Autor: Avarantis
Reviews 1 bis 25 (von 30 insgesamt):
02.11.2019 | 18:43 Uhr
zu Kapitel 8
Ach, welch grandiose, alkohollastige Feier :)
Es lebe der Zwergenschnaps *grins*
Schon erstaunlich, was ein guter Schluck (oder mehrere) so alles bewirken kann.
Lindirs Weindusche war wahrlich amüsant zu lesen. Wie heißt es doch so schön?: Was sich liebt, das neckt sich?.
Nun, "liebt" ist vielleicht a little bit too much, aber jedenfalls konnte man in diesem Kapitel schön sehen, wie innige die Freundschaft
zwischen Lindir und Erestor eigentlich ist, auch wenn es (wenn man sich Erestor anschaut) auf den ersten Blick
nicht wirklich den Anschein danach hat. Es ist dennoch deutlich zu sehen, wie gut die Freundschaft zu Lindir Erestor tut.
Er braucht ihn schließlich für den Schubs in die richtige Richtung und Lindirs spezielle, fröhlich Art lockert jedes Kapitel so schön auf.
Ich finde, dass du Lindirs Charakter sehr gut konzipiert hast, er passt perfekt in diese FF.

Das Gespräch zwischen Laswen und Erestor fand ich übrigens besonders gefühlvoll. Man hat so viel über Erestor erfahren und das auf eine Art und Weise,
die einem richtig nahe geht. Ich konnte richtig mit Eres mitfühlen und er tat mir so leid *schnief* Hätte ihn nur zu gerne in den Arm genommen. Er muss seinen Bruder wirklich geliebt haben. Und dieser Vorfall, der die beiden entzweit hat, lässt ihn wohl noch immer nicht los, auch wenn er es für gewöhnlich unter einer dicken Eisschicht verborgen hält.
Nur damit ich das jetzt richtig verstehe: Erestor hat seinem Bruder also den Freund ausgespannt? Und am Ende hat er dann beide verloren .... wie tragisch.
Aber es würde so einiges erklären. In diesem Sinne war die Geschichte mit seinem Bruder an brillianter Schachzug von dir, es passt wunderbar in die Geschichte und
verleiht ihr eine schöne Tiefe. Gerne würde ich mehr über die Sache mit Erestors Bruder erfahren XD

Die Begegnung zwischen Fin und Eres nach der Feier hat mir ebenso gut gefallen. Vor allem, dass Erestor ihn aus eigenem Antrieb heraus geküsst jst (ok, gut, vielleicht war
auch der Schnaps Schuld, aber hey, das Ergebinis zählt). Ich bin mir nur nicht sicher, wie Erestor das im nüchternen Zustand beurteilen wird. Und ebenso wenig bin ich mir sicher, wie Glorfindel handeln wird. Eigentlich ist er ja die Ehrhaftigkeit in Person (Gibt's das Wort überhaupt *lach*), aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei ist (zumindest für Eres und Fin).
Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es wohl weitergeht :)

Mit liebsten Grüßen
Shep

Antwort von Avarantis am 09.11.2019 | 12:23:53 Uhr
Hello liebste Shep!

Entschuldige, dass ich dein Review erst jetzt lesen kann, es ging ein bisschen drunter und drüber diese Woche. :)

Ein Glück handelte Thólinnas mal mit den Zwergen, sonst hätten Erestor bestimmt darauf verzichten müssen. Und das kann ich ja nicht verantworten, dass er eine Feier nüchtern überstehen muss. Aus ganz unabhängigen Gründen, versteht sich. Für Liebe ist es mir auch noch zu früh, würde ich behaupten, doch ein wenig Verliebtheit kann man den zweien doch unterstellen.
Dankeschön für dein Lob für Lindirs Darstellung. :) Ich bin da manchmal zwiegespalten, da mit einer der einzigen Sätze, die er im Herrn der Ringe sagt, etwas Abwertendes über Menschen ist. Also... ist es schwierig, ihn gleich sofort sympathisch zu finden.

Oh, dankeschön für dein Lob in Bezug auf Laswens und Erestors Gespräch. Das ist nicht ganz kurzweilig geworden, habe ich befürchtet. Es war eben mehr zum Info und Emotion übertragen gedacht, was ein kleines bisschen... nun. Es hat nicht viel mit der Liebesgeschichte als solche zu tun, musste aber als Grundfeste doch vorhanden sein.
Ausgespannt nicht, nein, aber Erestor war zu naiv für seine erste Verliebtheit und sein Bruder wollte ihn davor selbstverständlich bewahren. Was zu noch einigen anderen Konflikten geführt hat, da die Person der Vater der Elbin war, die Anglachel heiraten wollte. Ein wenig verworren, ich schreibe dazu vielleicht mal eine Geschichte. :D Deshalb halte ich mich so vage.

Glaubst du? Also, dass Erestor mal die Initiative ergreift war längt überfällig. Aber noch ist er betrunken, also müssen wir an Glorfindel appellieren, oder? :)

Die besten Grüße und wie immer vielen liebsten Dank für deine Rückmeldung, das hat mich nach dieser Woche besonders gefreut,
Avarantis
28.10.2019 | 13:09 Uhr
zu Kapitel 8
Uhh,

ein spannendes Kapitel, wo wir so einiges über Erestors Biographie erfahren. T_T Zwei verlorene Lieben und man versteht etwas mehr, warum er ist, wie er ist.

:-) Und Lindir ist auf einer goldrichtigen Spur und bringt seinen Freund in die Bedrouille. Daher hat er die Weindusche schon verdient. Aber ich bin froh, dass es ihn gibt und er Erestor ein bisschen zu seinem Glück zwingt.

Und zu guter Letzt gibt es noch ein paar Küsse für Erestor. Und ich denke nicht, dass Glorfindel Erestor zu nahe kommen würde, solange der betrunken ist. Also vielleicht würde er ihn noch mit ins Bett nehmen, aber nicht mehr. ;-) Erestor wird eh kneifen.

Danke für das wunderbare, traurige Kapitel.

Hope

Antwort von Avarantis am 28.10.2019 | 18:58:24 Uhr
Hello liebste Hope!

Wie wundertoll, dass dir die Geschichte von Erestor aufgefallen ist! Zumindest das familiäre Gebilde ist ja schon im Prolog und in einem der Kapitel angesprochen worden. Was genau die weiteren Hintergründe dessen sind, kläre ich vielleicht mal irgendwann in einem One-Shot, denn da ist während des Schreibens einiges Neues dazugekommen.

Natürlich weiß Lindir von Glorfindel. Spätestens nach dem letzten Kapitel. ;) Erestor ist nicht ganz so unberechenbar, wie er das vielleicht gerne hätte.

Erestor ergreift hier zum ersten Mal selbst die Initiative. Ob das nur dem Alkohol zu schulden ist, der seine Ängste ein bisschen aushebelt... mal sehen. Und wenn, ist er ja bestimmt noch ein Weilchen länger betrunken, bevor der Kopfschmerz einsetzt. Glaubst du an Glorfindels Ehrgefühl? :D Wir werden sehen.

Es grüßt und drückt dich,
Avarantis
27.10.2019 | 21:48 Uhr
zu Kapitel 8
Meine liebe Avarantis
Aha... wir kommen der Geschichte in Ost-In-Edhil langsam näher... Zwergenschnaps also... Ich vergleiche ihn mit Ouzo... hab schon so einschlägige Erfahrungen damit gemacht... trinke ihn nie wieder in diesem Leben.
Ich sage doch, Lindir ist einfach zu köstlich...
Ok, jetzt gehst du ins Eingemachte. Lindir kennt Erestor wirklich in und auswendig. Sie sind sehr sehr gute langjährige Freunde, das wird hier sehr deutlich.
Die Szene in der Halle des Feuers, einfach zu schön, wäre so gerne dabei gewesen, hätte mich weggeworfen vor Lachen. Der gute Dorwinion über Lindirs Haupt.
Oh, wie Recht Laswen doch hat, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und auch Fettnäpfchen sind vorprogrammiert, Laswen konnte nicht wissen, was Erestors kleinem Bruder widerfuhr, sie hat es nur gut gemeint. Aber was hat das in Erestor ausgelößt? Hammer krass!
Hey, was hat Erestor gegen Eruvador? ;)
Die Begegnung mit Glorfindels breiter Brust und was daraus resultiert, einfach zu süüüüüß(dahin schmilz)
Ich liebe diese Passage, alles so perfekt auf den Punkt gebracht.
Und wie geht es jetzt weiter? Ich kann nicht warten!!
Oh Erestor, der nächste Morgen kommt bestimmt....
Was für ein grandioses Kapitel, lieben Dank :)
Kekse, Schoki und was dein Herz begehrt, hinstell, deine Sirii

Antwort von Avarantis am 28.10.2019 | 18:53:15 Uhr
Auf ein Zweites liebe Sirii!

Es hat mich sehr gefreut, dass du dir die Mühe gemacht hast, das letzte Kapitel auch noch zu reviewen, vielen liebsten Dank dafür! Und ich entschuldige mich auch für meine kurze Antwort, ich bin heute einfach zu müde für lange Antworten, war ein langer Tag. :)

Lindir ist eben Lindir. Ein klein wenig hochmütig, mit Künstlerseele und einem Hang zu Humor in allen Lebenslagen. Ich denke mal, dass er einen guten Ausgleich zu Erestor schafft, der doch immer ein bisschen zu miesepetrig durch die Gegend läuft.

Ah, die Szene in der Halle des Feuers. Da habe ich ein wenig gezögert, da ich nicht sicher war, ob sie nicht zu gerafft daherkommt. Doch es wäre eben nur ein Zeitvertreib gewesen, losgelöst von wirklichem Vorankommen mit der Geschichte als solche.

Glorfindel und Erestor... :D Ich bin gespannt, wie du das kommende Kapitel auffassen wirst. Sehr, sehr gespannt.

Wie immer den liebsten Dank,
es drückt und küsst,
Avarantis
27.10.2019 | 20:31 Uhr
zu Kapitel 7
Meine liebe Avarantis
Einfach brilliant, wie du diese Szene aus Erestors Sicht beschrieben hast. Ich kann es förmlich hören, dieses helle Giffeln eines verliebten Teenagers. Wirklich zum Augenverdrehen, klar, dass Erestor dem so schnell wie möglich entkommen möchte. Und dann... stop!... dieses allzu vertraute, geliebte, sanfte Lachen. Er bekommt das Objekt, oder besser, Subjekt seiner Begierde zu Gesicht, eingehüllt in das morgendliche Sonnenlicht... ohne Worte.
Klar sticht ihn ein Hauch von Eifersucht, wünschte er sich doch an die Stelle der Mädchen. Hmmh... er steht sich halt selbst im Weg, nicht wahr? Und er kann es einfach nicht lassen." Sie werden jedes Jahr jünger!"
Avarantis, genial :)
Schon bereut er seinen bissigen Kommentar und geht einen Schritt in die richtige Richtung.
So süß, Glorfindel reagiert genau richtig. Du beschreibst so eindrucksvoll Erestors inneren Kampf. Auf Grund seiner früheren Erfahrungen hat er so große Schwierigkeiten zu glauben, dass Glorfindel ehrliches Interesse an seiner Person zeigt und die Angst vor Ablehnung wird sehr deutlich. Wie aufgewühlt und zwiespältig Erestor doch ist.
Oh Eruvador, du solltest wissen das man dem Großkanzler zur frühen Morgenstunde nicht auf den Senkel geht. Das kann doch nur nach hinten losgehen ;)
Alter Falter, ich kann Erestor sowas von gut verstehen. Party am Morgen in MEINEM Arbeitszimmer... geht mal gar nicht!
Aber Lindir ist einfach zu köstlich und Herr Elrond bringt es auf den Punkt.
Hervorragendes Kapitel.
Sei gedrückt, deine Sirii

Antwort von Avarantis am 28.10.2019 | 18:45:49 Uhr
Hello liebe Sirii!

Arw, ob so viel Lobes werde ich ganz rot, vielen lieben Dank. :)

Ich war nicht ganz sicher, ob die Anfangsszene nicht zu schnell eingeleitet hat, da sie einen Teil des Umschwungs von Erestors und Glorfindels Beziehungs dargestellt hat, allerdings eben über eine Wandlung durch die Unterhaltung mit anderen Elben, nicht durch Interaktion zwischen den beiden.
So ist Erestor, erst einmal ein zynischer Kommentar, bevor darüber nachgedacht wird, was er eigentlich persönlich darüber denkt. Danke für dein Lob! :)
Glorfindel ist toll, ich habe ihn auch ziemlich gerne und kann gar nicht genug von ihm bekommen.

Ich drücke zurück,
Avarantis
27.10.2019 | 17:46 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo liebe Avarantis!

Was für ein Spaß, dieses Kapitel war wirklich amüsant! Ich bin wirklich gespannt wie Erestor damit umgeht wenn er wieder nüchtern ist!

Liebe Grüße

Antwort von Avarantis am 27.10.2019 | 17:49:02 Uhr
Dankeschön liebe Elbenkind! Das freut mich sehr, dass ich dich weiterhin als Leserin dabei habe. :)
Es grüßt, winkt und wünscht noch einen schönen Abend,
Avarantis
23.10.2019 | 15:22 Uhr
zu Kapitel 7
Huhu :)
Das Annähern von Erestor und Fin hast du wundervoll umgesetzt. Es hat mich voll gefreut zu lesen, wie Erestor etwas auftaut in Fins Gegenwart. Ich seh schon in der Ferne ein Happy End winken *freu * Jetzt muss Erestor es nur noch selbst eingestehen, wie stark seine Gefühle für Fin wirklich sind, und er muss endlich ganz aufhören, diese Gefühle vor sich selbst ( und auch vor anderen) verdrängen zu wollen. Lindir hat ihn diesbezüglich mal wieder einen Stups in die richtige Richtung verpasst :) ach, was würden wir nur ohne den guten Lindir tun XD
Ich freue mich schon wie ein Honigkuchenpferdchen auf die nächsten Kapitel :)

Liebeste Grüße
Shep

Antwort von Avarantis am 24.10.2019 | 18:00:39 Uhr
Heyho liebe Shep!

Arw, <3 dankeschön für dein Lob! Ich dachte schon, es sei vielleicht ein kleines bisschen zu überstürzt, weil das konkrete Umdenken von Erestor nun einmal nicht durch Glorfindel persönlich, sondern von Thólinnas und dem allgemeinen Umfeld übertragen wurde. (Ich verrate nicht zu viel, wenn ich anmerke, dass Lindir kein Unschuldslamm ist.)

Das nächste Kapitel gibt es auch, wenn ich dazu komme, schon am Samstag wieder, also vielen liebsten Dank fürs Lesen und Kommentieren!

Es grüßt und küsst,
Avarantis
20.10.2019 | 22:35 Uhr
zu Kapitel 7
Oh, ja, ein Lesegenuss! ^_^ Ich liebe Erestors Zynismus oder war es ein wahnsinniger Ork im Blutrausch... ?

Erestor und Glorfindel sind sich näher gekommen und Glorfindel ist so ... wie warmer, wunderbar riechender Wachs, der Erestor ein wenig wärmt und sich seinen zickigen Bewegungen anpasst. ^^ Er merkt viel mehr, was in Erestor los ist, als der selbst. Und Erestor ist so von Glorfindel eingenommen, dass er sogar im seinen Reaktionen zögert. :*

Aww, sehr schöner Dialog am Ende... Da würde Erestor lieber einen Balrog(schlächter) küssen! Und wie!

Liebste Grüße von Hope

Antwort von Avarantis am 21.10.2019 | 18:38:59 Uhr
Hello und einen schönen guten Abend liebe Hope!

Oh, dankeschön für dein Lob, ich werde ganz rot vor Freude!

Vielleicht habe ich schon einmal erwähnt, dass ich ein unberechenbarer Glorfindelfan und eigentlich bei jedem Mal, wenn er auftaucht, ganze Lobeshymnen verfassen könnte. Dabei nicht zu übertreiben fällt mir sehr, sehr schwer. Daher hat er, um mich noch mehr auf eine Glorifizierungsschiene in seine Richtung zu bringen, bei mir einen sehr geduldigen, verzeihlichen und verstehenden Charakter. Das kann ihm natürlich auch als Schwäche ausgelegt werden; denn er wartet gleichzeitig auf die Einsicht seines Gegenübers, ohne dieses mit Argumenten davon überzeugen zu wollen, dass seine Ansicht die richtige ist, sondern einen Appell daran, dass er weiß, dass er richtig liegt. Das kann, besonders in Bezug auf Erestors zynisches Dasein, der sich stark darum bemüht, nicht als schwach dazustehen, ergo Fehler nicht gerne zugibt, eine sehr balanceaktige Zusammenführung sein. Ich bin aber gerade neugierig: Wieso glaubst du, dass die beiden ein gutes Team sind bzw wären?
Meines Erachtens nach sind beide stets der Erkenntnis zugetan, nur auf unterschiedliche Arten. Beide drücken Vehemenz und Durchsetzungsvermögen aus, sind auf ihren Gebieten gute Strategen und verzeihen Fehler schnell. (Erestor hätte Cuileth ewig lange für ihre falsche Vorbereitung abstrafen können; er hätte Thólinnas seines Amtes entheben können; die Interpretation bleibt jetzt offen, weshalb Erestor so ungerecht in Bezug auf Glorfindel agiert hat.)

Na aber bitte, für die Küsse sind wir doch da. :D Und ich verspreche, dass noch ein paar wundervolle kommen werden.
Es grüßt, küsst und bedankt sich,
Avarantis
20.10.2019 | 20:36 Uhr
zu Kapitel 6
Huhu :)
First things first: bitte entschuldige, dass ich erst jetzt ein Review zu deinem Kapitel verfassen konnte. Die letzte Woche war einfach eine große Ansammlung von Schei** und nach dem ganzen Trubel habe ich doch glatt vergessen, ein Review zu hinterlassen und das, obwohl ich dein Kapitel längst verschlungen hatte *schäm* naja und jetzt, hast du ja schon dein allerneustes Kapitel gepostet und der Alert hat mich daran erinnert, dass ich noch immer kein Review verfasst habe. Nun hole ich das allerdings hiermit nach.

In der Tat, war deine FF doch tatsächlich das einzig wirklich Erfreuliche in den letzten Tagen. Wie all die vorherigen Kapitel war es einfach unglaublich toll geschrieben. Erestor hatte (mal wieder) mit unterschiedlichen Gefühlen zu kämpfen und das dann auch noch Tholinnas in seinem Büro (oder so) stand, hat nicht gerade positiv dazu beigetragen, dass sich seine Stimmung hebt, immerhin wurde er so an den Vorfall mit den Wargs erinnert. Aber wenigstens hat Thólinnas im die Augen geöffnet und Erestor ist sich nun anscheinend doch bewusst geworden, wie viel Fin für ihn empfindet. Am besten gefallen hat mir diesmal aber doch tatsächlich der betrunkene Lindir *lach* Ich musste ihn mir einfach bildlich vorstellen :) klasse gelungen ist dir auch die Szene, wo sich Erestors und Fins Lippen so sacht berührt haben. Leider hat Eres den Moment wiedermal kaputt gemacht, auch wenn ich durchaus verstehen kann, dass es schwer für ihn sein muss, zu akzeptieren, dass Fin tatsächlich was für ihn empfindet. Die Gefühle von Erestor danach konnte man also richtig gut nachvollziehen. Kein Wunder, dass er irgendwie hin - und hergerissen ist. Bin gespannt, wie es weitergeht. Ich weiß nur leider noch nicht, wann ich dazu komme, dein neues Kapitel zu lesen. Ich hoffe, bald :)

Mit liebsten Grüßen
Shep

Antwort von Avarantis am 21.10.2019 | 18:25:55 Uhr
Hello liebe Shep!

Ach Quark, Lesen soll ja entspannen, wenn es nichts mit der Uni zu tun und da ist es hinderlich, wenn einem das reale Leben einen Strich durch die Rechnung macht. Ich freue mich natürlich trotzdem wie ein Schneekönig über deine Rückmeldung, dankeschön, dass du trotz der Widrigkeiten Zeit dafür gefunden hast!

Aus Erestors Perspektive betrachtet war es reines Glück, dass er Thólinnas angehört hat und Melpomaen Dienst hatte. Ich denke, in seiner Stellung als Großkanzler hätte er eher mit Glorfindel gerechnet, der ihm den Bericht persönlich bringt und ich glaube kaum, dass erfahrenere Schreiber wie Cuileth und Figwit nicht darauf geachtet hätten, nicht Hinz und Kunz zu Erestor zu lassen. Das gab bestimmt zwischen den Zeilen ein kleines Donnerwetter.
Lindir ist sowas wie Erestors bester Freund und, was sich in den folgenden Kapitel noch zeigen wird, ein kleiner Ersatz für etwas, was er verloren hat und sich nicht richtig eingestehen möchte. Da bin ich sehr gespannt, wie ihr das als Leser auffassen werdet und ob ihr mich nicht dafür... nun. Wir werden sehen.

Sehr schön, danke für dein Lob zur Nachvollziehbarkeit! :)

Ich drücke dich ganz lieb,
Avarantis
20.10.2019 | 15:40 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo liebe Avarantis!
Auch dieses mal war das Kapitel herlich geschrieben! Und Erestor macht nun endlich einen Schritt auf Glorfindel zu is das schön!
Erestor's Ärger über die kleine Feier in seinem Vorzimmer kann ich gut verstehen! Es ist halt nicht leicht wen der beste Freund ein Chaot ist!.... Kann man Lindir als Erestor's besten Freund bezeichnen..... oder doch er als Grund für die ersten grauen Harre? Bekommen Elben graue Haare?
Egal ich freu mich auf das nächste Kapitel und sende dir viele liebe Grüße

Antwort von Avarantis am 20.10.2019 | 16:30:49 Uhr
Hello liebe Elbenkind!

Wieder einmal den besten Dank an deine Rückmeldung, ich freue mich wahnsinnig darüber! Danke für dein Lob zu Inhalt und Ausführung, wenn ich das mal so nennen darf. :)
Ich würde Lindir jetzt nicht als Chaoten, sondern lieber als Lebenskünstler betiteln. Und sein bester Freund ist er in Bruchtal ohne Zweifel, was sich im Prolog schon angekündigt hatte. Die nächsten Kapitel werden noch ein wenig mehr Hintergrund zu Erestors zögerlichem Annähern beinhalten und ich bin mal gespannt, wie ihr das auffassen werdet.

Die besten Grüße,
Avarantis
15.10.2019 | 23:46 Uhr
zu Kapitel 6
Meine liebe Avarantis
Ich kann nicht in Worte fassen, was ich über Kapitel fünf und sechs denke, das würde hier den Ramen sprengen.
Also kurz und bündig... genial.
Ich habe das Gefühl in Erestors Seele zu sitzen und ich kann ihn lesen wie ein offenes Buch. Oh wie kompliziert, verletzlich und verzweifelt er doch ist. Ich möchte in die Geschichte springen und ihm auf den richtigen Weg helfen!
Du bringst alles genau auf den Punkt. An manchen Passagen könnte ich mich wegwerfen vor Lachen, ich liebe deinen sarkastischen Humor.
Im Übrigen, das möchte ich hier mal anmerken, habe ich absolut kein Problem damit, deiner Art zu schreiben zu folgen. Im Gegenteil, es inspiriert mich und ich kann davon nur lernen.
Dein Schreibstil gibt einer Geschichte den richtigen Schliff (ich wünschte ich könnte das auch)
Du kopierst Stile?! Den Eindruck habe ich ganz und gar nicht!! Was aus deiner Feder kommt, kommt aus deinem Herzen und ist in jedweder Hinsicht DEIN!!
Zu guter Letzt, ich bin sowas von gespannt, wie es weiter geht.
Ganz liebe Grüsse, Deine Sirii

Antwort von Avarantis am 16.10.2019 | 06:17:13 Uhr
Einen wunderbaren guten Morgen liebe Sirii!

Wie herzerwärmend, wieder von dir zu lesen, ich danke ganz herzlich!
Vielen besten Dank für dein liebes Lob, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist eine wundervolle Sache, zu lesen, dass die Emotionen, die man vermitteln wollte, auch angekommen sind und scheinbar keine komplette Gleichgültigkeit gegenüber meinem Text besteht. Als Autor zweifelt man daran doch an einigen Stellen, ist es für einen selbst meistens offen ersichtlich, was man meinte. Das also aus der Feder eines anderen Lesers als Kompliment zu bekommen ist sehr ergreifend.

Glaube mir, ich wollte Erestor auch zu Hilfe eilen! Unglücklicherweise würden meine modernen Klamotten und eher plumpe Art gegenüber den Elben wohl keine Wirkung zeigen, weshalb ich an unser aller Stelle Thólinnas in die Höhle des Löwen geschickt habe. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich anmerke, dass er eine entscheidende Rolle für den Verlauf gespielt hat.

Auch einen Knicks für das Erkennen der Ironie; ich betrachte mich eher nicht als einen Autor, der Humor besonders gut schreiben kann, daher ist es gleich ein doppeltes Lob, wenn die feinen Spitzen, die Erestor setzt, auch als Witz ankommen. Das kann ich stets nur hoffen.

Ich danke dir noch einmal für deine flammende Liebe zu meinem Stil und deine dargebrachte Wertschätzung. Eine größere Ehre kann es für mich kaum geben.
Die besten Grüße,
Avarantis
13.10.2019 | 12:12 Uhr
zu Kapitel 6
Hey,

ach, herje. Da ist ja Erestor mal wieder zu sehr der kühle Großkanzler und kann nicht aus seiner Haut. Glorfindel weiß auch nicht genau, was er tun kann. Möglicherweise muss Erestor den Kampf alleine mit sich austragen.

Thólinnas finde ich ja super. (●´□`)♡ Anfangs war ich mir da nicht so sicher, aber ja klar, Glorfindel ist ja sein Vorgesetzer. ^^

Toll geschrieben und ich freue mich auf eine Versöhnung, die in den Sternen steht.

Liebste Grüße

Antwort von Avarantis am 13.10.2019 | 17:51:40 Uhr
Hello liebste Hope,

und einmal mehr knickse ich für die ganze Mühe, die du zu meinem Geschriebenen an mich weiter trägst! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr mich das freut und motiviert! (In alle Belangen.)

Uuuuh, du meinst, Erestor wird noch viel mit sich selbst diskutieren müssen? Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass du nicht ganz auf dem falschen Dampfer bist. Ich hoffe, dass das bisher auch so angekommen ist, dass es sich bei Erestor um einen insichgekehrten, sehr scharfzüngigen Charakter handelt, der sein Herz nicht unbedingt auf der Zunge trägt. Diese Ironie ist vermutlich einmal sein Schutzschild gewesen und verbirgt eine Unsicherheit, der wir uns widmen werden. Aber ich denke, dass es nicht zu viel gesagt ist, wenn ich anmerke, dass gesetzte, sichere Personen das sehr schnell durchschauen. ;)

Thólinnas mochte ich tatsächlich erst nach dem Schreiben ein bisschen mehr. Als er rudimentär auf der Charakterliste stand, war ich mir dessen noch nicht sicher. Er ist mir aber mehr ans Herz gewachsen als Himril. Mit dem werde ich nicht warm.
Oh, und du glaubst, dass die beiden sich herkömmlich versöhnen würden? :D

Es grüßt, küsst und dankt,
Avarantis
12.10.2019 | 10:41 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo liebe Avarantis!
Hab ich mich gefreut als ich gesehen habe das ein neues Kapitel von dir da ist!
Und es hat wieder Spaß gemacht es zu lesen! Ich fürchte da kommt noch einiges an Arbeit auf den lieben Glorfindel zu, bevor er es schafft Erestor's Schutzmauern einzureißen!
Ich schick dir viele liebe Grüße und wünsche das dass die Muse der Schreiber dir weiter treu bleibt!

Antwort von Avarantis am 12.10.2019 | 20:37:46 Uhr
Hello und einen wunderbaren guten Abend liebe Elbenkind!

Ich knickse wie immer tausendfach und sollte langsam aber sicher mal beginnen, Milch und Kekse für dich hinzustellen. :) Vielen besten Dank für dein Lob, das erwärmt mir wirklich das Herz. Auch, dass du dir jedes Mal wieder die Mühe machst, ein paar Zeilen zu schreiben. Das ist wirklich super, zu wissen, dass man als Autor nicht nur gegen eine Wand oder eben die Weiten des endlosen Internets schreibt.

Es freut mich, dass ich dir die Zeit mit Glorfindel und Erestor gut vertreiben konnte und eine kleine Hürde werden die beiden wohl noch miteinander nehmen müssen, bevor es letztendlich zum großen Showdown kommt.

Dankeschön, wenn ich morgen mit den Musen Händchen halten könnte, wird das mit Sicherheit auch an deinen guten Wünschen liegen!

Es grüßt und küsst,
Avarantis
Nanbread (anonymer Benutzer)
10.10.2019 | 23:52 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo Avarantis,
ich habe mal aus Neugier auf deine Geschichte geklickt, weil ich die Kurzbeschreibung ganz interessant fand, und bisher sagt sie mir soweit auch zu. Die Interaktionen zwischen Glorfindel und Erestor sind spannend zu verfolgen und ich finde es besonders schön, dass nicht nur die beiden im Mittelpunkt stehen, sondern sie auch andere Freunde und Beziehungen haben, weil ich es immer enorm unglaubwürdig finde, wenn die zwei anscheinend nur miteinander wirklich zu tun haben, als gäbe es in Bruchtal keine andren Bewohner. Auch, dass es mehrere Schauplätze gibt und nicht immer nur den einen, finde ich gut gemacht.
Womit ich allerdings ein Problem habe, sind diverse deiner Formulierungen. Zwar denke ich, ich weiß, was du zu tun versuchst, und trotzdem falle ich so oft beim Lesen drüber, dass ich es doch mal sagen wollte, wenn ich schon ein Review schreibe: Sprache klingt nicht zeitgetreuer oder besser dadurch, dass du Worte anders verwendest, als die meisten andren Leute das tun würden. Tinte zum Beispiel kann sich nicht „spreizen“, das ist per definitionem für Tinte unmöglich und macht es für mich wenigstens auch nicht leichter, mir vorzustellen, was du hier beschreibst (obwohl ich aus dem Kontext schon verstehe, was du meinst). Wenn du dann allerdings schreibst, dass sich Krieger schwertgezückt auftürmen, dann, ganz ehrlich, bin ich eher versucht ob des Bildes in meinem Kopf zu lachen als die Situation als bedrohlich zu begreifen. Denn Auftürmen wiederum impliziert, dass sie sich übereinander stapeln, und das ist beim Kämpfen echt extrem hinderlich. An einigen Stellen werde ich aus dem, was ich lese, wirklich überhaupt nicht mehr schlau – wenn du es nicht in den Prosatext geschrieben hättest, hätte ich dem Streit im Rat zwischen Glorfindel und Erestor nicht folgen können, und selbst nach mehrmaligem Lesen bin ich noch verwirrt. Ich hoffe, du bist mir nicht böse, wenn ich da kurz brutal ehrlich bin: Es vermiest mir an einigen Stellen echt den Spaß am Lesen, und das ist enorm schade. Die Gedanken dahinter sind gut, die Ideen auch, aber wie du sie an diversen Stellen ausdrückst, steht der Geschichte meiner Meinung nach eher im Weg, als ihr zuzuarbeiten, wie Ausdruck das eigentlich tun sollte. Dazu kommen die wahnsinnig vielen Adjektive, mit denen du jeden Satz schmückst – manchmal ist weniger da echt mehr, denn so sehr sie das Bild auch beleben mögen, wenn man vor lauter Assoziationen die eigentliche Handlung aus dem Blick verliert, kann das auch nicht Sinn der Sache sein.
Ich vermute mal ins Blaue rein, du versuchst damit Tolkiens Stil zu emulieren. Das ist an und für sich nicht schlecht, das ist aber leider auch verflixt schwer. Vielleicht hast du jemanden, der/die viel Erfahrung mit Literatur hat, bei dessen/deren Geschichten du das Lesen so richtig genießt, und der/die nichts dagegen hätte, dir etwas unter die Arme zu greifen? Ich denke, deine Geschichte würde enorm gewinnen, wenn du versuchst, an diesem Aspekt zu arbeiten. Denn, wie bereits zu Anfang geschrieben, die Idee ist vielversprechend und es ist eine Menge Potential da. Es wäre schade, wenn das darin untergeht, dass manche Leser (da bin ich wahrscheinlich nicht allein) von der Sprache abgeschreckt werden.
Beste Grüsse
Nanbread

Antwort von Avarantis am 11.10.2019 | 12:01:58 Uhr
Hello und einen wundervollen guten Mittag liebe oder lieber Nanbread (aus deinem Nicknamen kann ich das leider nicht erschließen),

vielen lieben Dank für deine Rückmeldung und deine geübte Kritik, das hat mich sehr gefreut! Denn dadurch konnte ich mir einige meiner Textstellen erneut vor Augen führen und versuchen, sie aus einer anderen Perspektive zu lesen.

Ebenso ein Dankeschön für dein Lob, auch, wenn ich fürchte, dass es für die kommenden Kapitel nicht mehr gerechtfertigt sein wird; "Sieben Küsse" war ursprünglich nur als Siebenteiler geplant, unglücklicherweise haben dann die ersten Kapitel beim Schreiben ein Eigenleben entwickelt und es sind grob zehn geworden (wobei ich an den letzten noch feile.) Daher ist diese Geschichte im Kommenden dann auf Erestor und Glorfindel weitestgehend beschränkt, nur habe ich versucht, ein wenig von außen wirkenden Einfluss noch einmal deutlich zu machen. Ein Charakter ändert sich ja nicht einfach, weil er von selbst erkennt, was das Beste für den Lauf der Geschichte wäre.

Und jetzt zum Kernpunkt deines Reviews!
Mein Stil ist blumig, verschnörkelt, extravagant. Das kann ich nicht revidieren oder auf irgendeine Weise rechtfertigen, die handfeste Substanz hätte, da es dabei um meine eigene Präferenz geht. Ich lese selbst gerne wirre Metaphern oder lange Sätze, die ihren Kern erst bei einem zweiten Lesen offenbaren. Nichts langweilt mich meist mehr als ein ausgesparter Stil, der sich staffelartig hintereinander reiht. Das Auslassen von Adjektiven probiere ich mal aus, danke für den Hinweis deren gehäuften Auftauchens!

Dein Problem mit "auftürmen" kann ich nicht nachvollziehen. Wenn jemand oder etwas wuchtig in die Höhe ragt und als unüberwindbar erscheint, trifft das für mich das Bild, welches ich darstellen wollte.
Spreizende Tinte, die sich wie ein Fächer aufdehnt und in den Rillen der Haut verschwindet, als wäre sie das personifizierte Wesen, das sich an Erestors Fingern entlanghangelt finde ich auch ziemlich lustig. Ich assoziiere es vermutlich schlicht anders als du und das Bild, das sich mir dabei im Kopf malt ist nicht völlig von dem entfernt, was die Tinte tatsächlich anrichtet. Doch ich verstehe, dass Metaphern stets ein Risiko bergen, ein anderes Kopfbild zu erzeugen als jenes, welches sich der Autor gedacht hat. Das hat vermutlich etwas mit Vorstellungskraft oder vorangegangenen Begegnungen mit Sprachbildern zu tun.
Würdest du zum Beispiel "Aus der Nase ziehen" mit jemandem verbinden, der ein Angelseil aus dem Zinken seines Gegenübers zwirbelt? So ging es mir, als ich diese Metapher das erste Mal gelesen habe. :)

Dass du bei verwirrter Komplexität gerade den Streit während des Rates als Beispiel nimmst, hat mich dann doch ein wenig verwundert. Dieser ist sehr auf die reine Wörtliche Rede reduziert und wird erst während der Stille nach der Pointe wieder blumiger, da ich hierbei die Gedankengänge und das Miteinander der Elben als wichtiger empfand. Wenn es das Gespräch am Feuer gewesen wäre (das mit rotem Fähnchen nach einer Überarbeitung winkt), das an zwei Stellen meines Erachtens zu lang in der Zwischensequenz geworden ist, hätte ich das viel besser nachvollziehen können. Aber der Streit im Rat? Mmh. Ich lese noch einmal drüber.

Du meintest wohl imitieren anstatt emulieren? Oder wolltest du auch eine Wortumschreibung einbauen, die ich dann erst beim zweiten Lesen ohne Zahlencode im Satzbau verstehe? :)
Ich kopiere keine Stile oder versuche, sie nachzuahmen. Das ist weit weg von meiner Intention, zu schreiben. Und wenn, wäre Tolkien jetzt wirklich der letzte gewesen, den ich mit kompliziertem Satzbau oder altmodischer Ausdrucksweise oder komplizierten Metaphern und bildlichen Vergleichen genommen hätte. Zum Beispiel benutzt er für Legolas meistens nur das Wort "cry", wenn er etwas sagt. Oder hast du auf Carrouxs Übersetzung angespielt? Oder Kreges? Denn das ist weit von dem weg, wie ich schreibe und verwundert mich tatsächlich, dass jemand diese Assoziation hat. Meinetwegen mit Fontanes verwirrtem Blumenrondell in der Einführungsszene von Effi Briest, aber dafür erzähle ich viel zu viel über Gefühle, um auch nur annähernd in diese Richtung verglichen werden zu können.
Oh! Und ich habe sehr viele liebe Schreibleute, die vor Kritik nicht scheuen und stetig anspornend einwirken, um eine Entwicklung hervorzurufen. Mit Offenheit, Inspiration, Motivation und grandiosem Potenzial. :)

Viele liebe Grüße, einen Dank an dich und noch einen wunderbaren Freitag,
Avarantis
03.10.2019 | 15:33 Uhr
zu Kapitel 5
Hallöchen liebe Avarantis,
dein neustes Kapitel hat mir soeben den Tag versüßt, da
endlich das passiert ist, auf das ich schon so lange gewartet habe: ein zweiter Kuss zwischen
Glorfindel und Erestor. Das musste früher oder später ja passieren und du hast den Zeitpunkt
wirklich perfekt gewählt, auch wenn ich zu Beginn des Kapitels befürchtet hatte, dass Erestor es sich bei Glorfindel nun
vollständig verscherzen würde. Und dann kam - der Kuss. Awww, das war soooo toll und längst überfällig.
Man konnte schön mitansehen, wie der Eisklumpen Erestor förmlich dahingeschmolzen ist *lach*.
Besonders grandios fand ich ja das Ende, als der Kuss so unschön unterbrochen wurde. Ich glaube, ich bin doch tatsächlich zusammen mit Erestor errötet *lach*
Zwar war diese Unterbrechung doch recht gemein von dir (zumindest aus Fins und Erestors Sicht), allerdings hat das dem Kapitel die nötige Wendung verpasst.
In der Tat war es ein recht schöner Cliffhanger, der förmlich nach einer schnellen Fortsetzung schreit. Alles in allem also ein wiedermal super gut gelungenes Kapitel mit viel Gefühl und einer überraschende Wendung. Daumen hoch dafür. Freue mich schon auf mehr .)

LG
Shep

Antwort von Avarantis am 04.10.2019 | 09:13:54 Uhr
Hello und einen wundervollen guten Morgen liebe Shep!

Na, was wäre denn die Geschichte ohne ein kleines bisschen Drama? Und seien wir mal ehrlich; wäre nur Erestor hier in Gefühlen verstrickt, würden wir noch ewig erfolglos durch den Quark waten, ohne dass irgendetwas Romantisches passieren würde. Kudos daher an Glorfindel, der durchaus weiß, was er möchte. Obwohl ich es natürlich auf die Kürze der Geschichte schieben muss, dass die Handlung so schnell Fortschritte macht.

Mmh. Ich verbinde Erröten, wenn es in einer Geschichte vorkommt, meistens mit der schlimmsten Form von Unwohlsein. Also, nicht falsch verstehen, nur hätte das für mich dann nichts mehr mit Romantik zu tun. Und ja, ich bin da komisch! :D (Wobei ich mich gerade herausgefordert fühle, das doch mal zu schreiben...)

Übrigens tut es mir auch ein kleines bisschen leid, dass ich euch die Küsse immer nur unterbrochen miterleben lasse. Es fängt gerade an und - BÄM - kommt wieder irgendwer oder irgendwas dazwischen. Das muss doch erschöpfend nervtötend sein.
Leider bin ich am Wochenende ein wenig eingespannt und komme nicht zum Uploaden, also erst wieder die Woche drauf. Doch ich verspreche, dass sich das Warten lohnen wird. (Zumindest, soweit ich das kann.)

Wie immer danke ich dir sehr für deine Rückmeldung und habe mich wie ein Honigkuchenpferdchen gefreut,
nimm Glitzerstaub, einen Regenbogen und viel Glück für deine nächsten Wochen,
Grüße und Küsse,
Avarantis
01.10.2019 | 01:55 Uhr
zu Kapitel 5
Hey,

hinter mir liegen ein paar anstrengende Tage und ich habe mir deine Geschichte als Belohnung aufgespart. Es war wundervoll. Zwischendurch hatte ich echt Angst und dann ... awww ... <3

Glorfindel ist so toll! Er merkt alles. Erestor verletzt ihn und er reagiert so cool. Spritzt ihn mit Wasser nass. Aww! Habe sehr mitgefiebert und war so glücklich über den Kuss. (〜^∇^)〜

Und auch typisch Erestor, dass er mal wieder danach abhaut und sich in seine eiserne Schale zurückzieht. Aber Glory wäre nicht Glory (haha Wortspiel), wenn er ihn nicht wieder rauslocken kann!

Bin gespannt und begeistert!

Der philologische Input war übrigens sehr intressant. :)

lG

Antwort von Avarantis am 01.10.2019 | 19:53:54 Uhr
Hello und einen wundervollen guten Abend liebe Hope!

Waaah, das ist aber ein schönes Kompliment, dass du dir meine Geschichte als Belohnung aufhebst!

Und... Angst? Davor, dass Erestor es sich jetzt endgültig und für alle Zeiten bei Glorfindel verscherzt? Ich glaube, da sprichst du unserem liebsten Berater aus der Seele. Denn unter der Schneedecke seines Zynismus ist doch eine sehr verletzliche und eingefrorene zarte Seite. Daher war mir der Prolog so wichtig - wann erleben wir unseren Erestor aus Bruchtal mal als jemand anderen? Zum Beispiel als sehr von Selbstzweifeln geplagten Lehrling, der viel dieses inneren Zwistes niemals beigelegt hat? (Wobei ich jetzt fast wieder zu viel gesagt habe.)

Arw, danke für dein Lob zu Glorfindel! Denn ich habe gezögert, ob er nicht zu sehr aus seinem Charakter fällt, wenn er Erestor trotz seiner offensichtlichen Abneigung weiter ärgert. Allerdings hatte er einen schlechten Tag und die zwei sind zum ersten Mal seit langer Zeit wieder alleine in einer Situation. Wieso sollte er es also nicht wagen?

Na, ich wäre auch gegangen, wenn mich solche Sätze getroffen hätten! Wer lässt sich schon gerne als Biest betiteln und danach von Kindern mit einem Fingerzeig verspotten? Doch ich glaube, dass Erestor durchaus noch ein spitzfindiger Kommentar eingefallen wäre, wäre er nicht von Glorfindels Handeln eingenommen gewesen. Man ist immer kurz entrückt, wenn man so offensichtlich auf Liebe stößt, die noch nicht in dieser Form benannt wurde.

Das nächste Kapitel gibt es erst das übernächste Wochenende, da ich ein kleines bisschen beschäftigt sein werde.
Und dankeschön, dass dir die linguistische Erklärung gefallen hat. :D Ich dachte, dass ich damit eher langweilen würde und bin wirklich aus der Übung, was das angeht. Nur, ist dir schon mal aufgefallen, dass es nirgends eine Erklärung zu Erestors Namen gibt? Irgendwo in der HoME, meine ich mich zu erinnern, sollte er sowas wie ein Verwandter von Elrond werden, aber daraus ist im Canon wohl nichts geworden. Daher ist sein Name ein gemeines Rätsel.

Vielen herzlichen Dank für deine Rückmeldung, sie hat mich wie immer wahnsinnig gefreut,
die liebsten Grüße,
Avarantis
28.09.2019 | 23:34 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo Avarantis!
Auch dieses war wider ein spannendes Kapitel und es hat mächtig zwischen den beiden geknistert, aber wie es manchmal eben so ist sind einige Leute großartig darin alles kaputt zu machen!
Bin gespannt wie es weiter geht!!!
Liebe Grüße

Antwort von Avarantis am 29.09.2019 | 08:45:08 Uhr
Einen wunderbaren guten Morgen Elbenkind!

Das freut mich sehr, dass es dir gefallen hat. Da es ja nur ein kurzer Text ist, habe ich ein bisschen an langem Umeinandertanzen gespart und gebe Erestor hier schon mal einen entscheidenden Schubser in die richtige Richtung. Ich meine... Glorfindel weiß ja, was er möchte. Und Erestor ist vielleicht ein bisschen stur und zu schnell verletzt. Das hat aber einen kleinen Hintergrund, der später noch geklärt wird.

Es knickst und bedankt sich,
Avarantis
24.09.2019 | 16:25 Uhr
zu Kapitel 4
Huhu :)
Nun bin ich endlich dazu gekommen, dein neustet Kapitel zu lesen,
und wie immer fand ich es einfach wundervoll.
Erestors kalte, schroffe Art ist dir unglaublich gut gelungen. Von außen betrachet
ist der liebe Großkanzler gewohnt kühl und bissig und dennoch
hast du uns einen Blick hinter diese Schale aus Eis gewährt.
Und wie du das gemacht hast, hat mir wirklich gut gefallen.
Glorfindels Charaktere hast du ebenso toll rübergebracht. Ich bewundere sein
strahlendes Wesen und dass er an das Gute glaubt. Genau so habe ich ihn mir vorgestellt - als strahlender Ritter *lach*
Ich verstehe momentan nur noch nicht, warum zwischen Erestor und Glorfindel seit dem Zwischenfall
im Wald Eiszeit herrscht. Ich meine, von Erestors Seite her kann ich das ja verstehen,
aber dass wohl auch Glorfindel seitdem abweisend ihm gegenüber ist, finde ich etwas merkwürde.
Ich bin mal gespannt, wo das noch hinführt :)

Liebste Grüße
Shep

P.S: Die Personenbeschreibung am Anfang des Kapitels war mal wieder Gold wert :) Thanks for that XD

Antwort von Avarantis am 25.09.2019 | 19:44:42 Uhr
Hello liebe Shep!

Vielen lieben Dank für deine tolle Rückmeldung, ich bin ganz hin und weg. :)
Wo wir gerade beim Thema sind: Wie kam das mit dem "Großkanzler" eigentlich an? Nach ein bisschen Forschen ist mir nämlich aufgefallen, dass es sowas wie einen Obersten Berater, wenn man in einer Zeit von Seneschall und Herold lebt, eigentlich nicht wirklich gab. Zumindest nicht in der Form, in der ich Erestor gerne mit Aufgaben betraue, also sowas wie Elronds Stellvertreter in diplomatischen Fragen. Besonders, wenn es noch so viele Elben in Bruchtal gibt.

Ein klein wenig muss ich ja die Spannung halten und das passt am besten mit ein wenig charakterlicher Eiseskälte von Seiten von Erestor. Wir wissen ja, dass er eigentlich eine gute Seite hat, von der man eben erst die Eisschicht kratzen muss.
Und jaah! Das freut mich so sehr, dass ein wenig meiner überdramatischen Liebe zu Glorfindel durch die Zeilen gesickert ist. Das ist beinah wie bei Fingon. Eine Schwäche für Helden. Es fiel mir auch ziemlich schwer, ihm ein paar Schwächen zu geben (die teilweise als Erklärung dafür dienen, weshalb noch Funkstille herrscht).
Hauptsächlich ist diese aber dadurch zu begründen, dass Erestor Glorfindel nicht besonders nett behandelt. Das war im Gespräch mit Lindir schon angedeutet und im nächsten Teil wird auch noch einmal deutlich, dass Glorfindel durchaus versucht hat, mit Erestor zu sprechen; der ist aber nicht bereit dazu. Nenne es verwirrte Gefühle und ein Stück Verletzlichkeit, da Glorfindel ihn, obwohl nur den Umständen geschuldet, nun einmal hat stehen lassen.

Und zur Liste: Bitte gerne, das ist überhaupt kein Problem und mache ich sehr gerne für dich! <3

Ich danke dir wieder sehr und drücke dich ganz lieb,
Avarantis

P.S. UND WAH! DANKESCHÖN FÜR DEN EINTRAG IN DEIN BÜCHERREGAL! Mögen dich Glitzerstaub und Regenbögen überschütten!
23.09.2019 | 20:05 Uhr
zu Kapitel 4
Hallo liebe Avarantis!

Was für ein tolles Kapitel, ich hab die ganze Zeit mit gefiebert ob Erestor über seinen Schatten springt und ein paar freundliche Worte für Glorfindel findet!
Auch wenn das eigentlich die komplett falsche Bezeichnung für Erestor ist, aber ich finde ihn irgendwie süß in seiner Unbeholfenheit!
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel (Du schreibst toll <3)
liebe Grüße

Antwort von Avarantis am 23.09.2019 | 22:09:01 Uhr
Hello und einen wundervollen guten Abend liebe Elbenkind!

Vielen, vielen Dank für dein liebes Lob zum letzten Kapitel, das hat mich sehr gefreut und bringt mich ganz fantastisch zum Strahlen!

Unbeholfenheit ist doch ein ausgesprochen liebenswerter Charakterzug und da wir als Leser (beziehungsweise Schreiber, von meiner Sicht aus) durchaus wissen, was seine Beweggründe sind, kann ich das nachvollziehen. Natürlich wäre es jetzt einfacher, wenn er sein Herz wie Lindir auf der Zunge tragen würden, doch dann würde Erestor eine gehörige Portion Scharfsinn fehlen. Und wäre er ebenso frohmütig wie Glorfindel, hätte ich gute Mühe, die beiden zusammen in ein Szenario mit Reibereien und einem gewissen Funken zu packen.

Noch ein Dankeschön, man liest sich,
Avarantis
22.09.2019 | 19:53 Uhr
zu Kapitel 4
Hallo liebe Ava
Mal wieder ein grandioses Kapitel.
Ein Sprung in das friedliche Imladris, wobei ich glaube in Erestors Seele herrscht alles andere als Frieden, was du mit dem eiskalten Bad wunderbar zum Ausdruck bringst. Ich wüsste zu gerne was da 1012 in Ost-In-Edhil geschehen ist. Muss ja hoch brisant sein, dass Lindir es gegen Erestor nutzen könnte. Ich wäre wohl auch nicht gerne der Hotspot in Lindirs Liedern.(grins)
Erestors Umfeld macht sich so seine Gedanken um das Befinden des Großkanzlers, so gehe ich davon aus, dass nur die wenigsten von dem Zwischenfall im Wald Bescheid wissen?
Du hast Recht, da sind jede Menge Fragen offen, aber ich übe mich in elbischer Geduld und harre der Dinge die da kommen werden ;)
Die Szene im Ratszimmer, einfach göttlich. Das ist Erestor, so kennen wir ihn. Er hat die Schlagfertigkeit erfunden, ist einfach nicht zu übertreffen.
Aber welcher Dämon ergreift denn da Besitz von ihm als Glorfindel den Saal betritt!? Bei Elbereth, wie kann er nur!? Aus der Sicht eines Sozialarbeiters gäbe es jetzt sicher tausend Erklärungen, aber.... NEIN! Er muss das definitiv in den Griff bekommen, so geht es nicht weiter.
Glorfindel hat ehrenhaft reagiert, er hätte wahrlich Grund genug Erestor verbal in den Boden zu stampfen.
Macht er nicht... Respekt.
Cuileth und Figwit hätten damit rechnen müssen, nicht unbemerkt zu bleiben(kicher) das hat sicher noch ein Nachspiel...
Ja, Fragen, Fragen, Fragen, aber... elbische Geduld :)
Freu mich wie ein kleiner Elbling aufs nächste Kapi.
Sei gedrückt und liebe Grüße,
Sirii

Antwort von Avarantis am 23.09.2019 | 09:45:11 Uhr
Hello liebe Sirii!

Huh, da habe ich dich ja gestern Abend nur ganz knapp verpasst. :)

Glaube mir, ich wäre auch gerne in Ost-In-Edhil dabei gewesen. Und ganz vielleicht gibt es dazu ja noch eine kleine Bonusgeschichte, wenn das Schicksal uns allen hold ist? Sagen wir mal, wenn Lindir nicht mehr ganz nüchtern ist, benutzt er die erste Strophe meistens als amüsantes Trinklied. Natürlich nur, wenn er sich sicher ist, dass Erestor nicht in der Nähe weilt, um ihm den Kopf abzureißen. Das kann der arme Sänger nicht riskieren.

Ich habe versucht, die Soldaten als sehr treu Glorfindel gegenüber darzustellen. Das Gefüge von Kameradschaft (was ich nur in abgespeckter Variante während meiner kurzen Dienstzeit mitbekommen habe) ist ein anderes als das der Freundschaft oder gar jenes unter Kollegen. Kameraden müssen zusammenhalten, denn davon hängt ihr Überleben ab. Mit einer der Gründe, weshalb Thólinnas im zweiten Kapitel auch keinen Versuch ohne Glorfindels Anwesenheit unternommen hat, Glinthos und Elion von ihrer Schmähung Erestor gegenüber abzuhalten. Was ist also anders, wenn Glorfindel dabei ist? Er wird nicht nur mit kameradschaftlicher Loyalität bedacht, sondern auch mit unerschütterlicher Hochachtung und tiefem Vertrauen in seine Fähigkeiten. Es besteht kein Zweifel unter seinen Untergebenen, dass er das Richtige tut, auch, wenn seine Handlungen vielleicht nicht ganz nachvollziehbar sein mögen. Zum Beispiel, nett zu Erestor zu sein. Und so, wie Glorfindel ihn vor Orks beschützt, schützt er Erestor auch vor übler Nachrede oder bösen Gerüchten. Um den Vorfall im Wald wissen die anderen selbstverständlich, aber nicht um Erestors Versagen. Erestor weiß nicht, wieso. Die Soldaten, die dabei waren, sagen nichts, weil Glorfindel es nicht tut. Und Glorfindel weiß, wie schrecklich unbeholfen man sich im Angesicht von Gewalt fühlen kann und glaubt an Erestors andere Fähigkeiten und geht nicht von allgemeiner Perfektion aus. (Man merkt ein bisschen, dass ich sehr in Glorfindel verknallt bin, was?)

Und auch in der Szene, in welcher Erestor ihn übel angeht, beweist Glorfindel seinen starken Charakter. Er muss sich nicht vor jemandem beweisen, der ihm haltlose Unterstellungen entgegenschleudert. Zwar kann er nicht ganz nachvollziehen, weshalb Erestor unbedingt ihn als Katalysator gewählt hat, doch er ahnt zumindest, dass er durch sein Schweigen etwas falsch gemacht hat. Und hier ist Glorfindels Schwäche: Er spricht es nicht an, sondern harrt aus, bis sein Gegenüber die Gedanken genug geordnet hat, um darüber sprechen zu können. Wenn er mit einem anderen Part als Erestor agieren würde, wäre das ein ziemliches Desaster. Erestor ordnet sich irgendwann, er ist ja clever. Hoffe ich zumindest mal. :D

Es freut mich ganz wahnsinnig, dass ich dir eine Freude mit meinem kleinen Textchen machen kann,
ich drücke dich ganz lieb und danke noch einmal tausendfach für deine liebe Rückmeldung,
Grüße und Küsse,
Avarantis
22.09.2019 | 09:01 Uhr
zu Kapitel 4
Huhu,

Oha, das mag ich ja sehr. Erestors bitterböse Schlagfertigkeit hast du brilliant eingefangen. Da sitzt jedes Wort. Auch dieser Tintenvorfall war ja mal super witzig. ^^

Sprachlich wirklich fabelhaft und ich habe selbst mit Glorfindel mitgelitten. Der Winter, der die Kraft hat, den Sommer auszulöschen... Ich hoffe nicht... Glorfindel versucht zwar hinter Erestors Eisschicht zu blicken, aber obwohl er weiß, das dahinter mehr ist, kann er sie nicht durchbrechen. Ich hoffe sehr Erestor entschuldigt sich. つ´Д`)つ

Und die erwähnten Küsse am Kamin. Bin mir nicht sicher, ob ich sie schon kenne oder es sind die ersten. Was Glorfindel von Erestor denkt... Ob er auch einen passenderen Partner im Blick hat... Hach, Erestor macht es sich echt selbst kaputt... Und jetzt hassen ihn auch noch die Wachen... Herrje...

Toll geschrieben! Kann gar nicht erwarten, dass es weitergeht! Liebste Grüße von Hope!

Antwort von Avarantis am 22.09.2019 | 18:54:12 Uhr
Hello an diesem wundervollen Herbstabend liebe Hope!

Arw, das freut mich so sehr, dass du wieder an mich gedacht und mir ein liebes Review dagelassen hast. Dankeschön! <3

Bitterböse Schlagfertigkeit hast du recht treffend auf den Punkt gebracht. Ich glaube, ich würde mich in einem Wortgefecht, in welchem er schlechte Laune hat, auch nicht unbedingt als Fixpunkt seines Zorns befinden wollen. Noch dazu, dass niemand im Raum eigentlich weiß, was denn sein Problem ist, Glorfindel eingeschlossen. Er hat vielleicht eine vage Ahnung, aber dieser Unstete eines anderen Erwachsenen ausgeliefert zu sein ist doch sehr speziell. Wäre Glorfindel nicht Glorfindel, der unerschütterlich an das Gute glaubt, wären hier wohl einige Fetzen geflogen. Doch wer weiß, wie lange sein Geduldsfaden wohl noch zum Reißen braucht?

Doch, die Küsse kennst du schon. Ich überarbeite nochmal, um es deutlicher zu machen, aber erst, wenn ich fertig bin. Es war Erestors erster "romantischerer" Kontakt mit einem anderen Elb, als Glorfindel ihn im Prolog geküsst hat. Da ist selbst sowas wie ein unschuldiger Wangenkuss durchaus erinnerungswürdig.

Und zu den Wachen: Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel. :D

Liebe Grüße und nochmal ein Dankeschön,
Avarantis
15.09.2019 | 20:43 Uhr
zu Kapitel 3
Awww, sooo spanned *aufgeregt hin- und herrutsch *
An manchen Stellen dachte ich echt, dass ich gerade einen Thriller lese. Ich kann nur sagen, dass ich es super fand. Bis auf den Tod des armen Pferdchens *schnief * Das Schicksal dieses bedauerlichen Tierchens tat mir richtig in der Seele weh... Komisch - dass mich der Tod eines Pferdes mehr berührt hat, als die (wirklich unschöne) Verstümmelung eines Elben *schuldbewusst lächel * was natürlich nicht heißen soll, dass mich das kalt gelassen hat. Diese Szene mit dem abgerissenen (?) Arm war schon recht blutig und natürlich ist das Schicksal des Elben bedauerlich. Erestors Reaktion kann ich übrigens gut nachvollziehen. Er hat schließlich keine Kampferfahrung und dann kann einen so ein Angriff schon mal an die Substanz gehen. Er hat leider nur (wie immer) nicht die richtigen Worte gefunden und sein kläglicher Versuch zu helfen ging auch noch nach hinten los. Jetzt muss er mit Schuldgefühlen zurechtkommen. Wie er da wohl wieder rauskommen will?
Glorfindel hingegen hat natürlich genau so reagiert, wie ich es von ihm erwartet habe :) Ruhig und besonnen, wie ein echter altgedienter Krieger eben.
Das Ende dieses Kapitel war die Krönung: ein erster Kuss, wenn auch völlig unbeabsichtigt. Ach, wie sweet *schwärm* Da könnte man doch glatt über den Tod dieses armen Pferdchens hinwegsehen.... aber glaub ja nicht, dass ich das vergessen habe *zwinker*

Freue mich riesig auf das nächste Kapitel XD


P. S: vielen, vielen Dank, dass du meine(n) Tipp / Bitte so schnell und toll umgesetzt hast. Es war mir tatsächlich in diesem Kapitel schon eine Hilfe :)

Lg
Shep

Antwort von Avarantis am 16.09.2019 | 14:47:23 Uhr
Hello und einen wunderbaren gute Mittag beste Shep!

Hui, da bin ich aber sehr geschmeichelt, wenn du sogar einen Thrillervergleich als Beschreibung verwendest. Merci beaucoup!

Ein bisschen Spannung muss bei dem ganzen ja bleiben und wie ich bei einem der vorigen Reviews geantwortet hatte, brauchte ich eine Situation, in welcher viele Anwesende gleichezeitig ihre Komfortzone verlassen müssen. Das geht am Einfachsen mit einem kleinen Scharmützel. Doch ich kann schon mal ein wenig spoilern, ohne zu viel zu verraten, in dem ich dir ganz leise flüsternd sage, dass es vielleicht (ganz vielleicht) ein wenig zu einfach wäre, wenn Erestor nur aufgrund seines mangelnden kriegerischen Talents reagieren würde, wie er reagiert.

Und Thólinnas begleitet uns noch für ungefähr zwei Kapitel. Ihn habe ich wirklich lieb gewonnen, in der kurzen Zeitspanne, die wir miteinander verbracht haben. Sagen wir mal, im ersten Kapitel hat er einen wesentlichen Punkt der Geschichte schon zusammengefasst. :D

Das Pferd... war leider der Dramatik zu schulden nicht lange am Leben, ich hoffe, du kannst mir verzeihen. :(Allerdings bin ich guter Dinge, dass du im späteren Verlauf entschädigt wirst.

Ich danke dir vielmals für deine lieben Worte,
Grüße und Küsse,
Avarantis
15.09.2019 | 12:17 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo Avarantis
Bei Eru und allen Valar, das kam unerwartet und brutal, vor Schreck und Spannung habe ich fast schon vergessen zu atmen!
Oh Elbereth, ich möchte jetzt nicht in Erestors Schuhen stecken, es wäre ratsamer gewesen einfach den Mund zu halten...
So ging der klägliche Versuch zu helfen gewaltig nach hinten los. Er tut mir richtig leid der Arme, so schuldig fühlt er sich nun. Wie will er da bloß wieder raus kommen?
Glorfindel ist einfach magisch, du hast ihn perfekt getroffen, wer würde sich nicht in ihn verlieben (seufz)
Und was wird aus Thólinnas... ich bin so gespannt wie es weiter geht.
Tolles Kapitel :)
LG Sirii

Antwort von Avarantis am 15.09.2019 | 17:40:54 Uhr
Hello liebe Sirii!

Also, ein bisschen freut mich das ja, wenn ich dir sogar den Atem rauben konnte. Aber nicht, dass du jetzt Sauerstoff und eine Maske brauchst? *anbietet*
Ich empfand es als kleines Risiko, einfach, weil ich dachte, dass man eine solche Szene nicht unbedingt in einer Romanze erwartet. Denn gemäß dem Internetjargon wird es nicht dramatragischer. :D Zumindest nicht auf eine überhöhte Handlung als die der Gefühle. Wenn ich das so ausdrücken darf.

Vielleicht wäre es das. Aus Erestors Sicht bestimmt. Doch ich fand, dass gerade dieser Moment sehr deutlich einen Sprung zwischen dem Prolog (und seiner Jugend) zu dem Hier und Jetzt (und seinem Erwachsensein) darstellt. Irgendwie wird man mit dem Alter immer ein bisschen resoluter und durch seine Stellung, die wenigen Widersprüche, die er bekommt, ist er es, wenn er Tage mit seinen Untergebenen verbringt, in erster Linie nicht gewohnt, höflich zu sein, wenn er es als unangemessen sieht. Besonders, da er normalerweise von Glorfindel gehört und unterschwellig verstanden worden wäre. Aber nun... das war wichtig.

Wer liebt Glorfindel bitte nicht? <3 Ich danke dir sehr für dein Lob, denn nichts anderes sollte in dieser Szene vermittelt werden. Nur fiel es mir schwer, Erestors Gedanken dabei ausblenden zu müssen. Wer würde denn auch an seine unterdrückte Zuneigung denken, wenn gerade mit Schwertern gefuchtelt wird? Daher musste eine auswertige Beschreibung reichen. Wunderbar, dass es angekommen ist! :)

Thólinnas hatte Glorfindel. Aber sagen wir mal... Thólinnas sieht mehr, als gut für ihn ist. :D

Ich danke dir für dein Lob und deine Zeit,
bis zum nächsten Kapitel,
es umarmt dich,
Avarantis
14.09.2019 | 23:40 Uhr
zu Kapitel 3
Hey,

habe mich sehr über den Alert gefreut.(●´□`)♡

Ich mag es, dass Erestor so missverstanden wird. Es passt zu seiner Art. Er wirkt arrogant und unnahbar und selbst wenn er versucht, zu helfen, können die meisten damit nichts anfangen. Außer Glorfindel. Das ist schon tragisch. Und Erestor leidet. Hach. T__T

Und es war spannend und brutal. Ich bin sehr neugierig, wie es weitergeht.

Liebste Grüße von Hope

Antwort von Avarantis am 15.09.2019 | 17:32:07 Uhr
Einen wundervollen guten Abend liebe Hope!

Und ich habe mich auch sehr über deine Rückmeldung gefreut! <3

Spannend finde ich ganz wunderbar, dann habe ich genau das richtige Maß getroffen, das ich einhalten wollte. Die Brutalität war unglücklicherweise ein bisschen notwendig, gemäß dem Motto, dass nur Extremsituationen auch Extremmomente für eine Veränderung in der Charakterdynamik auslösen können. (Zumindest meines Erachtens nach.)
Es ist sehr schön, dass dir meine Charakterzeichnung von Erestor auch weiterhin gefällt. Ich lehne mich ein bisschen an den Fanon an, einfach, weil ich der Auffassung bin, dass das schon einen ziemlich guten Charakter ausmacht, und, weil es zu meiner Vorstellung seiner Vergangenheit passt.
Und Glorfindel... ist Glorfindel. :D Unerschütterlich sieht er das Gute und denkt auch an keinen bösen Gedanken. Er wäre ein grauenvoller Diplomat, wenn es um Intrigen ginge.

Dankeschön für das Review und dein Lob,
es drückt dich,
Avarantis
14.09.2019 | 11:18 Uhr
zu Kapitel 2
Huhu,
hier bin ich wieder :) Hab gerade dein neues Kapitel verschlungen und fand es wie immer wundervoll. Über dein sprachliches Talent brauche ich wohl kaum noch ein Wort zu verlieren, da du meine Meinung diesbezüglich ja nun sicherlich gut genug kennst :) auch inhaltlich kann ich nur lobende Worte finden. Erestor ist so wie wir ihn kennen und lieben *lach*, auch wenn sich die meisten anderen Elben wohl kaum meiner Meinung anschließen dürften XD ich finde es übrigens super, dass du vom Prolog zum 1. Kapitel einen Zeitsprung eingebaut hast. Es ist schließlich ein sehr beliebtes Mittel unter Autoren und ich muss gestehen, dass auch ich persönlich Geschichten, die so anfangen, liebend gerne lese. Das Einzige, was meinen Lesefluss etwas gestört hat, waren die vielen neuen Nebencharas. Das soll nicht wirklich ein Kritikpunkt sein, also versteh mich bitte nicht falsch. Es ist nur so, dass ich mir persönlich schwer tue, wenn viele neue Namen auf einmal auftauchen, deren Funktion etc. ich dann nur schwer zuordnen kann. Zwar hast du vor dem Prolog einige Charas aufgezählt, allerdings hatte ich diese bis zum Ende des Prologs schon wieder vergessen *lach *. Vielleicht könntest du (als kleiner Tipp) die von dir erdachten Charas, die dann im Kapitel auftauchen werden, vor jedem Kapitel nochmal auflisten zuzüglich deren Stellung, Aufgabe ect. Mir zumindest würde das echt sehr helfen und einigen anderen vielleicht auch. Wie gesagt, dass mit den vielen neuen Charas ist eigentlich nicht wirklich negativ gemeint sein, da die Handlung natürlich solche Nebencharaktere braucht.

Ich freue mich tierisch auf dein neues Kapitel und bin sehr gespannt, wie du diesen fiesen Cliffhanger auflösen wirst XD Mir schwahnt ja böses :)

Lg
Shep

Antwort von Avarantis am 14.09.2019 | 19:20:37 Uhr
Hallo liebe Shep!

Ach, Quark mit Soße, das ist ganz fantastisch, dass du mir das mitteilst, das wird sofort in die Tat umgesetzt!
Ich hatte eigentlich auch vorgehabt, nicht so viele neue miteinzubauen oder sie mit Lindir und Elrond zu tauschen. Für eine Handlungslinie brauchte ich allerdings einen Rekruten (oder, nennen wir ihn unerfahrenen Soldaten) und auf jeden Fall Thólinnas (der noch einen kleinen Schubser für Erestor bereithält), dann hat sich noch ein Begleiter mit aufgetan, der der Szene andere Dynamik verleihen musste (Glinthos ist eindeutig arrogant) und letztendlich noch eine Person, die Erestor mit beschützt, da mir drei als Geleitschutz vom Hofe Ereinions als zu wenig erschienen und ich... eine Elbin wollte. :D
Dann bin ich mal gespannt, wie du das nächste Kapitel auffassen wirst und freue mich wie ein Schneekönig über dein Lob.

Danke, dass du mir immer noch liebe Worte schreibst,
es drückt dich,
Avarantis
12.09.2019 | 22:28 Uhr
zu Kapitel 2
Aww, das war so schön! Danke für das tolle Kapitel und bitte bitte bitte(〜^∇^)〜 mache schnell weiter! Erestor ist einfach so schön grantig. Und mich hat es gar nicht gestört, dass es so einen gewaltigen Zeitsprung gab. Glorfindel hat sich kaum verändert... Erestor dafür umso mehr und trotzdem erinnern sie sich beide wehmütig und sanft an ihre erste Begegnung. Ein schöner Gedanke.

Liebste Grüße von Hope

Antwort von Avarantis am 13.09.2019 | 13:24:12 Uhr
Hello liebste Hope!

Danke für deine lieben Worte. :) Ich bin ja wirklich versucht, morgen schon ein neues Kapitel hochzuladen, dafür habt ihr mir ja alle so liebe Sachen dagelassen, ich denke, das ist durchaus verdient! :D
Wundervoll, dass dich der Zeitsprung nicht gestört hat! Ehrlich, es wäre schade gewesen, wenn ich diesen kleinen Versuch, ein bisschen Vergangenheit einzubauen, auf Missgunst gestoßen wäre. Erestor bleibt auch weiterhin noch ein wenig Erestor, wo kämen wir denn sonst hin. Doch ich warne mal vor: Mein Kopf hat sich eine ziemlich verwirrende Hintergrundgeschichte zusammengestrick.

Noch ein Dankeschön an dich,
die besten Grüße,
Avarantis