D ist es genauso).
Dabei wäre es so einfach, wenn man Abstände zwischen den Betenden einhält. So voll sind die Kirchen ja eh nicht mehr.

Aber deine Gedanken dazu waren schön.
Sie geben vielleicht manchen Hoffnung, und hoffentlich auch dir beim Schreiben.
Liebe Grüße aus Österreich,
gesegnete Ostern wünsch ich dir,
bleib gesund.
R ₪

Antwort von Elenor-Rohir am 10.04.2020 | 19:37 Uhr
Lieber Spatz,

ganz herzlichen Dank für dein Review!
Was ich da geschrieben habe, tanzte ungeordnet teilweise schon länger in meinem Kopf herum und wurde am heutigen Tag mit Macht an die Oberfläche gedrängt. Ich wollte einen aktuellen Bezug schaffen, aber gleichzeitig das leidige Wort "Corona" vermeiden, denn auch wenn gerade die jetzige Krise wirklich extrem ist, so gab es doch schon immer Krisen und es wird sie auch in Zukunft geben. Aber der Inhalt des Textes ist nicht an unsere aktuellen Probleme gebunden. Doch gerade diese Isolation macht die jetzige Situation so schlimm und ist für viele schlimmer als der Virus selbst.

Gottesdienste gibt es auch in Deutschland keine mehr, nur noch im Fernsehen. Allerdings dürfen Kirchen zumindest in meinem Bundesland für stilles Gebet geöffnet sein (wie es anderswo ist, weiß ich nicht), und das hat auch die Entstehung dieses Oneshots veranlasst. Denn wie du sagst, ist das Einhalten der Sicherheitsabstände ja räumlich kein Problem. Doch nun muss man eben im Geiste miteinander verbunden sein und für sich zuhause feiern.

Das Aufschreiben hat mir tatsächlich dabei geholfen, etwas Ordnung in meine Gedanken zu bringen und den Blick nach vorn zu richten.
Aber es ist mein sehnlichster Wunsch, dass eben auch andere dadurch ermutigt werden und hoffe, dass ich zumindest dich damit ein wenig erfreuen konnte.
Ich wünsche dir ebenfalls von Herzen ein gesegnetes Osterfest und dir und deiner Familie, dass ihr gesund bleibt.

Liebe Grüße
Elenor
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast