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Autor: curuvari
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
05.09.2020 | 14:05 Uhr
Moi,
Ach ach ach, was für ein schöner Text. Man wird richtig reingesogen, merkt, wie souverän du mit Sprache umgehst, wie du mit den Worten spielst, das richtige Tempo und die richtigen Ausdrücke zu genau der richtigen Zeit setzt. Du schaffst es, dass man sehr genau sieht, was du da beschreibst und das finde ich etwas sehr, sehr schönes.

Auch die Idee, eine Lücke im Originaltext aufzugreifen und auszuschmücken finde ich sehr schön. Denn obwohl dieser Teil ja so essenziell ist, erfährt man in Tintenherz doch relativ wenig darüber, wie es genau abgelaufen ist - und aufgrund der Erzählperspektive ja auch nie so richtig, wie sich Mo eigentlich damit gefühlt hat. Das packst du hier alles sehr schön in die Nebenhandlung mit dem leeren Buch, auch, wenn ich gestehen muss, dass das etwas war, das mich ein bisschen verwirrt hat.

Aber zuerst wollte ich noch sagen, dass ich generell mag, wie du hier mit Büchern umgehst. Wie sie ganz selbstverständlich Teil deiner Geschichte sind und du ihnen eine Rolle gibst, die vollkommen nachvollziehbar ist. Natürlich wurde im Hause Folchart - zumindest vor diesem Tag - extrem viel vorgelesen, natürlich haben Resa und Mo aller möglichen Bücher bei sich herumstehen, das ist alles vollkommen logisch. Aber ich fand es sehr schön, es hier noch einmal ausgeschrieben zu sehen, nachdem es - meiner Erinnerung nach - in Tintenherz ja eher impliziert wird. Und mein kleines Fangirlherzchen würde ein bisschen sehr neidisch, als ich mir den zur Tür hinaussteigenden Polonius vorstellte. Ich möchte dann bitte eine Ophelia hier haben, die mir den ganzen Tag die Liebesbriefe vorliest, die sie bekommt, lässt sich das einrichten? Nein, im Ernst ich bin hin und weg davon, wie du das machst.

Das mit dem leeren Buch hat mich tatsächlich ein wenig verwirrt, das liegt aber hauptsächlich daran, das ich damit canonbedingt schon so viele Assoziationen habe. Leere Bücher sind ja quasi DIE magischen Werkzeuge der Tintenwelt, entscheiden über Tod und Leben und ich glaube wir sind noch gar nicht auf alles gestoßen, was sie noch so können. Dementsprechend wurde mir hier die Rolle des leeren Buches nicht ganz klar. Hatte der Fremde, der es bei Mo abgeliefert hat, etwas ähnliches vor, wie der Natternkopf später? Für Capricorn? Oder für jemand ganz anderen, den weir nicht kennen? Oder gibt es noch andere Zauber, die leere Bücher beherrschen? Und wenn das leere Buch jetzt weg ist, ist es dann in der Tintenwelt? Und weiß man dort, was es alles kann? Mir hat sich dieser letzte Bogen nicht mehr so ganz erschlossen und ich ärgere mich maßlos, dass ich nicht darauf komme. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man es aus dem herauslesen können müsste, was du geschrieben hast, aber ich komme nicht darauf und jetzt fühle ich mich sehr doof.

Dass mir dein Schreibstil gefällt, habe ich ja oben schon gesagt, aber ich wiederhole mich da gerne. Du triffst genau die richtigen Töne, die Stimmung erzeugen und die Gedanken und Gefühle der Figuren angemessen und nachvollziehbar rüberbringen. Ich hab mich mit Meggie gefreut und mit Mo gelitten, weil du mir - ganz im Funke-Stil - sehr genau gesagt hast, wer sich warum gerade wie fühlt. Ich weiß, dass viele das zu „in your face“ finden, aber ich mag das sehr, sehr gerne und habe es in deinem Text sehr genoßen.

Noniin.
Nähdän
Lumentyttö
17.05.2020 | 11:36 Uhr
Schade das du die Geschichte nicht mehr weiter schreibst würde gern wissen was in diesem leeren Buch ist. Jedenfalls ist sie toll geschrieben ^^

Antwort von curuvari am 17.05.2020 | 22:29 Uhr
Oh, das Buch ist tatsächlich leer! Das einzig besondere an ihm ist, dass die Leute, die es aufschlagen, fortan in der Lage sind, Dinge aus anderen Büchern herauszulesen -- also ist es vielleicht mit Magie gefüllt, aber nicht mit Worten. Es wurde auch nur an einer kurzen Stelle in Reckless erwähnt (siehe Zitat unter dem Titel), und Funke hat (soweit ich weiß) nie bestätigt, dass Meggie, Darius, Orpheus und Mo damit je in Kontakt gekommen wären, aber ich dachte mir, es wäre eine gute Erklärung für die Existenz all der „Zauberzungen“ ^^ Vielleicht hören wir in den kommenden Reckless-Bänden ja nochmal etwas davon, aber ich glaube, es sollte wirklich bloß eine kleine Anspielung auf die Tintenwelt sein, als Easter Egg für die Fans der Tintenreihe :') Danke für dein Review!
15.12.2019 | 10:30 Uhr
Das ist eine echt tolle Geschichte. Sehr gut geschrieben. Das kam sehr gut rüber. Du beschreibst das echt toll. Gefällt mir wirklich gut.

LG

Antwort von curuvari am 17.12.2019 | 18:23 Uhr
(Drei Reviews hintereinander, ohne dass die FF.de-Trollkönigin die Kette gebrochen hätte. Die Tintenwelt scheint ein Nischenfandom zu sein.)

Schön zu hören, dass dir die Geschichte gefällt! Danke auch hier für das Sternchen; bringt einen richtig in Adventsstimmung ^^
☆☆
26.11.2019 | 20:49 Uhr
Eine wunderschöne FF
Ich liebe diese Bücher und dein Schreibstyl ist voll an dem von Cornelia Funke angepasst, finde ich
Auf jedenfall sehr, seher schön.

Lg❤️

Antwort von curuvari am 02.12.2019 | 19:04 Uhr
Hei-da!
Hm. Funke zählt definitiv zu den Autoren, die mich als Kind/Jugendliche am meisten beeinflusst haben, daher wird wahrscheinlich ein (mal mehr, mal weniger) ferner Nachhall ihres Stils in allem, was ich je zustande bringe, drin sein. Nicht, dass ich mich darüber beschweren oder gar mit ihr messen wollte; ganz im Gegenteil. Es fühlt sich jedes Mal ein wenig nach Heimkehr an, wenn ich eines ihrer Bücher aufschlage oder mich mit ihren Charakteren auseinandersetze. Wie auch immer, es freut mich jedenfalls zu hören, dass diese kleine Geschichte hier bei dir gut angekommen ist! Hat ehrlich gesagt auch großen Spaß gemacht, sie zu schreiben. =)
Danke für dein Review und die freundlichen Worte!
11.11.2019 | 07:18 Uhr
Hey,

Ich finde das ist ein echt wundervoller Text, echt super geschrieben. Auch gut verständlich, wenn man die Trilogie kennt. Mir fällt keine wirkliche Kritik ein, ich bin leider nicht besonders gut im Feedback geben ^^'

Lg

Antwort von curuvari am 11.11.2019 | 08:11 Uhr
Hi!

Weißt du, konstruktive Kritik ist für den Autor in der Regel zwar eine gute Sache, und ich persönlich bin für jeden Ratschlag dankbar, aber als Leser hat man auch das Recht, sich an einem Text zu freuen, ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie er verbessert werden könnte. Außerdem braucht das ein oder andere Menschenwesen (a-hem) auch immer mal wieder eine Ermutigung.

Also: Vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut mich wirklich sehr, dass dir die Geschichte gefallen hat =)
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