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Autor: pumpkinspice
Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
18.06.2021 | 20:35 Uhr
Huhu pumpkinspice!

Jetzt rate mal, wer endlich fertig geworden ist? Mit lesen und übersetzen natürlich! Ja, ich hab mich die letzten Kapitel nicht mehr gemeldet, weil es leider auch gar nicht so viel zu sagen gab und ich mich nicht ständig wiederholen wollte. Nun sind wir aber mein abschließenden Review meinerseits und was soll ich sagen? Wiederhole ich mich halt an manchen Punkten noch 100 Mal, was solls :D

✒ Titel und Kurzbeschreibung
The Things We Did, huh? Ich glaube, der Titel festigt sich erst wirklich, wenn man die Geschichte durch hat. Montys und Winstons Zeit miteinander, die Momenten, die sie hatten. Sex, Alkohol, Frühstück, belanglose Konversationen, die das Leben ein bisschen weniger beschissen gemacht haben. Montys Halsschlagader, die manchmal zu dick war und Winstons...kleiner Verrat, der noch so viel mehr ins Rollen gebracht hat. Montys Prügellei mit seinem Dad. Die Dinge, die diese Jungs gemacht haben. Ein bisschen, wie ein Traum über einen Sommer hinweg, bevor man aufwachen muss. In diesem Sinne möchte ich also sagen, dass die Wahl des Titels wirklich passend ist/war, whatever :D Es stellt einfach den Überbegriff von dem dar, was man gelesen hat.

Was deine Kurzbeschreibung angeht...ja... Sie ist nicht klassisch. Du hältst kurz fest, was du tun wirst und das, was danach kommt, war so ziemlich auch das, was mich damals am Anfang gelockt hat. "keine eindimensionalen Charakterauslegung" klag für mich ganz am Anfang ein bisschen wie "Ich weiß was ich hier tue". Und wenn man über so viele Charakterkatastropen wie ich im Jahr fällt, dann ist es, denke ich, verständlich, dass ich das damals mit hochgezogener Braue betrachtet habe und mir dachte: "Wers glaubt." :D
Aber wie ich dich recht schnell danach habe wissen lassen, darf man genau diesem Aspekt glauben schenken und du weißt nicht, wie verdammt erleichtert ich gewesen bin. An sich würde ich also sagen, die Kurzbeschreibung ist okay, klingt ein bisschen wie eine Herausforderung und es wundert mich manchmal, dass gar nicht so viele Leute davon angelockt wurden.


✒ Story
Was soll ich sagen? Wir hatten hier die versprochenen, kleinen Abschnitte, die manchmal gar nicht so klein waren, aber die sehr oft gefühlstechnisch nur 100 Worte hatten, weil man darüber hinweggeflogen ist. Die meisten Kapitel sind toll oder gar grandios und ich glaube, von allen, die ich gelesen habe, gab es nur eines, das wirklich zäh wie Leder war - von dem du aber ja bereits weißt, denn die Sexszene war dann doch irgendwie nicht mehr als ein mäßiger Abschnitt zwischen zu vielen Gedanken.

Davon aber mal ganz weg, möchte ich mich den Basics widmen. Deine Wortwahl, fand ich, war pro POV und pro Charakter einfach immer sehr stimmig gewählt. Ich habe beim Lesen sehr oft das Gefühl gehabt, dass du ganz genau darüber nachgedacht hast, wie du deine Sätze schreiben möchtest und wie du die Worte verwenden möchtest, um die Szenen einzufangen, die du geplant hast. Das hat oft dazu geführt, dass wirklich schöne Bilder beim Lesen entstanden sind und dein fesselnder Schreibstil, der in dieser Fanfiktion oft einen Hauch von Melancholie und Panik der Charaktere widerspiegeln konnte, hat einfach noch einmal einen draufgelegt und das ganze zu einem sehr sehr angenehmen Leseerlebnis gemacht. Wenn ich bedenke...Ich hab wegen der Kurzbeschreibung reingeschaut und bin wegen deinem Stil geblieben. Die Story hätte Müll sein können, ich wäre bis zum Ende geblieben xD

Was die Geschichte an sich angeht, so finde ich, hast du wirklich gut mit der dritten Staffel angesetzt. Das, was du gezeigt hast, war realistisch, der Verlauf der beiden Charaktere zueinander glaubwürdig und ich finde einfach die Idee dahinter, Monty und Winston etwas mehr Zeit zu geben, bevor alles endet, auf ihre eigene Art wirklich schön. Ich glaube, was mich lediglich ein wenig enttäuscht hat, wie ich gestehen muss, war das Ende. Montys Ende. Das von Winston war klasse. Aber sterben...da steht mehr hinter. Wie sagt man so schön? Wenn man stirbt, zieht dein ganzen Leben an dir vorbei. Gut, vielleicht nicht das ganze Leben, aber ein guter Teil. Leider ist das in Motys Fall kaum bis gar nicht rübergekommen und gefühlstechnisch war es an manchen Ecken und Enden etwas stumpf. Die Ansätze von "Mum, ich hab Angst!" waren sehr gut, haben sich vom Effekt her nur sehr schnell wieder verloren. Es wirkt fade und war in dem Sinne leider auch nicht schwer zu lesen, weil einfach sehr, sehr viel fehlt. Aber Sterbeszenen sind auch absolut nicht einfach. Das sollte man vielleicht auch gesagt haben.

Abgesehen von diesem, für mich, Manko, und, ich glaube, Kapitel 6, kann ich dich nur immer wieder loben. Ich mag es, wie du die Charaktere langsam in die Story eingewoben hast, wie du ihnen Leben eingehaucht hast, wie du sie dargestellt hast, weil beide kaputt sind und keiner von beiden wirklich der rettende Prinz sein kann. Du hattest hier ein sehr feines Gespür für diese Darstellung und auch für andere, wie die Schlägerei mit Montys Vater. Ich glaube, jeder, der schon einmal ne Tracht Prügel vom eigenen Elternteil bezogen hat, versteht genau, was da gerade abgeht und wird da wenig meckern können. Und diejenigen, die es nicht kennen, können es sich dennoch sehr gut vorstellen. Genauso wie Winstons Problem jemand zu sein, der man eigentlich gar nicht ist.


✒ Charaktere
Ja...wirklich wichtig waren hier ja nur Monty und Winston. Und von beiden hat man in der Serie ja leider nicht so viel gehabt (von Win in der vierten Staffel mehr, aber dass spielt hier wenig Rolle). Aber mit dem Bisschen, das du als Basis hattest, hast du einen grandiosen Verlauf gebildet.
Monty geht einfach als Monty durch. Seine Art sich hinter seinem Sport und allem zu verstecken...ich finde es klasse, dass du dich mit diesem Jungen beschäftigt hast und ihm die Zeit gegeben hast, um ihn menschlicher zu machen, abseits von dem Monster, als das er dargestellt wurde. Denn man muss einfach daran denken, dass hinter den meisten Fassaden etwas tiefschürendes steckt und ich kann nicht behaupten, dass es wirklich viele Leute gibt, die da ein wenig auf Charakterpsychologie eingehen.
Dasselbe geht für Winston. Leider war er nur eine geisterhafte Erscheinung in der dritten Staffel, aber auch, wenn man nicht viel von ihm wusste, ich glaube, dein Bild von Winston ist ziemlich gut gezeichnet und tatsächlich auch tiefgreifender, als das, was man dann in der Serie aufgetischt bekommt. Weil Winz sich sehr schnell abschütteln lässt im Original, wie ich finde. Nur mit halber Sache. Aber hier war Winston ein Ganzes, bis zu dem Punkt, an dem ER den großen Fehler begangen hat und seine Träume geplatzt sind. Die tieferen Einblicke sind dir sehr gut gelungen. Du weißt, wie man so etwas glaubwürdig bestreitet. Und hast hier volle Punktzahl verdient.


✒ Mein Fazit für das Ganze
Insgesamt würde ich sagen, empfand ich die Geschichte wirklich als top stuff. Verglichen mit dem, was ich anzumerken hatte, ist das mit dem Rest kaum gewichtig. Die Geschichte ist an sich eine wundervolle Auffassung zwischen Monty und Winston, was hätte sein können, hätte man den beiden die Chance gegeben, wenigstens ein bisschen kennenzulernen. Natürlich stand das in der Serie nie im Fokus, weil Jensen und co. mit ihren Problemen dastanden. Und genau deswegen bin ich so froh, dass du dieses Werk geschrieben und auf dieser Plattform geteilt hast. Einfach, weil die beiden es verdienen, auch, wenn sie füreinander nicht zwingend das Beste waren.

In diesem Sinne also hoffe ich, kannst du dich ein wenig über das Review freuen.
Ansonsten wünsche ich dir noch einen schönen Abend und viel Motivation, für die anderen Teile, die lose hierzugehören.

LG
Ereschkidal

Antwort von pumpkinspice am 20.06.2021 | 14:33 Uhr
Hallo, Hallo,

wow, ich bin etwas übermannt, um ehrlich zu sein. So eine abschließende, umfassende Kritik habe ich nicht erwartet und ich freue mich wie ein Keks über die Punkte, die du ansprichst. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es mal gesagt habe, aber dieses Projekt war das erste, das ich jemals einigermaßen geplant durchgezogen habe (mit Timeline tatsächlich xD), von daher.... ja, ich freue mich einfach riesig darüber, dass man merkt, dass ich mir Gedanken gemacht habe und ihnen die Zeit, die sie nach Canon nicht hatten, geben wollte. So gut ich eben konnte und es mir in den Monaten möglich war, als ich das hier geschrieben habe :)
Ich habe durch dich auch noch einmal gemerkt, wie viel ein guter Betaleser ausmacht, und wie wertvoll es sein kann, Projekte etwas liegen zu lassen und mit frischem Blick nochmals durchzugehen - heute würde ich einige Dinge sicherlich etwas anders aufziehen (du weißt was ich unter Anderem meine xD), aber alles in Allem kann ich hierzu stehen. Ich denke auf jeden Fall stark darüber nach, meinen momentanen Schreibkram etwas zurückzuhalten und kritisch gegenlesen zu lassen, um nicht zu sehr in meine eigene Blase abzurutschen, in der (oh Wunder) alles Sinn ergibt. Naja.
Also einmal geordnet von oben bis unten:

--> Als jemand, der chronisch mit Titeln und Kurzbeschreibungen kämpft (ich glaube, ich denke an dieser Stelle zu viel und zu komprimiert), ist es sehr erleichternd zu hören, dass beides hier aus deiner Sicht den ihnen zugedachten Zweck erfüllt. Ich hatte lange vor, die Kurzbeschreibung zu überarbeiten, hatte aber nie die Muße, etwas wirklich Passendes, auf den Inhalt Bezogenes zu finden , von daher... Ja, du hast recht, es ist auf jeden Fall eher eine Beschreibung davon, was ich hier vorhatte, und ich bin sehr froh, dass ich bezüglich meiner Charaktere und ihrer Schilderung nicht zu viel versprochen habe. Der Titel... ist von hinten aufgezäumt, das stimmt auf jeden Fall. Ich habe noch nie an einer Sache geschrieben, dessen Ende ich so klar vor Augen hatte, deshalb kam er relativ schnell ins Spiel und sollte definitiv auf das hindeuten, was ich vor Augen hatte: eine Zusammenschau, ein "Traum über einen Somme hinweg", eine Zwischeneskapade, die doch so viel mehr ist als absehbar war.

--> Dein Lob bezüglich meines Stils bedeutet mir sehr viel. Ich muss immer sehr aufpassen, die Charaktere nicht sprechen zu lassen, wie ich es tue, und auch die wörtliche Rede nicht unrealistisch komplex werden zu lassen (still struggling there), von daher ist es sehr gut zu hören, dass man ihnen ihre jeweilige Ausdrucksweise und ihre Weltsicht abnimmt. Monty war da fast einfacher, weil es eine klare "Einstellung" gibt, der man folgen kann - Winston hat mich ab und an ziemlich fertig gemacht und die Leitplanken suchen lassen, die einen wieder in die Mitte drängen und die feinen Töne finden lassen.
Ich finde deine Anmerkungen zum Ende sehr interessant. Tatsächlich habe ich mich dazu entschieden, so sparsam vorzugehen, weil ich keine zu zähe Auswalzung von etwas, was unweigerlich geschieht, wollte. Ich habe darauf gepokert, dass das Gerüst in sich ohne viele Schnörkel zeigt, wie wenig von diesem Leben, von diesem Menschen überbleibt, aber ich kann mir geht vorstellen, dass vieles davon nur einigermaßen rüberkommt, wenn man sich dermaßen emotional in die ganze Sache hereingesteigert hat, wie es in meinem Fall war. Ist auf jeden Fall notiert und zur Kenntnis genommen! Wie gesagt, gerade dieses Feedback darüber, wie man es auch machen könnte, oder wie Dinge aus anderer Sicht herüberkommen, ist so, so wichtig, und ich gebe zu, dass ich es in diesem Projekt stark vernachlässigt habe.

--> Ich bin ganz ehrlich, dein Lob zu der Darstellung der Beiden wird mich vermutlich meine gesamte Nebenher-Schreiberei-Karriere begleiten. Danke, danke, danke. Ich habe mein damalig Bestes mit ihnen beiden gegeben, und es erleichtert mich sehr, dass sie wirklich greifbar werden. Gerade Winston - du hast absolut Recht, Teil seiner ganzen Erscheinung in der dritten Staffel ist dieses Mysteriöse, Undurchsichtige, und ich habe wirklich versucht, mit dem zu arbeiten, was sie mir gegeben haben (sein "schrecklicher" Musikgeschmack ist übrigens der Tatsache geschuldet, dass er bei der Party bei seiner Charaktereinführung eine Platte von Elton John in der Hand hält, also war es nicht einmal meine Schuld xD Vielleicht habe ich das aber auch schon einmal gesagt, dann tut es mir leid). Natürlich war es nicht viel (um nicht zu sagen dass es ausgesprochen dürftig war und sie viel versucht haben, um es in der 4. Staffel zu boykottieren), aber ich hatte viel Spaß mit ihm und er liegt mir immer noch sehr am Herzen. Dein "mit halber Sache" trifft es wirklich, wie ich finde. So dankbar ich dafür bin, dass sein Schauspieler wirklich alles aus dem Script herausgeholt hat, was sie ihm in die Hand gedrückt haben, wirft vieles Fragen auf, und ich bleibe in vielen Aspekten glücklich bei meinen Headcanons.
Monty... ja, Monty. Ich glaube, dass ich noch immer über ihn schreibe und nicht anders kann, sagt genug. Es fehlt noch immer so viel.

Ich habe jetzt schon so viel gesagt und habe immer noch das Gefühl, dass nicht ganz rüber kommt, wie dankbar ich dir bin. Gerade in meiner momentanen Lebensphase, in der alles wichtig ist außer kreatives Schreiben und ich kaum dazu komme, mich in einem Projekt zu verlieren, ist das hier wie Regen im Hochsommer. Mir ist wieder mehr bewusst, warum ich das hier mache und gemacht habe, und ich bin sehr, sehr dankbar, dass du mitgegangen bist und mich auf die Dinge hingewiesen hast, die auf jeden Fall noch Arbeit und Erfahrung brauchen. Gerade im Hinblick darauf, wie viel Zeit und Mühe du investierst hast, obwohl du nicht gerade unterbeschäftigt wirkst.
Ich belasse es vorerst dabei. Ich hoffe sehr, dir ist bewusst, wie viel mir dein Feedback bedeutet und wie viel ich noch ausführen könnte, aber ich vertraue darauf, dass es irgendwo zwischen den Zeilen mitschwingt.

Liebste Grüße an dich,
pumpinspice~
14.05.2021 | 23:16 Uhr
Und ich melde mich zurück! Das nächste Kapitel ist erledigt~

Weißt du, was hier schön sichtlich ist? Wie du ja weißt, fand ich das Kapitel mit den 10K Worten unfassbar anstrengend, aus Gründen, die du weißt. Hier haben wir nun etwa um die 7K gehabt. Gut, das sind 3000 weniger, aber diese 7000 haben sich angefühlt wie 2000. Es ging schnell vorbei, weil ich so versunken in die Handlung wahr, dass ich ganz gebannt am Ball geblieben bin. An diesem Punkt also ein dickes Lob an dich, dass du es normalerweise schaffst, Dinge so darzustellen, dass sie ausgiebig dargestellt werden und dennoch förmlich verfliegen.

Was mir tatsächlich immer wieder ein bisschen aufstößt, ist wie fluffig Monty auf einmal gegenüber Winston ist. Manchmal wirkt Winston da echt wie der strahlende Ritter. Aber Monty ist instabil, also denke ich, ist das wohl auch absolut legitim. Allerdings hatte man einfach nie die Chance Monty wirklich mal so soft zu sehen, weil er in der Serie eben niemals diese Screentime bekommen hat. Es ist schwer, sich mit einem verliebten Monty anzufreunden, wirklich, weil er immer so...aggressiv war. Aber ich denke, das macht die besten Überraschungen aus. Keine Kritik, einfach mal so ein Einblick in meinen Struggle. :D
Davon ab sind wir hier ja mit seinem Vater konfrontiert und verdammt, ich kann nachempfinden, wie Monty sich in diesen Situationen fühlt, holy hell. Und dann hat man einmal die Chance den ganzen Brast rauszulassen...und was? Clay fucking Jensen nervt. Ohne Witz. Ich kann Clay auch auf sehr vielen Ebenen verstehen. Und seine Angststörung hat echt sehr dazu beigetragen, dass er anderen das Leben noch schwerer gemacht hat, weil sein Verhalten ansteckend war, wenn wir ehrlich sind. Aber dank deiner FF liebe ich Monty aktuell, weil du ihm Leben einhauchst, wie er es verdient hätte. Vorher war Monty mir eher zweitranging. Ein tragischer Tod, durchaus, aber er war nur einer der Randcharaktere, von denen man nur das Bild eines Monsters mit Problemen hatte, die kaum an die Oberfläche gedrungen sind. Und man war teilweise so beschäftigt mit den anderen Charakteren, dass man Monty einfach so hingenommen hat, weil, mein Gott, es war halt der Kerl, der diese bösartige Sache mit dem Besenstil gemacht hat.
Durch die FF hier bekommt er hingegen aber ein genaueres Bild, das seine Taten zwar nicht entschuldigt, aber wiederum beweist, dass die Umgebung und die Reaktion auf Aktionen gewisser Umstände zu genau solchen Resultaten führen.
Was ich eigentlich damit sagen will: Mir geht Jensen hier gerade derbe auf den Sack.
Bei Ani sieht es nicht anders aus, aber die mochte ich schon in der Serie nicht, weil, holy, die Gute war für mich nicht nur ein schlechter Hannah Ersatz, sie war auch noch nervtötend mit ihrer überflüssigen Art und Weise. Ich glaube, ich hätte an Montys Stelle was geworfen *hüstel*

Jedenfalls, der Kampf mit Montys Vater, um da mal drauf zurückzukommen, hast du wirklich gut dargestellt. Man kann es wirklich nur loben.

Das Ding mit Clay und Winston...hach ja, ich möchte Clay gerade verprügeln. Wirklich. Der soll hier raus. Lass Monty und Winston in Frieden. Damit sie es genießen können, weiterzumachen. Aber...haha...well... vergessen wirs.
Jedenfalls ist Winston mal wieder Winston und ich kann nur immer wieder sagen, wie schön ich seine Darstellung hier finde. Ich finde, das geht super mit der Serie zusammen, weil Winston wirklich soft ist. Seine Gedanken darüber, wie gerne er mit Monty abhauen würde, oder einfach gerne miese Romane schreiben tät...hach ja...das kann man sich bei Winston gut vorstellen. Er hätte einen guten Platz unter den Groschenromanen.

In diesem Sinne hab ich nun mit genug Lob geworfen, wirklich etwas zu kritisieren gabs nicht und ich freue mich schon auf das nächste Kapitel :D

LG
Ereschkidal

Antwort von pumpkinspice am 22.05.2021 | 23:30 Uhr
Hallööööchen~

Das freut mich sehr zu hören! Nach deiner (sehr berechtigten) Kritik an dem Monsterkapitel hatte ich etwas Sorge, was das Letzte meiner langen Kapitel angeht, von daher ist es umso schöner zu hören, dass es diesmal nicht zu mühsam für dich war.

Um ehrlich zu sein habe ich lange selbst damit gestruggelt, Monty diese "normalen" Dinge tun zu lassen (ganz ehrlich, in meinem Kopf geht er sogar aggressiv zu Toilette und isst sein morgendliches Müsli wütend), von daher war es viel Arbeit, gedanklich von dieser so dermaßen häufig gezeigten Fassade wegzukommen und ihn einfach... sein zu lassen. So, wie man es verliebt und mit achtzehn eben ist, egal ob man psychisch höhst auffällig durch die Gegend geht oder eben im weitesten Sinne der Norm entspricht. Von daher kann ich deinen Struggle gut verstehen! Im Nachhinein hätte ich einige Stellen vermutlich etwas abgeschwächt aber im Großen und Ganzen... Ach, mir bricht das Herz wenn ich daran zurückdenke, wie ich versucht habe, ihm diese Screentime zumindest inoffiziell zu geben und ihn diese Dinge tatsächlich fühlen zu lassen.

Ich bin einfach mal ganz ehrlich, es bedeutet mir unglaublich viel, dir Monty etwas näher gebracht zu haben als er es dir vorher war. Ich kann nicht anders als viele der Dinge, mit denen er kämpft, persönlich zu nehmen und auf einer Ebene nachzufühlen, die über reine Empathie weit hinausgeht, von daher ist es einfach das Allerschönste für mich, ein paar Leute hiermit zu erreichen. Es geht mir wie du gesagt hast absolut nicht darum, zu entschuldigen - a la "guck mal, er hat es selbst schwer, alles andere ist in diesem Licht zu sehen" - ich bin viel eher ein großer Fan davon, Verantwortung für die Scheiße zu übernehmen, die man den ganzen Tag verzapft, aber ich kann nicht leugnen, dass er von Anfang an zu mir gesprochen hat und ich mir aus tiefstem Herzen wünsche, er hätte die Chance gehabt erwachsen zu werden, wegzukommen und Abbitte zu leisten. Tatsächlich habe ich mich während des Schreibens (auch momentan immer wieder mal bei meiner Oneshot-Sammlung) immer wieder dazu gezwungen, die Szene mit ihm und Tyler zu schauen, weil ich selbst befürchtet habe, zu soft zu werden und die Abscheulichkeit zu vergessen, die da an einem anderen Menschen begangen wurde.
Ich bin sehr froh, dass du mir die Darstellung von Clay und Ani nicht übel nimmst, ich glaube er war wirklich kurz davor, etwas zu werfen xD Ich habe mich gerade in der dritten und vierten Staffel viel nachträglich mit den beiden beschäftigt (ich war immer von vornherein auf die Antagonisten fixiert, schätze ich, und ich habe die eigentlichen Hauptcharaktere über weite Strecken stiefmütterlich behandelt) und ich kann mir tatsächlich vorstellen, irgendwann mal mit Ani zu arbeiten (vor Allem aus dem persönlichen Bedürfnis zur Aufarbeitung aber auch, weil ich ihr chronisches Maskenspiel sehr gut nachvollziehen kann und es stark fand, dass sie schlussendlich in ihrem Collegeinterview dazu gestanden ist), aber vieles davon wird vermutlich sehr abstrahiert von dem sein, was wir tatsächlich zu sehen bekamen. Tatsächlich arbeitet meine Schwester lose an einem bis jetzt unveröffentlichten Spaßprojekt (Weltraum-AU, ich belasse es einfach mal dabei xD), indem ich die Darstellung von Ani allerdings komplett feiere, weil sie einfach so... gewissenlos ist. Naja, genug davon.
(Meine Theorie zu der großen Ablehnung ihr gegenüber ist nach wie vor, dass viele Fans sich kollektiv dachten "DU HAST NICHT MIT UNS DIE LETZTEN ZWEI STAFFELN GELITTEN, WAS WILLST DU HIER", aber das ist vielleicht nur meine ganz persönliche Einschätzung)
Ich finde deine Gedanken zu Clay und seiner Angststörung super interessant und kann dir da nur zustimmen. Ich muss sagen, ich liebe ihn als Protagonisten, habe aber an vielen Stellen vermutlich Montys "Brille" übernommen und struggle manchmal damit, sie wieder loszuwerden.
Ach ja, Montys Dad... Er ist mir schwer gefallen, das gebe ich offen zu. Ich habe immer das Bedürfnis, Charaktere zu ergründen und zu analysieren, und ich musste mir für dieses Projekt schier verbieten, über die persönliche Lebensgeschichte von Montys Vater nachzudenken, weil es Montys Sicht auf ihn verfälscht hätte. Umso mehr freut es mich, dass die Szene so intensiv war, wie ich es beabsichtigt habe, auch wenn ich mir dabei fast ein Bein ausgerissen habe.

Und schlussendlich... Danke an dich, dass du mir Winston abnimmst. Ich habe ihn einfach unglaublich liebgewonnen und freue mich immer, wenn Leute die kleinen Details an ihm erwähnen. Er ist mir vermutlich näher als jeder andere Charakter der Serie und ich bin sehr glücklich darüber, dass er trotz so kurzer Screentime trotzdem bei fast allen Zuschauern einen Eindruck hinterlassen hat, den ich hier vertiefen darf. Ich glaube fest daran, dass ihm wirklich etwas an Monty lag und er in ihn investieren wollte, komme was da wolle, doch wie fast immer in diesen Situationen ist das Timing beschissen.

Allerliebsten Dank an dich für das Feedback! Ich bin gerade hinsichtlich Winston gespannt, was du zum nächsten Abschnitt sagst!
pumpkinspice~
05.05.2021 | 22:21 Uhr
Und ich melde mich auch schon wieder zurück~

Oh my, Montys Art beim Frühstück. Ich finds super, wie gesund er sich ernährt, aber ich kann Winston auch total verstehen. Und wie kann man Schokolade nicht mögen. Monty verpasst den echt guten Stoff! Davon aber mal abgesehen hat der Anfang etwas unfassbar idyllisches an sich. Ein bisschen, als könnte so nun jeder Tag verlaufen. Sehen wir davon ab, dass Winston irgendwann heimlich in der Ecke stehen und rauchen würde. :D Ich fand die Unterhaltung rund um die Auswirkung von Rauchen echt super, weil das einfach so locker und zwanglos und problemlos war und es schien für einen Moment einfach okay. Keine schlechten Gedanken, keine Zweifel. Einfach nur frühstücken und sich unterhalten.
Dazu dann - ja, ich bin auf Montys Seite - scheußliche Musik. Aber irgendwie kann man sich das bei Winston perfekt vorstellen. Das passt einfach wie die Faust aufs Auge.

Tjoa, dann wird noch mehr Zeit miteinander verbracht und es hätte mich ehrlich gewundert, wenns so idyllisch geblieben wäre. Winstons Geheule und Montys Reaktion - wieder etwas, wo ich Monty wieder absolut verstehen kann, denn, verdammt, wenn man in dieser Situation Montys ist, ist man dieses ewige Totreden einfach nur leid. Monty ist da, um zu vergessen und zu genießen und auch, um nicht an Bryce zu denken. Da kann er Seelenklemptner Winston wohl wirklich nicht gebrauchen. Und ich finds in dem Sinne dann auch klasse, dass du Montys Mauern nicht komplett niedergerissen hast "nur" wegen einer weiteren Nacht zu zweit. Das wäre der Horror gewesen. Davon mal abgesehen mag ich es auch, dass beide wirklich glaubwürdig sind, bedenkt man, wie Menschen in den meisten Situationen reagieren und co.
Hätten sie wirklich eine Chance zusammenzuziehen gehabt...ich glaube, das hätte aus Monty vielleicht einen besseren Menschen machen können. Irgendwie. Vielleicht hätte er einiges verarbeiten können, hätte er es wirklich geschafft, sich fallen zu lassen - vor allem, nachdem sonst keiner mehr da war. Aber leider war ihnen das nie gegönnt.

Das Ende ist dann einfach nur...Anspannung, wie ich finde. Man weiß, dass das nicht ewig halten kann und obwohl Wintson den Moment genießt, minimal, schaffst du es, dem Leser die Stimmung durch diese Anspannung ins Unbehagen zu entführen. Es ist unangenehm. Man fragt sich, wann Ende ist. Wann wird Monty aufstehen und gehen? Und dann ist es auch schon soweit und die zögerlichen Sekunden ziehen sich noch etwas länger, bevor es dann vorbei ist. Hach ja. So viel dazu.
Schlussendlich wars das erstmal mit den beiden und ich bin sehr gespannt, was im kommenden Kapitel passieren wird, da wir da dann wieder an Monty kleben und dessen Hirn ist ja eher das reinste Chaos.
Ich bleibe gespannt!

LG
Ereschkidal

Antwort von pumpkinspice am 09.05.2021 | 12:03 Uhr
Da bin ich auch schon wieder - by the way, ich bin mir bewusst, dass ich unglaublich langsam antworte, aber ich kann und will dir auf deine Anmerkungen zumindest mit einem Bruchteil deiner Mühe antworten und da es der gängigen Meinung zu entsprechen scheint, dass künftige PsychotherapeutInnen selbst im Studium gebrochen werden müssen, habe ich manchmal einfach nicht den richtigen Kopf dafür.

Allerliebsten Dank für dein Feedback! Ja, ich habe versucht, sie einerseits verhältnismäßig entspannt zu zeigen (vielleicht auch positiv überrascht, dass es nicht nur rein sexuell ist und sie sich tatsächlich unterhalten können, obwohl ihre gemeinsame Schnittmenge bei Null liegt) und andererseits das unterliegende Bewusstsein nicht zu vernachlässigen, dass ihre Zeit gekauft ist und nichts von dem Ganzen auch nur im Entferntesten normal oder alltäglich ist.
Ganz ehrlich, ich werde es vermutlich für immer witzig finden, dass Netflix Leute für Teenager-Rollen castet, die vollkommen ausgewachsen sind und ihrem Trainingszustand nach Gott weiß wie viele Stunden mit Sport verbringen (nein, ich bin der Letzte, der sich zumindest in diesem einen Fall beschwert), von daher wollte ich zumindest am Rande darauf eingehen, dass es in Montys Fall nichts ist, was im weitesten Sinne als "normal" durchgeht und sich nur mit exzessiven Maßnahmen halten lässt, die sich niemand antun sollte. In meinem momentanen Winzprojekt gehe ich tatsächlich etwas mehr darauf ein, als ich es hier geschafft habe, aber ich freue mich sehr, dass es dir aufgefallen ist.

(Schokolade mag ich tatsächlich aber auch nicht, bzw. nur in sehr kleinen Mengen - ich bin relativ empfindlich geworden, was zu viel Süße angeht, aber ich bin bei allem dabei, was übermäßig gewürzt und salzig ist :D)

Hast du gerade Whitney beleidigt??
... Spaß beiseite, von dem Moment an, in dem ich Winston mit einer Elton John Platte auf der Party in Folge 5 Season 3 gespottet habe, hatte ich den Gedanken, dass er seine Probleme und Einsamkeit mit unrealistisch fröhlichen Klassikern aus den 80ern kompensiert und seine innere Queen mobilisiert, und das Bild hat sich in meinem Kopf eingebrannt. Vielleicht rede ich aber einfach nur von mir selbst, keine Ahnung.

Ich glaube, ich finde nichts schrecklicher, als davon auszugehen, dass ein komplett und auf Übelste Art und Weise gestörter Entwicklungsverlauf durch eine einzige, ernst gemeinte Umarmung rückgängig gemacht werden kann. Monty ist hier an dieser Stelle genau der gleiche Typ, der an einer anderen Stelle genug Wut und hemmungslose Aggression in sich hatte, um Tyler auf die Art und Weise zu entwürdigen, die er selbst als das Schlimmste kannte, was man einem Menschen antun kann. Die Denkmuster, die er hat, neu zu definieren, wäre eine Lebensaufgabe gewesen, und ich könnte mich selbst in keiner Art und Weise ernst nehmen, wenn ich aus Winston eine engelsgleiche Retterfigur gemacht hätte, deren einziger Sinn und Zweck darin besteht, einen kaputten Fuck up zu heilen. Von daher freue ich mich sehr, dass dir die Passage positiv aufgefallen ist!
(und ich bin ganz ehrlich, ich komme immer noch nicht ganz darauf klar, dass er nach dem Canon niemals die Chance hatte, auch nur einen einzigen Schritt in Richtung Heilung, Abbitte und Entwicklung zu machen - für mich Tragik pur)

Allerliebsten Dank an dich wie immer für das ehrliche Feedback! Bleib gesund!
pumpkin~
04.05.2021 | 00:44 Uhr
Jetzt rate mal, wer es endlich wieder zu einem Review schafft, da ich ja aktuell sowieso hierdran hänge?
Genau! Ich!

Und damit ein fluffiges Hallo, pumpkinspice~

Woooohooo fange ich an? Bei der Länge? Ja, bei der Länge. Ich bin gestorben. Wirklich. Und tatsächlich hätte ich an deiner Stelle auch nicht gewusst, wo sich da ein anständiger Cut setzen lässt, damit es nicht so schrecklich lang wird. 12K sind echt ne Hausnummer und ich muss sagen, für mich in diesem Sinne zäh wie Leder, denn, Überraschung, ich war auch ehrlich nicht für den "Porn" hier, weil das auch so null mein Interesse ist :D
Dementsprechend kannst du dir vorstellen, dass es für mich doppelt anstrengend war und ich muss auch ehrlich gestehen, dass mir die Sexszene eher mäßig, wenn überhaupt, gefallen hat. Mir war zwischen dem Rumgemache einfach zu viel Geplapper und zu viele Gedanken, die es schwer gemacht haben, dem Hauptfaden von "Die machen gerade was" zu folgen. Hätte man, für meinen Geschmack, an sehr vielen Ecken und Enden reduzieren können, um es später irgendwann mal einzufügen oder weils irgendwann auch einfach nur utopisch viel wurde, wie ich finde. Einiges davon war auch an sich gar nicht nennenswert, bedenkt man, dass der Leser das schon wissen sollte. Aber ja.
Insgesamt musste ich das Kapitel 5 mal öffnen, um immer wieder weiterzulesen, weil es echt zäh war.

Wenn wir diesen Teil dann mal außen vorlassen: Bryce ist tot. Und das hatte hier spürbar irgendwie weniger Impakt auf Monty, als ich erwartet hatte. Und zugleich hat man das Gefühl, dass Winston gerade ein extremer Lückenfüller ist, weil Bryce halt fehlt und jetzt sowieso alles egal ist und Winston sich gerade anbietet, irgendwas zu tun, was auf andere Gedanken kommen lässt. Zumindest bis zum nächsten Tag, wo dann Scham und Schläge warten.
Die Umschreibungen zu Anfang, rund im Bryce, fand ich klasse. Ich glaube, du hast Bryce in so wenigen Zeilen doch sehr gut umschrieben, wenn man an ihn als bester Freund zurückdenkt. Eine der Dinge, die ich wirklich sehr gern bei dir mag. Du triffst Charaktere hier im Schnitt echt klasse und gibst ihnen noch ein gewisses Extra, bei dem man sagen kann, dass es zum Charakter passt, ohne seltsam hervorzustechen.
Und, mein Gott, als Monty dann vor Winstons Haushälterin steht. Das war grandios. Das war so ein ganz angespannter Moment, bei dem ich mir nur so dachte: Die macht dich fertig, Monty. Das tut sie wirklich.

Davon ab, Winstons Raumbeschreibung war spot on. Ich glaube, alles andere hätte irgendwie nicht in dieses Rich-but-sad-kid gepasst. Und das ist ziemlich traurig, weil man daran sehen kann, dass Winston nur in einer kleinen Ecke zu leben scheint - dort, wo der Aschenbecher absolut überfüllt ist.

Tja, drum herum gabs dann eben sehr...sehr viel Zeug, von dem ich wirklich positiv nur auffangen konnte, dass Monty diesen Zwiespalt hat, der gerade vorzüglich erstickt wird und der ich trotzdem irgendwann auspeitschen wird, weil...es ist Monty, es wäre zu schön, wenn sich Hass und Abscheu und Zweifel so schnell auflösen würden.

Der letzte Absatz war dann wieder so was...ganz besonderes, wie ich finde. Dieser bittersüße Moment, in dem man weiß, dass leere Versprechungen nicht das wahre sind, aber für einen winzigen Augenblick, will man daran glauben, weil alles andere irgendwie scheiße ist. Da sollte wenigstens träumen erlaubt sein. Das tut mir auf einigen Ebenen wieder schrecklich leid für Monty. Und irgendwie auch für Winston. Und generell will man gar nicht wissen, was jetzt nun im nächsten Kapitel passiert, weil man es sich irgendwo denken kann, aber...man will auch weiterlesen, weil...verdammt, die beiden verdienen so viel mehr als das und bekommen es einfach nicht.

Jedenfalls hatte das Kapitel wieder sehr schöne Ecken und Kanten und ich hoffe, dass es dich jetzt nicht irgendwie runterzieht oder wütend macht, weil ich nicht nur mit Puderzucker werfe :D Zumindest nicht dieses Mal.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine gute Woche!

LG
Ereschkidal

Ps.: Ist dir aufgefallen, dass du die Kommata in der wörtlichen Rede sehr gerne falsch setzt? :D Du machst es auf die englische Art, komme IN Anführungszeichen. Musste instinktiv daran denken, dass du vermutlich sehr viele Englische FF oder Geschichten generell liest und musste immer schmunzeln, weil mir das viel Denkarbeit gespart hat :D

Antwort von pumpkinspice am 09.05.2021 | 11:17 Uhr
Hallöchen, Hallöchen,

mach dir absolut keine Sorgen, Kritik ist das, wovon ich lebe, und deine an dieser Stelle ist in jedem Punkt angenommen.

Ja, ich bin mal ganz ehrlich, dieses Kapitel hat mir definitiv am meisten Kopfschmerzen gemacht, als ich zum ersten Mal im Nachhinein drüber gegangen bin, und ich bin ganz ehrlich, eineinhalb Jahre nach der ersten Rohfassung sehe ich es ganz genauso. Ich habe lange überlegt, es komplett abzuspecken und wirklich auf das zu zentrieren, was ich als wesentlich erachte (es freut mich unglaublich, dass dir die genannten Passagen gefallen haben, denn es sind auch die, mit denen ich mich auch heute noch identifizieren kann!), aber ich habe mich letztendlich dagegen entschieden. Ich habe das alles irgendwann mal so gemeint, und selbst wenn sein einziger Wert darin besteht, etwas mehr an der Realität orientiert zu sein als gängiger Slash, dann prosit. Ich glaube, die Version auf ao3 entspricht dem letzten Schliff, den ich tatsächlich noch vorgenommen habe, und ich könnte mir tatsächlich vorstellen, es auch noch einmal komplett neuzuschreiben (wenn auch nur für mich), aber... Ja, ich glaube daran, dass ich (hoffentlich!) seitdem Fortschritte gemacht habe und dies soll mein Zeugnis sein :D

In diesem Sinne Respekt und allerliebsten Dank an dich, dass du dich trotzdem hier durch gekämpft hast und ich hoffe sehr, dass dir das noch Kommende eher zuspricht! Tatsächlich kommen wir jetzt in die Reihe von Kapiteln, die mir nach wie vor sehr viel bedeuten, und ich freue mich sehr darauf, deine Meinung zu diesen zu hören.

Ich finde es übrigens unglaublich hilfreich, dass du so ehrlich bist und mir das spiegelst, was ich selbst logischerweise auch mit einiger Zeit an Abstand nicht kann, und dass du nach meinem Gefühl kein kompletter Ship-Fanatiker bist, da dir dadurch einfach ein paar Dinge auffallen, die ich oder andere Leser ganz anders gewichten würden. Da ich im Gesamten vor Allem auf ao3 eher begeistertes Feedback von einigen lieben Seelen bekomme, die unglaublich investiert in das hier sind, ist es super erfrischend und wirklich nützlich für mich, wenn jemand mal nicht sofort begeistert Hurra schreit, sobald man ein Konglomerat an smut veröffentlicht.

Im Gesamten also ganz vielen Dank an dich für die Ehrlichkeit! Und oh ja, Maggie war bereit. Das war sie so was von. In meinem Kopf hat sie den schwarzen Gürtel der Herzen und es ist verrückt, wie sehr man an kleinen Nebencharakteren hängen kann, denen man kaum je einen Nebensatz widmet.

Liebste Grüße an dich,
pumpkin~

P.S. Gut dass du das sagst - soweit ich mich erinnern kann, hat sich ff.de häufig mit meiner hochgeladenen Version gebattelt, und sobald ich in der Rohversion online etwas korrigiert habe, hatte ich dann englische Anführungszeichen und (ja, ich gebe es zu T_T) zu wenig Lust, es durchzugehen. Ähem.
03.12.2020 | 21:53 Uhr
Hallo Pumpkinspice~

Ja, ich weiß, ich bin slow as fuck, aber ich komme halt echt nicht mehr nach. Ich habe dich aber nicht vergessen. Immer noch hier!
Hab jetzt in den letzten Tagen die vierte Staffel zu der Serie gesehen, die ich erstaunlicherweise vieeeel besser fand als die dritte (was an sich nicht schwer ist) und muss auch sagen, dass ich echt froh bin, dass die Serie damit jetzt beendet ist. Davon aber abgesehen hatten wir da ja etwas Winston und mir ist irgendwie klar geworden, dass ich deine Version schon fast ein bisschen besser finde, als das ausgewaschene Original. Sorry not Sorry.
Montgomery hingegen...also ich muss sagen, wenn deine Version nicht akkurat ist, dann weiß ich auch nicht mehr.
Nun aber zum Kapitel!

Mein Gott. Monty mal wieder. Delüx. Da kann man echt nur den Kopf schütteln, nicht zuletzt, weil über ihm immer alles einbricht, was man gerade am wenigsten gebrauchen kann. Wir wissen alle, dass Winstons leicht verträumte, so seltsam zarte Seite einfach nur perfektes Dynamit für den Jungen ist, aber...Alter. Es fühlt sich immer schmerzlich an, wie weit weg Monty Winston schiebt, obwohl sie sich doch irgendwie näher sind, als alles andere. Ein Abstand, der sich irgendwie nicht überbrücken lässt, weil, wie soll man es sonst sagen, sie haben Probleme. Und davon im besten Fall nicht zu wenige.
Was ich dahingegen echt bewundernswert finde, ist, wie Winston zu seinen Problemen steht. Er kann sich die ganze Scheiße eingestehen, irgendwie. Und das auch noch Monty gegenüber. Als hätte er nicht länger etwas zu verlieren. Wie viele Menschen schaffen das? Ich weiß aus Erfahrung: die wenigsten.
Montgomery auf der anderen Seite hängt darin fest. Dieser Absatz rund um Gegenwart und was mal war, war echt gut zu lesen. Erinnert an diese Filmszenen, in denen sich alles einfach dreht und dreht und der Chatakter nicht länger weiß, woran er sich noch festhalten soll, weil nichts, aber wirklich nichts länger vorhanden erscheint. Daneben... Monty wurde also vergewaltigt. Das erklärt einige Punkte sehr gut. Den Hass seines Handelns. Gleiches mit Gleichem zu vergelten, um Macht zu fühlen. Macht, die er damals schon nicht hatte und eigentlich auch danach niemals wirklich sein eigen nennen konnte. Und wie du so schön eingefangen hast: Er hat diesen Raum niemals ganz verlassen. Da wundert es mich echt, dass Winston diese Situation mit Monty überlebt hat, denn mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass Winszon die Scheiße aus einem herausprügelt, ist nicht gerade gering.

Zumindest kommen ein paar Fragen auf, die Monty nachdenken lassen könnten. Winstons Aussagen und auch seine Suche nach Montys Nähe sind so stur, dass der Gute ihn entweder umbringen muss, oder ihm am besten noch 60 imaginäre Kugeln in den Schädel jagt. Zweimal hat er Monty jetzt schon in diesem kapitel verletzt und es kann nur bergab gehen, wenn Montgomery sich nicht langsam wieder fängt. Ich bin mal auf das nächste Kapitel gespannt und hoffe, dass ich nicht wieder 30 Jahre dafür brauche :D

LG
Riot

Antwort von pumpkinspice am 09.01.2021 | 18:32 Uhr
Hallo Riot,

meine Güte habe ich lange gebraucht, dir mal vernünftig zu antworten.... Irgendwie bin ich zum Ende des Jahres immer unglaublich am Rennen und komme zu nichts, von daher hoffe ich, du weißt trotzdem wie dankbar ich für deine Mühe und deine Anmerkungen bin.
Ja, ich war zwar unglaublich froh, dass die Drehbuchautoren mir Winston nicht komplett versaut haben, weil man meine Version durchaus mit dem Original zusammenbringen kann, aber ich bin trotzdem mal so kühn zu sagen, dass mir meiner auch deutlich lieber ist :) Ich habe zu viel Energie in unseren Beau hineingesteckt, um mich mit minimal viel Screentime zufrieden zu geben, aber es gibt ja glücklicherweise Fanfiktion, nicht wahr?
Interessant, dass du die vierte Staffel besser fandest... Ich denke, ich kann mir denken, warum, aber wenn du magst kannst du mir trotzdem mal auseinandersetzen, was deine Gedanken dazu waren. Ich persönlich mochte die dritte Staffel tatsächlich (man kann sich ebenfalls denken, warum), aber ich kann es kaum anders als mit persönlichem Geschmack begründen... Wenn Charaktere, die man liebt, mehr Screentime bekommen, ist es schwer, das schlecht zu finden :)

Ich finde es ausgesprochen schön, wie Montys Situation bei dir rüberkommt - dieses viel zu schnelle Drehen in Filmeinstellungen, der Schwindel, die Haltlosigkeit... Ich glaube du hast ein wirklich gutes Auge dafür, wie man inneren Konflikt filmisch darstellen kann, und ich konnte es beim nochmaligen Drüberlesen gar nicht anders vor mir sehen :)
Die ständig wahrgenommene Bedrohung von außen ist meiner Meinung nach ganz zentral für den Charakter. Da bleibt kaum Platz für Entwicklung, Emotionskontrolle oder Reflektion, man bleibt hoch subjektiv und auf das Hier und Jetzt fokussiert. Winston dagegen ist viel gereifter als seine Peers, schlauer und bedachter als ihm selbst guttut, und chronisch von sich selbst gelangweilt. Keine einfache Mischung, wenn man eigentlich nur eine nette kleine Romanze nebenbei schreiben wollte xD (kleiner Scherz, ich kann so etwas gar nicht und würde mich selbst nicht ernst nehmen können)
Ich gebe zu, dass viel persönliche Erfahrung von mir in Winston steckt, denn natürlich schreibt man letztlich über das, was man selbst kennt. Du hast sicherlich absolut Recht damit, dass dieses Level an Ehrlichkeit (nach innen und nach außen) unglaublich beängstigend und gleichzeitig zentral für den Umgang mit den eigenen Problemen ist. Gleichzeitig ist er in der Position, sich derartig mit der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Er hat das Geld für jahrelange Therapie, er hat die kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten, die es für wirkliche Selbstreflektion braucht, und er ist Angehöriger einer sozialen Schicht, die die Existenz psychische Probleme zumindest widerwillig anerkennt. Ich nehme ziemlich stark an, dass Winston Monty vor Allem kennenlernen wollte, weil es mit Abstand das Spannendste und Skandalöseste war, was ihm je in seinem Leben untergekommen ist und er die Ablenkung gut gebrauchen konnte. Ich zumindest hätte vermutlich deswegen so gehandelt.

Nach allem war es für mich relativ eindeutig, dass Monty vermutlich als Kind Opfer sexuell motivierter Gewalt geworden ist, ansonsten bleiben dermaßen viele Fragen offen, die sich nur sehr schwer beantworten lassen. Niemand antwortet mit achtzehn Jahren auf die Frage, warum man einem anderen Teenager etwas dermaßen Grausames antut, "dir ist nichts passiert, was nicht allen kleinen Jungs passiert". Niemand denkt in diesen Kategorien, wenn man nicht genau dasselbe auch gesagt bekommen hat. Und niemand kommt auf die Idee, zu solchen Mitteln als Ausdruck größten Hasses und Abscheu zu greifen, wenn er nicht zumindest gesehen hat, wie solche Dinge anderen Menschen angetan werden. Ich konnte es gedanklich kaum über mich bringen, aber der Canon hat gesprochen, wenn man so will.

Ich hoffe, du bist und bleibst gesund! Tatsächlich schreibe ich momentan viel, auch wenn die Universität das nicht gerne sieht und es lange her ist, dass ich etwas veröffentlicht habe, und Monty und Winston sind selbstverständlich auch dabei.

Vielen Dank an dich und liebste Grüße,
pumpkin~
08.09.2020 | 16:17 Uhr
Hallo Pumpkinspice~

Ja, ohne Witz, ich melde mich auch mal wieder, weil ich weitergekommen bin und boy, das hat echt gutgetan. Es geht weiter mit Winston und ich finde es einfach toll, was du alles in diesem Kapitel eingebaut hast.
Aber fangen wir oben an.
Winston. Der Erwachsene. So klar einem auch in manchen Passagen wurde, dass er im Gegensatz zu Monty doch irgendwie mehr unter Kontrolle hat und auch wahrlich gedanklich mehr wie ein Erwachsener scheint, so schnell wird einem auch bewusst, dass das im Endeffekt gar nicht stimmt. Nicht zuletzt, weil niemand wirklich irgendetwas unter Kontrolle hat. Ich liebe es, wie du Dinge einbaust, die im Grunde dafür sorgen, dass Monty und Winston einander eigentlich gar nicht guttun - und dennoch schaffen sie es in einer äußersten Sitiation aufeinader zuzugehen. In diesem Fall mit dem Frühstück, bei dem schon klar auf der Hand lag, dass Monty Rühreier gebacken bekommt...im Gegensatz zu Winston. Der immerzu alles so bekommen hat, wie er es will und dennoch: so etwas ist nicht immer besser.

Es tut gut zu sehen, wie intensiv du hier das Thema aufgegriffen hast, dass nur, weil man mehr hat als andere, eindeutig nicht glücklich sein muss. Und das ist legitim. Nur, weil man reich ist, bedeutet das nicht, dass man gesegnet ist. Denn mit Reichtum kommen ganz andere, bösartige Dämonen ins Spiel, die man nicht bewältigen kann. Zumindest nicht auf Anhieb.
In dem Fall muss ich Winston auch in jedem Sinne recht geben, weil Erwachsene manchmal komisch sind. Jeder war mal jung und jeder hat Mist gebaut. Man versucht seine Fehler weiterzugeben, damit der Spross es besser machen kann. Aber wenn dann mal was passiert, das man selbst erlebt hat, dann fehlt die Empathie darauf einzugehen. Auf etwas so Simples, das man doch selbst durchgestanden hat. Vielleicht hat er recht. Irgendwann macht es Klick, weil wir alle begriffen haben, es muss jetzt irgendwie gehen und es ist wohl einfacher, es in sich reinzufressen. So wie Winston und Monty, wovon beide nur sprechen lernen, wenn gerade nationaler Notstand herrscht. Das ist bitter, weil es so nicht sein sollte.
In der Hinsicht tut es mir leid, denke ich daran, dass die einzige Person, zu der Winston jemals guten Bezug hatte, nur noch ein Schatten dieser Beziehung ist. Und auch seine Gedanken gegenüber seinem Lebenstil sind fair, aber wertlos, wenn man nicht dazu bereit ist, etwas zu ändern. Menschen sind Gewohnheitstiere. Das macht es schwer.
Jedenfalls waren all die Gedanken, die wir hier geliefert bekommen haben, sehr gut umgesetzt und auch glaubwürdig und vor allem auch für diejenigen, die es kennen, nachvollziehbar. Vom heimlichen Selbsthass bis hin zur Panikattacke.
Wiston hat das alles genauso wenig im Griff wie Monty.

Das Rührei war auf jeden Fall komplett unwichtig, aber ich muss dich mal dick loben: Es ist im Grunde nichts passiert außer einem Nervenzusammenbruch seitens Winston und dem gottverdammten Rührei und dennoch hast du einfach alles aus diesem winzigen Moment herausgeholt. So etwas ist super beneidenswert.
In jeglicher Hinsicht.
Abschließend möchte ich nur sagen, dass ich sehr gespannt bin, ob Monty ein paar Antworten hat, bedenkt man Winstons panischen Redeschwall. Ich mag es zwar bezweifeln, weil Monty es ungefähr so mit Worten hat wie mit Selbstliebe, aber ich Wünsche den beiden einfach gegenseitigen Halt, anstatt absolute Zerstörungswut.
Ich bleibe also gespannt~

LG
Riot

Antwort von pumpkinspice am 27.09.2020 | 16:24 Uhr
Hallo, Hallo,

erst einmal eine dicke Entschuldigung für meine späte Antwort - ich bin ganz ehrlich, mir gefällt meine Abwesenheit hier ganz und gar nicht und ich hege die dezente Hoffnung, dass es nächstes Semester möglicherweise etwas besser wird (hoffentlich). Naja. Genug geheult, allerliebsten Dank für dein (wie immer) unglaublich tolles Feedback!
Es freut mich sehr, dass dir Winston in meiner Darstellung zu gefallen scheint. Ich habe die Gewichtung zugunsten Montys Sichtweise extra so vorgenommen, damit es mehr "seine" Geschichte ist, aber ich habe mich beim Schreiben immer unglaublich auf Winston gefreut und sehr viel Liebe in ihn gesteckt, von daher freue ich mich darüber, dass man dies zu spüren scheint. Mir war es sehr wichtig, ihm genauso viele Probleme, Unsicherheiten und schwer zu erklärende Gefühle zu geben wie jeder Teenager sie hat, und möglicherweise hilft es ihm sehr, sich mit einer komplett anderen Lebensrealität auseinanderzusetzen. um zumindest für einen Moment von seinem eigenen Mist wegzukommen.
Ach ja, ich habe ihn wirklich sehr gerne (und ja, kochen ist definitiv nicht seine Stärke ^^ Ich habe etwas gebraucht, innerlich von der recht eintönigen Darstellung Montgomerys wegzukommen und mir auch nur ausmalen zu können, wie er etwas "normales" wie morgens das Bett aufzuschütteln macht, aber ich war relativ zufrieden, wie es letztendlich herausgekommen ist).

Du hast absolut Recht was den Umgang mit eigenen Teenagererfahrungen angeht. Ich sehe häufig, dass Leute sagen "tja, war halt beschissen" und "ist nicht schön, aber da muss man durch", aber dass irgendjemand das Herz hat, sich tatsächlich mit der Gefühlswelt von jungen Leuten in dieser Entwicklungsphase auseinanderzusetzen, hat kaum jemand (auch gerade was die zum Teil unglaublich bösartigen Kritiken an der Serie angeht). A la "wie tragisch, mein Kind ist psychisch krank und benötigt Hilfe" aber selbst keine Unze darein investieren können, irgendetwas davon wirklich zu verstehen. Ich bin in dieser Hinsicht darauf gespannt, was du über Winstons weitere Familienangelegenheiten sagen wirst.

Tatsächlich fällt mir selbst nach Abschluss der Story immer mehr auf, wie krass die Selbsthasskomponente bei beiden ist, und... ja, es hat immer noch das Potential, mich sehr, sehr traurig zu machen.

Ja, Handlung vorantreiben ist nicht so mein Ding xD Ich gebe zu, dass es in dieser Story relativ extrem ist , aaaaber ich schwöre dir, dass mein Stand davor noch detailversessener war und ich mich mittlerweile an einem etwas abgespeckteren Erzählungsstil versuche. Trotzdem vielen Dank - Rührei ist generell etwas tolles und sollte wirklich häufiger als stilistisches Mittel verwendet werden, ganz besonders wenn Monty es machen darf.

Fühl dich gedrückt, bleib gesund und hab den besten Dank für dein liebes Review,
pumpkinspice~
28.05.2020 | 16:26 Uhr
Ja, ich bins wieder. Nein, du bist mich nicht losgeworden. Ich bin einfach nur slow as fuck. Ohne Witz, ich komme kaum zum Lesen.
Gesagt sollte jetzt auch mal sein, dass ich zur Ausnahme mal die Anmerkung gelesen habe (was ich normal überspringe, vor allem, wenns in jedem gottverdammten Kapitel vorkommt) und möchte nur mal von meiner Seite aus erwähnen, dass du dir da nicht so viele Gedanken machen solltest. Deine Darstellung von Monty ist interessant, spannend und, in meinen Augen, durchaus passend für diesen Charakter. Und in diesem Sinne sind Fanfiktions ja auch da, oder? Dem Charakter Leben einhauchen, in dem man im Charakter bleibt. So lange der Part stimmt, sind solche Zusätze kein Untergang und verbinden sich in deinem Fall sogar sehr gut mit der Thematik und der Umsetzung.
Soooo viel dazu.
Ach ja...
Hallo pumpkinspice~


Und wieder muss man Montys Suppe ausbaden. Das ist ja bekanntlich nix Neues. Er müsste froh darüber sein, dass Winston sein Problem gelöst bekommt, doch auf der anderen Seite ist auch der Frust verständlich. Montgomery war nie der Typ, der jemals zur Problembewältigung getaugt hat. Da brauchte es immer noch jemanden, der ein bisschen mitgeholfen hat.
Die Angst, die er dabei vor sich selbst aufbaut...ist wohl natürlich. Nicht zuletzt, wenn man bemerkt, dass man schon viel zu lange die Kontrolle verloren hat und nicht weiß, wie man die wieder geradegebogen bekommt.
Und irgendwie kann ich nicht anders, als es großartig zu finden, dass Winston da ist.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich es witzig fand, wie er Monty den Arsch gerettet hat. Das Pseudo-Heulen und nett sein und alles machen, damit alles gut wird Theater hat glaube fast jeder schon mal abgezogen. Das verleiht Winston einen kindlichen Charme, der nicht so erhaben ist wie Bryce, sondern...weicher, unschuldiger, wie ich mal sagen würde. Die mini Panikattacke unterstreicht das ein bisschen. Winston ist der liebenswerte Kerl, fürsorglich, aufmerksam...verliebt, irgendwie.
Montys Wutausbrüche und die schnelle Art wie er sich danach wieder fängt... sind einfach verständlich. Die Gewissheit, wenn der Kopf abschaltet und man einfach etwas auskotzt, bis es klick macht und man sich nur denkt "scheiße". Danach kommt Schadensbegrenzung. Mit ihm braucht man viel Geduld und es ist sein Glück, dass Winston davon mehr als genug hat.

Ding ist ja, dass es spannend ist, wie Monty sich ungewollt öffnet und dennoch nicht richtig mit der Sprache rausrückt. Winston hat da eine förmliche Baustelle vor der Nase, die radioaktiv verseucht und mit Minen ausgelegt ist. Ein wenig hoffe ich ja, dass Winston ihm hier die Stütze sein kann, die er so dringend nötig hat. Mit ein bisschen Akzeptanz und weniger Problemen. Irgendwie aber auch ein Wunschdenken, weil Monty einer von denen ist, bei denen man sich nicht sicher ist, ob sie die Highschool überleben. Der Tod lauert bei denen an jeder Ecke und da beginnt das Spiel darum, wer schneller laufen kann.
Ich bin gespannt, wie weit die beiden bereit sind jeweils zu gehen. Einen Schritt voran, einen zurück oder gar keinen am Ende? Mal sehen, was kommt.

LG
Riot

Antwort von pumpkinspice am 19.06.2020 | 11:10 Uhr
Hallöchen, Hallöchen,

ja, von meiner Seite erst einmal Entschuldigung dafür, dass ich mich jetzt erst zurückmelde. Momentan ist es irgendwie krass bei mir und ich bin sehr, sehr froh darüber, dass ich das hier während des letzten Semesters aus dem Boden gestampft habe, da im Moment alles bei mir durcheinander fliegt. In diesem Sinne - vielen Dank für deine Rückmeldung zu Kapitel 3! Wie schon gesagt, ich bewundere deine Akribie und fühle mich sehr geehrt, dass du mir so ausführlich und kritisch Feedback gibst.
Du hast recht, ich bin sehr vorsichtig und setzte immer fette Disclaimer, die vermutlich etwas überzogen sind. Das Ding ist, dass ich es sehr gut kenne, selbst von den Dingen betroffen zu sein, über die viele Fanfiktion verfasst werden und jedem die Chance geben will, früh genug von einem möglichen Trigger zu wissen und gegebenenfalls die Flucht ergreifen zu können. Deine Rückmeldung diesbezüglich sagt mir allerdings, dass die Botschaft sehr gut ankommt und ich einen Gang zurückschalten kann, was gut zu wissen ist. Vielen Dank dafür.

Ich freue mich sehr, dass beide deinem Review nach gut rüberkommen. Monty ist in sofern fast einfacher zu schreiben, da man nichts zurückhalten muss und sich sehr auf die Extreme besinnen kann, von daher war es interessant, ihn in Situationen mit viel Zwischentönen zu bringen und zu schauen, was passiert. Du hast damit absolut Recht, dass funktionierende Problembewältigung ein riesengroßer Knackpunkt für ihn ist. Man vergisst schnell, dass sie am Ende das Tages alle Teenager sind und unabhängig von ihrem Hintergründen nur bedingt dazu fähig sind, ihren Scheiß selbst in die Hand zu nehmen, auch wenn Monty zu diesem Zeitpunkt schon viel zu lange keinen wirklich kompetenten Rückhalt hat. Die Konstellation mit Bryce (und bei mir mit Winston) hat mich immer fasziniert und in sofern traurig gemacht, da es aus meiner (unglaublich schnell überforderten) Sicht sehr verständlich ist, sich an jemanden zu hängen, der für einen sorgt, scheinbar alles möglich machen kann und immer da ist, auch wenn das Abhängigkeit bedeutet.
Sehr charmant, wie du seinen Verquatscher charakterisiert hast ^^ Ich gebe zu, dass ich viel am Schmunzeln war, als ich die ersten paar Kapitel geschrieben habe und sich viel davon in Winstons Schilderungen wiederfindet. Er ist natürlich ebenso komplex wie Monty, aber glücklicherweise dazu in der Lage, sich selbst mehr zu hinterfragen und Situationen besser zu durchschauen (und ja, er ist unglaublich verknallt, auch wenn sich das seinem Blick entzieht, so wie das eben häufig ist).

Es freut mich sehr, dass du mir mein Plotting abkaufst und die Konstellation spannend findest. Als mir die Idee kam, über Montys Undercover-Aktivitäten während der paar Wochen von Staffel 3 zu schreiben, war es für mich nicht wirklich vorstellbar, dass er nach dem Homecoming-Spiel und Bryce's Freundschaftsaufkündigung bei Winston war und sich NICHT sofort Hals über Kopf in die Situation gestürzt hätte, in der man sich halbwegs aufgehoben fühlt, "gesehen" und geliebt wird. Am Ende des Tages suchen wir alle nach Halt, nach Sicherheit und nach Liebe, und irgendwie musste ich ihm das geben, wenigstens für kurze Zeit.

Viel Spaß beim weiteren Lesen und noch einmal lieben Dank an dich!

Viele Grüße,
pumkin~
22.04.2020 | 01:26 Uhr
Ich melde mich zurück und gebe Kunde, dass ich das zweite Kapitel nun auch durch hab! An sich brauchst du dir keine Sorgen machen kein Review von mir zu bekommen. Ich weiß wie eklig es ist keine zu bekommen und ich habs nicht so mit Schwarzleserei. Ich störe also öfter, wenn ich dranbleibe~
In diesem Sinne ein weitere Hallo an dich, pumpkinspice~

Hach ja, das ist Montgomery. Aufgewühlt und selbsthassend, wenn es um das grauenhafte Bild in seinem Kopf geht, dem er keine Akzeptanz schenken kann. Sich selbst nicht lieben zu können, weil da etwas ist, das man aus zu vielen Gründen nicht akzeptieren kann, ist verdammt steinig. Natürlich muss man die Gedanken dann anschalten. Irgendetwas tun, das einen weit genug auslaugt, damit der Kopf endlich die Klappe hält. Ich glaube, das ist ganz nahe von "unten angekommen" und dennoch "nicht ganz aufgeschlagen". Einfach diese Welle von Semi-okay und absolut beschissen.
Die Ohrfeigen für das kaputte Handy einzuschätzen ist davon nur ein geringer Teil, der viel zu viel verbirgt von dem, was Montgomery nur knapp nach außen tragen kann.
Ich finde es ja klasse, dass die Gedanken wie Stimmen rüberkommen, die sich miteinander über Monty unterhalten. Ein wenig wie hässliche Gedanken, die man im Hintergrund hören kann, wenn man durch die Masse geht und denkt, jeder würde sehen können, wer und was du bist. Was du getan hast. Was für ein dreckiges Ungetüm du bist. Diese aufwallende Panik, die denjenigen beinahe Paranoid durch die Gegend laufen lässt, weil nichts gut genug ist. Du bekommst das bei ihm sehr gut unter. Da kann man nur mal in die Hände klatschen.

Die Aufzählung von Dingen, die Bryce mal gesagt hat...erinnern mich daran, dass er gar kein so schlechter Mensch war. Unbeliebte Meinung ahoi. Er hat einen verdammt großen Fehler gemacht und haut noch mehr davon in Dauerschleife weg, aber auch Bryce war immer ein bisschen verloren, immer darauf bedacht etwas zu sein, das ihm nicht wirklich in den Kram gepasst hat. Er war ein unkontrolliertes Tier, das seinen inneren Dämonen oftmals nicht standhalten konnte und dann...war er manchmal der Junge, der es einfach hingenommen hat. Weil er sich alles perfekt zurechtgelegt hat, um nicht angezweifelt zu werden. Um oben zu stehen, weil oben wichtig ist und weil oben immer wieder neue Eskapaden fordert. Bryce hätte Hilfe gebraucht, genauso wie Monty sie braucht. Irgendwo auf dem Weg hätten sie alle Hilfe gebraucht.

Es war wahrlich eine Überraschung, dass Winston am Ende nochmal auftaucht und Monty zurückhält. Ich hätte damit gerechnet, dass der Coach sich auf was gefasst machen kann. Tut gut zu sehen, dass es doch noch ein wenig Glück gibt, auch wenn Montgomery das natürlich nicht sieht. Der ertrinkt in der eigenen Schmach, irgendwo zwischen Selbsthass und Zweifel.
Da freue ich mich schon wahnsinnig auf das nächste Kapitel.

LG
Riot

Antwort von pumpkinspice am 24.04.2020 | 18:49 Uhr
Liebe Riot,

ich bin ziemlich beeindruckt von der Selbstdisziplin - ich bin jemand ohne Kontrolle über mein Leseverhalten und haue immer innerhalb einer Nacht alle erschienenen Kapitel durch - aber wie schön, wieder von dir zu lesen! Ich bin ganz ehrlich, mittlerweile fahre ich sehr die Masche, dass das Ganze hier mir ein persönliches Anliegen ist und ich mich nicht groß daran störe, ob ich Rückmeldung bekomme, ABER natürlich ist es immer unglaublich schön und versüßt mir durchaus eine ganze Woche, wenn sich jemand die Mühe macht, mir ein paar Worte dazulassen, von daher: allerliebsten Dank an dich für deine Mühe und deine interessanten Gedanken!

'Semi-okay und absolut beschissen' trifft es einfach perfekt. Ich gebe zu, dass ich mir am Anfang nicht ganz sicher war, ob es mit mir und Monty klappen würde, da ich einen gesunden Respekt davor hatte, die Thematik der häuslichen Gewalt und Kindesmisshandlung anzufassen, aber letztlich ging es dann mit ein bisschen Recherche doch ziemlich gut (kleine Schleichwerbung in eigener Sache, wenn Kapitel 13 gepostet ist und ich vorläufig fertig bin, möchte ich in einer separaten Oneshot-Sammlung alles aufarbeiten, was hier zu kurz kommt, falls es dich interessiert). Ich denke, bei ihm war immer unglaublich viel los, ohne dass er es sich je leisten konnte, großartig in sich selbst hineinzuhören, deshalb habe ich viel von seinem inneren Ringen in die Form von inneren Stimmen gebracht, die ihm pausenlos seine Überzeugungen, Glaubenssätze und Regeln um die Ohren hauen. Du bringst es genau auf den Punkt und es freut mich sehr, dass ich es anscheinend hinbekommen habe, ihn ziemlich getrieben erscheinen zu lassen. Mir ist es unglaublich wichtig, seine Gesamtsituation zu beleuchten und ich sehe bei mir selbst, wie schnell man dazu neigt zu verstehen, wie es jemandem geht (a la "aha, ja, prügelnder Vater, kaputte Familie, alles klar, ist bestimmt nicht einfach, ABER Justin ging es auch nie gut und er hat sich trotzdem für das richtige entschieden", etc.) ohne in irgendeiner Weise die Notlage mit all ihren Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes und später Jugendlichen zu begreifen (man merkt, ich bin mit viel Leidenschaft bei der Sache). Du fasst es alles unglaublich gut zusammen und 'aufgewühlt und selbsthassend' wird vermutlich meine neue Lieblingsbeschreibung von Monty.

Ich denke, einem stehen eine fast unendliche Anzahl von Interpretationen von Bryce zu Verfügung, wenn man will. Die Darstellung, mit der ich hier fahre, ist natürlich stark von Montys Sichtweise geprägt (Beschützer, Zufluchtsort, König und Befehlshaber, etc.), deshalb stehen für ihn natürlich alle Aspekte im Vordergrund, die Bryce als fürsorglich erscheinen lassen, gerade nach ihrem Zerwürfnis im Licht von Montys Bedauern. Dies ist sicherlich ein Bruchstück, selbst von ihrer individuellen Beziehung (man sollte nie vergessen, dass es nie eine statusgleiche Beziehung im gegenseitigen Respekt war, sondern vor allem ein Abhängigkeitsverhältnis), ABER ich bin bei dir, wenn du sagst, dass an Bryce viel mehr als die gängige Fan-Sichtweise war. Als Psychologe ist er meiner Meinung nach neben Monty der interessanteste, vielschichtigste Charakter, und es reizt mich sehr, mit ihm zu arbeiten und mehr von seiner Entwicklung in den Achtzehnjährigen, den wir kennen, ans Tageslicht zu bringen. Und du hast absolut Recht, am Ende des Tages sind sie ALLE Teenager, die an unterschiedlichen Stellen Hilfe brauchen und gebraucht hätten (ich finde es im Übrigen sehr interessant, wie sehr die Serie die Beeinflussbarkeit von den Zuschauern zu Tage bringt. Am Ende von Staffel 2 ist Timothy Granaderos aufs Heftigste über Social Media angefeindet worden, und in Staffel 3 gehört sein Charakter bezüglich Publikumsliebe zu den ganz großen Gewinnern. Ich sage nicht, dass ich über diese Mechanismen erhaben bin, ABSOLUT NICHT, aber man kann Montys bemitleidenswerte Situation zuhause und sein Kampf mit seiner sexuellen Ausrichtung nicht ohne das Gewaltverbrechen an Tyler haben. Genauso wenig, wie es Bryces Versuche, Abbitte zu leisten und wiedergutzumachen, nicht ohne sein Bedürfnis nach Macht und Manipulation sowie seine Sexualverbrechen gibt. Wer bei Monty auf die Tränendrüse drücken will, schuldet es auch allen anderen, zweimal hinzuschauen und sich etwas mit dem moralischen Zeigefinger zurückzuhalten, das ist jedenfalls meine Meinung.)

Tja, Winston ist eben ein Engelchen (jedenfalls für Monty) ^^ Spaß beiseite, ich hoffe sehr, dass der Bruch in der Situation nicht zu abrupt war und du sein Auftauchen wohltuend fandest.

Nach dieser Riesenklammer bleibt mir eigentlich nicht mehr viel als mich noch einmal ganz lieb für deine Reviews zu bedanken und dir viel Spaß beim Lesen des nächsten Kapitels zu wünschen. Ich finde es supercool, dass du mir deine Eindrücke von meinem Projekt hierlässt und mit mir über die Charaktere quatscht - so blöd es klingt, sie haben alle einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und die Serie bedeutet mir so viel, dass ich die Diskussionen über die Akteure, die Handlung und die Entwicklungen über die bisherigen Staffel liebe.

Liebste Grüße und bleib gesund,
pumpkinspice~
19.04.2020 | 13:52 Uhr
Hallo pumpkinspice~

Nach gefühlt 300 Jahren bin ich auch dazu gekommen, einen Blick in deine Story zu werfen. Suche schon seit einer Ewigkeit nach einer anständigen Story in dem Fandom und irgendwie hat mich deine gelockt. Well, here I am~

Zu Beginn muss ich anmerken, dass ich deinen Schreibstil super finde. Er hat hier etwas Malerisches, Sanftes, das schöne Bilder in den Kopf des Lesers zeichnet. Du hast eine schöne Wortwahl in dem Ganzen, was den Lesefluss sehr angenehm gestaltet.

Wistons gedanken sind wirklich spannend zu verfolgen. Er ist ja einer der Charaktere, die eigentlich kaum bis gar nicht da waren. Die dritte Staffel hat da echt viel gutes Zeug weggelassen und sich eher auf etwas konzentriert, das...weniger ins Bild gepasst hat, wie ich finde. Davon aber abgesehen, mag ich die Art, wie er über das Geschehene nachdenkt. Und der unterschwellige Geruch von Malboro Menthol? Eindeutig ein guter, wenn auch stechender Duft, der einen anzieht und abstößt im selben Sinne, wie man fast behaupten könnte.
Dass Montgomery an diesem Abend an seiner Seite ist, ist ja durchaus bedrückend. Erst gibt es eine Schlägerei und dann finden sie trotzdem für den Sex zusammen. Als wären das zwei verschiedene Leben, die sie getennt voneinander leben können. Winstosn Gedanken dazu finde ich klasse. Du triffst da einfach den Nagelnauf dem Kopf und man hat die Bilder einfach vor Augen, wie Montgomery darunter leidet.
Auf jeden Fall bin ich sehr sehr begeistert von dem ersten Kapitel und freue mich bereits auf all die folgenden! Wenn alles weiterhin so wundervoll bildlich bleibt, dann wird das hier einfach nur fantastisch!

LG
Riot

Antwort von pumpkinspice am 21.04.2020 | 21:26 Uhr
Hallo liebe Riot,

allerliebsten Dank für deine Rückmeldung, ich bin ganz sprachlos! Schön, dass es dir mein kleines Projekt bis hierhin gefällt, zu wissen dass Menschen meine Sachen lesen und es im Idealfall sogar gut finden, ist immer schön, aber wenn sich jemand die Mühe macht, mir ein paar Worte dazulassen, bin ich immer vollkommen aus dem Häuschen. Ähem. Schön dass du dabei bist!

(Vor allem, wenn mir jemand sagt, dass mein Stil eine solche Wirkung auf ihn hat, das geht wirklich runter wie Honig).
Spaß beiseite, es freut mich unheimlich, dass du das erste Kapitel so wahrgenommen hast und du meine Interpretation von Winston magst. Du hast recht, er wurde bis jetzt recht wenig beleuchtet, aber ich setzte viel Hoffnung diesbezüglich in Staffel 4. Ich denke, mit dem Schwerpunkt der dritten Staffel war es nicht wirklich möglich, mehr aus ihm zu machen, gerade weil die Bombe ja auch ganz am Schluss platzen sollte, aber wie man merkt, konnte ich mich nicht ganz damit begnügen :) Er ist mir sehr ans Herz gewachsen, muss ich sagen, und ich hoffe sehr, dass meine Darstellung von ihm sich irgendwie in den Canon einfügen kann, sobald die vierte Staffel herauskommt. Bis dahin bleibt vermutlich nicht viel mehr als gespannt zu bleiben.
Huh, ich hoffe im Nachhinein wirklich, ich habe nicht zu viel Schleichwerbung gemacht, aber wenn du sagst, dass meine Fixierung auf Winstons Mentholzigaretten in die Szenerie hineinpassen, dann bin ich auf jeden Fall zufrieden. Aromatisierte Zigaretten als Laster haben auf der einen Seite etwas (pseudo-)erwachsenes und auf der anderen Seite wirken sie fast ein bisschen zu gewollt, so, als ginge es ihm dabei vor allem um die Wirkung des Ganzen und weniger um das Rauchen an sich, und ich fand es sehr passend für ihn (man merkt vermutlich sehr deutlich, wo ich mit ihm hinwill und du hast absolut recht, die ganze Story geht sehr in Richtung einer teils anziehenden, teils abstoßenden Ästhetik). Ich gebe zu, dass ich ihm an dieser Stelle möglicherweise eine meiner eigenen Schwächen zugelegt habe. Nochmals ähem. (Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass er keineswegs mein Alter Ego ist, falls du mir das überhaupt noch glauben solltest xD)
Ja, Monty... Ich bin wirklich gespannt, wie du ihn findest, sobald du die folgenden Kapitel gelesen hast (bitte fühle dich an dieser Stelle nicht dazu gezwungen, mir noch einmal deine Gedanken mitzuteilen, ich selbst bin alles andere als in irgendeiner Weise 'vorbildlich' in dieser Hinsicht, ABER du hast so interessante Gedanken zu Winston, dass es mich interessieren würde). Wie man merkt habe ich mich während der Arbeit für dieses Projekt total in Winston verknallt, aber Monty… Verdammt, ich hatte nie einen Charakter, aus dessen Sicht es so dermaßen viel Spaß mach zu schreiben, von daher ist besonders viel Herzblut in seine Kapitel geflossen.

Ich hoffe sehr, dass dir die weiteren Abschnitte genauso viel Spaß machen! Bleib gesund, pass auf dich auf und fühle dich lieb gegrüßt,
pumpkinspice~
09.03.2020 | 01:13 Uhr
Hey du :)
Ich habe vor ein paar Tagen die dritte Staffel von Tote Mädchen lügen nicht beendet und nun ja, so lange ich Montgomery in der ganzen Serie auch gehasst habe, fand ich sein vermeintliches Ende dann doch sehr unbefriedigend. Es hat mich nicht ganz losgelassen, dass er quasi gerade mehr oder minder seine Sexualität akzeptiert hat und dann – na ja, ich muss dir ja nicht den Plot nacherzählen. Auf jeden Fall war das der Anlass, dass ich doch mal interessenhalber nach Geschichten zu Monty gesucht habe und so bin ich auf deine gestoßen. Und ich muss sagen: Ich bin sehr glücklich! Üblicherweise, wenn ich in kleineren Fandoms oder nach unpopulären Pairings suche, finde ich – wenn überhaupt – vielleicht ein paar passable, unterhaltsame, aber nie wirklich gute Geschichten. Ganz anders bei dir: Deine Geschichte hat mir auf Anhieb sehr gefallen.
Als erstes möchte ich da deinen Schreibstil loben, denn das ist meistens das, was mir bei Autoren nicht gefällt. Aber deine Wortwahl und die Art, wie du deine Sätze formulierst, gefallen mir wirklich sehr gut! Macht Spaß zu lesen. Eine Kleinigkeit vielleicht nur: Hin und wieder kam ich etwas durcheinander, wen der beiden du gerade mit „Er“ meinst, aber ich denke, das ist allgemein ein Problem, wenn man über gleichgeschlechtliche Paare schreibt. Ich kenne das von mir. Wenn man voll drin ist, merkt man es nicht, aber wenn ich dann mit Abstand über meine Geschichten lese, weiß ich auch manchmal nicht auf Anhieb, wen ich noch mal meinte. Also keine große Sache, wollte es nur mal erwähnen :)
Aber auch inhaltlich gefällt mir deine Geschichte sehr. Ich mag, wie du deinen eigenen Plot in den tatsächlichen Plot der Serie einbindest. Passt wirklich sehr gut zusammen und ich kann mir das gut als tatsächliche Hintergrundgeschichte von Monty vorstellen. Gerade auch was Winston angeht, er ist ja schon beinahe ein OC, da man in der Serie noch so wenig über ihn erfährt. Aber die Charaktereigenschaften und Vergangenheit, die du für ihn gewählt hast, wirken sehr authentisch. Also ich kann ihn mir echt gut so vorstellen, deshalb hoffe ich zumindest, dass er in der Serie nicht um 180° anders sein wird. In deiner Geschichte tut er Monty auf seine Art auch echt gut. Wobei ich natürlich nicht weiß, was du noch für die beiden geschrieben und geplant hast, habe noch nicht alles gelesen. Genau genommen bin ich bei dem Kapitel mit der langen Sexszene und da du meintest, dass du quasi das erste Mal eine Sexszene richtug ausgeschrieben hast, möchte ich dir da auch noch ein Lob aussprechen :) Ich finde es auch nicht unangenehm, wenn du es ehrlich machst, also auch mit den unangenehmeren Aspekten von Analverkehr – tatsächlich fand ich sogar, dass es die Szene authentischer gemacht hat und es war auch amüsant, wie deine Charaktere mit der Situation umgegangen sind. Gut gemacht, wirklich.
Bin nun auch gespannt, welche Nachwirkungen die Szene hat, also insbesondere wie Monty damit umgehen wird, wenn er sich mit ein paar Stunden Abstand daran erinnert, was die beiden getrieben haben. Aber ich muss gleich gestehen: Ich bin aktuell ein langsamer Leser, also wird noch ein paar Tage dauern, bis ich quasi up to date bin. Ich freue mich allerdings darauf!
In diesem Sinne bedanke ich mich dafür, dass du diese Geschichte mit uns teilst und grüße dich ganz herzlich,
Stormyr

Antwort von pumpkinspice am 09.03.2020 | 03:28 Uhr
Hallöchen, Hallöchen,

wow, allerliebsten Dank an dich für deine zuckersüße Rückmeldung, ich bin ganz sprachlos! Ich bin immer ganz von der Rolle, wenn sich jemand die Mühe macht, mir ein paar Worte zu meinem Kram dazulassen, deshalb festen Drücker an dich!
Ich bin, ehrlich gesagt, ganz rot. Dass jemandem meine Version der Dinge gefällt und die Stunden versüßt, ist alles worauf ich hoffen kann. Ich bin ganz offen gesprochen immer selbst sehr zurückhaltend, wenn es um das Entdecken neuer FFS geht, deshalb freut es mich unglaublich, dass du hier anscheinend alles einigermaßen in den offiziellen Plot eingegliedert bekommst.
Die angesprochene Problematik mit den Pronomen werde ich gerne auf meine Agenda setzen! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das verwirrend ist. Offen gestanden hasse ich persönlich alles was über 'der andere (Junge)' hinausgeht, da ich irgendwie Ausschläge von 'der Schwarzhaarige', 'der Kleinere', etc. bekomme (frag mich nicht warum, ich glaube ich bin einfach traumatisiert von einer langen Laufbahn hier und fühle mich bei so etwas gleich unangenehm auf etwaige sexuelle Interaktionen hingewiesen), aber ich schaue sehr gerne mal über meine bisherigen Teile und ersetze das eine oder andere 'Er' gerne durch den Namen. Wenn du magst, kannst du mir gerne bestimmte Stellen vorschlagen, die dir besonders aufgefallen sind (ich bin immer sehr dankbar für Kritik, man muss sich ja verbessern)!

Ich muss ganz ehrlich sagen, soweit wie ich schon hin bin, hoffe ich unglaublich, dass die Drehbuchautoren Winston in der vierten Staffel gut hinbekommen und ihn nicht auf den Engel im Hintergrund reduzieren, der Monty wie ein Wunder das geben konnte, was er brauchte (würg). Ich versuche mein Bestes, ihn hier als eigenständigen Charakter mit Schwächen, Stärken, Ängsten und Hoffnungen darzustellen, und es würde mich ungemein schmerzen, dass alles in der offiziellen Version zu verlieren. Dementsprechend habe ich manchmal etwas Angst vor der neuen Staffel und drücke alle Daumen dafür, dass es gut wird. Er ist mir unglaublich ans Herz gewachsen und ich hoffe sehr, dass er es spannend machen wird.
(Verstehe ich das richtig, dass du auch die leisesten Hoffnungen hast, dass Monty doch nicht tot sein könnte???)

Zu Monty... ja, ich weiß manchmal selbst nicht, was ich zu ihm sagen soll. Da ich immer komplett ausraste, wenn mir jemand ein Review schreibt, musst du jetzt leider damit leben, dass ich dich zutexte. Also. Ich glaube, ich hatte ihn immer schon halb auf dem Zettel, auch in der ersten Staffel, als er kaum mehr als ein Statist war und sein Schauspieler alles aus der Rolle rausgeholt hat was irgendwie ging. Vermutlich habe ich eine Schwäche für diese Art von kaputten Charakteren mit Traumata, und spätestens nachdem die Zeugeneinschüchterung auf sein Konto gingen, hatte er meine absolute Aufmerksamkeit. Du könntest vermutlich nicht glauben, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, dass er in der dritten Staffel mehr Screentime hatte, und sie angefangen haben, ihn etwas mehr unter die Lupe zu nehmen (meine Schwester musste zu Genüge unter meinen emotionalen Ausbrüchen leiden, deshalb höre ich jetzt auf). Verstehe mich nicht falsch, das Staffelfinale von Season 2 war das Schlimmste, was ich je auf einem Bildschirm gesehen habe, und auch heute tue ich mir diese Szene relativ regelmäßig an, um nicht zu vergessen wie schrecklich es war, und ich hoffe sehr, dass man merkt wie sehr ich mich um Authentizität bemühe. Diese FF ist aus dem Wunsch entstanden, etwas mehr mit einem Charakter zu machen, der zu früh das Zeitliche gesegnet hat, nicht um darüber zu schwafeln, wie unfair das alles ist, etc.
Ich weiß nicht, ob man es merkt, aber ich genieße es tatsächlich mehr, als seiner Sicht zu schreiben als aus Winstons, und ich bin nicht wirklich dazu bereit, ihn gehen zu lassen.

Zu meiner Erotikszene.... Jasses. Du würdest staunen, wie lange ich tatsächlich für den Shit gebraucht habe. Es freut mich allerdings, dass du etwas schmunzeln musstest, denn nachdem ich so lange mit mir selbst gekämpft habe, wollte ich auch direkt in die Vollen gehen, nichts aussparen und nicht einfach den Vorhang fallen lassen. Ähem. Selbst jetzt werde ich noch knallrot.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim weiteren Lesen und hoffe sehr, dass dir die weiteren Kapitel gefallen werden! Falls du je eine Empfehlung für eine weitere, ganz gute FF zu Monty brauchst, dann melde dich gerne bei mir. Wie gesagt, man kann nicht sagen, dass ich sonst sehr aktiv bin, aber ich kenne tatsächlich ein anderes Werk, dass mir persönlich ganz gut gefällt.

Hab eine schöne Nacht,
pumpkinspice~
25.09.2019 | 14:58 Uhr
Liebe pumpkinspice,
Nach den ersten drei Kapiteln und weil ich finde das du es verdient hast, möchte ich dir gern ein paar Worte hinterlassen. Schließlich weiß ich, auch aus eigener Erfahrung, das es einen Autor inspirieren kann, wenn er eine Meinung zu seinen Werken erhellt. Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, weshalb mein Kommentar das erste ist. Meine Worte beziehen sich auf deine ersten Drei Kapitel, auch wenn ich Teil 3 angegeben habe. Momentan möchte ich mich noch recht allgemein halten, ohne einen Bezug zu ausgewählten Szenen oder Handlungen.
Dein Schreibstiel ist sehr interessant und läd, auf positive Art, zu stetigen weiter lesen ein. Bisher gefällt mir deine Geschichte und Vor allem die Idee dahinter sehr. Montgomerys Gedanken und auch die Umsetzung der Dialoge, hast du meiner Meinung nach, sehr realistisch umgesetzt. Man spürt beim lesen, das er mit sich selbst im Zwiespalt ist.
Monty Charakter hast du bisher sehr authentisch wieder gegeben, was bei einem Charakter mit seinen Zügen, sicher nicht einfach ist.
Winston Charakterzüge seriengetreu umzusetzen, finde ich selbst sehr schwierig, da er im Verlauf der Serie eine (leider) eher kleine Rolle einnimmt. Zwar wird in der Serie deutlich, das er es ist, bei dem Monty die Akzeptanz finden, nach welcher er sich sehnt, doch wurde sein Charakter bisher nicht sehr eingehend beleuchtete. Das gibt natürlich Spielraum zur Interpretation, welchen du, meiner Meinung nach, auch gut genutzt hast. Winston Figur muss zwangsläufig etwas OC sein, da über ihn bisher nicht viel bekannt ist, doch die beiden Figuren harmonieren in deiner Geschichte sehr gut miteinander.
Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel, wobei ich mir beinah sicher bin, das du auch dort die Spannung konstant hochhalten wirst, das ist dir in den ersten drei Episoden schließlich auch hervorragend gelungen.
Liebe Grüße und auf das es bald weiter geht :-)

Antwort von pumpkinspice am 05.10.2019 | 14:54 Uhr
Hallo liebe Nakami,

allerliebsten Dank für dein Feedback, ich bin ziemlich rot und weiß gar nicht was ich sagen soll - ich entschuldige mich außerdem für die späte Antwort von mir, wer erst in den Urlaub geht und danach in eine neue Wohnung ohne Internet zieht, ist schon etwas abgeschnitten von der Welt und ich hoffe sehr, dass du es mir nicht allzu übel nimmst.
Ich freue mich jedenfalls unheimlich, dass dir die bisherigen Abschnitte scheinbar gefallen haben. Ich erwarte, um ehrlich zu sein, nicht viel Feedback, da der Fandom hier auf FF.de recht klein ist und ich mir zudem einen Plot ausgesucht habe, der nicht jedermanns Sache ist, von daher ist es für mich ziemlich in Ordnung, ohne große Rückmeldung zu schreiben (und nein, das schreibe ich nicht einfach so!), aber natürlich hast du Recht, es tut schon sehr gut, mal von jemandem da draußen eine ehrliche Meinung zu meinem Geschreibsel zu erhalten. Gerade auch, weil dieser Dreizehnteiler mir sehr, sehr viel bedeutet und es mir ein inneres Anliegen war, mich ausführlicher mit Montgomery zu beschäftigen, als es nur als Zuschauer möglich ist (und ich muss sagen, es macht tatsächlich unglaublich viel Spaß, aus seiner Perspektive zu schreiben und sämtliche political correctness in den Wind zu schlagen ^^).
Dass du ihn bis jetzt als authentisch wahrnimmst, freut mich ungemein. Es ist definitiv nicht einfach, von einer eher analytischen Charakteranalyse (also wie sich ein Charakter fühlt und warum er so und so handelt, etc.) wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen und die Art und Weise, wie die Figur selbst ihr Erleben schildern würde, nachzuahmen, gerade wenn es dann eher in den Bereich von derbster Umgangssprache geht, aber ich arbeite an mir und meinen Hemmungen, arschige Charaktere als das darzustellen und so sprechen zu lassen, wie sie eben sind. Liebsten Dank auf jeden Fall für dein Lob meines Stils - ich hadere häufig mit meiner Tendenz, Sätze komplizierter und intensiver zu bilden, als unbedingt notwendig, von daher freut es mich sehr, wenn ich die Rückmeldung erhalte, dass alles weitestgehend verständlich und lesbar ist ^^.
Du hast absolut Recht, Winston ist in gewisser Art und Weise der herausforderndere Part, da ich viele Lücken füllen und gleichzeitig aufpassen muss, ihn nicht zum Ebenbild meiner eigenen bescheidenen Persönlichkeit zu machen (ich habe den Eindruck, dass das vielen Autoren bei Figuren passiert, die viel Spielraum erlauben), und gerade im Gegensatz zu meinem anderem Akteur gerät man schnell dahin, ihn als "Ideal" ohne schlechte Absichten, Schwächen und Schwierigkeiten zu sehen, eine Richtung, in die ich keinesfalls gehen möchte. Klar hat er in Staffel 3 die Rolle als Quelle der Akzeptanz und Milde für Montgomery, aber er sollte mehr sein dürfen als "nur" das (man merkt dezent, welche Hoffnungen ich in die vierte Staffel setzte, ähem).
Wir werden sehen, aber ich bemühe mich jedenfalls, ihn weiterhin mit Eigenheiten zu spicken und hoffentlich irgendwann auf einen Charakter schauen zu können, den man tatsächlich als das bezeichnen kann.

Ich bedanke mich noch einmal sehr für deinen unglaublich lieben Worte und hoffe sehr, dass dir auch die nächsten Episoden gefallen werden. Da die Uni bald wieder meine Aufmerksamkeit erfordert (pfui), kann ich noch nicht wirklich absehen, wann ich den nächsten Teil hochladen kann, aber ich arbeite daran und bemühe mich sehr, nicht total von Unikram vereinnahmt zu werden.

Allerliebste Grüße an dich und ein schönes Wochenende,

pumpkinspice~
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