Autor: Hawaiian Fan
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
21.11.2019 | 21:11 Uhr
zu Kapitel 4
Aloha :)

Mein Review kommt dieses Mal ein bisschen später, aber ich habe das neue Kapitel gleich am Montag gelesen.

Bevor ich was zum Kapitel sage: Das mit deinem Freund und dem Anschlag tut mir unglaublich leid. Für mich ist sowas immer so unendlich weit weg und meine Worte sind wahrscheinlich kein großer Trost, aber es muss schrecklich sein, jemanden durch so etwas zu verlieren.

Melinda scheint mir tatsächlich ganz sympathisch zu sein - wenn auch auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich fand gerade am Anfang des Kapitels hast du den Fokus ein bisschen zu viel auf ihr Aussehen statt auf ihren Charakter gelegt. Dass sie ihre Haare gerne wie einen bunten Farbtopf gestaltet, merkt man ja bereits im ersten Satz, das braucht man nicht unbedingt im nächsten Absatz nochmal zu lesen. Normalerweise behalte zumindest ich solche Informationen sofort im Gedächtnis.

Hm, Laborjargon war einiger dabei. Normalerweise mag ich es, wenn die Dinge so konkret wie möglich beschrieben sind - in deinem Fall also mit den eigentlichen Namen der Geräte. Leider kenne ich mich als Laie in diesem Bereich wahrscheinlich so gut aus wie du mit regressiver Assimilation - es sei denn, du weißt ein bisschen was über Sprachwissenschaft.
Wie dem auch sei, hier wäre vielleicht eine Umschreibung anstelle der Aufzählung sämtlicher Fachbegriffe für die Geräte die bessere Wahl gewesen.

Mir gefällt die Art "Bewunderung", die Melinda für Five-0 übrig hat. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass sie noch gar nicht so lange im Labor arbeitet und ihren Beruf liebt, aber ihre Ehrfurcht gegenüber den "größeren" Einheiten macht sie irgendwie zu einem liebenswürdigen Charakter.

Bei Neil bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher, was ich von ihm halten soll. Wenn du mich fragst, finde ich, dass du mit seinem ersten Auftritt ein bisschen zu viel über ihn preisgegeben hast und so ein bisschen Pulver schon verschossen hast.
Es wäre für mich spannender gewesen, wenn Neil und Melinda zum Beispiel noch gar nicht zusammen gewesen wären und sich das während der Geschichte erst entwickelt hätte. Da hätte man beide erst einmal besser kennenlernen und dann beurteilen können, ob man sie als Paar mag.
Zu Melinda kommt mit Sicherheit noch mehr und in dem Teil des Kapitels, den sie einnimmt, passt auch nicht besonders viel zu ihrem Charakter hinein.
Das mit Lily kann meiner Meinung nach zwar ein Zufall sein, wirkt auf mich aber schon sehr herbeigeführt irgendwie. Ich weiß nicht, so häufig sind dann Kindesentführungen glaube ich, auch nicht.
Aber wenn man es denn so machen möchte, hätte ich das Rätsel nicht gleich mit Neils erstem Auftreten aufgelöst. Es wäre viel spannender gewesen, sich zumindest für ein paar Kapitel zu fragen, warum die Entführung von Amanda so sehr mitnimmt. Auch hier hätte man ihn mit mehr Zeit besser kennenlernen können. Und je mehr man über einen Charakter weiß, desto mehr kann man sich in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfühlen. Desto tragischer wäre auch die Geschichte mit Neils Schwester gewesen.

Um es kurz zu sagen: Melinda erscheint mir interessant, Neil hätte in meinen Augen durch seine Vorgeschichte einen gewissen Reiz gehabt, der aber durch die Geschichte mit der entführten Schwester relativ schnell verflogen ist.

Kein Wunder, dass Danny der Fall so mitnimmt. Alles andere würde auch gar nicht seinem Charakter entsprechen. Ich erinnere mich noch genau an eine Folge aus der dritten Staffel, in der ein Ehepaar Kinder entführt und dazu benutzt hat, Kindergeld zu bekommen und an Dannys Reaktion darauf.

Dass Amanda in der Kaserne entführt wurde, scheint den Personenkreis wirklich einzugrenzen. Aber genügend Leute sind es immer noch und wenn sie schon seit gut 24 Stunden vermisst wird, wirkt das fast ein bisschen aussichtslos auf mich. Ich hoffe trotzdem das Beste und darauf, dass du nicht so grausam bist, ein Kind sterben zu lassen.

Immerhin gibt es jetzt schon ein bisschen mehr als eine winzig kleine Spur.

Woran es immer noch hapert ist nach wie vor der Stil. Und das liegt an ganz verschiedenen Dingen.

Erst einmal der Klassiker: zu viele Adjektive, die man teilweise nicht braucht "erfreut lächeln" zum Beispiel. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. Es stört beim Lesen nicht gravierend und falsch sind sie ja eigentlich auch nicht.

Wesentlich gravierender finde ich solche Ungenauigkeiten: "wie ein bunter Farbtopf zu gestalten".
Das müsste meines Erachtens nach ein Akkusativ sein, "ein" müsste demzufolge "einen" heißen. Ich weiß nicht mehr, was es im vorigen Kapitel war, aber so was ähnlich ist mir auf jeden Fall schon mal aufgefallen. Wenn du mehr auf die Fälle achten würdest, könnte sich die Qualität deiner Geschichte noch ein bisschen verbessern.

Melindas Beschreibung als "junge Frau" fällt nicht nur in die Kategorie Adjektive. Wie man "jung" definiert hängt vollkommen von einem selbst ab. Nachdem Melinda einen Master hat, schätze ich sie mindestens auf Mitte oder gar Ende zwanzig. Zählt das noch als jung?
Ich würde sagen, es kommt auf den Betrachter an. Ich würde das "jung" einfach weglassen und deinen Lesern erlauben, sich selbst ein Urteil zu bilden.

"scheuer und schüchterner Ermittler": Ehrlich gesagt mag ich das "scheu und schüchtern". Ich glaube, das ist sogar ein Stilmittel, aber obwohl ich die wissen sollte, habe ich inzwischen einfach vollkommen vergessen, wie das heißt.
Was eher daran stört, ist "Ermittler". Ich denke, du hast im ersten Absatz aus Melindas Sicht geschrieben und würde die ihren Freund wirklich nur als "Ermittler" bezeichnen? Wirkt für mich ein bisschen unpersönlich.

dass unsere Täter Mitglied
Hier sollte es wohl eher "Mitglieder" heißen, schließlich stand das "Täter" ja auch im Plural.

"einen Anhaltspunkt wer es gewesen sein könnte."
Und an dieser stelle fehlt schlicht und einfach ein Komma hinter "wer", das man auch oft vor "wo", "was", "warum" usw. macht, wenn diese einen Nebensatz einleiten.

der Blonde
Das ist ähnlich wie "der Ermittler". Ich denke, alle deine Leser kennen Danny. Und ich wette, dass nur diejenigen, die seinen Namen vergessen, ihn als "den Blonden" bezeichnen. Nachdem sie (hoffentlich) keine Fanfiktion zu einer Serie lesen, deren Charaktere sie nicht kennen, denken sie bestimmt einfach nur "Danny". Und das reicht mit "er" abgewechselt meistens vollkommen aus und wirkt nicht so, als würde man von einem unbekannten blonden Mann sprechen/lesen.

zerzaustes, ehemals gestyletes Haar
Hm, das ist auch eher eine Kleinigkeit und hat damit zu tun, dass wir wissen, wie Danny aussieht. Ich denke, jeder von uns Lesern weiß, dass Detective Williams wahrscheinlich länger braucht, um seine Haare zu frisieren, als alle Frauen, mit denen er mal zusammen war, zusammen. :D
Also, im Endeffekt hätte man das "ehemals gestyltes" weglassen können, aber wenn es da steht, stört es auch nicht groß.

Bevor ich es vergesse: Meines Erachtens nach hat zumindest Rachel Hawaii - abgesehen von ihrer "Flucht" nach Newark zwischen der ersten und der zweiten Staffel - nie wirklich verlassen. Zumindest wohnt sie in der fünften, der sechsten (als Grace sich zu einer Party geschlichen hat), der siebten, der achten und auch der neunten Staffel definitiv noch dort.
Was Stan angeht, keine Ahnung. Ich kann mir vorstellen, dass er nach der Scheidung vielleicht doch noch nach Las Vegas gezogen ist, aber so genau weiß ich es ehrlich gesagt auch nicht.

Das wäre dann auch mal alles, ich glaube, das Review ist lang genug geraten. :D
Ich freue mich jedenfalls auf die angekündigte Fortsetzung. :)

Antwort von Hawaiian Fan am 22.11.2019 | 06:30:54 Uhr
Also zu aller erst: Danke für das Review :)
Ich werde am Wochenende definitiv meine Zeit nutzen und Kapitel 3 und 4 korrektur zu lesen und herauszufinden, warum eigentlich mein Schreibtstil so dermaßen in den Keller gefallen ist. Das kenne ich so gar nicht von mir.
Eventuell ist es einfach meine Umstellung von freien Arbeiten, zurück auf FanFiktions. Meine letzte verfasste FanFiktion war Anfang 2016, als ich eine Folge von Five-0 vorschrieb, von der bis dahin nur Fotos zur Verfügung standen. Danach habe ich zum einen meine regelmäßigen Five-0 Abende verpasst und zum anderen nur noch an einem freien Projekt gearbeitet.
Meine vielen verschiedenen Bezeichnungen wie „Ex-SEAL“, „Ermittler“ oder „der Blonde“ kommen einfach daher, dass mir in der Schulzeit oft genug eingetrichtert wurde nicht immee nur den Namen oder „er“/„sie“ der Person zu nutzen, sondern Abwechslung in den Text zu bekommen. Das bekomme ich einfach nicht aus mir heraus, was FanFiktions angeht, weil ich es persönlich auch abwechslungsreicher finde.
Zumal ich eine freie Arbeit habe, in der sich stellenweise auch mal 10 männliche Personen in einem Raum befinden und um da klar zu erklären, wer was gerade sagt und tut (und „er“ ist da ziemlich sinnlos, außer es ist klar erkenntlich wer gemeint ist), muss ich dort auf umschreibende Worte zurückgreifen, wie „der Rothaarige“, „der Syrischsrämmige“, „der Teamführer“ oder „der Feldsanitäter“.
Es geht mir auch nicht darum jedem Leser wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass Danny blonde Haare hat, sondern zu erklären, dass Danny gemeint ist und ich mit „er“ nicht genug erkläre wer gemeint ist und bereits in den vorherigen Sätzen ständig sein Name fiel.

Nur was die Grammatik betrifft, gebe ich dir recht. Zwar ist das noch nie in meinem Leben meine persönliche Stärke gewesen (ich habe davon null Ahnung), aber so böse „auf die Schnauze“ bin ich zuletzt in meiner Schulzeit gefallen.
Da wird definitiv das Wochenende drauf gehen.
Am Montag sollten dann zwei korrigierte Kapitel und ein besser geschriebenes fünfte Kapitel kommen.
Was Neil angeht … eigentlich sollten es ja nur Nebencharaktere sein. Aber ich neige dazu solchen Personen viel zu viel Hintergrundwissen zu geben, dass ich dann unbedingt mit allen teilen muss. Ich sollte es eigentlich wie bei meinem Charakter Emil Shar-Nadir halten, über den ich alles weiß, aber der Leser so gut wie nichts weiß. Das einzige, was man über Emil erfährt ist, dass er indianische Vorfahren hat, in Afghanistan aufwuchs, in Amerika studierte und schlussendlich zur US-Army ging, wo er ein Soldat der Delta Force wurde. Und, dass er sehr schnell fremde Sprachen erlernt. Ansonsten ist er sehr schweigsam und hat ein helles Köpfchen.
Über seine Teamkameraden erfahren die Lese deutlich mehr.

Dennoch vielen Dank für das Review. Ich beherzige mir die Dinge und hoffe, dass ich alle zukünftigen Grammatik-Probleme ausbügeln kann.
Du glaubst nicht, wie frustriert ich über mich selber bin, so einen Text verfassr zu haben. *urgs*

LG Hawaiian Fan
Der Five O Fan (anonymer Benutzer)
19.11.2019 | 04:20 Uhr
zu Kapitel 4
Was für ein ausgemachter Schwachsinn! So viel Mist auf einem Haufen kann ein Mensch allein doch gar nicht zusammenschreiben.
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Zieh deinen Kittel wieder an und lass die Finger vom Geschichten schreiben
16.11.2019 | 16:42 Uhr
zu Kapitel 3
Aloha :)

Und weiter geht's. Jetzt verstehe ich, was Alexandra und John mit Amanda zu tun haben.
Ob die beiden überhaupt schon wissen, was mit Eva passiert ist?

Das mit Steves Strahlenkrankheit war wirklich - leider einmal mehr - inkonsequent geschrieben. Aber das passiert gerade in den neueren Staffeln öfter.
In der dritten oder vierten Staffel kann Danny zum Beispiel fließend Spanisch, in der siebten nur ein oder zwei Sätze.
Ich glaube inzwischen, dass manche Fanfiktionautoren besser schreiben als die eigentlichen Drehbuchautoren aber das ist eine andere Geschichte.

Wenigstens haben Steve, Rhyss und die anderen jetzt eine Art Spur. Vielleicht können sie Amanda so ja doch noch rechtzeitig finden.

Johns Geschichte ist ja wirklich ein wenig kompliziert. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mal sicher, ob ich alles verstanden habe, aber naja.

Uns wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass die - übrigens sehr schön formatierten - Nachrichten von dem Anschlag etwas mit Evas Tod und Amandas Verschwinden zu tun haben.

Und - es hat wahrscheinlich keine große Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte - warum kümmert sich denn gerade Kawika um Grace und Charlie?
Haben die beiden nicht noch eine Mutter und - je nachdem, wann deine Geschichte ungefähr spielt - einen Stiefvater?

Wie auch in den anderen Kapiteln finde ich alle bis auf Junior sehr gut getroffen. Nur Junior ist mir einfach ein wenig zu wenig so wie man ihn kennt. Das liegt vor allem daran, wie du ihn sprechen lässt und weniger an dem, was er tut.


Ein wenig problematisch fand ich im ganzen Kapitel den Stil. Die anderen beiden fand ich wesentlich besser und einfacher zu lesen.
In diesem Kapitel stolpert man beim Lesen über kleine Dinge wie "Besten Fall" statt "besten Fall".
Aber es gibt auch Sätze wie "Dem Urgroßvater war die indianische Abstammung" anzusehen (oder so ähnlich) in einem Satz, von dem ich mir sicher war, dass er von Amanda handelt.
Ich bin bei solchen Sachen des Öfteren ein wenig aus dem Lesefluss gerissen worden und denke, dem Kapitel würde es nicht schaden, wenn du es nochmal liest und solche Fehler ausbessern würdest.

Da das aber bis jetzt ein Einzelfall war, kannst du auch einfach mal einen schlechten Tag gehabt haben.

Von der Handlung ver bleibt es auf jeden Fall spannend und ich freue mich auf das nächste Kapitel. :)

Antwort von Hawaiian Fan am 16.11.2019 | 21:28:36 Uhr
Hallo Kleeblume,

wieder einmal ein liebes Dankeschön für das Review.
John und Alexandra werden es mit Eva und Amanda noch früh genug mitbekommen. Keine Sorge. Irgendwann müssen sie ja erfahren, dass die Patenschaft das Mädchens greift.

Es sind einfach zu viele Autoren, die einfach irgendetwas schreiben, ohne dass sie miteinander kommunizieren. Das ist einer der Gründe, weswegen ich kaum noch eine Folge schaue und nur bei ausgewählten hineinblicke, wenn die Beschreibung interessant klingt. Die großen Action-Sachen sind einfach viel zu unglaubwürdig, und Dannys ständige beleidigende Art, sowie Steves vollkommen weichgespülte sind einfach nicht mehr das wahre. Letzteres kommt aber leider von CBS, denen war McGarrett zu knallhart. Die wollten ihn viel lieber fluffiger. Entweder wurde McGarrett entschärft oder es hätte keine weitere Staffel gegeben …

Spuren sind in diesem Fall ziemlich wichtig. Wir werden es sehen, ob es die richtige ist ^^

Ich hoffe sehr, dass ich die Geschichte ebenfalls verständlich und komplett korrekt wiedergegeben habe. Mir persönlich wäre so etwas nie in den Sinn gekommen, aber manchmal lässt man sich aus seinem privaten Umfeld inspirieren. Ich kenne tatsächlich eine Person, die exakt dieses Problem hat. Im nächsten Kapitel gehe ich darauf noch etwas tiefer ein. ;-) Ich kenne diesen Menschen bereits seit vier Jahren und weiß selber nicht, ob ich schon alles über diese Familie weiß …

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie durchschaubar Autoren sind. Sie schreiben nie etwas ohne Grund in ihre Geschichte – zumindest meistens. Ja, dieser Anschlag wird noch den Kern unseres „Problems“ bilden. Und falls man sich erinnert, kam diese Nachricht tatsächlich in deutschen Radio, auch wenn man aktuell nichts mehr davon im Internet findet, nur den Anschlag vom Freitag. Aber ich werde diesen Tag nie vergessen … mein erster Arbeitstag in der neuen Firma und nach Feierabend durfte ich erfahren, dass einer meiner besten Freunde für tot erklärt wurde.

Ich blicke bei dieser Danny-Rachel-Stan–Geschichte schon seit etlichen Jahren nicht mehr durch. Ungefähr seit dem klar ist, dass Charlie Dannys Sohn ist. Irgendwie war das letzte, was ich so von Rachel mitbekommen habe, dass sie zurück aufs Festland zieht und die Kinder auf der Insel bleiben … kann mich da also ziemlich irren. Der Umstand, dass Grace sehr off vorkommt, untermalt meine Vermutung schon irgendwie. Aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren ^^‘
Vor Charlie war es irgendwie klar, dass Grace so jedes zweite Wochende bei Danny ist und öfters von ihm zur Schule oder davon abgeholt wird, wenn Rachel keine Lust/Zeit hat den Chauffeur zu schicken.
Und was mit Stan ist? Der ist mir irgendwie unter fernerliefen abhandengekommen … *kopf kratz*

Irgendwie habe ich meine Probleme mit Junior … vielleicht muss ich demnächst doch mal dafür sorgen, dass ich die neuen Staffel besorge und mich über Junior informiere. Ich habe bis jetzt nur ein paar Folgen, vermehrt die wo er aktiver Soldat ist, angeschaut. Da habe ich mich dann irgendwie von einem ruhigen, lernwilligen, aber soliden Soldaten leiten lassen, der noch relativ jung ist. Bei Tani muss ich eher an den Geist aus ›Being Human‹ denken, den sie verkörpert hat xD

Ich denke, das lag tatsächlich an einem schlechten Tag und dem versuch irgendwie die Informationen halb verständlich für die Leser aufs Papier zu bannen. Und meist kann ein fremder Leser besser abschätzen, wie flüssig der Text zu lesen ist, als ich selbst oder mein Freund, der seine Familiengeschichte besser, als ich selbst kennt.
Aber da werde ich auf jeden Fall drüberlesen.

Danke für dein Verständnis und deine Hilfe bezüglich der Fehler.
Junior werde ich jedoch noch nicht korrigieren, weil ich dafür erst noch ein paar Folgen gucken muss. Aber sobald ich das erledigt habe, werde ich seinen Charakter nochmal überarbeiten.

Liebe Grüße
Hawaiian Fan
16.11.2019 | 16:09 Uhr
zu Kapitel 2
Aloha :)

Der neue Titel deiner Geschichte gefällt mir viel, viel besser als der Alte. Er sagt einiges aus, macht neugierig, ist auf Deutsch und verrät gleichzeitig nicht zu viel. Gut gemacht. :)

Auch die Kurzbeschreibung finde ich jetzt ziemlich gut. Man meint zwar am Anfang, dass Eva den größten Teil der Geschichte über noch lebt, aber ich kenne die Geschichte ja nicht und weiß deshalb ehrlich gesagt keinen Verbesserunfsvorschlag.
Auf alle Fälle weiß man so viel eher, worum es geht und zu dem, was ich bis jetzt gelesen habe, passt die Kurzbeschreibung fast perfekt. Man merkt auf alle Fälle, wie viel Mühe du dir damit gibst.

Max ist, glaube ich, ab der zweiten Hälfte der siebten Staffel nicht mehr dabei, dann kommt Noelani. Aber ich freue mich, dass er in deiner Geschichte vorkommt, weil ich ihn immer sehr gerne mochte. :)

Hm, dass das Kind offensichtlich entführt wurde, ist keine gute Nachricht. Vor allem, weil Five-0 und der NCIS nicht mehr so viel Zeit haben, Amanda zu finden. Das muss für die Kleine sowieso schon ein schrecklicher Tag sein und dann wird sie auch noch entführt?
Ich hoffe, ihr ergeht es nocht genauso wie ihrer Mutter.

Es ist erfrischend, eine Zusammenarbeit zwoschen Five-0 und dem NCIS auf Hawaii zu sehen, die "normal" beginnt und auf freiwilliger Basis stattfindet. In der Serie gibt es ja des Öfteren unnötige Behördenstreitigkeiten, deswegen ist es in deiner Geschichte wirklich eine willkommene Abwechslung.

Rhyss und Ash sind mir bis jetzt auch sympathisch, wobei ich bei Letzterem nicht sicher bin, warum Rhyss ihn Ash nennt, obwohl sein Vorname Brian ist. Scheint eine Art Spitzname zu sein, oder?

Und ich erahne durch John James Barnes eine Verbindung zu Alexandra. Er ist ihr Ehemann, richtig?
So langsam fange ich an, zu verstehen, wie das alles miteinander zusammenhängt.

Steve, Danny und Tani hast du meiner Meinung nach bis jetzt ganz gut getroffen. Nur bei Junior bin ich mir noch nicht ganz sicher. Er ist in meinen Augen ein bisschen höflich-zurückhaltender in der Serie als in deiner Geschichte und manche seiner gesprochenen Worte erscheinen mir ein bisschen "zu cool" für ihn.

Stilistisch gab es in dem Kapitel zwei Formulierungen, die mich teilweise verwirrt haben. Einmal bei "dessen Freundin" (oder so ähnlich, wo Amanda nicht aufgetaucht ist). Hätte es nicht eigentlich "deren" heißen müssen? Die Person, auf die sich das bezog, wirkte für mich weiblich. Da kann ich mich aber auch überlesen und einfach etwas missverstanden haben.

Und dann noch bei den "lässig gekleideten" Leuten vom NCIS. Irgendwie musste ich mir die sofort in kurzen Hosen, Sonnenbrillen und knallbunten Hawaiihemden vorstellen.
Wenn du eher sowas wie Jeans und T-Shirt beabsichtigt hast, wäre "leger" wahrsvheinlich das bessere Wort gewesen.

Dafür war die Zahl der Adjektive in diesem Kapitel sehr angenehm und richtig dosiert, wenn du mich fragst. Weder zu viel, noch zu wenig.

Ansonsten finde ich, dass die Geschichte gerade anfangt, spannend zu werden und freue mich schon darauf, das nächste Kapitel zu lesen. :)

Antwort von Hawaiian Fan am 16.11.2019 | 21:43:38 Uhr
Hallo Kleeblume,

jetzt habe ich doch echt dein letztes Review für das erste gehalten ^^‘ dabei hätte mir das mit dem Kontext zum Kapitelinhalt aufgehen müssen. Aber auf jeden Fall lieben Dank auch für dieses Review :)

Manchmal brauche ich einfach länger, um die richtigen Worte zu finden, aber dann bin ich sehr froh darüber, dass es dir gefällt und freue mich darauf noch öfters von dir zu hören :)

Rhys nennt Ash immer so, weil es der Spitzname zu seinem Nachnamen ›Ashland‹ ist. Ich wollte ihn eigentlich aus ihrer Originalgeschichte (aus meiner Hand) wieder ›Ashton Maitland‹ nennen, aber da ich den Namen mittlerweile für einen ganz anderen Charakter ›recycelt‹ habe, passt das nicht mehr zum NCIS-Agenten, weswegen er eine Namensänderung hinter sich hat. Ursprünglich sind das Polizisten aus San Francisco, wovon Rhys einst beim NCIS gearbeitet hat und der Pate von Gibbs‘ Tochter Kelly ist. Aber der Handlungsstrang zu dem Multi-Crossover habe ich mittlerweile gänzlich auf Eis gelegt, weil ich mich da in zu viele lose Enden verrannt habe (besonders bei NCIS und Hawaii Five-0).

Junior muss ich unbedingt überarbeiten *hände vors gesicht hau*
Und auf jeden Fall noch die kleinen Fehler überarbeiten. Leider zeigt Word keine stilistischen Fehler und beim 1.000ten Drüberlesen findet man erst beim 1.001ten einen neuen Fehler!
Aber das ist jetzt keine Ausrede, sondern eine ärgerliche Feststellung für mich.
Ich sollte dennoch Stolz drauf sein, wie wenig Fehler man heutzutage in meinen Geschichten findet. Vor fast 15 Jahren sah das noch anders aus – mehr Fehler als Buchstaben und zwar aus allen Sparten!

Lässig und Legere – da wollte ich einfach mal ein anderes Wort nutzen, anstelle immer alle „in legerer Kleidung“ darstellen. Ups … das war dann wohl das falsche Wort ;) Der nächste Versuch kommt bestimmt ^^

Am Montag kommt dann das nächste Kapitel.
Vielen lieben Dank für deine immer wieder konstruktiven Reviews. Sie helfen mir sehr und versuche alles möglichst umzusetzen!

Liebe Grüße
Hawaiian Fan
15.11.2019 | 18:47 Uhr
zu Kapitel 1
Aloha :)

Nachdem ich mich schon des Öfteren vom Titel deiner Geschichte angeschrien gefühlt habe, bin ich neugierig geworden und habe mal zu lesen angefangen.

Bis jetzt scheint es sich gelohnt zu haben. :)

Aber bevor ich mehr zum ersten Kapitel schreibe, möchte ich noch was zur Kurzbeschreibung und zum Titel loswerden.

Der Titel ist auf Englisch, das gefällt mir ehrlich gesagt bei deutschen Geschichten so gut wie nie. Ich bin einfach ein Fan davon, wenn Titel und Geschichte in derselben Sprache verfasst sind, das finde ich irgendwie einheitlicher.
Kann es sein, dass du den Titel an ein Lied angelehnt hast? Irgendwie kommen mir die Worte so bekannt vor.
Ich hätte niemals den gesamten Titel in Großbuchstaben geschrieben. Wie ich oben bereits angedeutet habe, fühle ich mich davon ein bisschen angeschrien. So, als hätte ich jemanden zu sehr gereizt.

Was die Kurzbeschreibung angeht... Mir ist aufgefallen, dass du sie geändert hast und ehrlich gesagt hat mir die alte Kurzbeschreibung um einiges besser gefallen.
Das Zitat ist zwar interessant, aber gibt einem nur sehr vage Informationen über die Handlung der Geschichte. Man weiß so kaum etwas über die Personen, die darin vorkommen oder, was das ganze mit Hawaii Five 0 zu tun hat oder, was man sonst so erwarten kann.

Jetzt aber zum ersten Kapitel. Zuerst einmal finde ich, dass es eine ganz angenehme Länge hat und man Alexandra (und ihre Haustiere und Johnny) auch ganz gut kennenlernt.

Mir ist auch positiv aufgefallen, wie schön du den ganzen Text formatiert hast - inklusive Fortsetzung folgt. Das macht beim Lesen schon irgendwie was her.

Außerdem freut es mich, dass dein OC nicht dazu da ist, um mit Steve verkuppelt werden. Ich habe hier vielleicht ein, zwei Geschichten unter vielen gefunden, die mir gefallen.

Rechtschreibung und Zeichensetzung finde ich ebenfalls einwandfrei. Und mir gefallen deine Redezeichen.

Anfangs dachte ich noch, Johnys Steve wäre der Hawaii-Five-0-Steve aber anscheinend habe ich mich getäuscht. Ob das ein Zufall ist, dass der Hund genauso heißt?
Könnte in Zukunft vielleicht noch für Verwirrung sorgen.

Mir gefällt außerdem, welche Erzählperspektive du gewählt hast. Wenn man bei Ich-Erzählern die Figuren wechselt, gefällt das mir meistens nicht, deshalb finde ich deine Wahl so gut. :)

Außerdem kommen Tani und Junior in deiner Geschichte vor. Obwohl ich Kono und Chin immer noch unglaublich vermisse, haben die beiden auch ein wenig Aufmerksamkeit verdient. Ich finde es total schade, dass sie in so wenigen Fanfiktions hier vorkommen. Umso schöner, in deiner von ihnen zu lesen.

Bis jetzt klingt der Inhalt deiner Geschichte schon mal vielversprechend und ich frage mich, was Alexandra eigentlich mit der ermordeten Soldatin zu tun hat und was noch mit deren Tochter passiert.

Das Einzige, wo es meiner Meinung nach noch ein bisschen hapert, sind stilistische Feinheiten.
Mir kommt es so vor, als würdest du sehr viele Adjektive benutzen und ein paar davon haben manchmal nicht wirklich in den Satz gepasst. Zum Beispiel gleich am Anfang mit "Gemütlich... beschäftigt."
Leider kann ich dir nicht genau sagen, warum ich das unpassend finde, ich hätte abee das gemütlich weggelassen.

Ansonsten gibt es noch Sachen wie "Sehnsucht nach" statt "Sehnsucht über" und Steve Junir wirklich "für sein flinkes Hirn knutschen" wollen würde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Scheint mir ein bisschen zu kitschig formuliert für unseren Neandertaler, wie Danny ihn manchmal zu nennen pflegt.

Ansonsten finde ich deine Geschichte durchaus interessant - vielleicht sogar eine der interessantesten in diesem Fandom, die ich bis jetzt gesehen habe.

Ich freue mich schon sehr darauf, mehr zu lesen. :)

Antwort von Hawaiian Fan am 15.11.2019 | 21:42:12 Uhr
Danke, Kleeblume, für dein Review.

Mir ist für die Story einfach kein passender Titel auf Deutsch eingefallen, darum habe ich diesen gewählt und da ich nicht so recht wusste, ob ich alle Anfangsbuchstaben großschreiben, nur das erste oder alles kleinschreiben soll, habe ich mich für komplette Großbuchstaben entschieden.
Dass dir der Titel bekannt vorkommt, kann ich mir durchaus vorstellen, weil ich ihn von Linkin Park haben, welches Lied sogar als Mainstream im Radio lief. Also durchaus möglich, dass du es schon mal gehört hast ^^
Eigentlich bin ich nicht so der Fan davon Liedtitel für Storytitel zu nutzen, aber der Arbeitstitel „Kabul“ hat mir einfach nicht gefallen. Es ist nur der Name für die afghanische Hauptstadt und sagt noch weniger über die Geschichte aus, als der Englische Songtitel.

Ich hatte irgendwie das Gefühl gehabt, dass die Leser durch die alte KB gedacht haben, dass es wieder so eine „Steve-OC-Romanze“ ist, auch wenn ich das immer wieder verneine … eventuell bastle ich nochmal an einer besseren, die mehr aussagt und weniger auf eine Romanze verweisen könnte.
Momentan stehe ich da jedoch etwas im Walde. Auf der einen Seite will ich in der KB nicht zu viel verraten, aber den Lesern auf der anderen Seite einen Grund bieten, hineinzulesen.
Kurzbeschreibungen waren noch nie meine Stärke ^^‘

Diese OC-Steve Romanzen sind so klischeehaft und nervig, sowie lästig, dass ich um diese Geschichten einen großen Bogen mache. Als ob sich die vielen deutschen Frauen einfach mal so ein Ticket nach Hawaii leisten können. Ich spare bereits seit drei Jahren auf zwei Flugtickets nach Arizona … nur das das 2.000€ für 2 Personen hin und zurück, plus dazu noch drei Hunde.

Wenn jemand aus der Ich-Perspektive schreibt, sollte derjenige auch bei dieser Person bleiben und nicht ständig Personenwechsel veranstalten. Ich habe so etwas mal bei einer früheren Geschichte gemischt. Eigentlich war es aus Erzählersicht, aber um die Gedanken der Person noch tiefer zu beschreiben bin ich in die Ich-Perspektive gewechselt. Aber heute habe ich gelernt persönliche Gedanken auch bei Erzählersicht rüberzubringen.
Wenn man an vielen Orten und bei vielen Personen ist, wie hier in dieser Story ist es einfach besser neutral aus der Dritten Person zu schreiben. Und meine Favoriten-Sicht ohnehin.
Zumal ich versuche zu vermeiden zum Allwissenden-Erzähler zu werden. Denn das macht meist einen Kriminalfall zu nichte.

Das mit Tani und Junior war eigentlich zufall ^^ und ich hoffe, dass ich die beiden wiedergeben kann, weil ich seit mitte der 7. Staffel nur sporadisch ein paar Folgen gucke. Da war einfach mein Five-0 Fieber vorbei, wobei ich da eigentlich frisch verliebt war und mehr damit beschäftigt war meine Real Life Beziehung zu pflegen, obwohl wir beide große Five-0 Fans sind und uns darüber kennengelernt haben.
Daher hoffe ich, den beiden Gerecht zu werden, obwohl ich nur ein paar Folgen gesehen habe. Zumal ich auch durchaus weiß, dass eigentlich Adam und Jerry dabei sein müssten und Max nicht mehr dabei ist … aber mit den neuen (festen) Charakteren kenne ich mich nicht so gut aus, dass ich sie schlicht und einfach vergessen und/oder verdrängt habe. Hoffe, das tut der Story keinen Abbruch.
Ich habe ohnehin genug Charaktere in der Story, dass Adam und Jerry irgendwie fehl am Platz wären.

Alexandra hat noch eine tragende Rolle in der Geschichte, aber die Aufklärung kommt noch und wie sie schlussendlich nach Hawaii kommt.
Der Hundenamen … ups … das ist mir total entfallen, dass der Hund und Steve denselben Namen haben. Das war so nicht beabsichtigt. Die drei Hunde gibt es im realen Leben ebenfalls. Steve wurde nach dem besten Freund meines Mannes benannt, der leider viel zu früh ums Leben gekommen ist.

Wenn die Adjektive mit mir durchgehen … das ist so ein Problem bei mir, dann versuche ich den Text an allen ecken und enden mit blumigen Worten auszuschmücken. Manchmal wäre da eine Begrenzung für Adjektive echt nützlich. Mit „gemütlich beschäftigt“ wollte ich beschreiben, dass die Person in einem ruhigen Tempo ihre Arbeit verrichtet, ohne sich stressen zu lassen.
Bei der Sehnsucht lese ich auf jeden Fall nochmal über den Text und verbessere es. Für Junior werde ich auf jeden Fall noch was besseres finden. Da sind wohl die Gesprächsumgänge meines Umfelds mit mir durchgegangen, wo das zwei Soldaten schon mal sich gegenseitig sagen xD

Hast du nur das erste Kapitel gelesen oder auch mehr? Denn im dritten Kapitel löse ich auf, in welcher Beziehung Alexandra und Eva Miller zueinander stehen.

Ich bedanke mich herzlich für dein Review!
Ich gelobe auf jeden Fall Besserung und versuche meine Adjektive im Zaum zu halten.

Liebe Grüße
Hawaiian Fan