Autor: Philomena85
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
17.11.2019 | 08:11 Uhr
zu Kapitel 6
Guten Morgen liebe Philo!

Ich kann mich nur bedanken. Ich dachte, ich sollte vor dem neuesten Kapitel noch mal die anderen durchlesen, um wieder hineinzufinden und dann beginnt das hier mit ' neun Jahre später '.
Und dann war ich beim Lesen schnell wieder drin, weil es so spannend geschrieben ist.

Ich habe es nicht geschafft, die Bücher zu lesen. Kann aber gut sein, dass ich sie irgendwann verschlinge und dann ebenfalls total begeistert bin.

Ich würde ja an Alex' Stelle vorsichtig sein: mit einer Person zusammen sein, die unter einem Fluch leidet, der alle um sie herum in Gefahr bringt. Vielleicht schläft sie deswegen zuhause, weil sie dort zur Ruhe kommen kann und den nötigen Abstand von ihren Gefühlen zu Alex. So als Sicherheitsmaßnahme. Oder Alex ist gar nicht in Gefahr, weil er ja in die Zukunft blicken kann und deswegen nur der einzige Partner sein kann. Spannende Frage.

Das Artefakt mit dem bösartigen Geist hatte Gemeinsamkeiten mit den Zauberstäben in Harry Potter und Aladins Wunderlampe. Kein Wunder, dass alle scharf drauf sind, sich dessen zerstörerische Macht anzueignen. Gefährlich, denn wer sagt denn, dass Luna immer zur Stelle ist, wenn Abithriax mal wieder in Erscheinung tritt.
Ich denke, ihr Zauber / Fluch hat ihn nur retten können, weil sie ihn mit ihrem Kuss markiert hatte. So wie Judas als er Jesus geküsst hat - einerseits eine zärtliche Geste, andererseits ein Verrat. Das hat Alex gerettet, aber vielleicht auch in die Aufmerksamkeit einer größeren Gefahr gebracht.
Deute ich deinen Schlusssatz richtig, wenn ich ihn so verstehe, dass du dazu noch mehr schreibst?

Ich gebe zu, dass ich mit den langen Sätzen Verständnisprobleme habe, obwohl ich es bewundere, dass du nicht deinen eigenen Faden verlierst. Vielleicht fehlt mir auch nur der Bezug zum Original und du hältst dich einfach nur zu gut an das Original. Da ich ja deine anderen Werke auch kenne, ist die hier vom Stil echt anders. Gemäßigter irgendwie. Vielleicht, weil wenig wörtliche Rede mit drin ist, aber ich wüsste auch nicht, wo die noch mit rein sollte, wenn Alex seine in der Vergangenheit liegende Erlebnisse erzählt. Und es ist wahrscheinlich normal für ihn, dem Leser nicht zuviel seiner Gedanken -und Gefühlswelt zu offenbaren, oder? Vielleicht ist es das, was mir fehlt oder auch nur auffällt. Egal. Mach dein Ding!

Und kannst du mir, ohne zu viel zu verraten, erzählen, ob du mit dem zehnten Band zufrieden bist? Wahrscheinlich hast du ihn in der letzten Zeit verschlungen und verdaut, hihi.

LG und einen schönen Sonntag dir!
Layne

Antwort von Philomena85 am 23.11.2019 | 19:18 Uhr
Hallo liebe Layne!

Jetzt musstest du fast eine Woche auf meine Antwort warten...aber wie du wahrscheinlich auch anderweitig schon gemerkt hast bin ich im Moment einfach mega eingespannt und komme zu nichts. Denk dir bitte nichts dabei, irgendwann wird das hoffentlich auch wieder besser....

Ich finde es total faszinierend, dass du trotzdem weiterliest, obwohl du die Bücher nicht kennst – ich fände das unglaublich schwer, weil hier ja quasi schon das ganze Drumherum vorgegeben ist und es sicherlich schwierig ist, da ohne das entsprechende Vorwissen reinzukommen...von daher ist es vielleicht ganz gut, dass die Geschichte sich ab diesem Kapitel direkt an den Büchern orientiert.

Ich will dich jetzt gar nicht großartig spoilern, aber Luna hat keine Gefühle für Alex, das ist tatsächlich alles rein freundschaftlich zwischen den beiden, obwohl Alex kurz drüber nachdenkt, ob es was werden könnte mit ihr. Aber sie schläft tatsächlich zu Hause, um ihn nicht in Gefahr zu bringen.

Der Vergleich mit der Wunderlampe ist gar nicht schlecht ;) Luna konnte in diesem Fall Alex dadurch retten, dass ihr Fluch sie vor Unfällen schützt und diese quasi auf andere 'umlenkt' – und dadurch, dass sie Alex geküsst hat, hat sie es irgendwie so angestellt, dass er von diesem Schutz (wenn auch nur ganz kurzfristig) profitiert und Abithriax die geballte Ladung Unglück abbekommt. Wie genau das funktioniert hat und wie sie das in Zukunft wiederholen könnte konnten die beiden allerdings nicht herausfinden....

Im Moment liegt die Geschichte ehrlich gesagt auf Eis, ich müsste die Bücher nochmal lesen, um fundiert weiterschreiben zu können und dazu fehlt mir momentan – wie schon gesagt – die Zeit :-/ Stilistisch kann ich da jetzt gar nicht soooo viel sagen, mir fällt das selbst nicht so wirklich auf ^^' Lange Sätze waren schon immer meins, aber ich glaube, was die wörtliche Rede angeht, hast du Recht. Aus den Gründen, die du auch nennst. An sich hat Alex kein so großes Problem damit, über seine Gefühle zu reden, aber vielleicht schreibe ich das einfach nicht gut genug ;)

Zum 10. Band: Ich bin total zufrieden, es ist...ganz anders. Irgendwie. Schwer zu beschreiben. Alex hat sich sehr verändert, ob das gut oder schlecht ist, das ist mit Sicherheit Ansichtssache, Leute, die mit seinem Verhalten in Teil 4 Probleme hatten werden mutmaßlich mit Teil 10 überhaupt nicht mehr klarkommen, aber ich fand eine Dinge längst überfällig. Welche langfristigen Auswirkungen das haben wird, wird sich zeigen...

Danke für dein Review und ein schönes Wochenende dir! :)
25.08.2019 | 19:34 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo nochmal,

so, wo fange ich an? Gibt es Helikaon wirklich? Es ist wirklich komisch, Fan-Geschichte zu lesen, wenn man das Original nicht kennt. Bitte überlese einfach, falls ich Offensichtliches frage.

Ich fand es sehr interessant, wie du die Dialoge der beiden geschrieben hast. Helikaon scheint sehr genau zu wissen, was Alex braucht und wie er mit ihm umgehen muss. Und das irgendwie instinktiv und ohne viel Gefrage. Sicher soll ich mir denken, dass das an seiner Magie liegt.
Ich habe die ganze Zeit überlegt, wann Alex ihn und womit er ihn dann anspricht und fand ' Captain, mein Captain ' echt lustig.
Und auch die Erwähnung der Bienen, (Philo, unsere Bienen) ist für mich eine angenehme Erinnerung. Und drittens: das Geist leeren vor dem Schlafengehen.

Ich habe in diesem Kapitel begriffen, dass Alex traumatisiert ist und nur versucht, wieder auf die richtige Bahn zu kommen. Dabei weiß ich nicht, ob er es auch weiß, weil du ja in Ich -Form schreibst. Es scheint mir, dass nicht er seinen Weg plant, sondern irgendwie andre. Oder sind die Kapitel als Rückblick zu verstehen?

Tut mir leid, dass ich soviel frage, was wahrscheinlich jeder anderen klar ist, die die Serie kennt.

Trotzdem wünsche ich uns einen schönen Polizeiruf-Abend! LG Layne

Antwort von Philomena85 am 26.08.2019 | 18:54 Uhr
Auch von mir hallo nochmal :)

Ob es Helikaon wirklich gibt weiß ich nicht, aber in den Büchern gibt es ihn ;) Das hier soll eine Geschichte ohne OCs werden, es gibt in der Serie so viele spannende Figuren, da brauche ich mir nicht noch zusätzlich welche ausdenken ;) Und ich will ja gewissermaßen ein bisschen die Handlung nacherzählen, unter dem Gesichtspunkt, wie einen andere Menschen beeinflussen können und was das insbesondere im moralischen Sinne mit einem Menschen machen kann.

Ich denke, bei Helikaon ist es so eine Mischung - einerseits wird er sich sicherlich seiner Magie bedienen, um zu erkunden, wie er mit Alex umgehen muss, aber ich denke auch, dass er generell eine gute Menschenkenntnis hat, auch wenn er allein lebt. Sonst hätte er sich sicherlich nicht bereit erklärt, Alex zu unterrichten, das ließe sich nur mit Hilfe von Magie wohl nicht bewerkstelligen. Oh Captain, mein Captain...man erfährt in den Büchern nicht sehr viel über Helikaon, aber ich halte ihn für jemanden, dem es wichtig ist, dass sein Schüler sich selbst Gedanken macht, anstatt alles nachzubeten, was er sagt. Daher diese kleine literarische Verbeugung in Richtung Der Club der toten Dichter ^^ Und die Bienen...ja, das waren unsere Bienchen, liebe Layne ;-* Konnte mich da einfach nicht zurückhalten :)

Ich bin mir sehr sicher, dass Alex sich durchaus darüber im Klaren ist, dass er eigentlich die ganze Zeit versucht, sein Trauma zu verarbeiten - was er aber eben alleine nicht wirklich schafft, man muss dabei auch immer bedenken, dass er gerade einmal 19 Jahre alt war, als er vor Richard geflohen ist. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich war mit 19 noch ziemlich naiv und blauäugig, da möchte ich nicht wissen, wie es jemandem geht, der in so einem jungen Alter schon so schlimme Dinge erlebt hat. Erlebe ich ja bei der Arbeit des Öfteren und es zerreißt mir jedes Mal das Herz und macht mich unglaublich wütend. Und wenn das mir als Außenstehender schon so geht...na ja. Und ja, die Kapitel sind quasi als Rückblick zu verstehen, ich habe jetzt keinen konkreten Zeitpunkt festgelegt, zu dem dieser Rückblick stattfindet, aber ich schätze mal, irgendwo im Bereich von Buch 8...ist für mich auch gerade etwas schwierig, weil Teil 10 in einem Monat erscheint, den würde ich dann entsprechend nicht berücksichten - wer weiß, ob mir Mr Jacka nicht mein gesamtes Konzept kaputt macht... ;)

Falls noch weitere Fragen auftauchen - immer her damit! ;)

LG Philo
25.08.2019 | 19:01 Uhr
zu Kapitel 4
Huhu!
Toller Vater! Ich meine die Eigenschaft, so direkt sein zu können und dem Wissen, dass irgendwas nicht stimmt. So sollte das sein. Ich frage mich, ob der Job und der lange Weg zu ihm tatsächlich der einzige Hinderungsgrund gewesen waren, seinen Sohn öfter zu besuchen.

Und dann steht der plötzlich vor einem und erzählt eine haarsträubende Geschichte. Ich kann mir vorstellen, dass seine Enttäuschung tiefere Gefühlen entspringt und gar nicht mal so sehr deswegen, was Alex getan hat. Wohlgemerkt, um sein Leben zu retten und nicht aus Mordlust.
Aber es macht in mir ein komisches Gefühl, wenn der Held der Geschichte sowas tut. Ja, sag ich...

Ich verstehe nicht, weshalb Alex seinem Vater nichts über die magische Seite in ihm sagt. Ist es, weil er fürchtet, dass er es nicht versteht oder erträgt? Oder um ihn zu schützen?

LG Layne

Antwort von Philomena85 am 26.08.2019 | 18:14 Uhr
Hallo Layne!

Hm, ich dachte am Anfang echt, du hättest das mit "toller Vater" ironisch gemeint...Ich denke nicht, dass der Job und der Weg der Grund waren, seinen Sohn nicht zu besuchen, ich würde eher darauf tippen, dass er keinen Bock auf seine Ex-Frau hatte, Kind hin oder her. Kennt man ja leider, so eine Einstellung...Ich denke, die Sache mit der Magie wird er ihm tatsächlich nicht erzählt haben, um ihn zu schützen, bzw. ihn aus diesen ganzen Dingen herauszuhalten.

Vielleicht ein bisschen Hintergrundinfo zum Vater: er ist Professor für Politikwissenschaft und durch und durch Pazifist. Deswegen ist es für ihn natürlich undenkbar und nicht zu akzeptieren, dass sein Sohn jemanden umgebracht hat. Notwehr hin oder her. Du kannst dir denken, dass ich als Juristin mir erlaube, das ein wenig anders zu sehen...deswegen mag ich die Bücher - Alex ist eben nicht der klassische "Gute", sondern er tut oft genug auch Dinge, die alles andere als gut sind. Und die ihn eben auch durchaus als Schwarzmagier qualifizieren würden, auch wenn er das selbst nicht so recht wahrhaben will. Das war zugegebenermaßen meine Motivation, diese Geschichte zu schreiben. Ich will der Sache auf den Grund gehen. Die Sache mit Tobruk war ein ganz gutes Beispiel dafür - Alex hat ihn in einen Hinterhalt gelockt, um ihn zu töten. Aber - was wäre passiert, wenn er das nicht getan hätte? Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit Alex passiert wäre, wenn Tobruk ihn in die Finger bekommen hätte. Vor allem, nachdem der sich vorher sicherlich Richard gegenüber dafür verantworten musste, dass Alex entkommen konnte, das wird seine Laune nicht eben angehoben haben. Und wir reden hier immerhin von jemandem, dem man durchaus ohnehin einen Hang zum Sadismus unterstellen kann. Meine Sympathien liegen da ganz klar bei Alex. Ich bin gespannt, was du diesbezüglich zum übernächten Kapitel sagen wirst, das während Buch 4 spielt...

LG Philo
11.08.2019 | 22:33 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo Philo!

Witzigerweise hab ich Arachne heute auch kennengelernt. Und Starbreeze -sehr sehr süß.
Ich hab am Anfang deiner Geschichte nicht aufgepasst, wann sie spielt, aber ich denke, ich kann sie als vor Band Eins bzw parallel stattgefunden verstehen , oder?

Eher davor, wenn Alex den Nebelumhang von der Spinne hat.
Logisch, Schneiderin.
Lg Layne

Antwort von Philomena85 am 12.08.2019 | 11:21 Uhr
Hallo Layne!

Na, das passt dann ja ganz hervorragend :)

Ich glaube, ich habe auch nie wirklich erwähnt, wann genau die einzelnen Kapitel innerhalb der Bücher stattfinden...Kapitel 1, in dem Alex über sein Leben nachsinnt, wohl quasi "jetzt", also irgendwann nach Buch 9, Kapitel 2 und 3 spielen vor Buch 1 bzw. die Ereignisse mit Richard und Tobruk werden in Buch 1 und auch danach immer mal wieder angesprochen, aber nie wirklich näher ausgeführt, weil Alex nicht darüber reden will. Jetzt nötige ich ihn dazu ;)

Danke für deine Rückmeldung, liebe Grüße! :)
Philo
04.08.2019 | 22:43 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Philo!
Auch wenn ich die Bücher nicht kenne, fühle ich mich mit hinein genommen. Das mag vielleicht an der Ich -Erzählweise liegen oder einfach weil du gut schreibst.
Ich stelle wieder fest, dass ich unbedingt in einen Buchladen muss, um mich auf Stand zu bringen...

Es liest sich, als würden es bei der Geschichte mehrere Kapitel werden und ich bin gespannt, was die Handlung sein wird.

GLG, Layne

Antwort von Philomena85 am 05.08.2019 | 19:07 Uhr
Hallo Layne,

ich kann es nur immer wieder sagen: Lies die Bücher!!! Du verpasst was! Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann mich das letzte Mal eine Romanreihe so umgehauen hat...Ich bin ein bisschen schockverliebt in Alex ^^

Es werden definitiv mehrere Kapitel, nach derzeitigem Stand insgesamt acht, könnten aber auch noch mehr werden, falls ich das eine oder andere Kapitel noch unterteile, das steht noch nicht so ganz fest...Vielleicht macht dich die Geschichte ja auch ein bisschen neugierig, ich erzähle quasi die Bücher anhand von missing scenes nach mit dem Schwerpunkt auf Alex' moralischer Entwicklung und eben, wie im Vorwort schon angedeutet, darauf, wie ihn die Menschen, denen er begegnet, verändert haben. Ich finde das total spannend und lass mich jetzt selbst mal ein wenig überraschen, wohin die Reise geht ;)

Danke für dein Review und ganz liebe Grüße zurück!
Philo