Autor: anke
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
03.09.2019 | 19:19 Uhr
zu Kapitel 1
Hi Anke.

Die Story bringt eine gute Abwechslung in unser Fandom und hätte super zur Lower Decks Challenge auf Treknation gepasst. Mir gefällt das aufbrausende Wesen von Susan und die eher etwas nachdenkliche Seite von Joe. Das hätte auch der Serie gut getan, sich noch mehr mit dem schwierigen Zusammenwachsen der beiden Crews zu beschäftigen! Du arbeitest auch gut heraus, dass es eine einmalige Situation ist, bei der die Sternenflottenoffiziere sich wirklich darum bemühen müssen, die Disziplin zu halten und ihrem neuen, für sie ja absolut unbekannten Captain zu vertrauen. "Zitronen zu Limoncello machen" *kicher* Guter Einfall!

LG Xella

Antwort von anke am 06.09.2019 | 20:52:22 Uhr
Liebe Xella,

da ist man ein paar Tage offline und schon ist eine so tolle Review da.
Vielen lieben Dank dir, das versüßt mit direkt mein Urlaubsende :)

Liebe Grüße
Anke
17.08.2019 | 11:28 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe Anke,

schade, dass dein Beitrag zu kurz ist, um an der Challenge teilzunehmen, da ich finde, dass du ihren Geist genau erfasst hast.
Am meisten gefällt mir, dass du deine Story gleichzeitig als Missing Scene aufgezogen hast. Genauso hätte man es in der Serie erzählen können - oder eigentlich sogar erzählen sollen.
Mit der reibungsfreien Integration der Maquis in die Sternenflottencrew wurde doch einiges an Potenzial verschenkt, wobei ich diese Problematik bisher weniger aus der Sicht der SF-Offiziere betrachtet habe. Aber du hast natürlich Recht - sie sind nicht nur dazu gezwungen mit Rebellen zusammenzuarbeiten, die sie gerade noch als Feinde jagten, sondern bekommen diese sogar noch als Vorgesetzte vor die Nase gesetzt. Obwohl ich diesen Schachzug von Janeway nachvollziehen kann, hat mir deine FF vor Augen geführt, was das eigentlich für eine Respektlosigkeit vor den Leitungen der Offiziere ist, die so hart für ihren Posten gekämpft haben. Ich glaube, ich würde das Janeway länger übelnehmen. ;-)
Mit dem Entschluss deiner beiden Charaktere, sich dieser Entscheidung zu fügen und Janeway zu vertrauen, erklärst du nicht nur den Fortgang der Serie bzgl. dessen, sondern verleihst den beiden auch eine Charakterstärke, die für mich ganz entscheidend für Star-Trek-Helden ist. Statt voller Wut zu sein, stellen sie ihr eigenes Wohl hinten an und entscheiden im Sinne der Gemeinschaft. Nur wenn man zusammen hält, kann man es schaffen.
Mit dem Limoncello und Susans Erinnerungen an ihre Großmutter schaffst du einen persönlichen Rahmen, der daran erinnert, was der eigentliche Schicksalsschlag der Voyager-Crew ist: Sie sind im fernen Deltaquadranten gestrandet und wissen nicht, ob sie Heimat und Familie jemals lebend wiedersehen.
Ein wunderbarer Beinahe-Beitrag zur Challange, der ein grundlegendes Problem der Lower-Deck-Charaktere beleuchtet: Sie müssen mit den Entscheidungen leben, die „die da oben“ treffen und das Beste daraus machen.
Ich danke dir für diesen kleinen Oneshot.

Alles Liebe
USS-Stories

Antwort von anke am 17.08.2019 | 17:06:40 Uhr
Liebe USS-Stories,

wow, die Review ist ja fast so lange wie die Story selbst und so toll, dass ich sie jetzt schon dreimal gelesen habe :-)
Vielen, vielen Dank! Du hast genau die Punkte rausgepickt, die mir auch beim Schreiben wichtig waren.
Ich muss zugeben, dass ich die Perspektive der Starfleet-Crew auch nie auf dem Schirm hatte, dann habe ich angefangen Voyager noch mal von vorne anzusehen, während ich gleichzeitig Emonys Challange im Kopf hatte und da ist mir dann auf einmal aufgefallen, wie eigenartig ist war, dass Joe Carey B'Elanna die ganze Folge lang am liebsten an die Gurgel gehen wollte, nur um dann am Ende so handzahm zu werden - es musste also was passiert sein, während wir nicht hingeschaut haben - und schwupps fing die Geschichte an sich in meinem Kopf zu erzählen.

Viele liebe Grüße
Anke
15.08.2019 | 15:18 Uhr
zu Kapitel 1
Hi Anke,
ich kann mich noch gut an 'Parallaxe' erinnern und diese missing Scene ist dir ausgesprochen gut gelungen! Ja, das ging in der Serie fiel zu glatt über die Bühne. Im wirklichen Leben hätte es da im Hintergrund durchaus einige Querelen gegeben. Alle haben hart für den Posten gearbeitet und dann kommt da so 'ne Maquis daher und wird ihnen vor die Nase gesetzt. Unerhört.

Schön, dass sie zum Schluss doch noch einlenken und dem Captain vertrauen - das ist in der Situation sicher nicht leicht, wo es doch so eine einfache Lösung gegeben hätte. Aber Janeway hat mit der Entscheidung, die Phalanx nicht zu nutzen, ihre Position klargemacht. Einfache Entscheidungen wird es unter ihrer Führung wohl nie geben und selbst B'Elannas Beförderung hat ihr einiges an Kopfzerbrechen bereitet.

Dein OS hat einen schönen Spannungsbogen von ungehalten, über Unsicherheit und vorsichtigen Überlegungen, bis hin zur Entscheidung, dem Captain zu vertrauen. Sternchen dafür (und für eine 1A RGZ und Formatierung) :D

LG
Seveny


PS: Ich bin froh, dass dir Star Trek nicht alleine gehört :D

Antwort von anke am 15.08.2019 | 16:41:33 Uhr
Liebe Seveny,

wow, was für eine Review! Vielen, vielen Dank!
Ja, ich fand auch, dass da gehörig dramatischen Potential verschenkt wurde. Im Endeffekt hätten sie genauso gut eine Sternenflotten-Crew im Delta-Quadranten stranden lassen können. Als ich die Parallaxe gesehen habe, konnte ich gar nicht glauben, wie abgeklärt Joe Carey am Ende auf B'Elanna als neue Chef-Ingenieurin reagiert hat. Das ist meine Erklärung, wie er zu dieser Haltung gekommen ist.
Ich freue mich, dass es dir so gut gefallen hat!
(Und ich freue mich, dass du meine Bemühungen um formale Korrektheit zu schätzen weißt :-) )

LG
Anke

PS: Ich würde ST auch mit ausgewählten Leuten teilen - vorausgesetzt sie erzählen die richtigen Geschichten ;-D