Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 25 (von 107 insgesamt):
04.08.2020 | 22:33 Uhr
zu Kapitel 29
Liebe Lady Sonea,

diesmal sehr schnell schon eine Rückmeldung direkt nach Lektüre des Kapitels. Man, oh man, das war vielleicht was! Ich habe gerade Tränen in den Augen vom Ende des Kapitels! Obwohl ich natürlich noch gerne sehr viel mehr gehabt hätte, find ich es gut, dass es heute quasi nur um Soneas und Akkarins Kampf ging, das passte inhaltlich gut. Obwohl es doch sehr emotional am Ende war und ich was Fluffiges hinterher brauche, aber es wäre unpassend gewesen, hoffentlich kommt ein wenig Balsam im nächsten Kapitel! :D Ich muss ja sagen, es ist aktuell wirklich nicht leicht mit den beiden und ich weiß gar nicht mehr, auf wessen Seite ich sein soll. Also das ist natürlich generell doof, es geht hier nicht um Seiten und richtig - falsch, es ist ein komplexes Problem und niemand ist ganz im Recht oder Unrecht natürlich. Obwohl ich im Großen und Ganzen weiterhin auf Soneas Seite bin insofern, dass Akkarins Kontrollsucht wirklich zu weit gegangen ist, ob seine Entscheidung jetzt richtig oder falsch ist, spielt hier erstmal keine Rolle, aber wie er sich über Sonea hinweggesetzt hat und es weiterhin tut, da bin ich ganz bei ihr. Und natürlich zürnt sie ihm und es wird auch nicht besser. Sonea ist stur und rebellisch und Akkarin treibt sie mit seinem Verhalten immer mehr in die Richtung, obwohl auch ihn das zur Weißglut treibt. Allein, dass er auf ihrem Weg zum Kampf den Abend anspricht, das hätte er sich auch sparen können. Aber ich glaube, er denkt da anders. Er möchte einfach sagen, jetzt müssen wir uns auf den Kampf konzentrieren und alles andere abschalten, aber indem er es so sagt, macht er es erst zum Thema. Ich frage mich halt auch, inwiefern es nötig ist, das Thema aufzubringen, Sonea ist nicht blöd und würde sich doch auch auf den Kampf konzentrieren unabhängig würde ich sagen. Ihr Zorn kam ja auch erst durch die Aussage wirklich zurück. Aber dann wiederum ist es schwer und Akkarin wollte das wahrscheinlich gar nicht auslösen. Jedenfalls ging dann natürlich der Streit von neuem los. Ich muss sagen, dass ich Sonea verstehe, dass sie getroffen davon ist, dass er sagt, er würde sich für sie schämen. Für mich wäre das das Schlimmste, was mein Partner zu mir sagen könnte, klar, sie antwortet dann ähnlich und dann ist er sauer. Da denke ich nur, er hat ja angefangen (auch, wenn das jetzt Kindergartenkategorien sind - aber ich hab das Gefühl, er misst hier mit zweierlei Maß). Jedenfalls heizen die beiden sich auf, da hab ich auch gedacht, gutes Vorspiel für den armen Sachakaner, der das dann abbekommt, leider lief es dann ja nicht so. Akkarins Kommentar zu Hass und Liebe fand ich sehr interessant und er hat wahrscheinlich recht und hat damit was getroffen. Ach die beiden, ich leide gerade so mit ihnen! Ah, als es darum ging, sich im Haus zu trennen, hab ich schon Angst bekommen, das ist nie gut! Dann wiederum hätte Sonea so wahrscheinlich nie den Speicherstein gefunden, dann wiederum war dieser leer und es hat eh nichts gebracht. :( Ich wünschte, er wäre voll gewesen und der Sachakaner daher geschwächt und Sonea hätte noch ne zusätzliche Quelle gehabt! Aber die Sachakaner sind ja nicht blöd, die sind top vorbereitet und in diesem Kapitel haben sie einem echt Angst gemacht und ich hab mich gefragt, wie Sonea und Akkarin das überleben sollen. Aber richtig clever, wie Sonea das Versteckt gefunden hat! So schade, dass es nichts gebracht hat. Der Kampf selbst war dann total spannend und hat mir echt Angst gemacht und das, obwohl ich weiß, dass die beiden das überleben, aber ich hab zwischendurch echt richtig Panik bekommen, du böse Autorin! :O Vor allem, dass sie wieder getrennt kämpfen mussten, das schwächt zusätzlich. Ich fand aber Soneas Trick sehr gut und sie hat immerhin einen Sachakaner so töten können und ich muss ihr später recht geben, es ist zwar wirklich suboptimal gelaufen, aber dennoch, einer weniger und das ist besser als nichts! Und sie waren in der Unterzahl und die Sachakaner krass gestärkt, ich frage mich, ob es da groß den Unterschied gemacht hätte, ob die beiden versöhnt sind oder nicht... Generell frage ich mich gerade, ob ich Akkarin recht geben soll und zwar fand ich, dass der Kampf im Großen und Ganzen doch gar nicht von ihrem Streit beeinflusst war. Es gab zwei Szenen, die ich davon ausnehmen würde und die schreibe ich tatsächlich Akkarin zu. Einmal, als Sonea geantwortet hat, man würde ihr nen Gefallen tun, Akkarin zu töten. Ich fand das eigentlich gut, sie hat ja nur versucht, den Gegnern die Stirn zu bieten und mit der Situation umzugehen. In der Vergangenheit wurden sie beide ja immer mal wieder provoziert und Akkarin hat oft genug vorgespielt, dass Sonea ihm nichts bedeutet, obwohl das Gegenteil der Fall ist, daher dachte ich, er würde es verstehen. Dann wiederum ist auch er nur menschlich und nach dem ewigen Streit, der wahrscheinlich mehr an ihm zehrt, als man denkt, und in dieser Situation hat es ihn vielleicht wirklich fies getroffen... Sie hat ja seine Verärgerung gespürt, dann wiederum ist Verärgerung was anderes als verletzt zu sein, so dass ich da eher an seine dunkle Seite denke, die sie bestrafen will, weil sie sich auch da respektlos verhält oder so. Oder es ist ein Schutzmechanismus. Jedenfalls war das die eine Stelle, bei der ich noch überlege, wie ich sie deute und dann hat er ihr ja gesagt, sie hätte auch weniger der Phiolen benutzen können, um den Sachakaner zu töten. Er mag recht haben, aber die sind im Kampf um Leben und Tod und sie konnte nicht kalkulieren, wie viel genug ist, da geht man doch lieber sicher und es hat ja auch geklappt. Am Ende sind die Phiolen auch verschwendet, wenn sie nicht genug nimmt und der nicht stirbt und es gar nichts bringt. Und ihr das dann im Kampf vorzuwerfen finde ich eher kontraproduktiv. Aber vielleicht bin ich unfair. Nur das ist mein erster Leseeindruck. Natürlich habe ich ja eh nur Soneas Perspektive, dementsprechend ist Akkarin im Nachteil hier. Er hat im Nachhinein nur so darauf gepocht, dass es an ihrer Zerstrittenheit lag und das sehe ich irgendwie anders. Ich hatte das Gefühl, dass die Sachakaner einfach stärker waren, den Überraschungsfaktor hatten (es wurden ja immer mehr) und der Streit sicherlich nicht half, aber ich würde ihn nicht als entscheidend sehen. Dann wiederum wären sie sonst vielleicht nicht getrennt gewesen und hätten gemeinsam unter einem Schild gekämpft, aber wer sagt, dass sie sich auch sonst nicht aufgeteilt hätten, sind viele Konunktive... Du siehst, ich gehe alle Optionen durch, ich will Akkarin auf keinen Fall Unrecht tun, denke aber, dass er hier dem Streit zu viel Bedeutung zumisst. Es muss sich was ändern und zwar bald, ganz klar und es kann sehr gefährlich bei Kämpfen werden, aber ich glaube, diesmal hatten sie halt auch Pech, weil der Gegner offensichtlich gewarnt und bestens vorbereitet war, ganz im Gegensatz zu ihnen, die ihr Dinner abbrechen mussten. Ich dachte übrigens, Akkarin hätte sich selbst befreit, dass er fast gestorben ist, mein Herz hat fast ausgesetzt! :O Ich frage mich echt, was da passiert ist, aber wahrscheinlich wäre es zu früh gewesen, dass die beiden sterben? Ivasako denke ich will also wirklich den Krieg, nicht nur die Rache an Sonea, ansonsten hätte die Situation ja ausgenutzt werden können, aber wahrscheinlich wäre das zu früh gewesen für einen Krieg und dementsprechend hat er sie zurückgerufen? Dann wiederum hat ja der erste Sachakaner wirklich versucht, Sonea umzubringen, warum also nicht jetzt? Vielleicht war das damals wirklich dann eher ein Alleingang, ich bin total durcheinander und gespannt. Oder es steckt was ganz anderes dahinter? Wer weiß! Du lachst dir wahrscheinlich gerade ins Fäustchen über meine Verwirrung und vielleicht übersehe ich auch was Offensichtliches... Aber hier war ich wirklich sprachlos, dachte auch kurz, jemand anders wäre zur Rettung gekommen, omg, was, wenn Dany da war?! Und die Sachakaner sind geflüchtet, weil sie dachten, sie wären jetzt in Unterzahl? Aber wäre die natürliche Reaktion nicht, zu kämpfen gegen einen Neuankömmling? Ach, ich bin so neugierig! So und jetzt zum Rückweg und Gespräch am Ende. Also irgendwie kommt Akkarin bei mir aktuell nicht gut weg, dabei will ich doch auf seiner Seite sein, schließlich ist er mein Liebling! *weint* Aber nach so einem Kampf, wo er fast gestorben ist, auf einmal über Lorlen und das Dinner zu sprechen, gefühlt über Banalitäten im Angesicht des Todes und den Streit damit neu ins Spiel zu bringen, das fand ich schon ein wenig unangemessen. Dann wiederum ist es vielleicht seine Art, damit umzugehen. Sie sind fast gestorben und er will "Normalität" bzw. das, was sie gerade trennt, endlich aus der Welt schaffen, das ist auch wieder verständlich. Aber mir würde es wie Sonea gehen und es mich nur wütend machen. Es ist einfach schwierig. Dann wirft er ihr vor, dass sie sich streiten will, obwohl sie fast gestorben wären, aber ich sehe es fast andersrum! Er bringt es immer wieder auf und Sonea hat recht, nur, weil sie fast gestorben sind, kann sie ja nicht alles andere fallenlassen, genauso könnte ja sonst auch er es tun, aber er tut es nicht. Und immerhin spricht Sonea jetzt von einem Kompromiss, das ist doch schonmal was, aber er geht nicht drauf ein! *weint weiter* Übrigens war die ganze Szene so gut geschrieben, Akkarin mit seinem Raubtierblick, Sonea wie sie nicht nachlässt, die beiden at their best (or worst) könnte man sagen! Boa, wenn die ihren Streit beenden, wird einiges zu klären und nachzuholen sein denke ich! :D Aber jetzt zum Ende, was mir echt die Tränen in die Augen getrieben hat, als Sonea sich fühlte, als hätte sie Akkarin fast komplett verloren. Und nicht mehr weiß, ob es am Ende ihre Schuld war (nein, ist es nicht! Zwei gehören dazu!), sie tat mir so leid, ich wollte sie nur in den Arm nehmen und bin froh, dass Akkarin es getan hat. Und bemerke, dass er ihre Wange mit der
behandschuhten (!) Hand gestreichelt hat, was glaube ich ein gutes Zeichen ist. Ich glaube, jetzt könnte es vielleicht (?) besser werden, zumindest war es noch nie so schlimm, also muss es ja quasi nach oben gehen, oder? Bisher habe ich den Streit ja irgendwie genossen, wenn man das so sagen kann, obwohl ich natürlich auch mitgelitten habe, aber hier habe ich nur gelitten und beide taten mir so unfassbar leid, weil ich das Gefühl habe, das beide irgendwie in Ihrer Sturheit gefangen sind und es ist nicht leicht, einen Weg daraus zu finden. Also entweder es geht jetzt schnell, weil sie am Ende sind, oder es geht in die nächste Runde und gibt jetzt vielleicht nur einen kurzen Waffenstillstand für die Nacht, dass sie sich trösten, und danach zieht es sich noch ein wenig. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, habe aber langsam das Gefühl, dass der Streit hoffentlich bald ein Ende finden sollte, weil er ab jetzt anfangen könnte, ihrer Beziehung nachhaltig zu schaden. Bisher sah ich das nicht so doll, aber an diesem Abend sehe ich es schon. Ich bin gespannt, wie es am nächsten Morgen aussieht, weil die beiden jetzt natürlich voll mit Adrenalin vom Kampf und der Todesangst sind und dementsprechend bekomme ich ja auch nur diese Perspektive. Aber wie es am nächsten Morgen aussieht, ich glaube, das wird viel Aufschluss geben. Ich kann nur sagen, ein Wahnsinnskapitel, das so viele Emotionen evoziert hat und man habe ich gelitten! Und ich glaube wirklich, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, dass Akkarin wirklich von Soneas Aussage verletzt war und der Kampf etwas mit ihm gemacht hat, das wurde ja auch angedeutet. Und sowas ist immer erschütternd, weil er so stark und unnahbar scheint und man sieht glaube ich langsam, dass der Streit ihm auch richtig zusetzt. Ach die beiden, ich freue mich, wenn sie sich wieder versöhnt haben und werde bis dahin tapfer mit ihnen mitleiden.

Was für ein tolles Kapitel, obwohl es ein super spannender Kampf war, voller Action und allem, was dazu gehört, hast du es doch geschafft, dass das Zwischenmenschliche drumherum mindestens genauso spannend und nervenzerreibend war, was nicht einfach ist. So hat das Kapitel einen natürlich umso mehr gequält, eine Achterbahn quasi der Ängste und des Leides, ich brauche bald wieder was Fluffiges! :D

Vielen Dank für das tolle Kapitel, <3
beste Grüße vom aufgedrehten Fangirl ;)
Lady Alanna
04.08.2020 | 16:29 Uhr
zu Kapitel 28
Liebe Lady Sonea,

wow, das war wieder ein Kapitel ganz nach meinem Geschmack!! Dass Dannyl nach Sachaka muss, war absehbar, leider kann ihn Sonea nicht begleiten, aber auch die Gründe hierfür sind sehr gute und obwohl es schade ist und die beiden ein so gutes Team hermachen, ist es die richtige Entscheidung finde ich. Ich verstehe aber Dannyls Sorge total und auch wenn es sicher sehr viel sicherer ist, so mache auch ich mir Sorgen um ihn und hoffe, dass er wieder heil nach Hause finden wird. Ich mag, wie Sonea in diesem Kapitel mehr denn je rebelliert, was sich ja hier schon ankündigte, indem sie nicht mit Akkarin zusammen ankam. Und generell ist sie ein wenig auf Krawall gebürstet, würde ich sagen, ich liebe das ja und hier kommen wir auch gleich schon zur nächsten Szene - armer Rothen, mit Lina hat er es momentan echt nicht leicht!! Und ich verstehe Lina ja, dass sie ihre Wut rauslassen will und mit all ihrer Magie kämpfen möchte (ich glaube, es würde mich total nerven, nicht all meine Magie verwenden zu dürfen, ich stelle mir das sehr restriktiv vor), aber hier ist sie echt zu weit gegangen. Sowas kann wirklich böse nach hinten losgehen und wenn jemand ernsthaft verletzt wird (oder schlimmer), ist keine Wut der Welt das wert, erst recht nicht für Novizenstreitigkeiten und das muss sie jetzt wirklich lernen. Sonea war ja fast das Gegenteil, sie hat, selbst, als es wirklich vertretbar gewesen wäre, weil sie bedroht wurde und es Selbstverteidigung gewesen wäre, sich nicht so benommen und klar, es gab Gründe dafür, aber man muss sich eben bewusst sein, wie gefährlich die eigene Magie sein kann und dass man eine Verantwortung hat, selbst, wenn das Gegenüber das größte Arsch ist. Wie Sonea und der Lehrer sich aber angefahren haben, hach, göttlich! Sonea ist in diesem Kapitel sowas von toll drauf, ich liebe diese Art, ich kann es nicht oft genug sagen! Ich muss ihr aber recht geben, Lina muss Demut und Respekt lernen, sie führt sich echt wie so ein Rotzbengel auf, was auch immer die Gründe sein mögen, aber so geht es nicht weiter, sie schadet am Ende sich selbst am meisten. Sonea wird da die perfekte Lehrerin sein und ich muss generell sagen, dass ich es gruselig fand (im guten Sinne!) wie sehr sie Akkarin war in dieser Szene. Ich kann mir vorstellen, dass es kaum aufgefallen wäre, hätte da Akkarin gesessen und dasselbe gesagt. Er wäre vielleicht diplomatischer mit seinem Lehrerkollegen umgegangen (obwohl der sich auch mehr zurückgehalten hätte, also ist das eigentlich obsolet), aber alles sonst hätte glaube ich auch aus seinem Mund kommen können. Es wird ja immer wieder angedeutet, wie ähnlich sie ihm auch ist, aber hier fand ich es besonders evident und die Szene war einfach brilliant. Generell finde ich es toll, zu sehen, was dieser Streit gerade mit Sonea macht (das klingt jetzt falsch, aber ich meine das so als Sozialstudie, du verstehst mich schon), von Akkarin sieht man ja leider nicht so viel, was eben daran liegt, dass er aktuell keine Erzählfigur ist, aber von Sonea bekommt man umso mehr mit und ich habe das Gefühl, dass hier nochmal neue Seiten von ihr aufgezeigt werden bzw. deutlicher zutage treten und sie sich aber auch ein Stück weiter vielleicht noch entwickelt, ist ja nur logisch bei so einem Streit, wenn man nochmal anfängt, vieles zu hinterfragen, ständig mit nervigen Leuten umgehen muss etc., jedenfalls scheint sie, sie wird es nicht gerne hören, immer mehr zu Akkarin zu werden! :D Kein Wunder, dass die beiden aktuell, abgesehen natürlich vom alles bestimmenden Streit, nicht gut miteinander auskommen, die müssen sich ja die Hörner stoßen, so wie Sonea gerade auftrumpft und Akkarin sie nicht bändigen darf und kann. :D So viel Exkurs an dieser Stelle schonmal dazu, wirklich dickes Lob, wie du hier die Charaktere vorantreibst, ich genieße es total! Und es regt immer wieder zum Nachdenken an und das ist doch gut!

Wie schön, dass Laysa sich entschieden hat, zu bleiben! Das wäre ja an sich ne große Info, wurde hier ja quasi beiläufig erwähnt, aber im Kapitel ist einfach so viel passiert, dass es auch nicht mehr Platz hätte einnehmen dürfen, finde ich. Dafür diente es als guter Katalysator für andere Szenen, zu denen ich gleich kommen möchte. Erstmal Dannyl und Tayend. Die Szene hat mir gut gefallen und ich habe mich gefreut, dass die beiden endlich wieder 'Alone-Time' hatten und ich muss hier sagen, bevor ich gleich zu Tayends 'Konkurrenten' komme, dass ich die Beziehung der beiden einfach mag, ich mag die Art, wie sie sich necken, die Mächteimbalance, die damit einhergeht und die verschiedenen Facetten. Das alles ist toll, aber man hat ja nach und nach gemerkt, wir schrieben schonmal drüber, dass das langsam nicht mehr so gut geht. Während eine Mächteimbalance, also eine gewisse natürlich nur, wunderbar klappen kann, siehe Akkarin und Sonea (vielleicht nicht aktuell, aber in der Vergangenheit), so kann es auch zu Problemen führen und ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass Tayend sich außen vor gelassen fühlt, er kann bei bestimmten Sachen nicht 'mithalten', er ist nunmal kein Magier, und Dannyl braucht glaube ich jemanden auf Augenhöhe. Nun ist Tayend nicht dumm, ganz im Gegenteil, er ist ein hochgebildeter, sensibler, toller Mann, aber zuweilen ist er ein wenig kindisch, ich hoffe, das klingt jetzt nicht gemein, was denke ich daher rührt, dass er sich ausgeschlossen fühlt, dass er nicht glücklich ist mit dem Leben, welches sie führen müssen und das äußert sich dann beispielsweise in Eifersucht. Dann wiederum ist diese vielleicht auch nicht ganz unbegründet, also kann man es ihm verübeln? Er scheint etwas geahnt zu haben, bevor alle anderen dazu kamen, würde ich fast behaupten... Und jetzt springe ich mal vor zu Dannyl und Salyk. Ich muss sagen, gleich beim ersten Satz war die Stimmung schon gesetzt und ich habe die Spannung, die Chemie, quasi gespürt und schon befürchtet, dass sie gleich küssen! Die ganze Szene war so unglaublich gut geschrieben, man hat es wirklich gespürt, was da zwischen beiden passiert, vom ersten Satz gleich an. Und es war schön und schlimm zugleich, weil die Szene eigentlich so schön war, aber zugleich so traurig, weil sie doch einiges endgültig offenbart und ich bin gespannt, wie die Nacht weitergeht und welche Konsequenzen gezogen werden. Wird Dannyl Tayend wirklich mit nach Sachaka nehmen (ich war hierrüber generell schon überrascht), wird er es als letzte Probe sehen, um zu sehen, ob die Beziehung weitergehen kann (wenn er denn zu der Erkenntnis kommt, dass die Beziehung vielleicht ihrem Ende entgegeneilt...), wird er Tayend zurücklassen und die Beziehung gar beenden? Ich habe keine Ahnung. Aber ich glaube, diese Szene hat endgültig gezeigt, dass da was ist zwischen Dannyl und Salyk, sie mussten es gar nicht aussprechen, aber ich bin froh, dass sie es gemacht haben. Man weiß ja auch nie, was passieren wird, wann sie sich wiedersehen etc. Ich glaube, die Sache ist, dass, wie bereits erwähnt, Dannyl einen Partner auf Augenhöhe braucht und Salyk ist das mehr bzw. auf eine andere Art als Tayend es sein kann. Beide sind sie Magier, beide passen sie nicht so gut zur Kultur ihres Herkunftslandes, beide verbindet die Diplomatie und die gemeinsame Mission nun. Das kann Tayend leider nie mit Dannyl auf diese Art teilen, die Dannyl hier eventuell braucht. Genauso kann Dannyl Tayend vielleicht nicht das Maß an Aufmerksamkeit bieten, was er braucht und auch verdient hat. Jedenfalls hab ich das Gefühl, dass es einfach gefunkt hat zwischen Dannyl und Salyk und es mag nur ein 'Crush' sein, der vorrübergeht, ist ja durchaus denkbar, die beiden sind sich sehr ähnlich und respektieren ihr Gegenüber sehr und haben gerade gemeinsam eine große Sache durchgemacht, aber ich denke, dass es mehr zu sein scheint. "Seelenverwandter" sowas sagt eigentlich alles aus. Daher bin ich gespannt, welche Schlüsse daraus gezogen werden und ich freue mich, dass diese Erkenntnis kam, zugleich macht sie mich aber auch für Dannyl und Tayend traurig. Ok, genug des Geschwafels, ich fand die Szene wundervoll, atmosphärisch genial und sie lässt einen einfach nur überwältigt zurück, traurig und gespannt und neugierig, wie es weitergehen wird.

Cery und Errin und dann noch Lana, wunderbar! Diese kleinen Szenen sind immer toll, auch, wenn sie dann ja unterbrochen wurden und der arme Errin auf ein nächstes Mal warten muss! :D Aber was für eine Entdeckung, es geht voran! Aber Zavako tut mir wirklich leid (wenn er hoffentlich kein doppeltes Spiel treibt - ich traue ja niemandem :D), dass er so enttäuscht wurde. Aber Respekt, dass er diese Gefühle akzeptiert und dennoch berichtet und weitermachen will, der Kerl ist echt gut und ein Gewinn für Cery! Und später sieht man ja, dass Ivasako auch gleich informiert wurde (Mist!) und ich bin so gespannt, wie es jetzt weitergeht, besonders, wenn man an das Ende des Kapitels denkt, es scheint ja zum Kampf oder ähnlichem zu kommen! :O

Arme Sonea, ich stelle mir Gäste unterhalten auch sehr schwierig vor, wenn man gerade so zerstritten mit seinem Partner ist! Immerhin war es Trassia und ihr Carrien, also nicht die unangenehmsten Gäste und Carrien schien ja wirklich sympathisch, auch, wenn ich Soneas Kritikpunkte verstehe und teile. Ich glaube, sie muss vielleicht ein wenig verständnisvoller sein, immerhin ist Carrien eigentlich auf ihrer Seite und da Leute wie er nicht ihre Erfahrungen gemacht haben, können sie auch nicht genau wie sie denken und sie kann es nicht von ihnen erwarten. Carrien versucht es wenigstens, was ich honoriere. Genauso sehe ich aber auch Soneas Punkt, dass es eben oft doch nur um einen selbst wieder geht und nicht weit genug gedacht wird und ich verstehe da ihre Wut total. Wie immer, ist die Wahrheit wohl in der Mitte zu suchen. Aber ich finde, das Gespräch lief doch sehr gut, auch wenn Akkarin nicht glücklich war. Sonea war respektvoll und höflich und hat nur ihre Meinung gesagt und ich denke, sowas gehört zu guter Diskussionskultur dazu und Carrien als Politiker wird schon damit umzugehen wissen. Soneas Spitzen Akkarin gegenüber waren natürlich wunderbar und ich habe jede einzelne geliebt! :D Sie hat es wirklich weit getrieben, aber das muss der Gute einstecken können! Und wie gesagt, ich geb ihr Recht, sie spricht doch eigentlich nur Tatsachen aus und das in respektvollem Ton. Dass sie dann am Ende dachte, er hätte das Gespräch beendet, weil sie so frech war, verstehe ich und fand ich witzig, ich habe aber sofort an mehr gedacht und denke auch, dass jetzt der Plan von Ivasakos Verbündetem in die Tat umgesetzt wurde und irgendwas passiert ist. Aber man, was für ein Cliffhanger, richtig böse! :D Wie soll ich da denn ruhig warten können?!

Jedenfalls fand ich das Kapitel wunderbar, von einer Sonea im Akkarin Kostüm über Dannyl und Salyk, die sich näher denn je gekommen sind, achja, hier fällt mir auch noch ein, dass ich sagen wollte, welch Kontrast die beiden Szenen Dannyl - Tayend und Dannyl - Salyk aufwiesen, über Sonea, die ordentlich gegen Akkarin rebelliert (was gibt es Schöneres?!), über neue Erkenntnisse auf der Jagd der Sachakaner, Laysa, die sich für die Magier entscheidet (hurra!), es war wirklich was für jeden dabei und ich kann gar nicht erwarten, zu lesen, wie es weitergeht und möchte mich einfach nur bedanken, für diese Sozialstudien, die du einem hier lieferst, sie sind genial, regen zum Denken an, zum Aufregen und zum sich freuen. ;)

Ganz liebe Grüße von einem aufgedrehten Fangirl! <3
Lady Alanna
Thema Kinder (anonymer Benutzer)
27.07.2020 | 18:44 Uhr
zu Kapitel 28
Liebe Lady Sonea,

ich bin nicht so geübt im Review schreiben, meistens bin ich so gebannt von der Geschichte, dass ich schnell weiterlesen will und wenn ich Gedanken unbedingt teilen möchte, dann drehen die sich häufig mehr um ein Thema und sind nicht auf ein Kapitel begrenzt. Außerdem meine ich aus deinen Antworten (Herzlichen Dank, dass du dir dafür Zeit nimmst!) eine gewisse "protectiveness" für deine Story rauszuhören. Deswegen diese Einleitung um zu versuchen dir mit meinen Fragen und "Analysen" nicht auf den Schlips zu treten.

Heute also meine Gedanken zum Thema Kinder in deinem DGDSM-Universum. Ich erinnere mich an deinen Blog-Artikel darüber wie stark Baby-Lorlen polarisiert hat. Wenn ich mich richtig erinnere hast du Wert darauf gelegt zu erklären, dass du darauf achtest, dass die Story nicht zu einer romatischen Story rund um das Baby (mittlerweile die Kinder) abdriftet und hast auch preisgegeben, dass du mit dem Thema Kinder gar nicht genug am Hut hast um das Mutterthema bis zum Kitsch zu vertiefen. Ich habe aus diesem Blogbeitrag auch rausgelesen, dass du vielleicht einen gewissen Respekt davor hast diese Szenen zu schreiben. Das hatte ich im Hinterkopf bei den Baby-/Kinder-/Familienszenen und denke immer wieder: "Das hat sie aber großartig gemacht." Also du als Autorin, Sonea nicht immer ;-) Ich finde es toll wie vielschichtig gerade auch diese Szenen sind, unter anderem weil sie so oft auch mehr von Akkarin und Soneas Entwicklung für sich und in ihrer Beziehung zeigen und dann noch mit der Haupthandlung verknüpft sind.

Wenn ich etwas an der Darstellung ihres Familienlebens vermisse, dann meistens fehlende Szenen. Und das nicht, weil ich diesem dramatischen und abenteurlichen Epos für mehr cute Kinderszenen lesen würde. ;-) Mein aktuellstes Beispiel beschäftigt mich nach diesem Kapitel: Natürlich wird Soneas Leben gerade von der Bedrohung durch eine schwarzmagische Mafia, ihrem Streit mit Akkarin, den Gerüchten über ihr Sexleben und sonst auch anstrengendem Gildenalltag bestimmt. Aber in den vier Wochen die sie sich jetzt schon mit Akkarin ankeift haben wir zwar gesehen wie jeder ihren Streit zu spüren bekommt - da denke ich auch an das eine Abendessen und die Zubett-Geh-Szene mit Ninielle - aber wer kümmert sich um die Gefühle dieser Kinder? Ich hatte den Eindruck, dass Emotionregulation sowieso schon ein "theme" ist, dass sich elegant durch die ganze Story zieht. Und Lorlen und Ninielle haben damit noch riesen Probleme, aber anders als Rothen der bekloppter Weise (typisch Gildenmagier...) immer noch für Dorriens Verhalten verantwortlich gemacht wird, sind ihre Eltern noch oder gerade jetzt super wichtig. Natürlich wissen Akkarin und Sonea nicht perfekt wie sie ihre Kinder durch diese schwere Zeit bringen, aber ich habe ihre Art zu lieben und ihre Fähigkeit Prioritäten zu setzten so eingeschätzt, dass das Gefühlschaos ihrer Kinder etwas mehr Anteil von ihrem Denken und ihrem Tag einnimmt.

Um dazu auch ein bisschen konstruktiv zu werden:
a) Akkarins Art im entscheidenden emotionalen Moment voll da zu sein - zum Beispiel als Sonea von dem Streit mit Dorrien berichtet... (Ist das nicht eine der Aspekte für die wir ihn lieben ;-) ) Gibt es einen Grund warum er so nicht auch für seine Kinder sein kann? Und wir wissen ja, dass er für seine Fähigkeit zu trösten gar nichts von seiner Autorität und Strenge einbüßt.
b) Um die Lücken zu schließen würde es für mich bestimmt schon reichen, wenn die Kinder mehr "nebenbei" und kurz auftauchen, so wie Cery's Kinder. Oder Rothens Alchemieklassen. So nebenbei, "while setting the scene"...? Das ist bestimmt schwierig, aber du bist so eine talentierte Autorin, das ich angeregt bin zu Kritik auf hohem Niveau...

Und weil wir gerade beim Thema sind: Ist das extra, dass wir Lorlen und Ninielle nur beim schlafen gehen oder am Essenstisch sehen (oder für einen Anschiss in der Bibliothek)? Falls das eine bewusste Entscheidung war, will ich gar nicht meckern. Für mich ist es nur schwer vorstellbar, dass sie gar nicht Akkarin und Soneas "Tagesalltag" streifen. Trotz Akkarin und Soneas liebe für Formalitäten ;-) Immerhin arbeiten beide relativ viel von der Residenz aus, solange Sonea diese nicht aus Wut meidet, oder? Ich stelle mir einen Lorlen vor, der in der Eingangshalle an Sonea, die aus der Arena zurückkommt vorbeidüst, nach Lord Larkins Unterricht natürlich. So Miniszenen vielleicht meine ich.

Zusammenfassend glaube ich einfach, dass ihre Kinder so wichtig für Sonea sind (damit hängt ja auch der aktuelle Konflikt mit Akkarin fest zusammen), dass sie auch öfters in ihren Szenen auftauchen könnten. Auch ohne größere oder komplexere Handlungsstränge um die Kinder, sondern eher mit kurzen Auftritten. Und in diesem Konflikt ist es mir eben besonders aufgefallen, dass Lorlen und Ninielle's Drama gerade nicht für 4 Wochen + pausiert werden kann.

Ich hoffe ich tue dir nicht unrecht mit meinen Interpretationen, Angregungen und Wünschen.

Danke, dass du mich so viel zum Nachdenken anregst!

Antwort von Lady Sonea am 28.07.2020 | 21:35 Uhr
Hallo,

Naja, was heißt „Protectiveness“? Meine Charaktere können sich nicht verteidigen. Wenn ich den Eindruck habe, dass ihnen unrecht getan wird, dann ist es mir wichtig, das richtigzustellen. Meine Leser kommen als allen möglichen Altersgruppen und mit den verschiedensten Bildungsständen und Erfahrungswerten, da kann ich nicht davon ausgehen, dass jedem immer alles einleuchtet. Und es ist nicht die Aufgabe der Geschichte immer alles bis ins kleinste Detail zu erklären.

Wenn ein Leser sich wiederholt nur zu Wort meldet, um Kritik zu üben und dabei keinerlei Wertschätzung der Arbeit zu erkennen gibt, kann der Eindruck entstehen, dass diese Person nur daran interessiert ist, Dampf abzulassen, was wiederum meine Reaktion und mein Reflektionsvermögen beeinträchtigt. Mir ist bewusst, dass das für beide Seiten nicht schön ist, und wenn ich dir damit unrecht getan haben sollte, entschuldige ich mich hiermit. (Fairerweise sollte ich an dieser Stelle jedoch erwähnen, dass durchweg positives Feedback auf Dauer genauso verunsichernd sein kann, wie durchweg negatives.)
Mit deiner Erklärung verstehe ich dich jetzt besser. Etwas in dieser Art hätte mir bei früheren Reviews sehr geholfen. Danke, dass du es jetzt tust <3

Das soll übrigens nicht bedeuten, dass ich Kritik nicht berücksichtige. Aus einem Review herauszulesen, ob eine Kritik berechtigt ist, oder ob es sich um Verständnisprobleme, persönlichen Geschmack, Leserwünsche etc. handelt, ist nicht immer einfach. In der Regel gehe ich danach, ob ich die Kritik nachvollziehen kann und/oder ob dieses Problem schon häufiger erwähnt wurde (Spoiler: diese Kriterien sind kein Garant, funktionieren für mich jedoch relativ zuverlässig). Ich kann nicht jeden Fehler erkennen, weil ich nur meine Perspektive auf die Geschichte habe. Kleinere Probleme behebe ich oft direkt, aber ich habe vor ein paar Monaten auch ein ganzes Buch noch einmal überarbeitet, weil es zwei gravierende Probleme hatte.

Egal, ob die Geschichte schon fertig ist oder noch in der Mache, auch kleine Änderungen können erhebliche Auswirkungen haben. Und sofern ich darin keine absolute Notwendigkeit sehe oder es ein nice-to-have Detail ist, von dem ich glaube, dass es die Geschichte ungemein bereichert, (hat es auch schon gegeben), bin ich da sehr vorsichtig. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich keine Leserwünsche einbaue. Wenn darunter eine Idee ist, die mich reizt, schreibe ich dazu jedoch hin und wieder eine Szene, die dann am Ende der Geschichte in ein Bonuskapitel kommt.


Nun zum Inhalt:

Ich wollte nicht über Soneas Schwangerschaft schreiben, weil ich mit dem Thema Schwangerschaften und Babies nicht viel anfangen kann. Um dieser Sache gerecht zu werden, müsste ich sehr ausführlich all die medizinischen, psychologischen und erziehungstechnischen Aspekte recherchieren. Also ja, ich habe großen Respekt davor, allerdings schreckt mich das nicht ab, wenn mich ein Thema wirklich reizt. In diesem Fall geht mein Interesse und damit auch mein Antrieb, zu recherchieren oder darüber zu schreiben, jedoch gegen null.
Außerdem erlebt Sonea in „Yukai“ eine zweite Schwangerschaft (was ich damals aus Spoilergründen unerwähnt ließ). Und auch wenn das für manche Leser vielleicht nur ein kleines Trostpflaster für die anderthalb Jahre zwischen Teil 2 und 3 ist, ist es sicher besser als nichts. Allerdings kann ich auch hier nur an der Oberfläche kratzen und es bleibt ein Randthema.

Kinder, die alt genug sind, dass man mit ihnen etwas „anfangen“ kann, sind etwas völlig anderes und darüber zu schreiben, fällt mir auch nicht schwer. Allerdings, und da verstehe ich deine Frage nicht ganz, ist mir nicht klar, wieso die Kinder noch mehr in Soneas und Akkarins Alltag vorkommen sollten. Bis jetzt sind sie in fast jedem Kapitel mindestens einmal aufgetaucht. Lorlen und Ninielle haben die meiste Zeit Privatunterricht oder lernen für diesen. Auch halte ich sie für alt genug, um sich weitgehend alleine zu beschäftigen, zumal ich es für nicht gut halte, Erziehung und Arbeit zu sehr zu vermischen (gibt genug aktuelle Fälle, wo Eltern mit Homeoffice und Homeschooling überfordert sind). Das setzt Superfähigkeiten im Multitasking voraus, wenn man beidem gerecht werden will. Neben ihren Eltern haben Lorlen und Ninielle noch Takan und Caria, die zugleich ihr Kindermädchen ist und viel Zeit mit ihnen verbracht hat, wenn die Eltern in ihren Pflichten für die Gilde nachgehen. Etwas, das für Kinder aus reichen Familien nicht unüblich ist. Ysana ist dagegen ein anderer Fall. Sie ist erst zwei, ziemlich traumatisiert und braucht viel Zuwendung und Cery ist plötzlich alleinerziehend und sieht sich oft gezwungen, das Babysitting an seine Männer weiterzugeben. Ich finde es schwierig, diese beiden Familien zu vergleichen, weil die Umstände so unterschiedlich sind.
Ich glaube, dein Problem würde sich gar nicht stellen, wenn die Kinder an einem anderen Ort lernen würden.

Ich gebe dir recht, dass es den Kindern helfen würde, wenn Akkarin oder Sonea den Streit mit ihnen besprechen würden. Aber hier weiß ich erstens nicht, inwiefern das in diesem Alter überhaupt Sinn macht, und zweitens achte ich darauf, dass die Geschichte die Kinder nicht zu sehr in den Fokus rückt. Als Leser würde mich das stören. Es gibt Szenen, in denen Sonea den Streit mit ihrem Mann bei Ninielle thematisiert. Eine davon kam vor ein paar Kapiteln. Eine andere Stelle, an der ich ggf. noch etwas einbauen könnte, kommt im übernächsten Kapitel. Das ist jedoch alles, was ich in dieser Hinsicht tun kann.

Ich persönlich halte Akkarin nicht für nicht liebevoll zu seinen Kindern (siehe Kapitel 10/11). Ihm ist viel daran gelegen, Respekt und Disziplin durchzusetzen, wo die Kinder zu sehr über die Strenge schlagen. Das sieht er als seinen Part, während Sonea den „weicheren“ Part hat. Wenn er der Meinung ist, dass Strenge und Regeln bei Lorlen und Ninielle eher angebracht sind, z.B. weil sein Vater ähnlich streng war oder das das einfach seine Ansicht ist, sehe ich keinen Widerspruch dazu, dass er bei Sonea anders ist Mich würde interessieren, wieso bei dir trotzdem dieser Eindruck entstanden ist.
Falls es dich tröstet: Im Laufe dieses „Buches“ wird noch die eine oder andere Szene kommen, die andere Einblicke gibt.

LG
Lady Sonea

PS: Die kreative Wahl deiner Nicknames verwirrt mich …
nur ein Kommentar (anonymer Benutzer)
26.07.2020 | 22:13 Uhr
zu Kapitel 22
Haha, an dieser Stelle kann ich es mir nicht verkneifen, dass ich in den vergangenen Büchern so oft gedacht habe, dass in Dorrien in seinen Beziehungen viel weniger Gleichberechtigung lebt als Akkarin. Auch wenn Dorrien das natürlich nicht böswillig macht und auch nicht merkt. Aber wie oft hat er Vianas Perspektive in seiner Wut ignoriert oder vergessen... Und auch dieses Sonea-diese-Entscheidung-ihre-Beziehung-auf-eine-bestimmte-Art-und-Weise-führen-zu-wollen nicht zutrauen... Nun ja, du findest besser Worte, ich will nur sagen ich finde es spannend, dass diese Nuancen des Respekts und der Gleichberechtigung in Beziehungen durch diesen Konflikt an die Oberfläche kommen. Bin gespannt wie es weiter geht.
Ich hätte aber auch eine Hoffnung: Soll Dorrien ein sehr nerviger bis leicht verhasster Charakter bleiben? Ich verstehe seine Entwicklung und wie seine Handlungen sich aus seinem Charakter ergeben. Ich denke aber auch dass er Potential hat mit mehr Charakterzügen als -obsessiv- zu glänzen. Das könnte doch auch zu einer gewissen Ambivalenz führen die seine Szenen auch interessanter machen. Nun ja du denkst dir diese spannende Geschichte aus wie du willst und ich finde es auch sehr realistisch, dass Wesenszüge nach 10 Jahren nicht plötzlich weg sind. Aber ein bisschen mehr Entwicklung bei Dorrien fände ich realistisch, passend und angenehm. Denn die Fremdscham bei seinen Szenen hängt vielleicht auch mit seinem Stillstand zusammen...

P.S. Das ist kein faires Review in dem ich mir die Zeit nehme die Erzählung umfassend zu würdigen. Sorry. Ich bin einfach nur von einer richtig guten und spannenden Story angeregt zu diskutieren. ;-)
P.P.S. Tayend fängt auch an mir auf die Nerven zu gehen. Auch hier verstehe ich die verzwickte Situation und wie Eifersucht und Quengeligkeit schon lange zu ihm gehören, aber ich erhoffe mir eben mal wieder andere Seiten von ihm zu sehen oder eine Entwicklung bei den Eigenschaften die jedes Gespräch bestimmen. Nur im kleinen Maße. Ich weiß, Nebencharaktere und so ;-)

Antwort von Lady Sonea am 28.07.2020 | 21:27 Uhr
Hallo,

Dorrien denkt er wüsste, was das Beste ist, was aber nicht immer heißt, dass es auch das Beste ist. Dadurch kann er durchaus bevormundend wirken, auch wenn das nicht aus böser Absicht heraus geschieht. In dieser Hinsicht sind er und Akkarin sich ähnlicher als Dorrien vermutlich lieb wäre.

Da du neu bist, auch für dich ein wichtiger Hinweis zu Dorrien:
Mein Plan für Dorrien bestand von Anfang an in erster Linie darin, ihm ein Happy End ohne Sonea zu geben. Dass er wesentlich zur Haupthandlung beiträgt, war dabei nie vorgesehen, sieht man von seinem Abenteuer im Spion ab. Für die zweite Trilogie war er aus diesem Grund nur noch als Nebencharakter vorgesehen. Nachdem ich zwei Drittel von Yukai hochgeladen habe (zur zeitlichen Einordnung: da hatte ich die 2. Trilogie schon zu ca. 50% geschrieben und Dorrien war dort als Erzählcharakter längst raus) habe ich ihn vorzeitig aus der Geschichte rausgenommen, weil ich es leid war, dass er so viel Hass abbekommt.

Wenn ich über Dorriens Entwicklung seit der Schlacht von Imardin nachdenke, sehe ich sehr viele andere Seiten, die er in der Zwischenzeit gezeigt hat. Selbiges sehe ich bei Tayend. Nur, dass er gerade in einer unangenehmen Situation steckt und nicht aus dieser herauskommt, was sein Verhalten erheblich beeinflusst, heißt nicht, dass das jetzt immer so bleibt. Mir ist unklar, wie dieser Eindruck entsteht.

Damit Charaktere sich verändern, müssen sie Dinge erleben, die eine Änderung herbeiführen. Leben sie ein weitgehend beschauliches Leben oder Abenteuer oder einschneidende Ereignisse, ist es unwahrscheinlich, dass viel Veränderung stattfindet. Wenn ein solcher Charakter zudem nur gelegentlich auftritt und dann wieder für etliche Kapitel in der Versenkung verschwindet, lässt das nur wenig Raum für eine glaubhafte Entwicklung. Soll ich dazu ein Drama erfinden? Einen ungeeigneten Charakter auf ein Abenteuer schicken, wenn es logischere Kandidaten gibt? Da stellt sich eher die Frage, ob man solche Charaktere nicht so belässt, wie sie sind, um einen Wiedererkennungseffekt zu gewährleisten und Irritationen zu verhindern.

Es tut mir leid, dass du diese Charaktere als nervig bis verhasst findest, aber auch dir kann ich nur sagen, dass der eine oder andere nervige Nebencharakter auch zu einer Geschichte dazugehört. Da diese Charaktere in „Das Erbe“ nur wenig auftreten, hoffe ich, dass dies zu verschmerzen ist.

LG
Lady Sonea

PS: Diese Info hätte mir bei vielen deiner bisherigen Reviews weitergeholfen ...
21.07.2020 | 22:17 Uhr
zu Kapitel 28
Oh Gott, so viele Gefühle und Emotionen. Man merkt richtig, wie es sich zu spitzt. Momentan wirken die Protagonisten aus Kyralia, als würden sie alle auf eine bestimmte Art auseinander driften.

Antwort von Lady Sonea am 22.07.2020 | 08:09 Uhr
Ja, das kann gut sein, dass dieser Eindruck aktuell entsteht. Wie sie und ob sie ihre Krisen überwinden, wird sich zeigen.

Ich hoffe, es bleibt weiterhin spannend.

LG
Lady Sonea
TwoToTango (anonymer Benutzer)
21.07.2020 | 21:58 Uhr
zu Kapitel 28
Argh, welch ein Cliffhanger!
Leserinnen foltern ist unfair ;)

Antwort von Lady Sonea am 22.07.2020 | 08:04 Uhr
Sorry, ist in der Jobbeschreibung enthalten.

LG
Lady Sonea
21.07.2020 | 16:26 Uhr
zu Kapitel 27
Liebe Lady Sonea,

hach, was für ein wundervolles Kapitel! Und so geht der Streit unserer Lieblingsmagier weiter. Ich finde es Kapitel für Kapitel weiterhin spannend, zu lesen, wie es zwischen den beiden vorangeht (oder eben auch nicht). Es zeigt wirklich viel von ihren Charakteren und ich finde auch gut, dass du dir hier Zeit lässt, so ein Streit ist nicht einfach von heute auf morgen erledigt. Das muss sich ziehen, das ist ganz normal und du hast es auf eine Art gestaltet, dass es auch super spannend bleibt, weil es so viele Ebenen betrifft und noch viel mehr Komplikationen dazukommen, wie eben die Jagd auf den verborgenen Gegner, Dorrien oder andere, die Gerüchte streuen und und und. So bleibt es spannend und gibt viele Punkte, die einfach für Spannungen und Interessantes für den Leser sorgen können. Auch, wenn Sonea (und auch Akkarin natürlich) mir leidtun, dass dies alles zusammenfällt, so ist es für mich als Leser doch sehr amüsant und unterhaltsam. ;) So leidet man mit, genießt aber auch immer mal wieder die Auseinandersetzungen der beiden. Hier besonders Soneas und Akkarins kurzer Schlagabtausch im letzten Kapitel, als sie sich in Verteidigung wieder auf den Weg in die Hüttenviertel machten. Das habe ich ja leider im letzten Review verpasst zu kommentieren, kann aber sagen, dass die Szene eine der besten war! Man konnte Soneas Zorn quasi bis hierhin an den Bildschirm spüren. Und man merkte, dass Akkarin etwas überfordert bzw. eben am Ende mit seinem Latein war. Wie er einfach als Pirat verkleidet und sie dann als Dienerin von oben bis unten bedeckt, ich habe mich so amüsiert! Und wie sie ihn damit provoziert hat, die beiden ihr übliches Spiel aber natürlich nicht spielen konnten, ich glaube, besonders Akkarin hat da gerade ordentlich zu knabbern! Und wie es dann hin und herging, einfach klasse, das habe ich so genossen! Und später dann natürlich mit Cery und Faren als Pirat, ach, das wäre für Sonea perfekt gewesen, hätte es den Streit nicht gegeben. Man merkte ja auch, wie sie vor Überraschung kurz aus ihrer schlechten Stimmung gerissen wurde. Hätten die beiden keinen Streit, hätte Sonea die Situation glaube ich sowas von ausgenutzt! :D Jedenfalls fand ich das alles richtig super, das mal noch als Nachtrag zum letzten Kapitel. Zu diesem Kapitel kann ich eben wie oben sagen, dass es einfach nie langweilig wird und ich so gespannt bin, wie es mit den beiden weitergeht. Was mir sehr gut gefallen hat war am Anfang der Satz, dass der Streit der beiden Soneas Prinzip von Erfüllung außer Kraft gesetzt hätte. Irgendwie finde ich das hier sehr passend beschrieben und auch sehr gut nachvollziehbar. Es geht nämlich um den gemeinsamen Sohn, um Lorlen, nicht um sie, nicht um Akkarin, nicht um irgendwas anderes, es geht um das eigene Kind und ich glaube, das ist eines der wenigen Themen, dass so einen Streit, das dieses Prinzip von Soneas Erfüllung zumindest für eine Zeit aussetzen kann. Eben das eigene Kind. Hier geht es um mehr als nur um sie beide und ich glaube, das hat diesen Streit auch so beflügelt. Natürlich spielt davon ausgelöst noch mehr mit, Sonea fängt an, bestimmte Sachen zu hinterfragen, Dorrien hilft hier nicht, aber letztendlich geht es halt um Lorlen, ein Thema, für das sich Sonea immer hinten an stellen würde, weil es ihr eigenes Kind ist. Akkarin gibt natürlich auch nicht nach, erstens, weil er im Akkarin-Notfall-Modus ist, der alles kontrollieren muss und weil er auch davon überzeugt ist, nur das beste zu wollen und all dies schaukelt sich weiter hoch. Aber was ich hier gerade ungeschickt versuche zu sagen ist, dass dieses Problem rund ums eigene Kind eines der wenigen ist, dass diese Macht hat, sogar Soneas Prinzip von Erfüllung für diese Zeit zumindest auszusetzen, so dass hier nichts hilft und Akkarin sich glaube auch nicht einfach so durchsetzen können wird, in dem er ist, wie er sonst ist. Sonea selbst kämpft natürlich auch damit, dass er nicht auf sie hört, wie er sonst nach ihrer Rebellion eigentlich immer hat. Ja, es hat immer ein wenig gedauert, aber diesmal dauert es doch sehr lange und es geht weder primär um sie oder ihn, das macht es nicht leichter. Generell finde ich Soneas Gedankengang in diesem Kapitel sehr spannend (was würde ich für einen Einblick in Akkarins geben!), wie sie immer wieder hinterfragt und sich wundert, dass Akkarin wirklich gar nicht zu überzeugen ist. Und dann eben ihre sehr bewussten Gesten, wie nicht genau neben ihm zu laufen, das Haar die ganze Zeit hochgesteckt zu tragen etc. Jedenfalls gibt es hier viele spannende Aspekte und Dynamiken, von denen ich aktuell gar nicht genug bekommen kann!

Die Gildenversammlung hat mir sehr gut gefallen, auch, dass Sonea die Gedankenlesung vornehmen durfte und dass man die Versammlung aus verschiedenen Perspektiven erleben durfte. Ich muss sagen, ich habe so etwas befürchtet, dass Laysa nicht den Mut haben würde, ja zu sagen. Ich hatte es ja glaube bereits im letzten Review geschrieben, dass ich zwar denke, dass der Wunsch sich schon ausgeprägt hat, sie sich aber nicht trauen wird, ja zu sagen und diesen Schritt endgültig zu gehen. Und so kam es dann auch, ich war so frustriert! Aber Dannyl, der geschickte Kerl, hat immerhin noch eine Woche rausschlagen können und oh man, hoffe ich, dass diese erfolgreich sein wird! Ich glaube auch, dass Lady Vinara eine super Mentorin für Laysa sein würde. Ich musste ja so lachen, als Rothen zu Sonea sagte, sie solle es als Kompliment nehmen, dass sie als Rebellin gesehen würde! :D Und hier mach ich gleich mal weiter, ich finde es sehr schlau, Sonea drauf anzusetzen, Laysa zu überzeugen. Sie versteht diese Position am besten und kann echt Eindruck schinden! Ich fand ihre Unterhaltung mit Laysa sehr gut, auch, dass sie ihr so zu denken gegeben hat am Ende und eigentlich mal ordentlich ihre Meinung gesagt. Ich glaube, es hilft nicht, Laysa nur zu bebuttern, man muss ihr auch klar machen, was für eine Chance sie hat und dass das Rumgeeiere nichts bringt. Und dann der magische Kampf - armer Regin! :D Aber ich fand das eine geniale Idee! Regin war natürlich sehr beleidigt und ich bin mir sicher, er wird Sonea beim Pferderennen leiden lassen, aber er soll sich nicht so anstellen, er würde immer verlieren, da kann er es auch zum Dienste der Gilde machen. Dass es so schön spektakulär stattfand, war einfach noch das i-Tüpfelchen, Sonea weiß schon ganz genau, was sie macht! Ich war so stolz auf sie und hoffe, es wird Früchte tragen. Oh und noch zu oben, hätte ich fast vergessen zu sagen, aber Eloryk nach Elyne zu schicken finde ich zum Schreien, der arme Kerl, mal sehen, wie er nach 10 Jahren sein wird! :D

Akkarins und Soneas Unterhaltung fand ich sehr interessant und verstehe beide Standpunkte. Was mich aber aufgeregt hat, war Akkarins Art am Ende "das müsse Sonea für sich selbst rausfinden", das kam so arrogant und überlegen rüber, so wie wenn man einem unvernünftigen Schüler sagt, dass er das noch verstehen müsse (auch, wenn er es nicht böse meint natürlich). Aber es passt sehr gut zu ihm und dem Verhältnis der beiden gerade. Gerade, wenn man eben an das Machtgefälle zwischen beiden denkt, was für Sonea gerade außer Kraft gesetzt scheint, während Akkarin immer noch darüber zu kommunizieren versucht, jedenfalls hat mich persönlich dieser Satz aufgeregt und hilft nicht, Spannung rauszunehmen wie ich finde. Sowas würde mich in einem Streit sowas von auf die Palme bringen, man würde mich gar nicht mehr runterkriegen. :D Ach, bin ich gespannt, wie es sich am Ende auflöst. Klar ist, beide müssen aufeinander zukommen, aber solange es wie aktuell läuft, Akkarin, der die Zügel in die Hand nimmt und Sonea nur belehren will und nicht mitsprechen lässt, Sonea, die sich logischerweise darüber aufregt, darüberhinaus aber vielleicht auch nicht viel anderes mehr hört, so wird nichts draus werden. Mal sehen, wie lange das noch so weitereht, ich bin total gespannt!

Dannyl, der sich die Hände reibt und über den Abendsaal freut, das bin sowas von ich! :D Ich liebe Dannyl einfach, ich sag dir, ein Seelenverwandter von mir! Ach, die Abendsaalszenen sind immer mit die besten, die bieten so viel und sind so unterhaltsam! Und auch diesmal war ja wieder viel dabei! Sonea, wie sie sich aufmacht, Dorrien den Kopf zu waschen, die anderen, die das beobachten, ach, da würde ich auch die Hände reiben! Aber ich verstehe natürlich auch Dannyls Neugierde, der sie gerne noch zu ihren Erfolgen mit Laysa ausgefragt hätte, aber das kann er sicher bald nachholen. Gut, so laut, wie sie sich gestritten haben, ergibt es Sinn, dass die Gerüchte nicht unbedingt von Dorrien kommen, aber so, wie er dem immer ausweicht, hilft das nicht, die Situation zu entschärfen, vor allem, weil es ihm halt in die Agenda spielt und er ja weiter bei seinem Standpunkt bleibt. Das ist für beide nicht schön, aber für Sonea am wenigsten, deren Privatleben zum Thema von Gerüchten wird, was immer unmöglich ist und das gerade, wo sie es wirklich schon schwer genug hat! Ich liebe aber, wie Sonea bei Regin ihren Dampf ablässt! Ach und Regin der alte Lustbolt! Treibt er es mit Rosea dort bei ihr auf Bereitschaft, das war ja so klar! Schade, dass sie nicht erwischt wurden, das wäre neuer Tratsch gewesen! :D

Ah, Sonea beim Summikränzchen, diese Szenen finde ich ja auch toll und sind irgendwie auch sehr nötig aktuell, mit all den verrückten Männern, über die man lästern kann! Da wäre ich gerne selbst persönlich dabei muss ich sagen und würde mich in Rage reden! ;) Also wie gesagt, ein wundervolles Kapitel, das so viel zu bieten hatte, dass ich das nächste kaum noch erwarten kann! Tausend Dank dafür! <3

Ganz liebe Grüße! <3
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 25.07.2020 | 08:43 Uhr
Liebe Lady Alanna,

Aww freut mich, dass der Streit unserer schwarzen Magier dich weiterhin so begeistert <3 Er wird dich auch noch eine Weile in Atem halten und ich glaube auch das, was danach folgt, könnte dich begeistern.
Ich sehe das genau wie du, dass so ein Streit nicht so schnell aus der Welt sein kann. Nicht, wenn es um so wichtige Themen geht und wenn man sich ernsthaft damit auseinandersetzen und eine Lösung finden will, mit der alle leben können. Alles andere wäre unrealistisch oder eine Irreführung und der Konflikt würde irgendwann wieder auflodern (so ähnlich wie es mit Sonea nach Arvice war).
Haha, bei der Szene, wo Sonea und Akkarin in die Stadt gehen, habe ich mich auch sehr amüsiert, als ich das geschrieben habe. Ich habe das sicher schon öfter gesagt, auf jeden Fall finde ich es super erfrischend die beiden streiten zu lassen, weil Sonea sich dabei von ihrer besonders kratzbürstigen Seite zeigen kann. Würden die beiden sich vertragen, wäre diese Szene sicher auch amüsant geworden, doch ich würde trotzdem sagen, dass Sonea sich amüsiert hat. Auf Akkarins kosten :D

Hm, um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob Soneas Muttergefühle dafür sorgen, dass das Prinzip der Erfüllung in ihrer jetzigen Situation außer Kraft ist. Dazu müsste ich wissen, wie es ist, Mutter zu sein. Grundsätzlich spielt dabei Soneas Gerechtigkeitssinn und die Unterdrückung Schwächerer eine Rolle sowie ihre Ablehnung gegenüber schlechten Autoritäten. Das hat natürlich auch stark damit zu tun, dass Lorlen ein Kind ist. Insgesamt sehe ich das jedoch als Grundsatzproblem, bei dem ihre und Akkarins Meinung zu stark divergieren. Und er verhält sich auf eine Weise, dass er ihre Ergebenheit und all das, was die Erfüllung für sie ausmacht, gerade nicht verdient hat. Ich hoffe, meine Erklärung ergibt irgendwie Sinn. Das soll auch nicht heißen, dass ihre Muttergefühle nicht die Macht hätten, dasselbe zu bewirken, sondern nur, dass ich mich in diesem speziellen Bereich nicht auskenne. Aber nichtsdestotrotz: Es bleibt spannend. (Hoffe ich zumindest.)
Was Akkarins Gedankengänge betrifft – bring mich nicht auf Ideen, sonst schreibe ich dazu noch eine Bonusszene! :D

Zumindest Dannyl, aber nach dieser Anhörung vielleicht auch dem einen oder anderen Magier, ist klar, dass Laysa ihre Entscheidung gegen die Gilde nicht völlig frei getroffen hat. Etwas mehr Zeit in der Gilde und etwas mehr Überzeugungsarbeit könnten hier den Ausschlag geben. Immerhin ist Laysa gerade eingetroffen und alles ist für sie fremd und sicher auch ein wenig bedrohlich. Solange sie nicht das Gefühl bekommt, dass die Gilde ein Zuhause für sie sein kann, kann sie sich gar nicht dazu durchringen, der Gilde beizutreten. Wobei jetzt mal dahingestellt sei, ob das ihren geheimsten Wünschen entspricht oder nicht.
Lady Vinara als Mentorin wäre nicht nur eine gute Wahl für Laysa persönlich, sondern auch politisch gesehen wäre es ein kluger Kyrima-Zug. In Lonmar würde man wohl kaum akzeptieren, wenn ein Mann diese Funktion übernehmen würde. Oder jemand wie Sonea, auch wenn Sonea Laysa sicher eine gute Mentorin wäre. Überhaupt, dass Sonea für ein solches Amt in Erwägung gezogen wird, zeigt wie sehr die Gilde ihr inzwischen vertraut. In der ersten Trilogie wäre das ja kaum denkbar gewesen.
Eloryk und das Fort in Elyne … da kam mal wieder die böse Autorin in mir durch. Ich denke nicht, dass er prinzipiell ein schlechter Kerl ist und böse Absichten hat, immerhin hat er Laysa geholfen, als sie in Not war. Er ist nur sehr von seiner erzkonservativen Kultur geprägt und richtet dadurch mehr Schaden als Nutzen an. Eine Strafversetzung nach Elyne ist eine gute Gelegenheit, um seinen Horizont zu erweitern.

Freut mich, dass dir der Kampf zwischen Sonea und Regin gefallen hat! :D Auch da kam mal wieder die böse Autorin durch (irgendwie hat die das in diesem Teil der „Königsmörderin“ häufiger getan). Denn es war eine gute Gelegenheit, Regin ein bisschen leiden zu lassen und mich auf seine Kosten zu amüsieren. Ich bin sicher, Sonea hat das auch getan. Dass er sich mit dem Pferderennen rächt, darauf kannst du wetten. Dennoch würde ich sagen: Warte erstmal ab, bis es zu dem Kapitel kommt und wer wirklich wie sehr leidet … :P

Akkarin im Krisenmodus kann leider nur über Dominanz und Machtgefälle kommunizieren. Wäre er nicht im Krisenmodus, hätten die beiden wahrscheinlich schon längst über alles auf Augenhöhe reden können und würden an einer Lösung arbeiten. Vielleicht auch mit Streit, aber nicht in diesem Extrem. So kann das natürlich nichts werden. Es ist gut möglich, dass Sonea in ihrem Zorn auch vernünftige Argumente überhört. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie sich an Akkarins Dominanz stört und das ist ihr gutes Recht. Denn in solchen Krisen sollten sie auf Augenhöhe miteinander kommunizieren, egal wie sehr sie sich sonst an dem Machtgefälle zwischen ihnen erfreuen. Wahrscheinlich weiß Akkarin das in der Theorie, nur kommt er eben aus seinem Krisenmodus nicht raus.
Es kommen jedenfalls noch ein paar interessante Kapitel zu diesem Thema ...

Ah, ich kann Dannyl doch nicht die Gilde besuchen lassen ohne dass er in den Abendsaal geht! Das gehörte im ersten Buch mit zu meinen liebsten Szenen. Ich wäre wahrscheinlich eher wie Akkarin und würde mich da nur ganz selten blicken lassen. Doch so, wie es dort momentan abgeht, wäre es schon amüsant, das zu beobachten.
Wenn man bedenkt, wie Gerüchte in der Gilde die Runde machen, ist es nicht so unwahrscheinlich, dass jemand den Streit zwischen Sonea und Dorrien mitgehört hat. Dorriens stures Verhalten macht es jedoch nicht besser bzw. macht ihn nicht vertrauenswürdiger, da gebe ich dir recht. Er ist aber auch ein dummer Reberbock. Für die Gilde sind intime Gerüchte über ihre schwarzen Magier natürlich das gefundene Fressen, ich meine Sexpraktiken mit verbotener Magie? Und das im prüden Kyralia? So etwas MUSS diskutiert werden. Und dann spielt es auch keine Rolle mehr, dass es um den Hohen Lord und seine Frau geht. Erinnert mich gerade an modernes Social Media (war damals allerdings nicht so gemeint).

Du bist doch nur traurig, dass Regin nicht erwischt wurde, weil du wieder einen Cockblock lesen wolltest, gib’s zu! :P
Vielleicht sorgt Regin ja auch noch für einen Skandal, das Buch ist ja noch lang … :P

Ganz lieben Dank für dein Review. Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem nächsten <3

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Lady Sonea
16.07.2020 | 13:06 Uhr
zur Geschichte
Hallo Lady Sonea,

Da ich nun mit dem Lesen deiner ersten Trilogie, sowie bis zum aktuellen Kapitel, fertig bin, dachte ich mir, dass ich dir nun ein Review dalassen muss und das Einzige was ich sagen kann ist: WOW!!!

Ich hätte nie zu träumen gewagt solch eine Fortsetzung mit einem alternativen Ende von Die Meisterin zu finden und doch befinde ich mich hier. Auch wenn ich die Buchreihe Sonea gelesen habe und es im Großen und Ganzen okay für mich war (abgesehen der Tatsache mit Sonea und Regin, welche sich nicht ganz bei mir festsetzen kann), fehlte mir da das fesselnde oder auch der Zauber, welche die erste Trilogie von Canavan ausgemacht hat.

Was du geschaffen hast ist unbeschreiblich. Deine Art und Weise die einzelnen Charaktere zum Leben zu erwecken, einfach unglaublich. Vor meinem inneren Auge habe ich jede Szene miterlebt, sei es jetzt die guten aber doch auch die schlechten Zeiten von ihnen...Schande über mich, dass ich nicht von Anfang an dabei war und erst jetzt dazu gestoßen bin!

Du kannst dir sicher sein, dass du mich so schnell nicht mehr los wirst, denn es hat sich wohl oder übel eine kleine Sucht bei mir entwickelt, was ich jedoch gerne hinnehme, so lange ich einfach weiter in diese Welt eintauchen kann XD

Ab dem nächsten Kapitel erhältst du dann meine einzelnen Eindrücke dazu, jetzt im Moment würde ich meine Gedanken dafür nicht zusammen bringen, weil ich dir am Liebsten alles sagen würde...

Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,

Arcedia

Antwort von Lady Sonea am 18.07.2020 | 09:34 Uhr
Hallo Arcedia,

Wow, vielen Dank, das freut mich! :)

Als ich damals vor 11 Jahren die Bücher gelesen hatte, wollte ich nur ein Ende schreiben, in dem Akkarin überlebt. Dass das so eskaliert, damit habe ich damals selbst nicht gerechnet. Schnell wurde aus dem alternativen Ende die Fortsetzung, die ich mir gewünscht hätte, und dann kamen immer mehr Ideen hinzu, wie ich das ganze ausbauen und weitertreiben kann. In der Welt der schwarzen Magier und in den Charakteren steckt einfach so unglaublich viel Potential!

Auch wenn du erst jetzt dazugestoßen bist, hattest du darüber doch den Vorteil, viele Kapitel am Stück zu lesen. Besonders bei „Yukai“ hilft das, glaube ich, um nicht den Überblick zu verlieren.

Vielen Dank für dein Review und ich wünsche dir, dass du weiterhin so viel Freude mit meinen Geschichten hast.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.07.2020 | 23:19 Uhr
zu Kapitel 24
Liebe Lady Sonea,

Dorrien ist echt ein Vollpfosten - in seinem Gerechtigkeitseifer ist er vor allem eins: selbstgerecht. Herrlich wie Du ihn kreiert hast, ein Charakter über den ich mich regelmäßig aufregen kann.
Dass der Streit zwischen Akkarin und Sonea so ausartet finde ich schade. Ich bin aber was Lorlen angeht Akkarins Meinung. Seine Kräfte zu blockieren wäre völlig kontraproduktiv. Der Junge ist ja frühreif und will unbedingt erwachsen erscheinen - auch schon vor dem Erwachen seiner Magie. Ihm das zu verwehren wäre als ob man versuchen würde ein Küken wieder zurück ins Ei zu stopfen (oder einem hochbegabten Kind verweigern würde eine Klasse zu überspringen, nur damit es mit Gleichaltigen zusammenbleibt, was nur zu Frust und Langeweile führen würde). Sonea erscheint hier überfürsorglich. Ich kann zwar ihren Ärger verstehen, dass Akkarin die Entscheidung (über ihren Kopf hinweg) schon getroffen hat und nun darauf besteht, aber sachlich und objektiv gesehen hat er ja recht und sie müßte doch irgendwann zu dem selben Schluss kommen. Dass Akkarin Lorlen wissentlich manipuliert glaube ich nicht, allerdings beeinflussen Eltern ihre Kinder natürlich immer, das lässt sich gar nicht vermeiden und sie wollen natürlich auch immer das Beste, oder das was sie für das Beste halten. Und hier gehen Akkarins uns Soneas Meinungen auf einmal diametral auseinander. Es wundert mich schon, dass nach so langer Zeit plötzlich so ein Riesenstreit zwischen den beiden vom Zaun bricht und Sonea Akkarin nicht mehr vertraut. Sie hat doch so oft erlebt, dass er ihr trotz seiner Dominanz (auf die sie ja steht) in wichtigen Entscheidungen immer die Wahl gelassen hat, warum sollte er das bei seinen Kindern nicht tun und warum zweifelt sie so? Und da sind wir wieder bei Vollpfosten Dorrien und der kyrallischen Biederkeit. Naja ich hoffe, dass Akkarin und Sonea sich bald wieder aussprechen und versöhnen - das ausgerechnet jetzt Danyara in Imardin aufkreuzt macht die Sache nicht gerade einfacher, ich bin gespannt :-)

Antwort von Lady Sonea am 10.07.2020 | 17:00 Uhr
Hallo liebe Merit-ites,

Oh das freut mich, dass du „meinen“ Dorrien magst, wenn man das so sagen kann! Ich finde, dass die Anzeichen dafür in den Büchern zu erahnen waren, spätestens ab der Stelle, wo er Akkarin und Sonea am Südpass findet. Allerdings waren seine Auftritte zu kurz, um sein volles Potential zu entfalten.

Tatsächlich finde ich es schwierig zu sagen, was für Lorlen richtig ist – und das, obwohl ich die Geschichte geschrieben habe. Das ist jedoch der Situation zu verschulden. Keine Lösung ist 100% ideal, am Ende müssen Akkarin und Sonea sich für das kleinere Übel entscheiden. Das heißt, wenn es ihnen gelingt, das Thema ruhig zu besprechen. Im Augenblick scheint das ja nicht möglich. Dennoch stimme ich dir zu, dass es auf keinen Fall der richtige Weg wäre, Lorlen seine Magie wieder zu nehmen. Das würde seinem Charakter und seiner Entwicklung eher schaden als nutzen. Andererseits wäre ein so frühreifer Novize womöglich auch ein hervorragendes Opfer für seine Klassenkameraden. Alles nicht so einfach, aber ich kann versprechen: Es bleibt spannend ;)
Vielleicht ist ja auch die Tatsache, dass es solange gutging, der Grund, warum dieser Streit so eskaliert. Akkarin hätte eine solche Entscheidung nicht ohne Sonea treffen dürfen. Egal, wie sie ihre Beziehung leben, in bestimmten Punkten müssen sie gleichberechtigt und auf Augenhöhe sein. Stattdessen erweist er sich gerade als ganz besonders kontrollierend und nicht kompromissbereit. Ohne ihren Streit mit Dorrien würde Sonea wahrscheinlich weniger heftig reagieren und ihm keine Manipulation Lorlens vorwerfen, allerdings würde das Akkarins Verhalten nicht weniger problematisch machen.

Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
07.07.2020 | 21:54 Uhr
zu Kapitel 27
Ein tolles Kapitel mal wieder, definitiv!!!!

Oh man.... als Sonea "angeboten" hat, mit nach Lonmar zu gehen, praktisch als "Argumentationshilfe"....
Ich konnte ihr Gesicht und ihre leuchtenden Augen -richtig brennend wie Feuer- quasi vor mir sehen.
Ich habe mich lachend am Boden gewälzt als ich an die armen Lonmar dachte und gleichzeitig einfach nur
"Autsch" gedacht....


Oh Bitte schick Sonea mit nach Lonmar, das WILL ich UNBEDINGT erleben!!!!!!!


Sehr schön geschrieben, weiter so!

Gruß Gastleser

Antwort von Lady Sonea am 09.07.2020 | 07:33 Uhr
Hallöchen :)

Sonea räumt in Lonmar auf - das wäre echt was! Vielleicht könnte sie dabei sogar noch ein paar Ideen bekommen, wie sie mit Akkarin fertigwird :D

LG
Lady Sonea
07.07.2020 | 18:07 Uhr
zu Kapitel 21
Liebe Lady Sonea,

es tut mir leid, dass ich bisher keine Rezensionen geschrieben habe, aber nach den drei Büchern "Die Bürde der schwarzen Magier" und einem Ausflug (ich hab bisher nur einige Kapitel gelesen) zu "Unter tausend schwarzen Sonnen" bin ich jetzt hier angekommen. Ich liebe dieses monumentale Worldbuilding, das viel gewaltiger und stimmiger ist als in der Romanvorlage von TC - und auch viel weiter geht. Die Gespräche und Interaktionen zwischen dem Hohen Lord Akkarin und Sonea sind einfach genial. Die Beziehung der beiden ist im Laufe der Bücher wirklich gewachsen und sehr innig und vertraut geworden, gerade wegen der besonderen Art ihrer Beziehung. Mir gefällt auch, dass inzwischen immer wieder der Humor in den Gedankenreden durchblitzt. Das zeigt, dass sie sich wirklich durch und durch kennen und wirkt sehr authentisch. Eine wunderbare (hochdramatische, fordernde, tiefe und ziemlich befriedigende) Liebesbeziehung. Die Familie drum herum und die ganze Gilde ist mir inzwischen so vertraut, dass ich beim Lesen immer wieder das Gefühl habe, die Personen und Charaktere wirklich zu kennen. Rothen mit seiner gütigen Art, Cery mit seinem Mut und Pragmatismus und Regin mit seiner Frechheit. Dazu die ganzen Protagonisten auf seiten der Verräter und Sachakaner, Asara, Ivasako, Ishaka.... Der Gegensatz zwischen den Kulturen wird wunderbar in Szene gesetzt. Spannend finde ich momentan auch Dannyls Handlungsstrang in Lonmar. Bitte schreibe weiter, ich bemühe mich auch ab und zu eine Rezi zu hinterlassen. So das war jetzt erstmal ganz allgemein, nur damit Du ein Feedback hast: Deine Geschichte ist genial und wird gelesen! Danke und Liebe Grüße, Merit-ites

Antwort von Lady Sonea am 08.07.2020 | 17:44 Uhr
Hallo liebe Merit-ites,

Aww, dankeschön! :)

Eigentlich war es anfangs gar nicht meine Absicht, eine so umfangreiche Fortsetzung zu schreiben, aber irgendwie ist es dann ziemlich eskaliert. Ich habe schnell gemerkt, dass ich auf alle Erzählcharaktere aus den Büchern angewiesen bin (und selbst diese haben irgendwann nicht mehr ausgereicht) und natürlich hat jeder seine eigene Geschichte verdient. In einem „echten“ Buch kommen diese Dinge leider oft etwas zu kurz, was in der Natur der Sache liegt. Bei Fanfiction muss man sich zum Glück nicht daran halten. Und auch, was die Welt betrifft, gibt es dort so unglaublich viel zu entdecken, was in den Büchern nur angerissen wird, ich jedoch spannend zu erforschen finde.
Akkarin und Sonea haben eine Dynamik, die zu schreiben einfach nicht langweilig wird. Und daher hoffe ich, dass sie auch weiterhin spannend zu lesen sind. Für die eine oder andere Überraschung ist jedenfalls gesorgt!

Diese Trilogie ist schon fast fertig geschrieben - soll heißen, ich bin mitten in der Rohfassung von Teil 3 von „Das Erbe der schwarzen Magier“, und sofern mich nichts Gravierendes daran hindert, werde ich die Trilogie auch zu Ende schreiben und hier hochladen :)

Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
07.07.2020 | 15:37 Uhr
zu Kapitel 26
Liebe Lady Sonea,

und wieder ein super spannendes Kapitel, das mich sehr gespannt auf das Nächste macht! *_*

Dannyl ist endlich wieder daheim, das freut mich riesig, weil ich seine Beobachtungen und Einsichten immer sehr spannend finde und das natürlich super unterhaltsam wird, wenn er in der Gilde ist. Und seine Antennen bemerken auch gleich, dass irgendwas mit Sonea nicht stimmt, hätte mich aber auch gewundert, wäre es anders gewesen! Generell habe ich mich total auf einen Austausch der beiden gefreut, sie sind sich ja auf dem Weg nach Yukai so nahe gekommen und ich mag ihre Freundschaft total! Ich liebe auch, wie bissig sie Eloryk gegenüber war, endlich sagt ihm mal jemand die Meinung! Und wer besser, als Sonea?! Natürlich hilft es hier nicht gerade (also Soneas Stimmung), dass Akkarin versucht diplomatisch zu sein und zu schlichten, und Soneas Murmeln über "kontrollsüchtige Männer" fand ich einfach genial. :D

Bei Dany bleibt es weiterhin spannend, auch, wenn sie gerade - verständlicherweise - ein wenig gelangweilt ist. Klar, sie will mehr tun, als sie bisher zu tun bekommt und ich bin gespannt, wie es da weitergehen wird! Ich frage mich, ob das mit dem Test stimmt oder nur ne Ausrede war, auf jeden Fall fand ich diesen Austausch sehr interessant! Ich glaube, Dany wird noch sehr wichtig werden in kommenden Kapiteln.

Das lang ersehnte Wiederaufeinandertreffen von Rothen und Dannyl fand ich super! Ich mag die eiden einfach so gemeinsam, sie teilen eine ganz besondere Freundschaft und ich kann mir vorstellen, wie sehr sich die beiden, besonders sicher Rothen, freuen, den anderen wiederzusehen. Und Rothen kann Dannyl natürlich gleich über den jüngsten Tratsch auf den neusten Stand bringen, supi! Ich sag ja, mit Dannyl wird das gleich alles nochmal viel spannender und ich teile seine Freude und Neugierde über das alles so! :D Oh und Rothen scheint auch eine gute Beobachtungsgabe zu haben, als er meint, etwas in Dannyls Blick zu entdecken, dessen dieser sich selbst noch nicht gewiss ist. Ohje, ich befürchte immer mehr, dass diese Beziehung demnächst scheitern könnte. Sicher wird der gemeinsame Aufenthalt in der Gilde aufschlussreich sein, weil vorher konnte man die Probleme (bis auf die Eifersucht), ganz gut aufs Reisen etc. schieben und hatte damit immer eine gute Ausrede. Und es stimmt ja auch, das erschwert alles, aber vielleicht bringt es auch unterschwellige Probleme umso stärker zum Vorschein... Und wenn sie in der Gilde sind, wo es ihnen zumindest besser als auf Reisen geht und sie ein wenig mehr Freiraum haben, da wird sicher interessant zu sehen sein, wie sich ihre Beziehung dann entwickelt. Und wenn es da keine größeren Probleme gibt, dann vielleicht spätestens, wenn es endgültig wird und Dannyl nach Sachaka muss, denn sein wir mal ehrlich, es sieht aktuell sehr danach aus und auch, wenn ich das für die Geschichte super spannend finde, mache ich mir total Sorgen um Dannyl. :( Nicht, dass ihm was passiert!

Sonea fand ich super, wie sie Laysa und Eloryk rumgeführt hat und sich ständig mit Eloryks Äußerungen abgeben musste, sich die Butter aber nicht hat vom Brot nehmen lassen! Sonea, wenn sie so in dieser bestimmten trotzigen und bissigen Laune ist, ist einfach genial! Und ich finde, sie hat sich auch sehr gut geschlagen und ich hoffe, hoffe so sehr, dass Laysa sich für die Gilde entscheiden wird. Ich glaube schon, dass sie Interesse hat und es gerne möchte, ich fürchte nur, dass die Zeit zu wenig war, die sie bisher hatte, um sich zu entscheiden. Okay, sie waren lange auf Reise, aber Eloryk hat ja alles getan, sie abgeschirmt zu halten, auch, wenn Dannyl und Salyk gut gegengewirkt haben, aber so etwas Anerzogenes, diese Angst auch, von der Familie verstoßen zu werden, dass ihr Magie nicht zusteht und und und, ich habe einfach Angst, dass sie in der Anhörung von Angst überwältigt wird und sich nicht traut, zu sagen, was sie wirklich will bzw. eben noch nicht genug Zeit und Ruhe hatte, den Entschluss zu fällen. Es ist ja eine lebensverändernde Entscheidung, die nicht leicht zu treffen ist, vor allem, wenn eine Entscheidung bedeutet, zu Hause eventuell verstoßen zu werden. Sie kennt die Leute in der Gilde noch nicht gut genug, dass sie dort Freunde und Familie finden wird ist vielleicht noch zu vage, wo soll sie denn den Mut hernehmen? Dann wiederum unterschätze ich sie vielleicht und Dannyl hat lange genug clever immer wieder Sachen eingestreut, die am Ende vielleicht das Zünglein an der Waage sind. Ich hoffe, sie entscheidet sich für die Gilde - ich glaube, sie hätte eine tolle Zukunft dort! Mir gefällt auch, wie alle quasi mit angepackt haben, um ihr die Gilde in einem guten Licht zu zeigen, Trassia etc., ich hoffe, das hilft auch, weil sie dadurch mehrere Leute kennenlernt und sieht, dass Dannyl und Sonea als nette Magier keine Ausnahmen sind. Oh und Sonea, die die Türen in übertrieben dramatischer Geste öffnet, fand ich super! :D

Boa, Sonea kann einem echt leid tun, jetzt muss sie auch noch mit Lady Vinara über solch Unangenehmes sprechen. Bei Akkarin traut sich das ja niemand, dafür hab ich das Gefühl, muss Sonea sich die ganze Zeit rechtfertigen und mit den Gerüchten fertigwerden. Das tut mir richtig leid. Mein Ärger richtet sich hier selbstverständlich nicht gegen Lady Vinara. Ich finde, sie geht super mit der Situation um, indem sie Sonea nicht bedrängt, nicht abfällig wird und auch sagt, dass es sie nichts angeht und interessiert, was Sonea und Akkarin privat treiben. Aber sie merkt natürlich, dass es nicht gut ist für die Gilde, dass die beiden streiten und bietet Sonea ihre Unterstützung an und das finde ich super. Sie ist wirklich einer meiner beständigen Lieblingscharaktere. Sie ist halt auch realistisch. Sonea hat recht, man müsste an dem Streit eigentlich sehen, dass sie sich nichts bieten lässt, aber so weit denken die meisten Waschweiber halt nicht und tratschen nur. Da hilft jede Logik nicht weiter, so frustrierend das ist. Also wie gesagt, ich fand Lady Vinara hier mal wieder sehr anständig, verstehe aber auch Soneas Zorn, die sich ständig mit den Gerüchten konfrontiert sieht und sich rechtfertigen muss. Wie unangenehm einfach! An ihrer Stelle wäre ich auch erzürnt gegangen! Ich bin jetzt wieder sehr durcheinander, weil ich erst ja dachte, Dorrien hätte die Gerüchte verbreitet, dann hat er sich so vehement gewehrt und gesagt, er war es nicht, dass ich ihm das geglaubt habe, weil er nicht wirklich ein Lügner ist und zu sowas stehen würde, wie ich glaube, aber jetzt nach der Konfrontation mit Sonea frage ich mich, ob es doch von ihm kommt, nur halt nicht bewusst. Ich meine, und ich gebe Sonea recht, dass er Lina nicht wegschickt geht gar nicht. Ich an Soneas Stelle hätte das Gespräch dann gar nicht gehalten, aber sie war sauer und Dorrien wollte Lina nicht wegschicken, also was sollte sie schon tun? Schwierig. Jedenfalls fand ich es unmöglich, wie Dorrien sich hier geäußert hat und das noch vor einer Novizin. Das ist so privat, das könnte alle Autorität Soneas untergraben (tut es sicher nicht, weil Sonea schon ne Erscheinung ist, aber dennoch) und geht ne Novizin nichts an. Naja, jedenfalls was ich meinte, wenn er so offen vor einer Novizin über sowas spricht, dann hat es es vielleicht auch an anderer Stelle getan und dann wird natürlich gequatscht und so nimmt alles seinen Lauf. Ich glaube noch immer, dass da vielleicht noch jemand anders hintersteckt, ne Überraschung quasi, aber Dorrien und sein loses Mundwerk hier, was er im Zorn nicht beherrscht, hilft sicherlich nicht... Aber Indria fand ich richtig nett und wie sie versuchen will, Sonea zu helfen und Dorrien den Kopf zu waschen. Ich weiß zwar nicht, ob es gut gehen wird, aber man weiß ja nie! Ich hab übrigens richtig Angst, dass es ne böse Überraschung geben könnte und ne Freundin Soneas oder so dran Schuld ist, ich hoffe, es ist jemand, dem man gerne zürnt. ;)

Und endlich, Dannyl und Sonea zu zweit, darauf habe ich mich das ganze Kapitel gefreut! <3 Das Gespräch hat mir auch sehr gut gefallen und ich hab auch schon drüber nachgedacht, dass Dannyl sicher richtig gut darin wäre, zu vermitteln. Aber mit Akkarin kann ich mir das auch nicht so wirklich vorstellen und ich glaube, die beiden Hitzköpfe müssen hier alleine durch und das untereinander ausmachen und wie Dannyl sagt, dafür müssen sich die Gemüter erst einmal beruhigen. Und er hat denke ich auch recht in seiner Beobachtung, dass die Gilde Angst hat und dass dann ein so krasser Streit zwischen den beiden mächstigsten Magiern entbricht hilft sicherlich nicht. Die Gerüchte lenken da fast schon ab bzw. sind halt eine Beschäftigung. Eine dumme Beschäftigung, aber so ist es nun einmal. Ich bin ganz schön gespannt, wie das alles weitergeht, bin aber froh, dass Dannyl wieder zurück ist und Sonea so auch jemanden hatte, mit dem sie sich ein wenig austauschen konnte. Ach, ich bin so gespannt, wie alles weitergeht, es gibt gerade so viele spannende 'Baustellen', so dass es nie langweilig wird!

Vielen Dank für dieses tolle Kapitel! <3
Ganz liebe Grüße,
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 10.07.2020 | 16:54 Uhr
Liebe Lady Alanna,

Dankeschön, das freut mich! <3

Dannyl wird lange genug in Imardin bleiben, dass er auch mit Sonea Zeit verbringen kann. Nach Yukai hätte ich es auch schade gefunden, wenn sie kaum gemeinsame Szenen haben. Natürlich ist das nicht immer so einfach, weil Dannyl ständig unterwegs ist. Ich würde jedoch sagen, dass die beiden genug Gesprächsstoff für ein wenig Quality Time haben ;)
Oha, eine wütende Sonea stört sich nicht daran, auch andere kontrollsüchtige Magier zurechtzuweisen :D Da ist ihr dann auch egal, ob sie sich undiplomatisch verhält, wenn die Zurechtweisung ihrer Meinung nach gerechtfertigt ist. Nicht, dass es bei Eloryk viel helfen würde.

Limek ist ja dran, Danyara mit ihrem Auftrag zu helfen, zumal das auch im Sinne der Diebe ist. Allerdings muss da erst einmal etwas Passendes gefunden werden und die Operation muss geplant werden. Dazu müssen die Diebe allerdings noch mehr über den Nachtschatten herausfinden.
Ob das wirklich ein Test war - das weiß man bei Limek tatsächlich nicht so genau. Er hätte wahrscheinlich keine Skrupel, eine schwarze Magierin für sich als Messer arbeiten zu lassen, weil es dann noch einfacher wird, die Spuren des Verbrechens zu verwischen (d.h. sofern der Mord nicht durch schwarze Magie geschieht). Auf der anderen Seite hätte er ziemlichen Ärger am Hals würde das herauskommen und die Verräter würden als Verbündete der Gilde gleich mit in Verruf geraten.

Rothen und Dannyl haben ebenfalls zu wenig Quality Time, seit Dannyl damals nach Elyne ging. Ich freue mich über jede Gelegenheit, die beiden zusammenzubringen. Im ersten Buch waren die beiden so ein tolles Team und das fehlt mir, aber andererseits hätte Dannyl keine solch große Entwicklung durchgemacht, wäre er in der Gilde geblieben.
Rothens Beobachtungsgabe – was soll ich dazu jetzt sagen? :P Warte einfach mal ab, was sich in den nächsten Kapiteln so ergibt oder auch nicht.
Oh, ich habe noch böse Dinge mit Dannyl vor. Ich sage dir aber nicht wann :P
(Sorry, hier spricht wieder die böse Autorin aus mir, die es liebt, Charaktere und Leser zu foltern^^)

Hihi, vielleicht sollte ich Sonea häufiger auf Akkarin wütend sein lassen, damit sie andere Magier in die Schranken weist. Wobei das sicher auch ohne Akkarin klappen würde. Die Geschichte mit Laysa schlägt natürlich genau in dieselbe Kerbe, wie auch ihr Streit mit Akkarin. Und natürlich hält Sonea nichts von Unterdrückung bestimmter Personengruppen.
Ich würde schon sagen, dass Laysa auf der Reise sehr viel Positives über die Gilde erfahren hat, Dannyl und Salyk haben diesbezüglich ja viel Arbeit geleistet. Doch ihre Ängste stehen ihr, wie du schon beschreibst, im Weg. Als Außenstehender könnte man hier natürlich argumentieren, dass sie dumm wäre, in ihre Heimat zurückzukehren und bei ihrer Familie zu bleiben und sich in ihre Kultur zu fügen. Andererseits ist es das, was sie kennt und wo sie weiß, was sie erwartet. Und vielleicht ist der damit verbundene Schrecken geringer als die Angst vor dem Unbekannten.
Aber das Thema ist ja noch nicht vom Tisch ;)

Ich fürchte auch, dass vor Akkarin die meisten Magier sich genug fürchten, dass sie sich nicht trauen, ihn auf die Gerüchte anzusprechen. Wobei Lady Vinara für mich zu den Ausnahmen gehören würde. Aber bevor sie Anschuldigungen erhebt, ist es besser, Soneas Version zu erfahren – schließlich ist sie Heilerin und macht sich Sorgen um Soneas Wohl. Und auch wenn im Bett alles einvernehmlich ist, leidet Sonea trotzdem sichtbar, auch wenn das an ihrem Streit mit Akkarin liegt.
Oha, Dorrien war wieder unmöglich und auch sehr unprofessionell, da gebe ich dir völlig recht! Andererseits frage ich mich, ob es eine solche große Rolle spielt, ob Lina dabei ist. Wäre sie es nicht, würde sie die verdrehten Gerüchte aufschnappen, was vermutlich noch schlimmer wäre. Trotzdem ist es nicht gerade die feine englische Art.
Mehr zum Ursprung der Gerüchte kommt dann im nächsten Kapitel ;)

Dannyl hat absolut damit recht, dass der Streit zwischen Akkarin und Sonea die Gilde beunruhigt. Es hat doch sehr etwas von unkontrollierbaren schwarzen Magiern. Die Situation zwischen den beiden könnte jederzeit beliebig eskalieren, zumindest ist es das, was viele Magier vermutlich fürchten. Und dann treibt auch noch der Nachtschatten in der Stadt sein Unwesen und im Hinblick darauf kann der Streit natürlich auch fatale Folgen haben. Wenn jemand zwischen den beiden vermitteln könnte, dann wahrscheinlich Dannyl. Die Frage wäre allerdings auch, ob Akkarin bei etwas so Privatem einen Vermittler will. Und ist gebe dir auch recht, dass die beiden das selbst lösen müssen. Wenn das scheitert, könnten sie immer noch einen Vermittler dazu holen. Aber dazu müssten sie erst einmal versuchen, alleine miteinander zu reden, und das ist gerade nicht in Aussicht.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
01.07.2020 | 14:34 Uhr
zu Kapitel 26
Hallo, ich komme momentan nicht direkt zum lesen, wenn du das Kapitel eingestellt hast, schaffe es meist erst eine Woche später oder so.

Also mir geht es tatsächlich zu langsam. Diese Suche nach dem Nachtschatten zieht sich Kaugummihaft in die Länge. Irgendwie erinnert mich das so ein bisschen an diesen Harry Potter Band, wo die gefühlte 300 Seiten im Wald zelten.

Der Streit zwischen Akkarin und Sonea hingegen ist sehr amüsant. und auch die Geschichte um das Duna Mädchen finde ich interessant. Ob die später noch eine wichtige Rolle spielt? Ich lasse mich überraschen.

Antwort von Lady Sonea am 01.07.2020 | 18:36 Uhr
Hallöchen :)

Tut mir leid, dass du die Suche nach dem Nachtschatten so langweilig findest. Mir ist sehr daran gelegen, dass der Antagonist dieser Geschichte nicht einfältig rüberkommt, was dazu führen würde, dass es zu leicht wird, ihn zu finden. Auch ist mir daran gelegen, dass die Suche glaubwürdig verläuft und nicht durch Deus ex Machina-Elemente beschleunigt wird, weil der Gegner für die Charaktere zu geschickt ist. Dass es zwischendurch bei der Suche zu Stillständen kommt, oder andere Themen in den Vordergrund treten, halte ich zudem für realitätsnah.

Ich kenne zwar nicht die Stelle, an der Harry Potter im Wald zeltet, doch ich hoffe sehr, dass in der Geschichte deutlich wird, dass meine Charaktere mehr tun als das, um den Nachtschatten zu finden ;)

Vielleicht würde sich der Effekt ja auch relativieren, wenn du mehrere Kapitel am Stück liest.

Freut mich, dass dir der Rest gefällt.

LG
Lady Sonea
Anna (anonymer Benutzer)
01.07.2020 | 07:51 Uhr
zu Kapitel 26
Ich habe mich so darüber gefreut das es ein neues Kapitel gibt. Leider habe ich nicht so viel Zeit dir eine ausführliche Reviews zu hinterlassen .
Es wird immer spannender und ich freue mich schon auf die Deeskalation:) . Ich liebe deinen Schreibstil und finde es toll das du so eine komplexe fanfiction erschaffen hast.
Liebe Grüße Anna

Antwort von Lady Sonea am 01.07.2020 | 18:33 Uhr
Hallo Anna,

Freut mich, dass die Geschichte weiterhin spanend ist! :) Für mehr Spannung und weitere Action-Szenen ist gesorgt (hoffe ich^^)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
30.06.2020 | 10:45 Uhr
zu Kapitel 26
Hey Lady,

ich habe den ersten Teil der überarbeiteten Fassung von D2K gelesen. Wirklich sehr gelungen. Ich denke schon, dass deine Charaktere nochmal klarer definiert rüberkommen. Bin schon auf den Zweiten Teil und das Ende (für mich ist es ab *Spoiler* eigentlich so eine Art dritter Teil) gespannt.

Aber zurück zur Königsmörderin. Die Dramatik spitzt sich eindeutig an allen Orten zu und die Spannung ist zum Greifen, was sicherlich genau deine Absicht war und dir also super gelungen ist. Ich kann schon kaum erwarten, wie es weiter geht.

Ich habe in der letzten Zeit des Öfteren auch mal über das andere Problem nachgedacht (will hier nicht spoilern, ich hoffe du weißt was ich meine). Aber mir fällt absolut nichts weiter logisches ein. Vielleicht macht es Sinn, wenn du mir mal erste Denkansätze deinerseits schickst. Erstens fällt mir vielleicht zu einem Problem, was du hast etwas ein und zweitens, bietet sich die Chance, dass dabei ein Denkanstoß ist, der mir noch gefehlt hat.

Sorry, für das heute recht oberflächliche und kurze Review. Ich habe zur Zeit leider nicht soviel Zeit, wollte aber auf jeden Fall mal wieder ein „Good Job“ da lassen. Vielleicht hast du ja eine konkrete Frage?



MfG

Vestara

Antwort von Lady Sonea am 01.07.2020 | 18:30 Uhr
Hallo Vestara,

Aww, danke das freut mich, dass die Überarbeitung dir soweit gefällt! :) In Teil 2 habe ich nicht ganz so viel gemacht, da bin ich mal gespannt, wie sehr sich das bemerkbar macht. Und natürlich auch auf den Rest. Halt mich auf dem Laufenden, wenn du magst.

Danke auch für dein Lob zu den aktuellen Ereignissen in der Königsmörderin! Mir ist definitiv sehr daran gelegen, es spannend zu machen. Allerdings kann ich nur sehr schlecht einschätzen, wie spannend es letztendlich die Leser empfinden, weil ja immer die komplette Story im Hinterkopf habe.

Was mich momentan sehr interessiert ist, ob die Überarbeitung von Ivasako und Danyara in D2K besser zu ihren jetzigen Charakteren passt und ob die Veränderungen, die beide in den 10 bzw. 12 Jahren vor der Königsmörderin sich da logisch einfügen oder ob sie zu sehr aus der Luft gegriffen wirken. Außerdem würde mich interessieren, ob Soneas Verhalten in ihrem Streit mit Akkarin noch immer nicht so ganz nachvollziehbar ist. Du hattest dazu in einem früheren Review angemerkt, dass du das nicht so ganz nachvollziehen konntest. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das auf Soneas irrationales Verhalten bezog oder ob ich ihre Reaktion nicht ganz zu Ende gedacht habe.
An Spekulationen bin ich natürlich auch immer interessiert :)

Zu dem anderen Problem ist mir auch nichts wieder eingefallen, allerdings habe ich auch nicht aktiv drüber nachgedacht, weil ich fast nur mit der Überarbeitung beschäftigt war. Ich versuche mal, meine Gedankengänge zu skizzieren, ohne dabei die nächsten beiden „Bücher“ zu sehr zu spoilern. Kann aber etwas dauern, da ich gerade an meinem anderen Projekt arbeite. Aber ich melde mich auf jeden Fall :)

LG
Lady Sonea
23.06.2020 | 18:24 Uhr
zu Kapitel 25
Liebe Lady Sonea,

und noch ein wundervolles Kapitel! Ich muss ja sagen, ich genieße diesen Streit, auch, wenn es irgendwie falsch klingt, total. Diese neue Dynamik ist erfrischend und einfach super spannend, zu sehen, was es für Seiten bei allen Beteiligten offenbart. Aber ich habe ja schon genug geschwärmt darüber in den letzten Reviews. Ich kann es einfach nur erneut bestätigen, ich finde es, auch, wenn mir beide natürlich leid tun, einfach super spannend. Besonders, weil du halt Charaktere so wunderbar schreibst, liebe ich diesen Fokus auf solche Auseinandersetzungen, das ist mindestens genauso spannend wie jede Intrige! Ich muss gestehen, ich habe gestern und heute hauptsächlich damit zugebracht, deine alten Fanfics zu lesen, Zorn der Schwarzen Sonnen, die erste Trilogie etc., weil es mir irgendwie nicht so gut ging und ich in deinen Geschichten einfach ein Balsam für die Seele finde. Daher mal zwischendurch wieder von mir ein dickes Danke, weil du mir und sicher vielen anderen damit etwas so Wertvolles geschenkt hast. Diese Ausflüge in mein Lieblingsuniversum tun so gut und ohne deine Fortsetzung würden sie mir verwehrt bleiben. <3 Der einzige Nachteil, ich habe so viel davon gelesen, dass ich gerade Schwierigkeiten habe, meine Gedanken zum aktuellen Kapitel wieder hervorzukramen *guckt peinlich berührt*, daher werde ich jetzt, ziemlich last-minute, versuchen, zusammenzukramen, was ich noch kann.

Ich hab es ja schon letztes Mal gesagt, aber Dany hat sich so verändert! Im Guten! Und realistisch. Ich habe die Szene mit ihr geliebt und wie sie so cool bleibt. Klar, sie ist eine höhere Magierin, aber sie will ja auch nicht sofort auffallen und ich denke, dass es dennoch nicht unbedingt einfach ist, sich in so einer Männerunde im Bolhaus mal einfach so zu behaupten. Die Art, wie sie das gemacht hat, hat mich total beeindruckt. Generell hat sie diese 'Kontaktaufnahme' sehr gut angestellt und ich bin so gespannt, zu sehen, wie es weitergeht und wie lange es dauert, bis sie Sonea wiedertrifft. Beide haben sich ja sehr verändert. Obwohl ich behaupten würde Dany noch mehr. Bei Sonea sehe ich eher eine Art Weiterentwicklung, natürlich neben der Erkenntnis, wie sie und Akkarin mit der dunklen Seite umgehen, bei Dany sehe ich auch charakterlich und generell starke Veränderungen, aber klar, die Zeit verändert sowieso alle. Aber es wird spannend, ich denke, sie werden die jeweils andere Person mögen, so, wie sie sich entwickelt hat. Ich frage mich ja, ob sie noch aufeinanderstoßen, während der Streit zwischen Akkarin und Sonea anhält, das dürfte spannend werden...

Oh, bei Ivasako bleibt es spannend! Mivara tat mir kurz leid, als aufflog, dass die Verräterinnen weiterhin Grenzkontrollen durchgezogen haben, aber ich finde, sie hat das ziemlich gut gemacht und es ist ja auch noch glimpflich ausgegangen - auch, wenn die Berater und der König umso mehr wissen, dass die Verräter ihnen nicht vollständig vertrauen. An sich nicht überraschend, aber dennoch. Man führt den Gegner ja auch gerne an der Nase herum. Tarko und Mivara sind eine so spannende Konstellation, ich finde jede Szene total faszinierend und frage mich, wie das weitergeht und ob sie zeigen werden, dass solch eine Beziehung funktionieren kann oder ob es in einem Disaster enden wird. Oh und schon kurz zu den Verräterinnen, ich bin so froh, dass sie Mivako auf den Zahn fühlen wollen, ich habe die Hoffnung, dass sie so endlich der Wahrheit ein wenig näherkommen. Die komplizierten Netze, die Ivasako gesponnen hat, sind nicht leicht aufzudecken und ich bin ungeduldig, ich hoffe, dass man da bald auf eine heiße Spur kommen wird!

Dannyl hat, würde ich sagen, wieder einen großen Erfolg erreicht bei Laysa! Er scheint einfach genau zu wissen, wie er mit ihr zu reden hat und die richtigen Fragen zu stellen, die sie zum Nachdenken bringen und ihr festes Weltbild ein wenig lockern. Ich habe ja solch eine Hoffnung, dass er erfolgreich sein wird, glaube aber tatsächlich, dass sich diese Hoffnung auch erfüllen wird, Dannyl ist so gut und bei Laysa ist schon einiges ins Rollen geraten. Ach, bin ich gespannt!

Sonea und Akkarin gemeinsam im Abendsaal! Darüber habe ich mich so gefreut, ich wusste, dass das gut werden wird! War aber auch überrascht, dass sie beide gegangen sind. Die Gespräche, bis sie dawaren, waren aber auch super und wie man sie dann hektisch beendet hat! Ach, da spielen sich Szenen in meinem Kopf ab! So eine Szene wäre im echten Leben und würde es mich betreffen, wohl mein Albtraum, aber darüber zu lesen sind immer wieder meine Lieblingsszenen, weil es einfach so charakter-abhängig ist und die ganzen verschiedenen Charaktere für so viel spannende Dynamik und Unterhaltung suchen und mit den beiden Schwarzen Magiern dazu, da wird es erst recht gut! Der arme Rothen, wie Akkarin ihn immer bei seinen Gedanken erwischt! Aber ich denke, nur gut hier, da gebe ich Rothen recht, soll er die Gedanken doch hören, vielleicht gibt ihm das ja wirklich zu denken. Auf Sonea hört er ja nicht und ich hab echt das Gefühl, er bräuchte die Meinung einer unbeteiligten Person. Der König würde mich persönlich ja interessieren! Ich finde es ja bezeichnend, wie Sonea sich noch hinterfragt und ihre Freundinnen fragt, während Akkarin so absolut von sich überzeugt zu sein scheint. Nunja, so ganz überraschen tut es mich jetzt nicht, aber es ist wieder bemerkenswert. Dann wiederum habe ich natürlich gerade keinen Einblick in seine Gedanken - oh, das fände ich ja jetzt sehr spannend! Aber ich finde gut, dass Sonea mit ihren Freundinnen darüber sprechen kann, das wird zumindest ihr helfen, einen klareren Kopf zu bekommen. Indrias Kommentare zu schwarzer Magie und Sex fand ich sehr interessant, vor allem in Kombination mit Trassias Entsetzen. Man merkt an Trassia total, dass sie vielmehr die verklemmpte Kyralierin ist, da passt ja wohl ihr Freund zu ihr, von dem Akkarin ja immer wieder betont, er würde Sonea langweilen. :D Indria scheint da schon aufgeschlossener, zumindest so, wie sie redet. Dass Akkarin auch drauf besteht, dass sie mit ihm gehen muss! Sie war doch noch mitten im Gespräch mit ihren Freundinnen - total unmöglich! Sonea ist aber weise, ganz nach dem Motto "choose your battles", der Kerl hat aktuell echt nen Kontrollzwang! Ich kann mir vorstellen, dass ihn der Streit auch schmerzt, er zeigt es nur nicht so, aber Sonea sah es ja auch. Aber ich gebe ihr recht, sie darf noch nicht nachgeben, sonst lernt er es nie. Man, bin ich gespannt, wie es am Ende ausgeht, also wie sie beide, aber besonders der werte Herr Kontrollzwang, zu Vernunft kommen. Ich glaube übrigens auch nicht, dass Dorrien dran Schuld ist, dass diese Gerüchte kursieren, obwohl ich es am Anfang dachte. Aber die Vehemenz, in der er es verneint hat, das habe ich ihm irgendwie geglaubt, was mich nervös stimmt, weil das heißt, dass da noch jemand ist, der Gerüchte verbreitet oder etwas überhört hat... Es bleibt also spannend und ich freue mich! *_*

Soviel erstmal von mir - tolles Kapitel wie gesagt und ich bin schon so gespannt, wie es in der nächsten Runde weitergeht!
Tausend Dank dafür und ganz liebe Grüße <3
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 24.06.2020 | 13:01 Uhr
Liebe Lady Alanna,

Dass du den Streit der beiden magst, hast du schon öfter geschrieben und ich lese das immer wieder gerne :) Dauert eine solche Situation zu lange an, kann das ja auch ermüdend zu lesen sein, daher ist es für mich ein wichtiges Feedback zu wissen, wie die Leser das erleben.
Wow, das alles hast du in zwei Tagen gelesen? Das ist echt Hammer :) Und dann hast du sicher auch die neue Version von D2K gelesen :) Auf jeden Fall freut es mich, dass dich mein Fanfiction-Universum so begeistert und nie langweilig wird. Und ich hoffe, dass es geholfen hat und es dir wieder besser geht <3

Aber jetzt zum Kapitel :)

Ich denke, dass Danyaras Entwicklung stark durch den Wechsel von Marikas Cachira zu den Verrätern beeinflusst ist. Als Sklavin hatte sie ein sehr beschauliches Leben, das es ihr ermöglicht hat, die meiste Zeit in ihrer eigenen Welt zu verbringen, wo sie keine Sorgen hatte außer ob der Meister ihrer Musik mag, und sie brauchte sich um nichts kümmern. Gleichzeitig wurde dort von ihr ein gewisses Maß von Anpassung verlangt. Bei den Verrätern hingegen kann sie sich selbst entfalten und sie hatte Möglichkeiten, ihren Horizont zu erweitern, die sie bei ihrem behüteten Leben im Palast nur bedingt hatte. Durch die Verräter hat sie viel mehr über die Probleme in Sachaka mitbekommen – etwas, das in den Palast nur bedingt durchgedrungen ist. Und natürlich sorgt die Magie auch für ein neues Selbstbewusstsein. Also schon alleine dadurch ist bei ihr viel passiert und ich glaube, das fällt noch mehr ins Gewicht als meine Erkenntnis, dass sie autistisch ist, was ja eigentlich eher eine Verfeinerung ihres Charakters ist.
Wie leicht oder nicht leicht es ihr gefallen ist, sich der Spielrunde anzuschließen, da muss ich nochmal in mich gehen. Vielleicht habe ich mich hier zu sehr an Charakteren wie Asara orientiert.

Es sollte Ishaka und seinen Beratern eigentlich klar sein, dass die Verräter ihnen momentan nicht vertrauen können, da die Frage im Raum steht, dass sie vielleicht hinter allem stecken. Ich glaube, an Ishakas Stelle wäre ich zwar nicht erfreut, könnte das allerdings auch verstehen. Aber vielleicht gehe ich da auch zu sehr von mir aus :D
Aww, das freut mich so, dass du die Konstellation Tarko & Mivara so spannend findest! Mich haben die beiden in „Yukai“ schon so sehr gereizt, dass ich das unbedingt fortführen wollte. Gerade auch weil ich alles mag, was irgendwie unkonventionell ist, und da sehe ich in einem Ashaki, der eine Verräterin liebt (im sachakanischen Sinne), sehr viel Potential für Veränderungen und Konflikte. Sachaka ist ja eines der Länder, die recht konservative Sitten haben, und es ist eines meiner Ziele, eine Veränderung zu etwas Fortschrittlicherem herbeizuführen. Das gilt natürlich nicht nur für Sachaka. Aber dazu muss man sich diese Sitten anschauen und oft können Veränderungen zum Positiven nicht ohne vorangegangene Konflikte oder Krisen herbeigeführt werden. Das vielleicht auch zur Vorwarnung, da ich böse Autorin schon so einige Gemeinheiten verbrochen habe, die es im Laufe dieser Trilogie dann irgendwann zu lesen gibt :P

Haha, als langjähriger Diplomat weiß Dannyl, wie man mit einem schwierigen Verhandlungspartner umgeht und das kommt ihm bei Laysa nun zu Gute. Natürlich ist es immer wieder eine Herausforderung und er muss auch ein wenig manipulativ sein. Aber einfach mal abwarten, wie es weitergeht :)

Es hätte sicher noch mehr Gerede gegeben, wären Sonea und Akkarin getrennt gekommen. Vielleicht hat er es ihr mehr oder weniger befohlen, um ihrem Image nicht allzu sehr zu schaden. Für ihn ist es wahrscheinlich schon unangenehm genug, dass Sonea im Abendsaal sofort zu ihren Freundinnen geht und nicht an seiner Seite bleibt. Wobei er das ja auch selbst schuld ist. Sonea hätte in ihrem Ärger auch nichts dagegen, den Abend zuhause zu verbringen. Im echten Leben fände ich die Szene auch sehr unangenehm, wäre ich Sonea. Zugleich war es auch amüsant das zu schreiben, weil hier auch die Waschweiber zum Zug kommen.
Es würde sicher nicht schaden, würde mal jemand anderes Akkarin ins Gewissen redet, wo das bei Sonea gerade überhaupt nicht gelingt. Merin wäre da vielleicht eine gute Option, weil er der einzige ist, der in der Hierarchie noch über Akkarin steht und dessen Wort für Akkarin Gesetz ist. Wie er aus seinem Kontrollmodus wieder rauskommt und was da unterwegs noch so alles passiert, wird hoffentlich spannend bis amüsant.
Insgesamt würde ich sagen, dass Heiler vielen Tabu-Themen etwas aufgeschlossener gegenüberstehen, weil sie durch ihre Disziplin einen viel tieferen Einblick in die wissenschaftlichen Hintergründe habe. Natürlich gibt es auch Heiler, auf die das nicht zutrifft, so wie es auch grundsätzlich aufgeschlossene Magier anderer Disziplinen gibt. Nichtsdestotrotz trägt das richtige Wissen sehr viel dazu bei. Trassia ist dagegen ziemlich prüde, da nützt auch das Wissen nicht, wenn sie bestimmte Dinge ablehnt. Insofern passt Carrien wirklich gut zu ihr :D
Zu der Schuldfrage wirst du bald mehr erfahren :)

Ganz lieben Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
Tilla (anonymer Benutzer)
12.06.2020 | 22:11 Uhr
zu Kapitel 25
Hallo,
ich habe jetzt ganz lange nur still deine Geschichten gelesen und da ich jetzt aber tatsächlich am aktuellsten Kapitel angekommen bin, will ich dir auch mal eine Rückmeldung schreiben.
Ich bin nämlich so so so begeistert, von deinen Geschichten! Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem anderen Ende, in dem Akkarin nicht stirbt...
Deine Geschichten sind mit Abstand die besten Fanfiktions, die ich bisher gelesen habe. Tausend Dank, dass du so viel Zeit und Mühe investierst und uns so guten Lesestoff zur Verfügung stellst!! Ich weiß schon gar nicht mehr, was eigentlich im Original-Buch stand, weil ich komplett in deine Fortsetzungen abgetaucht bin. Mein Freund hat sich des öfteren geärgert, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ich bin wirklich traurig, dass ich jetzt an diesem Kapitel angekommen bin, weil das heißt, dass ich immer wieder auf das nächste Kapitel warten muss :D ich bin schon seeehr gespannt, wie der Streit zwischen Akkarin und Sonea weitergeht! Finde es für die Geschichte sehr gut, dass die zwei sich auch mal absolut nicht einig sind. Alles andere halte ich in so einer langjährigen Beziehung zwischen zwei starken Persönlichkeiten für unrealistisch. Nur Dorrien geht mir auf den Keks. Wie eigentlich schon immer, wenn er auftaucht :D Vermutlich hast du das aus einem bestimmten Grund so geschrieben aber er nervt mich richtig.
Dafür freue ich mich umso mehr, wieder öfter von Cery zu lesen. Auch wenn es mir ziemlich das Herz gebrochen hat, als du seine halbe Familie hast sterben lassen :( Ich mag ihn so gern und hätte mir gewünscht, dass er einfach auf immer und ewig glücklich sein darf.

Ich hoffe dass war jetzt nicht allzu wirr. Die Kapitel sind so (schön) lang, dass ich grade gar nicht mehr weiß, was ich mir am Anfang gedacht habe.
Liebe Grüße!

Antwort von Lady Sonea am 19.06.2020 | 10:16 Uhr
Hallo liebe Tilla,

Vielen Dank für das Lob! Ich freue mich, dass meine Geschichten dir so gut gefallen, und hoffe, dass sie das auch weiterhin tun werden.

Akkarin und Sonea streiten zwar schon hin und wieder, meistens wenn er etwas durchsetzen will, das Sonea absolut missfällt, aber es ist das erste Mal, dass der Streit so eskaliert. Aber dieses Mal ist er wirklich zu weit gegangen.

Dorrien habe ich anhand der Informationen aus den Büchern weiterentwickelt: Seine Leidenschaft fürs Heilen und den Schutz der Menschen in seinem Dorf, seine Sturheit, seine latente Neigung aus einer Leidenschaft eine Obsession zu machen und dass er seine Mutter zu früh verloren hat. Ich sehe Verbindungen zwischen dem Tod seiner Mutter und dem Fokus seiner Leidenschaften, aber auch er Fixierung auf eine Frau, die er liebt.
Leider habe ich mich mehr darauf konzentriert, seine Handlung als Erzählcharakter zum Abschluss zu bringen, als ihn auf Abenteuer zu schicken, die einige seiner Eskapaden in der ersten Trilogie verhindert hätten. Dadurch wäre er wahrscheinlich als weniger nervig empfunden worden …

Das mit Cery tut mir leid, aber es musste sein, damit er sein Comeback als Dieb feiern kann. Doch ich bin sicher, hier warten im Laufe der Trilogie auch noch ein paar Abenteuer und Überraschungen :)

Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
08.06.2020 | 22:11 Uhr
zu Kapitel 24
Liebe Lady Sonea,

was für ein tolles Kapitel, was die Spannung weiter steigen lässt, was unser schönes Lieblingspaar angeht! Ich muss echt sagen, meine Frustration bezüglich Akkarin wächst und wächst und ich fürchte, es wird noch einige Zeit dauern, bis die beiden diesen Streit (hoffentlich) beenden können. Obwohl ich auch gestehen muss, ich hatte es dir ja bereits mal gesagt, dass ich es irgendwie auch 'mag', wenn die beiden streiten. Es bringt einfach nochmal ne ganz andere Dynamik rein und zeigt die Stärken und Schwächen der beiden und einfach die Dynamik, die zwischen ihnen besteht. Ich denke, hier sieht man eigentlich perfekt, wie die Beziehung funktioniert und dass, auch, wenn Akkarin gerade alles dominiert, Sonea Macht hat und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Wenn sie der Meinung ist, dass Akkarin Mist baut und sich falsch behandelt fühlt (oder andere), dann sagt sie das ganz deutlich und kämpft und ich liebe sie einfach so dafür. Man muss sich das mal vorstellen, es ist generell nicht immer leicht, zu streiten, gerade in so einem heiklen und schweren Thema und dann noch gegen jemanden wie Akkarin, der nunmal furchteinflößend ist. Dass sie da so durchhält hat meine höchste Bewunderung. Aber sie wäre nicht Sonea, wenn sie dies nicht täte. Hierfür ist sie quasi bekannt. Jedenfalls finde ich es super, wie sie sich schlägt und bin gespannt, wie es weitergeht. Ich verstehe ihren Zorn und bin froh, dass sie ein paar der Dinge, die mich auch total wütend gemacht haben, mal angesprochen hat. Aber irgendwie geht Akkarin nie ganz drauf ein. Er ist, wie sie selbst sagt, einfach super geschickt darin, wie er sich ausdrückt. Aber ich finde gut, dass sie mal betont hat, dass Lorlen ihrer beiden Kind ist! Ich meine, wie kann er das einfach so alleine entscheiden?! Und dann sagt er, er hätte die Verantwortung übernommen, Lorlen auszubilden und daher hätte er das sagen und am Ende kommt er mit dem miesen Totschlagargument, er sei der Hohe Lord und könne sich seine Novizen aussuchen. Ich meine, er hat schon recht, aber das ist wirklich irgendwie unter der Gürtellinie. So mit den Regeln zu spielen und sie für sich auszunutzen, ist total Akkarin und eigentlich liebe ich das ja, und muss gestehen, was hier auch voll Bewunderung ob seiner Dreistigkeit, aber ich finde es hier einfach nicht angemessen. Ja, er hat das höhere Amt, aber letztendlich sind sie ein Paar, gemeinsam Eltern und jetzt das Amt im Privaten auszuspielen finde ich wirklich falsch. Und es wird der Beziehung schaden, wenn er dies immer, wenn er kann, tun würde und Sonea es über sich ergehen lassen würde, was sie zum Glück nicht tut. Aber ich finde, hier überschreitet er eine Grenze. Es geht nicht um eine Gildenpolitische Entscheidung, wo er letztendlich das letzte Wort hätte, es geht um ihr gemeinsames Kind, das Sonea, wohlgemerkt, 9 Monate in ihrem Körper getragen hat. Gemein ja, weil er es biologisch nicht kann, aber so könnte sie ja auch argumentieren, wenn er schon unter die Gürtellinie geht. Sie ist die Mutter, die ihn getragen hat. Naja. Es bringt ja nichts, die beiden müssen das sachlich ausdiskutieren, aber ich fürchte, aktuell sind sie noch nicht soweit, Sonea ist, verständlicherweise, noch voll Zorn und solange wird auch nichts funktionieren. Und ich finde, Akkarin, und ich liebe ihn, das weißt du, aber er trägt halt nicht dazu bei, dass es zu einer sachlichen Diskussion kommt, auch wenn er so erhaben nüchtern tut. Er stachelt sie mit seinen Kommentaren und seinem Verhalten total an, sagt dann aber, sie solle sachlich bleiben. Nach außen mag er recht haben, aber eigentlich war er derjenige, der die Latte so nach unten gezogen hat, indem er für sich das Recht rausgenommen hat, alleine über die Zukunft des gemeinsamen Kindes zu entscheiden. Und hier ist egal, ob er sachlich recht hat oder per Amt entscheiden darf, er muss sie zumindest anhören und sie müssen zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen. Für ihre Beziehung, ihre gemeinsame Zukunft und ihre Kinder. Hier geht es um weitaus mehr, als Lorlens Wohlergehen. Letztendlich würde ich behaupten, dass er sich schon gut entwickeln wird, egal, wofür sie sich entscheiden, weil es letztendlich auf die Eltern und Erziehung ankommt und wie sie ihn durch welche Entscheidung auch immer leiten. Eine ist vielleicht ein wenig besser, ich würde aber behaupten, dass es hier um mehr geht, nämlich um ihre Beziehung und dass, wenn Sonea hier nicht so aufsässig wäre und sich wert und es nur schlucken würde, was zum Glück nicht ihr Charakter ist, es etwas für immer zerstören könnte. Daher bin ich froh, dass die beiden so streiten, auch, wenn es aktuell weh tut und die beiden, ja, auch der unmögliche Akkarin, mir leid tun. Aber es muss sein. Und ich bin gespannt, wie es sich hiernach entwickeln wird. Achja, auch, wie die beiden auf sachakanisch gestritten haben fand ich super! Oh und den Kampf der beiden hätte ich ja gerne gesehen, obwohl Sonea wahrscheinlich nicht gut dabei weggekommen ist. Jedenfalls siehst du, ich finde diese Dynamik gerade unglaublich spannend und obwohl ich mitleide, genieße ich es vom Standpunkt eines Außenstehenden auch sehr! Weiter so!

Achja und der arme Rothen, der sich Akkarin wieder stellen musste! Ich muss schon sagen, er ist richtig mutig, und er muss Sonea SO lieb haben, sich das anzutun! Man muss ihn einfach lieb haben! Wie unangenehm, für beide Seiten! Mich hat es ein wenig geschüttelt fast, ist schon blöd, dass er überhaupt so etwas über deren Sexleben erfährt. Dorrien ey. Unmöglich! Es war auf jeden Fall eine super Szene, wenn auch sehr unangenehm, aber letztendlich merkt man, da ist genug Vertrauen und Rothen merkt auch, wenn Akkarin die Wahrheit sagt (zum Glück). Ich frage mich echt, was Dorrien plant und hoffe, dass das nicht außer Kontrolle läuft. Das wäre ja auch super unangenehm für Sonea und Akkarin und ich will nicht, dass die beiden, vor allem Sonea, auch noch damit umgehen müssen!

Dany war eine schöne Ablenkung und ich freue mich so, dass sie endlich angekommen ist! Es ist so interessant, ihre ersten Eindrücke von Imardin zu lesen. Hoffentlich gefällt ihr die Stadt bald mehr! Die Beschreibung der Bolhäuser, vor allem eben aus ihrer Sicht war super und das Gespräch mit dem Wirt. Man merkt, Dany ist wirklich reifer und selbstbewusster geworden, das gefällt mir sehr. Ich finde, man merkt, sie ist immer noch die Alte, also man erkennt sie wieder, aber eben wirklich weiterentwickelt. So wirkt sie fast noch mehr wie sie selbst, wenn das Sinn ergibt. Ich bin so gespannt, wie es hier weitergeht!

Oh, Cerys Sohn scheint wirklich nach ihm zu kommen! Da möchte man zum einen gratulieren, zum anderen sehe ich den Ärger schon kommen... Gut, dass Cery seinen Sohn unterrichtet, das ist wirklich besser, als wenn er woanders Hilfe sucht. Ich hoffe, Cery konnte und kann ihn genug prägen, dass er sich trotz dieses 'Karrierewunsches' gut entwickelt. Er wird für immer vom Mord seiner Familie geprägt sein und ob da ein Rachegelüste je ganz verblasst, weiß ich nicht. Hängst natürlich sicherlich auch davon ab, ob und wie man Rache bekommt. Jedenfalls bin ich total gespannt, wie es hier weitergeht und richtig begeistert von Faren, dem Pirat, der wieder da ist! Ich glaube, hier bahnt sich Tolles an! *_*

Tayend und Dannyl scheint es wieder besser zu gehen, ihre Beziehung hat ja schon ein wenig gelitten in letzter Zeit und hier sieht es so aus, als würde sie wieder ein Stück heilen. Ich wünsche es mir ja nur, ich mag die beiden individuell jeweils sehr und erst recht als Paar. Aber ich habe es ja auch schon gesagt, dass ich befürchte, dass es vielleicht nicht für immer hält. Es gibt einfach Differenzen, und ich habe Angst, dass die mit der Zeit immer größer werden und irgendwann nicht mehr überwunden werden können. Und das ganze Reisen hilft auch nicht, sie können sich nicht zeigen, wie sie sind, Tayend mag es eh nicht, Dannyl braucht es. Ich an Tayends Stelle wäre glaube ich auch unglücklich, würde aber nicht auf meinen Partner verzichten müssen und an Dannyls Stelle würde es mir ja auch leid tun, meinen Partner immer so zu sehen, während ich eigentlich das Leben auslebe, was ich mag. Irgendwie können beide so nicht ihre Vollendung finden fürchte ich. Naja, die Hoffnung stirt zuletzt aber ich befürchte das Schlimmste, auf lange Sicht gesehen. Aktuell geht es voran und ich genieße es, aber mit Vorsicht!

Achja, irgendwie schreibe ich heute total durcheinander, tut mir leid, aber das Gespräch zwischen Sonea und Dorrien beim armen Rothen am Mittagstisch war ja auch was! Der arme Rothen wollte nur was Gutes tun, was sonst auch toll gewesen wäre, hier aber denkbar unklug war und die arme Sonea hat sich jetzt auch noch mit diesem Sturkopf auseinandersetzen müssen und das, wo das Essen doch ihr so ziemlich einziger Lichtblick war! Die beiden haben gerade echt Streit. Generell tut mir Sonea leid, weil sie nicht nur mit Akkarin, sondern noch mit Dorrien Streit hat. Ich hoffe, dass ihr Kaffeekränzchen gut getan hat, mich würde ja schon interessieren, was Luzille zu sagen hätte. Jaja, ich weiß, sie ist keine Magierin, aber sie hätte garantiert was zu sagen! Es stoppt sie nicht! :D

Sonea und Lina zusammen fand ich super! Ich hatte es ja schon immer vermutet, dass sie bei Lina was bewirken könnte und es scheint ja schon ein wenig zu wirken! Ich hoffe, sie und Dorrien kommen sich nicht in die Quere, dass er jetzt, wo er sauer ist, nicht will, dass sie Lina Bestimmtes lehrt, aber ich denke, sie macht das richtig so. Ich hoffe, dass Lina einiges davon mitnehmen kann und ihre Haltung zur Heilkunst und damit einhergehend auch ihre Noten sich bald verbessern werden. Sonea scheint mir eine wirklich gute Lehrerin zu sein!

Noch zu Ivasako, ich fand das alles super spannend, aber natürlich vor allem die Reaktion der Verräterin. Ich selbst komme gerade nicht darauf, was er Falsches gesagt haben könnte. War es, dass er an Marika erinnert hat und sie kapiert hat, dass er seine Erfüllung war und dessen Pläne fortführen will bzw. dass sie einfach diese Seite an ihm entdeckt? Irgendwie glaub ich nicht, obwohl, wer weiß. Oder war es eher in Bezug auf das Märchen? Dass sie eine Verbindung zwischen Nachtschatten und seinem Bezug auf das Märchen gesehen hat? Hm, ich muss nochmal drüber nachdenken, aber diese Szene lässt mich nicht in Ruhe!! Vielleicht lernt man es ja in den nächsten Kapiteln, man kann es nur hoffen, ich bin doch so ungeduldig! :D Aber es war auch total spannend, was zur Heirat gesagt wurde, es scheint sich ja einiges zu ändern bzw. schön Stoff für Klatsch und Tratsch und Skandal zu geben. Ich bin soooo gespannt, wie sich das entwickeln wird!!

Oh und noch etwas zu Sonea und Akkarin. Ich denke, es wäre vielleicht ganz gut, hätte er sie zumindest die Kontrolle lehren lassen. Nicht nur als Eingeständnis, dass nicht er alle Kontrolle hat, sondern auch, weil sie dann wirklich sehen könnte, wie reif oder unreif er ist und auch selbst Einfluss hätte. Und zwar nicht Einfluss im Sinne von ihn davon wegzulenken, aber halt ihm die Wichtigkeit zu erklären etc. und generell zu sehen, dass er vielleicht doch schon das Potenzial hat. Wenn dem halt so ist. Dann kann sie das verstehen. Wenn sie aber nicht mal das darf und dann nur hört, wie er das doof findet, was zwar normal ist, aber sie nur unglücklicher macht, weil sie eh schon keine Kontrolle hat und sich sorgt, macht es das nur schlimmer. Hätte sie hier zumindest ein wenig Kontrolle, könnte sie sich selbst überzeugen, ob es gut oder schlecht ist. Also zusätzlich. Es ist ja nochmal was anderes, Lorlen was beizubringen und zu sehen, wie er sich anstellt, was Kontrolle und erste leichte Magieübungen angeht. Dadurch, dass Akkarin alles an sich reißt, lässt er ihr absolut nichts. Auch, wenn sie Kontrolle vielleicht nicht so braucht wie er, braucht sie doch auch welche und er entzieht ihr jegliche Kontrolle. Und das in einer Situation, wo auch sie total aufgewühlt ist. Nicht nur er hat ein Bedürfnis nach Kontrolle und er müsste am besten wissen, wie schlimm es ist, keine zu haben. Und genau das nimmt er ihr. Sie kann nciht mal was tun, außer streiten. Sie muss zusehen, sie kann nichtmal ihrem Sohn helfen, Kontrolle zu lernen, während er eh schon alles entscheidet. Also ich muss echt sagen, unmöglich. Vielleicht müsste man ihm das mal so erklären, weil wie es sich anfühlt, keine Kontrolle zu haben, weiß er. Vielleicht würde er dann besser verstehen. Dann wiederum ist er gerade im Notfallmodus, er muss alles kontrollieren und lässt auch nicht wirklich mit sich reden, auch, wenn er so tut. Naja, eine spannende Kombi gerade mit den Gemütern der beiden, ich bin gespannt!

So, ich hoffe, ich hab jetzt nichts vergessen, ich habe so viele Gedanken, aber sie hüpfen hin und her vor Aufregung. ;)

Ich freu mich schon so aufs morgige Kapitel! Danke für dieses tolle!
Ganz liebe Grüße,
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 10.06.2020 | 09:53 Uhr
Liebe Lady Alanna,

Ach, dass du dich über Akkarin ärgerst, ist nicht schlimm. Er ist nun einmal nicht perfekt und er zeigt sich gerade von seiner unerfreulicheren Seite. Aber dafür weiß man dann auch den tollen, anbetungswürdigen Akkarin wieder besser zu schätzen :D
Ich finde den Streit auch amüsant. Was nicht heißen soll, dass es angenehm war zu schreiben, wie Sonea darunter leidet. Es macht einfach Spaß, die beiden etwas tun zu lassen, was sie sonst nicht tun und mit ihren üblichen Verhaltensweisen zu brechen. Immer nur dasselbe zu schreiben, wird irgendwann langweilig. Das ist einer der Gründe, warum ich Charakterkonstellationen auseinanderreiße, indem ich einen Charakter töte oder Paare räumlich oder beziehungstechnisch trenne. Man schöpft sonst einfach nicht ihr volles Potential aus. Und von allen Paaren finde ich, dass gerade Sonea und Akkarin sich dafür sehr gut eignen, weil ihre Persönlichkeiten und die aus ihrem Streit folgenden Konsequenzen so viele Möglichkeiten bieten.
Mit seiner Art die Dinge zu regeln, gebe ich dir absolut recht. Einerseits ist das typisch Akkarin und geschieht nicht aus einer bösen Absicht heraus, aber in diesem Fall überschreitet er eine Grenze. Bei Gildenangelegenheiten wäre es etwas anderes, aber hier geht es um die Zukunft von seinem und Soneas Sohn. Akkarin hat zu viel Macht und hat sich daran gewöhnt, weil die Gilde ihn inzwischen akzeptiert und es seit Jahren keine Krise mehr gegeben hat. Es wird Zeit, dass er in seine Schranken gewiesen wird.
Wenn Sonea sich beruhigt, dann sollte ein vernünftiges Gespräch möglich sein. Aber dazu muss erst einmal etwas passieren, dass Soneas Zorn verfliegt. Es wäre viel geholfen, wenn Akkarin sich ein wenig kompromissbereiter zeigen würde, dann würde sie auch glauben, dass ein sachliches Gespräch Sinn macht. Aber solange er auf seinem Standpunkt beharrt, wird das schwierig.
Genau das ist der Punkt! Es geht nicht nur um Lorlens Wohlergehen. Ich sehe das auch so, dass egal wofür sie sich am Ende entscheiden, sie werden versuchen, Lorlen gute Eltern bzw. Ausbilder zu sein. Akkarin mag ein strenger Mentor sein, aber er drangsaliert seinen Novizen auch nicht, wie man bei Sonea gesehen hat. Damit hätte er auch moralische Probleme. Es geht auch um ihre Beziehung und Akkarins dominantes und eigenmächtiges Handeln im Allgemeinen.

Rothen macht sich einfach Sorgen. Auch er hat Momente, in denen sein alter Zorn auf Akkarin wieder hochkommt und in denen es leicht ist, ihn zu verurteilen. Und er ahnt ein wenig, was Sonea damals in Sachaka erlebt hat und ist dementsprechend aufgebracht, wenn er ausgerechnet *solche* Details über ihres und Akkarins Sexleben erfährt. Ich stelle mir das übrigens auch sehr unangenehm vor. An Rothens Stelle würde ich diese Dinge nicht wissen wollen.

Aww danke, dein Lob zu Dany freut mich! <3 Das war auch meine Hoffnung, dass sie jetzt mehr wie sie selbst wirkt. Auch wenn natürlich viel Zeit zu D2K vergangen ist. Ich hoffe sehr, dass dir auch ihre weiteren Kapitel in Imardin gefallen und was ich böse Autorin dabei für sie vorgesehen habe ;)

Ein pubertärer Errin, der unbedingt Dieb werden will, kann definitiv noch für Ärger sorgen. Und das vielleicht auch egal wie gut Cery sich seiner annimmt. Wie du schon sagst, hat der Anschlag auf seine Familie ihn traumatisiert und er sinnt auf Rache und das wird ihn für den Rest seines Lebens prägen.
Ich habe Faren damals in D2K nur ungern zu den Piraten gehenlassen, obwohl mir die Idee sehr zusagt. Irgendwie war mir immer klar, dass ich ihn wieder zurückbringen muss. Ohne ihn fehlt mir bei den Dieben einfach etwas.

Ja, Tayend beruhigt sich zum Glück schnell wieder. Und dass er und Dannyl sich auf dem Weg nach Imardin eine Kabine teilen, besänftigt ihn sicher auch ein wenig. Aber davon abgesehen haben die beiden auch ihre Probleme, die jetzt durch Dannyls Freundschaft zu Salyk stärker in den Fokus rücken, und damit müssen sie entweder lernen umzugehen, oder sie scheitern irgendwann. Das alles wäre viel weniger problematisch, wenn sie offen ein Paar sein könnten. Damit wären auch ihre anderen Probleme leichter zu überwinden, aber diese eine Tatsache belastet ihre Beziehung enorm und das stelle ich mir sehr zermürbend vor. Für Tayend sogar noch mehr als für Dannyl, der es ja zumindest gewohnt ist, seine Neigungen zu unterdrücken.

Rothen war bis hierhin noch gar nicht bewusst, dass Sonea und Dorrien auch streiten. Er wusste nur, dass Dorrien wütend auf Akkarin ist. Und mit dem Mittagessen hat er somit ungewollt total daneben gegriffen. Sonea hätten ein Essen mit Rothen alleine besser getan. Ein vernünftiges Gespräch ist zwischen Sonea und Dorrien momentan auch nicht möglich, weil beide unglaublich stur sind und gerade Dorrien ähnlich wie Akkarin auf seinem Standpunkt beharrt. Für Sonea wirklich keine leichte Situation.

Warum Anjiaka misstrauisch ist, kann ich dir leider auch nicht sagen :P Vielleicht misstraut sie auch einfach nur allen Beratern und Ivasako nimmt das nur bei sich so extrem wahr.
In Bezug auf Ishakas Vorschlag, dass Tarko und Mivara heiraten sollten, ist es sicher erwähnenswert, dass er ein recht fortschrittlicher König ist und mit einigen Tabus bricht, was für die Entwicklung der sachakanischen Gesellschaft wichtig ist. Ehen zwischen Verrätern und Ashaki gab es auch früher schon, aber da wusste der Ashaki nicht, dass seine Frau für die Verräter arbeitet. Mivara und Tarko könnten die erste offizielle solche Ehe eingehen.

In deinem abschließenden Wort zur Kontrolle gebe ich dir absolut recht. Akkarin bedenkt nicht einmal, wie es Sonea damit ergeht und dass er auch selbst einmal in einer solchen Situation war. Er zieht einfach nur stur seinen Plan für Lorlen durch, weil er im Krisenmodus ist. Vielleicht ist seine Denke hier auch, dass Sonea sich dann später ganz und gar Ninielle annehmen kann, wenn sie soweit ist, aber dann könnte er ja zumindest das kommunizieren.

Es wird übrigens noch eine Szene geben, in der Sonea und Akkarin gegeneinander kämpfen. Und Luzille wird auch noch ausreichend zu Wort kommen (und nicht nur sie :D). Hab nur noch ein wenig Geduld ;)

Vielen lieben Dank für dein Review und ganz viel Spaß mit dem nächsten Kapitel <3

Liebe Grüße,
Lady Sonea
06.06.2020 | 18:38 Uhr
zu Kapitel 24
Hi,
ich melde mich nach Ewigkeiten auch mal wieder und möchte dir ersteinmal ein großes Lob aussprechen. Im Gegensatz zu Yukai habe ich bei dieser Geschichte trotz zwei-Wochen-Rythmus kein Problem der Handlung zu folgen. Ich habe mir allerdings vorgenommen Yukai bei Gelegenheit nocheinmal am Stück zu lesen. Ich denke dann klärt sich da auch einiges für mich ;)

Nun aber zum aktuellen Geschehen:

Ich finde Tayend ja schon fast etwas anstrengend mit seinr Eifersucht Salyk gegenüber (es passt zu seinem Charakter, aber solche Menschen gehen mir auch in Wirklichkeit auf den Geist. Deswegen das nicht zwingend als Kritik an seiner Darstellung nehmen) Das er Dannyl hingegen so schenll wieder verziehen hat hätte ich auf der anderen Seite nicht erwartet. Ich bin mal gespannt wie sich die Konstellation Dannyl - Tayend - Saly weiterentwickelt und natürlich auch was aus Laysa wird, wenn sie zur Gilde kommt.

Dorrien zeigt sih mal wieder von seiner Besten (anstrengensten) Seite. Oh je, er kann Akkarin einfach immer noch nicht verzeihen, dass Sonea sich von ihm damals abgewand hat und ist leider ein unverbesserlicher Sturkopf, wenn er etwas für falsch hält. Ich kann Rothen verstehen, dass er entnervt ist und Dorrien sollte eigentlich gelernt haben, dass er sich durch eigensinnige Aktionen bei Sonea nicht beliebter macht. Andererseits ist Dorrien erwachsen und ich finde es nicht richtig von Akkarin später Rothen dazu aufzurufen seinen Sohn zu maßregeln. Das hat dieser versucht. Vielleicht wäre Dannyl hier der besser Gesprächspartner aufgrund seines diplomatischen Geschicks.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Dany wieder auftaucht und bin mal gespannt, wenn sie Sonea das erste Mal wiederbegegnet, wie das Treffen verlaufen wird. Akkarin hat ja damals schon mal angedeutet er hätte nichts gegen zwei Frauen (oder so ähnlich) in seinem Bett. Wie gesagt ich bin sehr gespannt was daraus noch wird. Ihre Charakterentwicklung wirkt übrigens nachvollziehbar und da ich deinen Blogartikel zu ihr gelesen habe bin ich gespannt wie du das in D2K umsetzen wirst.

Da hat Sonea wohl ihren Einfluss bei Lina genutzt und ich bin gespannt, ob sich das letzendlich auch positiv auf ihre Leistungen in Heilkunde auswirken wird.

Ach ja, eigentlich war es auch längst mal überfällig, dass es zwischen Sonea und Akkarin mal so richtig kracht und ich muss sagen bis jetzt komme ich bei dem Streit voll auf meine Kosten und amüsiere mich königlich. Vor allem, dass sie in sachakanisch verfallen ohne das zumindest Sonea es bemerkt. Das Takan sich trotz allem getraut hat einzutreten finde ich bemerkenswert. Ich weiß nicht, ob ich als Diener nicht lieber vor der Tür warten würde, wenn es um private Steritthemen geht. Allerdings ist Takan auch sehr diskret...
Ich muss sagen momentan geht es mir wie Sonea und ich weiß auch nicht, ob Akkarin nicht rein aus Kontrollsucht Lorlen auch dazu zwingen würde schwarze Magie zu erlernen. Und ich muss sagen ich bin auch völlig auf Soneas Seite, dass sie meint Akkarin würde einfach seinen Willen durchsetzen. Ich gehe zwar davon aus, dass er nur das Beste für Lorlen möchte, aber dennoch hat er von Sonea von Anfang an vor Tatsachen gestellet: Ich lehre die Kontrolle, Lorlen geht zur Gilde, ich werde sein Mentor. Ich, ich, ich. Verständlich das Sonea da der Kragen platzt und er macht ihr auch überhaupt keine Zugeständnisse. Wenn er sie zumindest Lorlen die Kontrolle lehren lassen würde ließe sich der ganze Streit wahrscheinlicgh schon auf eine wesentlich sachlichere Ebene verlagern, aber so sind beide in ihren festgefahrenen Meinungen und nicht bereit dazu auch nur einen Finger breit davon abzuweichen. Gerade bestätigt Akkarin vollkommen das Bild, welches Dorrien von ihm hat und da muss er sich auch nicht wundern, wenn Sonea ihm das um die Ohren haut.

Ich muss sagen ich ahnte bereits als du den Prolog hochgeladen hast, das Ivasako der Drahtzieher ist, aber seine charakterentwicklung hat mich von allen am meisten überrascht, doch ich warte einfach deine Überarbeitung von ihm in D2K ab, dann wird sicherlich einiges klarer. Zwar ist sein Wunsch nach Rache verständlich, aber dafür den gesamten Frieden aufs Spiel zu setzen, wenn er auch nicht will, das der Friede bricht. Ich weiß nicht, ob das so zu ihm passt, aber wie gesagt ich warte die Überarbeitung ab. Mi gefällt hingegen sehr, wie du Jorika entwickelt hast von dem kleinen Sklavenjungen zu Ivasakos Asisstenten und potenziellen Nachfolger. Man wächst mit seinen Aufgaben. (Wie alt genau ist Jorika jetzt eigentlich?)
Ich könnte mir Vorstelen, dass Ivasako Anjiaka mit seinem Zitat von Marika vielleicht stutzig gemacht haben könnte und sie ihn deswegen genauer im Auge behält. Vielleicht gibt es jetzt endlich eine heiße Spur? Ich bin gespannt.

LG lex

Antwort von Lady Sonea am 07.06.2020 | 10:20 Uhr
Hallo Lex,

Aww vielen Dank, das freut mich! *_*
Yukai ist einfach unglaublich komplex, ich bin nicht einmal sicher, ob man auf Anhieb der Handlung folgen könnte, wenn man es gleich beim ersten Mal am Stück liest. Zumindest für mich wäre es ein Buch, das ich mehrfach lesen müsste, um alles komplett zu durchblicken. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim Re-read und dass sich deine Fragen klären :)


Zum aktuellen Kapitel:

Tayend ist einfach unglaublich unsicher in Bezug auf Salyk. Er ist ein Magier, wahrscheinlich schwul und Dannyl versteht sich auch noch gut mit ihm. Salyk und Dannyl haben einige Dinge gemeinsam, bei denen Tayend nicht mithalten kann und deswegen fühlt er sich ignoriert. Und natürlich spürt er auch, dass seine Beziehung darunter leidet, dass er und Dannyl sich nicht öffentlich zueinander bekennen dürfen. Bis zu dem Streit hat sich bei ihm ziemlich viel Ärger angestaut, der einfach mal rausmusste. Auf der anderen Seite ist Tayend allerdings auch kein nachtragender Mensch und die Aussicht, mit Dannyl eine Kabine zu teilen, hebt seine Stimmung.
Ich hoffe, das klärt deine Frage :)

Eigentlich ist Dorrien ein sehr aufgeschlossener Mensch und das schließt auch Sexpraktiken mit ein, aber sobald es um schwarze Magie geht, hört bei ihm das Verständnis auf. Als Heiler sieht er auch die Gefahren dabei und vermutet auf Grund von Akkarins und Soneas jeweiligen Vorgeschichten ungesunde Kompensationsmechanismen. Dorrien urteilt jedoch nur als Außenstehender, er kennt die Details der Beziehung von Sonea und Akkarin gar nicht. Und es wäre jetzt zu eindimensional zu sagen, dass bei ihnen nicht Kompensations- oder Aufarbeitungsmechanismen im Spiel sind, denn Abgesehen von ihren Neigungen haben die Zeit in Sachaka auch Wunden hinterlassen. Dorrien weiß jedoch nicht, dass sie sich dem in Wirklichkeit stellen (besonders Sonea tut dies nach ihrer Befreiung wiederholt) und sehr achtsam miteinander umgehen. Wahrscheinlich würde Dorrien das nicht einmal verstehen.
Und das ist natürlich der perfekte Nährboden, damit sein alter Zorn auf Akkarin wieder auflebt.

Freut mich, dass du Danyaras Charakterentwicklung nachvollziehbar findest! Der Zeitsprung ist ziemlich groß, da sie seit dem Ende von D2K kein Erzählcharakter war und damals gerade ihre Magie entfesselt worden war. In dieser Zeit hat sich vieles verändert, während andere, für sie typische Dinge gleich geblieben sein sollten. Ich hoffe, dass meine Erkenntnis zu ihr im Folgenden nicht für Verwirrung sorgen wird.
Ich denke, es ist kein Spoiler, dass sie und Sonea einander im Laufe der Geschichte begegnen. Indem ich Danyara nach Kyralia geschickt habe, habe ich dieses Versprechen ja schon gegeben ;)

Haha, das kann ich mir vorstellen! Ich habe mich beim Schreiben des Streits auch unglaublich amüsiert. Nicht, dass ein Teil von mir nicht auch mit Sonea leidet, aber es ist einfach mal etwas anderes und bringt eine neue Dynamik in ihre Beziehung zu Akkarin. Außerdem war der Streit wirklich überfällig. „Kleinere“ Streitereien gab es ja auch der Vergangenheit, wenn Akkarins Dominanz und Kontrollzwang zu groß wurden, aber alleine durch die Art der Beziehung, laufen die beiden Gefahr, in ein ungesundes Muster zu geraten, in dem Akkarin zu sehr seine Dominanz ausspielt und Sonea sich zu viel gefallen lässt, weil sie das eigentlich auch an ihm mag.
Leider hat Akkarin die Angewohnheit, in Krisensituationen die Kontrolle zu übernehmen. Aber dieses Mal ist er dabei wirklich zu weit gegangen. Ich stimme dir zu, dass ein kleines Zugeständnis an Sonea, wie Lorlen die Kontrolle zu lehren, schon dafür sorgen würde, dass ihr Zorn weit genug abkühlt, dass ein vernünftiges Gespräch möglich wäre.

Zu Takan: Wenn das Dessert serviert werden muss, muss das Dessert serviert werden. Das kann nicht warten, nur weil Takans Meister und seine Frau gerade streiten. Denn sonst ist die Temperatur nicht mehr richtig, der Blätterteig wird von der Soße durchweicht, die aufgeschlagene Creme verläuft etc. und da ist Takan unglaublich empfindlich. Auf der anderen Seite wüssten die beiden in ihrem Ärger aufeinander das Dessert gar nicht zu schätzen, was Takan dann auch wieder ärgert.
Man muss aber auch dazu sagen, dass er von Dakova ganz andere Dinge gewohnt ist und mit Akkarin schon häufiger Diskussionen hatte, wenn dieser seine Kochkünste nicht genug gewürdigt hat.

Ich hoffe wirklich, dass meine Überarbeitung von D2K Ivasakos Charakterentwicklung in ein stringenteres Licht bringt. Ich habe da damals wirklich nicht sauber gearbeitet, weil mir überhaupt nicht bewusst war, dass ich die ganze Zeit Soneas Perspektive auf ihn projiziere. Was aber bei näherem Betrachten absolut unlogisch ist. Sonea kommt als höhere Gildenmagierin in den Palast, die versucht hat, seinen Meister zu töten. Wieso also sollte er auf der Stelle Mitleid mit ihr haben, auch wenn er ansonsten sehr mit anderen Sklaven mitfühlt und sich auch für diese einsetzt und diese gut behandelt?
Leider weiß ich noch nicht, wann ich Zeit habe, Ivasakos bisherige Auftritte in der Königsmörderin zu überarbeiten, ich hoffe jedoch, dass ich dort nachträglich deutlicher machen kann, wieso er glaubt, dass dieses zweigleisige Fahren, das er da betreibt, funktionieren kann. Hier war ich zu obskur, weil ich gehofft hatte, seine Beteiligung an den Ereignissen in Imardin verschleiern zu können, was gründlich schiefgegangen ist, wie mir jetzt klar ist.


Vielen Dank für dein Review und viel Spaß beim Weiterlesen :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Two To Tango (anonymer Benutzer)
04.06.2020 | 14:14 Uhr
zu Kapitel 24
Liebe Lady Sonea
Es bleibt spannend und wird komplexer. Das macht mir an dieser Geschichte viel Spass. Sowohl Ceryni als auch Sonea und Akkarin entwickeln sich deutlich weiter. Neben dem Hauptplot ist so viel Raum für Entwicklung der Figuren, das finde ich wirklich toll.
Bei Sonea und Akkarin bin ich sehr gespannt, wie dieser Konflikt ihre Beziehung verändern wird. Es ist auch wirklich Zeit, dass Akkarin merkt, dass Dominanz auch in so einer Beziehung nicht auf allen Ebenen funktioniert. Es freut mich, dass Sonea ihm Paroli bietet und frage mich aber, ob sie es schafft, aus Fundamentalopposition in eine fruchtbare Auseinandersetzung zu gehen.
Danke und liebe Grüsse,
Simone.
30.05.2020 | 22:34 Uhr
zu Kapitel 24
Hallo Lady Sonea,

Also Krieg im Hause von Delvon. Es gibt eine Sache, die mich an der Situation, aber immer noch verwundert. Ja Akkarin will Lorlen zur Uni schicken und sie will das nicht, ja Akkarin, will sein Mentor werden und ihn evtl. zu seinem Nachfolger machen und Sonea will das nicht und anscheinend hat sie auch Angst ihren Sohn zu verlieren. Außerdem, Sonea geht, und nach allem was man so über Akkarin weiß auch zurecht, davon aus, dass seine Entscheidung schon feststeht und sie einfach übergangen wird. Ich verstehe also warum sie so reagiert, wie du es beschreibst, aber anderseits gab es auch noch nicht ein vernünftiges Gespräch zwischen den beiden über dieses Thema und dass Sonea so ein Gespräch nicht mal ansatzweise zulässt, hätte ich vorher nicht so erwartet. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Ich denke nicht, dass Sonea nachgeben wird und in Akkarins Natur liegt sowas ja nun auch nicht gerade

Die Szene zwischen Rothen und Akkarin fand ich in dieser Hinsicht auch sehr aufschlussreich. Akkarin gibt ja mehr oder weniger zu, dass er im Moment keinen Zugang zu Sonea hat und bittet, auf seine ihm eigene Art und Weise, Rothen um Hilfe.
Die Szenen Sonea und Lina und auch Sonea mit Ninielle fand ich sehr schön geschrieben, es ist schön, zwischen den unangenehmen Szenen zwischen A+S oder auch dem Mittagessen bei Rothen immer mal wieder Harmonie einzuschieben.

Antwort von Lady Sonea am 04.06.2020 | 08:09 Uhr
Hallo Vestara Khai,

Ein vernünftiges Gespräch ist zwischen Sonea und Akkarin momentan nicht möglich. Akkarin hat, wie es für ihn typisch ist, ungefragt die Kontrolle über die Situation genommen, und alleine das wäre schon in normalen Zeiten Grund genug, dass Sonea sich aufregt. Angesichts ihres Streits mit Dorrien sieht sie das alles jedoch in einem noch etwas kritischeren Licht.
Fraglich wäre natürlich auch, ob ein vernünftiges Gespräch dazu beitragen würde, dass Akkarin von seiner Entscheidung abweicht. Immerhin ist er von seinem Weg ziemlich überzeugt. Vielleicht ist das auch einfach der Punkt, an dem es einmal ordentlich knallen muss, weil Akkarin mit seiner dominanten Art nicht immer durchkommen kann, Sonea es ihm jedoch jahrelang durchgehen ließ, weil ihr das zu häufig auch gefällt und sich darüber ein negatives Muster entwickelt hat.
Findest du denn, dass Sonea hier out-of-character reagiert?

Freut mich, dass dir die Szenen mit Sonea und Ninielle bzw. Lina gefallen haben :)

Viele Grüße,
Lady Sonea
Anna (anonymer Benutzer)
27.05.2020 | 09:38 Uhr
zu Kapitel 24
Hey,
Ich freue mich so das es weiter geht!
Besonders der Ehestreit bringt nochmal richtig "Pep" in die Geschichte. Besonders die Erzählstränge von Ivasako und Sonea mag ich am meisten. Großes Lob an dich das du es schafft die Art des schreibens an die Erzähler anzupassen, so dass Charakter und Schreibweise sich ergänzen.
Liebe Grüße Anna *die schon auf das nächste Kapitel hinfiebert"

Antwort von Lady Sonea am 30.05.2020 | 07:10 Uhr
Hallo liebe Anna,

Aww, danke das freut mich! Ich fand die Idee, dass die beiden schwarzen Magier einen so heftigen Ehestreit haben, ziemlich amüsant und ich sehe darin viele Möglichkeiten, die Geschichte weiterzuentwickeln. Ich hoffe, es bleibt weiterhin spannend. Danke auch, dass dir Ivasakos Story gefällt :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
26.05.2020 | 21:05 Uhr
zu Kapitel 24
Oh wow, meine Augen sind Sternchen!! Es ist natürlich schade, ein Paar wie Sonea und Akkarin so gegeneinander aufgebracht zu sehen, aber auf der anderen Seite.... (mit Hall bitte:) "Lasst die Spiele begonnen! !!" Oh ich freue mich schon so sehr auf den Ehekrieg ^^

Zu deiner Frage bei meinem letzten Review: ich finde Dannyl und Tayend schon immer uninteressant, am passendsten kann ich es so sagen, dass der Erzählstrang mit Dannyl ist, als würde bei Harry Potter auf einmal Pansy Parkinson eine Hauptperson werden oder einen eigenen Erzählstrang kriegen. Es fühlt sich einfach unpassend an....

Es ist aber in jedem Fall definitiv NICHT deine Schuld, soviel kann ich dir auf jeden Fall sagen!!

Gruß Gastleser!^^

Antwort von Lady Sonea am 30.05.2020 | 07:21 Uhr
Hallöchen :)

Ja, zwei streitende schwarze Magier sind mal was anderes :D In diesem Sinne wirst du an den nächsten Kapiteln gewiss Freude haben ;)

Das Problem mit Dannyl in den Büchern ist, dass seine Handlung von der Handlung der übrigen Charaktere so losgelöst ist und auch nichts dazu beiträgt wie z.B. die Geschichte mit den Rebellen in Elyne. Das hätte man wunderbar mit der Hauptstory verknüpfen können, dass das Buch eine Rolle spielt oder dass die Rebellen noch in irgendeiner Form für den Krieg gegen die Ichani wichtig werden. Hätte man diesen Teil rausgestrichen, hätte man immer noch dieselbe Story gehabt. Selbiges gilt für seine Reise in Teil 2, die zwar das wichtige Ergebnis hatte, dass Akkarin in den Verbündeten Ländern nichts über "alte Magie" gefunden hat, aber das wurde im Folgenden in keiner Weise weitergesponnen, so dass es ebenfalls irrelevant ist.
Insofern verstehe ich, wenn sein Charakter in den Büchern als langweilig empfunden wird.

In meiner Fortsetzung bin ich sehr darum bemüht, diese Probleme zu vermeiden und Dannyls Storyline so mit der Haupthandlung zu verknüpfen, dass sie aktiv dazu beiträgt. Schade, dass dein negativer Eindruck trotzdem bestehen bleibt.

Es ist ewig her, dass ich Harry Potter gelesen habe. Ist Pansy Parkison nicht diese charakterlich defizitiäre Freundin von Draco Malfoy? In diesem Fall fällt es mir schwer, deinen Vergleich nachzuvollziehen.

LG
Lady Sonea
16.05.2020 | 13:34 Uhr
zu Kapitel 23
Hallöchen,
Also, ich habe da in deinem Blog den Kommentar zu Danyara gelesen, und ja es passt zu ihr, eine interessante Ergänzung! Allerdings rätsel ich seitdem erfolglos, wer diese "gewisse andere" Person mit Asperger ist. Ähm, emotionale Entwicklungsschwierigkeiten fällt mir irgendwie Regin ein? Allerdings hat der weder eine eigentümliche Sprache, noch passt er sonst wirklich in das Muster. Andererseits fällt mir nur evtl. Dannyl ein, so wie er sich in letzter Zeit verhält (und auch schon in der Schulzeit ein Problemnovize war. klärst du mir vielleicht das Rätsel auf? Es beschäftigt mich grade echt:P

Und "Krieg im Paradies" ist irgendwie eine Untertreibung, haha. Einerseits der arme Tayend, der irgendwann noch einen Nervenzusammenbruch erleidet, weil Dannyl (für einen erfahrenen Diplomaten und erwachsenen Menschen ist er also wirklich ein bisschen ignorant hier??) die ganze Zeit zweideutige Kommentare macht, wenn Salyk sie denn so verstehen will (und offenbar tut er das..!). Ich kann mir kaum vorstellen, dass Dannyl das nicht mit Absicht macht, oh mann.
Wenn ich Salyk wäre würde ich es auf jeden Fall als Interesse aufnehmen! Ich versteh Tayend total! Vor allem, da Dannyl ihm nicht wirklich zuhört, sondern nur genervt mit seiner Art weitermacht. Ob das gut geht??
Lass Tayend bitte nicht allein in seiner Bibliothek enden...
Ansonsten: Cool, dass sie sich ein wenig über Eloryk hinwegsetzen konnten, und Laysa ein Theaterspiel geniessen durfte.

Ohoh. Und Sonea ist auf Kriegsfuss.
Einschulen? Hm ja, aber den eigenen Vater und schwarzen Magier im Mentorenamt?! Ähm, nein??! Ich finde, da braucht Lorlen unbedingt eine andere Bezugsperson als Mentor! Er muss sich schliesslich in alle Richtungen entwickeln können, Akkarin ist da sowieso schon ein bisschen gar streng und formell - es würde Lorlen in der Hinsicht auf Eigenständigkeit, Flexibilität und Selbstbewusstsein denke ich viel besser tun, wenn sich ihm ein anderer Magier annimmt! Sonea hat recht in der Hinsicht, dass Akkarin ihn komplett nach seinen Werten "formen" würde - was kaum je gut ausgeht, wie wir wissen. Lorlen muss einen eigenen Charakter ausbilden können, sonst ist er auch hinsichtlich Akkarins Plänen als Nachfolger schonmal gar nicht geeignet.
Zusätzlich zu diesen Punkten würde ein "normaler" Mentor Lorlen bei den übrigen Klassenkameraden viel besser eingliedern können.
Also nein, ich hoffe wirklich sehr, dass Sonea und die Gilde dem nicht zustimmen werden!!

Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass Sonea sich mit ihrem Problem vlt noch an Dorrien wendet.. Das wird Akkarin nicht gerne sehen. Und auch Ninielle ist aktuell schlecht auf ihn zu sprechen, auweia. Vielleicht kann auch Akkarin sich noch ein bisschen weiterentwickeln, zumindest falls die Krise abgewendet wird, und ein bisschen von der Verkrampftheit ablassen. Nur ein ganz kleines bisschen, zumindest gegenüber seiner Familie.

Liebe Grüsse, bis bald:)

Antwort von Lady Sonea am 18.05.2020 | 20:43 Uhr
Hallo Silberschatten,

Ohje, dann erlöse ich dich mal:
Takan ist der andere Aspie. In meiner Fortsetzung fällt es wahrscheinlich nicht so auf, aber in der Schwarze-Sonnen-Trilogie ist es meiner Meinung nach ziemlich offensichtlich. Sein Special Interest ist das Kochen. Er geht darin total auf und zeigt dabei einen auffällig starken Perfektionismus, der nichts damit zu tun hat, dass Dakova so große Ansprüche hat, sondern aus Takan selbst kommt. So auch seine hohe Kreativität, die er beim Kochen auslebt. Er hat regelmäßig Meltdowns, wenn Akkarin seine Essenspläne durcheinanderwirft oder vergisst zu essen, oder wenn das Gemüse nicht exakt gleichförmig geschnitten wird. Generell haben Ordnung und Strukturen einen extrem hohen Stellenwert für ihn. Und er ist sehr sensibel. Er kann nicht einmal ein Tier töten, während das Ausnehmen und die Zubereitung für ihn kein Problem sind. Er liebt Geschichten, was einerseits ein zweites Special Interest ist, aber auch ein mentales Stimming, das er zur Entspannung nutzt (und manchmal auch zur Flucht vom Alltag). Allerdings wäre er auch jemand, der sich zur Beruhigung vor und zurück wiegt, wenn niemand es mitbekommt. Takan hat ein eigenes, recht spezielles Wertesystem, das vor allem in seiner Interpretation von Loyaltiät widerspiegelt. Klar, ist diese auch von seiner Zeit als Sklave geprägt, doch selbst nach vielen Jahren in Freiheit, in denen er genug Gelegenheit gehabt hätte, sich in eine andere Richtung zu entwickeln, beharrt er weiterhin darauf.
Ein Punkt, der nicht auf der Liste steht, auf den ich bei meinen Recherchen jedoch immer wieder gestoßen bin, hat mit wahrgenommener Dramatik zu tun. Takan wird von den Menschen in seinem Umfeld als übermäßig dramatisch empfunden, während er in Wirklichkeit entweder einen Meltdown hat oder sich einfach nur sehr aufregt, wenn z.B. Akkarin wieder einmal alles durcheinanderwirft.
Einige dieser Punkte könnte man auf den ersten Blick auch mit PTSD erklären, aber das entspricht nicht meinem Bild von Takan und was hoffentlich davon im Text durchscheint. Aber das zu erklären, würde hier jetzt zu weit führen. Falls dich das interessiert, schicke ich dir einen Link, der die Unterschiede gut erklärt :)

Das Thema „eigentümliche Sprache“ ist ein sehr weites Feld. Dazu gehören unter anderem Echolalia (das Wiederholen von Wörtern bis hin zu ganzen Sätzen), ungewöhnliche Modulation der Stimme, Wortschöpfungen und eine ungewöhnliche Ausdrucksweise. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich schon so viel von Autisten gelesen oder auf Youtube gesehen habe und nichts an deren Sprache eigentümlich fand. So wie ich das verstehe, ist das bei Kindern stärker präsent, weil die Sprachentwicklung verzögert erfolgt. Aber mal sehen, was ich darüber noch so lerne :)


Jetzt aber zum Kapitel:

Dannyl weiß eigentlich gar nicht so richtig, was Flirten ist, weil er es nie bewusst getan hat. Als er sich seiner Gefühle für Tayend bewusst wurde, hatte er gerade aufgehört seine Natur zu unterdrücken und dann waren sie direkt zusammen. Und da war er schon in seinen Dreißigern. Auf Parties und Empfängen verhält er sich gegenüber Frauen zwar charmant und bezeichnet das als Flirten, aber das ist alles nur Show. Echte praktische Erfahrungen hat er im Prinzip nicht. Und dann ist es auch leicht, Nettsein mit Flirten zu verwechseln. Wenn er denkt, er ist einfach nur nett zu Salyk, wird er nicht verstehen, warum Tayend sich so aufregt.

Wer soll Lorlen denn ausbilden, wenn nicht Akkarin? Der Junge hat ein Temperament, das einen Mentor erfordert, der ihn im Griff hat. Davon gibt es nicht so viele. Natürlich stellt sich auch die Frage, wie kontrollierend Akkarin letztendlich wäre oder ob es ähnlich laufen würde, wie damals als Sonea seine Novizin war (womit ich jetzt nicht seinen Laissez-faire Ansatz meine, als es darum ging, dass sie lernt sich gegen die anderen Novizen zur Wehr zu setzen).

Ach Ninielle wird sich auch schon wieder beruhigen, wenn sie erkennt, dass Issies Tod nicht Akkarins Schuld ist, auch wenn das den Verlust nicht leichter macht. Zumindest ihr Groll ist leichter aufzulösen als der Soneas.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
15.05.2020 | 15:12 Uhr
zu Kapitel 22
Hey,
Ach, mach dir nicht zu viele Sorgen wegen der Sache mit Ivasako! Es hat das Rätselraten ja umso spannender gemacht, da für den Leser wirklich anfangs durchklang, als würde er mit anderen Ashaki zusammenarbeiten. Wir müssen ja nicht alles von Anfang an wissen;)
Ich muss zwar auf Prüfungen lernen, aber das ist irgendwie immer so. Daher denk ich, werd ich demnächst auf den neuesten Stand aufschliessen! Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Ninielle und auch Dorrien weitergeht.

Angefangen hat es ja diesmal mit Danyara und ihrem unfreiwilligen Begleiter. Lord Kayan, hahah, na ich mochte den Kerl eigentlich immer. Ein erfrischender Jungspund, der mit seiner Schürzenjagd und seiner allzeit guten Laune eine gute Nebenfigur abgibt! Jetzt war er aber schon sehr aufdringlich - Dany hat ihn wohl beeindruckt. Oder ist in das ein oder andere Fettnäpfchen zu viel getreten, haha, ihre Unterhaltung war köstlich.

Lord Eloryk ist ein bisschen nervig. Man kann es nachvollziehen und er entspricht seiner Rolle und Kultur, aber er macht dem armen Mädchen ja sogar den märchenhaften Anblick von Capia kaputt. So ein Mistkerl. Hoffentlich hat Laysa trotzdem Gelegenheit, ein bisschen etwas von der Stadt zu sehen, und sei es nur aus dem Fenster einer Kutsche!

Die Szene mit Dorrien, uh, die war unschön. Bisher dachte ich eher, dass Akkarin Sonea sich einfach.. nunja, untenrum nicht heilen liess, aber mit ihren Wunden auf dem Arm habe ich nicht gerechnet. Das ist wohl wirklich ein bisschen fahrlässig von ihnen. Es gibt doch bestimmt dutzende alltägliche Situationen, wie Händewaschen im Spital, Untersuchungen, sich um die Kinder kümmern, oder die Arenakämpfe, bei denen man die Ärmel hochkrempelt bzw. Die hochrutschen. Aber jetzt ist es nunmal geschehen. Denk ich auch, dass Dorrien da erstmal nicht zuhört, sondern anschuldigt und zornig wird. Naja und Soneas unschöne Wahrheit am Ende hat auch seinen Teil beigetragen.
Angriff ist schon die beste Verteidigung, aber bei einem Hitzkopf wie Dorrien kann das auch zu einem noch grösseren Streit führen. Vielleicht sollte Sonea, falls sie sein Verständnis möchte, offen mit ihm sprechen und ihm evtl erzählen, was ihr wirklich in Sachaka zugestossen ist. Bis jetzt weiss es ja nur Akkarin (und die Verräterinnen). Ich denke mit der Zeit wird das dann auch in Dorriens Sturschädel dringen, und vlt kann er es dann ein wenig nachvollziehen, bzw. Zumindest akzeptieren. Er ist ja schliesslich ein Heiler, er hat bestimmt schon vieles gesehen! Er ist halt sehr.. impulsiv. Aber mit den richtigen Worten kann Sonea denk ich zu ihm durchdringen.
Allerdings ist wohl nicht nur Dorrien das Problem. Es schien bisher, als hätten Sonea und Akkarin sich ausgesprochen und in den 10 Jahren mit der Vergangenheit abschliessen können. Aber vielleicht ist das auch ein Irrtum, ich weiss nicht, ob man mit derartig traumatischen Ereignissen jemals komplett seinen Frieden finden kann. Auf jeden Fall scheint Sonea nun manches zu hinterfragen, und nachdenken könnte vieles.. kaputt machen. Ich nehme mal an, wenn man bei BDSM nicht total dahintersteht und Zweifel aufkommen, kann man es gar nicht mehr tun, bzw. Geniessen oder wie man das auch bezeichnen mag. Ich bin gespannt, wie die beiden damit umgehen.

Ich fand es gut, wie du die Szene mit dem aufgebrachten Dorrien und Rothen eingebaut hast. Es hilft sehr bei der Authentizität und dem Verlauf der Geschichte, aber da bist du ja Meisterin;)

Wow, und nun ist Issie tot. Das wird Ninielle ihrem Bruder nicht so schnell vergeben.
Besorgniserregend, dass Lorlen ein dermassen grosses magisches Potential hat! Ich glaube kaum, dass ein Kind in dem Alter mit solchem Temperament entsprechen damit umgehen kann!! Da haben Sonea, Akkarin und womöglich die Gilde eine grosse Herausforderung vor sich, hilfe. Es wirft auch die Frage auf: Hat Ninielle ebensolches Potential?!
Mit Sonea und Akkarin als Eltern war das irgendwie zu erwarten, der Zeitpunkt hätte aber kaum ungünstiger sein können.

Na, und die Verräter wollen Ivasako mit Falschinformationen versorgen.. Uiuiui, je nachdem könnte das unseren Guten in die Bredouille bringen und die Leute in Imardin verraten! Und ihn ebenso! Das dürfte wohl einiges ins Rollen bringen, je nach Art der Information.
Ich bin gespannt, lese wahrscheinlich noch heute und morgen weiter:P

LG

Antwort von Lady Sonea am 18.05.2020 | 20:34 Uhr
Hallo Silberschatten,

Ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich die Szenen so aufbessern will, dass man nicht mehr mitraten braucht. Ich meinte das in Bezug auf einige Unklarheiten, die in Bezug auf Ivasako in den bisherigen Kapiteln der „Königsmörderin“ aufgekommen sind und die z.B. etwas mehr beleuchten, wie er sich von „Yukai“ an zu jetzt entwickelt hat. Worauf ich eigentlich hinauswollte war, dass ich in meinem Bestreben seine Aktionen möglichst obskur zu halten, seine Entwicklung zu vernachlässigen, so dass für viele Leser nicht ganz nachvollziehbar war, warum er auch nach so vielen Jahren noch an seiner Rache festhält.


Aber jetzt zum Kapitel :)

Freut mich, dass dir die Begegnung von Danyara und Kayan gefallen hat! Ich würde sagen, dass Kayan umso aufdringlicher ist, je unnahbarer eine Frau ist. Zum Glück weiß er, wo er aufhören muss und belässt es bei Flirten.
Wen genau meinst du mit Fettnäpfchen? Ich würde sagen in Direktheit stehen die beiden sich nicht viel nach, auch wenn die Ursachen völlig andere sind.

Ich fürchte, so habe ich Eloryk absichtlich geschaffen. Irgendwer muss es Dannyl und Salyk schließlich erschweren, Laysa dazu zu bringen, sich der Gilde anzuschließen.

Also oberflächliche Schnittwunden heilen über Nacht, wenn sich die Magie regeneriert. Daher können Akkarin und Sonea das durchaus verantworten. Sollte die Gilde nachts angegriffen werden oder sie müssten unerwartet in die Stadt ausrücken, würde er sie natürlich heilen. Er müsste ihr ohnehin Magie abgeben, damit sie mit ihm kämpfen kann. Den meisten Magiern würde das vermutlich nicht einmal auffallen, ob die Narben auf natürliche Weise zusammengewachsen sind oder geheilt wurden. Aber Dorrien ist nun einmal … Dorrien.
Ich denke, Dorrien hat eine recht gute Vorstellung davon, was Sonea in Sachaka erlebt hat, ohne die Details zu kennen. In der jetzigen Situation würde das eher dazu führen, dass er seine Befürchtungen noch mehr bestätigt sieht, weil er glaubt, Sonea würde das nur mit sich machen lassen, weil sie noch immer unter ihren Erlebnissen leidet. Er ist zu selten in der Gilde, um Sonea und Akkarin in ihrem Alltag zu erleben, dann würde er sehen, dass das keine missbräuchliche Beziehung ist. Doch er ist schnell darin, Akkarin zu verteufeln, weil er immer noch glaubt, er wäre nicht gut für Sonea, und dass die beiden in Sachaka Sklaven waren, verstärkt bei ihm nur den Eindruck, dass die beiden auf diese Weise ihre Erlebnisse zu verarbeiten suchen.
Dass Akkarin in Sachaka gefangen war, ist jetzt mehr als 20 Jahre her, bei Sonea sind es immerhin 12. Bis zu Sonea hatte Akkarin nicht wirklich etwas von seinen Erlebnissen verarbeitet, aber die beiden haben sich in dieser Hinsicht gutgetan. Während Sonea etwas pragmatischer ist und sich hauptsächlich wieder auf Akkarin einstellen und den Prozess in Yukai durchlaufen musste, hat Akkarin vor allem mit seinen Vorlieben gehadert, die ihm in Sachaka überhaupt erst bewusst geworden sind. Er konnte das mit dem Gesehenen nicht in Einklang bringen. Dass ein wenig Kompensation zusätzlich zu ihren jeweiligen Vorlieben in Spiel ist, ist nicht ganz auszuschließen, aber wenn das der Fall ist, dient das eher zur Aufarbeitung. Ist aber sicher auch typabhängig und man muss von seiner Persönlichkeit her stabil sein, was ich bei Akkarin und Sonea als gegeben sehe. Trotz allem achten sie auch darauf, dass es nicht eskaliert.
Vor ein paar Jahren habe ich dazu mal ein paar Blogartikel geschickt, weil ich mich mit dem Thema schon für Soneas Aufbearbeitung und Akkarins Geschichte beschäftigt habe. Falls es dich interessiert, schicke ich dir gerne die Links :)

Da Akkarin und Sonea magisch so stark sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ninielle auch eine sehr starke Magierin wird, hoch. Allerdings ist sie ruhiger als Lorlen, was Anlass zur Hoffnung gibt, dass sich ihre Magie nicht so schnell selbst entfesselt. Sicher ist natürlich nichts. Sollte es so sein, wie du sagst und Lorlen mit seiner Magie nicht umgehen können, könnte das ziemlich eskalieren. Es liegt jetzt an den Eltern, hier strenge Regeln durchzusetzen, aber auch entsprechend einfühlsam mit den Kindern umzugehen.
Mit den Sachakanern in der Stadt können Sonea und Akkarin das natürlich gerade überhaupt nicht gebrauchen. Aber vielleicht war das auch Teil des Problems, weil sie sich dadurch zu wenig mit ihren Kindern auseinandergesetzt haben. Besonders Lorlen braucht momentan sehr viel Zuwendung, auch wenn er das anders sieht.

Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea