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Autor: Arvara
Reviews 1 bis 25 (von 83 insgesamt):
11.08.2020 | 15:02 Uhr
Liebe Arvara!

Auf zum Schlussspurt!

Ich hatte es ja schon beim letzten Kapitel geschrieben: Es hat der Geschichte sehr gutgetan, dass Du dieses Kapitel noch hinten drangehangen hast.

Ich kann aber total nachvollziehen, dass Du fertig werden wolltest. Geht mir gerade ähnlich! Mir geht gerade bei „Verschollen“ auf der Zielgeraden die Luft aus – und die Ideen, wie ich das sinnvoll beenden kann.

Aber das ist ein anderes Thema.

Mit „Familie“ präsentierst Du uns ein perfektes FFE Kapitel.

W hat überlebt, OS ebenfalls, Kamali ist gerettet und Jackson hat sein neuntes Leben aufgebraucht und ihn hat’s auch endgültig dahingerafft.

Was ich bei diesem Schlusskapitel aber besonders hervorheben möchte ist, dass Du zwar die oben genannten Haupthandlungsfäden sehr gut zu Ende führst, aber dabei nicht vergessen hast, auch noch ein paar „Nebenschaukriegsplätze“ aufzugreifen, um uns auch hier wissen zu lassen, wie der Stand der Dinge ist und wie die Zukunft aussehen könnte.

George hilft bei der Versorgung der Verletzten mit und gehört nun „einfach dazu“. Ich kann es irgendwie nicht besser ausdrücken. Es freut mich jedenfalls für den jungen Mann, dass sein Leben eine so gute Wendung genommen hat. Zudem scheint sich da ja mit seiner Traumfrau Shenandoah auch etwas anzubahnen.

OS hat ja immer etwas mit Ws Familienglück gehadert, weil er sich irgendwie überflüssig vorgekommen ist.

Auch das greifst Du mit diesem Schlusskapitel noch einmal auf.

Er hält sich zunächst zurück, als er und W bei K ankommen und fühlt sich wie das fünfte Rad am Wagen.

W jedoch bezieht ihn mit ein und so kommt dann auch der Titel ins Spiel, denn OS gehört ganz einfach mit zur Familie.

Ein rundherum versöhnliches Ende!!!

Liebe Arvara, vielen Dank für diese schöne und spannende Geschichte, die ich gerne begleitet habe.

Liebe Grüße

Danny

Antwort von Arvara am 11.08.2020 | 20:49 Uhr
Liebe Danny,

jetzt hast du es geschafft! Zu jedem Kapitel ein Review, ganz herzlichen Dank dafür.

FFE musste natürlich sein und mit Jackson war es dann auch genug, obwohl ich das eigentlich ein wenig bedaure. Aber Bösewichte gibt es ja genug, da muss ich mir keine Sorgen um Nachschub machen.

Entgegen meinen ganzen Ankündigungen habe ich noch eine Megageschichte im Kopf, mir schwebt da ein wahres Epos vor ;-) . Aber vom Kopf auf Papier, bzw. Bytes, ist es ein langer Weg und im Moment habe ich keine Lust, den zu gehen.

Ich hoffe wirklich sehr, dass du für deine Geschichte ein Finale findest, das dir gefällt und wünsche dir erstmal eine schöne, nicht zu heiße Woche.

Liebe Grüße
Arvara
07.08.2020 | 15:25 Uhr
Liebe Arvara!

Ich komme zu dem Kapitel, das einst das letzte Kapitel Deiner Geschichte gewesen ist. Gleich vorweg: Es war eine sehr gute Entscheidung noch ein zusätzliches Kapitel hinterher zu schieben.

Zwar hätte Deine Geschichte auch mit diesem Ende funktioniert, aber so, wie es jetzt ist, ist es einfach viel besser!

Bei „Endspiel“ konnte ich nicht umhin an Star Trek: Voyager zu denken. Auch dort hieß die finale Folge „Endspiel“ oder im Original „Endgame“, was von den Fans schnell zu „Endshame“ umgetextet wurde, weil das Ende einfach nur schlecht und der Serie nicht würdig war.

Das ist Dir hier ganz eindeutig nicht passiert!

Wir starten mit OS, der sich nun zum ersten Mal den Auswirkungen der Explosion stellen muss, die er bewusst herbeigeführt hat.

Ich finde, dass Du den „Ton“ seiner Gedanken hier sehr gut getroffen hast. Es muss ihn belasten, dass er für so viele Tote verantwortlich ist. Er hat gehandelt, um seine Freunde zu retten und er steht zweifelsohne auf der Seite der „Guten“, die Frage ist nur, ob der Zweck immer die Mittel heiligt und die stellt er sich ebenfalls.

Ich denke, wir können hier sein Gewissen beruhigen. Er hat richtig gehandelt. Ohne sein Eingreifen und den Schuss auf die Dynamitkiste wäre noch mehr unnötiges Blut vergossen worden. Aber ganz klar: Mit der Schuld wird er leben müssen.

W ist hier wirklich großzügig zu den Comanchen und überrascht diese mit dem Friedensangebot. Es zeigt, dass er überlegt handelt, obwohl die Schuldfrage hier ja eindeutig ist. Klar, die Comanchen wurden von den weißen Banditen zu diesem Überfall angestiftet, doch gehe ich ganz stark davon aus, dass sie darin eine einmalige Chance gesehen haben, sich an den verhassten Apachen zu vergehen.
W übersieht das aber geflissentlich und er tut gut daran, denn was hätte er davon, wenn er nun den überlegenen Sieger geben und den Comanchen alles nehmen würde? Nur noch mehr Hass und bei der nächsten Gelegenheit würden sich die Comanchen vielleicht dem nächsten Banditentrupp anschließen, um sich zu rächen und ihr Eigentum zurückzuholen.

So macht er ihnen dieses wirklich großmütige Angebot und irgendwie lässt ihn das noch würdevoller aussehen.

W vertraut George K an. Er soll bei ihr bleiben, auch wenn sie zusammen mit den anderen Verletzten zum Versteck gebracht wird. Das fand ich sehr, sehr gut. Zeigt es doch einmal mehr, wie sehr W George inzwischen vertraut.

Und nicht nur der Häuptling scheint George endgültig in der Mitte der Apachen willkommen zu heißen, sondern auch Nekatame, der seiner Tochter erlaubt an Georges Seite zu eilen.

Ich finde, dass Du die Entwicklung von George wirklich super hinbekommen hast. Du hast mit ihm einen sehr interessanten, vielschichtigen Charakter erschaffen!

Wie zu erwarten war, gehen die Comanchen auf Ws Forderung ein und liefern die weißen Banditen aus. War eben doch nur ein Zweckbündnis und jeder ist sich selbst der Nächste.

Doch leider konnte Jackson – wieder einmal - entkommen. Dem Typen hast Du echt neun Leben verpasst, oder?

Zudem hast Du ihn noch mit einer ordentlichen Portion Intelligenz ausgestattet. Das macht einen richtig guten Bösewicht – und Jackson zählt eindeutig in diese Kategorie – nun einmal aus.

Er hat die Falle bemerkt und sich vorzeitig verdrückt. Das passt zu ihm – rettet seine eigene Haut und lässt die anderen ins Verderben rennen.

Seine Wut und seine Rachegelüste sind indes ungebrochen und dann hat er auch noch das Glück, dass er nicht nur ein gesatteltes Pferd findet, sondern zufällig das Versteck der Apachen findet.

Der Rest ist für einen so großen Schurken wie ihn ein Kinderspiel. Er schaltet die alte Frau aus, die Kamali beaufsichtig und entführt das Kind.

Na toll – aber sonst hätte es ja auch kaum zu der Szene aus dem Prolog kommen können, die nun in diesem Kapitel zum Tragen kommt.
Da hast Du ein wahrlich grausames Szenario erschaffen.

W kann seine Tochter nur retten, indem er sich selbst opfert. doch ist ziemlich klar, dass Jackson auch dann Kamali nicht verschonen wird.

W springt natürlich dennoch in den Abgrund und als wenn das nicht an Drama reicht, lässt Du OS dabei zusehen und dann hinterherhechten.

Sauspannend geschrieben übrigens!

Damit kommt das nächste grausame Szenario auf den Leser zu. OS bekommt W zwar im letzten Augenblick zu packen, doch wird er ihn kaum lange halten und schon gar nicht hochziehen können.

Außerdem ist da ja auch noch Jackson, der droht Kamali ebenfalls in den Abgrund zu werfen.

Also bittet W seinen Blutsbruder darum ihn loszulassen, um damit hoffentlich Kamalis Leben zu retten.

Dann überwältigt OS Jackson und verliert das Bewusstsein.

Hmm…Nach nun nochmaligem Lesen muss ich sagen, dass Du wirklich sehr gut daran getan hast, noch ein weiteres Kapitel nachzulegen.
Klar kann man immer mal was mit einem Open End schreiben und ich finde das meist auch gar nicht schlecht, weil man sich als Leser dann selbst was ausdenken kann. Hier wäre es dann aber sehr „open“ gewesen.

Also: Alles richtig gemacht!

So, nun geht’s zum Finale!

Liebe Grüße und ein schönes, sonniges Wochenende

Danny

Antwort von Arvara am 09.08.2020 | 14:16 Uhr
Liebe Danny,

ich war selbst nicht glücklich mit dem ersten Ende, aber ich wollte einfach nur noch fertig werden.

Mit ein bisschen Abstand kam dann das jetzige Ende wie von selbst und nun ist es runder.

Bei dem Titel habe ich nicht an die Voyager gedacht, sondern an den letzten Marvel-Kracher. Natürlich ohne das auch nur im Geringsten vergleichen zu wollen.

Du nennst das Angebot Ws sehr großzügig, aber etwas Anderes war mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen. So wie ich W sehe, musste er so handeln. Und was hätte er schon davon gehabt, wenn die Comanchen bestraft worden wären. So aber bleibt die Hoffnung, dass sie doch irgendwann mal anfangen nachzudenken und die Sinnlosigkeit ihrer Feindschaft erkennen. Zumal W auf diese Weise noch einmal die Einseitigkeit des Hasses deutlich gemacht hat.

Jackson hat mir nach wie vor Spaß gemacht und es tut mir fast schon ein bisschen leid, dass es nun ein Ende mit ihm hat.

Jetzt kommt nur noch ein wenig Nachgeplänkel und FFE.

Wie immer habe ich mich sehr über dein Review gefreut und wünsche dir einen schönen Restsonntag.

Liebe Grüße

Arvara
29.07.2020 | 15:04 Uhr
Liebe Arvara!

Langsam aber sicher nähere ich mich dem Ende Deiner Geschichte an.

„Das Tal“ kündigt bereits mit der Überschrift an, dass die entscheidende Schlacht kurz bevorsteht.

Ich mache das meist übrigens auch so, dass ich den Titel für ein Kapitel erst suche, wenn das Kapitel fertig ist. Oft ist das er kurz vor dem Hochladen der Fall.

Aber zurück zu Dir.

W beschattet weiterhin die Feinde und sieht in der Nacht tatsächlich Jackson, der sogar soweit in Reichweite ist, dass W ihn töten könnte.

Das würde vermutlich sein Volk retten, weil die Meute ihres Anführers beraubt wäre, doch wäre es wohl auch ziemlich sicher Ws Tod.

Wir erleben hier bei Dir einen veränderten W. Und ja, ich finde ebenfalls, dass die Tatsache, dass er nun Frau und Kind hat, ihn verändert haben wird.

Es hat ihm nicht den Mut genommen und auch nicht das Verantwortungsbewusstsein. Er weiß sehr wohl, dass er sich um seinen ganzen Stamm sorgen muss. Er macht das aber nun mit mehr Umsicht und Bedacht und stürzt sich nicht von Hass getrieben auf den Feind.

Das hätte er vermutlich vorher auch nicht unbedingt gemacht, aber im Fall von Jackson wäre ich mir da nicht so sicher.

So finde ich die Entwicklung, die Du ihn hast nehmen lassen, sehr plausibel.

Interessant fand ich den Gedanken, dass er sich dies auch für seinen Blutsbruder wünscht. Also Glück mit Frau und Kind. Ich denke aber, dass dieser seine Freiheit dafür viel zu sehr liebt, aber man weiß ja nie. Wie Oma schon immer gesagt hat: Auf jeden Topf passt ein Deckel ;-)!

Die Kundschafter der Banditen und Comanchen haben entdeckt, dass das Dorf der Apachen verlassen ist und eine Spur von dort wegführt. Es geht also auf das Tal zu.

Auch K, G und die Soldaten haben bereits eine gute Wegstrecke zurückgelegt und treffen bald auf OS.

Hier fand ich das Zusammenspiel von K und OS wieder sehr gut. K kennt OS gut genug, um zu wissen, dass er nicht alles erzählt und hat keine Probleme damit, das auch direkt anzusprechen.

Ganz klar auch, dass K mitkämpfen und sich nicht mit den Alten, Kranken und Kindern verstecken will. Das hätte auch absolut nicht gepasst. Zudem macht es Sinn, wirklich jeden Einzelnen, der mit einer Waffe umgehen kann und nicht zur Versorgung der Bedürftigen benötigt wird, in die Schlacht zu schicken. Gibt ja hier ohnehin nur die Wahl zwischen „Tod oder Sibirien“.

Du hast dieses Dilemma natürlich viel schöner in Worte gefasst und der Augenblick, in dem W entweder um göttlichen Beistand bittet oder aber von der Welt Abschied nimmt und K kurz zusammenbricht, weil sie an ihre Tochter denken muss, waren für mich die besten Absätze in diesem Kapitel!

Dicht gefolgt von der nachfolgenden Schilderung, in der die Comanchen und Banditen in die Falle tappen.

Das Bild mit Ws Ansprache lief wirklich wie ein Film vor meinen Augen ab. Toll gemacht!
Den Angriff und das Blutvergießen kann er damit natürlich nicht verhindern, wobei hier ganz klar die weißen Banditen die treibende Kraft sind.

Ich hatte mir schon gedacht, dass einer der Hauptakteure bei der Schlacht verletzt wird. Das passt einfach in die Dramaturgie und als Autor kann man sich so eine Gelegenheit ohnehin nur schlecht entgehen lassen.

Hier trifft es K und ich finde, dass Du da eine gute Wahl getroffen hast. Auch wenn es sicherlich reizvoll gewesen wäre einen der Blutsbrüder von einer Kugel treffen zu lassen, war es so viel besser. Außerdem bekommen die Blutsbrüder ja in anderen Geschichten hier schon immer ordentlich was ab ;-)!

So aber wird OS richtig wütend (ein großartiges Bild hatte ich da vor Augen) und vergisst für dieses eine Mal seinen Grundsatz kein unnötiges Blut zu vergießen.

Wenn man sich überlegt, was OS dazu bringen könnte genau dies zu tun, nämlich seine heiligen Prinzipien beiseite zu schieben, dann findet man hier bei Dir die Lösung:

Es muss etwas sein, das seinen Blutsbruder bedroht, und zwar nicht unbedingt, dass dieser selbst in Lebensgefahr ist, sondern sein Seelenheil und sein Glück ist bedroht. Bei Dir ist das Ganze noch gewürzt für die Gefahr, die für die Apachen und somit dann letztlich natürlich auch für Ws Leben besteht.

Auf die Idee auf so eine Dynamitkiste zu schießen, muss man auch erst einmal kommen.
Auf jeden Fall hat es den gewünschten Effekt, wenn auch unter hohen Verlusten bei den Comanchen und Banditen, doch da hält sich das Mitleid bei mir in Grenzen.

Sehr gut auch die Balance bei W – er ist natürlich entsetzt und besorgt, als er von Ks Verletzung hört, doch er bleibt der Anführer, der sich nun einmal um sein ganzes Volk kümmern muss. Erst als er seine Aufgaben als Anführer erledigt hat, eilt er an Ks Seite.

Du lässt uns Leser und die beiden Helden am Ende des Kapitels dann mit einem Haufen Aufgaben zurück:

Die Comanchen müssen davon überzeugt werden aufzugeben, die Banditen müssen Recht und Gesetz übergeben werden, K ist schwer verletzt und nicht zuletzt fehlt ja immer noch Jackson, der sich offenbar aus dem Staub gemacht hat.

Genug Stoff also für das nächste Kapitel, auf das ich mich jetzt schon freue und das ich gleich in Angriff nehme!

Liebe Grüße

Danny

Antwort von Arvara am 29.07.2020 | 17:43 Uhr
Liebe Danny,

ich werde deinen regelmäßigen Reviews sehr vermissen, wenn du mit der Geschichte durch bist. Besonders natürlich weil du sie immer so lobst ;-).

Ich fand es nur logisch, dass die Figur Ws eine Entwicklung durch seine Familie erfährt, immerhin ist er emotional sehr beteiligt. Das stürzt ihn aber auch immer wieder in den Konflikt, entscheiden zu müssen zwischen seinen Gefühlen und seiner Verantwortung für sein Volk. Ohne K und Kamali hätte er Jackson möglicherweise ohne Rücksicht auf sein eigenes Wohl umgebracht und so die Bedrohung seines Stammes wahrscheinlich beendet. (Jetzt, wo ich das schreibe, merke ich, dass ich das noch besser hätte herausarbeiten können.)

Grundsätzlich würde er seinen Stamm vor seine Familie stellen, wenn es wirklich hart auf hart käme. In der Situation mit Jackson hat ihn aber auch der Rest Ungewissheit zögern lassen, ob das Ausschalten des Anführers den Angriff tatsächlich gestoppt hätte.

Du hast recht, K musste, so wie sie von mir angelegt ist, mitkämpfen. Und tatsächlich war es bei den Indianern (ich weiß, das ist nicht die politisch korrekte Bezeichnung, aber ich hab den Überblick, was richtig ist, verloren) auch wirklich so, dass Frauen vielfach auch gekämpft haben. Und überhaupt war jetzt mal K dran mit einer Verletzung, immer nur W oder OS wird auf die Dauer ja öde ;-).

Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass du die Schilderung der Konfrontation in dem Tal gelungen findest, mit solchen Szenen habe ich so meine Schwierigkeiten.

Vielen Dank nochmal für deine ausführliche Rückmeldung und bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße
Arvara
24.07.2020 | 10:48 Uhr
Liebe Arvara!

Schon, als ich die Überschrift zu diesem Kapitel gesehen habe, hatte ich gleich das Gefühl, dass ich diesen Teil sehr mögen werde und mein Gefühl hat mich nicht betrogen.

Ein ganz wundervolles Kapitel, das eindrücklich „Die Macht der Gefühle“ herüberbringt und aufzeigt, dass man sich vielleicht viel öfter mal auf sein Bauchgefühl hören sollte.

So wie es Dein OS hier getan hat.

Er hat seine Mission erfolgreich ausgeführt und ist eigentlich schon auf dem Weg, K und den Soldaten entgegenzureiten.

Da überkommt ihn aber ein seltsames Gefühl. W hatte die weitaus schwierigere Aufgabe und OS befürchtet, dass dabei etwas schief gegangen sein könnte. Der Leser weiß bereits, dass er damit leider Recht hat.

Also zurück marsch, marsch und nachschauen.

Was er sieht, beruhigt ihn zunächst. Die Pferde der Comanchen sind ebenfalls über alle Berge und die Krieger sind überall auf der Suche nach ihnen. Also hat W seine Aufgabe wohl ebenfalls erfüllt.

OS macht sich wieder auf den Weg und der Leser stöhnt innerlich auf und schlägt sich mit der flachen Hand vor die Stirn. NEIN! Nicht wegreiten will man OS zurufen.

Dieser wird aber zum Glück nur kurze Zeit später erneut von einem komischen Gefühl befallen und will dann doch mal nachschauen, was mit W ist. Der Leser atmet erleichtert auf !

Dazwischen jedoch erleben wir, wie es W ergeht. Dieser hat hohes Fieber und wird von den Comanchen entdeckt.

Natürlich ergibt er sich nicht kampflos, aber da er sein Gewehr nicht benutzen kann, weil er sonst zu viel Aufmerksamkeit erregt und damit nur Beil und Messer zur Verfügung hat, sind drei Gegner letztlich doch zu viel.

Damit endet diese Zwischeneinblick zu W fast schon mit einem Cliffhanger.

Zum Glück hatte OS auf sein Bauchgefühl gehört und kam im rechten Zeitpunkt zur Hilfe.

Puh – das war echt spannend!!!

Die Aufarbeitung dessen, was da eigentlich geschehen ist, kann gar nicht gelingen und ich fand das entsprechende Gespräch zwischen den Blutsbrüdern sehr gut gelungen.

Wie soll man so etwas erklären können – „Die Macht der Gefühle“, die einen etwas tun lässt, was man rational nicht greifen kann?

Sehr gut und sehr schön gemacht, zeigt es doch wieder einmal, wie stark die beiden miteinander verbunden sind.

Gut, dass es W am nächsten Morgen bereits besser geht. OS kann noch strategisch wichtige Beobachtungen bei den Comanchen anstellen und schon werden Pläne für die kommende Schlacht geschmiedet.

Es bleibt – wie immer – spannend!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Danny

Antwort von Arvara am 26.07.2020 | 15:20 Uhr
Liebe Danny,

ich überlege mir den Titel des jeweiligen Kapitels immer erst, wenn es fertig ist. Dann lasse ich alles noch einmal Revue passieren und schaue, was passt. Hier erschien mir die "Macht der Gefühle" geeignet, denn ohne sie hätte W wohl ein vorzeitige Ende gefunden.
Diese besondere Verbundenheit, die rational nicht zu erklären ist, ist ja hier in dem Fandom, aber auch bei KM, ein großes Thema. Und wenn man ehrlich ist, erklärt sie auch viele Geschehnisse, die sonst oft unlogisch und nicht nachvollziehbar wären.
Ich glaube aber auch, dass jeder von uns schon Ähnliches erlebt hat. Du nennst es Bauchgefühl und wie oft schon hat sich als richtig herausgestellt, was unser Bauch, Herz oder wie auch immer man es nennen möchte, uns gesagt hat. Unser ach so klarer Verstand ist eben doch nur ein Teil von uns, der einen sehr engen Fokus hat und dadurch in die Irre leiten kann.

Ich freue mich, dass dir dieser Teil gefallen hat und danke dir für dein schönes Review.

Liebe Grüße
Arvara
21.07.2020 | 12:12 Uhr
So gefällt es mir noch besser, danke das du es noch mal Überarbeitet hast.
Das ist ein schönes ende.
Bin gespannt was als nächstes kommt, ich lass mich da gerne Überraschen.

LG
Onlyknow3
21.07.2020 | 00:23 Uhr
Hi,
tolle erste Szene. Winnetou, der den Sturz überlebt hat und sich um den sehr bewusstlosen Scharlih kümmert. Dieser ist überrascht, dass er Winnetou lebendig vor sich sieht, als er die Augen öffnet.
Natürlich hat er fragen, denn immerhin hat er ihn fallen sehen, aber netterweise war ein Baum im Weg, der den Sturz gebremst hat. Jackson hatte nicht so viel Glück, der liegt nun etwas sehr verrenkt am Boden unter dem Abgrund.

Als sie dann zum Versteck zurückkehren ist Weiße Feder erleichtert, dass Kamali bei ihnen ist, aber gleichzeitig hat sie offenbar auch Angst, dass man ihr Vorwürfe machen könnte, da sie die Aufsichtspflicht verletzt hat. Aber niemand ist ihr wirklich böse. Sie berichtet, dass es ihrer Mutter soweit gut geht und auch Kathrin aufgewacht ist und nach Kamali fragt.
Scharlih begleitet Winnetou, aber logisch, dass er sich dann doch eher wie das fünfte Rad am Wagen vorkommt. Hey, aber mal ehrlich: ein Ersatzrad dabei zu haben ist immer gut. Kathrin bedankt sich bei Charly dann auch für die Rettung ihrer Familie. Und jetzt erst fühlt er es richtig, dass die drei seine Familie sind.

Ich habe nicht so ganz verstanden, wieso man runter geklettert ist. Sie haben von oben gesehen, dass es Jackson war. Begraben wollten sie ihn vermutlich auch nicht. Also wieso sind sie noch einmal runter geklettert?

Die Comanchen sind abgezogen und schüren weiter ihren Hass auf die Apachen und das jetzt vermutlich mehr noch als früher, durch die (zumindest in ihren Augen) blamable Niederlage. Klingt ein wenig wie „und wenn sie nicht gestorben sind ...“. Die Soldaten nehmen die Handlager Jacksons mit und der Colonel macht seine Drohung war und wohnt bis zu Kathrins völliger Genesung bei den Apachen.

Vielleicht liest man ja noch etwas über Winnetous kleine Familie, die sich vielleicht auch schon vergrößert (hat).

Zumindest gefällt mir dieses Ende wesentlich besser als die erste Version. Ist runder und nicht so überstürzt. Danke
Drachenfenfeuer (anonymer Benutzer)
20.07.2020 | 19:23 Uhr
So idt es in der tst besser es klienkt jetzt wie ein schöner fluss und briengt es schön zu ende tolle Geschichte mit Wunderbaren Character und einer schönen Story bleib gesund und liebe grüße
20.07.2020 | 18:35 Uhr
Wow! Heute hagelt es aber Geschichten... das verwöhnt einen ja förmlich!

Und ja, so gefällt mir das Ende viel besser, muß ich unumwunden zugeben!
Hach, wie schön, da will man glatt dabeisein...

Jetzt hoffe ich nur noch, daß Du (Auch, wenn Du mich dafür umbringst... ;) !) W und Os ein längeres Leben gönnst... Ich würde es aus vollen Zügen genießen, wenn die beiden Kamalis Pubertät und ersten Liebeskummer/Abenteuer miterleben...
Mir kommen da so allerhand nette Bilder (Kein Sex!) in den Kopf....und W und OS als Opas wäre doch auch mal was Neues, oder? ;)))
An das Thema hat sich noch keiner so recht rangetraut...vielleicht auch ein Grund, warum KM seinen W so schnell abserviert hat?!

Nen schönen Abend noch und bunte Träume!
Aho!
Dein Grashüpfer
17.07.2020 | 15:35 Uhr
Liebe Arvara!

…und es folgt der nächste Streich! Natürlich ziehe ich das durch. Habe ich ja gesagt und es ist ja nun auch mal keine lästige Pflicht, sondern macht Spaß!

„Hindernisse“ klingt irgendwie nicht gut, gehören aber ja nun einmal zu einer guten Geschichte dazu, sonst würde ja alles glatt gehen und man wäre viel zu schnell fertig.

Das erste Hindernis, Das Du eingebaut hast, in eine Verletzung, die W sich beim Überwältigen der Wachen zuzieht.

Ist ja normalerweise kein Problem, weil er sich ganz gut selbst helfen kann. Leider hat er aber zunächst was anderes zu tun und kann sich nicht um die Wunde kümmern.

Also kommt die fast schon unvermeidliche Entzündung und mit ihr auch das Fieber.

Das gab mir dann ja doch gleich zu denken. Verletzung und Fieber und das, während der Feind ganz in der Nähe ist, nimmt ja nun einmal selten ein gutes Ende.

Jackson ist natürlich ob des Hindernisses, das W und OS ihm da in den Weg gelegt haben, gar nicht begeistert. Dass er aber einem von den unglücklichen Wächtern gleich in den Kopf schießt, lässt tief blicken.

Dein Bösewicht ist echt schon weit abgedriftet in seinem Hass.

Ein bisschen in mich hineingrinsen musste ich ja, weil Jackson glaubt, dass sie gleich von einer ganzen Horde von Apachen überfallen worden waren und nicht „nur“ von W und OS.

K hingegen hat mit ganz anderen Hindernissen zu kämpfen. Die gute Nachricht ist auf jeden Fall schon einmal, dass sie früher und unbehelligt das Fort erreichen konnten.

Dort hat aber ausgerechnet schon wieder Sergeant Pine Wache und macht sich wieder mal wichtig. Dieses Hindernis wird aber zum Glück schnell durch einen netten Leutnant aus dem Weg geräumt.

Ein bisschen habe ich mich zunächst darüber gewundert, dass man George nun für einen Indianer hält. Klar, er ist nun in den Kreis der Krieger aufgenommen worden, wird sich vielleicht so kleiden, die Haare sind gewachsen, die Haut von der Sonne gebräunt, man wird jedoch bestimmt dennoch erkennen können, dass er ein Weißer ist.

Dann aber kam mir eine andere Idee. Ich nehme an, Du wolltest damit zeigen, dass man G nur oberflächlich mit einem Blick gestreift hat, ihn als Indianer einsortiert und damit dann auch gleich gedanklich wieder aussortiert hat. So wird es wohl damals gewesen sein (und ist es ja durchaus heute leider auch noch).

Das hast Du genial gelöst – gleich mal mit einer eigentlich kleinen Nebenszene gezeigt, wie oberflächlich und abwertend Indianer behandelt wurden. Sie sind keines zweiten Blickes würdig (der hätte ja aufgedeckt, dass G gar kein Indianer ist).

Dann gibt es noch ein Hindernis, das K überwinden muss. Sie muss ihren Onkel dazu bringen, seine Soldaten zu mobilisieren und den Apachen zur Hilfe zu eilen.

Hier fand ich das Zusammenspiel zwischen Tante und Onkel sehr gut. Du hast ganz offenbar ein Talent dafür starke Frauen zu entwerfen.

Der Colonel ist ein Offizier und damit sicherlich gewohnt Befehle zu erteilen und doch ist es hier seine Frau, die sich durchsetzt und ihn schließlich dazu bringt, seiner Nichte und den Apachen zu Hilfe zu eilen! Hat mir gut gefallen. Frauenpower *g*

Somit hätten wir zum Schluss des Kapitels, Licht am Ende des Tunnels. Sehr gut!

Bleibt der Zeitfaktor und die Frage, was mit W ist.

Also auf zum nächsten Kapitel!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Danny

Antwort von Arvara am 17.07.2020 | 22:12 Uhr
Liebe Danny,

ich habe mich schon oft darüber gewundert, dass Verletzungen, die auf den ersten Blick nicht tödlich sind, in Büchern oder Filmen so schnell abgetan werden. Tatsächlich ist es doch so, dass so ein Messer ein wahrer Hort an Keimen ist. Als ob so ein Messer immer nach dem Zerlegen einer Jagdbeute, dem Schnitzen von Flöten (zum Beispiel) oder dem Herauspulen von Essensresten zwischen den Zähnen ausgekocht würde. Und wenn sich eine Stichverletzung ohne starke Blutung schnell schließt, gärt es innen drin ordentlich weiter.

Über die geistige Verfassung von Jackson habe ich ja schon so einiges gesagt, in meiner Vorstellung passt es zu ihm, dass er keinen Widerspruch duldet. Und außerdem war er echt sauer wegen der Pferde.

Sergeant Pine musste noch mal sein, an dem Idioten hatte ich einfach zu viel Spaß ;-)

Die Szene mit George hatte ich nicht so bewusst durchdacht, wie du netterweise vermutest. Das war mehr ein Gefühl, wie Rassismus funktioniert. Man sieht ein, zwei Merkmale und packt denjenigen in eine Schublade, ohne nochmal genau hinzuschauen.

Onkel Jonathan ist da ein bisschen anders, er sieht sich den vermeintlichen Indianer genauer an und erkennt George wieder.

Tante Helen ist auch so jemand, der mir besonderen Spaß macht. Und starke Frauen, die sich gegen die Männer behaupten, liegen mir wirklich. Frag mal meinen Mann :D.

Liebe Danny, ich freue mich sehr über deine unermüdlichen Reviews und wünsche dir auch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Arvara
15.07.2020 | 10:05 Uhr
Liebe Arvara!

Next one!

Auf die letzte Nacht folgt logischerweise der „Aufbruch“.

Gleich beim ersten Absatz fühlte ich mich schon wieder ganz bei KM.

Ein Westmann kennt keinen Hunger, Durst und Schlafmangel. Da muss man halt durch, wenn’s die Umstände erfordern. Da habe ich mich bei KM schon manches Mal drüber gewundert, aber wenn der das schreibt, wird’s wohl passen und dann können wir das hier bei Fanfiktion auch getrost übernehmen !

Den Aufbruch schilderst Du sehr gespenstisch und eindringlich. Gut fand ich hier den kurzen Vergleich zu den üblichen Abreisen, wenn Kinder fröhlich hinter W und OS herlaufen. Jetzt nicht. Alle sind still und machen das, was getan werden muss.

Sehr gut fand ich auch den Unterschied zwischen W und OS. OS blickt noch einmal zurück, sieht K mit Kamali und verabschiedet sich quasi so noch einmal von der Heimat der Apachen. W hat sich bereits anders verabschiedet und reitet, ohne zurückzublicken. Das ist absolut passend und ich hatte das sogar gleich vor Augen!

Den nächsten Aufbruch, den wir erleben ist der von K. Natürlich gilt ihre erste Sorge zunächst ihrer kleinen Tochter. Schon schwer genug, dass sie die Kleine überhaupt in dieser Ungewissheit zurücklassen muss, aber das Stillen macht die ganze Angelegenheit natürlich noch etwas komplizierter.

Sehr schön hast Du hier auch wieder beschrieben, dass K inzwischen einfach zu den Apachen gehört. Sie sind froh, dass W sie zur Frau hat und dankbar, dass sie ihr Leben einsetzen will, um zu helfen. Das war schön zu lesen.

Weniger schön, aber umso eindringlicher beschrieben, ist natürlich Ks Zwiespalt zwischen dem Verlassen ihrer Tochter und die Hilfe, die sie den Apachen bringen möchte.

Doch als die starke Frau, die sie nun einmal ist und wie Du sie angelegt hast, bringt sie das Opfer und verfolgt den einmal eingeschlagenen Weg, so schmerzhaft das auch für sie sein mag.
Der nächste, der zum Aufbruch aufruft, ist Jackson. Wie passend, dass er dies mit einem Schuss aus dem Gewehr macht. Das zeigt die Bereitschaft zur Gewalt, ebenso wie das angestimmte Kriegsgeheul.

Meine Güte, was trägt Jackson eine Menge Wut und Hass in sich. Er will gleich den ganzen Pueblo in die Luft jagen und alles dem Erdboden gleichmachen.

Und es gibt sogar schon einen Plan B – einfach hinterherreiten und alle töten.
Na prima! Das sind ja wirklich düstere Aussichten.

W und OS sind unterwegs und es war hier wieder einmal schön zu lesen, wie sie sich gegenseitig aufrichten und spüren, wenn den jeweils anderen etwas belastet.

Kein Wunder, dass hier selbst OS einmal seinen Optimismus verliert, aber umso besser, dass W an seiner Seite ist und ihm die Zuversicht wieder zurückgibt.

Diese wird durch den Anblick der Übermacht dann zwar wieder etwas gedrückt, doch man konnte hier gut erkennen, dass OS sich zwingt ruhig zu bleiben und einfach einen Schritt nach dem anderen zu tun. Irgendetwas wird sich schon ergeben. Das hoffe ich zumindest!

Und siehe da, bei der Beobachtung des feindlichen Lagerplatzes kommt eine Idee und – wie sollte es anders sein – W hat dieselbe Idee.

Dem Feind die Pferde zu nehmen oder diese zumindest erst einmal wegzutreiben, wird die Meute mit Sicherheit ein wenig aufhalten, ist aber ja nun einmal auch nicht ungefährlich. Aber ungefährlich wäre ja auch langweilig ;-)!

OSs Coup ist Dir wirklich außerordentlich gut gelungen. Das war eine spannende Abenteuerepisode, die alles hatte: Anschleichen, Wachen ausschalten und schließlich die gelungene Umsetzung des Plans die Pferde in alle Richtungen zu verscheuchen. Prima!

Ich hoffe dann mal zusammen mit OS, dass W dieser Coup auch gelungen ist.

Schnell weiterlesen!

Bis bald, liebe Grüße

Danny

Antwort von Arvara am 15.07.2020 | 17:22 Uhr
Liebe Danny,

du sagst es, bei KM kennt der Indianer keinen Schmerz und der Westmann keinen Hunger oder Durst. Das gehört irgendwie dazu, wo kämen wir denn dahin, wenn W über Schmerzen klagt und OS vor Hunger jammert ;-)?

So bricht also jeder auf seine Weise auf, bei Jackson geht das natürlich nicht friedlich zu. Wenn ich eine Diagnose für ihn stellen müsste, würde ich auf eine narzisstische Persönlichkeitsstörung tippen. Das gepaart mit einem miesen Charakter ist schon übel. Und so kann er es überhaupt nicht verwinden, dass ihm ins Handwerk gepfuscht wurde.

Als diese Geschichte in mir entstanden ist, fiel mir bald auf, dass das so, wie ich mir das gedacht hatte, zeitlich nicht hinhaut. Zu groß sind die Entfernungen, die zurückgelegt werden müssen. Also mussten die Feinde gebremst werden und da kam mir die Idee mit der Pferden. Ich finde es eigentlich ganz plausibel, dass es einen ganz schön aufhalten kann, wenn man solch eine Riesenherde wieder einfangen muss.

Und OS hat seinen Teil in guter alter KM-Manier erledigt, jetzt muss dies auch W gelungen sein.
Du wirst sehen.

Vielen Dank für dein nettes Review – du ziehst das echt durch! – und viel Spaß bei der Fortsetzung.

Liebe Grüße
Arvara
12.07.2020 | 09:34 Uhr
Liebe Arvara,

das ist ja ein toller Storybeginn! Bei diesem sensationellen Prolog musste ich einfach weiterlesen, obwohl ich gesehen habe, dass das eine Fortsetzungsgeschichte ist. Ich dachte mir, kannst ja mal reinlesen und fängst dann bei Teil 1 an. Aber jetzt glaube ich, kann ich gar nicht bei Teil 1 anfangen, weil du mich schon richtig gefesselt hast und ich unbedingt wissen möchte, wie es hier weitergeht. :-)

Wo soll ich anfangen: Du schreibst wundervoll, hast sehr interessante Charaktere, von denen ich jetzt natürlich mehr lesen möchte!!, und du schaffst eine lebensechte Atmosphäre, egal ob Winter oder Sommer, ich fühle die Eiseskälte oder die drückende Hitze. Ich habe mit dem Wolfsrudel Mensch auf den Fellen gelegen, in dem Schamanenzelt gesessen und wische mir immer noch den Staub aus dem Gesicht, ich bin live dabei!

Kurzum: Du hast eine neue Leserin gewonnen. :-)

Liebe Grüße
Monama, ein Neuling im Forum

Antwort von Arvara am 13.07.2020 | 16:30 Uhr
Liebe Monama,

ich danke dir ganz herzlich für dein Review und freue mich, dass dir meine Geschichte bisher gefällt.
Solltest du dich entschließen, auch die anderen Geschichten von mir zu lesen, muss ich dich allerdings warnen. Besonders mein Erstlingswerk "Ein neuer Freund" leidet unter sehr vielen Anfängerfehlern. Erst die sehr hilfreichen Rückmeldungen haben mich erkennen lassen, was ich alles verbessern muss.

Da bewundere ich deine erste Story, die sprachlich ja schon 1a daher kommt.
Ich bin gespannt, wohin deine Reise geht.

Liebe Grüße
Arvara
08.07.2020 | 13:47 Uhr
Liebe Arvara!

Weiter geht’s!

Dieses Kapitel beschreibt die Ereignisse und Gedanken der letzten Nacht aus verschiedenen Perspektiven und hat damit auch gleich den Titel gegeben.

Wie auch immer alles ausgehen wird, ist es die letzte Nacht, bevor definitiv alles anders sein wird. Die letzte Nacht, bevor man sich dem Feind stellen muss oder aus Jacksons Perspektive, die letzte Nacht, bevor er Rache üben kann.

Wir starten mit dem Akt, der im vorherigen Kapitel angekündigt wurde: Die Entscheidung des Ältestenrates steht an.

Es ist schon die Wahl zwischen Pest und Cholera, vor die Du die armen Apachen hier gestellt hast.

Entweder Frauen, Kinder und Alte überleben, müssen aber bei einem fremden Stamm leben und die Krieger und der Häuptling sterben auf jeden Fall oder es gibt eine geringe Chance den Feind zu besiegen, dafür muss der Plan, der ziemlich mit der heißen Nadel gestrickt ist, aufgehen, ansonsten sterben alle.

Kein Wunder also, dass die Beratung ziemlich lange dauert. Bemerkenswert, aber sehr zu W passend ist hier, dass er sich tatsächlich der Entscheidung beugen würde, wie auch immer sie ausfällt, obwohl er als Häuptling das Recht hätte, sich darüber hinwegzusetzen.

Ich fand es gut, dass es der Medizinmann war, der letztlich eingreift und die Apachen an ihre Werte erinnert und damit eine Entscheidung herbeiruft.

Das hätte in der Geschichte nicht so gut funktioniert, wenn W oder OS das gemacht hätten.
Das gilt ebenso für die Aufnahme von G in den Kreis der Krieger. Es ist Tekuma, der sich für G stark macht und das umso mehr Gewicht, denn das zeigt, dass G wirklich bei den Apachen angekommen und akzeptiert ist. Viel mehr, als wenn W das bestimmt hätte. Das hast Du gut gelöst!

So steht es dann also fest. Der Plan, die Feinde in die Falle zu locken und mit Hilfe der Soldaten zu besiegen, soll ausgeführt werden.

OS geht mit etwas Zuversicht in diese letzte Nacht. Er vertraut darauf, dass der Plan aufgeht und dass W und ihm – wie so oft – etwas einfällt, um den Feind aufzuhalten.

Das passt sehr gut zu ihm, da er oft den optimistischeren Part hat. Zudem ist es ja sein Plan ;-)!

W hingegen überkommen in dieser letzten Nacht eine Vielzahl von Gefühlen.

Das ist die große Dankbarkeit gegenüber OS und K, die bereit sind ihr Leben zu geben, um mit ihm für das Überleben seines Volkes zu kämpfen. Dies wird natürlich von großer Sorge um die beiden begleitet, doch auch von der Erkenntnis, dass er ebenso gehandelt hätte.

Diese Gedanken machen dann aber Platz für die Liebe zu seiner Frau und seiner Tochter. Ein sehr schöner Abschnitt über diese letzte, friedliche gemeinsame Nacht.

Umso krasser dann der Wechsel zu Jackson, der sich natürlich auch Gedanken über die bevorstehenden Ereignisse macht.

Er wird auch seine neuen Verbündeten hintergehen. Die Comanchen sind für ihn nur Mittel zum Zweck, um seine Rachegelüste zu befriedigen und an die Reichtümer der Apachen zu kommen.

Keine große Überraschung. Seine Gedanken zeigen jedoch noch einmal seine ganze Boshaftigkeit und Niedertracht. Er nennt die Comanchen dumme Rothäute und sieht sich so ein bisschen wie Messias, den es gebraucht hat, um die Indianer anzuleiten.

Seine weißen Verbündeten wird es – so sein Plan – auch nicht besser ergehen. Auch die sollen leer ausgehen und ihr Leben verlieren.

Ich gehe mal davon aus, dass das Land, auf dem die Siedler bei den Apachen wohnen und wo das Petroleum sein soll, das von Tom und Elli ist.

Also soll es denen auch an den Kragen gehen.

Der Stachel der Schmach sitzt jedenfalls sehr tief bei Jackson und die Rachepläne klingen für die Guten allesamt grausam und leider aber auch wohl durchdacht.

Das hält man ja vor Spannung kaum aus. Nur gut, dass ich jetzt sofort weiterlesen kann.
Bis bald beim nächsten Kapitel!

Liebe Grüße

Danny

PS: So, so – Du planst also eine besonders fiese Finalgeschichte? Ist ja witzig. Ich auch! Vermutlich werde ich damit sowieso hier vom Hof gejagt, was den Abschied wesentlich vereinfacht! ;-)

Antwort von Arvara am 08.07.2020 | 19:05 Uhr
Liebe Danny,

du bist ja fix. Da will ich mal nicht zurückstehen.

Jeder von uns hat ja seine eigene Vorstellung von KMs Protagonisten. Und je mehr wir schreiben und lesen, umso mehr verfestigen sich die Charaktere. Außerdem hat der Mayster gerade für die Feinheiten eines Charakters ordentlich Spielraum gelassen, den wir hier nutzen.
Den meisten gelingt das, ohne dass sie OOC geraten. (Es gibt natürlich auch Ausnahmen ;-))
In meiner Vorstellung ist z.B. OS nicht so ein Großkotz. Und W beeindruckt durch seine Zurückhaltung, obwohl er sehr präsent ist. Er hat es nicht nötig, auf seine Bestimmungsrecht zu pochen.
Deshalb überlässt er dem Ältestenrat die Entscheidung, ebenso wie er darauf vertraut, dass G, auch ohne von ihm protegiert zu werden, seinen Platz bei den Mescaleros findet.

Dann bricht die letzte Nacht herein und hier habe ich versucht, die verschiedenen Gedanken, die sich die Beteiligten vor der Entscheidung machen, unterschiedlich darzustellen.

Ich muss aber gestehen, dass mir die finsteren Gedanken von Jackson am meisten Spaß gemacht haben. Da konnte ich so richtig schön ungehemmt fies sein ;-).

Ich bin froh, dass es mir anscheinend gelungen ist, eine gewisse Spannung zu erzeugen und danke dir für deine Aufholjagd.

Liebe Grüße
Arvara

PS. Wir können ja die Finalgeschichte gleichzeitig hochladen, dann verteilt sich der Unmut vielleicht :D
07.07.2020 | 10:04 Uhr
Liebe Arvara!

Wie bereits angekündigt, habe ich nun in das imaginäre Horn gestoßen und hier bei Dir zur Aufholjagd geblasen. Immerhin kannst Du mich nicht mehr weglaufen, da ja nun das berühmt/berüchtigte Finalfähnchen weht!

Los geht’s!

„Ein Plan“ ist ja immer gut und klingt auch gut. Die Autorin wollte es aber nicht so einfach machen und hat gleich mal ein „?“ dahinter gesetzt. Wie gemein und das gleich im Kapiteltitel!

Ich war nach den ersten Zeilen kurz verwirrt. Das lag aber weniger an Deinem Text, als an meiner Blödheit !

Ich habe mich gefragt, was da eigentlich passiert, denn W und OS waren ja schon im Kapitel zuvor aufeinandergetroffen.
Aber klar: Perspektivwechsel!

Nachdem die kurze Verwirrung beigelegt war, ging es weiter im Text!

Wir erleben also das Wiedersehen dieses Mal aus OSs Sicht.

Die Freude der Blutsbrüder wird schnell getrübt, durch das gegenseitige Erkennen, dass beide schlechte Nachrichten für den jeweils anderen mit sich tragen.

Schnell steht fest, dass es sich um die gleiche schlechte Nachricht handelt.

Bemerkenswert fand ich, dass OS davon ausgegangen war, dass W sicherlich schon eine Lösung parat hat und sein Entsetzen darüber, dass dem nicht so ist und was das für W, seine Familie und sein ganzes Volk bedeutet, was wirklich greifbar. Hast Du super hinbekommen!

„Wenn die Suche nach einer Lösung erfolglos ist, ist es besser, die Suche zu beenden und der Lösung die Zeit zu geben, uns zu finden“

Den obenstehenden Satz sollte man sich eigentlich übers Bett hängen. Ist doch oft so, dass man verzweifelt versucht eine Lösung zu finden und es dann manchmal besser ist, das erst einmal ruhen zu lassen und dann fällt einem doch etwas ein.

Dein W hat das natürlich viel eleganter ausgedrückt.

Die Szene mit Kamali und OS fand ich zu köstlich. Ich kann das sooo gut nachvollziehen. Ich bekomme jedes Mal Panik, wenn ich irgendwie was mit einem kleinen Kind machen soll. Geht gar nicht, ich habe immer Angst, dass ich da was kaputt mache. Das Kind spürt die Angst und fängt an zu weinen und ich bekomme noch größere Panik. Ganz schlimm und ich konnte daher gut mit Deinem OS mitfühlen.

Die Besprechung zur Lage ist dann wirklich erschütternd. Es scheint alles darauf hinauszulaufen, dass die Krieger unter Führung von W ihr Leben geben werden, um den Feind so lange aufzuhalten, dass Frauen, Alte und Kinder in Sicherheit gelangen können.

Klingt ziemlich ausweglos.

Ich fand es gut, wie W und OS gemeinsam überlegen. Möglichkeiten aufbringen und wieder verwerfen. Auch hieran konnte man sehen, wie sehr sie aufeinander eingespielt sind und sich ergänzen.

Das geht allerdings nur solange gut, bis W seine Pläne für OS und K eröffnet. Klar, dass die da protestieren.

An Ks Onkel, den Colonel hatte ich allerdings nicht mehr gedacht. Das ist diese eine Option, die doch noch Hoffnung bringt, auch wenn sich K damit natürlich in große Gefahr begibt.

Aber es könnte funktionieren.

Ich bin dann mal gespannt, wie der Ältestenrat entscheidet!

Liebe Grüße, bis zum nächsten Streich!

Danny

Antwort von Arvara am 08.07.2020 | 11:07 Uhr
Liebe Danny,

was für ein schönes und ausführliches Review, vielen Dank dafür :-).

Das Fragezeichen im Titel musste sein, da dieser Plan so viele Unwägbarkeiten enthält und sein Gelingen von vielen Faktoren abhängt.

Perspektivwechsel können ja manchmal zu Verwirrung führen und ich sehe die Herausforderung, den so zu vollziehen, dass er erkennbar ist.
Manche Autoren kennzeichnen einen Wechsel durch Überschriften. Ich versuche es mit einem oder zwei eindeutigen Sätzen am Anfang. Oder bei OS eben durch die Ich-Form.
Mir ist schon bewusst, dass das manchmal etwas schwierig zu erkennen ist, tröste mich aber mit der Tatsache, dass ich mich auch in Büchern von anerkannten Autoren hin und wieder frage, wer denn jetzt an der Reihe ist.
Ich fand es interessant, ein und dieselbe Szene mal aus zwei Perspektiven zu beschreiben. Wo, wenn nicht hier, können wir ein wenig experimentieren und mit Glück auch Reaktionen dazu erhalten, die einen weiter bringen. Ich erinnere mich mit Ehrfurcht an die Reviews zu meiner ersten Geschichte - und auch zu den weiteren - die mir so viel gebracht haben. Ohne die wäre ich nicht da, wo ich heute stehe. An der Kritik gewachsen ;-)
So gesehen sollten wir uns nicht scheuen, in unseren Reviews auch Mängel aufzuzeigen.

Nach diesem kleinen Exkurs zu dem Sinn von Reviews, zurück zu Kapitel 7.
Ich freue mich, dass ich dich mit dem Colonel als mögliche Lösung überraschen konnte, denn es wäre wirklich eine langweilige Geschichte, in der der Fortgang absehbar ist.
Allerdings sind die Möglichkeiten der Rettung bei KM ja eher gering. Es sei denn, man kommt auf solche fantastische Ideen wie ein Crossover ;-).
Die Falle in dem Tal muss bei KM ja ständig als Lösung herhalten, bisher ist mir auch noch nichts Besseres eingefallen. Wenn mir mal etwas wirklich Neues einfällt, schreibe ich möglicherweise doch weiter. Immerhin bin ich, nicht zuletzt dank deiner Reviews, zu dem Entschluss gekommen, meine wirklich fiese Finalgeschichte erst einmal zurückzuhalten.

Jetzt wünsche ich dir erstmal noch ein wenig Freude mit dem Rest von Sommerfinsternis.

Liebe Grüße
Arvara
04.07.2020 | 20:22 Uhr
Liebe Arvara,

Ich habe erst gestern angefangen deine Geschichte zu lesen, weswegen ich auch nur hier am Ende ein Review verfasse. Ich hoffe, das ist nicht schlimm :)

Ich muss sagen, dass es mir extrem gut gefällt wie du Personen erschaffst. Auch hast du meiner Meinung ein Talent dafür weniger wichtigen Figuren einen runden Charakter zu verleihen, was nicht jeder so gut hinbekommt!
Ich finde, dadurch wirken deine Figuren einfach viel "echter".

Die Handlung hat mir natürlich auch gefallen. Vor allem finde ich es bewundernswert, wie du zwischen all der Action immer kleine emotionale Momente einbaust. Sei es zwischen W und K, W und OS oder G und S.

Alles in allem hat mir deine Geschichte echt gut gefallen :)

Liebe Grüße
greywolfhound

Antwort von Arvara am 05.07.2020 | 16:57 Uhr
Hallo Greywolfhound,

ich kann gut verstehen, dass du gewartet hast, bis die Geschichte fertig war. Es ist ja wirklich sehr frustrierend, wenn man einer Geschichte folgt und gespannt auf das nächste Kapitel wartet und dann kommt nichts mehr.
Sicher gibt es genug Gründe, warum eine Geschichte nicht zu Ende geschrieben wird, aber für die Leser*in ist das doof.

Deine Rückmeldung hat mich sehr gefreut und auch ein wenig stolz gemacht. Obwohl ich mich nicht hinsetze und überlege, wie hat eine Person zu sein und wie soll sie agieren. Die sind einfach da und ich lasse ihre Handlungen und Aussagen geschehen. Ich schreibe das dann nur noch auf. Ich bin sehr froh, wenn sie dann auch den Leser*innen rund erscheinen.

Vielen Dank für dein schönes Review.

Schöne Grüße
Arvara
03.07.2020 | 12:24 Uhr
Zum Glück ist das gut ausgegangen, das mit Winnetou und Kamali.
Bin froh das der Kleinen nichts weiter geschehen ist als ein Schreck.
Jackson ist in seiner eigenen Falle gestorben.
Winnetou hatte die Gewissheit das sein Scharlih, ihn nicht lm Stich ließ das er dafür sorgen würde das Kamali nichts geschah, das er sie wie ihn beschützt. Auch gegen seinen Willen, wie er sehen konnte.
Schönes Ende trotz dem was alles war, weiter so, freue mich auf mehr.

LG
Onlyknow3

Antwort von Arvara am 05.07.2020 | 16:45 Uhr
Hallo Onlyknown3,

dieses Mal ist die Geschichte gut ausgegangen. Es wurde aber auch wirklich Zeit, Jackson endlich unschädlich zu machen. Noch eine Geschichte mit ihm wäre nun doch des Guten zu viel gewesen.

Ich danke dir, dass du meinen Geschichten so zuverlässig gefolgt bist.

Schöne Grüße
Arvara
03.07.2020 | 11:55 Uhr
Liebe Arvara,
das Fähnchen weht und ich kenne das Gefühl nur zu gut, das einen befällt, wenn das letzte Wort geschrieben ist, wenn man eine Geschichte, die so sehr Teil des Lebens geworden ist, loslassen muss, ein Gefühl irgendwo zwischen Traurigkeit und Erleichterung.

Erleichterung stellt sich auch bei mir ein, denn Du lässt den Häuptling, seine Familie und auch OS weiterleben.

So bleibt mir am Ende nur zu sagen, dass ich zu Beginn dieser Story damit gehadert habe, dass W sich in K verliebt hat. Ihre sehr selbstbewusste Art hat mir nicht gefallen und ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand wie W, der ja doch dominant ist, damit zurecht kommt. Aber offensichtlich hat es geklappt und auch ich habe mich, im Laufe der Zeit, mit K angefreundet und bin letztlich froh, dass sie und W nun, zumindest vorläufig, miteinander glücklich sein können.

Erwähnen möchte ich noch, dass mir besonders Deine Art zu erzählen gefallen hat, ich konnte mir jede einzelne Szene bildlich vorstellen und ich finde, das ist es , was ein gutes Buch ausmacht, ein Buch, dem man bis zum Ende treu bleiben kann.
Ich finde, das ein Sternchen verdient und deshalb schenke ich Dir eins.

Liebe Grüße
Marieschi

Ach ja, sorry, ich habe noch einen klitzekleinen Kritikpunkt vergessen. Nur so, als Anregung für das nächste Mal: das Ende war vielleicht ein bisschen zu kompakt und überhastet! Aber seis drum, es tut der Story keinen Abbruch! LGM

Antwort von Arvara am 05.07.2020 | 16:40 Uhr
Liebe Marieschi,

ich fürchte, bei mir hat dieses Mal die Erleichterung überwogen. Das merkt man sicher auch an dem schnellen Ende, du bist ja nicht die Einzige, die das bemängelt.

Trotzdem freue ich mich riesig über dein Lob und auch, dass du dich im Laufe der Geschichten so halbwegs mit K anfreunden konntest.
Ich für meinen Teil konnte mir überhaupt nicht vorstellen, W eine brave und folgsame Frau an die Seite zu stellen. Ich glaube, er braucht auch in einer Beziehung die Herausforderung und einen ebenbürtigen Partner.
Bei KM ist er ja für die damalige Zeit sehr tolerant und in meiner Vorstellung bezieht sich das auch auf starke Frauen. Auch bei KM gibt es ja solche, wie z.B. die Mutter von Old Surehand.
Aber so hat jeder seine eigenen Vorstellungen und da ist es schön, wenn wir uns damit nebeneinander leben lassen können.

Ich danke dir ganz herzlich für deine schöne Rückmeldung.

Liebe Grüße
Arvara
Drachenfenfeuer (anonymer Benutzer)
03.07.2020 | 09:18 Uhr
Hey ich grüße dich und ich liebe deine schöne Story die Charaktere und die Handlung. Wird es noch mehr von Katrin und Winnetous Liebesgeschichte und Familie geben?? Das wäre doll Ach was schreib einfach irgendwas Hauptsache du schreibst weiter du das Sehr viel Talent und echt tolle Ideen davon will ich mehr bin danach süchtig wie nach meiner geliebten Milch und das ist echt mega toll und auserd will ich kamali aufwachsen Lesen also weiter verfolgen ich hoffe auf eine schöne Kindheit und später die großer liebe für Kamali mit viel Romantik und Spannung aber du wirst das schon schaffen du bist Spitze ich werde weiter Lesen was du schreibst und Winnetou bei Gold satter Hands Hochzeit wäre toll viele liebe grüße

Antwort von Arvara am 04.07.2020 | 17:22 Uhr
Hallo Drachenfeuer,

ich danke dir für deine Rückmeldungen und freue mich sehr, dass dir meine Geschichten gefallen.

Dennoch muss ich dich leider enttäuschen, bei mir ist die Luft raus. Es gibt zwar noch Fortsetzungen in meinem Kopf, aber die weigern sich, geschrieben zu werden.

So war es das hier von mir, bis auf eine Kurzgeschichte, die schon fertig ist, von der ich aber nicht weiß, ob ich sie noch hochlade.

Ich widme mich künftig anderen Projekten, denn das Schreiben hat mich gepackt und lässt mich nicht mehr los.

Vielleicht lesen wir uns da mal wieder.

Bis dahin schöne Grüße

Arvara
Drachenfenfeuer (anonymer Benutzer)
02.07.2020 | 12:19 Uhr
Jackson ist tot und die guten Leben last die Party beginnen die liebe ist die strägste macht .Wo ist Katrins Schwester ?Wird es eine Fortsetzung geben den Das nächste Abenteuer wardet genau wie der nächste Schurke. Winnetous Familie lebt und ist gesund und seine Freunde und Verbündeten auch zum Glück. Winnetou ist ein liebevoller Vater und Ehemann. Er würde für seine Familie sterben und jeden töten der ihnen Schaden will ich hoffe von dir noch viele schöne Geschichten zu lessen das wäre Spitze liebe grüße
Drachenfenfeuer (anonymer Benutzer)
02.07.2020 | 10:45 Uhr
Deine Geschichte ist sehr gut und schön ich liebe deine Charakter und Story lass bald wieder was von dir hören .Mögen die Müssen und das Glück steht's bei dir sein bleib gesund liebe grüße. Wird er eine Fortsetzung geben.??? Bis bald
02.07.2020 | 00:14 Uhr
Einen wunderschönen, Arva
das reinste Schlactfeld, was sie da hinterlassen haben. Aber wenigstens gibt es jemanden, der zumindest einige der Tiere erlöst. Und Scharlih ist auch nicht sonderlich erfreut über das, was er da angerichtet hat.
Und tatsächlich kommen drei Comanchen zur verabredetet Zeit zur Lanze und sind überrascht, dass Winnetou sie trotz allem ziehen lassen will, unter der Bedingung, dass alle Bleichgesichter ausgeliefert werden. Die Comanchen ziehen sich zur Beratung zurück und auch Winnetou verschwindet zu Kathrin – logisch, denn natürlich will er wissen, wie es ihr geht.
Und siehe da: die Comanchen stimmen zu und besiegeln das mit dem Rauchen des Kalumets, wenn auch eher etwas widerwillig. Sie dürfen also von dannen ziehen und nehmen ihre Toten und Verletzten mit. Und obwohl der Schwur mit Pfeife besiegelt wurde, traut man ihnen nicht und schickt zur Sicherheit doch noch Kundschafter hinterher.
Der Colonel hält sein Versprechen und bleibt bei den Mescaleros, während der Rest – bis auf zwei Schutzleute - seiner Truppe mit den verhafteten Tramps Richtung Fort abzieht.

George hat alles schadlos überstanden und bleibt auf Winnetous Bitte hin bei der verletzten Kathrin, auch als diese dann mit den anderen Toten und Verletzten zum Versteck gebracht wird, bleibt er bei ihr. Aber schon süß, wie er rumstammelt, als Winnetou zu Kathrin kommt und George bei dieser sitzt.

Jackson hingegen war nicht mit an der Front. Ein Gefühl hat ihn gewarnt und als sie dann wirklich ins Tal einritten ließ er sich zurückfallen, stellte sich tot, als die Soldaten kamen und wartete anschließend, versteckt hinter Steinen, auf das, was kommen würde.
Leider war er aber clever genug um sich denken zu können, dass die Frauen und Kinder nicht alle mit dort waren und in der Nähe sein müssten, weshalb er sich auf die Suche macht und leider auch noch fündig wird.
Eine sehr große Nachlässigkeit, dass sie den Eingang zu ihrem Tal nicht bewacht haben. Jackson beobachtet und erfährt so, dass Kathrin tatsächlich die Frau Winnetous ist. Und dann schafft er es auch noch, Kamali zu entführen und eine Nachricht zu hinterlassen.
Winnetou findet Jackson und dieser steht am Abgrund und befiehlt ihm zu springen. Scharlih versucht ihn zu halten, rettet Kamali, wobei Jackson selber den Tod findet.
Den Schluss finde ich jetzt aber irgendwie ein wenig zu überhastet. Du hast so eine starke Geschichte aufgebaut und nun kommt es einem so vor, als möchtest du sie liebend gerne schnell zu Ende bringen.

Und Elli war nicht bei ihrer Schwester?

Danke und bis zum nächsten Mal.

Antwort von Arvara am 04.07.2020 | 17:19 Uhr
Hallo Izzy,

um deine Frage zu beantworten, Tekuma war zu der Farm geritten, um Tom und Elli zu warnen.
Sie waren also nicht mit in dem Versteck.
Was es mit dem abrupten Ende auf sich hat, habe ich schon Grashüpfer geschrieben.

Ich danke auch dir für deine zuverlässige Begleitung der Story.

Liebe Grüße
Arvara
01.07.2020 | 17:22 Uhr
Hi Arvara,

PUUH! Noch mal gut gegangen!

Heißt aber auch, Geschichte zu Ende....Schade...
Irgendwie kam das jetzt doch ein bißchen plötzlich...man will doch noch ein bißchen mehr wissen!

Das Ende wirkt für mich so abgehackt, als wäre Dir auf einmal die Luft ausgegangen und du hättest es möglichst schnell beenden wollen.

Na ja, vielleicht kommt ja noch was nach.... ;)
Ich gebe die Hoffnung nie auf...

Stay safe
Dein Grashüpfer

Antwort von Arvara am 04.07.2020 | 17:15 Uhr
Hallo Grashüpfer,

ich finde eigentlich, dass alles gesagt ist. Es ist auch nicht so meins, wenn die Spannung raus ist, noch lange im Happy End zu schwelgen. Ich habe das zwar selbst auch gerne, ich kann es aber nicht.
So müsst ihr euch die Siegesfeier etc. selbst ausmalen.
Aber du hast schon recht, bei mir ist echt die Luft raus.

Ich danke dir für deine Begleitung meiner Geschichte und hoffe, dass du deine Prüfung bestanden hast und jetzt in Ruhe an deiner großen Geschichte arbeiten kannst.

Schöne Grüße
Arvara
29.06.2020 | 12:29 Uhr
Liebe Arvara,
Es ist für eine Mutter immer schwierig, eine Balance zu finden zwischen Berufstätigkeit und Familie. Das war sicher damals nicht anders als heute. Für K kam noch erschwerend hinzu, dass die Rolle der Frau in ihrer Zeit eine ganz andere war und wahrscheinlich weder Indianer noch Weiße Verständnis aufbringen konnten für ihre Art am Leben teilzunehmen.

Als sie sich dafür entscheidet, Kamali bei der Pflegemutter zu lassen, ist das in ihren Augen die einzig richtige Entscheidung und trotzdem plagt sie das schlechte Gewissen. Auch das hat sich bis heute wahrscheinlich nicht geändert...

Betrachte ich mir das Ende des Kapitels, muss ich dem schlechten Gewissen leider Recht geben. Es war schon ziemlich leichtsinnig´, an dem Kampf teilnehmen zu wollen und dieses Wollen auch in die Tat umzusetzen. Ich verstehe die Beweggründe absolut, aber wenn W UND K bei diesem Unternehmen gefallen wären, wäre Kamali eine Vollwaise!

Aber es steht uns/mir nicht zu, sie zu verurteilen und so kann ich nur hoffen, dass sie überleben wird und natürlich auch, dass dem bösen J endlich das Handwerk gelegt wird. Aber dafür würde ich keine Wette eingehen. Eher darüber, dass ihm die Flucht erneut gelungen ist.
Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und schicke aus dem tiefen Westen.

Marieschi

Antwort von Arvara am 30.06.2020 | 21:41 Uhr
Liebe Marieschi,

das Dilemma der Frauen, sich entscheiden zu müssen, zwischen Kindern und Beruf, oder bei dem Versuch, beides in Einklang zu bringen ständig mit dem schlechten Gewissen zu kämpfen, ist ja leider immer noch sehr aktuell. Schlimm ist ja auch, dass einer Frau dieses schlechte Gewissen eingeredet wird und es in unserer Gesellschaft nicht vollkommen normal ist, auch mit Kindern arbeiten zu gehen. Da können wir uns bei anderen Ländern noch viel abschauen.
Die Entscheidung, die K treffen musste, war aber noch anders gelagert. Sie hat sich für den Verbleib bei W entschieden und da ist es nur verständlich, dass sie das schlechte Gewissen plagt. In dem Dilemma möchte man nicht stecken.
Aber wenn der Angriff der Comanchen erfolgreich gewesen wäre, wäre die Tatsache, dass Kamali Vollwaise geworden wäre, sicher zu vernachlässigen gewesen.
Wie das Ganze denn nun weitergeht, kannst du in Kürze lesen.

Ich hoffe, dir gefällt der Schluss und schicke liebe Grüße aus dem hohen Norden.
Arvara
25.06.2020 | 15:17 Uhr
Liebe Arvara!

Nun bist Du wieder an der Reihe und wir landen mit diesem Kapitel bei OS, der es verständlicherweise sehr eilig hat, zu den Apachen und seinem Blutsbruder zu kommen.

„Dunkle Gedanken“ begleiten ihn auf seinem Weg und geben dem Kapitel ebenso den Namen, wie auch die Gedanken, die W im späteren Verlauf des Textes bewegen.

Sehr schön stimmig fand ich hier, dass die Blutsbrüder die gleichen Ängste und Rettungsmöglichkeiten im Sinn haben.

Zudem sorgen sich beide eher um das Wohl ihres Pferdes, als um ihr eigenes.

Man leidet förmlich mit ihm – Tränen, die er nicht zurückhalten kann und Albträume, die den armen Mann plagen und in denen er die Apachen zu spät erreicht und nur noch Trümmer und Tote vorfindet.

Als OS bei den Apachen ankommt, ist W – wie wir Leser wissen – bereits unterwegs, um den Überfall der Comanchen aufzuklären.

Hier fand ich OSs Zurückhaltung sehr angenehm. Im Original tritt er ja durchaus häufig „großkotzig“ auf. Hier ist ihm seine Sonderstellung bei den Apachen bewusst und sie ist ihm unangenehm. Das fand ich sehr sympathisch.

Aber auch Entschar-Ko verhält sich hier sehr passend. Zwar weiß er nicht so recht, wie er mit OS umgehen soll, aber irgendwie ist er nun doch froh, dass dieser da ist, um in Ws Abwesenheit Entscheidungen zu treffen.

Der Name „Jackson“ lässt dabei natürlich auch alle Alarmglocken schrillen – insbesondere bei K.

Der Umgang zwischen OS und K hat sich im Verlauf deiner Geschichte(n) merklich entspannt. Das hat sich gut gelesen, auch wenn OS natürlich in das Fettnäpfchen tritt und K fortschicken will, um sie in Sicherheit zu wissen.

Klar, dass er da bei der Frau auf Granit stößt, das passt zu ihr und war zu erwarten. Sie weiß ja auch noch nicht, dass W die gleichen Gedanken hegt !

Auch diesen bewegen inzwischen „Dunkle Gedanken“.

Er sieht sich und sein Volk einer Übermacht an Comanchen und Banditen gegenüber und auch wenn er nun gewarnt ist, gibt es kaum eine Chance dagegen zu bestehen.

Auch er denkt daran, die Frauen, Kinder und Alten in das geheime Versteck der Mescaleros zu bringen, was aber nur eine vorübergehende Lösung sein kann.

Bezüglich K und Kamali hegt er den gleichen Gedanken, wie sein Blutsbruder: Erst zu Tom und Elli und dann nach Santa Fé in die Sicherheit.

„Ko-atsii und Kamali – Winnetou ließ für einen kurzen Moment seine Traurigkeit zu. Wie gerne hätte er mehr Lebenszeit für sie gehabt.“

=> Hat mir einen dicken Kloß im Hals beschert. Denn dieser Gedanke zeigt ganz eindeutig, dass er nicht damit rechnet, diesen Kampf zu überleben. *schluck*

Auch W, ist genau wie sein Blutsbruder so sehr in diese düsteren Gedanken versunken, dass er nicht auf sein Pferd achtet und später keinen Schlaf findet.

Bezeichnend ist hier einmal mehr, dass er sich mehr darüber sorgt, was es mit OS macht, wenn dieser von seiner Reise zurückkehrt und den Stamm ausgelöscht, den Freund getötet vorfindet, als um sein eigenes Schicksal.

Genau dieses Schicksal will es aber ja sowieso ganz anders und so kommt es zum unerwarteten Wiedersehen der Blutsbrüder.

Und was kann es trotz des drohenden Unheils für einen schöneren Abschluss eines Kapitels geben, als das Bild, der sich in den Armen liegenden Blutsbrüder.

Vielen Dank für das Lesevergnügen!

Liebe Grüße

Danny

Antwort von Arvara am 28.06.2020 | 16:34 Uhr
Liebe Danny,

ich muss mich eben mal sortieren, in Gedanken bin ich beim nächsten Kapitel und nun muss ich mich an Kapitel 6 erinnern.

Auch wenn es in meinem Universum eine Frau für W gibt, ist mir diese besondere Verbundenheit der Blutsbrüder sehr wichtig. Deswegen ist es kein Wunder, dass sie die gleichen Gedanken hegen. Das mit den Pferden ist meiner eigenen Liebe zu diesen Tieren geschuldet. Darüber hinaus kann ich mir nicht vorstellen, dass zwei so tolle Menschen wie W und OS grausam zu Tieren sind.

Das bringt mich auch zu deiner nächsten Feststellung, des anderen Auftretens OSs. So wie er sich manchmal in den Büchern benimmt, ist es zum Fremdschämen, und ich frage mich, wie ein zurückhaltender und bescheidener Mensch wie W mit dieser Großmannsucht klarkommen kann.

Aber das ist ja das Schöne hier im FF, wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt ;-)

EK hat es natürlich auch nicht leicht, er steht immer im Schatten von W und dann kommt auch noch dieser Weiße, der ihm eigentlich sogar voransteht. So hab ich ihm den Gefallen getan und OS einfühlsam agieren lassen, das lässt er dann K gegenüber allerdings wieder vermissen. Und so hat er den Dämpfer, den sie ihm verpasst, durchaus verdient. Aber du hast natürlich recht, sie kommen sich näher, immerhin lieben sie den selben Menschen, wenn auch auf unerschiedliche Weise.

Liebe Danny, ich kann mich nur noch einmal wiederholen, ich erwarte wirklich nicht, dass du jedes einzelne Kapitel mit einem Review bedenkst, auch wenn ich mich natürlich sehr darüber freue.

So danke ich dir ganz herzlich für deine Rückmeldung.

Liebe Grüße
Arvara
Drachenfenfeuer (anonymer Benutzer)
23.06.2020 | 14:24 Uhr
Das Tal bringt manchen Pech und tot andern Leben und erst als Katrin verletzt wird macht Charly mit den töten Schluss durch einen Finalen retungsschuss aber ihr Leben hängt am seiden faden und das Ende ist noch nicht in Sicht es wird spannend im Finale deine Geschichte ist toll ich hoffe du hast noch viele so schöne Ideen mögen dich die Müssen Küssen und dir viele Ideen bescheren liebe grüße und bleib gesund

Antwort von Arvara am 28.06.2020 | 16:14 Uhr
Hallo Drachenfeuer,

das Tal ist des einen Freud, des anderen Leid. Aber so einfach ist es doch nicht, auch die Apachen haben Verluste und der finale Rettungsschuss, wie du es so schön nennst, belastet OS noch ziemlich.

Danke für deine Rückmeldung und schöne Grüße
Arvara
15.06.2020 | 23:28 Uhr
Hallo,
nun kommen wir dem Kampf näher. Am nächsten Morgen bricht Scharlih auf um den Soldaten entgegen zu reiten und Winnetou verfolgt die Comanchen um zu erfahren, wann in etwa sie am Pueblo ankommen werden.
Nur drehen die Comanchen zum Tal ab und reiten nicht erst zum Pueblo, da die Späher berichtet haben, dass besagtes Pueblo verlassen ist.

Und auch Kathrin kommt mit der Verstärkung sehr viel rechtzeitiger an als gedacht. Aber zumindest haben sie und ihre Begleiter und Scharlih sich nicht verpasst. In aller Kürze wird erklärt, dass sie die Comanchen vorerst aufhalten konnten.
Kathrin erfährt dann auch, dass Winnetou nicht ganz unbeschadet aus der Sache raus kam, es ihm aber soweit gut geht. Als sie das Tal erreichen verlassen Kathrin, George, Ahiga und Nantan die Soldaten und schließen sich ihrem Stamm auf der Anhöhe an.

Und nun heißt es warten, denn die Mescalero sind mit den Vorbereitungen fertig. Die, die nicht zur Wache eingeteilt sind, gehen früh schlafen. Winnetou und Kathrin wollen sich auch zur Ruhe begeben, aber vorher verschwindet Kathrin noch für den Drang der Natur. Als sie zurück kommt, „erwischt“ sie Winnetou, wir er offenbar die Geister um Beistand bittet. Allein von der Beschreibung her ist das ein tolles Bild.

Und auch am nächsten Morgen heißt es erst einmal warten, bis dann gegen Mittag die ersten Comanchen sichtbar werden und ins Tal Einzug halten.
Auch jetzt will Winnetou kein Blut und gibt ihnen die Chance zum Rückzug, aber natürlich lehnen sie ab.
Es geht doch los und viele Tote sind auf beiden Seiten zu beklagen (und eine verletzte Kathrin), ehe Scharlih mit einem gezielten Schuss auf das von den Feinden mitgebrachte Dynamit schießt und somit noch mal große Verluste bei Mensch und vor allem Tier erzwingt.

Winnetou gibt den Comanchen eine halbe Stunde Zeit um jemanden zu bestimmen, der für sie sprechen darf und bietet ihnen offenbar doch noch die Chance zum Abzug an.
Für die Comanchen kann man nur hoffe, dass sie annehmen, auch wenn der Colonel alles andere als begeistert ist, die Comanchen eventuell ziehen lassen zu müssen. Aber gut, er bekommt dafür die Weißen Verbrecher.
Und auch der Colonel erfährt, was mit Kathrin passiert ist und sagt ihm, dass sowohl Winnetou als auch Nekatame der Medizinmann bei ihr sind. Der Colonel war auch nicht sonderlich erfreut, dass Kathrin am Kampfgeschehen teilgenommen hat (ähnlich wie Winnetou), aber der Colonel hat da kein Mitspracherecht und Winnetou akzeptierte die Entscheidung. Nur widerwillig bleibt der Colonel erst einmal zurück und wartet auf den Beginn der Verhandlungen.

Mal sehen, ob der ein oder andere Stamm sich tatsächlich auf einen friedlichen Abzug einigen kann. Hoffen wir auch für die Mescalero, nicht, dass jemand von den Comanchen abziehen darf und die Soldaten und Mescalero dann von denen hinterrücks überfallen werden. Oder dass es noch eine paar Comanchen gibt, die nicht mit ins Tal geritten sind und sozusagen die Nachhut bilden.

War spannend zu lesen. Bis dann.

Antwort von Arvara am 21.06.2020 | 19:04 Uhr
Hallo Izzy,

danke für deine Zusammenfassung.

OS konnte die Soldaten nicht verpassen, er wusste, welchen Weg sie vom Fort zu dem Tal nehmen mussten.

Deine Befürchtungen bezüglich der Comanchen kann ich zerstreuen. Da die Häuptlinge tot oder verletzt sind, werden die froh sein, einigermaßen heil aus der Sache rauszukommen. Es ist doch meistens so, dass die einfachen Soldaten oder Krieger nicht gefragt werden. Sie haben zu tun, was ihnen befohlen wird, oder werden mit falschen Informationen geködert, und müssen ihren Kopf hinhalten.

So wären die Krieger der Comanchen also schön blöd, weiter kämpfen zu wollen oder sich der Gefahr einer weiteren Niederlage auszusetzen.

Die Geschichte nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende entgegen.

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Rest.

Schöne Grüße

Arvara
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