Autor: - Sidera -
Reviews 26 bis 50 (von 79 insgesamt):
17.01.2020 | 18:07 Uhr
zu Kapitel 34
Wow, eine wirkliche schöne Hochzeitsfeier, trotz oder gerade wegen der Schlichtheit. Da können dann auch die Kameras nicht mehr stören. Trotzdem bin ich super gespannt, ob - und wenn ja, wie - das Kapitol darauf reagiert. Die Propagandaschlacht kann also beginnen ;)
Herzliche Grüße

Antwort von - Sidera - am 19.01.2020 | 19:56:42 Uhr
Hey!
Ha, danke, ich hatte ehrlich gesagt etwas Sorge, dass es zu kitschig geworden ist... Tja, mit Propaganda ist es bald vorbei, dann gibt's echte Schlachten. ;)
LG
Sidera
12.01.2020 | 22:15 Uhr
zu Kapitel 33
Hi noch mal!
So, dann kommen wir zum nächsten Review, ohne großes Vorwort.
Yeah, erster Auftritt von Boggs und was ist mir natürlich als aller erstes in den Sinn gekommen? Natürlich sein Tod und da dieser quasi nicht vermeidbar ist, schätze ich, dass das wie geplant eingehalten wird, aber dieser Gedanke hat mich wieder zu einem ganz anderen geführt, der sich gut mit meinem nächsten Punkt verknüpfen lässt.
Und zwar, da Callie immer mehr Kraft und Ausdauer in ihrem Training aufbaut und dadurch ihre Fähigkeit zu Kämpfen langsam, aber sicher widererlangt, vor allem, wenn es mit den ihren beiden Schwertern geschieht. Was bedeutet, dass sie bald mit Sicherheit zum Gruppentraining kommt und das wiederum bedeutet, dass sie sicherlich eine Ausbildung zur Soldatin machen wird, so wie Johanna und Katniss. Nur da kommt mir die Frage, wird sie die Prüfung machen, die sie dazu qualifiziert sich der Spezialeinheit 451 anzuschließen, da Johanna die Prüfung dank ihrer Angst vor Wasser auch nicht geschafft hat. Callie hat schließlich auch einige Punkte, die Angst in ihr auslösen und dazu führen könnten, dass sie die Prüfung nicht besteht, aber ich gehe jetzt trotzdem einmal davon aus, dass Callies Verbissenheit ausreichen wird, um diese Prüfung zu bestehen. Aber wird sie auch an dieser Spezialeinheit teilnehmen wollen, vielleicht, vielleicht auch nicht, aber ich denke schon, oder hoffe es zumindest.
Nach eingehender Überlegung bin ich übrigens der Meinung, dass aus Althea und Eli kein Paar werden wird, weil es einerseits nur eine harmlose Flirterei ist und noch dazu ist Althea ein Workaholic. Sie hat so viel zu tun, ich frage mich, ob in ihrem Leben überhaupt Platz für eine Beziehung ist. Selbst wenn der krieg vorbei ist, wird sie vermutlich eine Stellung in der neuen Regierung von Panem bekommen, zumindest ist das in meinem Kopf so. Es kann aber auch sein, dass sie irgendwie stirbt, aber das will ich nicht glauben, ich weigere mich entschieden, also so oder so, es erscheint mir unwahrscheinlich, dass Althea und Eli zusammenkommen.
Und noch ein Yeah, der erste richtige Auftritt von Beetee, ich habe mich schon gefragt wo er steckt, aber wenn er sein zu Hause im Waffenarsenal gefunden hat, dann ist es ja wirklich kein Wunder, wenn wir ihn nie zu Gesicht bekommen. Es freut mich ihn Mal wieder zu sehen, oder hatte er überhaupt bis jetzt in dieser Geschichte Kontakt mit Callie, Angesicht zu Angesicht, das habe ich wohl vergessen. War er als Mentor bei den 74. Hungerspielen dabei? Ich glaube sogar nicht, aber hat Callie ihn kurz bevor die 75. Hungerspiele begonnen haben getroffen? Tut mir leid, das will mir jetzt aber beim besten Willen nicht einfallen. Naja, jedenfalls bin ich froh in (wieder) zu sehen.
So, und nun der eine Fehler den ich gefunden habe und der sich relativ am Anfang befindet: "Aus der Luft konnte sie die Straßen erkennen und größere Gebäudekomplex erahnen, aber dazwischen war alles nur noch Schutt und Asche." Es müsste doch die Mehrzahl von Gebäudekomplex sein.
Ich bin hiermit fertig für heut, aber ich glaube die Mail wird noch warten müssen, aber wenn alles gut geht nicht mehr lange. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.01.2020 | 11:37:10 Uhr
So, hallöchen nochmal!
Yup, geht mir auch immer so. Besonders beim Schreiben ist es für mich auch immer echt mies, wenn ich eine Canon-Figur einbaue, von der ich weiß, dass sie sterben wird. Und obwohl ich genau weiß, dass die Figur todgeweiht ist, bekommt sie eine mehr oder wichtige Rolle, entwickelt sich weiter, baut Beziehungen zu meinen Protagonisten auf und bevor ich mich versehe, hänge ich ebenfalls einen Teil meines Herzens an diese Figur. Besonders bei der FF, die ich im Augenblick schreibe, ist das gerade mal wieder der Fall - leider sogar mehr als nur einmal. Uff, ich hasse es, Figuren umbringen zu müssen...

Und schon wieder denkst du ein ganzes Stück voraus. :D Ist für mich echt spannend, wenn du das tust, weil ich dann grinsend vor meinem Laptop sitzen kann, mir deine Theorien durchlese und schon genau weiß, wo du recht hast, was anders ablaufen wird und ob es mir gelungen ist, dich auf eine falsche Fährte zu locken. Sehr spannend. Aber ja, wie es aussieht, wird Callie in Zukunft stärker trainieren und dann hängt es von ihrer Entschlossenheit und einigen Entscheidungen ab, wie stark und wo sie letztlich am Krieg beteiligt sein wird. Aber auch das wird noch ein paar Kapitel lang dauern.
Sehr interessante Überlegungen. Wenn du so weiter machst, hab ich in den Reviewantworten bald überhaupt nichts mehr zu sagen, weil ich dich entweder anlügen müsste oder zugeben, dass du recht hast. Ich will's wirklich nicht immer sagen, aber: Das wird sich dann schon zeigen. Man.... Das ist einer der Nachteile an einer so fleißigen Reviewschreiberin wie dir, irgendwo schlägt das Gespräch immer eine Richtung ein, wo ich aufpassen muss, dass ich nicht spoilere. Aber deine Charaktereinschätzungen von Althea sind auf jeden Fall schon mal sehr gut. :)
Ja, endlich mal eine Gelegenheit für Beetee. Den hätte ich auch gerne öfter auftauchen lassen, aber leider war er immer nicht dort, wo Callie war. In der Arena, in Distrikt 2 und jetzt im Waffenarsenal treffen sie sich doch endlich mal. Tatsächlich meine ich auch, dass sie bloß vor Beginn der 75. Hungerspiele mal kurz miteinander geredet haben, sonst gar nicht. Callie hat ihm und den anderen in der Arena ja zugeschaut, aber sonst gab es wirklich keinen Kontakt... Und du hast recht, bei den 74. Hungerspielen war er nicht Mentor. Hätte er natürlich sein können, aber ich wollte nicht, dass die ganzen bekannten Gesichter aus Catching Fire da schon auftauchen, das wäre irgendwie blöd und zu viel des Zufalls gewesen.
Yep, da hab ich doch tatsächlich ein E bei Gebäudekomplexe vergessen. Wird ausgebessert, die Autorin dankt für die Korrektur.
Dann schreiben wir uns hoffentlich bald wieder, ich freue mich schon besonders auf deine nächste Mail. Aber lass dich trotzdem nicht unter Druck setzen, ich weiß genau, wie viel Aufwand das immer ist, zurückzuschreiben. Dauert bei mir immer ewig...
Ganz liebe Grüße
Sidera
12.01.2020 | 17:41 Uhr
zu Kapitel 32
Hi!
Ich schätze es wird wirklich in nächster Zeit so sein, dass ich am Wochenende erst antworte, aber das haben wir ja jetzt zu genüge festgestellt, also würde ich sagen, fangen wir an.
Ich liebe diesen Satz: „Wenn ich träume, dass Johanna mich naiv nennt, ist das dann ein Zeichen dafür, dass mein Unterbewusstsein mit ihr einer Meinung ist?“ Ich weiß nicht warum ich diesen Satz liebe, aber ab sofort ist dieser Satz mein Lieblingssatz in dieser Geschichte, das wollte ich nur mal gesagt haben.
Und es ist die perfekte Überleitung zum nächsten Thema, denn dieser Traum lässt mich fast zufrieden zurück. Es bessert sich, es gibt endlich eine Besserung, anfangs dachte ich, oh nein, bitte lass es endlich aufhören und anfangs wirkte es wirklich so, als wäre dieser Traum wie jeder ihrer anderen Alpträume auch, aber in dem Moment, als Alya anfing ihr einzureden sie sei eine Marionette, wurde mir bewusst, dass da etwas nicht stimmt. Dieser Traum ist zwar immer noch einer, den man lieber nicht haben möchte, aber sobald die Träume eher ins Alberne hineingehen und weniger konkret sind, mit den Szenen, die sie zeigen, merkt man, dass es eine Verbesserung gibt. Ich gönne Callie jedenfalls diesen kleinen Schritt auf einem langen Weg, es wurde höchste Zeit, dass sich da mal was tut. Vor allem, dass sie so ruhig war, nach dem sich aufgewacht ist, ja man merkt die Räder der Veränderungen beginnen sich zu drehen.
Noch eine gute Überleitung, Veränderungen sind ja jetzt einige im Gange, zum Beispiel, dass Callie sicherlich bald anfangen darf mit ihren Schwertern zu trainieren, oder allgemein, dass die Rebellen immer weiter vordringen und bald sehe ich schon Katniss, wie sie Coin erschießt, aber allen voran die Hochzeit, die in VIER Tagen schon stattfindet. Also ich frage mich ja, wie die das so schnell hinbekommen wollen, mit der Organisation, aber gut, wir sind hier in Distrikt 13, da ist vermutlich so einiges möglich. Hach, ich freue mich auf jeden Fall für die beiden, es wurde Zeit, dass sie ganz offiziell ein Herz und eine Seele sind.
Ich habe gerade so nachgedacht und wollte mich gerade noch etwas auslassen darüber und zwar wird ja nach dem die Rebellen das Kapitol erobert haben, beschlossen, dass es die 76. Hungerspiele geben wird und da hat sich mir die Frage gestellt, wie wird Callie dazu stehen. Wird wie überhaupt mitentscheiden dürfen, aber wenn wir jetzt davon einfach mal ausgehen, was wird sie davon halten. Ich meine ja, einerseits weiß sie selbst am allerbesten, wie es ist als quasi überlebendes Opfer mit Blut an den Händen ein Leben lang mit sehr, sehr viel Schuld leben zu müssen. Geht man davon aus, müsste sie strikt dagegen sein, dass genau das irgendjemand anderem auch noch passiert, egal ob Kapitoler oder jemand aus den Distrikten. Andererseits wurde ihr schon so viel vom Kapitol angetan, dass sie diejenigen leiden sehen will, denen sie ihre Qualen zu verdanken hat, um den Leuten zu zeigen, wie es ist, wenn man für die Unterhaltung anderer mit dem fast sicheren Tod rechnen muss. In dieser Hinsicht wäre es nur fair und ihre Entscheidung somit klar für die Hungerspiele. Aber wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehe, dass Finnick überlebt und er dafür und Callie dagegen ist, oder umgekehrt, was würde das zwischen den beiden verursachen, obwohl ich mir fast nicht vorstellen kann, dass die beiden einmal nicht einer Meinung sind. Aber wenn man davon ausgeht und beide dagegen sind, können sie die Spiele nicht stattfinden lassen und somit hätte die Existenz Callies die Geschichte verändert. Aber ich habe das Gefühl, dass sie dafür sein wird, warum kann ich nicht sagen, aber ich denke schon.
Um noch ganz kurz die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Callie und Katniss anzusprechen, ich finde die beiden machen sich toll, als Kumpaninnen, sie sind sich auf ihre Weise ähnlich und dann doch wieder verschieden. Na, auf jeden Fall ist Katniss für Callie ein guter Ausgleich zu Johanna, so viel steht fest.
So, und dann noch etwas was ich gelesen habe und mir nicht sicher bin, ob es ein Fehler ist, es kam mir nur ein bisschen komisch vor: "Wenn ich ohne Bogen in den Wald gehe, fühlt sich das für mich an, als hätte ich eine Hand zurückgelassen." Hieße es nicht "meine Hand", oder bin ich mal wieder etwas von der Rolle, ich weiß es nicht *mit den Schultern zuck*.
Jedenfalls mache ich mich gleich ans nächste Kapitel und ich werde mir Mühe geben die Mail auch noch zu beantworten, aber die nächste Woche ist genauso straff wie die letzte, aber es geht dir sicher nicht anders, also sage ich wenigstens hier schonmal bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.01.2020 | 11:20:37 Uhr
Hey du!
Ha, danke. :') Wobei ich Finnicks Antwort, dass es in erster Linie bedeutet, dass Callie zu viel Zeit mit Johanna verbringt, fast noch besser finde.
Ja, der Traum zeigt tatsächlich, dass sich was getan hat und dass es nicht einfach nur die pure Wiederholung von erlebtem Grauen ist, sondern viel von dem beeinflusst ist, was Callie jetzt gerade im Augenblick erlebt. Johanna, ihr Morfixproblem, Katniss und die Sorgen um Panems Zukunft.... Also ja, ich stimme dir vollkommen zu. Und mehr kann ich auch nicht sagen, außer: Gut beobachtet. :)
Na ja, ein bisschen ist es schon noch hin, bis der Kampf gegen das Kapitol losgeht und Katniss Coin erschießt, aber langsam geht es tatsächlich in Richtung Zielgerade. Ja, das mit der Organisation dürften die da schon hinkriegen, immerhin gibt es ja auch viele freiwillige Helfer. Und ich meine, dass sie im Buch die Hochzeit von Finnick und Annie auch in relativ kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Tja, morgen kommt dieses Kapitel. Und es wird stellenweise etwas kitischig, aber gut, dafür kommen Tod und Zerstörung früh genug wieder.
Oho, sehr interessante Gedanken... Nachdem ich das gelesen hab, hab ich mir mir tatsächlich mal die Stelle durchgelesen, bei der es um die Entscheidung zu den 76. Hungerspielen geht. Ich verrate jetzt nicht, wie viele Sieger anwesend sein werden, aber ich kann dir schon mal sagen, dass es in einem oder vielleicht auch mehreren Punkten nicht ganz so laufen wird wie im Buch. Ob die Entscheidung dann letztlich die gleiche, die gegenteilige oder etwas vollkommen anderes sein wird, wirst du dann sehen. Aber du hast dir ja wirklich schon mal einige Gedanken gemacht, wie und weshalb Callie entscheiden könnte. Ich freu mich schon jetzt darauf, was du sagen wirst, wenn du die Stelle gelesen hast.
Ich schreibe die Szenen mit den beiden auch ziemlich gern. Sie haben eine interessante Dynamik, eine ganz andere als die von Callie mit Finnick, Johanna oder anderen Figuren. Katniss sticht allein durch ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten gegenüber anderen schon heraus, aber dadurch, dass die beide Gemeinsamkeiten teilen, wird das nochmal spannender. Und ja, Katniss ist ein guter Ausgleich zu Johanna, wobei sie schon auch manchmal etwas biestig und unfreundlich ehrlich sein kann.
Hm, nee, das ist kein Fehler. "Meine Hand" geht zwar auch, aber eine Hand passt auch. Es geht ja darum, dass es sich für Katniss anfühlt, als hätte sie etwas zurückgelassen, das eigentlich zu ihr gehört. Ein Bein oder ein Arm wäre z.B auch möglich.
Dann bis gleich bei der zweiten Review!
10.01.2020 | 16:07 Uhr
zu Kapitel 33
Hey!
Ebenfalls Danke!
Ja, ich bin auch schon super gespannt auf das Buch. Vorallem, da es ja 10 Jahre nach dem Krieg spielen soll. Mal schauen, ob es wieder zurück in die Arena geht.
Interessant, dass du quasi planlos schreibst. Ich brauch immer eine grobe Richtung vor Augen, in die es sich entwickeln soll.
Jetzt aber erst mal zurück nach 13;)
Tatsächlich war es keine große Enttäuschung, dass die Hochzeit noch nicht in diesem Kapitel stattgefunden hat. Ich muss also noch ein bisschen gespannt bleiben-Sogar etwas mehr als 19 Stunden und 20 Minuten.

Dieses Kapitel war wieder einmal wunderbar. Jedes Mal wenn ich zu einem neuen Kapitel zurück komme, muss ich über deine Fähigkeit staunen immer die richtigen Wörter und Beschreibungen zu finden. Ich verliere mich in einem Lesefluss und bin immer erstaunt, wie schnell das Kapitel zu ende ist. Respekt, das muss man erst mal können!

Gerade nach dem letzten Kapitel finde ich es unglaublich passend, dass Callie ein Kleid von Katniss bekommt. Es war absolut nachvollziehbar, dass Callie bei der Anprobe von Erinnerungen eingeholt wurde. Wie schwer muss es auch für Katniss gewesen sein, dieses Kleid zu sehen, nachdem ja auch Cinna umgebracht wurde.
Zudem finde ich die Wahl der Farbe unglaublich schön. Es ist nicht weiß, wie wir uns Hochzeitskleider immer vorstellen, aber viel passender.

Und dann hat Calliope endlich ihre Schwerter bekommen :D Auch ein Ereigniss, auf welches ich mich gefreut habe. Irgendwie scheint mir damit ein großer Schritt verbunden zu sein. Calliope ist jetzt stark genug für die Schwerter, sie ist also nicht mehr ganz so vom Kapitol geschwächt. Und bereit zum Zurückschlagen. ich bin gespannt, wann die Schwerter zum Ersten Mal zum Einsatz kommen (aßerhalb des Trainings).

Das wars erstmal von mir. Dir eine schöne Woche und bis nächten Freitag!
Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 11.01.2020 | 14:16:37 Uhr
Hey!
Ich hoffe, dass wir im neuen Buch auch etwas von den anderen Distrikten zu sehen bekommen. Distrikt 12 und 13 kennen wir mittlerweile ja zu Genüge, irgendein Distrikt, in dem Katniss nicht für längere Zeit war, wäre auch mal sehr interessant.
Na ja, eine grobe Richtung habe ich schon auch, aber meistens nur, dass ich eben der Canon-Geschichte folge, wo ich eine andere Richtung einschlagen will und in welcher Position ich meine Figuren einbauen möchte. Aber über die Details oder konkretere Plothandlungen mache ich mir selten Gedanken und lasse immer alles auf mich zukommen. Damit riskiere ich zwar Schreibblockaden, aber mir taugt das einfach mehr, weil ich finde, dass sich dadurch alles natürlicher entwickelt - sowohl die Geschichte an sich, als auch die Charaktere.
Danke, schön, wenn es dir so gut gefällt. :D Aber diese Fähigkeit habe ich mir ja auch über Jahre hinweg erarbeitet, also ist das weniger pures Talent, sondern vor allem viel Erfahrung, Übung und das Resultat von unzähligen Stunden, die ich nur mit Lesen und Schreiben verbracht habe. Aber trotzdem danke für das Lob, das nehme ich natürlich gerne an.
In der Sache mit dem Kleid habe ich mich an das Buch gehalten, mit Annie ist Katniss ja auch nach 12 geflogen, um ihr ein Kleid zur Verfügung zu stellen. Da sich bei Callie Plutarchs Problem mit dem nicht vorhandenen Hochzeitskleid natürlich auch stellt, dachte ich, dass hier auch die gleiche Lösung angebracht ist. Auch die Farbe ist hierbei nicht mein Werk, ich fand das Grün von Annies Kleid einfach auch sehr passend.
Ja, die Schwerter, die sind schon was besonderes. Und du hast recht, diese Szene zeigt natürlich, dass Callie sich körperlich mittlerweile soweit von der Folter erholt hat, dass sie langsam wieder Muskeln angesetzt hat und ihr Training verstärkt aufnehmen kann. Aber auch mental hat sie einige Schritte gemacht. Langsam kommt ihr Kampfgeist tatsächlich zurück.
Dann wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Sidera
07.01.2020 | 22:10 Uhr
zu Kapitel 32
Hey!
Dir auch noch ein gutes neues Jahr, voller Lesefieber und guten Büchern.

Das war wieder mal ein umwerfendes Kapitel von dir.
Als erstes natürlich das Hochzeitsdatum! Endlich ist es so weit und die beiden werden heiraten. Sie haben so viel zusammen durch gemacht und überstanden. Vor allem freu ich mich total auf den Moment, da es ja zu Beginn so lange gedauert hat, bis die Beiden sich ihre Gefühle eingestanden haben.
Hoffentlich hat Althea viel Einfluss bei der Vorbereitung, sodass es eine persönliche Hochzeit wird und nicht zusehr für die Propos ausgelegt wird. Wobei Plutarch und Coin wahrscheinlich schon dafür sorgen werden.
Wir haben ja im Laufe dieser Geschichte schon eine Hochzeit mit erlebt. Umso gespannter bin ich was für Elemente aus den Traditionen von Distrikt 4 du aufgreifen wirst. Am Meer können sie ja leider nicht feiern. Obwohl ihre Klippe ein bedeutungsvoller Ort wäre. (Du merkst: meine romantische Seite kommt zum Vorschein und spinnt in unmögliche Richtungen weiter...;)) Aber zurück zum Kapitel: Der Ausflug mit Katniss kam unerwartet. Obwohl es zwischen den beiden ab und zu Gespräche gab haben sie noch nicht so viel mit einander zu tun gehabt. In den Gesprächen gab es ja die ein oder anderen Andeutungen, dass sie sich doch verstehen könnten. Umso mehr habe ich mich über die Stelle gefreut. Auch da die beiden einfach etwas "normales" zusammen gemacht haben. Sie hatten einfach eine sorgenfreie Zeit an der Oberfläche und haben sich über belanglose Themen unterhalten. Wie eine kleine Auszeit von der Rebellion und den Aufständen. Ich bin aber gespannt, ob du auflöst, warum Katniss so plötzlich auf Calliope zukam. Ich kann mir gut vorstellen, dass du einen größeren Sinn dahinter siehst. Natürlich außer der Tatsache, dass sie beide Tribute waren und etwas ähnliches durch machen mussten. Dieses Gefühl, der Auszeit hat sich so durch das gesamte Kapitel gezogen. Vorallem durch das Näherrücken der Hochzeit und auch dem Ausflug an die Oberfläche. Trotzdem musstest du uns wieder an ihr Trauma erinnern, nicht wahr? Dass Calliope trotz dieses wirren Traumes relativ ruhig geblieben ist zeigt ja, dass es ihr langsam besser geht.
Also: Wieder mal ein tolles Kapitel! Ich bleibe gespannt auf das nächste. Darf ich mich schon auf die Hochzeit im nächsten Kapitel freuen?
LG Calypso

Antwort von - Sidera - am 10.01.2020 | 08:51:23 Uhr
Hi!
Dankeschön, das wünsche ich dir auch! Ich bin auch schon sehr gespannt auf das neue Buch Panem-Buch von Suzanne Collins, das in eine paar Monaten rauskommt. :D Du auch?
Ja, irgendwie war der Schritt schon seit einer Weile überfällig, aber bisher hat es nun mal leider an Gelegenheit gefehlt. Ha, klingt fast so, als würdest du dich noch mehr freuen als Callie und Finnick selbst. ;) Althea hat auf jeden Fall ein Auge auf die Planung und tut, was sie kann, aber nachdem Coin und Plutarch daraus natürlich ihren Nutzen ziehen wollen, wird es definitiv nichts mit einer privaten kleinen Feier, wie es den beiden eigentlich am liebsten wäre. Aber besser das als überhaupt nicht zu heiraten. Callie wäre ihre Klippe auch lieber und wenn sie in 4 wären und die Situation anders, dann könntest du wirklich davon ausgehen, dass sie an genau dieser Stelle heiraten würden.
Ha, das dachte ich mir, Katniss' Vorschlag kam für Callie nämlich auch überraschend und, was noch interessanter ist, für mich auch. War so nicht geplant - aber nachdem ich selten wirklich konkret plane, entwickeln sich die Dinge einfach selbst und gerne mal in eine Richtung, an die ich zunächst eigentlich nicht gedacht habe. Aber wie du schon festgestellt hast, zwischen den beiden gibt es ja Gemeinsamkeiten und sie scheinen sich nicht schlecht zu verstehen. Ich habe auch nicht vor, über Katniss' Beweggründe in der Geschichte noch viel zu sagen, dahinter steckt ja kein Masterplan oder so. Sie war einfach etwas neugierig auf die Person, die für Finnick so wichtig ist und hatte selbst den Eindruck, dass es vielleicht ganz interessant wäre, mal mit dieser Frau zu sprechen.
Wobei ich es nicht wirklich als sorgenfreien Ausflug bezeichnen würde, immerhin haben sie am Fluss ja schon über ernstere Themen gesprochen. Klar, eine gewisse Auszeit war es schon, als sie im Wald unterwegs waren und Katniss ihr Bogeschießen gezeigt hat, aber irgendwie schwebt Panems Situation ja doch immer wie eine dunkle Wolke hinter den beiden her. Aber ja, Callie macht mittlerweile Fortschritte und wird wieder etwas ruhiger, wobei natürlich noch immer nicht alles überstanden ist. Sie wird nur besser darin, es sie nicht mehr so sehr kontrollieren zu lassen.
Ich fürchte, ich muss dich enttäuschen, ganz haben wir das Kapitel Hochzeit noch nicht erreicht. Aber heute haben wir trotzdem ein nettes Kapitel, das ich persönlich auch sehr mag.
Dann danke für deine Review und hoffentlich bis zum nächsten Mal!
Liebe Grüße
Sidera
06.01.2020 | 20:31 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Sidera,

lange ist es her, dass ich im "Tribute von Panem"-Fandom unterwegs war und lange ist es auch her, dass ich Bücher gelesen + Filme gesehen habe. Ich persönlich finde es schwierig, Spannung im Arena-Setting zu erzeugen, ohne dass man von vorneherein weiß, wie das Ganze enden wird.

Nichtsdestotrotz habe ich mich mal wieder ins Fandom getraut und bin auf deine FF gestoßen. Ich bin ein Mensch mit genug Jährchen auf dem Buckel, um sagen zu können, ob mir eine Geschichte von Beginn an gefällt oder nicht. Und bei dir musste ich nur den Prolog sowie das 1. Kapitel lesen, um zu wissen, dass das genau Meins ist. Großer Pluspunkt ist wirklich dein Schreibstil. Ich finde, du vereinst die perfekte Mischung aus einfach und lebendig. Ich mag es, wie du gleich alles auf den Punkt bringst und dir dennoch Zeit für Details nimmst. Ein großes Lob an dieser Stelle.

Aber auch vom Inhalt bin ich, obwohl ich nur wenig gelesen habe, bisher überzeugt. Mit Calliope hast du eine unglaublich sympathische Heldin geschaffen. Jemand, der gezeichnet ist durch seine eigenen Hungerspiele; jemand, der mit einer nicht ganz so dankbaren Familie geschlagen ist, wenn du verstehst, was ich meine ;-) Klar hatte es diese Familie nicht leicht. Dass zwei Geschwister am Tag der Ernte ausgewählt werden, mag einem wie ein böser Scherz vorkommen. Ich persönlich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen. Und dann musste Calliope auch noch in dem Wissen ins Kapitol, dass der eigene Vater einen schon abgeschrieben hat. Meinen Respekt, dass sie nicht gleich aufgegeben hat. Zudem ist sie nicht der typische Vorzeige-Karriero. Anders als Josh weiß sie nicht mit Dreizack und dergleichen umzugehen und sie hatte auch nicht das "Glück", in die Bande der übrigen Karrieros aufgenommen zu werden. Anders als ihr Bruder. Von daher konnte ich mich bisher mehr als gut mit Calliope identifizieren. Toller Name übrigens! Wie bist du darauf gekommen?

Generell finde ich es einen interessanten Ansatz, den du beleuchtest. Streng genommen gehört Distrikt 4 auch zu den Karriere-Distrikten, aber dennoch gibt es auch dort genug Bewohner, die angesichts der Hungerspiele nicht frohlocken. Die in der Opferrolle sind. Das ist mir ein ganz besonderes Anliegen. Auch reichere Distrikte wie 1, 2 und 4 bringen nicht nur Kiss-Ass-Heldinnen oder Proleten hervor ;-)

Obwohl ich bisher nicht über alles urteilen kann, gefällt mir auch der Aufbau/die Abwechslung in deiner Geschichte. Super, dass der Prolog in der "Vergangenheit" liegt. Dass man gesehen hat, was die Spiele aus Calliope gemacht haben. Dann nimmst du immer wieder Bezug auf Calliopes eigene Spiele in der 68. Ausgabe, bringst Flashbacks ein, damit der Leser verstehen kann, wie schwer Calliope es selbst hatte. Auf Finnicks Rolle in deiner FF bin ich gespannt. Bisher gefällt mir, wie du ihn proträtierst: nach außen hin der leicht arrogante Schönling, innen drin aber geplagt von dem, was er hat tun müssen und immer noch tun muss. Wie sich alles zwischen ihm und Calliope, seinem ehemaligen Schützling entwickelt, darauf freue ich mich ganz besonders.

Kritikpunkt habe ich bisher keinen. Ganz vereinzelt bin ich auf Rechtschreibfehler gestoßen, aber die tun dem Lesefluss keinen Abbruch. Und so lang, wie die Kapitel bei dir sind, dürfen sich ruhig auch mal Fehler einschleichen ;-) ich werde deine Geschichte definitiv weiterverfolgen und mich hier auch nochmal melden. Ich habe ja noch eine ganze Flut an Kapiteln vor mir ;-) ich wünsche dir weiterhin viel Motivation fürs Schreiben!

LG
dreamy weaver

Antwort von - Sidera - am 10.01.2020 | 08:39:02 Uhr
Hey!
Schön, eine neue Stimme zwischen meinen üblichen Verdächtigen zu lesen. Dann einmal herzlich willkommen und schon mal Dankeschön für deine Review direkt am Anfang der Geschichte. Nachdem wir mittlerweile ja schon ein ganzes Stück weit sind, ist es für mich auch immer ganz nett, wenn mir jemand Eindrücke und Feedback zu früheren Kapiteln gibt. :)
Danke! Ich bin jetzt seit... puh.. sechs Jahren ungefähr als Autorin tätig und wenn ich Lob für meinen Schreibstil bekomme, freut mich das immer wahnsinnig. In der ganzen Zeit habe ich zwar auch selbst bemerkt, wie ich mich immer mehr verbessert habe und ich denke, ich kann auch ohne mich selbst zu überschätzen behaupten, dass ich mittlerweile auf einem Level angelangt bin, der über dem Durchschnitt liegt - aber das ist eben mein objektiver Eindruck und den sollte ich kritisch betrachten. ;D
Ich hoffe, dass dir der Inhalt auch weiterhin gefällt, immerhin hast du noch etwa 30 Kapitel vor dir, in denen ich das alles wieder ruinieren kann.... ;) Aber wenn du bereits so früh einen solchen Eindruck von Callie und der Situation hast, freut mich das natürlich. Mir persönlich fallen Kurzbeschreibungen immer sehr schwer, ich habe nie den Eindruck, dass ich der Geschichte damit Gerechtigkeit tue, daher versuche ich, die ersten Kapitel so zu gestalten, dass diejenigen, die sich bei der KB dachten "Na ja, könnte interessant sein, ich versuch's mal" möglichst motiviert werden, mehr zu lesen. Ich find's gut, dass du dir anscheinend auch Gedanken über Callies Familie gemacht hast, denn natürlich sind die nicht einfach grundlos so abweisend. Der Vater hat definitiv ein Problem, aber Althea hat einfach die falsche Art, mit solchen Verlusten umzugehen und nachdem sie schon die Mutter verloren hat und im Begriff ist, vermutlich auch ihre beiden Geschwister zu verlieren, ist das natürlich eine echt bescheuerte Situation.
Auch das mit den Karrieros hast du gut erfasst, tatsächlich bin ich in der Hinsicht mehr in Richtung Film gegangen. Da wird 4 ja nicht als Karriero-Distrikt dargestellt, da ist immer nur die Rede von 1 und 2. Aber soweit ich weiß, war Finnick laut Buch zwar auf die Hungerspiele vorbereitet und konnte mit Dreizack und Netz umgehen, hat sich aber nicht freiwillig gemeldet und das hat für mich dann auch den Ausschlag gegeben, wie du schon gesagt hast, diese Nicht-Karriero-Seite des Distrikts zu beleuchten. Und später ist 4 ja auch einer der ersten aufständischen Distrikte, also muss da definitiv Unmut herrschen. Und Callie hat nun mal wirklich die falschen Voraussetzungen für ihre Hungerspiele, denn auch in 4 gibt es mehr als genug Arbeit, in der man nicht mit Waffen umgeht.
Witzig, dass du nach dem Namen fragst, das hat jemand anders erst vor Kurzem auch. Ich mag da so eine Computerspielreihe namens "Dark Parables", das sind so Mystery-Story-Wimmelbild Spiele, in denen es immer um Märchen geht, die sich aber schon von denen unterscheiden, die wir kennen. In einem meiner Lieblingsspiele muss der Spieler in einem Unterwasserkönigreich ermitteln, und zwei der Prinzessinnen dieses Königreichs heißen Calliope und Althea. Wobei Calliope das Äquivalent der kleinen Meerjungfrau ist, die ihre Flosse für Beine eintauscht, um bei ihrem Liebsten an Land zu sein. Irgendwie musste ich beim Schreiben an diese Meerjungfrauen denken und dachte mir, dass das zu Distrikt 4 passen könnte. Aber eigentlich ist Kalliope eine griechische Muse, die mit Musik in Verbindung gebracht wird. Singen kann Callie zwar nicht sehr gut, aber Klavierspielen schon, also ist das auch nicht zu weit hergeholt.
Genau, die Flashbacks werden sich mit den nächsten Kapitel noch häufen. Ich wollte erzählen, wie Calliope zu der Person geworden ist, die sie jetzt gerade ist, aber ohne vorher lang und breit ihre eigenen Spiele zu erzählen, deshalb werden immer wieder Schlüsselszenen auftauchen, die oft auch irgendwie Bezug zu der aktuellen Situation ist und daher als wiederaufgetauchte Erinnerungen fungieren können. Schön, dass dir dieser Aspekt auch gefällt, manchmal habe ich mich doch etwas gefragt, ob das vielleicht auf Dauer nervig werden könnte, aber bisher kam nur positives Feedback zurück, also scheint das nicht der Fall zu sein.
Tja, was Callie und Finnick angeht... Abwarten. ;)
Ah ja, mein alter Feind: Tipp- und Rechtschreibfehler. Leider schleichen sich diese kleinen Plagegeister immer mal wieder ein und entwischen mir beim Korrekturlesen auch manchmal. Ich sage dir, was ich allen meinen Lesern sage, wenn du irgendwas finden solltest, was dich stört, kannst du mir die Stellen gerne sagen, dann bessere ich das sofort aus. Eine Stammleserin von mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei jedem Kapitel auf Fehler zu achten und alle 15 Stück, die sie findet, gibt's ein Extra-Kapitel. Das erwarte ich von niemandem, aber ich nehm es niemandem übel, wenn es Verbesserungsvorschläge gibt. Perfekt bin ich noch lange nicht, also muss ich an mir arbeiten.

Dann noch einmal herzlichen Dank für deine Review. Motiviert zum Schreiben bin ich auf jeden Fall, nur leider gibt es dafür immer zu wenig Zeit... Ich hoffe, dass dir diese Geschichte auch weiterhin so gut gefällt und wünsche dir natürlich viel Spaß beim Lesen!
Ganz liebe Grüße
Sidera
02.01.2020 | 11:46 Uhr
zu Kapitel 21
Hey,

wieder drei tolle Kapitel. Ich fühle mit Calliope mit, wenn ihre Freunde in der Arena sterben. Besonders getroffen hat mich natürlich auch Mags' Tod, was er bereits auch schon im Original getan hat. Die alte Siegerin ist eine so liebenwerte Frau und hat es einfach nicht verdient, noch so spät nochmal in die Arena zu müssen und dort letztendlich zu sterben. Mags' Tod war vermutlich jedem im Vornerein bewusst, aber es ist dann doch schmerzhaft, wenn es tatsächlich so ist. Und wieder opfert sie sich für die anderen - erst für Calliope bei der Ernte, dann für Finnick, aber vor allem natürlich Katniss und Peeta in der Arena. Sie hätte es wirklich verdient, in Ruhe in Distrikt 4 einfach einzuschlafen...

Ach, und Calliope und Haymitch sind einfach so ein gutes Team... wie sie sich gegenseitig aufziehen - ich denke dabei nur an die Sache, dass Haymitch' Getränk als Sponsorengeschenk sicherlich eine Premiere wäre, wenn es nicht verboten ist xD. Aber auch Katniss und Finnick ziehen sich ja in der Arena gegenseitig immer wieder auf. Aber trotzdem schaffen sie es irgendwie, zusammen zu arbeiten, was schon irgendwie ein ziemliches Wunder ist. Aber das ist es bei Katniss und Finnick ja zunächst auch. Ich sehe die Entwicklung, die die beiden durchmachen ebenso wie Calliope positiv. Ich denke, es ist wirklich sehr wichtig, dass die beiden sich verstehen und nicht nur akzeptieren. Und wenn es ein "Ich-zieh-dich-auf-du-ziehst-mich-auf"-Verstehen ist, ist das doch ein ziemlich guter Anfang xD

Es ist sicherlich auch nicht leicht für Calliope (oder auch Haymitch), den Aufbau der Arena zu kennen, aber diesbezüglich keine Informationen in die Arena zu ihren Tributen weiterzugeben. Stattdessen müssen sie zusehen, wie Finnick, zunächst noch Mags, Katniss und Peeta unvorbereitet auf die verschiedenen stündlichen Gefahren in der Arena treffen. Und dabei sind ihnen die Hände gebunden. In manchen Punkten ist dies vermutlich nicht weniger schlimm, als selbst mit ihnen in der Arena zu sein.

Lounas Tod hat mich auch ziemlich getroffen. Sie ist zwar eine Kapitolanerin, aber irgendwie anders und da Calliope gut mit ihr ausgekommen ist und sie sympathisch fand, konnte man Louna auch nur sympathisch finden - wenn auch etwas schräg, da sie ja trotzdem eine Kapitolanerin war. Aber dass sie sterben müsste, habe ich echt nicht erwartet, auch wenn es ihr ja schon bei der Feier am Tag davor ganz offensichtlich schon ziemlich schlecht ging. Ob sie von ihrem Tod verschont geblieben wäre, wenn sie sich Calliope anvertraut hätte? Aber sie konnte ja genauso wenig wie Calliope wissen, dass sie auf derselben Seite, nämlich der der Rebellen stehen. So gesehen ist vielleicht Plutarchs Geheimniskrämerei zumindest indirekt auch für Lounas Tod verantwortlich. Aber wer weiß, vielleicht hätte der Tod auch nicht mehr verhindert werden können, wenn Louna sich Calliope anvertraut hätte. So oder so ist es wirklich traurig, dass auch sie eines der "Opfer, die gebracht werden müssen" sein musste. Was die Todesursache angeht, bin ich mir ziemlich sicher, dass Haymitch hier den richtigen Riecher hat.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 13:06:51 Uhr
So, auch dir nochmal ein zweites Hallo an diesem Tag!
Es ist schon nochmal was anderes, wenn man solche Geschehnisse aus der Arena heraus erlebt, direkt von dort, wo sie passieren oder ob man vor einem Bildschirm sitzt und tatenlos zusehen muss, wie es passiert. Das muss schrecklich nervenaufreibend sein, vor allem, weil Callie ja mehrere Freunde in der Arena hat und keinen davon sterben sehen will, auch wenn ihre Prioritäten bei Mags und Finnick liegen. Aber ja, dass Mags wie im Canon sterben würde, war bestimmt für keinen meiner Leser ein Geheimnis, aber habe mir Mühe gegeben, es so hinzubekommen, dass es trotzdem ein wichtiges und erschütterndes Ereignis ist, auch wenn man es kommen gesehen hat. Mags hat das wirklich nicht verdient, aber ich denke, im Endeffekt war es ihr so lieber. Wenn sie mit ihrem Tod, der in ihrem Alter sowieso unausweichlicher erscheint als bei jüngeren Menschen, noch jemanden retten kann - oder zumindest die Möglichkeit dazu verschaffen kann -, hat er noch einen Sinn.

Na ja, gut liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich würde die Bezeichnung interessant vorziehen. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die miteinander auskommen müssen, diese Dialoge zu schreiben war wirklich ein Heidenspaß. Das ist viel lustiger, als wenn sie sich blendend verstehen würden. :D Und das mit dem Alkohol als Sponsorengeschenk wäre doch auch mal ein interessantes Szenario, nicht? ;) Genau, da stimme ich dir vollkommen zu. Ich habe ja auch generell eher einen Hang dazu, meine Figuren mit dieser "Ich-zieh-dich-auf-du-ziehst-mich-auf"- Methode arbeiten zu lassen, zumindest an den Stellen, wo es passt. Die Beziehungen entwickeln sich dann gerne auch mal in andere Richtungen, Finnick und Katniss haben später ja auch viele ernste Momente, nicht nur im Buch, sondern auch in den Szenen, die ich geplant habe, aber so zum Beginn finde ich, dass das eine spannende Dynamik in Bewegung setzt, wobei mir Suzanna Collins hierbei ja sehr entgegengekommen ist, im Buch ist es mit Finnick und Katniss ja auch so.
Ja, genauso sehe ich es auch. Ich an Callies Stelle würde vermutlich überlegen, wie ich diese Informationen irgendwie durchbringen könnte, aber natürlich wird für solche Fälle vorgesorgt sein, und zwar nicht erst seit dem Jubeljubiläum. Bei anderen Spielen ist es den Mentoren ja auch verboten, irgendwie Mitteilungen zu senden, zumindest im Buch und so muss es eben bei der Brot-Kommunikation für den Zeitpunkt bleiben. Das ist ja auch schon mal etwas, wenn auch nicht so viel, wie man es sich wünscht.

Glaub mir, es ist mir auch überhaupt nicht leicht gefallen, sie umzubringen. Ich mochte sie auch gerne und vor allem hat sie auch etwas verkörpert, was im Buch nicht so deutlich herauskommt, nämlich dass es durchaus auch Kapitoler gibt, die unter ihrem Lebensstil leiden und erkennen, was das mit Panem macht. Louna war so ein bisschen das Kind zweier Welten, geprägt durch ihren Lebensstil, den sie auch trotz allem nie so ganz loslassen konnte, aber sie war auch ziemlich scharfsinnig und mehr down to earth als die ganzen Bewohner dort, die Katniss kennengelernt hat. Plutarch, Cressida und Co sind die Einzigen, die im Canon vorkommen, die von dort kommen und trotzdem zu den Rebellen stehen und da wollte ich das Fenster in dieser Hinsicht noch etwas vergrößern. So ist Louna entstanden. Und sterben musste sie aus dem Grund, dass ich die Grausamkeit des Kapitols nochmal unterstreichen wollte. Diese Leute dort bringen sich sogar selbst um, aus selbstsüchtigen Motiven wie Macht- oder Geldgier. Louna ist nicht umgebracht worden, weil sie den Rebellen geholfen hat, sondern in erster Linie, weil ihr Mann sie aus dem Weg haben wollte.
Hm, interessanter Gedanke, ob sie überlebt hätte, wenn sie Callie etwas gesagt hätte... Ich glaube nicht. Zum einen hätte es nicht viel Unterschied gemacht, wenn Callie gewusst hätte, dass Louna für die Rebellen arbeitet, weil das ja auch nicht der Hauptgrund für ihre Ermordung war. Dragor hat schon lange vorher begonnen, sie zu vergiften, bevor er gewisse Ungereimtheiten bemerkt und einen gewissen Verdacht entwickelt hat. Und nachdem sie dem Gift zu dem Zeitpunkt schon lange ausgesetzt war, hätte es wahrscheinlich auch nichts geändert, wenn Callie sie zu einem Arzt geschleift hätte. Die Medizin im Kapitol kann viel, aber Lounas Tochter konnte sie nicht retten und jemanden, der so dicht an der Todesschwelle steht, auch nicht.
Also ja, es war tatsächlich unvermeidlich, dadurch, dass mehr als nur ein Faktor hineingespielt hat.
So, und jetzt habe ich mal wieder viel zu ausführlich erzählt, ich hoffe, ich langweile dich nicht.
Ganz liebe Grüße
Sidera
30.12.2019 | 00:53 Uhr
zu Kapitel 31
Wahnsinn,
dieses Kapitel war dermaßen stark, dass es mir den Atem raubt. Es war wundervoll und gleichzeitig furchtbar, aber auf gute Art und Weise. Wie Calliope langsam aber sicher ihre Angst zurückdrängt und mit einem nicht erwartetem neuen Selbstvertrauen über die Gräueltaten des Kapitols spricht, einfach einzigartig. Deshalb liebe ich die gute Calliope als Protagonistin so sehr, sie hat viele Ecken und Kanten, aber sie steht zur rechten Zeit aufrecht und beweist was in ihr steckt, selbst nach all den unaussprechlich schlimmen Dingen, die ihr widerfahren sind. Sie beweist damit wie viel Stärke und Lebenswillen in jedem von uns stecken kann, wo ich selbst mittlerweile glaube, dass ich vorher alles tun würde, nur um dem unausweichlichen Tod nicht in die Augen sehen zu müssen. Man merkt, ich bin begeistert und ich habe hier nichts weiter hinzuzufügen.
Dafür möchte ich anderweitig meinen Senf noch dazugeben und ich freue mich gerade so sehr, Johanna hatte endlich seit gefühlten Ewigkeiten einen Auftritt, einen wahrhaftigen Auftritt und sie ist so mürrisch wie eh und je. Ich liebe das und es beweist, dass sie noch sie selbst ist und kein kapitolgesteuerter Zombie, aber bei Johanna Mason wundert das doch keinen, sie ist hier vermutlich ähnlich gepolt wie Callie und Katniss.
Dann war da ja noch die Sache mit 2 … wo ich mich ehrlich gesagt schon davor gefürchtet habe, es war schon damals im Buch eine Szene wo ich Herzklopfen bekommen habe und selbst wenn ich weiß wie etwas ausgeht, ich bange trotzdem und nun alles aus einer anderen Sicht heraus zu erleben, hat das Herzklopfen und Fingernägelbeißen noch verstärkt. Und ich muss auch hier wieder loben, wahnsinnig gut geschrieben und die Atmosphäre der Szene wurde so gut eingefangen und widergegeben, dass ich nur meinen Hut ziehen kann. Vor allem noch Finnicks Emotionen, die dann noch hervorgebrochen sind, haben die Szenerie so gesehen abgerundet und der immer starke, ungebrochene Held von Distrikt 2 braucht eben auch einmal eine Verschnaufpause, vom aufrecht sein und stark sein und die Schulter zum Ausweinen sein. Vollkommen berechtigt und richtig so.
Huch und das war's schon von meinem letzten Review in diesem Jahrzehnt, oh je, jetzt bloß nicht sentimental werden, das hebe ich mir für das letzte Kapitel auf, mach dich auf ein emotionalen Ausbruch gefasst. Aber hier und jetzt möchte ich nur noch sagen, das diese Geschichte mir so sehr ans Herz gewachsen ist, dass ich mir meine Tage ohne das Lesen und Reviewen nicht mehr vorstellen kann. Außerdem ist es hier wo ich bin eine Stunde früher, was bedeutet, wenn ich mich jetzt beeile, schaffe ich dieses Review noch heute zu posten.
Zu dem Fehler, kurz und schmerzlos:
Diese Sätze befunden sich im letzten Drittel und ich denke hier sind zu viele Leerzeichen, weil am Anfang des zweiten Satzes die Anführungszeichen Fehlen: „Das kann ich nicht“, erwiderte Katniss und wartet ein paar Momente. Doch sie hatte ihn verwirrt, er drückte nicht ab. Das ist das Problem, nicht wahr? Wir haben euer Bergwerk in die Luft gesprengt." Du siehst was ich meine.
So, das war's ich verabschiede mich und ich hoffe ich schaffe es morgen die Mail noch zu beantworten, aber das kriege ich schon hin, da bin ich sicher.
Liebe Grüße,
Ladybug (Und zwar gerade noch rechtzeitig :D)

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:40:53 Uhr
Here we go again. :)
Wahnsinn kann ich jetzt auch von meiner Liste abstreichen, ich könnte tatsächlich mal eine Art Bingo entwerfen. :D
Aber danke für dein Feedback zu diesem doch recht schwierigen Kapitel, damit kann ich mich jetzt tatsächlich zufriedengeben. Ich kann gar nichts anderes sagen, du hast mal wieder auf den Punkt getroffen, was ich vermitteln wollte.
Yay, Johanna, immer ein Favourite. Der Schlagabtausch zwischen ihr und Callie ist tatsächlich einer meiner liebsten, wobei es davon in Zukunft auch noch einiges geben wird.
Ja, das mit 2... Ich hab ne Weile überlegt, wie und ob ich das einbauen soll, nachdem es ja etwas ist, was Katniss widerfährt, während Callie ganz woanders ist. Aber dann hab ich die Szene wieder gelesen und mir gedacht, dass garantiert nicht nur Haymitch von 13 aus zuguckt und schon hatte ich die Idee. Von Callies Standpunkt aus ist es natürlich weniger aufregend als für Katniss, aber wenn du da anderer Meinung bist und es spannend genug fandest, hab ich es ja nicht falsch gemacht. Zumindest Finnicks Gefühlslage konnte ich dadurch tatsächlich sehr gut einbringen. Bisher war der Fokus ja mehr auf Callie und ihren Problemen, aber das Kapitel zeigt auch wieder gut, dass Finnick auch mit einigen Dingen zu kämpfen hat. Mit seinen eigenen Schwierigkeiten, aber besonders mit denen von anderen. Katniss ist eine gute Freundin und Callies ZUstand belastet ihn auch noch mehr, als sie sich eigentlich bewusst ist - weil er sie eben besser durchschaut, als sie denkt.
Danke, mir ist die Geschichte auch ans Herz gewachsen. Glücklicherweise haben wir noch einige Kapitel vor uns und wir haben noch einiges zu erleben.
Fehler sind ausgebessert, danke nochmal. :D
Ganz liebe Grüße
Sidera
29.12.2019 | 22:36 Uhr
zu Kapitel 18
Hey,

wieder zwei geniale Kapitel :) Besonders gefallen hat mir das Kapitel, wo Calliope und Co. in den Plan von Plutarch Heavensbee eingeweiht werden. Vor allem, da wir diese Perspektive und Infos in den Originalbüchern noch gar nicht kennenlernen konnten. Toll fand ich auch das spätere Gespräch über Katniss. Auch wenn sie es vielleicht nicht alles so genau zugeben möchte, entspricht es eben doch der Wahrheit. Denn sie ist wohl definitiv eine wandelnde Katastrophe (was man ihr auch nicht unbedingt übel nehmen muss, hat doch auch sie Spiele hinter sich). Dass du das Detail mit dem wahren Feind erwähnst, finde ich auch echt super. Letztendlich hat es ja den noch in der Arena Überlebenden später das weitere Überleben gesichert irgendwie und irgendwoher muss dieser Satz kommen. Es gefällt mir, dass er von Haymitch kommt. Auch die Interviews am Schluss hast du gut beschrieben. So haben wir auch nochmal eine neue Perspektive darauf bekommen.

Calliopes und Finnicks letzte Nacht gemeinsam war schön und traurig zugleich. Dass Finnick es nicht lassen kann, ein bisschen zu spielen, bevor er Katniss seinen Armreif zeigt, damit sie ihn nicht doch noch abschießt, war ja mal wieder so typisch, da stimme ich Calliope zu. Diese Spielerei kann einem aber auch Kopf und Kragen kosten, wenn man nicht aufpasst oder nicht doch rechtzeitig noch reagiert, wie es Finnick ja getan hat.

Ich wünsche dir natürlich auch einen guten Rutsch.

LG
bookfreeki

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:28:05 Uhr
Hi!
Dankeschön. Bei dir muss ich nur immer kurz umdenken und nachschauen, zu welchem Kapitel du die Review schreibst, weil du ja noch nicht ganz auf dem neuesten Stand bist. Aber du holst ja echt gut auf und zwischen den Reviews zu den aktuellen Kapiteln ist es auch schön, Feedback zu den älteren zu bekommen. Also nochmals danke, dass du dir dafür die Zeit nimmst.
Ich denke, wenn dir diese Stellen gefallen haben, werden dir die nächsten Kapitel auch zusagen, nachdem wir die 75. Spiele da aus Callies Sicht erleben und du noch weitere Einblicke hinter die Kulissen der Hungerspiele bekommst und wie die Aktion der Rebellen so abgelaufen ist. Mir macht es ehrlich gesagt auch viel mehr Spaß, diese Lücken zu füllen und mir zu überlegen, was passiert, während man im Buch etwas anderes aus Katniss' Sicht erlebt, als wenn ich Callie Szenen aus den Büchern und Filmen erleben lasse. Und du hast vollkommen Recht, Katniss ist eine wandelnde Katastrophe. Ihr das ins Gesicht zu sagen wäre aber wahrscheinlich eine schlechte Idee...
Ja, da so die Balance zwischen Romantik und der Aussicht auf einen möglichen Abschied für immer zu finden, war ein bisschen knifflig, daher bin ich froh, wenn dir diese Szenen gefallen haben.
Finnick eben, zumindest wenn Kameras laufen, muss er immer ein bisschen was riskieren, aber er hat es ja doch noch gut hinbekommen.
Danke, den hatte ich und ich wünsche dir nachträglich dasselbe und einen guten Start ins neue Jahr!
Ganz liebe Grüße
Sidera
29.12.2019 | 20:13 Uhr
zu Kapitel 31
Hey du!
Zuerst einmal hoffe ich du hattest schöne Weihnachtsfeiertage. Da bin ich einmal nicht da und schon hab ich drei Kapitel bei meinen Benachrichtigungen.
Es hat mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen. Vor allem Johanna, die einer meiner Lieblingscharaktere ist. Ihr Verhältnis zu Calliope hast du mal wieder richtig gut dargestellt. Hut ab!
Außerdem schaffst du es so gut zu beschreiben, wie Calliope versucht mit dem Erlebten umzugehen und auch zuverarbeiten. Man merkt, dass Finnick eine riesige Unterstützung für sie ist, wenn sie in ihren schlaflosen Nächten zu ihm kommt. Und natürlich war der letzte Abschnitt richtig eindrucksvoll. Finnick weiß einfach ganz genau, dass in Calioppes Innerem noch so vieles durcheinander ist. Die beiden sind wie für einander geschaffen.Ich liebe diese Stellen!
... Und Calliope arbeitet das erste Mal aktiv mit den Rebellen. Es scheint so als wüsstest du schon genau welche Stellung sie in der Rebellion noch einnehmen wird. Ich freu mich schon auf die nächsten Kapitel!
Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Du hast hier einmal "zu" anstelle von "du" geschrieben;)
So, jetzt warte ich mal gespannt auf das nächste Kapitel und wünsche dir schon einmal einen guten Rutsch.
Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:19:21 Uhr
Huhu!
Danke, meine Feiertage waren gut und erholsam, ich hoffe, dir ging es genauso. :) Tja, ich bin fleißig und persistent, vor mir findet der Leser einfach keine Ruhe. ;)
Das mag ich auch immer so gerne an der Geschichte, meinen OC mit Canon-Figuren interagieren zu lassen. Johanna zählt definitiv auch zu meinen Lieblingen und es macht immer viel Spaß, sie zu schreiben. Sie kann ich mal all die unfreundlichen Sachen sagen zu lassen, für die die anderen zu höflich sind.
Danke, ich gebe mir große Mühe. Calliopes Trauma nach dem Erlebten war gar nicht so einfach, daher freue ich mich immer, wenn ich höre, dass ich es realistisch hinbekommen habe. Finnick macht es ihr auf jeden Fall sehr viel leichter, aber leider kann er auch nicht alles besser machen und sie muss noch einiges mit sich selbst ausmachen. Ich weiß, was du meinst, ich mag die Stelle auch sehr gerne.
Yep, das weiß ich. Sie wird auf jeden Fall noch einiges mit diesem Krieg zu tun haben und nicht nur als stumme Beobachterin zusehen.
Ah, danke für den Hinweis, das bessere ich gleich noch aus.
Dann hoffe ich, dass du gut ins neue Jahr hinübergekommen bist und wünsche dir auch noch einen guten Start ins neue Jahr.
Liebe Grüße
Sidera
29.12.2019 | 14:15 Uhr
zu Kapitel 30
Hallo,
das hier wird wohl mein vorletztes Review dieses Jahr, bevor wir in ein neues Jahrzehnt wechseln, schon irgendwie komisch, ich frage mich, wie oft ich mich beim Datum wohl verschreiben werde. Aber um darüber zu reden, sind wir ja nicht hier, also kommen wir zum eingemachten.
Ich finde es so toll gemacht, wie Calliope mit ihrer inneren, fiesen, dunklen Seite zu kämpfen hat. Die Stimme kommt mir so vor, als wäre sie zwar schon ein Teil von ihr, aber andererseits auch nicht. Sie erinnert mich schon fast an Snow, sie ist zwar in gewisser Weise ehrlich, aber auf die boshafteste Art und Weise, sodass ich mich frage, wie man so ein gehässiges Anhängsel wieder loswird. So wie ich Callie kenne, wird sie noch lange damit zu kämpfen haben, ähnlich wie mit ihren Alpträumen, die sie auch immer begleiten. Womöglich wirkt Finnick ja wieder abschwächend, aber so ganz glaube ich das nicht. Na, mal sehen wie sich das entwickelt.
Ich finde es übrigens super, dass wir wieder mehr über Annie, Aiden, Gia und Co hören, ich mochte die Bagage von Anfang an, nur sind sie bis jetzt eher selten vorgekommen, aber jetzt wo alle wieder vereint sind, werden wir wohl wieder mehr von ihnen hören. Ich mag vor allem Lis, sie ist einfach so herzig und sie erinnert mich an meine Nichte, die nimmt sich auch kein Blatt vor den Mund. Aber ich bin schon gespannt, wie sie alle auf die Verlobung reagieren werden, das wird ein Aufruhr, ich sehe es schon kommen.
Manno man, diese schwesterlichen Kabbeleien zwischen Althea und Callie sind fast wie die zwischen mir und meiner Schwester und wenn ich das dann so lese, kann ich einfach nicht anders als zu lachen. Ob wohl was auch Althea und Eli wird, die beiden scheinen sich ja zu verstehen, aber gut, Althea ist auch keine einfache Person und womöglich bleibt es nur bei einer einfachen Flirterei, ich kann mir Althea in einer Beziehung nämlich nicht so richtig vorstellen. Sie ist und bleibt ein Workaholic, ob da überhaupt Platz für eine Partnerschaft ist, aber da du ja sowieso immer für eine Überraschung gut bist, lasse ich das einfach auf mich zukommen.
Langsam aber sicher kommt Callie wieder zu Kräften, das stellt sich wieder einen Teil ihrer alten Persönlichkeit her, die in ihre jetzige integriert wird, denn auch wenn sie nie wieder so wein wird wie sie war, kann trotzdem ein Teil davon wieder hergestellt werden, oder? Ich finde schon und das Training tut ihr gut, so viel ist sicher. Und die Angst vor den Testaufnahmen hat es ihr auch zum Teil genommen, auch wenn ich mich frage, ob das bis zu dem Punkt so bleibt, oder ob sie kurzfristig Panik bekommt. Ich persönlich hätte ja zu Propoaufnahmen sofort nein gesagt, bevor ich mich auf die Knochen blamiere, lasse ich es lieber ganz, aber Callie ist bekanntlich hundertmal mutiger als ich und ich drücke ihr die Daumen.
Mehr habe ich nicht dazu zu sagen, also wagen wir und mal wieder zu den Fehlerchen vor, die ich gefunden habe:
Nummer eins (bei der ich mir gar nicht mal si sicher bin, ob das wirklich ein Fehler ist): Fast in der Mitte, kurz bevor sich allesamt aufmachen, um ihren Zeitplan einzuhalten: "Und das fehlgeschlagene Interview, die Ermordung der beiden Menschen, die sie jahrelang begleitet und alles ein wenig einfacher gemacht hatten, gehörte dazu." Ich bin mir wie gesagt nicht sicher, aber wäre es nicht "gehörten dazu".
Nummer zwei: befindet sich ein paar Zeilen darunter in dem Satz: "Aber diesmal war war es anders." Ich denke das ist offensichtlich.
So aus die Maus, ich bin für dieses Kapitel fertig und widme mich gleich dem nächsten Kapitel, obwohl ich nicht weiß, ob das Review gleich drauf kommen wird, weil wir einen Ausflug geplant haben und ich bekanntlich nicht die Schnellste im Reviews schreibe bin, aber es wird sicherlich heute noch geschrieben und gespeichert.
Bis gleich auf jeden Fall.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:12:55 Uhr
So, weiter geht's mit Reviews. Hi nochmal! :)
Ha, danke, das beruhigt mich jetzt, dass du das gut umgesetzt findest. Das meinte ich nämlich bei deiner Review von vor einigen Kapiteln, als du meintest, dass die Callies Zustand etwas zu gut vorkam. Das war wirklich nur ein vorübergehendes Hoch und jetzt hat sie richtig mit den Folgen zu kämpfen, die zu dem Zeitpunkt noch hinter Erleichterung und Wiedersehensfreude verborgen waren. Es wird sich auf jeden Fall noch etwas ziehen, aber wie du ja so oft bemerkt hast, ist Callie eine Kämpferin.
Aiden und Annies Familien sind wieder mal so ein nettes Beispiel für Nebenfiguren, die eigentlich nur einmal und dann nie wieder auftauchen sollten. Aber irgendwie sind sie dann doch wieder vorgekommen und von jetzt auf gleich waren sie Nebenfiguren, die bis zum Ende der Geschichte immer und immer wieder nach Pagetime verlangen. Aber sie haben sich so gut in die Geschichte eingefügt, dass das kein Problem war und ich mag sie auch alle echt gerne.
Tja, Thea und Callie sind schon ein spannendes Duo. ;) Ob sich zwischen Althea und Eli da tatsächlich etwas anbahnen sollte, wird nur die Zeit zeigen. Du hast schon sehr schön geschrieben, wo es da haken könnte, aber wer weiß, was die Zukunft bringen wird? Ich wusste es zu dem Zeitpunkt ehrlich gesagt auch nicht, als ich das geschrieben hab und musste es auch auf mich zukommen lassen.
Ich hätte mich wohl auch geweigert, mich filmen zu lassen, aber Callie ist da in einer anderen Lage als wir. Erstens wurde sie schon seit Jahren immer und immer wieder in die Öffentlichkeit gezerrt, in ihren Hungerspielen und den Jahren danach und sie ist es gewohnt, dass ihre eigenen Gefühle in dieser Hinsicht nichts zur Sache tun. Und andererseits hat sie schon richtig erkannt, dass Coin eine Siegerin in Distrikt 13, die sie gerettet hat, nicht so leicht davonkommen lassen wird. Und weil Callie ihre mentale Instabilität beharrlich verbirgt, bleibt ihr keine andere Wahl, als das durchzuziehen.
So, dann schon mal danke für die Fehlersuche. Den zweiten hab ich ausgebessert, beim ersten liegt tatsächlich keiner vor. Das "gehörte dazu" bezieht sich ja auf die Ermordung, nicht auf die Menschen, daher passt das. :)
Dann bis gleich nochmal.
Ganz liebe Grüße
Sidera
27.12.2019 | 17:42 Uhr
zu Kapitel 16
Hey,

da ich jetzt wirklich endlich mal Zeit habe ohne Uni und den ganzen Kram, habe ich mir diese auch wieder genommen, um weiter zu lesen. Obwohl du ja im Grunde genommen mehr oder weniger die Geschichte aus den Bücher erzählst, nur aus einer anderen Perspektive, kommt mir das überhaupt nicht so vor. Die Rahmenhandlung ist zwar gleich, aber du bringst viele spannende andere Details rein, die man ohne diese Geschichte hier nie erfahren hätte. Die Geschehnisse des Aufstands in Distrikt 4 hast du sehr gut beschrieben, auch dass Calliope so ausgetickt ist wegen ihrer Schwester. Es freut mich sehr, dass die beiden sich nun wieder annähern können, auch wenn es schade ist, dass gerade Altheas Fasttod für diese Annährung nötig war. Aber letztendlich haben sie es beide ja überlebt (wofür ich dir echt dankbar bin, weil sonst wäre ich wohl etwas sauer gewesen, wenn Calliopes Mühen umsonst gewesen wären).

Auch Annies Hochzeit fand ich sehr schön. Auch wenn ich immer ein Fan vom Paar Finnick-Annie war, hoffe ich doch, dass sie mit Aiden auch glücklich wird. Oder vielleicht noch viel mehr, da er gar nicht in die 75. Hungerspiele hätte kommen können. Und nur so konnten schließlich Finnick und Calliope zusammen kommen. Wie ich ja in meinem vorherigen Kapitel erwähnt hab, hatte ich gedacht, dass ihre Beziehung auch eher so ist wie die von Katniss und Peeta und die gegenseitige Stütze bei den Spielen schon genug ist, was sie einander geben können (wobei ich insgeheim auch denke, dass Katniss Peeta liebt, irgendwie zumindest, nur wissen sie beide nicht genau, wie sie in liebt). Deshalb war ich zunächst von ihrem Kuss etwas überrascht, freue mich aber natürlich für Calliope und Finnick. Schade nur, dass sie es offen nicht zeigen können.

Nun sind wir also bei den 75. Hungerspielen angekommen. Ich vermute mal, dass nicht wenige Sieger so reagiert haben wie Calliope, Finnick und Distrikt 12. Distrikt 1 und 2 haben sowieso trainiert, aber möglich, dass es auch andere Sieger aus anderen Distrikten getan haben, nur für den Fall, dass sie gelost werden könnten. Dass Calliope letztendlich gelost wurde, kann ich leider sehr gut nachvollziehen, da auch ich eigentlich fest davon überzeugt bin, dass die Losung (wie auch die kompletten Spiele was die Sonderregelung angeht) manipuliert wurde. Bei nur vier Losen für die Frauen ist das auch nicht so schwierig. Nur leider hat sich dann Mags wie auch im Orginal freiwillig gemeldet (finde ich übrigens gut, dass du hier beim Original geblieben bist). Natürlich kann es niemand verstehen, warum Mags sich gemeldet hat, aber ich denke, sie wollte zunächst einmal verhindern, dass Finnick und Calliope gemeinsam in die Spiele müssen, weil sie ja weiß, dass sie ein heimliches Paar sind, und somit die Chance schaffen, dass sie vielleicht doch wieder zusammen kommen, wenn Finnick als Einziger überlebt. Zudem wollte sie wohl verhindern, dass Calliope, die sie selbst durch die Spiele gebracht hat, nochmal da rein muss und möglicherweise stirbt. Außerdem denke ich, dass Mags sich gedacht hat, dass sie ja sowieso schon alt wäre und bald sterben würde und dann lieber sie als eine der jüngeren Siegerinnen in die Spiele geht.

Ich finde auch, dass du die "Es-kennen-sich-schon-alle-Problematik" einbaust. Besonders eindrücklich und schmerzhaft fand ich den Satz " Und nun war es Calliopes Job, sich eine Strategie zu überlegen, wie Finnick und Mags all diese Menschen, die sie seit Jahren kannten, umbringen konnten.". So gesehen haben Katniss und Peeta wohl noch einen Vorteil (gegenüber dem Nachteil, dass sie eben auch nicht wissen, wie die anderen Sieger alle ticken), da sie eben noch niemanden kennen und noch keine wie auch immer ausgestaltete Beziehung zu anderen Siegern aufgebaut haben. Calliopes und Katniss' erstes Zusammentreffen fand ich interessant.

Was ich auch immer sehr gut finde, sind die Rückblicke auf Calliopes eigene Spiele und die Zeit unmittelbar davor bzw. danach.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 28.12.2019 | 10:21:57 Uhr
Hi!
Schön, wieder von dir zu hören! Es kommt selten genug vor, dass jemand außer meiner hartgesottenen Schreiberin eine ausführliche Review da lässt und sich dann nochmal zu Wort meldet. Also an dieser Stelle schon mal herzlichen Dank für das detaillierte Feedback und für deine Mühe. Sowas schreibt sich nicht ganz so schnell und ich kenne das mit der Uni nur zu gut selbst.
Da hast du gleich einen Punkt angesprochen, der mir bei Fanfiktion sehr am Herzen liegt. Es gibt leider viel zu viele, die einfach nur pure Nacherzählungen sind, bei denen der OC dann entweder eine Mary Sue ist oder einfach nur ein sinnloses Anhängsel. Ich persönlich folge gerne den Canon-Werken, weil mir die Geschichten am Herzen liegen, aber ich gebe mir immer große Mühe, so viele eigene Ideen wie möglich einzubringen und Seiten darzustellen, die man so noch nicht gesehen hat oder zu erklären, wie manche Dinge eigentlich zustande gekommen sind. Dann finde ich, hat mein OC auch eine Daseinsberechtigung und trägt etwas zur Handlung bei, auch wenn er diese vielleicht gar nicht großartig verändert. Mir ist es immer wichtig, über die pure Nacherzählung rauszugehen und die Ff als eine Art Ergänzung zu gestalten. Und daher freue ich mich sehr, dass du so darüber denkst, denn genau so wollte ich es haben.
Die Aufstände waren beispielsweise war, wo ich mein Hirn selbst anstrengen musste, denn das erfährt Katniss im Buch ja nicht sehr ausführlich und wie es da in den anderen Distrikten aussah, abgesehen von 8, bekommt man ja nicht mit. Tatsächlich hatte ich von Beginn geplant, dass dieser Ausnahmezustand letztlich auch dazu führt, dass sich Callie und Althea wieder annähern, die haben nach so viel Entfremdung einfach einen größeren Schubs in die richtige Richtung nötig gehabt. Und um Althea musst du dir keine Sorgen machen, mit der hab ich noch was vor, aber das siehst du dann in den späteren Kapiteln.
Ich mag die Finnick-Annie-Beziehung in den Büchern auch sehr gern und ich finde es immer wieder aufs Neue schrecklich, dass Finnick stirbt und nicht zurück zu Annie kommt. Ich wollte aber, wie du schon festgestellt hast, auf Finnick x OC raus und weil ich Annie viel zu sehr mag, um sie zu ignorieren oder irgendwie mit einer Randbemerkung aus der Geschichte rauszuschreiben, hab ich Aiden erschaffen und ihr einfach eine andere Geschichte gesponnen. Das hat sich dann auch einfach weiterentwickelt und letztlich war ich ziemlich zufrieden mit dieser Lösung, weil ich nicht das Gefühl hatte, ihre Figur einfach abzuspeisen, weil sie aus dem Weg musste, sondern ihr ein alternatives Leben zu geben.
Ja, das hab ich bemerkt, dass du die Beziehung ein wenig anders gesehen hast, als ich es vorgesehen habe. Aber deshalb fand ich diese Bemerkung auch interessant, weil jeder ja immer ein bisschen anders interpretiert und deine Sichtweise war ja auch nicht verkehrt. Die Grundlage zwischen Finnick und Callie ist eine sehr tiefe Freundschaft und teilweise haben sie selbst die meiste Zeit nicht gemerkt, wie sich das in etwas anderes entwickelt hat. Aber es ist auch mal schön, jemanden mit dieser Entwicklung zu überraschen. ;)
Da kann ich dir nur vollkommen zustimmen. Ich habe mir auch schon überlegt, dass beim Jubel-Jubiläum es mit den Ziehungen höchstwahrscheinlich so gedreht wurde, wie Snow oder einer der Machthaber in den Distrikten es haben wollte, die Vermutung liegt bei diesem Staat einfach nahe. Und wenn Callie Ärger macht, arbeitet sie sich auf der Abschussliste eben nach oben. Was Mags angeht, hast du vollkommen recht - genau so hatte ich mir das überlegt und ich denke, dass das (in leicht abgewandelter Form) auch ihre Beweggründe waren, um sich im Canon für Annie zu melden. Aber sowas versteht natürlich nur, wer Empathie besitzt und Mags und ihre Freunde kennt, für Kapitoler ist es also völlig aus der Luft gegriffen.
Der Punkt mit den Siegern, die sich alle kennen, wird im Buch ja auch nur hin und wieder erwähnt und manchmal gezeigt, aber im Großen und Ganzen trifft es Katniss und Peeta nicht so, weil sie die Neuen sind. Und du hast schon richtig gesagt, das kann man als Vorteil und als Nachteil sehen, je nachdem. Für Callie werden diese Hungerspiele auf jeden Fall alles andere als leicht, obwohl sie nicht mit den anderen in der Arena steht. Aber tatenlos dabei zusehen zu müssen, wie sich Freunde gegenseitig töten und wie ihre Lieben in Gefahr sind, ist eine ganz andere Art von Folter.
Dann wünsche ich dir an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch und ich hoffe, dass du deine vorlesungsfreie Zeit so gut genießen kannst, wie möglich.
Ganz liebe Grüße
Sidera
27.12.2019 | 11:19 Uhr
zu Kapitel 31
Wow, vielen Dank für das tolle Kapitel!
Mir gefällt wirklich sehr, wie du die Handlung der originalen Geschichte ganz natürlich mit eigenen Figuren und Handlungselementen umwebst und so zu etwas Neuen, aber doch Bekannten machst. Ich fühle wirklich mit Calliope mit und freue mich über jedes neue Kapitel.

Antwort von - Sidera - am 28.12.2019 | 09:49:33 Uhr
Hey!
Danke, freut mich zu hören, dass du auch weiterhin so begeistert von meinem Geschreibsel bist. Eine Weile geht es ja auch noch weiter, also gibt es auch weiterhin ein Freitagskapitel, auf das du dich freuen kannst.
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
Sidera
23.12.2019 | 14:48 Uhr
zu Kapitel 29
Hallo,
ich habe es geschafft anständiges Internet zu finden und melde mich hiermit aus Spanien zu Wort und zwar rechtzeitig, ich bin so stolz auf mich *räusper* naja, ich finde, wir sollten nun beginnen.
Es sollte gesagt sein, dass dieses Kapitel hier wohl eines meiner liebsten ist und man muss sagen, ein bisschen Kitsch darf hin und wieder schon sein. Es war einfach nur purer Zucker, als Finnick Callie gefragt hat, ob sie seine Frau werden will und diese Szene hat sich in mein Herz eingebrannt, so und nicht anders ist das. Die beiden sind bestimmt für einander, sie ergänzen sich und sind die Stütze des jeweils anderen, besser kann man es nicht treffen. In einer dystopischen Welt wie dieser sind doch wohl die Menschen denen man vertrauen kann, die wichtigsten. Selbst Haymitch hat sich für die beiden gefreut, auch wenn er das so vermutlich nie unterschreiben würde und ich mag die kleinen Kabelleien zwischen ihm und Althea, dass könnte ich den ganzen Tag lesen, die beiden sind zu köstlich.
Alma Coin ist also seit diesem Kapitel auf der Bildfläche und ich mag sie nicht. Nicht nur, weil ich weiß was noch alles passieren wird, sondern weil diese Frau unsympathischer ist als jede andere Figur. Ich meine, ja gut, sie ist in einer Führungsposition und man muss sich auch einen gewissen Respekt erarbeiten, aber muss man dann so ein eiskalter Fisch sein. Sie ist einfach so unentspannt und ich werde dezent wütend wenn ich die Stellen mit ihr lese, aber das ist vermutlich so gewollt, in der Hinsicht alles super, ich halt das aus.
Ich freue mich auch für Callie, dass ihre Genesung in kleinen aber bestehenden Schritten vorangeht, auch bei den unvermeidbaren Alpträumen und dem kurzzeitigen Vermischen der Realität und ihren Horrorvorstellungen. Das sehe ich übrigens nicht als Rückschritt sondern als Nebenwirkung, die da ist und mit Sicherheit immer besser wird, je mehr Zeit vergeht, außerdem ist Callie eine Kämpfernatur, sie bewältigt das sicher und lässt sich davon nicht unterkriegen. So schnell geht das nicht, wie wir wissen.
Ich schätze das nächste Mal erwarten uns Propo-Aufnahmen, die nicht so glatt gehen werden, wie Coin sich das vorstellt. Naja, vielleicht wir es ja nicht so schlimm … oder wahrscheinlich schon, denn unserer lieben Callie bleibt auch nichts erspart.
Ich weiß, so ganz passt das jetzt nicht hier her, aber da du es letztes Mal des Öfteren angesprochen hast: Du schreibst an einer neuen Geschichte!! Das finde ich super, solange ich sie auch zu lesen bekomme, wenn nicht finde ich es zwar auch super, aber traurig wäre ich schon. Vermutlich willst du auch gar nicht zu viel darüber verraten, aber eine Frage dennoch, wirst du sie hier veröffentlichen?
Und ich möchte mich auch einmal dafür bedanken, dass du mich immer dafür lobst, dass ich mir so viele Gedanken zu deiner Geschichte mache. Also vielen, vielen Dank, aber für mich ist das selbstverständlich, dass ich mir über alles Gedanken mache, schließlich hängt beim Lesen auch viel von der eigenen Fantasie ab und ich liebe es über alles zu Spekulieren. Wenn ich damit auch noch jemand anders glücklich machen kann, umso besser, unser reger Austausch ist für mich schließlich eine schöne, kleine Abwechslung zur Realität.
Übrigens finde ich so kleine Hintergrundinformationen, wie zum Beispiel, wo die Namen der verschiedenen Personen herkommen, immer sehr spannend, also bedanke ich mich auch dafür.
So und noch eine Frage, die mir gerade noch im Kopf herumgespukt hat, und zwar, nachdem du nun eine Geschichte in der Ich-Perspektive und eine in der dritten Person geschrieben hast, welche der beiden Perspektiven ist dir leichter gefallen, war es überhaupt eine Umstellung, oder ist dir das leicht von der Hand gegangen?
Nun zum letzten Teil, der wie immer der gleiche ist: die mir aufgefallenen, kleinen Fehlerchen.
So Nummer eins: In der Mitte des Kapitels, nach dem Satz: "Die Natur schien wahre Wunder zu wirken und zum ersten Mal seit Langem dachte sie nicht an ihre Schmerzen oder die Dinge, die sie verfolgen, sondern lebte im Moment und genoss die Umgebung." Ist dir ein kleiner Absatzfehler passiert, wo das "I" von "Ihre" noch auf der einen Seite steht und der Rest des Satzes noch auf der anderen. Wenn du es siehst, verstehst du was ich meine.
Nummer zwei: Bei Callies Antwort, auf Finnicks Frage: "Sie begann zu strahlen, genauso hell wie die Sonne über ihnen. „ Ja. Ja!“" Ist zwischen den Anführungszeichen und dem ersten "Ja" ein Abstand.
So, das war's ich bin fertig für heute und wünsche nun noch einmal fröhliche Weihnachten, aber den guten Rutsch spare ich mir noch auf, der kommt dann bei meinem nächsten Review.
Bis dahin wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit und frohes Fest.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 23.12.2019 | 19:50:16 Uhr
Hi!
Schön, dass du es geschafft hast, ich habe echt gehofft, dass ich morgen eine Ausrede habe, ein neues Kapitel zu posten. Wow, Spanien, jetzt bin ich neidisch... Ich wär auch so gern dort, wo es warm und sonnig ist, Winter hat auf mich immer so einen deprimierenden und beklemmenden Effekt. Genieß den Urlaub, du hast ihn dir redlich verdient.
:D Dachte ich mir doch, dass dir das gefallen wird. Und besonders nach den letzten Kapiteln ist so ein Moment auch mal dringend nötig, schließlich kann es nicht mal in Panem immer nur ausschließlich düster aussehen. Und irgendwie war es zwischen den beiden ja auch überfällig, dass die sich jemals freiwillig trennen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Ich mag die Haymitch-Althea-Dynamik auch sehr, die beiden sind so die typische Kombi mit zwei Menschen, die unterschiedlicher gar nicht sein können und keine Möglichkeit auslassen, aneinander zu geraten. Einen Moment lang hab ich am Anfang überlegt, die beiden zu verkuppeln, aber das wäre im Leben nicht gut gegangen. Wenn du sie für einen Tag zusammen in einen Raum sperren würdest, gäbe es wohl mindestens einen Toten.
Geht mir genauso, diese Frau ist niemand, den man gern leiden kann. Besonders, weil man sie im Buch ja durch Katniss' Augen kennenlernt und ihre Abneigung dadurch auch übernimmt. Ich fand es daher wahnsinnig interessant, Julianne Moores Darstellung von Coin in den Filmen zu sehen. In Mockingjay I hat sie ja eine komplett andere Ausstrahlung, da ist sie eine ruhige, vernünftige und gewissenhafte Frau, die tut, was nötig ist und dabei trotzdem ihre Leute schützt. Und gegenüber Katniss verhält sie sich ja ziemlich freundlich und fast schon mütterlich. Zu sehen, wie sie dann in Mockingjay II zunehmend von Macht korrumpiert wird und sich in die Frau verwandelt, die Bomben auf Kinder werfen lässt, fand ich sehr gut gemacht. Daher ist es auch absolut in Ordnung, dass ihre Persönlichkeit in den Filmen etwas anders dargestellt wird als im Buch, da ist die Interpretation gelungen und im Sinne des Werks, also auch mehr als vertretbar. Ich hab versucht, mich bei meiner Coin so ein bisschen zwischen beiden Darstellungen zu bewegen, mal sehen, wie mir das gelungen ist.
Es ist so eine Mischung aus Rückschritt und Nebenwirkung, würde ich sagen. Sie hat einiges zu verkraften auf psychischer Ebene wie auf physischer und ich denke, dass es normal ist, wenn es da am Anfang mal nicht so wirklich bergauf geht. Zumindest definitiv nicht pfeilgerade nach oben. Wie sich das entwickelt, werden wir sehen und ich hoffe, dass ich das einigermaßen gut hinbekommen habe. Das ist so ziemlich der Teil der Geschichte, der mir am meisten Sorgen gemacht hat, und daher baue ich darauf, dass dein Feedback auch weiterhin so hilfreich und ehrlich ist.

Zu der neuen Geschichte: Ja, ich hab da tatsächlich ein größeres Projekt, an dem ich seit Anfang Oktober arbeite. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig, ob ich sie veröffentlichen werde, das ist immer so eine Sache. Einerseits freue ich mich, meine Geschichten mit anderen teilen zu können, aber manchmal denke ich auch, dass eine ganze Menge von mir in diesen Zeilen steckt und dass ich sie in erster Linie ja immer für mich schreibe und nur bedingt mit einer Leserschaft im Hinterkopf. Deshalb ist es immer auch ein bisschen Überwindung und freudige Erwartung gleichzeitig, wenn ich ein neues Projekt hochlade. Aber erst mal schreibe ich sie fertig, das wird noch eine Weile dauern, und dann überlege ich mir das. Aber wenn du Lust hast und es dich interessiert, können wir gerne ein bisschen über Fanfiktion-Mail darüber reden und ich kann dir etwas mehr erzählen. Magst du Star Wars?

Klar muss ich auch mal loben, denn tatsächlich ist es nicht selbstverständlich und ich möchte, dass du weißt, wie viel mir das immer bedeutet, dass ich von dir so konstruktives Feedback bekommen oder einfach mal Dinge über die Geschichte und den Schreibprozess erzählen kann. Eigentlich sind Reviews ja für den Austausch zwischen Leser und Autor gedacht, aber leider schreiben viele einfach nur "Wow, tolle Geschichte, schreib schnell weiter". Da fehlt einfach was und wenn ich von dir nicht immer so viel Begeisterung bekommen würde, hätte ich möglicherweise schon abgebrochen, weil zu wenig zurückkommt. Wenn ich nur selten von Einzelnen etwas höre, macht Updaten einfach keinen Spaß.

Hm, interessante Frage. Die ersten Kapitel von Calliope waren ja schon geschrieben, und weil die in der dritten Person waren, habe ich das einfach wieder aufgegriffen. Früher mochte ich die Ich-Perspektive wahnsinnig gern und hab ausschließlich solche Geschichten geschrieben, aber zwischen meinen Sherlock-Ffs und Calliope hab ich auch mal eine Marvel-Ff angefangen oder kleinere Kurzgeschichten geschrieben, wo ich die dritte Person ausprobiert hab. Und irgendwie ist das hängen geblieben und ich bin momentan so gar nicht für die Ich-Perspektive zu haben.
Tatsächlich hab ich bei der neuen Geschichte die ersten zweieinhalb Kapitel aus der Ich-Perspektive geschrieben und bin irgendwie so gar nicht mit der Protagonistin und der Story generell warm geworden. Es war irgendwie falsch. Dann hab ich in einer Hau-Ruck-Aktion alles komplett überarbeitet bin wieder zur dritten Person gewechselt - und sofort war dieselbe Geschichte eine völlig andere. Besonders, weil ich diesmal noch einen Schritt weiter gegangen bin und mir eine neue Herausforderung gestellt habe. Bei Callie beschränkt sich der Erzähler ja allein auf das, was sie empfindet und denkt und bleibt an ihr kleben, was andere Figuren denken oder fühlen erfahren wir nur durch ihre Vermutungen und Beobachtungen. Bei der neuen Geschichte hab ich den Erzählstil nicht nur auf meine Prota beschränkt, sondern schreibe auch aus der Sicht von anderen Charakteren und wechsle manchmal dabei auch einfach mitten im Kapitel die Perspektive. Je nach Gefühl, wenn es passt, mache ich das einfach, und wenn es nur für zwei Absätze ist.
Früher konnte ich sowas überhaupt nicht leiden (ich kann es auch immer noch nicht, wenn es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist), aber in dem Fall war es eine interessante neue Aufgabe und gibt mir eine ganze Bandbreite an neuen Möglichkeiten. Und irgendwie hat sich dadurch zwischen meiner Prota und der anderen Figur eine Dynamik entwickelt, die genau das ist, was ich haben wollte, das ich aber nie so schnell oder so gut hätte erzielen können, wenn es beim Er/Sie-Erzähler mit Fokussierung auf eine Person oder gar beim Ich-Erzähler geblieben wäre.
Und hier habe ich mal wieder eine ewig lange Antwort auf eine wenig komplizierte Frage gegeben... Die Essenz ist eigentlich, dass sich meine Präferenzen ändern und es einfach stark davon abhängt, was besser zur Geschichte passt. Ich mache beim Schreiben viel mit Gefühl und weniger mit logischen Überlegungen und Planung und wenn ich mich drauf einlasse, fügt sich alles immer irgendwie zusammen.

Dann wie immer herzlichen Dank für die Fehlersuche. Ich geh dann gleich mal ausbessern und morgen gibt es wie versprochen ein neues Kapitel, hübsch verpackt als Weihnachtsgeschenk. Dir auch schon mal frohe Weihnachten und ein schönes Fest mit deinen Lieben. Genieß die Sonne in Spanien! :D
Ganz liebe Grüße
Sidera
21.12.2019 | 10:13 Uhr
zu Kapitel 11
Hey,

ich bin jetzt schon seit ein paar Tagen dabei und muss jetzt doch endlich mal ein Review da lassen, weil du es wirklich verdient hast :) Ich finde deine Geschichte einfach super spannend, du hast einen angenehmen und spannenden Schreibstil, man ist sofort in der Geschichte drinnen und kann mit Calliope mitfühlen. Ich finde es auch sehr spannend, dass du aus der Sicht einer Mentorin schreibst, da man so viel mehr Einblick darin bekommt, dass Mentoren eben auch nach ihren eigenen Spielen immer weiter noch leiden müssen und was es für sie bedeutet, wenn ihre eigenen Tribute sterben und wie sie damit umgehen. Mir gefällt auch Calliopes Beziehung zu Finnick sehr gut. Man weiß, dass sie kein Paar sind, auch wenn Snow so etwas angedeutet haben mag, aber man weiß auch, dass sie viel mehr verbindet und dass sie einander viel mehr brauchen, als in einer gewöhnlichen Freundschaft.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und werde auf jeden Fall dran bleiben :)

LG und schöne Weihnachten
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 23.12.2019 | 12:00:31 Uhr
Hi!
Schön, mal von jemand Neues zu hören. :) Danke für deine Review, ich freue mich immer, wenn ich lesen darf, dass ich etwas richtig gemacht habe.
Die Geschichte ist überhaupt erst entstanden, weil ich mich gefragt habe, wie die Hungerspiele für die Mentoren so ablaufen, nachdem man in den Büchern und Filmen ja nur wenig bis gar keine Einblicke darüber bekommt. Und das ist einer meiner Lieblingsaspekte bei Fanfiktion, dass man damit solche Löcher in der Welt ein wenig füllen kann, wenn sie vom Canon-Material offen gelassen werden. :) Danke für dein Lob!
Ja, diese Beziehung ist einer der Dreh- und Angelpunkte der Geschichte, und ihre Entwicklung war auch eins der Dinge, die mir am meisten Spaß gemacht haben. Da wird sich noch einiges tun.
Dann wünsche ich dir noch viel Spaß beim Weiterlesen und hoffe, dass es dir auch weiterhin so gut gefällt.
Viele Grüße und frohe Weihnachtsfeiertage!
Sidera
16.12.2019 | 19:23 Uhr
zu Kapitel 28
Um Himmels Willen,
bitte sag mir, dass du Prim hier nicht sterben lässt, bitte nicht. Sie ist mir gerade wieder ans Herz gewachsen und wenn sie genauso endet wie Mags, dann kann ich einfach nicht mehr. Mri wurden doch eh schon Louna und Solita und Cassiopeius und Mags genommen, es muss nicht immer alles kanongetreu sein. Für sie können wir doch bestimmt eine Ausnahme machen, als Ausgleich für die anderen sozusagen. Und während ich das so schreibe, weiß ich schon, dass meine Hoffnungen vergebens sein werden. Aber ich gebe nicht auf, erst wenn ich diese niederschmetternden Zeilen lese, glaube ich es auch. Punkt. Aus. Ende.
Übrigens, fand ich es gut, dass mal wieder ein ruhigeres Kapitel war, als Erholung für uns alle. Es hat mir gut getan, so viel kann ich sagen und ich bereite mich für das nächste Kapitel aus das Äußerste vor. Schließlich kann alles passieren, ein Zusammentreffen mit Peeta und/oder Johanna, der erste Auftritt von Coin mit oder ohne Plutarch, Drohungen aller Art (wobei ich nicht die geringste Idee habe woher die kommen könnten, aber man weiß ja nie). Ich lasse mich überraschen.
Ich habe mich auch sehr, sehr, sehr gefreut, als ENDLICH mal wieder Haymitch vorkam und ja ich weiß, es wirkt vielleicht übertrieben, aber ich freue mich jedes Mal, wenn er oder Johanna einen Auftritt haben. Die beiden sind einfach besondere Personen, die mir persönlich sehr ans Herz gewachsen sind. Vor allem weil ich mich in gewisser Weise mit ihnen identifizieren kann … Naja, jedenfalls hoffe ich Johanna kommt bald wieder vor, wahrscheinlich eh dann, wenn sie Callies Beruhigungsmittel klauen will.
Die Szene mit Katniss fand ich sehr gelungen und ich war sowieso schon gespannt, wie die erste, richtige Unterhaltung der beiden aussieht. Dass sie beste Freunde werden, kann ich mir im Moment aber nicht vorstellen, dafür sind sich zu ähnlich, aber wer weiß, Rebellion schweißt die Menschen zusammen, oder so ähnlich. Was noch interessant wird (ich kann nicht aufhören es zu erwähnen) ist, wie Callies Rolle in dieser Rebellion aussehen wird. Kommt sie mehr nach ihrer Schwester und wird aktiv in die Entscheidungen von 13 mit eingebunden, ob sie nun will oder nicht. Sie könnte aber auch ihr eigenes Ding durchziehen wie Katniss, eins ist dabei jedenfalls klar, sie wird nicht tatenlos herumstehen. Da sprechen ihr Gewissen und ihre Moral eine andere Sprache. Außerdem wird Finnick hinter ihr stehen, egal was passiert, so viel ist sicher.
So zum Schluss noch ein kleiner Fehler und dann haben wir's geschafft.
Eher am Anfang, als Callie mit Katniss redet: „Haymitch hat mir erzählt, dass du auch ein meiner Rettung beteiligt warst.“ "an" statt "ein".
Das war's und da glücklicherweise in ein paar Tagen Weihnachtsferien sind, werde ich es hoffentlich zustande bringen mal früher als erst nach einem MONAT zu reviewen. Nun ja, für heute bin ich fertig und wir lesen uns, so viel ist sicher. Ich wünsche bis dahin eine schöne Zeit und fröhliche Weihnachten, da wir vielleicht vorher nicht mehr voneinander hören.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 18.12.2019 | 14:36:48 Uhr
Wow, noch ein Punkt für meine Checkliste. "Um Himmels Willen" hatte ich mit Sicherheit noch nie. :D Du bist eine richtige Goldgrube.
Tut mir leid, aber ich kann dir nichts sagen. Und versprechen kann ich auch nichts. Aber vorerst wird niemand sterben, du musst dich von keiner Figur verabschieden und es wird nicht so schlimm in nächster Zeit. Das ist alles, was ich anbieten kann.
Mach das, bereite dich vor. Ich wette, dass du trotzdem aus allen Wolken fallen wirst, wenn du das nächste Kapitel liest. Ich bin jetzt schon gespannt auf deine Review...
Nein, das ist gar nicht übertrieben, mir geht's auch immer so, wenn ich eine Gelegenheit bekomme, einen von den beiden zu schreiben. Ich mag grummelige Charaktere einfach - zumindest, wenn sie in ihren Büchern und Filmen bleiben. In echt würde ich vermutlich so meine Probleme mit ihnen haben oder ihre Gesellschaft zumindest nicht so sehr schätzen, aber sie sind ziemlich witzig, wenn du dich nicht tatsächlich mit ihnen auseinandersetzen musst. Johanna braucht noch ein bisschen, aber Haymitch dürfte im nächsten Kapitel auch wieder kurz auftauchen.
Danke. :) Sie werden sich auf jeden Fall etwas besser kennenlernen und ich denke, beide haben schon eine gewisse Verbindung, eben weil sie einander ähnlich sind und wissen, wie die jeweilig andere tickt. Und gerade deswegen, da hast du einen Punkt, wird es eine eher ungewöhnliche Beziehung sein. Was das andere angeht, hülle ich mich mal wieder in Schweigen, da heißt es wie sonst abwarten und Tee trinken. ;)
Danke wie immer für die Fehlersuche, meine Strichliste sagt, dass du haargenau noch einen einzigen brauchst und dann wird ein Extrakapitel fällig. Wenn du das vor Dienstag schaffst, bekommst du es von mir als Weihnachtsgeschenk - aber keinen Stress, das Kapitel ist dir sicher, wenn die Strichliste voll ist.
Dann wünsche ich dir jetzt schon mal, dass du die letzten Tage bis zu den Ferien gut überstehst und dann zwei schöne, erholsame, stressfreie Wochen hast. Und frohe Weihnachten, falls wir uns vorher nicht mehr schreiben.
Ganz liebe Grüße
Sidera
15.12.2019 | 15:41 Uhr
zu Kapitel 27
Hallo (mal wieder),
auf gewisse Weise lässt mich dieses Kapitel etwas unzufrieden zurück. Nicht, dass ich etwas an dem Kapitel an sich auszusetzen hätte, nur kommen mir die Folgen von Callies Gefangenschaft zu wenig vor … Ich weiß auch nicht, vermutlich liegt es an mir und ich bin noch zu sehr in dem emotionalen Tiefpunkt des letzten Kapitels gefangen, oder die Heftigkeit der Folgen nimmt mit Mal zu Mal zu, oder ich habe nicht aufmerksam genug gelesen. Ich schließe keines von den dreien aus, halte aber Nummer eins für am Wahrscheinlichsten. Nun ja, wir werden sehen, aber ich bin so froh und erleichtert, dass sie nun endlich nicht mehr im Kapitol ist. Wobei sie mit ihren Gedanken und Gefühlen wohl noch einige Zeit dort festhängen wird. Schließlich dauert es seine Zeit, sich von derartigen Folterungen zu erholen und zu regenerieren. Wie Callie aber schon so treffend festgestellt hat, "Sie würde nie wieder genau dieselbe sein". Ich frage mich auch wie lange es dauert, dass sie wieder "normal" schlafen kann und ob es jemals soweit ist, dass sie ohne Alpträume schläft. Wird man das jemals los, oder wird sie zu jedem weiteren Zeitpunkt in ihrem Leben an diese schlimme Zeit von ihren Hungerspielen bis zu dem vom Kapitol vorgetäuschten Tod Finnicks und Altheas. Wir werden sehen, sage ich nur.
Außerdem, bin ich froh, dass ich nicht an den Tod der beiden geglaubt habe, puh, das wäre auch eine Spur zu heftig gewesen, sogar für dich. Außerdem hätte Callie sonst keinen Lebenswillen mehr und dann würde es, wie schon gesagt, KEINEN Sinn mehr ergeben. Alles wäre sinnlos und leer und einfach furchtbar. Aber es hat nach all dem Unglück auch einmal wieder einen Lichtblick gegeben und den hat es auch ganz dringend gebraucht.
Mein Herz ist mir auch wieder bei den Szenen mit Callie und Finnick aufgegangen, die beiden sind einfach zum niederknien süß. Wahnsinn, ich habe diese Szenen so sehr vermisst. Das habe ich mal wieder gebraucht, vielen Dank also dafür und lass das nicht zu kurz kommen, bitte.
Ich hätte nie gedacht, dass Althea für die Rebellen arbeitet, niemals. Dass sie die Bombe glegt hat und im Untergrund gearbeitet hat, dass sie all die Zeit über ein Doppelleben geführt hat, Wahnsinn. Die Überraschung ist definitiv gelungen. Dann hatte Nero wohl doch recht, aber gut genug um sie zu überführen war er glücklicherweise dann doch nicht.
Jetzt wo Calliope in 13 ist, hoffe ich, dass wir Mal wieder was von Johanna und Haymitch hören, ich habe die beiden vermisst, selbst wenn Johannas Zelle in der Nähe von Callies war. Außerdem werden Katniss und Callie sicher auch ein paar Szenen bekommen, schließlich ist das jetzt fast unausweichlich, hoffe ich zumindest.
Wow und nachdem ich wieder ein wenig über das Kommende nachgedacht habe, freue ich mich jetzt schon, das nächste Kapitel zu lesen, Fehler gab es wieder mal keine. Aber ich hab noch eine Frage zum Abschluss, die mir wie vorhin gerade noch geschossen ist. Ist der Name Calliope zufällig, oder gibt es da eine Hintergrundgeschichte? Würde mich mal wieder brennend interessieren.
So, bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 18.12.2019 | 14:20:45 Uhr
And here we are again. :)
Nein, das liegt tatsächlich nicht an dir, denn es ist so, wie du es beobachtet hast. Die Kurve, die Callies Zustand darstellt, ist nach oben geschossen und von negativen Auswirkungen ist gerade wirklich nicht so viel zu spüren, wie man erwarten würde. Zum einen könnte es natürlich daran liegen, das ich hier an die Grenze meines Vorstellungsvermögens geraten bin, aber nachdem ich dir versprechen kann, dass der Zustand nicht so bleibt, ist schon auch ein gewisser Sinn dahinter. Zumindest stelle ich mir vor - und das kann auch vollkommen unrealistisch sein, das ist auch möglich -, dass nicht alle so reagieren wie Katniss und es auch Leute gibt, die erst mal tatsächlich so viel Erleichterung verspüren, dass sich Konsequenzen etwas verblassen. Callie hatte einen nicht zu verachtenden Schock nach dem Aufwachen, aber ich habe es mir so gedacht, dass sie anschließend durch die Tatsache, dass Finnick und Althea nicht tot sind, so erleichtert ist, das der Rest erst mal nebensächlich wird. Dass sich ihr Fokus so sehr auf diese eine gute Sache richtet, dass sie dadurch wirklich einen Hochpunkt erreicht, klarer denken kann und mehr wie sie selbst ist. Schock ins Positive, sozusagen, wie wenn du wegen einem Adrenalinschuss schneller und weiter laufen kannst, obwohl du eigentlich am Ende bist. Aber wenn das nachlässt, und das wird es, hat Callie auch mehr mit den Folgen ihrer Gefangenschaft zu kämpfen, das kann ich dir versichern.
Ha, danke. ;) So grausam bin ich nun auch wieder nicht, zumindest manchmal. :) Witzig, wie du immer in deinen Reviews Gedanken vorgreifst, die ich beim Beantworten der vorherigen aufmache. Erst eben hab ich noch darüber geschrieben, dass ich auch glauben würde, dass Callie ohne Finnick wirklich nicht mehr genug Lebensinhalt übrig hätte, um weiterzumachen. Sie hat sich da so in eine Abhängigkeit gebracht, die aber auch beidseitig ist, weil sie irgendwas gebraucht hat, das in ihrem Leben beständig und gut ist. Er verkörpert alles, was sie sonst nicht findet, Hoffnung, Vertrauen, Liebe, Verständnis, Verlässlichkeit. Er ist das Einzige, was ihr immer geholfen hat, ohne sie zu verletzen. Und deshalb würde sie nicht nur einen geliebten Menschen verlieren, wenn er stirbt, sondern gleich alles. Und da saß ich neulich echt eine Weile im Zug und hab darüber nachgedacht, wie sie sich in dieser Hinsicht eben von der anderen Protagonistin in meiner aktuellen Geschichte unterscheidet. Die wäre auch am Boden zerstört, wenn sie ihren besonderen Menschen verlieren würde, aber sie sucht immer nach Gründen, um weiterzumachen und findet diese auch in anderen Leuten oder Perspektiven. Solche Vergleiche finde ich immer spannend, das eröffnet mir auch nochmal einen anderen Blick auf meine Figuren.
Schön, dass ich dir mit den Finnick-Callie-Szenen eine Freude machen konnte. Zwischendrin muss das sein, wenn es so düster zugeht. Und ich denke, da kommt bald etwas, das dich sehr freuen dürfte.
Doch! :D Ha, also bin ich noch für die ein oder andere Überraschung gut. Nero hatte sowas von recht und tatsächlich hat Callie doch auch einmal angedeutet, dass Altheas Geschichte ein bisschen zu gut durchdacht ist. Ich hätte ehrlich gesagt gedacht, dass irgendjemand Lunte riechen würde. Ja, wir werden wieder etwas mehr von Haymitch und Johanna sehen, und auch Katniss bekommt mehr Pagetime. Ich freu mich auch schon darauf. :)
Oh, interessante Frage. Tatsächlich hat der Name eine Hintergrundgeschichte, und nicht nur Calliopes. Es gibt da eine Computerspielreihe namens "Dark Parables", die ich sehr gerne spiele. Das sind Rätselspiele mit Wimmelbildern, die aber einer Story folgen, in der es um Märchen geht. Also Rapunzel, Dornröschen und so, aber verändert und düsterer, sodass es mehr in Richtung Mystery geht. Und in einem meiner liebsten Spiele erforscht man ein Unterwasserkönigreich, dessen Prinzessinnen in Meerjungfrauen verwandelt wurden. Und zwei dieser Schwestern heißen Calliope und Althea. :D
Und auf zur nächsten Review!
15.12.2019 | 11:35 Uhr
zu Kapitel 26
Oh mein Gott,
mehr kann ich nicht sagen. Was tust du mir nur an. Was tust du der armen Calliope nur an. Ich will nicht glauben, dass Finnick und Althea tot sind und ich will nicht glauben, dass die beiden überhaupt da waren. Bis ich nicht die anderen beiden Kapitel gelesen habe, werde ich nicht glauben, dass die beiden überhaupt da waren. Ich werde es leugnen!
So, da ich mich nun etwas abgeregt habe, werde ich hoffentlich wieder etwas sachlicher. Je weiter ich in dieses Kapitel hineingelesen habe, desto mehr habe ich Calliopes Gefühle als die meinen gespürt. Es klingt verrückt, aber es kam mir so vor als wäre ich mit ihr dort in dieser Zelle, als hätte ich all diese Menschen in meinem Leben verloren und als wäre ich nun mutterseelenallein, im Stich gelassen von allen anderen. Nur was ich nie wirklich nachvollziehen kann, sind die physischen Qualen, was vermutlich jedem so geht, der das noch nicht erlebt hat. Jedenfalls ist die Tatsache, dass ich mich so in diese Situationen involviert fühle, ein Zeichen dafür, dass unsere Autorin, das wärst dann wohl du, erstens genau weiß, wie man andere Menschen, vorzugsweise den Leser, quälen kann, aber auch, wie man Menschen, in diesem Fall Calliope, realistisch an ihre äußersten Grenzen bringen kann und wenn mir jemand die Aufgabe stellen würde "breche deine Hauptperson", ich würde mit Ach und Krach scheitern. Das beweist zwei, erstens muss ich noch lernen meiner Hauptperson fiese Dinge anzutun, aber auch, dass unsere Autorin absolut genial ist. Mehr gibt es da nicht zu sagen.
Nun wieder zu Calliope, die denke ich im letzten Review etwas zu kurz gekommen ist, oder auch nicht, ich weiß es nicht mehr so genau, ehrlichgesagt, aber was solls. Jedenfalls bin ich geschockt und dennoch nicht überrascht, schließlich bin ich mir wohl bewusst, dass jeder Mensch einen Punkt hat, an dem er nicht mehr kann. Dennoch hätte ich mir am liebsten vorgemacht, dass Calliope diesen Punkt nicht hat, für mich ist sie mittlerweile das Sinnbild von innerer Stärke. Da ich zu wissen glaube, dass Calliope trotzdem gerettet wird, weil das alles hier sonst KEINEN Sinn mehr ergeben würde, habe ich schon fast Angst davor, wie sie mit ihrer Rettung umgehen wird. Von Freude kann hier dann schließlich nicht mehr die Rede sein, das kann ich mir nicht vorstellen. Sie ist am Ende, fühlt gar nichts mehr und du bist jemand der am Realismus hängt, also wird sie nicht Freudensprünge machen und alle herzlich umarmen. Sie wird, denke ich, auch lange brauchen, bis sie wieder aus dem Loch herausklettern kann, in welches sie gestoßen wurde. Ungefähr so wie bei Katniss, die am Anfang von Mockingjay auch am Ende war und sich wieder zurück gekämpft hat. Was übrigens im Film meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen ist, aber naja.
In weiterer Folge, führt mich das zu der Frage, welche Rolle Calliope spielen wird, wenn es soweit ist und die Rebellen das Kapitol stürzen. Einerseits kann ich mir nicht vorstellen, dass sie tatenlos herumsitzt, andererseits muss man dabei ihren derzeitigen Gemütszustand bedenken und dieser liegt am Low-Point. Demnach darfst du mich hier überraschen, ich nehme es so wie es kommt, ohne zu meckern.
Ich hätte zum Abschluss noch eine Frage, die mir gerade so in den Sinn gekommen ist. Hast du an der Geschichte, die, wie wir alle wissen, schon fertig geschrieben ist, im Nachhinein, während des Uploadens, noch maßgebliche Änderungen vorgenommen? Ich weiß, seltsame Frage, aber es würde mich wirklich interessieren.
So, dann widme ich mich gleich dem nächsten Kapitel, da die Rubrik der Fehlerchen diesmal ausbleibt.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 18.12.2019 | 13:38:34 Uhr
Möglicherweise irre ich mich, aber das ist die erste Review, die ich bekommen habe, die mit "Oh mein Gott" anfängt. Danke, das kann ich von meiner Checkliste abhaken. ;D
Dankeschön. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich gebe mein Bestes und ganz sicher kann ich mich auch noch verbessern, aber solches Feedback zu hören, bestärkt mich immer sehr in dem, was ich tue. Du bist aber auch eine 1A-Leserin, die sich so viele Gedanken macht und immer genau das erkennt, was ich vermitteln will. Das muss ich auch mal wieder sagen, dadurch macht es mir nämlich sehr viel Spaß, mit dir über die Kapitel zu diskutieren. Und ich bin sicher, dass du auch noch zu dem Punkt kommst, an dem du solche Sachen mit deinen Figuren machen kannst. Ich konnte meinen Charakteren früher auch nie etwas antun, schon gar nicht etwas, das bleibende Schäden hinterlassen kann. Aber irgendwann kommt das von selbst, weil es schlichtweg nötig ist in ihrer Entwicklung. Charakterentwicklung ist für mich einer der Hauptpunkte einer guten Geschichte und um das zu erreichen, muss man Figuren Fehler machen und lernen lassen. Manchmal eben durch Schmerz und Ereignisse, die sie zerrütten.
Wie es mit Callie weitergeht, hast du ja schon gelesen, also sag ich hier mal nichts dazu, sondern erst bei der Antwort für deine nächste Review.
Zu deiner Frage: Bislang nicht. Beim Korrekturlesen kommt es schon immer mal wieder vor, dass ich kleinere Änderungen vornehme, einen Satz umstelle oder einen oder zwei ergänze, aber das ändert nie was an der Story. Aber ich schließe nicht aus, dass ich irgendwann mal Feedback bekomme, höchstwahrscheinlich von dir, das mir Anlass gibt, maßgeblichere Änderungen zu machen. Das ist ja auch nichts Schlechtes, immerhin kann man ja immer etwas besser machen, aber bisher hab ich nichts umgeschrieben.
So, und weiter geht's. :D
14.12.2019 | 22:32 Uhr
zu Kapitel 25
Hallo,
dann melde ich mich nach meinen üblichen paar Wochen auch mal wieder (der Prüfungsstress war der Horror). Jedenfalls wurde ich von dir in einer deiner letzten Antworten und am Anfang des Kapitel darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Kapitel heftiger wird als die letzten (wobei diese Geschichte generell harter Tobak ist). Ich habe mir nicht so viel dabei gedacht muss ich ehrlich sagen, nach den ganzen Tarantino Filmen dachte ich, ich wäre abgehärtet, aber es ist schon eine Spur anders wenn man das Ganze liest. Nun ja, ich bin nicht verstört für mein Leben, aber ich bin dennoch froh, dass du deinen Sadismus im Schreiben auslebst, wenn man das so sagen kann ;).
Übrigens regt mich diese Geschichte immer wieder zum Nachdenken an (wie wir mittlerweile wohl beide festgestellt haben) und diesmal dachte ich, würde ich mich brechen lassen, wenn ich mit derartig grausamen Methoden gefoltert werden würde und ich bin zu keinem Ergebnis gekommen. Ich kann es mir noch nicht einmal richtig vorstellen, aber auf die Schnelle würde ich sagen: Ja, ich würde brechen. Nicht ganz so schnell, weil ich ein Sturkopf bin, aber ich habe meine Grenzen und ich würde niemals so stark sein wie Calliope. Dabei frage ich mich, weil es ja irgendwo klar ist, dass sie dort auch wieder herauskommt, welche psychischen, oder vielleicht aus physischen Folgen es für sie hat. Es ist doch schließlich für jeden auf die eine oder andere Weise belastend den eigenen Bruder immer wieder sterben zu sehen, zum Beispiel. Obwohl sie durch ihre Alpträume vermutlich schon daran "gewöhnt" ist. Aber hinzu kommen ja noch die Tode von Louna, Mags und den Tributen, die sie getötet hat. Die Liste wird mit diesem Kapitel wieder länger, aber darauf gehe ich erst ein bisschen später ein.
Zuerst möchte ich ein wenig auf Caesar eingehen, bei dem ich immer zwiegespaltene Gefühle habe. Einerseits mag ich ihn unglaublich gerne, er ist einfach jemand, den man sofort mögen muss, aber andererseits, hatte ich beim Lesen immer im Hinterkopf, dass er ja für das Kapitol arbeiten, wenn es dann um die Rebellion geht. Zum Beispiel das Interview, das er mit Peeta geführt hat, als dieser unter dem Einfluss des Jägerwespengifts stand. Ich kann nicht einschätzen, auf welcher Seite er nun steht, ob es ihm genauso geht wie unseren Rebellen, oder ob er das gern tut. Seine Anteilnahmslosigkeit macht mich trotzdem unglaublich wütend. Aber ich bin bei dieser Geschichte ja immer im Wechselbad der Gefühle.
So, nun zu Solita, ich Tod hat mich, genau wie der von Louna, schwer getroffen. Vor allem weil ich es hier nicht, unter gar keinen Umständen, kommen gesehen habe. Sie war immer eine so liebenswerte Nebenfigur und ich mochte sie wirklich gern, sie hat die Situation immer aufgelockert und ich habe sie unbewusst so sehr ins Herz geschlossen, dass ich nicht glauben kann, dass sie auch nicht mehr vorkommen wird. Ich fühle mich als Leser fast ein wenig im Stich gelassen, jeder den ich mag stirbt. Aber wenn Finnick auch stirbt, dass bin ich raus, oder nein bin ich nicht, aber sauer wäre ich trotzdem, ich meine manche Dinge kann man auch ungeschehen lassen und ich denke wenn man Calliope den Rettungsanker auch noch nimmt, sieht ihr Leben vollkommen grau und leer aus, sodass ihre Schwester wohl auch nichts mehr tun könnte.
Bei Cassiopeius habe ich es zwar auch nicht kommen sehen, aber nachdem man ihn derartig zugerichtet hat und es von Calliope auch schon vermutet wurde, war mir schon klar, dass wir nicht mehr lange etwas von ihm haben werden. Auch er war mir eine geschätzte Nebenperson und ich möchte für beide nun ein Rest in Peace aussprechen. Ich werde die beiden sehr vermissen.
Wow, ich habe mehr geschrieben als ich eigentlich wollte, aber na gut, als abschließendes Fazit kann ich nur sagen: Bravo. Einen donnernden Applaus dafür, dass du mit diesem Kapitel bewiesen hast was in dir steckt. Für mich sind Szenen in denen Gewalt vorkommt immer sehr schwer zu schreiben, vielleicht geht das aber nur mir so, jedenfalls finde ich es bewundernswert wie echt deine Beschreibungen wirken, aber ich habe ja grundsätzlich, wenn ich deine Geschichten lese immer einen Film in meinem Kopf. Jedenfalls, und das möchte ich in aller Deutlichkeit betonen, kam mir der Film in meinem Kopf diesmal fast so vor, wie einer von Quentin Tarantino höchstselbst. Das meine ich übrigens positiv, also ich mochte das Kapitel, schließlich ist in dieser Welt nie Friede, Freude, Eierkuchen.
So jetzt ist es wieder an der Zeit für den wie gewohnt letzten Teil meines Reviews: den Fehlerchen, die ich so entdeckt habe und diesmal waren es mehr als erwartet.
Erstens habe ich an zwei Stellen Wörter gefunden, die mit mehr Leerzeichen getrennt waren als üblich, vielleicht sieht das auch nur bei mir so aus, aber ich führe es hier trotzdem an. Also einmal hier: "Welchen Sinn hatte es? Spott brachte sie nicht weiter und sie hatte jede Motivation dazu verloren. Sie hatte ja kaum die Kraft aufzustehen, also warum sich die Mühe zu machen?", zwischen den beiden Sätzen und hier: "Ihr Blick fiel auf honigblonde Haare, die der Frau bis zur Hüfte reichten, ein makelloses Gesicht und bernsteinfarbene Augen." zwischen die und der.
So, zweitens: Hier an der Stelle, wo sie durch den Trainingsraum gehen, relativ im letzten Drittel:"Der, der sie schon mehrere dutzende Male benutzt hatte." Bei dem zweiten "der" hieße es eher "den".
Drittens: Nur ein paar Sätze darunter: " Ihr war gar nicht klar gewesen, wie sehr sie sich nach natürlichem Licht gesehen hatte, als ein paar warme Stahlen auf ihre bleichen Hände fielen." statt "gesehen" "gesehnt".
Viertens: An der Stelle, wo sie Caesar gegenübersitzt: " Sie konnte wirklich nicht sagen, wie er ihr gegenüber empfand." Hier bin ich nicht ganz sicher, aber für mich klingt statt dem "wie" ein "was" besser.
Und zu guter Letzt: Wo wir dann zu Cassiopeius kommen: "Ohne seine schrillen Klamotten, das Make-up und die Perücken hätte Calliope ihn beinahe erkannt." Hie fehlt, denke ich, ein "nicht" zwischen "beinahe" und "erkannt".
Das war's also für dieses Kapitel und ich habe noch ganze drei vor mir, auf die ich schon total gespannt bin, also keine großen Abschiedsworte, sondern ein schlichtes bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 18.12.2019 | 13:10:21 Uhr
Hi! Schön, wieder von dir zu hören.
Oh je, klingt anstrengend. Ich hoffe, du bist gut durch deine Prüfungen gekommen.
Ja, ich finde, es ist immer ein Unterschied zwischen, ich nenne es mal so, verstörenden Szenen im Fernsehen und in Büchern. Welches davon heftiger ist, hängt natürlich immer von der Szene an sich, dem Kontext und der Umsetzung ab, aber ich denke, es hat auch was mit Vorstellungskraft zu tun. Im Film brauchst du keine, weil du nur konsumierst, was du siehst, beim Lesen wird sie vorausgesetzt und aktiv angeregt. Leser sollen ja Bilder im Kopf haben, wenn sie lesen, und je besser oder anschaulicher es geschrieben ist, desto konkreter sind die Bilder eben. Außerdem hast du beim Lesen ja auch direkten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Hauptperson und erfährst also auch die Effekte und nicht nur die pure Handlung.
Tja, schreiben eröffnet einem einfach so viele Möglichkeiten. ;)
Ich hab auch mal drüber nachgedacht, wie ich in der Situation handeln würde, und ich glaube, es hängt nicht nur vom Charakter ab, sondern vor allem, ob du etwas hast, das deine Entschlossenheit stärkt. Also einen Grund, ein Motiv, an dem du dich festhalten kannst, weshalb du nicht aufgibst. Zum Beispiel, wenn du jemanden schützen willst oder daran glaubst, dass jemand kommt, um dich zu retten, wenn du nur lange genug durchhältst. Ich denke, auch wenn ich es natürlich nicht sicher weiß, dass es dann schwerer ist, jemanden zu brechen. Aber wenn du vollkommen hoffnungslos bist, lässt die Entschlossenheit auch schneller nach. Das ist zumindest meine Theorie.
Ja, bei Caesar geht es mir auch immer so. Also, Buch-Caesar, nicht der vom Film, weil der doch charakterlich schon anders gezeichnet wird. Der im Buch ist in den ersten beiden Büchen eigentlich recht sympathisch, was es natürlich sehr kompliziert macht, wenn sympathische Charaktere auf der falschen Seite stehen. Und du hast vollkommen recht, so wirklich durchschauen kann man ihn nicht, man hat absolut keine Ahnung, wie er zu dem Ganzen steht. Aber nachdem er dem Lebensstil des Kapitols mit seinen Schönheitsoperationen ja entspricht und schon mehr als zwanzig Jahre Moderator der Hungerspiele ist, ohne darunter zu leiden oder sich den Rebellen anzuschließen, kann man letztlich wohl davon ausgehen, dass er nicht rebellenfreundlich ist, weil das nicht mit seinem Lebensstil vereinbar ist.
Ach ja, Solita... Das war tatsächlich, anders als bei Louna, nicht geplant und hat sich so ergeben. Aber es passt nun mal und das Kapitol ist gnadenlos. Peetas gesamtes Vorbereitungsteam wurde für weitaus weniger umgebracht und was man mit Effie angestellt hat, erfährt man zwar nicht, aber es wird zumindest angedeutet, dass etwas passiert ist. Das einzig Gute an ihrem Tod ist, dass er schnell und schmerzfrei war. Der arme Cassiopeius hatte weitaus weniger Glück. Mir werden sie auch fehlen.
Witzigerweise hab ich erst neulich darüber nachgedacht, wie sich ein so einschneidender Verlust, wie es der von Finnick für Callie wäre (?), auf meine OCs generell auswirken würde. Ich schreibe momentan an einer anderen, neuen Geschichte, mit einer neuen Protagonistin, die in vielen Punkten ganz anders ist als Calliope. Und ich bei ihr bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sie einen solchen Verlust verkraften und weitermachen würde - sie hat nicht so viel durchgemacht wie Callie, ist aber auch kein unbeschriebenes Blatt in der Hinsicht -, während Callie daran wirklich kaputtgehen würde, über kurz oder lang. Ob das passieren wird oder nicht, ob ich mich, was Finnick angeht, an den Canon halte oder nicht, ist hierbei völlig offen. ;)
Danke für das Lob, bei mir ist angekommen, was du mir damit sagen willst. :D Ich fände es auch bedenklich, wenn es jemandem leicht fällt, sowas zu schreiben, weil das bedeutet, dass derjenige es nicht mit dem nötigen Ernst angeht. Wenn man sowas einfach runterschreiben kann, versteht man nicht, was man den Figuren antut und, was noch wichtiger ist, weshalb man es ihnen antut.
So, dann geht es gleich weiter mit den anderen Reviews. Ich finde es beeindrucken, wie du immer so hintereinander drei, vier Stück im Flow schreibst. :D
Bis gleich!
06.12.2019 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 27
Oh wow... Es ist gut zu lesen, dass Calliope befreit wurde, aber bis jetzt war es eines der emotionalsten Kapitel (Kann aber auch an der Traurigen Musik legen, weshalb ich ich eine Träne nach der anderen vergießen)
Es schaffen nicht viele Autoren mich zum weinen zu bringen.
Bitte schreib mehr solcher Fanfiction. Sie sind einfach nur toll.
LG Sophia

Antwort von - Sidera - am 13.12.2019 | 10:19:52 Uhr
Hey,
zum Weinen bringen wollte ich eigentlich niemand. Aber wenn es dich emotional so berührt hat, dass das der Fall war, ist das natürlich auch eine Art Feedback. Hörst du Musik beim Lesen?
Danke, ich werd's versuchen.
LG
Sidera
06.12.2019 | 18:29 Uhr
zu Kapitel 27
Hey!
Juhuuu!! Die Wartezeit ist vorbei und Calliope wurde gerettet!
Ich bin heute total euphorisch. ;)
Und wieder hast du es geschafft, unglaublich viel Spannung auf zubauen. Als das Gas in ihre Zelle eingetreten ist und Calliope am Aufgeben war bzw. aufgegeben hat!
Und dann die Erkenntnis, dass sie doch gerettet wurde! Ich saß hier grinsend vor dem Bildschirm :D
Aber auch hier hast du super gut beschrieben, wie verwirrt und zweifelnd sie zu Beginn war und sich gar nicht getraut hat zu glauben, dass sie wirklich gerettet ist.
Im Gegensatz zum letzten Kapitel, war das nicht ganz so Action-geladen, aber mit genauso vielen Emotionen.
Jetzt bin ich gespannt, ob Finnick und Calliope es schaffen, zusammen die Vergangenheit hinter sich zu lassen und gegen das Kapitol kämpfen. Gegen das Kapitol kämpfen werden sie ja auf alle Fälle, so wie ich dich kenne ;D
Ich freu mich auf das nächste Kapitel LG Calypso

Antwort von - Sidera - am 13.12.2019 | 10:17:21 Uhr
Hi!
Ja, endlich ist dieser Teil der Geschichte vorbei, ich freu mich auch, dass es jetzt in Distrikt 13 weitergeht. :)
Danke, freut mich, dass du das so empfunden hast. Auf jeden Fall war mir hier wichtig, dass Calliopes Gefühlslage angemessen zu ihrer Situation ist und ich bin froh, dass mir das anscheinend gelungen ist.
Tja, wie es mit dem Kampf gegen das Kapitol aussieht, werde ich jetzt mal nichts sagen. Spinn ruhig ein paar Theorien, mal sehen, wie richtig du dann am Ende damit liegst. ;)
Ganz liebe Grüße
Sidera
30.11.2019 | 14:34 Uhr
zu Kapitel 26
Hey,
Das Kapitel ist wirklich hart!
Ich sitze hier und mir fallen keine Worte ein. Man könnte sagen ich bin sprachlos!(Aber nicht im negativen Sinn?
Bei den Foltermethoden, die du in den letzten Kapiteln beschrieben hast, konnte man sich gut vorstellen, dass man dagegen ankämpfen kann, wenn man den Willen hat. Aber jetzt die Sirenen, das stelle ich mir grausam vor. Arme Calliope! Als sie sich selbst als Monster bezeichnet hatt, musste ich an die Stelle in der Arena denken, an der Finnick zu Katniss sagt: Vergiss nicht wer der wahre Feind ist. Zu gerne hätte ich Calliope angeschrien: Du bist nicht das Monster! Das Kapitol hat dich zu all dem gezwungen, das Blut hängt an Ihren Händen nicht an deinen!
Und dann der Rettungsversuch. Zu Beginn war ich total Misstrauisch und dachte es sei nur eine weitere Halluzination. Dann hatte ich Hoffnung, dass sie vielleicht doch Realität war. Bis dann der schmerzvollste Moment in dem Kapitel kam. Erst Althea. Dabei hatte ich mich so gefreut, als sie sich mit ihrer Schwester wieder verstanden hat und jetzt? Und dann auch noch Finnick! Das war der Moment, in dem ich mir einfach nur gewünscht habe, das die gesamte Rettungsaktion doch nur eine Halluzination sei. Wobei das Ende ja gar nichts verrät.
Großes Kompliment! Du hast alles so gut beschrieben und die Übergänge so flüssig gestaltet, dass selbst ich mir absolut nicht sicher bin, ob der Rettungsversuch eine Halluzination war oder nicht. Wobei ich natürlich auf ersteres hoffe. Oder?
Du schaffst es jeden Moment so authentisch und mittreisend zu beschreiben, ich fühle mich beim Lesen immer, als sei ich direkt dabei.
Jetzt quält du mich richtig, bis das nächste Kapitel kommt ;)
Ich freu mich drauf. Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 05.12.2019 | 12:00:34 Uhr
Hey!
Ja, dieses Kapitel hatte es schon in sich, das ist mir erst so wirklich aufgefallen, als ich es neulich Korrektur gelesen hab. Beim Schreiben war es einfach nur das, was passieren musste…
Ja, das hast du gut erkannt. Zumindest in der ersten Zeit war es ja noch möglich, Widerstand zu leisten, auch wenn das bestimmt auch der stärkste Mensch nicht über so lange Dauer aufrechterhalten kann. Aber wenn man die Grundbedürfnisse einer Person angreift, wie eben den Schlaf durch die Sirenen, geht es ziemlich schnell bergab. Es tut mir leid, dass du so mitleiden musstest mit der Armen, aber das ging mir als Autorin auch so….
Tja, was den gescheiterten Rettungsversuch angeht, sage ich mal lieber gar nichts. Ob es nun eine Halluzination war oder tatsächlich passiert ist, wird sich zeigen. Aber auch, wenn diese Ungewissheit für dich sicher nicht angenehm ist, bin ich doch ein bisschen erleichtert, dass es dir so geht. Ich hab eine ganze Weile daran gearbeitet und immer wieder Sätze hin und her geschoben in der Hoffnung, das ganze so nebulös wie möglich zu machen – eben damit nicht klar wird, ob es echt ist oder nicht. Von daher vielen Dank für dein Kompliment und dein Lob, scheinbar hat diese Textstelle wirklich den erhofften Effekt erzielt. :D
Oh je, du hast mich erwischt. Leserquälen ist mein Lieblingshobby und eigentlich der einzige Grund, weshalb ich schreibe. Cliffhanger und literarische Gemeinheiten sind die Werkzeuge, mit denen ich das Leben hoffnungsvoller Leser zur Hölle mache. :‘D
Spaß beiseite, das Warten hat ja morgen ein Ende und ich hoffe, dass das Kapitel zu deiner Zufriedenheit ist.
Ganz liebe Grüße
Sidera
24.11.2019 | 22:04 Uhr
zur Geschichte
Hi!
Ich liebe diese Geschichte einfach. Ich bin durch Zufall zu dieser Geschichte gekommen und... Wow!
Ich kann mich so gut in Calliope hineinversetzen. Dei Schreibstil gefällt mir soo unfassbar gut.
Ich bin jeden Freitag dabei und manchmal zieht sich diese Woche bis es endlich Freitag ist. Bitte mach weiter!
LG Sophia

Antwort von - Sidera - am 28.11.2019 | 18:29:06 Uhr
Hi,
schön, dass dir die Geschichte so gut gefällt. Ich freue mich, wenn du jeden Freitag mitfieberst. Keine Sorge, nachdem die Geschichte bereits fertig ist, wird sie auf jeden Fall bis zum Ende veröffentlicht.
LG
Sidera
22.11.2019 | 10:48 Uhr
zu Kapitel 25
Oh, das ist wirklich ein krasses Kapitel!

Aber es bewirkt einen großen Respekt vor Calliopes Tapferkeit- und der Brutalität des Regimes...
15.11.2019 | 21:59 Uhr
zu Kapitel 24
Hallo,
es ist Zeit für das letzte Review und dieses Kapitel war enorm harter Tobak. Ich bin bei dieser Fanfiktion bekanntermaßen seit dem Prolog dabei, den ich entdeckt habe, als ich durch die neuen Uploads gescrollt habe. Da ich dich als Autorin ja schon kannte, dachte ich mir, das kann ja nur gut werden. Nie im Leben hätte ich zu dem Zeitpunkt geglaubt, dass diese Geschichte so dermaßen intensiv und brutal, sowohl physisch als auch psychisch und einerseits fasziniert mich das jedes Kapitel wieder. Andererseits gibt es mir auch sehr zu denken, zum Beispiel, wie es mit mir wäre, wenn ich all das durchmachen hätte müssen. Ich hätte es wahrscheinlich nicht einmal ausgehalten keine Mutter mehr zu haben. Aber es freut, ja es weckt tiefe Freude in mir, zu wissen, dass Callie sich nicht unterkriegen und brechen lässt. Wie konnte ich das nur jemals denken. Es ist schließlich unsere Callie, wenn nicht sie wer dann? Na, auf jeden Fall bin ich unheimlich froh diese Fanfiktion gefunden zu haben, so viel ist sicher.
Der Auftritt von Snow war übrigens sehr gelungen, wie sonst eh alles, aber selbst wenn es dir leicht fällt Snow zu schreiben, so ist das ja noch ein viel größeres Talent das da dahinter steckt. Schon existierende Figuren charaktertreu zu schreiben und dann auch noch jemanden wie Snow, puh. Alle Achtung, wirklich, aber nicht nur Snow, jeder Charakter ist so wie man ihn aus den Büchern und den Filmen kennt und bei keiner Gelegenheit hätte ich gedacht: "Ich glaube nicht, dass er (oder sie) das jemals sagen würde". Was nur allzu häufig anderweitig vorkommt. Außerdem würde ich behaupten, dass ich nie leitfertig und unbedacht Komplimente ausspreche, schließlich hilft das keinem und wir alles sind doch auf diesem Portal um ehrliches Feedback für unsere Geschichte zu bekommen, oder zumindest ich bin das.
Mir gefällt auch, dass diese Fanfiktion ganz andere Bereiche und Blickwinkel zeigt. Sonst wissen wir immer nur was Katniss mach, wo sie es macht und wie es ihr geht. Hier sehen wir hinter die Kulissen, wie es bei den Sponsoren und Mentoren aussieht, was in Distrikt vier passiert. Wie die Gefangenschaften im Kapitol aussehen. All das macht so viel Spaß zu lesen, wie du dir das vorstellst und da könnte ich mir vorstellen, dass das teilweise nicht gerade einfach war. Noch dazu soll ja alles zusammenpassen, so auch wie die Flucht organisiert worden ist, das erfährt man ja niergends, nur eben dass es passiert ist. Weder wie und wo, noch wer in welchem Maße beteiligt war. Da bin ich ja mal gespannt, wie es mit der Rettungsaktion der Rebellen aussehen wird und ich kann nicht aufhören zu erwähnen, dass ich mich immer so sehr auf die Auftritte von Snow freue. Ich muss damit aufhören, das wird langsam sogar mir zu nervig.
Keine Fehler, mal wieder, aber dafür waren im letzten Kapitel ein paar mehr als einer, somit gleicht sich alles wieder aus.
So, viel mehr fällt mir nicht mehr ein, ich denke für heute kann ich es gut sein lassen und mich freuen, wenn ich mal wieder Philosophieren kann bis zum Umfallen. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 22.11.2019 | 08:56:50 Uhr
So, zum letzten Mal für heute: Huhu! :)
Leider wird das Kapitel, das ich heute gepostet habe, noch eine Spur härterer Tobak. Ich hab mich sogar entschieden, eine kleine Warnung an den Anfang zu packen, weil mir aufgefallen ist, dass es doch ein Stück brutaler geworden ist als die bisherigen Kapitel. Beim Schreiben hab ich das gar nicht so empfunden, da war es einfach das, was passiert, aber gestern beim Lesen hab ich doch gemerkt, dass es auf manch einen vielleicht doch etwas verstörend sein könnte. Ich finde es ertragbar, wenn man sich davon zu distanzieren weiß, aber ich bin da nicht objektiv genug, also deshalb die Warnung.
Ja, aus der kleinen, nicht besonders guten Ff von vor einigen Jahren ist tatsächlich ein kleines Mammutprojekt geworden und als ich fertig war, hat es mich auch ein wenig überrascht, was ich alles reinstecken konnte. Für mich ist es auf jeden Fall eine besondere Geschichte und ich freue mich, wenn du auch so empfindest. Und ich muss dir recht geben, Callie ist schon wirklich eine sehr starke Persönlichkeit geworden. Ich wäre auch schon vollkommen am Ende, wenn ich meine Mutter verlieren würde, und wüsste gar nicht, wie ich ohne sie klarkommen sollte. Ich persönlich hatte das Glück, in meinem direkten Umfeld noch nie einen größeren Todesfall miterlebt zu haben und allein die Aussicht, dass es früher oder später passieren wird, ist für mich manchmal schon beängstigend.
Danke für das Kompliment. :) Wobei ich es nicht als so großes Talent werten würde, Suzanne Collins hat ja den Charakter geschaffen und mir diese Grundlage gegeben. Und es ist gar nicht so schwer, denn gerade weil Snow ein so komplexer Charakter ist, gibt es einfach so viel, was man darstellen kann, indem man nur ein Minimum darstellt. Ich muss ihn nur einen Satz mit einer vagen Andeutung sagen lassen und jeder, der die Figur kennt, fängt sofort an, einen größeren Plan dahinter oder eine berechnende Gemeinheit zu vermuten. Wenn du genau hinschaust, siehst du, dass ich eigentlich nur ganz wenig von ihm tatsächlich dargestellt habe und ganz viel der Interpretation des Lesers überlasse. Weil das die Figur viel besser ins Licht setzt, als alles, was ich in Worte fassen könnte.
Ich bin froh, dass du sagst, dass du nie das Gefühl hattest, dass eine Figur out of character ist, weil mir das sehr wichtig ist. Und hier kommt wieder das Interpretieren ins Spiel, über das wir schon geredet haben. Ich hab mal gehört, dass eine gute Buchverfilmung eine Verfilmung ist, die nicht einfach die Handlung eins zu eins wiedergibt, sondern diese interpretiert und dann im Rahmen der Filmmöglichkeiten neu darstellt. Da sind die Hunger Games Filme ein großartiges Beispiel dafür. Und mit Fanfiktion ist es genau dasselbe Prinzip, zumindest bei der Art, die ich schreiben will. Bei Ffs kannst du schlecht alles eins zu eins wiedergeben, selbst wenn du die Handlung nacherzählst, weil du ja eine andere Perspektive hast und daher mit bekannten Figuren in andere Situationen kommst. Wenn jemand nicht verstanden hast, was die Canon-Figuren ausmacht, oder zumindest ansatzweise weiß, wie sie denken und handeln und warum, dann kann es überhaupt keine originalgetreue Darstellung werden. Deshalb mache ich mir über die Canon-Figuren auch immer viele Gedanken und lege ihre Charakterzüge und Motivationen und all das fest, als würde ich eine meiner eigenen Figuren entwerfen. Damit ich eine Grundlage habe, aus der ich die Dialoge und Verhaltensweisen ziehe. Und das ist eigentlich schon der gesamte Zauber: Nachdenken und verstehen.
Uff, jetzt habe ich mal wieder eine ewig lange "Weisheit" abgelassen... Wenn du nachdenklich wirst, steckt das irgendwie an. :D Aber jetzt höre ich besser auf, bevor ich wieder damit loslege.
Nochmals danke für das ausführliche Feedback und für die Fehlersuche. Ich bin schon gespannt, zu hören, was du vom neuen Kapitel hältst.
Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal!
Sidera