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Autor: Ender Wiggin
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
05.04.2020 | 18:43 Uhr
Hallo Ender,
ja manchmal ist es für jeden von uns wichtig über sich und sein Verhalten zu reflektieren. Davor ist man auch im Alter nicht gefeit und manchmal ist es richtig das nicht den anderen mitzuteilen.
Ich hoffe ihr seid alle gesund und könnte das schöne Wetter trotz der Schwierigkeiten geniesen.
Günter

Antwort von Ender Wiggin am 06.04.2020 | 18:30 Uhr
Hallo Günter,

Selbstreflexton ist wohl das wichtigste Instrument um gut durchs Leben zu kommen. Nicht alleine beim Anderen suchen, sondern immer auch mal schauen, wie wirke ich denn mit dem, was ich sage und tue.
Was aber nicht bedeutet, dass man seine Meinung nicht kundtun soll. :) Danke, dass du es getan hast. Schließlich weiß man als Schreiberling sonst ja gar nicht, wie man auf Andere wirkt.

Danke der Nachfrage. Alles noch gesund und munter. Für die Sonne gibt es ja den Arbeitsweg und den Balkon. Und Eis muss man sich halt aus der Gefriertruhe holen.

Noch mal danke fürs Review und bleib mir gesund.

Liebe Grüße
Martin
13.03.2020 | 17:54 Uhr
Lieber Martin,
während ich deine wundervollen und sehr bewegenden Zeilen las,
musste ich abwechselnd lächeln, seufzen, zustimmend
nicken und so manches Mal auch den Kopf schütteln. Letzteres
aber nicht verneinend, weil ich anderer Meinung wäre.
Ganz und gar nicht. Es war mehr dieses „Siehste“-Kopfschütteln,
wenn man feststellt, dass es bei „anderen Leuten“ genauso
zugeht, wie in der eigenen Familie.
Wobei ich annehme, dass du an dieser Stelle eher allgemein über Eltern-Kind-Beziehungen
schreibst und nur deshalb einen Sohn ausgewählt hast, weil der Songtext das vorgibt.
Natürlich kann ich mich diesbezüglich auch täuschen.*g*

Als Mutter erwachsener Töchter möchte ich jedes deiner Worte unterstreichen.
Ich liebe meine Mädchen heiß und innig, was jedoch nicht heißt,
dass ich automatisch alles gut fand, was sie taten, als sie noch zu Hause wohnten.
Manchmal musste ich mäßigend eingreifen. Das nennt sich dann wohl Erziehung;-)
Auch heute beklatsche ich nicht jede ihrer Entscheidungen, rufe mir allerdings immer in
Erinnerung, dass sie erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen müssen...
Ja, auch loslassen will gelernt werden:-)

Diese eine Aussage, Zitat: „Ich liebe dich ohne Wenn und Aber“ würde ich
gerne ergänzen mit: „und manchmal liebe ich dich, nicht weil du dieses oder jenes tust, sondern trotzdem.“

Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Wochenende☼
AnnChris

Antwort von Ender Wiggin am 14.03.2020 | 10:34 Uhr
Liebe AnnChris,

zunächst einmal herzlichen Dank für deine Zeilen.

Freue mich über dein Lächeln und dein Kopfschütteln. Ja, die jungen Leute, ganz egal ob Mädchen, oder Junge. Aber, und das kann man mit Zitaten aus der Weltgeschichte belegen, das war schon immer so. Und wenn ich mich richtig erinnere zu unserer Jugend nicht anders als heute. Und ich nehme an, dass die jungen Leute heute mit ihren Kindern genau das Gleiche durchmachen werden.

Die Aufgabe der Älteren ist es anzuleiten, zu unterstützen und zu begleiten. Biegen, bis einer genauso wächst wie man es will, ist nur bei Bonsais akzeptabel. Man muss sich immer eingestehen, dass das vor einem ein eigenständiger Mensch ist. Das ist glaube ich das Schwerste überhaupt. Man mag traurig sein, vielleicht sogar weinen über dass, was sie tun, aber wir müssen sie gewähren lassen. So wie wir es gewünscht, oder sogar erlebt haben.

Voltaire hat einmal gesagt: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. Das ist zwar aus einem anderen Zusammenhang, aber dennoch anwendbar. Wir müssen nicht mögen, was sie tun, aber uns dafür einsetzen, dass sie es tun können.

Ja, dein Zusatz stimmt. Aber ist liebe nicht immer eine Trotz-Handlung? Trotz der Fehler, Trotz der Verletzungen, Trotz alledem.

Und du hast Recht, das lag natürlich am Text und am Sänger. Ein bisschen abgeändert und es ist auch für Töchter anwendbar. (Was du mit deinem Review ja bewiesen hast)

Und noch etwas muss ich zugeben: Diese Songfic ist reine Fiktion. Vielleicht habe ich wie ein Blinder von der Farbe geschrieben, da es dich aber angesprochen hat, habe ich die Farben wohl doch recht gut beschrieben. :)

Danke noch einmal und liebe Grüße

Martin
08.03.2020 | 20:27 Uhr
Lieber Martin,

die Musik kannte ich nicht, aber das ist ja auch nicht so wichtig.

Du hast hier einen sehr nachdenklich stimmenden und lieben Text an deinen (?) Sohn geschrieben.
Oder einfach Gedanken eines Vaters, der darüber nachdenkt, was das Leben seinem nun 18 jährigen Sohn bringen wird.

Da sind tiefe Gefühle dabei, Erinnerungen und auch lesise Mahnungen, die auf Lebenserfahrung beruhen und das Kind vor Erlebnissen bewahren sollen. Da konnte ich mich gut einfühlen, da ich ja auch Kinder in dem Alter habe.

Die wahre oder immer andauernde Liebe scheint es für dich oder den Vater nicht zu geben, das klingt nach vielen Enttäuschungen. Ich glaube auch, dass die Paare, die immer zusammen bleiben und dabei glücklich sind, sehr selten sind.

Am besten ist natürlich der Schluss - ich liebe dich, mein Kind, ohne Wenn und Aber. Wunderschön.

Es erinnerte mich etwas an das Lied "Father & Son" von Cat Stevens...

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Ender Wiggin am 09.03.2020 | 19:13 Uhr
Liebe Elayne,

danke für dein Review.

Zunächst einmal: Alles nur fiktiv. Leider habe ich keinen Sohn, aber wenn ich einen hätte, würde ich es ihm wohl so gesagt haben, zumindest, wenn er, wie im Liedtext Denken und fühlen würde.

Ich hatte zuerst vor, den Liedtext aus meiner Sicht zu nehmen, aber das kam mir dann nicht richtig vor. Gut ich kann mich noch an meinen Weltschmez erinnern, aber nun habe ich doch ein bisschen was dazu gelernt, oder wenigstens erfahren. :)

Da habe ich wohl den falschen Eindruck erweckt. Die wahre Liebe gibt es für mich sehr wohl, aber eben meist nicht beim ersten Mal. Und wenn man so mit 18 sich verliebt, ist es eben meist nicht die wirklich wahre Liebe. Und dies tut weh.

Ich bin nicht der "Erfinder" dieses Satzes, aber er hat mich immer tief bewegt und ich glaube man kann ein Kind (ob eigenes, oder nicht) nur auf diese Art lieben. Ohne wenn und aber. Es ist glaube ich bei allen Beziehungen so, die sich Liebe nennen. Wenn ich eines dieser Wörter benutze, dann ist irgendetwas faul. Ich liebe dich, wenn du das und das machst. Das ist für mich eher Erpressung.
Aber gerade einen jungen Menschen, Sohn, Tochter, Neffe, Nichte, sollte man immer sagen: Egal was du machst, egal, wie du wirst, ich liebe dich. Und wenn mal etwas schief läuft in deinem Leben, dann bin ich für dich da.

Mich auch! Während ich das schrieb ging mir oft auch father and son durch den Kopf. Unterschied ist vielleicht, bei Cat Stevens reden beide aneinander vorbei.
Das Lied kenne ich auch noch nicht so lange. Aber ich finde es lohnt sich das anzuhören. Zumindest mein Geschmack ist es. Schade nur, dass es das Stück nicht mehr auf der Bühne gibt und die DVD hat den falschen Ländercode.

Danke für deine Gedanken. Wie immer ein Geschenk für mich.

Liebste Grüße
Martin
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