Autor: Avarantis
Reviews 1 bis 25 (von 42 insgesamt):
27.06.2020 | 23:06 Uhr
zur Geschichte
Hallo,habe die Geschichte geliebt,...Auf Wiederlesen...

Antwort von Avarantis am 02.07.2020 | 19:51 Uhr
Hallo liebe/r ZwergivomFluss,

dankeschön für deine Rückmeldung und das freut mich sehr. Ich hoffe, ich komme auch noch dazu, den Epilog fertigzustellen, es steht schon die Hälfte. Doch allen Anscheins nach scheint es mir immer auf den letzten Metern an Puste zu fehlen. Oder es ist der Wehmut, eine Geschichte zu vollenden und zu den Akten zu legen?

Es grüßt,
Avarantis
23.12.2019 | 22:23 Uhr
zu Kapitel 11
Ich liebe liebevolle geschichten dieser art.warscheinlich weil ich sie selbst so nicht schreiben könnte.

Antwort von Avarantis am 24.12.2019 | 12:30 Uhr
Hello liebe minimix!

Ein wundervolles Dankeschön dafür, dass du mir deine Gedanken mitgeteilt hast. Es ist ganz wunderbar als Autor, etwas von seinen Lesern zu hören und es freut mich ganz außerordentlich, dass du meine Worte mit Worten gewertschätzt hast.
Danke!
Ebenso gibt mir dein Lob ein ganz warmes Gefühl im Herzen und motiviert mich gleich doppelt, dass ich doch nicht gegen eine leere Wand schreibe, sondern tatsächlich auch andere damit erreichen kann, die für einen kurzen Moment dem Alltag entschwinden und in Liebe gepolstert werden.

Es grüßt, knickst und wünscht fröhliche Weihnachten,
Avarantis
23.12.2019 | 15:09 Uhr
zu Kapitel 11
OMG, ich hatte nicht erwärtet, etwas über Glorfindels Vergangengeit zu erfahren.
Es ist dir wahrhaft gelungen, mich in allen Punkten positiv zu überraschen *strahl*
Ich fühl mich, als wäre Weihnachten (Ach halt, das ist es ja *lach*) XD
Dass Fin Fingon geliebt hat und deshalb seine Treue zu Turgon getrübt wurde,
lässt alles in einem ganz neuen Licht erscheinen. Ich habe dieses Pairing zwar noch nie
gelesen, aber ich bin begeistert. Es passt alles so schön zusammen und nun seh ich
Fins Vergangenheit in einem völlig anderen Kontext. Ich bin erstaunt, dass
du es in so einem (verhältnismäßig) kurzem Kapitel geschafft hast, so viel
über Fins Vergangenheit preiszugeben und das, mit so schönen Worten.
Fins "Offenbarung" lässt ihn nur noch besser zu Eres passen, da beide einen ähnlich unglücklichen Ausgang mit ihrer ersten Liebe hatten. Nun fehlt nur noch der krönende Abschluss
dieser FF, den ich einerseits herbeisehne und andererseits noch gerne ein bisschen hinauszögern würde :)
Nun ist aber erstmal Weihnachten und ich wünsche dir von Herzen ein wundervolles Weihnachtsfest :)

LG
Shep

Antwort von Avarantis am 24.12.2019 | 12:28 Uhr
Hello liebste Shep!

Arw, das freut mich natürlich sehr, dass dieser kleine Einschub gelungen war! <3 Es birgt immer das Risiko, einen Helden von seinem Podest zu stoßen, wenn man ihm zu viel Leid anlastet.
Leider muss ich gestehen, dass ich das Pairing Fingon/Glorfindel auch noch nicht gelesen habe, es aber einen festen Bestandteil in meinem Kopf hat. Sie sind nun einmal beide meine liebsten Helden aus dem Silmarillion und es war nur eine Frage der Zeit, bis ich eine merkwürdige Abzweigung in meinem Kopf finden würde. Ich meine, entschuldige, aber sind sie nicht fantastisch?

Ich glaube, dass Vergangenheitsbewältigung bei Elben ein wenig schwieriger ist, als es schon bei uns der Fall ist. Galadriel erzählt Frodo im Herrn der Ringe von etwas, was sie tief erschüttert hat, woran sie sich aber nicht erinnern kann. Das kann in ihrem Fall so unendlich Vieles sein, dass ich mich gefragt habe, ob alte Elben generell irgendwann vergessen, die Emotion aber behalten müssen, weil sie schlicht und ergreifend tiefer mit der Welt verwurzelt sind, als Menschen. Wenn ein Mensch stirbt, ist er und seine Seele nicht mehr mit dem Sein verbunden, eine Fea allerdings schon. Mh, doch ich schweife ab. Durch die Geschichte mit Glorfindels Vater wollte ich auch noch einmal deutlich machen, dass dessen höchstes Gut die Treue war. Er hatte beschlossen, Elenwes Haushalt zu dienen, was Turgon mit einschloss und stellte keine einzige seiner Entscheidungen in Frage. Glorfindel schon und enttäuschte damit seines Erachtens nach das Andenken an seinen Vater, da er nicht mit der gleichen blinden Loyalität folgen und führen konnte. Und egal, wie lange er im Dienste von Elrond stehen wird, um zu versuchen, seinen Fehler wieder zu korrigieren, Gondolin bleibt vernichtet.

Ich wünsche dir ebenso ein wunderbares Fest, ein liebes Danke für deine Worte,
Avarantis
23.12.2019 | 00:28 Uhr
zu Kapitel 11
Tibi admirabilem noctem, . ´͈ ᵕ `͈ ♡°◌

Erinnerungen, die beide so unterschiedlichen Elben auf so ähnliche Weise beschäftigen. Glorfindel bekommt aber keine Risse. Niemals. Vielleicht hatte er Glück, dass er seinen fehlende Loyalität nie offen bekennen musste, aber er war nie schlecht. Auch wenn er dass möglicherweise von sich denkt. Er denkt es. Aber jetzt haben sie einander um ihre Wunden zu streicheln.
Ich mag übrigens deine subtilen, poetischen Sexszenen. Sie ist schon sehr besonders. Deine Sprache.

Und ich musste an ein Zitat denken, als auch Glorfindel sein Herz geöffnet hat: 》Und ich frag' dich: 'Ich habe so oft alles gegeben, aber war das am Ende genug?'
Und du sagst: 'Ja! Das war doch dein erstes mal L i e b e n, und deshalb dein bester Versuch.'《

Vielen Dank, dass du diese Geschichte mit uns geteilt hast und ich hoffe, dass noch viele weitere P r o s i m e t r a deiner Feder entfließen.

Ich freue mich auf den Epilog.

Hope

PS: Übrigens bewundernswert, dass du so kurz vor Weihnachten noch uploadest. ^^ Ich müsste auch wieder mal ein Kapitel hochladen, aber ich komme nicht zum Schreiben.^^ Daher besonderen Dank.

Antwort von Avarantis am 24.12.2019 | 12:20 Uhr
Hello liebste Hope!

Danke, danke für dein Lob! *Avarantis knickst*
Nun, ich hatte ein bisschen die Befürchtung, dass ich euch mit dem Aussparen an detailgetreuere, plastischer Sprache ;) ein wenig enttäuschen werde, doch es wollte sich einfach nicht richtig graphisch ins Geschehen einfügen. Also... nun. War das meine Art, damit umzugehen.

Ich hätte als ein wenig eindimensional empfunden, wenn nur Erestor eine Vergangenheit gehabt hätte oder in dieser Geschichte nur von dieser die Rede gewesen wäre. Denn, trotz seiner Ironie und den meist bissigen Kommentaren, versucht Erestor doch, Dingen auf den Grund zu gehen. Wenn Glorfindel sich ihm nicht offenbart hätte, hätte er sich sicher ein Stück weit verraten gefühlt und das wollte ich ihm nicht zumuten. Die beiden haben es jetzt verdient, eine Zeit lang glücklich zu sein. So.

*lacht* Na ja, ich schreibe meistens die Schlüsselszenen schon vor und die Geschichten stehen in ihren Grundfesten meist schon nach einem Tag. Mir fällt das Verknüpfen nur immer wahnsinnig schwer. Deshalb sind die Rudimente bereits vorhanden und wenn ich mich dann nicht hinsetze und bei frischer Muse ein wenig Schreibzeit finde, kann es auch Jahre dauern, bis ich fertig bin. Außerdem habe ich einen sehr langen Weg zu meinem Weihnachtsfest, da konnte ich ihm Zug ein bisschen den Laptop auf den Knien haben. ;)

Es grüßt, küsst und wünscht ein grandioses Fest,
Avarantis
22.12.2019 | 14:23 Uhr
zu Kapitel 11
Ach Gottchen, die beiden sind aber auch einfach zu zuckersüß (ja, ich weiß, Erestor sollte das nicht hören *hust). So langsam scheint da ja so was wie Normalität einzukehren ... Freut mich, dass es vor Weihnachten noch mal ein Update gegeben hat! Feier schön!

Antwort von Avarantis am 22.12.2019 | 18:51 Uhr
Hello liebe StormXPadme!

Nun, nach einem Ausflug in dramatische, zwischenmenschliche Zwiste und einige Wirrungen, empfand ich es als angemessen, einen ruhigen Abschluss zu finden. Natürlich heißt das nicht, dass die beiden jetzt völlig aus ihren Rollen fallen werden. Doch die Grundlage an Ehrlichkeit, die es für beide gebraucht hat, ist geschaffen. Missverständnisse entstehen meistens durch mangelnde Kommunikation und fehlende Geduld, einen Charakter durchschauen zu wollen oder zu können. Daher duften sie mal eben ein bisschen in Vertrauensvorschuss gehen.

Wäre dies eine lange Geschichte mit mehr Handlung als einem hauptsächlichen Fokus auf romantisches Geschehen, könnte ich es leider nicht dabei belassen. Aber... nun, manchmal sind Happy-Ends einfach schön. :)

Dankeschön für deine liebe Rückmeldung,
(die PN lese ich nachher),
die besten Grüße,
Avarantis
14.12.2019 | 04:51 Uhr
zu Kapitel 10
Oh meine liebe Avarantis,
ich weiß nicht wie ich in Worte fassen soll, was ich über dieses Kapitel sagen will. Bei Eru und allen Vallar, Hammer krass!! Nun wird deutlich, warum Erestor so ist, wie er eben ist. Ich frage mich jetzt, wie er überhaupt damit leben konnte, eine solche „Schuld“ auf seinen Schultern zu wissen. Er wurde wirklich nach allen Regeln der Kunst missbraucht von diesem Diaval. Morgoth persönlich hätte es nicht besser gestalten können. Mich würde wirklich noch interessieren, ob Diaval seine gerechte Strafe erhalten hat und was aus Dineth geworden ist. Erestor und Anglachel bekommen vielleicht die Chance, in Mandos Hallen oder in Valinor, miteinander zu sprechen und sich zu versöhnen. Ich wünsche es ihnen sehr. Und jetzt kommt die Sozialarbeiterin wieder durch, Schuld einzig und allein, tragen Erestors Eltern. Glorfindel kämpft mit allen Mitteln um seine Liebe, wie süß, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Er hat den richtigen Weg gefunden, hoffe ich zumindest.
Die Aussage von Glorfindel, wörtlich zitiert „Ich habe den Vorteil, dass ich dich als jungen Elben kannte, wenn man sieht, wie der Ausdruck einer Person vor der Härte des Lebens war, neigt man dazu diesen zu bewahren“ trifft es auf den Punkt. Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich glaube, das hat Erestor auch davon überzeugt, dass er Glorfindel vertrauen kann und nicht enttäuscht wird. Das Problem ist ja, dass Erestor Glorfindel ebenso liebt, aber aufgrund seiner negativen Erfahrung denkt er, der Vanya nutzt ihn nur als Mittel zum Zweck. Er tut sich sehr schwer damit, anzunehmen, dass er um seiner selbst willen geliebt wird. Für Erestor eine ganz neue und schwer zu glaubende Erfahrung. Nun ist es an Glorfindel, ihm zu beweisen, dass da wahre Liebe im Spiel ist und er Erestor niemals hintergehen würde. Aber wie ich dich inzwischen kennen gelernt habe, wird er das problemlos meistern. Enttäusch mich jetzt bloß nicht;)
Ich hoffe, ich konnte meine Gedanken so im Ansatz rüberbringen, aber du machst das schon, danke für diese wundervolle Geschichte :)
Liebe Grüße, deine Sirii

Antwort von Avarantis am 15.12.2019 | 11:24 Uhr
Hallo liebe Sirii!

Das war schon eine harte Nuss, diese Vergangenheit. Ich bin gerade sehr froh darüber, dass offenbar alles, was ich damit aussagen wollte, auch den richtigen Ton getroffen hat, um weder übertrieben noch nicht nachvollziehbar zu werden. Von daher in erster Linie ein Danke dafür.
Erestor war zu diesem Zeitpunkt jung und der Prozess, sich selbst seine Jugendsünden zu vergeben, ist ein deutlich langwierigerer, als das bei anderen der Fall gewesen wäre. Hier kann ich nochmal eine Parallele zu der Szene mit Cuileth ziehen, als sie das Tintenfass umgestoßen hat; Erestor war einen Moment nachtragend, bis sie den Fehler korrigiert hat. Das sollte eine Darstellung dessen sein, wie er generell mit einem Fauxpas umgeht. Er findet es nicht schlimm, solange eine Entschuldigung oder eine Korrektur folgt. So handhabt er das auch mit sich selbst. Im Fall von Anglachel geht das aber nicht mehr. Er kann keinen Fehler korrigieren, denn sein Bruder ist tot. Er kann Diaval nicht die Schuld geben, weil er sich dann eingestehen müsste, leicht beeinflussbar und liebesbedürftig gewesen zu sein. (Schwäche einzugestehen führt immer zu einer langen Liste an Problemen, siehe erstes Kapitel.) Also ist die einzige Kompensationsstrategie, die ihm seines Erachtens nach bleibt, eine Situation wie diese zu vermeiden, um jeden Preis. Er hat hier auch wieder einen Fehler gemacht, über dessen Konsequenzen er bei einem anderen Elb als Glorfindel tiefergreifendere Schwierigkeiten hätte. Er hat zuerst mit ihm geschlafen, bevor er mit ihm gesprochen hat. Natürlich hat er dadurch eine andere Nähe aufgebaut, doch für Erestor war das vermutlich eine ähnliche Situation wie mit Diaval. Wir sehen mal, wie Glorfindel das retten wird.

Eben. Deshalb ist der Prolog auch eine wichtige Essenz dieser Geschichte. Glorfindel hätte sich in dieser Geschichte an unglaublich vielen Stellen über Erestor lustig machen können oder sein Vertrauen missbrauchen. Das hat er nicht getan. In keiner einzigen Situation. Selbst ein verbohrter Geist wie Erestor muss das irgendwann akzeptieren und annehmen, dass nicht die ganze Welt der Feind ist. Hartnäckigkeit zahlt sich in diesem Fall für Glorfindel aus. Auch, wenn ich denke, dass das viel seinem verzeihlichen Charakter geschuldet ist.
Und hey, nicht unter Druck setzen! :D

Ich danke dir wie immer sehr für deine lieben Worte,
es grüßt und küsst,
Avarantis
13.12.2019 | 12:53 Uhr
zu Kapitel 10
Hey,

wow, jetzt haben wir sehr viel erfahren. Über die Hintergründe und Erestors Verhalten. Seinen Bruder und den Teufel. Und obwohl Erestor es gar nicht erzählen möchte, findet Glorfindel immer die richtigen Gesten und Worte. Und vermutlich ist es gerade richtig und gut, dass der Teufel und Glorfindel so völlig anders sind. Aww (*´ ˘ `*).。oO ( ♡ ), er ist einfach ein Held. Ich hoffe, Erestor zeigt ihm das gebührend.

Ach ja zum Verständnis: Kannte Erestor Glorfindel schon vor Diaval? Müsste, oder? Diese Kaminzimmerbegegnung.

Total schön. Danke.

Liebste Grüße von Hope

Antwort von Avarantis am 15.12.2019 | 11:10 Uhr
Hello liebe Hope!

Da bin ich aber beruhigt, dass es nicht zu viel Hintergrundinformation nach dem Näherkommen gewesen ist. Ein wenig hatte ich die Angst, dass ich es zu gerafft für die Komplexität machen würde, doch die einzige andere Variante wäre gewesen, eine ganze Geschichte darüber zu schreiben. (Was mein Zeitmanagement jetzt nicht unbedingt hergeben hätte.)
Ich glaube, ich sollte mal eine Geschichte mit Glorfindel als Antihelden schreiben, fällt mir da gerade auf.

Und zu deiner Frage: Ja, Erestor hat Glorfindel schon vor seinem Kennenlernen mit Diaval getroffen. Natürlich wäre es romantischer, wenn sie dann aufeinander gewartet hätten, aber nach einer einzigen Begegnung wäre das ausgesprochen unrealistisch gewesen. Sie fanden sich anziehend, doch Erestor war noch zu unsicher und Glorfindel zu bedacht darauf, nicht als hochragender Mentor zu fungieren, dass zu diesem Zeitpunkt ohnehin nichts aus ihnen hätte werden können. Dazu kommt, dass Glorfindel Elrond "gedient" oder zumindest an seiner Seite war, der wiederum an Gil-Galads Hof gelebt hat. Erestor dagegen an den Grauen Anfurten. Wiedergetroffen haben sie sich erst, als Bruchtal errichtet wurde. (Oder mal flüchtig während diplomatischem Austausch.)

Vielen liebsten Dank für deine Rückmeldung,
es grüßt und küsst,
Avarantis
11.12.2019 | 22:39 Uhr
zu Kapitel 10
Hach, schön, Geschichte zu meinem Lieblings-Pairing, da muss ich doch sofort mal reinspringen, auch wenn's spät ist ;). Dein Schreibstil ist oberstes Niveau, da ist das ein Hochgenuss, so eine Geschichte zu lesen. Ich freu mich schon aufs nächste Mal :)

Antwort von Avarantis am 12.12.2019 | 18:22 Uhr
Hello liebe StormXPadme!

Ganz herzlichen Dank für deine Rückmeldung, kam sie doch überraschend. Noch dazu mit einem wunderschönen Lob, bei dem ich gar nicht anders kann, als freudig durch die Gegend zu hüpfen. Danke, danke, danke! Und... für eine Geschichte ist es nie zu spät, sie zu beginnen! Dafür gibt es ja dieses tolle Archiv, dass man auch Jahre später noch darüberstolpern und sich freuen kann.
Glorfindel und Erestor sind fast beinah und in meinem Herzen Canon. Ich habe sie wirklich gerne. :)

Es grüßt und verbeugt sich,
Avarantis
07.12.2019 | 17:56 Uhr
zu Kapitel 9
Hi
Zu allererst: sorry, dass ich mich erst jetzt melde, obwohl dein neues Kapitel schon länger online ist *schäm *
Nun aber zum Wichtigsten: dein neues Kapitel war wie immer unglaublich toll zu lesen. Glorfindel hat genau das gemacht, was ich von ihm erwartet habe. Irgendwie hätte es tatsächlich nicht zu seinem ehrhaften Charakter gepasst, wenn er Erestors Trunkenheit ausgenutzt hätte. Ich fand es soooo süß, dass Fin meinte, dass Eres ihm für eine Nacht zu schade ist XD Das war die beste Stelle in diesem rundum tollen Kapitels. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht :)

Lg
Shep

Antwort von Avarantis am 11.12.2019 | 16:07 Uhr
Hello liebe Shep!

Quark, gar kein Problem. :) Ich bin unglücklicherweise mit dem Abschluss mal wieder in Verzug, also sollte ich die Allerletzte sein, die sich darüber beschwert. Dein Review hat mich trotzdem sehr gefreut und ich hoffe, dass du im realen Leben ein bisschen durchatmen kannst. Besonders aufgrund der nahenden Weihnachtszeit.

Vielen besten Dank für dein Lob. Das denke ich auch, wenn, dann möchte Glorfindel schon eine deutlich erkennbare und mit klarem Geist formulierte Zustimmung haben. Das ist nicht unbedingt bei einem betrunkenen Zustand zu erwarten. Daher bin ich ausgesprochen froh, dass ich ihn ehrbar und über jede niederen Gelüste erhaben in meinem Kopf habe. ;)

Es grüßt und küsst,
Avarantis
21.11.2019 | 00:53 Uhr
zu Kapitel 9
Bin gerade auf deine fanfic gestoßen, ich liebe sie du hast nen super schönen Schreibstil und ich freu mich schon wahnsinnig wenn es weiter geht!

Antwort von Avarantis am 21.11.2019 | 17:43 Uhr
Hello liebe Tonina!

Vielen besten Dank für deine Rückmeldung, die lieben Worte haben mich sehr gefreut. :) Weiter geht es vermutlich am Samstag.

Ich danke dir, dass du dir die Zeit für ein Review genommen hast,
die besten Grüße wünscht,
Avarantis
19.11.2019 | 08:11 Uhr
zu Kapitel 9
Meine liebe Avarantis
Hach, mal wieder ein grandioses Kapitel. Was ich davon halte? Hmmm…. Ich bin beeindruckt! Erestor ist stark alkoholisiert, um nicht zu sagen sturzbesoffen und bringt zum Ausdruck, was er sich im nüchternen Zustand niemals gestattet hätte. Im letzten Kapitel wurde klar, warum er sich mit Händen und Füßen gegen seine Gefühle zu Glorfindel wehrt. Auf Grund der vergangenen Ereignisse hat er einfach panische Angst auch ihn zu verlieren.
Aber nun, nicht mehr Herr seiner Sinne, gerät all dieses in dichte Nebel und das Verlangen nach eben diesem wundervollen Elben tritt mit aller Macht zu Tage. Lust und Leidenschaft gewinnen die Oberhand.
Einfach magisch, wie Glorfindel reagiert, ein wahrhaft starker Charakter. So viel Selbstbeherrschung bringt nur seine ehrliche Liebe zu Erestor zustande. Ansonsten hätte er wohl nachgegeben und die Situation ausgenutzt. Wie Recht er doch hat, Erestor hätte bitter bereut, wenn Angefangenes zu Ende gebracht worden wäre.
So süß, „Für eine Nacht bist du mir zu schade“ das sagt doch alles, oder? Du machst da sehr deutlich, wie ernst es Glorfindel mit Erestor ist. Er möchte, dass der eigenwillige Großkanzler ohne Alkoholeinfluss und mit klarem Verstand zu ihm kommt und sich endlich eingesteht, was doch offensichtlich auf der Hand liegt. Ich hoffe sehr, Glorfindel bekommt wonach er sich so sehr sehnt, er hat’s verdient.
Und erst die Szene auf dem Balkon… herrlich, du hast eine sensationelle Art Erestors Empfindungen und Gefühle klar und trocken auf den Punkt zu bringen. Er ist gerade dabei mit einer gewissen Unsicherheit die vergangene Nacht mit all ihren Geschehnissen zu sortieren und einzuordnen. Da kann er Glorfindels Präsenz gerade ganz und gar nicht brauchen und wer tritt auf den Plan, natürlich eben dieser unwiderstehliche Elb! Zu allem Übel weiß der auch noch haargenau, was in Erestor vorgeht. Ich kann den obersten Berater Elronds sehr gut verstehen. Da wir, wie du schon angekündigt hast, uns langsam dem Ende nähern, wird er wohl bald „Budder bei die Fische tun“ ;)
Bin so gespannt, wie das aussehen wird, obwohl ich das Ende dieser Geschichte bedauern werde. Aber dir fällt bestimmt was tolles Neues ein und da freu ich mich schon jetzt drauf.
Es ist mir eine Ehre dein Werk in meinem Bücherregal zu haben. Ich wünsche dir eine schöne und stressfreie Woche, liebe Grüße und Knuddels, deine Sirii.

Antwort von Avarantis am 20.11.2019 | 18:33 Uhr
Hello liebe Sirii!

Vielen liebsten Dank für deine Rückmeldung, ich habe mich wie immer im Kreis gefreut. :) (Wenn ich das so sagen darf.)

Huh, ich habe mich doch sehr bedeckt mit der Ausführung gehalten, weshalb die kommende Aussprache mehr ein spontaner Entschluss gewesen ist. Eigentlich hatte ich schon eine ganze Szene dazu mit dem Gespräch zwischen einem betrunkenen Erestor und Laswen geschrieben, die jedoch aufgrund der Relevanz gekürzt wurde. Ich glaube nicht, dass ihr noch einmal knapp zweitausend Wörter nur mit Gespräch mit einer Fremden begrüßt hättet. Besonders, weil das hier immer noch nur eine "Kurzgeschichte" ist, die auch gar nicht auf mehr ausgelegt war. :D

Das Thema mit dem Gefühl auf den Punkt bringen fiel mit tatsächlich ein bisschen schwer. Erestor und Glorfindel sind schon... alt, wenn ich das so sagen darf und es wirkt für mich beim Schreiben immer ein klein wenig unrealistisch, wenn Erestor eine halbe Ewigkeit um den Kernpunkt herumeiert. Er hätte keinen Erfolg als Diplomat und später als Elronds Berater oder an Gil-Galads Hof haben können, wenn ihm nicht sehr schnell Details auffallen würden, die er richtig einzuordnen weiß. Also musste ich eine andere 'Hemmung' einbauen, die vielleicht aus der Unsicherheit von Gefühlen als solche geboren wurde; ein Elternhaus, dass sich nie wirklich für ihn interessierte und garantiert keine Liebe vorgelebt hat, ein Bruder, den er sehr liebte, den er aber gleich zweimal verlor - einmal, als er Gefühle zu einer anderen Person zuließ und das zweite Mal ohne Entschuldigung durch eine Schlacht. Das erschien mir als ein plausibler Grund.

Oh, das ist sehr schön, dass dir Glorfindels Satz so gut gefallen hat. Ich erwähne es immer mal wieder: Ich bin ein eingefleischtes Glorfindel-Fangirl und neige dazu, ihn über die Maße zu loben. Vielleicht sollte mein nächstes Projekt werden, seine Schwächen auszuarbeiten?

Das freut mich aber, dass ich dich so lange begeistern konnte. Vermutlich gibt es noch ein Kapitel und einen Epilog bis Anfang Dezember,
die besten Grüße, ich drücke dich durch die Weiten des Internets,
Avarantis
17.11.2019 | 13:03 Uhr
zu Kapitel 9
Endlich, endlich, endlich! (´∀`)♡

Habe schon sehnsüchtig gewartet und mich total gefreut, als das Kapitel endlich kam. Und es war so schööööön! Ich wusste, dass Glorfindel ein Gentlemen ist. Und er kennt Erestor so genau und weiß, wie dieser reagieren und dass jener es bereuen würde. Aww, und obwohl ja Erestor sich anpreist, der eloquentere Elb der beiden zu sein, kommt er gegen Glorfindels Geschick, ihn auszumanövrieren, nicht an. Aber vielleicht will Erestor auch von ihm ausmanövriert werden. Sonst könnte und dürfte er ja nie nachgeben.

Ich freue mich sehr auf das nächste Kapitel und fiebere dem klärenden Gespräch entgegen.

Vielen lieben Dank für das tolle Kapitel. ღゝ◡╹)ノ♡ Hope

Antwort von Avarantis am 17.11.2019 | 13:18 Uhr
Hello liebste Hope!

Ich drücke dich ganz lieb für diese euphorische Rückmeldung und danke wie immer von ganzem Herzen! (Übrigens musst du mir mal zeigen, wie man diese Smileys macht, ich kann nur die herkömmlich-langweiligen. :D)

Ich hoffe ja immer, dass ich euch erfreuen kann und wenn es gelingt, schwebe ich ein klein wenig auf Wölkchen vor mich hin. So ein bisschen wie Erestor in diesem Kapitel, der noch völlig weinumnebelt gewesen ist. Tatsächlich finde ich diesen Spagat zwischen seinem und Glorfindels Alter und der gleichzeitig bestehenden Unsicherheit ein wenig... herausfordernd, weshalb eben die Alkoholalternative herhalten musste. Dann ist das erste Eis gebrochen, obwohl wir natürlich Erestors Sturheit kennen. Ich war nur sehr froh, dass Lindir sich auf den letzten Metern nicht noch einmischen wollte, das wäre grandios fatal gewesen. Er hätte bestimmt alles zerredet und Erestor mehr verwirrt, als die Oberfläche schon offenbart. Und was ihn wohl dazu bewegen wird, Glorfindel die letzten Geheimnisse seines Selbst anzuvertrauen, werden wir dann sehen. :)

Es grüßt und küsst und übernimmt für Tippfehler weil wegen Handy keine Verantwortung,
Avarantis
02.11.2019 | 18:43 Uhr
zu Kapitel 8
Ach, welch grandiose, alkohollastige Feier :)
Es lebe der Zwergenschnaps *grins*
Schon erstaunlich, was ein guter Schluck (oder mehrere) so alles bewirken kann.
Lindirs Weindusche war wahrlich amüsant zu lesen. Wie heißt es doch so schön?: Was sich liebt, das neckt sich?.
Nun, "liebt" ist vielleicht a little bit too much, aber jedenfalls konnte man in diesem Kapitel schön sehen, wie innige die Freundschaft
zwischen Lindir und Erestor eigentlich ist, auch wenn es (wenn man sich Erestor anschaut) auf den ersten Blick
nicht wirklich den Anschein danach hat. Es ist dennoch deutlich zu sehen, wie gut die Freundschaft zu Lindir Erestor tut.
Er braucht ihn schließlich für den Schubs in die richtige Richtung und Lindirs spezielle, fröhlich Art lockert jedes Kapitel so schön auf.
Ich finde, dass du Lindirs Charakter sehr gut konzipiert hast, er passt perfekt in diese FF.

Das Gespräch zwischen Laswen und Erestor fand ich übrigens besonders gefühlvoll. Man hat so viel über Erestor erfahren und das auf eine Art und Weise,
die einem richtig nahe geht. Ich konnte richtig mit Eres mitfühlen und er tat mir so leid *schnief* Hätte ihn nur zu gerne in den Arm genommen. Er muss seinen Bruder wirklich geliebt haben. Und dieser Vorfall, der die beiden entzweit hat, lässt ihn wohl noch immer nicht los, auch wenn er es für gewöhnlich unter einer dicken Eisschicht verborgen hält.
Nur damit ich das jetzt richtig verstehe: Erestor hat seinem Bruder also den Freund ausgespannt? Und am Ende hat er dann beide verloren .... wie tragisch.
Aber es würde so einiges erklären. In diesem Sinne war die Geschichte mit seinem Bruder an brillianter Schachzug von dir, es passt wunderbar in die Geschichte und
verleiht ihr eine schöne Tiefe. Gerne würde ich mehr über die Sache mit Erestors Bruder erfahren XD

Die Begegnung zwischen Fin und Eres nach der Feier hat mir ebenso gut gefallen. Vor allem, dass Erestor ihn aus eigenem Antrieb heraus geküsst jst (ok, gut, vielleicht war
auch der Schnaps Schuld, aber hey, das Ergebinis zählt). Ich bin mir nur nicht sicher, wie Erestor das im nüchternen Zustand beurteilen wird. Und ebenso wenig bin ich mir sicher, wie Glorfindel handeln wird. Eigentlich ist er ja die Ehrhaftigkeit in Person (Gibt's das Wort überhaupt *lach*), aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei ist (zumindest für Eres und Fin).
Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es wohl weitergeht :)

Mit liebsten Grüßen
Shep

Antwort von Avarantis am 09.11.2019 | 12:23 Uhr
Hello liebste Shep!

Entschuldige, dass ich dein Review erst jetzt lesen kann, es ging ein bisschen drunter und drüber diese Woche. :)

Ein Glück handelte Thólinnas mal mit den Zwergen, sonst hätten Erestor bestimmt darauf verzichten müssen. Und das kann ich ja nicht verantworten, dass er eine Feier nüchtern überstehen muss. Aus ganz unabhängigen Gründen, versteht sich. Für Liebe ist es mir auch noch zu früh, würde ich behaupten, doch ein wenig Verliebtheit kann man den zweien doch unterstellen.
Dankeschön für dein Lob für Lindirs Darstellung. :) Ich bin da manchmal zwiegespalten, da mit einer der einzigen Sätze, die er im Herrn der Ringe sagt, etwas Abwertendes über Menschen ist. Also... ist es schwierig, ihn gleich sofort sympathisch zu finden.

Oh, dankeschön für dein Lob in Bezug auf Laswens und Erestors Gespräch. Das ist nicht ganz kurzweilig geworden, habe ich befürchtet. Es war eben mehr zum Info und Emotion übertragen gedacht, was ein kleines bisschen... nun. Es hat nicht viel mit der Liebesgeschichte als solche zu tun, musste aber als Grundfeste doch vorhanden sein.
Ausgespannt nicht, nein, aber Erestor war zu naiv für seine erste Verliebtheit und sein Bruder wollte ihn davor selbstverständlich bewahren. Was zu noch einigen anderen Konflikten geführt hat, da die Person der Vater der Elbin war, die Anglachel heiraten wollte. Ein wenig verworren, ich schreibe dazu vielleicht mal eine Geschichte. :D Deshalb halte ich mich so vage.

Glaubst du? Also, dass Erestor mal die Initiative ergreift war längt überfällig. Aber noch ist er betrunken, also müssen wir an Glorfindel appellieren, oder? :)

Die besten Grüße und wie immer vielen liebsten Dank für deine Rückmeldung, das hat mich nach dieser Woche besonders gefreut,
Avarantis
28.10.2019 | 13:09 Uhr
zu Kapitel 8
Uhh,

ein spannendes Kapitel, wo wir so einiges über Erestors Biographie erfahren. T_T Zwei verlorene Lieben und man versteht etwas mehr, warum er ist, wie er ist.

:-) Und Lindir ist auf einer goldrichtigen Spur und bringt seinen Freund in die Bedrouille. Daher hat er die Weindusche schon verdient. Aber ich bin froh, dass es ihn gibt und er Erestor ein bisschen zu seinem Glück zwingt.

Und zu guter Letzt gibt es noch ein paar Küsse für Erestor. Und ich denke nicht, dass Glorfindel Erestor zu nahe kommen würde, solange der betrunken ist. Also vielleicht würde er ihn noch mit ins Bett nehmen, aber nicht mehr. ;-) Erestor wird eh kneifen.

Danke für das wunderbare, traurige Kapitel.

Hope

Antwort von Avarantis am 28.10.2019 | 18:58 Uhr
Hello liebste Hope!

Wie wundertoll, dass dir die Geschichte von Erestor aufgefallen ist! Zumindest das familiäre Gebilde ist ja schon im Prolog und in einem der Kapitel angesprochen worden. Was genau die weiteren Hintergründe dessen sind, kläre ich vielleicht mal irgendwann in einem One-Shot, denn da ist während des Schreibens einiges Neues dazugekommen.

Natürlich weiß Lindir von Glorfindel. Spätestens nach dem letzten Kapitel. ;) Erestor ist nicht ganz so unberechenbar, wie er das vielleicht gerne hätte.

Erestor ergreift hier zum ersten Mal selbst die Initiative. Ob das nur dem Alkohol zu schulden ist, der seine Ängste ein bisschen aushebelt... mal sehen. Und wenn, ist er ja bestimmt noch ein Weilchen länger betrunken, bevor der Kopfschmerz einsetzt. Glaubst du an Glorfindels Ehrgefühl? :D Wir werden sehen.

Es grüßt und drückt dich,
Avarantis
27.10.2019 | 21:48 Uhr
zu Kapitel 8
Meine liebe Avarantis
Aha... wir kommen der Geschichte in Ost-In-Edhil langsam näher... Zwergenschnaps also... Ich vergleiche ihn mit Ouzo... hab schon so einschlägige Erfahrungen damit gemacht... trinke ihn nie wieder in diesem Leben.
Ich sage doch, Lindir ist einfach zu köstlich...
Ok, jetzt gehst du ins Eingemachte. Lindir kennt Erestor wirklich in und auswendig. Sie sind sehr sehr gute langjährige Freunde, das wird hier sehr deutlich.
Die Szene in der Halle des Feuers, einfach zu schön, wäre so gerne dabei gewesen, hätte mich weggeworfen vor Lachen. Der gute Dorwinion über Lindirs Haupt.
Oh, wie Recht Laswen doch hat, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und auch Fettnäpfchen sind vorprogrammiert, Laswen konnte nicht wissen, was Erestors kleinem Bruder widerfuhr, sie hat es nur gut gemeint. Aber was hat das in Erestor ausgelößt? Hammer krass!
Hey, was hat Erestor gegen Eruvador? ;)
Die Begegnung mit Glorfindels breiter Brust und was daraus resultiert, einfach zu süüüüüß(dahin schmilz)
Ich liebe diese Passage, alles so perfekt auf den Punkt gebracht.
Und wie geht es jetzt weiter? Ich kann nicht warten!!
Oh Erestor, der nächste Morgen kommt bestimmt....
Was für ein grandioses Kapitel, lieben Dank :)
Kekse, Schoki und was dein Herz begehrt, hinstell, deine Sirii

Antwort von Avarantis am 28.10.2019 | 18:53 Uhr
Auf ein Zweites liebe Sirii!

Es hat mich sehr gefreut, dass du dir die Mühe gemacht hast, das letzte Kapitel auch noch zu reviewen, vielen liebsten Dank dafür! Und ich entschuldige mich auch für meine kurze Antwort, ich bin heute einfach zu müde für lange Antworten, war ein langer Tag. :)

Lindir ist eben Lindir. Ein klein wenig hochmütig, mit Künstlerseele und einem Hang zu Humor in allen Lebenslagen. Ich denke mal, dass er einen guten Ausgleich zu Erestor schafft, der doch immer ein bisschen zu miesepetrig durch die Gegend läuft.

Ah, die Szene in der Halle des Feuers. Da habe ich ein wenig gezögert, da ich nicht sicher war, ob sie nicht zu gerafft daherkommt. Doch es wäre eben nur ein Zeitvertreib gewesen, losgelöst von wirklichem Vorankommen mit der Geschichte als solche.

Glorfindel und Erestor... :D Ich bin gespannt, wie du das kommende Kapitel auffassen wirst. Sehr, sehr gespannt.

Wie immer den liebsten Dank,
es drückt und küsst,
Avarantis
27.10.2019 | 20:31 Uhr
zu Kapitel 7
Meine liebe Avarantis
Einfach brilliant, wie du diese Szene aus Erestors Sicht beschrieben hast. Ich kann es förmlich hören, dieses helle Giffeln eines verliebten Teenagers. Wirklich zum Augenverdrehen, klar, dass Erestor dem so schnell wie möglich entkommen möchte. Und dann... stop!... dieses allzu vertraute, geliebte, sanfte Lachen. Er bekommt das Objekt, oder besser, Subjekt seiner Begierde zu Gesicht, eingehüllt in das morgendliche Sonnenlicht... ohne Worte.
Klar sticht ihn ein Hauch von Eifersucht, wünschte er sich doch an die Stelle der Mädchen. Hmmh... er steht sich halt selbst im Weg, nicht wahr? Und er kann es einfach nicht lassen." Sie werden jedes Jahr jünger!"
Avarantis, genial :)
Schon bereut er seinen bissigen Kommentar und geht einen Schritt in die richtige Richtung.
So süß, Glorfindel reagiert genau richtig. Du beschreibst so eindrucksvoll Erestors inneren Kampf. Auf Grund seiner früheren Erfahrungen hat er so große Schwierigkeiten zu glauben, dass Glorfindel ehrliches Interesse an seiner Person zeigt und die Angst vor Ablehnung wird sehr deutlich. Wie aufgewühlt und zwiespältig Erestor doch ist.
Oh Eruvador, du solltest wissen das man dem Großkanzler zur frühen Morgenstunde nicht auf den Senkel geht. Das kann doch nur nach hinten losgehen ;)
Alter Falter, ich kann Erestor sowas von gut verstehen. Party am Morgen in MEINEM Arbeitszimmer... geht mal gar nicht!
Aber Lindir ist einfach zu köstlich und Herr Elrond bringt es auf den Punkt.
Hervorragendes Kapitel.
Sei gedrückt, deine Sirii

Antwort von Avarantis am 28.10.2019 | 18:45 Uhr
Hello liebe Sirii!

Arw, ob so viel Lobes werde ich ganz rot, vielen lieben Dank. :)

Ich war nicht ganz sicher, ob die Anfangsszene nicht zu schnell eingeleitet hat, da sie einen Teil des Umschwungs von Erestors und Glorfindels Beziehungs dargestellt hat, allerdings eben über eine Wandlung durch die Unterhaltung mit anderen Elben, nicht durch Interaktion zwischen den beiden.
So ist Erestor, erst einmal ein zynischer Kommentar, bevor darüber nachgedacht wird, was er eigentlich persönlich darüber denkt. Danke für dein Lob! :)
Glorfindel ist toll, ich habe ihn auch ziemlich gerne und kann gar nicht genug von ihm bekommen.

Ich drücke zurück,
Avarantis
27.10.2019 | 17:46 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo liebe Avarantis!

Was für ein Spaß, dieses Kapitel war wirklich amüsant! Ich bin wirklich gespannt wie Erestor damit umgeht wenn er wieder nüchtern ist!

Liebe Grüße

Antwort von Avarantis am 27.10.2019 | 17:49 Uhr
Dankeschön liebe Elbenkind! Das freut mich sehr, dass ich dich weiterhin als Leserin dabei habe. :)
Es grüßt, winkt und wünscht noch einen schönen Abend,
Avarantis
23.10.2019 | 15:22 Uhr
zu Kapitel 7
Huhu :)
Das Annähern von Erestor und Fin hast du wundervoll umgesetzt. Es hat mich voll gefreut zu lesen, wie Erestor etwas auftaut in Fins Gegenwart. Ich seh schon in der Ferne ein Happy End winken *freu * Jetzt muss Erestor es nur noch selbst eingestehen, wie stark seine Gefühle für Fin wirklich sind, und er muss endlich ganz aufhören, diese Gefühle vor sich selbst ( und auch vor anderen) verdrängen zu wollen. Lindir hat ihn diesbezüglich mal wieder einen Stups in die richtige Richtung verpasst :) ach, was würden wir nur ohne den guten Lindir tun XD
Ich freue mich schon wie ein Honigkuchenpferdchen auf die nächsten Kapitel :)

Liebeste Grüße
Shep

Antwort von Avarantis am 24.10.2019 | 18:00 Uhr
Heyho liebe Shep!

Arw, <3 dankeschön für dein Lob! Ich dachte schon, es sei vielleicht ein kleines bisschen zu überstürzt, weil das konkrete Umdenken von Erestor nun einmal nicht durch Glorfindel persönlich, sondern von Thólinnas und dem allgemeinen Umfeld übertragen wurde. (Ich verrate nicht zu viel, wenn ich anmerke, dass Lindir kein Unschuldslamm ist.)

Das nächste Kapitel gibt es auch, wenn ich dazu komme, schon am Samstag wieder, also vielen liebsten Dank fürs Lesen und Kommentieren!

Es grüßt und küsst,
Avarantis
20.10.2019 | 22:35 Uhr
zu Kapitel 7
Oh, ja, ein Lesegenuss! ^_^ Ich liebe Erestors Zynismus oder war es ein wahnsinniger Ork im Blutrausch... ?

Erestor und Glorfindel sind sich näher gekommen und Glorfindel ist so ... wie warmer, wunderbar riechender Wachs, der Erestor ein wenig wärmt und sich seinen zickigen Bewegungen anpasst. ^^ Er merkt viel mehr, was in Erestor los ist, als der selbst. Und Erestor ist so von Glorfindel eingenommen, dass er sogar im seinen Reaktionen zögert. :*

Aww, sehr schöner Dialog am Ende... Da würde Erestor lieber einen Balrog(schlächter) küssen! Und wie!

Liebste Grüße von Hope

Antwort von Avarantis am 21.10.2019 | 18:38 Uhr
Hello und einen schönen guten Abend liebe Hope!

Oh, dankeschön für dein Lob, ich werde ganz rot vor Freude!

Vielleicht habe ich schon einmal erwähnt, dass ich ein unberechenbarer Glorfindelfan und eigentlich bei jedem Mal, wenn er auftaucht, ganze Lobeshymnen verfassen könnte. Dabei nicht zu übertreiben fällt mir sehr, sehr schwer. Daher hat er, um mich noch mehr auf eine Glorifizierungsschiene in seine Richtung zu bringen, bei mir einen sehr geduldigen, verzeihlichen und verstehenden Charakter. Das kann ihm natürlich auch als Schwäche ausgelegt werden; denn er wartet gleichzeitig auf die Einsicht seines Gegenübers, ohne dieses mit Argumenten davon überzeugen zu wollen, dass seine Ansicht die richtige ist, sondern einen Appell daran, dass er weiß, dass er richtig liegt. Das kann, besonders in Bezug auf Erestors zynisches Dasein, der sich stark darum bemüht, nicht als schwach dazustehen, ergo Fehler nicht gerne zugibt, eine sehr balanceaktige Zusammenführung sein. Ich bin aber gerade neugierig: Wieso glaubst du, dass die beiden ein gutes Team sind bzw wären?
Meines Erachtens nach sind beide stets der Erkenntnis zugetan, nur auf unterschiedliche Arten. Beide drücken Vehemenz und Durchsetzungsvermögen aus, sind auf ihren Gebieten gute Strategen und verzeihen Fehler schnell. (Erestor hätte Cuileth ewig lange für ihre falsche Vorbereitung abstrafen können; er hätte Thólinnas seines Amtes entheben können; die Interpretation bleibt jetzt offen, weshalb Erestor so ungerecht in Bezug auf Glorfindel agiert hat.)

Na aber bitte, für die Küsse sind wir doch da. :D Und ich verspreche, dass noch ein paar wundervolle kommen werden.
Es grüßt, küsst und bedankt sich,
Avarantis
20.10.2019 | 20:36 Uhr
zu Kapitel 6
Huhu :)
First things first: bitte entschuldige, dass ich erst jetzt ein Review zu deinem Kapitel verfassen konnte. Die letzte Woche war einfach eine große Ansammlung von Schei** und nach dem ganzen Trubel habe ich doch glatt vergessen, ein Review zu hinterlassen und das, obwohl ich dein Kapitel längst verschlungen hatte *schäm* naja und jetzt, hast du ja schon dein allerneustes Kapitel gepostet und der Alert hat mich daran erinnert, dass ich noch immer kein Review verfasst habe. Nun hole ich das allerdings hiermit nach.

In der Tat, war deine FF doch tatsächlich das einzig wirklich Erfreuliche in den letzten Tagen. Wie all die vorherigen Kapitel war es einfach unglaublich toll geschrieben. Erestor hatte (mal wieder) mit unterschiedlichen Gefühlen zu kämpfen und das dann auch noch Tholinnas in seinem Büro (oder so) stand, hat nicht gerade positiv dazu beigetragen, dass sich seine Stimmung hebt, immerhin wurde er so an den Vorfall mit den Wargs erinnert. Aber wenigstens hat Thólinnas im die Augen geöffnet und Erestor ist sich nun anscheinend doch bewusst geworden, wie viel Fin für ihn empfindet. Am besten gefallen hat mir diesmal aber doch tatsächlich der betrunkene Lindir *lach* Ich musste ihn mir einfach bildlich vorstellen :) klasse gelungen ist dir auch die Szene, wo sich Erestors und Fins Lippen so sacht berührt haben. Leider hat Eres den Moment wiedermal kaputt gemacht, auch wenn ich durchaus verstehen kann, dass es schwer für ihn sein muss, zu akzeptieren, dass Fin tatsächlich was für ihn empfindet. Die Gefühle von Erestor danach konnte man also richtig gut nachvollziehen. Kein Wunder, dass er irgendwie hin - und hergerissen ist. Bin gespannt, wie es weitergeht. Ich weiß nur leider noch nicht, wann ich dazu komme, dein neues Kapitel zu lesen. Ich hoffe, bald :)

Mit liebsten Grüßen
Shep

Antwort von Avarantis am 21.10.2019 | 18:25 Uhr
Hello liebe Shep!

Ach Quark, Lesen soll ja entspannen, wenn es nichts mit der Uni zu tun und da ist es hinderlich, wenn einem das reale Leben einen Strich durch die Rechnung macht. Ich freue mich natürlich trotzdem wie ein Schneekönig über deine Rückmeldung, dankeschön, dass du trotz der Widrigkeiten Zeit dafür gefunden hast!

Aus Erestors Perspektive betrachtet war es reines Glück, dass er Thólinnas angehört hat und Melpomaen Dienst hatte. Ich denke, in seiner Stellung als Großkanzler hätte er eher mit Glorfindel gerechnet, der ihm den Bericht persönlich bringt und ich glaube kaum, dass erfahrenere Schreiber wie Cuileth und Figwit nicht darauf geachtet hätten, nicht Hinz und Kunz zu Erestor zu lassen. Das gab bestimmt zwischen den Zeilen ein kleines Donnerwetter.
Lindir ist sowas wie Erestors bester Freund und, was sich in den folgenden Kapitel noch zeigen wird, ein kleiner Ersatz für etwas, was er verloren hat und sich nicht richtig eingestehen möchte. Da bin ich sehr gespannt, wie ihr das als Leser auffassen werdet und ob ihr mich nicht dafür... nun. Wir werden sehen.

Sehr schön, danke für dein Lob zur Nachvollziehbarkeit! :)

Ich drücke dich ganz lieb,
Avarantis
20.10.2019 | 15:40 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo liebe Avarantis!
Auch dieses mal war das Kapitel herlich geschrieben! Und Erestor macht nun endlich einen Schritt auf Glorfindel zu is das schön!
Erestor's Ärger über die kleine Feier in seinem Vorzimmer kann ich gut verstehen! Es ist halt nicht leicht wen der beste Freund ein Chaot ist!.... Kann man Lindir als Erestor's besten Freund bezeichnen..... oder doch er als Grund für die ersten grauen Harre? Bekommen Elben graue Haare?
Egal ich freu mich auf das nächste Kapitel und sende dir viele liebe Grüße

Antwort von Avarantis am 20.10.2019 | 16:30 Uhr
Hello liebe Elbenkind!

Wieder einmal den besten Dank an deine Rückmeldung, ich freue mich wahnsinnig darüber! Danke für dein Lob zu Inhalt und Ausführung, wenn ich das mal so nennen darf. :)
Ich würde Lindir jetzt nicht als Chaoten, sondern lieber als Lebenskünstler betiteln. Und sein bester Freund ist er in Bruchtal ohne Zweifel, was sich im Prolog schon angekündigt hatte. Die nächsten Kapitel werden noch ein wenig mehr Hintergrund zu Erestors zögerlichem Annähern beinhalten und ich bin mal gespannt, wie ihr das auffassen werdet.

Die besten Grüße,
Avarantis
15.10.2019 | 23:46 Uhr
zu Kapitel 6
Meine liebe Avarantis
Ich kann nicht in Worte fassen, was ich über Kapitel fünf und sechs denke, das würde hier den Ramen sprengen.
Also kurz und bündig... genial.
Ich habe das Gefühl in Erestors Seele zu sitzen und ich kann ihn lesen wie ein offenes Buch. Oh wie kompliziert, verletzlich und verzweifelt er doch ist. Ich möchte in die Geschichte springen und ihm auf den richtigen Weg helfen!
Du bringst alles genau auf den Punkt. An manchen Passagen könnte ich mich wegwerfen vor Lachen, ich liebe deinen sarkastischen Humor.
Im Übrigen, das möchte ich hier mal anmerken, habe ich absolut kein Problem damit, deiner Art zu schreiben zu folgen. Im Gegenteil, es inspiriert mich und ich kann davon nur lernen.
Dein Schreibstil gibt einer Geschichte den richtigen Schliff (ich wünschte ich könnte das auch)
Du kopierst Stile?! Den Eindruck habe ich ganz und gar nicht!! Was aus deiner Feder kommt, kommt aus deinem Herzen und ist in jedweder Hinsicht DEIN!!
Zu guter Letzt, ich bin sowas von gespannt, wie es weiter geht.
Ganz liebe Grüsse, Deine Sirii

Antwort von Avarantis am 16.10.2019 | 06:17 Uhr
Einen wunderbaren guten Morgen liebe Sirii!

Wie herzerwärmend, wieder von dir zu lesen, ich danke ganz herzlich!
Vielen besten Dank für dein liebes Lob, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist eine wundervolle Sache, zu lesen, dass die Emotionen, die man vermitteln wollte, auch angekommen sind und scheinbar keine komplette Gleichgültigkeit gegenüber meinem Text besteht. Als Autor zweifelt man daran doch an einigen Stellen, ist es für einen selbst meistens offen ersichtlich, was man meinte. Das also aus der Feder eines anderen Lesers als Kompliment zu bekommen ist sehr ergreifend.

Glaube mir, ich wollte Erestor auch zu Hilfe eilen! Unglücklicherweise würden meine modernen Klamotten und eher plumpe Art gegenüber den Elben wohl keine Wirkung zeigen, weshalb ich an unser aller Stelle Thólinnas in die Höhle des Löwen geschickt habe. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich anmerke, dass er eine entscheidende Rolle für den Verlauf gespielt hat.

Auch einen Knicks für das Erkennen der Ironie; ich betrachte mich eher nicht als einen Autor, der Humor besonders gut schreiben kann, daher ist es gleich ein doppeltes Lob, wenn die feinen Spitzen, die Erestor setzt, auch als Witz ankommen. Das kann ich stets nur hoffen.

Ich danke dir noch einmal für deine flammende Liebe zu meinem Stil und deine dargebrachte Wertschätzung. Eine größere Ehre kann es für mich kaum geben.
Die besten Grüße,
Avarantis
13.10.2019 | 12:12 Uhr
zu Kapitel 6
Hey,

ach, herje. Da ist ja Erestor mal wieder zu sehr der kühle Großkanzler und kann nicht aus seiner Haut. Glorfindel weiß auch nicht genau, was er tun kann. Möglicherweise muss Erestor den Kampf alleine mit sich austragen.

Thólinnas finde ich ja super. (●´□`)♡ Anfangs war ich mir da nicht so sicher, aber ja klar, Glorfindel ist ja sein Vorgesetzer. ^^

Toll geschrieben und ich freue mich auf eine Versöhnung, die in den Sternen steht.

Liebste Grüße

Antwort von Avarantis am 13.10.2019 | 17:51 Uhr
Hello liebste Hope,

und einmal mehr knickse ich für die ganze Mühe, die du zu meinem Geschriebenen an mich weiter trägst! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr mich das freut und motiviert! (In alle Belangen.)

Uuuuh, du meinst, Erestor wird noch viel mit sich selbst diskutieren müssen? Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass du nicht ganz auf dem falschen Dampfer bist. Ich hoffe, dass das bisher auch so angekommen ist, dass es sich bei Erestor um einen insichgekehrten, sehr scharfzüngigen Charakter handelt, der sein Herz nicht unbedingt auf der Zunge trägt. Diese Ironie ist vermutlich einmal sein Schutzschild gewesen und verbirgt eine Unsicherheit, der wir uns widmen werden. Aber ich denke, dass es nicht zu viel gesagt ist, wenn ich anmerke, dass gesetzte, sichere Personen das sehr schnell durchschauen. ;)

Thólinnas mochte ich tatsächlich erst nach dem Schreiben ein bisschen mehr. Als er rudimentär auf der Charakterliste stand, war ich mir dessen noch nicht sicher. Er ist mir aber mehr ans Herz gewachsen als Himril. Mit dem werde ich nicht warm.
Oh, und du glaubst, dass die beiden sich herkömmlich versöhnen würden? :D

Es grüßt, küsst und dankt,
Avarantis
12.10.2019 | 10:41 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo liebe Avarantis!
Hab ich mich gefreut als ich gesehen habe das ein neues Kapitel von dir da ist!
Und es hat wieder Spaß gemacht es zu lesen! Ich fürchte da kommt noch einiges an Arbeit auf den lieben Glorfindel zu, bevor er es schafft Erestor's Schutzmauern einzureißen!
Ich schick dir viele liebe Grüße und wünsche das dass die Muse der Schreiber dir weiter treu bleibt!

Antwort von Avarantis am 12.10.2019 | 20:37 Uhr
Hello und einen wunderbaren guten Abend liebe Elbenkind!

Ich knickse wie immer tausendfach und sollte langsam aber sicher mal beginnen, Milch und Kekse für dich hinzustellen. :) Vielen besten Dank für dein Lob, das erwärmt mir wirklich das Herz. Auch, dass du dir jedes Mal wieder die Mühe machst, ein paar Zeilen zu schreiben. Das ist wirklich super, zu wissen, dass man als Autor nicht nur gegen eine Wand oder eben die Weiten des endlosen Internets schreibt.

Es freut mich, dass ich dir die Zeit mit Glorfindel und Erestor gut vertreiben konnte und eine kleine Hürde werden die beiden wohl noch miteinander nehmen müssen, bevor es letztendlich zum großen Showdown kommt.

Dankeschön, wenn ich morgen mit den Musen Händchen halten könnte, wird das mit Sicherheit auch an deinen guten Wünschen liegen!

Es grüßt und küsst,
Avarantis
Nanbread (anonymer Benutzer)
10.10.2019 | 23:52 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo Avarantis,
ich habe mal aus Neugier auf deine Geschichte geklickt, weil ich die Kurzbeschreibung ganz interessant fand, und bisher sagt sie mir soweit auch zu. Die Interaktionen zwischen Glorfindel und Erestor sind spannend zu verfolgen und ich finde es besonders schön, dass nicht nur die beiden im Mittelpunkt stehen, sondern sie auch andere Freunde und Beziehungen haben, weil ich es immer enorm unglaubwürdig finde, wenn die zwei anscheinend nur miteinander wirklich zu tun haben, als gäbe es in Bruchtal keine andren Bewohner. Auch, dass es mehrere Schauplätze gibt und nicht immer nur den einen, finde ich gut gemacht.
Womit ich allerdings ein Problem habe, sind diverse deiner Formulierungen. Zwar denke ich, ich weiß, was du zu tun versuchst, und trotzdem falle ich so oft beim Lesen drüber, dass ich es doch mal sagen wollte, wenn ich schon ein Review schreibe: Sprache klingt nicht zeitgetreuer oder besser dadurch, dass du Worte anders verwendest, als die meisten andren Leute das tun würden. Tinte zum Beispiel kann sich nicht „spreizen“, das ist per definitionem für Tinte unmöglich und macht es für mich wenigstens auch nicht leichter, mir vorzustellen, was du hier beschreibst (obwohl ich aus dem Kontext schon verstehe, was du meinst). Wenn du dann allerdings schreibst, dass sich Krieger schwertgezückt auftürmen, dann, ganz ehrlich, bin ich eher versucht ob des Bildes in meinem Kopf zu lachen als die Situation als bedrohlich zu begreifen. Denn Auftürmen wiederum impliziert, dass sie sich übereinander stapeln, und das ist beim Kämpfen echt extrem hinderlich. An einigen Stellen werde ich aus dem, was ich lese, wirklich überhaupt nicht mehr schlau – wenn du es nicht in den Prosatext geschrieben hättest, hätte ich dem Streit im Rat zwischen Glorfindel und Erestor nicht folgen können, und selbst nach mehrmaligem Lesen bin ich noch verwirrt. Ich hoffe, du bist mir nicht böse, wenn ich da kurz brutal ehrlich bin: Es vermiest mir an einigen Stellen echt den Spaß am Lesen, und das ist enorm schade. Die Gedanken dahinter sind gut, die Ideen auch, aber wie du sie an diversen Stellen ausdrückst, steht der Geschichte meiner Meinung nach eher im Weg, als ihr zuzuarbeiten, wie Ausdruck das eigentlich tun sollte. Dazu kommen die wahnsinnig vielen Adjektive, mit denen du jeden Satz schmückst – manchmal ist weniger da echt mehr, denn so sehr sie das Bild auch beleben mögen, wenn man vor lauter Assoziationen die eigentliche Handlung aus dem Blick verliert, kann das auch nicht Sinn der Sache sein.
Ich vermute mal ins Blaue rein, du versuchst damit Tolkiens Stil zu emulieren. Das ist an und für sich nicht schlecht, das ist aber leider auch verflixt schwer. Vielleicht hast du jemanden, der/die viel Erfahrung mit Literatur hat, bei dessen/deren Geschichten du das Lesen so richtig genießt, und der/die nichts dagegen hätte, dir etwas unter die Arme zu greifen? Ich denke, deine Geschichte würde enorm gewinnen, wenn du versuchst, an diesem Aspekt zu arbeiten. Denn, wie bereits zu Anfang geschrieben, die Idee ist vielversprechend und es ist eine Menge Potential da. Es wäre schade, wenn das darin untergeht, dass manche Leser (da bin ich wahrscheinlich nicht allein) von der Sprache abgeschreckt werden.
Beste Grüsse
Nanbread

Antwort von Avarantis am 11.10.2019 | 12:01 Uhr
Hello und einen wundervollen guten Mittag liebe oder lieber Nanbread (aus deinem Nicknamen kann ich das leider nicht erschließen),

vielen lieben Dank für deine Rückmeldung und deine geübte Kritik, das hat mich sehr gefreut! Denn dadurch konnte ich mir einige meiner Textstellen erneut vor Augen führen und versuchen, sie aus einer anderen Perspektive zu lesen.

Ebenso ein Dankeschön für dein Lob, auch, wenn ich fürchte, dass es für die kommenden Kapitel nicht mehr gerechtfertigt sein wird; "Sieben Küsse" war ursprünglich nur als Siebenteiler geplant, unglücklicherweise haben dann die ersten Kapitel beim Schreiben ein Eigenleben entwickelt und es sind grob zehn geworden (wobei ich an den letzten noch feile.) Daher ist diese Geschichte im Kommenden dann auf Erestor und Glorfindel weitestgehend beschränkt, nur habe ich versucht, ein wenig von außen wirkenden Einfluss noch einmal deutlich zu machen. Ein Charakter ändert sich ja nicht einfach, weil er von selbst erkennt, was das Beste für den Lauf der Geschichte wäre.

Und jetzt zum Kernpunkt deines Reviews!
Mein Stil ist blumig, verschnörkelt, extravagant. Das kann ich nicht revidieren oder auf irgendeine Weise rechtfertigen, die handfeste Substanz hätte, da es dabei um meine eigene Präferenz geht. Ich lese selbst gerne wirre Metaphern oder lange Sätze, die ihren Kern erst bei einem zweiten Lesen offenbaren. Nichts langweilt mich meist mehr als ein ausgesparter Stil, der sich staffelartig hintereinander reiht. Das Auslassen von Adjektiven probiere ich mal aus, danke für den Hinweis deren gehäuften Auftauchens!

Dein Problem mit "auftürmen" kann ich nicht nachvollziehen. Wenn jemand oder etwas wuchtig in die Höhe ragt und als unüberwindbar erscheint, trifft das für mich das Bild, welches ich darstellen wollte.
Spreizende Tinte, die sich wie ein Fächer aufdehnt und in den Rillen der Haut verschwindet, als wäre sie das personifizierte Wesen, das sich an Erestors Fingern entlanghangelt finde ich auch ziemlich lustig. Ich assoziiere es vermutlich schlicht anders als du und das Bild, das sich mir dabei im Kopf malt ist nicht völlig von dem entfernt, was die Tinte tatsächlich anrichtet. Doch ich verstehe, dass Metaphern stets ein Risiko bergen, ein anderes Kopfbild zu erzeugen als jenes, welches sich der Autor gedacht hat. Das hat vermutlich etwas mit Vorstellungskraft oder vorangegangenen Begegnungen mit Sprachbildern zu tun.
Würdest du zum Beispiel "Aus der Nase ziehen" mit jemandem verbinden, der ein Angelseil aus dem Zinken seines Gegenübers zwirbelt? So ging es mir, als ich diese Metapher das erste Mal gelesen habe. :)

Dass du bei verwirrter Komplexität gerade den Streit während des Rates als Beispiel nimmst, hat mich dann doch ein wenig verwundert. Dieser ist sehr auf die reine Wörtliche Rede reduziert und wird erst während der Stille nach der Pointe wieder blumiger, da ich hierbei die Gedankengänge und das Miteinander der Elben als wichtiger empfand. Wenn es das Gespräch am Feuer gewesen wäre (das mit rotem Fähnchen nach einer Überarbeitung winkt), das an zwei Stellen meines Erachtens zu lang in der Zwischensequenz geworden ist, hätte ich das viel besser nachvollziehen können. Aber der Streit im Rat? Mmh. Ich lese noch einmal drüber.

Du meintest wohl imitieren anstatt emulieren? Oder wolltest du auch eine Wortumschreibung einbauen, die ich dann erst beim zweiten Lesen ohne Zahlencode im Satzbau verstehe? :)
Ich kopiere keine Stile oder versuche, sie nachzuahmen. Das ist weit weg von meiner Intention, zu schreiben. Und wenn, wäre Tolkien jetzt wirklich der letzte gewesen, den ich mit kompliziertem Satzbau oder altmodischer Ausdrucksweise oder komplizierten Metaphern und bildlichen Vergleichen genommen hätte. Zum Beispiel benutzt er für Legolas meistens nur das Wort "cry", wenn er etwas sagt. Oder hast du auf Carrouxs Übersetzung angespielt? Oder Kreges? Denn das ist weit von dem weg, wie ich schreibe und verwundert mich tatsächlich, dass jemand diese Assoziation hat. Meinetwegen mit Fontanes verwirrtem Blumenrondell in der Einführungsszene von Effi Briest, aber dafür erzähle ich viel zu viel über Gefühle, um auch nur annähernd in diese Richtung verglichen werden zu können.
Oh! Und ich habe sehr viele liebe Schreibleute, die vor Kritik nicht scheuen und stetig anspornend einwirken, um eine Entwicklung hervorzurufen. Mit Offenheit, Inspiration, Motivation und grandiosem Potenzial. :)

Viele liebe Grüße, einen Dank an dich und noch einen wunderbaren Freitag,
Avarantis