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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
12.05.2020 | 18:06 Uhr
Hallo!

Ich freue mich, wieder etwas von den Rosiers lesen zu können! :)

Mir gefällt an diesem Oneshot besonders der Kontrast zwischen den beiden Zeiten in Felix’ Leben, den du hier aufzeigst. Auf der einen Seite freut es einen, dass er wirklich bei den Rosiers angekommen ist und in ein herzliches Familienleben gezogen wird, sobald er diese besucht.
Auf der anderen Seite gibt es selbst nach all den Jahren noch immer diese aufkommenden Erinnerungen, die Felix nur durch einen Satz in ein Zeit ziehen können, die von Schmerz und Trauer geprägt wurde.
Und dann ist es wieder die Gegenwart, die ihn zurückholt. Du hast gut hervorgehoben, wie Felix durch den Beistand seiner Zieheltern seine Trauer zurückzulassen kann.

Es ist eine kleine Abwechslung zu dem vorherigen Oneshot, in der Ich-Perspektive zu lesen. Allerdings glaube ich, dass man so den Charakter von Felix etwas besser nachvollziehen kann. Zuvor war er zurückhaltender, was aufgrund seiner Geschichte auch verständlich ist. So hat man nicht ganz so viel von seiner Gedankenwelt mitbekommen bzw. ihn mehr durch Axel Rosiers Augen als den verschreckten Jungen erlebt. Dieses Mal ist eine Wandlung zu sehen, denn Felix hat allmählich gelernt, mit seinen aufkommenden Erinnerungen umzugehen. Ich glaube, durch die Ich-Perspektive ist Felix’ Charakterentwicklung noch ein wenig deutlicher und diese Erzählform passt auch wesentlich besser, um Erinnerung/Rückblenden zu beschreiben.

Mir ist aufgefallen, dass du dieses Mal der Beschreibung der Umgebung ziemlich viel Bedeutung schenkst und hier kleine Details - wie beispielsweise Euphrosynes Rosen - hervorhebst. Meiner Meinung nach passt dies gut zum Kontext des Zurückkehrens. Zumindest ist es oftmals so, dass einem gerade die Details, die sich verändert haben oder auch diejenigen, die gleich geblieben sind, am meisten auffallen, wenn man an einen Ort wiederkehrt, den man für eine gewisse Zeit nicht gesehen hat. Es sind mehr die kleinen Dinge als das große Ganze, durch die man merkt, wie lange man wirklich abwesend war.

Auf jeden Fall werde ich die Geschichten um die Rosiers weiterhin verfolgen. Ich habe schon gesehen, dass es da schon weitere Kapitel online gibt, auf die ich noch nicht reagiert habe. Besonders auf den Oneshot, in dem Felix’ Vater aus Askaban zurückkehrt, bin ich gespannt!

Liebe Grüße
littlejolie

Antwort von Jahreskalender 2020 am 20.05.2020 | 20:20 Uhr
Antwort von Ginada:


"Hallo littlejolie,

freut mich, dass du weiter meine Rosiers begleitest :)
Ich denke, dass einen solche schwierigen Erlebnisse in der Kindheit, wie Felix sie erlebt hat, wohl irgendwie ein Leben lang begleiten. Er hat aber zum Glück seine Familie, bei der er sich zuhause fühlt und die ihm geholfen hat und hilft, damit klar zu kommen.
Ich bin froh, dass du die Ich-Perspektive soweit passend findest. Es gibt ja gar nicht wenige, die sie überhaupt nicht mögen, aber ich benutze sie hin und wieder recht gern und fand auch, dass sie sich besser eignet, um Rückblenden einzubauen.
Ja genau, sehr cool, dass dir das aufgefallen ist. Ich finde, wenn man an einen Ort, besonders die Heimat zurückkommt, nimmt man alles irgendwie intensiver wahr - oder wahrscheinlich schenkt man Details bewusst Beachtung, die man sonst nur unbewusst wahrnimmt.
Würde mich natürlich sehr freuen, wenn du die Rosiers weiter verfolgst. Äh, ich hoffe aber, du bist nicht zu enttäuscht von Monsieur Rosiers Rückkehr, er ist nämlich, hauptsächlich wegen Wettbewerbsvorgaben, ziemlich anders als die anderen :D

Liebe Grüße,
Ginada"
28.02.2020 | 05:16 Uhr
Hi
Felix Rosier hat mir gut gefallen.
Eine gelungene Fortsetzung.

LG
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