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Autor: Missing Tales
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
11.11.2019 | 14:11 Uhr
Hallo Missing Tales,

und hier ist mir bewusstgeworden, dass ich doch schon vorher auf dich aufmerksam geworden bin. In der Schreibwerkstatt aber irgendwie habe ich da verpennt mal auf deinem Profil zu stöbern. Schande über mein Haupt.

Das es am Ende auf den Menschen hinauslaufen würde habe ich mir gedacht aber der Weg dorthin hat natürlich trotzdem spaßgemacht zu lesen auch, wenn das Thema natürlich nicht schön ist.
Dein Schreibstil hat auch diese Mal sehr gut gepasst. Du schaffst es gut diesen deinen Geschichten anzupassen.

Bis zum nächsten Review,
Roggenbrot

P.S da ich diese Geschichte schon aus der Schreibwerkstadt kannte: du hast die Verbesserungsvorschläge der Anderen gut umgesetzt :)

Antwort von Missing Tales am 15.11.2019 | 13:43 Uhr
Hallo Roggenbrot,

schön, dich erneut hier zu lesen, und guck an, die Schreibwerkstatt wird doch von mehr Leuten gelesen als gedacht. Dies ist meine erste Fabel überhaupt, und ist schon einige Jährchen (12? 15?) bei mir im Regal verstaubt, bevor ich sie jetzt mal im Internet freigelassen habe, daher wollte ich da noch einmal konzentriert dran arbeiten. Danke für deine Rückmeldung, dass mir dies gelungen ist.

Also, man sieht/schreibt/liest sich sicherlich in mehr,

Missing Tales
21.10.2019 | 04:49 Uhr
Hallo Tales,
diese Geschichte unterscheidet sich im Stil von deinen anderen, ist aber interessant. Okay, das der Mensch am Schluss der Böse ist, ist vielleicht nicht so neu, aber nichtsdestotrotz wahr. Insofern war der guten Fauna der Sieg wohl von Anfang an sicher. Wobei: die Viehmast und die Plantage sind ja auch menschengemacht, da haben die beiden F´s die Lorbeeren fälchlicherweise für sich verbucht. Aber wer mit dem Teufel rumhängt...
Eine schöne kleine Parabel. Aber was hat Fauna denn jetzt eigentlich gewonnen? Wenigstens ´ne Einladung zum Essen hätte doch drin sein sollen, der alte Bocksfuss soll sich nicht so haben. Wäre übrigens ein Spass, wenn der Teufel einmal Gott die gleiche Frage stellen würde. Ob er es wohl übers Herz brächte, die Menschen als den schlimmsten Teil der Schöpfung zu bezeichnen? Naja, jedenfalls war der Text wieder flüssig zu lesen und ´ne schöne Idee.
Gruss Rolf

Antwort von Missing Tales am 21.10.2019 | 23:44 Uhr
Hi Rolf,

toll, dass ich dich hier wieder lese.
Stimmt, das ist mal eine stilistisch sehr abgespeckte Fabel. Ist auch tatsächlich schon was älter, ich muss das vor vielleicht 12 oder 15 Jahren verfasst haben. Da es aber irgendwie immer noch aktuell ist, und ff.de sich als gute Archiv- und Austauschplattform herausgestellt hat, wollte ich die beiden Wetteifernden hier auch einmal verewigen.
Jau, Faunas Sieg war recht sicher. Und wer hier was gemacht hat, ist sicher verhandelbar (könnte nicht auch ein Mensch die Wüste ausgelöst haben? Ist unsere Zivilisation eigentlich wahrhaft vom Menschen "gewählt" oder eine zwangsläufige Entwicklung?). Aber genau das soll ja eine Fabel, zum Nachdenken, diskutieren, philosophieren anregen. Es ist das Märchen der Philosophen, die selbst noch hinterfragen werden, ob ein Tisch wirklich ein Tisch ist, und unter welchen Bedingungen er das Recht verliert, diesen Titel zu führen. Aber ich schweife ab.

Über den Gewinn für Fauna hab ich mir gar keine Gedanken gemacht. Was isst Fauna wohl so? Doch wohl nichts, was nicht ihres ist, also nichts aus Floras Reich? (Pfui, dann ist sie wohl Fleischesser, wie unethisch!)
Ich habe tatsächlich noch eine Phantabel hier irgendwo auf dem Stapel, wo Gott und Evolution ein nettes kleines Streitgespräch führen. Mal schauen, ob ich das mal irgendwann herauskramen und für die Öffentlichkeit präsentabel gestalten kann. Allerdings setzt das noch vor Schaffung des Menschen ein. Ich schätze, zumindest zu Beginn wird Gott noch äußerst überzeugt von seinem Tagwerk sein. (Ist schon was her, dass ich das geschrieben hatte, war meine Aesop-Phase, wo ich seine Fabeln neu aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzte, nenn mich verrückt aber so wars...)
13.10.2019 | 20:31 Uhr
Hallo Missing Tales,

eine wirklich gelungene Fabel mit einer klaren Aussage. Das Ende war zwar schon zu erwarten, trotzdem fand ich den Verlauf sehr interessant und zum Nachdenken anregend. Das, was Flora und Fauna zeigen, ist gut gewählt (wobei es für die ersten Beispiele natürlich noch viele weitere Möglichkeiten gäbe, aber für irgendwas muss man sich ja entscheiden). Ich fand es gut, wie du vom Natürlichen zum Menschengemachten und schließlich zum Menschen selbst übergegangen bist. So ist der Verlauf des Schlimmerwerdens sehr deutlich geworden.
Auch der Schreibstil passt wieder sehr gut zum Genre und ist angenehm zu lesen.
Bei der Viehmast hast du Flora und Fauna verwechselt, das solltest du noch ändern. Über weitere Fehler bin ich nicht gestolpert und zu meckern habe ich auch nichts ;).

Liebe Grüße
Caye

Antwort von Missing Tales am 13.10.2019 | 20:42 Uhr
Hey Caye,

das war das schnellste Review ever! Die Seite hat noch keine Views gezählt und schon gibt es ein Review plus Favo-Eintrag. Ich fühle mich geehrt.
Ja, das Ende ist wirklich erwartbar, um so schöner, dass es dir dennoch gefallen hat. Mir ging es tatsächlich um den Verlauf, wie du bereits bemerktest. Das kleine Fauxpas mit der guten Fauna hab ich rasch korrigiert, danke dafür. :-)

liebe Grüße,
Missing Tales
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