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Autor: fairness52
Reviews 1 bis 25 (von 144 insgesamt):
12.05.2021 | 12:51 Uhr
Hallo meine Liebe!

Sieh mal einer an, da ist Brogar doch tatsächlich zum akzeptablen zwischenzeitliche Ersatz geworden. Nun ja, Thorin kann niemand ersetzen, aber in der Not frisst auch der Teufel fliegen, nicht wahr? Melli sorgt sich inzwischen sogar um sein Wohlergehen und ob er heil zurückkommt...denkt sie hier vielleicht auch daran, wo sie dann landen könnte? Brogar lässt ihr scheinbar genug Freiheiten und bringt ihr Respekt entgegen, so dass sie wieder ein wenig mehr Lebensfreude empfindet. Dass sie backen und ihre Teigwaren verkaufen kann und darf, ist natürlich ein großes Plus! Vor allem für die glücklichen Käufer, die noch ein Brot oder Plunderstück abbekommen. :D

Nun bin ich natürlich wie immer gespannt, hinter welche Düne Thorin noch rumdümpelt und ob Fíli und Vicky jeden Stein in Erebor kennen, weil sie sie bei ihrer Suche nach Melli und den Verrätern mehrmals umgedreht haben. Ich hoffe, mein Freund Raky hat sich inzwischen ein wenig Respekt bei seinem Völkchen verschafft und hat einen saftigen Brocken Schinken für seine Mühen und Strapazen bekommen. Der muss ja Flügel haben wie ein Adler, so weit wie er geflogen ist...

Bis zum nächsten Kapitel, bin gespannt was im Erebor so los ist!
Liebe Grüße
Alex

Antwort von fairness52 am 15.05.2021 | 09:26 Uhr
Einen wunderschönen Guten Morgen,

Doch, Melli hat sich inzwischen an Brogar gewöhnt. Ein Leben an seiner Seite hat durchaus Vorteile und sie müsste blind und doof sein das nicht zu bemerken. Sie hat sich eingerichtet und muss erkennen das er, kopfüber auf dem Pony liegend zurückkommend, nicht mehr für ihre Sicherheit sorgen kann. Sie wäre dann auf jeden Fall Schutz- und wohnungslos. Beide haben sich miteinander und mit der Situation des Zusammenlebens arrangiert, und es steht zu befürchten das sie eines schönen Tages gezwungen sein könnte, eine Wahl zu treffen….

Thorin, tja um den ist es noch eine Weile still, der kämpft sich Düne zu Düne und zählt Sandkörnchen. In Ermangelung von Goldmünzen bleibt ihm gar nichts anderes übrig.xD Zumindest hat beides – Gold und Sand - dieselbe Farbe.

Das im Erebor nicht alles zum Besten steht und man durchaus ein wenig um Fili und Vicky zittern sollte, wird sich im nächsten Kapitel zeigen. Das aber noch etwas auf sich warten lassen wird. Das RL hat mich momentan fest im Griff.

Wie immer hab ich mich wie Bolle über dein Review gefreut und wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Fairness
09.05.2021 | 13:46 Uhr
Hallo liebe Fairness,
wie immer hat sich das warten auf dieses Kapitel gelohnt.

Melli hat sich wirklich gut eingelebt, auch wenn es so scheint, als ob sie hier nicht mehr wegwollte, unterbewusst sehnt sie sich nach Thorin und ihrer Familie im Erebor.

Brogar seinerseits tut alles, damit sie bei ihm bleibt, ich denke dass er genau weiß, wenn Thorin hier bei ihnen auftauchen sollte, dann wird sie nichts mehr halten. Ob er sie dann aber einfach ziehen lassen würde? Hm ich weiß nicht, er hat sich nun schon so an sie gewöhnt.

Auf der anderen Seite respektieren sie sich gegenseitig, aber ob das ausreichend ist?

Meli hat mit Ima eine Freundin gefunden und ich denke hier, dass wenn Meli mit Thorin geht, dass sie Brogar auf Ima und deren Gefühle für ihn aufmerksam macht, sie hat schon längst erkannt, dass Ima Brogar liebt, aber momentan kann sie noch nichts für die neue Freundin tun.

Mira und Nar tun mir so leid, sie muss für alle Männer verfügbar sein und hat sich nun wohl oder übel in ihr Schicksal gefügt, ändern kann sie es ja doch nicht.
Nar hat nicht genug Gold, um Mira aus dem Bordell freizukaufen, wobei ich auch nicht denke, dass der Besitzer sie so einfach gehen lassen würde.

Ja wenn Meli könnte wie sie wollte, dann würden Nar und Mira Zusammensein können, aber sie kann es nicht und Brogar würde ihr auch nicht helfen, er würde es nicht mal verstehen.


Ich freu mich schon auf das nächste Kapitel, da werde ich womöglich erfahren, wie es den anderen, seit Thorins Weggang, ergangen ist und ob sie den Verräter aus den eigenen Reihen schon entlarven konnten.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und eine nicht allzu stressige Woche und bleib weiterhin gesund.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von fairness52 am 10.05.2021 | 09:23 Uhr
Hallo liebe Wali,

Melli ist auf jeden Fall pragmatisch und hat festgestellt das sie es mit Brogar wirklich nicht so schlecht getroffen hat. Er behandelt sie gut, lässt ihr gewisse Freiheiten die sie durchaus genießt und so im Erebor undenkbar wären und wenn er sie sich auch nur aus Prestigegründen als Geliebte hält, ist er doch irgendwo ein ehrenhafter Zwerg. Denn das es auch andere Männer gibt haben wir ja zur Genüge erfahren, da ist die arme Ima ja das beste Beispiel für.

Respekt und miteinander harmonieren sind ein Riesenvorteil wenn man zusammenlebt. Das ist ein wichtiges Kriterium wenn Melli irgendwann einmal vor die Wahl gestellt werden sollte, wen sie wählt. Ich stelle jetzt mal eine sehr kühne Frage in den Raum, Was wenn Melli gar nicht mehr mit Thorin zurück möchte?!
Aber soweit sind wir noch lange nicht, das ist erst einmal alles nur Zukunftsmusik.

Ima ist in einer arg vertrackten Situation. Sie liebt den Gefährten ihrer Freundin, der sie auch zu verdanken hat das sie von Suthar befreit wurde. Ich möchte nicht mit ihr tauschen. Mal sehen wie das mit allen Beteiligten noch weitergeht.

Mell sind in ihrer jetzigen Situation und Stellung völlig die Hände gebunden. Sie kann weder Mira noch Nar in irgendeiner Weise helfen. Hmm, ich denke wenn Miras Besitzer den geforderten Preis bekommen würde, wäre er vielleicht bereit auf sie zu verzichten. Die Frage ist nur, woher soviel Gold nehmen? Aber vielleicht gibt es auch für dieses Problem eine Lösung…. Und womöglich versteht Brogar doch mehr als wir denken.xD

Im nächsten Kapitel erfahren wir einiges über die im Berg verbliebenen, ob Raky seinen Auftrag rechtzeitig ausführen konnte und ob Grunna es geschafft hat ihre Intrige weiter zu spinnen. Auch die Schlinge um die Verräter wird sich langsam zuziehen.

Wie immer habe ich mich riesig über dein Review gefreut und bin wieder begeistert wie du es schaffst zwischen den Zeilen lesen zu können.
Hab eine schöne Woche, bleib weiterhin gesund und,
Liebe Grüße
Fairness
09.05.2021 | 13:00 Uhr
Hallo liebe fairness. ^^

Mensch, irgendwie hat Meliá das Talent, sich mit genau den Zwergen anzufreunden, die ebenfalls in irgendwelchen Zwickmühlen oder Problemen stecken. Die Mira und ihr Nar, Ima ... einfache Freundschaften ohne Schwierigkeiten sind das nicht. Ich kann verstehen, dass sie sich wünscht, zu helfen, es aber nicht kann und sie deswegen frustriert ist.
Imas "Problem" finde ich übrigens besonders ... delikat. Meliá und sie sind Geschäftspartnerinnen und Freundinnen, dank Meliá ist sie diesen unangenehmen Suthar los ... und trotzdem muss sie jeden Abend dabei zusehen, wie ihre Freundin mit dem Zwerg im Haus verschwindet, den sie liebt. Das muss sie doch belasten, oder nicht? Vor allem, da Brogar Meliá ja eher aus Gründen der Prestige als aus wahren Gefühlen als Gefährtin bezeichnet.

Im Großen und Ganzen klingt dieses Kapitel jedoch so, als hätte Meliá sich mit ihrer aktuellen Lage abgefunden, beziehungsweise angefreundet und zieht sogar so etwas wie Nutzen daraus. Mittlerweile kann sie sogar Brogar etwas abgewinnen. (Nicht falsch verstehen, ich verüble ihr das nicht, ich möchte einfach nur zusammenfassen, welcher Eindruck bei mir während des Durchlesens entstanden ist.) Es scheint sich so etwas wie eine gewisse, häusliche Routine zwischen ihnen entwickelt zu haben. Bleibt nur abzuwarten, wie lange diese Routine noch anhalten wird. Da ist schließlich noch ein gewisser Zwergenkönig auf der Suche nach seiner Frau. ;)

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel mit Fili und Vicky, auch wenn ich befürchte, dass es Anlass zur Sorge und ggf. zum verzweifelten Haareraufen geben wird. ;D

Ganz liebe Grüße!
Miwa

Antwort von fairness52 am 10.05.2021 | 09:02 Uhr
Hallo liebe Miwa,

Tja, was soll ich sagen, Melli hat ohne Zweifel ein Gefühl für Zwerge die in bescheidenen Situationen leben. Wenn sie da nicht helfen kann, ist ihr nicht wohl. Aber helfen kann sie momentan weder Mira noch Nar. Deren Lage scheint wirklich hoffnungslos. Natürlich wäre sie in ihrer Stellung als Königin vom Erebor in der Lage beiden hilfreich unter die Arme zu greifen – die Ablöse für Mira könnte sie da aus der Portokasse zahlen – aber momentan sind ihr die Hände gebunden. Für jemanden wie Melli ist das natürlich frustrierend und ernüchternd.
Mit Ima möchte ich nicht tauschen müssen, ihre Situation ist der reine Horror. Die Freundin lebt mit dem Zwerg ihres Herzens zusammen und sie kann absolut nichts machen als ihm hinterher zu schmachten. Das ist eine durch und durch vertrackte Situation, jetzt auch für Melli, nachdem sie die Freundin durchschaut hat. Brogar ahnt – typisch Mann – von all dem natürlich nichts! Er ist zufrieden mit der Situation wie sie ist, er hat die Königin der Zwerge an seiner Seite, was seinem Ego und der Stellung als Ranghöchster Zwerg der Stadt einen enormen Schub verschafft hat. Er ist völlig zufrieden mit der Lage der Dinge so wie sie ist.

Melli ist durchaus pragmatisch eingestellt und hat gemerkt das Brogar wirklich das kleinere Übel ist. Im Prinzip ist er der typische Zwergenmann, will dreimal (mindestens) täglich gefüttert, gehätschelt und bewundert werden, und wenn der dann noch auf sein Recht im Schlafzimmer pocht, Melli sich nicht benimmt wie eine schüchterne Jungfrau, die sie ja eh nicht ist, klappt das auch mit dem Zusammenleben. Sie haben so eine Art von Agreement, wo jeder seine Freiräume hat und wenn es drauf ankommt harmonieren sie prima zusammen. Und, nicht zu vergessen, der Söldner ist schon ein bisschen einfacher im Umgang wie Thorin.
Und wenn du das genau so herausgelesen hast, bin ich zufrieden und freue mich darüber, genau das wollte ich mit diesem Kapitel vermitteln. Und scheine es auch richtig gemacht zu haben.

Du liegt mit deiner Annahme das es mit Vicky und Fili im Erebor etwas…sagen wir mal aufregend werden könnte, völlig richtig. Meine Beta hat sich schon beim durchlesen des Plots die Fingernägel abgeknabbert.xD

Vielen Dank für dein wunderbares Review, ich habe mich wieder riesig darüber gefreut.
Liebe Grüße
Fairness
09.05.2021 | 09:57 Uhr
Hallo! Für die schwierigen Momente und Zeiten im Leben hilft beim reviewen ?...Bitte entschuldige....eine automatische Vorlage! Danke für deine Mühe, mach weiter und bleib gesund!
.....Auf Wiederlesen.....Zwergi

Antwort von fairness52 am 09.05.2021 | 11:04 Uhr
Hallo Zwergi,

natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber ja! Gegen mein KreaTief und die abhanden gekommene Muse helfen mir die Reviews meiner Leser.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute,
liebe Grüße
fairness
05.04.2021 | 23:06 Uhr
Hallo liebe Fairness :)
Ich bin ein bisschen sehr hinterher mit meinem Review aber es kommt von Herzen :-)
Ich hatte vermutet, dass Thorin irgendwann in einem schwachen Moment ins Bett einer Frau stolpert, die ihm zufällig die Gelegenheit dazu gibt. Er hat alles stehen und liegen lassen, sein Königreich, seinen Thron, seinen Berg, um am anderen Ende der Welt nach seiner verlorenen Frau zu suchen, von der er weiß, dass sie ihr Kind verloren hat und von Sklavenhändlern verkauft wurde, hat keine Ahnung, ob und in welcher Verfassung er sie finden wird und ist nun schon eine ganze Weile allein unterwegs. Vorstellbar, dass er eine Gelegenheit nutzt, die ihm etwas kurzweilige Ablenkung bietet oder ein bisschen Zuwendung in seiner Einsamkeit. Nun ist das aber mit Grunna eine ganz andere Angelegenheit. Sie ist nicht allein in Gundrurs Pläne eingeweiht, sondern aktiv daran beteiligt. Thorin hat keine unnötigen Skrupel, auf welche Art auch immer an ihre Informationen zu kommen. Warum sollte er auch. Die Zwergin ist Mittel zum Zweck. Sie scheint ernsthaft zu glauben, dass sie den König von sich eingenommen hat, und so skrupellos und gierig sie selbst ist und so dumm und von ihrem eingebildeten Erfolg berauscht, braucht es nur noch etwas Alkohol, ein simples Wahrheitsserum und ein paar leere Versprechungen, an die nur eine so dämliche Gans glauben kann, und Grunna gibt alle Informationen preis. Tatsächlich ist sie sogar stolz darauf, den König am Ende des Abends da zu haben, wo sie ihn haben will. In ihrem Bett. Sie wird keine Freude daran haben, denn Thorins Motiv ist weniger, sich kurzweilig zu entspannen, als Grunna zu demütigen und zu bestrafen. Er könnte sie auch kurzerhand erwürgen, ohne dass ein Hahn danach krähen würde aber er benutzt sie und schickt sie zum Erebor, mit einer Nachricht, die ihr Schicksal besiegelt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Dass er darüber nachdenkt, wie sein Leben in einer konventionellen Ehe mit einer Zwergin aussehen würde, kann ich gut nachvollziehen. Er denkt ja nicht wirklich darüber nach, Melli Melli sein zu lassen und sich eine neue Königin zu suchen aber schon ein bisschen darüber, jetzt daheim im Erebor zu sitzen, mit Thron und Krone und einer Gattin, die zwar kostspielig, ansonsten aber pflegeleicht und in Zwergenkreisen allgemein akzeptiert ist und keiner anderen Aufgabe nachgeht, als seine Erben zur Welt zu bringen und großzuziehen. Bevor Thorin Melli begegnet ist, war das wohl auch so im Wesentlichen, was er von einer königlichen Ehe erwartet hat. Dass Thorin jetzt zumindest im Kopf mal durchspielt, was wäre wenn oder wenn eben nicht, kann ich gut verstehen. Thorin hat nicht wirklich Zweifel, dass er nichts anderes will, als Melli wiederzufinden aber hinterfragen, ob die ganze Aktion wirklich Sinn macht oder ein klitzekleiner Teil von ihm dafür plädiert, es auf sich beruhen zu lassen und neu anzufangen, das könnte er an dieser Stelle schon. Immerhin hat er Melli seit vielen Monaten nicht mehr gesehen. Aber mehr als ein Gedankenspiel ist das nicht. Thorin gibt Melli nicht auf, schon gar nicht jetzt, wo er weiß, wo er nach ihr suchen muss. So weit, so gut. Er wird sie finden. Nur mit der gemeinsamen Rückkehr wird das nicht ganz so einfach.....
Ich bin wie immer sehr gespannt, wie es weitergeht :-)
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von fairness52 am 08.04.2021 | 09:55 Uhr
Hallo liebe Luise,

es ist doch völlig egal wann ein Review kommt. Ich freue mich immer darüber, und ganz besonders wenn sie von dir kommen. Und wir haben ja alle noch ein reales Leben mit all seinen Facetten nebenher zu bewältigen.
Thorin ist momentan wirklich in einer absoluten Ausnahmesituation, da war es vorauszusehen das er früher oder später über eine verständnisvolle Frau stolpern würde. Das es sich dabei um Gundurs Schwester handelt, die über seine Schliche im Bilde ist, erweist sich hier als Glücksfall.
Grunna ist derartig versessen darauf die Königinnenwürde zu erlangen, das eigentlich das Bier und Oins Pülverchen gereicht hätten um alles Wissenswerte über Mellis Verbleib in Erfahrung zu bringen. Grunna selbst wertet das Nümmerchen mit dem König als den absoluten Sieg und der Festigung ihrer Position. Für Thorin ist es nur der Beweis seiner Macht über sie, so respektlos und geringschätzig wie er sie behandelt ist das seine kleine Rache. Nur merkt das die Zwergin nicht, sie sieht sich am Ende ihrer Wünsche angekommen. Das Thorin sich Gedanken macht WIE sein Leben ausgesehen hätte, wäre ihm Melli nicht "dazwischengekommen" ist nur legitim. Auf jeden Fall ruhiger, weniger nervenaufreibend im täglichen Umgang mit ihr und er müsste nicht durch diese endlose, viel zu heiße Wüste irren um sein, durch ihre eigene Schuld, verloren gegangenes Weib wieder zu finden.
Ich gebe dir völlig recht, Melli zu finden wird jetzt nicht mehr so schwer, aber wie die reagiert bleibt abzuwarten.

Liebe Grüße
Fairness
02.04.2021 | 11:21 Uhr
Hey Fairness,

Also ich bin wiedermal beeindruckt wie du es schaffst den Leser mitzunehmen, sei es an Orte, den Gedanken und Gefühlen der Protas oder einfach nur kleiner, scheinbar nebensächlicher Details.

Ich wusste doch das diese Grunna irgendwann noch mächtig Ärger machen wird und hoffe das Melli eines schönen Tages sie für alles ordentlich "zahlen" lässt. So, so, Thorin zeigt also vollen Körpereinsatz. Darüber dürfte Melli auch alles andere als erfreut sein, sollte sie irgendwann mal davon erfahren. Ich denke was für Dis ihre Axt ist, dürfte für Melli ein gut geschwungenes Wellholz sein.xD

Interessant ist auf jeden Fall das Grunna von ihrem Bruder die Anweisung erhalten hat, Thorin zu töten. Das sie diesen Befehl missachtet hat, deutet doch darauf hin das sie bereit ist ihr eigenes Süppchen zu kochen. Und sie scheint ihrem Ziel, Königin zu werden, schon verdammt nahe zu sein. Ich mache mir ernsthaft Sorgen wie Thorin reagieren wird wenn er erfährt das Melli mit einem anderen Mann zusammenlebt. Und dazu noch mit einem Zwerg, ich kann mir vorstellen das er es nicht ganz so dramatisch sehen würde, wäre der Söldner ein Mensch. Thorin wird doch nicht auf beleidigten und gehörnten Ehemann machen? Obwohl ich genau das glaube.

Ich habe in deinen Reviewantworten schon gelesen das es bald einen Abstecher zu Vicky in den Erebor geben wird. Da freu ich mich besonders drauf.

Hab noch schöne Osterfeiertage.
Beste Grüße
Nelly

Antwort von fairness52 am 03.04.2021 | 10:10 Uhr
Einen wunderschönen guten Morgen,

vielen Dank für dein Lob, mir macht es immer riesigen Spaß diese Details einzufügen, oder Orte zu beschreiben und freu mich wenn es mir gelungen ist meine Leser mitzunehmen.

Thorin hat bewiesen das er bereit ist ALLES zu tun um Melli wiederzufinden. Auch wenn er da ein wenig übers Ziel hinausgeschossen ist, denn sind wir mal ehrlich, er hätte nicht unbedingt mit Grunna ins Bett steigen müssen. Die war nach zuviel Alkohol, Oins Wahrheitsdroge und der Aussicht Königin zu werden, berauscht genug um zu quasseln wie ein Wasserfall. Und es ist ihr auch nicht aufgefallen wie geringschätzig Thorin sie eigentlich behandelt hat.
Melli darf sich ungelogen Meisterin des geschwungenen Wellholzes nennen. Und sollte Thorin beim Wiedersehen mit ihr verbal ausfällig werden, könnte es durchaus sein dass es zum Einsatz kommt.xD Spaß beiseite, das es zu einer gewaltigen, verbalen Auseinandersetzung kommen wird, ist abzusehen. Und die Tatsache das sich die Umstände einen anderen Partner genommen zu haben, gewaltig unterscheiden, nun da dürfte Thorin großzügig drüber hinweg sehen.

Grunna denkt indes nicht daran dem Befehl ihres Bruders Folge zu leisten. Sie kocht ihr eigenes Süppchen, hat ihre eigenen Pläne und wie es aussieht sind die gerade in erreichbare Nähe gerückt.

Jap! Bald geht es zu einer Stippvisite zum Erebor zurück. Ab Kapitel 23.

Ich wünsche dir auch ein schönes, gemütliches Osterfest und Liebe Grüße
Fairness
01.04.2021 | 18:20 Uhr
Hallo, liebe fairness,

jetzt hätte ich doch beinahe vergessen, dir ein paar Worte zu dem neuen Kapitel da zu lassen. ;D (Quatsch, Scherz, hätt ich natürlich nicht, aber RL ist derzeit sehr zeitfordernd. *seufz*)

Beinahe, aber wirklich nur beinahe, würde ich ja sagen, dass Grunna mir ein bisschen leid tut. Wäre da nicht der Umstand, dass sie Gundrurs Schwester und bis über das letzte Haar auf dem Kopf in dessen dubiose Geschäfte involviert ist. So hält sich mein Mitleid mit ihr in sehr, sehr engen Grenzen. Will sagen, sie tut mir gar nicht leid. Tatsächlich bin ich ja eher auf ihre Reaktion gespannt, wenn sie im Erebor ankommt und feststellt, dass sich all ihre Pläne und Intrigen in ein schönes Nichts auflösen. Vermutlich wird sie statt in die königlichen Gemächer in eine hübsche Zelle gebracht. Ihr Gesichtsausdruck in diesem Moment dürfte ... interessant werden.

Was nun Thorin anbelangt: ich freue mich wirklich sehr darüber, dass er nun eine konkrete Spur zu Melli hat. Allerdings hoffe ich doch sehr für ihn, dass er, da er sich ja nun mit Grunna im Bett vergnügt hat, um an die Informationen zu gelangen, eher darüber hinweg sehen kann, dass Melli sich mit Brogar eingelassen hat, um zu überleben. Der Zweck darf eben nicht nur für ihn die Mittel heiligen. Oder so ähnlich. Aber Du verstehst, worauf ich hinaus will? Es wäre, zumindest in meinen Augen, leicht scheinheilig, wenn er Melli vorwerfen würde, mit einem fremden Mann ins Bett zu gehen, obwohl sie nur überleben möchte, wenn er doch quasi zeitgleich mit Grunna in den Laken war, um Informationen über Melli zu bekommen. Das nimmt sich nicht so viel. Beide haben einen Zweck vor Augen und müssen mit den Mitteln arbeiten, die sie bekommen, um eben jenen Zweck zu erreichen. (Ja, ich fürchte Thorins Stolz. Der könnte noch mal für Ärger sorgen ...)

Nur mal so aus Neugierde und Sorge um Fili und Vicky: bekommen wir von den beiden und den anderen Zwergen im Erebor auch wieder etwas zu lesen? Bitteeeeee. ;D

Ganz liebe Grüße und Frohe Ostern!
Miwa

Antwort von fairness52 am 02.04.2021 | 09:47 Uhr
Hallo liebe Miwa,

hach ja, das RL da sagst du was. Unterschreibe ich dir anstandslos, du musst mir nur die gepunktete Linie zeigen. Aber daneben gibt es diese netten Kleinigkeiten wie dein wunderbares Review zu beantworten. Vielen Dank dafür.

Grunna ist sich ihrer Sache sehr sicher. Sie will unter allen Umständen Königin werden, und jetzt wo Thorin wieder über den Erebor herrscht, ist ihr Lebenstraum in erreichbare Nähe gerückt. Die Wiedersacherin ist ausgeschaltet und das Eheversprechen hat sie quasi schon in der Tasche. Es könnte aber durchaus sein das sie sich Thorins Rückkehr ein klein wenig anders vorstellt. Dis und Dwalin werden ihrerseits alles erdenklich tun das Grunna die Wartezeit bis dahin nicht noch mehr Schaden anrichten kann.

Die Mischung aus Alkohol, Oins Pülverchen und der Aussicht künftig als Königin an Thorins Seite zu herrschen hätte eigentlich völlig ausgereicht um Grunna, deren Lebenstraum Königin zu werden in erreichbare Nähe gerückt ist, um sie zum reden zu bringen. Das Thorin sie trotzdem in sein Bett geschleppt hat und wie geringschätzig, ja beinahe schon demütigend er sie dort behandelte, war ein kleiner Teil seiner Rache. Dass er das Nümmerchen mit der intriganten Zwergin trotzdem genossen hatte, tut der ganzen Sache ja keinen Abbruch

Du hast völlig recht in der Annahme das Thorins Stolz ihm den einen oder anderen Stein in den Weg legen wird. Denn genau besehen kann man die Situation von Melli nicht wirklich mit seiner vergleichen. Während es für ihn das Tüpfelchen auf dem I war, mit Grunna ins Bett zu gehen – das es ihm dann doch gefallen hat, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt – hatte Melli nicht wirklich eine Wahl. Für sie ging es ums nackte Überleben. Und glaub mir, wenn sie davon erfährt wird sie nicht sonderlich erfreut darüber sein; und hier kommt wieder Thorins Stolz ins Spiel, der ihm da wieder einmal nicht sonderlich hilfreich sein dürfte.xD

Zu Fili und Vicky und den anderen Zwergen im Erebor kommen wir im übernächsten Kapitel (ab Nr. 23). Nur mal vorneweg, du tust recht daran dich um die beiden zu sorgen….

Ich wünsche dir ein schönes Osterfest und Liebe Grüße
Fairness
29.03.2021 | 13:36 Uhr
Hallo meine Liebe!

Meine Güte, da hat Thorin ja Glück gehabt, dass der Plan der guten Zwergin nicht ganz aufgegangen ist. So hoffe ich doch jedenfalls! Und was er nicht alles auf sich nimmt, um endlich eine heiße Spur zu haben und Melli zu finden...sicher wird sie alles andere als begeistert darüber sein, WIE er davon erfahren hat, aber wer im Glashaus sitzt, nicht wahr?
"In der Not frisst der Teufel fliegen" ist wohl das Sprichwort, das hier so ziemlich alles beschreibt.

Ich drücke ihm die Daumen, dass es das wert war und sein Pony auch noch wohlauf ist, wenn er mit Melli den Heimweg antritt. Was machen eigentlich Fíli und Vicky derweil in Erebor? Hat Dwalin sich vor lauter Chaos und Wut schon den Bart ausgerissen (Haare auf dem Kopf hat er ja ohnehin nicht mehr)? Ich bin ja ein wenig schadenfroh, wenn ich mir Grunnars Gesicht vorstelle, wenn Dís den Brief liest und Dwalins Personenschutz wohl doch ein wenig anders ausfällt, als sie das wahrscheinlich ausmalt. Bin gespannt, was genau der Herr Zwergenkönig darin für Aufträge verfasst hat...

Hab eine schöne Woche und bis bald, bei mir geht es ja auch nur sehr schleppend voran. :(
Liebe Grüße
Alex

Antwort von fairness52 am 30.03.2021 | 08:49 Uhr
Hallo liebe Alex,

wie schön wieder von dir zu lesen.
Thorin ist wirklich bereit "Alles" zu tun um seine Melli wiederzufinden. Da zeigt er auch mal vollen Körpereinsatz.xD Das war ja sein Plan, in der Taverne jemanden zu erwischen der irgendeine Ahnung hat wo Melli' Aufenthaltsort ist. Das Grumma da ihr eigenes Süppchen kocht, von dem nicht mal ihr Bruder weiß, spielte Thorin da nur in die Hände.
Sollte Melli eines Tages von Thorins, ich nenne es mal "Entgleisung" , erfahren, dürfte der sich auf ein ordentliches Donnerwetter gefasst machen. Denn den betrogenen Ehemann braucht er erst gar nicht anzuführen. Er hatte die Wahl ob er Grunna in sein Bett holt, bei Melli lagen die Dinge doch ein wenig anders. Eine wirkliche Alternative hatte sie ja nicht.

In den Erebor zu Fili, Vicky und den anderen geht es im übernächsten Kapitel, da geht es unter anderem auch um den Inhalt des Briefes. Den Bart ausreißen wird sich Dwalin nicht und er geht auch nicht in Flammen auf (das passiert ihm nur wenn er Wintersonnwendsplätzchen backen muss), also der Bart nicht Dwalin. Aber er wird seinen Einsatz bekommen, soviel ist sicher.

Vielen Dank für deine Rückmeldung über die ich mich wieder sehr gefreut habe. Lass dich nicht von deinen Essays unterkriegen, geh nicht im Papierkram verschütt und hab trotz der ganzen Arbeit eine schöne Woche.
Liebe Grüße
Fairness
29.03.2021 | 09:54 Uhr
Hallo, das Leben hat mich voll im Griff, darum leider so spät ein Review von mir, ich bleibe am Ball bei deiner Geschichte , aber das Lesen kommt in letzter Zeit etwas zu kurz, gut gemacht....Auf Wiederlesen....Zwergi

Antwort von fairness52 am 30.03.2021 | 08:34 Uhr
Guten Morgen,
es ist nun mal so das es neben dem schreiben und lesen noch das Real Life gibt, das unbedingten Vorrang hat. Und ich freue mich immer über Kommentare, egal wenn sie kommen.

Beste Grüße
Fairness
28.03.2021 | 19:58 Uhr
Hallo liebe Fairness,
es ist schön, dass du wieder ein Kapitel hochgeladen hast, jeder hat doch mal solche Tage oder auch Wochen, wo nichts geht und man sich am liebsten nur noch verkriechen möchte.
Ich freu mich jedenfalls, auf dieses Kapitel.


Deine Beschreibungen von dem Ort sind wieder sehr anschaulich, man hat das Gefühl, selbst an diesen Ort zu sein, natürlich ohne diese üblen Gerüche zu riechen.

Es geht noch nichts über ein entspannendes Bad, dass er die Magd verscheuchte, macht deutlich, dass er allein sein will.

Thorin ist ein Meister im Beobachten und dann lässt er es auch noch so aussehen, als ob ihn nichts interessierte.

Oh, diese Zwergin, sie ist die Schwester von Gundrur und Thorin weiß ja von Raky, dass seine Melia einen Blutschwur über diese Mistgeburt und dessen ganzer Familie gesprochen hat.
Thorin ist ja nicht nur König, er ist auch ein kühler Taktiker, alles was seinen Plänen nutzt, ist ihm willkommen.

Hier kommt mal wieder ein Sprichwort zum Tragen, mit Speck fängt man Mäuse.
Grunna wähnt sich am Ziel ihrer Wünsche und tut genau das, was Thorin sich erhofft hat. Der Alkohol wird zwar auch sein Teil dazu beigetragen haben, aber die Aussicht, Königin zu werden löst bei ihr die Zunge.
Schade, dass sie nicht sagen kann, welche Zwerge das Vertrauen der Königsfamilie und deren Freunde so missbrauchen.

Ich kann mir schon denken, was in dem Brief an Dis steht, die Prinzessin wird der Zwergin schon das richtige Zimmer anweisen und Dwalin wird dafür sorgen, dass sie ohne ein Mucks zu machen dahin kommt.


Ich hab da so eine Vermutung, was Thorin damit bezwecken will, aber ich warte, bis es soweit ist.
Ich glaube nicht, dass Thorin seine Melia einfach so aufgibt, ein Zwerg der mit dem ganzen Herzen Liebt, der wird sich niemals mit einer anderen zufrieden geben, zumal diese auch für das verschleppen und dem Verkauf von Melia mitverantwortlich ist.

Nun wo er weiß, wo sich Melia aufhalten muss, kann er auch entsprechende Ponys nehmen, damit dürfte er schneller unterwegs sein.
Ich hab jetzt nur ein wenig Sorge, wie Melia reagieren wird, wenn Thorin sie gefunden hat.


Was für ein Kapitel, damit ich es richtig genießen konnte, habe ich es gleich zweimal gelesen.

Ich wünsche dir eine schöne und Stressfreie Woche, bleib gesund und lass den Kopf nicht hängen.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von fairness52 am 29.03.2021 | 09:43 Uhr
Hallo liebe Wali,

die letzten Wochen waren wirklich nicht so berauschend: Stress auf der Arbeit und im privaten, und überhaupt die ganze aktuelle Misere sind mir irgendwie über den Kopf gewachsen. Aber ich bin wie ein Zwerg, praktisch unkaputtbar und es geht mir schon wieder besser.
Jetzt hab ich genug gejammert und gehe zu den wichtigen Dingen über; wie dein herrliches Review beantworten. Ich bin wie immer begeistert über deine Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen. Aber der Reihe nach.

Es freut mich das ich die Atmosphäre der Karawanserei gut rübergebracht habe, tatsächlich liebe ich es derlei zu beschreiben. Es macht Spaß und man kann sich so schön wegträumen. Mit den Gerüchen könnte ich leben, die Hitze würde mich fertig machen.xD

Die Bademagd hatte bestimmt mehr mit Thorin im Sinn als ihm nur den Rücken zu schrubben. Aber der hat momentan wirklich andere Sorgen als sich um derlei zu kümmern.

Thorin ist ein gewiefter Taktiker, weiß wie er möglichst wenig Aufmerksamkeit erregt und kann, wenn es die Situation gebietet, auch sein Temperament im Zaun halten. Zumindest klappt das wenn keine Elben zu sehen sind. Und du hast recht, um Melli wieder zurückzubekommen würde Thorin wirklich ALLES tun. Macht er dann ja auch.

Für Grunna ist ihr Lebenstraum in erreichbare Nähe gerückt. Die Mischung aus Alkohol, Oins Pülverchen und der Aussicht künftig als Königin an Thorins Seite zu herrschen, hätte eigentlich völlig ausgereicht um sie zum reden zu bringen. Das Thorin sie trotzdem in sein Bett geschleppt, und wie geringschätzig und demütigend er sie dort behandelt hat, war ein kleiner Teil seiner Rache.
Dass er das Nümmerchen mit der intriganten Zwergin trotzdem genossen hatte tut der ganzen Sache ja keinen Abbruch.xD

Wenn ich es richtig im Kopf habe, wird es ab dem 23. Kapitel in den Erebor gehen, da erfahren die Leser wie es um Vicky, Fili und all den anderen Zwergen ergangen ist. Auch der Inhalt des Briefes, wird offenbart werden.

Interessant ist vor allem wie Melli reagieren wird wenn sie erfährt das Thorin sie betrogen hat. Und das sogar freiwillig, denn sie hatte ja nicht wirklich eine Wahl.
Das könnte noch spannend werden.xD

Lieben Dank für deine aufmunternden Worte. Ich wünsche dir eine schöne Woche, alles Gute für dein Auto, und bleib gesund.
Liebe Grüße
Fairness
28.03.2021 | 11:57 Uhr
Moin Fairness,

darauf habe ich mich schon gefreut. Ein Kapitel von und über Thorin. Und wie nicht anders zu erwarten hast du ihn wieder hervorragend getroffen! Aber was macht er denn da??? Wie kann er nur. Aber der Reihe nach.
Wie erwartet konnte er in der Taverne – toll beschrieben übrigens wieder die Karawanserei – etwas über Mellis Verbleib herausbekommen. Aber um welchen Preis. Und jetzt bin ich arg verunsichert als ich den Kapiteltitel zum zweiten mal, diesmal mit anderen Augen gelesen hab. Er wird doch nicht wirklich Melli für dieses intrigante, bösartige und herrschsüchtige Weib verlassen?
Zuzutrauen wäre es dir ja. Jetzt mach ich mir ernsthaft Sorgen ob er sie wirklich nur rein aus taktischen Gründen gevögelt hat, denn genossen hat er es ja augenscheinlich schon…. Echt Mann.

Ein super Kapitel das mehr Fragen aufwirft als das es beantwortet. Und mach dir keinen Kopf wenn du es nicht alle zwei Wochen schaffst mit Hochladen. Immerhin befinden wir uns jetzt schon über einem Jahr in einer absoluten Ausnahmesituation. Da hat jeder mal einen Durchhänger.

Mach es weiterhin gut und bleib gesund.
Beste Grüße
Anette

Antwort von fairness52 am 29.03.2021 | 09:10 Uhr
Hey Anette,

danke für deine Aufmunterung. Es geht mir schon wieder besser. Zumindest hab ich wieder Lust am schreiben.

Irgendwie ist Thorin da übers Ziel hinausgeschossen. Diese Informationen hätte er auch mit reichlich Starkbier und Oins Pülverchen aus Grunna heraus bekommen können. Das er sie dann doch noch "abgeschleppt" hat war natürlich den rein taktischen Gründe geschuldet.xD Immerhin ist er als großartiger Stratege bekannt. Spaß beiseite, Grunna weiß es natürlich nicht, interessiert sie auch nicht weiter, sie ist nur versessen auf die Königinnenwürde, aber das Thorin sie in sein Bett gebracht hat – und wie geringschätzig er sie dort behandelte – ist durchaus als Erniedrigung ihrer Person gedacht. Dass er das Nümmerchen genossen hatte, nun dafür kann ja keiner was. Er ist halt auch nur ein Mann.
Für welche der er sich schlussendlich entscheiden wird, sollte doch eigentlich naheliegend sein. Oder doch nicht?
Jedenfalls darf er sich warm anziehen sollte Melli eines Tages von diesem "Ausrutscher" erfahren.

Hab mich wieder dolle über dein Review gefreut.
Beste Grüße
Fairness
28.03.2021 | 11:00 Uhr
Hey fairness,
einerseits finde ich Thorins vorgehen ziemlich erschreckend, andererseits kann ich ihn auch verstehen.
Er tut alles um Melli zurückzubekommen.

Es wäre irgendwie auch mal wieder schön, in den Erebor hineinzusehen und vielleicht auch als Leser zu wissen, was genau in dem Brief steht...
Ich bin schon sehr gespannt. Cellobeccax

Antwort von fairness52 am 29.03.2021 | 08:53 Uhr
Hallo liebe Cellobeccax,

es stimmt schon, Thorins Verhalten ist ziemlich grenzwertig. Aber er ist ein exzellenter Stratege und bereit wirklich alles zu tun um Melli wiederzufinden. Und nebenbei war es ja kein ganz so großes Opfer für ihn. Auch sollte man bedenken das zumindest Grunna im Erebor unter strengster Bewachung stehen wird.
Ob Melli, wenn sie irgendwann mal von Thorins Schäferstündchen hören wird, begeistert ist, steht auf einem anderen Blatt, zumindest hat Thorin keine Veranlassung den beleidigten Ehemann zu geben.xD

Wenn ich es richtig einschätzen kann werden wir ab dem 23. Kapitel in den Erebor zurückkehren, erfahren wie es dort um alle steht (mit dem Hauptaugenmerk auf Vicky und Fili) und der Inhalt des Briefes kommt auch zur Sprache.
Die Leser müssen sich also nicht mehr sehr lange gedulden.

Vielen Dank für dein Review über das ich mich wieder sehr gefreut habe.
Liebe Grüße
Fairness
05.03.2021 | 11:11 Uhr
Und hier kommt Nummer vier,

jetzt bin ich doch ein wenig erleichtert. Brogar behandelt Melli tatsächlich wie eine Königin. Er sorgt für angemessene Kleidung und sie kann über die Backstube herrschen. Da räumt sie gleich mal mit dem herrschenden Schlendrian auf. – ich liebe die Vorstellung wie sie den Faulpelzen mit dem Wellholz droht – und macht ihr Geschenke. Das alles würde er doch nicht machen wenn er nicht ein kleines bisschen was für sie empfinden würde und sie scheint sich an ihren neuen Gefährten zu gewöhnen. Momentan profitieren beide von der Konstellation. Brogar bekommt das Haus geführt, und Melli die Oberaufsicht über die Backstube und eine gewisse Freiheit sich innerhalb des Viertels frei bewegen zu dürfen. Nicht jede Frau hat dieses Glückt, wie man sieht. Ob Melli diesbezüglich der armen Zwerginnen nicht etwas deichseln kann?
Ganz besonders hat mir in diesem Kapitel Demetrius in seiner Apotheke gefallen. Vor allem die Beschreibung wie es da drin aussieht. Ich liebe einfach diese ganzen kleinen Details die du immer wieder anführst.
Da kommt mir ein Gedanke; Was wenn sich Melli und Brogar so aneinander gewöhnen das sie gar nicht mehr mit Thorin nach Hause in den Erebor möchte? Überhaupt was macht der König eigentlich zur Zeit?

Bleib gesund und viele Grüße
Nelly

Antwort von fairness52 am 05.03.2021 | 16:46 Uhr
Mit allem hätte Melli wahrscheinlich gerechnet , aber nicht damit. Brogar erweist sich als durchaus großzügig spendierfreudig. Er möchte das sie es nicht bereut diesen Schritt getan zu haben. Als Brogars Gefährtin ist sie quasi Persona non grata. Und im Prinzip profitieren beide voneinander. Er bekommt eine Geliebte die ihm gleichzeitig das Haus führt und zufriedene, weil mit lecker Brot und Kuchen gesättigte Männer. Sie kann in der Backstube schalten und walten wie sie es für richtig hält. Die Vorstellung der Wellholz schwingenden Melli hat mich auch erheitert, sie lässt sich längst kein X mehr für ein U vormachen. Und Faulheit kann sie nicht tolerieren.
Mal sehen ob und wie Melli etwas für die beiden misshandelten Zwerginnen machen kann. Ich könnte mir vorstellen das Brogar auch nicht begeistert davon ist, wie die Frauen behandelt wurden. Auch wenn er ein knallharter und bestimmt auch brutaler Söldner ist, scheint er doch Anstand und Achtung gegenüber Frauen zu haben.
Das wäre ja ein Ding wenn Melli nicht mehr nach Hause wollte…
Im nächsten Kapitel erfahren wir wie es Thorin geht und was der so durchmachen muss. Ich kann noch nicht sagen wenn es fertiggestellt ist. Thorin ist ein bisschen sperrig und macht nicht was er soll.

Ich freue und bedanke mich für diesen Review Marathon.
Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung
Fairness
05.03.2021 | 11:01 Uhr
Hallo Fairness,

es ist nicht weiter verwunderlich das niemand an Melli Anstoß nimmt. Jeder will nur überleben und da juckt es nicht was andere für eine Bürde zu tragen haben. In diesem Stadtviertel sieht keiner auf den anderen herab. Das ist eine völlig neue Erfahrung für Melli, das ist sie aus dem Erebor ganz anders gewohnt.
Du hast es auf wunderbare Weise geschafft die Szene mit Borgar realistisch und glaubhaft darzustellen. Hut ab, meine Liebe. Einfach was das sicher nicht. Natürlich ist Melli entsetzt, verängstigt und fühlt sich beschmutzt, aber der Söldner scheint es nicht drauf anzulegen sie zu demütigen, dafür ist er…ich nenne es mal beinahe fürsorglich. Natürlich besteht er auf seiner "Bezahlung" aber das hätte auch völlig anders aussehen können. Jetzt hoffe ich natürlich das es dabei bleibt.

Beste Grüße
Nelly

Antwort von fairness52 am 05.03.2021 | 16:31 Uhr
Hier kommt Antwort Nummer drei,

du hast recht. Dieses Kapitel zu schreiben hat etliche Anläufe, Verbesserungen und Änderungen gebraucht. Umso zufriedener bin ich das es bei den Lesern relativ gut angekommen ist.
Brogar ist was er ist. Ein Zwerg durch und durch, der besteht auf die versprochene Leistung. Kein Zwerg tut einen Gefallen ohne Gegenleistung. Er ist aber auch, obwohl ein ansonsten skrupelloser Söldner, ein Mann mit einem gewissen Ehrgefühl, er will das Melli es nicht bereut diesen Schritt gegangen zu sein.
Melli indes erkennt schnell das in diesem Viertel völlig egal ist wer, was oder wie du in die aktuelle prekäre Lage gekommen bist, hier zählt nur das Beste aus der Situation zu machen. Da steht es 0:1 gegen den Erebor. Dort lässt man sie kaum aus den Augen, jede Handlung ihrerseits wir mit Argusaugen bewacht und jedes Wort kann ihr falsch ausgelegt werden. Das könnte ihr eines Tages zu denken geben.

Liebe Grüße und bis gleich
Fairness
05.03.2021 | 11:00 Uhr
Nochmal Hallo,

Menschenskinder, machst du das aber spannend. Da dachte ich Melli lebt mit ihren Vergünstigungen die sie neuerdings errungen hat, relativ sorglos im Haushalt des Kaufmannes bis Thorin kommt und sie auslöst. War wohl nichts. Muss dieser nichtsnutzige Sohn aber auch Haus und Hof verspielen? Und natürlich würde Melli die Arbeit auf den Salzseen nicht lange überleben. Ich habe wirklich gehofft das ein anderer Kaufmann sie erwerben würde, aber da hat sie ganz genau wie du schreibst, wohl zuviel Einblick in deren krummen Geschäfte bekommen.

Uff, jetzt ist es raus. Brogar will Melli als seine Königin. Irgendeine X-beliebige Frau zu besitzen ist ihm nicht genug. Für den Anführer der Söldner muss es gleich Thorins Königin sein. Das kam jetzt unerwartet. Nicht nur für Melli, auch für mich. Aber bei genauerem Nachdenken macht seine Logik Sinn. Er ist die Nummer eins der Gestrandeten und Ehrlosen, das ist es (fast) verständlich das er eine Königin an seiner Seite will.
Und Melli tut gut daran sich auf den Deal einzulassen. Auch wenn sie sich dafür prostituieren muss. So hat sie die Garantie zu überleben. Frauen mussten sich schon zu schlechteren Bedingungen auf Männer einlassen. Siehe Kilah, Mira oder früher auch Ganna. Und ich hoffe doch Brogar behandelt sie ihrem Stand entsprechend.
Das war ein super Kapitel.
Beste Grüße
Nelly

Antwort von fairness52 am 05.03.2021 | 16:19 Uhr
Und zum zweiten,

natürlich kann sich Mell nicht zurücklehnen und ihr Leben im Hause Hirwod in Ruhe leben. Das wäre ja langweilig. Yatos, die taube Nuss hat ganze Arbeit geleistet. Die Familie ist bankrott, gut die fallen wieder auf die Füße, aber für Melli und die anderen Sklaven kommt dies zu spät.

Du scheinst dich gut in Brogar hineinzuversetzen können. Er trachtet nach höherem. Für ihn ist nur eine Königin gut genug, was ja im Prinzip Sinn macht, er ist ja auch der Zampano seines Viertels. Und man stelle sich vor, es ist die Königin aller Zwerge die jetzt an seiner Seite lebt. Wenn man es genau nimmt hatte Melli keine Wahl. Sich auf den Salzseen wäre keine Option, nicht nachdem sie weiß das Thorin auf der Suche nach ihr ist. Da erweist sich Brogar und seine Offerte als Perspektive das Ganze zu überleben.
Ich wollte mit diesem Kapitel auch ein bisschen versinnbildlichen wie sehr Frauen im Mittelalter von der Gunst der Männer abhängig waren.

Beste Grüße
Fairness
05.03.2021 | 10:59 Uhr
Hey Fairness,

sorry das ich erst jetzt dazu komme meine Reviews nachzuholen, aber ich habe mir die Hand gebrochen. Als ich beim Gardinen aufhängen von der Leiter gefallen bin. Jetzt frage ich dich, kann man so doof sein? Doch, scheinbar ist das für mich überhaupt kein Problem

Aber jetzt zur Geschichte. Endlich ist es soweit, Raky hat Thorin aufgestöbert und kann hm berichten. Leider sind die Nachrichten nur suboptimal. Das könnte dauern, ehe Thorin in Erfahrung bringt wo genau sich Melli aufhält, denn ob er in der Oase gleich auf jemanden trifft der Bescheid weiß und vor allem damit herausrückt wage ich zu bezweifeln. Es hat mir großen Spaß gemacht über Raky zu lesen. Der Kleine hat das Zeug dazu eines Tages ein ganz großer zu werden. Eigentlich hatten und haben wir immer Wellensittiche, aber jetzt möchte ich auch einen Raben.xD Du beschreibst die Interaktion zwischen ihm und Thorin so herrlich das ich noch immer lachen muss über den Piepmatz als Briefbeschwerer und wie er sich vor Stolz aufplustert nachdem Thorin in gelobt hat. Überhaupt Thorin ist wieder einmal wunderbar getroffen. So und genau so hätte er reagiert. Und endlich erfahren wir dann auch mal wie sehr er Melli tatsächlich liebt. Diesbezüglich hält sich der Gute ja gerne ein bisschen zurück. Sogar auf den Thron würde er verzichten wenn er sie nicht findet. Was ich aber nicht hoffe.
Natürlich bin ich besorgt was Melli noch alles passieren kann und wird, ehe Thorin sie endlich aufstöbert.

Beste Grüße
Nelly

Antwort von fairness52 am 05.03.2021 | 16:09 Uhr
Hey Nelly,

und ich habe mich schon gewundert und gefragt ob du noch mitliest. Beim Gardinenaufhängen von der Leiter fallen ist wohl der Klassiker schlechthin.xD Das hab ich so noch nicht geschafft, aber ich sags ja immer: Hausarbeit ist gefährlich:D

Raky hat mit eiserner Entschlossenheit sein Versprechen gehalten. Thorin zu finden war nicht leicht, aber aufgeben war keine Option für den Raben. Und du hast völlig recht mit deiner Ahnung das der Kleine eines fernen Tages vielleicht mal ein Großer wird. Die Interaktion zwischen Thorin und Raky zu schreiben hat mir auch Spaß gemacht und ich freue mich das ich die beiden gut getroffen habe.
Du hast natürlich völlig recht mit deiner Bemerkung über Thorin, gesprächig ist er wirklich nicht und wenn ich es mir recht überlege hat er Melli auch noch nie gesagt das er sie liebt. Gut, braucht er auch nicht, sie weiß das. Aber das er sogar auf den Thron verzichten würde, an dem er so hängt, ist neu und beweist doch das sie das Wichtigste in seinem Leben geworden ist.

Viele Grüße
Fairness
22.02.2021 | 10:18 Uhr
Hallo meine Liebe!

Ich habe es doch tatsächlich endlich geschafft, dein Kapitelchen zu lesen und ein paar Worte dazulassen. Wurde auch Zeit!
Du lieferst ja ziemlich schwere Kost, auch wenn Melli sich tapfer ihrem Schicksal ergibt. Immerhin scheint Brogars Bleibe recht wohnlich und einladend, backen und beinah frei leben scheint auch drin zu sein. Und sooo bösartig wirkt der Zwerg hier gar nicht, eher nach einem Geschäftsmann, der seine Bemühungen auf seinen Wunsch hin bezahlt haben will. Nunja, über die Art und Weise müssen wir sicher nicht diskutieren...

Hoffentlich bekommt Mr Eichenschild endlich den entscheidenen Hinweis, wo genau in der Stadt er suchen muss und kommt überhaupt erstmal dort an. Möglichst lebendig, das wäre schon vorteilhaft, aber bei der Hitze der Wüste weiß man ja nie, was sie nicht mit einem anstellt.

Ich hoffe übrigens auch, dass es nicht meine Motte war, die da im Spinnennetz landete. Das täte mir schon leid, ich fand die echt niedlich mit ihrem "Adler holen! Adler holen!". :D

Auf ein baldiges neues Kapitel (hoffentlich auch meinerseits, tralalalaaa...) und liebe Grüße
Alex

Antwort von fairness52 am 23.02.2021 | 08:24 Uhr
Hallo liebe Alex,

Ja ich weiß, leicht mache ich es meinen Protagonisten nicht, und gerade in Mellis Fall ist das Erlebte hart an der Grenze des Erträglichen. Aber einfach kann ja jeder.
Brogar ist genau das was du schreibst. Ein Zwerg und Geschäftsmann durch und durch. Und der besteht nun mal auf "Bezahlung" Ob Melli es vielleicht doch nicht so ganz schlecht an der Seite des Söldners getroffen hat, erfährst du im nächsten Kapitel.xD

Thorin muss ich ein bisschen ins Zeug legen um Mellis Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Da benötigt es seinen ganzen Charme…, doch, den hat er. Ganz bestimmt. Irgendwo, tief vergraben:D

Aber nein! Mach dir mal keine Sorgen um deine Motte. Meine Motte ist einer völlig anderen Spezies zugehörig. Der gemeinen und nicht ganz intelligenten Wüstenmotte. Die sind weder verwandt noch verschwägert mit denen im Norden.

Vielen Dank für dein Review, über das ich mich wieder sehr gefreut habe.
Liebe Grüße
Fairness
19.02.2021 | 23:39 Uhr
Hallo liebe Fairness :)
Mellis neues Leben in dieser entlegenen Stadt ist tatsächlich eine Alternative zu ihrem Leben im Erebor. Es war nie ihr Ziel, Zwergenkönigin zu werden. Das hat sich so ergeben, als ihr nach der Schlacht die Regentschaft über den Berg zugeschoben wurde und ihr Leben von diesem Moment an davon bestimmt war, Erwartungen zu erfüllen und ständig unter Beobachtung und Bewertung zu stehen. Natürlich sehnt sich Melli nach ihrem zweiten Zuhause, dem Einsamen Berg, zu Thorin, ihrer Familie und ihren Freunden, nach dem Leben, dass sie sich im Erebor aufgebaut hat, zurück. Bevor sie entführt und in die Wüste verschleppt wurde, ist sie dort glücklich gewesen, sie hat sich auf ihr Kind gefreut und ihr Herz gehört ihrem Zwergenkönig und der Wunsch, nach Hause zurückzukehren, wird bleiben aber das Leben in der Wüstenstadt hat nicht nur Nachteile. Als Gefährtin Brogars kann sich Melli durchaus damit arrangieren. Sie beginnt, Vergleiche zu ziehen, bei denen ihr neues Leben zumindest als Alternative erscheint.
Brogar ist am Ziel seiner Wünsche. Er kann mit dem Ergebnis seines Deals sehr zufrieden sein. Wenn man davon absieht, dass Melli nicht wirklich eine Wahl gehabt hat, sich auf sein Angebot einzulassen oder zugrunde zu gehen, könnte er sich durchaus der Illusion hingeben, eine treusorgende und liebende Ehefrau an seiner Seite zu haben. Und ich glaube, genau da ist der Haken. Brogar mag ja noch so abgebrüht sein aber ein wenig Fürsorge, regelmäßige gute Mahlzeiten, ein angenehmes Heim und eine Gefährtin, die sich um ihn kümmert, wird definitiv dazu führen, dass er hofft, Melli nicht nur wie eine Trophäe oder ein Juwel zu besitzen, sondern ihr Herz zu gewinnen. Melli wird sich an ihn gewöhnen. Er ist ihr weder zuwider noch unsympathisch. Sie wird ihn mit der Zeit mögen. Aber Brogar ist eben nicht Thorin.
Ganz besonders hat es mir an diesem Kapitel Demetrius Apotheke angetan. Du hast das so schön und sorgfältig in allen bunten Details beschrieben, einschließlich der eingeweckten Innereien, konservierten Fledermäuse (von denen Demetrius liebe die Finger lassen sollte, weil das ganz böse aus dem Ruder laufen könnte.....) und all der anderen obskuren und heilsamen Zutaten, aus denen der Apotheker seine Arzneien kocht, rührt und mixt. Und der kauzige Heiler mittendrin. Ganz wunderbar :-)!
Ich bin gespannt, wie es Thorin mittlerweile ergangen ist und was sich in der Zwischenzeit am Erebor abspielt.
Bis zum nächsten Kapitel und liebe Grüße!
Luise

Antwort von fairness52 am 21.02.2021 | 09:46 Uhr
Hallo liebe Luise,

Melli erkennt dass ihr Leben an Brogars Seite durchaus seine guten Seiten hat. Zwar hatte sie kein Mitspracherecht ob sie damit einverstanden war, aber das kennt sie ja schon von ihrer Zeit im Erebor. Da fragte auch niemand danach ob sie Zwergenkönigin werden wollte. Abgesehen das sie Thorin, ihre Familie und Freunde ganz schrecklich vermisst, ist in der Stadt nicht alles schlecht. Und, für sie ein ganz großer Pluspunkt; niemand schert sich um Etikette und strenges Hofzeremoniell, es gibt keine neidischen, spekulative Blicke zu ertragen und wirklich niemand neidet ihr ihre Position. Hier ist sie nur eine von vielen, eine Gestrandete, die versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Brogar hat sich schnell an den Komfort eines behaglichen Heimes mitsamt der dazugehörigen Gefährtin gewöhnt, diesen Punkt hat er bei seinem Plan nicht bedacht. Ich könnte mir vorstellen das er seine Bemühungen um Melli künftig noch intensivieren wird. Und Melli ist ihrerseits intelligent genug zu wissen was sie an dem Söldner hat. Denn das es auch schlimmer geht, müssen manch andere Zwerginnen ja am eigenen Leib erfahren. Allerdings hat die ganze Sache einen gewaltigen Haken, Brogar ist nicht Thorin, und der ist und bleibt nun mal Melli's ein und alles. Auch wenn sie nicht umhin kommen wird gewisse Vergleiche zwischen den Situationen und auch den Männern zu ziehen.

Demetrius' Apotheke zu schreiben hat mir irre Spaß gemacht, und anstatt dem, in mittelalterlichen Darstellungen von Apotheken, üblichen Krokodil musste bei mir halt ein Mûmakil herhalten.xD Und die Fledermäuse, verdammt! Da sagst du was, daran hab ich beim schreiben ja gar nicht gedacht. Aber ich denke der kauzige Apotheker mit dem ungebremsten Redefluss weiß was er tut.
Im nächsten Kapitel werden wir Thorin ein Stück auf seiner Reise begleiten und sehen ob und wie er an Informationen über Meillis Verbleib, kommt.
Vielen lieben Dank für dein feines Review. Ich habe mich riesig darüber gefreut.
Liebe Grüße
Fairness
16.02.2021 | 08:40 Uhr
Moin Fairness,

mit dem Review für das Kapitel bin ich direkt in Verzug. Aber Mann ständig zuhause zu haben der versucht den Betrieb am laufen zu halten und das Homeshooling für die drei Kiddis machen mich langsam mürbe. Dazu der Schnee den sie hier so gar nicht gewöhnt sind und im Stall läuft es auch nicht rund. Meine alte Stute hat immer wieder Koliken, aber da schreibe ich dir mehr über Mail. Wenn ich mir ein bisschen Zeit freischaufeln kann.

Melli gewöhnt sich an die Situation. Etwas anderes bleibt ihr ja auch gar nicht übrig, auch würde es nicht zu ihrem Charakter passen den Kopf in den Sand zu stecken und zu verzweifeln. Sie ist und bleibt eine Kämpferin. In dieser Stadt ticken die Uhren anders, heißt man pfeift auf Etikette und das Hofzeremoniell mit dem sich Melli ja eh schwer tut. Brogar behandelt sie ja jetzt schon wie seine Königin. Da kommt mir ein verwegener Gedanke: Was ist wenn sie gar nicht mehr mit Thorin zurück in den Erebor will, sollte der sie irgendwann mal aufstöbern? Finde ich gar nicht so abwegig je länger ich darüber nachdenke.

Es tut mir leid, länger wird der Kommentar heute nicht, es plärrt schon wieder jemand nach mir. War aber ein tolles, aussagekräftiges Kapitel.
Bis heute Nacht, so zwischen drei und vier Uhr hab ich bestimmt Zeit dir zu schreiben. *Ironie off*

Grüße
Anette

Antwort von fairness52 am 16.02.2021 | 09:21 Uhr
Servus Anette,

Puh, was hab ich ein Glück. Homeshooling- und Office geht an mir vorbei. Die zwei-dreimal die ich meine Patentochter hier hatte, weil in der Stadt das Netz ausgefallen war – komischerweise funktionierte es damals bei uns auf dem Land einwandfrei –und sie bei uns lernen durfte, haben mir völlig gereicht. Interne Mail hab ich dir ja schon beantwortet. Jedenfalls drücke ich euch alle Daumen das es besser wird.

Melli verzweifelt nur kurzzeitig, das sei ihr auch erlaubt. Immerhin musste sie ja schon einiges durchstehen. Und sie scheint sich erschreckend schnell an die Zwanglosigkeit die in der Stadt herrschen, zu gewöhnen. Kein steifes Hofzeremoniell, kein repräsentieren der Krone und keine Etikette die unter allen Umständen beachtet werden muss. Das trotzdem nicht alles nur herrlich ist, beweist wie andere Männer mit ihren Frauen umgehen. Da hat sie es mit Brogar wirklich gut getroffen.
Auch wenn sie für ihn nur eine Trophäe darstellt mit der er aller Welt beweisen kann; Seht her, ich habe die Königin aller Zwerge, die ganz nebenbei auch die Gemahlin des großen Thorin ll. ist, an meiner Seite. Jetzt ist sie meine Königin und nur ich habe die Macht sie zu besitzen. Damit kann er auf wunderbare Weise allen zeigen was für ein großer Zampano er ist. Auch wenn er nur der Anführer eines Haufen ehrloser Söldner ist. Zumindest zeigt er mehr Ehre als mancher von Geburt an eigentlich haben sollte. Das beweist schon wie er mit Melli umgeht.

Du sprichst da einen sehr interessanten Aspekt aus. Wer sagt denn das Melli wirklich wieder mit Thorin zurück zum Erebor ziehen möchte, nachdem sie diese relative Freiheit an Brogars Seite genossen hat?!

Wir schreiben uns.
Beste Grüße
Fairness
14.02.2021 | 17:42 Uhr
Hallo liebe Fairness,
ich glaub, dieses Gefühl wird sie wohl noch lange haben. Auch wenn Brogar sie nicht schlecht behandelt, sie tut es ja nicht freiwillig. Mit dem dritten Zopf ist doch zumindest sichergestellt, dass sie für andere Unantastbar ist, jedenfalls solange, wie Brogar das Sagen in der Garnison hat.

Noch graut es Melli dafor, in ihrem alten Kleid das Haus zu verlassen und sich neue Kleider zu kaufen, aber schon nach dem Frühstück hat sie zwei neue Kleider, die Brogar ihr anfertigen ließ.

Brogar mag ein Söldner sein, aber er hat auch einen Ruf zu verlieren und wenn er schon die Königin aller Zwerge an seiner Seite hat, so weiß er auch, dass sie nicht in Lumpen herumlaufen kann.

Beim Einkaufen wird Melli schnell klar, dass sie sich nicht zu schämen braucht, keiner nimmt an ihrer jetzigen Situation Anstoß, eben weil sie wissen, dass sie keine andere Wahl hatte.

Überall wird sie freundlich begrüßt und so langsam beginnt sich Melli etwas wohler zu fühlen.
Sie unterhält sich mit den Leuten, etwas, was sie im Erebor niemals so machen könnte, da es dort absolut gegen die Etikette wäre.
Hier kann sie sich viel freier geben, als sie es im Erebor ja hätte tun dürfen.

Durch ihr wissen um die Kräuter und ihre Anwendungen, kann sie sich mit allem eindecken was sie braucht, auch etwas, um einer Schwangerschaft vorzubeugen, sicher ist sicher.

Da kam sie ja gerade recht an der Backstube vorbei, da braucht sie nicht bis zum nächsten Morgen zu warten. Sie übernimmt sofort die Backstube, oh was habe ich grinsen müssen, Melli sorgt sofort und nachdrücklich dafür, dass jeder in der Backstube weiß, wer nun das Sagen hat.

Brogar kommt natürlich auch in den Genuss von dem frischen Brot.


Als Melli dann in der Nacht den Tag Revue passieren lässt, kann sie nicht umhin zu bemerken, dass Brogar sie sehr anständig behandelt, er will, dass se ihr gut geht und sie sich an ihn als ihren neuen Partner gewöhnt.
Sie ist dankbar dafür, dass er sie so sein lässt wie sie ist und dass sie nicht das Schicksal dieser armen Zwerginnen teilen muss.


Man, Fairness, du machst es mir nicht leicht, wie soll ich ihn denn nun nicht mehr böse sein? Er behandelt sie doch für seine Verhältnisse sehr gut. Sie muss sich hier an keine Höfische Etikette halten, sie kann hier viel freier agieren.

Na mal sehen was noch alles passiert und wie sie reagiert, wenn Thorin sie nun mal endlich findet und wie er auf sie reagiert.


Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend und eine nicht ganz so stressige Woche, bleib weiterhin gesund.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von fairness52 am 15.02.2021 | 10:33 Uhr
Hallo liebe Wali,

du hast schon recht, Melli wird noch eine ganze Weile an ihrer neuen Situation zu knabbern haben. Natürlich weiß sie längst das sie es nicht schlecht mit Brogar getroffen hat, aber Fakt ist nun mal das sie nicht freiwillig an seiner Seite ist. Und wir wollen auch nicht vergessen das sie Thorin liebt. Eigentlich ist es logisch das Brogar ihr einen weiteren Zopf geflochten hat, ist dies doch der eindeutige Hinweis darauf um wen es sich bei ihrem neuen Gefährten handelt und zu wem Melli jetzt gehört.
Es ist eien reine Demonstration der Macht mit der Brogar allen zeigen will was für eine Frau (die Königin aller Zwerge und Thorins Gemahlin) ER und nur ER an seiner Seite haben kann.

Der Söldner ist ein Zwerg durch und durch, da ist es gar nicht mit seiner Ehre vereinbar, sein Weib in Lumpen herumzulaufen lasse. Zwerg zeigt gerne was er sich leisten kann und gibt mit seinem Besitz an. Und wer weiß, vielleicht gefällt ihm ja auch Melis Verblüffung und ihre augenscheinliche Freude über die Geschenke. Ich denke mir sie sieht das ganz pragmatisch und nimmt an was er ihr bietet. Immerhin bekommt er sie ja als Gegenleistung in sein Bett.

Melli erkennt recht bald das hier andere Regeln herrschen als im Erebor. An einem Ort der ein Sammelbecken von Gestrandeten ist, hat niemand Interesse daran was man früher war, hier zählt nur das hier und jetzt. Und ich könnte mir vorstellen das zumindest diese Freiheiten, die sie diesbezüglich hier genießen kann, ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt darstellen. Denn mit der strengen Hofetikette hat sich Melli ja bekanntermaßen immer etwas schwer getan.

Unfreiwillig mit Brogar das Bett teilen zu müssen ist eine Sache, schwanger von ihm zu werden das absolute Unding.

Im Erebor konnte Melli aufgrund ihrer Stellung als Thorins Gemahlin Gehorsam erwarten, in der Garnison gilt allerdings, wie überall in dieser Stadt, das Recht des Stärkeren. Und sie ist nicht gewillt sich von drei dahergelaufenen Bäckerjungen vorführen zu lassen.
Der Erebor hat Dis, die über ihn wacht wie ein Drache. Melli hat das Potenzial für diese Funktion in der Garnison.xD

Es freut mich wirklich sehr, dass ich es geschafft habe das du deine Meinung über Brogar ein bisschen revidiert hast. Er ist halt ein Zwerg und wenn er etwas haben möchte macht er keine Kompromisse.

Im nächsten Kapitel erfahren wir wie es Thorin zwischenzeitlich ergangen ist.

Vielen lieben Dank für dein feines Review, über das ich mich wieder sehr gefreut habe.
Hab eine schöne Woche, bleib gesund und liebe Grüße
Fairness
14.02.2021 | 17:27 Uhr
Hallo liebe fairness.

Tja, kurz zusammen gefasst, Brogar hat hier in diesem Kapitel ein paar Pluspunkte sammeln können. Gut, ich unterstelle ihm immer noch, dass er Melli nicht nur aus hehren Motiven heraus gerettet hat, aber er behandelt sie wie eine Königin, ist ihr gegenüber anständig, auch wenn er sein Vergnügen im Bett von ihr fordert, sorgt dafür, dass sie ordentlich, fast schon wieder luxuriös gekleidet ist, sie darf sich in der Backstube austoben ... kurz, er lässt ihr jede Menge Freiheiten. Würde es ihm rein um das Bettvergnügen gehen, würde er dies vermutlich nicht tun. Im Moment wage ich mal folgende Vermutung: er wird von Melli keine großen Gefühle verlangen, aber solange sie in seinem Haus wohnt und seine Gefährtin ist, wird sie es gut bei ihm haben. Aus seiner Sicht. Denn für Melli ist das sicherlich nicht einfach, schließlich liebt sie Thorin und hat deutlich Gewissensbisse, nun mit einem anderen Mann das Bett zu teilen. Auch wenn es dabei um ihr Überleben ging. Daher gehe ich nicht davon aus, dass es aus ihrer Sicht auch "gut" ist. Na ja, warten wir mal ab, wie es da weiter geht. Denn daran, dass Thorin über kurz oder lang auftauchen und seine Gefährtin zurück fordern will, habe ich gar keinen Zweifel.

Ganz liebe Grüße!
Miwa

Antwort von fairness52 am 15.02.2021 | 10:07 Uhr
Hallo liebe Miwa,

es freut mich das Brogar Pluspunkte bei dir sammeln konnte. Fassen wir mal zusammen; er ist ein Zwerg durch und durch, heißt er ist stets bestrebt aus einer Situation den größten Profit zu ziehen, stur, besitzergreifend und gierig. Auch, und da haben wir eine frappante Ähnlichkeit zu Thorin, ist er es gewohnt zu bekommen was er will. Und so wie der König über seinen Berg herrscht, ist der Söldner der große Zampano und Herrscher über alle in "seiner" Stadt lebenden Zwerge.
Und die Tatsache das er es geschafft hat, künftig die Königin und Thorins Gemahlin an seiner Seite zu haben, ist nichts anderes als eine Demonstration seiner Macht. Eine geringere Gefährtin hätte nicht zu seiner Stellung und dem damit einhergehenden Ego gepasst.
Das Melli bei der Wahl keine wirkliche Alternative hatte, spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Brogar lässt ihr gewisse Freiheiten, besteht aber gleichzeitig darauf das sie ihren Teil der Abmachung erfüllt. Worauf wie wieder bei der Machtdemonstration sind.
Früher oder später wird das Thema Thorin zwischen den beiden auch noch zur Sprache kommen müssen.

Vielen Dank für dein Review über das ich mich wieder riesig gefreut habe.
Liebe Grüße
Fairness
14.02.2021 | 14:38 Uhr
Hallo, Glück im Unglück, bei der ganzen Story ....wenn man die extrapoliert in unsere Gesellschaft, ich bin froh das ich mich verbal und körperlich wehren kann und wie ein Zwerg zuhauen kann, seit dem Lockdown finde ich werden manche Menschen/ Männer komisch da wurde doch glatt ne 16 Jährige Kollegin gefragt ob sie dem '"Herrn" auf den WC helfen könne, eine andere wurde gefragt ob bei ihr im Schritt alles fit wäre oder ob er da helfen könne und mich hat glatt ein alter Sack angefummelt, das hat aber geschellt das sage ich dir, was soll so was?Sind Frauen im Verkauf/ Sevice Freiwild, wenn Sie nicht durchschnitt sind... Oder überhaupt.......sorry das musste mal raus.Hauptsache den Politikern mit ihrer "weissen Weste" geht es gut.......Auf Wiederlesen...Zwergi

Antwort von fairness52 am 15.02.2021 | 09:03 Uhr
Hallo Zwergi,

doch, Melli hatte wirklich Glück im Unglück. Das sie es leicht auch anders treffen können wird ihr spätestens nach dem Abstecher in die Taverne klar.

Es liegt wohl in der Natur von uns Menschen, das eine derartige Ausnahmesituation, wie die in der wir uns aktuell befinden grundsätzlich das Beste oder, speziell wie du es erlebt hast, das Schlechteste in uns Allen hervorruft.

Bis zum nächsten Mal,
liebe Grüße
fairness
11.02.2021 | 11:31 Uhr
Hallo liebe fairness52
da habe ich mich aber total in Brogar getäuscht. Ich hatte erwartet, dass er Melli freikauft, um sie zu schützen. Weil er vielleicht immernoch loyal seinem König gegenüber ist......Aber vielleicht hat er auch noch eine alte Rechnung mit Thorin offen ?? Wer weiß...... ich bin total gespannt und hoffe natürlich, dass Thorin sie bald rettet. Ich habe innerlich geschrien am Ende des Kapitels.......... Vielen Dank wie immer toll und spannend geschrieben.

Antwort von fairness52 am 13.02.2021 | 08:33 Uhr
Hallo liebe Muffin123,

hach ja, der gute Brogar. Niemand konnte ihn richtig einschätzen, mit seinem Charakter ist es mir gelungen so ziemlich alle Leser hinters Licht zu führen. Die Figur des Söldners polarisiert wie sonst kaum jemand in der Geschichte. Ich muss gestehen, ich mag ihn!xD Wir wollen auch nicht vergessen das er Melli vor einem schlimmen Schicksal bewahrt hat, und sind wir mal ehrlich so schlimm hat sie es an seiner Seite nicht getroffen. Aber davon mehr im nächsten Kapitel.

Du entwickelst da eine interessante Theorie, ob sich Thorin und Brogar aus früheren Tagen kennen wäre natürlich eine Möglichkeit die durchaus in Betracht zu ziehen ist. Ob und wann Thorin seine Gemahlin wiederfinden wird steht noch in den Sternen, jedenfalls dauert das noch eine Weile. Wir wollen es allen Beteiligten doch nicht zu einfach machen:D

Vielen lieben Dank für dein feines Review, über das ich mich riesig gefreut habe.
Liebe Grüße
Fairness
25.01.2021 | 22:51 Uhr
Hallo liebe Fairness :)
Mit jedem weiteren Tag wird Erebor ein bisschen weiter in die Ferne rücken. Melli hat bereits einmal ihr ganzes Leben hinter sich gelassen, nun droht auch ihre Zeit im Erebor und alles, was sie sich an Thorins Seite gewünscht und erhofft hat, zu einer Erinnerung zu werden. Erinnerungen sind etwas Vergangenes, das im Kopf stattfindet. Das Leben findet allerdings in der gegenwärtigen Realität statt. Bis zu diesem Zeitpunkt war Mellis ganze Aufmerksamkeit auf das Ziel gerichtet, trotz Verzweiflung, Schmerz und Angst zu überleben, um nach Hause zurückzukehren, zu Thorin und um sich für das erlittene Leid zu rächen. Die Rückkehr wäre im Grund einfach gewesen. Wenn Thorin Melli endlich wiedergefunden hätte, hätte nichts zwischen ihnen gestanden. Mit diesem Tag ist das anders. Melli weiß nicht, dass Thorin bereits alles daransetzt, sie zu finden. Sie muss davon ausgehen, dass sie nie mehr zum Erebor zurückkehren kann. Überlebenswillen schließt auch ein, ein bisschen Glück und Normalität in jeder Situation zu finden. Sicher, Melli ist gezwungen, auf Brogars Deal einzugehen aber sie ist nicht in einer so elenden Lage wie Kilah mit ihrer Zwangsheirat. Brogar bietet ihr ein gutes Leben. Ich denke, er spielt auf Zeit und darauf, dass sie das Leben an seiner Seite schätzen lernt, auch wenn sich momentan noch alles in ihr dagegen sträubt. Melli wird sich sowohl an ihn als auch diese neue Normalität gewöhnen. Eine Rückkehr nach Erebor wird deshalb zunehmend schwieriger. Selbst wenn Thorin über seinen Schatten springen kann und wirklich akzeptiert, dass Melli für eine Zeit die Gefährtin eines anderen Mannes gewesen ist, um zu überleben, wird Melli die Stadt eben nicht verlassen können, ohne zurückzublicken und irgendeine Art von Zweifel und Bedauern zu empfinden. Das Leben als Königin unter dem Berg hat nicht nur Vorteile. Sonst wäre Melli nicht entführt und an den Arsch der Welt verschleppt worden. Und so sehr sie Thorin liebt, wird sie für Brogar möglicherweise nach einer Weile Zuneigung empfinden. Sehr viel schwerer, wenn nicht unmöglich, wird ihre Rückkehr zum Erebor, sollte Melli schwanger werden. Ein Kind von Brogar hätte in der Stadt alle Möglichkeiten und Rechte, im Erebor wäre es nur der Bankert der Königin. Es wird nun darauf ankommen, wieviel Zeit vergeht, bis Thorin Melli gefunden hat. Sie wird ihn nicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken aber die Zeit läuft gegen die Beiden.
Ich bin wie immer gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von fairness52 am 26.01.2021 | 09:16 Uhr
Hallo liebe Luise,

Melli tut gut daran sich in ihrer gegenwärtigen Lage mit der Situation abzufinden. Sicher Brogar besteht auf der Einhaltung ihres Teiles der Abmachung, aber Melli hat es mit ihm um Längen besser getroffen als die arme Mira oder die bedauernswerte Kilah. Melli stellt für Brogar eine Trophäe dar, mit der er jedem vor Augen führen kann, das ER es geschafft hat das die Königin an seiner Seite ist. Thorin und der Erebor sind weit entfernt, beinahe nur noch eine Erinnerung und so versucht sie das Beste aus ihrer Lage zu machen. Du hast es völlig richtig erkannt das, sollte Thorin Melli eines Tages aufstöbern, noch lange nicht sicher ist das sie wieder mit ihm zurückkehren möchte. Der Erebor und ihre Stellung als Königin mit all den verbundenen Pflichten und Beschränkungen die ihr aufgelegt werden sind nicht wirklich so verlockend wie es auf den ersten Blick erscheint. Und natürlich wäre Thorin nicht sonderlich erfreut über die Tatsache das sein Weib die Geliebte eines anderen ist, natürlich hatten beide bis zu ihrem Zusammentreffen nicht gerade keusch gelebt, aber hier liegen die Dinge dann doch etwas anders. Allerdings könnte sich die Lage diesbezüglich auch zu Thorins Ungunsten ändern. Aber ich verrate schon wieder zu viel. Was ich dir aber verraten kann ist das Melli während ihrem Zusammenleben mit Brogar keinesfalls gewillt ist Russisch Roulette zu spielen. Als seine Geliebte zu fungieren, gut und schön, aber einen Bastard großzuziehen, niemals. Da wird sie im nächsten Kapitel Vorsorge treffen.
Die Zeit läuft gegen die Beiden. Hach! Schöner hätte ich es nicht ausdrücken können.
Vielen Dank für dein Review, ich habe mich riesig darüber gefreut.
Liebe Grüße
Fairness
25.01.2021 | 22:40 Uhr
Liebe Fairness,
Ich bin ein bisschen geschockt, dass Melli soweit gegangen ist um zu überleben, aber ich kann sie andererseits auch verstehen.
Brogar verhält sich allerdings unmöglich.
Ich hoffe so sehr, dass Thorin sie bald findet und die beiden endlich wieder glücklich sind.

Es war in einem der letzten Kapitel irgendwie voll niedlich, dass Thorin Raky so vertraut und daran glaubt, Meli zu finden.

Na ja, ich freue mich schon auf das nächste Kapitel
LG Cellobeccax

Antwort von fairness52 am 26.01.2021 | 08:50 Uhr
Hallo liebe Cellobeccax,

schön dass du auch weiterhin mit an Bord bist, ich habe mich ehrlich über deinen Kommentar gefreut. Melli hatte die Wahl zwischen Pest und Cholera, anders kann man es nicht nennen. Bei der Schufterei auf den Salzseen hätte sie nicht lange durchgehalten, da war es nur natürlich das sie die Alternative als – vornehm ausgedrückt – Brogars Geliebte wählte. Wenn man es mit dem nötigen Abstand betrachtet ist diese Wahl nicht die Schlechteste: Sie kann sich ohne Zwang in ihrem Viertel aufhalten, in der Bäckerei schalten und walten wie sie möchte und für den Söldner ist sie eine Trophäe mit der er jedem darauf hinweisen kann, Er hat die Königin an seiner Seite. Da wird er sie auch weiterhin gut behandeln.
Ehrlich? Du findest Brogar unmöglich? Also ich muss sagen, ich mag ihn.xD Er ist eben ein typischer Zwerg, stur - wenn er etwas haben möchte wird er alles dafür nötige tun um es zu bekommen, eigensinnig und auf seinen Vorteil bedacht, aber trotzdem loyal. Irgendwie. Aber das kommt später.

Niedlich ist jetzt nicht die Eigenschaft mit der sich Thorin schmücken würde.xD Er bevorzugt bestimmt; majestätisch, königlich oder kriegerisch. Aber ich stimme dir zu, bei dem Treffen mit Raky war er einfach niedlich.

Das nächste Kapitel kommt Sonntag in einer Woche und ich freue mich auf deinen Kommentar darüber.
Liebe Grüße
Fairness
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