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Autor: Ririchiyo
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
17.04.2020 | 16:09 Uhr
Hallihallo,

ich scrolle gerade durch das Fandom und schaue, was ich noch nicht gelesen habe und bin dabei auf deine FF gestoßen. Ich habe noch nicht angefangen, aber ich muss jetzt einfach mal loswerden, dass ich dein Vorwort sehr toll finde! Ich habe selten eine so freundliche Begrüßung gelesen. Du machst direkt auf den ersten Satz einen super netten Eindruck (ich wollte eine passende Abwandlung von auf den ersten Blick finden, hinkt ein bisschen :D). Dafür wollte ich mich nur eben bedanken!

Alles Gute und bleib gesund.
Liebste Grüße
LMC

Antwort von Ririchiyo am 18.04.2020 | 13:50 Uhr
Hallöchen! :)

Wow, danke *rot werd* Das freut mich ja total, dass du das so siehst, und schon mein Vorwort dir offenbar gute Laune machen konnte. Sowas ist doch schön! *glücklich sei*
Du hast mir mit deiner Rückmeldung gerade auch ein wenig den Tag versüßt. Danke dir! :D

Ich wünsche dir noch ein tolles Wochenende, bleib ebenfalls gesund, und liebe Grüße,
Riri
05.12.2019 | 17:56 Uhr
Hallo Riri!

Ich hab gesehen, dass noch niemand dir zu dieser Geschichte ein Review geschrieben hat, darum möchte ich das jetzt mal übernehmen! Here I go!

Also! Deine Geschichte hat mich zum nachdenken gebracht. Ich erklär mal, warum.

Zu allererst muss ich zugeben, dass ich die Geschichte nur gelesen habe, weil ich in deinen Triggerwarnings am Ende gelesen habe, dass Gavin trans ist. Das hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Ich hab dann gelesen, und dann kam der Punkt, wo er erwähnt, wie schmerzhaft er es empfand, mit dem falschen Pronomen angeredet zu werden, und dass er dies nun bezüglich Nines ändern wird. Tja, und danach? Danach kam fast nichts mehr zu dieser Problematik. Obwohl ich es irgendwie erwartet und gehofft habe. Also hab ich bis zum Ende gelesen und danach gemerkt, dass das überhaupt keine nennenswerte Rolle gespielt hat.
Und hier kommt der Punkt, der mich zum nachdenken gebracht hat: Dass dies keine Rolle gespielt hat, ist völlig okay. Und ich als Cis-Frau lese also eine FanFiktion und erwarte in meiner Sensationsgier eine packende Vorgeschichte? Verdammt Mellow! Warum bin ich so?
Also nochmal: Es ist völlig ok, dass dies kein zentraler Punkt in deiner Geschichte ist und ich habe echt darüber nachgedacht, wie unangemessen diese Erwartungshaltung von mir war. Warum darf Gavin in dieser Geschichte nicht einfach trans sein, ohne dass ich mit Popkorn davor sitze, und seinen hoffentlich schmerzhaften Background lesen will? Jeez!
Also: danke für den Gedankenanstoß!
Und selbstverständlich, Gavin, sollte jede*r mit dem Pronomen angesprochen werden, das er / sie / es gerne möchte. Doof, dass er das Nines zugesteht, nur weil er eigene Erfahrungen mit der Thematik gemacht hat. Aber du hast Gavin ja bewusst so geschrieben, wie er ist, ohne dass es deine Meinung ist; das hast du ja anfangs erwähnt.

Zum Plot: Mir hat gefallen, dass du einige Dinge bezüglich Gavin übernommen hast, die das Fandom so aus ihm gemacht haben. Er hat Katzen, sein Bruder ist Elijah... Ich feier das und les das gerne :D
Tatsächlich fand ich es sehr schmerzhaft, dass Elijah Connor und Nines nach einem toten Ex- bzw. besten Freund kreiert hat. Auch, wenn die beiden sich mehr oder weniger auf was anderes einigen, sehe ich in keinem Universum der Welt eine Hilfe oder die Möglichkeit, etwas aufzuarbeiten darin, wenn ein verstorbener Partner in Form eines Androiden vor mir steht.
Besonders gefallen hat mir, dass man an den Gedankengängen von Reed so gut teilhaben konnte, weil du so geschrieben hast, wie er nunmal denkt. Ich mag diese Art , an den Emotionen teilzuhaben und das zu fühlen, was der Hauptcharakter fühlt. Und dass man sich sein eigenes Bild darüber machen kann, inwieweit die Gefühle gerechtfertigt sind. Man versteht so besser, wo die Gefühle herkommen. :)

Aufgefallen ist, dass du, glaub in Kapitel 18, den Namen Elijah 2x falsch geschrieben hast. Einmal Elija, einmal Alijah :D Bei andern Sachen kann ich drüber hinweg sehen, aber bei Namen nicht so (sagt die, die in ihrer FF Markus ewig mit C geschrieben hat... jaja ich bin ja schon ruhig! :D)

Auch ist mir aufgefallen, dass man merkt, dass du die Geschichte übersetzt hast. Vor allem beim Wort „Fellbälle“ für die Katzen! Das kommt natürlich von den englischen Furballs und ist auch gut geläufig, aber trotzdem hab ich noch nie gehört, dass jemand seine Katzen Fellbälle genannt hat.
Und ach ja, in der deutschen Version des Spiels heißt es der Android, nicht der Androide.

Ich fand es auf den ersten Blick etwas seltsam, dass die Kapitel so kurz waren. Aber da ich alles nach dem Beenden gelesen habe, tat dies dem Lesefluss sowieso keinen Abbruch.

So, das war's erst mal von mir.

Liebe Grüße!
Mellow

Antwort von Ririchiyo am 05.12.2019 | 18:56 Uhr
Hallo Mellow! :)

Danke erst einmal für diese unglaublich lange und ausführliche Rückmeldung.

Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, es zu einem größeren Thema zu machen, und mehr darauf einzugehen, und auch auf Richard und generell das ganze drum und dran, und mich dann aktiv dagegen entschieden. Ich hätte es unglaublich gerne gemacht, ja, aber es ist einfach etwas, was ich noch nie aktiv geschrieben habe. Ich kenne einige Geschichte, in denen Leute Thema sind, die trans sind, und wo das ganze auch gut umgesetzt und interessant aufgebaut wurde, und es eben wirklich ein großes Thema ist, aber ich habe in meinem Leben noch nie so eine Geschichte geschrieben. Und entsprechend habe ich dann entschieden, mich eher an das ganze heranzutasten, als es wirklich zum Thema zu machen. Genauso habe ich mich auch dagegen entschieden, den Rest der Vergangenheit zu einem großen Thema zu machen. Es lief ja nicht nur mit Elijah schlecht, sondern auch mit den Eltern, und so ganz generell, und ich habe da wesentlich mehr Geschichte dazu, als das, was man hier lesen kann, aber da das ja auch eine Geschichte war, die ich in Englisch geschrieben habe, mehr oder weniger als Experiment, und im Endeffekt hätte zu viel drum herum mich vermutlich am Ende auch total rausgebracht. Darum in der Hinsicht hier großteils die Nines-Connor-Richard-Thematik, und auch die Sache mit Kamski. Wobei man auch das sicher noch besser hätte ausarbeiten können.
Auch dachte ich mir: Wäre er cis, wäre es kein Thema, also nur weil er in meinem Headcanon trans ist, muss das ja kein größeres Thema sein. Wie du schon schreibst, es ist eigentlich ziemlich legitim, dass das keine riesige Rolle spielt (wobei es natürlich in seinem Denken schon irgendwie eine Rolle spielt, und auch in der Art, wie gut/schlecht er mit seiner Familie klar kommt, also insofern ist es vielleicht doch eine recht große Rolle, auch wenn man es so aktiv in der Geschichte gar nicht merkt.
Aber ich sage es mal so: ich mag traurige und schmerzhafte Background-Storys, also mal abgesehen davon, ob Gavin trans ist, oder cis, hätte ich das wohl auch gerne gelesen … wer weiß, vielleicht irgendwann mal, wenn ich mich mit solchen Themen sicherer fühlen sollte, aber bis dahin bleibt es wohl bei den kleinen Headcanons in der ein oder anderen kleinen (und in diesem Falle größeren) Geschichte :)

Danke *lach* Ja, er braucht doch seine Katzen! Habe das glaube ich gar nicht so oft gesehen, aber liebe die Idee seit der ersten Sekunde. Und die Sache mit Elijah als Bruder habe ich ja ehrlich nie verstanden, bis ich herausgefunden habe, dass es daher kommt, dass sie beide vom gleichen Schauspieler gespielt werden, und … es passt so perfekt! Also ja, das musste mit rein. Die Katzen sind wichtig, und der (nicht immer ganz freundliche) Bruder auch! (Auch wenn ich auch seit ungefähr Mitte dieser Story damals eine Idee habe, in der bisher weder die Katzen noch der Bruder übernommen wurden, aber ob ich die Geschichte jemals schreibe … fraglich. Kann ich fast nicht dran glauben ^^)
Und wow, danke auch hier wieder! Vielleicht sollte es mich nicht so freuen, dass du die Sache mit dem toten Ex schmerzhaft fandest, aber es macht mich doch sehr glücklich. Denn irgendwie sollte es ja so sein. Und dass du die Gedankengänge nachvollziehen konntest, freut mich noch viel mehr. Und wie du das mit dem eigenen Bild über die Situation machen sagst, lässt mich gerade auch sehr lächeln. So soll es sein. Man soll nicht alles für richtig halten, was Reed denkt und tut, aber man soll verstehen, woher es kommt, und sich selbst seinen Teil dazu denken.

Nicht nur den. Kapitel 18 scheine ich echt nicht in Form gewesen zu sein *lach* Ich habe gerade noch mal nachgesehen, und Richard auch einmal falsch geschrieben gehabt. Aber jetzt sollten die Namen wieder stimmen. Das kommt davon, wenn einmal der Beta keine Zeit hat, und man etwas trotzdem hochladen will. Selbst Schuld, nehme ich an … aber immerhin hast du jetzt darauf hingewiesen, und ich konnte es korrigieren, danke dafür :)

Ich sag manchmal Fellball. Oder Fellknäuel. Vermutlich eher letzteres … und meist in der Einzahl. Aber ja, so geläufig ist es vermutlich nicht, und ich schätze, ich könnte mir das eventuell auch aus dem Englischen abgeguckt haben, wer weiß. Ich könnte es mir vorstellen.
Und der Hinweis mit dem „Android“ und nicht „Androide“ ist echt gut. Das wusste ich entweder nicht, oder es war mir entfallen, aber in beiden Fällen habe ich jetzt dank dir die Gelegenheit gehabt, mir die Geschichte noch einmal anzusehen. Und hoffentlich habe ich nichts übersehen, und in der Einzahl steht jetzt überall Android.

Grund für die Kürze der Kapitel ist/war hauptsächlich, dass ich mich im Englischen mit längeren Kapiteln nicht sehr wohl gefühlt habe, bei der Originalgeschichte, aber wenn es jetzt am Ende sowieso nicht so gestört hat, dann ist es ja gut ^^ (Und sollte ich mal was ganz in Deutsch verfassen, dann wären die Kapitel hoffentlich auch länger *grins*)

Vielen Dank an dieser Stelle erneut, für Lob, Hinweise, und ganz generell deine Meinung (und die Gedanken), und ich wünsche dir noch einen ganz tollen Abend und liebe Grüße,
Riri
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