Autor: Jodis
Reviews 1 bis 25 (von 93 insgesamt):
26.10.2020 | 11:31 Uhr
Meine liebe liebe Jodis,

Tut mir Leid, dass ich so lange keine Review geschrieben habe, ich wollte zuerst mit der Übersetzung fertig sein.

Ich liebe ganz sicher, welche Worte Heinz Rudolf Kunze in seinem Lied singt. Es spielt keine Rolle, was die Leute um dich herum sagen und denken, wer Sie für dich halten und wie Sie dich sehen. Was wirklich wichtig ist, ist, was du für dich selbst hältst und wie du dich fühlst. Wer ist neben dir, wer kümmert sich um dich in einer schwierigen Stunde. All dies erlebte Sherlock während seines schwierigen Lebens, bevor John in Ihr erschien. Er ist wie sein Führer, ein Lichtstrahl, ein Leitstern und eine warme helle Sonne.

Was das Kapitel selbst betrifft, liest es sich im gleichen Atemzug. Es gibt kein einziges Wort in ihm, mit dem ich nicht einverstanden wäre. Rosie liebt und vermisst John so sehhhhr, dass sie nicht bereit ist, 4 Tage zu warten – es ist wie Kinder! Als ich klein war (oder sogar ein teenager), fühlte ich mich immer wie eine Woche – es ist wie ein ganzes Jahr, sehr lange! Aber wenn Sherlock vorschlägt, Sie zu John zu bringen, um sie nicht weinen zu lassen, was sagt sie? Sie sagt, dass sie ihren Vater in diesem Fall vermissen wird. Wie süß! Die Kleine will, dass die ganze Familie endlich zusammen ist, wie Sherlock und John es wollen, und so wird es sicher sein ;-)

Lestrade ist ein wunderbarer Freund. Er wollte es besser machen, nur Sherlock schätzte diese Geste nicht. Er zwang seine ganze Abteilung, Sherlocks Richtigkeit anzuerkennen, weil er wirklich nichts schuldig war. Er verteidigte, was er glaubte, die Menschen, die er liebte, und das verdient zumindest Respekt. Ich mag es nicht, wenn Donovan Sherlock Freak nennt, aber dieses mal wurde es ohne Bosheit und Abneigung gesagt. Sherlock hörte und Verstand Sie und Tat, wie Sie ihn verlangte – er überlebte für John.

"Der kleine Prinz" war eines meiner Lieblingsbücher. Dort werden die komplexesten menschlichen Wahrheiten in einer einfachen Sprache vermittelt, die sogar ein Kind verstehen wird. Weise Sätze sind für immer in unseren Herzen und auf den Seiten dieses wunderbaren, tiefen Werkes. Ich denke, du kennst sie schon, aber als ich nach deutschen Gegenstücken für Zitate auf Deutsch suchte, um wenigstens eines zu schreiben, bin ich auf diese Seite gestoßen. Es gibt ein paar hier und ich mag sie: https://www.geo.de/geolino/mensch/16107-rtkl-zitate-lebensweisheiten-vom-kleinen-prinzen

Der Letzte Teil hat mein Herz berührt. Da Russland ein ziemlich homophobes Land ist und es verboten ist, Menschen des gleichen Geschlechts zu heiraten, bin ich sehr besorgt über dieses Thema. Also hier ist die Propaganda der Homosexualität verboten (und ich persönlich Frage mich, WIE man Liebe propagieren kann). Natürlich gibt es überall auf der Welt Hasser, wie LGBT+, nur aus irgendeinem Grund können die ersten über das Schreien, was sie hassen, und die zweiten können nicht immer darüber sprechen, was sie lieben. Viele halten solche Liebe für unnatürlich, aber lassen sie mich daran erinnern, dass es unter den Tieren auch solche gibt, die Individuen ihres Geschlechts anziehen können. Ich habe einmal den Satz gehört: Homosexualität gibt es auch unter Tieren, homophobe nicht. Daher ist homophobe unnatürlich. Gute Worte.

Kinder sind wirklich sehr sensibel und emotional. Sie können nicht viel verstehen: Hass, Abneigung, Unterschiede, usw. Jedes Kind von Geburt an ist wie ein leeres Blatt, und was du darauf zeichnen wirst, wird es durch das Leben definieren. Daher ist es für Kinder leicht, alles gute und schlechte zu inspirieren. Was der kleine Rosie verstehen konnte, als er es ihm erklärte, hat mich berührt. Dieses Junge ist Weise und seine Mutter ist nicht. Sie legte seine Regeln und ideale, wie viele Eltern tun, und jetzt ihre Welt "zusammengebrochen", und sie war schockiert, dass zwei Männer zusammen Leben können, ein gemeinsames Kind erziehen, Hände halten, küssen, schlafen zusammen und viele anderes zu tun.

Ich liebe deine Geschichte, weil du nicht nur Detektiv und Drama zeigst, sondern auch Beziehungen zwischen verschiedenen Menschen. Ich würde mir sehr wünschen, dass dieses Werk so viele Leute wie möglich liest, aber ich habe keine Ahnung, wie soll ich das tun.

Hoffen wir, dass die Leute eines Tages klüger werden (obwohl wenn das passiert, dann sehr, sehr bald)...

Vielen Dank noch einmal für die Fortsetzung! Du hast mir wie immer den Freitagabend und das Wochenende, an dem ich dein Kapitel gelesen habe, erhellt :-)

Ich wünsche dir eine weitere gute Woche und umarme dich fest! :-)

P.S. Ich werfe dich ein wenig mit Bildern, weil Sie großartig sind. Ich bin mir mehr als sicher, dass du Sie schon gesehen hast, aber Sie sind so gut hierher passieren, dass ich nicht anders kann, als zu teilen:
https://ibb.co/80jxRrg
https://ibb.co/bv1w5XG
https://ibb.co/3SrD9v7
https://ibb.co/K7chzmC
https://ibb.co/XpfNGG0

Antwort von Jodis am 27.10.2020 | 13:38 Uhr
Meine liebe Zerbrechliche,

mach dir um Himmels willen keine Gedanken. Ich gebe zu, dass ich mich gewundert habe. Ich habe nur gehofft, dass bei dir alle sin Ordnung ist. (In diesen Zeiten ist ja alles möglich…) und habe mir dann aber gesagt, dass du wohl zu tun hast. Was ja auch der Fall war :-)

Ich mag, den Liedtext auch. Zwar tut es weh, wenn die Leute auf dich mit dem Finger zeigen, aber letzten Endes ist es nicht relevant. Wichtig ist, wie du dich selbst siehst und der, der dich liebt.

In diesem Kapitel war jetzt endlich noch einmal eine Gelegenheit, Rosie eine größere Rolle zu geben. Ich mag ihre Figur so sehr und beschreibe auch wahnsinnig gerne Sherlocks Beziehung zu ihr.
Auch in meinen anderen Geschichten, in denen Sherlock und John kein Paar sind, hat er eine Art Vaterfigur für sie und in gewisser Hinsicht, sind die drei schlicht und ergreifend Familie.

Das ist Lestrade wirklich. Mir war es auch wichtig, dass er Sherlock erkennen lässt, dass er von dessen Beziehung zu John weiß und auch dass er im ersten Moment nicht damit umzugehen wusste.
Nein, ich mag es auch nicht, wenn Sally Sherlock einen Freak nennt, aber ich habe sie diesen Ausdruck ganz bewusst benutzen lassen. Sie nennt ihn ja beinahe immer so, aber es zeigt auch, dass es nicht das Wort ist, das einen anderen Menschen verletzt sondern die Haltung desjenigen, der es ausspricht. Hier gebraucht es Sally ja fast schon wie einen liebevollen Spitznamen und Sherlock spürt dies auch.

Der kleine Prinz ist ein wundervolles Buch. Ich war mir unsicher, ob es zu Sherlock passt oder nicht. Ich kann mir vorstellen, dass ein so rationaler Mensch wie er auch schon als Kind mit diesen philosophischen Geschichten nichts anzufangen wusste. So erschien es mir als ein Kompromiss, denn ich wollte dieses Zitat unbedingt in dieser Szene haben.
(Danke für den Link. Ich kenne die Zeitung(en) sie ist/sind super.)

Der letzte Teil war mir ein Bedürfnis zu schreiben. Ich habe wieder und wieder an dem Gespräch zwischen Rosie und Jungen geschrieben, bis ich das Gefühl hatte, dass es passt.
Inspiriert wurde die Szene von einer Anekdote, die vor Jahren einmal gehört hatte.
In dieser küssten sich zwei Männer an einer Bushaltestelle. Eine Frau empörte sich darüber, wie sie das denn ihm ihrem Sohn erklären solle. Worauf hin der einer der Männer dem Jungen die gleiche Frage stellte, wie ich sie hier habe Sherlock aussprechen lassen:
„Weist du, warum ich meinen Freund küsse?“ Antwort: „Weil du ihn liebst.“
Es ist so einfach – oder könnte es zumindest sein.
Es gibt so viele Formen, wie Menschen lieben können.
„Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen…, sie schaut nicht auf anderen herab…. Liebe nimmt alles auf sich.“
Wir sollten niemals werten, und doch tun so vieles es.
Es gibt so viel Hass in der Welt. Wir sollten froh sein über jeden Funken Liebe.
Das mit der Propaganda lässt mich schaudern.
Ein Mensch liebt wen er liebt. Als ob man ihm das ein- oder ausreden könnte!
Dafür ist der Satz, warum Homophobie unnatürlich ist, einfach klasse.



Ich möchte mit meiner Geschichte auch den Finger auf Dinge legen, die mich in dieser Welt bewegen.
Es finden sich ja viele Themen darin, die mir nahe gehen.
Mir ist bewusst, dass man vermutlich keinen Menschen damit umstimmen kann, der seine feste Meinung hat, aber vielleicht kann man diejenigen, die keine besitzen, zum Nachdenken anregen.
Ich habe irgendwann einmal gehört, am meisten solle man die Menschen fürchten, die gleichgültig sind, denn nur mit ihrer stillschweigenden Zustimmung geschähe in dieser Welt alles Unrecht.

Ich musste lächeln, als du schriebst, du möchtest, dass möglichst viele Leute diese Geschichte lesen.
Du tust doch gerade alles dafür! Dank dir können Menschen die Geschichte lesen, die ich nie hätte erreichen können.
Danke dafür, und danke für dein Lob.

Ich umarme dich auch. Bis bald.
Deine Jodis

PS: Ich freue mich immer über Bilder. Mach ruhig weiter :-)
24.10.2020 | 22:00 Uhr
Liebe Jodis,

ja, ich lese tatsächlich erst wenn ich kann. Und im Idealfall auch kommentieren kann. Das ist bei anderen Storys anders, aber bei dir möchte ich nicht einfach so „runter lesen“, sondern es echt genießen. Was nicht heißt dass ich dann oft noch die letzten fünf Kapitel nochmal am Stück lese. Einfach weil ich’s dann kann und gut finde ^^

Hier mag ich schon deinen ersten Satz. „Sherlock hasste die Welt.“ fantastisch. Ich lache. Und leide mit Sherlock mit. Ja, sowas dauert lange. Sehr lange.

„Um was zu tun? Photosynthese zu betreiben?“
Das ist köstlich *kicher* Und so typisch Mutter und auch so typisch Sherlock.

Ich kann Sherlock so gut nachvollziehen. Herrlich, wie du seinen Unwillen im allgemeinen und im speziellen beschreibst.

Dann schaffst du es endlich, die beiden vor die Tür zu bringen. Ich lache über Oma und Opa und lache über Sherlock.
Bis zu der Stelle mit Mycrofts Ego. Und muss schmunzeln. In nicht allzu ferner Zeit, wird dem armen Mycroft auch bei mir Handeln aufgrund seines Egos vorgeworfen. Dazu erhält er den Rat, dies besser sein zu lassen und sich vom ihm zu lösen, wie der Buddhismus ihn lernt. Mein Mycroft schnauzt daraufhin, dass Nepal genau deswegen eine so einflussreiche Nation ist.
Ich bin gespannt, welche Argumente dein Mycroft hat.


„Deine Sorge in allen Ehren, aber das Risiko gedenke ich einzugehen.“
„Es ging mir dabei weniger um dich“, zischte Sherlock.
Mir auch. Ich mache mir Sorgen um Rosie und die Eltern Holmes, jetzt wo Mycroft Lust verspürt, Walter hinterher zu steigen. Und John und Sherlock sind in ihrer aktuellen Situation eine leichte Beute...


„Indem du das tust, bringst du meine Familie in Gefahr.“
Oha. Ein sehr starker Satz von Sherlock. *begeistert bin* ich bin gespannt wie Mycroft darauf reagiert.

„Sein Blick bohrte sich in den Mycrofts. „Falls John oder Rosie etwas zustößt, weil du in deinem Machtkampf mit Walter unbedingt eine Entscheidung herbei führen willst, dann bringe ich dich eigenhändig um.““
Nochmal oha. Wow, das sitzt. Ich finde es sehr stimmig, dass du Sherlock so reagieren lässt. Auch wenn er es gleich darauf schon bedauert. Vielleicht ist auch dein Mycroft jemand, der eine Ansage braucht.

Und kurz stocke ich. Moby Dick? Ich bin mir fast sicher ^^

Und so rasch und unerfreulich endet der Ausflug der Holmes und Mini-Watson. Gott, bin ich gespannt, wie es jetzt weiter geht ^^ gut dass deine Kapitel immer so lang sind *freu*

Aha. John hat also doch auf das Phantom geschossen. Ich bin gerade sehr stolz auf mich *g*

Und es wird richtig dunkel.
„Daher hatte es Sherlock durchaus ernst gemeint, als er seinem Bruder drohte, ihn umzubringen. Er würde erst ihn umbringen und dann sich selbst. Denn den Verlust der beiden Menschen, die er mehr liebte als alles auf der Welt, würde er wohl kaum überstehen. Es erfüllte ihn allerdings mit Schaudern, was dies für seine Eltern bedeuten würden.“
Ich könnte den ganzen folgenden Text sortieren. Es ist so typisch dass Sherlock sich solche Gedanken macht. Und auch so bitter.

Und natürlich bemerkt es John. Diesen Satz finde ich besonders schön: „John hatte versucht, ihm eine Tür zu öffnen, doch Sherlock war nicht hindurch gegangen.“

Puh. Sherlock ist wach. Mycroft ist da. Ich bin gespannt. Und dann lache ich, als John sich verschluckt ^^ großartig.

Ich bin wirklich, wirklich sehr erleichtert dass Mycroft seine Jagd erst einmal aufgibt. Und dass du dieses Kapitel ohne fiesen Cliff ändern lässt.

Vielen Dank übrigens für die Links. Von Otter und Igel wusste ich nichts, aber jetzt wo ich es weiß... nun. Manche Dinge kann man nicht mehr ungesehen machen, was?

Liebe Grüsse und einen schönen Abend,
Nuxe

Antwort von Jodis am 25.10.2020 | 15:37 Uhr
Liebe Nuxe,

ich fühle mich geehrt, dass du dir meine Geschichte zum genießen aufsparst. Ganz ohne Flachs. Ganz so wie bei einem guten Wein, den man auch nicht mit Wasser verdünnt als Durstlöscher zu einem billigen Essen nutzt. Danke :-)

Schön, dass ich dich zum Lachen bringen konnte. *Freu*
Ja, auch ich leide mit Sherlock mit, aber ich hatte auch eine diebische Freude daran, seine bissige Sicht auf die Welt zu schreiben.
Der Photosynthesesatz ist zugegebenermaßen geklaut, aber er passte einfach so großartig.

Mycroft und sein Ego. Das ist durchaus ziemlich ausgeprägt. (Nicht dass es bei seinem Bruder unbedingt besser wäre. ;-) )
Der Satz mit Nepal ist übrigens klasse. Vielleicht sollte man Mycroft daran erinnern, dass die Selbstzufriedenheit unter Buddhisten relativ hoch ist, und die Zufriedenheit persönlichem Ehrgeiz oft diametral entgegen verläuft.

Deine Sorge und die Sherlocks ist absolut berechtigt, und Sherlock kann sich nicht wehren – weder gegen das Phantom noch gegen seinen Bruder. Ihm bleibt nur diese Drohung.
Ich bin froh, dass du Sherlocks Gefühle und Reaktion als stimmig empfindest. Dass Sherlock auch zu extremsten Dingen bereit ist, wenn er es für notwendig hält, sehen wir ja auch in der Serie mehr als einmal.
Und hier ist es wohl das einzige,das noch zu Mycroft durchdringen kann, auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint. (So viel zum Thema „klare Ansage“ *grins*)

Natürlich Moby Dick :-)))))

Ja, John hat auf das Phantom geschossen. Allerdings war dies ein Punkt, den ich erst sehr spät eingefügt habe. Vom zeitlichen Ablauf her, wurde mir irgendwann klar, dass die beiden sich zeitgleich im Büro aufhalten musste, wenn das Phantom ebenfalls die Pläne zu retten gedachte, und da erschien mir eine Konfrontation mit einem wehrhaften John einfach am passendsten.

Ich mag es durchaus dunkel (vermutlich für dich nichts neues ;-) ) und die Situation erscheint Sherlock natürlich auch in diesem Moment vollkommen aussichtslos. Er kann nur mit Grauen auf das warten, was geschehen mag und sich ausmalen, was danach passieren kann und muss. Da bleiben nur die schwärzesten Farben.
John kann das natürlich nicht übersehen und bietet dem Freund an, darüber zu reden, was dieser ebenso selbstverständlich ausschlägt. Auch wenn er John damit nicht schützen wollte (worüber dieser, wenn er den tatsächlichen Grund wüsste, wohl sehr aufgebracht wäre), würde Sherlock wohl kaum darüber reden. Er macht so etwas eher mit sich selbst aus.

Ich hatte ein wenig Sorge, Mycroft zu sehr OCC werden zu lassen. Allerdings ist er ein kluger Mann, der sich auf der politischen Bühne zu bewegen weiß, und dem Argumente und Kompromisse nicht fremd sind.
Dennoch ist es eine Kehrtwendung um hundertachtzig Grad, die zumindest John und Sherlock verwirren muss. Daher konnte ich nicht widerstehen, John sich vor Schreck verschlucken zu lassen. :-))))

Über deinen Satz mit den Cliffhanger habe ich noch einmal nachgedacht. Ich gebe zu, dass ich sie hasse, weshalb ich sie selbst wohl auch nicht verwendet. Wenn ich diese Geschichte so durchgehen, habe ich, glaube ich zumindest, kein Kapitel mitten in einer Szene abgebrochen. (Selbst als ich euch im unklaren gelassen habe, was nach der Explosion mit John und Sherlock ist, war ja zumindest die Szene an Masons Firma beendet.) Irgendwie geht das einfach nicht. Daher neigen meine Kapitel auch zu einen gewissen (Über-) Länge. Aber solange ihr sie noch mit Freuden weiterlest.... :-)
Ich fürchte allerdings beim allerletzten Kapitel, welches ich gerade abschließend überarbeite, bin ich drauf und dran, es zu übertreiben. Ich will es aber eigentlich nicht teilen. Außerdem habe ich kein passendes Lied in petto :-( )

Hab noch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße, Jodis

PS: Manche Bilder kann man genauso wenig löschen wie gewisse Sprüche und Zitate. Einmal im Kopf – für immer gespeichert ^^
23.10.2020 | 10:56 Uhr
Wieder ein schönes emotionales aber auch nachdenkliches Kapitel. Besonders der letze Teil. Der Junge hat recht, weil sie sich lieben. So einfach und für viele trotzdem ein Problem.

Das John so weit weg ist macht die Sache zu Hause nicht einfacher. Auch wenn Sherlock seine Eltern nicht zwingend regelmäßig sehen will, wird er wohl nicht drum herum kommen. Seine Einschätzung es reicht Rosie raus zu geben und sie kommen nicht wegen ihm, kann er vergessen. Seine Eltern lieben ihn.

Ich hoffe John ist beim großen Finale mit dabei.

LG
John

Antwort von Jodis am 23.10.2020 | 12:44 Uhr
Hi John,

danke für deine Worte. Es war mir noch einmal ein Anliegen, dieses Thema aufs Papier zu bringen. Außerdem wollte ich zeigen, dass Sherlock die Begegnung mit Locke nicht einfach vergessen und abhaken konnte.

Sherlocks Eltern lieben ihren Sohn gewiss. Und ich denke, du wirst im Folgenden mit John sehr zufrieden sein, der gleich zweimal Sherlock in die richtige Richtung schubst.

Was das Finale angeht, muss ich dich leider enttäuschen. Das wird eine rein Holmes Angelegenheit. Aber es folgen noch zwei „Bonuskapitel“, die ganz Sherlock und John gehören.

LG
Jodis
23.10.2020 | 07:35 Uhr
Moin Jodis,

ich habe einiges aufzuholen, also beginne ich direkt am Anfang :-)

Ich freue mich, dass du auf Johns POV wechselst. Das wird sicher schön und interessant. Hach, ich mag es, wie du die beiden in ihren Betten beschreibst. Auch wenn Sherlocks Verletzungen zu lesen, wirklich schmerzt.
Und dann: große Romantik als Sherlock sein eigenes Bett verlässt, sich zu John rüber quält und ihn küsst. Johns „ich liebe dich auch, Sherlock“ ist einfach nur Zucker. Genauso wie der darauf folgende Absatz.
Sehr, sehr schön :-)

Ich mag Schwester Agnes. Es ist so verständnisvoll, dass sie Sherlock und John noch eine Weile gibt.

Das darauf folgende Gespräch zwischen Sherlock und John ist toll. Ich bin ganz froh, dass du uns nicht Sherlocks fiebrige Tage voller Angst und bangen zeigst, sondern das aufwachen. Du bedenkst da alles. Sie Befürchtung bzgl der Medikamention usw. Das gefällt mir.
Wie Sherlock die Erlebnisse der Nacht für John noch einmal aus seiner Sicht berichtet ist ergreifend. Er hat John wirklich gerettet und auch Rosie war letztlich ein Teil der den Ausschlag gegeben hat.
Ich lache übrigens sehr über Sherlocks Gedanken, als er erfährt, dass sich seine Eltern um Rosie kümmern. Ja, das hätte er eleganter kommunizieren können.
Seine Sorge, in seinem Zustand gefilmt oder verspottet zu werden trifft mich hingegen hart. Meine Güte... ob das nur eine Angst ist, die irgendwie bei einem so kontrollierten Mann immer mitspielt? Oder ist das tatsächlich bereits geschehen? Ich hoffe auf erstens.

Schwester Agnes mal wieder. Mir gefällt es sehr, wie du John eingreifen lässt und er sich dafür einsetzt, dass Sherlock alleine ins Bad darf.

„Diese drei Tage, in denen er so um John gebangt hatte, gehörten zu den furchtbarsten in seinem von nicht wenigen dunklen Phasen geprägtem Leben.
Er hatte John schon so lange geliebt, ohne dass es diesem bewusst gewesen war. Nun konnte er ihn endlich anschauen, ohne darauf achten zu müssen, ob man ihm seine Gefühle ansehen konnte.“

Das ist ein soooo schöner Absatz! Damit machst du mich sehr happy :-)

Oh, und dann kommt Besuch. Ich finde es toll, dass du Rosie auftreten lässt. Die Gedanken, die Sherlock hat.... dass er diese Seite von sich ungern zeigt, die kann ich übrigens sehr, sehr gut nachvollziehen. Ich finde es auch schwierig, zwei Welten, in denen man eigentlich eine unterschiedliche Persönlichkeit ist, miteinander zu verbinden. Wobei Sherlock es natürlich auf die spitze treibt. Ich meine, es sind seine Eltern *grins *

Hach, Sherlocks Mutter ist toll... mir gefällt es, wie du sie über die drei Geschwister denken lässt.

Und dann muss ich sagen... das verstehe ich leider nicht ganz:

„Otter und Igel passen mit Sicherheit besser zu den beiden als diese Katze und der Hund. Was sie jedoch mit unseren Freunden gemeinsam haben, ist wohl die Hartnäckigkeit, mit der der scheinbar kleinere und schwächere die Mauern des anderen aufbricht.

Weiser und stärker als du. Doch, das ist John.“

Doch die letzten Worte sind wunderschön.

Also, liebe Jodis, dieses Kapitel war wundervoll! Ich glaube, eines meiner Liebsten bisher.
Ich kenne das, wenn man irgendwie nicht den perfekten Weg findet, aber auch keine Veränderung es besser macht... naja, ich denke, so ist es manchmal, wenn man versucht, eine Szene zu Papier zu bringen. Trotzdem ist es dir unglaublich gut gelungen!

Vielen Dank für das tolle Kapitel! Ich muss ehrlich sein, ich freue mich, dass ich noch zwei zum lesen und reviewen übrig habe ^^

Liebe Grüsse und einen schönen Freitag,
Nuxe

Antwort von Jodis am 23.10.2020 | 12:38 Uhr
Moin liebe Nuxe,

ich habe dich schon vermisst.
Umso mehr freue ich mich, dass du nicht beim aktuellen Kapitel einsteigst, sondern chronologisch vorgehst. Hast du die beiden anderen wirklich noch nicht gelesen?
Wow! Das könnte ich nicht. Wenn du ein neues postest, muss ich es zumindest überfliegen, um meine Neugier zu befriedigen – zur Not auf der Arbeit zwischen zwei Patienten ;-)

Ich neige mittlerweile dazu lieber Sherlocks POV zu schreiben, aber in diesem Fall war John einmal dran.
Sherlock hat immer noch nicht die drei magischen Worte „gesagt“, aber wie auch später in dem Kapitel ist es vielleicht auch gar nicht nötig, dass er seine Empfindungen ausspricht. Die Menschen, die ihn lieben, verstehen auch das ungesagte, wie Johns Antwort erkennen lässt.
Ich mag diese Szene an Johns Bett sehr. Ich denk, in so einer Situation, nach all dem, was vorgefallen ist, darf man auch einen Sherlock Holmes einmal etwas weicher zeichnen.

Schwester Agnes musste einfach positiv besetzt sein, nach den Erfahrungen im ersten Krankenhaus, außer wollte ich jemanden, den Sherlock zumindest erträglich und akzeptabel finden kann, wenn er schon auf Hilfe und Pflege angewiesen ist. :-)

Wie ich schon gesagt habe, dieses Kapitel hat mich Nerven gekostet. (Daher danke für deine Bestätigung und dein Lob. *freu*) Zum einen das medizinische… Was habe ich nach Fachinformationen über Verletzungen bei Bränden und Rauchgasschädigungen gesucht. Auch danach wie die Empfehlungen zur Schmerztherapie bei ehemaligen Drogenabhängigen sind. So ganz war ich mit dem, was ich gefunden habe, nicht zufrieden, weshalb ich an manchen Stellen des Kapitels vager belieben musste, als ich es eigentlich wollte. (Allerdings hatte ich nie vor lang und breit über die Tage zu erzählen, an denen Sherlock quasi bewusstlos war. So dramatisch es sich auch anhört. Die Beschreibung wäre vermutlich eher langweilig.)
Auch beim Gespräch mit Johns Mutter habe ich immer wieder Änderungen vorgenommen. Klar, es sind seine Eltern, und so wie sie in der Serie rüber kommen, scheinen sie tolle Menschen zu sein, aber Sherlock ist natürlich Sherlock und so sollte das Gespräch, zwar offen sein, aber Sherlock nicht zu emotional werden lassen. Ich finde das immer eine Gradwanderung.

Nein, Greg hat Sherlock nicht gefilmt, auch niemand anderes. Wie John schon sagte: Sie waren alle viel zu sehr in Sorge. Aber für Sherlock ist ein Gesichts- und Kontrollverlust so ziemlich das Schlimmste.

Ich freue mich, dass die der Absatz über Sherlocks Gefühle gefällt. Ich mag ihn auch sehr.

Rosie darf hier natürlich nicht fehlen. ;-) Ich hätte ihr ohnehin gerne eine größere Rolle eingeräumt, aber sie ist einfach noch zu klein.

Ist es die Anspielung mit dem Otter und dem Igel, die du nicht verstehst? (Falls nicht sag mir bitte noch einmal Bescheid.)
Es ist ein sehr beliebter Witz, Sherlock mit einem Otter und John mit einem Igel zu vergleichen. Schau dir einmal diese beiden Links an:
https://fi.pinterest.com/pin/733453489289141086/
https://fi.pinterest.com/pin/733453489293140160/

Ich wünsche dir noch viel Spaß beim weiter lesen.
Bis Bald,
Deine Jodis
17.10.2020 | 16:10 Uhr
Ich bewundere Mycroft. Er kann wenn er will richtig nett sein. (Eigentlich ist nett das falsche Wort). Er hat Größe gezeigt. Hat sich endschuldigt und tatsächlich über Sherlocks Worte nachgedacht. Hut ab.
Ich weiß nicht ob Sherlock das gemacht hätte.

LG
John

Antwort von Jodis am 21.10.2020 | 20:07 Uhr
Hi John,

„Größe gezeigt“ - das trifft es. Er ist sozusagen über seinen eigenen Schatten gesprungen.
Ob Sherlock das auch könnte? Mhm... Selbstreflexion bestimmt, vermutlich auch einen falsch eingeschlagen Weg wieder verlassen, aber sich entschuldigen? John gegenüber bestimmt :-) Die Frage ist nur mit wie viel Finesse. Seinem Bruder gegenüber wohl nicht. Für den müsste es reichen, dass er sieht, dass Sherlock seine Meinung geändert hat.

LG
Jodis
17.10.2020 | 11:04 Uhr
Huhu, meine liebe Spock!

Den freien Samstagmorgen habe ich diesmal ganz FF.de gewidmet und bin dabei an mehreren Stellen zumindest mal wieder einen Fußabdruck zu hinterlassen. ^^

Zum Lied: Moses Pelham hatte ich lange Zeit nciht auf dem Schirm. Dann war er aber bei Sing my Song mit dabei und ich habe ihn dort als durchaus tiefsinnigen und interessanten Menschen empfunden. Bis heute gehört seine Version von Lena Meyers Landruth Home mit zu meinen absoluten Lieblingsliedern. https://www.youtube.com/watch?v=j7Qqc4kDyCU Der Hintergrund zu dem Song ist, dass Lenas beste Freund vor ein paar Jahren an Krebs gestorben ist. Die beiden waren bis zu ihrem Tod sehr eng verbunden und Lena ist es auch heute noch. Sie hat den Song Home ihrer Freundin gewidmet und Moses hat den Kern des Songs erfasst, dass ein Mensch für dich deine Heimat sein kann und nicht ein Ort.
Hier noch ein Link zum Original: https://www.youtube.com/watch?v=81abAJao-cs&ab_channel=Lena
Der Song treibt mir auch heute noch die Tränen in die Augen, denn wie du weißt, hab auch ich da draußen so ein Herz schlagen, was immer noch kämpft, trotz ständiger Rückschläge.

Ich hatte ja ehrlich gesagt gedacht, dass du mit den letzten beiden Kapiteln Sherlock schon genug gequält hast, aber der arme Kerl kommt ja immer noch nicht richtig auf die Beine und erlebt Rückschlag um Rückschlag. Das ständig rückkehrende Fieber und die Schwäche, dass macht mir auch Sorge. Und klar, Sherlock mit seiner Ungeduld kann das auch nur ganz schlecht ab. *grins *

Im Augenblick ist er also zum Nichtstun verdammt und kann nicht mal den Besuchen von der Familien ausweichen. Wie schrecklich. *immer noch grins * Und dabei ist ihm schon klar, dass sein Bruder irgendwas von ihm will. Und Sherlock ist ganz klassisch Sherlock - er will Mycroft so lang wie nur irgendmöglich keine Gelegenheit zu einem vier Augen Gespräch geben. ^^ Richtig laut lachen musste ich bei der zynischen Frage, ob er Photosynthese betreiben sollte. HERRLICH !!!! Deswegen lese ich deinen Sherlock einfach gern, weil du nicht nur diese logische Denkerseite an ihm so gut einbauen kannst, sondern das auch noch mit seinem zynischen Wesen so herrlich kombinierst.

Da John sich auch gegen ihn wendet, muss Sherlock also mit nach draußen. Und wie von ihm befürchtet, entwickelt sich dieser Ausflug für ihn zur Vollkatastrophe, denn das was Mycroft ihm da sagt, raubt Sherlock jede Ruhe, die er doch eigentlich so dringend bräuchte. Denn Mycroft will unbedingt die Jagd auf Walter zu einem Ende bringen und ignoriert dabei jede Warnung von Sherlock. Es passt auch an dieser Stelle so gut zu Mycroft. Dieser überzogene Ehrgeiz und seine damit verbundene Ungeduld und eben auch der Fakt, dass er glaubt alles abfangen zu können, von dem Sherlock glaubt, es könnte ihnen um die Ohren fliegen. Besonders stark fand ich eben wie Sherlock eben ausführt, dass Walters Tod den Auftrag an einen Attentäter nicht erlöschen lässt. Das Szenario was er dort schildert, ist im Grunde genau das, was Sherlock mit Moriarty erlebt hat und was ihn gezwungen hatte sein Leben aufzugeben. Durch so etwas hatte er schon einmal alles verloren und Mycroft war doch damals dabei gewesen. Er sollte es doch wissen und doch beharrt Mycroft auf seiner Meinung und spätestens in dem Moment will ich ihn schütteln.

Bei dem Streitgespräch der beiden kann ich jeden Satz hören und das macht es auch so gut. So authentisch. Und klar gibt Mycroft nicht klein bei. Und Sherlock bleibt nur diese ultimative Drohung und die Erkenntnis, dass ihm noch nicht mal der Weg in den Selbstmord bleibt, sollte John oder eben Rosie überleben. Das ist sowas von deprimierend. Und dann erfahren wir auch noch, warum Sherlock am nächsten Tag den Besuch verweigert. Er wird also nochmal operiert. Und John meint prompt, Sherlocks Stimmung rührt daher. Und auch hier ist es typisch Sherlock, dass er seine Gedanken und seine Sorgen für sich behält und John nicht einweiht. Okay, in der Situation kann ich es sogar versthehen, denn was soll John auch schon machen?

Mit der OP scheint aber doch ein Wendepunkt einzutreten. Die Ärzte sind optimistisch, dass Sherlocks Heilung ab jetzt besser voran geht. Und ich bin es auch. *zwinker * Und mehr noch, Mycroft taucht auf und lenkt für Sherlock überraschend ein. Mehr noch, er gibt zu, dass Sherlock wohl mit seinen Vermutungen über Mycrofts Motive richtig lag. Der ältere Holmes hat sich in den letztne Stunden wohl etwas mehr selbst hinterfragt. *lächel * Ich mag es, dass hier eine Annährerung zwischen den beiden stattfindet, die von Mycroft ausgeht. Und mehr noch, Mycroft entschuldigt sich sogar bei Sherlock, wegen der Sache mit dem Geld. *Mycroft FanFähnchen schwenk *

Und John hat sich einen Keks verdient, weil er interveniert hat. *grins *

Mycroft lenkt also ein und Sherlock bekommt, was er sich gewünscht hat. Ich bin jetzt aber auch gespannt, was Sherlock zu tun gedenkt und wie er diese brisante Situation entschärfen will. Im Grunde müssen sie den Attentäter fassen, bevor sie Walter hochgehen lassen. Aber wie dieses Phantom finden? Ich fände es immer ncoh cool, wenn das Phantom eine Frau wäre, by the way. ^^

Ich hoffe dir und deinen Lieben geht es ansonsten gut. Eine Mail an dich steht auch ganz weit oben auf der To-Do-Liste. :))))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Jodis am 21.10.2020 | 20:07 Uhr
Meine liebe Mücke!

Schön, von dir zu hören! Ach ja, die liebe Zeit oder besser gesagt der Mangel an der selben ist irgendwie auch ein Lied, dass bei mir in Endlosschleife läuft.

Ich hatte solch Zweifel bei dem Lied und jetzt bist du schon die zweite, die so begeister ist. Ich musste sogar eine Song-Suchmaschine benutzen (was es nicht alles gibt ;-) ) weil mir einfach kein Lied in den Sinn kommen wollte. Für das nächste Kapitel genauso. Ich hatte dann letzten Endes zwei Lieder, die passten, aber von denen ich nicht überzeugt war, weil sie mir so wenig vertraut waren. Aber nach dem Echo von Zerbrechliche und dir bin ich nun ganz beruhigt.

Ich habe mir die beiden Lieder angehört. Sie sind beide gut, aber mir gefällt tatsächlich auch die Version von Moses Pelham besser, obwohl sein Stil nicht wirklich mein Musikgeschmack ist, hat dieses Lied etwas, was mit unter die Haut geht.
Dass es für dich eine ganz besondere Bedeutung hat, kann ich gut verstehen.

Habe ich Sherlock zu lange leiden lassen? Das aus deinem Mund? Das glaube ich nicht ganz *schmunzel*
Aber für ihn ist es natürlich in jeder Hinsicht hart.
Krank, Langeweile und dann auch noch die Heimsuchung (ich liebe dieses Wort) durch die liebe Familie. Armer Sherlock.
Sherlock ohne einen gewissen Zynismus ist einfach nicht Sherlock. Ich bin immer froh, wenn es mir gelingt, das einzufangen.
Der Spruch mir der Photosynthese ist zugegebenermaßen nicht ganz neu. Das erste Mal bin ich darüber gestolpert, als eine Freundin mir erzählte, das sie den von ihrer Teenie-Tochter gelegentlich zu hören bekommt. Und als ich dann auch noch ein Bild von Sherlock und John fand, auf dem John Sherlock aus dem Bett schmeißen will – aufstehen, die Sonne scheint – und der mit diesem Spruch kontert, wusste ich, dass ich ihn einbauen wollte.

Ich mag diese Sherlock-Mycroft-Konfrontationen ja sehr. Und hier konnte ich wunderbar, den von sich selbst überzeugten, sich dem Jüngeren überlegenen Mycroft schreiben.
Es macht mich jedes Mal glücklich, wenn einer von euch mir Authentizität bescheinigt. Wenn du in meinen Worten die beiden sogar hören kannst... Bestens!
Weißt du, dass du mich verblüfft hast? An Moriaty und die Szene auf dem Barth hatte ich gar nicht gedacht. Aber ja, die Situation wäre ganz genauso. Und Sherlock hätte es mit Sicherheit nicht vergessen. Anscheinend aber Mycroft und ich.
Mycroft könnte ich übrigens fast immer schütteln ;-)

Ich glaube, an Sherlocks Stelle hätte ich auch gegenüber John geschwiegen, obwohl bestimmt wütend darüber wäre, wenn er wüsste, was tatsächlich los ist. Dass mehr im Busch ist, ahnt er, aber er hat natürlich keine Ahnung, was Sherlock so bedrückt. Und so können sie beide wenigsten so tun, als sein alles nur wegen der OP.

Zum Glück halte ich Mycroft zur Selbstreflexion fähig ;-) Nein, es hätte für mich nicht zu Mycroft gepasst, wenn er Sherlocks Argumente, die ja nun wirklich nicht von der Hand zu weisen waren, ignoriert hätte. Dafür ist er ein zu kalter Logiker. Und das Wohl Englands hin oder her, das Wohl Sherlocks ist ihm beinahe genauso wichtig. Zudem halte ich Mycroft für einen Menschen, der über seinen Schatten springen kann, wenn es sein muss.

Es geht jetzt wirklich aufwärts – in jeder Hinsicht. Zwar wird es für Sherlocks Geschmack immer noch zu langsam sein, aber ich habe meine Gründe, weshalb er noch ein wenig weiter durch die Geschichte humpeln muss. Das nächste Kapitel können mir noch einmal Atemholen, aber dann folgt das Finale.
Das Phantom zu fassen wird schwierig. Selbst für Sherlock. Aber im Gegensatz zu allen anderen ist er in der Lage es zu erkennen. So viel sein schon verraten: Es wird noch eine Begegnung geben und sich das Phantom nicht einfach nur in Rauch auflösen.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Spock

PS: Ich freue mich auf Post von dir. Ist deine To-Do-Liste auch so frustrierend lang? Ich mag auf meine kaum noch drauf schauen.
17.10.2020 | 07:59 Uhr
Meine liebe Jodis,

Ich habe mich gefreut, gestern ein neues Kapitel von dir zu sehen! Ich dachte, du würdest es wegen deiner Abreise nicht rechtzeitig veröffentlichen und hast schon versucht, dich moralisch darauf vorzubereiten. Aber du hast es geschafft, und ich habe es gerne gelesen :-)

Sherlock, der sich um jemanden sorgt, ist ein ziemlich seltener Anblick. Bevor er John traf, war er eine "gefühllose Maschine" und machte sich keine sorgen um nichts anderes als die Verbrechen, die er untersuchte. Aber dann erschien er – weich, freundlich, fürsorglich und liebevoll John, fasziniert ihn auf den ersten Blick. Sie passen und gehören so perfekt zueinander, dass es fast schmerzhaft wird, darüber nachzudenken, dass einem von ihnen etwas passieren könnte.

Mycroft ist ein echter Bruder, der sich eigentlich um seinen kleinen Bruder kümmert. Und er würde nicht tun, was ihm wehtun könnte. Er wollte nur seine Überlegenheit gegenüber Sherlock zeigen, aber es scheint mir, dass er nicht nach diesen Plänen suchen würde. Weil er weiß, dass Sherlock auch sterben wird, wenn John aufhört zu leben.

Schließlich sah Mycroft das offensichtliche – John brauchte Sherlock wie Luft, und noch mehr. Ich bin so glücklich für sie, wie ich denke, Myc auch. Sein Bruder hat eine neue Familie.

Ich möchte glauben, dass alle ein gutes Ende haben werden (außer Meyer, Oberstein und Phantom, natürlich). Übrigens, John zeigte wahren Mut, konfrontiert mit dem Feind zum zweiten mal. Wenn er dann Angst hatte, dann nur, weil er keine Zeit hatte, Sherlocks Auftrag zu erfüllen.

Oh, Musik, ich kann nicht aufhören zu bewundern, wie genau du es immer auswählst!

Vielen Dank für deine Arbeit! Ich werde nicht müde, dir zu sagen, wie toll das ist, was du tust! ;-)

Beantwortung deiner Frage im vorherigen Kommentar: sowjetische Sherlock Holmes wurde vor langer Zeit gefilmt, aber er gilt immer noch als einer der erfolgreichsten und ich mag es wahnsinnig!

Sherlock Holmes wird von Schauspieler Wassili Liwanow gespielt, er ist jetzt 85 Jahre alt, denk nur! Aber er ist immer noch unglaublich ähnlich wie der Sherlock Holmes aus den 70er und 80er Jahren.
Dr. Watson – Witali Solomin. Leider ist er nicht mehr am Leben.

Ich werde dir einen Link zu dem Artikel hinterlassen (was für ein Glück, dass es ihn auch auf Deutsch gibt) und du kannst ihn lesen, wenn du interessiert bist: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Abenteuer_von_Sherlock_Holmes_und_Dr._Watson_(Filmreihe)

Man sagt, man kann diese Filmreihe mit deutschen oder englischen Untertiteln sehen, aber ich habe leider selbst nicht gefunden, wo man das machen kann.

Und ich habe noch nie einen Disneyfilm über Sherlock gesehen. Das muss sehr aufregend sein! :-D

Ich umarme dich wieder und Wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Lesen und genieß deine Freizeit! :-)

Liiiiiiebe Grüße,
Deine Zerbrechliche

Antwort von Jodis am 21.10.2020 | 20:05 Uhr
Liebe Zerbrechliche,

du hättest dir keine Sorgen machen müssen. :-) Wenn sich etwas verschoben hätte, hätte ich euch vor gewarnt. Ich weiß ja, dass ihr auf die Kapitel wartet und ich hätte euch nicht so einfach versetzt. Das wäre in meinen Augen nicht fair.

Sherlock scheint sich wirklich selten um jemanden zu sorgen. Es ist mit Sicherheit für ihn auch kein angenehmes Gefühl. Gut angenehm ist es natürlich nie, aber für die meisten Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, ihren Liebsten gegenüber. Doch auch Sherlock ist das Wohl zumindest einiger anderer wichtig. Man denke nur an seinen Sprung vom Barth. Aber John ist natürlich der EINE Mensch für ihn – und er ist wirklich jemand ganz besonderes.

Mycroft war zunächst wirklich blind für das wesentliche. Natürlich würde er Sherlock nie absichtlich schaden wollen. Zwar würde er natürlich das Wohl des Landes über das seines Bruders stellen, doch es würde ihn zerreißen. Doch so war es hier nicht. Er hielt einfach Sherlocks Einwände für übertrieben. Aber er hat eingelenkt. Denn wie er am selbst sagt: Sherlock versucht John und Rosie zu beschützen, genau wie Mycroft ihn – aus ein und demselben Grund: aus Liebe.

Ja, wir nähern uns dem Ende. Wie es ausgeht, wird natürlich noch nicht verraten. Mason und Oberstein sind hinter Gittern, die anderen Mitbieter haben sich, so weit überhaupt noch in London verkrochen und Deckung gesucht, nur Walter und sein Phantom sind noch eine Gefahr.
Das nächste Kapitel bietet uns allen noch einmal eine kleine Atempause, aber dann folgt der Showdown.

Es ist gut, dass dir die Musik gefällt. Für dieses und das folgende Kapitel habe ich wirklich suchen müssen. Bei den meisten Kapitel hatte ich sofort ein Lied im Kopf oder musste nicht lange suchen. Hier aber habe ich Song Suchmaschinen (so etwas gibt es tatsächlich) mit den unterschiedlichsten Schlagwörtern gefüttert und hin und her überlegt. Am Ende standen dann zwei Lieder, die sich in gewisser Hinsicht ähnelten und die auch gut zu diesem und dem nächsten Kapitel passten. Doch ich war nicht hundertprozentig von ihnen überzeugt. Doch dann waren sowohl als auch Mücke einfach nur begeistert und ich wusste, dass ich richtig gewählt hatte. Danke!

Und ich werde nicht müde, es zu hören. :-) Man bekommt so selten ein Lob. Und so freue ich mich einfach jedes Mal darüber.

Ganz liebe Grüße,
Deine Jodis

PS I: Die Serie klingt gut und hat auch sehr gute Kritiken bekommen. Es gibt sogar einige Folgen auf deutsch, die damals im DDR Fernsehen liefen. Allerdings sind sie wohl teilweise gekürzt. Aber ich denke, ich schaue sie mir trotzdem an. Es gibt sie bei Amazon als streaming Angebot.

PS II: Der Film heißt Basil, der große Mäusedetektiv bzw. im Original The Great Mouse Detective. Er lebt sozusagen zu Untermiete bei einem gewissen S. Holmes in der Baker Street und gerät zufällig an einen gewissen Dr. Dawson, der ihm dabei hilft, die Untaten eines gewissen Professor Rattenzahn / Ratigan zu verhindern.
10.10.2020 | 10:02 Uhr
So ein schönes emotionales Kapitel. Der erste Kuss nach so langer Zeit. Das sich gegenseitig versichern, ich bin da.

Also Sherlocks Eltern. Das ist sooo richtig. So wichtig. Großeltern. Was braucht man als Kind mehr?

Das Gespräch von Sherlock mit seiner Mutter war so emotional, das es mir die Tränen in die Augen getrieben hat.

LG
John

PS: Ich hatte schon ganz kurz befürchtet, das Mycroft sie zu sich genommen hat.

Antwort von Jodis am 15.10.2020 | 11:08 Uhr
Hi John,

ich finde es immer schwierig Sherlock „emotional“ zu schreiben, da dieser doch zumindest nach außen gerne vorgibt darüber erhaben zu sein. Da besteht immer die die Gefahr, dass es OCC wird.
Ich denke, hier ist die Situation oder besser gesagt, dass vorausgegangene noch extrem, dass man ihn etwas weicher zeichnen kann. Zumal er ja auch noch schwer angeschlagen ist.
Ich finde es wunderschön, wie du es formulierst: Das gegenseitig versichern, ich bin da. Auch wenn ich es so nicht benannt habe, das ist es wohl, das ist die Quintessenz der Szene. Und John braucht es ebenso wie Sherlock.
Es macht mich sprachlos, wie du schreibst, wie sehr dich das Gespräch mit Sherlocks Mutter berührt hat. Danke!
Auch dies war ein Punkt, an dem ich immer wieder herum geschrieben habe, weil es mir noch nicht „richtig“ erschien.

Dir gefällt meine Idee mit Sherlocks Eltern? *freu* Wie du schon sagst Großeltern können und sollten etwas wunderbares für ein Kind sein, und ich stelle mir vor, dass Sherlocks Eltern darin ganz großartig wären.
Die Vorstellung mit Mycroft hat etwas *grins* Ich frage mich nur, wer von beiden dann zuerst die Nase voll hätte. Vermutlich hätte Mycroft, die Aufgabe dann aber auch in irgendeiner Form delegiert. Vielleicht irgendeine höchst qualifizierte 24h Nanny engagiert?

LG
Jodis
10.10.2020 | 07:44 Uhr
Liebe Jodis,

Ich nehme an, der Moment, den du immer wieder überschrieben hast, war Sherlocks Geständnis an seine Eltern? Ich schwöre, es war großartig! Sherlock fällt es schwer, seine Gefühle auszudrücken, also schwieg er, machte aber mit seinem Blick und seinen Handlungen klar, dass er John liebt. Und die Mutter verstand es und nahm es an. Weil es ihr egal ist, ob ihr Sohn Männer bevorzugt, wenn er glücklich ist. Ich bin fast bereit, jetzt zu weinen.

Als John endlich Sherlock sah und Sherlock ihn sah... oh, ich kann mir vorstellen, welche Gefühle sie hatten. Sherlock stieg trotz des Schmerzes auf und ging zu John, um ihn zu berühren, direkt in seine Augen zu schauen, mit ihm die gleiche Luft zu atmen, wie zuvor. Die beiden sind füreinander geschaffen! Selbst die Türklinke ist nicht so perfekt für die Tür, wie sie zueinander passen ;-)

John beschuldigte Sherlock, dass er überhaupt nicht an Rosie gedacht habe. Aber das ist, weil Johns Leben für ihn wichtiger war als alles andere auf der Welt, und in diesem Moment dachte er an nichts. Sonst hätte er John verloren und konnte ihm nicht helfen, indem er Zeit zum nachdenken brauchte. Wenn John in Gefahr ist, denkt Sherlock nicht. Er wirkt. Und das ist das einzige mal, dass Sherlock nicht denkt.

Oh Lestrade, mach dir keine Vorwürfe, du bist nicht schuld! Ich denke, viele wären glücklich, einen loyalen Freund wie dich zu haben. (Ich weiß, dass es in dieser Geschichte keinen Platz für ihre Beziehung zu Mycroft gibt, aber als Freunde kommen sie auch gut miteinander aus.)

Ich liebe die Art, wie du die inneren Gefühle und Beziehungen zwischen den Charakteren beschreibst :-) Ich bin sehr berührt solche Kleinigkeiten, wie zum Beispiel die Goldkette, die Rosie ihrer Großmutter, Sherlocks Blick in Richtung John, das greifen der Mutter an der Hand oder ihre Hilfe bei der Verlegung des Sohnes im Bett. Es ist unendlich rührend!

Erinnerst du dich an das Bild, das du in deiner Antwort auf meine letzte Review hinterlassen hast? Ich habe ihn noch nie gesehen, aber er passt perfekt zu diesem Kapitel und dem ganzen Werk :-)

Es ist so toll, dass du den Otter-Igel-Witz erwähnt hast. Sie sind sich sehr ähnlich! Sherlock und John sind einfach wunderbar Otter und Igel: https://ibb.co/pjWmCc5

Vielen Dank für ein weiteres entzückendes Kapitel und ein wunderbares Lied, das dazu passt! Ich wünsche dir einen schönen Tag und eine gute Reise, wohin du auch gehst. Viel Glück da draußen! Ich drück Dich :-)

Wir zeigen gerade im Fernsehen einen Film über den sowjetischen Sherlock Holmes und den Hund von Baskerville. Ich beeile mich zu sehen!

Mit freundlichen Empfehlungen,
deine Zerbrechliche

Antwort von Jodis am 15.10.2020 | 11:07 Uhr
Liebe Zerbrechliche,

ich habe eigentlich an dem ganzen Kapitel immer wieder gebastelt. Ja, die Begegnung mit seinen Eltern, die medizinischen Aspekte, das Gespräch mit John, immer wieder erschien mir die eine oder andere Stelle verbesserungswürdig. Allerdings wie Sherlock zu John geht (oder besser humpelt) und seine Nähe sucht, das war und blieb immer gleich.

Ich mochte dieses Szene immer und freue mich, dass sie dir auch gefällt. Ja, sie gehören einfach zusammen.

Beschuldigen ist vielleicht ein wenig zu hart. John hat ja selber Angst, dass Sherlock es so sieht, doch er muss es einfach wissen.
Aber du hast ganz Recht: Die einzige Situation, in der Sherlock nicht nachdenkt, ist, wenn John in drängender Gefahr ist.

Natürlich muss sich Lestrade keine Vorwürfe machen. Er hat versucht Sherlock aufzuhalten, weil er keine Chance sah, er hat versucht, ihm den Weg zu weisen und ihn aus der Gefahrenzone gebracht, sich um ihn gekümmert. Er hat sogar versucht auf Sherlock einzuwirken, dass er sich versorgen lässt – nicht dass Sherlock es zugelassen hätte, egal, wie er sich bemüht hätte. Ich glaube, es ist menschlich sich dennoch zu fragen, ob man nicht hätte mehr tun können oder müssen.

Ahw, es ist schön, dass die diese Kleinigkeiten auffallen. Gerade, was seine Mutter angeht, müssen es kleine Gesten sein. Sherlock würde sich von ihr sicher nicht gerne in den Arm nehmen lassen und das weiß sie auch. Aber diese kleinen Dinge, die kann er akzeptieren.

Das Bild ist wirklich wunderschön. Ich finde es auch sehr gut gemalt.
Ja, es passt hierher. Ich habe allerdings noch eine andere unfertige Geschichte auf meinem PC, in der ein Szene vorkommt, in der ich das Bild genau vor Augen hatte.

Ich liebe diesen Igel und Otter Witz. Es gibt so schöne Bilder dazu. (Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich schauen, welchen Link du mir geschickt hast, hier geht es leider nicht. - Ich schreibe die Antworten jetzt schon einmal offline und sende sie dann von zu hause aus ab.)

Danke für deine lieben Wünsche.
Ich umarme dich.

Liebe Grüße,
deine Jodis.

PS: Wie heißt denn der Schauspieler?
Ich habe Sherlock Holmes schon immer geliebt und bin immer neugierig auf Verfilmungen, die ich noch nicht kenne. Es gibt so viele, aber leider war ich von etlichen enttäuscht. Die BBC Serie ist natürlich großartig, aber witzigerweise finde ich die Disney Variante mit Sherlock Holmes als Maus auch als eine der am besten getroffenen.
08.10.2020 | 22:09 Uhr
Hallo liebe Jodis,

endlich komme ich dazu, dein Kapitel zu lesen und gleich zu Revieren. So mag ich es am liebsten, aber die Zeit.... verdammt. Naja.

Schön das Lied, was du gewählt hast, macht mir Kopfkino. Es ist ein echter Gänsehaut-Song und ich muss sagen... ich hab ein bisschen Angst, dass du John sterben lässt. *vor mich hin zitter *

Großer Gott, schon wie du Sherlock aufwachen lässt macht mich fertig. Und dah die Schwester, die erst fragen stellt, aber dann nicht an der Antwort interessiert ist. Und dann passiert es... die Sache mit den Krankenhäusern. Und Sherlock denkt sofort das schlimmste. Und macht sich auf die Suche. Ich ahne schlimmes und tatsächlich... Sherlock wacht fixiert auf. Sehr unangenehm, ich hoffe jemand ist direkt bei ihm.

Oh man, ich war noch nie so dankbar über Mycroft an einem Krankenbett.

„Diese Stimme, verhasst und vertraut zugleich.“
Sechs Worte und eine perfekt zusammen gefasste Dynamik zwischen den Brüdern. Toller Satz.

Puuuh. Mycroft wird John finden. Oder eventuell bereits wissen, wo er ist und wie es ihm geht.

Ich bin dann auch gleich sehr erleichtert dass du hier das Kapitel nicht beendest. John geht’s also gut. Puh.

Mir gefällt deine Sicht auf Mycroft und ich muss grinsen, als ich an das Ende komme. Ja... da sind sich wohl dein Mycroft und meiner (in diesem Punkt und kurzfristig) sehr einig. Sherlock macht es sich schwer mit John. Wobei mein mycroft ja schon von Johns fluidem Geschlechterpräferenzen erfahren hat.

Ich bin sehr erleichtert, als du zu John springst. Und dann schreibst du diesen Satz:

„Mycroft hatte sich einen Stuhl an Sherlocks Bett gezogen und darauf fallen lassen. Er legte Sherlock die Hand auf die Stirn und murmelte: „Tut mir leid, kleiner Bruder, tut mir ehrlich leid.““
*hach* sehr ergreifend :-)

Und ich muss lachen, als mycroft john eiskalt deduziert und die Sache gleich mal auf den Tisch bringt.

Hach... danke für das wundervolle Drama! Ich freue mich auf das neue Kapitel heute Nacht :-)

Ganz liebe Grüsse,
Nuxe

Antwort von Jodis am 15.10.2020 | 11:06 Uhr
Hallo liebe Nuxe,

ach ja die Zeit... der Tag hat einfach zu wenig Stunden. Kenn ich zur Genüge. *seufz*
Erstes Mal lesen und dabei gleichzeitig reviewen? Ich glaube das könnte ich nicht. Ich muss immer erst einmal schnell alles lesen, damit ich weiß, was passiert. Aber es ist sehr spannend, deine Gedanken so direkt verfolgen zu können.

Kopfkino ist immer gut, und dass dies ein echter Gänsehautsong ist unterschreibe ich sofort.
Angst wollte ich euch natürlich schon machen, aber ich bringe es eigentlich nie übers Herz die Hauptcharaktere sterben zu lassen. Wie habe ich es Mücke gegenüber formuliert? Ich tanze gerne mit dem Tod, aber ich scheuche ihn dann doch immer wieder davon. (Anders sieht das ganze jedoch bei Nebenfiguren, nicht nur bei den „Bösen“, aus.)

Ahw, ich bin begeistert, dass die dieser Satz so gefällt. Ich kann mir Sherlock und Mycroft gar nicht anders vorstellen, als in dieser Hassliebe. Wie heißt es so schön? Sie können nicht mit einander aber ohne einander erst Recht nicht. Das Ganze wird auch im nächsten Kapitel eine deutliche Rolle spielen.
Gerade Mycroft empfindet viel für Sherlock. Siehe seine Gedanken, oder auch der von dir erwähnte Moment an Sherlocks Bett. Doch auch für Sherlock ist in sein Bruder wichtig. Auch wenn ich es in dieser Geschichte nicht so deutlich werden lasse und Sherlock es niemals zugeben würde.

Ein Kapitelende hier? Ja, das wäre schon sehr gemein. Aber ICH mach das nicht ;-) (meistens)
Nein, euer Glück ist, dass ich zu viel zu erzählen haben und selber ein Faible für ausgedehnte Kapitel besitze. Ich konnte und wollte euch nicht im Ungewissen lassen.

So, jetzt weißt du, wie Mycroft von John uns Sherlock erfahren hat und seine Reaktion darauf. Vermutlich mittlerweile auch wie es bei seinen Eltern lief. Greg wird in zwei Wochen folgen.

Liebe Grüße,
deine Jodis
02.10.2020 | 18:59 Uhr
Du kannst definitiv aus dem Bunker ausziehen. Ich bin froh, daß es beide mehr oder weniger gut überstanden haben. Jetzt sogar in einem Zimmer. Wie immer ist Mycroft der gefühlvolle Iceman. Bei seinem Bruder wird er schwach und bald wahrscheinlich auch bei John und Rosie. Der Vorname 'John' kam nicht von ungefähr.

Ich hoffe das es Rosie in der letzten Zeit auch gut ergangen ist. Wo wohnt sie zur Zeit. Wer kümmert sich um Sie?

LG
John

Antwort von Jodis am 03.10.2020 | 15:45 Uhr
Dann werde ich mich mal wieder raus wagen. *grins*
Gefühlvoller Iceman – der Begriff gefällt mir. Im Hinblick auf Sherlock ist das auch sehr passend.

Was Rosie angeht, so erlaube mir, deine Frage im nächsten Kapitel zu beantworten. Ich denke, du wirst zufrieden sein. (Sherlock allerdings nicht so sehr.)
Da treffen wir sie dann auch noch einmal selbst.

LG Jodis
02.10.2020 | 12:40 Uhr
Meine liebe Jodis!

Touch my tears – das tue ich jedes mal, wenn es dramatische Momente in deiner Geschichte gibt :-)
Was für eine schöne Melodie! Lindsey Stirling macht atemberaubende Coverversionen zu bekannten Lieder. Ich mag es wirklich!

Es scheint, dieses mal werde ich die erste sein, die dir etwas schreibt *Hände reiben*
Ich hatte Angst, dass du dich nach diesem Kapitel noch tiefer in den Bunker verstecken willst, aber Gott sei Dank, solange es den beiden gut geht und ich denke, du kannst rauskommen ;-)

Ich kann mein Glück nicht glauben! Ich bin immer glücklich, wenn Sherlock und John in deinen Geschichten gut sind, wenn Sie nicht leiden oder Weinen, wenn einer sich nicht um den anderen sorgen muss, weil er in Gefahr ist... es tut mir Leid für John, weil er sich um seine Tochter sorgt, aber zumindest ist Sherlock da, was bedeutet, dass es ihm etwas besser geht. Ich hoffe, es gibt jemanden, der sich um Rosie kümmert (ich meine, Lestrade, Molly, Mrs. Hudson, na ja, und schließlich Mycroft. Warum nicht?)

"Wozu hat man schließlich Brüder", denn, nun, die Wahrheit ist, wer als nicht dein Geliebter Mensch wird sich um dich kümmern? Ich habe eine kleine Schwester, und wir waren uns nie sehr nahe, aber ich weiß, dass wir beide immer bereit sind, einander zu trösten, weil Worte manchmal nicht so wichtig sind.

Wenn John nicht schwul ist, dann macht es mich wieder traurig. Nun, es gibt mindestens bisexuelle, und John könnte er sein. Vielleicht sind seine Geschichten, dass er nicht schwul ist, nur eine Show, ein Versuch, sich zu verteidigen? Aber schwul ist nicht schlecht (ich denke, in meinem Land würde ich viele schräge Blicke für diese Worte bekommen). Ich hoffe, was John Mycroft am Ende gesagt hat, ist die Wahrheit, denn sonst werde ich ihn enttäuschen. Er liebt Sherlock nicht wirklich? Wird Sherlocks Liebe wirklich nie gegenseitig sein? Warum tut es so wehhhhh?

Ich warte auf das nächste Kapitel wie nie zuvor! Und ich glaube, du musst dich nicht mehr in den Bunker verstecken. ;-)

Dankeschön für deine enorme Arbeit!
ich hab dich lieb,
deine Zerbrechliche

P.S. Es ist eines meiner Lieblingsbilder (ich hoffe, du kannst es hier sehen). John weint und küsst Sherlock, es vermittelt perfekt die Stimmung und den Zustand der beiden. Sie gehören zueinander, und niemand kann den einen vom anderen wegnehmen.
https://ibb.co/BNRpZNV

Antwort von Jodis am 03.10.2020 | 15:45 Uhr
Liebe Zerbrechlich!

Du kennst Lindsey Stirling? Klasse! Ich mag ihre Arbeit sehr. „Atemberaubend“ ist ein gutes Wort dafür.

Ja, diese Mal hast du das Wettrennen gewonnen.
Ich werde jetzt auch den Bunker wieder verlassen. Ich denke, es droht keine Gefahr mehr. ;-)

Natürlich sorgt sich John. Welcher Vater täte es nicht, wenn er nicht genau weiß, wo sein Kind ist, auch wenn ihm versichert wird, dass alles in Ordnung ist.
Natürlich habe ich dafür gesorgt, dass Rosie in guten Händen ist. Ich bin gespannt, wie dir meine Lösung gefällt.

Familie ist schon etwas besonderes, auch wenn es nicht immer einfach mit ihr ist. Das gilt wohl auch und besonders für Sherlock und Mycroft.

Nein, John ist nicht schwul, er ist bi, was im Hinblick auf Sherlock aber keinen Unterschied macht.
Wenn du an das Kapitel „Without you“ zurückdenkst erinnerst du dich vielleicht auch daran, warum John immer abgewehrt hat, wenn jemand sagte er sei schwul.
Es wäre glaube ich für einen Militärarzt, der ja nun überwiegend mit Männern zu tun hat, nicht einfach, wenn alle wüssten, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Viele Soldaten hätten wohl ein Problem damit, sich von einem solchen behandeln zu lassen, obwohl das natürlich absoluter Blödsinn ist.
Schwul ist weder gut noch schlecht. Genauso wenig, wie hetero-, bi- oder asexuell. Wenn du glücklich und zufrieden bist und dein Partner auch, dann ist es in Ordnung und richtig. Leider sehen das nicht alle Menschen so.
Aber zurück zu John. Ich möchte dich unbedingt beruhigen: John liebt Sherlock von ganzem Herzen, genauso wie umgekehrt.
Aber der achso kluge scheinbar allwissende Mycroft Holmes weiß dies nicht. Zumindest noch nicht, als er mit Sherlock alleine ist. Es wird ihm erst klar als er John und Sherlock zusammen sieht. Die ganze Zeit zuvor, war er wie blind.

Ich glaube, das nächste Kpitel wird dir gefallen.

Ich umarme dich.
Deine Jodis

PS. Ich glaube, das Bild habe ich schon einmal gesehen. Es ist sehr schön. Ich liebe auch dieses hier sehr.
https://fi.pinterest.com/pin/733453489289887930/?nic_v2=1a5AW6Lsu
30.09.2020 | 08:47 Uhr
Nachtrag:

Ich habe höchst amüsiert zur Kenntnis genommen, dass du dir ebenfalls einen Bunker zugelegt hast und will hier nur anmerken, ich bin Bunker-Experte. Du bist nirgends vor mir sicher. *muahahah (teuflische lache)*

Antwort von Jodis am 02.10.2020 | 10:47 Uhr
PS:
Was glaubst, du, wer mich auf diese Idee gebracht hat? *grins*
Aber komm nur. Du bist mir ihm Bunker willkommen, meine Liebe. Wir haben schon genügend heftige Kapitel miteinander durchgestanden, dass ich nicht glaube, dass du mich umbringen wirst. (Zumal du dann nie herausfinden wirst, wie die die Geschichte endet ;-) )
30.09.2020 | 08:29 Uhr
Hallo, meine Liebe!!!

Ich weiß, ich hänge derart hinterher. *zerknirscht dreinschaut* Aber ich wollte dann doch lieber zum aktuellen Kapitel was hierlassen, zumal du mit den letzten beiden Kapiteln einen derart spannenden und nervenaufreibenden Aufbau hingelegt hast. Meine armen Fingernägel. *schmunzel *

Ich hatte ja bereits im letzten Kapitel ein ganz doofes Gefühl, als Sherlock John auf diese mysteriöse Einzelmission schickt. Bei dem Traum habe ich mir noch nichts gedacht - aber dann kam dieser Blutmond und da gingen bereits meine Alarmglocken. Und dann sollte John sich auch noch allein auf den Weg machen .... Argh, bereits da hab ich geahnt, dass etwas ganz gewaltig schief geht. Und jetzt bekommen wir auch zu lesen was schief lief. Und das hat es ganz gewaltig in sich. *schluck *

Als ich das Vorwort gelesen habe, hab ich mich erstmal gefreut, dass die Übersetzung zu Druckverband einen Fußabdruck in dieser Geschichte hinterlassen hat. *freut sich tierisch * Gerade diese Story wurde ja nicht sehr häufig gelesen und Feedback gab es noch weniger. Letzte Angelegenheiten hab ich ja nach einem Tipp von dir gelesen und fand sie ebenfalls richtig gut geschrieben und mochte die Idee dahinter. Ich konnte den Einfluss der beiden Geschichten mit Leichtigkeit erkennen, als ich das Kapitel gelesen habe.

Sherlocks Hochgefühl dauert also nicht lange an, denn er realisiert recht bald, dass John in der Sammlung fehlt. Und dann kommt auch schon die akkustische Bestätigung für seine Befürchtung und der Ort, an welchen er John geschickt hat explodiert. Jesses, du machst aber keine halben Sachen. *Grimasse zieh *

Greg will Sherlock aufhalten und es ist jetzt schon sehr berührend zu lesen, wie Sherlock dagegen ankämpft und sich letztlich freikämpft. *Greg dezent eienn Eisbeutel für die Familienjuwelen reicht *

Sherlock und sein Mantel. Eine ganz besondere Beziehung und ich mag es einfach, wie er in diesem Kapitel immer wieder mal eine Rolle spielt und Sherlocks Begleiter ist. Klar, statt der nassen Decke wirft sich Sherlock den nassen Mantel über den Kopf. :))) Sherlock findet John und die Pläne, nimmt beides an sich und macht sich auf den Weg nach draußen. Scheint doch alles gar nicht so schlimm. Bis die böse Spock eine weitere Explosion ins Geschehen schreibt. *dich böse anschaut* Und die soll verherrende Auswirkungen auf Sherlock haben, auch wenn das erst später so richtig klar wird. Chapeau übrigens für diesen schreibtechnischen Winkelzug. Bei mir ist es geglückt, ich hatte die Verletzung am Bein zum Ende des Kapitels nicht mehr genug auf dem Schirm, um mich wegen ihr zu sorgen. *mit Toffiffee wirft *

Ganz wunderbar, dieser kurze Moment wo Sherlock darüber nachdenkt aufzugeben. Und es ist der Gedanke an Rosie, der ihn zum weiterkämpfen animiert. *schmacht * So schön und gleichzeitig eben auch so passend. Schön auch, dass Sherlock nicht denkt Rosie darf John nicht verlieren. Nein - er denkt Rosie darf sie nicht BEIDE verlieren. Er schließt sich also mit ein. Ist sich seiner Bedeutung für Rosie durchaus bewusst. Ich mag das.

Sherlock kämpft sich also mit John nach draußen und dort erhalten die beiden Hilfe. Während John ohne Bewusstsein bleibt, erholt sich Sherlock soweit, dass er Johns Zustand mitbekommt und eben auch die volle Verzweiflung spürt. Und kurz lässt er diese auch sehen. *Sherlock knuddeln will *
John wird also per Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren und Sherlock ... logisch, der lehnt erstmal jede medizinische Hilfe ab. Er muss ja noch wichtige Dinge erledigen. *böse dreinschaut * Okay, ich kanns ja verstehen. Aber ich will ihn trotzdem schütteln.
Mit gefällt nicht, dass Sherlock kalt ist und auch, dass er keine Schmerzen spürt. Aber der kümmert sich erstmal um die Akte und darum, dass Johns Wunsch doch noch in Erfüllung geht und niemand mehr etwas mit den Plänen anfangen kann. Und Greg greift nicht ein. *lächel* Die Papiere werden letztlich in vertrauensvolle Hände gegeben, Sherlock spricht noch seine Warnung an alle Beteiligten aus, um dann endgültig zusammenzubrechen. War ja irgendwie klar, dass sowas noch kommt.

War es in der Flammenhölle Rosie, die für Sherlock zur Motivation wurde, erinnert Sally ihn hier an einen weiteren Grund, eine weitere Person, für die Sherlock kämpfen muss: John. Und noch schöner ist Sallys Erklärung, denn ihre Sorge gilt nur zweitrangig Sherlock. Im Grunde ist es John und das Wissen, dass John mit Sherlocks Verlust nicht klar käme. Gleichzeitig hat sie aber auch erkannt, dass auch Sherlock den Verlust von John niemals überwinden würde und er alles dransetzen würde, um John zu folgen. Und sofort hab ich wieder die Bilder von Druckverband und Letzte Angelegenheiten vor Augen. Zum Glück wird es hier nicht soweit kommen, denn du würdest Rosie nie zur Waise machen. ^^

Endlich ist der Rettungswagen für Sherlock da und nun wird das gesamte Ausmaß erst deutlich. Sherlock droht am Blutverlust zu sterben. Aber auch das würdest du John und Rosie wohl kaum antun. *Braue heb und dich anstarrt* Dennoch, ich leide mit und erfreue mich an der ordentlichen Portion Hurt und freue mich ebenso aufs nächste Kapitel. Ich frage mich schon, ob beide im selben Krankenhaus landen oder in verschiedenen, was Sherlocks Unmut bestimmt noch mehr steigern würde. ^^ Ich sehe schon den armen Mycroft, der wie ne Brieftaube ständig hin und her pendeln muss. *gg*

Auch wieder ein tolles Lied für das Kapitel. Subway to Sally kenne ich. Höre ja durchaus auch härteres, auch wenn StS nur am Rande dazugehören.

Damit bin ich am Ende des Kapitels angelangt und sende dir herbstliche Grüße und stell noch eine Kürbislaterne ins Review, als kleines Lebenszeichen meinerseits. ^^

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Jodis am 02.10.2020 | 10:46 Uhr
Hi Mücke,

du glaubst gar nicht wie sehr ich mich über dein Review gefreut habe. Ich war schon drauf und dran, dir eine Mail zu schicken, um nachzufragen, ob alles bei dir okay ist, oder ob Land unter herrscht. Ich muss gestehen, ich vermisse unseren Austausch.

So, so, deine Fingernägel haben gelitten? Gut ;-) Natürlich nicht für deine armen Nägel, aber es zeigt mir, dass ich alles richtig gemacht habe. (Wer will schon eine langweilige Story lesen?)

Was den Fußabdruck angeht... gern geschehen. Es sind beides keine einfachen Geschichten, die man so nebenbei konsumieren kann. Darum sind sie wohl auch nichts für jedermann. Trotzdem finde ich es schade, dass das Echo auf Druckverband so verhalten war. Aber wie du siehst, hat es mich nachhaltig beeindruckt.

Ich habe ja mit dem Traum und Mond schon ganz gewaltig mit der Litfaßsäule gewunken, dass etwas passieren würde.
(Neh, mit halben Sachen gebe ich mich nicht zufrieden. ;-) )
Die allererste Idee zu dieser Geschichte war, dass Sherlock John aus einem brennenden Gebäude rettet, in dass er ihn geschickt hat, um etwas für einen Fall zu erledigen.
Warum dieser Brand ausgelöst wird und was John eigentlich genau machen sollte, stand zunächst noch gar nicht fest. Das habe ich mir dann erst überlegt, nachdem ich diese Szene geschrieben hatte und gerne eine „ganze“ Geschichte davon machen wollte. Irgendwelche Papiere sicherzustellen, erschien mir eine gute Idee, und so bin ich dann bei den Bruce-Partington-Plänen gelandet. Schon komisch, wie sich so etwas aufbaut, oder?

Stimmt, der Mantel hat wirklich eine ganz eigene Rolle in diesem Kapitel, auch wenn das von mir eigentlich nicht bewusst beabsichtigt war. Er ist Sherlock (und auch John) Schutz vor dem Feuer und dann auch wieder Rüstung für Sherlock, als er alles in sich vergraben muss, um noch eine Weile weiter zu funktionieren.

Ich sagte doch, keine halben Sachen. Einfach nur kurz ins Gebäude, John rausholen und Friede, Freude, Eierkuchen, geht doch nicht.
Gib es zu, du wärest von mir doch enttäuscht gewesen. ;-)
(Im Übrigen können Vulkanier böse Blicke sehr gut ignorieren. *emotionslos guck – wie sich das für Spock gehört*)

Ich freue mich, dass du so viel Punkte aufgreifst, die ich selbst an diesem Kapitel sehr mag: Greg, der Sherlock aufhalten will. Rosie, die ihm die Kraft gibt, nicht aufzugeben. Sherlock, wie er vor dem regungslosen John kniet. Sallys Auftritt.
Auch wenn es meine eigenen Worte sind und ich weiß wie es weiter gehen wird, nehmen mich diese Szenen emotional gefangen.

Danke für die Blumen, was Sherlocks Verletzung angeht. Es war schon etwas fies geschrieben. Es ist zwar geschehen, aber selbst Sherlock war sich dessen kaum bewusst. Wenn es für dich dann quasi die letzte Bombe war, die ich habe platzen lassen, dann ist das okay :-)

Ich denke, die weist, was für ein ambivalentes Verhältnis ich zum Charakterdeath habe.
Lesen mag ich es nur, wenn ich von vorneherein darum weiß. (Greife aber doch immer wieder zu solchen Geschichten.)
Wenn ich selber schreibe, tanze ich zwar mehr als gerne mit dem Tod, scheuche ihn aber letzte Endes immer wieder von dannen.
Und gegen eine gute Dosis Hurt habe ich auch genau wie du absolut nichts einzuwenden.

Es ist gut, dass ich erst jetzt dazu komme, auf dein Review zu antworten, nachdem das neue Kapitel draußen ist, sonst könnte ich hier nicht so frei schreiben.

Das gilt auch für die Sache mit den verschiedenen Krankenhäusern. Als ich deine Überlegung gelesen habe, dachte ich nur: Du sprichst ein großes Wort gelassen aus.
Mittlerweile weißt du ja, dass dies tatsächlich der Fall war und welche Konsequenzen es nach sich gezogen hat.

Ich hoffe, du geniest die Story weiterhin. Ich freue mich über jedes Lebenszeichen von dir, aber ich weiß auch, wie knapp die Zeit oft bemessen ist. (Kann zurzeit auch wieder einmal ein Lied davon sing *seufz*)
Werde die Laterne leuchten lassen.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Jodis
27.09.2020 | 16:23 Uhr
Jodis,

oh man, was für ein Kapitel. Naja, du hast es ja angekündigt. Und trotzdem musste ich mir echt ein wenig Mut antrinken (in form von Espresso ;-) ).

Ja... die Rache ist dir gelungen. Chapeau, meine Liebe.

Ein ganz fantastisches Kapitel.

Ich habe damit gerechnet, dass John irgendetwas da draußen passiert. Allerdings kein Feuer. Eher ein Zusammentreffen mit dem mysteriösen Phantom (von dem ich immer noch glaube, dass es eine Frau sein könnte, aber ich kenne die weibliche Bezeichnung nicht, sollte es eine geben).

Ich bin sehr erleichtert, dass Sherlock so schnell geschaltet hat und John gerettet hat. John hat vielleicht auch noch auf das Phantom geschossen? Du schriebst ein Schuss und dann die Explosionen.... mhm.

Der Moment, in dem Sherlock aufgeben will, dann aber für Rosie weiter kämpft... sehr schön.
Unglaublich, dass er sich im folgenden dann so stark zusammen reißen kann. Aber so sehe ich ihn ja eigentlich auch. Das mit dem nie gesagten „ich liebe dich“ tut echt weh.

Mhm und dann.... ich weiß nicht ob ich irgendwie jetzt ein wenig Psycho werde... aber die Sache mit den Krankenhäusern und der Info „viel los heute Nacht“... ich hoffe, die beiden werden jetzt nicht noch entführt oder so!

Puuuh... ein schönes, aber auch sehr trauriges Kapitel. Dafür war Sally mal ein Lichtblick *lach*

Ich bin, wie immer, gespannt wie es weiter geht!

Alles liebe,
Nuxe

Antwort von Jodis am 29.09.2020 | 15:31 Uhr
Hallo liebe Nuxe,

Ziel erreicht *die Hände reib und diabolisch grins*
Nein, das Kapitel sollte ja ohnehin so sein, wie ihr es jetzt lesen durftet.

Danke für dein Lob. So bitter dieses Kapitel auch ist, ich mag es auch sehr, sehr gerne.

Du liegst ganz richtig, mit deiner Vermutung , was geschehen ist. Aber dazu kommen wir später ;-)
Mhm... Phantomin? Klingt komisch. Ich glaube Phantom ist geschlechtsneutral, es heißt ja schließlich auch DAS Phantom ;-). Auch von diesem wird noch zu reden sein. Alles zu seiner Zeit.

Für mich ist Sherlock ein Mensch, der zwar durchaus emotional ist, der aber immer darüber die Kontrolle behalten möchte. Erst Recht darüber, wann und wem gegenüber er diese Emotionen zeigt.
Physisch ist es genauso. Sein Körper hat zu funktionieren, solange und wie er es will.
Doch in beidem hat auch er seine Grenzen.

Sherlock ist, wie bei dir, kein Mensch, der schnell und häufig „ich liebe dich“ sagen würde. Dennoch sind es auch für ihn relevante Worte. Ich würde dazu jetzt gerne dazu noch einiges sagen, aber im Hinblick auf das weitere Geschehen, setzt ich mich jetzt ganz schnell auf die Finger und schweigen
Dennoch will ich die ein wenig beruhigen: Entführt werden die beiden nicht. Trotzdem wird das nächste Kapitel noch aufwühlend.

Sally.... sie ist in der Serien nicht gerade eine sympathische Figur. Aber nachdem ich die beiden von mir erwähnten Geschichten gelesen habe (beide furchtbar traurig, aber gut geschrieben) konnte ich nicht anders, als ihr diese kleine positive Rolle zu verpassen.

Ganz, ganz liebe Grüße
deine Jodis
27.09.2020 | 08:39 Uhr
Liebe Jodis!

Du hast dich sehr umsichtig im Bunker versteckt. Ich hatte das Gefühl, dass dieser blutige Mond aus gutem Grund am Himmel erschien, bevor die Pläne übergeben wurden. Wir glauben zwar nicht an die Zeichen, aber dieses Zeichen hat definitiv deutlich gemacht, dass etwas unvorhergesehenes und schreckliches passieren wird.

Als ich das Kapitel zum ersten mal las, war es morgen und ich hatte es eilig, zu studieren, also war ich nicht mit allen Sinnen richtig durchdrungen. Aber etwas in der Brust eingeklemmt von Sherlocks Schreien "JOHN!"und Lestrades Zusicherungen, dass er nicht mehr gerettet werden kann... Als ich dieses Kapitel noch einmal las, schaltete ich das Musikvideo ein und hörte das Lied viele Male, während ich es las. Ich kann ganz sicher sagen, dass dies einer meiner Lieblingslieder ist. Sie klingt mir schon am zweiten Tag in den Kopf, Subway to Sally macht sehr gute harte Musik ;-)

Oh mein Gott, Sherlock... die meisten Opfer Charakter, bereit, ins Feuer und ins Wasser für seinen John zu stürzen, auch wenn es sein Leben kosten wird. Der Gedanke, wenn ER nicht wäre, wäre John tot... er würde nur ersticken... SEIN John... ich weine so sehr. Ich habe dir schon gesagt, wie sehr ich die Beziehung zwischen Ihnen mag, die du beschreibst, und ich werde es noch einmal sagen. Das ist perfekt! Ich werde mit jedem neuen Kapitel mehr und mehr davon überzeugt.

Sherlock fühlte keinen physischen Schmerz (es ist nur ein Transport – so sagte er), viel stärker war sein seelischer Schmerz, der Schmerz für John, als er ihn blutete, nur im Feuer, und dann auf dem Boden liegend, absolut keine Lebenszeichen... Er war bereit, selbst zu sterben (und KÖNNTE immer noch sterben) und rettete das Leben des teuersten Mannes seines Lebens. Vielleicht ist das Leben manchmal es Wert, es für jemanden zu geben, den du liebst und schätzt. Denn für einen anderen als John hätte sich Sherlock niemals in die Flammen gestürzt. Ohne John hat er kein Leben.

Was Donovan betrifft... ich kenne viele Beispiele, in denen unangenehme oder negative Charaktere plötzlich selbstlos anderen helfen. Ich mochte sally immer nicht, weil sie Sherlock verrückt nannte, weil sie ihm nicht glaubte und schief starrte. Aber als sie seine Hand nahm und sagte: "Kämpfen Sie. John tut das Gleiche. Tun Sie's für ihn", rollten leise Tränen über meine Wangen. Sie darf dafür nicht respektiert werden. Und als Sherlock ihre Finger drückte, machte er ohne Worte deutlich, dass er nicht aufgeben würde. Nicht jetzt, wenn John ihn so verzweifelt braucht. Mehr als je zuvor.

Dieses Kapitel ist mit Schreien, dem Geruch von brennendem Fleisch, Feuer, Rauch, Blut und wildem Schmerz getränkt. Es sind wirklich sehr starke Emotionen, und ich danke dir dafür, dass du nicht nur einen Detektiv und einen Thriller zeigst, sondern auch die Beziehung zweier Menschen mit gebrochenen Seelen, die sich gefunden haben und jetzt nie wieder gehen lassen.

Dankeschön für die vielen Handlungsdrehungen und wie immer gute Musik. Umarmung!!!

Liebe liebe Grüße,
Deine Zerbrechlich

Antwort von Jodis am 29.09.2020 | 15:29 Uhr
Liebe Zerbrechliche,

ja, ich hielt es für sicherer mich dort zu verstecken *grins* für den Fall, dass ihr böse auf mich seid, weil ich so grausam mit Sherlock und John umgesprungen bin.

Auch wenn ich nicht an Omen und Träume glaube, fand ich ein als literarisches Mitteleinfach zu schön, als dass ich sie nicht hätte benutzen wollen.

Ich frage mich oft, ob meine Leser die neuen Kapitel nur einmal oder gleich mehrmals lesen. Ich selbst mache es ja oft auch genauso. Einmal ganz schnell, weil ich unbedingt wissen muss, wie es weiter geht, dann einmal langsam mit Genuss und eventuell noch ein drittes Mal für ein Review.

Subway macht wirklich gute Musik. Ich mag es, wenn die Texte dabei auch ein wenig mythisch oder Märchenhaft sind. Eisblumen ist einer meiner Favoriten. Ich kannte dieses Lied schon lange, hatte es aber schon längere Zeit nicht mehr gehört. Als ich dann nach einem passenden Song für dieses Kaitel suchte, bin ich dann noch einmal wieder darüber gestolpert.
Ganz allgemein verfolgen mich die Lieder dieser Geschichte auch oft mehrere Tage, aber das ist durchaus schön.

Ich finde es so schön, dass du es magst, wie ich die Beziehung zwischen Sherlock und John beschreibe. Ich glaube, sie ist wirklich etwas ganz besonderes.
Der eine kann ohne den anderen nicht leben. Von daher konnte Sherlock gar nicht anders handeln. Wer kann schon zu sehen, in dem Wissen, dass der Mensch, den man am meisten auf der Welt liebt, vor seinen Augen verbrennt?

Ich konnte Sally nie besonders gut leiden. Aber als ich die beiden Geschichten, die ich vor dem Kapitel erwähnt habe (sie sind beide sehr, sehr traurig, aber ich mag sie dennoch) konnte ich nicht anders als Sally diese Rolle zu geben.

Ich habe viel Herzblut in dieses Kapitel gelegt und immer wieder daran geschrieben. Nicht weil es mir noch nicht gefiel, sondern weil in meinem Kopf immer noch neue Aspekte dazu auftauchten.
Es wühlt mich selber sehr auf, es zu lesen.
Ich liebe es abenteuerliche Geschichten zu erfinden, aber ohne die Beziehung der Menschen darin zueinander, wäre sie für mich nicht rund.
Zwei gebrochene Seelen. Zwei gezeichnete Männer, die nur noch miteinander Ganz und Heil sein können. Es ist einfach wundervoll darüber zu schreiben.

Und es tut einfach nur gut zu lesen, dass es dir und anderen gefällt.

Ich umarme dich auch.
Liebe liebe Grüße,
Deine Jodis
25.09.2020 | 22:29 Uhr
Hi Jodis,

sei froh das du in deinem Bunker bist. Ich hoffe es geht dir gut und es haben dich noch keine anderen Leser aus dem Bunker zerren wollen.

Mein Gott, soviel Leid und Gefühle und Flammen. Wenn schon Sally Sherlock ansehen konnte was er für John empfindet muss es schon schlimm gewesen sein.

So ein Schock setzt den Körper ganz schön unter Strom und man fühlt quasi gar nichts.

Hoffentlich kommt Lestrade ungestört in Mycrofts Büro um die Akte bzw den Rest übergeben zu können.
Und ich hoffe das Mycroft den/die Schuldigen bestraft. (Es muss ja nicht legal sein).

Ich drücke John und Sherlock die Daumen, daß es beide überstehen ohne irgendwelche Spätfolgen.

LG
John

Antwort von Jodis am 26.09.2020 | 14:29 Uhr
Hi John,

bislang ist die Lage im Bunker ruhig ;-)

Ja, durchaus ein schlimmes Kapitel. Aber es sollte auch aufwühlen.
Was deine Hoffnungen angeht… so wirst du verstehen, dass ich mich darüber ausschweigen muss.
Aber es kommt ja ein neuer Freitag.

LG
Jodis
24.09.2020 | 09:52 Uhr
Moin Jodis,

"I see a bad moon a-rising, I see trouble on the way, I see earthquakes and lightnin', I see bad times today" *laut sing*

Ich liebe den Song. Ich mag es, wenn der Text und der Inhalt "dunkel" sind und die Melodie so gefährlich fröhlich. Wobei, wusstest du, dass es in "Bad moon rising" eine Zeile (ganz am Ende) gibt, die heisst "There´s a bathroom on the right". In Konzerten wurde von der Band dann immer in Richtung der WC´s gezeigt.

Kennst du "Pumped up kicks" von Foster the People? Auch so ein Song...

Okay, aber jetzt zu deiner Geschichte. Ich hatte ja etwas Angst vor diesem Kapitel, hast du ja angekündigt, es wird schlimmer für Sherlock.
Ich habe schlimmes erwartet.
So schlimm war es aber dann, glücklicherweise, nicht.

Sherlock ist wieder zu Hause und zwar nicht unversehrt, aber durchaus okay. Der Traum ist allerdings furchtbar.

Ich habe es schon oft gesagt, aber ich sage es nochmal, denn sonst müsste ich quasi dein ganzes Kapitel zitieren: du (be)schreibst einfach wunderschön. Stimmungen, Gefühle, Szenen. Von dem Aufenthalt in der Baker Street angefangen zum Treffen mit den Leuten vom Yard über den Zugriff.
Jedes Wort, jeder Gedanke, einfach alles passt zu Sherlock und John. Und nicht nur zu denen. Ich finde du triffst Greg auch ganz hervorragend.

So. Und jetzt habe ich WIRKLICH Angst wie du es wohl weiter gehen lässt. Ich hoffe, nach Sherlocks Traum, ist John okay.
Ich hoffe, er hat das Phantom nicht getroffen.
Ich hoffe, alles geht gut.
Aber das wäre wohl zu einfach. Ich vermute, du lässt mich im nächsten Kapitel ganz furchtbar verschreckt zurück.

Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag,
Nuxe

Antwort von Jodis am 24.09.2020 | 23:10 Uhr
Guten Abend, (oder viel mehr schon fast ), gute Nacht,

ja, der Song lädt zum Mitsingen ein. Ich habe ihn schon fast seit zwei Wochen immer wieder als Ohrwurm. Das mit dem Badezimmer ist witzig. Und nein, das wusste ich noch nicht. :-)))
Ich habe mir das andere Lied auch einmal zu Gemüte geführt. Uff, heftig! Und das zu so einer Melodie!
Äh, ich fürchte, dieses Kapitel, war nur eine kleine Verschnaufpause. Die nächsten beiden haben es in sich. Es ist zwar voller dunkler Anspielungen... das Lied, der Traum, der Mond. Aber letzten Ende nur Hinweise auf das, was kommen wird.

Weißt du eigentlich, wie sehr mich dein Lob freut? Da darfst du es gerne auch wiederholen. Denn es tut wirklich gut. Ich saß im Auto, las dein Review und grinste wie ein Honigkuchenpferd.

Ich möchte euch als Leser gerne mitnehmen, abtauchen lassen, in die Szene, so wie ich sie mir erdacht habe. Mit allem, was dazu gehört. Und es klingt so, als sei es mir bei dir gelungen.
Ich bin auch immer wieder total happy und mit mir zufrieden, wenn jemand mir bescheinigt, dass meine Figuren stimmig zu dem sind, wie wir sie aus der Serien kennen. Von daher auch danke dafür.

Du sagst am Ende dreimal: Ich hoffe.... Was soll ich dazu sagen? Ich muss mich jetzt ganz schnell auf meine Finger setzen und schweigen.
Kleiner Trost. Es ist ja bald Mitternacht, dann gibt es das neue Kapitel.

Bis bald.
Liebe Grüße,
Jodis
19.09.2020 | 17:03 Uhr
Meine liebe Jodis,

Dieses mal konnte ich das Kapitel nicht direkt nach der Veröffentlichung lesen, aber ich habe es jetzt getan. Ich werde wie die letzten paar Male meine Assoziation mit dem Titel des Kapitels (und mit dem Kapitel selbst, es stellt sich heraus): https://youtu.be/sZSdRVkplWQ , es schien mir, dass einige Zeilen passen zu Sherlock so.

Ich musste mit unserem Hund spazieren gehen und nahm wie immer die Kopfhörer mit. Ich mischte meine playlist und hörte das Lied dieser Band. Und es hat mich überschattet, dass es so heißt wie dein Kapitel! Also konnte ich einfach nicht anders, als einen Link mit dir zu teilen. Dieses Lied unterscheidet sich im Genre von dem, was ich dir letztes mal geschickt habe, aber es ist nicht weniger großartig. Ich schulde dieser Band mein Leben zwischen 2015-2018.

Ich werde sagen, dass ich unermesslich glücklich bin, dass Sherlock es geschafft hat, sich FAST ein ruhiges Leben zu sichern. Dies ist vor allem Lestrade und seinem Team zu verdanken, das er zusammengestellt hat, um seinem Freund zu helfen. Und natürlich John! Wo ohne John – ohne seinen kleinen treuen Schatten! ;-)

Sherlocks Alpträume könnten mit dem blutigen Mond zusammenhängen. Ich glaube nicht wirklich an Omen, aber manchmal gibt uns das Schicksal Zeichen. Das Zeichen, dass jemand sterben muss, gibt mir keine Ruhe. Wenn John etwas passiert (оh Gott bewahre), weiß ich nicht, wie Sherlock das überleben wird... aber diese Legende ist erstaunlich, und der Blutmond muss ein schöner und faszinierender Anblick sein.

Ich mag die Beziehung zwischen Sherlock und John – so unschuldig und fast unsichtbar für die Augen anderer Menschen, aber so aufrichtig und herzlich füreinander ♥

Deine Familie hat einen guten Musikgeschmack, ich mag auch Beethoven, einschließlich dieser Melodie. Sie ist mir in die Seele gefallen. Und ich wurde noch ein bisschen freudiger, als ich mich daran erinnerte, dass Martin in einem Film namens "Ode an die Freude" (2019) spielte. Ein interessanter Zufall, nicht wahr? :-)

Also, wenn du über den Bunker sprichst, muss das nächste Kapitel nicht sehr fröhlich sein (noch nie in meinem Leben wollte ich mich so irren). Wenn es mit dem schreiben selbst zu tun hat, dann mach dir keine sorgen :-) Ich denke, viele hier werden mich unterstützen, dass die Hauptsache ist, dass du Zeit hast, dich von der Arbeit zu erholen, und wir können ein wenig warten.

Übrigens, jetzt haben wir 22 Uhr, vielleicht hilft es dir, unser Zeitunterschied zu berechnen (wenn du willst)

Liebe Grüße,
deine Zerbrechliche

Antwort von Jodis am 23.09.2020 | 00:03 Uhr
Hallo liebe Zerbrechliche,

spannend, dass es noch mehr Lieder mit diesem Titel gibt. Für einige Kapitel habe ich lange suchen müssen und habe dann teilweise sogar Schlagworte in Liedersuchmaschinen eingegeben. Doch bei diesem stand der Song von vorneherein fest.

Die Ode an die Freude kam erst spät in diesem Kapitel dazu. Ich fand die Vorstellung einfach schön, wie Sherlock sich beim Spiel die Worte durch den Kopf gehen lässt.
Von dem Film wusste ich nichts. Nicht ganz mein favorisiertes Genre, klingt aber gut. Danke für den Tipp. :-)

Nein, an Omen glaube ich auch nicht. ;-) Aber als ich die Geschichte geschrieben habe hatten wir im Sommer tatsächlich einen Blutmond und ich fand es spannend dies Erlebnis in die Geschichte einzubauen. Außerdem waren die Medien voll mit Fakten und Mythen zu diesem Phänomen. Es passte auch gut, um ein wenig düstere Stimmung aufzubauen. Zudem liebe ich Mondlicht. Ich bin jedes Mal begeistert, wenn der Vollmond tatsächlich so ein Licht zaubert, wie ich es beschrieben habe.

Ich finde es schön, dass es magst, wie ich die Beziehung zwischen Sherlock und John beschreibe. Sie ist etwas ganz besonderes, auch wenn sie nicht direkt jedem ins Auge fällt.

Bislang scheint es für Sherlock jetzt ganz gut gelaufen zu sein. Scheint... Lestrade und sein Team haben trotz gewisser Mängel einen guten Job gemacht, aber die Geschichte ist noch nicht vorbei.
Und im Bunker werde ich mich zur Sicherheit verstecken, damit ihr mich nach dem nächsten Kapitel nicht ermorden könnt ;-)
Nein, im Ernst, das nächste Kapitel wird sehr dramatisch, aber ich mag es sehr und ich hoffen, es geht euch ebenso.

Es sind ja nur noch zwei Tage. Ich bin echt gespannt.

Liebe Grüße,
Deine Jodis
19.09.2020 | 16:46 Uhr
Hi,

ich hätte gerne etwas über das Aufeinandertreffen von Sherlock und Rosie gelesen. Schließlich hatte es diese in der letzten Zeit auch nicht leicht. Hätte sie sich gefreut oder geschmollt oder ihn ignoriert?

Diese Frage zu stellen, obwohl John noch fehlt ist tatsächlich gefährlich. Das Phantom heißt nicht umsonst so. Hoffentlich läuft er John tatsächlich nicht über den Weg.

Das war wirklich ein langes spannendes Kapitel. Es gab keine Zärtlichkeit zwischen Sherlock und John. Steht Sherlock noch immer so unter Strom das er das zur Zeit nicht erträgt? Johns Gedanken nach, schon. Das ist für so jemand gefühlvollen wie John bestimmt nicht leicht, sich immer vorher zu überlegen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für so etwas ist.

LG
John

Antwort von Jodis am 23.09.2020 | 00:02 Uhr
Hi John,

stimmt, das hätte man noch gut erzählen können, aber dann hätte es wohl ein eigenes Baker Street Kapitel geben müssen und ich wollte unbedingt den Fall vorantreiben.
Aber nein, Rosie ist Sherlock nicht gram, sie hat ihn nur vermisst.

Zum Phantom äußere ich mich jetzt erstmal noch nicht. ;-) Ihr werdet schon noch sehen.

Mhm, schwierige Frage... Aber ich denke mir Sherlock nicht so, dass er den Kopf dafür freigehabt hätte. Nicht das John ihm nicht wichtig wäre (wie wohl auch der Traum und seine Gedanken am Morgen zeigen) und auch Johns Nähe tut ihm gut, aber für mehr ist gerade noch kein Platz.
John hat für mich aber auch sehr gute Antennen für Sherlocks Stimmungen. Sherlock ist halt auch unter besseren Umständen Sherlock, und nicht immer ganz einfach zu händeln.

LG
Jodis
16.09.2020 | 13:56 Uhr
Hallo liebe Jodis,

meine Güte, was für ein Kapitel. Ich bin völlig erledigt. In der eigenen Geschichte ist das ja immer alles halb so wild, aber so als Leserin... mensch mensch mensch.
*tief durchatme*

Schon den Gang durch das Yard beschreibst du so unglaublich gut. Sherlocks eigener walk of shame. Wie die Menschen doch so schnell die Meinung wechseln. Oder ihr wahres Gesicht zeigen. Oder dem Gruppenzwang folgen. Beschämend.
Doch gerade Personen, die polarisieren, wie Sherlock, trifft sowas immer wieder.

Mir wird ganz übel, als du Sherlock in diesen Raum setzt und Corvin dazu kommt. Ich erinnere mich sofort daran, wie du mir schon damals angekündigt hast, dass ich ihn wohl weiterhin eher... ähm... blöd finden würde. Oh, da hast du recht. Was für ein... *räusper*. Aber auch solche gibt es immer wieder.
Greg´s Reaktion befriedet mich wieder ein bisschen. Er ist und bleibt auf Sherlocks Seite.
Diese Polizeidynamik erinnert mich übrigens sehr an die aktuellen... ähm... politischen und gesellschaftlichen Kritikpunkte der Polizeiarbeit und ich frage mich, ob du bewusst diese Gruppendynamik angesprochen und aufgegriffen hast, oder ob es Zufall war. Denn auch heute, ganz aktuell, frage ich mich häufiger, wie (naja, wie ist mir klar) oder warum es sein kann, dass manche Polizisten ihre "eigene Agenda" verfolgen können.

Greg bringt Sherlock also hinter schwedische Gardienen (haha. Wortwitz mit Referenz *g*). Erst bin ich erleichtert, dass du ihm wenigstens ersparst, mit Jungs zusammen zu wohnen, die er selbst eingebuchtet hat. Doch dann kommen die beiden neuen Inhaftierten dazu und Sherlock muss sich wehren. Spannend finde ich, dass du ihn erst den stärkeren angreifen lässt. Ist ja immer so eine Auffassungssache, wen man im Zweifel zuerst auf die Rübe hauen sollte.

ich muss sagen, nahezu der einzige Hoffnungsschimmer in diesem Kapitel ist der nette Vollzugsbeamte. Er lässt sich von Sherlock freundlich deduzieren, bringt ein Icepack und sorgt für die Einzelzelle.
Da hast du auf den letzten Metern noch die Ehre der englischen Polizei verteidigt *lach*.

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Außerdem: danke für deine Antwort auf meine Review. Ich bin mir sicher, du lässt Sherlock und John, beziehungsdynamisch gesehen, noch die eine oder andere Erklärung abgeben. Ich finde deine gewählte Form der Beziehung nach außen auch durchaus passend und stimmig für die beiden. Sie ist aber gleichzeitig dadurch auch so unglaublich spannend.

Wie gesagt... meine Güte, ich freue mich wenn es weiter geht *g*

Und jetzt gehe ich mal den Song hören.

Liebe Grüße,
Nuxe

Antwort von Jodis am 17.09.2020 | 22:26 Uhr
Hallo liebe Nuxe,

oje, so schlimm? Wenn dich dieses Kapitel schon mitnimmt, dann fürchte ich, muss ich für dich schwarz sehen, was die nächsten angeht.
(Soll ich jetzt mitleidig schauen oder lieber doch diabolisch grinsen? Aber was hatte dir Mücke gesagt? Leser wollen gequält werden. Dann entscheide ich ich doch wohl für letzteres. Ich bin so wie so immer viel zu lieb.)
Prinzipiell kann ich dich aber gut verstehen. Man weiß halt nicht, wie es weiter geht und so sind die Ereignisse viel schwerer auszuhalten.

Walk of shame... ja, das trifft es absolut. Es war für mich fast zwangsläufig, dass Sherlock nicht das Yard betreten kann, ohne das quasi alle mit dem Finger auf ihn zeigen.
Beschämend. Weniger für ihn als vielmehr für die dies tun. Menschen sind in der Tat nicht gerade die sympathischten Lebewesen.

Corvin IST ein Ekelpaket. Ich glaube, die meisten von euch wünschen ihm Pest und Cholera oder zumindest etwas Vergleichbares an den Hals.
Diese Geschichte hat ja einige Punkte, die politische oder gesellschaftliche Missstände aufgreifen. Polizeiliche Willkür ist ja leider kein neues Thema. Als ich diese Szene schrieb ahnte ich noch nicht, dass die Diskussion darum so brandaktuell sein würde.
Greg und der Namenlose Beamte stehen mit Sicherheit für die zahllosen Polizisten, die jeden Tag nach besten Wissen und Gewissen versuchen, ihren Job gut zu machen und dabei auch oft frustriert erleben müssen, dass sie gegen Windmühlen kämpfen. Doch leider gibt es auch viel zu viele Corvins. (Wobei Greg zumindest noch eine kleine Lanze für ihn brechen wird.)

Die beiden schweren Jungs in Sherlocks Zelle mussten einfach sein. Ich konnte Sherlock die Zeit doch nicht einfach nur absitzen lassen. ;-) Brooks und Woodhouse werden übrigens auch in der Originalgeschichte erwähnt. Es sind zwei Verbrecher, die Grund haben, Holmes nach dem Leben zu trachten. Warum bleibt allerdings offen. Da hatte ich dann genügend Raum für eigene Ideen.
Dass Sherlock den Stärkeren zuerst aufs Korn nimmt, erschien mir nur logisch. Mit beiden zusammen konnte er es nicht aufnehmen. Du hast zu Beginn eines Kampfes aber maximal ein Überraschungsmoment. Sein Ziel musste also sein, einen Gegner direkt ohne Gegenwehr auszuschalten. Das konnte ihm mit dieser Technik bei dem einen so gut wie bei dem anderen gelingen. Von daher war es sinnvoll denjenigen zu wählen, gegen den er bei einer längeren Auseinandersetzung, die deutlich schlechteren Karten gehabt hätte. Wäre sein Schlag misslungen hätte es so oder so böse für ihn ausgesehen.

Dieses Mal ist unser Sherlock ja noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Im wahrsten wie im übertragenen Sinne.
Es wird im Folgenden noch ziemlich dramatisch, besonders im übernächsten Kapitel. Ich bin schon gespannt, was ihr dazu sagt.

Bis dahin.
Liebe Grüße,
Deine Jodis.
14.09.2020 | 21:38 Uhr
Hallo liebe Jodis,

so, bevor du einfach das nächste Kapitel raushaust, kommentiere ich erst mal dieses.

Das Lieeeeed! *hach* fantastisch! Es passt sehr gut zu dem Kapitel.

Du hast gefragt, wie ich dachte, dass John reagiert. Nun.... ich hatte gehofft, er reagiert, wie du ihn hast reagieren lassen. Souverän, verständnisvoll, grossherzig.
Ich hatte allerdings befürchtet, er könnte anders reagieren. Wütend, frustriert. Ich hatte irgendwie Angst, dass du die Gelegenheit nutzt, John nochmal richtig Gas geben zu lassen und Sherlock darunter leiden wird.

Ich denke, ein Teil meiner Sorge kam aus der Beziehung, die du John und Sherlock führen lässt. Auch in diesem Teil deiner Story ist es mir sehr deutlich aufgefallen, wie... distanziert die beiden doch agieren.
In Schweden hatte ich das Gefühl nicht, doch jetzt, seit dem „Anschlag“ arbeitest du diesen Aspekt mehr heraus (oder ich interpretiere zu viel).

Ich frage mich, warum du die beiden diese halböffentliche Beziehung wählen lässt. Ob das ihn ihrem Sinne ist? Oder doch eher andere Gründe hat?

Irgendwie war das zusammentreffen in Gregs Wohnung ein so froher Moment und gleichzeitig so traurig, da beide sich nicht öffnen wollten / konnten / durften.

Mhm.... das beschäftigt mich gerade sehr ^^ ich bin gespannt, wie du das siehst :-)

Liebe Grüße,
Nuxe

Antwort von Jodis am 15.09.2020 | 09:31 Uhr
Hallo liebe Nuxe,

Ich peile das nächste Kapitel jetzt mal für Freitag an und hoffe, die Technik macht mir keinen Strich durch die Rechnung.
DAS Lied. Hihi. Schön, dass du dich freust. Es passt wirklich gut, und, wie gesagt noch besser, als das ursprünglich geplante.

John ist wütend, ist frustriert. Keine Frage. Aber nicht wegen Sherlock, sondern wegen der Umstände. Sherlock ist selbst ein Spielball der Ereignisse und gerade in Gregs Wohnung ist er für mich an einem Punkt angelangt, an dem selbst ein Sherlock Holmes nur noch die Decken über sich ziehen und die Türen hinter sich zuschlagen möchte.
John kann nicht viel mehr tun, als seinen Halt anzubieten, was er auch tut. Etwas anderes hätte ich mir an dieser Stelle gar nicht von ihm denken können. So schwer alles auch für ihn ist.

Die Beziehung zwischen den beiden ist mit Sicherheit kompliziert. John hätte – inzwischen – wohl kein Problem mehr damit, sich zu outen. Sherlock sehe ich da anders. Nicht dass er Probleme mit seiner sexuellen Orientierung hätte, aber sich der Welt als „normaler“ Mensch, mit Gefühlen zu präsentieren.
Gefühle sind etwas, dass auf der Verliererseite zu finden ist. Sherlock will – zumindest nach außen – darüber stehen.

Distanziert? Ja, vielleicht nach außen hin, aber nicht, wie sie wirklich zu einander stehen. Ich denke, die nächsten Kapitel werden das noch einmal deutlicher machen. Und ich verspreche dir, die beiden kommen an einen Punkt, wo kein Versteckspiel mehr möglich ist.

Liebe Grüße,
deine Jodis
10.09.2020 | 21:33 Uhr
Hi,

dieses Kapitel hatte alles was so ein Gefängnisaufenthalt beinhaltet. Eine Zelle mit freien Betten, neue Insassen, die noch eine Rechnung mit einem anderen Insassen offen haben, eine ausgewachsene Schlägerei. Blut, gebrochene Knochen, Schmerzen.

Den älteren Gefängniswärter hast du sehr sympathisch dargestellt. So einen noch bei der Mordkommission und vielleicht würden sie doch mal einen Fall alleine lösen. *grins*
Dieser Mann hat sich tatsächlich Gedanken über den Fall gemacht und festgestellt, daß das alles viel zu offensichtlich auf Sherlock hindeutet. Warum können die Leute im Yard nicht auch so sein? Arbeiten dort tatsächlich nur Hohlbirnen?

Und Corvin hat sich mal wieder meinen Hass auf sich gezogen. Wie kann er mit solchen Sachen nur davon kommen? Ich hoffe du bestraft ihn ordentlich.

LG
John

Antwort von Jodis am 15.09.2020 | 09:05 Uhr
Hi John,

bin ich etwas ins Klischee abgerutscht ;-) Ich hoffe, es hat dir dennoch gefallen.

Schön, dass dir der namenlose Wärter gefällt. Es macht mir immer wieder Freude, solche Figuren, zu entwerfen und einzubauen.
Er hätte vielleicht tatsächlich besser zur Mordkommission gewechselt. Aber die Menschen und ihr verdammter Stolz….
Es scheint tatsächlich so, dass die Hohlbirnen überwiegen. Aber ich meine, die Menschen glauben nur zu gerne immer das schlechteste und Sherlock war vielleicht zu perfekt (abgesehen von seinem Verhalten), als dass er so gut sein konnte, wie er schien.

Du hasst Corvin? Ziel erreicht. ;-) Es braucht in einer Story einfach immer auch ein Ekelpaket.

LG
Jodis
10.09.2020 | 17:59 Uhr
Meine liebe Jodis!

Anscheinend haben wir einen zu großen Zeitunterschied, weil ich nicht nachvollziehen kann, Wann du ein neues Kapitel veröffentlichst, um sofort zu lesen (wenn ich nicht abgelenkt wäre, hätte ich es vielleicht noch schneller übersetzt :-/)

Ich bin fast in Tränen!! Ich habe deine Antworten auf die Bewertungen unter dem vorherigen Kapitel gelesen und war bereit, Sherlock kommt ins Gefängnis nicht... und es stellte sich heraus! Mein Gott! Ich muss meine Freude dringend irgendwo hinstellen! :-)

Corvin ist ein echter Bastard. Wie werden solche Leute Polizisten?? Er wird auf jeden Fall das bekommen, was er verdient. Jedes mal, wenn er Holmes schlug, dachte ich: "Hören Sie auf, Idiot! wer wird glauben, dass Sherlock Sie angegriffen hat? wenn John es herausfindet, das wird Ihnen übel bekommen!" Ich spüre Wut und Ohnmacht, wenn ich weiß, wie die Polizei mit oft unschuldigen Menschen "umgeht".

Es freut mich, dass du gezeigt hast, dass selbst in den abscheulichsten Gefängnissen Menschen sitzen können, die in ihrem Leben keiner Fliege etwas zuleide tun können. Sie haben ein schreckliches Schicksal.

Der Titel des Kapitels passt ihr SO PERFEKT :-) machen die Türen zu – wörtlich und bildlich. Vielleicht ziehen mich halbnackte Männer nicht an, aber ich habe die Musik genossen *kichern*

Hat die Justiz triumphiert? Kann man sich schon über Sherlock und John freuen oder ist es noch zu früh? (oh bitte, lass es ja sein)

Die Antwort auf deine Frage in der vorherigen Antwort auf meine Review (ich glaube, ich habe alles richtig geschrieben :-))
Ich mag Skillet genau, sie machen mir ein nostalgisches Gefühl. Als ich 15 war, waren meine Freundin und ich im Camp, und sie gab mir ihre Lieder zu hören. Ich erinnere mich, ich hörte sie nachts mit Kopfhörern und dachte an Worte, die ein Nachhall in meiner Seele fanden und die Musik zu einem Ohrwurm wurde. Im Laufe der Zeit habe ich andere Lieblingsbands (meist sind es Deutsche und Englische Bands, es gibt auch Lieder auf Schwedisch, Finnisch, ein wenig Latein, aber die Hauptsache ist nicht die Sprache, sondern die Worte selbst und natürlich die Musik). Jedenfalls, das ist ein zu großes Thema, um darüber in den Reviews zu sprechen, wo man eigentlich über deine Geschichte und nicht über meine schreiben muss (entschuldige).

Danke – nein, Tausend Dank für die Fortsetzung ! ;-)

Herzliche Grüße,
Zerbrechliche

Antwort von Jodis am 15.09.2020 | 08:58 Uhr
Hallo liebe Zerbrechliche,

ich weiß nicht, wie groß der Zeitunterschied zwischen uns ist (es sind ja etliche Stunden möglich), aber ich gebe zu, dass ich sehr unregelmäßig gepostet habe. Am Anfang, da ich im Lockdown erst immer um zweiundzwanzig Uhr nach Hause kam, um Mitternacht. Dann, als sich die Dinge wieder normalisierten, am Morgen des Freitags. Aber zumindest das letzte Mal, habe ich die Nachmittagsstunden gewählt, weil ich – zu Recht – ein blödes Gefühl hatte, was die Verbindung anging. Ich peile aber für das nächste noch einmal den Freitagmorgen an. Ich hoffe die Umstände sind mir gewogen.

Sherlock musste – zumindest kurz ins Gefängnis – da führte für mich kein Weg drum herum.

Ich glaube – und hoffe, dass die Mehrheit der Polizisten vernünftige Menschen sind, die Ihren Job gut machen. Aber es gibt leider auch etliche andere. Ich habe Corvin schon vor der „black lifes matters“ Debatte so geschrieben, doch nun erscheint es mir umso passender. Das Problem der Voreingenommenheit und das sich die Polizei in der Wahl ihrer Mittel vergreift, existiert nicht nur in den USA.

Ich habe wirklich lange nach einem passenden Lied für dieses Kapitel gesucht und dass obwohl ich diese Lied schon lange kannte. Ich hatte es einfach nicht mehr im Kopf, dabei mag ich es wirklich sehr.

Das Spiel ist noch nicht vorbei. Es steht für Sherlock noch immer auf Messers Schneide (kennst du den Ausdruck?) Es kann alles noch zur einen oder anderen Seite kippen.
Ich denke, ich kann dir so viel versprechen, dass die nächsten Kapitel noch einmal ziemlich nervenaufreibend werden. Vor allem das Übernächste.

Bis hoffentlich Freitag,
Deine Jodis
06.09.2020 | 23:06 Uhr
Wow, war das gefühlvoll.
Auch, als er der kleinen Watson kein Wunsch abschlagen konnte und die ganzen Sachen, die er über ihre Beziehung denkt.
Ich werde h e u t e nicht mehr einschlafen können.

Antwort von Jodis am 08.09.2020 | 09:54 Uhr
Danke. Ein schönes Lob.
Ich dachte mir, dass dir das Kapitel gefallen könnte.
Ich finde es immer sehr schwierig, bei Sherlock in solchen emotionalen DIngen, die richtige Balance zu finden, dass er noch glaubhafr Sherlock bleibt.
(Man gut dass es schon fast Mitternacht war ;-) )