Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: truber
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
23.12.2020 | 17:43 Uhr
Hi!
Also erstmal: ich kenne mich mit Gedichten nicht wirklich aus (ich kann gerade mal sagen was Metren und Reime sind) , deshalb kannst du mit meinem Review vielleicht nicht so viel anfangen, aber ich wollte auf jeden Fall mal irgendeine Rückmeldung dalassen. Ich habe zwar bei weitem noch nicht alles gelesen, aber die bisherigen Gedichte gefallen mir sshr. Besonders ,Mutter Erde' habe ich schon mehrfach gelesen und dabei jedes mal wieder genau die Bilder im Kopf sehen können. Die Metapher (ist das eine?) finde ich sehr schön gewählt. Ich finde es auch toll, dass du mich immer wieder zum Nachdenken angeregt hast.
Ich kann nicht wirklich etwas dazu sagen wie die Gedichte geschrieben sind, dafür lese ich zu selten welche, für mich klingt es aber sehr professionell. Ich freue mich darauf noch die anderen Gedichte zu lesen - vielleicht melde ich mich nochmal.
Ich hoffe, dass du trotz meiner nicht vorhandenen Kompetenzen etwas mit diesem wilden drauf-los-gelaber-äh-geschreibe (ja, das ist ein Wort) anfangen konntest.
Jedenfalls wünsche ich morgen einen schönen Heilgabend!
Luna
17.04.2020 | 18:58 Uhr
Heyda!
Da ich grundsätzlich zu überfordert damit bin, Feedback zu allen deinen Gedichten in dieser Sammlung zu geben, tue ich es nur mit einem.
Also, das Gedicht ist wirklich stimmig, was ich nicht verstehe ist warum du "Dabei muss es eigentlich nichts taugen" anstatt so etwas wie "Dabei muss-es an sich nichts taugen" verwendet hast. Dann würde es auch zu "Aber meine müden Augen" passen. Ich denke mal du wolltest diese Stelle hervorheben, damit man sie sich mehrmals durchließt oder so. Oder ich habe irgendwas nicht kapiert, du kannst mir ja als Kommentar sagen wie du es meintest. Ich weiß ,dass das mit dem noch und nöcher ein Kunstgriff ist, aber ich finde es irgendwie an den Haaren herbeigezogen. So als würdest du dir denken: "Mhm... was reimt sich auf Rächer? Löcher, Köcher, Nöcher...NÖCHER! Das Wort gibt es zwar nicht, aber es klingt so wie noch! DAS NEHMEN WIR!" Jedenfalls kommt es mir so vor.
In der dritten Strophe sagst du: Äonen. Ich nehme mal an das war nicht beabsichtigt, ich weiß aber nicht was du sagen wolltest.
Was die Betonungen angeht (Abgesehen von dem oben genannten) stimmt wenn ich nicht irgendetwas übersehen habe alles. An sich sehr beeindruckend und definitiv lobenswert. Mein Problem damit ist nur, dass du nicht in einer Reimform bleibst sondern immer mal hin und her wechselst, und das etwas zu oft. Dadurch weiß man einfach nicht, wie man die Verse beginnen soll, und das ist sehr verwirrend. Erst beim zweiten, ja sogar dritten mal lesen klappt es erst. Hab' nichts dran auszusetzen, aber ich kann nicht behaupten, obwohl alles ja stimmig war, dass sich dein Gedicht hat flüssig lesen lassen.
Ich denke mal, ein so gelungenes, schönes, düsteres Gedicht wie deines hier hat die viele Kritik nicht verdient. Aber es lohnt sich ja nicht ein Review zu schreiben, in dem man nur lobt!
Hoffe ich konnte irgendwie helfen.

Antwort von truber am 18.04.2020 | 02:16 Uhr
Hallo Nana,
es böte sich natürlich an, das Feedback "Banane" zu nennen. Wär nur Schwachsinn - es war Sahne!:-) So, der niveaulose Teil wär damit geklärt.
Ich habe das "eigentlich" zu "doch" nun geändert, auch mit der Rechtfertigung, dass die vielen ds in dem Satz besser passen. Die Idee hinter "eigentlich", zugegebenermaßen etwas verwirrend, war aber eigentlich, Hektik herauszunehmen - in dem Moment denkt das lyrische Ich mal in Ruhe nach. Gut, dass du das angesprochen hast.
"noch und nöcher" ist eine Redensart. Weil das ganze in sich aber ein Lapsus war und sich gar nicht reimte, habe ich es dennoch geändert, das Ergebnis - "und ich werde grübelnd schwächer" - gefällt mir gleich besser.
Die Äonen - Zeitalter - sind nichts als eine starke Hyperbel. Das würde ich nicht gerne herausnehmen.
Was ich nicht ganz verstehe, ist da mit dem Reimschema. Von unreinen Reimen abgesehen, die random sind, ist das eigentlich ein konstanter Kreuzreim. Die Strophenlänge ist leicht unregelmäßig, was aber begründet ist.
Vielen Dank für das Feedback! Das war wirklich, wirklich gut. Und jetzt mache ich genau das Gleiche falsch, was du bei dir beklagt hast - ich bedanke mich zu wenig und lobe zu wenig, labere nur den restlichen Kram.
Grüße:-)
truber
26.03.2020 | 22:29 Uhr
ein gutes, aber auch nachdenkliches und trauriges Gedicht. Gut geschrieben. Regt zum Nachdenken an.
03.12.2019 | 00:27 Uhr
Heya!
Ich habe jetzt diese 7 Gedichte gelesen und bin ganz hin und weg, vor allem Totenstadt hat es mir sehr angetan!
Ich mag es generell nämlich sehr wie du schreibst, wie du formulierst und mit den verschiedenen Reimformen sowie auch Strophen- und auch Gedichtlängen spielst, das macht die Gedichte so schön abwechslungsreich und dynamisch, da bleibt man als Leser gern dabei~
Ich finde es auch sehr anschaulich wie du schreibst. Man fühlt sich einfach so abgeholt, auf eine kleine Reise der Gedanken mitgenommen, über die man auch noch nachdenkt, wenn man das Gedicht fertig gelesen hat, was ich persönlich sehr schön finde ^-^

Als jemand, der sehr viel für düstere Poesie übrig und sich selbst schon daran versucht hat, freue ich mich schon sehr darauf hoffentlich mehr von dir lesen zu dürfen!

LG nyxee

Antwort von truber am 03.12.2019 | 08:38 Uhr
Eine wirklich adäquate Antwort fällt mir leider nicht ein. Solchermaßen kann ich mich nur bedanken und sagen: Es kommt noch mehr; nur nicht mehr viel Trauriges. Dies ist nur ein Teil meiner Sammlung, die ich nach und nach hier hochladen werde
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast