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Autor: Passione
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
25.07.2019 | 16:42 Uhr
Hmm, so wie es sich für mich liest, richtet sich EF an Schüler und Studenten.
Natürlich wäre es interessant, nebenbei zu erfahren, wie sich der "normale" Tag für euch gestaltet hat. Also wieviele Unterrichtseinheiten/Aktivitäten ihr gemeinsam hattet. Oder war es ein frei wählbares Programmangebot, wo du ? Einheiten mindestens belegen musstest?
Wie finanzierte sich dein Aufenthalt?? Angespart, Sponsoring by Omma? Es kostet heutzutage schließlich alles Geld. und ein paar deiner Extrakosten hast du ja angeführt. ;-)

Ich vermisse ein bisschen den Hintergrund, wie sich deine Gruppe zusammensetzte und auch, was dir besonders gefallen hatte in deinem Studienort. 2 Stunden beim Shoppen zu verbringen stell ich mir auch ziemlich öde vor, wenn ich dafür kaum Geld habe bzw. kein Interesse. Wäre da eine zeitweilige Trennung der Gruppe nicht möglich gewesen?
Übrigens fand ich bei einem privat organisierten Kurzaufenthalt in London es schon fordernd, mich durch den "Alltag" zu wursteln. ;-) Sprich: Ticketkauf, Einkauf generell, was will ich unbedingt besichtigen, was fällt mir am Wegesrand auf ... und das mit sehr rudimentären Sprachkenntnissen.
Vielleicht könntest du bitte in einem weiteren Kapitel darauf eingehen?

Antwort von Passione am 25.07.2019 | 17:41 Uhr
Hallo :-) Erst einmal vielen Dank für dein ausführliches und kritisches Review. Ich schreibe gerne noch ein zweites Kapitel, deine Fragen sind durchaus wichtig und interessant. Ja, EF richtet sich an Schülerinnen und Schüler, aber es gibt auch dasselbe Angebot für Erwachsene. Liebe Grüße, Stephanie
24.07.2019 | 21:10 Uhr
Liebe Passione!
Ich bin Mitte der 1970er mit 16 und 17 Jahren 2x mit SFA (das war in Österreich der 2. Veranstalter neben EF, das es damals auch schon gab) nach England gefahren,
je 4 Wochen in Eastbourne und Brighton, beides East Sussex in South East England. Und zwar bei einer Gastfamilie. Darauf ist nämlich SFA spezialisiert.

Wir hatten Vormittag Schule und ein paar gemeinsame Tage in London, aber sonst die Ausflüge mit der Familie gemacht. Ich hatte auch eines ihrer Kinderzimmer allein zur Verfügung und hab mit ihnen mitgegessen, bzw. eine Lunchbox in die Schule mitbekommen.
Für mich war es die ganz große Freiheit damals, erstmals ohne Eltern, was ich damals noch nicht ausgenützt habe, abends dann eher fernsehen mit der Familie. Aber auch mit öffentlichen Bussen allein herumgefahren, Shopping usw.
Ich hab tolle Erinnerungen an damals immer noch.

Für die Sprache hat es mir unheimlich viel gebracht, ich habe beide Monate jeweils nur englisch reden können/müssen, und mehr als Wortschatz hab ich daraus mitgenommen, wie gut ich damit durchkomme, wenn ich keine Möglichkeit habe, mich anders zu verständigen als in einer Fremdsprache.
Ich hab den Anspruch abgelegt, dass jeder Satz grammatikalisch richtig sein muss wie in der Schule, ist es ja in der Umgangssprache bei den Native Speakern auch nicht. Es hat mir also viel fürs Selbstbewusstsein und den Mut gebracht, ,ich einfach reden zu trauen.
Dauerhafte Kontakte wie du mit Gleichaltrigen hab ich dafür weniger geschlossen, Internet gab es ja noch nicht.

War ein interessanter Bericht von dir, danke.
Herzlichst.
R ♡

Antwort von Passione am 24.07.2019 | 22:51 Uhr
Liebe Net Sparrow,
ich habe gerade SFA gegoogelt, denn ich kannte diesen Veranstalter noch gar nicht. Das hört sich wirklich interessiert an, ich finde es super, dass sie einen auch auf Prüfungen vorbereiten. Nächstes Jahr werde ich aber, denke ich, auf eigene Faust nach Großbritannien fahren, weil da kann man immer noch am meisten Englisch lernen. Dennoch war der Aufenthalt mit EF recht schön, und ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich gesammelt habe.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei einer Gastfamilie noch einmal besser ist. Ich freue mich schon darauf, nächstes Jahr mit der Schule für eine Woche nach Bray, Irland zu fahren, wo wir auch in einer Gastfamilie wohnen werden.

Wir hatten abwechselnd Vormittags oder Nachmittags Schule, und haben ansonsten immer Ausflüge gemacht, z. B. nach Lewes, London, Eastbourne, Oxford, Portsmouth, und natürlich oft nach Brighton. Für mich war es nicht der erste Urlaub ohne Eltern, aber der erste Urlaub seit langem, wo ich wirklich starkes Heimweh hatte. Besonders schlimm war für mich, dass ich wegen des ungesunden Essens (es gab jeden Tag als Beilage Pommes) krank geworden bin, und dann auch noch meinen Geburtstag während des Aufenthaltes hatte.

Ich hoffe, dass es mir sprachlich auch weitergeholfen hat, aber das wird sich noch zeigen. Leider habe ich mich nicht oft getraut, zu sprechen. Jedenfalls habe ich mir viele englische Bücher gekauft, die hoffentlich auch meinen Wortschatz erweitern werden. Ich habe echt Glück gehabt, dass ich bei der Abreise kein Übergewicht hatte ;-)
Es freut mich aber, dass du offensichtlich einen schönen Aufenthalt hattest, und dass dir mein Bericht gefallen hat.
Liebe Grüße, Stephanie
24.07.2019 | 18:20 Uhr
Liebe Stefanie,

ich finde, dass Sprachreisen für junge Leute etwas ganz Tolles sind. Und wenn man es dann noch schafft, auf einem britischen Campus unterzukommen - umso besser.
Ich kenne die Athmosphäre von Cambridge, weil ich dort einmal während einer Dienstreise unterkommen konnte - ein unbezahlbares und unvergesliches Erlebnis.

Aber am schönsten finde ich, dass Du hier einfach einmal Deine Erfahrung teilst und so junge Leute dazu ermunterst, etwas Ähnliches zu tun. Und das muss ganz klar mit einem kurzen Review und einem Sternchen belohnt werden.

Ganz liebe Grüße
Norbert

Antwort von Passione am 24.07.2019 | 22:34 Uhr
Lieber Norbert,
Sprachreisen sind wirklich eine sinnvolle Möglichkeit, seine Ferien zu verbringen, die bei uns in Österreich ja doch sehr lange sind. Leider hatte ich während meines Aufenthalts starkes Heimweh; drei Wochen waren doch sehr lange. Es war aber auf jeden Fall sehr interessant, auf einem Campus zu wohnen, und dann auch noch in der Nähe des Meeres! Es gab total viele Seemöwen dort. Vor der Kantine war ein Schild, dass man nicht draußen essen soll, weil einem die Seemöwen das Essen stehlen könnten. Das wäre mir auch einmal fast passiert, aber eine Freundin konnte sie noch rechtzeitig verscheuchen.

Ach schön, Cambridge hätte mich auch interessiert. Ursprünglich wollte ich nach Oxford, aber es haben sich nicht genug angemeldet, damit der Kurs stattfinden konnte. Ich bereue es aber nicht, nach Brighton gekommen zu sein - ich kannte die Stadt vorher gar nicht!

Danke für das Sternchen! Liebe Grüße, Stephanie
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