Autor: Crazy Kenny
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
06.08.2019 | 17:16 Uhr
zu Kapitel 1
"Und die Moral von der der Geschicht': Weck hungrige Lykanthropen nicht!" ;-)

Ja, die "klassischen" Druiden und ihre absolute Neutralität. War in den früheren Editionen von D&D zum Teil wirklich extrem, mittlerweile ist es jedoch etwas aufgeweicht und somit lassen sich Druiden m.E. besser spielen. Auf jeden Fall sind Werkreaturen ("Lykanthropen", auch wenn diese Bezeichnung irreführedn ist, jedoch wurden bei D&D alle Gestaltwandler dieser Art unter dieser Gruppe zusammengefasst) ernst zu nehmende Gegner, und ihr Biß kann üble Nachwirkungen haben. Jedoch waren/sind auch einige dabei die her zum Guten tendierten, wie Werbären oder Schwanenjungfern. Ebenso gab es in Ravenloft noch gefährlichere Unterarten.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, könnte aus selbst aus einer Geschichtensammlung von Eberron stammen oder eine mündlich tradierte Sage/Legende von dort sein, es fügt sich alles gut ineinander. Auch der Schreibstil ist passend.

Dafür auch den den Stern!

Ritterliche Grüße, Chevalier Yvain de Leonais

Antwort von Crazy Kenny am 07.08.2019 | 23:09:55 Uhr
Vielen Dank für dein Review und den Stern.

Gestalten wie der Druide in der Storie sind in Fiktion wie in Realität ein Pet Peeve für mich und so hat es mir auch Spass gemacht einen kleinen Roast über sie zu schreiben.

Ich habe tatsächlich von " lycanthropes" zu "Werbestien" eigenständig und frei übersetzt, weil es eben erstens wirklich ein ungenauer Name ist (von wegen weil es nicht nur Wölfe sind) und weil mir ""Lykanthropen" einfach nicht wie in Name vorkam, den In-Universe die einfachen Leute gängig benutzen. Eher wie etwas, dass der gelehrte Zauberer oder Universitätsprofessor als wissenschaftlichen Namen benutzt.

In Eberron habe ich in den offiziellen Quellen bisher nur Werkreaturen der Kategorie "landgebundene carnivore/omnivore Säugetiere" gefunden, aber theoretisch kann man als Spieler alle Arten von Geschöpfen dort irgendwie unterbringen.

Laut Eberron-Erfinder Keith Baker steht es mit Lykanthropen in Eberron so, dass sie einerseits in ihrer humanoiden Form alle die freie Wahl zwischen gut und böse haben, aber dass sie andererseits auch alle unweigerlich zu mörderischen Bestien werden wenn immer der Vollmond am Himmel steht. Lykanthropie soll in Eberron definitiv ein unnatürlicher Fluch sein, dessen genaue Wurzeln dann wieder die Spieler bestimmen können.
Ebenso verhielt es sich mit der in der Story angesprochenen Werkreaturen-Plage, als wirklich alle von ihnen auch ohne Vollmond rund um die Uhr feindselig wurden und den anderen Rassen keine andere Wahl ließen als sie so lange zu dezimieren, bis es plötzlich aufhörte. Auch hier liegt es erneut in der Hand der Spieler, was der Grund war.

Freut mich dass dir der Stil gefällt, ich wollte es ein bisschen so klingen lassen wie eine Story die In-Universe erzählt wird.

Und jetzt ist mir auch die Idee für die nächste Geschichte gekommen.

MfG
Kenny