Reviews 1 bis 25 (von 63 insgesamt):
01.12.2019 | 01:00 Uhr
zu Kapitel 12
Guten Abend Scorpius :-],

ja, mich gibt es leider auch noch, und es tut mir leid, dass ich dir wieder längere Zeit kein Review dagelassen habe.
Das dies hier der tiefste Tiefpunkt sein soll, das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, vor allem geht es ja auch wieder echt gar nicht, was Nelson hier mit Felipe wieder abzieht....

Ich finde die Inszenierung hier sehr gut gemacht, dass Felipe aus dem Schlaf schreckt und erstmal nicht weiß, wo er ist und dann Nelson auftaucht. Wenn man sich das so vorstellt, ist das richtig gruselig.
Für Felipe ist dies auf jeden Fall der reinste Horror wieder, der Arme, das alles hat er absolut nicht verdient und dann auch noch diese ganze verdrehte Darstellung von Nelson. Der dreht es ja so hin, als ob Felipe das alles in völlig falscher Erinnerung hätte. Wobei Neslon genau weiß, dass dem nicht so ist. Diese ganze Lügerei und Verdrehung der Tatsachen ist eine richtig miese Nummer von ihm.
Und dann diese Drohung an Felipe, nur weil dieser eben nicht klein beigibt, obwohl es extrem schwierig ist für ihn. Da hoffe ich, dass Nelson sie nicht umsetzen kann und sich richtig auf die Schnauze legt. Aber bisher steht leider alles zu seinen Gunsten und nicht zu denen von Felipe, auch wenn bei Felipe die ganze Familie hinter ihm steht. Das ist so mies, dass so viele Leute hinter Felipe stehen und es doch fraglich ist, ob sie gegen diesen Lügner ankommen.

So, das war wieder ein Review von mir, hoffe das nächste lässt nicht so lange auf sich warten...

LG
Steve
18.11.2019 | 14:05 Uhr
zu Kapitel 13
Hej!!

wie schön das Felipe endlich kämpft.
Aber ich verstehe Flavias Skepsis.
Nelson ist echt ein Lappen.
Ob Carolina mal merkt was da los ist?
das würde Nelson ganz recht geschehen.
Amir ist großartig und er hat so recht.
Hoffentlich hilft Felipe das weiter.

Vi ses!
Merle

Antwort von Scorpius Antares am 22.11.2019 | 12:55:33 Uhr
Hallöchen! :)

Das wurde auch wirklich Zeit.
Flavia merkt natürlich die Veränderung.
Das kann man wohl so sagen.
Irgendwann vielleicht aber gerade...
Es wird wohl etwas dauern, bis sie es merkt.
Mit Amir haben sie genau den Richtigen.
Nun muss das Felipe nur helfen.

LG,
Scorpius
18.11.2019 | 00:50 Uhr
zu Kapitel 11
Guten Abend Scorpius :-],

oha, dann können wir uns ja wirklich noch auf was gefasst machen, wenn der Leidensweg noch nicht vorbei ist... Aber da du ja auch wissen möchtest, wie uns die Entwicklung gefällt, tue ich dir den Gefallen, und schreib genau das.

Die Entwicklung finde ich Spannend :-D.

Aber ich schreib noch ein wenig mehr.
Ich kann Felipe sehr gut verstehen, dass er es niemandem erzählen will, aber ich kann die Überlegung, die hinter dem steckt, dass Felipe es den Familienmitgliedern erzählen soll, schon verstehen. Es ist wirklich eine sehr gemeine Situation für Felipe, aber es ist toll von Flavia, dass sie es dann übernehmen möchte, auch wenn Felipe es dann nicht annimmt. Man selbst würde es ja auch nicht erzählen wollen, wenn man so etwas selber erlebt hätte, aber Felipe versucht es wenigstens, weil er ja auch sieht, dass es notwendig ist.

Nelson wächst einem ja immer weiter ans Herz, je mehr man über ihn erfährt. Seine Gedanken bei dem Telefonat, welches er mit seiner „Freundin“ geführt hat, wo er sich noch nicht mal richtig an ihren Namen erinnern kann, zeugt echt wieder nur davon, wie Verlogen er ist. Es ist echt schade, dass sie es leider nicht sieht. Dass alle aus seiner Familie dass nicht zur Gänze sehen, sondern nur das, was er ihnen vorspielt, zum größten Teil. Klar ist es die Familie, aber trotzdem sollten die ihn eigentlich am Besten kennen, nur leider ist das auch nicht gut genug.

Dein Cliffhanger ist ja wohl auch wieder ganz gemein, aber das kennen wir ja kaum anders ;-) und irgendwie ist das auch gut so, auch wenn man sich trotzdem immer ärgert, weil man aus diversen gründen gerade jetzt nicht weiterlesen kann.

LG
Steve

Antwort von Scorpius Antares am 22.11.2019 | 12:53:50 Uhr
Hallo Steve. ;)

Wow... Überschlag dich nur nicht mit wichtigen und relevanten Infos. :P Nein, ein bisschen was wird in dieser Geschichte mit Sicherheit noch passieren, so viel steht fest. Aber natürlich spoilere ich hier nicht unaufgefordert herum. ;)

Es ist für ihn eine blöde Situation. Verschweigen sie es, verdammt er seine Familie eventuell dazu, für ihn zu lügen. Spricht er es aus, weiß er nicht, ob seine übrige Familie ihn dann noch akzeptiert. Es ist für ihn verdammt schwer, sich dieser Situation zu stellen, aber er weiß auch, dass er das selbst tun muss und das nicht seiner Schwester überlassen kann. Auch, wenn diese natürlich alles tun möchte, um Felipe irgendwie zu helfen. Und natürlich hat sie bereits eine ganze Menge für ihren Bruder getan. Ich glaube, dass er ihr das alles wohl kaum jemals vergessen könnte.

Nelson ist eben ein richtiger Sonnenschein... Seine Freundin ist einfach viel zu verknallt und er spielt ihr auch ganz schön etwas vor. Falls sie Anzeichen bemerkt, ist sie noch in einem Stadium, wo sie das gar nicht sehen will und das spielt Nelson natürlich sehr entgegen. Seine Familie sollte ihn eigentlich besser kennen. Das Problem ist nur, dass sie sich nie so richtig mit ihm beschäftigt haben und weil er nie gesehen wurde, nutzt er die gewisse Anonymität, die er in der eigenen Familie hat, auch schamlos aus. Es ist im Grunde traurig, dass es in dieser Familie so weit kommen musste...

Fiese Cliffhanger wird es hier wohl immer mal wieder geben. Aber ich bin mir ganz sicher, dass ihr sie überleben werdet... Und falls nicht... Habt ihr hoffentlich eine gute Versicherung abgeschlossen. :D

LG,
Scorpius
17.11.2019 | 11:51 Uhr
zu Kapitel 13
Hallöchen :)

Na das wurde aber auch Zeit. Hat der „Besuch“ ja doch etwas gebracht. Wie schon vermutet erwacht endlich Felipes Kampfgeist und das wurde auch wirklich Zeit. Natürlich ist es nur allzu verständlich, dass die Situation ihn erst einmal heillos überfordert und zu Boden geworfen hat, aber sich von seiner Angst beherrschen zu lassen kann nie gut gehen und jetzt endlich dagegen anzugehen ist der richtige Schritt. Das Flavia natürlich Zweifel kommen, wieso, weshalb und warum es auf einmal einen Sinneswandel gab ist natürlich auch absolut nachvollziehbar. Wer würde sich nicht wundern, wenn er seinen Bruder abends am Boden zerstört verlassen und jetzt plötzlich total verwandelt vorfinden würde.
Nun, dass geschieht Nelson recht, dass seine Freundin plötzlich da ist. Hihi. Kann mir richtig vorstellen, wie es ihn wurmt, dass er sie nun an der Backe hat. Blödmann. Kein schönes Gefühl, wenn die Dinge nicht so laufen, wie man sich das vorstellt, bzw. die manipulierten Opfer eigene Entscheidungen treffen. Carolina, als hohle Nuss zu betiteln, nur weil er ein perfekter Schauspieler ist und sie ihn über alles liebt und auf Grund dessen nicht bemerkt, dass er ihr nur etwas vorspielt, ist schon ziemlich mies von ihm. Liebe macht die junge Frau halt einfach blind und so ganz hohl ist sie glaube ich dann doch nicht, dafür fallen ihr zu viele Dinge auf.
Amir finde ich super. Er wirft einige interessante Betrachtungsweisen in den Raum, die Felipe zum Nachdenken anregen und denen er auch zustimmt, auch wenn er sie vielleicht noch nicht hundertprozentig begriffen bzw. verinnerlicht hat. Es tut ihm sicherlich gut, jetzt jemanden an seiner Seite zu haben, der ihn versteht und nicht ändern will. Klar, er hat auch Flavia, aber jemand „Erwachsenes“ ist sicherlich hilfreicher in der momentanen Situation. Den Kopf nicht in den Sand zu stecken und zu kämpfen, bzw. sich zu wehren ist ein guter Schritt. Und noch ein viel besserer Schritt ist die Einsicht, dass er sich so akzeptieren muss, wie er ist und dass ihm die Meinung der anderen eigentlich pupsegal sein sollte.
Erneut ein sehr starkes Kapitel und wie immer bin ich gespannt, wie es weitergehen wird.

Liebe Grüße

Antwort von Scorpius Antares am 17.11.2019 | 20:42:19 Uhr
Hallöchen! :)

Das stimmt. Flavia kann sich natürlich gar keinen Reim darauf machen, denn ein paar Stunden zuvor hat sie noch befürchtet, dass es für Felipe noch ein langer Weg werden würde, bis er sich endlich ins Leben zurückkämpfen kann und dann passiert es plötzlich quasi über Nacht. Sie weiß ja nichts von dem nächtlichen "Besuch", den Nelson da veranstaltet hat und würde sie davon wissen, würde sie sich gewiss wieder mehr Gedanken machen. Für Felipe ist das natürlich ein ganz wichtiger Schritt, denn so schwer die Lage für ihn auch ist, muss er anfangen zu kämpfen, um sich wieder aus diesem Loch herauszuziehen und vor allem, um selbst wieder mit sich ins Reine zu kommen. Das ist alles gar nicht so leicht.
Ganz genau. Natürlich ist sie nicht vollkommen dumm, denn sonst hätte sie auch keinen Blick für sein anderes Verhalten. Er hat ihre Zweifel nur jeder Zeit direkt zerstreut und ist ziemlich gut darin, etwas vorzutäuschen, was eigentlich gar nicht ist. Das beweist er immer wieder und sein offensichtlich doch vorhandenes Charisma hilft ihm auch dabei, überzeugend genug zu sein. Im Grunde hat er es wirklich nicht anders verdient, als dass sie seine Pläne gerade ein wenig durchkreuzt, denn auch Nelson wird sich, ob wohl oder übel, mal eingestehen müssen, dass er nicht alle Fäden in der Hand halten kann. Es gibt immer Variablen, die er nicht einkalkulieren kann und das könnte ihm irgendwann mal gefährlich werden.
So ist es, denn wie soll er andere davon überzeugen können, dass an ihm nichts falsch ist, wenn er sich das selbst noch nicht so richtig glauben kann. Amir hat hier einen ziemlich guten Ton gefunden, um Felipe das zu verdeutlichen. Natürlich wird er nicht von jetzt auf gleich wissen, wie er sich verhalten und mit sich selbst umgehen soll, aber mit Amir hat er auf jeden Fall jemanden, der ihm dabei helfen kann. Flavia hat ja wirklich alles getan, was sie konnte, aber an dieser Stelle muss Amir übernehmen, damit Felipe auch wirklich verstehen kann, dass er sich wegen seinen Gefühlen nicht selbst hassen darf. Auf alle Fälle freut es mich, dass der gute Amir bei euch so gut ankommt. Er ist hier - vor allem für Felipe, aber auch den Rest der Familie - ein sehr wichtiger Part.
Ganz lieben Dank, ich freue mich riesig, dass dir das Kapitel auch wieder so gut gefallen hat. Dankeschön!

Liebe Grüße!
16.11.2019 | 18:09 Uhr
zu Kapitel 13
Endlich. Endlich mimt Felipe nicht mehr den vor Selbstmitleid triefenden Trauerkloß. Endlich hat er etwas Kampfgeist geschöpft und will Nelson die Stirn bieten. Hat ja auch lange genug gedauert, bis es endlich passiert. Der Nelson-Part hat mir richtig gut gefallen. Ich liebe diese intrigante, heuchlerische Art einfach bei ihm. Seine Carolina verarscht er ja nach Strich und Faden und die ist auch noch so treudoof und glaubt ihm alles. Selber Schuld. Da hat Nelson Recht. Sie ist eine dämliche Pute.
So eine Einstellung von Amir hatte ich schon erwartet. Irgendeinen Gegenpol muss es ja zur sonst sehr konservativen Nasr-Familie geben. Wie Amir versucht, Felipe klarzumachen, dass an ihm nichts falsches ist, ist wirklich beeindruckend. Sehr weltoffen und eloquent der Mann.

Ein tolles Kapitel. Der Nelson-Teil war wieder grandios.

Antwort von Scorpius Antares am 17.11.2019 | 09:47:11 Uhr
Das stimmt, dafür hat er eine Weile gebraucht, aber wichtig ist, dass man diesen Schritt überhaupt wagt und natürlich wird das nicht gerade leicht, aber er begreift, dass sich auf anderem Wege auch nichts verändern wird. Da hat Nelson sich auch genau die richtige Partnerin ausgesucht, denn sie gehört zu der Sorte Frau, die sich einbildet, der Mann an ihrer Seite könnte gar nicht anders, als sie toll und unwiderstehlich finden. Dass Nelson eigentlich auf Männer steht ahnt sich nicht. Zum einen käme sie schlicht nicht darauf zum anderen verbirgt er das geschickt.
Richtig, denn dort wo Amir aufgewachsen ist, ist es gar nicht so selbstverständlich, diese Erkenntnisse zu erlangen. Umso besser, dass er Felipe damit jetzt wirklich helfen kann, denn wenn es ihm gelingt, zu akzeptieren, wer er eben ist, hat er schon einmal einen entscheidenden Vorteil gegenüber Nelson. ;)

Vielen Dank, ich freu mich echt riesig, dass dir mein böser Nelson so gut gefällt. :)
16.11.2019 | 17:36 Uhr
zu Kapitel 13
Hallöchen, oh man ich bin so froh, dass Felipe so einen tollen Onkel wie Amir hat. Ich finde auch dass man den zusammenhalt der Familie merkt und der kommt ja bestimmt nicht von irgendwo her! Ich denke der jetzige zusammenhalt zeigt, dasssie gemeinsam durch sämtliche Herausforderungen kommen können! Und das denke ich, werden sie schaffen. Auch wenn der Rest der Familie erst mal auf stumm schalten sollte, denke ich wird das nicht auf Dauer sein, denn ich denke wenn der großteil zusammenhält wird der Rest nachgeben, denn sie sind immerhin eine Familie.
Egal wie es ausgehen wird, sie werden auf jeden Fall zusammenhalten!

Liebe Grüße, dein Super-Fan ^-^

Antwort von Scorpius Antares am 17.11.2019 | 09:43:31 Uhr
Hallöchen! :)

Den hat er auch ganz bitter nötig. Ich hätte es irgendwie auch nicht über mich gebracht, den armen Felipe jetzt auch noch darunter leiden zu lassen. Diese Story wird schließlich insgesamt schon hart genug für ihn werden. Du hast recht und es ist wirklich verdammt wichtig, dass die Familie jetzt zusammenhält, egal was da noch auf sie zukommen wird. Nur gemeinsam kann man die nötige Stärke aufbringen und langsam haben Felipes Eltern das ja auch begriffen. Vielleicht gelingt es ihnen, auf den Rest der Familie auch zumindest einzuwirken, denn diesen Rückhalt kann Felipe im Moment mehr als nur gut gebrauchen.
Das stimmt, denn sie haben begriffen, wie sehr sie einander jetzt brauchen. :)

Liebe Grüße,
Scorpius ^.^
06.11.2019 | 20:39 Uhr
zu Kapitel 12
Hallöchen...
So ein ekelhafter wiederling! Warum kann er Felipe nicht einfach in Ruhe lassen? Und was kann er jetzt tun? Die Wahrheit seiner Familie zu erzählen wäre wichtig, ich hoffe er tut es und dass sie ihm glauben, dann sollten sie gemeinsam egal was kommt zusammen halten, Beweise sammeln und erst mal den Kopf unten halten und wenn sie genug Beweise haben, dann zu Nelson Senior gehen und ihn damit zu konfrontieren. Nur so können sie den Alptraum beenden, denke und hoffe ich. Maaan muss dieser Idiot Felipe das Leben schwerer machen als jetzt sowieso schon?

Naja ich bin gespannt.
Liebe Grüße, dein Super-Fan ^-^

Antwort von Scorpius Antares am 08.11.2019 | 21:47:17 Uhr
Hallöchen! :)

Nelson ist wirklich ein ganz fieser Gegner und ein Mensch, wie man ihm in seinem Leben nicht begegnen möchte. Was er Felipe antut, das ist mit Worten gar nicht zu beschreiben. Gewiss sollte Felipe darüber besser nicht schweigen und er muss auf jeden Fall zusehen, dass er wieder Kraft hat und Nelson irgendwie die Stirn bietet, auf welche Art und Weise auch immer. Aber das wird noch ein verdammt harter und schwerer Kampf für ihn und seine Familie werden. Und es stimmt. Eigentlich ist für Felipe alles schon hart genug, auch ohne, dass Nelson diesen Zustand auch noch verschlimmern muss. :(

Danke für deine lieben Worte! :)

Liebe Grüße,
Scorpius ^.^
06.11.2019 | 10:48 Uhr
zu Kapitel 12
Hej!!

wie eiskalt kann man nur sein?
Nelson ist wirklich schrecklich.
Was für ein fürchterlicher Mensch...
Felipe tut mir schrecklich leid.
Ich hoffe das sein Kampfgeist zurück ist.
Damit darf Nelson doch nicht durchkommen.
aber ich fürchte er quält Felipe nicht das letzte Mal.

Vi ses!
Merle

Antwort von Scorpius Antares am 08.11.2019 | 21:44:13 Uhr
Hallöchen! :)

Das ist eine sehr gute Frage.
Nelson ist ein kompletter Sadist.
Und das wird er wohl auch bleiben.
Felipe hat viel unter ihm gelitten.
Nun will er dem aber endlich ein Ende setzen.
Er will für sich und seine Familie kämpfen.
Aber Nelson hat natürlich auch schon Pläne...

LG,
Scorpius
05.11.2019 | 21:21 Uhr
zu Kapitel 12
Hallöchen :)

Oh man… Jetzt geht es los. Eigentlich ist es ja schon mal sehr interessant, dass Felipe trotz Medikamente aufwacht kaum, dass der Kotzfrosch sich ins Zimmer geschlichen hat. Da ist sein Unterbewusstsein ja doch ziemlich stark ausgeprägt, dass er selbst eigentlich ruhiggestellt, die Gefahr wittert und wach wird.
Geht mir dieser selbstverliebte Affensack auf den Zeiger. Wie kann man nur so sein? Sich daran zu begeistern, wie schlechte es Felipe geht, diesem sogar noch die Schuld an allem zu geben und so zu tun, als wenn er gar nichts dafür könnte, dass er nicht aufgehört hat, weil das ja nun nicht geht, wenn man schon dabei ist. Bullshit. Und dann diese miese Erpressung, mit der Existenz einer ganzen Familie zu spielen, nur weil es ihm Spaß macht. Er es amüsant findet und ihm einer abgeht, weil er Macht hat und ausüben kann… Und als wenn es nicht schon alles schlimm genug wäre, will er auch noch das Felipe sich erkenntlich zeigt, dafür, dass er nichts unternimmt. So ein… Boah… das Wort gibt es noch gar nicht, was der verdient hat.
Aber dann, dann passiert endlich das, worauf ich schon die ganze Zeit sehnsüchtig warte. Keine Ahnung ob es das cleverste ist, was Felipe tun konnte, aber mit einem Mal ist sein Zorn da, der Junge kämpft endlich für sich, will sich für den Moment nicht noch weiter erniedrigen lassen und begehrt gegen den Pisslappen auf. Klar, ist der darüber natürlich nicht glücklich, zieht Felipes Verhalten erneut ins Lächerliche, aber ich denke doch, dass dies durchaus als Sieg für Felipe verbucht werden kann. Es bleibt natürlich die Frage, was Mr. Oberaffe als nächstes plant, aber wenigstens scheint er für den Moment vertrieben und in Felipe erwacht der Kampfgeist. Hoffen wir mal, dass dieser Zorn auf den anderen ihn dazu bringt, wieder nach vorne schauen zu können um für sich und seine Familie zu kämpfen.
Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es jetzt weitergehen wird, denn wenn dies der absolute Tiefpunkt war, dann kann es jetzt ja nur noch bergauf gehen.

Liebe Grüße

Antwort von Scorpius Antares am 08.11.2019 | 21:42:18 Uhr
Hallöchen! :)

Wenn ich dir nur beschreiben könnte, was für ein Bild ich nun im Kopf habe, wo du Nelson Kotzfrosch genannt hast. :'D Ich komm darauf nicht klar, ich lach mich gerade schimmelig... Aber da hast du vollkommen recht. Eigentlich sollte das ja nicht möglich sein, aber sein Unterbewusstsein spürt die enorme Gefahr, die Nelson für ihn darstellt.
Der Typ ist wirklich widerlich und das ist noch geschmeichelt. Er ist so eiskalt, dass es ihm einfach mal total egal ist, wie sehr Felipe darunter leidet, bzw., es freut ihn auch noch. Er selbst sieht sich als unfehlbar, kann nicht verstehen, dass es Menschen gibt, deren Lebenserfüllung nicht der Sex mit ihm ist und weil das so stark an seinem aufgeblähten Ego kratzt, muss er Felipe nun soweit unterdrücken, bis dieser genau das macht, was er will. Es ist so verwerflich, so viele Menschen da mit hineinzuziehen und sie im Zweifel sogar ins Unglück zu stürzen. Für solche Menschen gibt es wirklich keine Worte und was er Felipe da abverlangt, ist dermaßen widerlich, dass kein normaler Mensch, der so etwas täte, noch in den Spiegel schauen können dürfte.
Richtig. Zwar hat Felipe es noch lange nicht überstanden und noch keinen wirksamen Ausweg gefunden. Aber das Fass ist an diesem Punkt übergelaufen und er kann sich das nicht länger gefallen lassen. Er muss in diesem Moment einfach ausbrechen, denn da setzt endlich sein Selbsterhaltungstrieb wieder ein und gewinnt über die Angst, die er immer noch vor Nelson hat. In der Tat spielt dieser Felipes Verhalten stark herunter, doch auch das ist schon das erste Anzeichen, dass er damit wohl nicht gerechnet hat. Das muss er in seinen weiteren Plänen nun natürlich berücksichtigen. Leider hat er schon wieder die nächsten Pläne. Dennoch ist es gut, dass Felipe nun nicht nur physisch aufgewacht ist, in diesem Kapitel, denn wenn er gegen Nelson bestehen will, dann muss er nun seinen Kampfgeist nutzen und darf sich nicht mehr selbst vernachlässigen.
Das wäre Felipe wirklich gut gönnen. Schwer ist es für ihn noch immer, aber mental ist er hier ein ganz großes Stück weitergekommen, das steht fest. :)

Liebe Grüße!
05.11.2019 | 21:21 Uhr
zu Kapitel 12
Oh dieser Höhepunkt hat mir gefallen. Aber richtig. Mamma Mia. Ich habe das ganze Kapitel gedacht, dass Nelson Felipe noch einmal vergewaltigt. Der ist mittlerweile ja so schwach, dass er sich kaum dagegen wehren könnte. Offensichtlich schaue ich im Moment zu viel Spartacus auf Netflix. Aber eine Andeutung, dass Felipe sich in Zukunft erkenntlich zeigen soll, impliziert dieses Vorhaben ja. Das ganze Kapitel habe ich mich diebisch gefreut, dass Nelson dieses grausame Spielchen spielt. Ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet und wurde nicht enttäuscht.

Das ist irgendwie seltsam bei mir. Genau wie bei Silvanas Ocon, liegen meine Sympathien in dieser Geschichte auch beim Antagonisten. Mit der Meinung mag ich in deiner Leserschaft alleine sein, aber Nelson ist einfach so überzeugend und bösartig genial. Ich habe wohl ein Bad Boy-Problem. Mir ist klar, dass es verachtenswert ist, was er tut und in der Realität würde ich so einen Menschen bis aufs Blut hassen, aber in der Fiktion finde ich diese Charaktere einfach nur ungeheuer faszinierend und fesselnd.

Bitte mehr von diesem bösen, selbstverliebten, arroganten Mann. Ein absolut starkes Kapitel.

Antwort von Scorpius Antares am 08.11.2019 | 21:24:05 Uhr
Da bin ich gerade sehr froh, dass diese düstere, schreckliche Atmosphäre, auch genauso rübergekommen ist. Du hast recht. Es wäre für Nelson ein Leichtes gewissen und vielleicht der günstigste Zeitpunkt, den er je dafür haben könnte, doch aus einem bestimmten Grund, hat er das an dieser Stelle noch nicht gemacht. Nelson verfolgt natürlich seine eigenen Pläne und hat sich dabei auch was gedacht. In jedem Fall hat er nicht vor, Felipe so bald in Ruhe zu lassen und in seinem durchaus kranken Kopf geht schon wieder viel vor sich. Ich denke, dieser Nelson könnte sich in Spartacus ebenso wohlfühlen. ;)

Das freut mich sehr zu lesen, vor allem, dass es Silvana und mir augenscheinlich gelungen ist, so einen interessanten Antagonisten für unsere Story zu schaffen. Auch, wenn das in dieser Leserschaft gewiss eine Einzelmeinung ist, so ist dieses Phänomen an und für sich ja nicht so selten. In Harry Potter lieben auch viele Snape oder Draco, obwohl sie eher boshafte Züge an sich haben oder im MCU hat Loki ebenfalls viele Sympathien. Mich freut es auf alle Fälle immer, wenn ich auch meinen vermeidlichen "Bösewicht" glaubhaft und authentisch rüberkommen lassen kann. Er soll schließlich keine "Witzfigur" in dem Sinne sein.

Er wird in jedem Fall auch weiterhin noch auftauchen und auch seine Familiengeschichte will ich hier noch weiter beleuchten im Laufe...
05.11.2019 | 20:03 Uhr
zu Kapitel 11
Und täglich grüßt das Felipe-Leidens-Murmeltier. Hoffen wir mal wirklich, dass dieser Amir ihn wachrütteln kann. In Selbstmitleid zu versinken, kann wirklich nicht die Patentlösung sein. Man möchte ihm echt manchmal sagen, dass er endlich mal seinen brasilianischen Arsch hochkriegen soll und wieder sein Leben in Angriff nimmt. Dahinvegetieren ist doch auch keine Lösung. Herr Gott nochmal. Das regt mich auf. Das Leben ist nun einmal kein Ponyhof.

Dafür hat mir in diesem Kapitel Nelson wieder ausgesprochen gut gefallen. Dass er bereut, schwul zu sein, ist nur logisch, wenn man seinen Charakter kennt. Das ist eine Schwäche, die er nicht bekämpfen kann. Und solche Menschen wie er hassen es, wenn sie Schwächen haben, die sie angreifbar machen. Wie er mit seiner Alibi-Freundin umspringt, ist einfach nur herablassend klasse. Er macht die Story wirklich so dermaßen interessant, dass man das Lesen echt nicht unterbrechen will, weil man gespannt darauf wartet, welche Gemeinheit er jetzt wieder ausheckt. Ein bisschen Felipe quälen? Wäre nicht das Schlimmste.

Ein tolles Kapitel.

Antwort von Scorpius Antares am 08.11.2019 | 21:17:19 Uhr
Jepp, das Leben ist weder ein Zuckerhof noch Ponyschlecken, aber der Weg, bis man das begriffen hat, ist manchmal ein ziemlich langer und nervenaufreibender. Natürlich hilft Felipe seine Herangehensweise aktuell nicht wirklich weiter. Noch verzweifelt er zu sehr an den Hindernissen, vor denen er steht und von denen er nicht weiß, wie er sie überwinden soll, aber das könnte sich ja möglicherweise auch bald mal ändern...

Ganz genau. Nelson ist so vollkommen anders und vielleicht auch deswegen so interessant, weil er trotz seines wahnsinnigen Selbstbewusstseins in dem was er ist, doch einen Markel erkennt, den er nicht ausmerzen kann. Er hat sich selbst nie akzeptiert und sich immer selbst bekämpft. Auch das könnte seinen Charakter zumindest einigermaßen erklären. Für seine Alibi-Freundin hat er wirklich so gar nichts übrig. Sie ist für ihn nur Mittel zum Zweck und eine lästige Pflicht, um sich das eigene Leben etwas leichter zu machen. Auch, wenn Nelson ein riesen A***loch ist, so freue ich mich dennoch, wenn er so gut ankommt und die Geschichte interessanter macht. :)

Vielen lieben Dank für dein Feedback!
05.11.2019 | 19:19 Uhr
zu Kapitel 10
Die Idee von Felipes Schwester, Hilfe bei einem anscheinend liberaleren Teil der Familie zu suchen, halte ich für sehr gut. Sie selbst weiß sich ja keinen Rat mehr. Da ist es nur logisch. Vielleicht spielt dieser Amir ja auch in den wärmeren Regionen und kann Felipe etwas mit seinem Erfahrungsschatz helfen. Hoffen wir das mal. Ansonsten kommt der junge Brasilianer da wohl nie raus.

Und nun zu meinem durchaus gemochten Antagonisten Nelson. Er scheint wohl wirklich nicht anders zu können, als alles und jeden manipulieren zu wollen. Erst seinen kleinen Bruder Pedro und dann seinen Vater. Im Grunde hat er ja nur Geringschätzung für jeden Teil seiner Familie übrig. Ich kann mir recht gut vorstellen, was er jetzt vorhat. Und es wird mir bestimmt gefallen, hehe. Manchmal bin ich böse, hm? Übrigens. Der Nelson aus dieser Geschichte würde super zu Silvanas Ocon passen. Alles ein Schlag Mensch.

Auf jeden Fall ein sehr gutes Kapitel.

Antwort von Scorpius Antares am 08.11.2019 | 21:12:15 Uhr
Das stimmt. Manchmal ist die Grenze einfach erreicht und man weiß nicht weiter. Da kann es sehr hilfreich sein, mal jemanden zurate zu ziehen, der einen anderen Blickwinkel darauf richten kann. Da hoffen wir auf alle Fälle, dass Amir der richtige ist und ihnen mal ein bisschen weiterhelfen kann, denn für Felipe wird es gerade dummerweise ja auch nicht gerade einfacher...

Ein gelungener Antagonist ist immer ein sehr willkommenes Kompliment, denn für meinen Teil ist es leichter, eine Person zu erschaffen, die von allen gemocht wird, als eine, die man im Grunde unsympathisch, aber doch sehr interessant findet. Nelson macht diese Story hier gewissermaßen zu etwas Besonderem. Du hast auch vollkommen recht. Er hat für niemanden in seiner Familie viel übrig und er wird es auch nicht lassen können, manipulativ zu sein. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Nelson dir noch viel Freude machen wird und... stimmt, nun wo du es sagst... Die hätten sich gewiss gern. :D

Vielen lieben Dank für deine Worte!
02.11.2019 | 18:21 Uhr
zu Kapitel 11
Hallöchen :)

Natürlich ist es nicht einfach noch eine Person ins Vertrauen zu ziehen, selbst wenn sie zur Familie gehört, aber es ist auch klar, dass sie es alleine nicht schaffen werden. Sie sind doch mittlerweile alle fertig und mit den Nerven am Ende. Es wäre sicherlich etwas anderes, wenn es Felipe langsam besser gehen würde, aber das tut es ja leider nicht. Zumindest kommt er jetzt wieder zur Ruhe, wenn auch nur durch Medikamente. Aber sein Körper bekommt tatsächlich endlich die Chance sich zu erholen und das ist doch gut und ein wenig Hoffnung schöpft er dadurch ja auch.
Zu Mr. Kotzbrocken-vom-Dienst fehlen mir tatsächlich gerade ein wenig die Worte. Und das ist in dieser Geschichte eigentlich selten der Fall. Aber was soll ich sagen, hatte ich die letzten Kapitel vielleicht noch ein wenig Verständnis für ihn, weil er es als Kind absolut nicht leicht hatte und in einer verkorksten Familie aufgewachsen ist, was ein wenig sein verdrehtes Weltbild verständlich macht, so hat sich dieses Verständnis innerhalb weniger Sätze hier wieder komplett in Luft aufgelöst. Wie kann man nur so sein? Einfach unglaublich. Und ich will auch überhaupt nicht wissen, was er mit Felipe vorhat, sondern hoffe einfach mal, dass er es nicht schafft zu dem anderen zu gelangen und gezwungen ist, sich aus dem Staub zu machen.
Schön, dass sich Familie Nasr dann wenigstens einig ist den Onkel / Bruder einzuweihen. Ich hoffe wirklich das bringt auch etwas und stiftet am Ende nicht noch mehr Unfrieden.
Meine Hoffnung, dass Kotzi es nicht zu Felipe schafft, zerschlägt sich dann ja quasi am Ende dieses Kapitels und jetzt weiß ich nicht, ob ich mich auf das nächste freuen soll oder nicht. Argh, das ist aber auch wirklich gemein von dir und überhaupt und so.
Trotz meiner schlimmen Befürchtungen bin ich aber dennoch sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

Liebe Grüße

Antwort von Scorpius Antares am 04.11.2019 | 14:28:52 Uhr
Hallöchen! :)

Das ist wahr. Klar könnte man darüber reden, es vor der Familie geheim zu halten, aber auf Dauer wird das anstrengend und der Schritt steht ihnen bevor. Leider fällt es Felipes Familie gerade selbst schwer, mit alldem umzugehen und Sorgen machen sie sich um ihn auch noch. Vielleicht wird Amir ja tatsächlich etwas bewegen können. Zumindest wäre das eine große Hilfe. Natürlich wollte niemand, dass es so weit kommen muss, aber aktuell bekommt Felipe wenigstens mal den Schlaf, den er schon fast zwei Wochen nicht mehr bekommen hat und das ist auch schon einmal eine ganze Menge wert.
Für Nelson wird es langsam wirklich schwer, Verständnis aufzubringen. Klar, er hat eine offenbar schwere Kindheit gehabt und immer das Gefühl bekommen, sich beweisen zu müssen, nicht die Liebe bekommen, die er brauchte... Was auch immer. Es mag seine seltsame Weltanschauung zwar erklären, aber entschuldigen kann es seine Taten nicht, denn immerhin schreckt er nicht davor zurück, einem Menschen seelischen Schaden zuzufügen, um ihn für sich selbst ausnutzen zu können und dafür muss man schon ziemlich kranke und gestörte Wesenszüge haben. In jedem Fall kann das, was er mit Felipe vorhat auch nicht netter sein als das, was er ihm bis hierhin schon angetan hat... :(
Das wäre wirklich ein Gewinn für die Familie, wenn Amir ihnen wenigstens ein wenig weiterhelfen könnte. In jedem Fall haben sie ihre Entscheidung als Familie getroffen. Es ist ihnen zu wünschen, dass das gut für sie ausgeht.
Hihi... Ich nehme es mal als großes Kompliment, als gemein betitelt zu werden. ;) Nein, ich kann das verstehen und ich kann an dieser Stelle auch zumindest verraten, dass das nächste Kapitel nichts für schwache Nerven sein wird. Aber zu viel will ich natürlich noch nicht verraten.
Vielen Dank, ich bin sehr gespannt, was ihr vom nächsten Kapitel halten werdet. Ich sitze auf alle Fälle schon dran. ;)

Liebe Grüße!
02.11.2019 | 11:44 Uhr
zu Kapitel 11
Hej!!

immerhin hat Felipe Vertrauen in seine Schwester.
Vielleicht kann Amir ihnen wirklich helfen.
Die Familie tut mir so leid denn das wird schwer.
Wenn der Rest erst davon erfährt...
aber toll das sie verstehen das Felipe sie braucht.
Nelso hingegen... der regt mich so auf!
der plant was ganz Gemeines so viel ist sicher. :/

Vi ses!
Merle

Antwort von Scorpius Antares am 04.11.2019 | 14:21:19 Uhr
Hallöchen! :)

Das stimmt, wenigstens das hat er nicht verloren.
Das wäre wirklich schön, wenn er das könnte.
Leicht haben sie es aktuell wirklich nicht, alle nicht.
Das wird ein sehr schwerer Schritt.
Unbedingt, denn ohne seine Familie schafft er es nicht.
Im Grunde kann der einen auch nur aufregen.
Nett sind seine Pläne da ganz gewiss nicht. :(

LG,
Scorpius
01.11.2019 | 23:40 Uhr
zu Kapitel 11
Hallöchen, ich bin so froh, dass die Familie zusammen hält. Ich denke gemeinsam ist man immer stärker, egal was sich dieser Holkopf ausdenkt, wie kann man nur so blöd und von sich selbst überzeugt sein? Irgendwie schon traurig, weil ich denke, dass er bei seiner Familie, keinen Zusammenhalt hätte, alleine wie er sich aufführt, aber vielleicht ist er auch so geworden, weil seine Familie einfach keinen Halt hat? Eigentlich kann man ihn nur bedauern, Felipe hat verdammt viel Mut, das alles seinen Eltern zu gestehen, war ja schon schwer, es aber den Rest der Familie erzählen zu wollen, das erfordert echt viel Mut, Mut den Nelson Jr. Niemals haben wird.
Trauig eigentlich, aber naja, sein trauriges Leben ohne Familie, die zu ihm hält.

Liebe Grüße, dein Super-Fan ^-^

Antwort von Scorpius Antares am 04.11.2019 | 14:19:03 Uhr
Hallöchen! :)

Das ist absolut war. Alles, was Felipe jetzt helfen kann, ist ein starker Familienzusammenhalt und das ist genau das, was Nelson überhaupt nicht kennt. Weil er das Gefühl hat, sich immer beweisen zu müssen und sich alleine durchzuschlagen. Das entschuldigt sein Verhalten natürlich nicht, aber es lässt zumindest erahnen, wo das bei ihm herkommt. Leider ist er in seiner verqueren Ansicht zu festgefahren, um das noch kapieren zu können. Bedauernswert ist das allemal. Auch das stimmt. Für Felipe ist das ein echt großer und schwerer Schritt, aber ihm wird bewusst, dass er ihn gehen muss, wenn er an seinem Leid nicht vergehen will. Alleine Flavias Einsatz für ihn verbietet es ihm, an dieser Stelle aufzugeben.
Das ist wohl wahr, man würde sicher mehr Mitgefühl für Nelson aufbringen, wäre er nicht so ein Widerling...

Liebe Grüße,
Scorpius ^.^
29.10.2019 | 14:42 Uhr
zu Kapitel 10
Hallöchen :)

Für Flavia scheint es momentan so zu sein, als würde sie das gesamte Gewicht der Welt auf ihren Schultern tragen. Die junge Frau tut mir ebenfalls unfassbar leid. Wobei Felipe natürlich nach wie vor derjenige ist der mein vollstes Mitgefühl hat. Man kann sich wirklich gar nicht ausmalen, wie das alles für ihn gewesen sein muss und noch immer ist. Wirklich drüber sprechen kann er nicht, stattdessen geht er daran langsam zu Grunde. Wenigstens kümmern sich jetzt Ärzte um ihn, auch wenn Zwangsernährung natürlich keine optimale Maßnahme ist.
Flavia macht sich so viele Gedanken und findet tatsächlich ein wenig Hoffnung, als sie an ihren Onkel denkt. Ich finde es gut, dass sie ohne die Zustimmung ihrer Eltern nicht das Gespräch mit ihm suchen will, sondern es viel mehr zu einer Familienentscheidung macht. Auf eigene Faust zu handeln würde sie in der momentanen Situation wahrscheinlich auch nicht weiterbringen. Man kann nur hoffen, dass der Onkel, sollte es tatsächlich dazu kommen, dass er eingeweiht wird, ein wenig mehr Abstand zu allem hat und die Lage besser beurteilen kann um ihnen vielleicht ein wenig unter die Arme zu greifen.

Fast schafft Mr. Oberaffe es hier tatsächlich ein paar Sympathiepunkte einzustreichen, weil er kurzzeitig doch echt nett zu seinem kleinen Bruder ist. Aber wirklich nur fast. Sein Vater ist allerdings auch der Obertrottel vom Dienst. Man sollte doch meinen, dass der weiß, wie sein Sohn tickt und, dass er ein manipulierender Mistkerl ist. Stattdessen lässt er sich erneut einlullen, entschuldigt sich sogar bei ihm und drängt auf Vergeltung. Meine Fresse, was ist das eigentlich für eine kranke Familie. Die haben doch alle nicht mehr alle Tassen beieinander…
Ganz toll dann auch, dass der Alte dann auch gleichmal das Telefonat ausplaudert und dem Pisslappen erzählt, wie dreckig es Felipe geht. Da geht dem ja fast einer ab und ich kann mir schon sehr gut vorstellen, wohin dessen Weg ihn führen wird. Wahrscheinlich zu Felipe um sich persönlich an dessen Leid zu ergötzen.

Wieder ein starkes Kapitel, auch wenn es schön wäre, wenn Felipe langsam wieder ein wenig Hoffnung schöpfen könnte und wieder anfängt zu essen und zu leben. Vergessen wird er die Ereignisse wohl nie, aber sich von ihnen beherrschen lassen, darf er auch nicht. Ich bin sehr gespannt, was als nächstes passieren wird.

Liebe Grüße

Antwort von Scorpius Antares am 29.10.2019 | 22:31:03 Uhr
Hallöchen! :)

Das ist so wahr. Für Flavia ist es gerade auch einfach schrecklich, da sie mit ansieht, wie alle leiden, die ihr wichtig sind und sie sich da komplett machtlos fühlt. Für Felipe ist das auch nicht leicht. Das, was Nelson ihm angetan hat, lässt ihn nicht los. Er ist, was das betrifft, ganz offenbar auch sehr sensibel und noch längst nicht in der Lage, mit solchen Dingen umzugehen. Dazu kommen noch die Ängste vor all den Dingen, die ihm noch bevorstehen könnten und er weiß nicht mehr, wohin mit alldem, also frisst er es in sich hinein. Die Aussichten sind natürlich auch nicht gerade das, was man sich wünscht... :/
Es wäre sicher nicht gut, jetzt irgendwelche Alleingänge zu planen. Zum Glück hat sie genug Feingefühl und versteht, dass man weder über Felipes Kopf hinweg entscheiden kann, aber ebenso wenig die Eltern außen vor lassen kann. Natürlich kann Felipe in seiner jetzigen Situation nicht so für sich sprechen, wie sonst, aber man sollte ihn nicht noch mehr überfordern, indem man solche Entscheidungen einfach für ihn trifft. Damit könnte man viel Vertrauen zerstören und das Vertrauen - besonders zu Flavia - ist im Moment irgendwie alles, was ihm noch geblieben ist. Das darf man ihm nicht wegnehmen. Es wäre wirklich schön, wenn Amir ihnen helfen könnte.

Tja, da hätte er es tatsächlich fast geschafft und dann muss er leider wieder ganz er selbst sein. ;) Dabei könnte er wirklich ein wunderbarer großer Bruder sein, wenn er denn nur wollte... Besser wäre es und es zeigt trauriger Weise, wie wenig sein Vater eigentlich von ihm weiß. Normalerweise sollten Eltern ihre Kinder besser kennen. Dummerweise blickt er so gar nicht, was sein Sohn da eigentlich anstellt, plant und hinter ihrer aller Rücken abzieht. Diese Familie ist ganz offenkundig ziemlich bekloppt und werden sicher noch für einige Ausrasterchen sorgen. ;)
Leider ist der Vater, was das betrifft, wirklich ein totaler Idiot, Nelson auch noch zu sagen, was dort los ist. Strategisches Denken ist dem ganz offenbar fremd, denn so kann er nicht rausfinden, ob an Samirs Worten doch was dran sein könnte. In jedem Fall kommt es Nelson leider gelegen, was er da gerade gehört hat...

Da hast du recht. Felipe wird einen Weg finden müssen, mit seinem schlimmen Erlebnis zu leben, so schwer das auch werden mag, denn wenn er so weiter macht, wird er daran kaputtgehen. Aber es wird ein sehr harter Weg für ihn. Er braucht dringend ein bisschen Hoffnung. Es freut mich so sehr, dass dir die Geschichte immer noch so gut gefällt. :)

Liebe Grüße!
29.10.2019 | 07:01 Uhr
zu Kapitel 10
Hej!!

Nelson ist wirklich ein Ekelpaket.
Und seine Familie fällt drauf herein.
Das ist eigentlich echt traurig.
Flavias Sorge kann ich verstehen.
Ich hoffe Amir kann ihnen helfen.
Felipe tut mir so schrecklich leid...

Vi ses!
Merle

Antwort von Scorpius Antares am 29.10.2019 | 22:12:59 Uhr
Hallöchen! :)

Das kann man wohl nicht anders sagen.
Leider bemerken die davon gar nichts.
Das ist in der Tat ziemlich traurig.
Flavia hat es gerade nicht sehr leicht.
Aber zumindest kommt ihr eine Idee.
Jetzt muss das nur noch funktionieren.

LG,
Scorpius
28.10.2019 | 20:24 Uhr
zu Kapitel 10
Guten Abend Scorpius :-],

so, das wird wohl wirklich mein letztes Review für heute werden, aber zumindest ein paar habe ich geschafft :-D Yay.

Flavias Gedanken und die Beschreibung der Situation war fand ich sehr gut, dadurch hat man sehr schön alles was gerade sehr wichtig ist, um sich die Situation noch einmal frisch Vorzustellen. Und auch ein wenig mehr erfahren darüber, wie es eigentlich nun weitergehen wird, wenn Felipe weiterhin nichts mehr isst.
Und irgendwie, ja, so manche Großeltern wissen wirklich immer sofort, wenn etwas nicht stimmt :-D, bei meiner Oma war das irgendwie genau so und die hat auch nicht locker gelassen, bis man es ihr erzählt hat. Was manchmal eher nicht so toll war. Aber ich denke mal, dass Oma Salma nicht so ist ;-].

Was natürlich wieder mies war war Nelson! (Juhu, ein Name für das Sackgesicht :-D ). Zuerst dachte ich, als er seinem kleinen Bruder wirklich ein Bruder war, dass er vielleicht doch ein oder zwei gute Seiten hätte, aber das hat er eigentlich gleich mit dem nächsten Satz und seinen Vorhaben zunichte gemacht, als er auch gleich wieder Versucht hat ihn zu manipulieren.
Und auch als er seinen Vater hier etwas vorgespielt hat, das war genau das, was als Titel dieses Kapitels steht. Ein falsches Spiel. Man ich könnte den Kerl in deiner Geschichte hier einfach zusammenschlagen, ehrlich mal. Vor allem, weil es wirklich solche Leute gibt, ist das so sehr schlimm.

So, damit habe ich das hier auch noch aufholen können, juhuu :-D. Dann bin ich zumindest bei diesen beiden Geschichten gerade auf stand, auch wenn es mir leid tut, dass die Reviews so kurz sind gerade.

LG
Steve

Antwort von Scorpius Antares am 29.10.2019 | 22:10:08 Uhr
Guten Abend Steve. ;)

Nun, da kann man sich doch nicht beklagen oder? Das waren doch ziemlich viele Reviews. ;)

Flavia macht sich wirklich sehr viele Gedanken. Nicht nur um ihren Bruder, sondern um die ganze Familie und sie möchte einfach etwas unternehmen, damit alles wieder gut wird. Das kann man wohl auch verstehen. Die Aussichten sind für Felipe gerade natürlich auch nicht die Besten und das macht auch ihr ziemlich zu schaffen.
Das stimmt, da haben manche Omas wirklich ein großes Talent für. Ich habe auch so ein Exemplar, die kann da sehr anstrengend werden. Wer weiß, wie Oma Salma so drauf ist. Vielleicht ist sie da ein wenig nachsichtiger mit ihrem Enkel, oder aber... sie ist noch schlimmer. ;) Und dann hat Felipe schließlich noch eine Oma...

Leider wahr. Nelson könnte im Grunde wirklich ein guter großer Bruder sein, der die Jüngeren vielleicht vor schlechten Erfahrungen schützen könnte, wenn er richtig für sie da wäre. Stattdessen schreckt er nicht davor zurück, sie ebenfalls in seine perfiden Pläne einzubinden. Er tut wirklich so gar nichts, um sich beim breiten Publikum wieder etwas beliebter zu machen. ;)
Ja, leider gibt es so fiese und manipulative Menschen tatsächlich. Eigentlich ist es traurig, dass Nelsons Vater nicht dazu in der Lage ist, seinen Sohn zu durchschauen und etwas gegen ihn zu tun, schlimmer noch, ihm unabsichtlich zu helfen und sein scheußliches Gedankengut zu fördern...

Ach, das muss dir nicht leid tun. Manchmal schaffe ich es selbst auch nicht, meine Reviews so ausführlich zu schreiben, wie ich gerne möchte oder wie es die Autoren verdienen, aber man möchte ja am Ball bleiben. :)
Außerdem kommt es ja nicht auf die Länge, sondern auf den Inhalt an. ;)

LG,
Scorpius
28.10.2019 | 20:23 Uhr
zu Kapitel 9
Guten Abend Scorpius :-],

und hier dann auch gleich das nächste Review zum nächsten Kapitel :-].

Was hier sehr gut herausgestochen hat in dem Kapitel ist, worum es im Endeffekt hier ging, nämlich um den Unterschied der Familien von Felipe und Julia. Während Felipes Familie versucht Felipe zu helfen und sich extreme Sorgen um ihn macht, was man auch echt gut verstehen kann, gerade auch, weil er nichts mehr essen kann und ständig Krämpfe hat, Ist Julias Familie nur genervt und angeekelt von Julias Bruder. Der benimmt sich hier auch echt wieder, wie ein riesen Ekel und genießt dies auch noch. Gerade auch, weil er sich hier eher als Opfer darstellt, selbst wenn seine Familie schon ein wenig Zweifel daran hat.
Allein der Satz von Julias Bruder zu dem Vater, war echt heftig. Das hätte ich selber nie gewagt zu bringen, einfach weil ich viel zu viel Respekt vor meinen Eltern habe.

Was mir aber auch sehr gefallen hat war, als Flavia ihren Vater auf die Frage, was sie nur tun könnten, um Felipe zu helfen, dass sie tun werden was sie können, weil sie eine Familie sind und zusammen halten und es gemeinsam machen :-]. Das war wirklich sehr toll.

Es gab auch hier wieder nichts, was mir nicht gefallen hätte :-D, außer Julias Bruder, aber ich denke mal, dass muss so sein ;-].

So eines werde ich wohl noch schaffen heute, also ab zum nächsten Kapitel :-P.

LG
Steve

Antwort von Scorpius Antares am 29.10.2019 | 21:56:07 Uhr
Guten Abend Steve. ;)

Die zwei Familien sind wirklich sehr verschieden...

Felipes Familie macht sich unendlich viele Sorgen um ihn und das ist wohl auch verständlich, wenn man plötzlich nichts mehr essen will, bzw. es gar nicht mehr kann. Ihnen wird mehr und mehr klar, wie sehr diese Ereignisse Felipe zusetzen. Julias Familie ist da vollkommen anders. Hier darf schon einmal die Frage gestellt werden, wer hier überhaupt irgendjemanden mag. Und er selbst genießt es dann noch in vollen Zügen, seine Familie zu verarschen, sich selbst in der Opferrolle zu sehen und sie alle möglichst noch gegeneinander auszuspielen. Er ist wirklich extrem durchtrieben und hat Spaß an seinen kleinen Spielchen...
Nein, ich hätte das auch nie gewagt, so mit meinen Eltern zu reden und wenn ich mich mal im Ton vergriffen habe, habe ich mich stets dafür entschuldigt.

Flavia ist eine kleine Heldin. Sie tut einfach so viel und alles was sie kann, damit ihre Familie nicht zerbricht und damit es für sie irgendwie weitergehen kann. Selbst für ihren verzweifelten Vater hat sie ein paar Worte übrig. Es ist für sie schwer, das alles zu ertragen, aber sie kämpft um ihre Familie. :)

Hihi... Ja, seine Rolle ist etwas darauf angelegt, nicht allzu viele Sympathie-Punkte zu sammeln. ;)

LG,
Scorpius
28.10.2019 | 20:23 Uhr
zu Kapitel 8
Guten Abend Scorpius :-],

auch hier wollte ich dann weiter machen heute ;-].

Was mir an diesem Kapitel ganz besonders gut gefallen hat, war wie gut die Familie hier zusammen gehalten hat, klar war es sehr schockierend für Felipes Eltern, als er ihnen dann erzählt hat, was genau alles passiert ist, aber man hat hier gemerkt, dass sie eben nun trotzdem hinter Felipe stehen und es als Verbrechen empfanden, was ihm passiert ist. Was es ja auch war.
Allerdings fand ich Julias Bruder hier ziemlich mies wieder, es gibt eigentlich keine Worte dafür, was er hier abgezogen hat. Erst Julia vorhäucheln, dass er nicht so ein Arsch wäre und dann aber mit Felipe das abziehen am Telefon. Das ist doch so richtig mies, vor allem, weil er es so dreht, dass Felipe an allem Schuld wäre, was ja mal auch so überhaupt nicht stimmt.

Hier davon zu sprechen, dass mir das Kapitel gefallen hat, ist irgendwie ein wenig fehl am Platz, durch das Thema und auch dadurch, was Felipe hier widerfahren ist. Aber es ist nun mal so, dass ich es toll fand und es auch wieder sehr gut geschrieben ist :-].

Nun bin ich sehr gespannt, was im nächsten Kapitel steht ;-] an welches ich mich auch nun gleich setzten werde.

LG
Steve

Antwort von Scorpius Antares am 29.10.2019 | 21:48:25 Uhr
Guten Abend Steve. ;)

Wie schön, auch hier von dir zu lesen. ;)

Das ist auch ganz wichtig für Felipe, auch wenn sein Geständnis nicht gerade unter den besten Bedingungen zustande kam, so weiß seine Familie nun doch Bescheid und versteht, dass das ein wirklich schreckliches Verbrechen gewesen ist. In diesem Fall können seine Eltern nicht anders, als ihm unter allen Umständen helfen zu wollen. Glücklicherweise, denn das wird hart genug für Felipe.
Oh ja... Er ist und bleibt eine fiese, kleine Ratte. Er schreckt nicht davor zurück, seine eigene Familie zu belügen und zu verarschen und für seine anderen Mitmenschen hat er auch nicht viel mehr übrig. Er genießt es, was er hier getan hat und spielt sein Spielt mit Felipe, der aktuell viel zu verunsichert ist, um dieses Getue einfach zu ignorieren und abzuhaken, wie es ratsam wäre.

Nun ja, in "Game of Thrones" ist auch so gut wie jede Folge fies und grausam und trotzdem lieben wir diese Serie, also irgendwie scheint der Mensch dahingehend ein bisschen merkwürdig zu sein. Aber wer würde schon eine Geschichte lesen, in der nichts passiert? ;)

LG,
Scorpius
28.10.2019 | 15:39 Uhr
zu Kapitel 10
Hallöchen...
Wow, was ist das bitte für ein Wiederling? Bah, wie kann er das nur mit seinem Gewissen vereinbaren? Echt! Ich hoffe Nelson Senior wird darauf kommen, was für ein mieser Lügner er doch ist. Hilfe... Man Felipe tut mir so leid, ich hoffe sie können einen Schritt weiter kommen, in dem sie Amir kontaktieren. Fakt ist dass die Familie zusammen hält egal was auch ist. Ich hoffe der Rest zieht irgendwann mit.
Felipe so leiden zu sehen tut echt weh.

Liebe Grüße, dein Super-Fan ^-^

Antwort von Scorpius Antares am 28.10.2019 | 18:16:35 Uhr
Hallöchen! :)

Das kann man wohl ohne jeden Zweifel so von ihm sagen. Ein Gewissen scheint er im Grunde gar nicht zu besitzen und sein Vater fällt auch noch voll auf ihn herein. Da wäre es wirklich gut, wenn Senior mal etwas bemerken würde. Für Felipe ist das alles so schwer zu ertragen, da er fürchtet, was noch alles auf ihn zukommen wird. Vielleicht kann Amir der verzweifelten Familie ja ein bisschen weiterhelfen. Leicht wird so ein Schritt aber sicher nicht.
Er muss hier auch wirklich eine ganze Menge ertragen. :(

Liebe Grüße,
Scorpius ^.^
25.10.2019 | 11:53 Uhr
zu Kapitel 9
Den Kontrast der beiden Familien finde ich sehr schön. Zum einen die Nasrs, die eigentlich ganz gut zusammenhalten und dann die Familie des Nascar-Fahrers, die sich nach Lust und Laune streitet. Schön, dass du ihm jetzt endlich einen Namen gegeben hast. Nelson gefällt mir einfach richtig gut als Antagonist dieser Story. Was er so von seiner Familie hält, ist wirklich echt fies, aber sehr amüsant zu lesen. Sich mit jedem anzulegen, wird ihm in Zukunft eventuell zum Verhängnis werden. Ich würde vielleicht mal ein bisschen mehr auf piano machen.
Und: Kann Felipe sich nicht vielleicht endlich mal zusammenreißen. So langsam geht mir das Selbstmitleid auf den Keks. Dadurch wird seine Situation auch nicht besser. Das ist immerhin schon acht bzw. neun Tage her. So langsam ist es mal gut. Vielleicht sollte ihm eines seiner Familienmitglieder mal in den Allerwertesten dreht, damit er endlich aufsteht und wieder sein Leben lebt, anstatt so ein Häufchen Elend zu sein.
Aber an sich ein sehr schönes Kapitel.

Antwort von Scorpius Antares am 25.10.2019 | 19:51:51 Uhr
Danke, es freut mich sehr, dass das so deutlich rübergekommen ist. Da hast du recht, der Zusammenhalt stellt sich da langsam auch bei den Eltern etwas mehr ein, während in der anderen Familie Stress angesagt ist. Ich konnte hier nicht mehr länger drum herum schreiben. Die Familie kam nun zusammen und die aufgebrachte Kelly nicht seinen Namen brüllen zu lassen, hätte sich falsch angefühlt. ;) Dennoch freue ich mich, dass Nelson so gut ankommt, auch wenn er ein A***loch ist. Und du hast recht, vielleicht sollte er sich so langsam mal überlegen, ob er nicht mal ein paar Gänge runterschalten will...
Zu dieser Frage... Nein, ein bisschen wird Felipe dir noch auf den Keks gehen. ;) Seine Situation verbessert er dadurch natürlich nicht, aber an diesem Punkt der Story ist er mental noch nicht sonderlich stark und da braucht er mehr als acht bzw. neun Tage. Ein Wachrütteln dahingehend wäre aber definitiv sehr gut, denn natürlich tut Felipe sich keinen Gefallen, wenn er sich in diesen Strudel weiter reinziehen lässt. Vielleicht gibt es ja jemanden, der das bewerkstelligen kann...
Vielen Dank für dein Review, ich hab mich richtig doll gefreut!
22.10.2019 | 14:38 Uhr
zu Kapitel 9
Hej!!

oh weia Felipe nimmt das echt schwer mit.
Aber auch seine ganze Familie irgendwie.
Es muss schlimm sein das so mit anzusehen.
Zumindest denkt sein Vater nun sehr viel nach.
Dieser Fiesling!
wie gemein er sogar zu seiner eigenen Familie ist!
dafür gibt es eigentlich gar keine Worte mehr.
Ich hoffe das er damit nicht durchkommen wird!

Vi ses!
Merle

Antwort von Scorpius Antares am 24.10.2019 | 22:39:38 Uhr
Hallöchen! :)

Oh ja, das ist leider wirklich wahr.
Die ganze Familie leidet extrem darunter.
In der Tat ist das kaum zu ertragen...
Ja, er macht sich nun definitiv viele Gedanken.
Oh ja...
Er ist wirklich ein richtiger A***h!
Und er wird es nicht müde, es auf die Spitze zu treiben.
Ob er damit durchkommen wird - das muss sich wohl zeigen. ;)

LG,
Scorpius
21.10.2019 | 23:08 Uhr
zu Kapitel 9
Hallöchen :)

Zwei Familien, zweimal derselbe Grund und trotzdem zwei völlig andere Situationen.
Familie Nasr wird so langsam aber sicher von den ganzen Ereignissen an ihre Grenzen getrieben. Ich bin froh, dass Felipe endlich Hilfe bekommt. Sie ihn ärztlich behandeln lassen wollen und hoffe wirklich, dass er so endlich wieder zu Kräften kommt und es ihm möglich ist, wenn es ihm körperlich besser geht, dann auch endlich mit der seelischen Heilung zu beginnen.
Du bringst die ganze Atmosphäre wirklich stark rüber und man leidet richtig mit. Flavia und ihre Mutter handeln endlich, während Samir langsam zerbricht. Wenigstens versucht er mittlerweile damit klar zu kommen, auch wenn es ihm schwerfällt. Und das ist doch schon mal ein guter Ansatz.
Ganz anders sieht es dann bei der Familie mit dem Ar***lochkind aus… Oh dieser kleiner mieser Schleimscheißer, wie gerne würde ich ihm selbst ein paar auf die Zwölf geben… oder wahlweise auch auf eine andere Körperstelle, so richtig schön genüsslich in die… Aber ok, ich schweife ab.
Komischer Weise hat mich der zweite Teil wirklich fasziniert. Ich bin in einem totalen Zwiespalt. Auf der einen Seite hasse ich diesen Kerl, auf der anderen muss ich ihm leider zugestehen, dass er beeindruckend diabolisch agiert, was einen gewissen Reiz auf mich ausübt, weil… ja… wieso eigentlich? Vielleicht, weil er so geschickt manipuliert und seine Familie versucht gegeneinander auszuspielen, während er es schafft sich dennoch, als armes Opfer darzustellen. Diese Durchtriebenheit verdient einfach ein wenig Anerkennung, die anscheinend auch das Einzige ist, was er sich von seinem Vater erhofft und doch nicht bekommt. Im Prinzip hatte er es also auch nicht leicht in seinem Leben. Ist trotz großer Familie ein Einzelkämpfer, irgendwie ohne Wurzeln, weil ihn so richtig niemand leiden kann und haben will. Und ein bisschen kann ich auch verstehen, wieso er ist, wie er ist. Dennoch rechtfertigt dies in keiner Art und Weise, was er mit Felipe gemacht hat und noch immer abzieht. Dafür kann er dann doch gerne in der Hölle verrotten, die er sich ja auch selbst um sich rumerschafft, in dem er alle gegen sich aufbringt.
Ein starkes Kapitel mit einem emotionalen ersten und einem faszinierenden zweiten Teil. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

Liebe Grüße

Antwort von Scorpius Antares am 24.10.2019 | 22:37:35 Uhr
Hallöchen! :)

Da hast du vollkommen recht, denn die Unterschiede sind hier extrem gravierend.
Ja, es ist extrem schwer, für alle Beteiligten. In so einem Moment das Richtige zu tun, ist auch nicht immer leicht, aber sie versuchen ihr bestes und Felipe hat eine Belastungsgrenze erreicht, an der es einfach nicht mehr weitergehen kann, wo seine Familie eingreifen und übernehmen muss, damit er überhaupt die Chance bekommt, mit dem, was er erlebt hat, auch irgendwie fertig zu werden.
Danke, ich bin wirklich froh, dass diese Atmosphäre auch spürbar gewesen ist, auch wenn es manchmal nicht leicht ist, sich so tief in diese Szenen hineinzudenken. Die beiden Frauen haben erkannt, dass es wohl keinen anderen Weg geben kann, während Samir noch sehr mit sich hadert, dennoch auch das Richtige tun möchte.
Hihi... Eine Abschweifung, die ich aber durchaus verstehen kann, denn natürlich trägt seine Person wieder nicht so viel dazu bei, dass man ihn sonderlich sympathisch findet. Ich denke, er hätte es durchaus verdient, dass man ihn sich mal so richtig vornimmt und zurechtstutzt - aber dafür wurde bei ihm wohl zu viel Schaden angerichtet...
Dem kann ich auch nur zustimmen. Eigentlich hat er es auch nie sonderlich leicht gehabt und ich freue mich ehrlicherweise auch schon sehr darauf, seine Lebensgeschichte hier noch mehr zu vertiefen. Ein Sympathieträger wird er deswegen vermutlich zwar nicht werden, aber es ist mir wichtig, auch seine Geschichte zu beleuchten. Manchmal hilft das zu verstehen, auch wenn es nichts rechtfertigen kann, denn was er Felipe angetan hat, ist auch mit einer schlechten Kindheit einfach nicht zu entschuldigen. Natürlich provoziert er seine Familie hier extrem, reizt sie und macht sich eben auch keine Freunde mit seinen Äußerungen. Allerdings wird sich da auch viel angestaut haben, denn umsonst hat ein Mensch ja nicht so finstere Gedanken und es ist so wahr, dass er sich selbst hier immer als das arme Opfer betrachtet. Als den ungeliebten Sohn, den Außenseiter, den, dem nicht genügend Anerkennung zuteil wird... Er könnte eine große Familie haben, viel Liebe und Geborgenheit, doch das will er gar nicht. Er will sich beweisen, schlägt sich alleine durch und sieht in seiner Familiensituation eher eine Bürde. Es freut mich aber, dass er dich so sehr faszinieren konnte. :)
Vielen Dank für dein liebes Review. Ich bin so gespannt, wie dir die weitere Entwicklung dieser Story gefallen wird. :)

Liebe Grüße!
21.10.2019 | 18:00 Uhr
zu Kapitel 9
Er ist und bleibt ein Arsch echt! Ich hoffe seine Familie wird dahinter kommen, wie es wirklich gelaufen ist. Wie kann man nur so ein wiederlicher Mensch sein? Wie!
An Felipes Vater sieht man nur positives, ich kann ihn durch aus verstehen, er kennt das nicht anders, er wurde so erzogen und selbst, wenn er es irgendwann akzeptieren kann, ist da ja noch der Rest der Familie, ich wette es war schwer genug, da die Familie unterschiedlich Religiös ist, ich wette selbst das sorgt immer noch für Spannungen, klar Taten die Worte weh, die Samir sagte, doch es stimmt irgendwie und er will ja auch nur, dass es Felipe gut geht und nicht dass er so leiden muss. Ich muss sagen das ich ihn in diesen Punkten verstehen kann und ich denke trotzdem dass sie alle als Familie es schaffen werden. Der Zusammenhalt ist da, das merkt man allein, dass Felipes Vater eingesehen hatte, das es nicht richtig war, ihm eine Therapie aufzwängen zu wollen.
Ich sehe den guten Willen, der hier leider vor sehr viele Hindernisse auf die Probe gestellt wird.

Liebe Grüße, dein Super-Fan ^-^

Antwort von Scorpius Antares am 21.10.2019 | 22:41:40 Uhr
Hallöchen! :)

Da kann ich dir nur zustimmen. Er ist wirklich ein riesiger Arsch. Quasi der Familien-Arsch. Da bleibt wirklich zu hoffen, dass sie sein falsches Spiel irgendwie mal durchschauen.
Leicht ist das für ihn wirklich nicht, denn er kommt aus einer Welt, in der man mit dieser sexuellen Orientierung immer noch Strafe und im schlimmsten Fall den Tod fürchten muss. So etwas macht natürlich Angst und bringt einen dazu, damit nichts zu tun haben zu wollen. Aber er liebt Felipe und er hat sich schon für die Weltanschauung seiner Frau auf neue Dinge einlassen müssen. Vielleicht wird es ihm seinem Sohn zu liebe auch gelingen, das noch einmal zu schaffen. Seine Worte sind natürlich hart, aber es steckt keine böse Absicht dahinter. Auch er hat in diesem Moment einfach große Angst um Felipe und möchte nicht, dass ihm etwas passiert. Vielleicht wird er noch nicht sofort damit umgehen können, aber sein guter Wille ist an dieser Stelle geweckt. Eine Therapie wird er Felipe gewiss nicht mehr aufzwingen wollen und auch damit sind sie ja schon ein Stück weiter. Der Weg wird für sie aber noch sehr schwer werden.

Liebe Grüße,
Scorpius ^.^