Autor: Pinselchen
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
15.10.2019 | 19:01 Uhr
zu Kapitel 4
Hi!

Endlich geht es weiter mit deiner tollen Geschichte! Die Beschreibungen der Unterkünfte der Mentoren zu Beginn des Kapitels waren sehr schön geschrieben, insbesondere Johannas Verwunderung, dass diese sogar noch prunkvoller sind als die der Tribute. Da möchte ich gar nicht wissen, wie es bei Präsident Snow und seinen Konsorten aussehen mag…

Gut gefallen hat mir generell, wie du immer wieder Johannas Trauma miteinfließen ließt, ohne sie dabei als schwach oder ängstlich darzustellen (was bei ihren Erfahrungen aber auch gar keine Schande wäre). Stattdessen zieht sie aus ihrer Vergangenheit Kraft, die sie in Wut und Abgeklärtheit verwandelt. Andernfalls würde sie wohl auch daran zu Grunde gehen.

Als sie den Aufenthaltsraum betraten, war ich kurz erstaunt, dass Johanna sofort erkannte, dass der Tisch aus Kirschholz war. Dann ist mir eingefallen, dass sie aus dem Holz- und Baumdistrikt kommt ^^ Nette, kleine Details wie so etwas sind es, die deine Geschichte immer wieder aufwerten.
Harper tut mir mal wieder sehr leid. Für ihn muss es ebenfalls schon schlimm genug sein, jedes Jahr ins Kapitol zurückkehren zu müssen. Und ab diesem Jahr hat er auch noch Johanna an der Backe, die er ein wenig an der Leine halten muss, damit sie nicht über andere herfällt ^^ Der Job wird für ihn auch immer schwieriger, trotz Verstärkung.

Und ich finde es klasse, dass Johanna sich einfach nicht unterkriegen lässt. Alle sagen ihr, sie solle mitspielen, um ihren eigenen Seelenfrieden wegen, und das tun, was von ihr verlangt wird. Doch das ist nicht Johanna. Sie will kämpfen, sich durchbeißen, der Welt zeigen, was sie in der Arena am Leben erhalten hat. Und das wird wahrscheinlich schmerzhaft. Für ihre Freunde, für das Kapitol und nicht zuletzt für Johanna selbst.

Ich freue mich auf das nächste Kapitel!

MfG
OfficerSnickers
29.09.2019 | 23:44 Uhr
zur Geschichte
Moin,

ich melde mich jetzt auch mal. Ich habe schon damals in grauer Vorzeit den ersten Teil gelesen, allerdings wusste ich nur noch, dass Johanna als alte Frau ihre Geschichte erzählt und dass es mir damals gut gefallen hatte. Ich habe den ersten Teil also nochmal gelesen und - was soll ich sagen - er gefiel mir immer noch und das sage ich inzwischen echt selten bei Fanfictions, da ich grundsätzlich der Meinung ist, dass es sehr, sehr schwer ist, Buchcharaktere selbst originalgetreu wiederzugeben. Bisher kann ich da aber nicht meckern, wobei ich denke, dass der für dich schwierige Teil erst kommt, wenn du Johanna der 75. Hungerspiele schreiben musst. Bislang wars ja die Vergangenheits- und die Zukunftsjohanna. Da bin ich mal gespannt.
Logikfehler bezüglich Buchwissens und anderer Buchcharaktere habe ich auch nicht entdeckt und der Stil lässt sich auch gut und angenehm lassen. Da freue ich mich gern auf mehr.

Achja, ein kleiner Hinweis: In Kapitel 3 ist im ersten Absatz zweimal die Rede von den Geschwistern Gloss und Glimmer. Gloss' Schwester heißt aber Cashmere, Glimmer ist die Einserin aus Catpiss' ersten Spielen. Das hast du aber wahrscheinlich beim Schreiben nur verpeilt, passiert manchmal, in einem der vorherigen Kapitel hast du Cashmere ja auch erwähnt.

Das wärs fürs Erste, wirklich konstruktiv ist das hier ja noch nicht, ich hoffe aber, du freust dich über die Rückmeldung und sie motiviert dich zum zeitnahen Weiterschreiben!

LG Till
14.09.2019 | 15:41 Uhr
zu Kapitel 3
Hallöchen!

Oha, kurz nachdem ich dir ein Review geschrieben habe, kam auch gleich ein neues Kapitel. So gefällt mir das ^^ Und weil ich dieses Mal eher Zeit gefunden habe, hinterlasse ich dir auch gleich jetzt einen Kommentar ;)

Hach, so viele Fragen vor dem großen Festbankett. Wobei es mich wirklich interessieren würde, was zwischen Glimmer und Gloss passiert ist, weshalb Finnick später als Mags angereist ist und vor allem, ob (oder eher wann) Haymitch sturzbetrunken vom Stuhl kippt ^^
Etwas überrascht bin ich schon, dass Johanna es so „cool“ aufnimmt, dass sie quasi entführt worden ist.
Harper ist ja schon ein bisschen fies Finnick gegenüber. Klar, der Junge hat nur gewonnen, weil die im Kapitol ihn alle angeschmachtet haben und er einen tollen Dreizack bekam, aber wenn man nicht weiß, was man mit der Waffe anstellen soll, ist sie trotzdem ziemlich nutzlos. Finnick muss ja so halbwegs gewusst haben, wie er mit einem Dreizack umzugehen hat, denn ich persönlich könnte damit nicht mal ne Fliege erwischen ^^ Nichtsdestotrotz hat Harper schon recht, Finnick hatte sehr viel Glück mit seiner Unterstützung durch das Publikum. Mehr jedenfalls als die anderen Sieger.

Hahaha, Johanna in eine Rolle pressen, damit sie dem Kapitol gefällt – viel Glück damit. Eher beißt sie sich die Zunge ab, als ein treues Schoßhündchen des Kapitols zu werden. Das kann echt noch lustig werden mit ihrem Auftrag, als Mentorin zu funktionieren…
Ich finde es einerseits gut, dass Johanna so klar und deutlich ihre Meinung sagt, denn trotz des Horrors, den sie überlebt hat, lässt sie sich nicht verbiegen. Andererseits sollte sie es besser wissen, schließlich kennt sie die Grausamkeiten des Kapitols.
Dass sie dies rückblickend sogar zugibt, lässt leider nichts Gutes ahnen :( Da bin ich wirklich gespannt, wie es weitergeht und ab welchem Punkt Johanna erkennt, dass ihr Leben erneut in eine Richtung verläuft, die ihr ganz und gar nicht gefallen wird.

Man liest sich!
OfficerSnickers
10.09.2019 | 10:09 Uhr
zur Geschichte
Ich habe die Geschichte gerade per Zufall entdeckt und musste sie lesen.
Joanna gehört zu meinen Lieblingsfiguren im Buch und es gibt zu wenig von ihr.

Die drei Kapitel waren super und ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht.

Joanna als Figur hast du super rüber gebracht und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihr weitergeht.
Auch wenn man schon einige der traurigen Punkte aus den Büchern kennt.
09.09.2019 | 18:41 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo!

Oh je, oh je, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich schäme, dass ich dir jetzt erst ein Review für diese Geschichte schreibe! Dabei hatte ich dich sogar extra angefragt, ob du sie noch einmal weiterführen möchtest D: Jedenfalls entschuldige bitte, dass es bis hierher so lange gedauert hat! Irgendwelche Ausreden will ich gar nicht erst anbringen, sondern gleich mit dem Review loslegen.

Die Beschreibungen zu Beginn haben mir zunächst einmal sehr gut gefallen. Alles wirkt sehr friedfertig, wenngleich das, was geschehen ist, immer einen Schatten auf Johannas Leben werfen wird. Dass sie auch gute Aspekte aus ihrem Sieg ziehen kann (dass die Bewohner von Distrikt 7 erst einmal nicht mehr hungern müssen) gönne ich ihr, denn sie hat diesen Luxus mit ihrem alten, unschuldigeren Leben bezahlt.

Johannas neues Hobby, das Gärtnern, finde ich echt putzig. In den Romanen kommt sie ja immer sehr tough und bissig rüber, aber hier ihr eine Tätigkeit zu geben, die viel mit Hingabe, Geduld und ja, auch Frieden, zu tun hat, gibt ihrer Persönlichkeit gleich eine ganz neue Ebene – selbst wenn es „nur“ ein Vorwand ist, um das Kapitol zufrieden zu stellen.

Die Anmerkung, ob Johannas Mutter wohl manchmal daran denkt, wie ihre Tochter andere Kinder umgebracht hat – urrgh. Keine schöne Vorstellung, wirklich. Aber durchaus berechtigt, und das nicht allein auf Johanna bezogen. So muss es doch unweigerlich auch den restlichen Siegern gehen, selbst wenn sie zuhause friedlich und traumatisiert versuchen, an ihr altes Leben anzuknüpfen. Aber sie werden immer Sieger, immer Mörder sein, egal was sie auch tun.

Sind ja wirklich tolle Aussichten für Johanna. Ins Kapitol zurückkehren, erneut vor die Kameras geschleift werden, in lächerliche Outfits gesteckt werden und dann auch noch so tun, als fände sie das alles supertoll. Also ich an ihrer Stelle hätte da ebenfalls keinen Bock drauf ^^ Aber so ist das Kapitol nun einmal. Selbst wenn Johanna noch ein halbes Kind ist, versuchen sie sie trotzdem in ihr spinnertes Leben reinzuziehen, wohl wissend, dass sie Monate zuvor noch ihren Tod (oder halt ihr Überleben) auf den Großbildschirmen begutachtet haben.

Uff, da hast du dir ja einen herrlich unsympathischen Stylisten für Johanna ausgedacht ^^ Und dass, obwohl sie sonst schon nie Glück mit ihren Stylisten hatte (das Baumkostüm lässt grüßen ;D). Dadurch, dass sie Eros und sein seltsames Gefolge sofort anfängt zu verspotten und zu veralbern, bekommt sie von mir gleich noch ein paar Pluspunkte dazu. Die machen es ihr aber auch wirklich nicht einfach. Erst dieses dämliche Beautygedöns und dann auch noch Eros perverses Verhalten Johanna gegenüber. Ich meine, wie alt sie? Siebzehn? Achtzehn? Auf jeden Fall viel zu jung, als dass man sie so behandeln müsste.
Aber Mensch, der große Knaller kommt ja noch! Die arme Johanna! Hoffentlich stellen die Stylisten nach ihrer Betäubung nicht noch schlimmeres mit ihr an… ich bleibe gespannt!

Nun, das war‘s erst einmal von mir. Die zwei Kapitel waren gerade zum Ende hin sehr spannend, und ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht mit Johannas (Über)Leben nach den Hungerspielen.
Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag und viel Freude am Weiterschreiben!

Mit freundlichen Grüßen
OfficerSnickers
28.08.2019 | 16:49 Uhr
zu Kapitel 2
hallo
wie ist es ein solches lächeln zu sehen
das zu erfahren wäre scheen
auch was man sieht wenn man wieder erwacht
bis dann