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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
04.04.2020 | 06:58 Uhr
Hey meine Lieblings-FF-Autorin,

ich hatte dir ja schon nach meinem Beta-lesen gesagt, was ich von dieser wundervollen Geschichte halte, aber ein Review bin ich dir bisher schuldig geblieben. Du weißt ja, dass ich das nicht so gut kann - Reviews schreiben - aber ich gebe mir Mühe und das was ich zu sagen habe, kommt von Herzen.

Für mich hat deine Geschichte ein Happy-End. Zwar nicht im üblichen Sinne, aber für Tomo und Shannon. Sie haben endlich die Chance ein gutes und erfülltes Leben zu leben. Jeder für sich. Und das kann manchmal besser sein, als zusammen. Mir gefällt, dass du beide Seiten der Beziehung zu Wort hast kommen lassen. Manchmal sieht der eine Teil der Partnerschaft das nämlich ganz anders. Aber hier wissen beide, woran es lag.

Deine Gründlichkeit bezüglich der Recherche hat mich wieder ca. 10 Jahre zurückdenken lassen. Diese Zeit möchte ich für kein Geld auf der Welt missen. Dass du die Realität mit der Fiktion so gut vermischt hast, ist ein weiteres Indiz für dein Talent. Wie oft habe ich mich gefragt, warum Tomo wohl so Hals über Kopf aus der Band ausgestiegen ist oder rausgeworfen wurde? Das habe ich nicht kommen sehen und hatte lange daran zu knabbern. Seitdem ist 30STM für mich gestorben. Ohne Tomo ist das nur noch eine Jared-Pseudo-Jesus-Show mit Bruder (Anhänger?)

Nun denn - jetzt ist das ja tatsächlich fast so was wie ein Review geworden ;-) Ich würde mich wirklich freuen, wenn es mehr von dir zu lesen gibt (auch wenn ich vorher nicht Beta-lese).

*flausch dich*
dein Krokomäuschen

Antwort von GreenWhiteBobo am 06.04.2020 | 08:46 Uhr
Hey meine Lieblings-Betaleserin :-)

Ich finde, du kannst ganz hervorragend Reviews schreiben, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich von dir meist sehr positive Reviews bekomme - ich bin da also vielleicht nicht ganz objektiv. Wäre die Geschichte nicht schon abgeschlossen, hätte mir in diesem Review nur ein "Supaa, geiloo, weitaa!" gefehlt

Für mich ist es eigentlich auch ein Happy End, aber was das angeht, ticken wir ja ohnehin ähnlich. Ich bin ja nicht so für das ganze Haus mit Gartenzaun, 1,75 Kinder und Golden Retriever zu haben. :P

Wahrscheinlich hatte ich so viel Spaß daran, diese Geschichte zu schreiben, weil sie mich selber 10 Jahre zurück katapultiert hat. Diese Zeit war etwas ganz Besonderes und das wird sie für mich auch immer bleiben. Auch ich habe mir die Frage wegen Tomos plötzlichen Ausstiegs/Rauswurfs (?) schon öfter gestellt. Vor allem, weil er ja erst noch mit auf Tour gegangen ist. Aber gut, das lässt sich nicht ändern und wahrscheinlich bekommen wir die Frage auch nie beantwortet. Ich habe da wahrscheinlich das "Glück" (im Unglück), dass ich durch und durch Shangirl bin, der ja nun mal noch Teil von Jareds Freakshow ist. Daher kann ich mich noch nicht so ganz von der Band lösen, auch wenn Shannon mittlerweile ja komplett in der Versenkung verschwunden ist und Niemand so recht weiß, wo er ist, was er macht und ob er überhaupt noch lebt (überspitzt gesagt).

Mal sehen, ob es demnächst wieder was von mir zu lesen gibt. Dieses eine Dingens auf meiner Festplatte lässt mich seit 9 Jahren nicht los...
Auch wenn es ohne dich als Beta nicht dasselbe wäre :(

*zurück Flausch*
29.03.2020 | 22:39 Uhr
Heyho, ich habe gerade ein erstes Kapitel gelesen und ugh. Aufgrund der momentanen Mars-Tomo-Situatin habe ich ja schon erahnen können worauf es hinaus laufen würde, aber das muss nicht heißen, dass ich nicht bis zum Ende gehofft habe, dass du einfach auf die Tatsachen pfeifst und den beiden ein Happy End gibst, in dem sie in einem wunderschönen Traumschloss haben, ein Rudel Hunde adoptiert haben und gemeinsam den ganzen Tag Zombies an der Konsole ihrer Wahl abschlachten... Oder was auch immer sie tun wollen.
Egal, jetzt mal etwas zu deinem ersten Kapitel.
Schon am Anfang habe ich gleich geahnt, dass das keine Happy go lucky-Story wird, denn, wenn schon zu Anfang eines Kapitels jemand an einem Strand sitzt und sein Leben rekapituliert, dann kann das einfach nichts Gutes sein. Und damit meine ich gewiss nicht die Art wie du all das geschrieben hast, denn das ist perfekt gewesen, sondern eben, das, was au diesem Leben geworden ist, dass da rekapituliert wird.
Wobei (und damit springe ich jetzt vor, weil wer braucht schon geordnete Gedanken?) die Tatsache, dass "dein" Tomo von "deinem" Shannon den Absprung geschafft hat, eben doch etwas Positives ist, auch, wenn es sich für ihn am Ende nicht so anfühlt.
Ich habe ja das zweite Kapitel noch nicht gelesen (und werde es morgen lesen, dann habe ich etwas auf das ich mich freuen kann und dann auch wieder nicht freuen, weil ich ahne, dass es mich traurig zurücklassen wird, aber du weißt was ich meine), aber ich habe vorhin kurz mal reingelesen, um zu sehen, ob es aus Jareds Sicht ist, aber es ist viel besser: es scheint aus Shannons Sicht zu sein. Ich habe Angst und hoffe immer noch auf ein Happy End, aber habe den Verdacht, dass ich das bei dir nicht bekomme? Zumindest nicht in dem Sinne, dass es ein wundervoll, fluffiges Shomo-Happyend gibt. Das könnte ich eigentlich mal wieder gebrauchen, vielleicht schreibe ich mal eins... Aber es würde nicht in den Ton deiner Geschichte passen - ich hoffe ich blamiere mich nicht, wenn ich morgen dein zweites Kapitel lese - , weil du zu viel Recherche hinein gesteckt hast und wir ja nun mal wissen, dass es damit geendet hat, dass Tomo in Detroit hockt und da sein zeug durchzieht, während Shannon irgendwo im Nirvana verschwunden ist und Jared sich den Gucci-Geistern hingibt und sich feiern lässt.
Und es ist gerade deine Recherche und die Tatsache, dass so Vieles in deinem Geschichte an reellen Geschehnissen angelehnt ist, dass auch bei mir dafür gesorgt hat, dass ich die verschiedenen Mars-Stationen noch einmal durch gegangen bin und mich an Dinge erinnert habe, die ich irgendwie wieder vergessen hatte und die dann irgendwie dazu führen, dass ich wieder so ein bisschen versöhnter mit dem ganzen bin. Aber nur ein bisschen! Also: danke!?
Ich glaube und das kann ich wirklich nur glauben, weil ich keinerlei persönliche Erfahrungen in der Hinsicht habe, dass es wirklich verdammt schwierig ist, einen süchtigen Menschen zu lieben und was ich aber weiß ist, dass man ab einem gewissen Punkt eben auch ein bisschen nach sich selbst schauen muss. Das hat nichts mit Selbstsucht, sondern mit einem Selbsterhaltungstrieb zu tun und genau das ist es, was am Ende passiert ist und was mir als Leser einen fahlen Geschmack hinterlässt. Weil es eben kein Happy End gibt. Shannon überwindet nicht plötzlich seine Sucht und ist geheilt durch die Macht der Liebe und Tomo und Shannon enden eben nicht mit einem Traumschloss und einem Rudel Hunde vor der Konsole, weil das leider nicht realistisch ist. Weil es einen aufzehrt mit jemandem zusammen zu sein, der einem immer wieder Besserung verspricht und sie dann doch nicht einhalten kann. Und die Tatsache, dass "dein" Tomo und Jared sich zwischenzeitlich damit zufrieden gegeben haben, dass Shannon vielleicht einfach ein "functioning addict" ist, sagt doch eigentlich schon alles. Weil auch sie keinen anderen Ausweg sehen, als es einfach zu akzeptieren und nicht mehr wirklich gegen die Sucht anzukämpfen, weil es eben nichts bringt. Und das ist traurig. Und schrecklich und gleichzeitig auch so gut von dir geschrieben, weil es sich eben so real anfühlt und das führt dann eben zu diesem durch und durch realen Ende des ersten Kapitels.
Ich bin wirklich froh, dass du den Link zu dieser Geschichte gepostet hast, weil ich sonst wahrscheinlich nichts mitbekommen hätte und ich habe es gar nicht gewagt zu fragen, ob es eine ff ist, die du schreibst, als ich mitbekommen habe, dass du gerade schreibst... Aber jetzt bin ich hier und zufrieden und will im Grunde genommen alle in Mars umarmen. Sogar Jared. Und das schaffen echt nich mehr viele. Ich danke dir dafür und freue mich auf morgen, wenn ich nach Feierabend weiterlesen kann.
Kurzarbeit hat halt doch auch was Gutes.

Antwort von GreenWhiteBobo am 30.03.2020 | 08:05 Uhr
Wow!
Mein Montagmorgen fing damit an, dass ich die Hälfte meines Kaffees verschüttet habe, als ich mir das Knie am Tischbein angestoßen habe, und ich dachte, das ist ein Zeichen, dass ich lieber einfach wieder ins Bett gehen sollte, weil dieser Tag nichts Gutes bringen kann.
Gut, dass ich doch wach geblieben bin, sonst hätte ich dein tolles Review verpasst. Noch mal wow. Da warst du aber gründlich :D

Tja, was soll ich zu der Mars-Tomo-Situation sagen, was noch nicht irgendwo gesagt worden ist. *seufz* Ich bin immer noch unheimlich sauer und enttäuscht, nicht wegen Tomo (ohne die Hintergründe zu kennen, bin ich mir sicher, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat und sicher gute Gründe dafür hatte), aber wie einfach alles gelaufen ist und dass jetzt im Nachgang so getan wird, als wäre er nie Teil der Band gewesen. Aber gut, jetzt habe ich doch was gesagt und jetzt bin ich lieber wieder ruhig.

Hasi, du kennst mich. Und du kennst meine Stories. So wahnsinnig viele Happy Ends in Traumschlössern mit einem Rudel Hunden und Zombies abschlachten oder Call of Duty zocken gibt es da nicht. -.-
Dass "mein" Tomo dann doch noch den Absprung geschafft hat, war da eigentlich schon das höchste der Gefühle. Happy-End light, sozusagen. Ich muss ja irgendwie auch meine Beta zufrieden stellen, sonst hätte sie den zweiten Teil wahrscheinlich gar nicht mehr gelesen XD

Ich will ja auch nicht vorweg greifen, daher werde ich zum zweiten Teil einfach mal noch gar nichts sagen. Ich will ja auch, dass du noch was hast, worauf du dich freuen kannst. Oder eben auch nicht, wie du schon geschrieben hast :)

So viel Recherche wie früher habe ich in diese Story tatsächlich diesmal nicht gesteckt. Ich bin ja so eine Kandidatin dafür, dass ich mich dann in der Recherche von den kleinsten Details verheddere und dann irgendwie nicht mehr ans Weiterschreiben komme. Das wollte ich gerne vermeiden, weil ich den Two-Shot gerne fertig kriegen wollte.
Dass eventuell noch ein Teil aus Jareds Sicht fehlt, hat Krokomaus mir auch schon angekreidet, hat aber dann angemerkt, dass Jared mit seinem Kram eigentlich eh nur nervt und das daher schon in Ordnung geht XD

Persönliche Erfahrungen in Beziehungen zu Süchtigen habe ich nur insofern, dass ich in meinem Umfeld mit ansehen konnte, was schwerer Alkoholismus mit Familien anrichtet und zumindest insofern hast du Recht: es ist wirklich der reine Selbsterhaltungstrieb, der einen dann letztendlich (hoffentlich) den Absprung schaffen lässt, bevor man sich von Betroffenen komplett runter ziehen lässt. Und zwischendurch geht man auch wirklich nicht mehr dagegen an, wenn man merkt, dass es nichts bringt.

Ich danke dir von ganzem Herzen für dein liebes Review und die lobenden Worte <3 ich weiß gar nicht, was ich sagen soll ^_^ Dass du sogar Jared umarmen willst, spricht wahrscheinlich auch schon genug für sich XD
Aber jetzt habe ich irgendwie auch das Bedürfnis nach Shomo-Fluff. Bin voll dafür, dass du dahingehend mal wieder in die Tasten haust *lol*

Ich drück dich
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