Autor: - Sidera -
Reviews 1 bis 25 (von 65 insgesamt):
14.02.2020 | 22:44 Uhr
zu Kapitel 40
Hi!
Das letzte Review für heute, die nächste beiden Kapitel schaff ich heute nicht mehr ich bin einfach zu müde. Meine Menschlichkeit steht mir einmal mehr im Weg. Aber Kraft genug für dieses Review hab ich noch. Die Mail folgt auch die Tage, versprochen.
Callie macht so große Fortschritte und auch wenn sie in Extremsituationen noch das Zittern der Hände hat, oder die Stimme in ihrem Kopf ihr Unsinn einreden will, sie bleibt stark. Sie setzt sich durch und ich bin mir sicher, irgendwann ist das vorbei, es wird aufhören und für gewöhnlich bin ich nicht derartig optimistisch, aber jetzt will ich einfach auf das Beste hoffen. Außerdem bin ich sicher, dass sie nach dem Krieg kaum mehr in solche schlimmen Krisensituationen gerät. Ja, jeder hat schlechte Tage und ich will gar nicht bestreiten, dass es vermutlich so sein wird, dass Callie ihre Alpträume nicht loswird, sondern an schlechten Tagen davon eingeholt wird. Katniss geht es ja genauso, wie sie am Ende des Buches und des Filmes schildert. Aber, besser wird es mit jedem Tag und sie hat sicher noch ein langes Leben vor sich. Achtzig wird sie bestimmt oder noch älter, es ist Callie, ist da etwas anderes zu erwarten? Sie wird glücklich ihr Leben in einem schönen Haus in der Nähe vom Meer verbringen und massig Enkel und Urenkel haben. Das kann mir keiner ausreden, außer du vielleicht ... aber sonst keiner. Hach, ich stelle mir das vermutlich alles schöner vor als es wird, oder vielleicht auch nicht, wer weiß, aber ein Happy End wird es geben, da bin ich mir so sicher wie bei der Tatsache, dass heute der 14. Februar ist. Da fällt mir ein, Fröhlichen Valentinstag, vielleicht etwas verspätet, aber gut. Viel halte ich von diesem Tag zwar nicht, weil es mehr eine Erfindung für das Verdienen von Geld ist, als ein Tag für die Liebe. Wobei es schwachsinnig ist einen Tag für die Liebe zu haben, wenn man jeden anderen Tag dann auch mit dieser Person verbringt, wie läuft das dann ab. Ohne Liebe? Aber ich schweife ab, jedenfalls werden Finnick und Callie noch viele glückliche Valentinstage gemeinsam haben, auch wenn ich nicht glaube, dass es in Panem einen Valentinstag gibt. Wenn doch, dann denke ich, dass Callie nicht gerade die größte Verfechterin von solchem Kitsch ist. Es gibt aber eine Sache, die wird Callie vermutlich nicht loswerden und das sind die Schmerzen in ihrer linken Schulter. Es wird sicher besser, aber ganz verschwinden wird das nicht, das kann ich mir nicht vorstellen und das sage ich selbst ohne das geringste, medizinische Wissen. Aber ein vergleichsweise kleiner Preis, den sie für die Rettung von Finnick gezahlt hat. Wie ich im letzten Review, glaube ich, schon erwähnt habe.
So und nun ein kleiner grammatikalischer Fehler, obwohl ich dich bisher nie bei einem solchen drangekriegt habe, auch wenn ich es oft genug versucht habe, also:
Im letzten Drittel, als Callie sich zu Peeta gesellt: "Calliope setzte sich neben ihm, sodass sie sich an die Treppen lehnen konnte, aber keine davon ihre linke Schulter berührte." Beim ihm müsste es nicht eigentlich "ihn" heißen ich habe das einfach mal mit dem mir und mich ausprobiert und in diesem Fall ergibt das mich mehr Sinn.
So, geschafft, jedes Kapitel ein kurzes Review und bei den nächsten wird es wieder länger. Also bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit und ich verabschiede mich für heute, gefolgt von einem Gähnen.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 16:19:06 Uhr
So, da wären wir nochmal.
Alles gut, ich sag's gerne nochmal: Kein Stress! Und mit dieser Länge bin ich auch vollkommen zufrieden. Schreib einfach so viel, wie du zu dem Kapitel sagen möchtest und glaub bitte nicht, dass ich immer eine bestimmte Länge erwarte. Der Inhalt ist mir viel wichtiger und das einzige Problem, das ich mit Drei-Zeilen-Reviews habe, ist eben, dass der Inhalt nicht wirklich aussagekräftig ist.
Ja hast du recht. Ich denke zwar, dass es für Callie nie vollkommen gut sein wird, ihre Schulter würde ihr in späterer Zukunft sicher einige Probleme bereiten und es gibt immer mal schlechte Momente, in denen einen die Erinnerungen einholen und die Vergangenheit die Gegenwart überschattet, aber ich denke, es dürfte ihr später auch ähnlich wie Katniss am Ende gehen.
Ach, mal abwarten. Ich versuch gar nicht, dir irgendwas auszureden, immerhin kannst du ja in ein paar Wochen selbst sehen, wie es für Callie ausgeht. Aber wie ich schon erwähnt habe, wird sich noch ein bisschen was tun, eventuell auch etwas, das du nicht erwartet hast...
Danke, dasselbe gebe ich (verspätet) zurück. Für mich spielt der 14. Februar eigentlich keine große Rolle, für mich ist es ein Tag wie jeder andere. Ich hab keinen Freund und lege es auch nicht drauf an, einen zu kriegen, also ist es mir ziemlich egal. Und wenn die Leute einen Grund brauchen, um ihren Lieben Rosen und Schokolade zu schenken, soll's mir recht sein. Und nein, ich glaube auch nicht, dass es in Panem so etwas gibt, unter Garantie nicht. Und ich kann mit der Autorität der Autorin behaupten, dass Calliope für diese Art von Kitsch wirklich nichts übrig hat.
Ah ja, die Schulter, das hab ich eben ja auch schon mal angesprochen. Es dürfte zwar heilen und vorerst in Ordnung sein, aber ganz los wird sie diese Verwundung sicher nicht mehr. Aber ja, eine wirklich schlechte Schulter ist aushaltbar, wenn sie dafür Finnicks Leben retten konnte.
Und ja, bei diesem Fehler hast du mich drangekriegt. Da ist auch nichts zu diskutieren, das "ihm" stimmt nicht, da hab ich mich vertippt und bin auf der Tastatur eine Taste zu weit nach rechts gekommen und auf "M" statt "N" gelandet.
Gut, dann hätten wir diese Stange Reviews auch mal durch. :D Danke für deine Mühe. Wie gesagt, mach dir wegen der Länge der nächsten Reviews nicht so viele Gedanken. Auf die Mail freue ich mich schon.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 21:43 Uhr
zu Kapitel 39
Hi!
Ich muss kurz was los werden zu den Szenen mit den Mutationen im Film und zwar, dass ich jedes Mal, wenn ich diese Szene sehe, Angst habe. Schlimme Angst. Ich weiß nicht warum, es ist sowieso alles CGI, aber das Aussehen von diesen Kreaturen jagt mir immer einen Schrecken durch die Knochen, das ist nicht mehr gesund. Beim Lesen hatte ich zwar auch Angst, vielleicht kennst du das, wenn man eine Stelle in einem Buch lies, bei der die Personen immer so kurz vorm umgebracht werden stehen, das einem das Herz in einer ungesunden Geschwindigkeit rast, als würden einem selbst gerade diese Mutationen hinterherjagen. Aber da war die Angst nicht so stark, ich konnte mir diese Mutationen nicht so richtig vorstellen. Naja, das wollte ich nur Mal so erzählen.
Dann möchte ich ein weiteres R.I.P. aussprechen für die Leute, die in diesem Kapitel tapfer von uns gegangen sind und dann möchte ich dir danken. Finnick lebt. Er lebt. Callie hat ihren größten Sinn im Leben nicht endgültig verloren und ich bin auch endlich erlöst, weil die Szene, in der Katniss die Granate in den Schacht wirft und somit alles da unten in die Luft sprengt, meine verhassteste Szene ist, auch weil ich immer so gehetzt bin, weil alle schon wieder so knapp den Kreaturen entrinnen, aber größtenteils, weil schon wieder eine Person stirbt dich ich echt gerne mochte. Für mich sind die Leute in Büchern und Filmen fast so real wie physische Personen, schließlich baue ich zu denen auch emotionale Bindungen auf, natürlich je nach dem, wie sehr ich diese Person ins Herz schließe. Snow finde ich zwar als Charakter unheimlich interessant, aber als er stirbt, bin ich nicht traurig und schade um ihn ist es nun wirklich nicht. Aber Finnick sterben zu lassen erscheint mir so sinnlos. Da sieht man es mal wieder, Krieg führt nur zu sinnlosen Opfern und sonst zu nichts. Aber wir sind hier nicht bei Disney, sondern in Panem. Wobei sie in Star Wars Han Solo auch sterben haben lassen, das war auch ziemlich mies für meine arme Seele, storyrelevant, aber mies.
Aber Finnick lebt, Callie lebt, sie haben einander und was ist da schon eine zweite Narbe, wenn man die Liebe seines Lebens gerettet hat.
So, Nummer fünf ist geschrieben, keine Fehler wurden gesichtet und auf zum letzten Review, bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 16:03:37 Uhr
Hi!
Geht mir auch so, ich zuckte wirklich jedes Mal zusammen, wenn die erste Mutation Jackson anspringt, jedes Mal. Die Biester sind auch wirklich gruselig und ich kann dir versichern, ich schaue diese Stelle auch nie wirklich gerne an. Im Buch geht das wirklich richtig schnell, da hab ich kaum Zeit irgendwas zu empfinden, da ist es auch schon vorbei.
Ja, auf dieses Kapitel haben wir sehr lange gewartet und ich habe mich dazu entschieden, Finnick nicht sterben zu lassen. Die größte Änderung neben Callie selbst, die in dieser FF passiert und ich bin auch froh, dass ich ihn gerettet habe. Die folgenden Kapitel wären dann wirklich deprimierend und düster geworden und mit Callie hätte es vermutlich kein gutes Ende genommen. Also war ich praktisch gezwungen, ihn zu retten. Ich hatte keine andere Wahl. Aber danke für die Blumen.
Ich baue auch immer Beziehungen zu erfundenen Charakteren aus Büchern und Filmen auf. Jüngstes Beispiel, ich hab mal wieder Rogue One angeschaut und der Film hat mich echt zum Heulen gebracht. Selbst, als ich ihn zum allerersten Mal gesehen habe, wusste ich schon, dass sie zum Schluss absolut alle sterben werden. Aber das hat mich nicht daran gehindert, Jyn und die anderen ins Herz zu schließen, und dann ist einer nach dem anderen gestorben und als der Abspann kam, liefen mir immer noch Tränen die Wangen hinunter. Ich heule bei Büchern und Filmen so oft, wenn sowas passiert. Ich leide richtig mit, auch wenn ich weiß, was kommt.
Aber das ist ja das Schöne an Fanfiktion, manchmal kann man was ändern, auch wenn ich es mir vorher immer gut überlege. Schließlich hat man sich ja immer irgendwas dabei gedacht, wenn eine wichtige Figur stirbt, und bevor ich ein solches Opfer verhindere, will ich mir im Klaren darüber sein, aus welchen Gründen ich es verhindere und welche Auswirkungen das haben wird.
So, aber diesen Abschnitt lassen wir jetzt mal hinter uns. Die Kämpfe gehen weiter und bevor das letzte Kapitel kommt, passiert wirklich noch einiges.
Dann auf zu deiner letzten Review für heute.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 20:41 Uhr
zu Kapitel 38
Hi!
Also jetzt kann ich mich mit der Frage beschäftigen, wie ich vorhin schon angekündigt habe und es passt auch gut zu dem Thema, das ich in diesem Review ansprechen wollte und zwar Boggs Tod. Rest in Peace mein Freund, bei der Stelle im Film werde ich immer schnell sentimental und in diesem Kapitel ging alles so schnell. Callie war irgendwo ganz anders als Boggs und war auch mit Peeta beschäftigt, was dazu geführt hat, dass sein Tod oder zumindest seine seine Verletzung, die nachher zum Tod führt, etwas an ihr vorbeigegangen ist. Dann kam auch noch dieses schwarze Zeug und letzten Endes ist seine Leiche zurückgeblieben, damit sie vorankommen. Ich weiß, dass das nur der Notwendigkeit halber geschehen ist, aber ich finde es einfach total mies. Das beweist, dass Krieg das schlimmste ist, was es gibt und das er zu menschenunwürdigen Handlungen beiträgt, bestes Beispiel wären alle Handlungen im zweiten Weltkrieg, die auch nur im Ansatz mit einem KZ oder anderweitiger Exekution zu tun haben. Hier sehen wir, wie einfallsreich Menschen in Bezug auf Folter- oder Tötungsmethoden sind, ich meine, eine schwarze Todeswelle? Das hätte ja schon fast etwas poetisches, wenn es nicht so verdammt tragisch wäre. Oder Mutationen, wer kommt den auf sowas? Es ist schlimm wozu die Menschheit verkommen kann und dieses Buch beweist das alleine mit den Hungerspielen. Aber eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus, obwohl ich mich über dieses Thema noch stundenlang unterhalten könnte. Ich wollte die Anwesenheit von Peeta mit dem Tot von Boggs in Verbindung bringen. Wer weiß, vielleicht hätte seine Abwesenheit dazu geführt, dass er auch nur einen Schritt weiter weg von der Miene auftritt. Mitchell wäre zumindest auf eine andere Weise gestorben, wenn er denn überhaupt gestorben wäre. Aber Boggs mochte ich immer sehr gerne und deshalb hat mich sein Tot ziemlich getroffen. Also Ruhe in Frieden.
So, einen Fehler hab ich für dich:
Im letzten Drittel, als Peeta darüber klagt, dass Snow verantwortlich dafür ist, was er nun ist: "Snow hat mich eine Waffe verwandelt" Es müsste heißen: Snow hat mich "in" eine Waffe verwandelt.
So, das vierte Review, ich komme gut voran, bis zum fünften.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 15:50:24 Uhr
Hi! Und weiter geht's.
Ja, ich mochte Boggs auch wirklich gern. In den Filmen war er zwar nicht ganz so präsent wie im Buch, aber sie haben ihn doch ganz gut hinbekommen und ich mochte diesen Charakter echt, nachdem Katniss mal nicht mehr ganz so abweisend war. In dem ganzen Haufen, der sich Kommandozentrale von Distrikt 13 nennt, war er wirklich mit Abstand derjenige, dem wirklich etwas an Katniss lag und der in erster Linie daran geglaubt hat, was sie schaffen kann, und nicht Coin. Er war wirklich menschlich und nicht so kalt und berechnend.
Es hat mir etwas leid getan, dass ich seine letzten Momente nicht in der Ff so einfangen konnte, wie er es verdient, aber das ist im Buch und im Film ja schon in alles Ausführlichkeit passiert. Und es ist der Moment von Boggs und Katniss, da hätte Callie einfach gestört. Stattdessen hat sie sich lieber an anderer Stelle nützlich gemacht und wir müssen uns Boggs letzte Momente einfach dazudenken als etwas, das zur gleichen Zeit an anderer Stelle passiert.
Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Krieg ist eins der schlimmsten Dinge, die es auf der Welt gibt und er wurde auch von den schlimmsten Kreaturen auf dieser Welt erfunden. Deshalb finde ich es oft lächerlich, dass man uns als die höchstentwickelte Spezies bezeichnet, denn wir sind in erster Linie gut darin, uns selbst Schaden zuzufügen und uns gegenseitig zu vernichten. Vorurteile, Hass, Folter, Mord, Krieg - all das gibt es nirgendwo so ausgeprägt wie bei uns Menschen. Man kann zwar nicht sagen, dass wir alle schlecht sind, aber ein erschreckend großer Teil der Menschheit ist dumm und grausam. Aber lassen wir das besser, dieser Gedanke deprimiert mich wirklich.
Na ja, das mit Boggs ist, denke ich, nicht Peetas Schuld, seine Ab- oder Anwesenheit hätte keinen Unterschied gemacht. Mitchell ist was anderes, aber wer weiß, was passiert wäre, wenn Peeta nicht dabei gewesen wäre...
Gut, dann auf zur nächsten Reviewantwort.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 20:16 Uhr
zu Kapitel 37
Hi!
Huch, Peeta ist jetzt also auch bei der Party, glücklicherweise existiert hier zumindest Callie, die versteht, was er durchgemacht hat und ihm helfen kann das Durchgemachte auf ihrer Weise zu verarbeiten. Jetzt, wo ich als Leser nicht in Katniss Kopf stecke, sondern alles aus einer anderen Warte miterlebe, merke ich hier, wie sehr man durch die Gedanken von Katniss beeinflusst wird. Das ist auch gar nicht negativ gemeint, nur hilft mir die andere Perspektive das Gesamte zu erfassen, zumindest wenn wir hier die Filme außer Acht lassen, die natürlich wieder einen allumfassenden Blick gewähren. Jedenfalls weiß ich ja schon, dass Peeta die Truppe auf die eine oder andere Weise aufmischt und das aus drei Quellen, Buch, Film und Fanfiktion. Dass er aber nur einen dieser Anfälle während der Mission hat, hat mich schon immer gewundert, hat er es dann so gut unter Kontrolle, dass er es einfach nicht zulässt oder hätte es einfach nicht in die Handlung gepasst und wurde deshalb nur das eine Mal gemacht. Oder habe ich etwas überlesen, das schließe ich nämlich nicht aus. Aber was solls, Peeta ist du, mischt die Sache auf und ich frage mich, was alles anders gelaufen wäre, wenn er nicht dabei gewesen wäre, aber mit einem Aspekt davon möchte ich mich erst im nächsten Review beschäftigen, oder im übernächsten, kommt drauf an, wann die Stelle kommt.
Aber fertig bin ich noch nicht, eine Kleinigkeit ist da noch. Eli soll ein Auge auf Althea haben. Ahaaaaaaaa. Ein Anzeichen, ein kleines zwar, aber ein Anzeichen, ist da noch was geplant??? Ich weiß, ich weiß, deine Lippen bleiben versiegelt.
Ich finde es übrigens so schön wie die Beziehung zwischen Althea und Callie sich entwickelt hat und ja ich weiß, das ist schon seit ziemlich langer Zeit gut, aber ich muss trotzdem sagen, dass ich es so schön finde wie es sich zwischen den beiden entwickelt hat, da vergesse ich gern mal, wie unterkühlt die Beziehung davor war. Das hat mich auf einen Gedanken gebracht, ich habe ganz vergessen, was mit Callies Vater passiert ist. Ich weiß, Schande über mein Haupt, aber ich kann mich schlich und einfach nicht mehr daran erinnern.
So, drittes Review geschrieben und diesmal habe ich keinen Fehler gefunden. Ab zum nächsten Kapitel bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 15:39:10 Uhr
Hey!
Ja, das ging irgendwie echt schnell. Ich hab mich auch ein wenig gewundert, als ich plötzlich an der Stelle war, an der er dazukommt.
Interessant, dass du das so siehst. Mir ging es nämlich ähnlich, nur dass ich mich selbst ja etwas mehr reindenken musste, um das aus Callies Perspektive darzustellen. Aber du hast echt recht, im Buch beeinflusst Katniss' Sichtweise der ganzen Sache die Leser tatsächlich mehr, als man zuerst bemerkt. Ich hab's dann so gemacht, dass ich mir einfach zuerst rausgeschrieben habe, welche Szenen ich einbaue und was von wem gesagt wird, und dann hab ich die Lücken mit Beobachtungen von Callie gefüllt, sodass ich keine Gelegenheit hatte, von Katniss' Meinung zu sehr beeinflusst zu werden. Und das ist auch wichtig, weil Callie zum einen ja, wie du richtig gesagt hast, mehr Ahnung von dem hat, was mit Peeta geschehen ist und immer noch passiert. Und zum anderen hat sie natürlich eine ganz andere Beziehung zu Peeta als Katniss. Sie kennt ihn nicht sehr gut, aber sie mochte das, was sie vor seiner Gefangennahme von ihm gesehen hat. Von der ganzen Dreiecksbeziehung hat sie nicht wirklich viel mitbekommen und sie hat auch nicht erlebt, wie Peeta vor seiner Folter zu Katniss war.
Also, lange Rede, kurzer Sinn - mir war wichtig, hier alles aus einer anderen Perspektive zu erzählen und du hast wieder einmal sehr gut erfasst, was ich erreichen wollte. :D
Auf den ersten Blick ist es schon etwas verwunderlich, aber wenn du es der Reihe nach durchgehst, wird es etwas logischer. Der Auslöser für Peetas Anfall ist ja die schwarze Welle. Das ist eine ziemliche Extremsituation, die ihn einmal zum ersten Mal richtig in Lebensgefahr bringt und die zum anderen so viel Ähnlichkeit mit einer Falle aus den Hungerspiele-Arenen hat, dass das garantiert irgendwelche Erinnerungen wachgerüttelt hat. Dass diese beiden Aspekte einen Kurzschluss verursachen, ist klar. Danach dauert es ja eine Weile, bis er sich beruhigt und er wird ohnmächtig und erst, als das im Fernsehen kommt, ist er wieder wach. Bis zu den Mutationen im Untergrund ist es ja verhältnismäßig ruhig und er ist umgeben von Leuten, die sich weigern, ihn zurückzulassen oder ihn umzubringen. Da schlägt auch wieder etwas mehr vom alten Peeta durch. Dann kommen die Mutationen, er kratzt kurz am Wahnsinn, kann sich aber soweit kontrollieren, dass er Katniss warnt, statt sie zu töten. Und ich glaube, dass das irgendwie so einen Schalter umgelegt hat. Nachdem sie den Mutationen entkommen sind, hat er sich ja mehr und mehr unter Kontrolle, denkt und redet wieder ähnlich wie früher und schafft es, Anfällen aus dem Weg zu gehen.
Ich zumindest sehe es so und finde das auch eine gute Entwicklung der Figur, aber das ist nur meine Meinung und was genau Suzanne Collins sich dabei gedacht hat, kann ich natürlich nicht sagen.
Ja, du hast es bemerkt. :D Und ja, meine Lippen bleiben versiegelt, aber das wird nicht das Letzte sein, was wir von den beiden hören.
Ich mag die Beziehung zwischen den beiden Schwestern auch. Da hat sich einiges getan... und es wird sich auch nochmal etwas tun in den kommenden Kapitel. Mehr kann ich leider dazu nicht sagen. Hm, der Vater, warte, ich muss kurz überlegen. Der ist zu Hause geblieben, als Althea mit Annie und Co geflohen ist und seit dem gab es nur ein paar Vermutungen. Aber das Thema kommt später auch nochmal auf.
So, drei geschafft, drei to go. Ich seh dich ein Stück weiter oben.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 19:22 Uhr
zu Kapitel 36
Hi!
Ich bin so stolz auf Callie, sie hat den Blocktest mit Bravour bestanden und das auch noch, obwohl sie fast einen Rückfall gehabt hätte. Aber es war zu erwarten, erstens ist die Gute so Dickköpfig, dass sie bis an ihre äußersten Grenzen trainiert hat und ungeachtet von ihren Verletzungen die Sache durchgezogen hat. Das weiß sogar York zu schätzen, da bin ich mir sicher. Zweitens ist ihr unbrechbarer Wille ein ständiger Begleiter, der vermutlich dafür verantwortlich ist, dass sie überhaupt in 13 ist. Hätte sie den nicht, wäre sie in der Zelle im Kapitol gestorben, das wage ich jetzt einfach mal zu behaupten. Zu guter Letzt ist da noch Finnick, sie hätte ihn doch nie gehen lassen, wenn sie nicht mit ihm gehen würde. Das wäre ihr mit Sicherheit zu viel gewesen, die noch größere Ungewissheit, als bei den Spiele, wo sie ihn Tag und Nacht sehen konnte. Wäre sie in 13 geblieben und er wäre gegangen, dann hätte man sie vermutlich nicht aus der Kommandozentrale entfernen können. Außerdem hätte sie vermutlich als Information bekommen, dass Finnick von dieser Schwarzen Welle erfasst und getötet worden ist. Das hätte sie nicht überlebt, wage ich jetzt auch noch zu behaupten. Nein, es war zu erwarten und dass Johanna in 13 bleibt, ist zwar einerseits dumm gelaufen, aber andererseits ist es besser für sie, in ihrer Verfassung, die jetzt durch den Blocktest noch zusätzlich geschwächt wurde, das Bett zu hüten. Da finde ich es gut, dass du dich ans Buch gehalten hast. Hast du eigentlich mit dem Gedanken gespielt, sie den Blocktest bestehen zu lassen? Ich frage mich, ob sie dann im Kapitol gestorben wäre. Nein, besser es bleibt in ihrem Fall, so wie es ist.
So, ein Aspekt, geschafft, mit ein paar Ausschweifungen, aber ohne die wäre es doch langweilig und hier noch zwei Fehler, die ich gefunden habe:
Der erste befindet sich gleich im zweiten Satz am Anfang: "Soldat York scheute sie, Johanna und Katniss jeden Tag durch lange Konditionsläufe, Waffenübungen und Theoriestunden über Taktik und Militärstrategien." scheuchte statt scheute
Und dann noch im dritten Absatz: " Es war schade, denn sie hatte Eli wirklich ger, aber schon nach dem zweiten Tag war sie auch dankbar dafür, dass sie nach dem Tagestraining bei York und den Simulationen Feierabend machen durfte. " bei gern wurde das "n" vergessen
So, zweites Review geschrieben und ich hoffe, dass dir mein Geschreibsel nicht zu wenig ist, ich verspreche, dass es bei den Kapitel, die du heute hochgeladen hast, wieder so weiter geht, wie davor, aber für jetzt ist es ein bisschen ausspannen, so wenig zu schreiben.
Wir lesen uns bei Review drei, bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 15:22:16 Uhr
Hello again!
Ja, das dürfte schon eine sehr große Herausforderung für sie gewesen sein. Aber du hast natürlich vollkommen recht, dass Callie nicht so leicht klein zu kriegen ist, selbst wenn sie ihr Trauma immer noch nicht vollkommen überwunden hat und auch nicht mehr die Calliope von früher ist. Was ihre Sturheit, ihren Willen und die Motivation mit Finnick angeht, kann ich dir auch nur recht geben. Egal, wie sehr sie gelitten hat, irgendwo übernehmen diese drei Dinge dann doch und sorgen dafür, dass sie weiter vorankommt und nicht zusammenbricht und aufgibt. Vor allem, weil sie diesmal ja in gewisser Weise wirklich die Wahl hat. Bei den 75. Hungerspielen wurde ihr die Wahl genommen, aber diesmal kann sie ja, wenn sie nicht versagt, dafür sorgen, dass sie mit in die "Arena" kann. Zu dem Zeitpunkt konnte sie zwar nicht wissen, dass sie mit Finnick und ihren Freunden in eine Gruppe kommt, aber sie wäre unter keinen Umständen irgendwo in Sicherheit geblieben und hätte ihre Lieben das Kämpfen übernehmen lassen.
Ich habe tatsächlich einmal kurz überlegt, Johanna auch mitzuschicken. Aber dann hab ich die entsprechende Stelle im Buch nochmal durchgelesen und mir war klar, dass sich Johanna zu dem Zeitpunkt an einem körperlichen und psychischen Punkt befindet, wo sie nicht bereit dafür ist. Und ich war mir auch nicht sicher, was dann mit ihr passier wäre. Ich hätte sie an Finnicks Stelle sterben lassen können, aber einen solchen Tod hat Johanna einfach auch nicht verdient. Also ja, ich bin auch zufrieden, dass ich da keine Änderung angebracht habe.
Dann bis gleich!
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 18:59 Uhr
zu Kapitel 35
Hi!
Ich habe mir etwas überlegt, ich werde zu jeden Kapitel ein Review schreiben, aber ich werde mir für die verpassten Kapitel immer nur einen Aspekt herauspicken, den ich genauer auseinander nehme, so haben wir beide etwas davon, deine Statistik sieht so aus, wie sie verdient hat auszusehen und ich muss mein Versprechen nicht brechen, klingt doch gut und da ich jetzt vermutlich vorerst nicht mehr ganz so viel schreiben werde, brauche ich keine Schaffenspausen zwischen den Reviews mehr. Eine Win : Win Situation, so genug davon, legen wir los.
Ich habe eine Frage, ich weiß nicht ob es mir entgangen ist, aber heißt Callie im Nachnamen jetzt eigentlich Odair, in den folgenden Kapiteln (die ich alle bis Nummer vierzig gelesen habe) wird sie nämlich mit Harper angesprochen, obwohl das logisch ist. Würden Boggs oder Jackson Odair rufen, wären alle verwirrt und somit ist es logisch, dass sie sie mit ihrem Mädchennamen anreden, aber ganz generell, heißt sie nun Odair, oder ist sie immer noch eine Harper?
Ich habe mir übrigens die passende Untermalung für die folgenden Kapitel gesucht und das Naheliegendste genommen: "The Hanging Tree". Es stimmt mich für das am besten ein und ich mag das Lied wirklich gerne, es löst etwas in mir aus, das ich nicht beschreiben kann und ich kann mich dadurch noch um einiges mehr in die Geschichte hineinversetzen. Was Musik nicht alles kann, ich bin immer wieder erstaunt.
Da ich es schon so lange nicht mehr erwähnt habe, ich liebe die Dynamik zwischen Finnick und Callie. Die beiden sind perfekt füreinander, sie helfen einander, sind füreinander da, bauen einander auf und stärken sich gegenseitig den Rücken. Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit Callie passiert wäre, gebe es Finnick nicht. Grauenhafte Vorstellung, aber die beiden waren füreinander das Schicksal und sie erlauben einem in einer derartig dystopischen Welt wieder zu hoffen, dass alles gut wird. Auch wenn der geneigte Leser bzw. Filmeschauer das schon weiß.
Ich gebe zu, das mit dem einen Aspekt habe ich hier noch nicht so gut hinbekommen, sehen wir mal, wie es beim nächsten Review so wird. Noch bin ich aber nicht fertig, ich Dussel habe nämlich beim letzten Review vergessen dir einen Fehler zu schreiben, also hier ist er:
Im Ersten Drittel, als Finnick und Callie sich vor der Zeremonie treffen in dem Satz: " Und als sie sein Lächeln erwiderte, wusste sie, es mit ihr nicht anders war." Müsste es nicht eigentlich heißen ", dass es mit ihr ..."
In diesem Kapitel habe ich auch einen entdeckt und zwar:
In der Mitte, als es darum geht, dass es Rindereintopf gibt: "Tatsächlich meine Greasy Sae an der Essensausgabe, dass das Rind am Morgen frisch aus Distrikt 10 angekommen war." "meinte" statt "meine"
So, das war das erste Review aus vielen folgenden.
Ich sage bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 14:49:19 Uhr
Huhu!
Okay, mit dem Kompromiss bin ich einverstanden, auch wenn ich es wirklich verstanden hätte, wenn die einzelnen Reviews zu den Kapiteln diesmal nicht gekommen wären und du ein oder zwei zusammenfassende geschrieben hättest. :)
Zu deiner Frage: Ich hab ehrlich gesagt nicht wirklich darüber nachgedacht, ob sie seinen Namen nun offiziell annimmt. Klar, Finnick nennt sie ein oder zweimal Mrs Odair, aber für mich ist sie irgendwie auch immer noch Calliope Harper geblieben, und für ihre Bekannten wird das, glaube ich, auch so sein. Wenn jemand heiratet und den Namen wechselt, den du schon ewig kennst, ist die Umstellung nicht so leicht. Also, ich denke für mich hat sie ihren Namen auch nach der Hochzeit behalten, aber nachdem das - denke ich - nirgendwo explizit gesagt wird, kann sich da jeder auch seine eigenen Vorstellungen machen.
Ich höre auch sehr oft Musik beim Lesen oder auch im Zug, wenn ich aus dem Fenster starre und vor mich hinträume. So ein Soundtrack macht doch einiges aus und mir geht es da wahrscheinlich haargenau wie dir.
Ja, die beiden sind schon ziemlich aufeinander eingestimmt, aber das ist ja auch verständlich, immerhin hatten sie über so lange Zeit hinweg nur einander, um so viele schreckliche Sachen durchzustehen. Wenn einer von beiden plötzlich da herausgerissen würde, würde dem anderen auf jeden Fall ein so wichtiges Element fehlen, dass die Wunde vermutlich nie wieder heilen würde. In gewisser Weise ist eine solche gegenseitige "Abhängigkeit" in Panem natürlich verdammt gefährlich, aber es ist nun mal auch einfach menschlich.
Und ich bedanke mich an dieser Stelle schon mal allumfassend für die gesamte Fehlersuche. Insgesamt sechs Fehlerchen sind mir entwischt und dank dir wurden sie nun enttarnt und ausgelöscht. *böses Lachen* Herzlichen Dank, meine treue Handlangerin. ;)
Dann bis gleich in der nächsten Antwort!
Liebe Grüße
Sidera
10.02.2020 | 22:40 Uhr
zu Kapitel 23
Hey,

das war wieder ein richtiges Gänsehautkapitel. Erst der Mord an Dragor und Croft und dann noch die Vorbereitungen für die Flucht aus der Arena... und leider ist Calliope immer mittendrin. Auch wenn der Gedanke, dass sie für die Morde verantwortlich sein könnte, zumindest aus meiner Sicht ziemlich unrealistisch ist, kann ich jedoch auch sehr gut verstehen, warum die Kapitoler misstrauisch werden. Nur warum diese Befragung? Und warum gerade an dem Abend, an dem die Flucht geplant ist?

Warum ist Calliope zu spät... nur ein paar Minuten zu spät, länger kann es ja nicht sein. Aber zu spät ist zu spät und Plutarch hat ja gesagt, dass sie unter Zeitdruck stehen. Auch wenn ich noch ein klitzekleinen Hoffnungsschimmer habe, dass im nächsten Kapitel Haymitch um die Ecke kommt und sie energisch mitzieht, weiß ich dass das nicht geschehen wird. Und auch, dass Calliope mächtig Ärger kriegen wird. Jetzt, nachdem sie die Friedenswächter während ihrem Verhör angegriffen hat. Auch die Vorwürfe bzgl. der Morde an Dragor und Croft wirken dann nicht mehr so ungriffig, war sie doch ganz offensichtlich auf der Flucht.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 11.02.2020 | 09:23:50 Uhr
Hi!
Ja, da hast du recht. Es ist ziemlich weit hergeholt, wenn die Friedenswächter die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Calliope irgendetwas mit den Morden zu tun hat - nur weil sie zufällig immer vor Ort war. Das lässt uns doch darüber nachdenken, ob vielleicht noch etwas anderes hinter der Sache stecken könnte, oder? Möglicherweise kam der Anstoß dazu ja von ein bisschen weiter oben und jemand hat sie beauftragt, einer gewissen Siegerin mal etwas auf den Zahn zu fühlen und zu sehen, ob nicht doch irgendetwas interessantes dabei herauskommt....

Ein bisschen mehr Verspätung hat sie dann schon, ich habe mir so fünf bis sieben vorgestellt. So lange konnten Haymitch und Plutarch wirklich nicht warten. Es wird zwar nicht erwähnt, aber in meiner Vorstellung hat Haymitch Plutarch sogar gezwungen, etwas zu warten und nicht exakt nach Zeitplan loszufahren, aber leider hat das einfach nicht genug.
Puh, Ärger ist eigentlich ein ziemlich mildes Wort für das, was sie erwartet. Vor allem, nachdem das Vorhör eigentlich nur ein Vorwand war, und falls sich tatsächlich jemand wirklich ernsthaft für die Morde interessiert hat, dürfte das nach den Ereignissen in der Arena vollkommen unwichtig werden.
LG
Sidera
10.02.2020 | 16:15 Uhr
zu Kapitel 39
Ich bin unglaublich erleichtert, dass Finnick überlebt hat. Auf diese Szene war ich schon die ganze Zeit gespannt und ich habe mich gefragt, was du aus ihr machen wirst.
Zum Glück sind Calliope und Finnick noch am Leben und ich hoffe, dass es so bleibt :)

Ich bin unglaublich gespannt, wie die Geschichte ab jetzt weitergehen wird und freue mich schon total auf die nächsten Kapitel :)

Mach weiter so! Dein Schreibstil und deine Story sind unglaublich gut und spannend.

Liebe Grüße
Norienchen

Antwort von - Sidera - am 11.02.2020 | 09:12:15 Uhr
Hey!
Ja, auf diesen Moment waren einige sehr gespannt - ich auch, ich war mir bis zu dieser Stelle nämlich nie ganz sicher, ob ich Finnick überleben lasse, oder ob er doch stirbt und Calliope ohne ihn weitermachen muss. Aber letztlich ist es dann doch gut gegangen.
Danke, ich hoffe, dass es dir auf weiterhin so gut gefällt.
Liebe Grüße
Sidera
08.02.2020 | 00:21 Uhr
zu Kapitel 34
Hi!
Ja mich gibt es auch noch, aber ich glaube es gab schon längere Perioden, in denen ich mich nicht gemeldet habe. Jedenfalls bin ich hier um dieses wunderschön kitschige, aber nicht zu kitschige Kapitel zu kommentieren. Obwohl, gäbe es denn einen anderen Grund warum ich sonst hier wäre, also abgesehen vom Lesen ... Naja, lassen wir das und kommen wir zum Eingemachten.
Zuerst natürlich das Offensichtliche, die Hochzeit war wun-der-schön. Ich habe übrigens zu diesem Anlass mal meine Ausgabe von Mockingjay hervorgekramt, aus einem Haufen an Büchern, wohlgemerkt, die anderen Bücher habe ich mir damals von einer Freundin geborgt, es ist auch wieder eine ziemlich komische Geschichte, wie ich an meine eigene Ausgabe gekommen bin. Zumindest von meiner Warte aus. Jedenfalls habe ich die Stelle gesucht, an der wir uns jetzt befinden, also mitten in Kapitel 16. Da hab ich natürlich auch mal wieder ein bisschen hinein gelesen und habe festgestellt wie exakt du dich an das Buch gehalten hast. Zumindest hier. Ich meine ja, je länger man darüber nachdenkt, desto logischer ist es und ich hätte es genauso gemacht, aber ich finde es trotzdem super, dass jedes Brotkrümmlein aus dem Buch bei dir nicht unerwähnt bleibt. Die kleinen und großen Details, es ist alles so wie im Buch, zusammen mit ein paar künstlerischen Freiheiten. Es gibt hier natürlich wieder zwei Seiten, die eine Seite ist die, auf der ich NICHT stehe und zwar, dass du alles so geschrieben hättest wie im Buch, weil es an einem Mangel an Ideen liegt. Aber selbst ich könnte diesen Punkt ganz schnell wiederlegen, erstens ist nicht alles wie im Buch, sondern es sind auch Szenen enthalten, die man in einem Buch, das aus Katniss' Sicht geschrieben ist, nie erzählt bekommt. Zum Beispiel die Erlebnisse im Kapitol, während der 75. Hungerspiele, aber auch alle Szenen in Distrikt 4, inklusive der Hochzeit von Annie. Das alles sind Indizien dafür, dass du nicht an einem Mangel an Ideen leidest. Auch die Tatsache, dass jemand behaupten könnte, du hättest Annie nur mit Callie ausgetauscht, ist absoluter Blödsinn, weil Callie die Geschichte ja nicht komplett auf den Kopf stellen soll, sondern lediglich eine andere Position darstellt und aufzeigt, wie ein anderer Charakter als Annie in bestimmten Situationen das Geschehen sieht und ja vielleicht auch doch ein wenig beeinflusst. Womöglich ist die Existenz von Callie dafür verantwortlich, dass Finnick nicht stirbt. Wer weiß, auf jeden Fall zeigt das auf, dass du hier ja mit dem Was Wäre Wenn ...? Gedanken gespielt hast, ohne trotzdem groß das Geschehen zu ändern. Schließlich warst du ja nicht radikal und hast Callie zur Mary Sue verkommen lassen, die am Ende auch noch an Stelle von Katniss Coin erschießt. Ja, Callie hat die Position einer anderen Person eingenommen, aber sie hat nicht die Rolle der Person übernommen. Und all das ist mir in den Kopf geschossen, als ich in meinem Buch mal wieder ein bisschen geschmökert habe. Als Schlussplädoyer habe ich noch zu sagen, dass ich die Geschichte genial finde, gerade weil sie mit Respekt umgeändert wurde, ohne dass man denkt, was ist denn hier passiert, ist das noch die Tribute von Panem? Sie zeigt auf, wie man alles aus einem anderen Blickwinkel sehen kann, vielleicht mit ein paar Änderungen, aber größtenteils nur mit zusätzlichen Szenen. Vielen Dank, das wars und das wollte ich nur einmal gesagt haben, ein Prozess, gegen eine imaginäre Person sozusagen, um zu zeigen, wie ich diese Geschichte sehe. Außerdem habe ich das mal gebraucht, also das verteidigen von etwas das mir am Herzen liegt, gegen nicht existente Vorwürfe, auch wenn natürlich jeder seine Eigene Meinung haben darf, so, jetzt war es das.
Aber ich wollte ja eigentlich etwas zum Kapitel sagen, da habe ich mich wohl etwas verrannt, entschuldige bitte. Jedenfalls springe ich gleich mitten rein und frage mich, warum Haymitch und vor allem Johanna so stumm waren. Aber womöglich dachte Johanna, dass es heute wohl ein ungünstiger Zeitpunkt für Provokation ist, auch wenn die beiden ja offensichtlich ihren Spaß daran haben. Obwohl ich Johanna ja auch zugetraut hätte, dass sie selbst heute stichelt. Ich vermute aber, es liegt an der Autorin, weil du einfach den Moment nicht zerstören wolltest oder weil dir für dieses Kapitel anderes vorschwebte und Johanna eben da nicht hineingepasst hätte oder hat. Sei es wie es sei, jedenfalls ist das wahrscheinlich sogar besser so, ich finde dieses Kapitel hat eine helle, grasgrüne Farbe, durchgehend und mit Johanna wäre vermutlich ein dunkelgrüner Fleck drin, der die Harmonie etwas ins Wanken bringt. Ja, ich weiß auch nicht, wo das jetzt herkam, bei mir haben übrigens auch die Jahre verschiedene Farben, als Beispiel, 2020 ist dunkelviolett und 2019 war dunkelgrün und auch da habe ich keine Ahnung wieso und wo das herkommt, aber es ist schön so die Welt etwas bunter zu sehen.
Was habe ich da gelesen, Althea tanzt mit Eli und das, obwohl selbst ich Althea nicht als eine große Freundin des Tanzens eingeschätzt habe. Na gut, jetzt bin ich mir mit meiner felsenfesten Behauptung nicht mehr so ganz sicher, ob die beiden nicht doch ein Paar werden könnten, ich würde Althea das Glück auf jeden Fall gönnen. Aber wenn ich einen Blick in die weiterführende Zukunft werfe, dann weiß ich nicht, ob ich Althea als Mutter und mit einer Familie sehe, sie als Workaholic passt da nicht so ganz ins Bild, aber wer weiß, Menschen ändern sich. Sie müsste aber auch keine Kinder haben, ich will ehrlich gesagt ja auch keine und wenn man eine Beziehung führt ohne Kinder, könnte ich mir vorstellen, dass alles einfacher ist. Aber es kann auch sein, dass ich in einen Tanz zu viel hineininterpretiere, oder auch nicht, ich weiß es nicht, aber das werde ich noch erfahren und bis dahin werde ich jedes Indiz finden.
So und bevor mir dieses Review über den Kopf wächst, werde ich weiterziehen und mir durchlesen, wie es den beiden Eheleuten denn so geht. Wir lesen uns gleich wieder.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 10.02.2020 | 12:17:01 Uhr
So, da wären wir also wieder. :D
Dankeschön, bei dem Kapitel die Balance zwischen Romantik und Kitsch zu finden, war ein bisschen knifflig, aber das Ergebnis ist ja nicht zu sehr ins 'too much' gekippt, wie ich befürchtet hatte. Ich hab auch an den Stellen, die in den Büchern oder Filmen stattfinden, sehr eng mit dem gearbeitet, was gegeben war. Abweichungen gibt es natürlich immer, aber ich wollte ja auch, dass meine Leser die Stellen als Canon-Szenen wiedererkennen, in denen Calliope nun eben teilnehmen kann.
Und danke für dein langes Plädoyer. Das ist so ziemlich genau auch das, was ich in meinen Geschichten zu erzielen versuche, wenn ich eine Geschichte erzählen möchte, die der groben Canon-Handlung folgt. Und ich versuche immer, eine gewisse Canon-Treue mit meinen eigenen Ideen zu verbinden, damit es keine bloße Nacherzählung wird. Wenn man mir das wirklich einmal vorwerfen kann, hab ich definitiv etwas falsch gemacht. Ich möchte ja einerseits eine Story, die mir sehr am Herzen liegt, aus einer anderen Perspektive präsentieren, und auf der anderen Seite die Lücken füllen und meinen eigenen Figuren eine Daseinsberechtigung innerhalb des Canons geben. Und genau das ist mir auch wichtig und ich denke, ich kann zu recht behaupten, dass in meinen Fanfiktions doch zum Großteil meine eigenen Ideen überwiegen und der Canon-Teil die geringere Menge darstellt.
Ja, da hast du mich erwischt, das war meine Entscheidung, die beiden hier nicht mit reinzunehmen. Johanna und Haymitch sind nun wirklich nicht für ihr romantisches Feingefühl bekannt und auch wenn ein paar trockene Kommentare aus dieser Fraktion vielleicht ganz witzig wären, fand ich, dass es hier nicht so wirklich gepasst hat. Das Kapitel dreht sich um Finnick und Callie und da hatten die beiden Schätze mal Sendepause. Aber ich stelle mir gerne vor, dass sie irgendwo am Rand stehen, über einige Tänzer lästern und Kuchen klauen. :D
Sehr gute Überlegungen, du hast Altheas Charakter wirklich gut durchschaut. Als Familienmensch taugt sie einfach nicht so wirklich und ob sie eine Beziehung wirklich aufrechterhalten kann, ist auch eher fragwürdig. Aber zumindest ist nicht zu leugnen, dass zwischen ihr und Eli eine gewisse Anziehung besteht. Ob und was sich nun daraus entwickelt, entscheidet die Zukunft. ;)
Dann wünsche ich dir, falls du noch nicht durch bist, auf jeden Fall noch viel Spaß beim Aufholen der Kapitel.
Ganz liebe Grüße
Sidera
04.02.2020 | 11:28 Uhr
zur Geschichte
Aloha :)
Ich hab Deine Geschichte Sonntag erst entdeckt, war direkt angefixt und habe sie bereits komplett durchgelesen. Du hast einen angenehmen Schreibstil, man kann Dir gut folgen und baut direkt eine Beziehung zu Deinen erfundenen Charakteren auf. Auch hast Du die Buch-Charaktere exzellent getroffen und es war mir ein Leichtes, mich wie in den Büchern auf's Neue in Finnick zu verlieben ;) Calliope hast Du mit so vielen wundervollen Facetten erschaffen, dass sie sich wunderbar in die Geschichte einfügt und zu einem liebenswerten Protagonisten wird. Man merkt Dir die Liebe für Deine Geschichte in jedem Kapitel an, was absolut ansteckend ist. Du hast ohne jede Frage ein Talent, an dem es sich lohnt dran zu bleiben. Es stand für mich nach wenigen Kapiteln fest, dass ich Deine Geschichte favorisieren und weiterempfehlen werde, absolut verdient.
Zum Schluss jetzt noch Respekt für Deine Regelmäßigkeit, in der Du es schaffst, die Geschichte voranzubringen. Ich schreibe hier selbst und schaff es nicht mal Ansatzweise in Monatsabständen was Neues hochzuladen, geschweige denn zu schreiben :'D
Wenn ich jetzt noch einen Wunsch äußern dürfte, wäre es nur, dass Du Finnick nicht wie in den Büchern sterben lassen würdest. Das habe ich nämlich da schon nur ganz schwer verkraftet und in Deiner Story würde ich wohl ähnlich wie Calliope daran zu Grunde gehen x'D Das haben weder sie noch ich verdient ;P
Ich freu mich schon auf's Weitersuchten :)
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Lisa

Antwort von - Sidera - am 07.02.2020 | 14:57:54 Uhr
Aloha!
Dann von mir noch ein nachträgliches "Herzlich Willkommen an Bord"! Schön, dass du her gefunden und dir die Zeit genommen hast, eine Review dazulassen. :D
Vielen Dank für das Lob, sowas kann ich gar nicht oft genug hören. :D Ich freue mich, dass du schnell einen Draht zu Callie hattest, sie ist manchmal schon eine spezielle Persönlichkeit mit ihren Ecken und Kanten, aber gerade die waren mir besonders wichtig. Und Finnick ist einfach Finnick, den kann man gar nicht nicht mögen. ;)
Das mit der Regelmäßigkeit ist eigentlich gar kein so großes Kunststück, wie es vielleicht aussieht. Wenn mir die Idee zu einer Geschichte kommt, klemme ich mich meist richtig energisch dahinter und schreibe wirklich viel, da bin ich so im Flow, dass es - abgesehen von gelegentlichen Schreibblockaden oder Zeitproblemen - einfach ziemlich gut vorangeht. Stell dir einfach vor, ich laufe in den Wochen und Monaten ausschließlich wie als würde ich zehn Tassen Kaffee trinken (was ich nicht tue, ich hasse Kaffee) und bin irre produktiv, und dann bin ich fertig oder verliere meine Inspiration und dann ist erst mal eine Weile KreaTief. Und da ich mit dem Hochladen immer warte, bis ich einen guten Vorsprung habe oder die Geschichte ganz fertig ist, komme ich nicht unter Zeitdruck und kann euch immer wie versprochen ein neues Kapitel hochladen. Ich weiß ja selbst, wie doof Warten auf ein Update sein kann, und auch als Autorin besitze ich einfach nicht die Geduld, ich will zeigen, was ich gemacht hab. XD Aber da ist jeder anders und dass mein Konzept nicht bei jedem klappt, ist ja auch nicht schlimm.
Wünsche dürfen geäußert werden, aber nachdem die Geschichte schon fertig ist, kann ich leider meistens in der Hinsicht nichts tun. Was Finnick angeht... Abwarten und Tee trinken. Deine Unwissenheit wird nicht mehr lange anhalten müssen. ;)
Dann wünsche ich dir mal viel Spaß mit den kommenden Kapiteln, besonders viele sind es tatsächlich ja nicht mehr.
Ganz liebe Grüße
Sidera
27.01.2020 | 16:57 Uhr
zu Kapitel 34
Hey,
Von mir etwas verspätet. Aber ich habe so lange darauf gewartet, dass ich doch noch mal extra auf das Kapitel reagieren muss!
Einfach toll! Es hatte etwas absolut magisches. Ich liebe die Zeremonie mit dem Salzwasser!
Also ein absolut wundervolles Kapitel, welches all meine Erwartungen übertroffen hat.
Jetzt muss ich aber schnell weiter lesen, um die anderen Kapitel aufzuholen, die ich verpasst habe.
Ganz liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 31.01.2020 | 08:44:07 Uhr
Hey!
Danke, freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Das mit dem Salzwasser wird im Buch bei Finnicks und Annies Hochzeit einmal kurz erwähnt, an den wenigen Details, die da gegeben wurden, habe ich mich orientiert, damit es auch wirklich eine typische Distrikt 4 Hochzeit wird. :D Schön, wenn du damit mehr als zufrieden bist.
LG
Sidera
17.01.2020 | 18:07 Uhr
zu Kapitel 34
Wow, eine wirkliche schöne Hochzeitsfeier, trotz oder gerade wegen der Schlichtheit. Da können dann auch die Kameras nicht mehr stören. Trotzdem bin ich super gespannt, ob - und wenn ja, wie - das Kapitol darauf reagiert. Die Propagandaschlacht kann also beginnen ;)
Herzliche Grüße

Antwort von - Sidera - am 19.01.2020 | 19:56:42 Uhr
Hey!
Ha, danke, ich hatte ehrlich gesagt etwas Sorge, dass es zu kitschig geworden ist... Tja, mit Propaganda ist es bald vorbei, dann gibt's echte Schlachten. ;)
LG
Sidera
12.01.2020 | 22:15 Uhr
zu Kapitel 33
Hi noch mal!
So, dann kommen wir zum nächsten Review, ohne großes Vorwort.
Yeah, erster Auftritt von Boggs und was ist mir natürlich als aller erstes in den Sinn gekommen? Natürlich sein Tod und da dieser quasi nicht vermeidbar ist, schätze ich, dass das wie geplant eingehalten wird, aber dieser Gedanke hat mich wieder zu einem ganz anderen geführt, der sich gut mit meinem nächsten Punkt verknüpfen lässt.
Und zwar, da Callie immer mehr Kraft und Ausdauer in ihrem Training aufbaut und dadurch ihre Fähigkeit zu Kämpfen langsam, aber sicher widererlangt, vor allem, wenn es mit den ihren beiden Schwertern geschieht. Was bedeutet, dass sie bald mit Sicherheit zum Gruppentraining kommt und das wiederum bedeutet, dass sie sicherlich eine Ausbildung zur Soldatin machen wird, so wie Johanna und Katniss. Nur da kommt mir die Frage, wird sie die Prüfung machen, die sie dazu qualifiziert sich der Spezialeinheit 451 anzuschließen, da Johanna die Prüfung dank ihrer Angst vor Wasser auch nicht geschafft hat. Callie hat schließlich auch einige Punkte, die Angst in ihr auslösen und dazu führen könnten, dass sie die Prüfung nicht besteht, aber ich gehe jetzt trotzdem einmal davon aus, dass Callies Verbissenheit ausreichen wird, um diese Prüfung zu bestehen. Aber wird sie auch an dieser Spezialeinheit teilnehmen wollen, vielleicht, vielleicht auch nicht, aber ich denke schon, oder hoffe es zumindest.
Nach eingehender Überlegung bin ich übrigens der Meinung, dass aus Althea und Eli kein Paar werden wird, weil es einerseits nur eine harmlose Flirterei ist und noch dazu ist Althea ein Workaholic. Sie hat so viel zu tun, ich frage mich, ob in ihrem Leben überhaupt Platz für eine Beziehung ist. Selbst wenn der krieg vorbei ist, wird sie vermutlich eine Stellung in der neuen Regierung von Panem bekommen, zumindest ist das in meinem Kopf so. Es kann aber auch sein, dass sie irgendwie stirbt, aber das will ich nicht glauben, ich weigere mich entschieden, also so oder so, es erscheint mir unwahrscheinlich, dass Althea und Eli zusammenkommen.
Und noch ein Yeah, der erste richtige Auftritt von Beetee, ich habe mich schon gefragt wo er steckt, aber wenn er sein zu Hause im Waffenarsenal gefunden hat, dann ist es ja wirklich kein Wunder, wenn wir ihn nie zu Gesicht bekommen. Es freut mich ihn Mal wieder zu sehen, oder hatte er überhaupt bis jetzt in dieser Geschichte Kontakt mit Callie, Angesicht zu Angesicht, das habe ich wohl vergessen. War er als Mentor bei den 74. Hungerspielen dabei? Ich glaube sogar nicht, aber hat Callie ihn kurz bevor die 75. Hungerspiele begonnen haben getroffen? Tut mir leid, das will mir jetzt aber beim besten Willen nicht einfallen. Naja, jedenfalls bin ich froh in (wieder) zu sehen.
So, und nun der eine Fehler den ich gefunden habe und der sich relativ am Anfang befindet: "Aus der Luft konnte sie die Straßen erkennen und größere Gebäudekomplex erahnen, aber dazwischen war alles nur noch Schutt und Asche." Es müsste doch die Mehrzahl von Gebäudekomplex sein.
Ich bin hiermit fertig für heut, aber ich glaube die Mail wird noch warten müssen, aber wenn alles gut geht nicht mehr lange. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.01.2020 | 11:37:10 Uhr
So, hallöchen nochmal!
Yup, geht mir auch immer so. Besonders beim Schreiben ist es für mich auch immer echt mies, wenn ich eine Canon-Figur einbaue, von der ich weiß, dass sie sterben wird. Und obwohl ich genau weiß, dass die Figur todgeweiht ist, bekommt sie eine mehr oder wichtige Rolle, entwickelt sich weiter, baut Beziehungen zu meinen Protagonisten auf und bevor ich mich versehe, hänge ich ebenfalls einen Teil meines Herzens an diese Figur. Besonders bei der FF, die ich im Augenblick schreibe, ist das gerade mal wieder der Fall - leider sogar mehr als nur einmal. Uff, ich hasse es, Figuren umbringen zu müssen...

Und schon wieder denkst du ein ganzes Stück voraus. :D Ist für mich echt spannend, wenn du das tust, weil ich dann grinsend vor meinem Laptop sitzen kann, mir deine Theorien durchlese und schon genau weiß, wo du recht hast, was anders ablaufen wird und ob es mir gelungen ist, dich auf eine falsche Fährte zu locken. Sehr spannend. Aber ja, wie es aussieht, wird Callie in Zukunft stärker trainieren und dann hängt es von ihrer Entschlossenheit und einigen Entscheidungen ab, wie stark und wo sie letztlich am Krieg beteiligt sein wird. Aber auch das wird noch ein paar Kapitel lang dauern.
Sehr interessante Überlegungen. Wenn du so weiter machst, hab ich in den Reviewantworten bald überhaupt nichts mehr zu sagen, weil ich dich entweder anlügen müsste oder zugeben, dass du recht hast. Ich will's wirklich nicht immer sagen, aber: Das wird sich dann schon zeigen. Man.... Das ist einer der Nachteile an einer so fleißigen Reviewschreiberin wie dir, irgendwo schlägt das Gespräch immer eine Richtung ein, wo ich aufpassen muss, dass ich nicht spoilere. Aber deine Charaktereinschätzungen von Althea sind auf jeden Fall schon mal sehr gut. :)
Ja, endlich mal eine Gelegenheit für Beetee. Den hätte ich auch gerne öfter auftauchen lassen, aber leider war er immer nicht dort, wo Callie war. In der Arena, in Distrikt 2 und jetzt im Waffenarsenal treffen sie sich doch endlich mal. Tatsächlich meine ich auch, dass sie bloß vor Beginn der 75. Hungerspiele mal kurz miteinander geredet haben, sonst gar nicht. Callie hat ihm und den anderen in der Arena ja zugeschaut, aber sonst gab es wirklich keinen Kontakt... Und du hast recht, bei den 74. Hungerspielen war er nicht Mentor. Hätte er natürlich sein können, aber ich wollte nicht, dass die ganzen bekannten Gesichter aus Catching Fire da schon auftauchen, das wäre irgendwie blöd und zu viel des Zufalls gewesen.
Yep, da hab ich doch tatsächlich ein E bei Gebäudekomplexe vergessen. Wird ausgebessert, die Autorin dankt für die Korrektur.
Dann schreiben wir uns hoffentlich bald wieder, ich freue mich schon besonders auf deine nächste Mail. Aber lass dich trotzdem nicht unter Druck setzen, ich weiß genau, wie viel Aufwand das immer ist, zurückzuschreiben. Dauert bei mir immer ewig...
Ganz liebe Grüße
Sidera
12.01.2020 | 17:41 Uhr
zu Kapitel 32
Hi!
Ich schätze es wird wirklich in nächster Zeit so sein, dass ich am Wochenende erst antworte, aber das haben wir ja jetzt zu genüge festgestellt, also würde ich sagen, fangen wir an.
Ich liebe diesen Satz: „Wenn ich träume, dass Johanna mich naiv nennt, ist das dann ein Zeichen dafür, dass mein Unterbewusstsein mit ihr einer Meinung ist?“ Ich weiß nicht warum ich diesen Satz liebe, aber ab sofort ist dieser Satz mein Lieblingssatz in dieser Geschichte, das wollte ich nur mal gesagt haben.
Und es ist die perfekte Überleitung zum nächsten Thema, denn dieser Traum lässt mich fast zufrieden zurück. Es bessert sich, es gibt endlich eine Besserung, anfangs dachte ich, oh nein, bitte lass es endlich aufhören und anfangs wirkte es wirklich so, als wäre dieser Traum wie jeder ihrer anderen Alpträume auch, aber in dem Moment, als Alya anfing ihr einzureden sie sei eine Marionette, wurde mir bewusst, dass da etwas nicht stimmt. Dieser Traum ist zwar immer noch einer, den man lieber nicht haben möchte, aber sobald die Träume eher ins Alberne hineingehen und weniger konkret sind, mit den Szenen, die sie zeigen, merkt man, dass es eine Verbesserung gibt. Ich gönne Callie jedenfalls diesen kleinen Schritt auf einem langen Weg, es wurde höchste Zeit, dass sich da mal was tut. Vor allem, dass sie so ruhig war, nach dem sich aufgewacht ist, ja man merkt die Räder der Veränderungen beginnen sich zu drehen.
Noch eine gute Überleitung, Veränderungen sind ja jetzt einige im Gange, zum Beispiel, dass Callie sicherlich bald anfangen darf mit ihren Schwertern zu trainieren, oder allgemein, dass die Rebellen immer weiter vordringen und bald sehe ich schon Katniss, wie sie Coin erschießt, aber allen voran die Hochzeit, die in VIER Tagen schon stattfindet. Also ich frage mich ja, wie die das so schnell hinbekommen wollen, mit der Organisation, aber gut, wir sind hier in Distrikt 13, da ist vermutlich so einiges möglich. Hach, ich freue mich auf jeden Fall für die beiden, es wurde Zeit, dass sie ganz offiziell ein Herz und eine Seele sind.
Ich habe gerade so nachgedacht und wollte mich gerade noch etwas auslassen darüber und zwar wird ja nach dem die Rebellen das Kapitol erobert haben, beschlossen, dass es die 76. Hungerspiele geben wird und da hat sich mir die Frage gestellt, wie wird Callie dazu stehen. Wird wie überhaupt mitentscheiden dürfen, aber wenn wir jetzt davon einfach mal ausgehen, was wird sie davon halten. Ich meine ja, einerseits weiß sie selbst am allerbesten, wie es ist als quasi überlebendes Opfer mit Blut an den Händen ein Leben lang mit sehr, sehr viel Schuld leben zu müssen. Geht man davon aus, müsste sie strikt dagegen sein, dass genau das irgendjemand anderem auch noch passiert, egal ob Kapitoler oder jemand aus den Distrikten. Andererseits wurde ihr schon so viel vom Kapitol angetan, dass sie diejenigen leiden sehen will, denen sie ihre Qualen zu verdanken hat, um den Leuten zu zeigen, wie es ist, wenn man für die Unterhaltung anderer mit dem fast sicheren Tod rechnen muss. In dieser Hinsicht wäre es nur fair und ihre Entscheidung somit klar für die Hungerspiele. Aber wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehe, dass Finnick überlebt und er dafür und Callie dagegen ist, oder umgekehrt, was würde das zwischen den beiden verursachen, obwohl ich mir fast nicht vorstellen kann, dass die beiden einmal nicht einer Meinung sind. Aber wenn man davon ausgeht und beide dagegen sind, können sie die Spiele nicht stattfinden lassen und somit hätte die Existenz Callies die Geschichte verändert. Aber ich habe das Gefühl, dass sie dafür sein wird, warum kann ich nicht sagen, aber ich denke schon.
Um noch ganz kurz die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Callie und Katniss anzusprechen, ich finde die beiden machen sich toll, als Kumpaninnen, sie sind sich auf ihre Weise ähnlich und dann doch wieder verschieden. Na, auf jeden Fall ist Katniss für Callie ein guter Ausgleich zu Johanna, so viel steht fest.
So, und dann noch etwas was ich gelesen habe und mir nicht sicher bin, ob es ein Fehler ist, es kam mir nur ein bisschen komisch vor: "Wenn ich ohne Bogen in den Wald gehe, fühlt sich das für mich an, als hätte ich eine Hand zurückgelassen." Hieße es nicht "meine Hand", oder bin ich mal wieder etwas von der Rolle, ich weiß es nicht *mit den Schultern zuck*.
Jedenfalls mache ich mich gleich ans nächste Kapitel und ich werde mir Mühe geben die Mail auch noch zu beantworten, aber die nächste Woche ist genauso straff wie die letzte, aber es geht dir sicher nicht anders, also sage ich wenigstens hier schonmal bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.01.2020 | 11:20:37 Uhr
Hey du!
Ha, danke. :') Wobei ich Finnicks Antwort, dass es in erster Linie bedeutet, dass Callie zu viel Zeit mit Johanna verbringt, fast noch besser finde.
Ja, der Traum zeigt tatsächlich, dass sich was getan hat und dass es nicht einfach nur die pure Wiederholung von erlebtem Grauen ist, sondern viel von dem beeinflusst ist, was Callie jetzt gerade im Augenblick erlebt. Johanna, ihr Morfixproblem, Katniss und die Sorgen um Panems Zukunft.... Also ja, ich stimme dir vollkommen zu. Und mehr kann ich auch nicht sagen, außer: Gut beobachtet. :)
Na ja, ein bisschen ist es schon noch hin, bis der Kampf gegen das Kapitol losgeht und Katniss Coin erschießt, aber langsam geht es tatsächlich in Richtung Zielgerade. Ja, das mit der Organisation dürften die da schon hinkriegen, immerhin gibt es ja auch viele freiwillige Helfer. Und ich meine, dass sie im Buch die Hochzeit von Finnick und Annie auch in relativ kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Tja, morgen kommt dieses Kapitel. Und es wird stellenweise etwas kitischig, aber gut, dafür kommen Tod und Zerstörung früh genug wieder.
Oho, sehr interessante Gedanken... Nachdem ich das gelesen hab, hab ich mir mir tatsächlich mal die Stelle durchgelesen, bei der es um die Entscheidung zu den 76. Hungerspielen geht. Ich verrate jetzt nicht, wie viele Sieger anwesend sein werden, aber ich kann dir schon mal sagen, dass es in einem oder vielleicht auch mehreren Punkten nicht ganz so laufen wird wie im Buch. Ob die Entscheidung dann letztlich die gleiche, die gegenteilige oder etwas vollkommen anderes sein wird, wirst du dann sehen. Aber du hast dir ja wirklich schon mal einige Gedanken gemacht, wie und weshalb Callie entscheiden könnte. Ich freu mich schon jetzt darauf, was du sagen wirst, wenn du die Stelle gelesen hast.
Ich schreibe die Szenen mit den beiden auch ziemlich gern. Sie haben eine interessante Dynamik, eine ganz andere als die von Callie mit Finnick, Johanna oder anderen Figuren. Katniss sticht allein durch ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten gegenüber anderen schon heraus, aber dadurch, dass die beide Gemeinsamkeiten teilen, wird das nochmal spannender. Und ja, Katniss ist ein guter Ausgleich zu Johanna, wobei sie schon auch manchmal etwas biestig und unfreundlich ehrlich sein kann.
Hm, nee, das ist kein Fehler. "Meine Hand" geht zwar auch, aber eine Hand passt auch. Es geht ja darum, dass es sich für Katniss anfühlt, als hätte sie etwas zurückgelassen, das eigentlich zu ihr gehört. Ein Bein oder ein Arm wäre z.B auch möglich.
Dann bis gleich bei der zweiten Review!
10.01.2020 | 16:07 Uhr
zu Kapitel 33
Hey!
Ebenfalls Danke!
Ja, ich bin auch schon super gespannt auf das Buch. Vorallem, da es ja 10 Jahre nach dem Krieg spielen soll. Mal schauen, ob es wieder zurück in die Arena geht.
Interessant, dass du quasi planlos schreibst. Ich brauch immer eine grobe Richtung vor Augen, in die es sich entwickeln soll.
Jetzt aber erst mal zurück nach 13;)
Tatsächlich war es keine große Enttäuschung, dass die Hochzeit noch nicht in diesem Kapitel stattgefunden hat. Ich muss also noch ein bisschen gespannt bleiben-Sogar etwas mehr als 19 Stunden und 20 Minuten.

Dieses Kapitel war wieder einmal wunderbar. Jedes Mal wenn ich zu einem neuen Kapitel zurück komme, muss ich über deine Fähigkeit staunen immer die richtigen Wörter und Beschreibungen zu finden. Ich verliere mich in einem Lesefluss und bin immer erstaunt, wie schnell das Kapitel zu ende ist. Respekt, das muss man erst mal können!

Gerade nach dem letzten Kapitel finde ich es unglaublich passend, dass Callie ein Kleid von Katniss bekommt. Es war absolut nachvollziehbar, dass Callie bei der Anprobe von Erinnerungen eingeholt wurde. Wie schwer muss es auch für Katniss gewesen sein, dieses Kleid zu sehen, nachdem ja auch Cinna umgebracht wurde.
Zudem finde ich die Wahl der Farbe unglaublich schön. Es ist nicht weiß, wie wir uns Hochzeitskleider immer vorstellen, aber viel passender.

Und dann hat Calliope endlich ihre Schwerter bekommen :D Auch ein Ereigniss, auf welches ich mich gefreut habe. Irgendwie scheint mir damit ein großer Schritt verbunden zu sein. Calliope ist jetzt stark genug für die Schwerter, sie ist also nicht mehr ganz so vom Kapitol geschwächt. Und bereit zum Zurückschlagen. ich bin gespannt, wann die Schwerter zum Ersten Mal zum Einsatz kommen (aßerhalb des Trainings).

Das wars erstmal von mir. Dir eine schöne Woche und bis nächten Freitag!
Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 11.01.2020 | 14:16:37 Uhr
Hey!
Ich hoffe, dass wir im neuen Buch auch etwas von den anderen Distrikten zu sehen bekommen. Distrikt 12 und 13 kennen wir mittlerweile ja zu Genüge, irgendein Distrikt, in dem Katniss nicht für längere Zeit war, wäre auch mal sehr interessant.
Na ja, eine grobe Richtung habe ich schon auch, aber meistens nur, dass ich eben der Canon-Geschichte folge, wo ich eine andere Richtung einschlagen will und in welcher Position ich meine Figuren einbauen möchte. Aber über die Details oder konkretere Plothandlungen mache ich mir selten Gedanken und lasse immer alles auf mich zukommen. Damit riskiere ich zwar Schreibblockaden, aber mir taugt das einfach mehr, weil ich finde, dass sich dadurch alles natürlicher entwickelt - sowohl die Geschichte an sich, als auch die Charaktere.
Danke, schön, wenn es dir so gut gefällt. :D Aber diese Fähigkeit habe ich mir ja auch über Jahre hinweg erarbeitet, also ist das weniger pures Talent, sondern vor allem viel Erfahrung, Übung und das Resultat von unzähligen Stunden, die ich nur mit Lesen und Schreiben verbracht habe. Aber trotzdem danke für das Lob, das nehme ich natürlich gerne an.
In der Sache mit dem Kleid habe ich mich an das Buch gehalten, mit Annie ist Katniss ja auch nach 12 geflogen, um ihr ein Kleid zur Verfügung zu stellen. Da sich bei Callie Plutarchs Problem mit dem nicht vorhandenen Hochzeitskleid natürlich auch stellt, dachte ich, dass hier auch die gleiche Lösung angebracht ist. Auch die Farbe ist hierbei nicht mein Werk, ich fand das Grün von Annies Kleid einfach auch sehr passend.
Ja, die Schwerter, die sind schon was besonderes. Und du hast recht, diese Szene zeigt natürlich, dass Callie sich körperlich mittlerweile soweit von der Folter erholt hat, dass sie langsam wieder Muskeln angesetzt hat und ihr Training verstärkt aufnehmen kann. Aber auch mental hat sie einige Schritte gemacht. Langsam kommt ihr Kampfgeist tatsächlich zurück.
Dann wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Sidera
07.01.2020 | 22:10 Uhr
zu Kapitel 32
Hey!
Dir auch noch ein gutes neues Jahr, voller Lesefieber und guten Büchern.

Das war wieder mal ein umwerfendes Kapitel von dir.
Als erstes natürlich das Hochzeitsdatum! Endlich ist es so weit und die beiden werden heiraten. Sie haben so viel zusammen durch gemacht und überstanden. Vor allem freu ich mich total auf den Moment, da es ja zu Beginn so lange gedauert hat, bis die Beiden sich ihre Gefühle eingestanden haben.
Hoffentlich hat Althea viel Einfluss bei der Vorbereitung, sodass es eine persönliche Hochzeit wird und nicht zusehr für die Propos ausgelegt wird. Wobei Plutarch und Coin wahrscheinlich schon dafür sorgen werden.
Wir haben ja im Laufe dieser Geschichte schon eine Hochzeit mit erlebt. Umso gespannter bin ich was für Elemente aus den Traditionen von Distrikt 4 du aufgreifen wirst. Am Meer können sie ja leider nicht feiern. Obwohl ihre Klippe ein bedeutungsvoller Ort wäre. (Du merkst: meine romantische Seite kommt zum Vorschein und spinnt in unmögliche Richtungen weiter...;)) Aber zurück zum Kapitel: Der Ausflug mit Katniss kam unerwartet. Obwohl es zwischen den beiden ab und zu Gespräche gab haben sie noch nicht so viel mit einander zu tun gehabt. In den Gesprächen gab es ja die ein oder anderen Andeutungen, dass sie sich doch verstehen könnten. Umso mehr habe ich mich über die Stelle gefreut. Auch da die beiden einfach etwas "normales" zusammen gemacht haben. Sie hatten einfach eine sorgenfreie Zeit an der Oberfläche und haben sich über belanglose Themen unterhalten. Wie eine kleine Auszeit von der Rebellion und den Aufständen. Ich bin aber gespannt, ob du auflöst, warum Katniss so plötzlich auf Calliope zukam. Ich kann mir gut vorstellen, dass du einen größeren Sinn dahinter siehst. Natürlich außer der Tatsache, dass sie beide Tribute waren und etwas ähnliches durch machen mussten. Dieses Gefühl, der Auszeit hat sich so durch das gesamte Kapitel gezogen. Vorallem durch das Näherrücken der Hochzeit und auch dem Ausflug an die Oberfläche. Trotzdem musstest du uns wieder an ihr Trauma erinnern, nicht wahr? Dass Calliope trotz dieses wirren Traumes relativ ruhig geblieben ist zeigt ja, dass es ihr langsam besser geht.
Also: Wieder mal ein tolles Kapitel! Ich bleibe gespannt auf das nächste. Darf ich mich schon auf die Hochzeit im nächsten Kapitel freuen?
LG Calypso

Antwort von - Sidera - am 10.01.2020 | 08:51:23 Uhr
Hi!
Dankeschön, das wünsche ich dir auch! Ich bin auch schon sehr gespannt auf das neue Buch Panem-Buch von Suzanne Collins, das in eine paar Monaten rauskommt. :D Du auch?
Ja, irgendwie war der Schritt schon seit einer Weile überfällig, aber bisher hat es nun mal leider an Gelegenheit gefehlt. Ha, klingt fast so, als würdest du dich noch mehr freuen als Callie und Finnick selbst. ;) Althea hat auf jeden Fall ein Auge auf die Planung und tut, was sie kann, aber nachdem Coin und Plutarch daraus natürlich ihren Nutzen ziehen wollen, wird es definitiv nichts mit einer privaten kleinen Feier, wie es den beiden eigentlich am liebsten wäre. Aber besser das als überhaupt nicht zu heiraten. Callie wäre ihre Klippe auch lieber und wenn sie in 4 wären und die Situation anders, dann könntest du wirklich davon ausgehen, dass sie an genau dieser Stelle heiraten würden.
Ha, das dachte ich mir, Katniss' Vorschlag kam für Callie nämlich auch überraschend und, was noch interessanter ist, für mich auch. War so nicht geplant - aber nachdem ich selten wirklich konkret plane, entwickeln sich die Dinge einfach selbst und gerne mal in eine Richtung, an die ich zunächst eigentlich nicht gedacht habe. Aber wie du schon festgestellt hast, zwischen den beiden gibt es ja Gemeinsamkeiten und sie scheinen sich nicht schlecht zu verstehen. Ich habe auch nicht vor, über Katniss' Beweggründe in der Geschichte noch viel zu sagen, dahinter steckt ja kein Masterplan oder so. Sie war einfach etwas neugierig auf die Person, die für Finnick so wichtig ist und hatte selbst den Eindruck, dass es vielleicht ganz interessant wäre, mal mit dieser Frau zu sprechen.
Wobei ich es nicht wirklich als sorgenfreien Ausflug bezeichnen würde, immerhin haben sie am Fluss ja schon über ernstere Themen gesprochen. Klar, eine gewisse Auszeit war es schon, als sie im Wald unterwegs waren und Katniss ihr Bogeschießen gezeigt hat, aber irgendwie schwebt Panems Situation ja doch immer wie eine dunkle Wolke hinter den beiden her. Aber ja, Callie macht mittlerweile Fortschritte und wird wieder etwas ruhiger, wobei natürlich noch immer nicht alles überstanden ist. Sie wird nur besser darin, es sie nicht mehr so sehr kontrollieren zu lassen.
Ich fürchte, ich muss dich enttäuschen, ganz haben wir das Kapitel Hochzeit noch nicht erreicht. Aber heute haben wir trotzdem ein nettes Kapitel, das ich persönlich auch sehr mag.
Dann danke für deine Review und hoffentlich bis zum nächsten Mal!
Liebe Grüße
Sidera
06.01.2020 | 20:31 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Sidera,

lange ist es her, dass ich im "Tribute von Panem"-Fandom unterwegs war und lange ist es auch her, dass ich Bücher gelesen + Filme gesehen habe. Ich persönlich finde es schwierig, Spannung im Arena-Setting zu erzeugen, ohne dass man von vorneherein weiß, wie das Ganze enden wird.

Nichtsdestotrotz habe ich mich mal wieder ins Fandom getraut und bin auf deine FF gestoßen. Ich bin ein Mensch mit genug Jährchen auf dem Buckel, um sagen zu können, ob mir eine Geschichte von Beginn an gefällt oder nicht. Und bei dir musste ich nur den Prolog sowie das 1. Kapitel lesen, um zu wissen, dass das genau Meins ist. Großer Pluspunkt ist wirklich dein Schreibstil. Ich finde, du vereinst die perfekte Mischung aus einfach und lebendig. Ich mag es, wie du gleich alles auf den Punkt bringst und dir dennoch Zeit für Details nimmst. Ein großes Lob an dieser Stelle.

Aber auch vom Inhalt bin ich, obwohl ich nur wenig gelesen habe, bisher überzeugt. Mit Calliope hast du eine unglaublich sympathische Heldin geschaffen. Jemand, der gezeichnet ist durch seine eigenen Hungerspiele; jemand, der mit einer nicht ganz so dankbaren Familie geschlagen ist, wenn du verstehst, was ich meine ;-) Klar hatte es diese Familie nicht leicht. Dass zwei Geschwister am Tag der Ernte ausgewählt werden, mag einem wie ein böser Scherz vorkommen. Ich persönlich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen. Und dann musste Calliope auch noch in dem Wissen ins Kapitol, dass der eigene Vater einen schon abgeschrieben hat. Meinen Respekt, dass sie nicht gleich aufgegeben hat. Zudem ist sie nicht der typische Vorzeige-Karriero. Anders als Josh weiß sie nicht mit Dreizack und dergleichen umzugehen und sie hatte auch nicht das "Glück", in die Bande der übrigen Karrieros aufgenommen zu werden. Anders als ihr Bruder. Von daher konnte ich mich bisher mehr als gut mit Calliope identifizieren. Toller Name übrigens! Wie bist du darauf gekommen?

Generell finde ich es einen interessanten Ansatz, den du beleuchtest. Streng genommen gehört Distrikt 4 auch zu den Karriere-Distrikten, aber dennoch gibt es auch dort genug Bewohner, die angesichts der Hungerspiele nicht frohlocken. Die in der Opferrolle sind. Das ist mir ein ganz besonderes Anliegen. Auch reichere Distrikte wie 1, 2 und 4 bringen nicht nur Kiss-Ass-Heldinnen oder Proleten hervor ;-)

Obwohl ich bisher nicht über alles urteilen kann, gefällt mir auch der Aufbau/die Abwechslung in deiner Geschichte. Super, dass der Prolog in der "Vergangenheit" liegt. Dass man gesehen hat, was die Spiele aus Calliope gemacht haben. Dann nimmst du immer wieder Bezug auf Calliopes eigene Spiele in der 68. Ausgabe, bringst Flashbacks ein, damit der Leser verstehen kann, wie schwer Calliope es selbst hatte. Auf Finnicks Rolle in deiner FF bin ich gespannt. Bisher gefällt mir, wie du ihn proträtierst: nach außen hin der leicht arrogante Schönling, innen drin aber geplagt von dem, was er hat tun müssen und immer noch tun muss. Wie sich alles zwischen ihm und Calliope, seinem ehemaligen Schützling entwickelt, darauf freue ich mich ganz besonders.

Kritikpunkt habe ich bisher keinen. Ganz vereinzelt bin ich auf Rechtschreibfehler gestoßen, aber die tun dem Lesefluss keinen Abbruch. Und so lang, wie die Kapitel bei dir sind, dürfen sich ruhig auch mal Fehler einschleichen ;-) ich werde deine Geschichte definitiv weiterverfolgen und mich hier auch nochmal melden. Ich habe ja noch eine ganze Flut an Kapiteln vor mir ;-) ich wünsche dir weiterhin viel Motivation fürs Schreiben!

LG
dreamy weaver

Antwort von - Sidera - am 10.01.2020 | 08:39:02 Uhr
Hey!
Schön, eine neue Stimme zwischen meinen üblichen Verdächtigen zu lesen. Dann einmal herzlich willkommen und schon mal Dankeschön für deine Review direkt am Anfang der Geschichte. Nachdem wir mittlerweile ja schon ein ganzes Stück weit sind, ist es für mich auch immer ganz nett, wenn mir jemand Eindrücke und Feedback zu früheren Kapiteln gibt. :)
Danke! Ich bin jetzt seit... puh.. sechs Jahren ungefähr als Autorin tätig und wenn ich Lob für meinen Schreibstil bekomme, freut mich das immer wahnsinnig. In der ganzen Zeit habe ich zwar auch selbst bemerkt, wie ich mich immer mehr verbessert habe und ich denke, ich kann auch ohne mich selbst zu überschätzen behaupten, dass ich mittlerweile auf einem Level angelangt bin, der über dem Durchschnitt liegt - aber das ist eben mein objektiver Eindruck und den sollte ich kritisch betrachten. ;D
Ich hoffe, dass dir der Inhalt auch weiterhin gefällt, immerhin hast du noch etwa 30 Kapitel vor dir, in denen ich das alles wieder ruinieren kann.... ;) Aber wenn du bereits so früh einen solchen Eindruck von Callie und der Situation hast, freut mich das natürlich. Mir persönlich fallen Kurzbeschreibungen immer sehr schwer, ich habe nie den Eindruck, dass ich der Geschichte damit Gerechtigkeit tue, daher versuche ich, die ersten Kapitel so zu gestalten, dass diejenigen, die sich bei der KB dachten "Na ja, könnte interessant sein, ich versuch's mal" möglichst motiviert werden, mehr zu lesen. Ich find's gut, dass du dir anscheinend auch Gedanken über Callies Familie gemacht hast, denn natürlich sind die nicht einfach grundlos so abweisend. Der Vater hat definitiv ein Problem, aber Althea hat einfach die falsche Art, mit solchen Verlusten umzugehen und nachdem sie schon die Mutter verloren hat und im Begriff ist, vermutlich auch ihre beiden Geschwister zu verlieren, ist das natürlich eine echt bescheuerte Situation.
Auch das mit den Karrieros hast du gut erfasst, tatsächlich bin ich in der Hinsicht mehr in Richtung Film gegangen. Da wird 4 ja nicht als Karriero-Distrikt dargestellt, da ist immer nur die Rede von 1 und 2. Aber soweit ich weiß, war Finnick laut Buch zwar auf die Hungerspiele vorbereitet und konnte mit Dreizack und Netz umgehen, hat sich aber nicht freiwillig gemeldet und das hat für mich dann auch den Ausschlag gegeben, wie du schon gesagt hast, diese Nicht-Karriero-Seite des Distrikts zu beleuchten. Und später ist 4 ja auch einer der ersten aufständischen Distrikte, also muss da definitiv Unmut herrschen. Und Callie hat nun mal wirklich die falschen Voraussetzungen für ihre Hungerspiele, denn auch in 4 gibt es mehr als genug Arbeit, in der man nicht mit Waffen umgeht.
Witzig, dass du nach dem Namen fragst, das hat jemand anders erst vor Kurzem auch. Ich mag da so eine Computerspielreihe namens "Dark Parables", das sind so Mystery-Story-Wimmelbild Spiele, in denen es immer um Märchen geht, die sich aber schon von denen unterscheiden, die wir kennen. In einem meiner Lieblingsspiele muss der Spieler in einem Unterwasserkönigreich ermitteln, und zwei der Prinzessinnen dieses Königreichs heißen Calliope und Althea. Wobei Calliope das Äquivalent der kleinen Meerjungfrau ist, die ihre Flosse für Beine eintauscht, um bei ihrem Liebsten an Land zu sein. Irgendwie musste ich beim Schreiben an diese Meerjungfrauen denken und dachte mir, dass das zu Distrikt 4 passen könnte. Aber eigentlich ist Kalliope eine griechische Muse, die mit Musik in Verbindung gebracht wird. Singen kann Callie zwar nicht sehr gut, aber Klavierspielen schon, also ist das auch nicht zu weit hergeholt.
Genau, die Flashbacks werden sich mit den nächsten Kapitel noch häufen. Ich wollte erzählen, wie Calliope zu der Person geworden ist, die sie jetzt gerade ist, aber ohne vorher lang und breit ihre eigenen Spiele zu erzählen, deshalb werden immer wieder Schlüsselszenen auftauchen, die oft auch irgendwie Bezug zu der aktuellen Situation ist und daher als wiederaufgetauchte Erinnerungen fungieren können. Schön, dass dir dieser Aspekt auch gefällt, manchmal habe ich mich doch etwas gefragt, ob das vielleicht auf Dauer nervig werden könnte, aber bisher kam nur positives Feedback zurück, also scheint das nicht der Fall zu sein.
Tja, was Callie und Finnick angeht... Abwarten. ;)
Ah ja, mein alter Feind: Tipp- und Rechtschreibfehler. Leider schleichen sich diese kleinen Plagegeister immer mal wieder ein und entwischen mir beim Korrekturlesen auch manchmal. Ich sage dir, was ich allen meinen Lesern sage, wenn du irgendwas finden solltest, was dich stört, kannst du mir die Stellen gerne sagen, dann bessere ich das sofort aus. Eine Stammleserin von mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei jedem Kapitel auf Fehler zu achten und alle 15 Stück, die sie findet, gibt's ein Extra-Kapitel. Das erwarte ich von niemandem, aber ich nehm es niemandem übel, wenn es Verbesserungsvorschläge gibt. Perfekt bin ich noch lange nicht, also muss ich an mir arbeiten.

Dann noch einmal herzlichen Dank für deine Review. Motiviert zum Schreiben bin ich auf jeden Fall, nur leider gibt es dafür immer zu wenig Zeit... Ich hoffe, dass dir diese Geschichte auch weiterhin so gut gefällt und wünsche dir natürlich viel Spaß beim Lesen!
Ganz liebe Grüße
Sidera
02.01.2020 | 11:46 Uhr
zu Kapitel 21
Hey,

wieder drei tolle Kapitel. Ich fühle mit Calliope mit, wenn ihre Freunde in der Arena sterben. Besonders getroffen hat mich natürlich auch Mags' Tod, was er bereits auch schon im Original getan hat. Die alte Siegerin ist eine so liebenwerte Frau und hat es einfach nicht verdient, noch so spät nochmal in die Arena zu müssen und dort letztendlich zu sterben. Mags' Tod war vermutlich jedem im Vornerein bewusst, aber es ist dann doch schmerzhaft, wenn es tatsächlich so ist. Und wieder opfert sie sich für die anderen - erst für Calliope bei der Ernte, dann für Finnick, aber vor allem natürlich Katniss und Peeta in der Arena. Sie hätte es wirklich verdient, in Ruhe in Distrikt 4 einfach einzuschlafen...

Ach, und Calliope und Haymitch sind einfach so ein gutes Team... wie sie sich gegenseitig aufziehen - ich denke dabei nur an die Sache, dass Haymitch' Getränk als Sponsorengeschenk sicherlich eine Premiere wäre, wenn es nicht verboten ist xD. Aber auch Katniss und Finnick ziehen sich ja in der Arena gegenseitig immer wieder auf. Aber trotzdem schaffen sie es irgendwie, zusammen zu arbeiten, was schon irgendwie ein ziemliches Wunder ist. Aber das ist es bei Katniss und Finnick ja zunächst auch. Ich sehe die Entwicklung, die die beiden durchmachen ebenso wie Calliope positiv. Ich denke, es ist wirklich sehr wichtig, dass die beiden sich verstehen und nicht nur akzeptieren. Und wenn es ein "Ich-zieh-dich-auf-du-ziehst-mich-auf"-Verstehen ist, ist das doch ein ziemlich guter Anfang xD

Es ist sicherlich auch nicht leicht für Calliope (oder auch Haymitch), den Aufbau der Arena zu kennen, aber diesbezüglich keine Informationen in die Arena zu ihren Tributen weiterzugeben. Stattdessen müssen sie zusehen, wie Finnick, zunächst noch Mags, Katniss und Peeta unvorbereitet auf die verschiedenen stündlichen Gefahren in der Arena treffen. Und dabei sind ihnen die Hände gebunden. In manchen Punkten ist dies vermutlich nicht weniger schlimm, als selbst mit ihnen in der Arena zu sein.

Lounas Tod hat mich auch ziemlich getroffen. Sie ist zwar eine Kapitolanerin, aber irgendwie anders und da Calliope gut mit ihr ausgekommen ist und sie sympathisch fand, konnte man Louna auch nur sympathisch finden - wenn auch etwas schräg, da sie ja trotzdem eine Kapitolanerin war. Aber dass sie sterben müsste, habe ich echt nicht erwartet, auch wenn es ihr ja schon bei der Feier am Tag davor ganz offensichtlich schon ziemlich schlecht ging. Ob sie von ihrem Tod verschont geblieben wäre, wenn sie sich Calliope anvertraut hätte? Aber sie konnte ja genauso wenig wie Calliope wissen, dass sie auf derselben Seite, nämlich der der Rebellen stehen. So gesehen ist vielleicht Plutarchs Geheimniskrämerei zumindest indirekt auch für Lounas Tod verantwortlich. Aber wer weiß, vielleicht hätte der Tod auch nicht mehr verhindert werden können, wenn Louna sich Calliope anvertraut hätte. So oder so ist es wirklich traurig, dass auch sie eines der "Opfer, die gebracht werden müssen" sein musste. Was die Todesursache angeht, bin ich mir ziemlich sicher, dass Haymitch hier den richtigen Riecher hat.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 13:06:51 Uhr
So, auch dir nochmal ein zweites Hallo an diesem Tag!
Es ist schon nochmal was anderes, wenn man solche Geschehnisse aus der Arena heraus erlebt, direkt von dort, wo sie passieren oder ob man vor einem Bildschirm sitzt und tatenlos zusehen muss, wie es passiert. Das muss schrecklich nervenaufreibend sein, vor allem, weil Callie ja mehrere Freunde in der Arena hat und keinen davon sterben sehen will, auch wenn ihre Prioritäten bei Mags und Finnick liegen. Aber ja, dass Mags wie im Canon sterben würde, war bestimmt für keinen meiner Leser ein Geheimnis, aber habe mir Mühe gegeben, es so hinzubekommen, dass es trotzdem ein wichtiges und erschütterndes Ereignis ist, auch wenn man es kommen gesehen hat. Mags hat das wirklich nicht verdient, aber ich denke, im Endeffekt war es ihr so lieber. Wenn sie mit ihrem Tod, der in ihrem Alter sowieso unausweichlicher erscheint als bei jüngeren Menschen, noch jemanden retten kann - oder zumindest die Möglichkeit dazu verschaffen kann -, hat er noch einen Sinn.

Na ja, gut liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich würde die Bezeichnung interessant vorziehen. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die miteinander auskommen müssen, diese Dialoge zu schreiben war wirklich ein Heidenspaß. Das ist viel lustiger, als wenn sie sich blendend verstehen würden. :D Und das mit dem Alkohol als Sponsorengeschenk wäre doch auch mal ein interessantes Szenario, nicht? ;) Genau, da stimme ich dir vollkommen zu. Ich habe ja auch generell eher einen Hang dazu, meine Figuren mit dieser "Ich-zieh-dich-auf-du-ziehst-mich-auf"- Methode arbeiten zu lassen, zumindest an den Stellen, wo es passt. Die Beziehungen entwickeln sich dann gerne auch mal in andere Richtungen, Finnick und Katniss haben später ja auch viele ernste Momente, nicht nur im Buch, sondern auch in den Szenen, die ich geplant habe, aber so zum Beginn finde ich, dass das eine spannende Dynamik in Bewegung setzt, wobei mir Suzanna Collins hierbei ja sehr entgegengekommen ist, im Buch ist es mit Finnick und Katniss ja auch so.
Ja, genauso sehe ich es auch. Ich an Callies Stelle würde vermutlich überlegen, wie ich diese Informationen irgendwie durchbringen könnte, aber natürlich wird für solche Fälle vorgesorgt sein, und zwar nicht erst seit dem Jubeljubiläum. Bei anderen Spielen ist es den Mentoren ja auch verboten, irgendwie Mitteilungen zu senden, zumindest im Buch und so muss es eben bei der Brot-Kommunikation für den Zeitpunkt bleiben. Das ist ja auch schon mal etwas, wenn auch nicht so viel, wie man es sich wünscht.

Glaub mir, es ist mir auch überhaupt nicht leicht gefallen, sie umzubringen. Ich mochte sie auch gerne und vor allem hat sie auch etwas verkörpert, was im Buch nicht so deutlich herauskommt, nämlich dass es durchaus auch Kapitoler gibt, die unter ihrem Lebensstil leiden und erkennen, was das mit Panem macht. Louna war so ein bisschen das Kind zweier Welten, geprägt durch ihren Lebensstil, den sie auch trotz allem nie so ganz loslassen konnte, aber sie war auch ziemlich scharfsinnig und mehr down to earth als die ganzen Bewohner dort, die Katniss kennengelernt hat. Plutarch, Cressida und Co sind die Einzigen, die im Canon vorkommen, die von dort kommen und trotzdem zu den Rebellen stehen und da wollte ich das Fenster in dieser Hinsicht noch etwas vergrößern. So ist Louna entstanden. Und sterben musste sie aus dem Grund, dass ich die Grausamkeit des Kapitols nochmal unterstreichen wollte. Diese Leute dort bringen sich sogar selbst um, aus selbstsüchtigen Motiven wie Macht- oder Geldgier. Louna ist nicht umgebracht worden, weil sie den Rebellen geholfen hat, sondern in erster Linie, weil ihr Mann sie aus dem Weg haben wollte.
Hm, interessanter Gedanke, ob sie überlebt hätte, wenn sie Callie etwas gesagt hätte... Ich glaube nicht. Zum einen hätte es nicht viel Unterschied gemacht, wenn Callie gewusst hätte, dass Louna für die Rebellen arbeitet, weil das ja auch nicht der Hauptgrund für ihre Ermordung war. Dragor hat schon lange vorher begonnen, sie zu vergiften, bevor er gewisse Ungereimtheiten bemerkt und einen gewissen Verdacht entwickelt hat. Und nachdem sie dem Gift zu dem Zeitpunkt schon lange ausgesetzt war, hätte es wahrscheinlich auch nichts geändert, wenn Callie sie zu einem Arzt geschleift hätte. Die Medizin im Kapitol kann viel, aber Lounas Tochter konnte sie nicht retten und jemanden, der so dicht an der Todesschwelle steht, auch nicht.
Also ja, es war tatsächlich unvermeidlich, dadurch, dass mehr als nur ein Faktor hineingespielt hat.
So, und jetzt habe ich mal wieder viel zu ausführlich erzählt, ich hoffe, ich langweile dich nicht.
Ganz liebe Grüße
Sidera
30.12.2019 | 00:53 Uhr
zu Kapitel 31
Wahnsinn,
dieses Kapitel war dermaßen stark, dass es mir den Atem raubt. Es war wundervoll und gleichzeitig furchtbar, aber auf gute Art und Weise. Wie Calliope langsam aber sicher ihre Angst zurückdrängt und mit einem nicht erwartetem neuen Selbstvertrauen über die Gräueltaten des Kapitols spricht, einfach einzigartig. Deshalb liebe ich die gute Calliope als Protagonistin so sehr, sie hat viele Ecken und Kanten, aber sie steht zur rechten Zeit aufrecht und beweist was in ihr steckt, selbst nach all den unaussprechlich schlimmen Dingen, die ihr widerfahren sind. Sie beweist damit wie viel Stärke und Lebenswillen in jedem von uns stecken kann, wo ich selbst mittlerweile glaube, dass ich vorher alles tun würde, nur um dem unausweichlichen Tod nicht in die Augen sehen zu müssen. Man merkt, ich bin begeistert und ich habe hier nichts weiter hinzuzufügen.
Dafür möchte ich anderweitig meinen Senf noch dazugeben und ich freue mich gerade so sehr, Johanna hatte endlich seit gefühlten Ewigkeiten einen Auftritt, einen wahrhaftigen Auftritt und sie ist so mürrisch wie eh und je. Ich liebe das und es beweist, dass sie noch sie selbst ist und kein kapitolgesteuerter Zombie, aber bei Johanna Mason wundert das doch keinen, sie ist hier vermutlich ähnlich gepolt wie Callie und Katniss.
Dann war da ja noch die Sache mit 2 … wo ich mich ehrlich gesagt schon davor gefürchtet habe, es war schon damals im Buch eine Szene wo ich Herzklopfen bekommen habe und selbst wenn ich weiß wie etwas ausgeht, ich bange trotzdem und nun alles aus einer anderen Sicht heraus zu erleben, hat das Herzklopfen und Fingernägelbeißen noch verstärkt. Und ich muss auch hier wieder loben, wahnsinnig gut geschrieben und die Atmosphäre der Szene wurde so gut eingefangen und widergegeben, dass ich nur meinen Hut ziehen kann. Vor allem noch Finnicks Emotionen, die dann noch hervorgebrochen sind, haben die Szenerie so gesehen abgerundet und der immer starke, ungebrochene Held von Distrikt 2 braucht eben auch einmal eine Verschnaufpause, vom aufrecht sein und stark sein und die Schulter zum Ausweinen sein. Vollkommen berechtigt und richtig so.
Huch und das war's schon von meinem letzten Review in diesem Jahrzehnt, oh je, jetzt bloß nicht sentimental werden, das hebe ich mir für das letzte Kapitel auf, mach dich auf ein emotionalen Ausbruch gefasst. Aber hier und jetzt möchte ich nur noch sagen, das diese Geschichte mir so sehr ans Herz gewachsen ist, dass ich mir meine Tage ohne das Lesen und Reviewen nicht mehr vorstellen kann. Außerdem ist es hier wo ich bin eine Stunde früher, was bedeutet, wenn ich mich jetzt beeile, schaffe ich dieses Review noch heute zu posten.
Zu dem Fehler, kurz und schmerzlos:
Diese Sätze befunden sich im letzten Drittel und ich denke hier sind zu viele Leerzeichen, weil am Anfang des zweiten Satzes die Anführungszeichen Fehlen: „Das kann ich nicht“, erwiderte Katniss und wartet ein paar Momente. Doch sie hatte ihn verwirrt, er drückte nicht ab. Das ist das Problem, nicht wahr? Wir haben euer Bergwerk in die Luft gesprengt." Du siehst was ich meine.
So, das war's ich verabschiede mich und ich hoffe ich schaffe es morgen die Mail noch zu beantworten, aber das kriege ich schon hin, da bin ich sicher.
Liebe Grüße,
Ladybug (Und zwar gerade noch rechtzeitig :D)

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:40:53 Uhr
Here we go again. :)
Wahnsinn kann ich jetzt auch von meiner Liste abstreichen, ich könnte tatsächlich mal eine Art Bingo entwerfen. :D
Aber danke für dein Feedback zu diesem doch recht schwierigen Kapitel, damit kann ich mich jetzt tatsächlich zufriedengeben. Ich kann gar nichts anderes sagen, du hast mal wieder auf den Punkt getroffen, was ich vermitteln wollte.
Yay, Johanna, immer ein Favourite. Der Schlagabtausch zwischen ihr und Callie ist tatsächlich einer meiner liebsten, wobei es davon in Zukunft auch noch einiges geben wird.
Ja, das mit 2... Ich hab ne Weile überlegt, wie und ob ich das einbauen soll, nachdem es ja etwas ist, was Katniss widerfährt, während Callie ganz woanders ist. Aber dann hab ich die Szene wieder gelesen und mir gedacht, dass garantiert nicht nur Haymitch von 13 aus zuguckt und schon hatte ich die Idee. Von Callies Standpunkt aus ist es natürlich weniger aufregend als für Katniss, aber wenn du da anderer Meinung bist und es spannend genug fandest, hab ich es ja nicht falsch gemacht. Zumindest Finnicks Gefühlslage konnte ich dadurch tatsächlich sehr gut einbringen. Bisher war der Fokus ja mehr auf Callie und ihren Problemen, aber das Kapitel zeigt auch wieder gut, dass Finnick auch mit einigen Dingen zu kämpfen hat. Mit seinen eigenen Schwierigkeiten, aber besonders mit denen von anderen. Katniss ist eine gute Freundin und Callies ZUstand belastet ihn auch noch mehr, als sie sich eigentlich bewusst ist - weil er sie eben besser durchschaut, als sie denkt.
Danke, mir ist die Geschichte auch ans Herz gewachsen. Glücklicherweise haben wir noch einige Kapitel vor uns und wir haben noch einiges zu erleben.
Fehler sind ausgebessert, danke nochmal. :D
Ganz liebe Grüße
Sidera
29.12.2019 | 22:36 Uhr
zu Kapitel 18
Hey,

wieder zwei geniale Kapitel :) Besonders gefallen hat mir das Kapitel, wo Calliope und Co. in den Plan von Plutarch Heavensbee eingeweiht werden. Vor allem, da wir diese Perspektive und Infos in den Originalbüchern noch gar nicht kennenlernen konnten. Toll fand ich auch das spätere Gespräch über Katniss. Auch wenn sie es vielleicht nicht alles so genau zugeben möchte, entspricht es eben doch der Wahrheit. Denn sie ist wohl definitiv eine wandelnde Katastrophe (was man ihr auch nicht unbedingt übel nehmen muss, hat doch auch sie Spiele hinter sich). Dass du das Detail mit dem wahren Feind erwähnst, finde ich auch echt super. Letztendlich hat es ja den noch in der Arena Überlebenden später das weitere Überleben gesichert irgendwie und irgendwoher muss dieser Satz kommen. Es gefällt mir, dass er von Haymitch kommt. Auch die Interviews am Schluss hast du gut beschrieben. So haben wir auch nochmal eine neue Perspektive darauf bekommen.

Calliopes und Finnicks letzte Nacht gemeinsam war schön und traurig zugleich. Dass Finnick es nicht lassen kann, ein bisschen zu spielen, bevor er Katniss seinen Armreif zeigt, damit sie ihn nicht doch noch abschießt, war ja mal wieder so typisch, da stimme ich Calliope zu. Diese Spielerei kann einem aber auch Kopf und Kragen kosten, wenn man nicht aufpasst oder nicht doch rechtzeitig noch reagiert, wie es Finnick ja getan hat.

Ich wünsche dir natürlich auch einen guten Rutsch.

LG
bookfreeki

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:28:05 Uhr
Hi!
Dankeschön. Bei dir muss ich nur immer kurz umdenken und nachschauen, zu welchem Kapitel du die Review schreibst, weil du ja noch nicht ganz auf dem neuesten Stand bist. Aber du holst ja echt gut auf und zwischen den Reviews zu den aktuellen Kapiteln ist es auch schön, Feedback zu den älteren zu bekommen. Also nochmals danke, dass du dir dafür die Zeit nimmst.
Ich denke, wenn dir diese Stellen gefallen haben, werden dir die nächsten Kapitel auch zusagen, nachdem wir die 75. Spiele da aus Callies Sicht erleben und du noch weitere Einblicke hinter die Kulissen der Hungerspiele bekommst und wie die Aktion der Rebellen so abgelaufen ist. Mir macht es ehrlich gesagt auch viel mehr Spaß, diese Lücken zu füllen und mir zu überlegen, was passiert, während man im Buch etwas anderes aus Katniss' Sicht erlebt, als wenn ich Callie Szenen aus den Büchern und Filmen erleben lasse. Und du hast vollkommen Recht, Katniss ist eine wandelnde Katastrophe. Ihr das ins Gesicht zu sagen wäre aber wahrscheinlich eine schlechte Idee...
Ja, da so die Balance zwischen Romantik und der Aussicht auf einen möglichen Abschied für immer zu finden, war ein bisschen knifflig, daher bin ich froh, wenn dir diese Szenen gefallen haben.
Finnick eben, zumindest wenn Kameras laufen, muss er immer ein bisschen was riskieren, aber er hat es ja doch noch gut hinbekommen.
Danke, den hatte ich und ich wünsche dir nachträglich dasselbe und einen guten Start ins neue Jahr!
Ganz liebe Grüße
Sidera
29.12.2019 | 20:13 Uhr
zu Kapitel 31
Hey du!
Zuerst einmal hoffe ich du hattest schöne Weihnachtsfeiertage. Da bin ich einmal nicht da und schon hab ich drei Kapitel bei meinen Benachrichtigungen.
Es hat mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen. Vor allem Johanna, die einer meiner Lieblingscharaktere ist. Ihr Verhältnis zu Calliope hast du mal wieder richtig gut dargestellt. Hut ab!
Außerdem schaffst du es so gut zu beschreiben, wie Calliope versucht mit dem Erlebten umzugehen und auch zuverarbeiten. Man merkt, dass Finnick eine riesige Unterstützung für sie ist, wenn sie in ihren schlaflosen Nächten zu ihm kommt. Und natürlich war der letzte Abschnitt richtig eindrucksvoll. Finnick weiß einfach ganz genau, dass in Calioppes Innerem noch so vieles durcheinander ist. Die beiden sind wie für einander geschaffen.Ich liebe diese Stellen!
... Und Calliope arbeitet das erste Mal aktiv mit den Rebellen. Es scheint so als wüsstest du schon genau welche Stellung sie in der Rebellion noch einnehmen wird. Ich freu mich schon auf die nächsten Kapitel!
Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Du hast hier einmal "zu" anstelle von "du" geschrieben;)
So, jetzt warte ich mal gespannt auf das nächste Kapitel und wünsche dir schon einmal einen guten Rutsch.
Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:19:21 Uhr
Huhu!
Danke, meine Feiertage waren gut und erholsam, ich hoffe, dir ging es genauso. :) Tja, ich bin fleißig und persistent, vor mir findet der Leser einfach keine Ruhe. ;)
Das mag ich auch immer so gerne an der Geschichte, meinen OC mit Canon-Figuren interagieren zu lassen. Johanna zählt definitiv auch zu meinen Lieblingen und es macht immer viel Spaß, sie zu schreiben. Sie kann ich mal all die unfreundlichen Sachen sagen zu lassen, für die die anderen zu höflich sind.
Danke, ich gebe mir große Mühe. Calliopes Trauma nach dem Erlebten war gar nicht so einfach, daher freue ich mich immer, wenn ich höre, dass ich es realistisch hinbekommen habe. Finnick macht es ihr auf jeden Fall sehr viel leichter, aber leider kann er auch nicht alles besser machen und sie muss noch einiges mit sich selbst ausmachen. Ich weiß, was du meinst, ich mag die Stelle auch sehr gerne.
Yep, das weiß ich. Sie wird auf jeden Fall noch einiges mit diesem Krieg zu tun haben und nicht nur als stumme Beobachterin zusehen.
Ah, danke für den Hinweis, das bessere ich gleich noch aus.
Dann hoffe ich, dass du gut ins neue Jahr hinübergekommen bist und wünsche dir auch noch einen guten Start ins neue Jahr.
Liebe Grüße
Sidera
29.12.2019 | 14:15 Uhr
zu Kapitel 30
Hallo,
das hier wird wohl mein vorletztes Review dieses Jahr, bevor wir in ein neues Jahrzehnt wechseln, schon irgendwie komisch, ich frage mich, wie oft ich mich beim Datum wohl verschreiben werde. Aber um darüber zu reden, sind wir ja nicht hier, also kommen wir zum eingemachten.
Ich finde es so toll gemacht, wie Calliope mit ihrer inneren, fiesen, dunklen Seite zu kämpfen hat. Die Stimme kommt mir so vor, als wäre sie zwar schon ein Teil von ihr, aber andererseits auch nicht. Sie erinnert mich schon fast an Snow, sie ist zwar in gewisser Weise ehrlich, aber auf die boshafteste Art und Weise, sodass ich mich frage, wie man so ein gehässiges Anhängsel wieder loswird. So wie ich Callie kenne, wird sie noch lange damit zu kämpfen haben, ähnlich wie mit ihren Alpträumen, die sie auch immer begleiten. Womöglich wirkt Finnick ja wieder abschwächend, aber so ganz glaube ich das nicht. Na, mal sehen wie sich das entwickelt.
Ich finde es übrigens super, dass wir wieder mehr über Annie, Aiden, Gia und Co hören, ich mochte die Bagage von Anfang an, nur sind sie bis jetzt eher selten vorgekommen, aber jetzt wo alle wieder vereint sind, werden wir wohl wieder mehr von ihnen hören. Ich mag vor allem Lis, sie ist einfach so herzig und sie erinnert mich an meine Nichte, die nimmt sich auch kein Blatt vor den Mund. Aber ich bin schon gespannt, wie sie alle auf die Verlobung reagieren werden, das wird ein Aufruhr, ich sehe es schon kommen.
Manno man, diese schwesterlichen Kabbeleien zwischen Althea und Callie sind fast wie die zwischen mir und meiner Schwester und wenn ich das dann so lese, kann ich einfach nicht anders als zu lachen. Ob wohl was auch Althea und Eli wird, die beiden scheinen sich ja zu verstehen, aber gut, Althea ist auch keine einfache Person und womöglich bleibt es nur bei einer einfachen Flirterei, ich kann mir Althea in einer Beziehung nämlich nicht so richtig vorstellen. Sie ist und bleibt ein Workaholic, ob da überhaupt Platz für eine Partnerschaft ist, aber da du ja sowieso immer für eine Überraschung gut bist, lasse ich das einfach auf mich zukommen.
Langsam aber sicher kommt Callie wieder zu Kräften, das stellt sich wieder einen Teil ihrer alten Persönlichkeit her, die in ihre jetzige integriert wird, denn auch wenn sie nie wieder so wein wird wie sie war, kann trotzdem ein Teil davon wieder hergestellt werden, oder? Ich finde schon und das Training tut ihr gut, so viel ist sicher. Und die Angst vor den Testaufnahmen hat es ihr auch zum Teil genommen, auch wenn ich mich frage, ob das bis zu dem Punkt so bleibt, oder ob sie kurzfristig Panik bekommt. Ich persönlich hätte ja zu Propoaufnahmen sofort nein gesagt, bevor ich mich auf die Knochen blamiere, lasse ich es lieber ganz, aber Callie ist bekanntlich hundertmal mutiger als ich und ich drücke ihr die Daumen.
Mehr habe ich nicht dazu zu sagen, also wagen wir und mal wieder zu den Fehlerchen vor, die ich gefunden habe:
Nummer eins (bei der ich mir gar nicht mal si sicher bin, ob das wirklich ein Fehler ist): Fast in der Mitte, kurz bevor sich allesamt aufmachen, um ihren Zeitplan einzuhalten: "Und das fehlgeschlagene Interview, die Ermordung der beiden Menschen, die sie jahrelang begleitet und alles ein wenig einfacher gemacht hatten, gehörte dazu." Ich bin mir wie gesagt nicht sicher, aber wäre es nicht "gehörten dazu".
Nummer zwei: befindet sich ein paar Zeilen darunter in dem Satz: "Aber diesmal war war es anders." Ich denke das ist offensichtlich.
So aus die Maus, ich bin für dieses Kapitel fertig und widme mich gleich dem nächsten Kapitel, obwohl ich nicht weiß, ob das Review gleich drauf kommen wird, weil wir einen Ausflug geplant haben und ich bekanntlich nicht die Schnellste im Reviews schreibe bin, aber es wird sicherlich heute noch geschrieben und gespeichert.
Bis gleich auf jeden Fall.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 02.01.2020 | 12:12:55 Uhr
So, weiter geht's mit Reviews. Hi nochmal! :)
Ha, danke, das beruhigt mich jetzt, dass du das gut umgesetzt findest. Das meinte ich nämlich bei deiner Review von vor einigen Kapiteln, als du meintest, dass die Callies Zustand etwas zu gut vorkam. Das war wirklich nur ein vorübergehendes Hoch und jetzt hat sie richtig mit den Folgen zu kämpfen, die zu dem Zeitpunkt noch hinter Erleichterung und Wiedersehensfreude verborgen waren. Es wird sich auf jeden Fall noch etwas ziehen, aber wie du ja so oft bemerkt hast, ist Callie eine Kämpferin.
Aiden und Annies Familien sind wieder mal so ein nettes Beispiel für Nebenfiguren, die eigentlich nur einmal und dann nie wieder auftauchen sollten. Aber irgendwie sind sie dann doch wieder vorgekommen und von jetzt auf gleich waren sie Nebenfiguren, die bis zum Ende der Geschichte immer und immer wieder nach Pagetime verlangen. Aber sie haben sich so gut in die Geschichte eingefügt, dass das kein Problem war und ich mag sie auch alle echt gerne.
Tja, Thea und Callie sind schon ein spannendes Duo. ;) Ob sich zwischen Althea und Eli da tatsächlich etwas anbahnen sollte, wird nur die Zeit zeigen. Du hast schon sehr schön geschrieben, wo es da haken könnte, aber wer weiß, was die Zukunft bringen wird? Ich wusste es zu dem Zeitpunkt ehrlich gesagt auch nicht, als ich das geschrieben hab und musste es auch auf mich zukommen lassen.
Ich hätte mich wohl auch geweigert, mich filmen zu lassen, aber Callie ist da in einer anderen Lage als wir. Erstens wurde sie schon seit Jahren immer und immer wieder in die Öffentlichkeit gezerrt, in ihren Hungerspielen und den Jahren danach und sie ist es gewohnt, dass ihre eigenen Gefühle in dieser Hinsicht nichts zur Sache tun. Und andererseits hat sie schon richtig erkannt, dass Coin eine Siegerin in Distrikt 13, die sie gerettet hat, nicht so leicht davonkommen lassen wird. Und weil Callie ihre mentale Instabilität beharrlich verbirgt, bleibt ihr keine andere Wahl, als das durchzuziehen.
So, dann schon mal danke für die Fehlersuche. Den zweiten hab ich ausgebessert, beim ersten liegt tatsächlich keiner vor. Das "gehörte dazu" bezieht sich ja auf die Ermordung, nicht auf die Menschen, daher passt das. :)
Dann bis gleich nochmal.
Ganz liebe Grüße
Sidera
27.12.2019 | 17:42 Uhr
zu Kapitel 16
Hey,

da ich jetzt wirklich endlich mal Zeit habe ohne Uni und den ganzen Kram, habe ich mir diese auch wieder genommen, um weiter zu lesen. Obwohl du ja im Grunde genommen mehr oder weniger die Geschichte aus den Bücher erzählst, nur aus einer anderen Perspektive, kommt mir das überhaupt nicht so vor. Die Rahmenhandlung ist zwar gleich, aber du bringst viele spannende andere Details rein, die man ohne diese Geschichte hier nie erfahren hätte. Die Geschehnisse des Aufstands in Distrikt 4 hast du sehr gut beschrieben, auch dass Calliope so ausgetickt ist wegen ihrer Schwester. Es freut mich sehr, dass die beiden sich nun wieder annähern können, auch wenn es schade ist, dass gerade Altheas Fasttod für diese Annährung nötig war. Aber letztendlich haben sie es beide ja überlebt (wofür ich dir echt dankbar bin, weil sonst wäre ich wohl etwas sauer gewesen, wenn Calliopes Mühen umsonst gewesen wären).

Auch Annies Hochzeit fand ich sehr schön. Auch wenn ich immer ein Fan vom Paar Finnick-Annie war, hoffe ich doch, dass sie mit Aiden auch glücklich wird. Oder vielleicht noch viel mehr, da er gar nicht in die 75. Hungerspiele hätte kommen können. Und nur so konnten schließlich Finnick und Calliope zusammen kommen. Wie ich ja in meinem vorherigen Kapitel erwähnt hab, hatte ich gedacht, dass ihre Beziehung auch eher so ist wie die von Katniss und Peeta und die gegenseitige Stütze bei den Spielen schon genug ist, was sie einander geben können (wobei ich insgeheim auch denke, dass Katniss Peeta liebt, irgendwie zumindest, nur wissen sie beide nicht genau, wie sie in liebt). Deshalb war ich zunächst von ihrem Kuss etwas überrascht, freue mich aber natürlich für Calliope und Finnick. Schade nur, dass sie es offen nicht zeigen können.

Nun sind wir also bei den 75. Hungerspielen angekommen. Ich vermute mal, dass nicht wenige Sieger so reagiert haben wie Calliope, Finnick und Distrikt 12. Distrikt 1 und 2 haben sowieso trainiert, aber möglich, dass es auch andere Sieger aus anderen Distrikten getan haben, nur für den Fall, dass sie gelost werden könnten. Dass Calliope letztendlich gelost wurde, kann ich leider sehr gut nachvollziehen, da auch ich eigentlich fest davon überzeugt bin, dass die Losung (wie auch die kompletten Spiele was die Sonderregelung angeht) manipuliert wurde. Bei nur vier Losen für die Frauen ist das auch nicht so schwierig. Nur leider hat sich dann Mags wie auch im Orginal freiwillig gemeldet (finde ich übrigens gut, dass du hier beim Original geblieben bist). Natürlich kann es niemand verstehen, warum Mags sich gemeldet hat, aber ich denke, sie wollte zunächst einmal verhindern, dass Finnick und Calliope gemeinsam in die Spiele müssen, weil sie ja weiß, dass sie ein heimliches Paar sind, und somit die Chance schaffen, dass sie vielleicht doch wieder zusammen kommen, wenn Finnick als Einziger überlebt. Zudem wollte sie wohl verhindern, dass Calliope, die sie selbst durch die Spiele gebracht hat, nochmal da rein muss und möglicherweise stirbt. Außerdem denke ich, dass Mags sich gedacht hat, dass sie ja sowieso schon alt wäre und bald sterben würde und dann lieber sie als eine der jüngeren Siegerinnen in die Spiele geht.

Ich finde auch, dass du die "Es-kennen-sich-schon-alle-Problematik" einbaust. Besonders eindrücklich und schmerzhaft fand ich den Satz " Und nun war es Calliopes Job, sich eine Strategie zu überlegen, wie Finnick und Mags all diese Menschen, die sie seit Jahren kannten, umbringen konnten.". So gesehen haben Katniss und Peeta wohl noch einen Vorteil (gegenüber dem Nachteil, dass sie eben auch nicht wissen, wie die anderen Sieger alle ticken), da sie eben noch niemanden kennen und noch keine wie auch immer ausgestaltete Beziehung zu anderen Siegern aufgebaut haben. Calliopes und Katniss' erstes Zusammentreffen fand ich interessant.

Was ich auch immer sehr gut finde, sind die Rückblicke auf Calliopes eigene Spiele und die Zeit unmittelbar davor bzw. danach.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 28.12.2019 | 10:21:57 Uhr
Hi!
Schön, wieder von dir zu hören! Es kommt selten genug vor, dass jemand außer meiner hartgesottenen Schreiberin eine ausführliche Review da lässt und sich dann nochmal zu Wort meldet. Also an dieser Stelle schon mal herzlichen Dank für das detaillierte Feedback und für deine Mühe. Sowas schreibt sich nicht ganz so schnell und ich kenne das mit der Uni nur zu gut selbst.
Da hast du gleich einen Punkt angesprochen, der mir bei Fanfiktion sehr am Herzen liegt. Es gibt leider viel zu viele, die einfach nur pure Nacherzählungen sind, bei denen der OC dann entweder eine Mary Sue ist oder einfach nur ein sinnloses Anhängsel. Ich persönlich folge gerne den Canon-Werken, weil mir die Geschichten am Herzen liegen, aber ich gebe mir immer große Mühe, so viele eigene Ideen wie möglich einzubringen und Seiten darzustellen, die man so noch nicht gesehen hat oder zu erklären, wie manche Dinge eigentlich zustande gekommen sind. Dann finde ich, hat mein OC auch eine Daseinsberechtigung und trägt etwas zur Handlung bei, auch wenn er diese vielleicht gar nicht großartig verändert. Mir ist es immer wichtig, über die pure Nacherzählung rauszugehen und die Ff als eine Art Ergänzung zu gestalten. Und daher freue ich mich sehr, dass du so darüber denkst, denn genau so wollte ich es haben.
Die Aufstände waren beispielsweise war, wo ich mein Hirn selbst anstrengen musste, denn das erfährt Katniss im Buch ja nicht sehr ausführlich und wie es da in den anderen Distrikten aussah, abgesehen von 8, bekommt man ja nicht mit. Tatsächlich hatte ich von Beginn geplant, dass dieser Ausnahmezustand letztlich auch dazu führt, dass sich Callie und Althea wieder annähern, die haben nach so viel Entfremdung einfach einen größeren Schubs in die richtige Richtung nötig gehabt. Und um Althea musst du dir keine Sorgen machen, mit der hab ich noch was vor, aber das siehst du dann in den späteren Kapiteln.
Ich mag die Finnick-Annie-Beziehung in den Büchern auch sehr gern und ich finde es immer wieder aufs Neue schrecklich, dass Finnick stirbt und nicht zurück zu Annie kommt. Ich wollte aber, wie du schon festgestellt hast, auf Finnick x OC raus und weil ich Annie viel zu sehr mag, um sie zu ignorieren oder irgendwie mit einer Randbemerkung aus der Geschichte rauszuschreiben, hab ich Aiden erschaffen und ihr einfach eine andere Geschichte gesponnen. Das hat sich dann auch einfach weiterentwickelt und letztlich war ich ziemlich zufrieden mit dieser Lösung, weil ich nicht das Gefühl hatte, ihre Figur einfach abzuspeisen, weil sie aus dem Weg musste, sondern ihr ein alternatives Leben zu geben.
Ja, das hab ich bemerkt, dass du die Beziehung ein wenig anders gesehen hast, als ich es vorgesehen habe. Aber deshalb fand ich diese Bemerkung auch interessant, weil jeder ja immer ein bisschen anders interpretiert und deine Sichtweise war ja auch nicht verkehrt. Die Grundlage zwischen Finnick und Callie ist eine sehr tiefe Freundschaft und teilweise haben sie selbst die meiste Zeit nicht gemerkt, wie sich das in etwas anderes entwickelt hat. Aber es ist auch mal schön, jemanden mit dieser Entwicklung zu überraschen. ;)
Da kann ich dir nur vollkommen zustimmen. Ich habe mir auch schon überlegt, dass beim Jubel-Jubiläum es mit den Ziehungen höchstwahrscheinlich so gedreht wurde, wie Snow oder einer der Machthaber in den Distrikten es haben wollte, die Vermutung liegt bei diesem Staat einfach nahe. Und wenn Callie Ärger macht, arbeitet sie sich auf der Abschussliste eben nach oben. Was Mags angeht, hast du vollkommen recht - genau so hatte ich mir das überlegt und ich denke, dass das (in leicht abgewandelter Form) auch ihre Beweggründe waren, um sich im Canon für Annie zu melden. Aber sowas versteht natürlich nur, wer Empathie besitzt und Mags und ihre Freunde kennt, für Kapitoler ist es also völlig aus der Luft gegriffen.
Der Punkt mit den Siegern, die sich alle kennen, wird im Buch ja auch nur hin und wieder erwähnt und manchmal gezeigt, aber im Großen und Ganzen trifft es Katniss und Peeta nicht so, weil sie die Neuen sind. Und du hast schon richtig gesagt, das kann man als Vorteil und als Nachteil sehen, je nachdem. Für Callie werden diese Hungerspiele auf jeden Fall alles andere als leicht, obwohl sie nicht mit den anderen in der Arena steht. Aber tatenlos dabei zusehen zu müssen, wie sich Freunde gegenseitig töten und wie ihre Lieben in Gefahr sind, ist eine ganz andere Art von Folter.
Dann wünsche ich dir an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch und ich hoffe, dass du deine vorlesungsfreie Zeit so gut genießen kannst, wie möglich.
Ganz liebe Grüße
Sidera
27.12.2019 | 11:19 Uhr
zu Kapitel 31
Wow, vielen Dank für das tolle Kapitel!
Mir gefällt wirklich sehr, wie du die Handlung der originalen Geschichte ganz natürlich mit eigenen Figuren und Handlungselementen umwebst und so zu etwas Neuen, aber doch Bekannten machst. Ich fühle wirklich mit Calliope mit und freue mich über jedes neue Kapitel.

Antwort von - Sidera - am 28.12.2019 | 09:49:33 Uhr
Hey!
Danke, freut mich zu hören, dass du auch weiterhin so begeistert von meinem Geschreibsel bist. Eine Weile geht es ja auch noch weiter, also gibt es auch weiterhin ein Freitagskapitel, auf das du dich freuen kannst.
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
Sidera
23.12.2019 | 14:48 Uhr
zu Kapitel 29
Hallo,
ich habe es geschafft anständiges Internet zu finden und melde mich hiermit aus Spanien zu Wort und zwar rechtzeitig, ich bin so stolz auf mich *räusper* naja, ich finde, wir sollten nun beginnen.
Es sollte gesagt sein, dass dieses Kapitel hier wohl eines meiner liebsten ist und man muss sagen, ein bisschen Kitsch darf hin und wieder schon sein. Es war einfach nur purer Zucker, als Finnick Callie gefragt hat, ob sie seine Frau werden will und diese Szene hat sich in mein Herz eingebrannt, so und nicht anders ist das. Die beiden sind bestimmt für einander, sie ergänzen sich und sind die Stütze des jeweils anderen, besser kann man es nicht treffen. In einer dystopischen Welt wie dieser sind doch wohl die Menschen denen man vertrauen kann, die wichtigsten. Selbst Haymitch hat sich für die beiden gefreut, auch wenn er das so vermutlich nie unterschreiben würde und ich mag die kleinen Kabelleien zwischen ihm und Althea, dass könnte ich den ganzen Tag lesen, die beiden sind zu köstlich.
Alma Coin ist also seit diesem Kapitel auf der Bildfläche und ich mag sie nicht. Nicht nur, weil ich weiß was noch alles passieren wird, sondern weil diese Frau unsympathischer ist als jede andere Figur. Ich meine, ja gut, sie ist in einer Führungsposition und man muss sich auch einen gewissen Respekt erarbeiten, aber muss man dann so ein eiskalter Fisch sein. Sie ist einfach so unentspannt und ich werde dezent wütend wenn ich die Stellen mit ihr lese, aber das ist vermutlich so gewollt, in der Hinsicht alles super, ich halt das aus.
Ich freue mich auch für Callie, dass ihre Genesung in kleinen aber bestehenden Schritten vorangeht, auch bei den unvermeidbaren Alpträumen und dem kurzzeitigen Vermischen der Realität und ihren Horrorvorstellungen. Das sehe ich übrigens nicht als Rückschritt sondern als Nebenwirkung, die da ist und mit Sicherheit immer besser wird, je mehr Zeit vergeht, außerdem ist Callie eine Kämpfernatur, sie bewältigt das sicher und lässt sich davon nicht unterkriegen. So schnell geht das nicht, wie wir wissen.
Ich schätze das nächste Mal erwarten uns Propo-Aufnahmen, die nicht so glatt gehen werden, wie Coin sich das vorstellt. Naja, vielleicht wir es ja nicht so schlimm … oder wahrscheinlich schon, denn unserer lieben Callie bleibt auch nichts erspart.
Ich weiß, so ganz passt das jetzt nicht hier her, aber da du es letztes Mal des Öfteren angesprochen hast: Du schreibst an einer neuen Geschichte!! Das finde ich super, solange ich sie auch zu lesen bekomme, wenn nicht finde ich es zwar auch super, aber traurig wäre ich schon. Vermutlich willst du auch gar nicht zu viel darüber verraten, aber eine Frage dennoch, wirst du sie hier veröffentlichen?
Und ich möchte mich auch einmal dafür bedanken, dass du mich immer dafür lobst, dass ich mir so viele Gedanken zu deiner Geschichte mache. Also vielen, vielen Dank, aber für mich ist das selbstverständlich, dass ich mir über alles Gedanken mache, schließlich hängt beim Lesen auch viel von der eigenen Fantasie ab und ich liebe es über alles zu Spekulieren. Wenn ich damit auch noch jemand anders glücklich machen kann, umso besser, unser reger Austausch ist für mich schließlich eine schöne, kleine Abwechslung zur Realität.
Übrigens finde ich so kleine Hintergrundinformationen, wie zum Beispiel, wo die Namen der verschiedenen Personen herkommen, immer sehr spannend, also bedanke ich mich auch dafür.
So und noch eine Frage, die mir gerade noch im Kopf herumgespukt hat, und zwar, nachdem du nun eine Geschichte in der Ich-Perspektive und eine in der dritten Person geschrieben hast, welche der beiden Perspektiven ist dir leichter gefallen, war es überhaupt eine Umstellung, oder ist dir das leicht von der Hand gegangen?
Nun zum letzten Teil, der wie immer der gleiche ist: die mir aufgefallenen, kleinen Fehlerchen.
So Nummer eins: In der Mitte des Kapitels, nach dem Satz: "Die Natur schien wahre Wunder zu wirken und zum ersten Mal seit Langem dachte sie nicht an ihre Schmerzen oder die Dinge, die sie verfolgen, sondern lebte im Moment und genoss die Umgebung." Ist dir ein kleiner Absatzfehler passiert, wo das "I" von "Ihre" noch auf der einen Seite steht und der Rest des Satzes noch auf der anderen. Wenn du es siehst, verstehst du was ich meine.
Nummer zwei: Bei Callies Antwort, auf Finnicks Frage: "Sie begann zu strahlen, genauso hell wie die Sonne über ihnen. „ Ja. Ja!“" Ist zwischen den Anführungszeichen und dem ersten "Ja" ein Abstand.
So, das war's ich bin fertig für heute und wünsche nun noch einmal fröhliche Weihnachten, aber den guten Rutsch spare ich mir noch auf, der kommt dann bei meinem nächsten Review.
Bis dahin wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit und frohes Fest.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 23.12.2019 | 19:50:16 Uhr
Hi!
Schön, dass du es geschafft hast, ich habe echt gehofft, dass ich morgen eine Ausrede habe, ein neues Kapitel zu posten. Wow, Spanien, jetzt bin ich neidisch... Ich wär auch so gern dort, wo es warm und sonnig ist, Winter hat auf mich immer so einen deprimierenden und beklemmenden Effekt. Genieß den Urlaub, du hast ihn dir redlich verdient.
:D Dachte ich mir doch, dass dir das gefallen wird. Und besonders nach den letzten Kapiteln ist so ein Moment auch mal dringend nötig, schließlich kann es nicht mal in Panem immer nur ausschließlich düster aussehen. Und irgendwie war es zwischen den beiden ja auch überfällig, dass die sich jemals freiwillig trennen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Ich mag die Haymitch-Althea-Dynamik auch sehr, die beiden sind so die typische Kombi mit zwei Menschen, die unterschiedlicher gar nicht sein können und keine Möglichkeit auslassen, aneinander zu geraten. Einen Moment lang hab ich am Anfang überlegt, die beiden zu verkuppeln, aber das wäre im Leben nicht gut gegangen. Wenn du sie für einen Tag zusammen in einen Raum sperren würdest, gäbe es wohl mindestens einen Toten.
Geht mir genauso, diese Frau ist niemand, den man gern leiden kann. Besonders, weil man sie im Buch ja durch Katniss' Augen kennenlernt und ihre Abneigung dadurch auch übernimmt. Ich fand es daher wahnsinnig interessant, Julianne Moores Darstellung von Coin in den Filmen zu sehen. In Mockingjay I hat sie ja eine komplett andere Ausstrahlung, da ist sie eine ruhige, vernünftige und gewissenhafte Frau, die tut, was nötig ist und dabei trotzdem ihre Leute schützt. Und gegenüber Katniss verhält sie sich ja ziemlich freundlich und fast schon mütterlich. Zu sehen, wie sie dann in Mockingjay II zunehmend von Macht korrumpiert wird und sich in die Frau verwandelt, die Bomben auf Kinder werfen lässt, fand ich sehr gut gemacht. Daher ist es auch absolut in Ordnung, dass ihre Persönlichkeit in den Filmen etwas anders dargestellt wird als im Buch, da ist die Interpretation gelungen und im Sinne des Werks, also auch mehr als vertretbar. Ich hab versucht, mich bei meiner Coin so ein bisschen zwischen beiden Darstellungen zu bewegen, mal sehen, wie mir das gelungen ist.
Es ist so eine Mischung aus Rückschritt und Nebenwirkung, würde ich sagen. Sie hat einiges zu verkraften auf psychischer Ebene wie auf physischer und ich denke, dass es normal ist, wenn es da am Anfang mal nicht so wirklich bergauf geht. Zumindest definitiv nicht pfeilgerade nach oben. Wie sich das entwickelt, werden wir sehen und ich hoffe, dass ich das einigermaßen gut hinbekommen habe. Das ist so ziemlich der Teil der Geschichte, der mir am meisten Sorgen gemacht hat, und daher baue ich darauf, dass dein Feedback auch weiterhin so hilfreich und ehrlich ist.

Zu der neuen Geschichte: Ja, ich hab da tatsächlich ein größeres Projekt, an dem ich seit Anfang Oktober arbeite. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig, ob ich sie veröffentlichen werde, das ist immer so eine Sache. Einerseits freue ich mich, meine Geschichten mit anderen teilen zu können, aber manchmal denke ich auch, dass eine ganze Menge von mir in diesen Zeilen steckt und dass ich sie in erster Linie ja immer für mich schreibe und nur bedingt mit einer Leserschaft im Hinterkopf. Deshalb ist es immer auch ein bisschen Überwindung und freudige Erwartung gleichzeitig, wenn ich ein neues Projekt hochlade. Aber erst mal schreibe ich sie fertig, das wird noch eine Weile dauern, und dann überlege ich mir das. Aber wenn du Lust hast und es dich interessiert, können wir gerne ein bisschen über Fanfiktion-Mail darüber reden und ich kann dir etwas mehr erzählen. Magst du Star Wars?

Klar muss ich auch mal loben, denn tatsächlich ist es nicht selbstverständlich und ich möchte, dass du weißt, wie viel mir das immer bedeutet, dass ich von dir so konstruktives Feedback bekommen oder einfach mal Dinge über die Geschichte und den Schreibprozess erzählen kann. Eigentlich sind Reviews ja für den Austausch zwischen Leser und Autor gedacht, aber leider schreiben viele einfach nur "Wow, tolle Geschichte, schreib schnell weiter". Da fehlt einfach was und wenn ich von dir nicht immer so viel Begeisterung bekommen würde, hätte ich möglicherweise schon abgebrochen, weil zu wenig zurückkommt. Wenn ich nur selten von Einzelnen etwas höre, macht Updaten einfach keinen Spaß.

Hm, interessante Frage. Die ersten Kapitel von Calliope waren ja schon geschrieben, und weil die in der dritten Person waren, habe ich das einfach wieder aufgegriffen. Früher mochte ich die Ich-Perspektive wahnsinnig gern und hab ausschließlich solche Geschichten geschrieben, aber zwischen meinen Sherlock-Ffs und Calliope hab ich auch mal eine Marvel-Ff angefangen oder kleinere Kurzgeschichten geschrieben, wo ich die dritte Person ausprobiert hab. Und irgendwie ist das hängen geblieben und ich bin momentan so gar nicht für die Ich-Perspektive zu haben.
Tatsächlich hab ich bei der neuen Geschichte die ersten zweieinhalb Kapitel aus der Ich-Perspektive geschrieben und bin irgendwie so gar nicht mit der Protagonistin und der Story generell warm geworden. Es war irgendwie falsch. Dann hab ich in einer Hau-Ruck-Aktion alles komplett überarbeitet bin wieder zur dritten Person gewechselt - und sofort war dieselbe Geschichte eine völlig andere. Besonders, weil ich diesmal noch einen Schritt weiter gegangen bin und mir eine neue Herausforderung gestellt habe. Bei Callie beschränkt sich der Erzähler ja allein auf das, was sie empfindet und denkt und bleibt an ihr kleben, was andere Figuren denken oder fühlen erfahren wir nur durch ihre Vermutungen und Beobachtungen. Bei der neuen Geschichte hab ich den Erzählstil nicht nur auf meine Prota beschränkt, sondern schreibe auch aus der Sicht von anderen Charakteren und wechsle manchmal dabei auch einfach mitten im Kapitel die Perspektive. Je nach Gefühl, wenn es passt, mache ich das einfach, und wenn es nur für zwei Absätze ist.
Früher konnte ich sowas überhaupt nicht leiden (ich kann es auch immer noch nicht, wenn es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist), aber in dem Fall war es eine interessante neue Aufgabe und gibt mir eine ganze Bandbreite an neuen Möglichkeiten. Und irgendwie hat sich dadurch zwischen meiner Prota und der anderen Figur eine Dynamik entwickelt, die genau das ist, was ich haben wollte, das ich aber nie so schnell oder so gut hätte erzielen können, wenn es beim Er/Sie-Erzähler mit Fokussierung auf eine Person oder gar beim Ich-Erzähler geblieben wäre.
Und hier habe ich mal wieder eine ewig lange Antwort auf eine wenig komplizierte Frage gegeben... Die Essenz ist eigentlich, dass sich meine Präferenzen ändern und es einfach stark davon abhängt, was besser zur Geschichte passt. Ich mache beim Schreiben viel mit Gefühl und weniger mit logischen Überlegungen und Planung und wenn ich mich drauf einlasse, fügt sich alles immer irgendwie zusammen.

Dann wie immer herzlichen Dank für die Fehlersuche. Ich geh dann gleich mal ausbessern und morgen gibt es wie versprochen ein neues Kapitel, hübsch verpackt als Weihnachtsgeschenk. Dir auch schon mal frohe Weihnachten und ein schönes Fest mit deinen Lieben. Genieß die Sonne in Spanien! :D
Ganz liebe Grüße
Sidera