Autor: Muecke49
Reviews 1 bis 9 (von 9 insgesamt) für Kapitel 9:
23.05.2020 | 13:20 Uhr
Ja, Crowley ist im Rennen, jetzt macht die ganze Sache erst richtig Spaß. Ein genmanipulierten Höllenhund hat was, wenn man ihn tatsächlich sehen kann, ist das gut. Dann kann man ihn auch töten. Das sind gute Neuigkeiten.

Crowley will Kevin und den zweiten Teil der Tafel, natürlich gibt Dean ihm die nicht. Er ist weit weg von beiden und sicher liefert er Kevin nicht aus. Der gehört zur Familie.

John wusste bisher nicht viel vom Übernatürlichen und was die Winchesters wirklich machen und das auch noch ohne Bezahlung!

Jetzt hat er den König der Hölle mal persönlich kennengelernt und er hat es überlebt, immerhin.

Er ist nicht so geschockt wie er sein sollte, er steht den Dingen etwas offener gegenüber. Er sorgt sich um Sherlock, der wird mit einer unwissenschaftlich Erklärung nicht zurecht kommen. Das wirft ihn aus der Bahn und kann unvorhersehbare Reaktionen hervorrufen. Dean ist also möglicherweise in Gefahr.

Sherlock nimmt Drogen? Bei seinem scharfen Verstand muss er doch wissen das sowas gesundheitsschädlich ist und ihn die Kontrolle verlieren lässt. Sherlock kann also töten wenn es sein muss. Hätte ich ihm nicht zugetraut.

Den Spruch, das Dean gerne mit Typen mit Mäntel herumhängt hat mir gut gefallen . Cas taucht wahrscheinlich nicht zu Rettung auf ? Dann müssen die Jungs es allein hinbekommen.

John beeindruckt mich, so gelassen, er muss im Krieg viel Schlimmes gesehen haben, er lässt sich nicht so schnell kleinkriegen.

Sie können nur hoffen, das Dean und Sherlock sie retten und sie kein Hundefutter werden...

Antwort von Muecke49 am 03.06.2020 | 10:18 Uhr
Ich mag Crowley einfach und fand ihn immer einer der besten Chars in SPN. Aber ich wollte eben keinen echten Höllenhund. Sondern etwas, das man eben nicht gleich zu anfang vermuten kann. ^^ Das Experiment bot eine schöne Brücke zur Serie Sherlock, wo es ja auch ein illegales Experiment war. Wenn auch eines mit Drogen und nicht mit einem Höllenhund. :)

Einen Grund zu finden, warum C. sich einmischt war nicht schwer. Zu der Zeit war er ja eher gegen die Winchesters am arbeiten und wollte unbedingt Kevin haben. Oder die Tafel. Oder beides. ^^

John hat einiges zu verdauen. Doch er war in Afghanistan. Ist Soldat. Und hat noch dazu eine WG mit Sherlock. Er kriegt das hin. *grins* Ob ich Sherlock diese Dinge erkennen lasse, war tatsächlich eine lange Überlegung bei mir und letztlich habe ich mich dagegen entschieden, weil die Story sonst noch sehr viel länger geworden wäre. :))

Sherlock und Drogen gehören zusammen. Bereits im Original, den Romanen von Doyle, war Sherlock süchtig nach Kokain und dies wurde in mehreren Romanen thematisiert. Nachfolgende Autoren, Serien und Filme haben diesen Punkt also nur übernommen. Sherlocks Argument ist und war immer, dass die Drogen seine Wahrnehmung erweitern und ihm helfen Dinge zu erkennen und zu verstehen.

Hihi, dem Spruch mit den Sidekicks in Mäntel konnte ich einfach nicht widerstehen. Und nein, Cas hat keine Rolle in dieser Story erhalten. :)

Noch heißt es also weiter hoffen und bangen.

LG Mücke
31.12.2019 | 16:39 Uhr
Hallo, meine Süße!

Vor der Silvester-Feier habe ich noch ein bisschen Zeit und möchte sie mir nehmen, um DIR, meiner liebsten Lieblingsmücke, eine Special-Day-Überraschung zu bieten - nach wochenlangem Schweigen an dieser Front eeendlich das nächste Review :-))) Ich hoffe, es hilft Dir, diesen Tag noch ein bisschen mehr zu versüßen ;-))))

Erstmals gelesen habe ich das Kapitel schon vor Wochen - und war sehr angetan!
Zwar zeigt es nur eine Perspektive - John und Sam - aber das ist die, die mich zu dem Zeitpunkt der Geschichte am meisten interessiert hat - um nicht zu sagen: Brennend!!!!

Klar kannst Du Dir meine Genugtuung vorstellen als ich bemerken durfte, dass Mr „Hallo, Jungs“ unser heiß geliebter Crowley war ,-)) Ich meine - okay, ja, es war mehr als naheliegend, dass er beim Thema Schoßhund...äh, nee: Hellhound *lach* auftauchen muss. Trotzdem habe ich ihn immerhin schon im Prolog identifiziert *zwinker*

Zuuu herrlich its natürlich, ihn aus Johns unbedarfter Sicht zu lesen. Instinktiv übernimmt der Soldat in John Sams (logischer Weise) angespannte Haltung, obwohl er nicht wirklich erkennt, was an diesem... hmmm... gutgekleideten Männlein gefährlich sein könnte...
Und John, nein - der Schein trügt nicht: Crowley ist Geschäftsmann, sozusagen *kichern muss*

Schön, dass Du „Crowleys netten Kosenamen für Sam nicht übersetzt - nur „moose“ wirkt richtig *breit zufrieden grinse* Immer eine Schwierigkeit bei ffs, die nicht in der Ursprungssprache geschrieben sind, nicht? Hast Dich genau richtig entschieden *Dich mal mmm anstrahl*

Klar - Dean fliegt - um Freunde zu besuchen. Sooo glaubwürdig *zwinker* Aber Sam will es dem KoH nicht einfach machen - gut so :-))))

So.
Jetzt darfst Du mich für bekloppt erklären... Naja, aber zumindest für mega vergesslich: Ich hatte doch echt nicht auf dem Schirm, dass es besser wäre, C. wüsste nicht, warum sie Jagd auf einen Hellhound machen! Ich dachte sogar: Naja, er kann ihnen ja helfen... *mich verschämt in die Ecke verziehe*über mich selbst die Augen rolle*lol*!!

Schön - ein cholerischer Crowley-Anfall *nostalgisch-schwärmend vor mich hin lächele*!!!! Klaase, bildhaft beschrieben - die hervorquellenden Adern und roter Kopf :-)))

Echt - Crowley hebt die Hand - und die Wirkung ist spektakulär?? Das war so mein erster Gedanke: Nö - er pinnt doch bloß, so wie halt immer, Sam mal eben an die Wand *lol*!!! Aber na klar: Für John als Erst-Seher muss das mega spektakulär sein *schmunzel*! Einfach toll, das noch mal durch nicht-SPN-Augen zu sehen - danke !!! :-)))) Und auch hier: Das für uns so selbstverständliche Bild hast Du super beschrieben, für nicht SPN-Kenner genau wie für mich!!! Fliege am Fliegenfänger trifft’s echt großartig!!!!!

Haha!!*triumphierend den Arm recke* John wird - mal wieder - als nicht bedrohlich empfunden und unterschätzt!!!
Schade nur, dass es nix nützt *John ein Trost-Toffifee reiche* (kauen kann er ja hoffentlich noch *zwinker*)!
Aber er ist clever - wie er sofort einspringt und behauptet, er und Sherlock hätten die Jäger um Hilfe gebeten! Ich liiebe Johns Scharfsinn, seine Fähigkeit, eiskalt zu bluffen, wenn’s nötig ist!!!!!!

Und jetzt kommen wir dem „Ding im Moor“ endlich näher, also, der Wahrheit darüber ;-)) *hocherfreut die Hände reib*
Und was ich lese klingt nach einem Experiment - halb Gentechnik, halb Hellhound, was Crowley so gar nicht gefällt!
Ganz ehrlich? Mit den Typen aus dem Genlabor, für die Crowley schon mal ein Plätzchen frei hält, habe ich nicht allzu viel Mitleid... Die haben sich den Platz redlich verdient!!

So - und jetzt endlich kapiere ich, wo John und Sam gelandet sind: Kein Dämonen-Transport oder übersinnliches - nee, tatsächlich „nur“ ein Geheimweg in ein altes, unterirdisches Labor *lach* Jaja, bin viel zu sehr SPN geprägt offenbar!

Oh - der beste Spruch dieses Kapitels - sooo sehr Crowley, und ich hab beim Erstlesen in der Ecke gelegen: „...Kann es übrigens sein, dass dein Bruder eine Vorliebe für Sidekicks in Mänteln hat?...“ Gaaaanz, ganz große Klasse, Du *immer noch pruste*!

Wo mir dann aber das Lachen im Hals stecken bleibt ist Crowleys Forderung: Dämonentafel gegen Sam, Kevin gegen John *heftig schluck* Geht beides ja so gar nicht... Und doch MUSSTEST Du das so einbringen! Ist mehr als logisch!!!!
Und Sam weiß, dass Dean doch im Zweifel darauf eingehen würde... *schluck*
Ich hab gerade letzte Nacht durch riesen Zufall in 2x21 reingezappt... mit 2x22 direkt im Anschluss, und bin hängen geblieben (auch wenn’s die doofe deutsche Sychro war)... Carry on... *heeuuulllll* Naja, und natürlich Deans Deal... Für Sam.... *snief*
Aber zurück zum Text:

Jedenfalls finde ich Deine Auflösung, was das Monster ist, gigantisch: Es ist nämlich BEIDES!!!!!! Ein Genexperiment UND ein Hellhound!! Also ein echter Baskerville Hellhound! Nicht entweder-oder, sondern beides!!!!!! *Dich mmm anstrahl*!!!!!!!!!! Genial!!!!!

Armer John - wo die akute gefahr vorüber, das Adrenalin etwas abgebaut ist, muss er sich damit auseinander setzen, was er da eigentlich gerade haarsträubendes erlebt hat!+mitleidig lachen muss* Sorry, John!
Und er kriegt „the Speech“. Seine Reaktion - verflixt, Mücke: Das ist John serienlive!!! „...John hob die rechte Hand, den Zeigefinger emporgestreckt, wobei er mehrfach in die leere Luft deutete und zum Sprechen ansetzte, ohne das ein Ton seine Lippen verließ. Erst im dritten Versuch gelang es ihm ein sinnvolles Wort über die Lippen zu bekommen. „Dämon?“... Klasse!!

Er schluckt es - muss er ja, nach dem, was er gerade so erlebt hat. Und doch gilt seine große Sorge Sherlock - obwohl er und Sam in der besch...eideneren Situation sind :-)))
Und dann erklärst Du warum. Nicht um seine körperliche Unversehrtheit - sondern um seine seelische!
Und das finde ich rasend interessant, habe ich mich doch schon öfter im Verlauf der Story gefragt, ob Du zulässt, dass Sherlock erkennt oder erfährt, was wirklich vor sich geht!?!
Einerseits wäre es wahnsinnig interessant, seine Reaktion zu sehen - zumal sie völlig anders sein könnte, als John befürchtet („Wenn man das Unmögliche ausschließt, muss das, was übrig bleibt, so unwahrscheinlich es auch scheint, die Lösung sein“ - Original Sherlock Holmes von A.C. Doyle :-))))). Vielleicht würde er es nach reiflicher Überlegung „einfach“ in sein Weltbild integrieren.
Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht würde es ihn überfordern...
Jedenfalls ist das ein sehr, sehr interessanter Aspekt der Geschichte!
Wenn ich tippen müsste, würde ich raten, dass Du es ihn nicht erfahren lässt - denn es würde all seine Fälle NACH diesem beeinflussen. Und wie ich Dich kenne, setzt Du sehr viel daran, für beide Serien canonkonform zu bleiben.
Wirst Du hier nicht beantworten, musst Du auch nicht. Ich warte geduldig ab *zwinker*!!

Nun sizen sie da im Käfig...
...und ich kann direkt weiterlesen *mmm strahl*

Meine Liebe, ich sage dann mal: Bis gleich!

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Ann

Antwort von Muecke49 am 03.01.2020 | 20:17 Uhr
Huhu Liebes,

und jetzt kommt auch die letzte Antwort. Nicht das wir mit dem neuen Kapitel noch durcheinanderkommen. ^^

Ich hatte ja schon gesagt, dass ich ziemlich froh bin, dass die gewählte Aufteilung der Kapitel bei dir so gut ankommt. Denn je nach Bedarf war das Kapitel eben John/Sam oder Sherlock/Dean gewidmet.

So ganz sicher kann man sich ja nie sein, aber jjaaaa, du lagst natürlich richtig. *grins* Wenn es schön um Höllenhunde geht, dann darf er einfach nicht fehlen. ^^ Bin übrigens immer noch gespannt, ob auch er sein kleines Tribut in S15 bekommt :)

Tatsächlich musste ich mich erstmal reindenken, wie jemand wie Crowley wohl auf jemanden wie John wirken mag. ^^ In dem Moment war es ganz hilfreich, dass John Soldat war. Das war für mich dann der Leitfaden. :))

Hach, es ist immer wieder die Frage. Was übersetze ich, was lasse ich so. Zwar finde ich das Deutsche Föhni auch lustig, aber zu Sam gehört einfach das moose und das ist auch der echte Name. ^^ *dich zurück anstrahlt und uns beiden Toffifee vor die Nase stellt*

*grins* Logisch erkennt Crowley die Lüge, aber worum es wirklich geht, erfährt er so auch nicht. *schmunzel*

*prust* Naja, bekloppt sag ich mal nicht. Aber ich notiere mir fürs nächste Weihnachtspäckchen schon mal eine Portion Knoblauch. Und nicht, um die Vampire fern zu halten. *grins* Zum Glück wird ja noch mal erklärt, warum C. es besser nicht erfährt, was Sam und Dean da planen. ^^

Haha, ich liebe unseren kleinen, bemantelten Choleriker einfach und einen seiner typischen Anfälle zu beschreiben, war jetzt wirklich eher Spaß als Arbeit. *grins*

Ich musste jetzt erstmal zweimal lesen, bis ich kapiert habe. Und dann hab ich losgelacht. Tja, das ist wohl wahr, für uns ist das alles schon viel zu normal. Aber aus Johns Sicht .... *lacht* Spektakulär. ^^ Ich hoffe mal auch die Nicht-SPN-ler hatten an der Stelle Kopfkino mit Crowley und Fliegenfänger. *gg*

Hach, ich mag es einfach, wenn John sich beweisen darf. Ich baue gerne so eine Möglichkeit ein, wo er mal ganz Soldat sein darf. Auch wenn er hier nicht sonderlich viel Erfolg hat. Außer vielleicht, dass er Crowleys Misstrauen besänftigt. :) *John ein Toffifee gibt* In der Szene darf er mal richtig glänzen. :)))) Sherlock wäre stolz auf ihn.

Stimmt, jetzt erfahrt ihr endlich ein wenig mehr über den Hund und seine Natur. Traurig für die Jäger, kein Höllenhund für sie. Aber anders als in Sherlock, gibt es hier tatsächlich einen Genmanipulierten Hund. ^^ Mit den Wissenschaftlern (und später Frankland) hatte ich ehrlich gesagt auch kein Mitleid. Sie haben Gott gespielt und die Quittung dafür erhalten.

*grins* Manchmal sind die alten Tricks doch die besten. ^^ Einfach nur eine Falltüre.

*kicher* Ja ja, als mir das zum ersten Mal beim schreiben auffiel, hab ich auch Tränen gelacht. Zumal wenn man die späteren Staffeln noch vor Augen hat, wo Crowley ja auch als Sidekick von Dean gilt und auch C. trägt einen Mantel. *gg* Diese Beobachtung drängt sich regelrecht auf. *kicher*

Ich brauchte für Crowley ja etwas, wegen dem er eingreift. Zumal, wenn es sich um keinen echten Höllenhund handelt. Das hatte mir echt erstmal Kopfweh bereitet, aber zum Glück war C. zu der Zeit ja hinter Kevin und der Tafel her. Und es wäre ja nicht das erste Mal, dass er es mit klassischer Erpressung bei den Jungs versucht. *lacht* Gemäß dem Motto: Irgendwann muss es ja klappen. *gg*

Der SPN ReRun steht bei mir immer noch auf der ToDoListe. ^^

AWWWWWW, deine Begeisterung für meine Lösung hat sooooooo gut getan. *strahl* Und ich hab soooooo lange die Klappe halten müssen, was das angeht. *grins*

*schmunzel* The Speech durfte natürlich nicht fehlen. :)) Und schon wieder strahle ich, weil du Johns Reaktion sooooo lebendig vor dir siehst. Seine Reaktion hatte ich irgendwie direkt vor Augen und allein deswegen musste er schon die Wahrheit mitbekommen, damit ich das schreiben kann. *grins*

An der Stelle wird nochmal genau erklärt, warum John nicht will, dass Sherlock die Wahrheit durchschaut. Natürlich muss Johns Angst nicht vollkommen berechtigt sein. In S4 ist Sherlock sehr gut mti all dem umgegangen, was da auf ihn einstürzt. Allerdings hat er da charakterlich natürlich einen riesen Entwicklungsschritt hinter sich und diesen hat er zu dem Zeitpunkt noch nicht gemacht.
Ich habe auf jedenfall sehr viel über diesen Punkt nachgedacht, auch um dann eine Entscheidung treffen zu können, was ich mit Sherlock anstelle. :) Und wenn du es mir so anbietest, lasse ich dich natürlich noch ein wenig zappeln. *grins*

Und damit wäre ich am Ende und hab klar Schiff gemacht für Deanstag. *froi* Kaum zu fassen, wie schnell die Zeit jetzt doch wieder vorbei war. Das Ende ist nun auch geschrieben und so kann ich ganz entspannt wieder anfangen zu posten.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke
09.12.2019 | 19:29 Uhr
Hey Muecke,

Crowleys großer Auftritt, grandios! Du hast wieder Mal einen perfekten Tonfall getroffen. Ich schaue auch SPN auf Englisch und das hast du ja dann hier mit dem "Moose" beibehalten :-D. Und John vermutete gleich einen Iren und keinen Amerikaner. Ich liebe es, wie du solche Details einstreust. Genauso wie die erneute Anspielung auf Deans Flugangst.
Crowleys Erklärung zu der Anlage und dem alten Fall mit dem ausgebrochenen Höllenhund lässt einen ja immer noch im Dunkeln tappen, was nun hinter alldem stecken könnte.
John und Sam funktionieren hier als perfektes Team. John schaltet genau richtig und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Von Sherlock wurde er ja auch schon oft in absurde Situationen gebracht. Sams Erklärung (The Speech?) rund um das Familybusiness hat er ja recht gelassen aufgenommen. Deine Erklärung mit Johns Kriegserlebnissen leuchtet diesbezüglich total ein. Als Leser teilt man (wie auch schon zuvor) die Sorge, wie Sherlock auf dieses Wissen reagieren könnte.
Gleichzeitig macht es mich aber auch total neugierig, was bildlich gesprochen beim Öffnen von Pandoras Box mit Sherlock passieren könnte.
In der letzten Sherlockfolge mit seiner Schwester, dem vermeintlichen Flugzeugabsturz und Redbeard kam mir das auch alles so surreal vor und das hat Sherlock letztlich auch hinbekommen. Nun ja, mal abwarten, was du mit den Figuren noch anstellen wirst *grins*.
Dass Crowley Sherlock als Sidekick im Mantel bezeichnet *lach*.
Das ganze Gespräch hat so viel Spaß gemacht!
Auch schön, dass du gleich die Storyline mit der Dämonentafel und Kevin hast wieder einfließen lassen. Es ist einfach zu spannend *freu*.
Hoffe jetzt auf ein Sherlock-Dean-Update.
Und was letzteren angeht, gebe ich dir recht. Er hat definitiv seine dunkle Seite. Mal sehen, ob du ihn sie hier (tollwütiges squirrel? ;-P) noch rauskehren lässt.
Bin bei SPN übrigens auf Stand.
Es ist nur grad ungewohnt, jede Woche auf eine Folge zu warten.
Freue mich umso mehr auf deine Storyupdates!
Spannung liegt in der Luft!

*dir-einen-Teller-selbstgebackene-Weihnachtsplätzchen-rüberschieb*

Fiver

Antwort von Muecke49 am 10.12.2019 | 08:39 Uhr
Huhu Fiver!

*Plätzchen knabber* Awww, vielen Dank. Ich finde Crowley ist ja ein herrlicher Bösewicht und er hat doch eine sehr einzigartige Persönlichkeit. Von daher bin ich echt happy, wenn du ihn hier gleich wiedererkennst und ich ihn getroffen habe. :))))
Der ewige Konflikt, wenn man die Serien im Original schaut. Was übersetzt man, was behält man bei? Bei Hello Boys war ich schon mit mir am hadern. Es klingt im englischen einfach fließender, weicher und damit smarter. Etwas, das ich mit Crowley verbinde. Dort habe ich die Deutsche Version genommen, wenn auch mit Bauchgrimmen. Was ich nie übersetzte ist sowas wie Bitch/Jerk oder eben auch Moose. Gerade bei letzterem finde ich gibt es kaum eine treffende Übersetzung. Das Deutsche Föhni ist zwar witzig, aber es fehlt eben diese Verbindung zu Jared Padalecki, die ja dazu geführt hat, dass man Moose in die Serie eingebracht hat. Ich konnte mich nicht überwinden, dass zu ändern. :))

Wenn man die Originalversion schaut, dann hört man auch tatsächlich diese Akzente raus. Extrem bei Rowena. Genauso hört man Ketch zum Beispiel den Briten an. John war in der Armee, ist daher viel gereist und in so einer Armee sind Menschen aus allen möglichen Teilen des Landes zusammengewürfelt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er schon öfter mal auf Personen mit irischen Wurzeln getroffen ist. Immerhin ist er als Brite nicht allzuweit von Irland weg, anders als die Amerikaner. Von daher fand ich es nicht zu unwahrscheinlich, dass John so etwas erkennt.

Tja, zumindest ein Teil des Rätsels wurde enthüllt. Nämlich was vor 20 Jahren war, als Henrys Vater starb. Was gerade aktuell passiert - nun, es soll ja noch ein wenig spannend bleiben. ^^

Du sprichst es hier ja schon selber an. Sowohl für Sam, als auch für John ist das arbeiten zum einen im Team und zum anderen in einer Situation, wo sie mit einem Angreifer konfrontiert sind, nicht neu. Beide greifen sie auf das zurück, was sie in der Vergangenheit schon vielfach getan haben. Auch wenn hier ein paar Dinge passieren, die für John neu sind *schmunzel*, doch für ihn zählt jetzt erstmal zu überleben und auch Sam am Leben zu halten. :)
Jaaaa, The Speech *grins*

Ich mag es Johns Seite als Soldat herauszustellen. Er ist ein Kriegsveteran und das sollte man nie vergessen. *lächel*

Interessant, dass du S4 ansprichst. Und ich stimme dir zu, Sherlock hat am Ende die Situation mit seiner Schwester gut verkraftet und ich will sagen, er ist daran gewachsen. In S4 findet eine große Weiterentwicklung bei Sherlock statt, auch schon in der zweiten Folge kann man das sehen, wie er am Ende sogar John tröstet und aufbaut. Doch sind dieser Entwicklung ja einige Schritte vorangegangen. Schritte, die Sherlock hier noch nicht gegangen ist. Wir befinden uns ja sogar noch vor dem Reichenbachfall. Vor Serbien. Vor Johns Hochzeit und Rosies Geburt und Marys Tod. Ist Johns Befürchtung also fehl am Platz und Sherlock würde nicht aus dem Ruder laufen? Oder liegt John doch richtig? Ich werde meine eigene Meinung nicht preisgeben, aber du siehst, ich hab das Thema von allen Seiten durchgekaut. ^^

Das mit dem Sidekick im Mantel wurde mir erst durch einen Austausch mit meiner lieben Freundin AnnMorgan bewusst. Es sind sehr viele Mäntel im Spiel. Castiel mit seinem Trenchcoat, Sherlock mit seinem Milford und auch Crowley trägt einen Mantel. Ist zu der Zeit noch nicht Kanon, aber zu einem späteren Zeitpunkt kann man Crowley auch mit gutem Gewissen Deans Sidekick nennen. *kicher*

Es freut mich, dass du Spaß beim lesen hattest. Ich hatte auch höllischen Spaß beim schreiben. *grins*

Ich brauchte ja einen Grund, warum Crowley sich dort einmischt. :))) Es war also überaus praktisch, dass Crowley zu dem Zeitpunkt in SPN Kevin und dieser Tafel nachjagt, wie der Teufel der armen Seele. ^^

Dein Wunsch wurde mit dem aktuellen Kapitel erhört. ^^

Tollwütiges Squirrel ... *sich kaputt lacht* Nun, wir werden sehen. *sich auf die Finger setzt und schweigt wie die Mona Lisa*

Das neue Kapitel ist schon online und ich freu mich wie immer auf dein Feedback. *sich ein letztes Plätzchen klaut und dir einen Weihnachtsstern ans Fenster kleb*

Liebe Grüße

Mücke
06.12.2019 | 21:48 Uhr
guten abend! :)

sooo, jetzt komme ich hier auch endlich mal dazu, in ruhe meinen senf zum neuen kapitel dazu zu geben! gelesen hab ich es vor ein paar tagen schon und war absolut begeistert, und jetzt hab ich es nochmal gelesen und bin auch beim zweiten mal hin und weg - sooo viele richtig gute momente und dialoge und hach!!!

erstmal der bösewicht-reveal, unser guter crowley! erst in dreams und hier jetzt auch, ich begrüße das sehr, crowley lese ich sehr gern :D aber weißt du, wer in diesem kapitel mit abstand mein liebling war? john!!!! wow. also ganz im ernst, wow. er hat einen dermaßen kühlen kopf bewahrt in anbetracht dieser situation, und das muss man sich mal vorstellen, da pinnt ein fremder sam einfach an die wand, als wäre es das normalste der welt, und TROTZDEM stürzt sich john auf crowley und wagt den angriff, weil er hier offensichtlich als der harmlose eingestuft und wenig beachtet wurde und sich das zunutze macht. und wie sam noch nach ihm ruft, omg, diese szene war einfach SO gut.

überhaupt wie die ganze zeit irgendwie durchschimmert, dass john innerlich gerade ein bisschen die fassung verlieren könnte, sich das äußerlich aber nicht anmerken lässt und sich nicht unterkriegen lässt, mühelos auf sams lüge mit dem "freunde in england besuchen" eingeht und sich und sherlock als "jägerkollegen" vorstellt, obwohl das auch eher so 121% improvisiert ist - woah, john verdient in diesem kapitel echt eine medaille.

und eine stelle muss ich unbedingt zitieren:
"John hob die rechte Hand, den Zeigefinger emporgestreckt, wobei er mehrfach in die leere Luft deutete und zum Sprechen ansetzte, ohne das ein Ton seine Lippen verließ. Erst im dritten Versuch gelang es ihm ein sinnvolles Wort über die Lippen zu bekommen. „Dämon?“"
in dieser beschreibung hab ich martin freeman eins zu eins vor mir gesehen, ganz deutlich, als hätte ich sherlock gestern und nicht vor über ..... fünf oder sechs jahren das letzte mal gesehen. wie er den finger hebt und zum sprechen ansetzt, und ... ich weiß auch nicht, aber die beschreibung fand ich klasse.

und alles, was danach kam, auch. wie john von sherlock erzählt, und was es bedeuten würde, wenn der wirklich mit der existenz echter monster und dämonen konfrontiert wird, und dass so ein sherlock nicht auf die welt losgelassen werden sollte ..... gänsehaut. ob wir das in der story noch sehen werden??? ich bin gespannt. was für ein kapitel, liebe mücke, was für ein kapitel!!

ganz liebe begeisterte grüße und dir ein schönes wochenende,
thea xxxxxxxxxxx


edit: hab noch was vergessen, nämlich crowleys bemerkung, ob dean eine vorliebe für sidekicks in mänteln hat - awwww, da musste ich grinsen, danke für die cas-anspielung!! :D

Antwort von Muecke49 am 07.12.2019 | 19:07 Uhr
Nabend meine Liebe!

Und schon strahle ich, denn wenn du auch beim zweiten Lesen so viel Spaß hattest, hab ich wohl beim schreiben was richtig gemacht. :))

Es ist schon ein verrückter Zufall, dass jetzt in beiden Geschichten so synchron Crowley als Bösewicht auftaucht. Ich mein da liegen 7 Jahre zwischen den beiden Kapiteln! Als ich den Crossover schrieb, hatte ich mich auch noch nicht dazu entschlossen die alte SPN Story nochmal anzufassen und fertig zu schreiben. *lacht* Von daher schon ziemlich verrückt. Und auch witzig.

Ich mag John als Figur einfach. Man kann so viel daraus machen und genau das sieht man auch in diesem Kapitel. John ist eben mehr, als nur der Sidekick, der Sherlock gut dastehen lässt. ^^ Gerade Actionszenen fallen mir beim schreiben nie so leicht. Ich bin deswegen auch richtig happy, dass dir die Action hier so gut gefallen hat. *sich zufrieden ein Toffifee gönnt und mit dir teilt*

Und weil John in dem kapitel so toll war, bekommt er von mir auch ein Toffifee. *grins*

Awwww, ich tanze hier gerade herum, weil ich weiß nicht warum, aber bei der Stelle läuft mein Kopfkino auch immer auf Hochtouren. Und wenn ich es geschafft habe, dass du hier Martin regelrecht vor dir siehst, dann hab ich mein Weihnachtsgeschenk schon bekommen. *hüpf* Du weißt ja, wo es noch mehr solcher Szenen zu lesen gibt ... *grins und unschuldig pfeif*

Ich werde mich jetzt nicht darüber auslassen, ob Johns Befürchtung zur Wahrheit wird. Ich sage nur, dass dies eine der großen Fragen war, über die ich mir im voraus zur Story sehr viele Gedanken gemacht habe. :) Von daher sind Johns Worte sehr gut überlegt und sehr gezielt gewählt. Bei dem Kapitel war ich besonders gespannt, wie ihr es findet und deine Reaktion ist gerade soooooo toll. Vielen lieben Dank. :)))))

Ich wünsche dir auch noch ein schönes Wochenende und am Deanstag geht es dann weiter. :)

Mücke
06.12.2019 | 11:36 Uhr
Hi Mücke,

ich melde mich auch mal wieder mit einem Review, im Moment kommt irgendwie immer so viel Alltagsleben dazwischen... ;) Es wird Zeit, dass es Weihnachten wird.

Um noch mal auf deine Antwort auf mein letztes Review zurückzukommen: Nein - ich bin jetzt schon in Staffel zwei, es wird langsam, nicht....? ;)

Ich fand das Kapitel ganz großartig geschrieben, wieder war ich total überrascht, dass du John und Sherlock oft ganz anders siehst, als ich das tun würde. Das ist mir bei „Sinfonie“ auch schon ein paar Mal aufgefallen. Ich finde es hochinteressant, dass du John als gläubigen Menschen siehst. In dem Kontext ist es dann natürlich nur logisch, dass er auf einen Dämon trifft und das quasi „problemlos“ innerhalb von ein paar Minuten als Tatsache akzeptieren kann. Das gibt mir wieder einen völlig anderen Blickwinkel auf John als Charakter - das würde hier aber zu weit führen... Ich find es klasse.

Klar, John sorgt sich sofort um Sherlock, nicht unbedingt wegen körperlicher Angriffe - er realisiert direkt, dass Sherlock nicht so einfach akzeptieren kann, dass es die Hölle, Dämonen und ihre Höllenhunde gibt. Wenn er jedoch gezwungen sein wird, diese Tatsachen zu akzeptieren, wird ihn das im wahrsten Sinne des Wortes um den Verstand bringen. John kennt Sherlock so gut. Hoffentlich finden die beiden schnell wieder zusammen, denn der einzige, der Sherlock in dieser Situation vielleicht wird beistehen können ist nun einmal John. Bevor Sherlock irgendwelchen Blödsinn macht...

Ich bin äußerst gespannt, wie es weitergeht!

LG

Antwort von Muecke49 am 07.12.2019 | 13:06 Uhr
Huhu Lady Serenity,

komisch, da sagt man immer Weihnachtszeit sei so besinnlich, doch die Vorweihnachtszeit artet überall immer in Streß aus. *schief lächel*

Uhh, Staffel 2. *schmunzel* Jaaa, da wird es langsam immer verstrickter und interessanter. Das Finale von 2 ist schon - heftig. *schluck*

Das find ich jetzt mal interesant, dass ich die Charaktere oft anders sehe. Und noch mehr, dass du dies als etwa Gutes hervorhebst und so begeistert davon bist, wenn dir das eine neue Seite an einem Char zeigt. *strahl* Sofern ich dir diese Seiten also immer schlüssig verkaufen kann, bin ich richtig happy. Ab und zu geht mir das beim lesen einer FanFiction auch so und manchmal verwende ich diese neue Sicht dann auch, wenn ich den Charakter wieder schreibe. Das mit dem religiösen bei John kommt bestimmt zu einem guten Teil auch von einer bestimmten FanFiction, die ich mal gelesen habe. :) Ich fand es damals schon sehr stimmig bei John.

Ich hab mir zu dem Thema natürlich einige Gedanken gemacht, wo ich mit Sherlock in der Story hingehe und vor allem, wie es für seinen Charakter glaubhaft ist. Die Frage: Wie geht Sherlock Holmes mit der Offenbarung um, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als er ahnen konnte? Eine schwierige Frage und ich habe mich da von meinem Gefühl leiten lassen, wobei John mein Sprachrohr ist. ^^ Bin total happy, dass das hier so gut ankommt :))))

Ich wünsche dir ein schönes und vor allem geruhsames WE.

Liebe Grüße

Mücke
04.12.2019 | 19:45 Uhr
Verflixt, doch Crowley. Ich habe eigentlich genau mit ihm gerechnet, aber da Du selten schreibst, womit ich rechne, war es eben vollkommen unmöglich.
Hm, und nun? Dean rückt weder Kevin noch die Tafel raus, das steht schon mal fest.
Aber da sie sind doch gerade in England .. Hat Crowley eigentlich schon seine Knochen? Das wäre jetzt mal ein schönes Druckmittel *grins*

Jetzt bin ich gespannt, wie Sherlock reagiert.

LG Kalea

Antwort von Muecke49 am 06.12.2019 | 08:29 Uhr
Huhu Kalea!

Ich überrasche dich also, indem ich das mache, was du vermutest hast! Wie genial ist das denn? *kicher* Aber mit deiner Erklärung ergibt das sogar Sinn. :)))))

Was Dean angeht, sind wir uns wohl einig. Dieser Deal ist nichts, auf das er sich einlassen wird. :))

Crowleys Knochen? Hmm, die sollten zu der Zeit in Schottland sein. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass ihnen nicht bekannt ist, wo sich die Knochen befinden. Das erfahren sie erst, als es um das First Blade geht. Aber vielleicht hab ich ja was in der Richtung eingebaut. Wer weiß. *grins und den Heiligenschein poliert*

Sherlocks Reaktion wird nicht lange auf sich warten lassen :)))

LG Mücke
03.12.2019 | 21:52 Uhr
Hi Mücke,

mmmmh... * genießerisch auf der Zunge zergeh lass * (nicht nur Gebäck und Heißgetränke, sondern auch und gerade das Kapitel als solches)
Das war jetzt gerade genau nach meinem Geschmack. Die richtige Mischung aus Spannung, etwas Action und Dialogen, die auch tiefer gehen.
Bislang musstest du ja zwangsläufig dich an der Baskervillefolge entlang hangeln, doch nun kommt etwas komplett eigenes. Nicht, dass das Vorherige mir nicht gefallen hätte, aber an diesem Kapitel hatte ich einfach noch mehr Freude.

Ich muss sagen, mit dem oder besser demjenigen, auf den die beiden hier getroffen sind, habe ich nicht gerechnet. Ich bin einfach noch überhaupt nicht bei SPN verhaftet. (Und stelle wieder einmal fest, dass ich das ändern sollte. Fester Vorsatz für nächstes Jahr: Ein Buch in Papierform pro Monat und ein Film, den ICH sehen will und nicht einen an den ich mich nur anschließe. Ich denke, ich sollte da auch noch Serienformate mit berücksichtigen ;-) )
Bei „Jungs“ höre ich unwillkürlich Mrs. Hudson „Huhu, Juungs“. Aber sie dort im Keller auftauchen zulassen, wäre Slapstick und würde natürlich überhaupt nicht passen.
An einen Dämon hatte ich schon gedacht. Allerdings im übertragenden und nicht im tatsächlichen Sinne. „Hi (langgezogen), James Moriaty“. Aber ich gebe zu, ihn zu bemühen, wäre vergleichsweise langweilig.
Das hier ist viel besser. Ich kenne Crowley nicht, aber wie du ihn einführst gefällt er mir. Nicht dass ich ihm je im Dunklen begegnen möchte (im Hellen übrigens auch nicht), aber er scheint eine Figur zu sein, die einiges hergibt. Ich finde es faszinierend, wie er Sam beinahe platt macht und auch John einfach so beiseite wischt, als sei dieser nicht mehr als eine lästige Stubenfliege, aber dann mit den beiden quasi plaudert, als säßen sie beim Tee.
Für John ist es bestimmt ein Schock, die Fähigkeiten des Dämons zu sehen, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, womit er es hier zu tun hat. Er zweifelt zwar kurz an seinen Sinnen, lässt sich aber nicht beirren. John ist hier wieder ganz Soldat.
„automatisch übernahm John diese Haltung für sich“
Vermutlich ohne groß darüber nachzudenken, legt sich bei ihm ein Schalter um. Genauso wie er versucht die vermeintliche Gelegenheit zu ergreifen, Crowley zu erwischen. Im Grunde genommen hat er wohl einfach Glück gehabt. Der Dämon hätte ihn auch genauso gut töten können. Da wären wir dann auch wieder bei der Stubenfliege. Ich kann draufschlagen, aber das macht Mühe, ich muss dann ja genau zielen und wenn ich gerade beschäftigt bin, will ich das nicht unterbrechen, also verscheuche ich sie einfach.
Immerhin sieht es so aus, als rette John Sam dann doch noch den Allerwertesten. Er tischt Crowley eine Geschichte auf, die dieser schluckt. Für mich sieht es so aus, als ob er John nicht ganz einordnen kann. John gibt sich unwissentlich als Jäger aus, passt mit seiner Furchtlosigkeit auch ins Bild, aber so ganz stimmt es dann doch nicht.

Der folgende Dialog ist sehr spannend. Es ist also tatsächlich etwas da draußen. Zwar kein echter Höllenhund, aber zumindest etwas, das ihm nahe kommt. Etwas das (von Menschenhand?) geschaffen wurde,
„Ich habe für ein paar von ihnen schon einen Platz reserviert.“
Urgh. Ich wusste es immer das diese ganze Spielerei an den Genen etwas Übles ist (*schiefes grinsen * , nicht so ganz ein Scherz) Es ist aber wohl so, dass das Böse die Menschen gar nicht locken muss. Manch einer springt ganz freiwillig ins Fegefeuer.
Crowley ist sogar so freimütig, seinen Kontrahenten ein wenig Nachhilfe in der Geschichte der Anlage zu geben.

Ich muss gestehen, ich weiß zwar genau wie John nicht, was es mit der Tafel auf sich hat, aber wenn der Dämon sie schon haben will, ist es klar, dass so ein Tausch inakzeptabel ist. Das wird für Dean bestimmt nicht einfach. Und das Angebot für John ist keinen Deut besser.
Da kann man nur hoffen, das sie einen Weg aus diesem Dilemma oder dieser Misere finden. Ich möchte Sam und John wirklich ungern als Hundefutter sehen.

„Wer … Was war das?“
John hat es genau erfasst. Wer ist wohl weitaus weniger wichtig, als das was.
Johns Reaktion auf Sams Antwort ist auf jeden toll beschrieben. Ich sehe ihn geradezu vor mir. Du hast ihn super beschriebe.
Auch der weitere Dialog ist nur klasse. (Bei Gostbusters konnte ich nicht anders als lachen, auch wenn die die Situation gerade weiß Gott nicht zum Lachen ist.) Sam schenkt John reinen Wein ein. Und dieser versteht und akzeptiert sogar. Besonders das Ende gefällt mir. Es ist doch sehr typisch für John wie er sich um Sherlock sorgt, obwohl er doch eigentlich derjenige ist, der gerade in der gerade in größeren Schwierigkeiten steckt. Und doch geht es ihm nicht um Sherlocks körperliche Unversehrtheit, sondern um, ja... um dessen Seelenheil?
Wie hatten es ja schon. Etwas Übersinnliches passt nicht in Sherlocks Weltbild und ich kann mir gut vorstellen, dass es ihn wirklich zerstören würde, wenn man dieses auf den Kopf stellt. (Siehe besagte Szene im Pub, nach der Begegnung mit dem Geisterhund. Und da hat er für sich immerhin noch eine Erklärung gefunden.)

„John suchte einen Augenblick stumm nach Worten, bevor er versuchte das zu erklären, was zumindest für ihn ganz klar zu sehen war. Es war schon immer seine Gabe gewesen, Sherlock zu sehen, wo andere nur dieses Konstrukt sahen, welches er die Menschen sehen lassen wollte.“

So schön! Toll formuliert. Es heißt ja, einen Menschen zu lieben, heißt ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat. Ich denke, dass gibt das hier wieder. Wobei ich mit Liebe gar nicht zwangsläufig auf die erotische Liebe beschränken würde, sondern ebenso auch auf „Philia“, die tiefe Zuneigung zwischen engen Freunden erweitern würde.

„Sherlock lebt in einer anderen Welt, als wir. Er sieht, hört und begreift so viel mehr. Anderes dagegen, nimmt er nicht mal wahr. Er will es auch gar nicht wahrnehmen, weil er sagt, dass es ihn ablenkt oder behindert oder schlichtweg keinen Nutzen hat. Die Menschen halten ihn deswegen für arrogant, ungehobelt und gleichgültig.“ Johns Miene ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass diese Menschen sein vollstes Verständnis besaßen.
„Und liegen sie damit falsch?“, fragte Sam mit einer Neugier nach, die ihn für eine kleine Weile ihre eigene missliche Lage vergessen ließ.
„Nein. Sie haben vollkommen Recht. Sherlock versteht unsere Welt und vor allem die Menschen darin nur mit Mühe. Emotionen sind für ihn etwas, dass er nur schwer nachvollziehen kann, weil er sich selber von ihnen abschottet. Es ist nicht so, dass er keine hat. Aber mir scheint, wenn er diesen nachgibt, dann führt ihn das auf einen sehr selbstzerstörerischen Pfad, den er versucht zu vermeiden. Sherlock ist ein Mann der Wissenschaft. Wissenschaft verleiht dieser Welt Regeln, an denen er sich festhalten und orientieren kann. Er glaubt nicht an Gott, das Schicksal oder Zufälle. Für ihn ist alles Logik und Mathematik. Darüber definiert er sich. Nimmt man ihm das, er würde jeden Halt verlieren und glauben Sie mir, Sie wollen einen haltlosen Sherlock Holmes nicht auf diese Welt loslassen.“

Respekt. Ich musste, das Zitat jetzt einfach in voller Länge stehen lassen. Sherlock in Quintessenz, in wenigen Sätzen als Person zusammen gefasst. Wirklich gut gelungen!

Gut finde ich auch, dass du John als durchaus religiösen Menschen beschreibst. Bestimmt nicht fromm im klassischen Sinn, aber jemand der sich sicher ist, dass es da ein „mehr“ geben muss, als das was das Auge wahrnehmen kann.

Ja... jetzt geht es wohl ins Eingemachte. Ich bin absolut gespannt auf den nächsten Dienstag.
(Hätte auch nichts dagegen schon am „Sam“stag weiter lesen zu können. :- )))) Du kennst mich ja, was das angeht. Auf jeden Fall hast du mich jetzt richtig gepackt. )
Also drei Mal Daumen hoch (mindestens :-) ) für dieses Kapitel.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Spock aka Jodis

Antwort von Muecke49 am 06.12.2019 | 08:20 Uhr
Huhu, meine Liebe!

Gern geschehen und ich summme hier ebenso genießerisch vor mich hin, wenn ich dein Review lese. :))))

Es wäre ja doch recht eintönig, wenn es nun bis zum bitteren Ende wie in der Baskerville Folge gelaufen wäre. Somit habe ich auch in Kapitel 1 gleichzeitig den Punkt schon gezeigt, an welchem die Story im Grunde eigene Wege geht. :)) Auch damit niemand dem Irrtum erliegt, es wäre einfach nur ein Abklatsch der Folge.

Ich weiß gar nicht, ob du bei SPN überhaupt schon so weit bist, um Crowley zu kennen. Immerhin taucht er erst in S5 auf. ^^ Aber ich werde dich natürlich fleißig darin bestärken, wenn du sagst, du musst daran arbeiten, diese Lücken zu schließen. *schmunzel*

Oh Mann, jetzt hatte ich aber den totalen Lachflash, denn wenn man Crowley im Sinn hat und es kommt eine Mrs. Hudson dabei raus, dass ist irgendwie so gar nicht das gleiche. *kicher*
Kleine Crowley Collage inklusive Hello Boys: https://www.youtube.com/watch?v=eJCoKaQd70k
Noch mein Lieblingsvideo zu Crowley: https://www.youtube.com/watch?v=tyOzGuF6ipA
(In der Hoffnung, dass du wieder Internet hast ^^)

Jim ist auch ein toller Bösewicht. Aber für ihn hätte ich einfach keine logische Begründung gefunden, was er mit einer solchen Sache zu tun haben sollte. Wo sollte da der Profit für ihn sein? Nein, nicht seine Art Baustelle. Aber ich fand es natürlich gut, dass ihr ein wenig am grübeln wart und es noch andere Kanditaten gab. *grins*

Hehe, Crowley ist einfach nur fun. *grins* Böse ja. Choleriker, aber auch sehr viel Fun und wenn es zu seinem Vorteil ist, dann ist er durchaus auch mal bereit mit den Jägern an einem Strang zu ziehen, statt gegen sie zu arbeiten. Er benutzt die Jäger lieber, statt sie zu töten. ^^
Ich mag solche Momente, wenn Crowley in Plauderlaune ist und kurz zwischendurch mal der Choleriker wieder durchblitzt. *lacht* Und ja, er hätte John hier mit Leichtigkeit töten können, aber Crowley ist smarter und hat längst erkannt, dass ihm eine lebende Geisel mehr bringt.

John darf hier mal fix durch die Dämonenschule gehen. ^^ Und ich denke in so einer Gefahrensituation, schiebt er als Soldat die Fragen erstmal beiseite und handelt, statt jetzt darüber zu grübeln, wie das überhaupt möglich ist, was da passiert. Erste Priorität hat da erstmal das Überleben der Situation. Fragen können später kommen :) Ich mag es, John auch mal als Soldat zu schreiben und eben zu zeigen, dass er nicht nur der harmlose Sidekick von Sherlock ist. *lächel* Auch wenn er hier gegen Crowley nichts ausrichten kann. Aber wenigstens kann er Sam helfen und das Vorhaben der Jäger weiter vertuschen. :)))

Und ja, Crowley kann John nicht einordnen und so hält er ihn für einen Jäger. Ob das dem guten C. noch das Genick bricht? Wir werden sehen ... :))

Jetzt ist der Hund wohl aus dem Sack. *grins* Kein Höllenhund, aber etwas mit einem guten Schuss Höllenhund. :)) Somit ist der Hund hier die Perfekte Symbiose aus beiden Serien. ^^ Diese Wissenschaftler haben zumindest einen hohen Preis dafür bezahlt, dass sie glaubten Gott spielen zu können. Dem King of Hell sollte man eben nicht seine Kuscheltiere wegnehmen. Das kann er gar nicht leiden. ^^

Die Sache mit Kevin und der Tafel kommt aus SPN. Ich hatte mich dagegen entschieden, dass groß und breit zu erklären, weil es schlicht und ergreifend nicht zur Story gehört. Im ersten Kapitel sind ja Sam und Dean noch bei Kevin und dieser hat sie auf die Mission geschickt einen Höllenhund zu töten. Die erste von drei Prüfungen, um die Tore zur Hölle zu schließen. Außerdem ist Kevin ein Prophet. (also so richtig von Gott erwählt, volles Programm). Das sind die Fakten, die ihr aus der Story kennt udn wie du schon feststellst - um zu verstehen was hier passiert, ist auch nicht mehr wissen nötig. :))
Um das Ganze noch ein wenig mehr zu erklären.
Die Tafel: Ist eine Steintafel. Eines der sogenannten "Worte Gottes". Die Tafel über die wir hier reden ist die Dämonentafel. Auf ihr sind alle möglichen Informationen zum Thema Dämonen und Hölle festgehalten. (Es gibt auch eine Engeltafel). Diese Tafeln wurden vom Schreiber Gottes verfasst und Gott persönlich hat sie diktiert. Daher steckt in ihnen auch eine große Macht. Ganz abgesehen davon, dass die darauf festgehaltenen Informationen eben sehr entscheidend sein können. Daher ist der King of Hell auch hinter dieser Tafel her, wie der Teufel hinter der armen Seele. Allerdings gibt es einen Haken: Die Schrift auf diesen Tafeln kann nur ein Prophet lesen. Und hier kommt Kevin ins Spiel. ^^ Idealerweise braucht Crowley also beides: Tafel UND Prophet.
Kevin ist für die Winchesters mittlerweile ein Freund und sie versuchen ihn zu beschützen. Es steht also außer Frage, dass sie ihn ausliefern.

Hach, der Part wo John von Sam "The Speech" erhält (SPN Insider: The Speech ist das Synonym für Gespräche, in welchen ein "Zivilist" von den Jägern die Wahrheit über Monster erfährt.) war für mich natürlich ein Kernstück der Story und ich war wahnsinnig gespannt, wie ihr darauf reagiert. Denn klar, hier kann ich mich nicht mehr an Sherlock orientieren, wenn ich John schreibe. In einer vergleichbaren Situation war er nie. Wenn du also sagst, für dich war das hier absolut stimmig, dann tanze ich gerade happy durchs Zimmer. ^^
Hier folgt auch die genaue Erklärung, warum John nicht will, dass Sherlock etwas von diesen Dingen erfährt. Ich weiß nicht, ob ich das Wort Seelenheil verwenden würde. Geistige Gesundheit oder inneres Gleichgewicht wäre womöglich das, was ich wählen würde. Die Szene im Pub wäre tatsächlich ein gutes Beispiel dafür, wie es Sherlock aus der Bahn werfen könnte, wenn er mit diesem Wissen konfrontiert wird.

Awww, schön das du dir genau diese Stelle zum zitieren gepickt hast. Ich liebe es einfach, wie John in der Lage ist Sherlock zu verstehen und zu durchschauen, wo andere es nicht können. :))) Das lässt mich immer fangirlen. Toller Satz auch von dir: Jemanden zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat. Das ist stark

An dem Absatz habe ich eine Weile gefeilt und lange überlegt, was ich John da sagen lasse und wie. Hatte auch die Befürchtung, dass es too much sein könnte. Aber wer, wenn nicht John, wäre schon dafür geeignet eine solche Analyse über Sherlock abzulegen? *lächel*

Die Serie gibt da nicht viel vor bei John, bezüglich seines Glaubens. Aber es gibt ja diese Stelle wo John sagt er hätte zu Gott gebetet, als er angeschossen wurde und die Art wie er da reagiert, als Sherlock dies erstmal so abfällig wegwischt - da ist diese Ernsthaftigkeit. Ich kann es mir bei John einfach gut vorstellen, dass Glauben für ihn etwas ist, dass durchaus existiert und das für ihn eine Bedeutung hat. Es passt einfach zu seiner Figur. Ich habe mal eine tolle Fanfiction gelesen, da wäre John beinah Priester geworden, bevor er dann Arzt und Soldat wurde. Als eine Reihe Morde passieren, geht John als Priesteranwärter dort undercover und ermittelt vor Ort, um Sherlock zu unterstützen. Die Entscheidung birgt für John Herausforderungen, die er so nicht hat kommen sehen, weil er mit seiner damaligen Entscheidung kontrontiert wird und sich damit auseinandersetzen muss. Eine ganz tolle Story. *schmacht*

Hehe, ja ich kenn dich und weiß, du würdest am liebsten alles in einem Rutsch lesen. Aber da bleib ich hart. Es geht am Deanstag weiter, meine Liebe. :))))

Vielen Dank für das Lob und deine Begeisterung. Ich bin richtig happy darüber, dass dich der Crossover so mitnimmt und begeistert. *strahl*

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke
03.12.2019 | 19:29 Uhr
Oii. Das geht echt spannend und interressant weiter (vor allem da ich Supernatural nicht kenne, aber das werde ich bald ändern. Deine FF macht mich echt neugierig auf diese Serie).
Das kam alles echt gut rüber. Sehr gut geschrieben. Du konntest die Situation sehr gut einfangen und beschreiben.

LG

Antwort von Muecke49 am 04.12.2019 | 12:21 Uhr
Huhu lula-chan,

danke für dein Feedback. :)) Da bin ich natürlich gleich doppelt happy, wenn ich lese, dass du SPN noch nicht kennst, aber trotzdem gut mitkommst bei der Story. Immer wichtig zu hören, bei einem Crossover. *sich erleichtert die Stirn wischt*
Und wenn ich damit Neugier für SPN wecke, bin ich gleich dopptelt happy. *grins*
Ich kann die Serie nur empfehlen, auch wenn ich gerade bei den ersten Folgen gerne um etwas Geduld bitte. Die sind 15 Jahre alt und die Serie war damals noch totaler Underdog - sprich es war nicht viel Geld für tolle Effekte usw. da. Teilweise gab die Technik das auch noch gar nciht her. Aber die Story und die Charaktere entwickeln sich auf eine derart grandiose Weise, dass die Serie immer erfolgreicher wurde und damit stieg auch das Budget für Effekte und das merkt man in den späteren Staffeln auch deutlich. *lächel*
Es gibt so viele liebevolle Seitenstränge, wie der Fakt, dass der dritte Hauptdarsteller der Serie eigentlich kein Mensch ist, aber niemand würde bestreiten, dass Baby genau das ist. *schmunzel*
https://www.youtube.com/watch?v=DWmfONUMJh4 (Hehe, das Video kann man zumindest ohne Spoiler posten)
https://www.youtube.com/watch?v=_hlkNQL5Ecg (Toller Trailer zu 15 Jahren SPN. Allerdings kann es auch etwas Spoilern, sofern man aus den knappen Szenen überhaupt einen Zusammenhang herstellen kann, das vermag ich nicht zu beurteilen. Bilde mir aber ein, es gibt keine Megaspoiler und das Crossover spoilert dir ja sowieso schon ein paar Dinge)

Danke auch für deine Mail. Das ganze läuft ja ein Weilchen und sollte ich nach dem Ende meiner beiden laufenden Storys Luft haben, werde ich den Vorschlag gerne mal aufgreifen :)

Liebe Grüße
Mücke
03.12.2019 | 17:46 Uhr
Hey liebe Mücke,

hach, ich habe mich schon auf dein neues Kapitel gefreut :-)
Ich trinke übrigens gerade einen sehr starken Ingwertee. Holla die Waldfee.

Okay, John und Sam und Crowley. Nun. Crowley scheint ein recht beliebter Dämonen-Name zu sein und ich frage mich warum.
Ich kenne lediglich den, etwas schrägen, aber durchaus in die Schublade passenden Aleister Crowley... aber ob der damit was zu tun hat? Das passt doch zeitlich nicht...

Aber da ich bei solchen Sachen recht... Sherlock bin... Google ich mal kurz...

Ahhhhh... die Jungs von Good Omens! Noch ein Crowley... richtig!

Nun, ich gehe jetzt einfach mal davon aus das der gute Aleister die Inspiration gewesen ist, sowohl für Terry Pratchett als auch für Supernatural.
Ich sehe auch deinen Crowley und frage mich gleich, was wohl ein Kreuzdämon ist... gibt es Strich- und Punkt-Dämonen oder hat das eher etwas mit dem christlichen Kreuz zu tun... oder geht’s da um die biologische Herkunft? Naja, wieauchimmer, ich habe also ein Bild.

Weiter geht’s.

Okay, Mr. Crowley kann erklären woher der Höllenhund kommt. Um den geht es übrigens auch bei Good Omens.
Zusammenhang?
Nein, Schluss mit Googeln.
Lass dich einfach mal drauf einfach drauf ein, Frau.

John ist mal wieder fantastisch. Er hilft natürlich Sam und ich verstehe, was der Dämon will.

Aber wer ist eigentlich Kevin?

Nun, Crowley geht und îch komme nicht umhin mir vorzustellen wie wohl die Begegnung mit Sherlock verlaufen wird.

Auch John macht das Sorge. Süss :-)

Mir gefällt wie du John Sherlock beschreiben lässt.

„Wenn Sherlock Holmes ein Problem nicht lösen kann, dann sticht er auf es ein oder schießt auf etwas. Und wenn er dann immer noch keine Lösung findet, dann hilft er mit Drogen nach, weil es seine Denkprozesse beschleunigt. Dann wird aus dem kontrollierten, rationalen Mann, den sie kennengelernt haben, etwas Unberechenbares.“

Sehr, sehr schön und ich sehe das genauso.

Und auch wie du den Unterschied zu Johns... nun... Akzeptanz der Welt beschreibst, ist ganz meines. John als Soldat ist gewohnt sich einer höheren Macht zu beugen... jeder Arzt ebenso.
Beide Berufe wissen, wie wenig die Lebenden von den Toten trennt und stellen sich immer wieder die Frage, warum das Schicksal spielt wie es spielt.

Sehr schönes Kapitel Mücke. Ich freue mich darauf wie es weiter geht.

*mit Ingwertee anstoss*
Nuxe

Antwort von Muecke49 am 04.12.2019 | 11:46 Uhr
Huhu meine Liebe!

Wohl bekomms, wünsche ich da. ^^ Ingwertee soll ja ein sehr guter Erkältungsschutz sein. :))

Haha, tatsächlich stolpert man öfter über den Namen Crowley. Bei Supernatural gehe ich sicher davon aus, dass der von dir erwähnte Aleister Crowley der Vater der Figur Crowley in SPN war. Die Serie ist reich gespickt mit solchen Eastereggs und ich liebe es, dass sie sich nicht irgendeinen Namen picken, sondern dass es häufig einen Bezug zur Realität gibt, eine kleine Hintergrundgeschichte, die zwar nicht zwangsläufig mit der Serie zu tun hat, aber eben eine Verbindung herstellt, weil es auch in unserer Welt ein Mythos, eine Legende, etwas mit einem übernatürlichen Hauch oder etwas satanischem ist. Supernatural ist unglaublich gut darin sich solche Dinge zu picken und sie dann ein wenig zu verändern, anzupassen und damit etwas eigenes daraus zu stricken. Ich liebe das unglaublich an der Serie und daher ist es auch immer wieder lohneswert solche Dinge mal zu googeln, weil man häufig überrascht ist, eine Geschichte dazu zu finden. :))

Good Omens und Scheibenwelt. Ich hab die Romane gelesen, vor langer Zeit. *schmunzel* Die Serie hab ich mal angefangen, aber nicht beendet. Keine Ahnung, die Bücher der Scheibenwelt packen mich irgendwie mehr, als die Verfilmungen. Ich kann jetzt im Augenblick nicht sagen, ob der Crowley aus Good Omens und der SPN Crowley gemeinsamkeiten haben. Aber ich liebe den SPN Crowley. *grins*
Hier mal zwei Videos, mit ein paar Szenen, die einen Eindruck von Crowley vermitteln. ^^
https://www.youtube.com/watch?v=tyOzGuF6ipA
https://www.youtube.com/watch?v=eJCoKaQd70k (inklusive Hello Boys) :)))

Kevin:
Die Informationen zu Kevin sind ein wenig über die Story gestreut und daher mag es im Moment etwas untergegangen sein. Im ersten Kapitel startet die Story mit Kevin, der Sam und Dean quasi auf diese Mission schickt. Kevin ist ein Prophet. Sam und Dean beschützen Kevin, denn Crowley (die Hölle) hätte nur zu gern einen Propheten in ihren Klauen.
In Besitz der Winchesters (und damit auch in Kevins Besitz) befindet sich derzeit eine Steintafel. Eingraviert auf dieser findet sich das Wort Gottes und Gott hat auf dieser Tafel alles festgehalten, was es über die Hölle zu wissen gibt. Unter anderem eben, wie man die Tore zur Hölle dauerhaft schließen kann, was uns wieder zu der Aufgabe führt, die Sam und Dean zwingt einen Höllenhund zu finden, ihn zu töten und in dessen Blut zu baden. ^^
Dies Schrift auf dieser Tafel kann nur ein Prophet lesen. Weswegen es für Crowley so wichtig ist, zu der Tafel auch Kevin in seine Finger zu kriegen. ^^
Ich habe die Hintergründe zu Kevin und der Tafel nur angedeutet, da sie für den Crossover nicht wirklich von Bedeutung sind und daher eher von der eigentlichen Handlung ablenken und für Verwirrung sorgen würden. Die Informationen dazu sind zwar ohne Frage interessant und ich werde dir nicht verraten, ob die Brüder es auch schaffen, die Tore zur Hölle zu schließen, aber im Crossover spielen sie eben keine Rolle. Da reicht es zu wissen, dass sie vorhaben die Hölle zu schließen und dafür einen Höllenhund töten müssen, weswegen sie schließlich in England landen. *grins*

Kreuzungsdämon: Ich glaube ich hatte in der Mail, die ich dir geschickt hatte dazu schon etwas erwähnt, aber bei der Masse an Informationen glaub ich es dir gern, dass einzelne Informationen auch mal untergehen. In SPN gibt es unterschiedliche Arten von Dämonen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich, was ihre Funktion und Aufgabe in der Hölle angeht. Und damit einhergehend auch darin, wie mächtig sie sind.
Das Fußvolk der Dämonen, welche die Drecksarbeit erledigen und quasi die rangniederste Form sind, haben schwarze Augen, wenn sich der Dämon in dem Mensch zeigt, den er besetzt hält. Wenn er den Mensch verlässt, dann sieht der Dämon aus wie schwarzer Rauch.

Kreuzungsdämonen sind wohl die nächste Stufe. Ihnen gehörte Crowley an, bevor er sich zum King der Hölle erhob. Kreuzungsdämonen haben rote Augen und Crowley taucht als roter Rauch auf. Ein Mensch kann sie mit einem Zauber an einer Kreuzung beschwören (daher der Name). An Kreuzungen werden Deals geschlossen. Der Mensch bekommt einen Wunsch erfüllt und verkauft dafür im Gegenzug seine Seele an die Hölle. In der Regel laufen diese Deals 10 Jahre. Dann kommt der Zahltag und ein Höllenhund taucht auf und holt die Seele des Menschen und schleift sie in die Hölle. Kein sehr netter Vorgang. Dean ging einen solchen Deal ein, um seinen Bruder zurückzuholen, nachdem dieser getötet worden war. Er bekam nur ein Jahr, weil die Hölle selbstverständlich nicht gut auf die Winchesters zu sprechen war.
https://www.youtube.com/watch?v=kFzzexz0qtI (Dean wird vom Höllenhund geholt)

Es gibt auch noch Dämonen mit weißen Augen und gelben Augen. Sie stehen nochmal im Rang über den üblichen Kreuzungsdämonen und sind mächtiger.

Crowley ist später als King of Hell natürlich nicht mehr so eindeutig einzusortieren, wo er genau steht. Zumal er immer für eine Überraschung gut ist und sich Dinge zu nutze macht, welche ein normaler Dämon nicht benutzen würde, um sich einen Vorteil zu verschaffen. *grins* Man merkt aber immer, dass er im Grunde seiner Dämonenseele immer noch der Verkäufer und Händler ist und eben nicht der grausame Schlächter. ^^ Sprich er ist cholerisch und auch brutal und grausam – aber nie einem guten Deal abgeneigt. *lacht*

In dem Kapitel erkläre ich im Grunde das, was ich vorher schon mal angedeutet hatte – warum John nicht will, dass Sherlock etwas über die wahre Natur der Welt herausfindet, in der sie leben. Ich mag die Stelle unheimlich, auch wenn ich Angst hatte, dass es zu OOC für John wirkt, wenn er so frei über Sherlock spricht und ihn im Grunde so tief analysiert. Aber wer, wenn nicht John, soll sowas schon aussprechen können? *lächel*

Nächste Woche geht es hier weiter. *die Tasse mit dem Earl Grey heb und mit dir anstoß*

Mücke :))))