Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
14.05.2020 | 02:13 Uhr
zu Kapitel 14
Und das letzte Hallöle für diese Geschichte … bald bin ich frei. 8D


‘Es würde noch eine ganze Weile weh tun, fürchtete ich. Der Stern, den ich an die Scheibe gezeichnet hatte, verblasste schon. Ich hauchte noch einmal darüber, um die Konturen wieder zum Vorschein zu bringen.’ --- Hach, ich liebe visuelle Metaphern einfach. (8 Und ich finde auch, dass du dafür wirklich ein Händchen hast.

Okay, es ist jetzt nicht wirklich eine Überraschung, dass sie Near tatsächlich noch wiedertrefft, ansonsten wäre der Sinn der Geschichte ja auch ein bisschen auf der Strecke geblieben, aber es ist irgendwie auch schön. :3 Man hat die beiden im Laufe der Flashbacks auch wirklich ins Herz geschlossen, das kann man nicht anders sagen. Jedenfalls ist es keine Beziehung, die so schnell vonstatten gegangen ist, dass man sie nicht ernst nehmen könnte.
Aber hallo, wie kannst du den armen Jungen denn nur mit Socken in den Schnee schicken?! Der holt sich doch sonst was! D:

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Fanny sauer ist. Das wäre an ihrer Stelle wahrscheinlich jeder. Sie hat sich schon fast damit abgefunden, Near nie wieder zu sehen und jetzt ändert er seine Meinung ganz plötzlich doch und macht diese ganze emotionale Arbeit damit zunichte. Ein bisschen egoistisch ist das schon. Aber ich kann auch beide verstehen … hach, schwierig ist sowas. u_u

Ohh, die Idee mit Ls ‘Brief’ mag ich schon sehr. Vor allem, weil ich mir auch gerne vorstelle, dass L irgendwann kurz vor Ende seines Lebens vielleicht selbst gemerkt hat, dass das, was er und Watari da tun, nicht unbedingt im Sinne der Kinder ist. Und dass er vielleicht doch noch so etwas wie Reue empfindet, Near und Mello diese Last aufgebürdet zu haben, ob nun bewusst oder einfach im Laufe der Dinge. Dass er ihn doch noch daran erinnern will, dass dieses Leben nicht alles sein soll, dass er es anders machen soll als er selbst …

Tatsächlich hätte ich ganz gerne noch ein paar kleine Ausschnitte von Fannys Familie und Near beim Weihnachtsessen oder so gehabt … einfach ein kleines bisschen warme kuschelige Familienzeit. ^^;

Okay, ganz kurz ein Einschub: ich hatte jetzt zwar eine etwas längere Pause beim Lesen, aber haben wir jemals in einer der Erinnerungen gesehen, wie Fanny zu dem Kastanienblatt gekommen ist? Hat sie es mit Absicht gepresst wie eine Blume oder ist es beim Lesen im Baumhaus irgendwann einfach zufällig zwischen den Seiten hängengeblieben bzw. wurde als Lesezeichen benutzt?
Fall ja und ich hab es nur vergessen, gute Arbeit. Falls nein, wäre schön, wenn das irgendwo noch mal vorgekommen wäre, so als Verbindungsstrang. 8D

Ahhh, das Ende ist schon süß,,, ich kann mir Near einfach so gar nicht in einer ‘Sleepover’-Situation vorstellen, wenn ich ehrlich bin. :-D Aber wie sie am Ende noch Händchenhalten ist schon sehr niedlich. <3

Ohhh, ein Shoutout!! Danke, freut mich, dass ich es in die AN geschafft habe. ;-D Bevor ich mein endgültiges Fazit abgebe, lese ich aber noch flugs den Epilog. (8


‘„Hey F.R.R., was macht der Literaturnobelpreis?“’ --- Ich kann mir einfach vorstellen, dass Near so richtig lange an diesem coolen Spruch gearbeitet und ihn zigmal aufgeschrieben und umgestellt hat, bevor er sich endlich dazu entschlossen hat, Fanny anzurufen und total locker und lässig rüberzukommen. 8D (Dass Near jemals den Führerschein macht, halte ich allerdings für ein Gerücht. Aber gut, vielleicht hat Fanny ja tatsächlich einen … gewissen Einfluss auf ihn ausgeübt?)

Ohh und Pfanny hat Pfannykuchen gebacken. <3 Ein schönes Callback zu der Erinnerung, ich liebe sowas immer sehr. Auch wenn sie da schon echt SEHR abgelenkt gewesen sein muss, um die zu verbrennen. ;-D Aber vielleicht hat sie auch einfach einen doofen Herd in ihrer Studentenbude, auch möglich …

Die Idee mit der Fernbeziehung finde ich eine gute Lösung, ich blicke immer etwas misstrauisch auf Geschichten, in denen L, Near und Co. ihren bisherigen Lebensstil über Nacht komplett zum Fenster rauswerfen, um mit Fräulein OC zusammenzusein, ebenso wenn die Dame stattdessen IHR ganzes Leben zum Fenster rauswirft, um sich ihnen bedingungslos anzupassen … und so hat jeder der beiden noch immer sein eigenes Leben, das finde ich schön. (8 So funktioniert Long Distance auch wirklich am besten, denke ich.
An dieser Stelle auch noch mal Danke dafür, dass du Fanny keine super dramatische Horrorbackstory gegeben hast. Wenn sowas gut gemacht ist, kann es durchaus ein tolles Geschichtenelement sein, aber tatsächlich ist auch sehr erfrischend, einfach mal eine Protagonistin zu haben, die ein schönes Leben, eine liebe Familie und glückliche Kindheitserinnerungen hatte. (8

Und es endet mit denselben Worten wie das letzte Kapitel! Nice. :-D


So, jetzt kommt noch mal mein allgemeiner Senf!

Mir hat die Geschichte wirklich gefallen und ich bin froh, dass ich sie gelesen habe. Sie war kurz, ja, und normalerweise mag ich längere Geschichten lieber, einfach weil sie so viel mehr Zeit und Raum für Charakter- und Beziehungsentwicklungen lassen und gerade bei Romanzen ist das einfach ein sehr wichtiger Faktor, ohne den die Geschichte nicht funktioniert. Hier hat es aber meiner Meinung nach den Umständen entsprechend ganz gut geklappt. Klar hätten 50k Wörter mehr sicher nicht geschadet, aber es hat funktioniert. Ich hab mich gefreut, als die beiden sich am Ende doch wieder getroffen haben. (8
An einigen Stellen hat man die Kürze aber wirklich sehr … gespürt. Aber das hab ich ja schon erwähnt. Die Schlussfolgerung am Anfang, dass Fanny adoptiert sein muss, das Kapitel mit dem Gedächtnisverlust … es hätte einfach ein bisschen mehr reingehen können.

Was mich auch etwas meeeh gemacht hat war, dass die beiden wirklich schon mit elf und dreizehn Jahren(?) eine ‘Romanze’ entwickelt haben. Das war meiner Meinung nach einfach zu früh. Verknallt sein und die Nähe genießen ist ja schön und gut, aber die Küsse … weiß nicht. Vielleicht hätte es auch noch ein bisschen mehr Spannung reingebracht, wenn z.B. die Stelle im Wintergarten FAST zu einem ersten Kuss geworden wäre und der erste, wirkliche Kuss dann tatsächlich Weihnachten 2013 passiert wäre. Dann hätte Fanny zwar eine andere Erinnerung als eine ihrer wichtigsten bezeichnen müssen, aber ich denke, da hätte man sicher etwas finden können. Ich erwarte jetzt natürlich nicht, dass du das noch änderst, aber wenn ich etwas kritisiere, dann will ich im Bestfall natürlich auch einen Verbesserungsvorschlag geben. :-D

Eine Sache, die ich auch nicht ganz optimal fand war, dass es insgesamt einfach sehr wenig Konflikt gab. Im Großen und Ganzen war es einfach eine fluffige, gemütliche Liebesgeschichte. Was an sich natürlich nicht schlimm ist, abgesehen davon, dass es nicht UNBEDINGT mein Geschmack ist, aber ein bisschen Drama hätte einfach nicht geschadet, um die Spannung und die Investiertheit des Lesers zu steigern.
Das verlorene Puzzleteil, die falsche Spur mit dem Foto und auch der Reveal am Ende, dass Near derjenige war, der dafür gesorgt hat, dass Fanny ihre Erinnerungen verliert, waren einfach alle sehr … mild? Vergleichsweise? Keine Ahnung, es kam einfach nie wirklich so ein ‘OH NEIN was werden sie jetzt nur tun, um diese Situation zu überwinden?!’ auf. Allgemein war die ganze Geschichte sehr vorhersehbar, ich konnte bereits am ersten Tag anhand der Kurzbeschreibung ableiten, dass es ein OCxNear wird und sie wahrscheinlich auch glücklich zusammenkommen, was jetzt auch keine wirkliche Kritik ist, aber ich dachte, ich erwähne es noch mal. :-D
Die Konflikte, die Near und Fanny in den Weg gelegt wurden, haben sie einfach alle sehr schnell und mühelos lösen können. Ich hatte nie Zweifel daran, dass sie sich am Ende wiedertreffen und wahrscheinlich auch zusammenkommen.

Aber ich will auch nicht nur ausschließlich meckern. 8D Wie gesagt, der allgemeine, chronologische Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Kapitelstruktur, die Buchzitate am Anfang und die Verbindungen dieser zur Geschichte selbst, manchmal direkt und manchmal indirekt, die wiederkehrenden Motive, das Worldbuilding und auch dein Schreibstil haben mir alle zusammen ein gutes Leseerlebnis beschert. Und dafür, dass das normalerweise nicht mein Lieblingsgenre ist, hat es mich doch ordentlich unterhalten. :-D


Danke dafür, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast und viel Glück auch in Zukunft damit!

Schöne Grüße. C:

Antwort von thewritingunicorn am 16.05.2020 | 17:52 Uhr
Last but not least… meine letzte Antwort!!!

xD xD xD Tut mir leid, dass ich die Geschichte sooo lang gemacht habe xD Wuhuu, aber du hast tapfer durchgehalten! Respekt!

Visuelle Metaphern? Hm, vielleicht liegts daran, dass ich auch wahnsinnig gerne zeichne/male und sowas mir „gleich ins Auge springt“ :D Und malen tu ich schon viel länger als schreiben, ich hab das Schreiben irgendwann mal als „malen mit Worten“ beschrieben, das passt meiner Meinung nach auch sehr gut. <3 Schön, wenn es dir gefällt! : )

Und – Überraschung! Near steht vor der Tür! Neee, damit hätte sicher niemand gerechnet, ich weiß, ich weiß… XD
Upsi, da ist die böse Mutti wieder! Ich hab ihm dann gleich warme Kuschelsocken und Tee gegeben (zu meiner Verteidigung!), er ist doch selber schuld, wenn er sich keine Schuhe anziehen will! Jetzt ist er doch schon 19 :D

Ich dachte, es wäre total seltsam, wenn sie es sofort und einfach so hinnimmt, dass er bei ihr auftaucht, und als angemessene emotionale Reaktion erst mal etwas verwirrt und sogar ein wenig zornig ist deswegen. Hoffe, das kam so einigermaßen rüber.

Bei dem Brief von L war ich mir seeehr unsicher, ob das nicht ein wenig too much ist. Andererseits, so versteckt in einen Würfel gepackt, könnte ich mir das schon vorstellen. Außerdem hab ich einen Aufhänger gebraucht, wieso Near seine Meinung nun doch noch ändert – Idee gekauft.

Noch mehr warme und kuschelige Familienzeit? Gut zu wissen! Hatte nur Angst, dass der Kitsch-Zug mich schon wieder überrollt und ich es dann übertreibe… Auch das mit dem Händchenhalten am Ende, ich hab lange überlegt, ob ich das drin lasse oder nicht. Schön, dass es dir gefallen hat, diese doch sehr süße Szene! Ich hafte nicht für Karies oder Diabetes.

Oh, das Kastanienblatt hatte ich tatsächlich niiicht mehr aufgegriffen. Mist! Hast gut aufgepasst! Eigentlich bin ich ein großer Fan davon, solche Sachen nochmal aufzugreifen und die Sache „rund“ zu machen. Aber dieses doofe Blatt ist mir wohl ganz frech durch die Finger geflutscht! Jetzt hab ich fast Lust, das nochmal irgendwo einzubauen.

Zum Epilog: xD xD Oh ja, Near hat eeewig an diesem Satz gefeilt! Und ich bin mir auch sicher, dass er den Führerschein einzig und allein wegen Fannys Einfluss auf ihn gemacht hat, anders kann ich mir das absolut nicht vorstellen!

Pfanny :D Pfanny macht Pfannkuchen – hier hab ich das mit dem Sachen aufgreifen wieder geschafft (und nicht wie bei dem Kastanienblatt eiskalt vergessen…) – In meinem alten Studentenwohnheim sind damals grundsätzlich IMMER die Rauchmelder angegangen, egal was man gekocht hat… so ein Käse!

Das mit der Fernbeziehung war tatsächlich das, was mir am plausibelsten erschien – eben aus den von dir genannten Gründen. Dass Near sein Detektivdasein aufgibt halte ich für unrealistisch und dass er Fanny überall hin mitschleppt genauso. Daher diese Version, das war so ein Gedankenexperiment, nachdem mich das Ende der Geschichte (Dezember) nicht so ganz zufriedengestellt hat und ich unbedingt wissen wollte, wie das denn weitergehen könnte mit den beiden.
Horrorbackstorys sind eh nicht so mein Ding, das findet sich bei meinen OCs selten bis gar nicht – dazu ist ja dann die FF an sich gut, um die OC ein bisschen zu quälen – muhaha!

Zu deinem allgemeinen Senf – Da hab ich mir selber auch schon für auf die Finger geklopft, manchmal bin ich zu schnell und lass mir viiel zu wenig Zeit, um etwas zu erzählen. Da ist definitiv Luft nach oben bei mir, I know! Darum bin ich auch echt dankbar, dass du das hier erwähnst, dann kann ich mich in Zukunft besser anstrengen, manche Szenen noch ausführlicher zu bearbeiten, bevor ich denke „ach, passt so“.

Gerade diese Alters-Sache hattest du ja schon angesprochen, und da muss ich dir im Nachhinein betrachtet auch absolut Recht geben. Deine Vorschläge dazu finde ich auch super, das wäre auf alle Fälle nochmal eine andere Möglichkeit, das Ganze aufzubauen und auch angemessener.

Okay, mehr und heftigere Konflikte, ist ebenso abgespeichert! Jo, definitiv auch so ein Thema, bei dem ich noch Entwicklungspotential habe ; ) Ich sollte meine OCs ein bisschen MEHR quälen. Ahh, ich bin doch ein gutmütiger Mensch! xD Ne, gut, dass du das sagst, daran lässt sich arbeiten.

Und natürlich freue ich mich sehr, dass ich dich trotzdem unterhalten konnte und dir die Geschichte gefallen hat!
Zum Abschluss bleibt mir nur noch zu sagen: DANKE für deine wundertollen Reviews, die mir wirklich sehr viel geholfen haben & vorallem dazu geführt haben, dass ich die ein oder andere Szene doch nochmal überarbeitet oder durchdacht habe. DANKE für all deine Gedanken, Überlegungen und Anregungen, die du hier eingebracht hast – das ist echt nicht selbstverständlich und ich weiß das sehr zu schätzen! <3

Dir auch alles Gute & liebe Grüße :)
twu – over and out
14.05.2020 | 00:51 Uhr
zu Kapitel 12
Hallöle, da bin ich wieder. (8

Reden wir ausnahmsweise mal nicht länger um den heißen Brei herum, auf geht’s!


Ich habe ja, glaube ich, schon mal erwähnt, dass ich den chronologischen Aufbau hier sehr gut gewählt finde, mit den Kapiteln, die immer ein oder mehrere Ereignisse aus einem bestimmtem Monat beschreiben. Und auch, dass jetzt sowohl in-universe, als auch vom Kapitelaufbau her eine Zeitlücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart geherrscht hat, mag ich sehr gerne.
Natürlich haben wir Fannys langsam zurückerlangte Erinnerungen nicht genauso mitbekommen wie sie, aber ich glaube, das wäre auch echt schwierig und nach einiger Zeit wahrscheinlich auch eher ermüdend darzustellen gewesen. Und vor allem, da sie ja selbst noch mal den Vergleich zu einem Buch, das man liest, zieht, passt es noch einmal besonders. Denn im Prinzip haben wir ihre Vergangenheit ja genauso gelesen, als Geschichte. Wow, wie Meta. 8DD Auch dass sie sich noch mal nach Sam und Oda erkundigt hat, finde ich schön. :3

Die Sache mit dem Foto ist ja echt ein bisschen … underwhelming. Aber andererseits finde ich es auch gut, dass es tatsächlich eine Sache war, die nur für Near und Mello gedacht war, weshalb man Fanny selbst nicht so sehr darin involviert hat. Auf diese Weise schmuggelt sie sich nicht unverdient ins Rampenlicht, und die Art und Weise, wie sie dennoch darin involviert war, macht auch Sinn.

‘Es gab ihn wirklich. Meine Erinnerungen hatten mich nicht betrogen.’ --- Oh, das finde ich interessant. Stimmt eigentlich, die einzigen richtigen ‘Beweise’ für Nears Existenz sind ihre Erinnerungen, die ihr jetzt noch so neu und fremd sind, dass sie nicht weiß, ob sie ihnen tatsächlich vertrauen kann. Sie haben sie eben nicht lange genug begleitet. Ein spannendes Detail.

‘„Ja“, seufzte Near, „Ja, ich habe es geschafft. Unter großen Verlusten.“ Er klang so müde. Erschöpft.’ --- Die beste Zusammenfassung für Nears Figur, die ich mir vorstellen kann … ^^; Der arme Junge hat so früh schon so eine große Verantwortung zu tragen, eine Verantwortung, die kein Menschen tragen müssen sollte, das hat er einfach nicht verdient …

‘Nears Antwort drang kaum hörbar durch die Lautsprecher, aber ich konnte ihn gerade noch so verstehen: „Manchmal… tue ich das…“’ --- Aua, mein Herz. (-:

‘„Ich war ein Störfaktor in deinem perfekten System.“
„Richtig“’ --- Na, das hört man doch gerne! 8DD

Ohhh, ich mag diesen Dialog zwischen den beiden super gerne, in dem Near immer mit ‘Richtig’ antwortet,,, okay, der Reveal kommt ein bisschen überraschend? Ich hatte diesen ‘Fall’ am Ende eigentlich gar nicht wirklich als so signifikant eingeschätzt, aber gut, wir haben es auch nur aus Fannys Perspektive mitbekommen und für jemanden wie Near oder Mello, die schon von klein auf so krass darauf gedrillt wurden, dass jeder noch so kleine Fehler die größte Schande überhaupt sein kann, ist das natürlich auch etwas anderes … aber interessant, dass selbst der kleine Near damals schon so gedacht hat. Und auch ziemlich erschreckend muss ich sagen. Dabei hat er einfach nur ganz normale, menschliche Gefühle gehabt …

‘[…] aber wenigstens konnte ich jetzt nachvollziehen, dass es nicht an meinen unzureichenden Detektivfähigkeiten gelegen hatte.’ --- MÄDCHEN, DU WARST ELF. Alter, manchmal hasse ich Wammy’s House so sehr. (-:, Die armen Kinder.


Kommen wir zu Kapitel zwölf!

Alter Schwede, nichts für ungut, aber Fanny muss hier wirklich ein krasses Vertrauen zu Near haben, wenn sie sowas einfach mit sich machen lässt, ohne dass er ihr auch nur das geringste erklärt? ‘Es ist mitten in der Nacht, leg dich mal auf den gruseligen Arztstuhl, du bekommst bald eine neue Familie, das ist wahrscheinlich unser endgültiger Abschied völlig aus dem Nichts, tschööö!’ Das ist wirklich schon extrem gruselig.
Tatsächlich nimmt Fanny mir das auch ein ganz klein wenig zu locker auf. Ich glaube, in einer solchen Situation könnte man durchaus schon etwas Panik bekommen und mehr Antworten verlangen, vor allen Dingen, wenn man gerade mal elf Jahre alt ist. Der Abschnitt hätte auch ruhig etwas länger und ausführlicher sein können.

Okay, Kunst! :-D Was deinen experimentellen Versuch angeht, die Idee finde ich wirklich gut. Ich kann mir das alles auch sehr gut vorstellen, so mit Stimmen, die immer leiser werden, abbrechen, verschwimmen, Gesichter und Landschaften, die die Konturen verlieren etc. … allerdings war es mir doch ein klein wenig zu lang. (Erst ist was zu kurz, jetzt zu lang … entscheide dich, Will! 8D) Ich glaube, ein paar weniger Gedankenschnipsel wären da besser gewesen. Das erste und das letzte und vielleicht noch die Stelle mit der hoffnungslosen Romantikerin. Und ich hätte dann auch nur drei Etappen des Gedächtnisverlustes genommen. Ansonsten wurde es zum Ende hin doch etwas langatmig. Aber an sich finde ich die Idee wirklich gut! (8 Vor allem das Ende mit ‘verlieren’, das hat sich aber auch wirklich toll angeboten. 8DD
Versuch geglückt, würde ich sagen, aber ein bisschen schrauben kann man ja beim nächsten Mal noch an der Formel.


Jau, das war’s auch schon wieder! Fast geschafft. :-D Das war doch gar nicht so schwer …

Schöne Grüße!

Antwort von thewritingunicorn am 16.05.2020 | 17:20 Uhr
Hello again, dann leg ich auch gleich los!

Yeyyy, sehr cool, dass dir der Aufbau der Geschichte gefällt! Ich mag solche Zeitsprünge auch sehr gerne, dass dann eben nur „bestimmte“ Ereignisse beleuchtet werden. Und das Ganze in Flashbacks zu verpacken, wäre glaube ich auch doof.
Ja, diese Buch-Metapher kam mir voll spontan beim Überarbeiten – wobei das bei Fanny auch irgendwie naheliegend ist, trotzdem war das eher so „Uiii, dass könnte man ja SO beschreiben“, als das Kapitel eigentlich schon fertig war :D
Und diese best friends Nebencharaktere, die irgendwann auf mysteriöse Weise verschwinden, wenn die OC sie nicht mehr braucht – ich geb mir Mühe, trotzdem noch den ein oder anderen Auftritt für sie bereit zu halten, ist doch schade, die einfach aus der Geschichte zu verbannen, nur weil die OC verliebt & glücklich ist. :D

Underwhelming - Das Wort kannte ich auch noch nicht ; ) Wie gesagt, spannende Kriminalfälle und ich… wir werden wohl keine so guten Freunde mehr.
Okay, aber wenn es dann doch ein bisschen Sinn gemacht hat, bin ich vollauf zufrieden!

Ja, als ihre Erinnerungen zurückkommen – ob das jetzt wirklich so stimmt oder nicht, kann sie ja nicht zu 100% wissen, unser Gehirn erfindet ja auch gerne viele lustige Sachen zu unseren tatsächlichen Erlebnissen dazu. Wuhuuu Psychologie! :D Bestimmt hat Fanny auch mal ein Psychologiebuch gelesen zu diesem Thema, so nebenbei.

Whui, und dieses „Telefonat“ zwischen Near und Fanny ist echt eine meiner Lieblingsszenen geworden, besonders als Fanny sich als „Störfaktor“ wahrnimmt.
Ahhh Near – ja er hat echt zu viel durchgemacht dafür, dass er noch so jung ist! Und überhaupt die Wammys-Kinder… *schnief* Die hatten es alle nicht leicht, denke ich…

Kapitel 12:
Ja, stimmt, das war auch verdammt schwer zu schreiben und wirklich glaubwürdig ist es wohl nicht geworden… Vielleicht hätte ich das Ganze auch anders aufziehen sollen, dass Fanny das gar nicht so mitbekommt, keine Ahnung… Aber ja, jetzt wo du es sagst, ihre Reaktion ist schon zu locker.

Kunst ist Explosion! Hehe, wie gesagt, das war ein kleines Experiment! Weniger Etappen also – ist abgespeichert! Beim nächsten Mal werde ich das nochmal genauer durchdenken, auf alle Fälle! Danke für deine Einschätzung.
Jaaaaa das Ende, das hat einfach perfekt gepasst. Verlieren!!! Buhuuuhuuu!

Bis gleich nochmal :D
twu
13.05.2020 | 22:06 Uhr
zu Kapitel 10
Haaaallöle … lange nicht gesehen … (-:,

Ich versuche mich jetzt einfach mal nicht mit faulen Ausreden zu rechtfertigen und lese einfach die Geschichte zu Ende, okay? Okay. 8D Ich ertrage es nicht mehr länger, wie diese letzten sechs Kapitel mich in meiner Alertbox niederstarren,,,


Du hast recht, es IST kitschig. 8DDD Aber wenn man bedenkt, dass es um elfjährige Kinder geht, dann hat es auch irgendwie etwas Niedliches. So dieses typische ‘Hihihi, die sind bestimmt zusammen hihihi!’. Ich verzeihe dir das an der Stelle einfach mal großmütig. ;-D Und diese Mischung aus ‘Das stimmt nicht’ und ‘Irgendwie gefällt es mir doch, wenn sie es so sagen’, die Fanny empfindet, halte ich doch auch irgendwie für ziemlich realistisch, muss ich gestehen.

Ohhh Gott, wir gerne ich jetzt auch ein Baumhaus hätte, wo ich im Regen lesen und mich in eine Decke einkuscheln könnte … T__T Das klingt wirklich so wunderschön. Ich hatte ganz vergessen, wie sehnsuchtsvoll und nostalgisch diese Geschichte ist, das hatte ich wirklich etwas vermisst. (‘:

Okay, auch wenn ich zugeben muss, dass der Kuss wirklich schön beschrieben ist, ich weiß, wie schwierig solche Szenen sein können, ohne übermäßig kitschig oder langweilig zu klingen, ist mir die Tatsache, dass die beiden noch nicht mal Teenager sind, doch ein bisschen … ähm, ja. ^^; So als Puppy Crush finde ich es wirklich noch ganz süß, die erste Liebe, Schmetterlinge im Bauch, so richtig kann man es noch nicht von einer Freundschaft unterscheiden, aber ich weiß nicht, dafür sind mir die Kleinen doch noch etwas zu jung in dem Moment. Ich fühle mich ein bisschen wie eine empörte Mutti. 8D Wenn die zwei ein paar Jährchen älter gewesen wären, hätte es mich ein bisschen mehr gepackt, denke ich. Das Build up war aber absolut okay, von der Länge her. (8

Irgendwie mag ich dieses ganz leichte Foreshadowing, als Oda am Abend fragt, ob Fanny krank sei, weil sie nicht liest, und sie am nächsten Tag wirklich eine Erkältung ausgebrütet hat. :-DD
Oh Gott, ich fühle Fannys Schmerz, als sie es nicht schafft, sich auf das Lesen zu konzentrieren … wenn man krank ist, dann will man doch wenigstens IRGENDWAS machen, statt die ganze Zeit nur rumzuliegen und zu schlafen und dann geht nicht mal das … >__> Ich hab als Kind immer sehr viel ferngesehen und es hat mich wahnsinnig gemacht, dass ich, wenn ich krank war, davon nur noch mehr Kopfschmerzen bekommen hab. >:c

‘Augenblicklich hüpfte mein Herz in die Höhe, stolperte und fing sich nur schwer wieder.’ --- Ohh, diese Metapher gefällt mir sehr. *-*

Ohhh, dieses Vorlesen … das ist süß. ;__; Die Atmosphäre, die du mit solchen Stellen in der Geschichte aufbaust, ist einfach so … gemütlich? Gemütlich, geborgen, freundlich … ich bin normalerweise kein großer Fan von purem Fluff und Slice of Life, aber ich weiß ja, dass das hier auch nicht mehr lange so bleiben wird. ^^; Und die Dinge, die Fanny in ihrer Kindheit erlebt (bis hierhin zumindest) machen wirklich Spaß zu lesen. (‘:


So, kommen wir zu Kapitel zehn!!

Also ehrlich, Fanny … auffälliger geht es nicht, oder? 8D Da braucht sie sich nun wirklich nicht zu wundern, wenn ihre Freundinnen wilde Theorien schmieden, wenn sie mitten in der wichtigsten Frage einfach aus dem Zimmer rennt. :^B

Uhh, ein geheimnisvolles Gespräch … und Mello hat Fanny offensichtlich bemerkt. Ich nehme mal an, es geht um ein Foto von einem der Wammykinder, Mello oder Near? Oder sogar L? Ich an Rogers Stelle würde solche Sachen zwar sofort vernichten, sobald ich das mit Kira mitbekommen hätte, aber ich kann auch verstehen, dass da etwas Emotionales mit dranhängt … sogar bei dem alten Miesepeter. :-D

Uhh, es war also tatsächlich ein Foto von L! Ich mag diese kleinen Detektivfetzen in diesem Kapitel. :3c Da kann man selber noch ein bisschen miträtseln, sowas finde ich immer klasse. Die Abschnitte haben durch die genaueren Datierungen auch irgendwie etwas Tagebuchcharakter.
Alter, jetzt wird das Mädchen ja schon richtig kriminell! Klaut einfach mal so irgendwelche Akten aus dem Postamt … :-D Wenn das die Lehrer rauskriegen. Und Mello hat also … irgendwelche Dinge vor … ich bin misstrauisch! O:< Wollen sie Near was unterschieben?
Dass Fanny überlegt, für irgendein Buch, das sie nicht mal kennt, den Zettel rauszugeben, ist das altersmäßig Realistischste, was sie meiner Meinung nach bisher in der ganzen Geschichte getan hat. 8DD Hach, Kinderchen …

Hauptsache, Near schnüffelt erst mal an dem guten Kompostgammelzettel. Ein wahrer Meisterdetektiv. 8DDDD Aber wenn er selbst durch den Gestank noch die Zartbitterschokolade erkennen kann … Respekt! Dann hat er sich den Titel auch wirklich verdient.
Ich frage mich aber trotzdem, wie Mello selbst zu dem Zettel gekommen ist? Hat Grace wirklich nur irgendeinen Brief verschickt, der damit gar nichts zu tun hatte, und Mello hat den Zettel einfach geklaut und für Fanny platziert? Und ist ihr dann auch noch bis zum Postamt gefolgt? Er scheint sich ja extrem sicher gewesen zu sein, dass Fanny so weit gehen würde, um Near zu helfen …


So, das war schon mal die erste Fuhre nachzuholender Reviews! ^^; Der Rest folgt … wann auch immer, wir werden sehen. :-D Sorry noch mal, dass ich mich länger nicht gemeldet hab. Lesen schwer! )-:
Ich freue mich aber dennoch sehr auf den Rest der Geschichte!

Schöne Grüße!

Antwort von thewritingunicorn am 16.05.2020 | 16:53 Uhr
Tschuh! Hellooo!

Ich erinnere mich doch, dass du was sagtest von wegen „ich geb dir eine Empfehlung in dem Vertrauen, dass du die zweite Hälfte der Geschichte nicht versemmelst“ (den genauen Wortlaut weiß ich grade nimmer :D) – und dann, aaaah, ich hatte schon Angst, ich habs tatsächlich versemmelt und du hast dich still und leise verkrümelt, weil du es ganz schrecklich fandest, was ich da so verzapft habe xD xD Umso mehr hab ich mich dann gefreut, deine Reviews zu lesen!!! Erleichterung!

Danke, dass du mir den Kitsch ein bisschen verzeihen kannst – auch wenn ich versuche, den so gut es geht zu umschiffen, schleicht er sich doch hin und wieder rein. Und manchmal latsche ich dann voller Absicht durch den Schnulzsumpf. Hehe.

Nostalgisch und sehnsuchtsvoll, hach, das klingt so schön, wie du das beschreibst! Wir hatten als Kinder auch ein Baumhaus (nachdem die Hornissen dort eingezogen sind, war es da weniger gemütlich), aber ich liebe einfach solche Stimmungen/Atmosphären, und wenn ich das irgendwie vermitteln konnte, umso schöner! *freu*

Mhm, was das Alter der beiden angeht – ja, da muss ich dir Recht geben! Durch die äußeren Zeitvorgaben (Ls Tod) war ich da in der Zwickmühle… naja. Ich wollte eine Beziehung zwischen den beiden aufbauen, und natürlich sollte die möglichst tief gehen, sodass Fanny nach ihrem Gedächtnisverlust auch nach Near sucht, usw. usf. Aber ja, die empörte Mutti kann ich natürlich total nachvollziehen!

Ahhh das Detektivkapitel! Zugegeben, ich glaube nicht, dass solche Kriminalfall-Sachen meine größte Stärke sind, was das Schreiben betrifft, aber man muss sich ja ausprobieren xD Freut mich, dass dir das mit den Datierungen gefallen hat! Ich mag sowas echt gerne beim Lesen und das hat sich echt gut angeboten.
Wie Mello selbst an den Brief gekommen ist, kann ich dir leider gar nicht so genau sagen, weil ich meine Notizen nicht hier habe – und ich glaube, so weit hatte ich das alles gar nicht durchdacht, Schande über mich! xD
Hehe, ja das würde ich auch als erstes machen, an dem gammligen Zettel schnüffeln! Mjam! :D

Und ich freu mich, gleich deine weiteren Reviews zu beantworten – und weil ich grade so schön am Tippen bin, an dieser Stelle schonmal ein riesenfettes DANKE, dafür, dass du dir so unglaublich viel Mühe gemacht hast, hier so ausführliche, konstruktive und ehrliche Reviews dazulassen. Auch wenn ich die Geschichte abgeschlossen habe (und ich vermutlich eher nix mehr überarbeite) bin ich total dankbar für deine Meinung und werde das auf alle Fälle beherzigen, wenn ich freudig weiter Fanfictions vor mich hin tippe!

Bis gleich & glg
twu :)
26.03.2020 | 04:29 Uhr
zu Kapitel 8
Hallöle, da bin ich wohl doch noch mal wieder. :-D Ich will meine Alerts endlich mal ausleeren, das lässt mir einfach keine Ruhe. ^^;


Ach, die gute, alte Monster-Rede … ich liebe sie einfach. (8 Es ist schön, auch mal Fannys Gedanken L gegenüber zu hören, schließlich ist sie ja immer noch ein Wammy-Kind. Obwohl es schon schwer genug sein muss, ein Waisenkind zu sein, dann auch noch die Bürde auferlegt zu bekommen, Ls Nachfolge anzutreten bzw. wenn das überall um einen herum präsent ist, das zerstört diese Kinder mehr, als sie sich selbst eingestehen wollen. Obwohl Fannys Gedanken zum Thema Liebe und Freundschaft mir gar nicht mal so fremd erscheinen. Woher soll man schließlich wissen, wie sich so etwas anfühlt? So etwas wie Liebe kann einem niemand so richtig erklären, alle sagen immer, man muss es selbst herausfinden, oder man merkt es schon irgendwann, aber woher soll man denn wissen, worauf man achten muss … Gefühle sind schon kompliziert. ^^;

Das Gespräch zwischen den drei Freundinnen am Strand fand ich sehr gut gelungen. Dialoge liegen dir, das muss man sagen. (8 Auch dass Sam und Oda immer mal wieder einsteigen und auch ihre Persönlichkeiten und Stärken sich gerade bei dem Gespräch mehr herauskristallisieren. Dass sie nicht die tiefgründigsten Charaktere ever werden ist klar, zumal die Geschichte ja auch vergleichsweise eher kurz werden soll, aber für die Länge hast du ihnen doch schon reichlich Charakter gegeben, finde ich. Sie sind nicht einfach nur irgendwelche Anhängsel, damit man merkt, dass Fanny auch Freunde hat, sondern eigene Persönlichkeiten und das halte ich für ziemlich wichtig.

Oh nein, die arme Fanny allein im Bus … D: Das Gefühl kenn ich leider auch.
Irgendwie krass, wenn man bedenkt, dass Fanny da elf Jahre alt ist und Kira selbst schon seit Jahren aktiv ist … und erst geschnappt wird, wenn sie siebzehn ist. Da wird einem erst mal wieder richtig bewusst, wie lange Light diesen ganzen, kranken Scheiß durchgezogen hat. Es ist eine ganze Generation von Kindern geboren worden, die mit Kira aufgewachsen sind und die Zeit vor ihm nie gekannt haben …

‘„Far“, erklärte er ernst, „Du bist elf Jahre alt. Warum solltest du das jetzt schon wissen müssen?“’ --- Weißt du, dass ich mich von Kapitel zu Kapitel mehr mit Fanny identifizieren kann? Das ist ein bisschen unheimlich. :-D Mittlerweile mag ich sie wirklich. Und ich kann sie in vielen ihrer Gedanken und Ängste nur zu gut verstehen.
Dir ist es wirklich gelungen, einen introvertierten ‘Außenseiter’-Charakter realistisch zu schreiben, ohne dass man ständig die Augen verdrehen muss, weil es zu übertrieben oder dramatisch wird. Nicht jedes in sich gekehrte Kind hat absolut keine Freunde oder wird von allen gemobbt. Wobei ich aber auch finde, dass sich die Geschichte mit jedem Kapitel verbessert. Anfangs hatte ich ja noch meine Sorgen, aber die Vergangenheitskapitel gefallen mir doch wirklich sehr viel besser als die ersten paar. (8

Okay, das Ende des Kapitels ist wirklich süß und schon ein bisschen traurig. ;__; Jetzt werde ich langsam echt neugierig darauf, wie Fanny ihr Gedächtnis verliert … und wie sie von Wammy’s Haus getrennt wird.
Diese Einsamkeit, die mit dem L-Sein einhergeht und für die Near sich entschieden hat … besonders jetzt, nachdem ich den neuen Manga-Oneshot gelesen und Near darin gesehen habe, ist mir das erst so richtig bewusst geworden. Er wirkt darin so unglaublich müde und leer … aber ich spoilere mal nicht zu viel, falls du oder etwaige Reviewstalker ihn noch nicht gelesen haben sollten. :-D Jedenfalls musste ich bei ihrem Gespräch die ganze Zeit an seine Zukunft denken. Ich glaube, der Verlust von Mello hat ihn wirklich mehr mitgenommen, als er zugeben möchte. Er war ja irgendwie der Einzige, der ihm wirklich etwas bedeutet zu haben schien. Deswegen würde ich mich jetzt doch echt freuen, wenn er später in Fanny noch jemanden findet, der ihm seine Einsamkeit nehmen kann … D’:


So, jetzt bin ich aber erst mal durch! Halleluja. :-D Isch bin wech.

Schöne Grüße!

Antwort von thewritingunicorn am 26.03.2020 | 11:12 Uhr
Hello again!

Ich dachte, vielleicht sind ihre Gedankengänge hier etwas zu wirr, aber irgendwie hängt das ja schon alles zusammen… Naja, hoffe es macht ein klein bisschen Sinn, was Fanny da so durch den Kopf schwirrt. Ich wollte unbedingt nochmal drauf eingehen, dass es einen großen Unterschied macht, über etwas zu lesen und es tatsächlich zu erleben (wie Fanny schon beim Pfannkuchenbacken feststellen musste) xD

Hehe, Dialoge schreibe ich total gerne! Und wie gesagt, ich hab nicht mal geschafft, Sams und Odas Aussehen zu beschreiben (siehe letztes Review), trotzdem freut es mich, dass du sie als eigenständige Charaktere wahrnimmst.

Ja, stimmt, das ist echt beängstigend, wie lange Light „diesen ganzen kranken Scheiß durchgezogen hat“ – das beschreibt es sehr gut!

Danke, danke, danke für dein Kompliment, das macht mich echt happy! Wie gesagt, die Wammy’s Kapitel machen auch deutlich mehr Spaß zu schreiben, und schön wenn dir Fannys Charakterentwicklung gefällt *juhuuu*

Mhmmmm und ich schreib hier mal noch nix zum weiteren Verlauf der Geschichte, ich will ja nicht ausversehen was spoilern… Ich kann nur sagen, es wird erstmal noch – unvermeidbar – kitschig, und dann wieder spannend. Hoffe ich zumindest.

Vielen Dank für deine Reviews, dann lad ich mal das nächste – allerkitschigste (und mein persönliches Lieblings-)Kapitel überhaupt – hoch, damit dir auch nicht der Lesestoff ausgeht!

glg twu :)
26.03.2020 | 03:03 Uhr
zu Kapitel 7
Hallöle! (8

Da bin ich auch schon wieder. :-D Und bevor ich anfange, möchte ich noch kurz auf deine letzte Reviewantwort eingehen: um den Verlust von Geschriebenem zu vermeiden, schreibe ich Reviews grundsätzlich immer offline im Schreibprogramm, die ich, wenn es wirklich lang wird, auch zwischenspeichere, das nur als Tipp. Mir ist sowas nämlich auch schon ein paarmal passiert, ich weiß genau, wie ärgerlich das ist. ^^;
Außerdem freut es mich total, dass dich meine Reviews so freuen? *^* Wenn man weiß, dass die Zeit geschätzt wird, die man ins Lesen und Kommentieren steckt, ist das immer toll, genauso wie wenn man weiß, dass jemand die eigene Geschichte liest und kommentiert. :3 Ich hab auch ein paar Stammleser und -reviewer, über deren Reaktionen ich beim Schreiben meiner Kapitel oft nachdenke, deswegen fühle ich mich total geschmeichelt, dass das bei dir auch so ist. ;__; Lass dich davon aber nicht allzu sehr einschüchtern oder einschränken, das kann nämlich auch ganz schnell mal passieren, wenn man unbewusst versucht, es allen Lesern recht zu machen … ^^;



So, jetzt aber mal weiter im Text.

Eine Schlucht in der Nähe eines Kinderheims?! O__O Da hat sich Watari ja den besten Platz der Welt ausgesucht, um sein Waisenhaus zu bauen. :-D Wahrscheinlich ist die Stelle abgesperrt, aber Kindern wie Mello würde ich es durchaus zutrauen, da herumzulungern, schließlich hat ihn die Gefahr ja noch nie von irgendetwas abgehalten. ;-D

Ich liebe all diese kleinen Details, mit denen du Wammy’s House schmückst. *__* Das Baumhaus und der Wald, das Klettergerüst, die Parkanlage und der Pavillon, und vorher schon der Eingangsbereich und alles … ich glaube, bisher habe ich noch keine Fic gelesen, in der so viel Wert auf die Umgebung des Wammy’s gelegt wurde. Das meiste musste man sich immer irgendwie selbst zusammenspinnen. Du hast die Umgebung damit wirklich sehr bunt gestaltet.

Ach, ich mag es, wie Near sich seine Sorge nicht anmerken lässt. (8 Er bleibt ruhig und zum Großteil sachlich, möchte aber trotzdem noch einmal sichergehen, dass Fanny auch wirklich bereit für die Aktion ist. Ich glaube, im Gegensatz zu L und Mello ist Near ein Mensch, der sich sehr viel mehr um diejenigen sorgt, die ihm helfen, der in dieser Hinsicht emotionaler ist, wenn auch vielleicht nicht so emotional, wie die meisten ‘normalen’ Menschen es wären.

Ach manno, ich hab jetzt richtig Lust, im Wald herumzuklettern und Abenteuer zu erleben und Verstecke aus Stöcken zu bauen … die Sommer-Kindheits-Nostalgie bringst du in der Geschichte wirklich toll rüber! (Und nebenbei mag ich das Wort ‘Düsternis’. Sehr originell und schön gewählt, finde ich. :3)

Aaach, und noch etwas, was ich im letzten Kapitel vergessen hab! Die Stelle mit dem Ponypuzzle. :-DDDD Die fand ich so unglaublich süß. Ich hatte auch mal ein Pferdepuzzle … das war ganz schön groß und hatte fast nur drei Farben, was das Ganze echt schwer gemacht hat, ich glaube, ich hab monatelang daran gesessen. ^^; Ähh, unnötige Anekdoten. Jedenfalls finde ich den Gedanken irgendwie schön, dass Near auch einfach mal ein paar niedliche Pferdchen zusammenpuzzelt und nicht nur sein ikonisches, weißes 10.000-Teile-Monstrum. (Und auch, dass du die Stelle nicht als ‘witzig’ oder lächerlich ausgeschlachtet hast, hat mich wirklich gefreut. Fanny hätte sich schließlich auch darüber lustig machen können, dass so etwas Kinderkram sei oder mädchenhaft oder was auch immer, und dass die Sache nicht so gehandhabt wurde, hat mich ehrlich gefreut. Über jeden kleinen Erfolg in die Richtung muss ich mich freuen, fürchte ich. ^^;)

Und wie die beiden im Höhleneingang feststecken! :-D Zu herrlich. (Erinnert mich ein bisschen an einige meiner Lieblingsstellen aus Winnie Pool … ^^;) Die zwei Stubenhocker erleben ja schon richtige Abenteuer! Obwohl Fanny durchaus etwas öfter draußen zu sein scheint als Near, macht er sich ganz schön gut dafür, dass er normalerweise immer nur herumsitzt. Aber ich glaube auch nicht, dass er mit zwei unfertigen Puzzeln jemals wieder seine Ruhe gehabt hätte, also ist ihm wohl nichts anderes übriggeblieben …

Ich muss sagen, ich kann Fannys Sorge, dass Near sauer auf sie ist, weil er sie nur einmal kurz böse angeschaut hat, sehr viel besser nachvollziehen, als ich eigentlich zugeben will … ich bin auch so jemand, der in jede noch so kleine Geste oder Mimik sofort immer ein ‘Oh nein, die Person hasst mich, weil ich nerve oder etwas falsch gemacht habe’ hineininterpretiert … ^^; Vor allem, wenn man sich gerade noch so gut mit demjenigen verstanden hat.

Der Aufbau ihrer Beziehung gefällt mir bisher echt gut. Auch wie Fanny spürt, dass die Sache mit dem Baumhaus noch andere Hintergründe haben könnte die sie aber selbst nicht so richtig versteht. Es wirkt natürlich und nicht so überstürzt, wie ich nach den ersten paar Kapiteln befürchtet hatte, glücklicherweise. ;-D
Auch dass Sam und Olanda noch mal vorkommen, fand ich schön. Die Freunde des Hauptcharakter-OC werden ja ab und zu gerne mal vergessen. ^^; Im Übrigen finde ich ‘Olanda’ einen echt schönen Name, den hab ich vorher noch nie gehört. (‘:



Ich möchte langsam doch mal die versäumten Kapitel aufholen, deswegen mache ich hier jetzt einfach mal weiter, um nicht wieder aus dem Flow zu kommen, dann wird es eben eine etwas längere Review. ^^; Damit müssen wir leben! 8D

So so, Miss Scamander also! 8D Hat die Dame zufällig einen Bruder, der Zauberer ist und mit magische Geschöpfen arbeitet?

‘[…] Genüsslich tauchte ich ein in eine andere Welt, ließ mich von den Buchstaben an einen anderen Ort tragen, weit, weit weg…

„Far? Bist du da?“, seine Stimme drang vom Pfad unten zu mir hoch.’
---
An dieser Stelle finde ich den Übergang total super, von ‘weit, weit weg’ herüber zu ‘Far’. (8 Und auch wie Fannys Leidenschaft noch immer im Fokus steht und ihren Charakter und ihre persönliche Geschichte vorantreibt, ist dir echt gelungen. Es wird nicht nur einmal erwähnt, ist meiner Meinung nach aber auch nicht zu übertrieben, schließlich hat ja eigentlich jeder so eine spezielle Leidenschaft, der er die meiste seiner Zeit widmet oder wenigstens widmen möchte, oder? Zumindest sollte man das meiner Meinung nach haben.

Ich muss immer noch grinsen, wenn ich daran denke, dass das olle Celine-Dion-Lied ja eigentlich der Kern der Geschichte ist. :-DD Fanny hat wirklich recht, es IST verdammt kitschig. Deswegen ist es auch so seltsam, sich die beiden dabei vorzustellen, wie sie es sich anhören …
Wobei ich aber sagen muss, einer anderen Person ein Lied zu zeigen, weil man es mit dem- oder derjenigen verbindet oder glaubt, dass er dem oder der anderen gefallen könnte, ist meiner Meinung nach schon eine der intimsten Gesten, die es gibt. (//: Mit so einem Lied kann man wirklich viel mehr sagen als mit Worten, manchmal. Da glaube ich auch gerne mal, dass sogar ein sonst eher stoischer Near rot werden kann. ;-D Ihm scheint das kleine Abenteuer in der Schlucht ja wirklich einiges bedeutet zu haben. Wobei ich allerdings doch eher erwartet hätte, dass Fanny ihm das Lied zeigt, oder dass sie es vielleicht gemeinsam entdecken …

Sag mal, wieso trifft diese Geschichte so gut wie alle meine Punkte für eine gute Beziehung?! Zusammen rumsitzen und sich für sich mit etwas beschäftigen, Lieder teilen, Pfannkuchen backen … so langsam wird’s verdächtig! O:<
Zusammen-Back-Momente finde ich in Death-Note-Fics aber sowieso immer besonders schön. ;-D Das bietet sich bei all den Schleckermäulchen einfach so an. Oh Gott, mir ist gerade bewusst geworden, dass Near im Canon ja sogar noch lebt … das bedeutet, die Wahrscheinlichkeit für ein Happy End ist groß … NICE! (-:< Ich frage mich, ob und wie Gegenwarts-Fanny wohl auf Mellos Tod reagieren wird …



So, das war’s für heute auch wieder. Ich vertraue dir jetzt einfach mal, dass du mich mit der zweiten Hälfte der Geschichte nicht komplett enttäuschst, deswegen verleihe ich dir heute auch endlich mal den guten, alten Empfehlungsstern! :-D Der will ja schließlich auch irgendwo verdient sein.

Schöne Grüße!

Antwort von thewritingunicorn am 26.03.2020 | 10:59 Uhr
Hello : )

So, das hab ich jetzt auch so gemacht – Word-Dokument geöffnet und erst mal hier getippt! :D
Ne, keine Sorge, allen kann man‘s doch eh nicht recht machen, das weiß ich! Darum schreibe ich einfach so wie es mir gefällt (bei sinnvoller & konstruktiver Kritik bin ich natürlich immer bereit, das auch nochmal zu überdenken).

Hach, die Schlucht – wir waren früher immer auf so ner Sommerferienfreizeit, da gabs im Wald auch so eine Schlucht (also nix gefährliches, vielleicht zwei, drei Meter tief). Das war der allerbeste Spielplatz, den man sich überhaupt vorstellen kann, angefangen beim an den Wurzeln herumklettern bis zum illegalen Fällen kleinerer Bäume, um daraus Hütten zu bauen. Okay, ich werde nostalgisch… Sommer-Kindheits-Nostalgie, das gefällt mir, dieser Ausdruck! Und es beschreibt die Atmosphäre, die ich erzeugen wollte, super gut!

Danke, das freut mich, wenn dir meine Wammy’s-Version gefällt!

Und zu Near: Ich denke auch, dass er eigentlich nicht so „gefühlskalt“ ist, wie er nach außen hin wirkt, das ist jedenfalls meine Überlegung. Dass er seine Gefühle eben nicht nach außen zeigt, und man ihn sehr genau beobachten muss, um mitzubekommen, was eigentlich in ihm vorgeht. Sonst würde meine Geschichte auch nicht funktionieren. Das wäre dann ja doof.
Ja, warum sollte Near nicht auch mal ein Pony-Puzzle machen dürfen? Near und schottische Highlandponys – das stell ich mir so unglaublich niedlich zusammen vor <3 awww… Und ich konnte mir das sooo gut vorstellen, wie er das so trocken raushaut „Nein, das mit den Ponys drauf“

Und für seine Puzzleteile geht Near auch mal das Risiko ein, ein kleines Abenteuer zu erleben xD Wenn die beiden Stubenhocker zusammenarbeiten, klappt auch das.

Freunde der OC: Da bemühe ich mich sehr, die immer wieder aufzugreifen, eben damit die armen nicht irgendwann unter den Tisch plumsen. Das ist einfach unrealistisch, nur weil man eine neue Freundschaft knüpft, die alten nicht mehr braucht… Da fällt mir ein, dass ich glaube ich kein einziges Mal erwähnt habe, wie die beiden aussehen (in meinem Kopf ist zwar ein Bild, aber ich fürchte, ich hatte das nie in die Geschichte eingebaut. Also: Olanda (keine Ahnung woher ich den Namen hab, mir gefällt er auch sehr gut) sieht in meiner Vorstellung ein bisschen aus wie Sarada aus Boruto, schwarze Haare und rote Brille. Sam hat dunklere Haut, dunkelbraunes Wuschelhaar und trägt am liebsten eine gelbe Regenjacke & Gummistiefel, damit sie bei jeder Gelegenheit in einen Tümpel springen kann.)

Puhh, dann bin ich erleichtert, wenn das nicht zu überstürzt wirkt. Ehrlich gesagt, diese Wammy’s-2007-Kapitel machen auch viel mehr Spaß zu schreiben als die einleitenden 2013-Kapitel (vielleicht merkt man das ein bisschen), es wird aber auch nochmal einen Sprung zu 2013 geben und die Kapitel sind auch richtig cool geworden! Hehe!

xD Mit längeren Reviews kann ich durchaus leben, keine Sorge!

Oh, und Miss Scamander ist dir aufgefallen? Haha, sie hat tatsächlich einen Bruder – oder auch einen Onkel zweiten Grades, da bin ich nicht ganz sicher - , der Zauberer ist, und zuuufällig arbeitet der mit magischen Geschöpfen. Woher wusstest du das bloß?

Ja, das Lied – Das war echt der Aufhänger dieser Geschichte, ich war voll im Death Note-Fieber (Meine Hirnnetzwerke haben alles und jeden in meiner Umgebung mit Death Note assoziiert) und bin irgendwie über Titanic gestolpert und dachte: „Yey, wie cool, Near kommt in diesem Lied vor. Und eine mysteriöse Person namens Far. Lass doch mal eine Fanfiktion daraus machen.“ That’s the Story. Darum musste ich das einfach aufgreifen, auch wenn es so kitschig ist. Und um den Kitsch bin ich auch in den folgenden Kapiteln leider nicht ganz rumgekommen. Ich versuche meistens, weiträumig auszuweichen und lande dann doch mitten im Schnulz-Topf…

Uiii Punkte einer guten Beziehung? Vielleicht haben wir da ja ähnliche Vorstellungen. Apropos, ich muss meinem Freund bald die Haare schneiden, weil die Friseure ja inzwischen auch zu haben… Ich hoffe sehr, unsere Beziehung übersteht das, vor allem weil ich noch NIE Haare geschnitten habe. Aber zurück zur Review-Antwort:

Ich musste so lachen, als ich euren Wammy’s Adventskalender gelesen habe, das war ein paar Tage nachdem ich diese Pfannkuchenszene geschrieben hatte. Und da kommt B und verwüstet die Küche. Irgendwie passt das so gut zu den Kindern.

Und ja, Near hat die ganze Kira-Geschichte lebendig überstanden. Er könnte dir jetzt sicher die Wahrscheinlichkeit für ein Happy End ausrechnen… Aber ich sag nix! Sonst versau ich ja die ganze, schöne Spannung! Noch ist alles offen… muuuhaha!

Wow, und danke für das Sternchen! xD Ich fühle mich geehrt! *verbeug* Ich hoffe sehr, die zweite Hälfte der Geschichte wird dich nicht enttäuschen!
Glg twu :)
24.03.2020 | 21:54 Uhr
zu Kapitel 5
Hallöle, da bin ich mal wieder! :-D


Da ich Datums-/Zeitstempel zurzeit auch in einer Geschichte verwende und mir schon mehrmals Sorgen gemacht hab, dass die Leser trotzdem die Rückblicke übersehen, weil sie sich so sehr an die Titel gewöhnen, dass sie sie nicht mehr richtig lesen, bin ich unheimlich froh, dass mir das gerade auch passiert ist. :-DDDD Toll.
Ich hab die ganzen ersten Abschnitte über gedacht ‘Hä, sie hat das Buch doch schon gefunden und wieso wohnt sie auf einmal im Wammy’s?’, bis ich irgendwann auf die grandiose Idee gekommen bin, mir den Titel noch mal anzugucken und mir das 2007 ins Auge gesprungen ist. Ich bin sehr aufmerksam. 8DDD
Schon schön gemacht mit den Monaten, die immer einen weiterspringen, das Jahr verändert sich aber, nur ich war leider zu blöd. ^^;

So, da das nun geklärt wäre: die Umgebung mit den einzelnen Baumarten, den Bärlauchblättern (Hmm, Bärlauch …), der Weg zum Baumhaus und das Gefühl der Strickleiter auf Fannys Haut sorgen dafür, dass man richtig in das Kapitel eintauchen kann. Ich hab das Bedürfnis, das immer wieder zu erwähnen, aber du weißt es ja inzwischen, deinen Schreibstil mag ich wirklich unheimlich gerne und finde ihn sehr herausstechend. *^*

‘Der kleine, quadratische Raum hatte vier Fenster, ein kleines direkt neben dem Eingang und vier größere, die den Blick in die übrigen Richtungen ermöglichten.’ --- Würden das dann nicht fünf Fenster machen? :-D Bzw. müssten es nicht an den übrigen Wandseiten drei sein? Mathe! Ahhh! Rette sich, wer kann!

‘Denn als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal hier oben gewesen war, hatte ich einen ganzen Berg an Einwickelpapier für Süßigkeiten hinter der Matratze gefunden.’ --- AHA! War das etwa unser L? (8 Ich mag solche kleinen Winke auf die Canoncharaktere immer, zumal ich selber auch lieber Geschichten mit der DN-Lore als Hauptfokus schreibe, in denen die Canoncharaktere eher in den Hintergrund rücken und man sie dann in solchen kleinen Passagen wiederentdeckt. Irgendwie fühlt sich das fast schon ein bisschen lohnender an, als wenn sie die ganze Zeit direkt mit den OCs interagieren, finde ich. :3

Ich mag Fannys Gedankengänge, besonders beim Fund des Würfels, wirklich sehr. Charaktere in der Ich-Perspektive zu schreiben ist ziemlich schwer und gerade bei Wammykindern bekommt man als Leser oft das Gefühl, dass sie mit ihrer gewaltigen Intelligenz angeben, die dann aber irgendwie gar nicht so toll wirkt, wie der Autor sich das vorstellt, aber ihre Überlegungen kann man auch als ‘Nicht-Genie’ wunderbar nachvollziehen, finde ich. Sie wirkt nicht überheblich und wird mir tatsächlich von Kapitel zu Kapitel sympathischer. ;-D

Mello hinterherzuspionieren ist sicher keine schlaue Idee … aber wer kann da schon widerstehen? ^^; Manchmal ist die Neugier eben stärker als der Verstand.
Deine Darstellung von Klein-Mello finde ich bisher wirklich gelungen. Er ist für seine Zicken zwar bekannt und scheint Fanny auch etwas Angst einzujagen, aber außer dass er ihr ein paar mehr oder weniger schmeichelhafte Spitznamen gibt, scheint sie nicht sein persönliches Mobbingopfer zu sein. In diese Rolle drängt man sich aus irgendeinem Grund wohl immer ganz gerne … :-D Ich hoffe mal, er lässt ihre Bücher in Frieden.
Erbsensuppe … na da, guten Appetit. =__=

Ein wiederholter Zeichensetzungsfehler ist mir in diesem Kapitel aufgefallen! Wenn hinter einem Wörtliche-Rede-Satz noch ein Begleitsatz kommt, dann gibt es keinen Punkt. Nur Frage- oder Ausrufezeichen würden dann bleiben. Also z.B. hieße es nicht ‘„Hab ich nicht.“, widersprach ich’, sondern ‘„Hab ich nicht“, widersprach ich’. Es sei denn, wie gesagt, Fanny hätte ‘Hab ich nicht!’ gesagt.

Der Alltag in Wammy’s House ist immer eine Sache, bei denen sich Fanfiction-Autoren ja besonders austoben können, weil es im Canon nie richtig vorgekommen ist. Dass die Kinder neben dem normalen Schulunterricht auch noch so eine Art von ‘Sport’ haben, finde ich eigentlich ganz interessant, auch wenn man bei L ja gesehen hat, dass er, falls er diesen auch hatte, anscheinend nicht viel davon für sein späteres Leben mitgenommen hat. 8D Ebenso wie Near.

Und da hockt der kleine Gremlin einfach in ihrem Baumhaus rum! Ich muss zugeben, ich hatte kurz ein bisschen Angst, dass sie eine eher böse Überraschung erleben könnte. ^^;

Ich persönlich bin ich auch nicht so der Fan davon, wenn OCs die echten Namen der Wammy’s kennen, weil das irgendwie sehr viel von dem Mysterium, das sie umgibt, wegnimmt, zumal sie ja auch Mello nur bei seinem Decknamen genannt hat und es bei Near scheinbar eine Ausnahme ist. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die richtigen Namen im Waisenhaus ja auch eigentlich nicht benutzt (zumindest kam mir das immer so vor).
Ahh okay, die Kinder haben sich in dieser Version also selber ihre Decknamen ausgesucht? Das ist natürlich neu. Ich weiß noch nicht ganz, was ich davon halten soll, aber ich nehme es mal hin. :-D

Das klingt ja fast … wie Nears erster, richtiger Fall! ;-D Ich mag es wirklich sehr, wie du ihn hier sprechen lässt. Near ist, ähnlich wie L, ein sehr spezieller und meiner Meinung nach schwieriger Charakter, der allerdings sehr viel seltener in Fanfictions auftaucht. Viele interpretieren ihn als kompletten Eisklotz, der an allem absolut desinteressiert scheint, (auch ich hab ihn lange so gesehen, muss ich zugeben), aber ich glaube, das stimmt nicht. Besonders mit dem siegessicheren Lächeln hast du ihn toll getroffen, finde ich. Genauso wie dieses >:3 beim Showdown im Lagerhaus hab ich mir das vorgestellt. :-D


So, da die Review hier jetzt doch etwas länger geworden ist, schreib ich sie dir jetzt einfach mal einzeln. ^^; Das Kapitel hat mir wirklich gefallen und die Skepsis, die ich anfangs noch hatte, wird langsam aber sicher mit der Darstellung der Canoncharaktere und Fannys Kindheit ausgeräumt, denke ich. :-D Jetzt bin ich wirklich gespannt, wie die beiden zu Freunden werden (falls überhaupt) bzw. wie sich ihre Beziehung noch entwickelt!

Schöne Grüße. (8

Antwort von thewritingunicorn am 25.03.2020 | 09:25 Uhr
Hello :)

Ahhh, jetzt war ich fast mit der Review-Antwort fertig, und schwupps - lösche ich alles, ich Trottel. Aaaaah! Okay, nochmal von vorne... Ich hasse das, dass man hier nicht zwischenspeichern kann.

Nachdem ich mir also heute zum zweiten Mal einen Facepalm gegeben habe, will ich erst mal zu meinem Mathe-Problem Stellung nehmen: Ich hab das Baumhaus inzwischen in eine mathematisch korrekte Version umgebaut (vier Fenster, ein kleines und DREI große) xD xD xD Danke für den Hinweis, wenn man den eigenen Text zum xten Mal liest, fällt sowas einfach nicht mehr auf. Und ob dus glaubst oder nicht, früher in der Schule und im Studium war ich echt gut in Mathe, aber wie es scheint, verflüchtigt sich dieses Wissen mit der Zeit, wenn es ungenutzt bleibt.

Muuuhaha, gell, das mit dem Zeitsprung war fies? Das nächste Mal schreib ich: „Fannys POV, Achtung Zeitsprung ins Jahr 2007!!!“ Aber das wäre weniger lustig, oder?

Danke für dein Kompliment! Bei den Umgebungsbeschreibungen greife ich oft auf eigene Kindheitserinnerungen zurück, das beschreibt sich einfach am Besten – So eine Strickleiter kann echt schmerzhaft werden, wenn man zu lange dranhängt. Und Bärlauch, das gabs bei uns im Wald im Massen.… mhmmm, da kann man so viele tolle Sachen draus machen, Bärlauchpesto, Bärlauchbutter…

Ob das L war, der das Süßigkeitenpapier hinterlassen hat? Möglich wärs… es bleibt mysteriös!

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mich deine Meinung zu Fanny kalt lässt. Deine Reviews schätzte ich wirklich sehr, und ich ertappe mich beim Schreiben immer mal wieder bei dem Gedanken, was du wohl anmerken bzw kritisieren würdest – du siehst, das hilft mir schon sehr, mein eigenes Geschreibsel nochmal zu hinterfragen und genauer zu durchdenken. Und umso mehr freu ich mich grade, dass Fanny dir etwas sympathischer geworden ist und hoffe natürlich, dass ich das über die folgenden Kapitel ausbauen kann.

Vom Wammys-Alltag bekommt man tatsächlich nicht viel mit im Anime, daher hab ich mich mal auf meine Fantasie verlassen und stell mir das wie ein Internat vor, dass die Kinder in vielen verschiedenen Bereichen fördert und gleichzeitig Fanny genug Freizeit für ihr Hobby bzw. Lesesucht lässt.

Dass dir meine Darstellung von Mello und Near gefällt, freut mich auch, grade wie die kleinen Racker so als Kinder sind, erfährt man ja auch nicht so viel. Aber keine Sorge, Mello hat nicht vor, Fannys Bücher aus dem Fenster zu werfen xD
Ui, was für eine böse Überraschung hattest du denn erwartet? Dass Mello das Baumhaus verwüstet hat? Nee, da sitzt nur der kleine Near und beobachtet den Wald.

Zu den Namen der Charaktere – mhm, da hatte ich mir tatsächlich nicht so viele Gedanken gemacht, bzw. hatte ich das so überlegt, dass die Kinder sich das mehr oder weniger selbst ausdenken. Aber jetzt wo dus sagst, so plausibel ist es nicht, dass sie ihre „echten“ Namen kennen. Naja, da ich die Geschichte so gut wie fertig habe, will ich das ungern wieder ändern… Ich hoffe, du kannst mit dieser Ungereimtheit leben!

Jaaaa, dieses Near-Lächeln, das wollte ich auch so rüberbringen! Juhu, es hat geklappt!

Danke für den Zeichensetzungs-Hinweis, ich versuch, das umzusetzen und mir nochmal fett hinter die Ohren zu schreiben! Ja, das mach ich häufiger falsch xP

Ich freue mich jedenfalls mega, dass du nach wie vor dabei bist und dir so unglaublich viel Mühe mit deinen ausführlichen Reviews gibst! Fettes Danke dafür!!!
glg twu :)
20.03.2020 | 05:48 Uhr
zu Kapitel 4
Hallöle! (8


Huurrrr, erst mal sorry, dass ich mit dem Lesen schon so hinterherhänge! Ich bin so schnelle Updates einfach nicht gewohnt. 8D Ich werde versuchen, jetzt langsam wieder aufzuholen und immer zwei Kapitel in einem Rutsch zu lesen.


Also, was ich letztes Mal noch zu erwähnen vergessen habe, waren deine Zitatüberschriften. Ich finde die Idee wirklich toll, dass du dir zu jedem Kapitel ein Buchzitat herausgesucht hast und dich dann auch darum bemüht hast, dass es nicht nur inhaltlich/symbolisch eine Bedeutung bekommt, sondern auch dass das entsprechende Buch zum Teil tatsächlich im Kapitel vorkommt. Das ist ein wirklich schöner Zusatz zu Fannys Bücherliebe und macht sie dadurch auch etwas herausstechender und realer, wie ich finde.
‘Leseratte’ als Charaktereigenschaft kann sehr schnell fade wirken, wie ich finde, weil es einfach so abgedroschen ist, aber du hast dich hier wirklich bemüht, Fanny diese Eigenschaft nicht nur als Anhängsel zu geben, sondern sie wirklich zu ihrer Leidenschaft zu machen, das finde ich super. (8
(Außerdem erinnern mich die Zitate an die Folgentitel von Banana Fish … wir deuteten bereits an. ;-D)

‘Du hast so schöne Haare, die schneid ich schon nicht ab!’ --- Boah, ich hasse es, wenn Friseure das sagen. >__> Ist doch wohl meine Sache, ob ich meine Haare kurz haben will oder nicht … ich weiß, Fanny möchte ihre Haare lang behalten, aber der Satz hat gerade leicht einen Nerv bei mir getroffen. :-D

Was ich etwas schade finde ist, dass die ganze Sache mit Kiras Ergreifung so schnell unter den Tisch fällt. Klar, es ist nicht das Hauptthema der Geschichte und ein bisschen wird ja auch darüber gesprochen, aber gerade bei solchen Geschichten, die nach dem Fall spielen, interessiert es mich immer besonders, was die ‘einfachen Leute’ nach dieser ganzen Sache tun, wie sie reagieren und wie sich ihre Welt daraufhin verändert. Schließlich hat Kira in der Welt von Death Note massiv die Historie geprägt. Ein paar Gedanken von Fanny dazu, wie sie persönlich zu Kira stand, und vielleicht auch ihre Mutter, hätte ich ganz schön gefunden.

Mmmmmh, ich muss sagen, die Sache mit den Haaren … es gibt durchaus rothaarige Menschen, deren Elternteile beide nicht rothaarig sind, fürchte ich. :-/ Das Gen kann schon weitervererbt werden, ohne dass es sich bei der Person zeigt. Ich gebe zu, meine letzte Biostunde ist doch schon ein paar Jährchen her, aber auch wenn es sicher ein Grund wäre, stutzig zu werden, kommt mir die Realisation, dass Fannys Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind, dafür etwas zu plötzlich.
An sich finde ich den Reveal, ihren Schock und auch die Beichte ihrer Eltern wirklich gut geschrieben, aber meiner Meinung nach hättest du die ganze Sache ruhig noch mit zwei bis drei Kapiteln aufbauschen können. Sodass Fanny immer mehr kleine Hinweise auf ihre Adoption findet, bei denen sie (und wir als Leser) sich anfangs nichts denkt, aber die sich langsam häufen, bis sie irgendwann die ersten Zweifel säen. Ich weiß, du wolltest keine allzu lange Geschichte schreiben, aber leider habe ich so etwas schon einmal mitbekommen, wo jemand erfolglos versucht hat, eine Story, die eigentlich SEHR viel mehr Characterdevelopment und Plotentwicklung gebraucht hätte, in knapp 16k Wörtern zu erzählen …
Wie gesagt, ich glaube, es hätte mich emotional etwas mehr mitgenommen, wenn die Beichte der Eltern sich etwas länger aufgebaut hätte. Solche Szenen intensiv zu beschreiben hast du nämlich wirklich drauf und das ist schon echt sehr viel wert, aber es ging mir leider etwas zu schnell. ._. (Außerdem hasse ich diese Fanfiction-Eltern, die ihren Adoptivkindern nie sagen, dass sie adoptiert sind. Ich meine, wer tut denn sowas? Die machen es sich nur schwerer … das machen die doch garantiert nur fürs Drama! D8)


So, nun aber zu Kapitel vier!

Die Art, wie du das Wammy’s von außen beschrieben hast, auch mit der ganzen Pflanzenwelt und der Architektur, das ist wirklich sehr malerisch. (‘: Mir persönlich sind Umgebungsbeschreibungen immer sehr wichtig und die Stimmung hast du hier wirklich sehr schön rübergebracht. Auch die Dialoge tragen dazu bei. Ich weiß gar nicht so richtig, woran das liegt, aber es ist wirklich sehr szenisch geworden!
Auch Rogers Aussehen hast du wirklich gut hinbekommen! Endlich mal jemand, der mehr als nur Haar- und Augenfarbe an einem Charakter beschreibt. :-DDD

Übrigens bin ich wirklich ein bisschen erleichtert, dass du Fanny nicht irgendeine total abstruse Superfähigkeit oder einen 300er-IQ verpasst hast, sondern ‘nur’ das Talent, schnell zu lesen und Informationen aufzufassen. (Bitte sag mir, dass es nicht noch in einen fotografisches Gedächtnis ausartet … bitte! D:) Klar, das Wammy’s ist ein Heim für hochbegabte Kinder, aber das bedeutet ja nicht, dass jedes einzelne davon gleich so ein Wunderkind wie L, Mello oder Near sein muss. Schließlich war ja auch nicht jedes einzelne für Ls Nachfolge geeignet, Stichwort Linda, die Künstlerin. Was ich sagen will ist, dass ich Fannys ‘Fähigkeit’ durchaus realistisch und gut gewählt finde, denn wie gesagt, es wird uns ja auch mehrmals gezeigt, dass es eine wichtige Charaktereigenschaft von ihr ist. (8

Auch das Gespräch mit Roger mag ich gerne, auch wenn er für meinen Geschmack ein bisschen zu freundlich ist, schließlich ist er ja eigentlich nicht so der Kinderfreund. 8DD Aber Fanny war als Leseratte früher wahrscheinlich eher still, da hatte er wohl nicht so viele Gründe, sie nicht zu mögen …

Susan ist ja süß. :-D Voll die kleine Angeberin. Aber für ein Kind durchaus realistisch, vor allen Dingen ein so begabtes. Und ich glaube, dass in Wammy’s auch nicht unbedingt Bescheidenheit anerzogen wird …
Noch ein Pluspunkt, der eigentlich gar nicht so hervorstechen sollte, bei dem ich aber schon genügend Negativbeispiele gelesen habe, um mich darüber zu freuen: dass du die japanischen Sätze ganz natürlich in den Text eingegliedert hast, ohne sie direkt übersetzen zu müssen. Egal ob mit Sternchen oder Klammern direkt dahinter, sowas kann ich wirklich überhaupt nicht ab, das reißt einfach total aus dem Lesefluss. So hat es viel besser gewirkt und den Inhalt der Sätze hat man trotzdem verstanden.
Auch dass Menschen mit Amnesie ihre Fremdsprachenkenntnisse manchmal so zufällig erst entdecken, hab ich schon öfter gehört, von daher finde ich es schön, dass du das auch eingebracht hast. (8

Das Kapitel hat mir besonders sprachlich wirklich gut gefallen! Ich werde mich wie gesagt bemühen, auch die nächsten möglichst zeitnah zu reviewen, sobald ich kann. ^^;


Schöne Grüße!

Antwort von thewritingunicorn am 20.03.2020 | 09:26 Uhr
Hello :)

Schön von dir zu hören! Kein Stress, ja ich bin tatsächlich mehr zum Schreiben gekommen als erwartet, sonst hätte ich nicht schon so viel hochgeladen ;)

Das mit den Zitaten war eine Spontan-Idee kurz vorm Hochladen, ich mag sowas total gerne! Und jetzt muss ich immer nachschauen, ob die Bücher, die Fanny gerade liest, auch schon vor 2007 bzw. 2013 erschienen sind xD Freut mich auf jeden Fall, dass es dir gefällt. Musste mir grade nochmal die Titel der Banana-Fish-Folgen anschauen, ja die sind wirklich sehr sehr schön <3

Hehe, diese Frisuere machen oft auch Dinge, die man nicht mag - ich wollte meine Haare letzes Mal "kinnlang" und bin am Ende mit noch kürzeren Haaren raus - sah zum Glück auch nicht schlecht aus, aber Fanny hängt eben sehr an ihren Haaren. :D

Vielen, vielen Dank für deine ehrliche und konstruktive Kritik! Das sind teilweise Sachen, wo ich selber dachte, das ist jetzt nicht so das Gelbe vom Ei (wie das mit den roten Haaren, jaaa das hinkt sowas von... :P) aber auch Dinge, über die ich mir ehrlich gesagt noch nicht so Gedanken gemacht habe.
Dass Kiras Ergreifung unter den Tisch fällt - hast du absolut Recht, da hätte ich noch mehr drauf eingehen können.
Und zur Enthüllung von Fannys Adoption - das ist so ein kleines "Problemchen" von mir, dass ich häufig dazu neige, Dinge zu schnell abzuhandeln und mir nicht genug Zeit zum erzählen lasse. Danke für deine Beobachtungen, das kann man mir nicht oft genug unter die Nase reiben - vielleicht schaffe ich es irgendwann, das umzusetzen...
(Und klar, diese Adoptiveltern machen das einzig und allein fürs Drama - wozu sonst???) xD

Yey, cool dass dir meine Wammy's-Version gefällt! Kennst du zufällig "Never let me go", dieses Buch bzw. Film über Klone, die auch in so einer Art Waisenhaus in England aufwachsen und später als Ersatzteillager enden? Irgendwie hatte ich beim Schreiben diese Szenen im Kopf, weil ich mir das Wammy's von der Atmosphäre ganz ähnlich vorstelle.
Wie, man kann mehr beschreiben als Haar- und Augenfarbe? Was du nicht sagst! xD xD xD Stimmt, ich hatte auch das Gefühl, dass Roger etwas zuuu nett ist - aber deine Erklärung, dass er Fanny mag weil sie nie groß Ärger gemacht hat, finde ich super!

Haha, das mit dem fotographischen Gedächtnis hatte ich - einen winzigen, kurzen Moment - sogar erwogen, hab mich dann aber entschieden, das zu lassen :D Und ich hatte das auch immer so verstanden, dass Mello und Near schon die Überflieger unter den Überfliegern sind, daher wäre es etwas unrealistisch, wenn Fanny plötzlich auch einen ganz krass abgespacte Fähigkeit hat. Sie ist halt durch und durch Leseratte, und das kommt hoffentlich auch so rüber ;)

:D Ja, Susan ist so eine kleine, bisschen vorlaute Göre! Puuuh, bzgl dem japanisch bin ich echt erleichtert, hatte das aus dem Internet (da ich trotz übermäßigem Anime-Konsum kein Japanisch kann), und da bin ich immer skeptisch, ob das nun auch so stimmt - im Internet findet man ja bekanntlich auch viel Grütze... Genau, das wird ja aus dem Kontext relativ klar, was sie sagen. Und ein bisschen Verstand trau ich meinen Lesern auch zu. Was ich so gar nicht abkann, sind Dinge wie "XY's POV" und "AB's POV"... Ich finde es viel schöner, beim Lesen selber drauf zu kommen aus welcher Sicht das grade erzählt wird.

Nochmal 1000Dank für dein ausführliches Review, das ist wirklich hilfreich für mich!!!
glg twu :)
08.03.2020 | 00:34 Uhr
zu Kapitel 2
Hallöle!

Ich bin ein einfacher Mensch – ich sehe einen neue Geschichte im staubigen, alten Death-Note-Fandom, ich klicke drauf. Und ich muss ganz ehrlich sagen, obwohl ich den meisten Wammy-OC-Romanzen durchaus anfangs eher kritisch gegenüberstehe, so hat deine Kurzbeschreibung doch meine Neugier geweckt. Und das muss man auch erst mal schaffen. ;-D

Zu allererst mal gefällt mir dein Schreibstil wirklich ausgesprochen gut. Flüssig, verständlich, angenehme Wortwahl, blah blah. :-D Außerdem: nahezu fehlerfrei! Ich bin bei so etwas unheimlich pingelig und obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass man auf so einer Plattform halbwegs der deutschen Sprache mächtig ist, habe ich leider feststellen müssen, dass eine wirklich gute Rechtschreibung bzw. der Wille des Autors, den Großteil seiner Tippfehler vor dem ersten Hochladen noch mal auszubessern, einigermaßen selten ist. Man kann deine Kapitel jedenfalls gut durchlesen, und das finde ich gut. :-DD

Nun zu Fanny. Ich bin ehrlich gesagt ein großer Freund und OCs und erstelle auch sehr gerne selbst welche, aber einfach ist es bei weitem nicht, einen Charakter zu kreieren, mit dem der Leser einer Fanfiction ähnlich mitfiebern kann wie mit einem Canoncharakter, das weiß ich aus Erfahrung.
Wir erfahren in den ersten beiden Kapitel schon eine ganze Menge über Fanny (deren Name übrigens ausgesprochen britisch klingt, wie ich finde, auch wenn ich mir darunter eher eine liebe, alte Omi vorstelle. 8D). Ihre Hobbys, ihr Aussehen und ihre Vergangenheit bzw. der Verlust dieser, das gibt uns ja schon einiges an Informationen, mit denen sich arbeiten lässt!
Besonders, dass du auch ein kleines Stück ihres normalen Schultages beschrieben hast, finde ich eine gut gewählte Möglichkeit, um sie besser kennenzulernen. Und ich danke dir von ganzem Herzen, dass du uns für ihr Aussehen nicht mit einer Spiegelszene gequält hast! 8DD Gerade bei Geschichten in der Ich-Perspektive ist die Aussehensbeschreibung des Hauptcharakters echt super anspruchsvoll, aber du hast dich hier doch ganz gut durchgeboxt. (Auch wenn sie mindestens der dritte rothaarige Wammy-OC ist, den ich bisher kenne … aber das ist ja nicht deine Schuld. ^^;)
Bisher finde ich Fanny noch nicht wirklich spektakulär einschlagend als Charakter, aber ich hasse sie auch nicht und das ist ja immerhin schon mal etwas. :-D Und außerdem hat die Geschichte ja auch gerade erst angefangen. Ich bin gespannt, ob du mich später noch richtig von ihr überzeugen kannst. (8

Ich war bis gerade eben wirklich der festen Überzeugung, dass Light 2012 gestorben wäre … ich hab sogar extra noch mal nachgeguckt. Sehr mysteriös. :-DD Die Geschichte, bzw. die ersten beiden Kapitel spielen also kurz vor seiner Ergreifung, sehr interessant. Da lässt sich ja schon halbwegs erahnen, wie und wo Fanny später auf die Wammy-Jungs treffen könnte. (8

Der ganze Auftakt bzw. die Idee gefällt mir aber wirklich gut. Besonders die ‘Fallwand’, die Fanny sich da aufgebaut hat. Ich liebe es, wenn man in solchen Geschichten auch ein bisschen miträtseln kann. ;-D

Ich würde die Geschichte gerne weiterverfolgen und bin gespannt, was du in Zukunft noch aus der Idee machen wirst. C:

Schöne Grüße!

Antwort von thewritingunicorn am 08.03.2020 | 09:32 Uhr
Hallo Tschuh!

Da freu ich mich aber sehr, dass du es gewagt hast und meine Geschichte angeklickt hast! Dann klopf ich mir mal auf die Schulter dass ich deine Neugier wecken konnte :D Ich kann das voll verstehen, bei OC-Geschichten bin ich generell eher kritisch (wobei ich es total liebe, welche zu schreiben)

Dankeee :) Und für die Rechtschreibung kannst du dich bei meiner Klassenlehrerin in der Grundschule bedanken - ich glaube, ich habe ihr sehr, sehr viel zu verdanken! Jedenfalls bemühe ich mich, die Kapitel auch nochmal durchzulesen und zu überarbeiten, bevor ich sie hochlade ;)

Fanny, die liebe, alte Omi xD xD xD Das ist auch eine süße Vorstellung. Auch wenn das noch etwas dauert, bis sie eine Omi ist. Mhm, da ist meine Liebe zu roten Haaren mit mir durchgegangen (was auch meine große Liebe zu General Hux erklären würde) - wenn ichs recht überlege ist es meine erste OC mit roten Haaren. Und sie ist ja britischer Abstammung, ich hoffe, da geht das in Ordnung, auch wenn das im Wammys offenbar häufiger vorkommt... :D
Klaro, in den folgenden Kapitel wird man natürlich noch mehr über Fanny erfahren - ob du sie dann magst oder hasst kannst du mir gerne mitteilen, würde mich echt interessieren ob ich dich von ihr überzeugen kann ;) Ich muss zugeben, da diese Story eigentlich nur auf einem Wortspiel basiert, war ich da anfangs nicht mega anspruchsvoll, was die Charakterentwicklung betrifft... Aber in den letzten Tagen hats mich echt gepackt und ich dachte, ich hole die verstaubte Storyskizze mal vor und schaue, was sich noch draus machen lässt.

Mhm, ich hab das mal im Wikia recherchiert und mir die Daten auf nen Schmierzettel geschrieben, und damit arbeite ich jetzt. Ich kann nicht versprechen, dass das 100% passt. Laut Wiki müsste Light Februar 2013 gestorben sein (zumindest im Anime). Mysteriös ist übrigens auch, was im November 2007 passiert ist - aber das kommt alles noch :)

Dann wünsche ich dir schonmal viel Spaß beim miträtseln! Ich fürchte, so richtig komplex wird es nicht werden...
Und natürlich darfst du mir auch jederzeit konstruktive Kritik um die Ohren hauen, ich hab noch einen Haufen Stellen, von denen ich selber kein bisschen überzeugt bin und grade im Moment aber keine bessere Lösung weiß :P Uuund vielleicht muss ich das Ende ganz arg schlimm schnulzig machen, weil ich das sonst nicht aushalte... Du siehst, es gibt einen Haufen Stolpersteine xD Aber ich schreibe mal munter weiter und warte ab, was passiert xD

glg twu :)


PS: Hab auf deine Seite gespickt und gesehen, dass du auch BananaFish-Fan bist? Ahhh, dieser Anime hat mich so sehr zum Heulen gebracht! Um einiges Schlimmer als Titanic! Viel schlimmer!