Autor: Kelly Danza
Reviews 1 bis 10 (von 10 insgesamt):
05.04.2020 | 12:29 Uhr
zu Kapitel 4
Hey, tolles Kapitel!
Ich wusste allerdings nicht mehr so richtig um was es ging, also hab ich nochmal von vorne angefangen. Ich hoffe das nächste Kapitel kommt bald :)
Lg
28.03.2020 | 19:28 Uhr
zu Kapitel 4
schönes kapitel aber ich muss sagen das ich voll den faden verloren habe.
ich hoffe das die nächsten kapitel nicht mehr solange auf sich warten lassen.
fände es sehr schade grüße alibi
28.03.2020 | 16:39 Uhr
zu Kapitel 4
Gosh, Roni und Emma...Emma und Regina <3
Ein schönes Kapitel, ich konnte mir so richtig gut die Szenen vorstellen ;-)
Ich freue mich auf ein nächstes Kapitel!

LG AnnaLu
30.01.2020 | 01:22 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo, meine Liebe!
Da ich genauso ein Wunderwesen bin, das ständig vergisst, Reviews zu schreiben, dachte ich mir, ich hole das mal nach. Tatsächlich kam das dadurch, dass mir das Wort „Meisterwerk“ durch den Kopf ging, dann „Fanfiktions“, „Kelly“, „The Escape“ und schlussendlich „F*ck! Ich muss ein Review schreiben!“
Das nenne ich mal Assoziationskette, eh? Jedenfalls möchte ich dir zu deinem bereits wundervollen Werk gern noch mehr meiner bescheidenen Meinung hinterlassen und hoffe sehr, dass es dir in irgendeiner Art und Weise hilft.
Los geht’s!

< Kapitel: 02 - Operation Swan Queen >
Allein dafür schon Däumchen hoch. Simpel, aber ich finde den Titel hier einfach gut gewählt.

< "Du... weißt, warum ich euch nicht öfter besuche, Emma. Versuche bitte nicht, es mit diesem Workaholic-Quatsch zu überspielen."
Emma machte einen ertappten Gesichtsausdruck. "Es... tut mir leid. Ich wollte dich nicht kränken." >

Mir gefällt es, dass du uns Lesern hiermit wieder ein Spannungshäppchen zuwirfst. Durch das 1. Kapitel weiß man ja im Grunde schon, was alles so abgeht, aber hier durch den Rückblick wird einem klar, wie lange das letztendlich schon geht und ich finde es auch interessant zu wissen / lesen, wie sich das ganze überhaupt entwickelt hat. Da hast du mit dem Szenario hier eine gute Einleitung für geschaffen.

< "Emma...", sagte sie mit zittriger Stimme, doch da legte Emma bereits ihre Lippen auf die der Königin,... >
Den kompletten Absatz liebe ich einfach! Allein schon dieser Satz ist hervorragend geschrieben. Einfach, wie du das beschrieben hast, wie sie erst ihren Namen sagt und dann küssen sie sich auch schon, und dann der Rest, wie Regina doch genau das eigentlich wollte und... Hach! Ich gehe mich mal eben aufwischen, bin gerade dahin geschmolzen...

Der komplette Absatz dann mit Hook... Ouf... Ich dachte mir nur "wie beklemmend", denn genau so stelle ich mir das in der Situation vor. Ich liebe und hasse Emma ein bisschen dafür, dass sie Regina versucht zu überzeugen, dass das mit ihnen beiden richtig ist. Immerhin ist die Situation für Madam Mayor nicht wirklich einfach und ich kann hier leider keinen bestimmten Satz rausnehmen, um dir zu verdeutlichen, was genau ich meine, aber ich finde einfach, dass du die ganze Situation gut zum Ausdruck gebracht hast, sodass man mitfühlt und einfach mit dabei ist!

< Sie tat wie geheißen und weitete erstaunt den Blick, als sie die Tränen in Emmas Augen sah.
„Auch wenn du denkst, für mich wäre das alles nur ein Spiel, so ist es nicht..." (...) Emmas Stimme zitterte und heftige Schluchzer brachten ihre Schultern zum Beben. >

An und für sich finde ich den Abschnitt wirklich gut, allerdings muss ich sagen, kam das für mich etwas plötzlich, dass Emma so heftig am Weinen ist. Vielleicht solltest du da nochmal etwas überarbeiten und das mit ihrer zittrigen Stimme und den Schluchzern zwischen der wörtlichen Rede einbringen, da ich das doch sehr abrupt beim Lesen fand. Zumindest fehlt mir da etwas, woran man die Steigerung von "Tränen in den Augen" bis "heftige Schluchzer" besser erkennt. Den weiteren Satz...

< Regina sah sie mitleidig an. Dann zog sie die vollkommen aufgelöste Retterin in ihre Arme. >
... Kannst du gern so lassen, denn der ist wieder absolut großartig und rundet den Absatz wirklich gut ab!

Gleich darauf gibst du uns ein absolutes Sahnehäubchen in Sachen Erotik. Du hast das ganze angeschnitten, uns ein paar Vorgaben für die Fantasie gegeben, aber lässt es nicht zu sehr ausarten. Mir gefällt sehr, wie du die Szene beschrieben hast, von...

< ... ihre eigenen Hände wanderten von Emmas Schultern hoch und sie krallte sich in ihr blondes Haar. >
über...
< Hitze stieg in ihr auf, als sie sich bewusst wurde, welche Grenze sie gerade im Begriff waren, zu überschreiten. >
bis hin zu...
< Nun lag Emma hier bei ihr, ihre weiße Haut schimmerte im Kerzenlicht und sie zuckte noch ab und an leicht... >

Einfach wundervoll, wirklich! Mir gefiel jede Zeile und das nicht nur, weil es aus meinem schlichten Kopfkino einen Mega-Blockbuster macht, sondern auch einfach, weil du so schreibst, wie du schreibst. Es macht Spaß, mit jedem Satz mehr diese Geschichte nur so aufzusaugen und auf sich wirken zu lassen. Teils ist es die Art, wie du mit den Worten "spielst", wie du Dinge so simpel ausdrückst und ihnen doch auf deine ganz eigene Art Leben einhauchst oder generell die Idee hinter so manchem Satz. Ich bin ständig aufs Neue davon begeistert!

< Also wenn man es ganz genau nahm, war Emma familiär gesehen ihre Enkeltochter,... >
Aber den hättest du dir schenken können! *lacht *
Natürlich gehört es irgendwo dazu und es ist auch nicht mal schlimm, dass du das vielleicht so als Seitengag eingebracht hast, aber ich hätte mir hier eine etwas andere Umschreibung gewünscht, da man gerade noch so in der Verzückung der vorherigen Szene ist. Und bei diesem Satz ist es so, wie dieses Schallplattenkratzgeräusch, das einen auf perfide Art zurück in die Realität holt. Ich markiere die Stelle hier mal als bittersüße Zeile.

< „Aber… was bringt mir das, wenn du dich nicht an mich erinnern kannst? Roni ist Emma nie begegnet.“ >
Aww... Ich finde das einfach irgendwie gerade voll traurig... Aber ein schöner Einwand von Emma ist es dennoch. Passend zumindest. Außerdem finde ich es irgendwie toll, dass Roni wirklich wie eine eigenständige Person dargestellt wird, die zwar in Relation zu Regina steht, aber dennoch ganz für sich steht. Gefällt mir einfach.

< „Den gibt es auch, Emma! Aber du bist offenbar nicht gewillt, ihn zu gehen! Du kannst mir ja nicht mal sagen, dass du mich liebst! >
Das ist so ungeheuer dramatisch. Ich liebe es! Einfach weil du mit diesem Absatz so viel mit letztendlich so wenig Worten ausdrückst. Es ist wirklich verblüffend. Alles, was Regina fühlt und durchmacht, verpackst in den Abschnitt dieses Dialogs. Ich finde es einfach großartig, wie du das anstellst. Vielleicht geht es auch nur mir so, aber ich finde, in diesen paar Worten liest sich richtig dieser Frust, die Verzweiflung und Trauer heraus. Wirklich toll gemacht.

< Aber er steht hinter mir, wie er es immer getan hat. Und du stehst mir aktuell nur im Weg. >
Dazu will ich gar nicht mal so viel sagen, außer, dass ich diesen Satz grandios gewählt finde. Er passt voll und ganz und den Hieb hat wahrlich nicht nur Emma gespürt, sondern auch ich als Leser dieser Szenerie!

Da folgt auch schon der Absatz mit dem Ball und die Beschreibung von Reginas Aufmachung, ihren Gefühlen und alledem... Es gab da von Anfang bis Ende einfach viel zu viele Szenen, die ich so großartig fand, dass ich wirklich nicht alle hier hinein kopieren wollte. Es ist einfach überwältigend, wie du schreibst, diese kleinen Details einbringst, ohne dass sie ZU viel der Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Was soll ich da groß zu sagen? Einfach ganz großes Lob!

< Sie wollte eigentlich deutlich ernster klingen, als sie es tat und hasste sich für ihre vor Trauer und Wut bebende Stimme.
“Regina, bitte...”
“Nein, Emma. Ich mache nicht mehr mit bei deinem Spielchen. Es war ein Fehler, mich überhaupt auf dich einzulassen. Ich hätte wissen sollen, dass du dich niemals für mich entscheiden würdest.” >

SLAY ME!
Was hast du da nur angestellt? Nein, nein, alles in Ordnung, aber ich bin einfach... wow... Ich meine, die Szene geht ja noch weiter, aber gerade diesen Absatz musste ich mal hervorheben, weil er wieder so vieles aussagt, so tiefgründig ist und alles... Hervorragend geschrieben, Liebes!

< Ihre Mundwinkel zuckten nach oben und sie schenkte Emma ein letztes, trauriges Lächeln. „Lebwohl, Liebling…“ Und mit einer Handbewegung löste sie sich in einer violetten Rauchwolke auf. >

Hier unterstreiche ich noch einmal alles, was ich zuvor schrieb! Diese Szene ist einfach der Wahnsinn, wirklich! Ich habe diesen Absatz regelrecht verschlungen. Wieder nutzt du so einfache Sätze für so ausdrucksstarke Momente... Es haut mich jedes Mal wieder um. Ich liebe deinen Schreibstil, weil du einfach einen Film vor meinem inneren Auge entstehen lässt, der mehr, als nur Oscarreif wäre! Diese Szene hat Drama, Herzschmerz, Melancholie und allein die Geste mit dem Lächeln und dann was sie sagt... Goddamn, Girl! Wenn du spätestens jetzt nicht siehst, dass du Talent hast, dann weiß ich auch nicht weiter.

< „… Operation Swan Queen ist noch nicht abgeschlossen.“
Sie hob eine Augenbraue. „Operation was?“
„Swan Queen. Ich dachte eigentlich nicht, dass ich dir den Namen erklären muss.“ >

Ich liebe Henry dafür! Selbst da noch ist es so wundervoll vorzustellen, wie er versucht, seine Mutter damit aufzuheitern. Dieser gesamte Moment ist für mich absolut authentisch und hätte, wie ich finde, von den Machern von Once auch nicht besser geschrieben werden können. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich deine Fanfiktion mehr Canon finde, als vieles, das da in die Serie ge-!"&$?/§*# wurde. Ich schweife ab...

< „Regina, tu es nicht! Ich liebe dich!“
Regina hielt einen Moment in ihrer Bewegung inne. Eine Millisekunde hatte Emma Hoffnung, dass Regina es sich noch einmal überlegt hatte, jetzt, wo sie die Worte endlich ausgesprochen hatte. >

Das ist der glorreiche Moment, indem du mich ALLERSPÄTESTENS als Leserin und vor allem Fan gewonnen hast. Dieser Absatz... Oh mein Gott! Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, liefen mir die Tränen, ich habe den Atem angehalten, hatte eine Gänsehaut, mein Herz setzte einen Schlag aus. DAS ist ein absolut filmreifer Moment, wie ich ihn gerne mal im Kino sehen will! Was du da geschrieben hast... ich kann das nicht beschreiben, warum, aber es ist perfekt. Du und auch niemand sonst hätte diese Szene besser schreiben können, weil du sie einfach schon absolut perfekt geschrieben hast. Mehr kann ich da einfach nicht mehr zu sagen... Einfach großartig! Zauberhaft! Such dir was aus!

Was soll ich dir sonst noch sagen? Das Kapitel ist von Anfang bis Ende unglaublich emotional, wunderschön und absolut lesenswert. Ich hinterlasse dir hier überwiegend positive Kritik, wie du sicher gemerkt hast, denn, und da bin ich ganz ehrlich, wenn es etwas Negatives gäbe, hätte ich es geschrieben, aber ich finde da so gut wie gar nichts! Ich finde, du hast die Handlung sehr gut für das 2. Kapitel gewählt, denn der gesamte Rückblick verspricht viel für den weiteren Verlauf der Fanfiktion. Es ist genau die richtige Fortsetzung, wie ich finde und ich bin froh, dass du hier nicht einfach "stumpf" mit Roni weiter gemacht hast, sondern uns dieses literarische Bonbon geliefert hast, indem du absolut grandios die "Vorgeschichte" beschrieben hast. Bisher ist dieses Kapitel mein absoluter Favorit und ich muss sagen, jetzt nicht nur bei deinen Werken, sondern gänzlich ist es mit eines der besten "Canon"-SwanQueen-Kapitel die ich bisher gelesen habe.

Zum Schluss muss ich noch einmal betonen, dass du einen wundervollen Schreibstil hast und ich hoffe, dass du die Lust am Schreiben nie verlieren wirst, denn das wäre wirklich wertvolles Gut, das verloren gehen würde. Mach weiter so und ich freue mich auf mehr!

Ganz lieben Gruß
Valkyr
22.12.2019 | 22:58 Uhr
zu Kapitel 3
tolles kapitel.
erst verbockt Emma alles und muss jetzt alle Register ziehen um die liebe ihres lebens zurück zu bekommen.
aber was Emma helfen könnte ist wohl , dass roni irgendwo noch Erinnerungen an Emma hat.
sie bemerkt ja zumindest mal das ihr kissen nach Emma riecht.
bitte lass uns auf das nächste kapitel nicht solange warten.
grüße alibi

Antwort von Kelly Danza am 24.12.2019 | 15:07 Uhr
Hi! Vielen Dank für dein Review!
Ja, Roni ist ein bisschen angeteasert, sonst würde es ja recht schnell langweilig werden. Auf die Barrikaden ist ja jetzt schon gegangen.
Ich versuche, recht schnell wieder ein Kapitel zu liefern.
Old Dragon (anonymer Benutzer)
21.12.2019 | 19:49 Uhr
zu Kapitel 3
Jetzt muss Emma geduldig sein und Roni/Regina nicht wieder so überfallen. Sollte Emma ja eigentlich nicht schwerfallen sich in Roni zu verlieben. Ich meine Regina in ihren Röcken und Kostümen ist ein Augenschmaus, aber Roni in ihren Jeans ist der Hammer.
LG

Antwort von Kelly Danza am 24.12.2019 | 14:54 Uhr
Das Problem ist nicht, dass Emma sich in Roni verlieben muss, sondern umgekehrt. ;) Emma liebt sie ja schon. Aber Ronis Gefühle für Emma sind ja auch nicht ganz verschwunden, wie man gemerkt hat. ;)
21.12.2019 | 16:17 Uhr
zu Kapitel 3
Gott, die Armen. Aber wenigstens hat Roni was an Emma entdeckt, was sie für sie doch interessant macht.

Lass uns diesmal nicht so lange warten ;-)

LG AnnaLu

Antwort von Kelly Danza am 24.12.2019 | 14:57 Uhr
Hi! Vielen Dank für den Review!
Der Anfang des nächsten Kapitels bei The Escape ist immer das schwierigste, wegen der Zeitsprünge. Und ich weiß noch nicht ganz, wo ich beim nächsten ansetzen soll. Aber ich arbeite dran. ;)
09.10.2019 | 23:17 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen, liebe Kelly :)

Nun melde auch ich mich mal zu Wort mit einem übertrieben langen Review:
Tolles Kapitel. Mach schnell weiter.
LG
.
.
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Nein, ernsthaft: Schon als ich "The Escape" als Oneshot gelesen habe, war ich hin und weg von dieser Idee. Auch wenn ich die 7. Staffel bisher noch gar nicht kenne, so hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, dass es wirklich von Nöten wäre. Du beschreibst es auf eine so gute Weise, dass das Wissen dahinter kaum relevant erscheint. Glück für mich.

Im Allgemeinen finde ich den Plot, den du gewählt hast, wirklich gut. Es ist mal etwas anderes im Gegensatz zu den üblichen SwanQueen-Sachen, die man sonst so zu lesen bekommt und abgesehen davon, gefällt es mir auch sehr, dass du ein gewisses Drama in das Ganze eingebaut hast; Immerhin ist Emma nicht fest mit Roni / Regina liiert und das macht das ganze umso aufregender.

Nun komme ich zu einzelnen Ausschnitten, die mir im ersten Kapitel besonders gefallen haben. Zumindest ein paar davon:

< Sie stützte sich mit ihren Handflächen auf die Theke und blickte auf ihren Kalender. Der heutige Eintrag war nicht von ihr und doch war er schon eine ganze Weile da. In roten Lettern stand dort:
Warte auf mich. ♡ >
So bescheuert das auch klingt, so gefällt mir hier allein die Aktion an sich; Die Vorstellung, wie sie sich auf den Tresen stützt und auf den Kalender sieht. Ich weiß nicht, was jetzt so wirklich besonders daran sein soll, aber es passte in die Vorstellung. Der Eintrag allein lässt ebenso schon auf etwas vermuten, du hältst es jedoch noch mysteriös und das hebt die Spannung schon zu Anfang der Geschichte.

< Sie hatte keine Ahnung, wer dies geschrieben haben könnte, geschweige denn, wer überhaupt die Dreistigkeit besaß, an ihre Sachen zu gehen. >
Hier mag ich einfach nur diesen Satz, einfach... Because! Da musste ich doch etwas schmunzeln.

< Doch wer sollte sie so sehr vermissen? Warum war Henry so traurig darüber? Und wohl die wichtigste Frage von allen: Wo gehörte sie seiner Ansicht nach eigentlich hin? >
Ich finde es gut, dass du hier im Grunde auf ihr "Wahres Ich" Bezug nimmst. Jemand, der den Storyverlauf jetzt nicht unbedingt kennt, wird hier wieder mit etwas Geheimnisvollen konfrontiert und auch für jemanden, dem die Backgroundstory bekannt ist, hebt sich hier nochmals die Spannung. Wird sie sich erinnern? Passiert das später? Überhaupt? Nie?

< Drei Minuten.
Sie sah wieder zu ihrem Kalender und auf die Nachricht, welche der Schrift nach zu urteilen eine Frau geschrieben hatte. Würde sie noch kommen oder war das alles nur ein übler Streich? >
Auch hier erhöhst du den Spannungsbogen ein deutlich, denn auch, wenn man als Leser bereits eine Ahnung hat, fragt man sich dennoch, was genau denn nun passiert. Zumal ich deine Umsetzung einfach schön finde. Die Zeitangaben, der Blick zum Kalender, die Fragen um all das, runden es einfach perfekt ab. Daher meinerseits ein Däumchen nach oben dafür.

< .... als die Tür auch schon hastig aufgerissen wurde und jemand stürmisch in Roni hereinrannte, sodass sie das Gleichgewicht nach hinten verlor und .... >
Die gesamte Szenerie, die du hier darstellst, hat mich definitiv einmal Lachen lassen. Es kam so unerwartet und doch passt es perfekt hinein, um den Anfang für das zu schaffen, worauf du hinaus willst. Ganz zauberhaft.


Da ich nun nicht alles im Einzelnen Copy-Pasten will: Die ganze Konversation zwischen den Beiden ist einfach hervorragend. Von
< „Tut mir leid, bin zu spät! Ich wurde aufgehalten!“ >

bis zu

< „... Nun trink, sonst liest du mir gleich wieder die Leviten, weil ich zu viel mit Roni rede.“ >

ist das alles einfach klasse beschrieben! Ich habe jeden Satz, den die beiden miteinander austauschen, einfach genossen. Und auch wenn ich Roni nun nicht kenne, aber es hat definitiv Erkennungswert. Davon abgesehen, ist auch Emma, meiner Meinung nach, sehr canon bisher beschrieben! Einfach grandios, wie du diese paar Zeilen allein schon umgesetzt hast.

Mein persönlicher Favorit an dieser Konversation, ist dieser Abschnitt hier:

< “Geduld, Liebling... es ist gleich vorbei”, hörte sie die Frau sagen und es hallte unangenehm in ihrem Kopf wider. ... Tausend Gedanken und Erinnerungen schossen ihr gleichzeitig durch den Kopf, ...
Dann blickte sie zurück zu der Frau, die sie aufgeweckt hatte. Diese lächelte sie mit Tränen in den Augen an.
“Willkommen zurück, Regina.”
“Emma... Emma!” >

I just love it! Allein dieses "Geduld, Liebling" hat mir, warum auch immer, eine Gänsehaut verpasst. Sich das vorzustellen, dieses ganze Szenario mit der dort herrschenden Atmosphäre und dann diese Worte... Wuuah! Wie du es zudem beschrieben hast, dass sie sich wieder erinnert, dementsprechend also die Wirkung ihres Special-Drinks und die Erkenntnis am Ende... Einfach wundervoll! Einfach fabelhaft umgesetzt, wirklich!


Auch hier nach beschreibst du wieder eine sehr schöne Szene, in der du alles ein wenig aufklärst und zeitgleich das Verhältnis der "drei" beschreibst. Es klingt schlüssig, ist nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig und du findest da genau das richtige Mittelmaß. Was soll ich da schon groß sagen?
Und mein Highlight am Ende:

< Ich will erobert werden, nicht einfach nur flachgelegt.” >
Viel. Zu. Gut. Ich glaube, so "vulgär" das auch klingt, aber selbst das könnte ich mir irgendwie canon vorstellen. Mit so einem bestimmten Hand-Move, der das einfach noch mal verdeutlicht. Du weißt schon, wie ich das meine!


Nun, dann kommt der pikantere Teil und den lasse ich natürlich nicht unkommentiert, aber, Gottbewahre, ich kopiere da jetzt sicher nichts draus * lacht *
Alles in Allem gefällt mir der Abschnitt gut. Ich muss sagen, es kam tatsächlich ein wenig plötzlich und ich hätte mir doch gewünscht, ein bisschen mehr darüber zu lesen, wie es eigentlich dazu gekommen ist. Immerhin betont Regina noch, dass sie ja "erobert" werden möchte und diese Eroberung hätte ich gern noch gelesen. Da es vorher als Oneshot gedacht war, ist das an und für sich in Ordnung so, aber vielleicht einfach für's nächste Mal. Mir fehlt hier ein bisschen was.

Die Art, WIE du das alles beschrieben hast, ist allerdings tadellos. Ich habe überhaupt nichts daran auszusetzen, es ist nicht zu "intensiv" beschrieben, aber eben ein bisschen mehr, als nur angedeutet. Es passt. Mehr kann ich da auch gar nicht zu sagen. Alles andere behalte ich mir vor.
Mindgame.

Die weitere Beschreibung, warum die Situation ist, wie sie ist, fand ich an dieser Stelle auch sehr gut. Du erwähnst, warum Regina diesen Weg gewählt hat und obwohl es doch gerade noch so sinnlich war, wird hier auf einmal deutlich, wie ernst die Lage insbesondere für Regina ist. Auch wenn man sich als Leser natürlich einen reibungslosen, schönen Ablauf wünscht, so wäre es anders wohl doch unstimmig gewesen. Du bildest hier einen schönen Weg für das, was noch folgen soll, in dem du die Gespräche, Handlungen usw. Sinnvoll und authentisch ausschreibst. Zumindest hatte ich bis hier noch keinen Moment, in dem es mir Out of Character erschien oder zu viel des guten gewesen wäre und allein dafür kriegst du zwei Däumchen nach oben!

Für gewöhnlich hätte ich auch noch viel mehr Absätze nun erwähnen können, aber ich muss einfach sagen, dass es kaum etwas gibt, das ich nicht einfach grandios geschrieben fand! Ich werde auch in Zukunft immer wieder mal auf bestimmte Stellen hinweisen, aber tatsächlich bin ich bisher einfach nur absolut... geflasht!

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es noch weitergehen wird und werde dir bei Gelegenheit auch ein weiteres Review hinterlassen. Ich hoffe, es wird deutlich, wie sehr ich bereits in diese Fanfiktion verliebt bin, denn ich finde den Plot, deinen Schreibstil usw. Einfach hervorragend und hoffe sehr, dass du die Zeit findest, um bald fortzufahren!

Zum Ende allerdings noch: Der Brief war unglaublich schön geschrieben! Sehr bewegend, sehr emotional. Ich dachte mir erst, dass es für Emma vielleicht ein wenig ZU emotional wäre, aber tatsächlich passt es einfach. Und dann der Eintrag im Kalender.... I'm dying! Einfach nur wunder, wunder, wunderschön!
Mach auf jeden Fall weiter so!
Bis zum nächsten Mal!

Liebe Grüße
Valkyr
Old Dragon (anonymer Benutzer)
13.09.2019 | 23:57 Uhr
zu Kapitel 2
Wirklich gut geschrieben.
Bin gespannt wie Emma Regina's Fluch brechen will. Sie muss ja irgendwie eine Möglichkeit finden dass der Trank dauerhaft wirkt.
Also ich warte auf das nächste Kapitel.
LG
Old Dragon (anonymer Benutzer)
11.09.2019 | 19:23 Uhr
zu Kapitel 1
Sorry, wollte eigentlich gestern schon einen Review schreiben.
Freut mich dass du den Oneshot ausbaust, bin gespannt was du draus machst.
LG

Antwort von Kelly Danza am 11.09.2019 | 19:47 Uhr
Hi! Ja, das bin ich auch. Ich hänge gerade noch ein bisschen fest, deshalb der Verzug. Aber das zweite Kapitel kommt bald, versprochen!