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Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 25 (von 46 insgesamt):
21.09.2020 | 22:59 Uhr
Gedankenspiele „What if…“ – Kapi 6 „ Agrons Rückkehr II“

Hi, Meisterin der spitzen Feder,

auch dieses Kapi ging wieder voll unter die Haut, habe es gerade noch mal gelesen und immer noch Gänsehaut weil……ich mir, nachdem ich den Vorgänger das allererste Mal gelesen hatte, dieses Abschlußkapi in etwa so vorgestellt hatte.

Du hast die Emotionen der beiden wieder absolut auf den Punkt gebracht!

Auf Agrons Seite die Resignation, die totale Hoffnungslosigkeit bis hin zur Kapitulation, in nur 3 Sätzen so genau getroffen und auf Nasirs Seite die unterdrückte Wut, die Fassungslosigkeit, weil Agron ihn kampflos aufgeben will, ja geradezu versucht ihm seinen Erzrivalen auf einmal schmackhaft zu machen, weil er sich soooo schuldig fühlt und Nasirs glasklare Ansage, dass er sich sein Selbstmitleid sonst wohin stecken kann, was passiert wäre, wäre er nicht zurück gekehrt und daß dieser verdammte germanische Dickschädel endlich kapieren MUSS, dass es für Nasir kein Leben ohne ihn gibt, basta, Ende der Durchsage!

Als Agron ihn da so vor sich stehen sieht, zitternd vor Wut, die unvergossenen Tränen der Trauer, die sich seit der Nachricht von seinem vermeindlichen Tod in ihm aufgestaut haben in den Augen, da fällt endlich die Sesterze und alles ist plötzlich so einfach…..

Herrlich und wieder so treffend geschildert, hach was bin ich froh, dass unser Annilein Happy Ends liebt ;-)

Diesmal kurz und knapp, mehr gibt es dazu meiner Meinung nach nicht mehr zu sagen und jetzt stüz ich mich auf die Musketiere, wir lesen uns dort wieder!

GVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 15:33 Uhr
Hi, Meisterin der Tanzfläche!!

Hach – voll unter die Haut!!??!! Ich hüpfe happy herum!!!
Es ist die notwendige Ergänzung zum vorherigen Kapitel, beleuchtet einen anderen Aspekt von Agrons Rückkehr. Mir war es ungemein wichtig absolut klar und unstrittig zu beweisen, dass Nasir eben NICHT „irgendwann“ glücklich bis an sein spätes Ende gelebt hätte. Nicht ohne Agron. Undenkbar!

Hach – wie genial, dass ich tatsächlich für Dich die Emotionen auf den Punkt gebracht habe!
Ja – Agron ist genau an dem Punkt, wo wir ihn eben verlassen haben. Hoffnungslos bis zur totalen Kapitulation.
Und daneben der fassungslose Nasir, der nicht glauben kann, was er von Agron da zu hören bekommt. Castus sei besser für ihn? Echt jetzt?????
Und da bleibt ihm nichts anderes, als schonungslos offen seine tatsächliche Zukunft ohne Agron darzulegen. Nicht mit Castus (oder sonst wem) happy ever after, nein, die nächste Schlacht wäre sein Ende gewesen. Na, und wenn Agron DIE Ansage nicht kapiert, ist ihm nicht mehr zu helfen...
Aber er kapiert ja, die Sesterze fällt *zwinker*.

Ja, Du hast mich durchschaut – ich bin happy-end-süchtig *lol*! Der Weg dorthin kann steinig und quälend sein, aber Ende gut, alles gut ist meine Devise! Und dabei liebe ich einfach gebrochene Charaktere, wie hier Agron – und (wie Du ja schon weißt) wie Athos in den Musketieren!
Auch das Review habe ich schon gelesen und vor allem Deine fachliche Abhandlung über Rapiere verschlungen. Nun muss ich sehen, wie ich dieses neue Wissen in die künftige Schreibarbeit einbaue *zwinker*

Ja, wir lesen uns dort, voller Hochgenuss – zumal Du ja alles andere als unschuldig an dieser meiner neuen Obsession bist *lachend zwinkere* Nein – ich beschwere mich ausdrücklich NICHT :-)))

Für diese Geschichtensammlung aber nun ein letztes Mal: Heißen und innigen Dank für Deine so genial emotionalen und wertschätzenden Reviews!! Wir bleiben uns erhalten!
Deshalb einfach nur: Bis bald und

GGLG
Ann
31.08.2020 | 22:55 Uhr
Gedankenspiele „What if…“ – Kapi 5 „ Agrons Rückkehr I“

So Tango Argentino aus dem Kopf und den Füßen geschüttelt und den Drehwurm vom Wiener Walzer endlich eingefangen und an die Gardarobe gehängt, Kaffee ist fertig und die kleine Nervensäge „ans Bett gekettet“, RUHE und jetzt geht es hier weiter….

Da sitzt er nun wie ein Häufchen Elend, auf dem tiefsten Tiefpunkt seines Lebens angekommen, tiefer noch als nach Duros Tod, alleine mit sich und seinen abgrundtief finsteren Gedanken…..keine Ahnung, wie sein Leben jetzt noch weiter gehen soll….jenseits jeder Hoffnung, nicht einmal mehr fähig ein Feuer anzuzünden, geschweige denn ein Schwert zu führen und sein Herz zu beschützen und dann kommt ausgerechnet dieser dumm dreiste Pirat daher und ranzt ihn dämlich von der Seite an.

Boah, als ich das zum ersten Mal gelesen habe, hätte ich dem Kerl am liebsten den Hals umgedreht. Das Agron in diesem Moment fassungs- und total sprachlos war glaub ich nur zu gerne. Das, was der Kerl ihm da vor den Latz ballert, ist dem Cherusker seit seiner Rückkehr mit Sicherheit pausenlos durch den Kopf gegangen, genauso wie die Tatsache, das er den größten Fehler seines Lebens gemacht hat, als er sich Crixus zum Kampf angeschlossen hat.

Klar, wenn man die damalige Zeit berücksichtigt, hat Castus durchaus Recht mit seinen Vorhaltungen, aber ihn dann auch noch allen Ernstes zu fragen, warum er sich nicht in ein römisches Schwert gestürzt hat, das ist nicht mehr dummdreist sondern einfach nur noch unverschämt. Ich bin überzeugt davon, hätte der Kampfstier auch nur die leiseste Ahnung davon gehabt, dass er wirklich am Kreuz endet, hätte er es mit Sicherheit gemacht, aber bis sie die 1. Schlacht vor Rom geschlagen hatten, lief alles gut für sie und dann hielt ihn nur noch die Hoffnung auf den Beinen, Nasir wieder zu sehen und ließ ihn mit dem Mut der Verzweiflung weiterkämpfen, bis er schwer verletzt fiel und ihm die Sinne schwanden. Natürlich mussten sie damit rechnen, wenn sie den Römern in die Hände fielen, aber im Siegesrausch ist dieser Gedanke einfach nur abwegig.

Als er im Römerlager halbtot an diesen Pfahl gekettet im Dreck kniete, war der Gedanke an Nasir und sein Bild vor Augen mit Sicherheit das einzige, was ihn die Folter durchstehen ließ, möglicherweise auch weiterhin mit der wahnwitzigen Hoffnung ihn in diesem Leben vielleicht doch noch ein einziges Mal zu sehen und sei es nur um in seinen Armen zu sterben. Als er dann ausgerechnet von diesem verhassten Cäsar ans Kreuz genagelt wird, ist es mit Sicherheit das Bild von Nasir, das er vor sich sieht, so wie Gannicus Oenomaus sah und noch einmal den Jubel der Menge hörte, das ihm die Kraft gab, gerade noch so lange durchzuhalten, bis sie ihn da wieder runterholten um ihn zusammen mit den anderen gegen diese kleine heimtückische Kröte auszutauschen.

Ja früher wäre er dem Kerl schon nach dem ersten Satz an die Gurgel gegangen und hätte ihn ungespitzt in den Boden gehauen, aber heute….er kann Nasir nicht mehr beschützen, ihn nicht mehr lieben, wobei….da wäre den beiden mit Sicherheit etwas eingefallen ;-) aber er hat sich selbst aufgegeben und zieht resigniert den Kopf ein, er ist nicht mehr der Mann, der glaubte Rom in Schutt und Asche legen zu können, auch wenn sie verdammt nah dran waren. Er ist nur noch ein gebrochenes Etwas, in tausend Teile zersplittert…..

Und dann kommt Nasir dazu…..und tut genau das, was der Kampfstier sonst immer getan hat, er schleudert dem Piraten eine volle Breitseite geballte Wut entgegen und schiebt sich sofort vor Agron, so dass Castus erstmal den Rückwärtsgang einlegt. Doch der gibt sich noch nicht geschlagen, haut noch einmal in die Kerbe, aber der Syrer fährt ihm mit einer solchen Eiseskälte ein zweites Mal übers Maul, dass ihm jedes weitere Wort im Hals stecken bleibt, dreht sich auf dem Absatz um und ein völlig anderer, liebevoller, besorgter und zärtlicher Mann hilft Agron auf und bringt ihn ins Zelt. Da hat der Kampfstier wohl irgendwann ganz gewaltig auf den Wadenbeiser abgefärbt.

Und Castus? Der hat sein letztes As gerade verspielt und kein weiteres im Ärmel, va banque, touché mein Lieber! Spätestens jetzt muß Castus endlich die Kröte schlucken, das Nasir nicht der Mann ist, der sein Herz aufgibt und zum Teufel jagt, nur weil er jetzt kein „ganzer Mann“, kein Krieger mehr ist, sondern dass er zu ihm hält, fest an seiner Seite steht und ihn gegen alles und jeden verteidigt, so wie Agron es für ihn getan hat, als er es noch konnte, auch wenn der manchmal etwas über das Ziel hinaus geschossen is. Jetzt ist er es, der sich sogar mit Jupiter selbst anlegen würde ;-)

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal….
GGGVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 15:20 Uhr
Hallo, meine liebe Tanzmaus!

Nun will ich mir in all dem Alltagswahnsinn eeendlich mal die Zeit nehmen, Deine beiden wundervollen Reviews zu „What if...“ zu beantworten – Du erinnerst Dich: Nagron *lach* Also fast 1.700 Jahre vor den Waffenbrüdern *zwinker*

Zweimal Agrons Rückkehr also.
Die Idee zu den beiden Kurzgeschichten hatte ich schon sehr, sehr lange, und es freut mich gigantisch, dass sie beide bei Dir so gut ankamen, dass sie für Dich genau das widerspiegeln, was die Beziehung der beiden ausmacht!

Jepp, Du triffst den Nagel auf den Kopf: Ich glaube, zu sterben wäre nicht ein solcher Tiefpunkt für Agron wie die Situation, in der er jetzt steckt. Hilflos, von anderen abhängig, kampfunfähig – zu überhaupt gar nichts mehr nütze. So sieht er es zumindest in meinen Augen. Und ich finde, das kam auch in der Serie gut rüber: Wie ihm Spartacus versucht, beizubringen, dass er nichts mehr auf dem Schlachtfeld verloren hat, dass er ja nicht mal mehr ein Schwert halten, geschweige denn führen kann... Das ist brutal ehrlich, und mega bedrückend. Und in der Serie ist es ja auch Nasir, der Agron aus diesem düsteren Loch herausholt. Der genau versteht, was Agron braucht. Nicht das Überleben um jeden Preis, sondern die Chance, doch an Spartacus‘ Seite ins letzte Gefecht zu ziehen.
Das alles hatte ich vor Augen – und dazu eben Castus, Agrons Erzrivale, wenn es um Nasir geht.
Ja, und dieser dummdreiste Pirat spricht die „Wahrheit“ aus, die Agron selbst so sieht. Ich glaube, zum ersten Mal sind die beiden einer Meinung – weshalb Agron diese bitteren, superfiesen Worte auch stumm schluckt.
Wenn du Castus beim Erstlesen an dieser Stelle am liebsten den Hals umdrehen wolltest, dann habe ich es genau richtig gemacht *superbreit hochzufrieden grinse*!!!

Jaja, objektiv mag Castus ja recht haben... Aber wir wissen es ja besser und wollen uns am liebsten schützend vor Agron stellen – aber das brauchen wir gar nicht, da der von Dir so geliebte „Wadenbeißer“ mitkriegt, was Castus da zu dem Mann sagt, den er bis zum letzten Atemzug und darüber hinaus liebt.
Ja – sicher hätte Agron sich eher in ein römisches Schwert gestürzt als am Kreuz zu enden, aber die Chance hatte er ja gar nicht. Und wieder sehe ich es so wie Du: Er hat die Folter der Römer überstanden, hat geschwiegen, weil der Gedanken an Nasir ihm Kraft und Mut gegeben hat. Dieser Gedanke spukt mir nebenbei auch schon eeewig im Kopf herum, sozusagen eine letzte „What if“-Geschichte. Die Musketiere halten mich seit 1 Jahr vom Aufschreiben ab, die bösen Jungs *lachend zwinkere*
Aber zurück zum Review.
Sorry – aber wer, der schon am Kreuz hängt, rechnet denn bitte damit, wieder abgenommen zu werden? Nichtmal ich als Zuschauer hielt das für möglich. Als der Austausch von Tiberius gegen 500 Gefangene verhandelt wird dachte ich nur verzweifelt: Verdammt – für Agron kommt das zu spät! Agron hatte also den unabwendbar sicheren Tod vor Augen – wie grausam ist das denn bitte!!??!! Und als er wider jede Erwartung doch überlebt, ist er gebrochen.
Und in der Situation haut Castus ihm dann diese Anschuldigungen um die Ohren. Seine einzige „Entschuldigung“ in meinen Augen ist, dass er Nasir wirklich liebt und fest von dem überzeugt ist, was er sagt. Auch wenn es nicht richtig ist (wie wir in Agrons Rückkehr II ja von Nasir hören). Er hat trotz allem, was er gesehen und erlebt hat, nicht begriffen, was Nasir und Agron füreinander sind!

Und natürlich kann er Nasir noch lieben, ihm Lust bereiten, da gibt es viele Wege, aber Agron sieht das in seinem Zustand nicht. „Ein gebrochenes Etwas, in Tausend Teile zersplittert...“ Ja – Du triffst meine Einschätzung haargenau mit dieser Umschreibung!

Und dann kommt Nasir...*suuuperbreit lächele* Ich liiiieeebe es, wie bedingungslos er hier dazwischen geht, auf Castus losgeht und unmissverständlich klar macht, wo sein Herz liegt. Wie Du schreibst: Hier darf er den Spieß umdrehen. Hier darf er Agron mit allem was er ist und hat verteidigen. Ja – hier hat der Kampfstier auf den Wadenbeißer abgefärbt. Oder anders: Hier merkt man absolut deutlich, was für ein Mann Nasir durch Agrons Liebe geworden ist. :-))

Jepp. Castus hat sein letztes Ass verspielt. Er hat einfach nicht kapiert, wer Nasir ist, wie sehr Agron ein Teil von ihm ist, so dass das Drumherum unerheblich ist – ob Krieger oder verletzt. Dass er unverbrüchlich immer an dessen Seite sein wird. Bis in den Tod. Und wenn er sich dafür mit Jupiter selbst anlegen muss, genau, meine Liebe!

Ich freue mich tierisch, dass der OS Dich so sehr emotional gepackt hat – denn ich gestehe, das tut er bei mir auch jedes Mal wieder (bescheuert, ich weiß, wo ich’s doch selbst geschrieben habe *lach*)!
Heißen Dank also für das ausführliche Teilen Deiner Gedanken und Empfindungen!
Und auf zum zweiten (Antwort-)Streich! Bis gleich also!

GGVLG
Ann
03.08.2020 | 22:37 Uhr
Gedankenspiele „What if…“ – Kapi 4 „ Die letzte Nacht“

Hallöchen meine Liebe,

Ostern war das, schluck, ist das schon wieder sooo lange her???

Dieser Streit in Sinuessa und was der Kampfstier Nasir da so alles an den Kopf gepfeffert hat war schon starker Tobak. Man ich hätt den Kerl am liebsten übers Knie gelegt und ihm ordentlich den Hintern versohlt, als ich das zum aller ersten Mal gesehen habe, echt jetzt. Aber Nasir hat ihm so weit es ging Contra gegeben, gut so! Der Kerl hat ihm wirklich nix zu befehlen, schließlich ist er nicht sein Dominus. Diese Stimmung, die danach zwischen den beiden herrschte, war schier unerträglich. Agron eisig und selbstgefällig in seinem vermeindlich gerechten Zorn und Nasir resigniert auf dem Rückzug, weil er ihm einfach nicht beikommt und irgendwie auch innerlich erschüttert, ob dieser Ansagen. Ein kleines bisschen Eifersucht in einem gesunden Ausmaß ist ja ok, zeigt es dem anderen doch, das man einem nicht wurscht ist, aber wenn Verlustängste wie bei Agron in krankhafte Eifersucht umschlagen, setzt man den anderen in einen Goldenen Käfig und diese Gitter rücken, je länger man drin sitzt immer enger zusammen und nehmen einem die Luft zum atmen, wenn man sich nicht gleich von Anfang an dagegen wehrt.


Wäre ich an Nasirs Stelle gewesen, hätte der Kerl diese Nacht alleine gepennt. Bei allem Verständnis, aber das ging wirklich zu weit. Die Tatsache, das er jetzt doch bei ihm im Zelt liegt, so nah und doch so unendlich weit von ihm entfernt, bringen die Zahnrädchen in diesem germanischen Dickschädel dann doch endlich zum rattern. Das sie mit einem römischen Heer im Nacken in der Falle sitzen, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt, interessiert den Cherusker nicht die Bohne, sollen sie doch kommen….aber das dies ziemlich sicher ihre letzte Nacht sein könnte, sofern Spartacus nicht wieder irgendein As aus den Ärmel zaubert, all die unnütz vertane, verlorene Zeit mit Nasir, das macht ihm Angst, das es am nächsten Morgen endgültig zu spät sein könnte sich mit Nasir auszusprechen, das raubt ihm den Schlaf, er erträgt es nicht, dass er Nasir so sehr verletzt hat. Gut Nasir hat ihm in der Vergangenheit (FL) auch schon den ein oder anderen schwer verdaulichen Brocken an den Kopf geworfen ( so weit ich bis jetzt gelesen habe), aber er hätte es eigentlich besser wissen müssen, nämlich dass Nasirs Herz einzig und alleine ihm gehört. Und in der Stille und Dunkelheit der Nacht dämmert ihm, was er da angerichtet hat und das lässt ihm keine Ruhe, raubt ihm den Schlaf.

Warum reagiert er so allergisch auf den Piraten? Da ist zum einen die tief sitzende Angst Nasir an ihn zu verlieren. Er hat seinen geliebten Bruder schon verloren, Nasir auch noch zu verlieren, gleichgültig ob an den Orcus oder an einen anderen Mann, das würde ihn wahrscheinlich umbringen. Zum anderen ist es wohl auch sein übergroßer Beschützerinstinkt für den Syrer, der ihm schon oft ein Bein gestellt hat. Und zu guter letzt wohl auch ein kleines bisschen Neid auf den Piraten, weil er Nasir ein besseres Leben bieten könnte als er, weil er ihn vielleicht in Sicherheit bringen kann, was ihm nicht möglich ist und er hat Angst davor, das Nasir diese Gelegenheit ergreifen könnte und ihm den Rücken kehrt.

Ihm kommt das Versprechen, das er Nasir nach ihrem Steit im Tempel gegeben hat wieder in den Sinn; ja er hat es gebrochen. Als er dann aber merkt, dass auch Nasir keine Ruhe findet, bricht der Damm und die Mauer, die er bei ihrem Steit in Sinuessa um sein Herz hochgezogen hat bricht endgültig in sich zusammen, hatte sie doch bereits zum Ende ihres Streites Risse bekommen, als er erkennt wie sehr er Nasir verletzt hat, doch er konnte es nicht mehr gerade biegen, die Römer kamen ihm zuvor. Aber jetzt hier in der Dunkelheit ihres Zeltes MUSS, WILL und KANN er endlich Nasir um Verzeihung bitten und diese Entschuldigung hat er mehr als verdient! Dieses fehlende Puzzlestück hast du wieder absolut genial eingefangen und in Worte gefasst. Als ich das vorhin noch mal gelesen habe, hab ich wieder Gänsehaut gekriegt, weil ich das wieder so glasklar vor mir gesehen habe. Da bin ich wieder absolut bei dir, DASS hat mir in der Serie auch gefehlt!

Und Nasir, er kann ihm verzeihen, weil seine Gefühle für den Cherusker so tief und echt sind, wie er noch nie zuvor in seinem Leben jemals gefühlt hat. Endlich vertragen sich die beiden wieder! Es hätte so schön sein können, doch dann rennt dieser Riesen-Vollidiot an Crixus Seite gen Rom und blindlings mitten in sein Verderben, statt seine Liebe festzuhalten und ein für alle Mal in Sicherheit zu bringen und der Preis dafür war verdammt hoch. Ich glaube, hätte er gewusst was er damit Nasir und auch sich selbst antut, wäre er an seiner
Seite geblieben…..doch das ist wieder eine ganz andere Geschichte, die hätten dich mal das Drehbuch schreiben lassen sollen ;-)

So das nächste Kapi les ich jetzt noch mal, Review kommt dann nächste Woche, vielleicht auch schon früher, sofern das liebe RL mich lässt, Junior hat ab nächster Woche 2 Wochen Urlaub, ächz!

GVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 08.08.2020 | 18:38 Uhr
Hallo, meine liebe Tina!

Nun auch hier noch die wohlverdiente Antwort :-)

Ostern? *Kopf kratz* Das war doch... vorletzte Woche?? Oder so ungefähr???*schmunzel*
Wooooo ist die Zeit??*mich panisch umschaue*verzweifelt seufze*lache*

Oooh – meine Seele hat dicke Tränen geweint und meine Hand Richtung Agrons Hinterkopf gezuckt bei dem Mist, den er Nasir in Sinuessa an den Kopf geworfen hat, der eifersüchtige, blinde Idiot *tiiief aufseufz*! Die Szene hat mir niemals Ruhe gelassen, dass Agron sich on screen nie entschuldigt hat. Und schon ganz, ganz bald nach dem Erstsehen stand in meinem Kopf diese Szene in dem Zelt auf dem Hochplateau fest... Nur hat sie in Flashlights nicht reingepasst – dafür aber jetzt hier :-)))!

Nasir hat ihm Kontra gegeben, hat nicht klein beigegeben und ich war soooo stolz auf Deinen Wadenbeißer. Leider biss er bei dem verblendeten Kampfstier auf Granit. Du trifft es mit Deinen Worten mal wieder haargenau auf den Punkt: Agron eisig, selbstgefällig und scheinbar gerechter Zorn; unser Nasir dagegen resigniert und erschüttert – und erst, als er seine zutiefst verletzliche/verletzte Seite zeigt wacht Agron auf. Zuuuu doof, das gerade DA der doofe Caesar samt doofer Kohorten angreifen muss *grummel*
Nee – krankhafte, unbegründete Eifersucht und goldener Käfig gehen gar nicht – erst recht nicht, wenn der geliebte Mann einst Haussklave war!!!!

Was ein Glück, dass Nasir eine versöhnlichere Seele als Du ist und er Agron in der sibirischen Kälte da nicht aus dem Zelt geworfen hat *lol*. So können die Zahnrädchen in dem Sturschädel rattern und Agron erkennen, was er da verloren hat, erst recht, falls das ihre letzte Nacht sein sollte...

Klasse, richtig genial ist, dass Du hier Flashlights erwähnst, in dem ja Nasir aus dem Bauch heraus Agron was Fieses an den Kopf geworfen hat (ich sag nur „Bettwärmer“ ;-)). Denn tatsächlich hatte ich damals beim Schreiben so als minikleinen, fiesen Hintergedanken: So, hier kriegt Agron vorab schon mal sein Fett ab ;-)) Blödsinnig, ich weiß – aber die Szene in Sinuessa hat mich einfach soooo gefuchst!! ;-)))

Toll finde ich auch Deine Mutmaßungen, warum Agron so hitzig auf Castus reagiert, denn es deckt sich mit meiner Meinung: Vor allem Verlustangst, aber auch Beschützerinstinkt und ein bisschen Neid, dass Castus Nasir ein besseres Leben bieten könnte als er.

Manchmal ist es ganz gut, lockert die Zunge, wenn man im Dunkeln reden/sich entschuldigen kann. Auch wenn man erstmal nicht die Reaktion des anderen sieht.
Haaaach – das fehlende Puzzlestück habe ich also für Dich absolut genial eingefangen!?!?! *gerade wegschmelze (und nicht wegen der Hitze)*!!!! Ich habe es aus einem eigenen, tiefen Bedürfnis heraus geschrieben, das zwischen den beiden zu klären. Dem Hitzkopf Aragon die Chance auf Wiedergutmachung zu geben. ICH brauchte da für mich und meinen Seelenfrieden. Nun aber zu lesen, dass es auch Dir so viel gibt freut mich uuuungemein wahnsinnig megamächtig!!!!!!!!!!!! *Dich superbreit glücklich anlächele*

Klar kann Nasir ihm verzeihen... Echt Liebe kann das wegstecken, ohne wenn und aber... Und das zwischen den beiden ist so tief und kostbar....

Und dann rennt Agron mit Crixus in die Schlacht *gequält aufstöhn*!!!! Und Du hast völlig recht, denn Agron sagte es ja selbst in der Serie: Er hätte Nasir niemals verlassen sollen!!!

Ich hoffe mal sehr, dass Du das mit Juniors Urlaub gebacken bekommst – und dass Ihr zwei in den nächsten Tagen ein wirklich schönes, kühles Plätzchen (vielleicht mit einer Waschbütte voll Eiswasser oder so??) für Euch findet!!!

Fühl Dich mal begeistert und voller Dankbarkeit gedrückt!!!
Antwort auf die Mail kommt noch!!!

GGLG
Deine Ann
26.07.2020 | 12:54 Uhr
Ich denke nicht, dass es ein klärendes Gespräch wirklich übergangen wurde. Ich denke die werden sich auf diesem Plateau Offscreen einfach ausgesprochen haben. Denn wie Agron ja selbst sagte, als er Castus´Fesseln gelöst hatte "auf Wunsch von Nasir". Ergo müssen die beiden ja mal miteinander gesprochen haben. Und als zusätzliche Wiedergutmachung und als Beweis seines Vertrauens zu Nasir, erfüllt Agron ihm den Wunsch Castus zu befreien. Also so kam es zumindest bei mir an, als ich es das erste Mal gesehen hatte.

Bei dem Streit fand ich es ürbigens total faszinierend, wie Nasir Agron vorgeworfen hatte ihm nicht zu vertrauen, ohne es wie einen Vorwurf klingen zu lassen. Das war es ja, was Agron dann auch wachgerüttelt hat.

Antwort von Ann Morgan am 08.08.2020 | 18:13 Uhr
Und nochmal hallo, liebe Mikomi!

„Übergangen“ heißt für mich: Ich habe es in der Serie nicht zu sehen bekommen. Und das ist wie ein Steinchen in meinem Schuh *zwinker* Da musste ich Abhilfe schaffen und eine eigene Geschichte dazu schreiben – eben dieses Kapitel ;-)
Ähnlich ging es mir bei SPN in Folge 5x22 – Dean und Sam verabschieden sich nicht – obwohl Sam für immer und ewig in die HÖLLE geht!?!?!?! Das ging für mich gar nicht – und daraus ist meine Geschichte „Abschied“ entstanden. Sowas mache ich öfter: Plotlöcher (die ich als solche empfinde) für mich mit Eigenkreationen stopfen :-) So eben auch hier.

Genau: Agron löst Castus‘ Fesseln auf Nasirs Wunsch hin; die beiden sind zusammen unterwegs, und der liebevoll-verschmitzt-wissende Blick, mit dem Nasir Agron in der Szene bedenkt sagt mir auch: Zwischen den beiden ist alles wieder gut.
Aber ich bin süchtig nach solchen Versöhnungs-Szenen – also musste ich die selbst schreiben :-)))

Oooh ja – wie Nasir noch in Sinuessa zu Agron sagt, umgekehrt würde er ihm immer vertrauen – die Art, wie er das sagte war herzzerreißend! Eben genau, weil es nicht beleidigt oder wütend hervor kam, sondern mit einer völlig entwaffnenden Ehrlichkeit und Verletzlichkeit, so unterschwellig „ich verstehe nicht, wieso du nicht...?“ Da wurde Agron wach. Das sah man ganz deutlich in Dan Feuerriegels Miene – klasse gespielt!!! Und genau das habe ich auch versucht, in diesem Kapitel einzufangen in der Rückblende. Hat mich Schweiß und Nerven und gefühlt 1.000 Umformulierungen gekostet *lach*

Auch für diese Rückmeldung herzlichen Dank!

Wir lesen uns die Tage bei der Antwort auf Deine PM :-))))

GLG
Ann
26.07.2020 | 12:40 Uhr
Ich muss zugeben, dass ich mich manchen Ansichten meiner Vorposter in den Reviews zu diesem Kapitel nicht so anschließen kann.

Ich behaupte schon, das Castus zu Beginn Verachtung für Agron hegt (was dieser klar erwiedert ^^°), aber man kann es ihm nicht verdenken. Ich meine sehen wir es aus Castus´ Sicht, dann sieht man von Agron anfangs nicht wirklich viel positives. Castus lernt diesen jungen wunderschönen und so liebevollen jungen Mann kennen, und stellt fest das dieser in einer Bindung mit einem groben Germanen ist, der nicht lange fackelt zuzuschlagen und nur in knurrigem Ton plaudert. Klar ist Castus da erst mal der Ansicht die bessere Wahl für Nasir zu sein, und versucht vielleicht hier und da einen Fuß in die Tür zu kriegen. Und wenn wir ehrlich sind - ein Zeh hat es durchaus hindurch geschafft!
Ja, Nasirs Herz gehört unbestreitbar Agron. Doch es ist auch genauso unbestreitbar, das Nasir sich trotzdem von Castus angezogen fühlt. Als dieser Nasir damit konfrontierte, dass er hin und wieder seinen Blick auf Castus ruhen hatte usw, konnte man an Nasirs Gesicht klar sehen, das Castus das nicht erfindet. Aber ich hab das eher so verstanden, dass das bei Nasir nur rein körperliche Anziehung war. Also dass es ihn mal interessiert hätte mit Castus zu schlafen und mehr auch nicht.
Weil ja in nem anderen Review gefragt wurde, was gewesen wäre, hätte Nasir Agron nicht kennengelernt - Ja, ich glaube dann wäre zwischen ihm und Castus was gelaufen.
Und hätte Agron die Kreuzigung nicht überlebt, halte ich es auch nicht ganz für abwegig das Nasir, nach einer langen Zeit der Heilung, sich auf Castus eingelassen hätte.
Interessant fand ich übrigens auch, was Dan Feuerriegel (also der Schauspieler von Agron) selbst zu der Sache gesagt hatte: Agron fürchtete nicht, dass Nasir mit Castus im Bett landen könnte, sondern er fürchtete Nasirs Herz zu verlieren.
Ich denke aber dass es Agron nicht nur darum ging. Castus war eine laufende Erinnerung für Agron, dass dieser Nasir nach dem Krieg nichts anderes bieten kann im Leben.
Wie Agron selbst gesagt hatte: Er war sein ganzes Leben lang ein Krieger, und kein Bauer. Castus hingegen sieht als über die Meere ziehender Pirat die Welt. Ein Gedanke den Nasir sicherlich insgeheim auch spannend findet, denn wenn wir ehrlich sind wurde er ja nur aus der Situation heraus zu einem Krieger. Klar hat er sich zwar an den Gedanken gewöhnt jederzeit auf dem Schlachtfeld zu sterben, immer sein Bestes zu geben und dass er selbst stolz darauf ist was er erreicht hat. Doch er "lebt" diesen "Lifestyle" nicht ganz so sehr wie Agron, Crixus, Spartacus u. Co. Anders als sie, hätte Nasir kein Problem mit einem häuslichen Leben. Also so wirkt er jedenfalls auf mich. Und wie gesagt, Castus hat Agron wohl ständig die Frage ins Gedächtnis gerufen "Und was wird DANACH sein?" Ich denke das hat Agron einfach zusätzlich, zu der ganzen Situation in Sinuessa, einfach noch mehr gestresst.

Antwort von Ann Morgan am 08.08.2020 | 18:03 Uhr
Hallo, liebe Mikomi!

So – nun finde ich endlich ein wenig Zeit, um schon mal auf Deine tollen Reviews zu antworten!
Die PM habe ich auch schon verschlungen und war echt angetan, wie ähnlich wir doch z.T. ticken, was Nagron angeht – und auch SPN! Dazu an anderer Stelle auch demnächst mehr :-)!

Ganz ehrlich war ich auch erstaunt, dass gerade dieses Kapitel um Castus solche Kontroversen in den Reviews auftat. Ich finde das okay – denn ich schreibe natürlich aus meiner subjektiven Sicht der Serie und kann gut damit leben, wenn jemand das anders sieht (vorausgesetzt, man kommentiert das respekt- und nicht vorwurfsvoll).

Du wiederum hast einen sehr ähnlichen Blick wie ich auf Nasir, Agron und Castus – und natürlich freut mich das, denn dann konnte ich Dir mit diesem Kapitel eine Freude machen :-)))!!!

Die anfängliche Verachtung zwischen Agron und Castus (in der Szene auf der Feier, bei der Castus Nasir anbaggert und Agron ihm dafür die Nase bricht ;-) ist für mich unübersehbar. Beim ersten Mal Schauen der Serie hatte ich danach absolut keine Lust, mit Castus‘ Seite anzuschauen *lach*. Beim 2.x aber schon, und da kann ich absolut auch das erkennen, was Du schreibst: Natürlich erlebt er erstmal nur die miese, grobe Seite von Agron.
Genau das ist der Punkt, der mich letztlich zu diesem Kapitel bewegt hat. Der Kern ist nämlich nicht die Erotik oder Castus‘ Tagträumereien – sondern seine Erkenntnis, was die beiden einander wirklich bedeuten: Nicht Betthase und wilder Germane, sondern Liebende, die mit Leib und Seele zusammengehören. Und vor allem, wie Agron sein kann: Zärtlich, hingebungsvoll – Nasir zuliebe.
Dass Castus bei Nasir einen Zeh in der Tür hatte – da hätte ich Dir vor zwei Monaten noch vehement widersprochen. Aber in der Zwischenzeit habe ich die Serie ein zweites Mal gesehen, viel feinfühliger für die Schwingungen zwischen Nasir und Castus – und ich gebe Dir recht. Ich denke immer noch nicht, dass Castus jemals eine realistische Chance bei Nasir gehabt hätte – aber ich denke, dem jungen Syrer hat die Aufmerksamkeit dieses attraktiven Piraten durchaus gefallen! Und ich muss sagen, ich verstehe Nasir auch! Ich bin seit 25 Jahren verheiratet, nach wie vor glücklich – aber ich würde lügen wenn ich behauptete, dass es mich kalt ließe wenn ein anderer Mann mich attraktiv findet. Und Nasir ist auch nur ein Mensch!
Er mag Castus wirklich (und der macht es Nasir auch leicht, ihn zu mögen), und er hat ganz offenbar niemals in Erwägung gezogen, dass Agron so reagieren könnte. Dass der Cherusker sich seiner Liebe nicht sicher ist... Ich meine, er war Haussklave. Um seine Gunst haben zuvor sicher noch nie zwei Menschen gerungen, da wurde einfach nur befohlen... Das muss eine völlig neue Erfahrung gewesen sein, überraschend, ein wenig prickelnd, dann aber auch beängstigend.
Hätte Nasir Agron nicht kennen gelernt – es wäre etwas zwischen ihm und Castus möglich gewesen – ja. :-))

Was gewesen wäre, wenn Agron nicht zurückgekehrt wäre... Das habe ich im 6. Kapitel beantwortet; also meine Sicht der Dinge. Castus hatte ab dem Moment absolut keine Chance mehr, ab dem Nasir Agron für tot hielt. Gegen eine Erinnerung kommst du nicht an...

Jaaa – das Interview mit Dan Feuerriegel habe ich auch gesehen! Wie er Agrons Beziehung zu Nasir definiert! Fand ich absolut anrührend!!! Und genau das meine ich mit Agrons Unsicherheit hinsichtlich Nasir – er ist sich dessen bedingungsloser Liebe nicht absolut sicher (der Esel *lach*), vielleicht, weil er sich dessen nicht als wert erachtet und in dem Piraten einen Konkurrenten sieht, der mehr zu bieten hat.
Und genau wie Du sagst: Castus‘ Gegenwart ist eine permanente Erinnerung genau daran, wie ein Steinchen in der Sandale...

Klasse finde ich Deine Umschreibung, dass Nasir den livestyle des Kriegers nicht so lebt wie die ehemaligen Gladiatoren. Er könnte sich sicher auch ein anderes Leben vorstellen – anders als Agron, der wahrscheinlich bereits sein ganzes Leben lang kämpfen musste. Das sehe ich haargenau so wie Du :-)))
Und deshalb zieht er mit Crixus, lässt Nasir zurück in einer steinerweichenden Szene (ich liiiebe es, wie Dan Feuerriegel als Agron Nasir anfleht "I ask only that you live. And wrest what joy that yet may be found under remaining days." Das ist herzzerreißend!!!!
Hier die Szene nochmal zum Schwelgen ;-) https://www.youtube.com/watch?v=ZhjRDDT96yk )

Ja – wir sehen die Dinge verdammt ähnlich, und das freut mich ungemein!
Ganz herzlichen Dank, dass Du Deine Gedanken so offen mit mir teilst!!!

GLG
Ann
20.07.2020 | 22:57 Uhr
Gedankenspiele „What if…“ – Kapi 3 „Castus“

Hallöchen meine Liebe,

back again……erst mal vorsichtig um die Ecke schiele und versuche meine Gedanken zu sortieren…..wie fang ich jetzt an????

Als ich das Kapi das erste Mal gelesen habe, hab ich mir nach den ersten paar Zeilen so im stillen Kämmerlein gedacht, ups da bin ich wohl schon wieder in einem, zu gegebener Maßen recht heißen Traum gelandet…..das kann nur ein Traum sein….der Wadenbeiser wird doch nicht???? NEIN, dass kann nicht sein, so wie der Castus nach Agrons vermeintlichem Ableben hat abblitzen lassen, als der ihm eigentlich zunächst mal nur tröstend hat beistehen wollen und natürlich auch für irgendwann Morgenluft gewittert hat (in den entfallenen Szenen, warum haben die die eigentlich raus geschnitten, das verstehe wer will). Ooooder der Lauscher an der Wand…..spult sich sein ganz eigenes Kopfkino ab. Als dann der Aufschrei „Agron“ kam, war ich dann aber augenblicklich wieder versöhnt.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das Castus bei Nasir einen Fuß in die Tür gekriegt hätte, dafür liebt er den Kampfstier zu sehr. Ich denke eher, dass er dem Cherusker in der nächsten Schlacht in die Unterwelt gefolgt wäre, denn schon nachdem Agron mit Crixus gegangen war, haben die anderen alt gedienten Haudegen beim Training festgestellt, dass Nasir immer wilder wird und nach Agons angeblichen Tod war er genau an der Stelle angelangt, an der Agron nach Duros Tod stand.

Nasir mochte Castus sehr, er hat ihn geschätzt als Freund und wenn ich das so Revue passieren lasse, glaube ich, mehr ist da von Nasirs Seite nie gewesen. Auch wenn Sie sich wegen Agrons Eifersucht heftig in der Wolle hatten, sein Herz gehört ganz eindeutig dem Kampfstier und niemand sonst. Das hat man bei jedem Blick, bei jeder Geste und bei jeder Berührung mehr als deutlich gesehen.

Am Anfang konnte ich Castus ja nicht so richtig leiden, als er da versucht hat, sich zwischen unsere beiden Hoties zu drängen und als Agron dazu kam, als er sein Herzblatt an gegraben hat, da dachte ich auch sofort, oha das gibt Mord und Totschlag, noch bevor Agron überhaupt die Hand erheben konnte. Wenn Agron in der Nähe war hat er ja dann schon zurück gesteckt, aber er hat doch auch immer wieder, auf so eine leise Art versucht Nasir für sich zu gewinnen, da hat er mir fast ein bisschen leid getan, denn ich glaube er hat sich wirklich in Nasir verliebt, war halt nur leider der falsche Mann. Er hatte schon irgendwie etwas charmantes an sich…für einen Piraten ;-)

Und Agron? Naja als Castus Nasir rettet gibt es zumindest mal so eine Art Waffenstillstand zwischen den beiden und als Castus im weiteren Verlauf dann an Ihrer Seite kämpft, erwirbt er sich nicht bedingt Argons Wohlwollen aber doch in gewisser Weise seinen Respekt. Ob sie jemals wirkliche Freunde hätten werden können, steht in den Sternen, denn Agron hat in ihn in erster Linie einen Konkurrenten um Nasirs Gunst gesehen, keine all zu gute Basis für eine echte Freundschaft. Aber sein Tod und seine letzten Worte haben Agron dann doch betroffen gemacht, da wird ganz deutlich, wie sehr Castus ihn um Nasirs Liebe beneidet hat. In einem muß ich Castus allerdings zu stimmen, hätten die beiden ihn hinter der Säule erwischt, hätte Agron ihn wohl ohne groß Federlesens in seine Einzelteile zerlegt und der Kleine hätte ihn wohl auch nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst.

Irgendwie kann einem Castus schon leid tun, erst erlebt er in diesem „Traum“ wie er am Ziel seiner sehnlichsten Wünsche ankommt, dann die eiskalte Dusche, als Nasir in seiner Ekstase Agrons Namen ruft und schlussendlich die schmerzhafte Erkenntnis, das dieser „Wilde“ Nasir genau so tief und bedingungslos liebt wie dieser ihn, das dieser Barbar zärtlich und liebevoll ist, das dieser wildgewordene Kampfstier eben doch nicht nur ein Haumichblau und Nasir für ihn eben doch nicht nur ein Betthäschen, sondern sein Herz und seine Seele ist. Diese Erkenntnis, dass er gegen diesen gnadenlosen Kämpfer bei Nasir nicht den Hauch einer Chance hat, muß ihm wohl den Boden unter den Füßen weggezogen haben, als er sich wie ein geprügelter Hund davon schleicht.

Ob er der bessere Mann für Nasir gewesen wäre, wir werden es wohl nie erfahren.

So das nächste Kapi les ich jetzt noch, Review kommt dann morgen ;-)

In diesem Sinne GVLG Tina

Antwort von Ann Morgan am 08.08.2020 | 14:42 Uhr
Hallo, meine liebe Tina!

Vor meinem Elterntaxi-Fahrdienst will ich endlich hier mal antworten!

Deine PM von die Tage habe ich natürlich zwischen Mitleid und Lachen schwankend verschlungen – da gibts auch noch eine Antwort, aber das hier ist älter ;-))

Hah – Tina kennt mich inzwischen einfach schon zu genau und ahnt sofort: Das hier kann nicht stimmen, das kann nur ein heißer Traum von Castus sein *stolz auf Dich bin*!!!
Denn natürlich: Nein, der Wadenbeißer wird nicht!! Niemals! In meinem Nagron-Universum absolut undenkbar :-)))

Oh ja, die entfallene Szene! Die war heftig und hat mir einen dicken Kloß im Hals beschert! Castus hatte es da wirklich gut gemeint, vielleicht auch Morgenluft gewittert – aber keine Chance. Nasir wirft ihm – und damit eigentlich sich selbst – vor, dass die interessierten Blicke, die Nasir ihm mal geschenkt hat, Agron überhaupt erst mit Crixus weggetrieben hatten. Ob das so war, ob das Agrons Entschluss bestärkt hat, Nasir für ein vermeintlich besseres Leben zurückzulassen... vielleicht. Aber auch wenn Nair vielleicht Castus‘ Bewunderung gefallen hat (herrje, er ist auch nur ein Mensch, und wem gefällt es nicht, wenn er einem anderen gefällt?? Ich schließe mich doch da gar nicht aus!!!) – Castus‘ Verlangen (und später durchaus auch Liebe, denke ich) nachzugeben stand in meinen Augen für Nasir völlig außer Frage!!! Keine Chance! Und das bestätigt für mich auch Castus‘ letzter Satz vor seinem Tod, an Agron gerichtet: Ich wünschte, ich wäre du gewesen – nur für einen Tag...“ Herzzerreißend, aber so war es eben.

Jepp – als Nasir dann mit seinem Aufschrei, mit dem richtigen Namen auf seinen Lippen, den armen Castus in die Realität zurückholt, ist Tina wieder versöhnt *lach*!

Bei Deinem nächsten Absatz bin ich wieder mal verblüfft, wie ähnlich unsere Gedanken sind! Ich bin nicht sicher, aber ich denke mal, Du hast die letzte der What if-Geschichten schon gelesen – denn da spricht Nasir haargenau Deine Gedanken aus, wie es für ihn weiter gegangen wäre, wäre Agron nicht zurückgekehrt... Jedenfalls kein Happy End mit Castus!

Ich denke auch, dass Nasir Castus wirklich mochte und schätzte. Und Agron hatte letztlich auch einen gewissen Respekt für ihn übrig - immerhin hat der Pirat auch Nasirs Leben gerettet in Sinuessa und kämpfte später echt tapfer immer in vorderster Front mit den Rebellen. Aber Nasirs Herz hat und wird immer Agron gehören. Da sind wir uns unbestritten einig :-)))

Mit Castus ging es mir genau wie Dir. Vor allem beim Erstschauen mochte ich ihn gar nicht, weil er sich an Nasir heran machte. Sympathisch wurde er mir in der entfallenen Szene – und in seiner Todesszene, weil ich da erst wirklich verstand, dass er Nasir ehrlich liebte. Eine tragische Liebe, die mir für Castus leid tut. Beim Zweitsehen, mit dem Hintergrundwissen, war er mir von vorne herein sympathischer.
Als er Nasir da bei der Feier angegraben hat dachtest Du ja auch sofort an Mord und Totschlag. Meinen Mann interessiert diese Beziehung in der Serie naturgemäß nicht so sehr ( er datrf sich die Frauen anschauen, ich mir die leckeren Männer *zwinker*), und trotzdem meinte er sofort an der Stelle: Oh weh, das gibt Kloppe! *lach*! Ja – Agron trägt sein Herz auf der Zunge, eine schöne, manchmal aber auch schwierige Charaktereigenschaft ;-))
Ich kenne viele charmante Piraten (ich denke da an Fluch der Karibik *zwinker*)... und Castus war eindeutig einer davon :-)))

Wieder einmal sehen wir die Dinge unglaublich ähnlich *froi* Und zurück zur Geschichte: Oh ja – Castus hat mit seinem Lauschen hinter der Säule mehr als eine gebrochene Nase riskiert...*zwinker* Und zwar nicht nur von Agron :-)))

Ja – auch für mich hatte dieser kleine OS etwas Bittersüßes. Wie gesagt, ich mag Castus schon... Aber ich wollte hiermit eindeutig klarstellen, dass er absolut keine Chance hat – und dies auch erkennt. Auf eine schmerzhafte Weise – weil er erkennen muss, wie sanft und zärtlich und liebevoll Agron mit Nasir ist – weil die beiden sich gegenseitig innig liebe! Und Du findest da wieder tolle Analogien: Ein herz und eine Seele bei Nagron, bei Castus dagegen: Es zieht ihm den Boden unter den Füßen weg und er schleicht davon wie ein geprügelter Hund!
Nein – er wäre NICHT der bessere für Nasir gewesen *cheruskisch-stur den Kopf schüttele* (ich wohne auch östlich des Rheins *lach*)!!!

Ich muss jetzt gleich los! Die Review-Antwort und auch zur PM folgen :-))

GGLG und ein kühles Eckelein zum Verkriechen wünscht Dir
Ann

PS: Ich ha b noch ein bisschen Crushed Ice und Cocktail alkoholfrei von gestern Abend übrig – schiebe ich Dir mal rüber :-))
25.06.2020 | 12:18 Uhr
Hallo Ann,

so jetzt habe ich diese kleine Storysammlung auch gelesen und ich fand sie toll.
Ich kann wie in der anderen Story nur sagen, danke das man so etwas lesen darf. Ich liebe das Paaring und es gibt in der Tat zu wenig Nasir und Agron Storys.
Die letzten zwei Teile habe mich fast zu Tränen gerührt.
Ich muss die Serie jetzt wirklich wieder gucken. Den Anfang habe ich schon gemacht.

Die beiden Agron und Nasir sind das Paar in der Serie und habe wirklich gedacht, dass Agron durch durch die Römer sterben musste.
Auch wenn die Serie schon etwas älter ist, muss man sie lieben und eben auch die Charaktere.
Castus mochte ich nie und er war mir immer ein Dorn im Augen wenn es um Nasir ging. Da konnte Agron so schön eifersüchtig sein.

Ich weiß gar nicht mehr was ich sagen soll, einfach nur weiter so.
Bei deinen Musketieren schaue ich auch mal rein.

Bye die Laila

Antwort von Ann Morgan am 25.06.2020 | 16:43 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Wie schön, dass Du auch hierher gefunden hast - und wie sehr freue ich mich, dass die sechs kleinen Geschichten Dir nicht nur gefallen , sondern offenbar sogar Dein Herz berührt haben! Das ist das allergrößte Lob, dass ich als Schreiber bekommen kann - wenn ich Emotionen wecke! Ganz, ganz lieben Dank also für diese Rückmeldung!
Ja - ich bin auch froh, die Serie mal wieder zu sehen :-))!
Heute Abend liegt Varos Tod vor mir - eine der schlimmsten Szenen aus Stzaffel 1 für mich! Schlimmer noch als der Tod von Spartacus' Frau!

Oh ja, was Agron anging dachte ich dasselbe wie Du. Wer am Kreuz der Römer hängt, mit dem ist es vorbei! Ich war fix und alle! Und dann Nasirs Blick, als Naevia ihm nur zunickt, damit bestätigt, dass Agron gefallen sei... *schauder* Umso anrührender war dann das Wiedersehen - und dann durften die zwei sogar überleben :-))

Castus - ich muss sagen, dass ich ihn letztlich doch mag. Am Ende tut er mir wirklich leid, denn ich denke, dass er später Nasir wirklich geliebt hat - aber niemals die allergeringste Chance hatte.
Und was ich tatsächlich mit Begeisterung (und wohligem Hass auf Castus ;-)) gesehen habe war Agrons Eifersucht! Stoff für wundervolle Szenen und Geschichten :-))

Okay - dann mache ich weiter so *zwinker* Dankeschön!! :-)))))))

Und es würde mich sehr freuen, wenn Dir die Waffenbrüder-Sammlung zu den BBC-Musketieren auch gefällt! Da gibt es noch bereits fertig geschriebenen Stoff für Monate (bis November) und vieles Angefangene für die Zeit danach :-))
Kennst Du die Serie? Ist kein "Muss" für die Geschichten (ich meine, die Musketiere an sich kennt fast jeder ;-), aber es wird teilweise leichter :-))

Nun noch einmal meinen herzlichen Dank für Deine liebe, gefühlvolle Rückmeldung!

GLG
Ann
22.06.2020 | 23:12 Uhr
Gedankenspiele „What if…“ – Kapi 2 „Duro“

Hallo Lieblingsschreiberling….

So ENDLICH! Feierabend, Junior ist ins Körbchen geschasst, erstmal den knurrenden Magen – er hätte jedem ausgehungerten Wehrwolf zur Ehre gereicht – beruhigt, eine GANZE!!! Tasse heißen!! Kaffee, die qualmenden Socken hochgelegt und das nächste Kapi noch mal gelesen…..jetzt bin ich wieder Mensch! Man, echt eyh, man hätte meinen können, wir sind das einzige Hotel in HD lol, wie würde meine frühere Kollegin jetzt sagen??? Ich Hasse Menschen……Genug abgelästert, zum Kapi!

Als ich das Kapi zum ersten Mal gelesen habe, habe ich je weiter ich kam, so im Stillen bei mir gedacht…..häh??? was bitte schön treibt die liebe Ann denn da jetzt??? Da stimmt doch was nicht, dass kann ja wohl nur ein Traum sein….. Als unser Kampfstier dann schreiend aufgewacht ist, hab ich dann erst mal grinsen müssen, ok sind wir mal wieder richtig gelegen…so gnadenlos kann Annilein keine Geschichte verdrehen!

Diese Frage habe ich mir beim Flashlight lesen, aber auch als ich die Serie geschaut habe, ehrlich gesagt auch hin und wieder gestellt, wie hätten Duro und Nasir aufeinander reagiert?

Ich glaube dieser Traum, zeigte Agron dass, was er sich tief in seinem Inneren am meisten wünscht, Nasir an seiner Seite, dass sein über alles geliebter Bruder noch lebt und dass die beiden einander mögen und verstehen, aber wäre das in der Realität so einfach von Statten gegangen?

Das glaube ich nicht so ganz wirklich, zumindest nicht sofort und so schnell. Auf Duros Seite saß, nach der Begegnung mit Ashur ( dieser schleimigen Kröte, da stimm ich ihm aber so was von zu) der Argwohn und der Haß gegenüber den Syrern sehr tief und sein Bruder lässt sich ausgerechnet mit „so einem“ ein? Aber…er sieht an Agrons angespannter Haltung, wie wichtig es für seinen Bruder ist, dass die beiden sich mögen und ich denke, er erkennt auch, was Nasir seinem Bruder bedeutet, dass er ihn aufrichtig liebt und ihm gut tut, schließlich kennt er ihn sehr genau und weiß, wie der Große tickt. Er lenkt seinem Bruder zuliebe ein, aber ich denke es ist auch Nasirs offene, ehrliche, direkte und sehr sympathische Art, die ihn einlenken lassen, denn er macht gleich, auch wenn es scherzhaft klingt, eindeutig klar, dass der Cherusker zu ihm gehört und zu niemand sonst, als er dazu kommt. Ein Blick in dessen Augen hat für Duro und jeden anderen wohl sofort unmissverständlich klar gemacht, dass der Kampfstier zu ihm gehört und dass er seinen Anspruch, wenn es sein muß auch mit der Waffe verteidigen wird. Und er hat sich durch Duros Provokationen, zumindest äußerlich, nicht aus der Ruhe bringen lassen, ob es innen drin brodelt, können wir nicht sehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Nasirs Verhalten, dass er den ersten Schritt auf ihn zu gemacht hat, aber auch Agrons scharfer Ton, als er ihm über den Mund fährt, ihm erst mal den Schneid abgekauft haben, im Traum zumindest.

In der Realität, denke ich das die beiden dem Großen zu liebe erst mal die Füße still gehalten und die ganze Sache nach dem ersten Beschnuppern auf sich zu kommen gelassen hätten und ich glaube Duro hätte mit der Zeit auch wirklich Nasir als den Mann an der Seite seines Bruders voll und ganz akzeptieren können, wenn er ihn erst richtig kennen gelernt hätte, aber eben nicht sofort. Es braucht seine Zeit, um ein so tiefes Misstrauen abzubauen.

Aber es war nur ein schöner Traum, der ein ach so jähes Ende nimmt, als er wieder in den grausamen Alptraum um Duros Tod zurück fällt. Das konnte ich wieder so richtig vor mir sehen. Diese Alpträume müssen ihn gnadenlos jede Nacht, seit Duros Tod gefangen gehalten haben. Das kann ich so gut nachvollziehen, das kenne ich, wenn auch in anderen Zusammenhängen und lange nicht so drastisch. Wenn man aus so einem Traum aufwacht, dauert es eine Weile, bis man seine 5 Sinne wieder beieinander und sich orientiert hat.

Aber jetzt, jetzt ist er nicht mehr alleine, wenn er schreiend aufwacht, jetzt ist sein Herz an seiner Seite, das ihn auffängt, das sein Leben wieder lebenswert macht und den Eisberg in seinem Innern zum Schmelzen gebracht hat. Ja Nasir war dass Beste, was Agron passieren konnte und umgekehrt genauso. Und ich glaube Nasir, dass er Duro gerne kennen gelernt hätte.

Gott, was verworrene Sätze, mein Hirn ist heut nicht mehr so ganz taufrisch, ich hoffe du verstehst was ich meine ;-) Ich wollte ja schon letzten Montag schreiben, aber da kam nach Feierabend ausnahmsweise mal was in der Glotze, das ich unbedingt sehen wollte. Eine echt interessante 3-teilige Doku über die Kelten, die musste ich mir ganz einfach anschauen, du weißt ja mein Lieblingsgladiator neben unseren beiden Schnukkels ist der Kelte;-)

So bis nächste Woche dann, vielleicht krieg ich ja auch am Wochenende noch mal die Kurve, wenn Junior mich lässt….

Bis dahin GGGVLG man liest sich
Tina

Antwort von Ann Morgan am 23.06.2020 | 10:59 Uhr
Mein MS Word sagt doch tatsächlich „Guten Morgen“ zu mir, als ich dieses Dokument öffne *geplättet bin*lach* Gebe ich dann gerade mal weiter, meine Liebe
Also: Guten Morgen :-)))))))))))))))

Da sind zwar noch einige andere ältere Reviews zu beantworten – aber ich möchte gerne mal zeitnah bei Dir sein!
Also auf, bevor wir Fahrrad kaufen fahren hier noch die Antwort:

Ich gestehe – ich musste suuuuperbreit grinsen, weil mir die Verwirrung von Tina einerseits gelungen ist, Du mir andererseits eine solche „Verdrehung der Tatsachen“ einfach nicht zugetraut hast und so vor Dich hin dachtest: „Hä? Kann doch nur ein Traum sein!" :-)))))))))))))))

Jepp – genau das ist es!
Das war mit eine der schwierigsten Sachen an den What if-Geschichten. Denn ich will die Serie nicht verdrehen. Also muss da was anderes sein, das das andere erklärt (und immer Traum wäre doof *lach*). Oft wohl das, was Du „Gedankenspiele“ nennst. Wie im Teil 1, wo Agron denkt, was wäre aus ihm ohne Nasir geworden...

Und dann war ich völlig begeistert – nämlich nicht nur, weil Du Dir bei der Serie selbst schon die Frage gestellt hast: Wie hätten die beiden aufeinander reagiert (Duro und Nasir). Nein – Du siehst es darüber hinaus auch noch ganz genauso, wie ich, und so, wie diese Kurzgeschichte gemeint war: Nämlich als AGRONS Traum!!
Natürlich träumt er davon, dass die zwei sich verstehen, denn das ist sein tiefer Wunsch – aber selbst sein Unterbewusstsein sieht das, was Du und ich auch sehen: Da hätte es in Wirklichkeit durchaus Spannungen gegeben! Aber es ist SEIN Traum, und deshalb legen sich die Spannungen schnell.

Ich gestehe, ich habe echt lange mit mir gerungen, denn es hätte mir tierisch Spaß gemacht, das weiter auszuführen. Natürlich fies gegenüber Agron, der zwischen den Stühlen gesessen hätte, wenn die zwei Männer, die er liebt, sich fetzen. Aber genau wie Du sehe ich das Potential dazu. Duro war ein Hitzkopf, und er hätte Zeit – und vielleicht die ein oder andere „Lektion“ gebraucht, um Nasirs wahres Wesen und seine Bedeutung für seinen älteren Bruder wirklich zu erkennen. Er hätte erleben müssen, wie wertschätzend auch die anderen Rebellen Nasir behandeln – und Agron hätte sich doch auch immer wieder deutlich auf die Seite von Nasir gestellt. Wie gesagt – großes Potential, hätte viel Spaß gemacht.
Der Haken: DAS Szenario hätte ich nie mit der Serie in Einklang bringen können. Diese Wochen, in der die Erzählung zwangsläufig spielen müsste, hätte ich nicht ernsthaft als „Traum“ von Agron verkaufen können. Auch nicht, dass er es in Gedanken durchspielt, denn das würde er in wachem Zustand noch weniger als im Traum glauben wollen. Und Nasir kennt Duro nicht, könnte also nie darauf kommen, dass Duro ihm gegenüber erst mal gewaltige Ressentiments gehabt hätte
Und so habe ich es schweren Herzens bei Seite gelegt und diese Kurzgeschichte dann zu Gunsten des Aufwachens an Nasirs Seite gedreht.

Denn auch hier sehe ich es wie Du. Duros Tod hat Agrons Welt absolut erschüttert, eigentlich in Trümmer gelegt. Zeigt sein Verhalten in Folge 2x01 sehr deutlich; dieses Selbstzerstörerische, gnadenlos Brutale. Das muss einfach Albträume verursachen! Oder, wie hier, Wunschträume. Das Aufwachen ist grausam. Ich kenne das auch. Dass ich denke „Warum hat mich da jemand belogen, und behauptet, xxx wäre tot? Stimmt doch gar nicht!“ Und dann wache ich auf – und es ist doch wahr...
Dann einen Menschen zur Seite zu haben, den man liebt und der einem dann beisteht, so wie Nasir es hier für Deinen „Kampfstier“ tut, so dass er seine Trauer ausleben kann, verstanden und gehalten wird... Das wollte ich hier zeigen :-)
Und genau das gefällt Dir wieder, meine Liebe!!! Danke, Du :-))))))!!!!!!!

Ja, ich denke auch, dass Nasir Duro sehr gerne kennengelernt hätte! Zumal Agron ihm sicher sagt: Er hätte dich geliebt wie einen Bruder. Nasir glaubt ihm das, denn er wusste ja nichts von Duros Hass auf Syrer ;-)

Deine Gedanken mögen nicht mehr ganz taufrisch gewesen sein; wie Du an meiner ausführlichen und begeisterten Antwort siehst, für mich aber völlig logisch – und dazu so deckungsgleich mit meinen, dass ich hin und weg bin *breit lächele*!!!

Oh – eine Kelten-Doku! Das klingt wirklich interessant!!!
Verflixt, hilf mir auf die Sprünge: Welcher Kelte ist Dein Liebling? *Kopf kratze*

Übrigens bin ich gerade wieder im Spartacus-Fieber, da mein Göttergatte und ich vor ein paar Tagen wieder angefangen haben zu schauen :-)))))))))))). Wir sind noch in Staffel 1 (Folge 6 oder 7, Sura ist schon tot, Varo lebt noch, Ashur hat bereits Barcas und somit indirekt auch Pietros über die Klinge springen lassen *heulll*knurr*, und Agron und Duro sind noch nicht gekauft *zwinker*)
Ich sehe die Serie jetzt erst zum 2.x komplett, aber durch „Flashlights“ habe ich mich so intensiv damit beschäftigt, dass selbst Staffel 1 nicht fremd ist :-))

Ich warte geduldig, bis Dein süßer Sohnemann, qualmende Socken und Hotel-Stürmer Dir wieder Zeit zum Lesen und Reviewen geben.
Das nächste Kapitel ist kurz, aber irgendwie denke ich, es wird Dir sehr gefallen *zwinker*!!

Hab eine gute Zeit,
GGGVLG
Ann
08.06.2020 | 23:50 Uhr
Gedankenspiele „What if…“ – Kapi 1 "Gnade"

Hallo again meine Liebe,

ja dieses Kapi stimmt einen nachdenklich….was wäre, wenn der cheruskische Kampfstier seinen Dickschädel durchgesetzt hätte und Nasir’s Lebenslicht, dass in diesem Moment an einem seidenen Faden hing, ausgeknipst hätte?

Hätte er jemals erfahren und gefühlt, wie sich eine so tiefe Liebe, wie sie zwischen den beiden besteht anfühlt? Wir wissen ja nicht, ob ihm in seinem, freien Leben die Liebe schon einmal begegnet ist und ich denke dabei nicht an den Umstand als Gladiator irgendeiner reichen Römerin zu Willen sein zu müssen, aber ich wage dies zu bezweifeln, sonst würden ihn seine tiefen Gefühle für Nasir nicht immer wieder bis ins tiefste Mark erschauern lassen. Wenn ich da so an FL, so weit ich es bis jetzt gelesen habe, zurück denke, hat es da sicher den einen oder die andere gegeben, ganz unbeleckt von der Materie war er ja schließlich nicht, aber ich glaube nicht, dass er, mit Ausnahme für seinen Bruder, die natürlich anderer Natur war, schon einmal eine so tiefe Verbindung eingegangen ist. Ihm wurde wirklich alles genommen und ich kann mir gut vorstellen, dass er mit der Zeit eine hohe Mauer um sein Herz errichtet hat und mit Duros Tod ist es regelrecht erfroren.

Und dann stolpert mit einem Mal dieser bissige, nichtsnutzige Welpe in sein Leben und trachtet seinem Anführer und Freund, mit dem er durch so viele Gefahren ging nach dem Leben. Aber Spartacus nimmt ihm mit seinen Worten ganz einfach das Schwert aus der Hand und senkt seinen Arm. Nein er war sich wahrhaftig nicht oft mit dem verdammten Gallier einig, aber hätten die beiden gekonnt, wie sie gewollt haben, dann wäre sein Leben um so vieles ärmer, ja armseliger, einsamer und kälter gewesen.

Doch was war es, dass Spartacus in dem jungen Syrer gesehen hat, was ihn und damit auch Agron dazu gebracht hat, sein Leben zu verschonen? War es Weitsicht? Konnte er hinter dessen bockige Fassade blicken? Ich denke schon. Sicher Nasir hat, bis Spartacus ihn von seinem Dominus befreit hat kaum etwas anders gekannt als die Sklaverei, seine Erinnerungen an seine Kindheit bevor er zum Sklaven wurde sind vage und verschleiert, aber Spartacus hat ein sehr feines Gespür für die Menschen um ihn herum entwickelt und vielleicht hat er gespürt, dass in ihm so viel mehr steckt, als es den Anschein hatte, was er später dann ja auch zur Genüge bewiesen hat.

Agron vertraut Spartacus und mit der Zeit beginnt er nicht nur den Syrer mit Spartacus’ Augen zu sehen, sondern der Kleine schleicht sich heimlich still und leise in sein Herz, taut es schneller auf, als ein Flammenwerfer es vermocht hätte und erobert es im Sturm. Er erkämpft sich Agrons Respekt, als es sich für das Schwert entscheidet und alles, zu dessen er fähig ist daran setzt, als ebenbürtiger Kämpfer an der Seite der anderen zu stehen. Und Agron ist verdammt stolz darauf, dass der syrische Wadenbeiser der Mann an SEINER Seite ist, dass er ihn erwählt hat um ihm sein Herz zu schenken.

Wenn er ihn in solchen ruhigen Momenten beobachtet, diese Gedanken an jene Nacht von Nasirs Befreiung wieder in seinem Kopf umherschleichen, dann treibt ihm dass das Eis durch die Adern und er ist Spartacus unendlich und zutiefst dankbar dafür das er das Schwert in seiner Hand senkte, denn nur ihm hat er es zu verdanken, dass Sonne, Licht und Wärme in sein Leben zurück gekehrt sind, denn Nasir hat ihn gelehrt wieder zu leben, zu lieben und zu vertrauen. Ja sie führen ein Leben auf der Flucht, ständig in Gefahr entdeckt zu werden, aber mit Nasir an seiner Seite ist es um so vieles erträglicher und lebenswerter geworden, allein für diesen Mann lohnt es sich zu leben und zu kämpfen.

Sorry, absoluter Nagronfan und unheilbarer Romantiker auch ohne rosarote Brille, ist nicht meine Farbe, sie du weißt.

Ich hätte da auch noch so eine Idee für ein what if… Was wäre, wenn Nasir Agron dazu hätte bewegen können, nicht mit Crixus gegen Rom zu ziehen, sondern sich Spartacus anzuschließen. Hätte er es sich je verzeihen können, nicht an Crixus Seite gekämpft und vor Roms Toren gestanden zu haben, und welche Auswirkungen hätte das auf seine Beziehung zu Nasir gehabt? Hätte er sich jemals selbst, oder gar Nasir jemals wieder in die Augen sehen können?

So jetzt pfück ich dir noch fix ein Sternchen vom Himmel und dann ist es Zeit für die Koje.
Bis nächste Woche, vielleicht auch schon früher ;-)

GVLG durintochter

Antwort von Ann Morgan am 15.06.2020 | 17:38 Uhr
Hallo, meine liebe Tina!

Na, dann will ich mir mal die Zeit stehlen und hier antworten :-)
Erstmal: Willkommen bei dieser Geschichtensammlung :-)))

Ich hatte irgendwo bei „Flashlights“ diesen Gedanken schon mal anklingen lassen, wollte ihn aber unbedingt hier noch mal aufarbeiten, weil ich das ja wirklich unfassbar finde!
Wenn Spartacus nicht der vorausschauende, weise, gnädige Anführer gewesen wäre, sondern der „cheruskische Kampfstier“ (Zitat Ende *lach*) seinen Dickschädel durchgesetzt hätte... Man mag gar nicht drüber nachdenken, gelle? *zwinker*

Nö – reichen Römerinnen zu Willen sein hat garantiert nix mit Liebe zu tun.
Sexuelle Erfahrungen hatte er ganz bestimmt – mit dem Body *zwinker*
Aber ob Agron zuvor schon geliebt hat? Wir erfahren es nicht – und wenn ich drüber nachdenke sagt mir mein Gefühl: Nein. Er liebte Duro – als Bruder. Tat alles für ihn. Aber eine erotische Liebe? Ich denke nicht. Sehe es also genauso wie Du.
Dass er mit Duros Tod Mauern um sein Herz errichtet hat und dies regelrecht eingefroren ist – da beschreibst Du haargenau den Beginn von Staffel 2 (Duro starb Ende Staffel 1)! Da ist er absolut selbstmörderisch und unbarmherzig drauf im Kampf und nur... wütend.
Und genau in dieser Verfassung stolpert eben Nasir ins ein Leben...
Und dann ist ein EINmal einig mit Crixus – und es wäre der verheerendste Fehler seines Lebens gewesen, dem nachzugeben! Und er hätte es ja nicht einmal gewusst!!!

Warum hat Spartacus Nasir verschont? Wenn ich mich recht entsinne war es – Glaubwürdigkeit, und ein Stück weit Verständnis. Er verstand, warum Nasir (damals noch mit dem Sklavennamen Tiberius) ihn derart hasste und töten wollte. Und er erklärte Agron und Crixus: Er wolle Sklaven befreien – nicht sie töten. Was für ein Bild hätten andere befreite – oder noch zu befreiende – Sklaven von ihm, wenn er einen der Ihren töten ließe? Deshalb wurde Nasir verschont.

Und diese Wandlung von Agrons Sicht auf Nasir – vom verhassten Beinahe-Mörder seines Freundes und Waffenbruder über einen interessanten, hübschen Jungen zu dem Menschen, der ihm mehr als alles bedeutet – die berührt mich absolut zutiefst!! Da braucht man wahrlich keine rosarote Brille, meine Liebe *zwinker* Die würde in der Welt der Aufständischen auch nicht wirklich passen *kicher*!!

Ach ja – ein Gedanke hat mich noch zu dieser Geschichte bewogen: Als Nasir Spartacus töten wollte und erwischt wurde, schlägt Crixus ihn ziemlich fies ins Gesicht – und Agron steht grimmig-zufrieden daneben... Stell Dir dasselbe mal später vor... Crixus könnte nur noch Brei frühstücken, tippe ich mal *grinse*!

Deine What-if-Idee brachte mich meeegabreit zum Lächeln! Warum? Weil ich eine Idee für genau das Gegenteil habe, dass Nasir mit Agron und Crixus mitgezogen wäre... :-)))
Aber Deine Idee ist auch gut – ich befürchte, das wäre eine Belastungsprobe für die Beziehung geworden, denn Agron hätte es sich nicht verziehen, nicht dabei gewesen zu sein... Obwohl wir wissen, dass er die Niederlage auch nicht hatte abwenden können, aber es wäre immer dieses „aber was wäre, wenn...vielleicht doch“ in seinem Kopf gewesen...

Ich daaaanke Dir, meine Liebe – für die Begeisterung und für das Sternchen! Gerade nach dem letzten Review hier tat dieses wirklich gut :-))!!
Ich wünsche Dir eine gute Woche und alles Liebe!

GGLG
Ann
27.05.2020 | 00:03 Uhr
Hi Ann Morgan, jetzt ist ja schon eine geraume Zeit vergangen seit du diese Story beendet hast. Ich werde mich meinen Vorgängern nicht anschließen und in Begeisterung ausbrechen, weil es dafür aus meiner Sicht kaum einen Grund gibt.
Ja im ersten Moment war ich recht angetan vom ersten Kapitel bis es mir bewusst würde. Du hast deine eigene Frage nicht beantwortet.
Was wäre wenn Nasir in dieser Nacht gestorben wäre? Es war Nasir zu verdanken, dass der kleine Trupp Soldaten in die Villa gelassen worden war und es war Nasir, der Crixus die Wahrheit über Naevias Verbleib ausgesprochen hat und es war Nasir, der sich mit den Begebenheiten der Mine auskannte.
Im zweiten Kapitel war ich zuerst irritiert und danach frustriert. Scheinbar hast du vergessen, dass in der Arena bei Crixus Befreiung Rhaskos ums Leben kann. Er konnte also gar nicht gleichzeitig mit Gannicus in einer Villa sein.
Ach es war nur ein Traum von Agron? Schade aber selbst dann ist es unwahrscheinlich, dass Agron einen der verfluchten Gallier wieder auferstehen lässt. Deiras Story ist da besser.
Im dritten Kapitel beobachtet Castus die beiden beim Sex? Was für ein Gedanke ist das? Die Piraten waren vielleicht geduldet aber keiner hätte ihm wohl gesagt in welchem Haus Agron und Nasir wohnen.
Die Szene in den Bergen finde ich hingegen die beste, weil sie der Vorlage am nächsten kommt.
Die beiden Schlusskapitel offenbaren Agron's Gedankenwelt und nicht die von Castus. Mit diesen Worten hätte Castus nur den Zorn von Nasir geweckt.
Im Endeffekt hast du zwar sehr schön geschrieben aber meine Erwartungen nicht erfüllt. Trotzdem LG von Isaria

Antwort von Ann Morgan am 27.05.2020 | 13:19 Uhr
Hallo, Isaria!

Nun – zunächst einmal danke für Deinen Mut, mir auch ein Review zu geben, obwohl Du unzufrieden mit dieser Story-Sammlung warst. So etwas fällt sicher nicht leicht., und ich schätze Aufrichtigkeit sehr!

Da ich niemals denke, perfekt zu sein und deshalb Kritik nicht einfach von mir weise, hat mich Dein Review, seit ich es gestern Abend erstmals las, doch sehr beschäftigt und ich habe viel darüber nachgedacht.
Ich hoffe, Du verstehst, dass ich dabei zu der Erkenntnis gekommen bin, das anders zu sehen als Du. Ich will gerne auf die einzelnen Punkte eingehen.

Kapitel 1: In meinen Augen habe ich die Frage „Was wäre, wenn...“ durchaus beantwortet – allerdings nicht vollumfänglich in jedem möglichen Detail. Das war aber auch gar nicht mein Anspruch ;-). Ich habe mir unter den vielen Dingen, die ohne Nasir anders gelaufen wären, EINE Sache herausgepickt, nämlich die, die Agrons Seelenleben betrifft. Es ist nämlich eine Nagron-Story :-). Ich gebe zu, die anderen von Dir aufgeworfenen Fragen wären aber ebenfalls durchaus interessante Vorlagen für eine Kurzgeschichte: Z.B., wenn Crixus darüber nachdenkt, dass er Naevia nie wiedergesehen hätte, hätte er damals Nasir getötet. Vielleicht möchtest Du ja was dazu schreiben ;-)?

Kapitel 2: Als ich Deine Kritik las, den Punkt, der Dich frustriert hat – nämlich, dass der tote Rhaskos in der Szenerie auftaucht - dachte ich zunächst verwirrt: Hat Isaria nicht zu Ende gelesen? Was ja durchaus verständlich gewesen wäre. Wenn mir eine Geschichte nicht gefällt oder mich gar frustriert, lese ich nicht weiter. Denn leider ist meine Zeit dafür viel zu knapp bemessen.
Jedenfalls dachte ich sofort: Sonst wüsste sie doch, dass es ein Traum war. Und solche Details baue ich mit Absicht ein, für aufmerksame Leser, die an der Stelle stutzen („Hä? Rhaskos ist doch tot!“) und dann vielleicht weiterlesen mit dem Gedanken „Naja, hat Ann sich halt mal vertan.“ Und erst am Ende kommt die Auflösung: Ein Traum. Träume sind gespickt mit irrealen Komponenten, wie das Auftauchen eines getöteten Kameraden – oder Bruders.
Deine Behauptung, es sei unwahrscheinlich, dass Agron einen verhassten Gallier im Traum „wiederauferstehen“ lassen würde, teile ich nicht. Zum einen kann man nicht steuern, wer oder was im Traum auftaucht, zum anderen hat Agron Rhaskos durchaus respektiert, die Art, wie und wofür er starb.

Kapitel 3: Auch hier kann ich absolut akzeptieren, dass Dir das Setting nicht gefällt. Deine Begründung, warum es im Canon der Serie falsch sei, kann ich aber auch hier nicht teilen. Wieso muss jemand Castus sagen, wo Agron und Nasir wohnen? Wenn man sich wirklich Gedanken um diesen Punkt machen will (was für diese kurze Geschichte nebensächlich ist) kann man sagen: Castus ist pfiffig und findig genug, den beiden zu folgen oder es anderweitig herauszufinden, wenn er es darauf anlegt. Vielleicht ist er aber auch zufällig über sie gestolpert, vielleicht sind sie gar nicht in ihrem Quartier, sondern in einem Badehaus... es gäbe viele Optionen. Hätte ich als Autor das erklärt, hätte ich die Geschichte gesprengt und eine Sachlichkeit hinein gebracht, die stilistisch hier unerwünscht war.

Kapitel 4: Die Szene in den Bergen scheint für Dich okay. Danke dafür :-)! Ein bisschen klingt für mich durch, dass Du wegen des Frusts über die anderen Kapitel dieses eine aber nicht wirklich genießen konntest.

Kapitel 5 und 6: Für mich fasst Castus seine eigenen Gedanken in Worte, zutiefst frustriert, weil er Nasir endgültig verloren hat. Er hatte sich Hoffnungen gemacht, Nasir für sich zu gewinnen, nachdem Agron als tot galt – die sind nun zerschlagen. Und zum ersten Mal denken er und Agron gleich. Zumindest in meiner Fantasie :-).
Kapitel 6 aber zeigt Nasirs Gedanken zum selben Thema, nicht Castus‘.
Wenn beides nicht dem entspricht, was Du zwischen den Zeilen in der Serie gesehen hast, ist das schade, aber absolut okay. Da ist nun Mal Interpretationsspielraum, und deshalb ist es ja Fanfiction :-)) Betonung auf Fiction. Und Du siehst da eine andere Fiktion als ich.

Zum Ende will ich auch ehrlich sein und gestehen, dass ich den Tonfall der gesamten Rückmeldung als abwertend und wenig konstruktiv empfunden habe. Da wir uns schon länger kennen und gegenseitig eine Menge Reviews geschrieben haben war ich darüber verwundert und auch erschrocken.
Speziell solche Sätze wie „Ach, es war nur ein Traum?“, „Deiras Story ist da besser“ oder „Was für ein Gedanke ist das?“ empfinde ich als zynisch, abwertend, und sie gehören so nicht in eine konstruktive Kritik. Auch hatte ich von Kapitel zu Kapitel mehr das Gefühl, dass Du in Nebensächlichkeiten suchst, um zu begründen, warum Dir diese Geschichten nicht gefallen. Ein Beispiel: Es ist für das, was ich in Kapitel 3 ausdrücken will, unerheblich, wie Castus auf Nasir und Agron stieß. Es ist eine Momentaufnahme, ohne langes, störendes „Drumherum“, das die Stimmung der Szene kaputt machen würde. Halt eben Fanfiction.
Ich kann gut damit leben, wenn jemandem meine Geschichte(n) nicht gefallen; nach 10 Jahren Fanfiction schreiben ist dies beileibe nicht das erste Mal, dass ich eine kritische Rückmeldung erhalte. Alles andere wäre unnormal. Verschiedene Menschen, verschiedene Geschmäcker, keine Frage. Und wie eingangs gesagt finde ich es auch gut, wenn jemand seine echte Meinung kund tut.
Was mir nicht gefällt ist die z.T. spöttische, z.T. herablassende Art und Weise, die ich hierbei empfunden habe.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig rüberbringen, was Dein Review bei mir bewirkt hat.

Dein Schluss-Satz ist wieder versöhnlich: „Im Endeffekt hast du zwar sehr schön geschrieben aber meine Erwartungen nicht erfüllt.“
Da ich im Leben schon lange gelernt habe, nicht jedermanns Erwartungen erfüllen zu können, ist das absolut okay für mich, zumal ich vielen anderen Lesern mit den Kurzgeschichten eine große Freude machen konnte.

In diesem Sinn hab eine gute Zeit, und vielleicht lesen wir uns an anderer Stelle mal wieder.

Viele Grüße
Ann
29.04.2020 | 22:14 Uhr
Hallo Ann,
deine Geschichten finde ich einfach wunderbar, gefühlvolle, großartig und toll!!
Ich werde geduldig auf deine nächste Geschichte warten und ich wünsche dir alles Liebe und Gute!!
LG wosy

Antwort von Ann Morgan am 07.05.2020 | 19:24 Uhr
Hallo, wosy!

Wie toll, dass Du jetzt auch ein Profil hier hast!!!
Und einfach nur ganz lieben, heißen Dank für die vielen lieben Kommentare zu dieser Geschichte! Auch hier wieder - wenn jemand schreibt, meine Geschichten wären gefühlvoll, großartig und wunderbar - dann wird mir total warm ums Herz!!!! Danke!

Bis es neue Kapitel gibt - was leider eine ganze Weile dauern wird, weil ich fest in einer anderen Story in einem anderen Fandom stecke - wünsche ich Dir eine wundervolle Zeit! Bleib gesund!

GLG
Ann
27.04.2020 | 16:23 Uhr
*schluchz* *schnief* *awwww*
So ein grandioser, gefühlsstarker, emotionaler Abschluss deiner Story!

Solltest du je überlegen, ein Buch rauszubringen, ich würde es sofort kaufen.
Ich liebe einfach deinen Schreibstil. Es entführt mich immer wieder in andere Welten und erscheint so real, als wäre ich dabei.
Deine Figuren erscheinen so real und lebendig.

Danke für diese tollen Nagron-Storys. #großefanliebe

Und jetzt switch ich rüber zu deinen Musketieren, denn auch diese fesseln mich ungemein.
Wir lesen uns also auch da wieder *knutsch*

Antwort von Ann Morgan am 19.05.2020 | 11:53 Uhr
Und zur letzten Reviewantwort hier:

Hallo, liebe Caro!

Oh, Mensch *schnell ein paar Taschentücher rüberschiebe*
Du machst mich total glücklich mit Deiner Begeisterung - weißt Du das?? :-))))
Gefühlsstark, grandios, emotional... hach, Du - danke :-)!!!!!!

Oh... Ich spiele seit Jahren... Jahrzehnten mit dem Gedanken, auch mal ein Buch herauszubringen. Das Blöde: Mit Fanfictions geht das nicht (Urheber-Rechte), und meine Storys umzuschreiben, das passt einfach nicht, weil sie viel zu sehr in die jeweiligen Serien/Filme eingewoben sind und ohne das ein gewaltiger, wichtiger Teil fehlen würde... *seufz*
Aber wundervoll zu hören, dass ich - wenn - zumindest schon mal ein Buch verkaufen würde *Dich ganz lieb begeistert anlache*!!!

Wenn ich Dich in andere Welten entführe, die Dir richtig real erscheinen - dann habe ich wirklich mein Ziel absolut erreicht! Ich selbst liebe Bücher und Geschichten, die genau das können.
Von daher sehr, sehr gerne geschehen :-))))!!!

Und Dir danke ich für Deine großartigen, sooo begeisterten Reviews!! Sie sind echt die Sahne auf meinem Schreiber-Erdbeerboden :-))))!!!!!

Und wenn die Musketiere Dich auch begeistern, dann hoffe ich, auch da Deinen Geschmack zu treffen :-))))

Wir lesen uns - und bis dahin alles Liebe, bleib gesund!

GLG
Ann
27.04.2020 | 16:16 Uhr
Es erstaunt mich immer wieder, wie real einem deine Storys vorkommen.
Keine Sekunde dachte ich, "wie kann sie das nur schreiben".
Sondern nur, "wie kann Castus sowas nur sagen" und "was für ein Arsch". ;)
Ich war so wütend auf diese "Person" und bin so froh, daß Nasir zu seinem Agron steht und ihn verteidigt.
Selbst wenn Agron dem zustimmt, was Castus sagt, find ich es unterste Schublade.
Jemanden, der so am Boden ist noch zu "treten", ist echt das letzte. Und so einen Menschen könnte Nasir nie lieben.

Danke für dieses tolle Kapitel :D #ichliebees

Antwort von Ann Morgan am 19.05.2020 | 11:45 Uhr
Hallo, liebe Caro!

Mit drei Wochen Verspätung, aber nicht weniger dankbar und von Herzen nun hier noch die Review-Antwort:

Oh Mensch - und dann haust Du mich mal ganz nebenbei mit Deinem ersten Satz glattweg aus den Socken! "...wie real" meine Storys Dir immer vorkommen? Danke, Du!!! Ein riesiges Lob!!
Du denkst und "redest" mit den Protagonisten - für mich der allerbeste Beweis, wie Du in die Story eintauchen kannst - und eben das allergrößte Lob für mich :-))

Natürlich steht Nasir zu Agron. Ich habe auch schon Geschichten gelesen (im englischsprachigen Fandom), bei denen das (etwas) ander ist. Für mich ist das absolut OOC, weshalb ich sowas nie schreiben könnte. Ich habe selten im Film/Fernsehen eine derart bedingungslose und unverbrüchliche Liebe dargestellt gesehen wie die dieser zwei.
Was Castus da sagt, ist wirklich übel. Meine "Entschuldigung" für ihn: Sie leben in einer Zeit und einer Welt und unter widrigen Umständen, in denen nur die wirklich Starken überleben. Von daher ist Castus' Sichtweise auf den verkrüppelten Agron aus heutiger Sicht ein absolutes no go - damals aber haben sicher viele diese Ansicht geteilt...
Aber Nasir wird natürlich zum Berserker, wenn jemand SO etwas zu dem Mann sagt, den er mehr liebt als sein Leben - von daher: Großer Fehler, Castus *zwinker*!!

Hach - Du liebst das Kapitel sogar!!!
Lieben Dank für Deine gefühlvolle Rückmeldung! Ich freue mich ungeheuer, wenn ich solche Emotionen bei meinen Lesern wecken kann :-))

GLG
Ann
25.04.2020 | 17:56 Uhr
*hier rein kuller~Tim hat gerade gekocht*
Nasirs Worte, waren genau das was Agron brauchte um zu verstehen, wie sehr er gebraucht wird und wie schwer für Nasir die Zeit war, als er nicht da war. Zu glauben er sei ohne ihm besser dran, stimmt nicht.
Nur zusammen halten sie durch und können sich den Halt geben, den sie brauchen. Und sie brauchen vor allem aber einander.
Das wird die Wunden an seinen Händen nicht heilen, aber es wird ihm diese Kraft geben, die er braucht um weiter machen zu können.

Die Axt blieb zum Glück die ganze Zeit verstaut ;) Was ich bei den Musketieren später nicht unbedingt garantieren kann. o.O Das werde ich die nächsten Tage lesen^^
Aber ich würde mich freuen, wenn hier wieder neue Kapitel kämen. *dich mit großen treuen Augen anstarr~zusammen mit Tim*
Bis dahin aber, vielen lieben Dank für diese wundervollen Kapitel. *drück dich*
Und wir sehen uns im neuen Fandom wieder^^

Antwort von Ann Morgan am 07.05.2020 | 19:21 Uhr
*Dich und Tim auffange* Hach, ich beneide Dich - Tims tolles Essen...*sehnsüchtig an London denke*zwinker*

Hallo, meine liebe Katja!

Jepp - DAS musste Agron hören!!! Und ich bin wirklich überzeugt, dass der Serien-Nasir es auch genauso empfunden hat! Lieber tot, als ohne Agron zu leben.
Denn sie können niemals mehr ohne einander!!!

Wie das mit Agrons Händen mal wird... Ich bin kein Hand-Chirurg, aber ich denke, die Nägel haben in dem feinen Nerven-, Knöchelchen und Sehnen-Geflecht eine Menge Schaden angerichtet, den man nicht mal mit heutiger moderner Chirurgie vollständig wieder richten kann. Wenn ich spätere Geschichten schreiben würde (die nach Staffel 3 spielen), würde ich Agron trotzdem ein gewisses Maß an Beweglichkeit zurückgeben - der Nagel könnte ja zuufällig in einer Hand nicht ganz so entsetzlichen Schaden angerichtet haben *zwinker* Ich finde, das hätten er und Nasir verdient :-))

Oh, Tim - ich danke Dir, dass Du auch gegen Castus die Axt hast ruhen lassen :-)) Ich vermute, da war auch ein Stück Mitleid mit im Spiel - er hatte einfach nie die allergeringste Chance...
Bei den Musketieren grübele ich gerade... es gibt Stellen, da möchte man gewissen Leuten heftig gegen den Hinterkopf ditschen... aber Axt? Ich glaube, da gibt es auch keinen Einsatz.
Kein Carl der Käfer in Sicht *zwinker*

Es werden hier noch Kapitel kom men. Ideen sind da. Die Frage ist nur echt: Wann...*Dich mit tieftraurigem Blick zurück anstarre*lach*

Hach Du!
Dir von ganzem Herzen innigen, allerliebsten, heißen Dank für Deine Treue und Deine immer, immer sooo lieben Kommentare - und nicht zuletzt dafür, dass Du Dich nach wie vor so lieb um Tim kümmerst!!!! Da ist mal für Dich kochen das wenigste, was er Dir Gutes tun kann *zwinker*Dich mal ganz lieb virenfrei zurück-drücke*

Kein großer Abschied - einfach bis bald :-)))))))))))))))))

GGLG
Ann
24.04.2020 | 18:50 Uhr
Hey Ann.

Manchmal reichen ganz wenige Worte aus. In diesem Sinne:

Wundervoll und wunderschön.
Vielen Dank

Antwort von Ann Morgan am 07.05.2020 | 18:55 Uhr
Und ein letztes Mal hier:
Hallo, liebe Julia!

Hach - Du!
Manchmal sagt ein Satz mehr als viele Worte!
Und doch finde ich fast keine Worte als immer nur wieder zu sagen: Innigen Dank, dass Du die Geschichte so regelmäßig verfolgt - und dann immer derart liebe und wertschätzende Kommentare da gelassen hast!!
ICH danke DIR!!

Wir lesen uns sicher irgendwo wieder!
Hab bis dahin eine gute Zeit und bleib gesund!

GLG
Ann
24.04.2020 | 17:36 Uhr
Hallo liebe Ann,

was für ein wunderschöner Schluss. (Unauffällig die Herzchen aus den Augen wisch * Pfeif * Hat keiner gesehen, ne?)

Oh ja, genau so eine deutliche und drastische Liebeserklärung habe ich mir vorgestellt. :-) Nasir hat definitiv die richtigen Worte gefunden, um Agron den Kopf zu waschen und ihm begreiflich zu machen, dass nicht alles verloren ist.

Diese Szene ist eine schöne Überleitung zu dem Clip aus deiner letzten Antwort und erklärt, weshalb Agron gar nicht erst versucht, Nasir vor der letzten Schlacht weg zu schicken. Diesen Fehler werden beide nicht noch einmal machen.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und freue mich schon auf die Fortsetzung bei den Musketieren.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 07.05.2020 | 18:51 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Und was für ein wunderschönes Schluss-Review...*verträumt-glücklich lächelnd da sitze*! Du - Tränchen verdrücken doch selbst die härtesten Kerle mal (Richard und Dean schließlich auch hier und da) - dann sei uns das auch gegönnt *zwinkernd lieb lächel*

Ja. Bei Nasir ist nichts halbherzig - wenn er liebt, dann mit allem, was er hat, und das sagt er dann auch! Wie wunderschön, dass Dir das auch so gefällt :-)))!!! Er findet genau die richtigen Worte für Agron. Und total begeistert bin ich, weil Du die von mir geschilderte Szene regelrecht als Überleitung zu der Szene aus 3x10 empfindest, in der Nasir Agron den besonderen Schild gibt. Beiden ist klar, dass sie in die Schlacht ziehen werden, und zwar gemeinsam. Und eben zur Not (oder zu dem Zeitpunkt eben höchst wahrscheinlich) sterben - dann aber auch gemeinsam.
Sie haben auf eine fürchterliche Art gelernt, dass es eben nur gemeinsam geht :-))

Meine Liebe - ich danke Dir wahnsinnig herzlich, dass Du mir hier ohne Zögern in ein Dir unbekanntes Terrain gefolgt bist, mitgelesen hast - und dann auch immer soo, sooo wundervolle Kommentare da gelassen hast! Hach - meine Musketierin eben *jetzt hab ich Herzchen in den Augen*!!!
Und dort geht es ja auch morgen gleich weiter :-))

Hab eine gute Zeit und
GGLG
Ann
24.04.2020 | 13:48 Uhr
Eine gute Fortsetzung zum letzten Kapitel.
Es ist gut, dass Nasir Agron sagt, wie es ihm damit ging, als Agron fortging und als er dann auch noch denken musste, dass er tot ist.
Mit seiner Rückkehr hat ja niemand mehr so wirklich gerechnet. Ich als Zuschauer übrigens auch nicht. Eben weil schon so manche liebgewonnene Figuren in der Serie gestorben waren und wohl die wenigsten Menschen Kreuzigungen überlebt haben dürften. Es gibt ja auch noch diese Szene mit Castus und Nasir (auf Youtube gesehen, in der Serie war sie nicht drin, wenn ich das richtig in Erinnerung habe), wo man sehr gut sieht, wie es Nasir geht. Nämlich einfach nur dreckig, als er dachte, er hätte seinen Lebenspartner verloren. Es ging ihm wohl genauso mies wie Naevia, die ihren Mann ja auch verloren hat und es sogar noch mitansehen musste und dann mit seinem Kopf...schlimmer geht ja bald wirklich nicht mehr.
Ja, Agron hatte viel durchgemacht, Nasir als zurück gebliebener Partner aber auch, vor allem wusste er ja nicht mal was genaues. Vielleicht hätte er sich wirklich in der nächsten Schlacht in das nächstbeste römische Schwert gestürzt, vorher noch versucht ein paar Römer mitzunehmen. Aber er hatte, zumindest zu dem Zeitpunkt wohl nicht geplant, ein langes Leben ohne Agron zu verbringen. Wäre es dann nicht zu einer Schlacht gekommen und oder hätte er, trotz anderer Bemühungen, doch überlebt, hätte sich seine Meinung im Laufe der Zeit vielleicht irgendwann mal geändert. Aber ich denke, das wäre ein sehr langer Weg gewesen. Und bis er sich vielleicht irgendwann mal einem anderen zugewandt hätte, hätte es bestimmt noch ewig gedauert und ob das dann Castus gewesen wäre, ist auch noch fraglich.
Das sollte Agron eigentlich auch klar sein. Aber er scheint es ja verstanden zu haben. Und er soll sich mal vorstellen, es wäre umgekehrt. Wenn Nasir so wie er jetzt zurück gekommen wäre, würde er sich doch wahrscheinlich auch nicht jemand anderen suchen und auch alles tun, damit es ihm wieder besser geht.

Ein schönes, gefühlvolles Ende. Ich mag es, wie sie sich zum Schluss umarmen. Man weiß ja, dass es für die beiden, im Gegensatz zum Rest bis auf ein paar Ausnahmen (aber um eine Spartacus-Verfilmung mit Happy End für alle zu haben müsste man das ganze wahrscheinlich von Disney mit der Zielgruppe 6-10, mit der Gefahr von Gesangseinlagen, verfilmen lassen.) so was wie ein Happy End gab, wenn sie dann in den Sonnenuntergang gehen. Ich freue mich jetzt auf deine Musketier-Geschichte. Und auch, wenn du hier vielleicht irgendwann noch mal ein paar Kapitel einstellst.
Also ich fand, dass es gelungene Geschichten waren. Darum auch ein verdientes langes Review.

LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 19.05.2020 | 11:37 Uhr
Liebe Deira!

Mensch - da finde ich doch glatt hier auch noch ein unbeantwortetes Review - gerade bei Dir! *verschämt dreinschaue*
Nach dem Motto: Lieber spät als nie" möchte ich dann wenigstens jetzt darauf antworten.
Also erstmal umschalten...
...rund 2000 Jahre in der Geschichte zurück...
...von Dämonen und Klugscheißer-Hunden zu Römern und Gladiatoren...
Okay, kann losgehen *zwinker*:

Eigentlich könnten Kapitel 5 und 6 ein längeres Kapitel sein statt einer Fortsetzung. Doch die inhaltliche Gewichtung, das, was ich rüberbringen wollte, war in den beiden Kapiteln etwas ganz Unterschiedliches.
In Kapi 5: Wie Agron und Castus denken, dass es weitergegangen wäre, wäre Agron nicht zurückgekehrt - nämlich dass Nasir nach einer Zeit der Trauer mit Castus glücklich geworden wäre.
In diesem, Kapitel 6 dagegen, wie Nasir die Sache sieht - völlig anders!
Und das wollte ich nicht durchmischen. Es sind für mich zwei verschiedene "What if"-Szenarien.

Ja - Agron musste hören, was tatsächlich aus Nasir geworden wäre, wäre er wirklich nicht zurückgekehrt.
Ich hatte auch nicht mit Agrons Rückkehr gerechnet - ich hatte es gehofft, aber die Hoffnung starb, als er ans Kreuz geschlagen wurde. Ich meine, in der christlich-abendländischen Kultur weiß jeder (egal, ob gläubig oder nicht) was mit jemandem unweigerlich geschieht, der ans Kreuz kommt...
Und als Spartacus dann mit Crassus den Deal aushandelt: 500 Gefangene gegen Tiberius, da dachte ich nur wütend-verzweifelt: Verdammt, konnte das nicht früher geschehen? Als Agron noch lebte???
Natürlich habe ich mich dann gefreut wie Plätzchen, als er doch bei den Rückkehrern war.
Ich habe dann oft überlegt, ob es storytechnisch logisch war, dass die Römer ihn extra wieder vom Kreuz runter holten, um ihn zurückzuschicken, zumal Caesar ja wusste, dass er ein enger Vertrauter von Spartacus war, einer der Anführer. Und ich habe für mich entschieden: Ja, es ist logisch. Ich habe es für mich so interpretiert, dass Crassus Spartacus mit einem gebrochenen, verkrüppelten Agron höhnisch zeigen wollte: Sieh - das ist Euer aller Schicksal! Untergraben der feindlichen Moral war schon immer Teil von Kriegs-Strategien.
Er konnte nicht damit rechnen, dass ein mutiger, liebender, sturer Syrer Agron wieder soweit aufrichten würde, dass er in der letzten Schlacht doch wieder kämpfte - und richtig gefährlich war :-)))
Puh - lange Ausführung, sorry *verlegen zwinker* Nun aber zurück zu Deinem Text:

Richtig - die Szene mit Nasir und Castus, während Agron für tot gehalten wird, ist nicht in der Serie. Ich habe die Serie auf Scheibe, und da konnte ich das in "nicht verwendete Szenen" sehen. Und natürlich auf YouTube. Ich finde sehr schade, dass die Szene in der Serie fehlt, denn sie zeigt, wie Du auch schreibst, mehr als deutlich, wie schlimm es Nasir geht.
Nach dieser Szene weiß man allerdings auch nicht sicher, ob Nasir letztlich doch bei Castus Trost gefunden hat. Das hat immer etwas an mir genagt. Doch dass dem nicht so war erfahren wir in 3x10, in Castus' Todesszene. Denn da sagt er ja eindeutig, er hätte alles gegeben, hätte Nasir ihn nur einen Tag lang so angesehen, wie er Agron ansieht (oder so in der Art). Also hatten sie nie was miteinander.

Nasir ging es so mies wie Naevia - war das nicht auch mega bitter? Sie musste Crixus' Niederlage mit ansehen, wie er geköpft wurde - und wurde dann mit seinem Schädel zurück zu den Rebellen geschickt!! *schauder*!!

Ich bin fest überzeugt, dass Nasir den Tod gesucht - und gefunden hätte, wäre Agron nicht zurückgekehrt. In der Serie ist er am Ende nur geflüchtet, weil er Agron hatte und sie sich gemeinsam für eine handvoll Flüchtlinge verantwortlich fühlten. Ohne das wäre er auf das Schlachtfeld zurückgekehrt und hätte das Schicksal der anderen Rebellen geteilt.... *noch mehr schauder*

Richgtig - Agron sollte sich einfach in Nasir hinein versetzen. Wie würde er reagieren, wäre Nasir so verletzt zurückgekehrt? Natürlich hätte er ihn nicht fallen lassen. Aber so weit denk ein stolzer Krieger ja nicht. Da muss man (also Nasir) ihn erstmal mit der Nase draufstoßen *Augen rolle*zwinker*

Hach, Du - ich freue mich, dass Du das (vorläufige) Ende dieser Kurzgeschichten-Sammlung als schön und gefühlvoll empfindest *hocherfreut breit lächele*!!
Dann musste ich laut lachen - weil es soooo wahr ist: Spartacus mit Happy End für alle= Disney-Film!!!
Ich denke da an den "Glöckner von Notre Dame"! Ich mag den Disney-Film, er ist knuffig und hat gigantische Musik - aber das Ende ist doch...hüstel* ...leicht abgewandelt zur Original-Buchvorlage...*noch mehr hüstel*...
Und so hat man hier in Spartacus zwei erfundene Figuren genutzt, um wenigstens zwei der Haupt-Rebellen in den Sonnenuntergang gehen lassen zu können. Wie die anderen endeten - Spartacus, Gannicus, Oenomaus und Crixus - ist ja nun mal historisch belegt (die Römer haben ja schon immer akribisch alles aufgeschrieben; ich erinnere mich mit Grausen an wochen- und monatelange Übersetzungen von "De bello Gallico" im Latein-Unterricht... Stinklangweilig... Aber doch ein historisches Dokument ;-)).
Bei den Musketieren lesen wir uns am Freitag wieder. Vielleicht sogar ein freier Brückentag für Dich? :-))

Und für Dein langes, ausführliches und superliebes Review mit dem gigantischen Lob noch meinen innighen Dank, Du!

Wir lesen uns! Hab bis dahin eine gute Zeit!

GLG
Ann
22.04.2020 | 17:40 Uhr
*wie wild mit Tim zurück wink*

Du hast mit wenigen Worten das zusammengefasst, was Agron sehr wahrscheinlich selber denkt. Castus hat nicht unrecht mit dem was er sagt und Agron stimmt ihm im stillen zu. Es scheint
als hätte er aufgegeben. Doch nichts kann Nasir davon abhalten, an seiner Seite zu bleiben und ihn zu lieben. Agron war für ihn da als es ihm schlecht ging, und nun ist er für ihn da und wird es immer sein.
Dennoch versucht es Castus immer wieder auf neuste...
Ich bin auf das nächste und leider schon letzte Kapitel gespannt.^^
Natürlich werden wir uns dann bei den Musketieren später sehen XD

Aber falls du denkst ich hätte dein 25. Jähriges vergessen (was eine wahnsinns lange Zeit ist)... dann folge mir bitte zu Tim seinem kleinen Laden. Da wartet schon eine kleine Überraschung auf dich^^

Antwort von Ann Morgan am 05.05.2020 | 16:41 Uhr
Hallo, meine liebe Katja!

herrje - vor lauter Musketiere habe ich hier ja noch ein paar Review-Antworten vergessen!?!?! Asche auf mein Haupt!
Aber das kann man ja nachholen *zwinker*Dir und Tim wie wild zuwinke*

Ja - genau das cachte ich tatsächlich beim Schreiben!! ich meine, Spartacus selbst hat ihm ja eigentlich erklärt, dass er als Krieger nutzlos ist, dass er kein Schwert halten kann. Spartacus meinte es gut, wollte Agron vor dem bevorstehenden Kapf schützen - aber es war genau das Falsche für Agron...
All die anderen Gedanken, auch hinsichtlich Nasir, schienen mir da nur allzu logisch...
Und dann haut Castus in dieselbe Bresche. Sagt das, was Agron denket...
Aber keiner von beiden hat mit unserem wutblitzenden Nasir gerechnet *zwinker* Dumm iegentlich, beide kennen ihn doch gut genug! Natürlich war, ist und bleibt er an Agrons Seite . wobei sie in 3x10 in meinen Augen eigentlich damit rechneten, gemeinsam zu sterben in dieser letzten Schlacht, aber egal. Hauptsache, gemeinsam, Seite an Seite.

Ja - bis zum Schluss träumt Castus ja davon, wenigstens einmal, ein einziges Mal von Nasir so angesehen zu werden wie er es mit Agron tut. Er tut mir da sogar echt leid - aber nicht genug als, dass ich eine Geschichte schreiben könnte, die für IHN ein happy end hat ;-))
Nasir und Agron gehören für mich einfach unweigerlich zusammen!

Oooh - tausend Dank Dir und Tim *mich so überrascht und happy fühle wie Dean am Tag nach der London-Premiere*!!!
Das ist echt eine supersüße Idee!!!!!!!!!
Ann feiert ihre Silberhochzeit in Tims Café *quietsch*!!!
Soll ich Dir was gestehen? Wir hatten tatsächlich einen Kurztripp nach London in die engere Wahl gezogen zur Feier zu zweit! Nunja - das ist ja ins Wasser gefallen...*seufz* Vielleicht holen wir es nächstes Jahr ja nach :-))))))

GGVLG und tausend Dan an Dich und Tim :-))))))))))
Ann
22.04.2020 | 02:21 Uhr
Hey Ann,

Herzlichen Glückwunsch zur Silberhochzeit.
Ich hoffe euer Tag war trotz allem wunderschön :)

Positives zuerst:

Du schreibst wie immer großartig.

Agrons Gefühle sind super auf den Punkt gebracht. Du hast in Worte gefasst was in der Serie zwischen den Zeilen stand und Beides passt super zusammen.
Hätte es eine solche Unterhaltung gegeben, dann hätte Nasir garantiert genau so wie du es beschrieben und verpackt hast darauf reagiert und ich schätze du wirst uns, diesen Kurs beibehaltend, im letzten Kapitel einen Nasir in emotionaler und empathischer Höchstform präsentieren. Darauf freue ich mich schon sehr.

Was Castus angeht, da finde ich leider echt gar nicht in die Situation oder Geschichte.
Klar er ist verknallt, vielleicht sogar verliebt und er träumt, wie von dir bereits so schön erzählt, sicherlich oft von Nasir, aber ich kann ihn mir in einer solchen Situation, in einem solchen Gespräch, eigentlich fast einem Monolog, tatsächlich gar nicht vorstellen.

Er hat Nasir ja auf Agron in der Menge der heimkehrenden Rebellen aufmerksam gemacht und sah für mich maximal schockiert aus, aber keines Falls enttäuscht oder wütend oder ähnliches.

Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel.
Ich feiere deine Art zu schreiben nach wie vor und freue mich wie Bolle aufs nächste, leider schon letzte Kapitel.

Lg Julia

Antwort von Ann Morgan am 22.04.2020 | 16:53 Uhr
Hallo, liebe Julia!

Ich danke Dir :-))!!
Und ja: Wir haben es uns so schön gemacht, wie möglich. Mit superleckerem Essen vom guten Italiener (Spargel...hmmm.... und Rumpsteak...und Kalbsbraten...hmmmmm und Panna Cotta. ...*schwelg* verflixt - ich kriege Hunger *lach*).

Dann will ich von vorne herein klar stellen: Nein, ich nehme es niemals übel, wenn jemand anderer Meinung ist, einen Charakter anders sieht als ich und mir auf so sachliche Weise seine Gründe darlegt! *Dich lieb anlach*!!

Okay, der Reihe nach:
Ich schreibe großartig... wie immer...*schluck* Äh, sorry - wie könnte man Dir danach überhaupt für irgendwas "böse" sein??*zwinker*lach* Im Ernst: Danke!!!

Agrons Gefühle... Ich finde es immer wieder erschütternd, wie sehr die Gefangenschaft und vor allem die Verkrüppelung Agron verändern. Und zugleich bin ich immer wieder zutiefst angerührt, wie Nasir es schafft, ihn da rauszuholen. Weil er weiß und versteht, was Agron braucht. Nicht, zurückgelassen zu werden, um mit den Frauen und Kindern in die Berge zu fliehen - er will kämpfen, egal wie wenig Aussicht auf Erfolg er hat, das zu überleben. Es gibt da die wunder- wunderschöne Szene, in dem Nasir ihm den Schlangen-Schild bringt. Und ich denke, dort sind beide fest überzeugt, in der letzten Schlacht zu fallen... Aber das ist in Ordnung für sie - solange sie zusammen sind.
Nasir durfte hier bei mir einmal den Spieß umdrehen und Agron beschützen. Denn ich denke, das steckt genauso in ihm wie in Agron - wenn auch überlegter. Das gefiel mir selbst an dieser von mir geschriebenen Szene, und ich freue mich, dass Du das auch für Nasir-authentisch hälst und du es magst :-))

Nun zu dem, was Dir nicht gefiel: Dass Castus hier so wütend auf Agron ist.
Ich habe mir die Szene, die Du anmerkst, nochmal durch den Kopf gehen lassen (als Castus Nasir auf den zurückkehrenden Agron aufmerksam macht) - und kann Dir tatsächlich nur zustimmen. Für mich wirkte er nicht schockiert, eher resigniert. Aber auch das passt nicht zu dem Zorn, den Du hier bei mir in ihm siehst. Von daher kann ich Dich wirklich verstehen.

Für mich ist das trotzdem kein Widerspruch. Er hatte Hoffnungen auf Nasir, die wurden mit Agrons Rückkehr zerstört, und wie schlecht es Agron geht, dass er kein "wertvoller Partner" mehr für Nasir sein kann, weil seine Hände so verkrüppelt sind, das kam erst nach und nach heraus.
Castus greift hier bei mir Agron verbal an, doch ich lasse ihn eigentlich nur das sagen, was vielleicht viele Leute in dieser doch recht archaischen Zeit und Umgebung gedacht hätten - nicht nur Castus. Selbst Agron denkt ja, es sei die Wahrheit. Dass Castus dabei der Bösewicht ist, tut mir leid. Ich sah es eher als Ausbruch seiner Frustration, der ganzen Situation geschuldet.
Aber letztendlich: Ich verstehe Deine Argumentation sehr gut und kann deshalb gut damit leben, wenn Castus Dir hier OOC geraten ist!

Dass Du dann trotzdem noch so viele lobende Worte für das Kapitel findest freut mich umso mehr!
Ganz herzlichen Dank also für Deine ehrliche und so wertzschätzende Rückmeldung!!

Und dann einfach bis Freitag - bis zum (vorerst) letzten Kapitel (Ideen sind noch 2, 3 da und notiert, aber mein anderes Projekt nimmt mich erstmnal zu sehr in Beschlag *zwinker*)

Hab eine gute Zeit!

GLG
Ann
21.04.2020 | 20:53 Uhr
Hallo liebe Ann,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Silberhochzeit. Keine Sorge, die Feier lässt sich nachholen und wird später bestimmt genauso viel Spaß machen. Gefeiert wird ohnehin meistens am Wochenende und es liegen nur ein paar Tage mehr dazwischen. :-)

Castus ist ein Idiot. Jetzt hat er sämtliche Chancen verspielt. Nasir hätte sich vielleicht auf ihn eingelassen, wenn Agron nicht zurück gekommen wäre, aber Castus wäre immer die zweite Wahl geblieben. Und nach den Sprüchen hätte er bei mir "ausgeschissen bis in die Steinzeit und zurück" und wenn ich mir ansehe wie Nasir reagiert hat, dann geht es ihm genauso.

Agron - klar, für ihn muss es fürchterlich sein. Er war immer stark, immer ein Krieger und jetzt geht plötzlich gar nichts mehr. Er ist nicht mehr der Beschützer, sondern muss selbst beschützt werden. Da kann man schon mal ein bisschen depressiv werden. Aber Nasir wird Agron schon beweisen, dass ihre Liebe auch diese Herausforderung überstehen kann.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, was Nasir aus der Situation macht. Ich wünsche dir noch eine schöne Woche.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 22.04.2020 | 16:30 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Richtig - die Feier wird nachgeholt :-)) Dauert leider nur eine ganze Weile; dieses Jahr wird es wohl nichts mehr werden :-(( Noch mehr tut mir auch das Restaurant bei uns im Ort leid (Familienunternehmen mit sehr gutem Essen), denn denen geht jetzt gerade sooo viel flöten... Die ganzen Hochzeiten, Feiern, Touristenbusse... Ich hoffe sehr, dass sie die Krise überstehen - und für unsere verschobene Feier noch zur Verfügung stehen!!!

Der arme Castus *lach*mich schäme* Naja, immerhin habe ich ihn so geschrieben...
Aber er hatte sich in meiner Vorstellung wirklich Hoffnungen gemacht, wenn Nasir erstmal über den schlimmsten Schmerz hinweg ist, dass er dann mit Castus Vorlieb nimmt... Und dann taucht Agron wieder auf - als Krüppel, als Last (ich glaube, so würden viele in dieser doch recht archaischen Zeit denken).
Nasir ist ein Kämpfer - und in ihm steckt mindestens genauso viel Beschüptzerinstinkt wie in Agron. Von daher geht es gar nicht für ihn, was Castus da sagt!
Wie ich anderweitig schon erwähnte habe ich mich köstlichst über den Steinzeit-Spruch amüsiert! Noch nie gehört - und absolut treffend *lol*!!!
Allerdings ist Nasir ein freundlicher Mensch und nicht nachtragend. Wenn Castus es richtig anstellt, könnte er zumindest Nasirs Freundschaft zurückgewinnen. Aber natürlich nicht mit solchen Sprüchen!

Agron ist ein anderer nach der Gefangenschaft bei den Römern, und das tut mir immer unendlich leid zu sehen! Nicht mehr der großspurige, starke, manchmal hitzköpfige Krieger, sondern in sich gekehrt und aller Lebensfreude beraubt. In der Serie befiehlt Spartacus Agron in aller Freundschaft, bei der letzten Schlacht zurück zu bleiben und mit den Frauen und Kindern zu fliehen - weil er ja nichtmal ein Schwert halten kann. Aber Nasir sorgt in einer herzerweichenden Szene dafür, dass er trotz verkrüppelter Hände an der letzten Schlacht teilnehmen kann - und dort ist er dann wieder der Krieger, den wir kennen... Wild, stürmisch, alles riskierend - und an Nasirs Seite... Und alles dank Nasir, der nie den Glauben an ihn verlor und vor allem versteht, was Agron braucht! Hier der Link zu der Szene *immer wieder wegschmelze*:

https://www.youtube.com/watch?v=QUO4CeFyibo

Ob Castus wirklich eine Chance gehabt hätte, wäre Agron nicht zurückgekehrt... Meine Gedanken dazu gibt es dann auch noch! Denn natürlich hast Du es schon geahnt: Du bist gespannt, was Nasir aus der Situation macht *zwinker*

Der letzte Teil kommt am Freitag. Irgendwann könnten noch mal andere Szenen folgen; zwei, drei Ideen habe ich noch im Kopf (und notiert ;-), aber aktuell beherrschen mich einfach die Musketiere, meine liebe Musketierin *lach*!

Hach - auch hierzu wieder meinen ganz herzlichen Dank, Du!
Auch Dir noch eine gute Zeit!

GLG
Ann
21.04.2020 | 19:01 Uhr
Alles Gute zur Silberhochzeit. Hoffe, ihr hattet trotz dem Corona-Mist einen guten Tag. Und ich hoffe, dass ihr bald Gelegenheit habt, das alles nachzuholen.
In deinem Kapitel tut mir Agron wirklich leid. Er hat so viel mitgemacht und dann kommt auch noch Castus und sagt so verletzende Dinge. Und das, wo Agron sowieso gerade so am Boden ist.
Er denkt im Grunde ja fast schon dasselber wie Castus, dass er Nasir nichts mehr bieten ist, nichts mehr wert ist. Dazu muss er die Ereignisse nicht nur körperlich verarbeiten. Der Arme muss ja komplett traumatisiert sein. Castus dürfte da so ziemlich das letzte sein, was er gerade gebrauchen kann, zumindest wenn er sich so verhält.
Zum Glück steht Nasir ihm bei und gibt Castus und dabei auch Agron zu verstehen, dass er nach wie vor nur Agron als Partner will. Hoffe, er kann ihn noch ein bisschen weiter aufbauen.
Und Castus dürfte sich damit wohl sämtliche Chancen bei Nasir endgültig versaut haben. Beziehungsmäßig gab es sowieso keine. Aber jetzt macht er vielleicht auch eine einfache Freundschaft kaputt.
Ein trauriges Kapitel. Eben weil es Agron so schlecht geht. Aber es zeigt auch wieder die Beziehung zwischen ihm und Nasir. Die beiden bekommt wirklich nichts auseinander.

Antwort von Ann Morgan am 22.04.2020 | 16:09 Uhr
Hallo, Deira!

Herzlichen Dank! :-)
Wir haben es uns einfach schön gemacht und vom guten Italiener richtig gutes Essen nach Hause geholt :-) Und die große Feier wird definitiv nachgeholt :-))

Oh ja... Agron ist ein völlig anderer, als er aus der römischen Gefangenschaft zurückkehrt. Abgesehen von den körperlichen Qualen ist er auch innerlich gebrochen. Für mich ist das immer wieder bedrückend mit anzusehen!
Genau - er denkt schon fast wie Castus, dass er nichts wert und schon gar nicht Nasirs Liebe und Zuwendung wert ist.

Und Castus schlägt genau in diese Kerbe.
Ironischer Weise sind sich die beiden hier zum ersten Mal einig - aber sie haben beide nicht mit Nasir gerechnet... Er steht Agron bei und beiden deutlich zu verstehen, dass er nach wie vor nur Agron will *seufz*...
Und Du hoffst, er kann das ausbauen? *lächelnd auf Freitag schiele* Naja, und in der Serie gab es ja die Szene, die mir aaabsolut unter die Haut geht, immer wieder. Die, in der Nasir Agron den speziellen Schild gibt.... Ihrer beider Mimik und Gestikm an der Stelle - zum Steinerweichen, finde ich!!

In meiner Vorstellung hatte Castus nie eine Chance, Nasir als Partner zu haben. Aber die Freundschaft war da. Gut hat ihr diese Szene sicher nicht getan - aber wir kennen Nasir als wirklich großherzigen Kerl - also, wer weiß? Vielleicht hält die Freundschaft doch ;-)
Die ganze Situation um Agron macht mich immer wieder traurig - aber Nasir und seine unverbrüchliche Liebe geben mir auch immer wieder Hoffnung :-))


Hach - ich freue mich, dass Dir das so gefallen hat! Innigen Dank für Deine Rückmeldung, liebe Deira!

Hab eine gute Zeit, und bis bald (z.B. bis zu einer Review-Antwort in einem anderen Fandom ;-)
GLG
Ann
20.04.2020 | 22:33 Uhr
Als hättest du geahnt, dass mir genau diese Szenerie in der Serie gefehlt hat.
Klar wäre es zu viel geworden und hätte mehr Folgen benötigt, aber ich war schon etwas verwundert, dass Agron Nasir in einer Folge anschreit und dann scheint alles vergessen.
Ich denke auch, dass er bei Nasirs Spruch zum Thema Vertrauen schon gemerkt hat, was er für Mist verzapft hat. Und dann ging das im Chaos unter.

Ich liebe dieses Kapitel soooo sehr.
Denn es zeigt einmal mehr Agrons Seite, die nur durch Nasir zutage kommt.
Seine Gedanken und Gefühle für Nasir und seine Angst, das alles durch seine Eifersucht verloren zu haben.

Du nimmst mich immer wieder mit deinen Kapiteln mitten rein in die Serie.
Fast wünschte ich mir, man könnte diese Szenen mit dem original cast drehen *schmacht*❤️

Danke, für diese Lichtblicke in einer doch sehr deprimierenden, anstrengenden und düsteren Zeit. Denn genau das, sind deine Geschichten für mich.

Liebe Grüße
Carolin

Antwort von Ann Morgan am 21.04.2020 | 12:36 Uhr
Hallo, liebe Carolin!

Da ging es Dir haargenau wie mir!
Erst schreit Agron seine große Liebe an, verletzt ihn zutiefst - und dann wieder Friede, Freude, Eierkuchen??
Nee - da fehlte doch was!!
Und auch das siehst Du genau wie ich: Agron hat in Sinuessa, während des Gesprächs schon kapiert, dass er Mist verzapft hat! Ich finde, man sieht das seinem Gesichtsausdruck sehr deutlich an. Ich habe verwsucht, das mit dem "wie ein Eimer kalten Wassers" zu erklären.
Aber dann kam ja Action - und für die überfälligen Entschuldigung und die Versöhnung blieb in der Serie keine Zeit...*schnauf*

Oooohhh - jetzt machst Du mich breit grinsend völlig schwach - Du liebst das Kapitel :-))))!!!!! Danke, danke, daaaanke! Denn es liegt mir selbst sehr am Herzen!
Und zwar genau aus dem Grund, den Du aufzeigst: Weil Agron diese Seite hat, die nur Nasir hervorlockt! Und seine (nicht ganz unbegründete) Angst, Nasir verloren zu haben...

Und das nächste Lob ist der Hammer: Ich nehme Dich in die Serie mit rein - und Du wünschtest, man könne das mit dem Original-Cast so drehen *wegschmelz*!

Aber was mich an diesem Review am aller-allermeisten umgehauen und wirklich tief berührt hat ist Dein Abschluss-Satz: Das meine kleinen Geschichten für Dich gerade in der jetzigen Zeit ein Lichtblick sind!
Mensch, Du!!! Das bewegt mich total!! Lass Dich mal superfest drücken!!!!

Halte weiter die Ohren steif, bleib gesund - und wir lesen uns noch heute Nachmittag, wenn Du magst :-)!!!

GLG
Ann
18.04.2020 | 14:59 Uhr
Na wenigstens weiß Agron, was er manchmal ist. Dazu ist er einfach nur verliebt und Liebe treibt einen dazu, Dinge zu sagen oder zu handeln, was man später bereut und meist hat man dann
noch eine geliebte Person verletzt. *sigh*
Er kann wirklich froh sein das Nasir noch mit ihm im Zelt schläft. *laut Tim, hätte dieser Agron aus dem Zelt verbannt*
Aber Agron hat es zum Glück verstanden, das er einen Fehler begangen hat. In ihrer Situation wissen sie nie, ob es nicht wirklich ihr letzter Tag sein sollte. So schnell kann es gehen und dann ist die Person, die man liebt nicht mehr da und das letzte was man geredet hat, waren Vorwürfe zu machen.
Und der eine Satz, als er sagt, er hätte Nasir nicht verdient... Man mag ihm eine Kopfnuss verpassen. Er ist halt einfach manchmal ein kleiner Trottel, oder ein verliebter Trottel. ;)
Er kann froh sein das Nasir ihm verziehen hat. Aber lange hätten sie es ohne einander eh nicht ausgehalten XD
Anstatt zu streiten, sollten sie lieber jede Sekunde und jede Minute die sie zusammen haben, genießen^^

Antwort von Ann Morgan am 21.04.2020 | 12:27 Uhr
Hallo, meine Liebe!

Bevor heute Kapitel 5 kommt hierzu noch die Antwort:

Agron hat eine gewisse Selbsterkenntnis. Manchmal dauert es nur... *schief grinse* Und bis dahin hat er eine Menge Porzellan zerschlagen... oder, besser zur Römer-Zeit passend: Tonkrüge ;-)
Und Nasir so zu verletzen war echt fies! Ehrlich - als ich die Szene das erste Mal sah, hatte ich einen echten Stich im Herzen und dachte nur fassungslos: Du riesen-idiotischer Germane - das hast du jetzt nicht wirklich gesagt?? Doch, hatte er. Und das konnte ich so nicht stehen lassen ;-))
Jepp - das war etwas, das mich in der Serie dann erstaunte - dass darüber so einfach hinweggegangen wurde. Die zwei hatten ein gemeinsames Zelt (sieht man, als Castus ihnen so kleinlaut Feuerholz bringt), und dann habe ich gegrübelt: Warum?
Tim war ja sogar noch gnädig! Im Ernst - ich hatte überlegt, Dich nach dem letzten Review zu bitten, ihm doch mal wieder kurzzeitig die Axt zu entwinden *kicher*! Aber Tim weiß ja auch, dass Agron Nasir doch liebt - und sich mit seinem dummen Verhalten letztlich auch ins eigene Fleisch geschnitten hat...'*seufz*
Und nun könnte das die letzte Nacht sein (ich meine, auf dem Hochplateau, da sah es echt hoffnungslos für Spartacus' Truppen aus! Die Lösung, einen Berg Leichen als Brücke zur Flucht zu nutzen, die scheint wohl historisch belegt, hatte ich mal irgendwo gelesen...*schluck*)... Da MUSS man den Mund aufmachen!
Agron glaubt echt, er habe Nasir nicht verdient... Nur geringes Selbstwertgefühl führt dazu, dass man Verlustängste hat. Ohne das wäre er nie so eifersüchtig geworden - der liebenswerte Trottel *Dich bei der Kopfnuss unterstütze*

Nein - die beiden hätten es nicht länger ohne einander ausgehalten. Und das ist auch der Grund, weshalb meiner Meinung nach Nasir trotz allem mit ihm das Zelt teilt: Er ist tief verletzt, traurig, wütend - aber er zweifelt keine Sekunde, dass sie zueinander gehören.
Und jetzt verrate ich meiner Musketierin was: Heute vor 25 Jahren habe ich "ja" gesagt... Und gestern demjenigen genau das gesagt: Ich war sicher immer mal wieder stinkwütend oder verletzt oder vor den Kopf gestoßen oder völlig angenervt - aber ich habe meine Entscheidung niemals bereut oder in Frage gestellt!
Und vielleicht kann ich Nasir deshalb so gut verstehen :-)))

Von nun an genießen die zwei...
...okay, bis Agron der wahnwitzigen Idee verfällt, mit Crixus gen Rom zu ziehen *genervt aufstöhn*!!

Meine Liebe - wie immer ganz innigen Dank für Deine lieben Worte!!
Bleib gesund, und wir lesen uns!
GGLG
Deine Ann
17.04.2020 | 16:38 Uhr
Wow... du hast Castus Gefühle und Gedanken genau auf den Punkt gebracht. Er war ein interessanter Charakter und ich mochte ihn in der Serie.
Die Erkenntnis muss schwer zu ertragen sein, als er verstand wie sehr die beiden füreinander fühlen. Er weiß, nichts und niemand kann sie trennen.
Aber es war ein verdammt heißes Kapitel *ich hab Tim weggeschickt das er mir Eiswürfel holen soll, aber irgendwie kommt er nicht mehr zurück o.O*
Noch mals kurz was zu Castus... man wünscht sich für ihn, das er selber auch solch eine Person findet, aber wir wissen ja, was sein Schicksal letzten Endes dann war. :/

Antwort von Ann Morgan am 17.04.2020 | 17:33 Uhr
Ooooh - wie schön, dass Dir auch das gefällt!!

Mir geht es wie Dir: Ich habe Castus mögen gelernt!
Klar - sein erster Auftritt ging so gar nicht (gut, dass er "nur" Agron gegenüber stand - Tim hätte gleich die Axt gezückt *kicher*)!
Aber im Laufe der Serie hat man doch immer mehr gemerkt, dass er Nasir nicht nur mal als Betthasen haben wollte, sondern echte Gefühle für ihn hat...
...die dieser niemals erwiderte. Das wissen wir seit Castus' Todesszene. Als er sich wünscht, Nasir hätte ihn nur einen einzigen Tag lang so angesehen wie er es mit Agron tut!

Nun - irgendwann muss er erkannt haben, dass er absolut keine Chance hat. Dass weder Menschen noch Götter unsere zwei Lieblinge trennen können. Und vor allem die Erkenntnis, dass Nasir für Agron nicht nur ein Bettwärmer und ein netter Zeitvertreib ist, sondern dass dieser barbarische Germane tatsächlich zu echter, tiefer Liebe fähig ist!
Das habe ich versucht, hier einzufangen...

Und dass es auch ein heißes Kapitel ist - danke für das tolle Lob *ganz rot werde vor Freude*!!!
Herrje - was macht Tim denn mit den ganzen Eiswürfeln?? *lach*!! Serviert er neuerdings Cocktails im Café?? *noch lauter lache*

Und Dein Wunsch für Castus...*mega seufz* Ich kann mich da nur anschließen! Aber Spartacus war leider keine romantische Serie, und wir müssen wohl froh sein, dass es wenigstens für unsere beiden Lieblinge ein Happy End gab!*noch mehr seufz*! Ich schrieb eben schon mal in einer Review-Antwort: Ich glaube, wenn einer von den beiden (oder beide) hätten dran glauben müssen, würde mir die Serie nur halbso gut gefallen ;-)!!

Hach, meine Liebe! Klar lesen wir uns!!!
Wenn das hier fertig gepostet ist (nur noch 2 kurze Kapitel stehen aus), dann geht es endlich mit den schon ewig versprochenen BBC-Musketieren los *breit grins und voller Vorfreude die Hände reibe*!
Also, meine liebe Musketierin: Grüße Tim herzlichst, bleibt gesund und
Bis bald!
Von Herzen GGLG
Ann
17.04.2020 | 16:16 Uhr
Duro.. *seufz* Die Szene war schlimm, als sein Bruder starb. Man musste selber mit den Tränen kämpfen. Dieser Traum hatte was tröstliches an sich, zumindest am Anfang.
Die Freude darüber, das sein Bruder zurück war, überlebte und er ihn wieder bei sich hatte.
Ich bin mir sicher, wäre alles anders verlaufen, er hätte sich gut mit Nasir verstanden und nicht nur wegen Agron. Nasir hat einfach eine Art an sich *Tim den Sabber Eimer reich*
Aber dann wurde der schöne Traum zum Albtraum. Auch wenn es schrecklich war, hast du die Szene gut geschrieben und man litt wieder mit.
Doch auch wenn das Erwachen schlimm ist, wenn das Gefühl des Verlust über einen einstürzt, ist doch jemand da, der ihn auffängt und ihm innere Wärme gibt.
So traurig das Kapitel auch war, so hatte es doch auch was schönes an sich ;)

Antwort von Ann Morgan am 17.04.2020 | 17:21 Uhr
Nun, dann mal zum zweiten Kapitel :-))!!
Hach ja.... Duro...
Und sein Tod...*snief* ... Agrons Schrei, als er in seinen Armen starb! Unvergesslich - und soo, soooo traurig *Dir und Tim Tempos rüberreiche*
Und mich trieb dann irgendwann die Frage um: Wie würde Duro auf Nasir reagieren??
Da ich ja im Canon bleiben wollte (und, ganz ehrlich, auch keinen blassen Schimmer hatte, wie ich sinnvoll hätte erklären können, dass Duro DIESE Wunde überlebt hat) konnten die beiden nicht in Wirklichkeit aufeinander treffen. Also musste es ein Traum sein...
Und Agron fühlt sich in diesem Traum sehr wohl - und die beiden Menschen, die er am meisten liebt, begegnen sich hier!!!
Und ich sehe es genau wie Du: Auch wenn Duro am Anfang vielleicht ein bisschen zickt, weil Nasir Syrer ist, hätte er Duro garantiert für sich gewonnen. Zum einen wegen Agron (ihm zuliebe hätte Duro Nasir die Chance gegeben), dann aber um seiner selbst Willen - ganz einfach wegen Nasirs absolut liebenswerter Art!!!

Und dann kommt das böse Erwachen... Doch da das ja eine Nagron-Story ist, bleibt Agron nicht in seinem Elend allein. Nasir ist da...
Ich mag es, wenn auch mal Nasir der Starke ist, der, bei dem Agron sich fallen lassen kann.
Und ich glaube, das ist das Schöne, Tröstliche an diesem Kapitel! Auch nach Duros Verlust hält das Leben für Agron noch etwas Schönes bereit!!!

Hach Du - es ist sooo schön, wieder Deine Gedanken und Emotionen teilen zu dürfen!!!! :-))))))))))))))))))))))))))))))))
Dann noch bis gleich :-)!!!

GGLG
Ann
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