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Reviews 1 bis 9 (von 9 insgesamt):
26.07.2020 | 09:35 Uhr
*melde mich zurück aus dem Krähennest, wo mich die Piraten das letzte Kapitel über gefangen gehalten haben*

Wow, erst einmal, Herzlich Willkommen zurück, du weißt gar nicht, wie froh ich bin, wieder ein Kapitel von dir zu lesen. Ja ja, der Fortschritt der Technik, wie alle sagen... Es tut mir sehr leid für dich, dass all deine Bilder, Geschichten und Ideen weg sind. Ich hoffe, sie finden sich zumindest in deinen Gedanken irgendwann wieder. ❤

Da gehen sie dahin, meine Fingernägel. :) Du hast Fionas Gefühle sehr gut beschrieben, vor allem am Anfang in der Brig. In vielen Filmen/Geschichten können junge Frauen fechten oder sich sonst irgendwie verteidigen, aber hier zeigt sich wirklich, dass Fiona als feine Gouverneurstochter den Piraten unterlegen ist. Da frage ich mich, ob sie während der Geschichte zu einer komplett anderen Person wird oder einfach nur mit etwas mehr Erfahrung nach Port Royal zurückkehrt.

Im Gegensatz zum Film, wo Elizabeths Szenen auf der Black Pearl irgendwie in der Handlung untergehen, unterstreichen sie in deiner Geschichte ganz deutlich den Ernst von Fionas Situation. Auf ein Piratenschiff mit gruseligen, grausamen, stinkenden *hier bitte Adjektiv einfügen* Piraten mit einem noch hinterhältigeren Captain Barbossa entführt zu werden, ist eben kein Spaß.

Apropos Barbossa... huiuiui. Er ist ebenfalls so eine Person, die im Film eigentlich oft total cool rüberkommt, aber du stellst ihn so dar, wie er in Wahrheit auf eine entführte Person wirken muss: hinterhältig, grausam und einfach nur böse.
Also, mir gefällt's, ich muss mich jetzt nur wegen dir wärmer anziehen. ;)

Ua, Pintel und Ragetti sind hier ja wirklich die gelben Kotzbrocken vom Ei. Bringen sie in dieser Geschichte trotzdem noch ein paar komödiantische Elemente ein, oder sind sie hier einfach nur die fiesen,leicht trotteligen Piraten?

Singapur? Oh ja, I'm here for it!!! Bin schon gespannt wie eine Gitarrensaite, wie's weitergeht. Und natürlich auf unseren heißgeliebten, verrückten, schlauen, leicht egoistischen, aber dennoch immerzu liebenswürdigen Captain Jack Sparrow. Was der wohl in Singapur zu schaffen hat?

Liebe Grüße und
Trink aus, Piraten yo ho!!!
Kishi
Elizabeth Swann (anonymer Benutzer)
25.07.2020 | 23:09 Uhr
Hey,
Bevor ich etwas zu deinem Kapitel sage, möchte ich erstmal erwähnen, dass es mir echt leid tut...
Also das mit deinem Laptop. Wenn dort einfach fast ALLE ,,Werke“ drauf sind, die einem wirklich wichtig sind... Puh! Ich kann mir vorstellen, wie viel Arbeit dich das gekostet hat. Da finde ich es gar nicht schlimm, dass das Kapitel spät kommt.
Wenn du es nochmal komplett neu schreiben musstest...

So, jetzt zu dem Kapitel:
Ich hab mich natürlich unglaublich gefreut, dass es ein neues gibt und wurde auch definitiv NICHT enttäuscht! (;
Es ist dir mal wieder super gelungen!
Du beschreibst so unglaublich viele Details und findest Worte, die einfach 100 Prozent passend sind...
So versteht man alles und kann sich super in die Situation hineinversetzen!
Mir ist schon aufgefallen, dass du wirklich sehr, sehr lange Kapitel schreibst, was natürlich super ist (;, aber ich finde nicht, dass dieses hier kürzer oder sogar kurz ist!
Es ist wirklich sehr lang! (:
Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel!
Ganz liebe Grüße
Lizzy
PS: Ich hoffe, dass du deine Geschichten uns sonstige Daten irgendwie ,,wiederbekommst“.

Antwort von xxbacktolifexx am 26.07.2020 | 11:21 Uhr
Hallo meine Liebe!,

Als mein Laptop Lebewohl gesagt hat, wusste ich auch nicht ob ich weinen oder lachen soll... (Zugegeben: Erst dachte ich, er veräppelt mich, dann kam die Wut und nachdem ich realisierte das er nicht mehr angehen würde, flossen auch Tränen...)
Zu unterschätzen ist es tatsächlich nicht, selbst wenn Außenstehende mir gesagt haben ,,Dann schreibe es einfach neu. Das kommt ja sowieso aus dem selben Kopf", schien es mir nicht ganz so einfach.
Ich habe es auch nicht so hinbekommen wie in der ersten Version, weswegen ich einfach unzufrieden war, jedoch happy, dass ich mich überhaupt wieder bei euch melden konnte.

Gespart wird nun die nächsten Monate für einen guten Laptop und bis dahin werde ich mich avangieren.

So, nun zu deinem lieben Review ♡

Ich bin schon Stolz auf mich, dass ich dich mit diesem Kapitel nicht enttäuscht habe. (Auch wenn Jack dann doch nicht Hallo gesagt hat...) Ich bin noch einiges gespannter, ob ich dich auch im nächsten Kapitel kriege, denn das ist wirklich ein lang erwartetes und bloß umso riskanteres Kapitel... Einfach, weil ich ENDLICH Jack schreiben kann und endlich kommt die Geschichte ins Rollen! Ich frage mich, was du von der Idee halten wirst...

Mein Herz geht auf, wenn ich den Satz von dir lese, dass ich passende Worte finde und sehr detailliert schreibe - danke, danke, danke! Ich gebe mir sehr viel Mühe ♡

Ich bedanke mich noch einmal für die Zeit und bin gespannt was du von dem nächsten Kapitel halten wirst!

Bis dann und liebe Grüße,

Jess :)
25.07.2020 | 13:39 Uhr
Juhuuuu!
Ein neues Kapitel! Das mit deinem Computer tut mir wirklich leid, wenn mir sowas passieren würde, würde ich verzweifeln...
DAS nennst du ein kurzes Kapitel?! Ehrlich, das ist eines der längsten, die ich je gelesen habe! (Bei Fanfictions;))
Und es ist total gut geschrieben! Ich habe richtig mit Fiona mitgefühlt und bin jetzt richtig sauer auf Pintel und Ragetti! So etwas geht ja mal gar nicht! Wie können sie nur? Und dann hat Barbossa sie auch noch mit der Abmachung betrogen...wobei er natürlich recht hat, "Port Royal" kam bei dem Gespräch nicht vor.
Gerissenes Biest!;))

Und im nächsten Kapitel kommt Jack! Yeah!:)))
Freu mich schon total darauf...wie diese Begegnung wohl ablaufen wird...?
Bitte schreib schnell weiter und ganz viele liebe Grüße
Luna:))

Antwort von xxbacktolifexx am 26.07.2020 | 11:11 Uhr
Hallöchen! :),

erst einmal vielen lieben Dank, dass du so schnell reagiert hast! Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, nach so einer langen Pause, so schnell Resonanz zu bekommen! ♡

Für das, was ich eigentlich vor hatte zu Schreiben, ist es tatsächlich zu kurz geraten.
Ich hatte in der ersten Version bereits die Begegnung mit Jack geschrieben, wir waren also schon in Singapur angekommen.
Es hätte jedoch bestimmt noch eine Woche länger gedauert, bis ich in der zweiten Version endlich wieder an der Stelle angekommen wäre, also habe ich einfach gecutted.
Ich muss breit grinsen und nehme es als ein Kompliment. :) Ich kann dir aber jetzt schon mal sagen, dass bestimmt noch ein Kapitel kommen und die Länge toppen wird *lach* Immerhin habe ich es noch nie gekonnt, mich kurz zu halten.

Achja... Du glaubst gar nicht, wie mir der Stift geht, wenn ich nur an die erste Begegnung mit Jack denke! :D
Ich frage mich, was du davon halten wirst und natürlich geht mir ordentlich die Pumpe, weil Jack kein einfacher Charakter ist (in meinen Augen) und ich habe mir die Messlatte ziemlich weit oben gelegt - mal sehen, ob ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden kann.

Ich bin sehr gespannt, was du vom nächsten Kapitel halten wirst, freue mich aber, dass dir dieses gefallen hat!
Vielen lieben Dank für deine Worte und die Zeit, die du dir genommen hast!♡

Bis auf ein Wiederlesen!,

Jess :)
Elizabeth Swann (anonymer Benutzer)
02.07.2020 | 14:40 Uhr
Hey,
Also zu diesem Kapitel:
Fiona tut mir soo leid. Mit deinen Formulierungen bewirkst du, dass die Geschichte lebendig wirkt und man sich in sie hineinversetzen kann.
Mal wieder ein super Kapitel!
Ich freue mich schon so auf das nächste mit Jack (: ! Bitte schreib schnell weiter.
Sonst sterbe ich vor Neugier, wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Elizabeth Swann

Antwort von xxbacktolifexx am 25.07.2020 | 12:59 Uhr
Hey! (ein sehr verspätetes Hallo...)
Ich hoffe du nimmst mir das nicht krumm...
Heute ist endlich ein neues Kapitel erschienen... Die Antworten auf die lieben Reviews habe ich erst dann machen wollen, wenn ich auch verkünden kann, dass es endlich weitergeht!
In Zukunft wird das alles viel schneller gehen. <3

Ich freue mich so sehr über dein Feedback!
Jack wird uns doch erst im nächsten Kapitel beehren, aber dafür gibt es eine gewaltige Ladung! :D

Fühl dich gedrückt!
04.06.2020 | 11:31 Uhr
Sei gegrüßt meine Liebe,
ich bin inzwischen zu einem riesigen Fan von dir geworden! Wie du mit Worten umgehen kannst, so lebendig und spannend zu schreiben, ist wirklich bewundernswert. Schon dein erstes Kapitel hat mich richtig in den Bann gezogen, ich konnte in die Geschichte eintauchen und habe alles um mich herum vergessen☺️

Meine Lieblingsfigur ist natürlich Fiona (und Jack;)), aber du hast mich James Norrington plötzlich aus einem ganz anderen Licht sehen lassen (wie schaffst du das?), sodass er gleich danach kommt. Leider ist er ja tot... *schnief*


Ich freue mich schon total auf das nächste Kapitel! :)))
Mögest du immer Wind in den Segeln haben, auf ein baldiges Wiedersehen!
Ganz viele liebe Grüße
Luna

PS.: Ich bin Luna aus dem 3. Kapitel, habe mich jetzt endlich registriert;)
Tut mir leid, dass mein Review dort nicht besonders lang ausgefallen ist, es war eben schon recht spät und ich war müde...

Antwort von xxbacktolifexx am 25.07.2020 | 13:03 Uhr
Ahoi liebe Luna!,

Ich kann es nicht glauben. Du bist so wahnsinnig lieb!
Ein Fan? Von MIR?!
Ich bin sehr baff...

Das aller schönste Kompliment, ist es, dass du in diese Geschichte eintauchen konntest/kannst und ich hoffe, dass es so bleiben wird. Genau das möchte ich damit erreichen und ich werde mich stetig bessern. Nie wieder wirst du so lange auf ein nächstes Kapitel gar eine Antwort auf dein Review warten müssen - Piratenehrenwort!

Ich drücke dich ganz ganz fest!!!
07.04.2020 | 14:02 Uhr
Also, meine Liebe, das wichtigste zuerst:
Das ist GENIAL! :)
Bis jetzt gefällt mir deine Geschichte sehr gut, vor allem, dass auch die Kapitel so lange sind. Du hast einen guten flüssigen Schreibstil und du schaffst es unglaublich gut, den Leser wirklich in diese Welt hineinzuziehen, bei dem Geschehen mitzufiebern, bis man vor lauter Aufregung anfängt, an den Fingernägeln zu knabbern... ups. ;)
Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich in diesem Kapitel einen kleinen Teil gar nicht gelesen habe, aus Sorge, dass ich dann auch Angst in der Dunkelheit habe. Nämlich, als die PIRATEN den Balkon hinaufgeklettert sind... Brrrrrrrrrr. Gruselig. :)

Aber machen wir weiter:
Ich finde es toll, wie du gleich am Anfang die Charaktäre und ihre Gefühle und Vergangenheiten dargestellt hast, sodass man sich gleich ein klares Bild von ihnen machen kann. Auch das Szenario, also die Hintergrundgeschichte, die du aus dem Film neu interpretiert hast, finde ich gut. Meiner Meinung nach kann es aber nicht schaden, wenn du dir ein paar Infos/Erinnerungen aus der Vergangenheit aufbehältst, die du dann später in die Geschichte einfließen lassen kannst. Nur so'n Tipp. :)

Was sich noch verbessern lässt, sind (manchmal) Rechtschreibung und Beistriche, das fällt aber nicht groß auf. Geht im Feeling unter. :)

Oh mein Gott, ja. Das verstehe ich. Diese Kapitel, mit denen man irgendwie nicht ganz lauwarm wird, weil es schwerfällt, sich in sie hineinzuversetzen. So was mache ich auch gerade durch. Aber offensichtlich gehst du damit besser um als ich, weil das Kapitel trotzdem gut gelungen ist.

Zum Prolog bleibt mir nur noch zu sagen... ja äh, was eigentlich? Genau! Ich bin sprachlos. :) Die zwei verschiedenen Szenen, die du dargestellt hast, waren beide sehr schön und detailliert geschrieben, ich habe mich sehr gut in Fiona hineinversetzen können. Und man fragt sich bei beiden unweigerlich, wie's weitergeht... und dann wagst du es plötzlich, das Kapitel zu beenden!! *heul* Nein, Spaß beiseite. ;) Ein großartiger Anfang, der einen dazu inspiriert, unbedingt weiterlesen zu wollen. Ich bin schon gespannt, was noch alles passiert, deshalb würde mich interessieren: Dreht es sich in der Geschichte eher um den 1. Teil, oder kommen noch mehrere? Oder orientierst du dich eher nicht an den Teilen?

Liebe Grüße und Piraten jo ho!!!
Kishi

PS.: Wann kommt denn nur Jack?! Das einzige, was deiner Geschichte noch fehlt, ist sein Piratenwitz.
Obwohl ich es auch verstehen würde, wenn es hier nicht so witzig wird, weil es ja teils auch ein Drama ist. Aber ein bisschen Lachen tut immer ganz gut. :) Pass gut auf dich auf und bleib gesund.

Antwort von xxbacktolifexx am 11.04.2020 | 10:49 Uhr
Ahoi! (& Entschuldigung, dass ich so lange zum Antworten gebraucht habe)

Das Wichtigste zuerst: Ich habe so laut gejubelt, als ich dein Reviewalert sah und gleich ein zweites Mal, als ich dann die Länge deines Reviews sah!!!
Ich bin so dankbar, dass du (nicht nur das aller erste bist) sondern auch dir so viel Mühe gegeben hast und dir wirklich Gedanken gemacht hast. Natürlich werde ich auch detailliert darauf eingehen.
Trotzdem muss ich noch einmal betonen, wie sehr ich mich freue und wie oft ich mir dieses Review durchlesen... Du hast wirklich keine Ahnung. :D
Da du ja selbst Geschichten schreibst, weißt du ja, wie schön das Gefühl ist, wenn es eine Rückmeldung gibt. ♡
Also noch einmal: Vielen lieben Dank!!! Das motiviert mich total.
In den letzten Tagen hatte ich keinen freien Kopf um mich länger als 1-2 Stunden dranzusetzen und dann habe ich jedes Mal dein Review gelesen und mindestens 500 Worte mehr geschrieben *lach* (kein Witz)

So, jetzt weiter...

Ich bin sehr darauf bedacht, mich von Kapitel zu Kapitel zu verbessern. Ich selbst bin mein größter Kritiker. Das mit den Fehlern nehme ich sehr unter die Lupe und lasse es online über Programme Betalesen, doch leider fällt mir im Endeffekt immer wieder etwas auf.:D Trotzdem werde ich noch gezielter darauf achten.

Die Infos der Vergangenheit werden jetzt auch nicht mehr weiter vorkommen. Ich habe all das in den Anfang gepackt, was ich für nötig gehalten habe, um die Figuren einigermaßen gut kennenlernen zu können, da meine FF ja dann doch ziemlich rasch startet. ^^
Es gibt natürlich noch einiges was ich mir aufgehoben habe und eventuell das ein oder andere miteinander verbindet, aber das hat alles noch Zeit.
Die nächsten Kapitel haben erst einmal keine Vergangenheit mehr in sich :)

Puh... Die Frage welchen Teil ich damit verbinde, kann ich dir glaube ich gar nicht richtig beantworten. Da der Fluch mit dem Aztekengold bei mir komplett wegfällt, kann ich nicht behaupten, dass ich den ersten Teil als Inspiration nehme, außer das Port Royal überfallen wird.
Und wenn das nächste Kapitel erst einmal oben ist, wirst du auch an den dritten Teil denken. *lach*
So wie ich vor habe zu schreiben, wirst du glaube ich fast jeden Teil wiederfinden... Das war zu mindestens auch mein Ziel, weil ich persönlich sehr viele FF lese, die sehr am ersten Teil angelehnt sind und es mir ab und zu an eigenen Ideen fehlt, die den Braten speckig machen... (wenn man das so sagt :D)
Leider kann ich dir also keine Antwort darauf geben:/

Dafür kann ich dir sagen, wann unser lieber Jack kommt! Das ist doch schon mal was.^^
Geplant habe ich Jacks Auftritt im übernächsten Kapitel... Das Kapitel was jetzt kommt, ist leider noch einmal ohne Jack, aber danach wirst du ihn nicht mehr los :D
Ich freue mich schon richtig den, wie du sagtest, Piratenwitz einzubringen, weil der echt fehlt. Aber ich habe noch einiges vor. ;)
Du hast auch Recht, dass ich mich für ein Drama entschieden habe und jetzt verrate ich dir, dass ich zuerst vor hatte, eine Tragödie zu schreiben. Ich stehe auf so was. Aber habe mich dennoch dagegen entschieden.
Trotzdem lässt ein Drama mir diese Tür noch offen... Vielleicht entscheide ich mich wirklich nicht für ein Happy End... Wer weiß...
Ich wage mich an ein ,,düsteres Drama" heran, was sich langsam aufbauen wird. Ich habe einige krasse Szenen geplant, aber vor allem den lieben Jack, der frischen Wind in diese Sache bringen wird. Also: Ich bin gespannt, ob ich ihn gut treffe und was du von ihm halten wirst :p

Ich glaube, damit habe ich alle Fragen beantwortet- hoffentlich:)
Das nächste Kapitel wird in den nächsten Tagen hochgeladen. Ich bin schon fleißig am tippen.

Ich hoffe du hast schöne Osterfeiertage, trotz dieser Situation momentan. Außerdem hoffe ich, dass du und deine Familie gesund bleiben!

Bis dann! :)
08.06.2020 | 22:09 Uhr
Hallöle, ich muss wirklich sagen, ich bin begeistert. Hut ab. Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben. Mit deiner Art zu schreiben hast du mich seit dem Prolog wirklich gefesselt und ich bin schon wirklich gespannt auf die nächsten Kapitel *grins* also bleib auf jeden Fall dran!!
Ganz liebe Grüße, Nalathecat

Antwort von xxbacktolifexx am 25.07.2020 | 13:01 Uhr
Ahoi!,

Ich grinse von links nach rechts, denn dein Review ist wirklich sehr, sehr süß!
Ich entschuldige mich aufrichtig bei dir, dass ich 1. so spät ein neues Kapitel hochgeladen habe und 2.) das ich erst jetzt auf dein liebes Review antworte...
Ich hoffe du nimmst mir das nicht krumm...

Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und nie wieder so eine lange Pause machen (auch wenn das mehr eine Zwangspause war)

Fühl dich gedrückt!
Luna (anonymer Benutzer)
01.06.2020 | 00:57 Uhr
Ich muss sagen, das ist wirklich gut geschrieben! Großes Kompliment an dich!
Ich finde deine Ideen Klasse, auch wenn ich das Paar Elizabeth (hier Fiona) und Will sehr gerne mag. Du solltest deinen Traum, Autorin zu werden, auf jede Fall weiterverfolgen. Ich habe mal einen Spruch gelesen, der mir besonders gut gefällt:
Folge deinen Träumen, sie kennen den Weg.

Viele liebe Grüße
Luna

Antwort von xxbacktolifexx am 01.06.2020 | 10:41 Uhr
Hallo liebe Luna!,

vielen lieben Dank für dein Review!
Ich freue mich sehr darüber!♡

Ich möchte mich in der nächsten Zeit auch viel viel mehr auf das Schreiben konzentrieren, sodass ich immer besser und besser werde. Ich bin gespannt ob ich irgendwann so gut werde, dass ich mich traue, ein eigenes Buch zu schreiben.

Das du William und Fiona in meiner Geschichte gerne magst, freut mich auch total, weil ich bisher relativ wenig über die Beiden geschrieben habe und William womöglich etwas zu kurz kommt. Aus diesem Grund freue ich mich, dass deren Beziehung trotzdem zu dir durch sickern konnte!

Ich drücke dich und hoffe, dass du gesund bleibst!

Jess

PS: In den nächsten 2 Tagen kommt das nächste Kapitel :)
29.06.2020 | 15:58 Uhr
Liebe Jess,

da ich dir versprochen hatte, einmal in deine Geschichte rein zu lesen, komme ich dem gerne nach, zumal ich heute sogar Zeit für ein Review finde. Um einen guten Eindruck zu gewinnen, habe ich sowohl den Prolog als auch das erste Kapitel gelesen.
Zunächst einmal möchte ich dir ein Lob für deinen ausführlichen, sehr detaillierten Schreibstil aussprechen (obwohl mich persönlich die Kapitellänge ein wenig erschlagen hat, wie ich gestehen muss); du kannst gut mit Worten umgehen, findest schöne Bescheibungen und man spürt förmlich in jeder Zeile, wie sehr du das Schreiben und Geschichtenerzählen liebst. Mir haben auch deine Anmerkungen am jeweiligen Kapitelende gefallen, weil sie dich sympathisch machen und keinen Zweifel daran lassen, wie viel dir diese Fanfiction bedeutet.

Der Prolog vermittelt dem Leser eine gewisse Grundstimmung – nämlich eine bedrückende Schwermut – und du gibst einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Geschichte bzw. reißt bereits recht ausführlich an, was uns in den kommenden Kapiteln erwartet. Zum einen das Kennenlernen und die Entwicklung der Beziehung zwischen Jack und Fiona, zum anderen der eheliche Alltag mit Beckett, nachdem er Fiona das Jawort durch Erpressung abgenötigt hat. Letztlich werden die einzelnen Figuren hier nicht nur eingeführt, sondern bereits charakterisiert. Es besteht kein Zweifel daran, wer hier gut und wer böse ist. Pikant auch, dass Fiona ausgerechnet in dem Moment, in dem der Priester mit dem Hochzeitszeremoniell beginnt, an ihren vermutlich bis dato intimsten Moment mit Captain Sparrow zurückdenkt. Sie weiß, wem ihre Gefühle gehören (Beckett scheint es ebenso zu wissen,) und beginnt ihr Leben als Ehefrau daher mit einem Verrat an Jack und sich selbst. Ich glaube, kaum jemand von uns kann nachempfinden, wie es ist, gegen seinen Willen verheiratet zu werden und ich habe aufrichtiges Mitleid mit ihr. Becketts nahezu obessiver Besitzanspruch und die Bereitwilligkeit, mit der er über sein anscheinend noch in Ansätzen vorhandenes Moralempfinden hinweggeht, lassen bereits erste Rückschlüsse auf ihrer beider Zusammenleben zu und ich mache mir Sorgen, was aus Fiona werden wird, wenn sie genötigt ist, die Hochzeitsnacht zu begehen (denn nur damit galt die Ehe zu jener Zeit tatsächlich als vollzogen). Beckett wäre kaum so voreilig, sein Druckmittel aufzugeben, bevor er sich seiner Ehefrau ganz und gar sicher ist.
Kurz und gut, der Prolog zeigt bereits allerhand Konfliktpotential auf und verspricht eine Geschichte mit sehr viel Drama, aber auch Romantik.

Im ersten Kapitel nimmst du dir Zeit, uns Leser mit Fionas Welt vertraut zu machen und das ist notwendig, gerade weil du hier ein AU erschaffst, dessen Setting zwar das "Fluch der Karibik"-Universum ist, aber mit erheblichen Änderungen aufwartet. Ich mag AUs, egal, wie nahe sie am Original dran sind und ich habe nichts gegen Eingriffe in bekannte Abläufe und Geschehnisse. Schwieriger wird es, wenn Elizabeth durch einen weiblichen OC ersetzt wird – wobei ich eigene Charaktere generell als Gewinn für jedes Fandom betrachte und solche Geschichten wesentlich lieber lese als wenn nur die bekannten Figuren auftauchen –; im Grunde läuft es damit auf eine Umschreibung der Originalgeschichte heraus und das betrachte ich seit jeher mit einer gewissen Skepsis, wobei ich mich immer gerne überraschen lasse. Insofern bin ich gerne bereit, Fiona eine Chance zu geben.
Du schilderst ihre Kindheits-und Jugendjahre recht einfühlsam und achtest darauf, dass kein Zweifel an ihrem gutmütigen, wenn nicht sogar engelsgleichen Wesen aufkommt, denn obwohl sie in einer Zeit lebt, in der Standesunterschiede von einem Großteil der Menschen hingenommen und nicht hinterfragt wurden, ganz einfach, weil die Geburt Herkunft und Sozialisation festlegte, pflegt Fiona vergleichsweise moderne Ansichten. (Beispielsweise ignoriert sie das damals vollkommen gängige Verhältnis, in dem Dienstboten und deren Herrschaften miteinander lebten. Ihre Freundschaft zu Eva erinnert an das sehr innige Verhältnis zwischen Gräfin Rosina und Kammerzofe Susanna aus "Hochzeit des Figaro", wenngleich diese beiden Figuren bewusst an die Archetypen der klassischen italienischen Theaterkomödie angelehnt sind. Das soll keine Kritik an dir sein, zumal du für das Zustandekommen dieser Freundschaft eine gute Erklärung zur Hand hast, aber dir sollte bewusst sein, dass eine solche Beziehung zwischen höhergestellter Dame und Dienstpersonal eher ungewöhnlich ist.)
Außerdem möchte Fiona allen Einwohnern Port Royal nur Gutes, fördert das Handwerk, wo immer sie kann und legt überhaupt eine bemerkenswerte Barmherzigkeit und Güte an den Tag, zumal wir im Prolog auch von ihrer Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit erfahren haben. Man könnte meinen, sie vereint sämtliche christliche Tugenden in sich, zumal sie als eine der schönsten Damen von ganz Port Royal gilt und ich wünsche mir, dass wir im Verlauf der Geschichte die ein oder andere Schwäche bzw. einen Makel zu sehen bekommen, der sie nahbarer und natürlicher macht, denn bisher erscheint sie mir – und ich hoffe, du verzeihst mir diese Einschätzung – zu glatt.

Das Setting, das du uns präsentierst, ist interessant. Den Piraten wird eine wesentlich größere Macht zugestanden als sie tatsächlich jemals besessen haben dürften, während die Royal Navy bei dir eher wie ein recht bemitleidenswerter Haufen daher kommt, für den sich jeder König eigentlich schämen müsste. Eigentlich waren es damals eben die Kriegsschiffe der Royal Navy (und auch der französischen Marine), die dem goldenen Zeitalter der Piraten ein rasches Ende bereitet haben, nachdem die wirtschaftlichen Schäden für die Kolonialmächte ein zu großes Ausmaß angenommen hatten. Insofern finde ich es bedenklich, dass die Royal Navy bei dir eher wie ein lokaler Patriotenverein daher kommt, der aufgrund schlechter Ausrüstung und mangelndem militärischen Verständnis mühelos von den Piraten besiegt wird. Aber es ist dein AU und ich möchte dir versichern, dass ich keinen gesteigerten Wert auf historische Authentizität lege (den Anspruch könnte ich selbst nicht leisten, vor allem nicht, weil darunter zwangsläufig manche Spannungs- und Romantikelemente leiden würden), sofern die Beschreibung deines Settings glaubhaft und nachvollziehbar ist.
Insofern setzt du die Royal Navy zugunsten der East India Trading Company herab, die bei dir anscheinend direkt dem König untersteht und damit fast als parallele Militärmacht zur Royal Navy auftritt. Das kann ich hinnehmen, auch wenn es Fragen aufwirft, weil die Ostindiengesellschaft auch in den "Fluch der Karibik"-Filmen ein Privatunternehmen ist, das aufgrund eines einflussreichen Vorsitzenden und einer erfolgreichen Agenda gewisse Privilegien erworben hat. Bei dir bleibt offen, was es mit der Company nun genau auf sich hat, wem sie unterstellt bzw, verpflichtet ist und nach welchen Prinzipien sie wirtschaftet. In jedem Fall bilden sie ihr Personal selbst aus und verfügen über wesentlich mehr Macht als die Royal Navy.

Interessant finde ich den Ansatz, Beckett als Commodore auftreten zu lassen und zu beobachten, wie sich Port Royal unter seinem Regiment verändert (worüber man bisher leider nicht allzu viel erfahren hat). Das ist tatsächlich ein neuer, origineller Gedanke, denn ich glaube, dass Beckett grundsätzlich anders als militärischer Kommandant auftreten würde, ohne dass sich die von ihm gesetzten Prioritäten von Norringtons unterscheiden. Beide hassen Piraten, beide besitzen ein hervorragendes taktisches Gespür, aber wo Norrington Vernunft walten lässt, dürfte Beckett mit Ehrgeiz und Beharrlichkeit vorgehen, zumal das Streben nach Macht ja fest in seinem Charakter verankert ist.
Woran ich mich aber wirklich störe und wo ich mit einem entschiedenen "Nein, das geht absolut nicht" den Kopf schüttle ist der von dir beschriebene Werdegang von Beckett. Mit zwanzig Jahren Commodore, nur noch ein oder zwei Treppenstufen vom Admiral entfernt, das ist schlicht und ergreifend unrealistisch. Es ist richtig, dass in Kriegszeiten schneller befödert wurde, aber nehmen wir einmal den Nationalheld Nelson zum Vergleich, der eine Blitzkarriere hingelegt hat und als absolute Ausnahme gilt, dann wird deutlich, dass du für deinen Beckett zu viel in zu kurzer Zeit wolltest. Mir ist klar, was du damit erreichen möchtest, nämlich aufzuzeigen, dass es sich hier um einen äußerst entschlossenen und fähigen Mann handelt, aber das kannst du auch auf realistischerem Wege darstellen.

Eine weitere Sache, die mir aufgefallen ist und die ich trotz AU nicht ignorieren kann: Es gibt in der Karibik keine Jahreszeiten. Als ich las, dass du von einem schönen Frühling schreibst, war ich bereits verwundert, aber als dann auf den harten Winter eingegangen wird, wurde mir klar, dass du unser europäisches Klima auf die Karibik übertragen hast. Ich lasse mich da gerne korrigieren, aber die geografische Lage der karibischen Inseln bedingt ein subtropisches bzw. tropisches Klima und das bringt ganzjährige Temperaturen über zwanzig Grad hervor – mit nur geringfügigen Schwankungen. Aus diesem Grund kann man das ganze Jahr über in die Karibik fahren und genießt ein herrliches Wetter, sofern man nicht die Saison der Tropenstürme erwischt.

Weiterhin bist du das ganze erste Kapitel hindurch unentschlossen, ob Port Royal bei dir eine Stadt oder ein Dorf ist. Da es sich hierbei um ein wichtiges Handels- und Militärzentrum für England und seine Kolonien handelt, würde ich eher zu einer Stadt tendieren, wenn auch von überschaulicher Größe, sodass ich ehrlich gesagt nicht weiß, wo da ein Schloss stehen soll. Im Film lebt der Gouverneur mit seiner Tochter in einer Villa und das halte ich in Anbetracht der örtlichen Gegebenheiten für eine angemessene Residenz. (An der Stelle möchte ich kurz anmerken, dass mich verwirrt hat, dass Fiona bei ihrem Weg aus dem Schloss die Türen nicht von Bediensteten, sondern von Soldaten geöffnet werden. Sofern Fiona und ihr Vater zu diesem Zeitpunkt nicht schon unter Arrest gestanden haben, würden hier Diener die Türen öffnen und Soldaten ausschließlich zur Bewachung des Anwesens eingesetzt werden.)

Fionas Vergangenheit ist dramatisch und hat nicht nur sie, sondern auch ihren Vater entscheidend geprägt. Bei Rückblicken scheint du zu einem Perspektivwechsel zu neigen, der sich mir nicht ganz erschließt. Im Prolog schwenken wir zu Jacks Sicht, als Fiona sich vor ihrem Jawort an ihr intimes Miteinander zurückerinnert und im ersten Kapitel übernimmt die Mutter, sobald Fiona an diese einprägsame Nacht zurückdenkt, in der sie eine wichtige Bezugsperson verlor. Es wäre zumindest bei diesem zweiten Perspektivwechsel schlüssiger, wenn kurz vorher eine Bemerkung wie "Sie hatte sich schon oft vorgestellt, wie ihre Mutter diese letzten Momente erlebt haben musste" o.ä. fallen würde, die den Leser darauf hinweist, dass die nächsten Absätze aus einer anderen Sicht beschrieben werden.
Etwas unsicher bin ich auch, was die Chronologie angeht. Fiona war zum Zeitpunkt, in dem ihre Mutter ermordet wurde, drei Jahre alt und muss also einige Wochen oder Monate vorher Will begegnet sein. Ich gebe offen zu, ich habe keine Ahnung, was Kinder mit drei Jahren alles so können und habe deswegen mal nachgelesen, gerade weil mich Fionas und Wills Verhalten bei ihrem ersten Kennenlernen (das sehr knuffig war) irritiert hat. Sie erschienen mir eher wie Fünf- oder Sechsjährige, denn mit drei Jahren schon derart sicher auf den Beinen zu stehen, Stöcke zu werfen und sich recht klar zu artikulieren, das erschein mir zumindest nicht ganz schlüssig. Aber wie gesagt, ich bin da wirklich unwissend und lasse mich gerne aufklären.

Die Ballszene war, wie ich sie erwartet hatte als das Wort "Ballabend" zum ersten Mal fiel. Wie oben schon erwähnt, du hast eine sehr anschauliche Art zu schreiben und die Detailfülle ist mitunter überwältigend, aber gerade weil du Fiona als moralisch überlegenen, allzu schönen Charakter angelegt hast, kann sich der geneigte Leser sehr schnell denken, was passieren wird: Sie gibt ihrem unsicheren Freund, der eigentlich gar nicht auf ein solches Fest gehört, Sicherheit und darf sich in seiner Gesellschaft wohlfühlen, während sie allgemein bewundert wird. Ihr Verehrer, der ohnehin keine Chance hat, sie aber trotzdem hingebungsvoll liebt, darf sie zum Tanz auffordern und schließlich tritt Beckett auf, um ihr vor versammelter Schar einen Antrag zu machen. Damals würde das wohl einen kleinen Skandal auslösen, denn es war absolut unüblich, öffentlich seine Liebe zu bekennen. Selbst wenn alle über den bevorstehenden Antrag Bescheid wussten, wäre es üblich gewesen, betreffende Dame um ein privates Gespräch zu bitten und (unter den Augen aller Schaulustigen) aus dem Saal zu führen. Alles andere wäre als Verletzung der Etikette erschienen. Außerdem gab es Paartänze, wie wir sie heute kennen, damals nicht, vielmehr wurde es als ungebührlich betrachtet, eng beieinander zu tanzen – gerade darum war die Einführung des Walzertanzes im ausgehenden 18. Jahrhundert auch eine Revolution und wurde mancherorts sogar verboten. Insofern käme hier nur das Menuett in Frage und dabei berührt man sich allenfalls an den Händen und hält einen schicklichen Abstand zueinander. Sollte es etwas schwungvoller zugehen, waren Kontratänze beliebt, bei denen man sich jeweils in einer Reihe gegenüberstand und gewisse Figuren tanzte. Bei der Gelegenheit konnten sich die Paare am Ende der jeweiligen Reihe meistens auch miteinander unterhalten, denn es dauerte immer eine Weile, bis sie an der Reihe waren.

Puh, vermutlich ist das hier eine erschlagende Textwand geworden und ich befürchte, ich habe mit den vielen kritischen Anmerkungen deine gute Meinung von mir auf eine harte Probe gestellt, wenn nicht sogar verspielt. Deine Geschichte hat Potential, du kannst gut erzählen und man spürt, dass du von Herzen gerne erzählen möchtest, weil du es liebst, andere mit deinen Geschichten zu erfreuen, darum bitte ich dich, meine Hinweise als konstruktive Verbesserungshilfe aufzufassen. Gerade weil du so viel Herzblut in Fionas Geschichte steckst, wird dir daran gelegen sein, dass sie rund und in sich schlüssig ist. Dabei möchte ich dir gerne helfen, darum habe ich mir auch die Zeit für dieses ausführliche Review genommen. Niemand schüttelt die perfekte Geschichte aus dem Handgelenk, aber wir arbeiten ständig daran, uns zu verbessern, um der Vollkommenheit möglichst nahe zu kommen. ;-)

Natürlich werde ich die weiteren Kapitel lesen, sobald sich die Gelegenheit ergibt – und du das überhaupt noch möchtest. In jedem Fall wünsche ich dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben und hoffe, wir lesen wieder voneinander.

Liebe Grüße,
Bell

Antwort von xxbacktolifexx am 29.06.2020 | 20:15 Uhr
Hallo liebe Bell!,

bevor ich detailliert auf dein unglaublich mühevolles Review eingehen werde, muss ich einmal kurz ,,fangirlen", denn ich bin total baff, deinen Namen unter dieser Geschichte zu lesen. Wie du sicherlich weißt, bin ich eine sehr große Bewunderin deiner Werke, bzw., deiner Fähigkeit mit Worten umgehen zu können und sehe in dir, eine Möglichkeit, über mich hinauszuwachsen, jedoch hätte ich wirklich niemals gedacht, erträumt, dass du tatsächlich meine Geschichte liest. Ich weiß nicht ob ich weinen oder lachen soll. :D
Umso platter bin ich, dass du dir so viel Zeit genommen hast, ein ausführliches Review zu schreiben und ich freue mich richtig drauf, dir darauf zu antworten!

Ich bedanke mich erst einmal für dein Lob (musste es einfach mehrfach lesen, weil ich es nicht glauben konnte) und ich freue mich sehr, dass du mir anmerkst, wie sehr ich es liebe, Geschichten zu erzählen. Demnach fällt es mir auch schwer, frühzeitig die Kapitel zu beenden. Das war schon damals in der Schule so, wenn ich eine Kurzgeschichte mit maximal vier Seiten abgeben sollte; da wurden dann schnell mal zehn draus... Das wurde leider immer bemängelt. Ich finde nur sehr schwer ein Ende. Es macht mir aber auch sehr Spaß auszuschweifen und zu schreiben, schreiben, schreiben, so viel, dass schnell vierzig Minuten Lesezeit beisammen sind.^^

Kommen wir zu dem Prolog:
Ich bin sehr perfektionistisch eingestellt, was meine Geschichten angeht. Ich würde jeden Tag am liebsten alles ändern, weil mir nicht mehr gefällt, was ich gestern noch schrieb. Der Prolog ist, meiner Meinung nach, nicht so gelungen, wie ich es mir ausgemalt hatte, daher freue ich mich, dass du trotzdem diese Grundstimmung fühlen konntest, die ich versucht habe, aufkommen zu lassen. Ich hätte mir mehr Zeit lassen sollen, war jedoch zu aufgeregt, endlich mit dieser Geschichte anzufangen.
Jetzt kommt ein kleiner Fakt, den ich am liebsten geheim halten würde (denn dafür sollte der Prolog eigentlich nicht genutzt werden, denke ich)
und zwar: Der Prolog leitet sozusagen den zweiten Teil ein.... (Dafür ist ja eigentlich der Epilog da, aber mir gefiel die Idee, am Anfang der Geschichte schon in das Ende hineinzuschnuppern...) <-- Ich weiß jetzt nicht, ob ich mir damit Feinde mache :D, denn, wichtig ist zu wissen, dass die Grundidee für diese Fanfiktion erst so richtig gedeihen kann, wenn der erste Teil abgeschlossen ist.
Wie soll ich das nur beschreiben?
Ich hatte ein Ziel, aber nicht den Weg. Also dachte ich mir ,,Aus eins, mach zwei." und schon war der Prolog hochgeladen.
Damit möchte ich sagen, dass der Ausblick auf die weitere Entwicklung der Fanfiktion noch etwas auf sich warten lässt, denn der Fokus soll eigentlich auf der Beziehung zwischen Beckett und Fiona liegen. ,,Leider" wird in den kommenden Kapiteln jedoch nicht die Geschichte von Genannten erzählt werden, sondern die Zeit DAVOR. In dieser Geschichte wird es also mehr um Jack und Fiona gehen, als um Beckett... <- Ein Muss, was ich nicht wegkritzeln konnte.

Es wird um das Kennen lernen von Jack und Fiona gehen, die Entwicklung der Beiden (so wie du es schon genannt hast), jedoch wird der eheliche Alltag von Beckett und Fiona noch nicht auftauchen. Warum? Ich konnte mich nicht dazu entscheiden, eine Tragödie zu schreiben, also entschied ich mich für ein Drama, was mir noch alle Türen offen ließ.
DENN (so wie du es ebenfalls erwähntest) das Jawort kam nur zustande durch die Erpressung und diese Geschichte muss noch erzählt werden und ich war etwas überfordert, beide Geschichten gleichzeitig zu erzählen, also entschied ich mich für einen Cut, um mich zu 100% auf beide Geschichten konzentrieren zu können.
Das was ich noch vorhabe zu schreiben, wird so düster, dass ich mich darauf vorbereiten wollte.
Natürlich wird paralell noch die Geschichte von Port Royal erzählt, von Beckett em Commodore und Weahterby, dem fürsorglichem Vater, dessen Tochter fort ist.

Das Fiona sich genau in diesem Moment an die vermeintlich letzte und intimste Begegnung mit Jack zurückerinnert, war auch sehr riskant von mir, zu schreiben, denn die erste Begegnung zwischen den Beiden ist noch nicht einmal passiert und doch entschied ich mich dafür, schon ihre letzte Preis zu geben. Die Reise bis zu dem Zeitpunkt, wo Fiona weiß und anfängt zu akzeptieren, wem genau ihre Gefühle gehören, wird eine sehr lange sein und eine Konflikt lostreten, zwischen dem was sie fühlt und dem was sie weiß.

Becketts obessiver Besitzanspruch wird in den kommenden Kapiteln mehr beschrieben, was ich als Herausforderung sehe, denn ich möchte nicht, dass Beckett seine Rolle verlässt. (Bedeutet: Piraten > Fiona)
Um das zu verhindern, habe ich mir das Universum etwas zurecht gebogen, denn Beckett heiratet natürlich nicht aus Liebe, sondern mehr aus Ehrgeiz und etwas Begierde ist auch dabei. Wäre Fiona keines Titels würdig, hätte Beckett so viel Interesse an ihrem Gesicht, wie an einem Pferdehintern. Das was ich mir da versuche aufzubauen, läuft 1. auf die langwiedrige Zusammenarbeit mit Jonathan Beckett und Weatherby und 2. auf Becketts SCHNELLSTE Aufstiegschance zum Lord hinaus. Auch eine riskante Sache, denn wie du schon sagtest, ging das damals alles nicht so fix.

Ich würde dich am liebsten ganz fest drücken, denn ich habe mich tierisch gefreut, als ich gelesen habe, wie du bereits über die besagte Hochzeitsnacht zwischen Beckett und Fiona fantasierst und Eins und Eins zusammenzählen konntest, denn genau diesen Gedanken (zu einer Heirat gehört viel mehr) wollte ich erreichen und damit dem Leser ein dumpfes Gefühl mitgeben, alá ,,Wird es wirklich so weit kommen?" oder ,,Der Kuss ist nichts, im Gegensatz zu dem, was noch folgen wird."
Beckett würde niemals sein Druckmittel aufgeben, bevor er das bekommt, was er so dringlich will,- auch richtig. Ich habe wirklich noch einiges in Petto, was dir mit Sicherheit gefallen würde, denn ich verrate so viel: Ich hatte nicht vor, diese Geschichte zu verharmlosen. Ich möchte mich an einer kleinen ,,Schauer-Geschichte" üben und endlich diese Fantasie loswerden, die mir schon seit den Filmen im Kopf herumspukt.

Die Romantik wird in meiner Geschichte hoffentlich nicht zu kurz kommen.
Geplant ist natürlich eine Romanze zwischen Jack und Fiona, was durch den Prolog durchgesickert ist, jedoch möchte ich auch an Jack als Charakter festhalten und auch diesen nicht aus der Reihe springen lassen und meiner Meinung nach, passt es einfach nicht zu Jack, wenn er sich ohne Probleme eine Beziehung aufbaut oder gar es als eine solche akzeptiert.
Die Romantik ist nicht so detailliert eingeplant, wie die Schwärze... Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich mich nicht doch noch umentscheide, aber so wie es aussieht, wird der Leser sich erfreuen können an einer Leidenschaft und für einen kurzen Moment, hoffentlich, sich in Jacks Händen verlieren können, DENNOCH liegt der Fokus, wie schon erwähnt, mehr auf Drama.
(Funfact: Erst wollte ich Drama/Tragödie nehmen, statt Romanze... Traute mich jedoch nicht. :D)

Das ich ein AU erschaffen habe, stimmt auch, denn ich wollte etwas ganz anderes. Einfach weg von den Filmen, das Universum jedoch behalten... Das dafür jedoch einer der Hauptcharaktere verschwinden musste, ein starker noch dazu und einfach ersetzt wurde durch eine Eigenkreation, ohne jemals zuvor einen richtigen Charakter erschaffen zu haben, ist auch etwas, wo ich mit viel mehr ,,Gegenwind" gerechnet hätte.
Glaube mir: Ich habe so lange überlegt, wie ich mich entscheide. Mit Beth oder ohne. Elizabeth ist ein Charakter, mit dem ich einfach nicht warm werde... Schon in den Filmen gefiel sie mir nicht besonders. Sie glich einer Mary Sue, was mir von Anfang an stark missfiel. Auch ihre Art und das Gefühl, was sie bei mir hinterlassen hat, was der auschlaggebende Punkt, Elizabeth voll und ganz zu streichen. (Ich hatte keine Lust sie zu schreiben, selbst wenn ich einfach in den sauren Apfel hätte beißen können und wer weiß? Vielleicht hätte ich doch noch Gefallen daran gefunden)
Ich bemerkte jedoch realativ schnell, dass ich damit eine gewaltige Lücke riss... Die ich hoffentlich vernünftig zu stopfen weiß. Vor allem lasse ich den armen William hilflos in der Luft baumeln...
Ich werde wohl erst am Ende erfahren, ob ich richtig gehandelt habe... Vielleicht wird sie mir sogar fehlen, denn sie hätte mir vielleicht in einigen Situationen weiterhelfen können und doch, schien es ratsamer, sie gar nicht erst miteinzubeziehen. Ich habe es versucht, wirklich, aber es gefiel mir einfach nicht...
Ich verstehe aber deine Sekpsis und kann mir vorstellen, dass es nicht nur dir so geht. (ich bin mir auch nicht zu 100% sicher)

Kommen wir nun zu Fiona.... (Hast du Zeit mitgebracht? :D)
Fiona wird in den ersten Kapitel ziemlich stark dargestellt (oder ,,glatt", wie du es so schön beschrieben hast), jedoch, wie weiter oben erwähnt, gefällt mir die Rolle der ,,Mary Sue" überhaupt nicht. Es ist nicht realistisch. Ein Charakter der sofort alles kann, obwohl er sich niemals damit beschäftigt hat, gefällt mir nicht. Auch ein Charakter der keine Schwächen hat.- einfach, weil das in echt nicht üblich ist.
Ich habe tatsächlich einen Steckbrief für sie angelegt und hin und her überlegt, hatte später sogar mehr Schwächen als Stärken.
Beim Schreiben rutschte ich immer mal wieder aus, sodass sie viel stärker wirkte als eigentlich gewollt, jedoch wird in den kommenen Kapitel klar, dass da noch einiges auf den Leser zu kommen wird und unsere Fiona nur hinter den Mauern von Port Royal eine starke Persönlichkeit hat. Immerhin hatte sie noch keine Möglichkeit Erfahrung zu sammeln, wo sie sich einige Schwächen bewusst werden könnte.

Fiona hat unter anderem ein Kindheitstrauma (auf welches ich später noch einmal genauer eingehen werde), sie fürchtet sich vor der Dunkelheit (auf das ich mich schon sehr freue zu schreiben) und sie verabscheut die Piraten. Nichts neues, ist ja klar, jedoch wollte ich die Abscheu nicht mit Wut beschreiben, wie es üblich wäre, sondern mit einer Furcht und Trauer, gerade durch das bruale Nehmen ihrer Mutter. (Auf diese Szene werde ich auch noch eingehen)
Natürlich ist sie auf einer gewissen Art und Weise auch wütend, gerade wegen der Fehde und dem Morden, dennoch wird sich Fiona eher vor Angst wie ein kleines Kind zusammenkauern, als ein Schwert zu heben. Ich hoffe du verstehst, was ich damit ausdrücken möchte, denn damit meine ich, dass die Furcht ihr im Weg stehen wird und statt gegen einen Piraten zu kämpfen, wird sie viel eher nach Erbarmen flehen und alles tun, was er sagt, denn sie hat panische Angst, die überwiegt, mehr als ihr Mut. Da ist es auch ganz egal ob er Dreadlocks hat oder einen Affen... Pirat ist Pirat.
Dazu kommen noch andere, eigentlich benötigte Fähigkeiten, wie Schwimmen, Umgang mit Waffen, oder Seefestigtkeit... (Möchte jedoch auch nicht allzu viel verraten), außerdem hat sie ein klares Selbstbild, denn das wurde ihr von klein auf so beigebracht. Sie hatte eigentlich keine Zeit, sich selbst weiterzuentwickeln, denn schon früh wurde klar, welche Rolle sie einnehmen soll. Ich möchte also darauf hinausarbeiten, dass Fiona sich selbst erst entdeckt, doch das wird nicht leicht, denn ein Mensch, der so von seinem Glauben und dessen Prinzipien überzeugt ist, kann nicht einfach die Art und Weise zu denken ändern...
Hinter den Mauern von Port Royal, ist es leicht, eine starke Frau zu spielen, jedoch sieht das alles ganz anders aus, wenn sie erst einmal auf sich allein gestellt ist, das aller erste Mal in ihrem Leben. Zudem kommt noch die Bedrohung der Piraten - nebenbei erwähnt: Ich werde mein Bestes versuchen, damit die Piraten auch wirklich furchteinflößend rüberkommen.

Ich muss gerade seufzen, weil ich wirklich hoffe, das der Eindruck bald verschwindet, von ihrem engelsgleichen Wesen. Ich wollte sehr wohl erreichen, dass der Leser sie für empathisch hält und ihr großes Herz bemerkt, jedoch ist sie nicht so aalglatt, wie jetzt vielleicht erwartet wird. Bisher ergab sich auch noch nicht die geeingte Chance, das zu beweisen und wenn doch, habe ich sie einfach nicht wahrgenommen.

Ihre modernen Ansichten, dass sie die unterschiedlichen Schichten nicht wirklich hinterfragt, ist natürlich so gewollt, aber ich bemerke ehrlich gesagt erst jetzt, dass das damals gar nicht so üblich war. Ein Gedanke, der mir nicht gekommen ist.
Ihre Freundschaft zu Eva würde ich dennoch so schreiben, denn Eva ist eine Nebenfigur, die ich nicht missen wollen würde, selbst wenn sie keine längeren Auftritte von mir bekommt. Es war mir wichtig eine Bezugsperson für Fiona zu erschaffen, seitens ihres Vaters. Natürlich hat Weahterby eine starke Liebe zu seiner Tochter und dennoch fehlt ihm die Zeit. Daher dachte ich mir das Zimmermädchen Eva aus, an die sich Fiona etwas klammern konnte, in Zeiten, wo sie oft alleine war. Auch der Gedanke das ein Zimmermädchen, welches beinahe Rund um die Uhr in ihrer Nähe ist, ließ mich grübeln, ob es früher nicht doch eine solche Art der Beziehung gab... Ich habe jedoch versucht, eine gewisse Distanz zu wahren, z.B, dass Eva sie nachwievor förmlich anspricht, denn insgeheim war mir irgendwo klar, dass sie einfach zu unterschiedlich sind als Hand in Hand durch den Garten zu tollen... Ich bin einige Male jedoch ausgeschweift, das ist wahr.^^

Die Barmherzigkeit und Güte von Fiona ist mir auch etwas davon gerannt, wie ich erst später, nach dem Hochladen, bemerkt habe, dennoch bin ich recht zufrieden, denn es ist schwer für mich, sich vorzustellen in dieser Zeit zu leben und es fiel mir noch umso schwerer, Fiona wie eine echte Gouverneurstochter zu schreiben... ABER die Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft war gewollt, dennoch wird es lange dauern, bis sich ihr Charakter dazu verändern wird, denn, dass sie sich opfert, ist nicht leicht gewesen und bedenkt man die Rollen, Jack der Pirat, muss da schon einiges passieren, dass ihre Furcht schrumpft und sie sich später sogar noch für einen Piraten opfert... Ebenfalls eine Herausforderung die ich mir selbst gesetzt habe und etwas Angst davor habe, dieser nicht gerecht zu werden.

Ich möchte wirklich nicht, dass sie allglat erscheint (oh Gott, da graust es mir!), aber ich sehe selbst ein, dass sie momentan einfach so rüberkommt.. Sie ist auch der aller erste Charakter den ich wirklich ausgearbeitet habe und zum Leben erwecke und na ja, einfach mein aller erster Versuch.
Ich kann nur versuchen, der eigentlichen Vorstellung von meiner Fiona, in den kommenden Kapiteln gerecht zu werden... Noch ist sie eine von aller Mann begehrte, wunderschöne, junge Frau, die ein großes Herz hat... (Ich muss wirklich gerade schlucken, denn das klingt so abgestanden...), ABER, zum Glück habe ich noch das ein oder andere Ass im Ärmel... Hoffentlich überzeugt Fiona dich noch, denn daran liegt mir sehr viel, gerade DICH zu ,,überzeugen". Doch vor allem auch mich selbst.

(Danke für das Kompliment, dass das Setting interessant ist, nebenbei gesagt! :) )
Ich musste gerade auch grinsen, denn die Piraten haben in meiner Geschichte tatsächlich eine sehr mächtige Rolle und die Royal Navy wird einfach überrollt, als wären diese nur unausgebildete Banausen. Das liegt zum einen wahrscheinlich an meinem persönlichen Bild von Piraten. Ich fantasiere gerne und auch wenn wir in unserem Zeitalter und Realität noch nicht einmal annähernd mit solchen Piraten konfrontiert werden, stelle ich sie mir gerne so vor: Furchteinflößend, mächtig und besitzergreifend. Dadurch ist es passiert, dass sie die Oberhand in meiner Geschichte ergriffen haben. (ups :D)
Natürlich wollte ich auch erreichen, dass Druck aufgebaut wird und eine Fehde entsteht, ein Grund, für die Furcht von Fiona.

Jetzt kommen wir mal zu dem Teil, wo mein Kopf hochrot wird... aus Scham...
Die Royal Navy übernimmt in meiner Geschichte den Indienhandel, wohingegen die EITC als Schutz ins Land eintrifft, durch die eingehende Bedrohung. Beide segeln bei mir unter der königlichen Flagge... Jetzt schüttelst du bestimmt mit dem Kopf. Daran habe ich mir aber auch die Zähne ausgebissen. Der Seehandel mit Indien unterliegt in meiner Geschichte nicht mehr der EITC sondern der Royal Navy und dient lediglich dazu, die See piratenfrei zu machen; koste es was es wolle. Zwei unterschiedliche Aufgaben also... Ein kleines Wirrwarr,wie ich gerade leider bemerke...
Am Anfang der Geschichte beschützen sie nur den Radius rund um Port Royal, umso mehr Zeit verstreichen wird, umso weiter werden sie sich ausbreiten und irgendwann kommt da ja auch noch Beckett ins Spiel...
Die Rolle wird sich in der Geschichte jedoch noch drehen und es sind nicht die Piraten, die Macht haben, sondern wie gewohnt die Kriegsschiffe der Navy.
Tatsächlich segeln beide Companys unter dem Befehl des Königs - so habe ich mir das zurecht gebogen. Eine wirklich seeeehr riskante Geschichte, das weiß ich.

Wie sich Port Royal unter der Führung des Commodores verändern wird, wirst du, wenn du dich dazu entscheiden solltest, weiterzulesen, bald erfahren. Das Auftreten von Beckett kam bisher viel zu kurz, obwohl er einer der Hauptcharaktere ist, jedoch läuft die Geschichte erst und der interessante Teil ist bereits in Arbeit. Es macht großen Spaß den Charakter von Beckett zu schreiben, selbst wenn er bisher nur einen kleinen Auftritt hatte. Vor allem, wie du sagtest, fehlt ihm die Vernunft von Norrington und das was zählt, ist einzig und allein sein Ziel, ganz egal, wie er es auch erreichen möge. Macht ist es, dass er begehrt.

Ich bemerke es gerade zum ersten Mal, dass der Aufstieg von Beckett viel zu schnell ging und es liegt wohl daran, dass ich es nicht besser durchdacht habe, aber dein Kopfschütteln ist absolut gerechtfertigt. (Das muss ich nämlich auch gerade) Ich werde mich dessen auf jeden Fall annehmen und diesen Teil der Geschichte überarbeiten und auch in Zukunft etwas anders damit umgehen.
Darüber werde ich mir die nächsten Tage gewaltig den Kopf zerbrechen.

Das es in der Karibik keine Jahreszeiten gibt, beschämt mich gerade zu tiefst, denn dieses Wissen fehlte mir einfach. Ich muss in Zukunft viel besser recherchieren und werde auch diese Textstelle überarbeiten. Ich bedanke mich für den Hinweis, wirklich!, zeitgleich ist es mir aber auch sehr unangenehm... Vor allem das mit den Tropenstürmen ist ein sehr interessantes Detail und ich werde für die kommenden Kapitel einiges recherchieren.

Die Unentschlossenheit über Dorf oder Stadt, werde ich ebenfalls überarbeiten, denn das ist mir selbst gar nicht aufgefallen. Deine Ansicht ist gut und denke ich drüber nach, würde ich ebenfalls zur Stadt tendieren. Es geht auch auf meine Kappe, dass ich Schloss schrieb, denn an eine Villa hatte ich überhaupt nicht gedacht, schlag mir gerade jedoch gegen die Stirn, weil mir die Szene vom ersten Teil ins Gedächtnis kommt und da sehe ich klar und deutlich eine Villa und kein Schloss. Ebenfalls das Soldaten die Tür öffneten, statt Bedienstete. Mensch! Jess! (Ich kann nur mit dem Kopf schütteln)
Genau aus diesem Grund war ich mir unsicher, ob es nicht doch besser für mich wäre, die ganze Geschichte erst privat fertigzustellen, bevor ich sie hochlade... Auf der anderen Seite würde mir dann jedoch entgehen, an mir selbst zu arbeiten und genau dafür bin ich ja gerade dankbar.
Konstruktive Kritik = Eine Möglichkeit zu lernen, mich weiterzubilden und besser zu werden.

Nun gut, da habe ich wohl noch einiges zu überarbeiten. :D

Ich neige zu Perspektivenwechsel und das ist mir während des Schreibens auch aufgefallen und genau diesen Punkt habe ich, ironischerweise, so sehr an deiner Geschichte gelobt. Ich möchte nicht immer die Perspektiven wechseln. Es gefällt mir viel besser, nur aus einer zu lesen und dem Erzähler all das zu überlassen, denn ansonsten wird es ein reines Durcheinander...
Du siehst, ich bin teilweise gefangen in meinen eigenen Fäden. ^^, bin jedoch bereit, daran zu arbeiten und zu tiefst dankbar, dass aufgezeigt zu bekommen. Unter anderem werde ich den Perspektivenwechsel von dem einstigen Überfall auf Port Royal anders beschreiben und gleich damit anfangen- so bald das nächste Kapitel endlich fertig gestellt ist. (Auch etwas womit ich gerade zu kämpfen habe.)

Es ist schade, dass die Ballszene so vorhersehbar war. Sie dient mir jedoch als Anreiz, dass mir das nicht noch einmal passiert.
Generell, all das nehme ich als Anreiz. Immerhin ist genau das der Grund, warum ich hier etwas hochlade: Um immer besser zu werden.

Die vielen Meinungen von dir haben mein Bild von dir nicht getrübt, noch bist du jetzt meine Feindin. Ganz im Gegenteil!
Ich kann gar nicht richtig ausdrücken, wie dankbar ich bin. Die Möglichkeit zu korrigieren und die vielen tollen Hinweise und vor allem das du dir so viel Zeit genommen hast, machen mich einfach so unfassbar dankbar!
Das hier ist meine aller erste richtige Fanfiktion, in die ich Herz und Blut stecke, genau aus diesem Grund freut es mich, dass Leser/Schreiber, wie du, konstruktive Kritik zeigen und mir somit die Möglichkeit geben, über mich hinauswachen zu können. :)
Es ist kein Geheimniss, dass ich mich schnell in meinen eigenen Worten verheddere und vor allem in der Realität durchdenke ich nicht alles, was sich natürlich auch auf diese Geschichte abfärbt. Es bringt mich aber zum Strahlen, dass du findest, dass meine Geschichte Potential hat! Wie schon erwähnt, bedeuten mir deine Worte sehr viel.

Das alles ist so neu für mich.
Ich habe immer brav Bücher gelesen und auf meiner Festplatte tummeln sich etliche Geschichten, die nie jemand lesen wird, weil ich immer viel zu unsicher war, etwas davon Preis zu geben. Nun habe ich mit dieser Geschichte den Anfang gewagt und ich kann dir versichern, ich bin alles andere als wütend oder enttäuscht, denn du hast mir Dinge aufgezeigt (und wirst es hoffentlich auch weiterhin *lach*) die einfach komplett an mir vorbeigeflogen sind.
Dinge, wo ich nur ganz schwer versuchen kann, mich nicht dafür in Grund und Boden zu schämen, denn einige Sachen sind hier so offensichtlich und trotzdem war ich blind.

Ich bin dir aufrichtig dankbar, dass du dir so UNFASSBAR viel Zeit genommen hast,- wirklich!
Ich kann dir sagen, mein Kopf ist so randvoll und meine Festplatte überflutet von Ideen und all das ist erst einmal auf Eis gelegt, denn diese kleine Fanfiktion hier, dient mir als Möglichkeit, zu lernen.
Ich drücke dich ganz fest und strahle bis zu beiden Ohren.

Ich danke dir!

& bis bald (in deiner Reviewsektion :D)

- Jess :)
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