Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
19.01.2020 | 11:12 Uhr
zu Kapitel 5
Hey :)
Ich kann gut verstehen, dass dir dieses Kapitel schwerer gefallen ist. Einfach, weil nach all den bisherigen Erlebnissen und Gefühlen so etwas wie Freude fehl am Platz zu sein scheint. Aus diesem Grund ist es auch gut, dass du einen zeitlichen Unterschied zwischen diesem und dem letzen Kapitel gewählt hast, immerhin dauert es doch etwas, bis Scheidungspapiere unterschrieben sind und man sich an eine neue Schule anmeldet mit dem Fund einer neuen Wohnung. Doch diese Ideen sind gut so und zeigen einen Neuanfang, welchen der Hauptcharakter verdient hat. Da kann er sich auch freuen, denn schlimmer, als sein altes Leben kann es wohl nicht laufen. Vielleicht wird es noch ein paar Probleme geben, doch für den Moment ist er glücklich und darauf kommt es ja an.

Du hast hier also wirklich das Beste aus dem Gefühl rausgeholt und dir generell eine schöne Geschichte über diese Gefühle überlegt. Ich hätte dies niemals so gut hinbekommen und bin beeindruckt, dass du es geschafft hast, die Kapitel zusammenhängend zu gestalten.

Herzliche Grüße
Nymphen

Antwort von ThedaTannenbaum am 05.02.2020 | 08:39:25 Uhr
Öhm Huch, da habe ich ja total vergessen auf dein Review zu antworten. Ich dachte eigentlich ich hätte es schon, direkt nach dem ersten Durchlesen...
Tut mir echt wahnsinnig leid, dass du so lange auf einen Antwort warten musstest.

Sooo, also als erstes: Vielen, vielen Dank für dein Review und generell dafür, dass du jedes Kapitel durchgelesen und kommentiert hast. Wahscheinlich habe ich dass jetzt schon sehr oft gesagt, aber ich hatte einfach nicht erwartet, dass sich jemand dafür interessieren würde und freue mich so sehr!

Ja, genau das was du geschrieben hast war mein Problem. Ich fand es einfach schwierig nach all den Geschehnissen einen fröhlichen Moment zu finden. Dazu kommt, dass ich einfach nicht gut darin bin Freude in Geschichten zu beschreiben. Ich weiß auch nicht wieso, aber bei mir enden die meißten Geschichten traurig, einsam oder sogar tot. Ich bin einfach nicht so der Happy-end-typ, bei dem dann plötzlich wieder Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.

Du bist wahrscheinlich schon unglaublich genervt davon, aber nochmals vielen Dank für deine Rückmeldungen.^^

Liebe Grüße
Theda
16.01.2020 | 20:00 Uhr
zu Kapitel 4
Hey :)
Ich muss mich wohl eher für deine Reviewantworten bedanken. Immerhin ist es nicht selbstverständlich, dass Autoren antworten und es ist schön zu wissen, dass die Reviews auch gelesen werden.

In diesem Kapitel spielst du richtig mit dem Begriff des Ekels. Eben dieses Gefühl ist etwas, was für mich kaum greifbar ist, weil ich es selbst nicht oft beschreibe. Etwas, was ich aber in Zukunft ändern möchte, da es doch ein sehr ausdrucksstarkes Gefühl ist, welches bestimmte Situationen lebendiger macht.
Was ich damit meine, als ich sagte, dass du damit spielst, ist einfach, dass im Kapitel mehrere Sachen vorkommen, vor welchen man sich ekeln kann. Da wäre zum Einen das Blut, denn bei der Beschreibung, wie man sich das Blut von der Stirn tropt, kann man schon einmal das Gesicht verziehen. Vielleicht nicht direkt aus Ekel (auch wenn es manche vielleicht wirklich deswegen machen würden), sondern eher, weil es bestimmt nicht ganz schmerzlos ist.
Doch gerade der Auftritt der Mutter ist hier gekonnt eingesetzt, da sie so heftig auf das Blut reagiert und während man als Leser sich vielleicht vor der Kotze ekelt, ist es eigentlich die Tat ihres Mannes, welches sie anekelt. Wie gesagt: Du hast hier wirklich so viel reingesteckt, wie es möglich war, was mich wirklich beeindruckt. Hier kann man soviel reininterpretieren, dabei ist es nur ein Drabble.

Auch die Formatierung von "er" hast du gut gewählt. Es verdeutlicht nocheinmal die Betonung von der Mutter des Hauptcharakters und wirkt somit genauso, wie es wirken soll. Ich finde es gut, wenn sie Autoren sowas trauen und du hast es nicht falsch gesetzt.

Nur ein ganz kleiner Fehler ist mir aufgefallen, aber wenn ich ehrlich bin, ist das etwas, was ich selbst immer wieder falsch mache, egal, wie oft ich es auch schreibe. Und zwar schreibt man "angewiedert" ohne "ie" sondern nur mit einem "i", sprich so: "angewidert".

Herzliche Grüße
Nymphen

Antwort von ThedaTannenbaum am 16.01.2020 | 22:19:55 Uhr
Heyy,
Hach danke. Ich hatte gerade so einen Scheißtag und mit diesem Review hast du ihn einfach gerettet. Jetzt bin ich wieder glücklich! :)

Also, auch wenn das vielleicht nicht jeder so sieht, finde ich es schon selbstverständlich, als Autor auf solche Reviews wie deine zu antworten! Ich meine, wenn man Kritiken will, sollte man diese auch würdigen und sich zu Herzen nehmen! (Nur meine Meinung) :)

Was ich echt krass finde, ist, dass du unter jedem Drabble genau das ansprichst, was ich mir vorgestellt habe oder was mir besonders wichtig war. Du bist echt eine gute Leserin!

Ich finde, dass das Gefühl des Ekels irgendwie im Vergleich zu den bisherigen generell eher oberflächlich ist und schnell vorbei geht. Deshalb habe ich mich hier, wie du eben schon geschrieben hast, dafür entschieden mehrere Seiten oder Arten zu zeigen.
Es freut mich sooo, dass es dir gefällt!

Der Fehler wird wie immer korrigiert, danke dafür!^^

LG Theda
16.01.2020 | 16:38 Uhr
zu Kapitel 2
Hi Theda :)

Ergänzung zum Review zu Kapitel 1: Die sind also zusammenhängend, richtig? Die Drabbles? Das macht Sinn. Jetzt weiß ich auch, dass er nicht gesprungen ist ;). Und der Kummer ist wirklich gefühlt in diesen wenigen Worten. In der Wiederholung der Worte, in den rethorischen Fragen, der Grausamkeit der anderen Kinder. Ich finde, du bringst all das wirklich gut auf den Punkt!

Lg Missing Tales

Antwort von ThedaTannenbaum am 16.01.2020 | 17:08:37 Uhr
Heyy Missing Tales,
Vielen Dank für dein Review! Dein Lob hat mich wirklich sehr gefreut!
Und zu deiner Kritik am Anfang: Es steht ja auch in der Kurzbeschreibung, dass die zusammenhängen, aber wenn du einfach auf den Link im Thred geklickt hast, hast du die natürlich nicht gelesen. Ich werde das jetzt nochmal in das erste Kapitel schreiben!
Danke auch dafür!

LG Theda
16.01.2020 | 16:31 Uhr
zu Kapitel 1
Hi Theda,

Ich dachte ich schau mal bei dir vorbei, was du so schreibst. Dies ist ein nettes kleines Drabble zur Angst, ein uns allen vertrautes Gefühl und man will dem Icherzähler nur "Nur Mut!" zurufen.
Ich glaube aber, dass deiner Minigeschichte ein wie auch immer gearteter Abschluss fehlt. Es ist wie mittendrin unterbrochen und lässt uns hängen.

Wie bewältigt der Protagonist die Situation? Kehrt er um, geschlagen und von seiner Angst besiegt? Oder versucht er es dennoch, überwindet seine Angst? Da würde ich mir noch ein kleines Sätzchen wünschen, die deine Geschichte noch einmal "abrundet".

Lg Missing Tales
14.01.2020 | 14:57 Uhr
zu Kapitel 3
Hey :)
Dann melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Das ging ja wirklich schnell voran.

Das ist tatsächlich etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe, was es aber nicht schlecht macht. Viel eher zeigt es die harte Realität, denn in dieser ist nicht alles schön. Interessant an diesem Kapitel ist wohl, dass die gezeigte Emotion von einem anderen Charakter kommt, was passend ist, aber gerade für den Hauptcharakter übel ausgeht. Mein Mitleid bleibt bestehen und ich hoffe ja, dass es ihn irgendwann besser geht, aber ich schätze, das ist leichter gesagt, als wirklich realistisch. Ich für meinen Teil finde, dass Feigheit ja nichts ist, wofür man sich schämen muss, da es nun wirklich nicht natürlich ist aus einer Höhe ins Wasser zu springen. Aber das kann ich dem Hauptcharakter leider nicht mitteilen.

Ansonsten ist mir dieses Mal ein Fehler aufgefallen, welchen man in jeder zweiten Geschichte findet. Dementsprechend schockiert es mich mittlerweile gar nicht mehr. Und zwar kannst (viel eher sollte ich sagen "musst", da es eine Regel ist, aber das klingt irgendwie unhöflich) du bei wörtlichen Reden, die einen nachgestellten Begleitsatz haben, den Punkt weglassen.
Zum Beispiel, hast du geschrieben: ->"Ich schäme mich dafür, eine Memme als Sohn zu haben, die sich nicht wehren kann.", zischt er. <-
Hier sollte es aber heißen: -> "Ich schäme mich dafür, eine Memme als Sohn zu haben, die sich nicht wehren kann", zischt er. <-
Wie gesagt: Das ist ein weitverbreiteter Fehler. Ich dachte nur, dass ich darauf aufmerksam mache, damit du ihn in Zukunft nicht mehr machst.

Ebenfalls ist mir noch ein Tippfehler aufgefallen, welche dazu gehören, aber wenn er mir schon auffällt, kann ich ja gleich Bescheid geben. Es sollte wohl "entweicht" und nicht "eintweicht" heißen.

Ich habe nicht mehr im Kopf, welches Gefühl als nächstes dran ist, weswegen ich mich einfach mal überraschen lasse. Es wird bestimmt interessant.
Herzliche Grüße
Nymphen

Antwort von ThedaTannenbaum am 14.01.2020 | 16:03:42 Uhr
Heyy,
Erst mal vielen Dank für dein weiteres Review! Wie immer habe ich mich darüber wahnsinnig gefreut!

Zu dem wörtliche-Rede-fehler kann ich nur sagen, dass es mich sehr überrascht, dass er mir unterlaufen ist. Ich gehe nämlich noch zur Schule und dadurch sind fast alle Grammatikregeln noch frisch. Ich kenne diese hier und achte eigentlich auch immer darauf. Aber tja, was soll man machen. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, wird gleich sofort geändert.

Den Tippfehler hatte ich ehrlich gesagt direkt nach dem Posten gesehen und ihn korrigiert. Wahrscheinlich hat es irgendwie nicht aktualisiert oder so. Keine Ahnung...

Vielen, vielen Dank für deine kontruktive Kritik!
LG Theda
13.01.2020 | 20:04 Uhr
zu Kapitel 2
Hey :)
Da ich gerade Zeit habe, dachte ich mir, dass ich auch gleich ins nächste Kapitel lesen könnte.

Auch dieses hat mir gut gefallen und ich finde es toll, dass du die Drabbles aufeinander aufbauen lässt, da dies doch eine Herausforderung ist. Doch gerade, nach dem Kummer kommt oft die Wut und so freue ich mich auf das nächste Kapitel.
Was dieses Kapitel angeht, ist mir besonders ins Auge gesprungen, dass du diese Passage "Schisser. Opfer. Loser." wiederholt hast, was ein sehr gut gewähltes sprachliches Mittel ist und perfekt ins Geschehen passt. Die Person ist traurig und gerade diese Worte kommen einen in solch einen Moment wieder in den Sinn und machen die Situation noch schlimmer.
Menschen sind leider gemein und so schaffst du es perfekt das Mitgefühl beim Leser zu wecken. Gerade, weil ich mich selbst kaum traue vom 5-Meter-Turm zu springen (Höhen sind echt nicht mein Ding ^^°), möchte ich die Hauptperson trösten, aber leider geht das nicht. Wenn du es geschafft hast, solche Gefühle bei mir auszulösen, hast du alles richtig gemacht und wie ich schon meinte: Bei einem Drabble ist das nicht leicht.

Bei diesem Kapitel sind mir auch gar keine Fehler aufgefallen. Weiter so!
Herzliche Grüße
Nymphen

Antwort von ThedaTannenbaum am 13.01.2020 | 21:20:51 Uhr
Heyy Nymphen,
Erst mal vielen, vielen Dank, für die Reviews! Ich habe mich wirklich wahnsinnig darüber gefreut. Ich mache gerade wirklich wortwörtlich Luftsprünge durch die Wohnung! XD

Es freut mich sehr, dass du die Situationen gut nachvollziehen konntest und so mitgefühlt hast. (Mir gehts übrigens auch so, was den Fünfer angeht)

Danke, dass du mich auf die Rechtschreibfehler aufmerksam gemacht hast, die werde ich gleich korrigieren!
Außerdem hast du eigentlich völlig Recht mit dieser Reviewaufforderung am Ende. Ich habe es mir nochmal angeguckt und ich finde es zerstört einfach total die Stimmung. Da werde ich eine Abgrenzung runter machen.

Und dann natürlich noch danke, für die tolle und liebe Kritik für "Kummer". Genau so, wie du es beschrieben hast, wollte ich die Geschichte rüber bringen und es freut mich wirklich sehr, dass es dir so gut gefallen hat.

Wut ist jetzt auch fertig. Es ist denke ich anders als du es vielleicht erwartet hast, aber ich hoffe, es gefällt dir trotzdem.

Ganz liebe Grüße
Theda
13.01.2020 | 19:56 Uhr
zu Kapitel 1
Hey :)
Da sich das Projekt recht interessant angehört hat, dachte ich mir, dass ich mal rein lesen könnte und bereue diese Entscheidung nicht.

Das Szenario, welches du dir herausgesucht hast, wirkt sehr realitätsnah und sofort fühlte ich mich an eine ähnliche Situation zurückerinnert. Die Angst nicht ins Wasser aus einer Höhe springen zu können, kenne ich recht gut und gerade hier, finde ich, dass du sie super beschrieben hast. Die Angst, um welches das Kapitel gehen sollte, war perfekt beschrieben, mit den weichen Beinen, den beschleunigten Atem und weiteren Details. Gerade, wenn man nur hundert Wörter zur Verfügung hat, ist es ja nicht leicht alles ausführlich zu beschreiben, weswegen man sich auf die wichtigsten Dinge beschränken muss und das hast du geschafft, indem du auch ein Szenario erschaffen konntest.

Da du wissen wolltest, was du verbessern kannst, hier noch etwas konstruktive Kritik.
Es sind fast gar keine Rechtschreibfehler vorhanden und auch dir Grammatik sieht gut aus, nur zwei Fehler sind mir aufgefallen, welche ich anspreche, damit sie vielleicht in Zukunft nicht mehr passieren. Gerade, wenn es nur so wenige Worte sind, ist es wichtig, dass so wenig Fehler wie möglich drinnen sind.
So schreibt man "herunter zu kommen" zusammen ("herunterzukommen"). Und ein Tippfehler (welche mir auch ständig passieren, weswegen es wirklich nicht schlimm ist). Es heißt nämlich "Der plötzliche Mut" und nicht "Der plötzlichr Mut".

Ansonsten hat mich noch etwas leicht gestört, was aber gar nichts mit dem Kapitel an sich zu tun. Und zwar rede ich von deiner Anmerkung zum Schluss. Hier wäre es nicht schlecht gewesen, wenn man durch eine Formatierung oder einer Abgrenzung - wie zum Beispiel:
~~~~
- verdeutlicht hätte, dass es sich um eine Anmerkung handelt. So hätte es auch gut sein können, dass es nur ein Absatz ist und danach der Text mit der Story weiter geht.
Ist nur eine Kleinigkeit und ich weiß, dass viele Autoren das anders sehen als ich, aber ich wollte es einfach einmal angesprochen haben, auch wenn es wohl eine persönliche Meinung ist.

Herzliche Grüße
Nymphen