Autor: - Sidera -
Reviews 1 bis 25 (von 38 insgesamt):
15.12.2019 | 15:41 Uhr
zu Kapitel 27
Hallo (mal wieder),
auf gewisse Weise lässt mich dieses Kapitel etwas unzufrieden zurück. Nicht, dass ich etwas an dem Kapitel an sich auszusetzen hätte, nur kommen mir die Folgen von Callies Gefangenschaft zu wenig vor … Ich weiß auch nicht, vermutlich liegt es an mir und ich bin noch zu sehr in dem emotionalen Tiefpunkt des letzten Kapitels gefangen, oder die Heftigkeit der Folgen nimmt mit Mal zu Mal zu, oder ich habe nicht aufmerksam genug gelesen. Ich schließe keines von den dreien aus, halte aber Nummer eins für am Wahrscheinlichsten. Nun ja, wir werden sehen, aber ich bin so froh und erleichtert, dass sie nun endlich nicht mehr im Kapitol ist. Wobei sie mit ihren Gedanken und Gefühlen wohl noch einige Zeit dort festhängen wird. Schließlich dauert es seine Zeit, sich von derartigen Folterungen zu erholen und zu regenerieren. Wie Callie aber schon so treffend festgestellt hat, "Sie würde nie wieder genau dieselbe sein". Ich frage mich auch wie lange es dauert, dass sie wieder "normal" schlafen kann und ob es jemals soweit ist, dass sie ohne Alpträume schläft. Wird man das jemals los, oder wird sie zu jedem weiteren Zeitpunkt in ihrem Leben an diese schlimme Zeit von ihren Hungerspielen bis zu dem vom Kapitol vorgetäuschten Tod Finnicks und Altheas. Wir werden sehen, sage ich nur.
Außerdem, bin ich froh, dass ich nicht an den Tod der beiden geglaubt habe, puh, das wäre auch eine Spur zu heftig gewesen, sogar für dich. Außerdem hätte Callie sonst keinen Lebenswillen mehr und dann würde es, wie schon gesagt, KEINEN Sinn mehr ergeben. Alles wäre sinnlos und leer und einfach furchtbar. Aber es hat nach all dem Unglück auch einmal wieder einen Lichtblick gegeben und den hat es auch ganz dringend gebraucht.
Mein Herz ist mir auch wieder bei den Szenen mit Callie und Finnick aufgegangen, die beiden sind einfach zum niederknien süß. Wahnsinn, ich habe diese Szenen so sehr vermisst. Das habe ich mal wieder gebraucht, vielen Dank also dafür und lass das nicht zu kurz kommen, bitte.
Ich hätte nie gedacht, dass Althea für die Rebellen arbeitet, niemals. Dass sie die Bombe glegt hat und im Untergrund gearbeitet hat, dass sie all die Zeit über ein Doppelleben geführt hat, Wahnsinn. Die Überraschung ist definitiv gelungen. Dann hatte Nero wohl doch recht, aber gut genug um sie zu überführen war er glücklicherweise dann doch nicht.
Jetzt wo Calliope in 13 ist, hoffe ich, dass wir Mal wieder was von Johanna und Haymitch hören, ich habe die beiden vermisst, selbst wenn Johannas Zelle in der Nähe von Callies war. Außerdem werden Katniss und Callie sicher auch ein paar Szenen bekommen, schließlich ist das jetzt fast unausweichlich, hoffe ich zumindest.
Wow und nachdem ich wieder ein wenig über das Kommende nachgedacht habe, freue ich mich jetzt schon, das nächste Kapitel zu lesen, Fehler gab es wieder mal keine. Aber ich hab noch eine Frage zum Abschluss, die mir wie vorhin gerade noch geschossen ist. Ist der Name Calliope zufällig, oder gibt es da eine Hintergrundgeschichte? Würde mich mal wieder brennend interessieren.
So, bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug
15.12.2019 | 11:35 Uhr
zu Kapitel 26
Oh mein Gott,
mehr kann ich nicht sagen. Was tust du mir nur an. Was tust du der armen Calliope nur an. Ich will nicht glauben, dass Finnick und Althea tot sind und ich will nicht glauben, dass die beiden überhaupt da waren. Bis ich nicht die anderen beiden Kapitel gelesen habe, werde ich nicht glauben, dass die beiden überhaupt da waren. Ich werde es leugnen!
So, da ich mich nun etwas abgeregt habe, werde ich hoffentlich wieder etwas sachlicher. Je weiter ich in dieses Kapitel hineingelesen habe, desto mehr habe ich Calliopes Gefühle als die meinen gespürt. Es klingt verrückt, aber es kam mir so vor als wäre ich mit ihr dort in dieser Zelle, als hätte ich all diese Menschen in meinem Leben verloren und als wäre ich nun mutterseelenallein, im Stich gelassen von allen anderen. Nur was ich nie wirklich nachvollziehen kann, sind die physischen Qualen, was vermutlich jedem so geht, der das noch nicht erlebt hat. Jedenfalls ist die Tatsache, dass ich mich so in diese Situationen involviert fühle, ein Zeichen dafür, dass unsere Autorin, das wärst dann wohl du, erstens genau weiß, wie man andere Menschen, vorzugsweise den Leser, quälen kann, aber auch, wie man Menschen, in diesem Fall Calliope, realistisch an ihre äußersten Grenzen bringen kann und wenn mir jemand die Aufgabe stellen würde "breche deine Hauptperson", ich würde mit Ach und Krach scheitern. Das beweist zwei, erstens muss ich noch lernen meiner Hauptperson fiese Dinge anzutun, aber auch, dass unsere Autorin absolut genial ist. Mehr gibt es da nicht zu sagen.
Nun wieder zu Calliope, die denke ich im letzten Review etwas zu kurz gekommen ist, oder auch nicht, ich weiß es nicht mehr so genau, ehrlichgesagt, aber was solls. Jedenfalls bin ich geschockt und dennoch nicht überrascht, schließlich bin ich mir wohl bewusst, dass jeder Mensch einen Punkt hat, an dem er nicht mehr kann. Dennoch hätte ich mir am liebsten vorgemacht, dass Calliope diesen Punkt nicht hat, für mich ist sie mittlerweile das Sinnbild von innerer Stärke. Da ich zu wissen glaube, dass Calliope trotzdem gerettet wird, weil das alles hier sonst KEINEN Sinn mehr ergeben würde, habe ich schon fast Angst davor, wie sie mit ihrer Rettung umgehen wird. Von Freude kann hier dann schließlich nicht mehr die Rede sein, das kann ich mir nicht vorstellen. Sie ist am Ende, fühlt gar nichts mehr und du bist jemand der am Realismus hängt, also wird sie nicht Freudensprünge machen und alle herzlich umarmen. Sie wird, denke ich, auch lange brauchen, bis sie wieder aus dem Loch herausklettern kann, in welches sie gestoßen wurde. Ungefähr so wie bei Katniss, die am Anfang von Mockingjay auch am Ende war und sich wieder zurück gekämpft hat. Was übrigens im Film meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen ist, aber naja.
In weiterer Folge, führt mich das zu der Frage, welche Rolle Calliope spielen wird, wenn es soweit ist und die Rebellen das Kapitol stürzen. Einerseits kann ich mir nicht vorstellen, dass sie tatenlos herumsitzt, andererseits muss man dabei ihren derzeitigen Gemütszustand bedenken und dieser liegt am Low-Point. Demnach darfst du mich hier überraschen, ich nehme es so wie es kommt, ohne zu meckern.
Ich hätte zum Abschluss noch eine Frage, die mir gerade so in den Sinn gekommen ist. Hast du an der Geschichte, die, wie wir alle wissen, schon fertig geschrieben ist, im Nachhinein, während des Uploadens, noch maßgebliche Änderungen vorgenommen? Ich weiß, seltsame Frage, aber es würde mich wirklich interessieren.
So, dann widme ich mich gleich dem nächsten Kapitel, da die Rubrik der Fehlerchen diesmal ausbleibt.
Liebe Grüße,
Ladybug
14.12.2019 | 22:32 Uhr
zu Kapitel 25
Hallo,
dann melde ich mich nach meinen üblichen paar Wochen auch mal wieder (der Prüfungsstress war der Horror). Jedenfalls wurde ich von dir in einer deiner letzten Antworten und am Anfang des Kapitel darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Kapitel heftiger wird als die letzten (wobei diese Geschichte generell harter Tobak ist). Ich habe mir nicht so viel dabei gedacht muss ich ehrlich sagen, nach den ganzen Tarantino Filmen dachte ich, ich wäre abgehärtet, aber es ist schon eine Spur anders wenn man das Ganze liest. Nun ja, ich bin nicht verstört für mein Leben, aber ich bin dennoch froh, dass du deinen Sadismus im Schreiben auslebst, wenn man das so sagen kann ;).
Übrigens regt mich diese Geschichte immer wieder zum Nachdenken an (wie wir mittlerweile wohl beide festgestellt haben) und diesmal dachte ich, würde ich mich brechen lassen, wenn ich mit derartig grausamen Methoden gefoltert werden würde und ich bin zu keinem Ergebnis gekommen. Ich kann es mir noch nicht einmal richtig vorstellen, aber auf die Schnelle würde ich sagen: Ja, ich würde brechen. Nicht ganz so schnell, weil ich ein Sturkopf bin, aber ich habe meine Grenzen und ich würde niemals so stark sein wie Calliope. Dabei frage ich mich, weil es ja irgendwo klar ist, dass sie dort auch wieder herauskommt, welche psychischen, oder vielleicht aus physischen Folgen es für sie hat. Es ist doch schließlich für jeden auf die eine oder andere Weise belastend den eigenen Bruder immer wieder sterben zu sehen, zum Beispiel. Obwohl sie durch ihre Alpträume vermutlich schon daran "gewöhnt" ist. Aber hinzu kommen ja noch die Tode von Louna, Mags und den Tributen, die sie getötet hat. Die Liste wird mit diesem Kapitel wieder länger, aber darauf gehe ich erst ein bisschen später ein.
Zuerst möchte ich ein wenig auf Caesar eingehen, bei dem ich immer zwiegespaltene Gefühle habe. Einerseits mag ich ihn unglaublich gerne, er ist einfach jemand, den man sofort mögen muss, aber andererseits, hatte ich beim Lesen immer im Hinterkopf, dass er ja für das Kapitol arbeiten, wenn es dann um die Rebellion geht. Zum Beispiel das Interview, das er mit Peeta geführt hat, als dieser unter dem Einfluss des Jägerwespengifts stand. Ich kann nicht einschätzen, auf welcher Seite er nun steht, ob es ihm genauso geht wie unseren Rebellen, oder ob er das gern tut. Seine Anteilnahmslosigkeit macht mich trotzdem unglaublich wütend. Aber ich bin bei dieser Geschichte ja immer im Wechselbad der Gefühle.
So, nun zu Solita, ich Tod hat mich, genau wie der von Louna, schwer getroffen. Vor allem weil ich es hier nicht, unter gar keinen Umständen, kommen gesehen habe. Sie war immer eine so liebenswerte Nebenfigur und ich mochte sie wirklich gern, sie hat die Situation immer aufgelockert und ich habe sie unbewusst so sehr ins Herz geschlossen, dass ich nicht glauben kann, dass sie auch nicht mehr vorkommen wird. Ich fühle mich als Leser fast ein wenig im Stich gelassen, jeder den ich mag stirbt. Aber wenn Finnick auch stirbt, dass bin ich raus, oder nein bin ich nicht, aber sauer wäre ich trotzdem, ich meine manche Dinge kann man auch ungeschehen lassen und ich denke wenn man Calliope den Rettungsanker auch noch nimmt, sieht ihr Leben vollkommen grau und leer aus, sodass ihre Schwester wohl auch nichts mehr tun könnte.
Bei Cassiopeius habe ich es zwar auch nicht kommen sehen, aber nachdem man ihn derartig zugerichtet hat und es von Calliope auch schon vermutet wurde, war mir schon klar, dass wir nicht mehr lange etwas von ihm haben werden. Auch er war mir eine geschätzte Nebenperson und ich möchte für beide nun ein Rest in Peace aussprechen. Ich werde die beiden sehr vermissen.
Wow, ich habe mehr geschrieben als ich eigentlich wollte, aber na gut, als abschließendes Fazit kann ich nur sagen: Bravo. Einen donnernden Applaus dafür, dass du mit diesem Kapitel bewiesen hast was in dir steckt. Für mich sind Szenen in denen Gewalt vorkommt immer sehr schwer zu schreiben, vielleicht geht das aber nur mir so, jedenfalls finde ich es bewundernswert wie echt deine Beschreibungen wirken, aber ich habe ja grundsätzlich, wenn ich deine Geschichten lese immer einen Film in meinem Kopf. Jedenfalls, und das möchte ich in aller Deutlichkeit betonen, kam mir der Film in meinem Kopf diesmal fast so vor, wie einer von Quentin Tarantino höchstselbst. Das meine ich übrigens positiv, also ich mochte das Kapitel, schließlich ist in dieser Welt nie Friede, Freude, Eierkuchen.
So jetzt ist es wieder an der Zeit für den wie gewohnt letzten Teil meines Reviews: den Fehlerchen, die ich so entdeckt habe und diesmal waren es mehr als erwartet.
Erstens habe ich an zwei Stellen Wörter gefunden, die mit mehr Leerzeichen getrennt waren als üblich, vielleicht sieht das auch nur bei mir so aus, aber ich führe es hier trotzdem an. Also einmal hier: "Welchen Sinn hatte es? Spott brachte sie nicht weiter und sie hatte jede Motivation dazu verloren. Sie hatte ja kaum die Kraft aufzustehen, also warum sich die Mühe zu machen?", zwischen den beiden Sätzen und hier: "Ihr Blick fiel auf honigblonde Haare, die der Frau bis zur Hüfte reichten, ein makelloses Gesicht und bernsteinfarbene Augen." zwischen die und der.
So, zweitens: Hier an der Stelle, wo sie durch den Trainingsraum gehen, relativ im letzten Drittel:"Der, der sie schon mehrere dutzende Male benutzt hatte." Bei dem zweiten "der" hieße es eher "den".
Drittens: Nur ein paar Sätze darunter: " Ihr war gar nicht klar gewesen, wie sehr sie sich nach natürlichem Licht gesehen hatte, als ein paar warme Stahlen auf ihre bleichen Hände fielen." statt "gesehen" "gesehnt".
Viertens: An der Stelle, wo sie Caesar gegenübersitzt: " Sie konnte wirklich nicht sagen, wie er ihr gegenüber empfand." Hier bin ich nicht ganz sicher, aber für mich klingt statt dem "wie" ein "was" besser.
Und zu guter Letzt: Wo wir dann zu Cassiopeius kommen: "Ohne seine schrillen Klamotten, das Make-up und die Perücken hätte Calliope ihn beinahe erkannt." Hie fehlt, denke ich, ein "nicht" zwischen "beinahe" und "erkannt".
Das war's also für dieses Kapitel und ich habe noch ganze drei vor mir, auf die ich schon total gespannt bin, also keine großen Abschiedsworte, sondern ein schlichtes bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug
06.12.2019 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 27
Oh wow... Es ist gut zu lesen, dass Calliope befreit wurde, aber bis jetzt war es eines der emotionalsten Kapitel (Kann aber auch an der Traurigen Musik legen, weshalb ich ich eine Träne nach der anderen vergießen)
Es schaffen nicht viele Autoren mich zum weinen zu bringen.
Bitte schreib mehr solcher Fanfiction. Sie sind einfach nur toll.
LG Sophia

Antwort von - Sidera - am 13.12.2019 | 10:19:52 Uhr
Hey,
zum Weinen bringen wollte ich eigentlich niemand. Aber wenn es dich emotional so berührt hat, dass das der Fall war, ist das natürlich auch eine Art Feedback. Hörst du Musik beim Lesen?
Danke, ich werd's versuchen.
LG
Sidera
06.12.2019 | 18:29 Uhr
zu Kapitel 27
Hey!
Juhuuu!! Die Wartezeit ist vorbei und Calliope wurde gerettet!
Ich bin heute total euphorisch. ;)
Und wieder hast du es geschafft, unglaublich viel Spannung auf zubauen. Als das Gas in ihre Zelle eingetreten ist und Calliope am Aufgeben war bzw. aufgegeben hat!
Und dann die Erkenntnis, dass sie doch gerettet wurde! Ich saß hier grinsend vor dem Bildschirm :D
Aber auch hier hast du super gut beschrieben, wie verwirrt und zweifelnd sie zu Beginn war und sich gar nicht getraut hat zu glauben, dass sie wirklich gerettet ist.
Im Gegensatz zum letzten Kapitel, war das nicht ganz so Action-geladen, aber mit genauso vielen Emotionen.
Jetzt bin ich gespannt, ob Finnick und Calliope es schaffen, zusammen die Vergangenheit hinter sich zu lassen und gegen das Kapitol kämpfen. Gegen das Kapitol kämpfen werden sie ja auf alle Fälle, so wie ich dich kenne ;D
Ich freu mich auf das nächste Kapitel LG Calypso

Antwort von - Sidera - am 13.12.2019 | 10:17:21 Uhr
Hi!
Ja, endlich ist dieser Teil der Geschichte vorbei, ich freu mich auch, dass es jetzt in Distrikt 13 weitergeht. :)
Danke, freut mich, dass du das so empfunden hast. Auf jeden Fall war mir hier wichtig, dass Calliopes Gefühlslage angemessen zu ihrer Situation ist und ich bin froh, dass mir das anscheinend gelungen ist.
Tja, wie es mit dem Kampf gegen das Kapitol aussieht, werde ich jetzt mal nichts sagen. Spinn ruhig ein paar Theorien, mal sehen, wie richtig du dann am Ende damit liegst. ;)
Ganz liebe Grüße
Sidera
30.11.2019 | 14:34 Uhr
zu Kapitel 26
Hey,
Das Kapitel ist wirklich hart!
Ich sitze hier und mir fallen keine Worte ein. Man könnte sagen ich bin sprachlos!(Aber nicht im negativen Sinn?
Bei den Foltermethoden, die du in den letzten Kapiteln beschrieben hast, konnte man sich gut vorstellen, dass man dagegen ankämpfen kann, wenn man den Willen hat. Aber jetzt die Sirenen, das stelle ich mir grausam vor. Arme Calliope! Als sie sich selbst als Monster bezeichnet hatt, musste ich an die Stelle in der Arena denken, an der Finnick zu Katniss sagt: Vergiss nicht wer der wahre Feind ist. Zu gerne hätte ich Calliope angeschrien: Du bist nicht das Monster! Das Kapitol hat dich zu all dem gezwungen, das Blut hängt an Ihren Händen nicht an deinen!
Und dann der Rettungsversuch. Zu Beginn war ich total Misstrauisch und dachte es sei nur eine weitere Halluzination. Dann hatte ich Hoffnung, dass sie vielleicht doch Realität war. Bis dann der schmerzvollste Moment in dem Kapitel kam. Erst Althea. Dabei hatte ich mich so gefreut, als sie sich mit ihrer Schwester wieder verstanden hat und jetzt? Und dann auch noch Finnick! Das war der Moment, in dem ich mir einfach nur gewünscht habe, das die gesamte Rettungsaktion doch nur eine Halluzination sei. Wobei das Ende ja gar nichts verrät.
Großes Kompliment! Du hast alles so gut beschrieben und die Übergänge so flüssig gestaltet, dass selbst ich mir absolut nicht sicher bin, ob der Rettungsversuch eine Halluzination war oder nicht. Wobei ich natürlich auf ersteres hoffe. Oder?
Du schaffst es jeden Moment so authentisch und mittreisend zu beschreiben, ich fühle mich beim Lesen immer, als sei ich direkt dabei.
Jetzt quält du mich richtig, bis das nächste Kapitel kommt ;)
Ich freu mich drauf. Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 05.12.2019 | 12:00:34 Uhr
Hey!
Ja, dieses Kapitel hatte es schon in sich, das ist mir erst so wirklich aufgefallen, als ich es neulich Korrektur gelesen hab. Beim Schreiben war es einfach nur das, was passieren musste…
Ja, das hast du gut erkannt. Zumindest in der ersten Zeit war es ja noch möglich, Widerstand zu leisten, auch wenn das bestimmt auch der stärkste Mensch nicht über so lange Dauer aufrechterhalten kann. Aber wenn man die Grundbedürfnisse einer Person angreift, wie eben den Schlaf durch die Sirenen, geht es ziemlich schnell bergab. Es tut mir leid, dass du so mitleiden musstest mit der Armen, aber das ging mir als Autorin auch so….
Tja, was den gescheiterten Rettungsversuch angeht, sage ich mal lieber gar nichts. Ob es nun eine Halluzination war oder tatsächlich passiert ist, wird sich zeigen. Aber auch, wenn diese Ungewissheit für dich sicher nicht angenehm ist, bin ich doch ein bisschen erleichtert, dass es dir so geht. Ich hab eine ganze Weile daran gearbeitet und immer wieder Sätze hin und her geschoben in der Hoffnung, das ganze so nebulös wie möglich zu machen – eben damit nicht klar wird, ob es echt ist oder nicht. Von daher vielen Dank für dein Kompliment und dein Lob, scheinbar hat diese Textstelle wirklich den erhofften Effekt erzielt. :D
Oh je, du hast mich erwischt. Leserquälen ist mein Lieblingshobby und eigentlich der einzige Grund, weshalb ich schreibe. Cliffhanger und literarische Gemeinheiten sind die Werkzeuge, mit denen ich das Leben hoffnungsvoller Leser zur Hölle mache. :‘D
Spaß beiseite, das Warten hat ja morgen ein Ende und ich hoffe, dass das Kapitel zu deiner Zufriedenheit ist.
Ganz liebe Grüße
Sidera
24.11.2019 | 22:04 Uhr
zur Geschichte
Hi!
Ich liebe diese Geschichte einfach. Ich bin durch Zufall zu dieser Geschichte gekommen und... Wow!
Ich kann mich so gut in Calliope hineinversetzen. Dei Schreibstil gefällt mir soo unfassbar gut.
Ich bin jeden Freitag dabei und manchmal zieht sich diese Woche bis es endlich Freitag ist. Bitte mach weiter!
LG Sophia

Antwort von - Sidera - am 28.11.2019 | 18:29:06 Uhr
Hi,
schön, dass dir die Geschichte so gut gefällt. Ich freue mich, wenn du jeden Freitag mitfieberst. Keine Sorge, nachdem die Geschichte bereits fertig ist, wird sie auf jeden Fall bis zum Ende veröffentlicht.
LG
Sidera
22.11.2019 | 10:48 Uhr
zu Kapitel 25
Oh, das ist wirklich ein krasses Kapitel!

Aber es bewirkt einen großen Respekt vor Calliopes Tapferkeit- und der Brutalität des Regimes...
15.11.2019 | 21:59 Uhr
zu Kapitel 24
Hallo,
es ist Zeit für das letzte Review und dieses Kapitel war enorm harter Tobak. Ich bin bei dieser Fanfiktion bekanntermaßen seit dem Prolog dabei, den ich entdeckt habe, als ich durch die neuen Uploads gescrollt habe. Da ich dich als Autorin ja schon kannte, dachte ich mir, das kann ja nur gut werden. Nie im Leben hätte ich zu dem Zeitpunkt geglaubt, dass diese Geschichte so dermaßen intensiv und brutal, sowohl physisch als auch psychisch und einerseits fasziniert mich das jedes Kapitel wieder. Andererseits gibt es mir auch sehr zu denken, zum Beispiel, wie es mit mir wäre, wenn ich all das durchmachen hätte müssen. Ich hätte es wahrscheinlich nicht einmal ausgehalten keine Mutter mehr zu haben. Aber es freut, ja es weckt tiefe Freude in mir, zu wissen, dass Callie sich nicht unterkriegen und brechen lässt. Wie konnte ich das nur jemals denken. Es ist schließlich unsere Callie, wenn nicht sie wer dann? Na, auf jeden Fall bin ich unheimlich froh diese Fanfiktion gefunden zu haben, so viel ist sicher.
Der Auftritt von Snow war übrigens sehr gelungen, wie sonst eh alles, aber selbst wenn es dir leicht fällt Snow zu schreiben, so ist das ja noch ein viel größeres Talent das da dahinter steckt. Schon existierende Figuren charaktertreu zu schreiben und dann auch noch jemanden wie Snow, puh. Alle Achtung, wirklich, aber nicht nur Snow, jeder Charakter ist so wie man ihn aus den Büchern und den Filmen kennt und bei keiner Gelegenheit hätte ich gedacht: "Ich glaube nicht, dass er (oder sie) das jemals sagen würde". Was nur allzu häufig anderweitig vorkommt. Außerdem würde ich behaupten, dass ich nie leitfertig und unbedacht Komplimente ausspreche, schließlich hilft das keinem und wir alles sind doch auf diesem Portal um ehrliches Feedback für unsere Geschichte zu bekommen, oder zumindest ich bin das.
Mir gefällt auch, dass diese Fanfiktion ganz andere Bereiche und Blickwinkel zeigt. Sonst wissen wir immer nur was Katniss mach, wo sie es macht und wie es ihr geht. Hier sehen wir hinter die Kulissen, wie es bei den Sponsoren und Mentoren aussieht, was in Distrikt vier passiert. Wie die Gefangenschaften im Kapitol aussehen. All das macht so viel Spaß zu lesen, wie du dir das vorstellst und da könnte ich mir vorstellen, dass das teilweise nicht gerade einfach war. Noch dazu soll ja alles zusammenpassen, so auch wie die Flucht organisiert worden ist, das erfährt man ja niergends, nur eben dass es passiert ist. Weder wie und wo, noch wer in welchem Maße beteiligt war. Da bin ich ja mal gespannt, wie es mit der Rettungsaktion der Rebellen aussehen wird und ich kann nicht aufhören zu erwähnen, dass ich mich immer so sehr auf die Auftritte von Snow freue. Ich muss damit aufhören, das wird langsam sogar mir zu nervig.
Keine Fehler, mal wieder, aber dafür waren im letzten Kapitel ein paar mehr als einer, somit gleicht sich alles wieder aus.
So, viel mehr fällt mir nicht mehr ein, ich denke für heute kann ich es gut sein lassen und mich freuen, wenn ich mal wieder Philosophieren kann bis zum Umfallen. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 22.11.2019 | 08:56:50 Uhr
So, zum letzten Mal für heute: Huhu! :)
Leider wird das Kapitel, das ich heute gepostet habe, noch eine Spur härterer Tobak. Ich hab mich sogar entschieden, eine kleine Warnung an den Anfang zu packen, weil mir aufgefallen ist, dass es doch ein Stück brutaler geworden ist als die bisherigen Kapitel. Beim Schreiben hab ich das gar nicht so empfunden, da war es einfach das, was passiert, aber gestern beim Lesen hab ich doch gemerkt, dass es auf manch einen vielleicht doch etwas verstörend sein könnte. Ich finde es ertragbar, wenn man sich davon zu distanzieren weiß, aber ich bin da nicht objektiv genug, also deshalb die Warnung.
Ja, aus der kleinen, nicht besonders guten Ff von vor einigen Jahren ist tatsächlich ein kleines Mammutprojekt geworden und als ich fertig war, hat es mich auch ein wenig überrascht, was ich alles reinstecken konnte. Für mich ist es auf jeden Fall eine besondere Geschichte und ich freue mich, wenn du auch so empfindest. Und ich muss dir recht geben, Callie ist schon wirklich eine sehr starke Persönlichkeit geworden. Ich wäre auch schon vollkommen am Ende, wenn ich meine Mutter verlieren würde, und wüsste gar nicht, wie ich ohne sie klarkommen sollte. Ich persönlich hatte das Glück, in meinem direkten Umfeld noch nie einen größeren Todesfall miterlebt zu haben und allein die Aussicht, dass es früher oder später passieren wird, ist für mich manchmal schon beängstigend.
Danke für das Kompliment. :) Wobei ich es nicht als so großes Talent werten würde, Suzanne Collins hat ja den Charakter geschaffen und mir diese Grundlage gegeben. Und es ist gar nicht so schwer, denn gerade weil Snow ein so komplexer Charakter ist, gibt es einfach so viel, was man darstellen kann, indem man nur ein Minimum darstellt. Ich muss ihn nur einen Satz mit einer vagen Andeutung sagen lassen und jeder, der die Figur kennt, fängt sofort an, einen größeren Plan dahinter oder eine berechnende Gemeinheit zu vermuten. Wenn du genau hinschaust, siehst du, dass ich eigentlich nur ganz wenig von ihm tatsächlich dargestellt habe und ganz viel der Interpretation des Lesers überlasse. Weil das die Figur viel besser ins Licht setzt, als alles, was ich in Worte fassen könnte.
Ich bin froh, dass du sagst, dass du nie das Gefühl hattest, dass eine Figur out of character ist, weil mir das sehr wichtig ist. Und hier kommt wieder das Interpretieren ins Spiel, über das wir schon geredet haben. Ich hab mal gehört, dass eine gute Buchverfilmung eine Verfilmung ist, die nicht einfach die Handlung eins zu eins wiedergibt, sondern diese interpretiert und dann im Rahmen der Filmmöglichkeiten neu darstellt. Da sind die Hunger Games Filme ein großartiges Beispiel dafür. Und mit Fanfiktion ist es genau dasselbe Prinzip, zumindest bei der Art, die ich schreiben will. Bei Ffs kannst du schlecht alles eins zu eins wiedergeben, selbst wenn du die Handlung nacherzählst, weil du ja eine andere Perspektive hast und daher mit bekannten Figuren in andere Situationen kommst. Wenn jemand nicht verstanden hast, was die Canon-Figuren ausmacht, oder zumindest ansatzweise weiß, wie sie denken und handeln und warum, dann kann es überhaupt keine originalgetreue Darstellung werden. Deshalb mache ich mir über die Canon-Figuren auch immer viele Gedanken und lege ihre Charakterzüge und Motivationen und all das fest, als würde ich eine meiner eigenen Figuren entwerfen. Damit ich eine Grundlage habe, aus der ich die Dialoge und Verhaltensweisen ziehe. Und das ist eigentlich schon der gesamte Zauber: Nachdenken und verstehen.
Uff, jetzt habe ich mal wieder eine ewig lange "Weisheit" abgelassen... Wenn du nachdenklich wirst, steckt das irgendwie an. :D Aber jetzt höre ich besser auf, bevor ich wieder damit loslege.
Nochmals danke für das ausführliche Feedback und für die Fehlersuche. Ich bin schon gespannt, zu hören, was du vom neuen Kapitel hältst.
Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal!
Sidera
15.11.2019 | 21:05 Uhr
zu Kapitel 23
Hallo,
ich muss sagen, wie sehr ich es hasse recht gehabt zu haben. Das Kapitel war ja insgesamt schon intensiv, aber dann dieses Ende, verdammt, wieso kann nicht einfach einmal etwas so laufen wie es laufen soll. Hat den das Schicksal gar keine Erbarmen mit unserer Callie, muss sie denn immer einen Supergau nach dem anderen durchmachen? Es kann ja fast nicht mehr schlimmer kommen und das war erst der Anfang, so wie ich diese Geschichte kenne, wird das noch das beste sein, was ihr in letzter Zeit passiert ist.
So jetzt wo ich mich wieder ein wenig abgeregt habe, kann ich wieder sachlich die Lage analysieren und kann guten Gewissens behaupten, dass ich froh bin, dass dieser Verräter von einem Ehemann tot ist. Ich bin ja ein eher friedliebender Mensch, aber er hat diesen Tod mit all seiner Grausamkeit verdient und das Ehepaar Rose ist schließlich auch nicht besser, also ist es gut und rechtens, wenn man zumindest hier in der nicht realen Welt Gerechtigkeit in Form von Gewalt walten lässt, würde ich sagen.
Hätte eigentlich Plutarch nicht etwas tun können, hat er das mit Callie denn nicht mitbekommen, oder dachte er sich, dass es die Mission gefährden würde, sollte er versuchen sie da raus zu holen. Er hat das doch mit Sicherheit mitbekommen, schließlich hat er als Spielmacher seine Augen und Ohren überall. Oder gab es in dem Verhörraum keine Kameras und er konnte es nicht mitbekommen? Hat denn das Kapitol über alles bescheid gewusst und sie durfte deshalb nicht noch schnell mit jemandem reden um zu sagen wo sie ist und was sie tut. Haben sie ihr deshalb immer wieder die gleichen Fragen gestellt, um das Verhör hinauszuzögern und nicht nur, damit sie sich irgendwann verplappert. Fragen über Frage, ich hoffe die werden mir noch beantwortet, ich könnte sonst wohl nicht zufrieden sterben.
Die einzige gute Sache an diesem Dilemma ist, dass ich wohl jetzt mehr von Snow zu lesen bekommen, worauf ich mich schon irrsinnig freue. Diese Szenen sind bis jetzt immer so kurz und doch so unheilvoll gewesen. Aber sie sind wie, Schokolade ich kann nicht genug von ihnen bekommen.
Die Person, für die es vermutlich genauso bescheiden sein wird wie für Callie, ist Finnick. Der Arme freut sich sicher schon darauf sie zu sehen, wenn das Hovercraft sie abholt und jetzt ist es wie mit Katniss und Peeta. Wie ich immer zu sagen pflege, Callie und Finnick sind ja unser inoffizielles, tragisches Liebespaar und die beiden werden jetzt noch mehr leiden als je zuvor, schätze ich. Na das kann ja heiter werden.
Nun kommen wir zu den Fehlerchen, von denen ich jetzt, man höre und staune, ganze drei habe. Das freut mich natürlich, schließlich komme ich so meinem Zusatzkapitel immer näher :D.
Nummer eins ist genau in der Mitte, nachdem Inyan geht und Callie sich mit Haymitch unterhält: „Als ich eben nachgeschaut habe, sind sie dorthin aufgebrochen, weil sie Beetee den Baum genau anschauen wollte.“ sich statt sie.
Nummer zwei ist am Ende als Callie aus dem Verhörraum flüchtet: "Es war schon schlimm genug, dass ihr gleich das ganze Sicherheitspersonal auf den Fersen sein müssen." würde statt müssen.
Nummer drei ist noch ein paar Zeilen weiter: " Irgendwo warten dutzende schnelle Schritte zu hören, doch die waren noch weit hinter ihr." waren statt warten.
So ich muss jetzt noch das letzte Kapitel lesen und das Finale Review für heute schreiben als nochmal, bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 22.11.2019 | 08:34:17 Uhr
Hi! :D
Jaaaaa, tut mir echt leid. Wie gesagt, irgendwie musste es einfach sein und ich nehme auch die volle Schuld auf mich. Ich war's das Schicksal hat damit nichts zu tun... Aber ich versprech's, von allen schlimmen Überraschungen hast du jetzt schon das Meiste hinter dir. Und es wird auch wieder eine Zeit geben, in der nicht ein Unglück das nächste jagt und die Dinge zumindest kurzzeitig nicht so schlecht stehen.
Stimme dir vollkommen zu. Zugegeben, es war eine recht blutige und verworrene Episode, aber Callie wollte ihre Rache und manchmal muss man auch den dunklen Charakterzügen einer Figur nachgeben, um zu zeigen, dass sie ein Mensch mit Fehlern ist. Sie hat zwar niemanden selbst umgebracht, aber ihre Bitte an Plutarch hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Dragor und Croft leiden mussten.
Also, was das angeht, glaube ich, dass ich Callie im Dunkeln gelassen habe und dass sich in der Geschichte selbst nicht aufklärt, weshalb niemand eingegriffen hat. In meiner Vorstellung hat Plutarch sehr wohl mitbekommen, dass Callie erneut eine Befragung über sich ergehen lassen musste, aber er hätte nicht eingreifen können, ohne sich zu verraten. Besonders nachdem die Friedenswächter beim zweiten Mal Anweisungen von weiter oben (vielleicht Snow, der etwas Ungewöhnliches gewittert hat) bekommen haben und es daher nicht einfach nur ein Routine-Verfahren war. Jemand fand die Morde seltsam und hatte den Verdacht, dass Callie in etwas drinstecken könnte. Daher auch immer die selben Fragen beim Verhör, man hat den Friedenswächtern aufgetragen, nicht locker zu lassen, bis sie mürbe geworden ist oder ihr aus Versehen irgendeine Kleinigkeit herausrutscht. Snow ist nicht dumm und zudem auch noch paranoid, also hat er seine Augen beim Jubel-Jubiläum wirklich überall. Nur bei Plutarch eben nicht, mit dessen Verrat hat er ja auch im Buch nie gerechnet.
Hab mir schon fast gedacht, dass mir bei dem Kapitel mehr Fehler durch die Lappen gegangen sind, da hatte ich nicht so viel Zeit, es vor dem Posten nochmal zu lesen. Also, danke für die Fehlersuche, ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann. Sind bereits ausgebessert. :)
Bis gleich. :D
15.11.2019 | 19:19 Uhr
zu Kapitel 22
Hallo,
ohne große Umschweife lege ich gleich los.
Man spürt in diesem Kapitel so ein bisschen die Ruhe vor dem Sturm. Da wir ja alle wisse, dass bei der Befreiungsaktion Peeta zurückbleibt und im Kapitol gefoltert wird, bin ich schon ganz hibbelig gleich zu lesen was von meinen Theorien zutrifft.
Theorie Nummer eins wäre, dass Calliope so wie Annie und Johanna auch gefangengenommen wird und wie sie im Kapitol gefoltert wird. Nur das dass zu zwei Dingen führen kann, entweder sie bekommt einen noch stärkeren Willen, wenn das überhaupt möglich ist, oder sie wird endgültig gebrochen, was zwar ein interessanter Aspekt ist, aber es wäre überwiegend furchtbar. Eine Calliope Harper gebrochen und willenlos, nein das will und kann ich mir nicht vorstellen. Hoffen wir mal das diese Theorie nicht zutrifft.
Theorie zwei wäre, dass du dir eine große, künstlerische Freiheit nimmst und Finnick gefangen nehmen lässt, was auch zu mehreren Dingen führen kann, zum Beispiel, dass Finnick so endet wie Peeta, wobei ich glaube, dass du genug Fantasie hast um dir etwas eigenes auszudenken, das habe ich mittlerweile kapiert. Sollte Finnick so enden wie Peeta wird Calliope zuerst Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihn erneut zu befreien, jedoch stellt sich die Frage, würde ihre Reaktion wie die von Katniss ausfallen, oder ganz anders. Diese Theorie halte ich übrigens für am unwahrscheinlichsten.
Wahrscheinlicher noch wäre Theorie drei, alle kommen mehr oder minder glücklich und zufrieden aus der Sache heraus, außer Peeta und Johanna natürlich. Bei dieser Theorie fehlt mir aber ein bisschen die Würze, wobei ich glaube, dass du genug Grausamkeiten bereithältst, die diese glückliche Fügung stören.
Theorie Nummer vier ist, dass es ganz anders kommt als in Theorie eins bis drei und tja, das wäre natürlich dann am interessantesten. Zugegeben, am wahrscheinlichsten halte ich komischerweise dennoch Theorie Nummer eins. Wir werden sehen, kann man da nur sagen.
Mir ist übrigens in diesem Kapitel wieder besonders aufgefallen, wie ähnlich sich Calliope und Katniss in gewisser Hinsicht sind. Obwohl ich sicher bin, dass die beiden in bestimmen Situationen völlig anders als die andere handeln würde. Wie zum Beispiel bei Theorie Nummer zwei. Fragt sich, wie die beiden miteinander auskommen werden, wenn sie in Distrikt 13 sind, denn ich bin mir nun ziemlich sicher, dass die zwei ziemlich viel miteinander zu tun haben.
Ich frage mich, ob die Tatsache, dass Finnick glaubt Calliope wäre gefoltert worden, damit die Schnattertölpel etwas zum schnattern haben, noch ein Gespräch nach sich ziehen wird. Oder dass genau das die grausame Vorhersehung für die Zukunft ist und damit Theorie Nummer eins bestätigt wird. Wow, ich steigere mich da vielleicht in bisschen zu sehr hinein, aber das Spekulieren macht Freude, so viel ist sicher.
Da ich es jetzt nicht mehr aushalte und unbedingt das nächste Kapitel lesen muss, verabschiede ich mich an dieser Stelle wieder kurz und wir lesen uns gleich. In diesem Kapitel gab es übrigens keine von mir gefundenen Fehler, Gratulation kann ich da nur sagen.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 22.11.2019 | 08:24:02 Uhr
So, Klappe die Zweite.
Ich fand es richtig spannend, deine Theorien zu lesen, und festzustellen, wie dicht du manchmal tatsächlich an das herangekommen bist, was ich wirklich geschrieben habe oder was ich zwischendurch geplant und dann wieder verworfen habe. Zu Theorie Nummer 1 sag ich mal lieber nichts, warum, kannst du dir ja denken. ;)
Theorie Nummer 2 ist ein echt interessantes Konzept, an das ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gedacht hätte. Das wäre auch mal eine außergewöhnliche Plotänderung, aus der man eine eigene Fanfiktion machen könnte. Was, wenn Finnick im Kapitol gefangen genommen worden wäre und stattdessen Johanna rausgekommen wäre? Das hätte auf jeden Fall starken Einfluss auf Katniss' Zeit in Distrikt 13 und ihre Perspektive auf gewisse Dinge sicher geändert. Finnick hat ihr ja Halt geboten und die beiden haben dasselbe Leid durchgemacht, aber wenn Johanna dagewesen wäre, würde das fehlen und Katniss hätte stattdessen... was? Das bietet echt eine Menge Möglichkeiten. Also, solltest du selbst mal eine Panem-Ff beginnen wollen, eine Idee dazu könnte ich dir bereits vorschlagen. Ich würde mich auch sofort als Beta-Leserin melden, wenn du eine brauchen solltest. ;D
Theorie 3 ist genau das, was ich ursprünglich vorhatte, bis ich dann vollkommen spontan einen anderen Weg eingeschlagen habe, weil ich es, wie du schon sagtest, langweilig und auch unrealistisch fand. Aber ich wusste, dass ich Callie damit einiges antun müsste und dass mich das auch als Autorin vor eine Herausforderung stellt, also habe ich eine ganze Weile hin und her überlegt und einen einzigen Satz zig mal umgeschrieben, bis ich schließlich beschlossen habe, das zu machen und es in einer Hau-Ruck-Aktion durchgezogen habe.
Bei dem Satz "... wobei ich glaube, dass du genug Grausamkeiten bereithältst, diese glückliche Fügung zu stören." musste ich echt lachen. Vollkommen richtig, du hast mich durchschaut. Ich schreibe eigentlich nur, um meinen Sadismus auszuleben, ohne dauernd Blutflecken aus dem Teppich waschen zu müssen.
Und bei dem Punkt mit Katniss und Calliopes Ähnlichkeit hast du mal wieder genau das herausgelesen, was ich irgendwie auch vermitteln wollte. Das hat sich beim Schreiben irgendwie so ergeben und ich habe festgestellt, dass die beiden wirklich einige Gemeinsamkeiten haben und in mancher Hinsicht tatsächlich gleich ticken. Aber an anderer Stelle sind sie dann auch wieder komplett verschieden und ich muss dir zustimmen, in gewissen Situationen würden sie sich vollkommen anders verhalten und entscheiden, beispielsweise bei Theorie 2. Wie gesagt, das hat sich ungeplant so entwickelt und ich fand es ziemlich passend, meine Figur an die Hauptfigur der Trilogie anzulehnen und den beiden eine besondere Beziehung zu geben, aber sie trotzdem klar voneinander abzugrenzen. Du hast echt ein Talent dafür, die richtigen Details zu entdecken. :D
Und weiter geht's. :D
15.11.2019 | 14:43 Uhr
zu Kapitel 21
Hallo,
ich melde mich dann auch mal wieder … nach drei bis vier Wochen, aber immerhin habe ich heute mal wieder Zeit mich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, Reviews schreiben und zwar gleich vier an der Zahl.
Jedes Mal, wenn ich denke so, jetzt kann es nicht mehr schlimmer werden, explodiert etwas, oder jemand stirbt, oder Snow hat mal wieder einen kurzen Auftritt. In dieser Welt gibt es wohl keine Verschnaufpausen, werden für den werten Leser, noch für die Personen in dieser Welt. Aber ich habe das Gefühl, dass Calliope mit ihrem Schicksal wirklich am schwersten getroffen hat. Wenn ich mal zusammenfassen darf, ihre Mutter und ihr Großvater verschollen auf See, sie kommt in die Arena mit ihrem Bruder, der sich für sie opfert, sie muss mit blutjungen 15 Jahren andere Menschen ermorden um nach Hause zu kommen, wo sie von einem sie verachtenden Vater und einer zunächst kühlen Schwester erwartet wird. Weder ihre Beziehung noch ihr Leben stehen unter einem guten Stern und laufend sterben Menschen um sie herum. Und all das geht noch mehr als die Hälfte der bisherigen Kapitel so weiter, zumindest allem Anschein nach. Das Spannendste daran ist für mich aber, wie weit man die menschliche Psyche treiben kann. Man kann ja sagen, dass sie derzeit durch den gesamten Druck, den das Kapitol auf sie ausübt, ständig unter Strom steht, sie hat ja kaum Zeit die eine Tragödie zu verarbeiten, wenn schon die nächste im Anmarsch ist. Im Grunde staut sich dadurch auch sehr vieles an und irgendwann, wenn die Last von ihren Schultern genommen wird, auf die eine oder die andere Weise, so glaube ich, dass uns da noch ein viel größerer Zusammenbruch erwarten wird, als bisher. Oder ich denke komplett in die falsche Richtung, kann auch sein, aber das Analysieren macht trotzdem Spaß.
Auch möchte ich sagen, dass der Tod unserer allseits, oder zumindest fast allseits geliebten Louna, ein großer Verlust für mich als Leser ist, da sie mit wirklich sehr ans Herz gewachsen ist. Es war aber keine große Überraschung, weil sie sich im letzten Kapitel schon so außergewöhnlich verhalten hat und die Tatsache, dass sie abgemagert und ausgemergelt war, ist doch immer ein Indiz dafür, dass etwas gewaltig schief läuft. Demnach habe ich es fast geahnt, dass es für sie kein gutes Ende nehmen wird. Allerdings unerwartet war übrigens, dass Louna für die Rebellen gearbeitet hat, hätte sich nie vermutet. Eher hätte ich gedacht, dass Snow etwas damit zu tun hat und gerade als ich diesen Satz geschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass Snow bestimmt damit zu tun hat, oder zumindest ihr Ehemann, in dessen Haut ich nicht stecken will. Aber wie hinterhältig kann man sein, wenn man die eigene Frau vergiftet. Eine Scheidung hätte es nicht getan, er hat wohl das "bis das der Tod euch scheidet", ein bisschen zu wörtlich genommen.
Ich muss hier mal wieder ein großes Kompliment an dich aussprechen, da es selten eine Fanfiktion gibt, die mich so sehr zum Nachdenken anregt, für gewöhnlich einfach weil sie wenig Tiefgang haben. Hier ist alles so verschachtelt und es geht in die tiefsten, menschlichen Abgründe, wir erleben Menschen in Extremsituationen, oder einfach wie sie mit ihren Emotionen fertigwerden. Es ist und bleibt faszinierend, das ist übrigens auch der Grund, warum ich überhaupt Reviews schreibe, sonst tue ich das wirklich sehr, sehr selten, wenn nicht sogar nie.
So genug davon, ich habe sage und schreibe einen Fehler gefunden, Wahnsinn, ich weiß.
Er befindet sich im letzten Drittel, da wo die drei Männer Louna abholen kommen: "Erst als drei Männer in weißer Kleidung und mit einer Trage hereinkamen, ob sie den Kopf." ob statt hob.
Das war's für jetzt und ich sage bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 22.11.2019 | 08:09:59 Uhr
Huhu!
Schön, wieder von dir zu hören. :D Und gleich mal vorweg ein ganz, ganz herzliches Danke für deine vier Reviews, die haben mir neulich nämlich einen ziemlich miesen Tag verbessert. Wenn du abends heim kommst und einfach nur richtig schlecht drauf bist, weil irgendwie alles schief gegangen ist, ist es eine richtige Wohltat, so viele nette Worte zu lesen und für etwas gelobt zu werden, was einem am Herzen liegt. Ich komme zwar erst jetzt dazu, dir ausführlich zu antworten, aber du hattest mit deinen Reviews echt das beste Timing überhaupt.
Jetzt aber zur eigentlichen Antwort:
Also, explodiert ist ja nur einmal etwas, wenn ich mich recht erinnere, ich glaube nicht, dass ich viel mehr als ein Rathaus und einige Fabriken in die Luft gejagt habe - wobei Callie ja nur das Rathaus wirklich mitbekommen hat. Hm, muss mal überlegen, wann das nächste Mal etwas in die Luft fliegt.... Aber ja, das ist eine ziemlich treffende Zusammenfassung der Welt von Panem und vor allem Callies Leidensgeschichte. Jetzt, wenn du das so aufzählst, sieht man erst mal so richtig auf einen Schlag, wie viel schlimmer das Leben sein kann, da ist unser Alltag ja eigentlich nichts dagegen...
Ich hab mir schon fast gedacht, dass ich die Anzeichen für Lounas bevorstehenden Tod ein bisschen zu deutlich vorgelegt habe, als dass es jemanden, der aufpasst, wirklich überraschen können. Mich hat es damals zumindest ein bisschen überrascht, denn ich hatte es nicht wirklich geplant und dann hab ich so beim Schreiben gemerkt, dass ich auf dem besten Weg bin, sie umzubringen. Aber Leute wie Louna leben im Kapitol eben nicht besonders sicher und für Calliopes Entwicklung war dieses Ereignis auch ein wichtiger Einschnitt. Zuerst hatte ich auch überlegt, dass Snow dahinterstecken könnte, aber dann hab ich im Buch die Stelle gelesen, wo Finnick über die Geheimnisse der Kapitoler auspackt und mir ist klar geworden, dass Snow nicht die einzige hinterhältige, berechnende und gefährliche Schlange ist und dass im Kapitol eben nicht nur schräge, harmlose und naive Paradiesvögel leben, sondern auch brutale und rücksichtslose Leute. Und die schrecken auch nicht davor zurück, ihre eigene Familie umzubringen, wenn sie Profit daraus ziehen können.
Dankeschön. Ich freue mich auch immer so unheimlich, dass du so viel über das nachdenkst, was ich schreibe, und warum ich es so schreibe. Und dass du mir das auch mitteilst, denn nichts ist für eine Autorin hilfreicher, als einen Eindruck von den Gedanken des Lesers zu bekommen. Das gibt mir nochmal eine andere Perspektive auf meine Schreiberei und ich bekomme die Chance, daraus noch was zu lernen. Und selbst wenn ich mehr Reviews zu dieser Geschichte bekommen würde, von mehr Leuten außer dir, glaube ich nicht, dass die meisten so intensiv über ein neues Kapitel nachdenken wie du. Für mich gehört sowas zum Lesen einfach dazu, man darf nicht nur konsumieren, sondern muss auch verstehen und interpretieren und hinterfragen. Nur dann steigt man wirklich hinter die bloßen Worte auf Papier und Literatur ist einfach so viel mehr als nur das, was man Schwarz auf Weiß sehen kann.
Also, auch wenn ich mich wiederhole: Danke für deine Mühe und danke, dass mir als Leserin etwas zurückgibst.
Gut, dann auf zur nächsten Review! Bis gleich. :D
13.11.2019 | 16:29 Uhr
zu Kapitel 23
Hallo,
jetzt muss ich mich doch einmal zu Wort melden;) (Normalerweise bin ich eher der stille Leser)
Aber deine Geschichte ist einfach - WOW!!!
Ich warte immer sehnsüchtig auf ein neues Kapitel.
Zuersteinmal: Ich finde es wahnsinnig spannend, die Spiele aus Sicht einer Mentorin zu erleben. Man hat sich ja sonst nie vorgestellt, was hinter den Kameras im Kapitol noch so los ist. Die ganzen Sponsorenveranstaltungen und Partys auf die Calliope gehen muss, beschreiben schön, unter welchem Zwang die Sieger/jetzt Mentoren immer noch stehen, obwohl sie der Arena ja vermeindlich entronnen sind.
Die Gefühle, wenn Mentoren ihre Tribute Jahr für Jahr in der Arena sterben sehen, kann man sich gar nicht ausmalen. Kein Wunder, dass Calliope am Verzweifeln ist, jetzt wo Finnick wieder in der Arena ist.
Ich hatte mir so gewünscht, dass die Beiden sich schnell wiedersehen... Und jetzt das! Wie konntest du uns das antun? *Böser Blick zuwerf*
Aber ich verzeihe dir. *Zwinker*
Schließlich bin ich viel zu gespannt, was sie im Kapitol noch so alles erlebt.
Kompliment, du führst uns immer den Weg entlang, der uns zu neuen Eindrücken und Sichtweisen führt. Dabei schaffst du es so viele Details zubeschreiben. Einfach toll!
Du merkst, ich komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen.
Hoffentlich kommt das nächste Kapitel bald. Ich freu mich drauf!
Liebe Grüße Calypso Granger

Antwort von - Sidera - am 15.11.2019 | 07:54:28 Uhr
Hi!
Schön, mal wieder was von jemandem zu hören, der nicht meine fleißige Stamm-Reviewerin ist. :) Je mehr Feedback, desto besser, also schon mal danke für deine Review.
Ich fand das auch ziemlich interessant, mir mal Gedanken darüber zu machen, was außerhalb von Katniss' Blickfeld bei den Spielen so abläuft. Sie macht im Buch ja hin und wieder einige Andeutungen, aber wirklich viel über das Leben eines Mentoren erfährt man ja wirklich nicht und als mir der Gedanke beim Lesen kam, hatte ich auch schon die Grundidee für die FF. Und ich finde, wenn man sich entscheidet, eine Geschichte zu erzählen, die im Großen und Ganzen der Canon-Story folgt, muss man das auf eine Art tun, die eine neue Perspektive auf das Geschehen eröffnet und Lücken füllt. Andernfalls wäre es ja nur eine Nacherzählung mit einem überflüssigen OC.
Ja, ist schon ziemlich harter Tobak, den die Arme da durchmachen muss. Leider allerdings, wie du dir vielleicht denken kannst, kommt da noch mehr...
Ganz ehrlich? Dass Callie es nicht schafft, war von Anfang an gar nicht geplant! Ich hatte es wirklich nicht vor, aber dann hab ich so geschrieben und mir gedacht, dass diese Aktion für sie eigentlich zu glatt gehen würde und das in Panem ja nie der Fall ist. Und dann saß ich wirklich 20 Minuten vor dem Laptop und habe über einen einzigen Satz nachgedacht, der das Geschehnis entweder in die eine oder andere Richtung kippt. Und ab da ging es für Callie leider den Bach hinunter. Mir tut's auch leid...
Danke für das Lob, ich freu mich, wenn meinen Lesern gefällt, was ich hier so verzapfe. ;)
Ganz liebe Grüße
Sidera
08.11.2019 | 22:27 Uhr
zu Kapitel 23
Ich finde die Geschichte richtig gut!
Aber könntest du nicht öfter uploaden?
03.11.2019 | 20:58 Uhr
zu Kapitel 17
Hallo,

Ich bin erst heute auf deine Fanfiction gestoßen und bin richtig begeistert. Die Geschichte gefällt mir inhaltlich total gut, besonders, dass du es schaffst deine eigenen Ideen und Fantasie mit den Ereignissen der „Originalgeschichte“ zu verbinden.

Es würde beim Lesen jedoch enorm helfen, wenn es zwischendurch Absätze und Zeilenumbrüche gäbe. Es ist sonst recht schwer weiterzulesen, wenn man mal kurzzeitig den Faden verloren hat oder vergessen hat, ein Lesezeichen zu setzen.

Beste Grüße

Antwort von - Sidera - am 04.11.2019 | 09:57:37 Uhr
Hi!
Freut mich, dass dir meine Geschichte bisher gut gefällt und ich hoffe, dass das auch weiterhin der Fall ist. :) Einer meiner Lieblingsaspekte an Fanfiktion ist, dass man dem Canon folgen kann, aber die Möglichkeit hat, aus einer anderen Perspektive dieselben Dinge neu zu beleuchten und oder zu ergänzen, was fehlt und ich bin froh, dass das auf so viel gute Rückmeldung stößt.
Möglicherweise ist bei dir die Formatierung irgendwie anders, denn bei mir hat jeder neue Absatz einen Einzug, der eigentlich deutlich genug ist, dass man den Anfang des Absatzes als solchen erkennt und sich damit auch im Text zurechtfinden kann. Früher habe ich es so gemacht, dass ich zwischen den Absätzen eine Leerzeile gelassen habe, aber da haben sich Leser manchmal beklagt, dass der Text dann so außeinandergerissen war - also kann ich es leider nie allen recht machen. Ich bleibe jetzt bei dieser Form, weil das in Büchern auch so gemacht wird, aber vielleicht fällt es dir ja leichter, wenn du mal eine andere Texteinstellung probierst.
Liebe Grüße
Sidera
18.10.2019 | 23:16 Uhr
zu Kapitel 20
Hallo,
ein letztes Mal für heute erhebe ich die Hand zum Gruße und erneut geht es ohne große Anfangsworte los.
Dieses Kapitel ist für mich eindeutig überschattet von Mags Tod, bei dem ich bis zum bitteren Ende die Hoffnung hatte, dass er nicht stattfinden würde, aber die Spiele sind ja kein Kindergeburtstag und mittlerweile kenne ich dich als Autorin soweit um sagen zu können, dass das klar war und gerechtfertigt ebenfalls. Es war absehbar und beinahe nötig, um die gewaltigen emotionalen Auswirkungen der Spiele zu demonstrieren, würde ich sagen. Außerdem hat alles ein Ende, ob es nun das Leben eines Menschen ist, oder das einer Regierung ist, wenn es das Schicksal so will, sollte man sich da nicht einmischen, selbst wenn es schwer zu akzeptieren ist. Und der Tod von Mags ist definitiv schwer zu akzeptieren.
Punkt zwei ist die Rückblende ganz am Anfang und ich habe mich gefreut, schließlich bekommen ich von diesen Rückblenden niemals genug. Hiermit weiß ich nun endlich wie genau Calliopes Spiele endeten und ich muss sagen, davon hätte ich auch Alpträume, einfach furchtbar, ich will mir nicht vorstellen was ich durchmachen würde physisch sowie psychisch, wenn ich in meinen beinahe sicheren Tod geschickt werden würde. Unvorstellbar für unsereins, oder nur für mich, aber ich denke ich hätte nicht diese innere Stärke wie Calliope, ich wäre schon viel eher zerbrochen und hätte vermutlich nicht einen Tag in der Arena überlebt. Es ist also absolut beeindruckend wie sie es schafft mit ihren Schicksalsschlägen umzugehen, die in ihrem Leben nie weit auseinander liegen.
Es kommt auch deutlich zur Geltung, wie enorm Calliope unter der Trennung von Finnick leidet, das beste Beispiel dafür ist der Alptraum, ohne die sonst meistens erfolgende Tröstung seitens Finnick und das ist auch noch ziemlich schnell gegangen, schon die erste Nacht ohne ihn und alles wendet sich. Aber wer will es ihr verübeln, schließlich ist niemand in diesen Zeiten und vor allem in dieser Arena sicher, da ist diese Reaktion ihres Unterbewusstseins vermutlich vollkommen natürlich. Sie steht aber auch pausenlos unter Strom, wird durch die Veranstaltung, Vorbereitungen und Geheimtreffen gezerrt und bekommt nie eine wirklich Pause davon, also noch ein weiterer Grund für ihren Alptraum. Ich merke, ich steigere mich mit meinen Theorien wieder irgendwo hinein, besser ich ziehe hier einen Schlussstrich.
Nun zum letzten Teil, den Korrekturen und diesmal sind es ganze zwei, Wahnsinn oder? na gut, los geht's.
Am Anfang wo die Aufzählung von den Personen stattfindet, dessen Blut Calliope auf den Händen kleben hat, ist Scarlet mit zwei t geschrieben.
Nummer zwei ist relativ in der Mitte, dort wo Calliope den Fernseher anmacht: "Denn so hatte sie zumindest jetzt die Gelegenheit, nach ihren Freunden zu sehen, sich zu überzeugen, dass Finnick noch immer am Leben war, und das alles ohne von den Kameras in den Beobachtungsräumen aufgezeichnet wurde." statt 'aufgezeichnet wurde' müsste es heißen 'aufgezeichnet zu werden'.
Damit war es das für mich heute und ich bedanke mich für diese drei wundervollen Kapitel. Da ich nicht weiß wann ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben werde, wünsche ich dir einfach eine schöne Zeit bis dahin und wir lesen voneinander.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 24.10.2019 | 09:28:05 Uhr
Und zum letzten Mal für heute: Hi! :D
Jaaaa, das mit Mags tut mir auch fürchterlich leid... Jedes Mal wenn du geschrieben hast, dass sie es ja vielleicht doch schaffen könnte, weil das hier ja immerhin Fanfiktion ist, hab ich mich ein wenig schuldig gefühlt. Aber ich fand es wirklich sinnvoll, mich hier an den Canon zu halten, aus mehreren Gründen. Aber ich denke, dass Mags im Buch sich nicht nur wegen der Abmachung mit Plutarch in den Tod gestürzt hat, sondern auch, um Finnick ein Leben außerhalb der Arena und der Hungerspiele zu ermöglichen. Und diese Absicht ist eins der Dinge, die ich an dieser Figur so sehr mag, und das konnte ich ihr auch nicht nehmen.
Dachte ich mir, dass dir der Rückblick gefallen würde, auch wenn er nicht gerade schön ist. Aber es sollte wirklich mal geklärt werden, wie das "große Finale" für Callies Spiele nun aussah, und ich wollte wirklich dafür sorgen, dass es ein grausames Ende ist. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, wie sich sowas anfühlt und wie man damit leben kann. Aber ich denke, dass Callie gar nicht so stark ist, wie es vielleicht wirkt, denn innen drin ist sie irgendwo auch ziemlich kaputt. Die Tatsache, dass sie innerlich gebrochen und schwach ist, ist das, was sie stark macht. Ergibt das einen Sinn?
Ja, das ist eine absolut passende Beobachtung, da gibt es nichts zu ergänzen. :)
Irgendwie ist diese Antwort kürzer geworden, als gedacht, aber du hast so viele Dinge gesagt, bei denen ich einfach nur zustimmen und mich freuen kann, dass sie dir auffallen.
Und nur vier Fehler in drei Kapiteln, das ist wirklich eine gute Quote. Ich glaube, ich muss wirklich ein bisschen nachlässiger werden. ;)
Dann bis zum nächsten Mal, wenn du Zeit findest, zu lesen und mir zu schreiben.
Ganz liebe Grüße!
Sidera
18.10.2019 | 22:16 Uhr
zu Kapitel 19
Da bin ich wieder,
und ohne große Worte würde ich sagen.
Dieses Kapitel steht in einem eindeutigen Kontrast zum letzten und wir durften drei freudige oder weniger freudige, aber für den Leser zumindest freudige Begegnungen machen. Gehen wir chronologisch vor und widmen wir uns der, die ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte: Louna. Und um Himmels Willen, was ist passiert, sie ist ja nur mehr ein Schatten ihrer Selbst. Außerdem ist ja wohl klar, dass da nicht nur Arbeit und eine ominöse Krankheit dahinter steckt, da ist noch mehr und wie gewöhnlich habe ich eine kleine Vermutung, die ich hier präsentieren mochte (wobei logischer wäre, dass es ihr wegen ihrer verstorbenen Tochter so schlecht geht). Aber was solls, also womöglich steckt Snow dahinter und meine Erklärung ist fast einleuchtend und zwar versucht Snow über Louna an Informationen Calliope und vielleicht auch Finnick betreffend heranzukommen. Es wäre auch möglich, dass das seit Jahren schon so geht und Snow etwas mit dem Tod ihrer Tochter zu tun hat und wegen der ständigen Unterdrucksetzungen magert sie ab und wird blass und krank, aber der einzige Fehler im System ist Lounas Ehemann, von dem wir bis jetzt erst sehr wenig gehört haben. Wird das alles relevanter, oder verstricke ich mich in meine eigenen Verschwörungstheorien, wir werden sehen.
So nun Persönchen Nummer zwei: Snow. Dessen, leider viel zu kurzen, Auftritt ich schon ungeduldig erwartet habe und ich habe die Zeilen verschlungen, noch mehr als sonst auch schon. Der Snow in dieser Fanfiktion ist so unglaublich originalgetreu (so wie eh sonst auch alles, ich möchte erwähnen, dass es für mich oft nur wie zusätzliche Szenen wirkt und nicht wie eine Fanfiktion) und unterschwellig boshaft, dass es ein wahrhaftiges Vergnügen ist über ihn zu lesen. Und ich frage mich, ob das mit dem Blut und dem Gift Informationen sind, die Finnick an Calliope weitergegeben hat, oder ob er das für sich behalten hat. Sie riecht ja seinen Blutgeruch, aber es scheint nicht so, als wüsste sie was es damit auf sich hat, also heißt es wohl gespannt bleiben. Natürlich möchte ich seine Worte nicht unter den Tisch fallen lassen, aber es ist viel interessanter was er nicht gesagt und mit seinen Worten nur angedeutet hat. Aber Calliope ist ja schlau und ihr ist bewusst was er damit gemeint hat, sowie er weiß, dass sie weiß, dass er über sie und Finnick bescheid weiß (mir raucht der Schädel).
Kommen wir zur Nummer drei, bei der ich zwei Person einfach zusammenfasse: Plutarch und Haymitch. Wie wir ja mittlerweile alle wissen, bin ich ein absoluter Haymitch-Fan und liebe jeden seiner Auftritte. Vor allen Dingen der Anflug von Humor am Ende des Kapitels hat mir gut gefallen (hat ja auch seine Berechtigung, selbst in den schwersten Zeiten). Haymitch ist für mich in dieser Fanfiktion immer der auflockernde Part, der es nicht zu allzu hartem Tobak verkommen lässt und das kleine Aufatmen zwischendurch ermöglicht. Außerdem und das ist erst seit dieser Fanfiktion so, mag ich Plutarch und die mit seinem Auftritt einhergehend Erklärungen, die ich sehr, sehr gerne lese (eine kleine Eigenheit meinerseits denke ich). Wenn er anfängt über seine Ideen und die Flucht im Allgemeinen zu reden, ist er in seinem Element und mir als Leser gefällt das überaus gut. Womöglich ist mir das in den Büchern zu wenig aufgefallen, oder gibt eben hier die Möglichkeit es ausführlicher zu schildern. Egal was jetzt zutrifft, mir gefällts.
So abschließend nur ein Fehler (wieder Mal, aber ich will mich nicht beschwerden):
Diesmal ganz am Anfang im zweiten Satz: "Insgesamt waren acht Sieger ums Leben gekommen und somit befanden nur noch zwei Drittel der anfänglichen vierundzwanzig in der Arena." fehlt zwischen 'befanden' und 'nur' das 'sich'.
Damit gratuliere ich herzlich zu der jetzigen, niedrigen Fehlerquote und mach mich an das nächste und damit letzte Kapitel für heute und sage erneut, bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 24.10.2019 | 09:16:03 Uhr
So, und weiter geht's!
Tja, Louna. Es hat mir richtig leid getan, diese ausgemergelte, erschöpfte, kranke Version von ihr zu schreiben, und ich hatte sie dabei die ganze Zeit vor Augen. Deine Vermutung finde ich sehr interessant, wie dicht sie tatsächlich an der Wahrheit dran ist, kann ich dir leider nicht sagen. Aber ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass in dieser Ff Dinge nicht einfach grundlos passieren und auch Kleinigkeiten früher oder später relevant werden. Also, Augen offen halten, ich habe immer wieder mal Hinweise und Andeutungen versteckt.
Ich muss sagen, Snows Auftritte halte ich immer absichtlich kurz, weil ich finde, dass er so noch gruseliger rüberkommt. Je weniger man vom Bösewicht zu Gesicht bekommt, desto mehr wird der Fantasie überlassen und das gilt nicht nur für die Leser, sondern auch für Calliope selbst. Seine Gegenwart wäre zwar für sie deutlich unangenehmer, aber wenn er immer nur kurz vorbeischaut und unterschwellige Drohungen oder Andeutungen macht, steigert sich ihre Angst nur noch mehr, weil sie sich fragt, was er alles nicht gesagt hat. Aber ich verstehe vollkommen, was du meinst, irgendwie macht es mir auch großen Spaß, ihn zu schreiben - obwohl ich ihn verabscheue. Paradox, nicht? Und ich habe gerade erst weitergelesen, was du geschrieben hast und habe festgestellt, dass du dir auch Gedanken gemacht hast um das, was Snow nicht gesagt hat.
Ich finde es echt toll, wie viele Gedanken zu dir immer machst und dich an Interpretationen versuchst. Du gehörst definitiv zu meiner Lieblingssorte von Lesern, ich freue mich nämlich richtig, wenn jemand nicht nur liest, sondern auch die tieferen Bedeutungen verstehen will. :D
Yup, was Haymitch angeht, stimme ich dir vollkommen zu. So habe ich ihn beim Lesen der Bücher empfunden, und genau diese Funktion soll er auch momentan in der Ff erfüllen. Und Callie ist das gar nicht so richtig klar, aber seine grummelige, trockene Art ist auch eine große Hilfe für sie, weil er sie auf dem Boden hält, sie aber auch vom Zusammenbrechen abhält. Plutarch ist so ein Charakter, bei dem ich mir nie sicher bin, was ich von ihm halten soll. In Band 3 wirkt er eigentlich sehr down to earth und menschlich und freundlich, wenn er mit Katniss redet, aber man darf nicht vergessen, dass er ein Spielmacher ist und damit auch berechnend und rücksichtslos. Und ich habe auch versucht, hier wirklich mal meine Gedanken bei Callie unterzubringen, denn das ist einer der Punkte, wo ich es akzeptabel finde, einen Teil von mir in der Geschichte einzubringen. Aber Callies Gedanken im Bezug auf Plutarch werden erst später relevant.
So, dann bessere ich jetzt noch schnell den Fehler aus und dann beantworte ich jetzt noch deine letzte Review. Irgendwie bin ich grade total im Flow, was das angeht. :D
18.10.2019 | 20:54 Uhr
zu Kapitel 18
Hallo,
nach langem auch mal wieder eine Meldung von mir, oder besser gesagt gleich drei, denn nach diesem Kapitel habe ich ja die Ehre gleich zwei weitere zu reviewen. Außerdem werde ich mir deine Worte zu Herzen nehmen und aufhören mich zu entschuldigen, davon hat schließlich keiner was. So, ich möchte mich übrigens auch allerherzlichst für die (ich nenne es mal Widmung, weil mir kein besseres Wort einfällt) Widmung am Anfang des Kapitels, ich habe mich unheimlich gefreut, das zu lesen, vielen, vielen Dank.
Machen wir uns jetzt mal ans Eingemachte, das Kapitel hat so schön und ruhig begonnen und ich denke, dass diese letzte, kostbare Zeit, die Finnick und Calliope miteinander hatten, nicht besser hätte dargestellt bzw. geschrieben werden können. Ein großes Lob daher an dich, die traurige und dennoch irgendwie hoffnungsvolle Stimmung ist so schön miteinander Hand in Hand gegangen und so etwas zu schreiben stelle ich mir nicht leicht vor. Mir wird das beim Lesen schnell zu schwer und träge, weil mich eine traurige Stimmung leicht runterzieht, aber hier war ich traurig, hatte aber dennoch eine Freude am Lesen, so blöd das auch klingt.
Außerdem ist die gute Calliope eine so gut konzipierte, tiefgründige Person, dass es mir jedes mal aufs Neue Spaß macht ihre Gedanken zu verfolgen und mit ihr zu fühlen. Als Leser schreitet man ja meistens den Leidensweg gemeinsam mit den Figuren und ich bin immer so mitgerissen, als stünde ich direkt neben an und würde alles live mitverfolgen. Dementsprechend leidet mein Herz sollte eine der geliebten Figuren sterben, so wie Mags wohl bald ihr trauriges und dennoch heldenhaftes Ende finden wird, zumindest wenn man nach den Büchern und Filmen geht, ein kleiner Hoffnungsfunke existiert ja dennoch.
Übrigens ist der Übergang von der traurigen Atmosphäre in die Aufregendere sehr gut gelungen, alles wurde nahtlos über die Bühne gebracht, was ja auch eine Kunst für sich ist. Oft wirkt es zu gehetzt, oder man ist gar nicht erst richtig in das Traurige hineingekommen und schon geht es woanders weiter, bei diesen gehetzten Geschichten werde ich immer nervös, weil ich gar nicht weiß worauf ich mich jetzt konzentrieren soll und dann bin ich so genervt, dass ich aufhöre zu lesen, aber da diese Fanfiktion sowie so zu den besten gehört, die man hier auf dem Portal finden kann, ist dieses Problem hier zumindest null und nichtig.
Jetzt wo der Kampf in der Arena gerade erst begonnen hat, kann ich es gar nicht erwarten das nächste Kapitel zu lesen (wie gut das ich mir die aufgespart habe) und ich werde mich auch gleich dem nächsten widmen, wenn ich dir den einzigen, kleinen Fehler mitgeteilt habe:
Ganz am Ende, wo Johanna es um Johanna und Plus und Minus geht: "Anschließend schnappte sie sich noch Wiress und schlug sich dann mit ihr, Beete und Blight in einen anderen Teil des Dschungels." wurde Beetee mit nur einem 'e' geschrieben und das war's, ich glaube ich werde bald arbeitslos.
So ich verabschiede mich ohne große Worte und sage bis gleich.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 24.10.2019 | 09:01:34 Uhr
Hey,
schön, wieder von dir zu hören! :D Gerne doch, eine kleine Widmung ist ja das mindeste, was ich tun konnte. :D
Ja, ich muss zugeben, die Szene am Anfang des Kapitels war nicht leicht. Da muss die ganze Zeit eine gewisse Balance gehalten werden, damit die Szene nicht zu sehr in einen Bereich abrutscht und dann nur noch kitschig oder deprimierend ist. Also danke dir für die Beobachtungen, wieder mal scheint bei dir genau das angekommen zu sein, was ich im Sinn hatte.
Ganz ehrlich, mir geht es mit Callie manchmal genauso wie dir. Irgendwie hat sich die Figur im Verlauf der Kapitel etwas selbstständig gemacht und auch ich als Autorin entdecke immer wieder neue Seiten und weitere Aspekte an ihr, die so nicht geplant waren, sich aber irgendwie einfach entwickelt haben. Das ist auch der Grund, warum ich mir außer über den groben roten Faden der Geschichte vorher nur wenige Dinge überlege und plane. Denn wenn man einfach drauf losschreibt und zulässt, dass sich die Geschichte und mit ihr die Figuren beim Schreiben entwickeln, ist das oft viel natürlicher - weil es im echten Leben ja auch so verläuft. Man geht zwar das Risiko ein, in einer Sackgasse zu landen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass irgendwie immer alles zusammenfindet und zueinanderpasst, wenn man es einfach durchzieht.
Aw, danke für das Lob! Ich sollte am Ende der FF eine kleine Zitatesammlung meiner Leser machen, und da steht das von dir, dass Calliope zu den besten gehört, auf jeden Fall ganz oben. Aber wenn ich das mache, sind vermutlich nur Zitate von dir drin, denn du bist so ziemlich die Einzige, die sich die Mühe macht und regelmäßig konstruktive Reviews schreibt. An dieser Stelle nochmal danke dafür!
Und um das fehlende E habe ich mich gekümmert. :) Vielleicht muss ich etwas weniger aufmerksam nach Fehlern suchen, damit du dir bald wieder ein Bonuskap verdienen kannst. ;)
Dann bis gleich!
07.10.2019 | 22:31 Uhr
zu Kapitel 18
Liebe Sidera, herzlichen Dank für das Kapitel außerhalb der regulären Taktung. Ich mag deine Geschichte unheimlich und lese die neuen Kapitel so schnell es geht - nur um mich dann zu ärgern, dass ich wieder alles so schnell gelesen habe und wieder warte "muss".
Ich bin sehr gespannt, wie umfangreich der Arena-Teil bei dir wird (kann der arme Peeta in deiner Geschichte nicht verschont werden??:) ). Alles Liebe dir!

Antwort von - Sidera - am 08.10.2019 | 12:44:56 Uhr
Hey! Wie schon gesagt, das Extrakapitel gibt's dank Ladybug6026, die immer so fleißig Fehler sucht und Reviews schreibt. Aber es profitieren ja auch die anderen Leser. :)
Freut mich, dass es dir so gut gefällt, ich lese auch immer zu schnell und bin dann enttäuscht, dass es schon wieder vorbei ist. Leider kann ich dir bezüglich Peeta nichts versprechen. Abwarten und weiterlesen. ;)
Liebe Grüße
Sidera
05.10.2019 | 00:52 Uhr
zu Kapitel 17
Hallelujah,
dieses Kapitel war umwerfend, wahrlich ein Meisterwerk und leider viel zu kurzweilig, ohne groß darüber nachzudenken, setze ich es auf Platz Nummer eins meiner Lieblingskapitel dieser Geschichte. Ich liebe alles daran, von Anfang bis zum Schluss. Zu Anfang dieses wegweisende Gespräch und die offene Rebellion zum Schluss, ach was, einfach alles alles war so … fesselnd, nicht das es sonst nicht so wäre, aber dieses Kapitel hier besonders.
Jetzt werde ich mich der Materie genauer widmen und zwar kam dieses Gespräch mit Plutarch für mich wie aus dem nichts, obwohl ich es mir schon hätte denken können. Distrikt 13 muss ich jetzt erst wieder aus meinem Kopf hervorkramen und im weiteren Verlauf an meinen Denklücken einfügen, denn jetzt wissen wir ja, dass Calliope eingeweiht ist, bedeutet, dass sie höchstwahrscheinlich ohne Umschweife nach 13 kommt, so wie Haymitch, wie der wohl nach 13 gekommen ist, oder besser gesagt in das Hovercraft das nach 13 fliegt. Hab ich das überlesen, oder vergessen, oder war es einfach nicht ausschweifend geschrieben, wie dem auch sei, jetzt werden wir es entweder von dir erfahren, oder wir erfahren nichts und lesen von den grausamsten Foltermethoden. Beides klingt vielversprechend, obwohl ich mehr zu ersterem tendiere.
Noch ein Punkt ist, dass Calliope wahrscheinlich schon vermutet, dass Mags sterben wird, aber ich bin schon wirklich gespannt wie sie reagieren wird, schließlich kann man das ja erst mit Sicherheit sagen, wenn der Moment gekommen ist, egal wie gut man sich darauf vorbereitet hat. Ich sehe es als den nächsten, traurigen oder traurigsten besser gesagt, Eckpunkt in dieser Geschichte, da wir Mags ja alle kennen und lieben, egal ob wir wissen, dass sie sterben wird oder nicht. Vielleicht stirbt sie auch gar nicht, das ist zwar eher unwahrscheinlich, aber man soll ja nichts im vornherein ausschließen, zumindest hier nicht.
So nebenbei möchte ich erwähnen, dass der Auftritt von Haymitch das Kapitel auch auf gewisse Weise besonders gemacht hat, ist ja rare Ware, der Kerl.
Dann wären wir bei den Interviews und da waren gleich zwei Highlights, ersteres wäre die öffentliche und doch anonyme Liebeserklärung von Finnick, bei der ich einfach dahingeschmolzen bin wie ein Eis im Sommer. Ein Traumpaar und mein mittlerweile bekanntes inoffizielles tragisches Liebespaar, die beiden habes es schließlich alles andere als leicht, was in dieser Geschichte nicht selten Erwähnung findet, aber was wäre Panem, wenn dort Friede, Freude, Eierkuchenstimmung herrschen würde, für den Leser, also mich, wäre das langweiliger, als Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen, demnach hat das alles seine Berechtigung. Was jetzt wirklich interessant wäre, ist der Aspekt Snow, der noch (und das noch möchte ich betonen) einen ziemlich geringen persönlichen Anteil hat, aber gibt es nicht gewisse Festivitäten bei denen unser Snow wieder auftaucht, oder gibt es die dieses Jahr nicht. Wie dem auch sei, diese Liebeserklärung wird auch er verstanden haben, also ist es ihm egal, oder ist das dann der Auslöser dafür, dass er Calliope wie Johanna oder Peeta gefangen nimmt, weil er weiß, dass sie ein Druckmittel sein kann. Wie Annie in den Büchern und Filmen, sie war womöglich oder auch nicht eingeweiht, aber sie war gefangen und ihr Schicksal könnte jetzt von Calliope übernommen werden. Oh man, so viele Möglichkeiten, ich halts nicht mehr aus.
Mein letzter Punkt steht ganz im Zeichen der Rebellion. Ich hatte schon die ganze Zeit auf Peetas Aussage bezüglich des Babys gewartet und die Stelle hatte mich im Buch schon so fasziniert, dazu noch der Zusammenhalt der Tribute und die Tatsache, dass es eben ganz Panem gesehen hatte, keine so guten Nachrichten für unseren Lieblingspräsidenten. Aber darüber mache ich mir lieber keine so großen Gedanken mehr, schließlich will ich nicht morgen noch hier sitzen.
Eine gute Nachricht übrigens, ich habe keinen Fehler gefunden meinen allerherzlichsten Glückwunsch. Außerdem bin ich mit diesem Review wieder zufrieden und ich möchte mich trotzdem noch einmal für das letzte entschuldigen, ich war einfach dermaßen genervt, dass da nichts Gutes mehr dabei rausgekommen ist, vermutlich hätte ich es morgen schreiben sollen, aber zu spät ist zu spät. Wow, ich muss mich bremsen, eine größere Quatschtante als ich existiert vermutlich nicht und bevor ich dich jetzt zu Tode nerve, verabschiede ich mich mit einem Adiós und Hasta viernes (tut mir leid, aber ich kann nicht anders, liegt vermutlich an der vorangeschrittenen Uhrzeit). Ich wünsche eine schöne Woche und ich bemühe mich das nächste Mal um mehr Pünktlichkeit, so jetzt ist aber wirklich Schluss.
Liebe Grüße,
Ladybug (auch bekannt als Labertasche)

Antwort von - Sidera - am 05.10.2019 | 11:47:26 Uhr
So, da wäre ich wieder, meine liebe Labertasche. :D
Danke für dieses beschwingte Lob direkt am Anfang! Ich freue mich, dass es dir so gut gefallen hat, denn ehrlich gesagt ist dieses Kapitel eins von denen, mit denen ich nicht so übermäßig zufrieden bin. Aber jetzt gebe ich diesem Gefühl mal einen Tritt, anscheinend hab ich ja doch nicht so viel falsch gemacht damit.
Das Gespräch mit Plutarch ist so eine Sache, wo ich immer noch zweifle. Ich frage mich, ob jemand wie er nicht vielleicht schon lange vor der Reise zum Kapitel Kontakt mit den Siegern aufgenommen hätte, aber andererseits konnte er ja vorher noch nicht wissen, wer alles gezogen werden würde und nicht mal ein Oberster Spielemacher kann die komplette Ernte manipulieren - ansonsten wären ja ausschließlich Sieger gezogen worden, die für die Rebellen arbeiten und Leute wie Cashmere und Gloss wären zu Hause geblieben. Also ja, an dieser Stelle habe ich mir den Kopf zerbrochen und war mit dem Ergebnis dann nie so ganz zufrieden.
Es ist am Ende von Buch 2 nicht so ganz ausführlich erklärt (und glaub mir, ich hab die paar Sätze hundert Mal gelesen um alles für meine Ff rauszuholen, was geht), aber Haymitch und Plutarch entkommen mit einem Hovercraft aus 13 und sammeln mit diesem auch die Sieger aus der Arena ein. Was die zig Möglichkeiten angeht, die sich aus dieser neuen Entwicklung ergeben haben.... Abwarten. ;)
Ja, irgendwo in ihr ist ihr wohl auch klar, dass es nicht nur eine Vermutung ist, aber natürlich will man das nicht zugeben, bis es soweit ist. Ich sage nur mal so viel, und das gilt einfach generell, dass Calliope einiges durchmachen wird, auch wenn sie nicht in der Arena um ihr Überleben kämpfen muss. Es tut mir jetzt schon leid, was da auch auf dich so zukommen wird...
Zumindest hier kann ich eine erfreuliche Andeutung machen, denn Haymitch wird in nächster Zeit deutlich öfters auftauchen. :)
Die Liebeserklärung ist mal ein Detail, das ich aus dem Film übernommen habe, während ich mich sonst sehr ans Buch gehalten habe. Aber nachdem sie die nicht ausgeschrieben vorkommt und der Film hier ergänzt, dachte ich mir, dass ich da nicht selbst kreativ werden muss. Muss schon hart sein, wenn man seiner Liebsten sowas in aller Öffentlichkeit sagt, und sie dabei nicht einmal ansehen darf... Oh ja, da hast du Recht. All dieser Schrecken ist ja gerade das, was Panem ausmacht.... Unser geschätzter Präsident wird durchaus auch noch auftauchen, keine Sorge. Die Feste und Partys gibt es natürlich auch in diesem Jahr, ich dachte mir nur, dass Snow beim Jubel-Jubiläum bestimmt etwas vorsichtiger ist und ein Auge speziell auf die Mentoren haben will, und dass er daher keine Feiern vor den Hungerspielen haben will, wo die Mentoren ja irgendwo im Kapitel herumkurven und Leute treffen könnten, die nicht speziell ausgewählte Gäste im HQ sind.
Die Stelle, wo Peeta das mit dem Baby verkündet und anschließend alle Tribute Einheit demonstrieren, ist sowohl im Buch als auch im Film einer meiner Lieblingsmomente. Das muss ein echter Schlag in die Magengrube für Snow gewesen sein.
Was, keine Fehler?! Da kann ich mir ja mal auf die Schulter klopfen. :D
Und wie vorher schon gesagt, mach dir keinen Stress. Ich freue mich über jede Nachricht von dir, egal wann sie kommt. :)
Ganz liebe Grüße!
Sidera
04.10.2019 | 22:33 Uhr
zu Kapitel 16
Hallo,
Dank eines super dämlichen Fehlers darf ich dieses Review hier noch einmal ganz von vorne schreiben und du kannst dir vorstellen wie lang es war, gemessen anhand meiner sonstigen Reviews, super …
Aber was solls, zu Anfang soll nur gesagt sein, dass sich die Dinge bezüglich Pünktlichkeit nicht ändern werden, aber ich gebe mir Mühe und egal wie lange es dauert, jedes Kapitel bekommt sein Review.
Also, es ist faszinierend wie sich die Düsterkeit mit jedem Kapitel steigert, wenn ich eine Farbe für dieses Kapitel aussuchen müsste, dann würde meine Wahl auf ein dunkles Grau fallen, ich schätze es wird noch um einiges 'schlimmer' und so makaber das jetzt auch klingen mag, ich freue mich darauf. Aber eines befürchte ich dennoch, und zwar, dass meine Fingernägel hiernach nie wieder dieselben sein werden, so viel dazu.
Dann kommen wir zu meinen Lieblingsmomenten und diese sind unter anderem die Auftritten von Johanna, die mit ihrem schwarzen Humor (wenn man das so bezeichnen kann, dafür übrigens Lob an die Autorin) die Stimmung genauso auflockert, wie das Backpulver im Kuchen, schließlich ist die Stimmung grundsätzlich schon erst genug, da sind so kleine Gespräche fast erholsam.
Etwas worauf ich schon hingefiebert habe ist der allererste persönliche Kontakt zwischen Katniss und Calliope. Ich dachte mich schon, dass die beiden sich auf gewisse Weise äußerst ähnlich sein werden, innerlich wie äußerlich. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir hier nicht sonderlich viel von Katniss hören werden, also zumindest, dass Calliope nicht viel mit ihr zutun haben wird, oder ich schätze die Situation ganz falsch ein, kann auch sein, aber wie immer werde ich das aussitzen müssen, womit ich aber natürlich kein Problem habe, alles zu seiner Zeit.
Ein Punkt war noch die Beziehung zwischen Finnick und Calliope, die wie ein Stern am finsteren Firmament wirkt und den Schimmer der Hoffnung für beide aufrecht erhält. Aber ich stelle es mir als eine enorme bürde vor mir nichts anmerken zu lassen und die Gefühl quasi zu verstecken, es ist also gleichermaßen Segen wie Fluch. Trotzdem sind die beiden tapfer und stehen das gemeinsam durch, äußerst bemerkenswert.
Ich möchte hiermit den einzigen und zugleich 15. Fehler vorstellen und zwar am Anfang, kurz vor Johannas Auftritt in dem Satz: "Wenn Snow Sieger loswerden wollte, könnte er auch einfach die Halle in die Luft jagen lassen können, damit hätte er alle auf einen Streich erledigt." befindet sich eine Wortwiederholung, die jetzt entweder so gelöst wird: 'könnte' mit 'hätte' austauschen oder das 'können' entfernen, aber es sei selbstverständlich ganz dir überlassen, wem denn auch sonst.
Es tut mir wirklich leid, selbst für mich wirkt dieses Review so lieblos, das ärgert mich, aber andererseits bin ich auch genervt von meiner eigenen Dummheit, ich verspreche das nächste Review wird wieder besser und das nächste Review folgt gleich nach diesem hier und ich hoffe da geht dann alles wieder glatt. Also verzeih mir das bitte.
Damit verabschiede ich mich jetzt gerade und es geht gleich weiter, in diesem Sinne ¡Hasta Pronto!, wenn du verstehst was ich meine.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 05.10.2019 | 11:30:06 Uhr
Huhu!
Vorweg muss ich dich erst mal etwas beruhigen. Es ist überhaupt gar nicht schlimm, dass deine Reviews in letzter Zeit nicht unmittelbar kommen, wenn ich ein neues Kapitel rausgebracht habe. Und es ist auch keine Verpflichtung, also bitte ich dich, dir damit keinen Druck zu machen. Es ist ungeheuer lieb von dir, dass du mir wirklich zu JEDEM Kapitel Feedback gibst und mich wissen lässt, wie du es fandest und welche Empfindungen es in dir geweckt hast. Du bist eine große Hilfe für mich, auch mit deiner Fehlersuche, und dass du dir immer so viel Mühe gibst, weiß ich wirklich zu schätzen. Also mach dir bitte keinen Stress.
Und mir ist es auch schon öfter passiert, dass ich eine Review nochmal schreiben musste (oder eine Antwort), weil mein Lapotp manchmal aus dem Internet aussteigt und dann ist halt alles weg, wenn man aufs Knöpfchen drückt, um die Review oder die Antwort loszuschicken. Aber ich weiß gar nicht, was du hast, auch diese Review hier lässt nichts zu wünschen übrig. Eine 'lieblose' Review von dir ist immer noch um Längen besser als die typischen 'Hat mir gefallen, schreib weiter Reviews', für dich ich mittlerweile nicht mal mehr eine Antwort erübrige, weil darin einfach kein Aufwand steckt.
Ha, danke. :) Aber das ist nicht weiter schwer mit der Düsterkeit, immerhin folge ich ja der Storyline aus dem Buch, da wird es von ganz allein immer finsterer für die Charaktere. Aber ich muss dir zustimmen, dunkles Grau ist echt die perfekte Farbe.
Jaaaaa, Johanna macht auch immer viele meiner Lieblingsmomente aus. Ich finde es richtig schade, dass sie jetzt in die Arena geht und Callie nicht, denn in nächster Zeit werden wir etwas weniger Johanna-Momente bekommen... Und danke für das Lob. :D Wobei ich Johanna echt nicht schwer zu schreiben finde, ihr Charakter ist ziemlich klar definiert und ich habe nie Schwierigkeiten, ihr Worte in den Mund zu legen.
Interessant, dass du vermutet hast, dass sich die beiden ähnlich sein werden, ich war mir nämlich teilweise nicht so sicher, aber mit der Zeit ist mir klar geworden, dass sie tatsächlich viele Gemeinsamkeiten haben und die gleiche Sicht auf viele Dinge. Nur ihre Herangehensweise ist anders und Calliope ist in manchen Punkten sanfter als Katniss, während sie an anderen die harten Seiten auffährt. Ich kann dir sagen, dass Calliope später auf jeden Fall mehr mit Katniss zu tun haben wird. Anfangs wollte ich Callies Geschichte zwar eher abgegrenzt von Katniss erzählen, aber dann ist mir klar geworden, dass das so nicht geht. Aber vorerst geht Katniss ja in die Arena, während Calliope zurückbleibt und versucht, Finnick und ihre Freunde zu retten. Aber wie du schon gesagt hast, alles zu seiner Zeit.
Na ja, eine andere Wahl haben sie ja nicht wirklich. Wenn sie sich anmerken lassen, wie viel sie füreinander empfinden, würden sie definitiv mit Konsequenzen zu rechnen haben und da wäre eine Trennung voneinander wohl nur der Anfang.
Wow, nur ein Fehler, ich werde echt besser im Erwischen von diesen Schlingeln. Ich bessere es gleich aus und wenn ich deine zweite Review gelesen und beantwortet habe, kümmere ich mich gleich mal darum, das Zusatzkapitel hochzuladen. :D
Dann bis gleich!
Sidera
24.09.2019 | 19:32 Uhr
zu Kapitel 15
Hallo,
wie gehabt ein kleines Vorwort, ich Entschuldige mich (wie so häufig), dass ich erst soooo spät reviewe, aber die Schule lässt gleich zu Anfang nicht locker und deshalb nutze ich mein erstes Zeitfenster das ich habe und in dem ich nicht müde bin, um das längst fällige Review zu schreiben.
Ich möchte noch einmal betonen, wie sehr ich diese weitestgehend unkomplizierte Beziehung zwischen Calliope und Finnick liebe, was nicht zuletzt auch deinem wunderbarem Schreibstil geschuldet ist, schließlich ist es oft nicht leicht Emotionen glaubwürdig zu schreiben, oder die Charaktere, die man selbst in die Geschichten einbaut, dementsprechend so anzupassen, dass sie auf die Leser nicht wie das Salz im Pudding wirken.
Dir ist Mags auch so wunderbar gelungen und es klingt so blöd, aber es hat mich ehrlich getroffen, als sie sich freiwillig für Calliope gemeldet hat, wobei ich es mir fast hätte denken können, schließlich war es bei Annie nicht anders, trotzdem gebe ich zu überrascht gewesen zu sein und natürlich wirft diese Beantwortung der vorherigen Frage neue Fragen auf. Wir wissen schließlich alle, was letztendlich passieren wird, also was geschieht mit Calliope, wird sie vom Kapitol gefangen genommen, oder schafft sie es zu fliehen und wenn sie gefangengenommen wird, endet sie so wie Peeta, oder wenden sie andere Foltermethoden an. Oh, da kann ich mich wohl wieder auf etwas freuen.
Außerdem frage ich mich, wenn Calliope sich selbst immer nur darauf trimmt sich für andere in den Tod zu stürzen, indem sie sich für einen Tribut freiwillig gemeldet hätte, war ihr auch klar wie sehr sie ihre Mitmenschen damit verletzten würde. Ihre Schwester, Finnick, Annie und ihre Familie, Mags, sie alle wären mit Sicherheit todtraurig gewesen. Oder war sie sich darüber im klaren, wollte aber selbst nicht verletzt werden und sich deshalb freiwillig für den Gang zum Galgen zu melden. Da merkt man mal wieder wie gut konzipiert sie ist, es soll ja auch Charaktere in anderen Geschichten geben, über die würde ich mir nie so viele Gedanken machen, weil ich einfach immer dieses Bisschen zu viel weiß, sodass ich keine großen Überlegungen anstellen muss, um diesen Charakter zu enträtseln. Für mich als Schreiberling ist es wichtig, dass die Personen immer ein klein wenig geheimnisvoll bleiben, sodass man sich als Leser auch ein wenig mit den Figuren beschäftigt.
Außerdem finde ich es so schön, wie sich die schwesterliche Beziehung zwischen Althea und Calliope gewandelt hat, es zeigt, dass es oft doch noch nicht zu spät ist um etwas zu retten, wobei ich befürchte, dass Calliopes Vater sich nie ändern wird.
So wie gehabt, meine Suche ist erfolgt und das Ergebnis wird nun im Folgenden gezeigt:
Nummer eins befindet sich ein wenig weiter als bei der Mitte, bei der Beschreibung von Calliopes Lächeln: " Ich weiß, was ihr vorhabt. Aber glaubt ja nicht, dass ihr es leicht mit mir haben werdet sagte es." Das 'sagte es' ist noch kursiv, es würde sich aber besser in normaler Schriftformatierung machen.
Número dos ist noch ein Stück weiter, als Calliope im Zug in ihr Zimmer geht und Zeit hat, ihre Gedanken zu ordnen: "Aber stattdessen würde Mags an seiner Seite sein, und das nicht weniger schlimm." zwischen 'das' und 'nicht' fehlt das 'war'.
So, das war's je weniger, desto besser und das mit den drei Punkten werden wir jetzt getrost abhaken und es hinter uns lassen, schließlich ist es nicht bedeutender als Kaugummi am Gehsteig, er ist zwar da, aber er stört mich nicht. Nun ist alles gesagt und ich werde mich jetzt an meinen Spanischaufsatz machen, also bis zum nächsten Samstag, oder ist es diese Woche schon wieder Freitag? Jedenfalls bis dahin noch eine schöne Zeit.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 27.09.2019 | 20:40:11 Uhr
Huhu!
Kein Problem, ich war die letzten Tage auch ziemlich beschäftigt und habe eben erst gesehen, dass du geschrieben hast - daher auch meine späte Antwort. Ich hoffe, du hattest einen guten Schulstart und kommst langsam wieder in den Alltag rein. Hoffentlich entspannt es sich bald zumindest ein bisschen.
Dankeschön. :) Sowas darfst du so oft betonen, wie du willst. Dein Lob ist immer ein Kick für mein Ego. ;) Na, Spaß beiseite, ich freu mich, dass du das nach wie vor findest, da hab ich ja was richtig gemacht.
Ja, so ist das bei der Geschichte öfters. Ich komme an eine Stelle, wo ich mehrere Möglichkeiten für Callie habe, die sich innerhalb des Canons befinden. Aber wenn ich einen Weg einschlage, kommt früher oder später eine neue Kreuzung, wo ich wieder so oder so entscheiden kann. Ich hab einfach mal losgeschrieben und jede Entscheidung einzeln getroffen, daher war mir auch von Anfang an nie klar, wo ich letztlich mit Callie und Finnick rauskommen würde. Mit der Art zu schreiben riskiere ich zwar gerne mal Schreibblockaden, aber ich finde es so viel natürlicher, als wenn ich alles von vornherein planen würde. Das Leben verläuft schließlich auch nicht nach Drehbuch und ich mag eine gewisse Spontanität beim Schreiben, das gibt mir den Freiraum, den ich brauche, um mein Figuren zu entwickeln. Also, lass dich überraschen, viele Dinge sind möglich. ;)
Hm, interessanter Gedanke. Also ich denke, dass ihr in der Hinsicht nicht immer wirklich bewusst ist, wie viel sie diesen Menschen bedeutet. Nicht mal bei Finnick weiß sie wirklich, wie sehr er sie eigentlich liebt. Das liegt an ihrer Familiensituation, sie hat viel Abweisung erfahren und sich dagegen eine mentale Mauer gebaut, an der sowas besser abprallt, aber dadurch geht sie eben auch nicht davon aus, dass sie bedingungslos geliebt wird. Ein kleiner Teil, der von ihrem Vater geprägt wird, vermittelt ihr unbewusst manchmal einfach das Gefühl, dass die Leute ohne sie auch nicht schlecht dran sind, wenn nicht sogar besser. Aber ich denke, ein gewisser Egoismus spielt in der Sache auch mit rein, natürlich wollte sie sich auch einen weiteren Verlust ersparen, und selbstverständlich liebt sie Finnick so sehr, dass sie alles für ihn tun würde, und zwar ganz besonders, wenn sie Annie und Mags schützen kann. Dieser Konflikt ist für mich als Autorin genauso "schön" wie für dich als Leser, denn dabei kann man so viele Facetten des Charakters herausheben und gestalten, und das nicht auf die Holzhammer-Methode. Und wer aufpasst und sich Gedanken über alles macht, so wie du, kann dann all das sehen, was hinter der Oberfläche steckt.
So, hab die Verbesserungen übernommen. Und diese nervigen Punkte vergessen wir beide einfach und lassen den Kaugummi dort, wo ihn jemand hingeklebt hat. Das nächste Kapitel kommt erst morgen, aber danach geht es wieder an den Freitagen weiter. Übrigens fehlt dir nur noch ein Fehler, dann ist das Extrakapitel fällig. :)
Dann hoffe ich mal, dass du gut mit deinem Spanischaufsatz fertig geworden bist. Ich hatte auch mal Spanisch und fand es furchtbar, aber dann hatte ich in der Uni Französisch und hab gemerkt, dass Spanisch gar nicht so übel war im Vergleich. Hinterher ist man immer schlauer.
Dann bis morgen oder die nächsten Tage!
Ganz liebe Grüße
Sidera
22.09.2019 | 11:45 Uhr
zu Kapitel 15
Endlich komme ich auch mal dazu, ein Review zu hinterlassen. Leider bin ich darin nicht sehr gut, daher halte ich mich kurz. ^^

Die Story ist unglaublich spannend und dein Schreibstil erst. Man fühlt sich mittendrin. Ich bin schon gespannt, wie sich alles entwickeln wird :)
14.09.2019 | 17:33 Uhr
zu Kapitel 14
Hallo,
dieses Kapitel fängt so schön ruhig an, sie versöhnt sich mit ihrer Schwester und Nero schafft es auch nicht Althea etwas anzuhängen. Alle sind kurze Zeit wieder annähernd glücklich und was passiert? Das dritte Jubel-Jubiläum wird angekündigt und alles ist wieder zerstört. Das ist ja ein schlimmeres Auf und Ab als beim Achterbahnfahren. Wie ich das liebe, außerdem hätte ich mir nichts anderes gewünscht, schließlich wäre es ja langweilig wenn es längere Zeit so ruhig bleiben würde, oder zumindest mir würde langweilig werden, beim Lesen versteht sich, in Panem zu leben und das alles mitzuerleben würde ich wohl nicht ertragen.
Die Stärke des Bandes zwischen Finnick und Calliope fasziniert mich jedes Mal wieder, die beiden sind füreinander geschaffen und das kommt auch so bei mir als Leser an. Es gibt ja auch Geschichten wo man sich denkt: Und warum genau führen die jetzt eine Beziehung? Das wirkt meistens auch so gezwungen und nicht richtig, bei Calliope und Finnick merkt man, das hält, das passt und die beiden ergänzen sich. Sie gehen so liebevoll miteinander um, auch wenn sie es in der Öffentlichkeit nicht zeigen können, unterstützen sie sich, selbst wenn es nur die Blicke sind, die sie einander zuwerfen. Das 'Ich liebe dich' am Ende war absolut passend und außerdem erwärmt es mein Mädchenherz.
Ich bin so gespannt wie die Ernte ausfallen wird, weil ich ehrlich nicht sicher bin, ob Nero wirklich etwas manipulieren wird, oder ob du dich als Autorin entscheidest, ob Calliope oder Mags, oder Annie, oder Librae, mit in die Arena geht, oder ob wie im Buch Annie ausgewählt wird und sich entweder Calliope oder Mags freiwillig melden, oder oder oder, es gibt so viele Möglichkeiten und ich bin schon so gespannt.
Noch dazu frage ich mich, ob Calliope, falls sie in die Arena kommen sollte, später zuerst in Distrik 13 kommt, oder ob sie vorher wie Annie ins Kapitol muss, aber ich weiß, deine Lippen sind versiegelt und ich gedulde mich gerne bis zu dem entsprechenden Augenblick.
So und nun zu deinem letzten Review, das mit der Nominalisierung leuchtet mir ein und ich entschuldige mich für den falschen Fehler, dass hätte ich mir denken können, aber man lern ja nie aus und ich bin jetzt auch schlauer und das mit der Routine nehme ich dir natürlich nicht übel, es ist schließlich die Sache der Autorin es aus ihrem gewählten Blickwinkel zu betrachten und es tut der Sinnhaftigkeit ja keinen Abbruch, außerdem, wenn ich so darüber nachdenke, leuchtet es sogar mehr ein, als das was ich gedacht habe.
Die Sache mit der Ö-Norm haben sich sicherlich wieder unsere lieben Beamten ausgedacht, schließlich muss es ja für alles eine Regelung geben, aber ich bin mir sicher, dass das kaum jemand lernt und ich sehe es deshalb als gar keinen Fehler an und denke dafür bekomme ich keinen Strich. Wenn man beim Lesen von Bucher aber darauf achtet, dann erkennt man, das da wirklich etwas dran ist (ich bin ja jemand der es erst glaubt wenn er es sieht).
So nun zum letzten Teil, den Korrekturen:
Im letzten Drittel, als Calliope und Finnick beschließen zum Strand zu gehen: 'Sie liefen zum Stand, vorbei an dem Platz, an dem Annie geheiratet hatte, und einfach immer weiter.' Strand statt Stand.
Einige Absätze später, wird mir zwischen 'wollte' und 'Sie' ein großer Abstand angezeigt, aber woran das liegt, weiß ich nicht, zur Sicherheit erwähne ich es hier: 'Der Gedanke an den grausamen Obersten Friedenswächter hatte sie daran erinnert, dass sie sich nicht länger widerstandslos beugen wollte. Sie hatte schon einmal geglaubt, sterben zu müssen und war doch die einzige Überlebende gewesen.'
Zum Schluss ganz am Ende: 'Er nahm ihre Hand und berührte dann ihr Stirn mit seiner.' ihre Stirn statt ihr Stirn.
Und dann wären da noch die paar … 'Fehler', aber ehrlichgesagt verstehe ich, wenn du sie unausgebessert lässt, die meisten stört das schließlich nicht, mich eingeschlossen, die Erwähnung ist nur meiner üblichen Erbsenzählerei geschuldet und ich werte sie nicht als:D
So hiermit verabschiede ich mich in freudiger Erwartung auf das nächste Kapitel und wünsche noch eine schöne Woche bis dahin.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 15.09.2019 | 10:31:35 Uhr
Huhu!
Na ja, als glückliche Zeit würde ich es vielleicht nicht bezeichnen, denn die Zeit nach dem Aufstand ist für den Distrikt schon sehr hart und Calliope ist nur durch ihren Sonderstatus als Siegerin nicht so direkt davon betroffen, weil sie nicht von ihrer Arbeit und dem Wenigen, das die Leute bekommen, abhängig ist. Aber ja, zumindest sah es so aus, als würden sich die Dinge in mancher Hinsicht langsam ein wenig verbessern. Aber wie du ja schon festgestellt hast, ist Panem nicht das Märchenland und Glück, Freude zu Zufriedenheit halten hier nicht lange an, wenn sie denn mal überhaupt auftauchen.
Danke! :D Sowas nervt mich an manchen Geschichten auch, deshalb gebe ich mir immer Mühe, die Beziehung zwischen meinem OC und der Canon-Figur so glaubwürdig wie möglich zu machen. Denn wenn ich Annies und Finnicks Beziehung, die im Buch ja nicht gerade unwichtig ist, rausnehme, muss irgendwas den Platz füllen. Und ich schreibe ja auch keine Geschichte mit Self-Insert, weil ich so unglaublich in Finnick verschossen bin, dass ich mich jetzt selbst in die Geschichte reinschreiben muss. Ich halte Finnick für einen interessanten Charakter und mag ihn, und ich fand, mit einem OC könnte ich die Panem-Trilogie und ihn von einer anderen Seite gut beleuchten.
Ja, an dieser Stelle gibt es wirklich einige Möglichkeiten. Ich hatte auch nicht ständig die eine vor Augen, die ich schließlich genommen hab, sondern hab immer mal wieder mit den anderen jongliert. Aber wer schließlich mit Finnick in die Arena geht, erfährst du im nächsten Kapitel. :)
Nein, nein, du musst dich doch nicht dafür entschuldigen! Ich bin dir echt dankbar, dass du mir meine Fehlerchen immer wieder zeigst, und wenn mal einer dabei ist, der keiner ist, dann ist das gar nicht schlimm. Ich verbessere ja auch nicht gedankenlos, sondern sehe mir die Stellen zuerst an, damit ich den Fehler auch finden kann. Und so wie ich mich halt mal vertippe oder nicht so genau hinschaue und was falsch schreibe, sieht man halt auch manchmal einen Fehler, wo keiner ist, das passiert halt mal. Bisher war bis auf diese Ausnahmen ja auch alles richtig (oder eher falsch), was du mir gesagt hast, und dafür bin ich wirklich dankbar.
Also, das mit dem Strand und dem falschen Pronomen vor der Stirn hab ich erledigt. Irgendwie scheine ich das R im Strand ziemlich oft zu vergessen, ich hab keine Ahnung, woran das liegt... Wegen dem großen Leerschritt habe ich geschaut, aber bei mir sah alles normal aus. Ein Knick in der Formatierung vielleicht? Ich guck nochmal deswegen, aber vielleicht ist es auch schon wieder weg.
Wegen der ... würde ich die einfach wirklich so lassen, denn wenn ich mal anfange, das alles auszubessern (nachdem ich mich informiert habe, wie genau das bitte sein muss), werde ich wahrscheinlich wahnsinnig. Ich hab sowas bestimmt hunderte Male verwendet und überlese so ein paar Punkte beim Korrigieren bestimmt ständig. Wer kommt denn aber auch auf die Idee, für sowas auch noch eine Regel aufzustellen? Ich bin ja total für Rechtschreibung, aber gewisse Dinge sind dann doch etwas unnötig.
So, dann wünsche ich dir auch mal eine schöne Woche und wir sehen uns dann am Samstag wieder.
Ganz liebe Grüße
Sidera
07.09.2019 | 23:33 Uhr
zu Kapitel 13
Hallo,
also ich muss schon sagen: Wow. Mit diesem Kapitel ist die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung wohl mit einem Schlag eliminiert worden, aber ich hatte nichts anderes erwartet und auch nichts anders gewollt. Es war spannend, es war als würde ich auf der Streckbank liegen und nur darauf warten, dass meine Glieder aus der Verankerung gerissen werden (meine Vergleiche werden ja immer schlimmer). Ehrlich gesagt hätte ich aber kaum mit so einer riesen Wendung gerechnet, obwohl man von dir wahrscheinlich kaum etwas anderes erwarten sollte, ich habe ja schon Erfahrungen bei deiner Sherlock-Fanfiction damit gesammelt. Es war so wie bei das Lied von Eis und Feuer, ich hatte die ganze Zeit Angst um Althea, weil ich nicht die Gewissheit hatte, dass sie sicher überleben wird, genauso als würde ich ein Buch von George R. R. Martin lesen. Diese Ungewissheit ist so schön und so schrecklich zugleich und das liebe ich. Bei dir werde ich wohl kaum noch Verschnaufpausen bekommen, bevor nicht der Epilog erscheint und um ehrlich zu sein (wann wäre ich das nicht) habe ich mehr Angst je näher der Epilog rückt, dass doch etwas furchtbar Unerwartetes geschieht und ich meine Hoffnung endgültig über Bord werfen muss. Aber bis dahin ist es ja noch eine laaaaange Zeit und das ist gut, nein, das ist mehr als gut, das ist großartig. Je mehr Kapitel, desto mehr Vorfreude und Nervenkitzel, grandios kann ich nur sagen.
Ich muss schon sagen der Name Nero passt zu dem Kerl wie die Faust aufs Auge, ich kenne Nero als den Kaiser von Rom und in Verbindung mit der Explosion und dem Feuer einfach so passend. Aber über die exquisite Namenswahl deiner Charakter habe ich mich ja schon geäußert.
Die Stimmung wird immer trüber je weiter das Kapitel voranschreitet, aber ich denke der Beziehung von Calliope und Finnick wird das nicht schaden, eher wird sie noch stärker, oder ist das nur eine Hoffnung meinerseits? Objektiv betrachtet sind die beiden schon durch so viele schwierige und wenig hoffnungsvolle Zeiten gegangen, dass das sich annähernde Finale ihrer guten Beziehung keinen abbruch tun wird (sagte sie, in der Hoffnung auf ein Happy End).
Eine weitere Hoffnung meinerseits ist die Besserung der Beziehung der beiden Schwestern, die auch langsam Zeit wird und ich bin nicht nur froh, dass Althea noch lebt nur damit ich nicht schon wieder zum Trauerkloß werde, sondern auch weil ich denke, dass Calliope dadurch nur erneut einen Teil ihrer Seele verloren hätte und seinen wir mal ehrlich sie hat schon zu viel verloren, das wäre dann fast übertrieben gewesen.
Um mich auf deine neueste Review-Antwort zu beziehen, ich habe mir einen Ast abgefreut, als ich gelesen habe, dass hier noch ein Stolz-und-Vorurteil-Fan ist, wenn man das so sagen kann und Terry Pratchett nehme ich als offiziele Empfehlung die ich mit Freuden verfolgen werde, mal sehen wohin mich das führt.
Den letzten Teil widme ich wie immer meinen Korrekturen:
In dem Satz im ersten Drittel: 'Die leere Straße, auf der Calliope und Finnick standen, füllte sich rasend schnell mit den Menschen der umliegenden Häusern.' Häuser statt Häusern.
In dem Satz, der fast in der Mitte ist: 'Die Friedenswächter hatten nun das brennende Rathaus erreicht und versuchten, auf allen Seiten die Menschen zurückzudrängen, die panischen wie die aufständischen.' müsste man die Panischen und die Aufständischen groß schreiben.
Nur wenige Zeile weiter unten: ' Und gerade jetzt, in dieser Situation, hatte die gefährliche Routine von damals übernommen.' klingt "hatte 'sie' die ..." besser.
In dem Satz, kurz bevor sie Althea findet: 'Schwarze Holzbalken lagen auf dem Boden, Dachziegel waren durch Löcher heruntergefallen und wie ehemals weiß getünchten Wände waren voller Ruß.' 'die' statt 'wie'.
Ein paar Zeilen später, kurz nachdem sie Althea findet: ' Kurzerhand packte eine Ecke des edlen Teppichs, ...' zwischen packte und und fehlt das 'sie'
So nun muss ich etwas fachsimpeln anfangen und zur Erklärung muss ich klein wenig ausholen, und zwar habe ich in dem vorangegangenen Schuljahr die Ö-Norm gelernt (was furchtbar langweilig war und von der ich dachte ich würde sie nie brauchen). Unter anderem waren da auch die drei Gedankenpunkte dabei (diese hier ...) und deshalb kann ich voller Stolz auf mein endlich brauchbares Wissen verkünden, dass in den Sätzen, fast am Ende: ' „Es tut mir leid….“
„Sch.. Es ist gut“, murmelte er beruhigend und strich ihr über den Rücken. „Du hast Althea rechtzeitig gefunden. Es ist gut.“' Bei dem ersten werden die Punkte folgendermaßen gesetzt: Es tut mir leid ..."
Und dann bei dem Sch ... schätze ich fehlt ein Punkt ... oder? Ganz sicher bin ich mir nicht, bei dem ersten schon, aber da nicht, sollte ich in diesem Fall etwas nicht wissen entschuldige ich mich, aber in meinem Enthusiasmus, endlich einen Sinn in dem Gelernten gefunden zu haben, konnte ich einfach nicht anders als das loszuwerden. Wenn ich dich damit genervt habe tut es mir leid, aber das musste raus :D.
So, nun glücklich und zufrieden, kann ich schlafen gehen. Ich warte gespannt auf das nächste Kapitel am Samstag und wer weiß welche Fragen dann wieder aufgeworfen werden, die ich mir mit voller Freude versuchen werde zu beantworten. Damit ende ich und schreite von dannen, bis zum nächsten Samstag.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 08.09.2019 | 10:09:46 Uhr
Hey!
Jaaa, das tut mir auch wahnsinnig leid, dass der ruhige, schöne Moment schon wieder vorbei ist, aber leider muss das in Panem einfach so sein. Na, wenn du diese Wendung schon unerwartet und heftig fandest, bin ich mal gespannt, was du einige Kapitel später sagen wirst... Also ja, stell dich einfach drauf ein, dass es ganz schnell noch weiter bergab gehen kann. :)
Ha, danke. Den Namen hatte ich vorher schon, da wusste ich noch gar nicht, dass es eine Explosion geben würde. Aber für den Obersten Friedenswächter einen Namen zu finden, war gar nicht so schwer, denn mir ist aufgefallen, dass viele Kapitoler griechische oder römische Namen haben. Plutarch, Coriolanus, Romulus, Octavia... Dann muss man nur noch einen suchen, den es noch nicht im Buch gibt, und der passen könnte.
Nein, das ist zumindest keine unbegründete Hoffnung. Denn du hast vollkommen recht, die beiden haben schon viel miteinander durchgemacht und gerade die Tatsache, dass sie sich in schweren Lebenslagen aufeinander verlassen müssen und können, ist ein zentraler Punkt, der ihre Beziehung mitdefiniert. Also werden sie sich von heftigen Schicksalsschlägen zumindest nicht so leicht auseinanderbringen lassen. Was das Happy End angeht... wir werden sehen. ;)
Wie es nun mit Althea und Calliope weitergeht, wirst du im nächsten Kapitel dann sehen können. Aber ich stimme dir zu, es hätte Calliope wirklich sehr getroffen, wenn sie ihre Schwester verloren hätte und ich bin mir nicht sicher, ob ich den dadurch entstandenen psychischen Schaden an dieser Stelle ausreichend realistisch hinbekommen hätte. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen für die Geschichte. Also ja, hier war es meiner Meinung nach auch richtig, nicht das Schlimmste passieren zu lassen.
Ja, kannst du so sagen. :) Aber bei Leuten, die gerne lesen und schreiben - wie man sie auf fanfiktion.de eben häufig findet - kann man öfter auf Gleichgesinnte treffen. Auf jeden Fall, diese Bücher kann ich dir sowas von empfehlen. Ich liebe die Zauberer und Oma Wetterwachs und Tod und die Stadtwache und einfach all diese wundervollen Charaktere und ihre Geschichten.

Okay, dann zur Fehlersuche, diesmal kann ich nämlich nicht überall zustimmen. Das mit den Häusern stimmt schon, denn man kann das 'der' zwischen Menschen und umliegenden auch mit 'aus den' ersetzen und dann siehst du, dass es schon Häusern heißen muss. Ähnliches gilt für den nächsten Satz, denn 'die panischen und aufständischen' steht ja nicht allein, sondern bezieht sich auf die Menschen. Das könntest du auch einfach umstellen und sagen 'sie versuchten, die panischen und aufständischen Menschen zurückzudrängen'. Deshalb ist es nicht nominalisiert und darf daher auch nicht groß geschrieben werden.
Und das mit der Routine würde ich auch gerne stehen lassen, wenn du mir das nicht übel nimmst - sorry, heute bin ich mal etwas sehr auf Details eingeschärft. Weil ich beim Schreiben einfach nicht im Sinn hatte, dass Calliope die Routine übernimmt, sondern dass die Routine Calliope übernimmt. Es ist nichts, was sie aktiv tut, sondern etwas, das sie passiv passieren lässt.
Bei den nächsten beiden hast du vollkommen recht, da habe ich mich vertippt und was vergessen. Von dieser Ö-Norm habe ich noch nie gehört und ich wusste auch gar nicht, dass es irgendwelche Regeln gibt, wenn man ... irgendwo setzt. Also verlasse ich mich einfach mal auf dich und setze ein Leerzeichen und ergänze noch einen Punkt. Macht es dir was aus, wenn wir das zusammen als einen Fehler betrachten? :'D
So, nachdem ich es dir heute wirklich etwas schwerer gemacht habe, verabschiede ich mich mal. :)
Ganz liebe Grüße
Sidera