Autor: Lepium
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
08.04.2020 | 01:06 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöle! (8


Also, wenn du dich für Rückmeldungen interessierst, dann bist du hier definitiv im falschen Fandom … :-D Death Note ist in den letzten Jahren leider sehr leer geworden (ja, ich weiß, dass du hier nicht neu bist, ich habe … ähm … ‘recherchiert’ 8DD und dich schon das eine oder andere Mal in ein paar alten Reviews gesehen), weswegen ich persönlich bei neu hochgeladenen Geschichten immer sehr große Hoffnung habe, und obwohl es nicht selten vorkommt, dass diese schnell enttäuscht werden, finde ich dadurch glücklicherweise auch immer mal wieder Perlen wie diese hier!

Als jemand, der Planen ebenfalls sehr liebt und sich meist auch sehr viel Zeit damit lässt, kann ich nicht anders, als dir für dieses Projekt jetzt schon mal alles Glück der Welt zu wünschen, der Anfang ist jedenfalls schon mal extrem vielversprechend geworden. *__*
Dein Schreibstil ist wunderschön, emotional, wortgewandt, bildlich und auch was Grammatik und Rechtschreibung angeht, habe ich auf den ersten Blick nichts zu meckern! Man kann wunderbar in die Geschichte eintauchen, hat alles vor Augen, und besonders aus dieser doch sehr speziellen und sicher nicht ganz einfachen Perspektive … nein, da muss ich noch etwas weiter ausholen.

Die Art und Weise, wie du das Stimming mithilfe der Glasscheibe beschrieben hast (ich weiß leider nicht, wie es auf Deutsch heißt ahhh), die verbale Zurückhaltung und extrem rege Gedankenwelt des kleinen Jungen, seine Denkweise, die für mich so anders, beinahe umständlich, aber dann doch so logisch klingt, die Bezeichnung der Erzieherin als ‘Lieblingsfreundin’, die Reizüberflutung, als Alexander und Polina auf ihn einreden und an ihm zerren, oder überhaupt die Reaktionen, die er speziell auf Berührungen hat … ich habe noch nie gesehen, dass jemand ein autistisches Kind so realistisch und nachvollziehbar darstellt.
Ich glaube, im Death-Note-Fandom ist es mittlerweile schon ein wenig zum Fanon geworden, dass viele Charaktere, speziell L oder Near, Autisten sind, aber leider haben viele Leute, die diese Aspekte einbringen wollen, einfach null Ahnung davon, wie solche Menschen funktionieren. Ich selbst bin da auch kein Experte, das gebe ich zu, aber ich würde mal behaupten, dass ich genug weiß, um mich zunehmend unwohl damit zu fühlen, wie das Thema von vielen Autoren dargestellt wird.
Bereits am Anfang, wie der kleine L seine Umgebung wahrnimmt und wie er ganz in dem ‘Spiel’ mit dem Fenster aufgeht, war es für mich klar, in welche Richtung du hier gehen willst und ich hab mich echt super darüber gefreut. (‘:

Überhaupt hast du es meiner Meinung nach toll hinbekommen, mithilfe von Implikationen das Setting darzustellen: dass wir uns irgendwo im slawischen Raum befinden, vermutlich in Russland, ist an den Namen zu sehen (Bonuspunkt: ich persönlich mag den Headcanon eines russischen Ls auch sehr, deswegen hattest du mich damit gleich. ;-D), im Kindergarten oder bei der Tagespflege, so etwas in der Art, und auch dass seine Mutter Japanerin ist, konnte man sofort am Namen erkennen, noch bevor es am Ende explizit erwähnt wurde.

Und ich möchte dir für eines danken: dass du L einen richtigen Namen gegeben hast! Danke, danke, DANKE! ‘L’ ist kein richtiger Vorname, das ist einfach Bullshit, und genauso ist ‘Lawliet’ nicht sein Vorname, weil man doch ganz klar sieht, dass er hinten steht und AHHHHH manchmal möchte ich das Fandom echt erwürgen,,, mit das Coolste daran, L eine Backstory zu geben, ist es doch, sich einen Vorname für ihn überlegen zu können! Lyubov Lawliet, das klingt doch solide! Nein, ernsthaft, ich finde das wirklich toll und der Klang gefällt mir! Obwohl mein persönlicher Favorit für Ls Vorname noch immer ‘Larry’ ist … ;-D

Ebenfalls finde ich das Verhalten der Kinder allgemein sehr realistisch beschrieben. Sie sind fünf Jahre alt, denke nicht über das nach, was sie sagen und tun, ändern laufend ihre Meinung, sind ehrlich, emotional … besonders Polina, die Alexander erst zustimmt, als er sagt, L sei komisch, dann aber ganz aus dem Häuschen ist, als er ihren neuen Haarschnitt bemerkt und sofort mit ihm spielen will. Versteh mal einer die Kleinen! :-DD
Auch die Beziehung der Eltern und der Erzieherin wird schnell klar: Papa will natürlich, dass sein Sohn die seiner Meinung nach beste Förderung bekommt und scheint von den emotionalen und sozialen Bedürfnissen des Kleinen wenig zu verstehen, Mama weiß nicht so recht, ob das richtig ist, ordnet sich am Ende aber doch unter und auch Frau Schtscherbakow scheint da eher skeptisch zu sein, weiß aber auch, dass sich mit machen Leuten einfach nicht diskutieren lässt …
Besonders den letzten Abschnitt finde ich da sehr interessant, als sie das ‘Virus’ erwähnt … ich gehe mal nicht davon aus, dass das wörtlich gemeint ist, und eher, dass es vielleicht um die niederdrückende Autorität des Vaters geht? Dass es in der Familie gar gewalttätig zugeht, dafür gab es schließlich bisher noch keine Anhaltspunkte. Dass sie sich nicht ‘anstecken’ will, klingt für mich so, als wollte sie sich nicht in die Angelegenheiten einmischen, die sie ihrer Meinung nach nichts angehen. Etwas, was sicher später noch mal relevant werden wird, nehme ich an.

Das Einzige, was mich ein wenig irritiert hat, war der sehr plötzliche Perspektivenwechsel kurz vor dem Ende, wo es von Lyubov auf Frau Schtscherbakow wechselte. Ich bin dir zwar sehr dankbar, dass du kein unnötiges ‘XYs POV’ drübergeklatscht hast, aber mitten innerhalb einer Szene die Perspektive zu wechseln finde ich doch etwas sehr verwirrend. Ein kleiner Absatz, der die Szene etwas mehr abtrennt, hätte da vielleicht ganz gut getan.
Ach ja, und die Schreibweisen der Namen könntest du eventuell noch vereinheitlichen. So weit ich weiß, ist es im Deutschen so, dass russische Namen mit w (bei -ow etc.) geschrieben werden, im Englischen aber meist mit v, ähnlich bei den js und ys (z.B. bei ‘Ilya/Ilja’). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob eines davon wirklich als ‘richtige’ Schreibweise gelten kann, aber in jedem Fall würde ich mich an deiner Stelle wenigstens für eine entscheiden und diese dann konsequent durchziehen. Eventuell musst du dir das irgendwo aufschreiben, damit du nicht vergisst, welche Variante du genommen hast, so mache ich das jedenfalls immer. ^^;

Du hast eine wirklich originelle, wenn auch sehr anspruchsvolle Prämisse für Ls Backstory geschaffen, die mit Sicherheit auch einer ganzen Menge Recherche und Planung bedarf, von daher freue ich mich bereits sehr darauf!
Ich würde das Projekt gerne verfolgen, weil es wirklich extrem vielversprechend aussieht und endlich mal etwas anderes hier in dieser Fandom-Nische ist. <3 (Ich muss echt mal damit aufhören, Leute zu loben, indem ich andere runtermache, das ist auf die Dauer nicht gesund,,,)

Um es mit den Worten von Gordon Ramsay zu beenden: Finally some good fucking food. :-DDD


In diesem Sinne, viel Spaß und viel Glück beim Planen und möge sowohl die Inspiration, als auch die Motivation mit dir sein. *__*

Schöne Grüße!

Antwort von Lepium am 08.04.2020 | 20:54 Uhr
Heyhoo :3

Vielen vielen Dank für dein Review, ich habe mich sehr gefreut ^^

Oho, eine fortgeschrittene Stalk- ehm, ich meine... Recherchie...rerin? :P Aber um mal ernst zu bleiben: Ja, DN kennt zwar jeder und der Hype hat sich verhältnismäßig lange gehalten, aber auch hier war eben irgendwann Schluss. Was ich natürlich sehr schade finde, aber nun gut. Vielleicht müssen wir auf das nächste Jubiläum warten oder so ;)

Danke dafür, dass dir mein Schreibstil so zusagt und du dich emotional einfinden konntest.
Und ja, das Thema Autismus. Auch ich hole da mal etwas mehr aus.
Richtig bestätigt ist es ja nicht, dass überhaupt einer von beiden autistisch ist, aber ja, im Fandom geht das ja so um. Mittlerweile werden die autistischen Störungen ja zusammengefasst, aber ich finde es schon sehr wichtig zwischen Autismus und Asperger zu unterscheiden. Denn diese beiden Formen können sich trotz teils überlappender Symptome sehr unterschiedlich verhalten. Ich könnte jetzt ewig viel dazu schreiben, aber ich möchte ja keine Grundsatzdiskussion über meine Meinung darüber entfachen :P
Dass L Asperger Autist ist oder sein könnte, da gehe ich mit. Auch wenn er auch einfach eine schizoide Persönlichkeitsstörung haben könnte, bei der die Betroffenen auch genau solche Symptome aufweisen können.
Bei Near... nun ja, wenn, würde ich ihn eher als klassischen Autisten sehen. Allerdings neigen gerade diese zu Wutausbrüchen, ADHS etc. und das passt ja nun gar nicht. Ich mag das blanke Klischee der gefühlslosen Puppe eines Autisten eh nicht... aber wie gesagt.... ICH LASSE DAS JETZT MAL xD *hust hust* Jedenfalls wirkt Near für mich eher nach einem Jungen mit posttraumatischer Belastungsstörung oder so xD
Und dass ich ihn, einen Jungen im Spektrum, so realistisch darstellen konnte, nun, um ehrlich zu sein ist mir das gar nicht schwer gefallen. Denn, surprise surprise, ich befinde mich selbst im hochfunktionalen Spektrum (oder habe eine schizoide Persönlichkeitsstörung ;)?). Deshalb sind solche Wahrnehmungen, wenn auch nicht genau so, ziemlich normal für mich und ich habe mich gefreut, mich beim Schreiben eines Protagonisten mal so richtig entspannen zu können. Zumindest emotional. Die Planung, wie ich was ausdrücken will und die tausend Korrekturen haben mich den letzten Nerv gekostet. Whatever, jedenfalls konnte ich diese Tatsache also gut einsetzen und etwas "schummeln"

Und Russland ja... ich halte mich ja streng an die Vorgabe, dass Ls Nationalität viergeteilt ist. Aber für mich hat er auf jeden Fall die blasse Haut eines... z.B. russischstämmigen Menschen... und irgendwie passt das in meinem Kopf am Besten :D

*verbeugt sich* Vielen Dank, dass du den Namen so würdigst. Dieser hält auch noch eine weitere kleine Besonderheit bereit... die dann später aufgedeckt wird ;D

Jaja, die Polina. ich hatte schon Angst, sie könnte für Verwirrung sorgen. Aber es ist, wie du sagst. Sie ist eben ein Kind. Und hassen tut sie L auch nicht. Im Gegenteil, sie mag ihn sogar. Aber sie findet Alexanders Kommentare eben auch witzig...
Genau, so (oder so ähnlich) war das mit dem Virus gemeint. Bzw. vor allem wollte ich auf eine psychisch labile/kranke Familie hinweisen. Also war das Virus, im Sinne von Krankheit, halb wörtlich gemeint ;)

Deine Hinweise nehme ich natürlich auch dankend an ^^
Vielleicht werde ich beim nächsten Perspektivenwechsel wirklich einen Absatz mehr einbauen. Denn ein ~ Zeichen o.Ä. würde irgendwie die Szene auseinanderreißen, finde ich, da die Szenen direkt zusammenhängen.
Oh und das mit den Namen wusste ich tatsächlich nicht, das werde ich auf jeden Fall ausbessern/mir überlegen, danke :3

Danke dir nochmal, vor allem auch, dass du die Geschichte dann weiter verfolgen wollen würdest. Ich würde mich freuen, wenn du dann auch in ferner Zukunft noch dabei bist und ich dich weiterhin unterhalten kann ^^

Bis dahin und man liest sich~
Lepium
26.03.2020 | 20:43 Uhr
zu Kapitel 1
Besonders den Anfang empfand ich als sehr malerisch und atmosphärisch. Die Musik des Klopfens und die Graue Farbe deuten auf eine triste Eintönigkeit hin, von der ich mir gut vorstellen kann, dass L sie als (ungefördert und ungefordertes) Kind wohl empfunden haben mag. Der Schnee, der als Ruß bezeichnet wird; die Farben, die doch alle Grau sind... all das zeugt ein schönes Bild und schafft viel Atmosphäre.

Viele kleine Details geben bereits jetzt schon Aufschluss auf das Wo und das konkrete Setting (wie die russisch klingenden Namen) deiner Geschichte. Lyubov finde ich einen ungewöhnlichen aber wirklich sehr interessanten Namen. Apropos Namen: Sehr schön finde ich, dass du dich nicht gescheut hast, gleich zu Anfang viele uns fremde Namen anzubringen. Ich finde all die Gesichter (die wir nicht unbedingt 'sehen' und vorgestellt bekommen müssen) machen deinen Anfang sehr lebendig. Persönlich gehöre ich zu der Gruppe Menschen, die eher fürchtet, durch zu viele Namen für Verwirrung zu sorgen, aber das ist bei dir überhaupt nicht geschehen, ganz im Gegenteil.

Sehr schön empfinde ich ebenfalls das Einbinden der Sinne in deinem Text (bspw. wie sich die Hände des Vaters auf den Wangen des Sohnes anfühlen), die das Erlebte bzw. Gezeigte viel intensiver machen, als es ohne sie der Fall wäre.

„...nahm nur nebenbei die Berührung seiner Mutter wahr. Viel präsenter waren dafür die Hände seines Vaters, die nun von oben auf seine Schultern drückten.“
- - > Das drückt meiner Meinung nach sehr viel aus. Es lässt sich viel hineininterpretieren, was ich persönlich wirklich liebe. Das Gewicht der Hände des Vaters, das die Schwere seiner Meinung (bzw. die Gewichtigkeit/seine Autorität) symbolisiert.

Allgemein gefällt es mir übrigens sehr, wie du den kindlichen L wahrnehmen lässt. Er nimmt viel von seiner Umgebung wahr, auch wenn er es nicht verbal ausdrückt. Und trotzdem ist er manchmal eben in seiner eigenen Welt, die andere schwer durchdringen können.

Deine Dialoge empfinde ich ebenfalls als sehr interessant. Sowohl Ls Vater als auch die Erzieherin bekommen allein in der Einführungsszene sehr viel Charakterisierung.
Besonders die Szene, in der Frau Schtscherbakow nicht erörtern will, welche Probleme es mit L gibt, gefällt mir sehr. Wie du L hier wahrnehmen und ihn seinen Schmerz und die Wärme empfinden lässt, ist dir wirklich gelungen! Es wirkt auf mich real. L spürt die Empfindungen, ohne sie wirklich benennen zu können; und du lässt uns Leser an Ls Innenleben teilhaben, ohne dass es übertrieben oder 'too much' wirkt. Es ist wirklich eine Freude [wenngleich es natürlich traurig ist, wie L die Worte der anderen Kinder unter Umständen Tag für Tag aushalten muss – etwas, dass wir uns als Leser sehr gut vorstellen können, allein da (und vor allem wie) du die anderen Kinder eingebracht hast] es lesen zu können. Auch die Probleme, die L empfindet, als Polina ihn hinter sich herzieht (die Fragen in seinem Kopf, welche Frage nun Vorrang hatte, etc.) wirken auf mich so glaubhaft. Allerdings verwirrt mich Polina, muss ich sagen... durch das Kichern hätte ich eigentlich gedacht, dass auch sie Lyobov nicht leiden könnte und komisch fände...

Nach der Szene mit Polina und Alexander frage ich mich... was wohl aus L geworden wäre, hätte man ihn dort gelassen? Mit Kinder seines Alters. Mit normalen Kindern, wenn er dort hätte spielen können – auch wenn ihn einige Kinder (bestimmt nicht alle) als seltsam empfunden hätte. Wie hätte er sich wohl entwickelt?

Ein sehr starker Anfang den du hier geliefert hast, wie ich finde. Deine Worte, die du wählst, wirken bewusst gesetzt und den Fokus hältst du beim Schreiben auf genau den richtigen Sachen. Mal wirkt dein Stil malerischer (am Anfang bspw., wenn du in die Szene einführst), dann liegt der Fokus auf den Dialogen und der Wahrnehmung des Charakters, dann auf den unterschwelligen Aussagen der Gesten deiner Charaktere,... Alles in einer (so empfinde ich es zumindest) hervorragenden Mischung.

Gerne setze ich deine Geschichte in meine Favoritenliste und hoffe sehr, dass du im kommenden Jahr viel Inspiration hierfür finden wirst. Es ist selten, dass ich eine Geschichte gleich nach dem Lesen des ersten Kapitels empfehle, aber hier war bisher wirklich alles stimmig. Ls Charakterdarstellung, die Atmosphäre, die Wortwahl, das Malerische, die Dialoge und der Interpretationsspielraum.

Viel Motivation und Freude beim Schreiben/Planen deines Projektes wünsche ich dir

Liebe Grüße,
QW

Antwort von Lepium am 28.03.2020 | 18:13 Uhr
Huhu :)

Erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung und deine lieben Worte, ich habe mich sehr darüber gefreut ^^

Dass L die Welt grau gesehen hat, weil er unterfordert ist, finde ich eine sehr interessante Perspektive! In dem Fall habe ich das aber nicht so gemeint. Das ist tatsächlich der einzige Punkt, wo unsere Gedanken voneinander abgewichen sind. Aber das ist ja das Schöne am Schreiben: Jeder kann sich seine Gedanken machen. Abgesehen davon, werde ich in den kommenden Kapiteln noch erwähnen, weshalb L die Welt grau erscheint, aber das muss ich im Rahmen des Reviews ja noch nicht offenbaren ;)

Insgesamt freue ich mich sehr, wie viele Gedanken du dir über mein Geschreibsel gemacht hast. Ob das nun die schwerwiegenden Hände des Vaters sind, das Land, in dem er sich befindet, sein Name und und und.... als Autor macht mich das unglaublich glücklich. Zumal, vielleicht kennst du das ja, ich immer das Bedürfnis habe, zu viel zu erklären. Nicht weil ich denke eine spezielle Person ist zu dumm... aber irgendwie ist da doch immer die Angst, dass der Leser nicht weiß, wie es gemeint ist... umso schöner zu hören, das alles ankommt, zumindest bei dir!

Auch freue ich mich, dass du Ls (bzw Lyubovs) Perspektive gut nachempfinden konntest bzw. sie gut "gesehen" hast.
Und tja Polina, das kann ich kurz erklären mit den einfachen Worten: Sie ist ein Kind. Du hast recht, Polina hat mit gelacht usw. Einfach, weil sie sich nichts dabei dachte. Sie erkennt den Ernst nicht, die Schmerzen, die L diese Gesten bescheren könnten und möchte einfach nur Spaß haben. Trotzdem heißt das nicht, dass sie Lyubov nicht mag, auch wenn sie ihn sicherlich etwas eigen findet.

Und ja... wie hätte sich L wohl entwickelt.... ich bin ja der Meinung, er wäre definitiv nicht zu dem Detektiv geworden, den wir kennen. Aber auch diese Aspekte möchte ich im Laufe der Geschichte aufgreifen, auch wenn der "Arc Kindergarten" xD nicht mehr vorkommen wird.

Und tatsächlich, ich habe meine Worte sehr bewusst gewählt. Habe alles doppelt und dreifach umgedreht, stand gedanklich selbst als Lyubov an der Scheibe. (ich hoffe, das klingt nicht arrogant) Und ich freue mich riesig, dass es dir auffällt!

Vielen Dank, dass du dieses erste Kapitel in deine Favoriten gepackt hast bzw die Geschichte verfolgen willst <3 Ich habe es nun schon so oft gesagt, aber es bedeutet mir sehr viel.
Natürlich hoffe ich, dass ich dich, wenn das Projekt dann startet, weiterhin überzeugen kann ;)

Man liest sich~
Lepium