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Reviews 1 bis 25 (von 61 insgesamt):
04.04.2021 | 08:05 Uhr
Lieber Jonathan,

die Geschichte gefiel mir wirklich gut.
Gerade bei Kindesmisshandlungen und Vergewaltigungen bin ich oft entsetzt, wie niedrig das Strafmaß ist. Und bei Steuerhinterziehungen derart hoch... Unglaublich dieses Rechtssystem.
Du hast es wunderbar aufs Korn genommen.

Liebe Grüße
Elayne
30.03.2021 | 17:48 Uhr
Hallo lieber Jonathan,

mit diesem Kapitel ist Dir eine wahrhaft brillante Satire auf das Justizsystem gelungen (das in der Schweiz offenbar auch nicht viel besser ist als bei uns)! Manchmal hat man wirklich den Eindruck, daß man so ziemlich jedes Verbrechen begehen darf - so lange es nicht mit GELD zu tun hat. Wenn es um GELD geht, greift die Justiz nämlich hart durch (es sei denn, man verbrät gleich mindestens achtstellige Summen, die einem nicht selbst gehören - dann gilt man als Finanzgenie!).

Abgesehen davon ist auch die Beschreibung des Unholds ganz vorzüglich, wird aber noch übertroffen von der unfaßbaren Aufzählung seiner Schandtaten.

Kurzum: ein fraglos besonders gelungenes Kapitel in Deinem skurrilen Sammelsurium des Humors, vielen Dank dafür!

Liebe Grüße,
Thomas
29.03.2021 | 18:04 Uhr
Lieber Jonathan!
Heißt es nicht:
Wenn schon Gauner, dann muss man ein großer Gauner sein.
Die kommen am besten davon.
Für die kleinen Gauner gibt es kein Pardon!
Eine erträgliche Karwoche wünscht dir
R ⌘
29.03.2021 | 17:33 Uhr
Hallo ^^,

ui, geht ja hier Schlag auf Schlag. Bin aber auch angewidert...Steuerhinterziehung...nur 50 Jahre? Da hat die Justiz aber versagt...bah, so ein Klaus.

Ich meine, jeder hat mal einen schlechten Tag, klar lässt man das an anderen aus, vorzugsweise an Wesen, die schwächer sind...aber Steuern zu hinterziehen geht gar nicht. Immerhin finanzieren Steuern die Anwälte für Leute wie Freund Oger. Wahrscheinlich ist Klaus auch an der Verurteilung Schuld, war kein Geld für einen guten Anwalt da und deswegen hat Oger noch fünf Jahre abzusitzen. Wäre es nicht der Azubi gewesen, wäre er doch in ein schönes Heim mit Gratisdrogen und Freigang gekommen, das ist wie Urlaub.

Okay, jetzt habe ich mich hier angesteckt, schnell zurück zur Geschichte. Ich fand es sehr schön, wie Du den großen Kerl beschrieben hast. Vor dem hätte ich auch Angst. Denn auch wenn die Gefährlichen meist eher unscheinbar und mit Brille sind (siehe Klaus), stelle ich mir den Prototyp Verbrecher doch gerne so vor. Wobei Shrek das Image solcher Typen doch aufgebügelt hat.
Insgesamt konnte ich mir das Gespräch sehr gut vorstellen und den Mundgeruch riechen (Mischung aus Zwiebeln und Knoblauch).

Tja, was lernen wir hier raus? Das Leben ist wie eine Schachtel..halt, Moment, falsches Kapitel...jetzt habe ich vor Schreck die Moral vergessen, na ja, wird mir schon wieder einfallen während ich meine Steuerklärung mache.

Mit freundlichen Grüßen
Requat *immer noch leicht angewidert*
29.03.2021 | 09:26 Uhr
Hallo allwissenden Jonathan Ghost !

Ein altes Sprichwort sagt: „ Die Sterne lügen nicht“. Dem kann man vorbehaltlos zustimmen. Denn wer nichts sagt, der kann auch nicht lügen. Trotzdem lese ich manchmal morgens, ab und zu auch erst hinterher, Horoskope. Deine Horoskope sind unterhaltsam, amüsant und lustig.

Schöne Grüße
herbstlady
28.03.2021 | 22:09 Uhr
Lieber Jonathan,

ich sitze hier und habe tatsächlich Pippi in den Augen vor lauter Lachen. Ich hasse Astrologie heiß und innig, zumal ich da als Löwe eigentlich immer sauschlecht wegkomme (egozentrisch, egoistisch, aufbrausend, herrisch *beliebige schlechte Charaktereigenschaften bitte hier einfügen*).
Dein Horoskop ist hingegen göttlich. Ich habe noch immer Bauchschmerzen vom Lachen, vor allem der Krebs hat mir den Rest gegeben, aber auch Stier und Schütze waren urkomisch. Wie bist du nur auf diese absurd-irre Idee gekommen? Ich komme nicht umhin, mich vor diesem Einfallsreichtum gepaart mit schnippisch-besserwisserischem Schreibstil zu verbeugen! Fantastisch!
Jetzt wünsche ich mir ein tägliches Horoskop aus deiner geschätzten Feder mit allem, was so dazu gehört, sprich festem Stuhlgang, Vollidioten verdreschen, illegalen Dingern, perverser Pediküre und Industrieklebeband. Ich muss schon wieder lachen, Hilfe! :-)

Mensch, ich hatte diese Sammlung von dir irgendwie nie richtig auf dem Schirm, aber allein für diese geniale Parodie gibt es ein Sternchen samt einen Favoriteneintrag. Du hast mir meinen Sonntag versüßt, danke für diesen kreativen, bitterbösen Lachflash.

Liebe Grüße und bleib gesund und kreativ
Askaja
28.03.2021 | 18:41 Uhr
Werter allwissender Sternendeuter!
Alles Lug und Trug: 100 Reviews hab ich nicht bekommen heute. (Widder ) Also hopp, schreibt mir alle noch schnell welche!
Frühstück ist ausgefallen und aus dem Minirock ist ein knielanges Kleid geworden. (Fische nach dem neuen Horoskop mit dem Schlangenträger, und ich bin tatsächlich viel mehr Fisch als Widder von meinem Wesen!)

Dass du den Schlangenträger drin hast, finde ich super! Ich glaube wirklich, das passt mit der Verschiebung viel besser inzwischen.
Für den Schützen-Gatten wurde es heute heiß? O weh, heute kam ein homosexueller Freund/früherer Trauzeuge zu uns. *lacht*
Schönen Pamsonntag-Abend!
R ◍
Net Sparrow (anonymer Benutzer)
28.03.2021 | 18:36 Uhr
Lieber Jonathan!
Sie gingen in Schrecken - vor unserer Erde. Durchaus verständlich.
Ja, auch bei den Aliens gibt es also sowas wie Rassismus (gegen Roboter) und überbordende Bürokratie.
Leider sehr realistisch trotz allen Sarkamus‘.
super geschrieben.
Schönen Palmsonntag-Abend!
R ❁
28.03.2021 | 16:53 Uhr
Hallo lieber Jonathan,

nun habe ich auch Deine Horoskope noch durchaus amüsiert gelesen! Schon in einem der Bücher von Otto Waalkes heißt es höchst treffend: "Die Sterne lügen nicht. Dafür gibt es die Astrologen." Insofern hatte ich als bekennender Astrologie-Verächter auch an Deinen Horoskopen (die zugleich noch ein wenig das typische Esoterik-Gelaber aufs Korn nehmen) meinen Spaß. Allerdings bedauere ich es bei diesen Horoskopen, daß mein Sternzeichen nicht Waage ist, da ich gern mal einen Vollidioten verdreschen würde (mir würde nämlich gleich einer einfallen, bei dem ich das mit dem größten Vergnügen einmal täte...)

Liebe Grüße,
Thomas
28.03.2021 | 16:24 Uhr
Hallo lieber Jonathan,

zunächst einmal freut es mich sehr, endlich mal wieder einen Text (nein, sogar zwei Texte, denn das nächste Kapitel werde ich mir direkt im Anschluß vornehmen) von Dir lesen zu können!

Da wir uns ja ganz gut kennen, hatte ich bereits bei der Überschrift eine klare Vermutung, von welchem Planeten hier die Rede ist - und diese Vermutung sollte sich am Ende ja auch bestätigen! Trotzdem hatte ich auf meine gemeine Weise Spaß an dieser Pointe, aber auch die Beschreibungen der Außerirdischen zuvor gefielen mir. Am besten gefiel mir persönlich aber die "robophobe Mikroaggression"!

Liebe Grüße,
Thomas
28.03.2021 | 10:48 Uhr
Hallo ^^,

uh, bei Horoskopen bin ich vorsichtig, seit ich von der Hexe Yūko gelernt habe, wie das läuft. Daher lese ich das sehr neutral.

Aber hah, eins muss ich ja sagen, den Unterschied zwischen Stalagmiten und Stalaktiten kenne ich seit ich sechs bin...hat mir jemand mit einem sehr bildlichen Vergleich erklärt, seitdem nie mehr vergessen *hust*.

Den Verweis auf den Pluto fand ich schön und wichtig, auch in meinem Herzen ein Planet (ohne Zwerg). Ich habe auch etwas nach Xena (Eris) Ausschau gehalten.

Also, wenn Wasserfrauen genannt werden müssen, bestehe ich auch auf Jungmänner, sonst ist es nicht richtig. Wir wollen ja im Gegensatz zur Waage das Gleichgewicht halten, oder?

Wenn ich mir was aussuchen würde...hm...Krebs. Habe kurz mit Löwe geliebäugelt, aber einen guten Stuhlgang nach einem großzügigen Mahl...ja, das klingt doch gut. Hundewelpen würde ich dagegen nicht baden wollen. Nasser Hund müffelt und die Meisten finden es doof, wenn sie nicht selbst ins Wasser hüpfen dürfen, zu anstrengend.

Schlangenträger war mir übrigens in dem Zusammenhang nicht bekannt, arme Schütze, verliert der doch tatsächlich Anhänger. Interessant worüber sich die Menschheit so den Kopf zerbricht.

Wäre sicher auch nach den chinesischen Tierkreiszeichen interessant. Vielleicht findet man da mal eine Fortsetzung mit Büffel, Ratte, Schwein und Co.

Mit freundlichen Grüßen
Requat
28.03.2021 | 10:26 Uhr
Hallo ^^,

huch, dachte schon, ich hätte ein Kapitel verpasst. Aber kam ja auch erst raus.

Oh je, das wirft ja kein gutes Bild auf die Menschheit. Wenn sogar erfahrene Veteranen die Flinte ins Korn werfen. Jetzt frage ich mich nur, was ihn am meisten abgeschreckt hat? Kriege? Politik? Musik (Da würde mir einiges einfallen)? Kann ja alles seine Schrecken haben... Aber ganz stimmt das ja nicht, eigentlich sind ja die Katzen die Herrscher der Erde, also müssten die dafür eigentlich die Verantwortung zugeschoben bekommen. So macht man das als guter Mensch nämlich. Finger heben und auf andere deuten.

Die Bemerkung zum Roboter fand ich interessant, aber auch etwas fies, dass er das Gefühlempfinden runterstellen will. Der Gastauftritt des Elvaeri hat mich gefreut. Schön, dass das Volk doch so rumkommt (Hier ein Gruß an Leleia).

Na ja, mit Quarantäne kennt die Menschheit sich ja inzwischen aus, wenn die wüssten, was da abgeht, gäbe es gleich die erste Demo gegen die Unterdrückung der Freiheit. Zum Glück twittert Blob wohl nicht.

Der bläulichen Früchtetee interessiert mich ja sehr. Schon wegen der Farbe, blaue Dinge probiere ich generell immer (was, evolutionstechnisch gesehen, wahrscheinlich nicht schlau ist). Schade, dass wir daran nicht teilhaben dürfen.

Eine interessante Geschichte, wobei ich nicht glaube, dass sich nur die Menschheit so daneben benimmt. Wenn man in ein anderes Universum schauen würde, bin ich mir recht sicher, dass es da genauso große Deppen gibt wie hier.

Am besten gefiel mir übrigens die Bürokratie. Könnte ja fast Deutschland sein XD.

Mit freundlichen Grüßen
Requat
26.01.2021 | 15:37 Uhr
Lieber Jonathan Ghost,

eine humorvolle, jedoch auch bizarre Geschichte. Vor allem das Ende war sehr skurril.
Die beiden hatten sich also auf eine frisch gestrichene Bank gesetzt. (grins)
Wenn Männer breitbeinig auf einer öffentlichen Bank oder in der Bahn sitzen, nennt sich das "Manspreading".Viele Frauen fühlen sich davon belästigt. Mich macht das eher stutzig, aber unter Umständen stört mich so was auch mal. Ich denke bei manchen Männern kommt da das Alphatier durch, das so viel Territorium wie möglich für sich beanspruchen will. Auf jeden Fall verhalten sich diese Kerle egoistisch. Super fand ich Fred Grumps Vergleich des Lebens mit der Pralinenschachtel. Da kann auch ich nur ziemlich zustimmen.

Schöne Grüße
herbstlady
24.01.2021 | 21:20 Uhr
Lieber Jonathan!
… man weiß nie, was man bekommt.
so wie hier bei deinem Sammelsurium.

Das Forrest Gump-Zitat hast du nun für einen „grumpy“ Fred abgewandelt.
Der mürrische Fred verhält sich rücksichtslos, aber erst die alte Dame bringt ihm zum Nachdenken.
Ich finde zwar auch, ein paar höfliche Worte hätten ihr besser gestanden als die Regenschirmattacke,
aber immerhin erreicht sie ihn dann charmant mit den Pralinen.
Grumpy Freds Erklärung zur Pralinen-Metapher fand ich ja noch viel genialer als die von Forrest Gump.

Das Ende war so skurril wie die frisch gestrichene Bank, Sammelsurium des Humors halt.
Ich wünsche dir eine gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche.
R ❀
24.01.2021 | 18:52 Uhr
Hallo lieber Jonathan,

auch dieser neueste Text Deiner humoritischen Sammlung braucht sicht gewiß nicht hinter den Vorgängern zu verstecken!

An dieser Parodie hatte ich viel Vergnügen, nicht zuletzt auch deshalb, weil ich noch nie ein Fan von "Forrest Gump" war, sondern den Film immer ziemlich doof fand - ich weiß ja nicht, wie es Dir in dieser Beziehung geht. Was jedenfalls Deine Parodie betrifft, so brachte mich schon der erste Satz zum Kichern, als das entscheidende Wort "frischgestrichenen" in meinen Gehirnwindungen angekommen war... Und auch danach geht es auf vergnüglich-misanthropische Weise weiter - vielen Dank für diesen Text!

Einen schönen Sonntagabend wünscht Dir noch
Thomas
24.01.2021 | 18:26 Uhr
Lauf, Forrest, lauf...ich meine...

Hallo ^^,

irgendwie habe ich, wie sicher andere auch, diese Szene immer zuerst im Kopf. Musste gerade sehr schmunzeln. Hätte ich nicht schon das Sternchen gedrückt, spätestens jetzt XD.

Also, meine Mama hat immer gesagt, man soll keine Süßigkeiten von Fremden annehmen. Die alte Oma ist ja echt gruselig. Ich meine, ich setze mich auch mit Vorliebe auf frischgestrichene Bänke, damit mein Leben etwas Farbe bekommt, aber da lasse ich mich noch lange nicht füttern. Bin ja keine Taube.

Aber man sieht ja wieder, wo es hinführt. Am Ende Beide weg von der Bank...ähm...vom Fenster. Jedenfalls konnten sie drüber lachen, was wohl heißt, dass sie wenigstens etwas gesünder waren, als sie die Seiten wechselten. Nutzt ihnen aber nichts mehr...Mama hat recht gehabt.

Übergriffige Übergriffe sind auch ein mieser Übergriff. Da hätte ich auch schlechte Laune. Eine gute Beobachtung übrigens zu den reifen Erwachsenen...wobei das wohl auch schon auf Kinder zutrifft, die sind nur meistens direkter.

Na gut, was habe ich hieraus gelernt? Alte Omas? Böse. Regenschirme? Gute Waffe (man sollte immer einen griffbereit haben). Pralinen? Guter Köder um mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Frischgestrichene Parkbänke? Man sollte sich dann auch anders herum draufsetzen, sonst ist das Muster ungleich.

Und das Wichtigste? Mama hat immer recht!

Mit freundlichen Grüßen
Requat

Ps. Ich hoffe, bei dieser Geschichte ist kein Pfau zu Schaden gekommen.
Kristall-Snow (anonymer Benutzer)
17.01.2021 | 01:25 Uhr
Hallo, auch ich habe alle Warnungen in den Wind geschlagen und bekam beim Lesen dieses 1.Kapitels ein leichtes Dauerschmunzeln. Ein echt gelungenes Stück den Mann als Gollum zu lesen mit Klopapier und es seinen,, Schatz" zu nennen. In dieser Corona-Zeit passt das sogar wie die berühmte Faust aufs Auge, wenn man mal bedenkt wie viele Leute wie wild dieses,, Papierstück" in Massen gekauft haben.
Gruß Karin :)
08.01.2021 | 18:00 Uhr
Hallihallo,
Ich habe alle Warnungen missachtet und habe, wagesmutig wie ich nunmal bin, begonnen, diese Sammlung zu lesen.
Bis jetzt leide ich noch an keinerlei Nebenwirkungen außer Dauerschmunzeln und das Versuchen das Dauerprusten und -lachen zu unterdrücken. Nicht immer erfolgreich. Wenn das noch lange so weitergeht, sollte ich vielleicht doch bald meinen Nachbarn, Hexenmeister Gollum, aufsuchen. Doch habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen. Das letzte Mal ist schon einige Zeit her, da ist er gerade vom Einkaufen mit Tonnen von Klopapier zurückgekehrt. Für welche Heilung er diese Mengen er wohl brauchte? Kurz darauf habe ich auch weitere Personen mit ähnlichen Mengen an Klopapier heimkommen sehen. Habe ich etwas verpasst?!?! Vielleicht sollte ich mir doch auch noch die zwanzigste Packung holen, nachher komme ich gar nicht mehr aus dem Haus, um das Allheilmittel einzukaufen....


Aber vorher zurück zu deiner Geschichte:
Es war einfach herrlich! Dieser Vergleich mit Gollum und seinem Schatzzzzzz, ich muss schon sagen- es war fürchterlich lustig und auf jeden Fall sehr einfallsreich von dir!
Auch das Vorwort allein- unglaublich!
Ich werde auf jeden Fall bald weiterlesen in deiner Sammlung und mich bestimmt nochmal melden!

Doch jetzt muss ich erst in den nächsten Supermarkt, nachjer gibt es kein Klopapier mehr- das wäre eine Schande......

*davondüs*


xD
01.01.2021 | 11:28 Uhr
Hallo,

frohes neues Jahr wünsche ich Dir ^^.

Ich muss gestehen, ab dem ersten Satz hatte ich die ganze Zeit „Eye Of The Tiger“ im Hinterkopf und habe es mitgesummt XD.

Eine Umschreibung, die mir im Kapitel gefällt ist „die psychisch kranken Affen“, habe erst genickt und mich dann gefragt, ob man damit vielleicht die Affen beleidigt.

Was ich auch mag, ist die rosa Thermoskanne, Du beschreibst immer so schön die Bilder, dass ich mir das gut vorstellen kann. Hat auch irgendwie was gemütliches, wie die zwei da zusammen sind und Tee zum Neujahrsanfang trinken. Gut, für 2020 ist es nicht so gut gelaufen. Schade, dass es nicht in Würde abtreten durfte. Mit den Vorsätzen stimmt allerdings, ich habe selten welche und wenn fasse ich die nicht im Raclettekoma, sondern dann, wenn ich drüber nachdenke.

Ich finde es interessant, dass Du als Gestalt einen Troll ausgewählt hast, musste dabei erst an die Internettrolle denken und fand es passend, dann dachte ich an die Zaubertrolle mit dem Wunschstein im Bauchnabel (aber nur die alte Generation aus 1992) und hatte ein wenig Mitleid. Denn auch wenn viel bescheiden war, hat es doch auch etliche kreative Adern geweckt und vielleicht auch ein wenig Demut. Glaube tatsächlich auch, dass es nicht das schlimmste Jahr aller Zeiten war, da hatten die psychisch kranken Affen schon ganz andere Dinge, aber ich bin auch froh, dass es vorbei ist. Jetzt hätte ich gerne gewusst, wie 2021 aussieht, aber das wäre wohl ein Spoiler gewesen.

Dann bin ich mal gespannt, was 2021 uns bringt.

Neujahrsgrüße
Requat
31.12.2020 | 23:32 Uhr
Lieber Jonathan!
Dieses Jahr kann wirklich weg.

Haben Chronos und der Tod gut gemacht.
Dieses Jahr hat auch keine Jubelfeier verdient.
Da passt der Tee besser als Sekt zum Anstoßen.

Es gibt einen alten irischen Brauch:
Um Mitternacht öffnet man ein Fenster, um das alte Jahr rauszulassen.
Ich würde sagen, jetzt öffnen wir dann alle Fenster und die Tür, damit es nur ja abhaut!

Dieser Jahresausklang von dir war super geschrieben!
Hab sehr geschmunzelt in der Wiener Ausgangssperre und mit Besuchsverbot.
Wenn schon kein Feuerwerk erlaubt, einen funkelnden Stern verdient dieses Kapitel, hat aber schon das gesamte Sammelsurium mal bekommen.

Ich wünsche dir das Allerbeste fürs Neue Jahr und Gesundheit.
R ✿
31.12.2020 | 21:14 Uhr
Hallo lieber Jonathan,

ich freue mich sehr, daß diese skurrile Sammlung ihre Fortsetzung findet - und auch das neuste Kapitel erweist sich als keineswegs enttäuschend! Nur gut, daß Vater Zeit diese Mißgeburt von einem Jahr fertig macht - wobei ich es interssant finde, daß er offenbar auch ein Fan von "Fight Club" ist, wer hätte das schon erwartet? Aber auch der Tod mit seiner rosa(!) Thermoskanne ist als Figur einfach köstlich.

Da hast Du uns noch mal mit einem amüsanten Text zum Jahresende verwöhnt, vielen Dank dafür!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Jonathan Ghost am 24.01.2021 | 10:03 Uhr
Hallo werter Thomas,

Weißt du, an sich ist diese verrückte Kurzgeschichte hier im Grunde nichts anderes, als ein selbsttherapeutischer Versuch meinen gesamten Frust und Schmerz dieses mir zutiefst verachteten Jahres zu nehmen, in Form kreativer Arbeit zu verarbeiten - und verdammt nochmal eine anständige Katharsis dadurch zu bekommen, wie ich voller sadistischer Befriedigung schildere, wie das Personifizierte Unheiljahr 2020 so richtig schön von Vater Zeit auf die Fresse bekommt!

Ich könnte dir natürlich auch auf philosophische Art davon erzählen, dass diese Geschichte hier auf bizarre Art aussagt, dass selbst ein schlimmes Jahr wie 2020 durch den Lauf der Zeit zum Teil der Vergangenheit wird und dies bedeutet, dass die Dinge irgendwann auch wieder besser werden können. Dies ließe sich durchaus aus diesem Text herauslesen... Aber Nein, der Hauptsinn dieses Textes besteht schlichtweg darin, dass ich mir eine skurrile Gewaltfantasie von der Seele schreibe und so richtig viel aufgestauten Frust in kreativer Form rauslasse. An sich ist diese Kurzgeschichte also nichts anderes als ein humorvolles Hassmanifest... Und ich sag dir, nach dem Verfassen dieses Textes fühlte ich mich wirklich um so einiges besser! Das habe ich als Abschluss des Jahres echt gebraucht! :)

Schön dass du hier die himmelschreiende "Fight Club"-Anspielung erwähnst. Ich empfand das irgendwie als passend... Generell ist dieser Text hier voll von Anspielungen wie z.B auf Rocky, One Punch Man, Muhammad Ali, den Superschurke Bane, Mortal Kombat, JoJo’s Bizarre Adventure und eben Fight Club - allesamt Themen, welche einen gemeinsamen Nenner haben: Das Kämpfen.
Bei meinen anderen Texten versuche ich in der Regel nicht so viele Anspielungen zu verwenden, insbesondere nicht so offensichtliche, aber hier in meinem Sammelsurium des Humors erscheint es mir passend, da die Texte hier ohnehin recht übertrieben und irre sind.

Heute wird meine skurrile Sammlung nebenbei nochmals eine Fortsetzung bekommen. Den Text habe ich gestern bereits beendet, aber es erschien mir dann plötzlich als viel zu spät um noch irgendetwas hochzuladen. Aber nach diesem Review stelle ich gleich den nächsten Text rein! (Und vielleicht erkennst du auch dort eine gewisse Anspielung...)

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost
23.06.2020 | 19:26 Uhr
Köstlich !
Spaghetti-Fundamentalismus Klar kann man Spaghetti nur mit etwas Öl essen, aber da bin ich dann doch lieber Ketzer (bin ich das nicht ohnehin..), etwas Pesto und Parmesan, das macht es doch zu etwas Besonderem.
Aber ich denke, man soll hier die Botschaft hinter der Story sehen: Nicht immer alles so streng und extrem sehen und im Ernstfall dann vielleicht doch lieber mal der Konfrontation aus dem Weg gehen, wenn zu erkennen ist, daß da jemand herumläuft, der seine Sichtweise hat, die extrem und auch nicht diskutierbar ist.
Dann lieber Spaghetti Spaghetti sein lassen und an dem Tag Brot essen.
Schöne Story, ich bin gespannt auf weiteres (sofern es das geben wird).
LG Solitaire

Antwort von Jonathan Ghost am 15.07.2020 | 14:48 Uhr
Hallo Solitaire,

Auch für dieses freundliche Review danke ich dir herzlich und mit viel Reibkäse! :)

Was die Spaghetti betrifft, muss man ja immer ganz vorsichtig sein, wie man sie isst und (insbesondere) mit wem man sie isst. Dahinter steckt durchaus eine recht komplexe Thematik dahinter, an der sich bereits seit Generationen so einige Anthropologen wie auch Gourmets und Psychologen wie auch Philosophen die Zähne ausbeißen... Je nach dem ist das eine eben angebrachter als das andere in den Augen des jeweiligen Individuums! Wer hat aber am Ende recht? Irgendwie liegt es ja im Auge (oder eher im Mund) der jeweiligen Person, wie sie ihre Spaghetti gerne hat?
Und so sehe ich es einmal als besten Kompromiss, wenn jeder dem anderen in Sachen Spaghetti halbwegs auf tolerante Art entgegenkommt und einen zivilisierten Diskussionston bei jeglicher Kritik an den Tag legt.
Vielleicht sollten wir wirklich einfach alle ein wenig mehr wie gekochte Nudeln sein... Locker, warm und köstlich.

Du hast durchaus richtig erkannt, dass auch diese Kurzgeschichte ziemlich im Zeichen gegen Extremismus stand - diesmal einfach mit einen Hauptfokus auf eine Satire zum religiösen Fundamentalismus und der Kommunikationsunfähigkeit von Fanatikern... Und wie es sich für solche Belange gehört, habe ich auch noch die parodistische wie auch nudelige Herrlichkeit des Pastafarianismus hineingeworfen! ;)

Manchmal ist es schon gut, wenn man nicht mit Fanatikern diskutiert. Manchmal gibt es Momente, wo man aufstehen uns sprechen sollte, aber manchmal muss man auch voller Schmerz einsehen, dass man einmal nicht in der "richtigen Arena" steht.

Dann beende ich dieses Review mit dem Versprechen, dass es definitiv mit diesem Sammelsurium noch eine Weile weiter gehen wird, und der Beichte, dass für mich eine Mischung aus Bolognese und Tomatensauce mit "etwas" Reibkäse die vollkommenste Zutat für ein gutes Spaghettigericht darstellt.

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost
23.06.2020 | 19:13 Uhr
Herrlich !
Die ganze verlogene Scheinheiligkeit von Weihnachten einfach mal aufgedeckt. Genau mein Humor. Den Weihnachtsmann (der dringend eine C**a Cola braucht) ausgetrickst und eiskalt erpresst.
Aber das nächste Weihnachten dürfte für Billy dann ganz heftig werden, denn der Weihnachtsmann weiß jetzt ja, was für ein kleiner Arsch er ist, daß er vor nichts zurückschreckt und wird mit Unterstützung wiederkommen.
Dann gibt's kein Stückchen Kohle mehr, dann gibt's was mit der Rute (oder vielleicht auch mit effizienteren Schlagwerkzeugen. Schluß mit lustig bei Billy.
LG Solitaire

Antwort von Jonathan Ghost am 14.07.2020 | 23:19 Uhr
Hallo Solitaire,

Genau! Dies ist am Ende das große Ziel dieser boshaften wie auch verfrühten Weihnachtsgeschichte voller giftiger Satire: Eine kritische Auseinandersetzung mit all der verlogenen Scheinheiligkeit wie auch Romantisierung, die noch immer zur Weihnachtszeit Präsent und doch am Ende nicht inhaltsvoller als buntes Geschenkpapier sind. Ich kritisiere hier definitiv die ganze Kommerzialisierung und den Konsumwahn, welche dieses Wintersonnenwendefest fest im Griff haben! Eigentlich bin ich ja ein ziemlicher Atheist, der weder die christlichen noch die originalen Ursprünge von Weihnachten schätzt, aber mich nervt der Verlust des "Liebe und Familie"-Gedankengutes im Austausch reinen Materialismus genauso sehr wie dieses krampfhafte "alles muss perfekt sein"-Getue... Ja, Weihnachten ist nicht mein liebstes Fest. ;)

Nach dem Aufeinandertreffen mit dem kleinen, miesen Scheißer Billy ("Kevin - allein zu Hause" lässt grüssen!), hat sich der liebe Weihnachtsmann seine dringend benötigte Cola verdient. Oder hast du etwa etwas daran auszusetzen, wenn ein armer alter Zaubermann sich nach seinem Martyrium zur Belohnung ein Etwas reinzieht, welches kaum noch etwas mit Limonade zu tun hat? Hm?

Persönlich fand ich es ebenfalls sehr lustig, der Leserschaft vorzugaukeln, dass der kleine Billy in dieser Geschichte am langen Hebel sitzt... Ach, obwohl dieser Text so kurz ist, war das Ende so verdammt befriedigend!
Ach, fast hätte ich Lust eine Fortsetzung mit dem Krampus zu schreiben, der dann einen Showdown mit Billy hat...

Nebenbei noch: Lustigerweise haben mich zur Erschaffung meines Billys gewisse Artikel aus den USA inspiriert, in denen berichtet wurde, wie Kinder Bärenfallen und anderes Teufelswerkzeug für den Weihnachtsmann aufstellen... Soweit ich mich erinnere, gab es da auch etwas mit einem Kind mit einer Schrotflinte. Verrückt!

Zum Schluss danke ich noch auch für dieses tolle Review von dir!

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost
23.06.2020 | 19:01 Uhr
Das ist böse, echt ganz böse !
All das Elend und Böse dieser Welt und dazwischen, um es noch zu steigern, Katzenvideos. Das kann doch niemand ertragen.
Gut daß du hier aufdeckst, wie die Reptilienwesen uns still und heimlich "entsaften".
Weiter so.
LG Solitaire

Antwort von Jonathan Ghost am 14.07.2020 | 22:58 Uhr
Hallo Solitaire,

KATZENVIDEOS!!!!!!

Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich echt keine Ahnung habe was mich beim Verfassen dieses Kapitels für ein Irrsinn ritt... Würde ich irgendwelche Drogen nehmen, könnte ich es jetzt auf irgendeine spezielle Sorte Gras oder so schieben, aber da dem nicht so ist, kann ich nicht anders als offen zuzugeben dass all dieser Nonsens so ziemlich während eines klaren geistigen Moments geboren wurde. :)

KATZENVIDEOS!!!!!!

Ja, schön dass du meinen bizarren Horror-SF-Humor-Text ganz böse fandest - sollte er auch unbedingt sein! Glaube ich zumindest, da ich ein wenig meine Erfahrungen mit dem Wahnsinn des Internets wie auch die allgemeine mediale Dauerbelastung in Form einer düster-schwarzhumorigen Szenerie verarbeiten wollte... und das inmitten einer parodistischen Hommage an "der dunkle Kristall" und "Clockwort Orange", gewürzt mit einen Schuss Verschwörungstheorie, viel Nonsens und Seltsamkeit. Ich war einfach ein wenig komisch drauf als ich diesen Text schrieb...

KATZENVIDEOS!!!!!!

Das Entsaften war nebenbei nur eine übertriebene Schilderung davon, wie ich mich zumindest inmitten so manchem Irrsinns von Zeit zu Zeit fühle. Hihi, immerhin sollte man viel Schlechtes auch einmal mit Humor aufhellen!

KATZENVIDEOS!!!!!!

Und selbstverständlich werde ich immer weiter so machen! ;)

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

P.S: KATZENVIDEOS!!!!!!
23.06.2020 | 18:52 Uhr
Wow, das hat es wirklich in sich, das ist keine Story, die man mal eben so liest, da muß man wirklich nachdenken, dann erkennt man die ganze Wahrheit darin.
Auch wenn es nicht wirklich zutrifft, gelten Esel ja der Allgemeinheit als dumm, ja närrisch.

Aber es heißt ja auch:
"KINDER UND NARREN SAGEN DIE WAHRHEIT."
In diesem Sinne,
LG Solitaire

Antwort von Jonathan Ghost am 14.07.2020 | 17:07 Uhr
Hallo Solitaire,

Vielen Dank für dein freundliches wie auch anerkennendes Review zu meiner kleinen gesellschaftskritischen Satire, in welcher ich einfach einmal auf humorvolle Weise meinen Frust in Hinblick auf das herrschende politische Klima der Extreme kundtun und Extremismus in seiner Kernform durch den Kakao ziehen wollte.

Es freut mich zu lesen, dass du meinen kurzen Text hier für etwas hältst, bei dem man während des Lesens durchaus etwas nachdenken kann/muss und bei dem man auch eine gewisse Botschaft erkennt. Einige Menschen meinen ja, Humor sollte nicht all zu nachdenklich oder gar politisch sein. Ich selber finde aber schon, dass es zumindest bei einem satirischen Werk im Kern der Sache liegt, ein ernstes und/oder aktuelles Thema in humorvoller wie auch verfremdeter Form zu behandeln... Wobei hier auch bemerkt werden muss, dass es heutzutage kaum noch eine richtige Meisterleistung ist, da Satire und Realität in all dem uns umgebenden wie auch durchdringenden Wahnsinn kaum noch voneinander zu trennen sind. Geschweige denn zu unterscheiden...

Der Esel verkörpert in dieser Geschichte durchaus das Prinzip von "KINDER UND NARREN SAGEN DIE WAHRHEIT", obwohl Esel in Wirklichkeit keineswegs dumme Tiere sind. Im Grunde sind sie sogar sehr intelligent und charakterstark, lassen sich nicht so leicht zu etwas zwingen. Ja, und im Grunde geht es ja denen, welche (egal ob sie nun links oder rechts oder sonstwas sind) noch immer über eine Diskussionsfähigkeit verfügen und sich nicht blind auf eine extreme Seite stellen wollen, ziemlich ähnlich: Man wird im besten Fall als dumm bezeichnet... im schlimmsten Fall als Feind. Immerhin haben Extremisten jeder Sorte ja gewisse Gemeinsamkeiten wie z.B die Neigung, jeden der nicht hundertprozentig gleich denkt als Feind anzusehen.
Und so wird man ein Esel... Stetig auf der Suche nach Rückhalt und ständig enttäuscht vom heutigen Irrsinn...

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost
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