Autor: - Sidera -
Reviews 1 bis 25 (von 79 insgesamt):
06.03.2020 | 17:59 Uhr
zu Kapitel 48
Und ein allerletztes Mal für diese Geschichte: Hallo!
Jetzt ist es endgültig aus, vorbei, Ende. Ich kann es noch nicht so ganz glauben, dass ich Callie nicht weiterhin begleiten werde. Es kommt mir so komisch vor. Selbst das ,was ich hier schreibe, kommt mir so komisch vor. Die Geschichte hat schließlich auch mich begleitet und das ganze acht Monate lang.
Ich kann mich noch erinnern, wie ich die Geschichte entdeckt habe. Du musst wissen, dass ich jeden Tag auf dieser Website bin, meistens eher ganz kurz, nur um mal schnell die neuesten Geschichten durchzuschauen, um sie mir für später zu merken. Genau so habe ich Calliope auch entdeckt, ich bin an dem Tag, an dem du das ersten Kapitel hochgeladen hast, alle neuen Geschichten durchgegangen und da hab ich dieses Juwel entdeckt. Ein kleiner Tick von mir ist es, immer zuerst das Profil des Autors anzusehen, bevor ich anfange die Geschichte zu lesen und als ich deines aufgemacht habe, habe ich mir gedacht, Moment mal, Sidera, die kenne ich doch von einer anderen Geschichte. Tja, es stellte sich heraus, dass du auch schon die Sherlock-Fanfictions geschrieben hattest, die ich ungefähr drei Monate zuvor gelesen hatte. Da habe ich mir gedacht, besser geht's nicht, die Geschichte kann nur gut werden. Tja, ich hatte Recht und ich habe mich bei dieser Geschichte aus zum ersten Mal getraut ein Review zu hinterlassen und jetzt sieh dir Mal an, was aus einem Review geworden ist.
Calliope war eine Geschichte, die alles auf gewisse Weise in sich vereint hat, es gab ein Abenteuer, Romantik (und das nicht zu wenig), an manchen Stellen war es lustig, an anderen traurig und dramatisch, es gab Momente der Freundschaft und der Familie, des Trostes und sogar ein paar Horrorelemente. Sie hat mich einmal durch alle möglichen Emotionen geworfen und jetzt ist es einfach so vorbei.
Es war schön eine Art Verpflichtung zu haben und mir hat die Herausforderung, zu jedem Kapitel ein Review zu schreiben wirklich Spaß gemacht, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass ich das nicht mit meinen ganzen anderen Verpflichtungen unter einen Hut bringen kann. Selbst ein Review hat oft so an meinen Kräften gezerrt, weil ich immer versuche, mir so viele Gedanken wie möglich zu machen, um ja keinen wichtigen Aspekt auszulassen.
Ich finde, auch wenn ich natürlich nicht die genauen Daten kenne, dass diese Geschichte viel mehr Aufmerksamkeit hätte bekommen sollen, weil sie einer der wenigen Juwelen unter vielen anderem Gestein ist. Du hast wirklich ein Meisterwerk geschaffen und ich bin froh, dieses Meisterwerk gleich zu Anfang entdeckt zu haben. Das Ende war ein würdiges Ende und bevor ich hier doch noch anfange zu Heulen, glaube ich, dass es Zeit ist, Callie und allen anderen Lebewohl zu sagen. Nur du wirst mich nicht los, schließlich gibt es ja schon bald eine neue Fanfiction und außerdem habe ich ja noch eine Mail zu beantworte, wir hören uns also schon bald wieder. (Huch, das klang fast wie eine Drohung)
Aber kurzfristig sage ich Au revoir, Adiós, Ciao, Good Bye und Tschüss. Es war mir eine Ehre dabei gewesen sein zu dürfen.
Liebe Grüße und bis bald,
Ladybug

PS.: Ich habe noch einen kleinen Fehler gefunden, ein bisschen weiter unten, als die Mitte und zwar in dem Satz: "Als sie aufsah und Finnick meergrünen Augen begegnete, wusste sie, dass er genau das Gleiche dachte wie sie." bei "Finnick" braucht es noch ein "s". So, das war es jetzt aber wirklich. :D

Antwort von - Sidera - am 07.03.2020 | 12:18:45 Uhr
Zum letzten Mal für diese Geschichte: Hi!
Man, das ist auch für mich etwas seltsam, jetzt deine letzte Review zu dieser Geschichte zu beantworten. Ist das wirklich acht Monate her, seit die Geschichte online gegangen ist? Fühlt sich definitiv nicht so an, auch wenn ich nicht sagen kann, ob ich den Zeitraum länger oder kürzer empfunden habe. Ich hab mich ziemlich dran gewöhnt, jede Woche neue Kapitel hochzuladen und jetzt findet sich der Punkt nicht mehr in meiner Freitags-To-Do-Liste.
Ähnlich wie dir geht es mir auch immer, wenn ich mich daran erinnere, wie ich eine bestimmte Fanfiktion oder ein neues Buch entdeckt habe. Es ist keine große Sache, wenn es passiert, manchmal purer Zufall, dass man auf etwas stößt und dann Monate und zig Kapitel/Folge-Bücher später blickst du zurück und denkst dir, was für ein großes Glück es doch war, weil du etwas gefunden hast, das dir wichtig geworden ist und dir viel Freude gebracht hat. So war es bei mir beispielsweise, als ich vor etwa drei Jahren die Skulduggery Pleasant Reihe entdeckt hab. Ich saß in meiner Schul-Bibliothek, hab mich gelangweilt und zufällig Band 1 gesehen und reingelesen. Ich hab die ersten drei Wochen der Sommerferien damit zugebracht, alle neun Bände zu verschlingen, stand zweimal die Woche im Buchladen, um mir die nächsten zwei oder drei Bände zu holen und war danach vollkommen pleite. Und erst kürzlich hab ich alle wieder gelesen und warte darauf, dass im April Band 13 rauskommt, weil mir die Bücher immer noch so gut gefallen. Kleiner Exkurs in mein eigenes Leseverhalten - will sagen, ich mache solche Erfahrungen auch immer wieder und freue mich daher sehr, dass du für diese FF auch so eine kleine Geschichte hast, wie du hier gelandet bist. :D
Und vielen, vielen Dank für alles. Ich habe mich immer so sehr über deine Reviews gefreut und all dein positives Feedback war eine große Motivation. Der Großteil der Reviews für diese Geschichte stammt von dir und ich bin dir wirklich dankbar dafür, dass du so regelmäßig geschrieben hast, denn sonst hätte ich möglicherweise schon lange die Freude am Hochladen verloren. Ich weiß sehr gut, wie lange man an einer konstruktiven Review schreiben kann und ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du dir diese Zeit immer und immer wieder genommen hast, dass du dir so viele Gedanken über jedes einzelne Kapitel gemacht hast und dass du mich so oft darin bestätigt hast, dass meine Intensionen, die ganzen Details oder Parallelen und die gesamte Feinarbeit innerhalb der Geschichte, in die ich so viel Arbeit und Gedanken gesteckt habe, nicht nur bemerkt, sondern auch wertgeschätzt wurden. Ganz besonders das hat mich immer unheimlich gefreut, weil du zwischen den Zeilen gelesen hast und das gesehen hast, was hinter den bloßen Worten steht.
Und abgesehen davon freut es mich natürlich, dass du meiner Geschichte so viel abgewinnen konntest und dass ich dir damit eine Freude machen konnte. Ich gebe gerne zu, dass die Geschichte selbst und meine Figuren für mich an erster Stelle stehen, aber dass ich anderen damit etwas bieten kann, steht gleich an zweiter Stelle. Ich kann Büchern und Fanfktions so viel abgewinnen und dass ich davon etwas an andere weitergeben kann, ist einer der Gründe, warum ich schreiben so liebe.
Diese Geschichte war auch für mich eine Herausforderung und hat mich beim Schreiben durch genauso viele Emotionen geworfen, wie das bei dir der Fall war, und ich bin wirklich froh, dass ich mich damals entschlossen habe, sie online zu stellen und nicht doch unter Verschluss zu halten. Aber für mich liegt der Moment des Abschieds schon länger zurück, das war für mich der Moment, als ich das letzte Wort geschrieben und auf speichern geklickt habe. Jetzt heißt es aber endgültig loslassen und dann kann ich den Blick jetzt wirklich ganz nach vorne richten und mich vollständig auf das nächste Projekt konzentrieren.
Ich hoffe, dass du diese Drohung auch wirklich wahr machst und weiterhin eine so begeisterte Leserin bleibst. Auf die nächste Mail freue ich mich jetzt schon und dann haben wir ja immer noch Adhara und ihre Geschichte, bei der ich mir jetzt mal überlegen muss, wie ich das mit dem Hochladen mache und auch wann es losgeht.
Ganz liebe Grüße und bis zur nächsten Mail!
Sidera
06.03.2020 | 17:45 Uhr
zu Kapitel 48
Das ist wirklich die beste ff gewesen, die ich je gelesen habe! Vielen Dank dafür!!

Antwort von - Sidera - am 07.03.2020 | 11:14:01 Uhr
Hey,
danke, das freut mich zu hören. Schön, dass es dir so gefallen hat.
LG
Sidera
06.03.2020 | 17:24 Uhr
zu Kapitel 47
Hey!
Also gut, vorletztes Review, ich gebe zu, ich bin ein wenig aufgeregt.
Zuallererst muss ich sagen, dass dir die Gerichtsverhandlung super gut gelungen ist. Im Buch wird ja quasi nichts von dem Ende wirklich ausführlich erzählt und du hast somit eine Art Deleted Scene wieder hinzugefügt. Es wirkte alles realistisch und stimmig, außerdem hat mir die Gerichtsverhandlung so gefallen, weil ich selbst Filme und Serien zu dem Thema wirklich gerne mag und da lese ich natürlich umso lieber darüber. Selbst wenn ich wusste, wie die Verhandlung ausgeht, habe ich trotzdem ein wenig mitgebangt und beim Urteil der Geschworenen aufgeatmet. Eine Betreuung durch einen Profi ist auch nicht schlecht, zumindest, wenn wir Katniss Zustand bedenken, der eben einfach schlecht ist, auch wenn sie Coin in vollem Bewusstsein umgebracht hat. Ich glaube niemand wäre psychisch vollkommen in Ordnung, wenn man das Gleiche mitgemacht hat, wie Katniss oder Callie, da ist ein Therapeut manchmal doch nicht so verkehrt, auch wenn ich meistens nicht so viel von dieser Berufsgruppe halte.
Dann habe ich mich natürlich auch über den kurzen Auftritt von Haymitch gefreut, selbst wenn er nur so kurz wirklich präsent war, schließlich ist er in den letzten Kapiteln ziemlich spärlich vorgekommen, auch, wenn es nicht anders in die Geschichte gepasst hätte.
Dann finde ich die Tatsache, dass Callie sich jetzt als Lehrerin versucht eine tolle Idee. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie das nötige Feingefühl hat, um mit ihren Schülern umgehen zu können. Sie hat mit Sicherheit auch das nötige Talent, um den Kindern etwas beizubringen, so, das sie es auch verstehen. Man kennt sie ja, diese Lehrer, die zwar selbst total viel wissen und wirklich gut in ihrem Fach sind, aber dieses Wissen einfach nicht weitergeben können. In die Spalte fällt Callie sicher nicht rein und ich hoffe, dass es nicht nur bei Aushilfslehrerin bleibt, schließlich hat jeder Mensch eine Berufung und vielleicht ist das ja ihre.
Es ist auch schön zu wissen, dass Callie wieder mehr zur Musik zurückfindet, da kommt mir eine Idee, was wenn sie Lehrerin für in diesem Fall Englisch und Musik wird. Die nötigen Kenntnisse in Musik hat sie sicher und ich schätze Englisch liegt ihr auch, selbst wenn das nur ein Gefühl meinerseits ist. Und wenn sie nicht Lehrerin für Musik wird, könnte sie immer noch Pianistin werden. Jetzt wo der Krieg vorbei ist, brauchen die Menschen sich wieder etwas, worin sie sich verlieren können und was ist besser dazu geeignet, als Musik. Wer weiß, vielleicht stellen sie ja ein richtiges Orchester auf die Beine, vereinzelte Musiker wird es sicher immer geben und Callie wird dann einfach Konzertpianistin, wenn aus dem Lehrerjob doch nichts werden sollte. Oder sie bringt es Lis bei und die wird dann Konzertpianistin, wer weiß, vielleicht stellt sie sich als kleiner Mozart heraus. :D
Was ich noch anmerken muss ist, dass mir die familiäre Atmosphäre gefällt, die mit jedem Kapitel nochmal zunimmt. Und natürlich habe ich nicht überlesen, dass Annie ihr erstes Kind erwartet, da sage ich doch herzlichen Glückwunsch. Außerdem hoffe ich, dass aus Althea und Eli doch noch was wird. Althea könnte jemanden, der sie so begleitet und unterstützt wie Finnick es bei Callie tut, gut gebrauchen und man merkt doch, dass da etwas ist. Vielleicht wird aus diesem Etwas ja doch nach was konkretes, ich würde es Althea jedenfalls von Herzen gönnen.
So, dann kommen wir noch zu ein paar Fehlern, die sich eingeschlichen haben.
Nummer eins ist gleich im ersten Absatz, zwischen den beiden Sätzen: " Irgendwann in den letzten Tagen hatte sie plötzlich vor dem Klavier im Wohnzimmer gesessen und gespielt, ohne dass sie sich daran erinnern konnte, sich bewusst dazu entschlossen zu haben. Tatsächlich hatte sie schon ewig nicht mehr daran gedacht, nicht mal als sie beim Aufräumen ihre Notenblätter in den Händen gehalten oder als sie sie hier in einer Schublade verstaut hatte." hat sich ein ziemlicher Abstand eingeschlichen.
Nummer zwei ist im zweiten Absatz nach der Leerzeile: " Aber diese Hoffnung gab sie schnell auf, als Mrs Everdeen ihr einige Tage später erzählte, dass Katniss auch bei ihr nicht angerufen hatte, obwohl sie Haymitch einen Brief für ihre Tochter mitgegeben hatte, in der sie sie darum bat." statt "in der sie sie darum bat", denke ich, dass es heißen müsste "in dem sie sie darum bat.
Nummer drei ist der letzte und der befindet sich relativ weit unten, ich weiß, tolle Beschreibung: "Ein wenig seltsam war es schon, dass ihr früher nie der Gedanke gekommen war, ein eigenes Lied zu schrieben." "schreiben" statt "schrieben"
So, ich bin überrascht, jetzt war ich doch tatsächlich mal wieder ein bisschen kreativer und einfallsreicher, was die Themen des jetzigen Reviews betrifft. Jedenfalls werde ich mich jetzt zum finalen Kapitel aufmachen und jetzt bin ich erst aufgeregt, also werde ich mal schnell weitergehen, ich will wissen, wie es ausgeht. Also bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 07.03.2020 | 11:48:59 Uhr
Huhu!
Dankeschön! :D Das mit der Gerichtsverhandlung war nochmal meine letzte größere Chance, ein Stück Canon innerhalb meiner Geschichte mit mehr Details zu ergänzen, die im Buch nicht zu finden sind. Viele Vorgaben gab es ja nicht, daher hatte ich relativ freie Hand mit der Darstellung der Verhandlung und nachdem Callie das Ganze ja nicht live und vor Ort, sondern im Fernsehen mitverfolgt, war es auch kein rahmensprengendes Ereignis. Hey, Deleted Scene ist ein gutes Wort dafür. :D Den groben Aufbau eines Gerichtsverfahrens hab ich meiner geliebten Serie JAG entnommen und das war wirklich ziemlich hilfreich. Freut mich, dass du diesem Moment so viel abgewinnen konntest, dann konnte ich dir kurz vor knapp ja nochmal ein kleineres Highlight bescheren.
Ach ja, Haymitch. Ich hätte ihn wirklich gerne öfter eingebaut, aber das hat sich vom Storyverlauf einfach nicht angeboten. Er steht Katniss immerhin viel näher als Callie und die hat mit Finnick, Annie und Aiden ja genug Gesellschaft um sich herum. Abgesehen davon war die Beziehung zwischen den beiden ähnlich wie die zwischen Johanna und Callie, nur dass es bei den beiden so eine Art Hass-Liebe ist, und das hat Haymitch ja schon mit Katniss. Aber ja, zumindest zu einem Anruf hat es gereicht.
Das mit Callies neuer Beschäftigung war eigentlich nicht geplant, aber ich brauchte irgendwas, was sie jetzt mit ihrem Leben anfängt, und das hat sich irgendwie einfach so ergeben und dann ganz gut gepasst. Ich würde zwar nicht sagen, dass sie die Idealbesetzung für eine solche Stelle ist, aber nach allem, was sie durchgemacht hat, war das irgendwie eine friedliche Stelle, mit der sie zufrieden sein kann. Und die neue Generation in den Übergang ins neue Panem zu begleiten und ihnen etwas auf dem Weg mitzugeben, ist eine gute Möglichkeit für Callie, einen neuen Sinn in ihrem Leben zu finden.
Nachdem du das letzte Kapitel schon gelesen hast, weißt du jetzt ja, dass Callie tatsächlich nicht nur Aushilfslehrerin bleibt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie ihren Fokus irgendwann auf Englisch und Musik legt. Aber auch wenn sie Musik jetzt wieder neu für sich entdeckt hat, wird Klavierspielen mit ihr doch auch immer irgendwie mit ihrer Zeit als Siegerin in Verbindung stehen, daher denke ich nicht, dass sie eine so große Leidenschaft daraus entwickelt, dass sie Pianistin wird. Aber wer weiß, was aus Lis mal werden wird? Vielleicht entdeckt sie ja ihre Begeisterung dafür und wird eines Tages so gut, dass nicht mal Jonas darüber meckern kann. Das fände ich eine nette Idee, danke, dass du sie mir in den Kopf gesetzt hast. :D
Ja, auch wenn wir uns in Panem befinden, geht es doch tatsächlich etwas in Richtung Happy End. Annies Baby ist eine kleine Hommage an ihren Sohn, den sie im Canon mit Finnick hat und der nach seinem Tod für sie der wichtigste Halt wird. Hier ist es Aiden, der diesen Hoffnungsschimmer in Form eines Kindes braucht, das die Schrecken der Hungerspiele nie erleben muss und für Annie ist es natürlich auch der Schritt in ein neues Leben. Tja, Thea und Eli, die beiden haben es mir leider einfach nicht möglich gemacht, innerhalb der Geschichte etwas Finales aus ihnen zu machen. Da waren meine beiden Figuren einfach zu sehr sie selbst und ich konnte ihnen kein definitives Happy End aufzwingen. Also bleibt die Zukunft dieser Beziehung offen und jeder kann sich selbst denken, wie das weitergeht. Ich persönlich denke da so wie du und in meiner Vorstellung kommen sie irgendwann auch zusammen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Eli ihr irgendwo spontan einen Heiratsantrag macht, als Thea gerade schon wieder auf dem Sprung ist und sie völlig perplex zustimmt. Das einzige Mal in Altheas Leben, dass sie nicht logisch nachdenkt, bevor sie handelt.
So, Fehler sind ausgebessert, herzlichen Dank.
Und ein letztes Mal für diese Geschichte: Auf zu deiner nächsten Review.
LG
Sidera
06.03.2020 | 15:13 Uhr
zu Kapitel 46
Hi!
So, ich werde jetzt das erste von meinen drei finalen Reviews schreiben, aber noch darf ich nicht sentimental werden, in zwei Kapitel erst.
Aber du hast es mir mit dem Ende von diesem Kapitel auch nicht leicht gemacht, nicht sentimental zu werden. Es hat mich ganz tief in meinem Inneren bewegt zu lesen, dass Callie und Althea sich "vertragen" haben und ihre schwesterliche Beziehung wohl immer stärker wird, mit jedem Gespräch und jeder Geste, die die beiden einander zukommen lassen. Ihre Beziehung ist mindestens so besonders wie die von Callie und Finnick. Die beiden sind die letzten zwei einer ursprünglich fünfköpfigen Familie und es ist schön zu lesen, dass die beiden einander so nahe stehen. Es hat mich beinahe zu Tränen gerührt, obwohl es auch andere bewegende Stellen in dieser Geschichte gab, die nicht so dermaßen viel in mir ausgelöst haben. Es liegt vermutlich daran, dass jeder Mensch durch etwas anderes berührt und gerührt wird.
Es ist gut zu wissen, dass Callie Logan auf ihre Art hilft, den Tod seines Bruders zu verkraften und auch wenn es sicher Jahre dauern wird, bis er wirklich damit Leben kann, ohne, dass er allein bei dem Gedanken daran in eine trübsinnige, traurige Stimmung verfällt. Callie hat ihre ganz eigenen Erfahrungen mit dem Tod von geliebten Menschen gemacht und sie kann ihn sicher auch etwas unterstützen, damit er sich nicht unverstanden, oder allein gelassen fühlt, auch wenn er eine liebevolle Familie hat, die ihn mit Sicherheit auch auf bestmögliche Art und Weise stützt. Nur muss seine Familie auch mit dem Verlust umgehen und Callie ist sicherlich selbst traurig über den Tod von Magnus, aber nicht auf die gleiche Weise wie seine Familie. Da kann es nicht schaden, wenn eine "außenstehende" Person wie Callie auch ein Auge auf ihn hat und wenn nötig auch ein offenes Ohr.
Und so kehrt immer mehr Ruhe ein, noch mehr wie im letzten Kapitel und selbst nach den paar Stunden, die zwischen meinem letzten Review und diesem hier lagen bin ich weder einfallsreicher oder kreativer geworden. Es ist als hätte sich ein friedlicher Schleier über Panem gelegt, der die Menschen langsam beruhigt und ihnen Hoffnung und Kraft gibt. Aber mehr Einfallsreichtum hält er für mich nicht bereit, ich kann nichts tun und auch wenn das jetzt so standardmäßig klingt, ich fand alles so schön und da gibt es nichts hinzuzufügen, oder zu kommentieren, zumindest nicht von meiner Seite.
Ich habe aber etwas anderes, was ich in diesem Kapitel entdeckt habe und zwar gleich zwei Fehler.
Anfang des letzten Drittels befindet sich dieser Satz: "Gia, Joaquin, Aiden, Logan und Annie halfen ihr, die Dinge, die sie nicht mehr brauchte oder wollte, in der Stadt zu verteilen und neue Bewohner zu finden." in der du bei Jaoquin das a und das o vertauscht hast. Lustiger Weise habe ich anfangs immer Joaquin und nie Jaoquin gelesen und ich bin mir bis zum heutigen Tage nie zu 100% sicher gewesen, ob er nicht doch Joaquin heißt.
Und dann noch zwei Absätze weiter unten im Satz: "Es wurde immer mal wieder betont, dass es mehr provisorisch war, und dass es für künftige Wahlen genauer definierte Regeln und weitreichendere Organisation geben würde, aber das alles noch Zukunftsmusik war, weil erst mal jemand her musste, der die Führung übernahm." bei "aber das", bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein "dass" sein müsste.
So, noch zwei Kapitel dann ist es vorbei, aber noch ist es nicht soweit, also bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 07.03.2020 | 11:28:53 Uhr
So, here we go again.
Eine vollkommene Aussprache hatten die beiden ja noch nicht, das Thema mit den Bomben kam ja nicht zur Sprache, aber das war in dem Gespräch auch gar nicht nötig. Ich denke, irgendwann in der Zukunft werden sie sich darüber nochmal etwas genauer unterhalten müssen, aber zumindest haben sie beide nun wieder einige Schritte aufeinander zu gemacht und sich gegenseitig zu verstehen gegeben, dass sie der jeweils anderen zur Seite stehen wollen. Und das ist ja das Wichtigste, dass sie sich wieder zusammengerauft haben und trotz der Distanz regelmäßigen Kontakt halten wollen. Das war auch für mich ein schöner Moment, mir war es wichtig, das mit Callie und Thea vor dem Ende noch wieder gerade zu rücken.
Auf eine gewisse Art ist es mir mit Logan und Callie gelungen, wieder einen Bogen zum Anfang der Geschichte zu schlagen. Ist dir das aufgefallen? Am Anfang hatten wir ein junges Mädchen, das Schreckliches durchgemacht hat und mit dem Verlust des großen Bruders fertig werden muss, aber sie hat jemanden, der ähnliches erlebt hat und ihr zur Seite steht. Jetzt haben wir Logan, der die Rebellion der Distrikte erlebt hat und seinen älteren Bruder verloren hat, an Calliopes Stelle und Callie nimmt so ein bisschen die Rolle von Finnick für ihn ein. Aber anders als Callie hat Logan noch eine Familie, die für ihn da ist, und die Aussicht darauf, dass die Dinge besser werden und nicht schlimmer. Ich bin schon genial, nicht? ;)
Schade, dass ich dir jetzt keine Belohnung mehr für die Fehlersuche geben kann, denn leider hab ich keine weiteren Kapitel mehr im Ärmel. Aber vielleicht kann ich mich ja auf andere Art nochmal ein bisschen revanchieren, auch wenn mir momentan nichts einfällt. Einen Cameo-Charakter hast du schon bekommen und die exklusive Vorschau auf die neue Geschichte hab ich dir auch schon angeboten, auch wenn wir das bisher noch nicht auf die Beine gestellt haben. Hm...
Das mit Joaquin/Jaoquin hab ich ausgebessert - ich hab ehrlich gesagt nie so richtig drauf geachtet, ob zuerst das A oder das O kommt... Beim zweiten gehört das "aber das" eigentlich zum "alles" dazu, also "das alles" wäre noch Zukunftsmusik. Aber du hast recht, man kann es auch auf andere Weise lesen, und damit niemand mehr drüber stolpert, hab ich das "das" einfach komplett rausgeschmissen.
Gut, dann weiter zum nächsten Review. Bis gleich!
06.03.2020 | 01:09 Uhr
zu Kapitel 45
Hi!
Tja, besser spät als nie, aber zumindest ein Review wollte ich heute noch schaffen, also hier bin ich, mit einem, wie mir gerade auffällt, ziemlich seligen Lächeln. Jetzt wo ich weiß, dass es keine großartigen Twists mehr geben wird, kann ich die Kapitel lesen ohne zu befürchten, dass hinter jeder Ecke eine böse Veränderung auf mich wartet. Das macht mich auf eine Art und Weise glücklich, die ich nicht so ganz beschrieben kann. Wahrscheinlich freue ich mich für alle Beteiligten, dass sie nun in eine beständigere und glücklichere Zukunft blicken können, das lässt mich ziemlich zufrieden zurück.
Du hast recht, eine Nichtigkeit ist diese Auseinandersetzung wohl wirklich nicht, da habe ich mir wohl einen kleinen Fauxpas erlaubt, wie bei der Sache mit Prim, ich hoffe das passiert mir nicht noch öfter. Außerdem hätte ich ahnen müssen, dass Callie ziemlich lange und ausgiebig darüber nachdenken würde. Das hat mich in gewisser Weise an mich selbst erinnert, ich bin der Typ Mensch, der immer wenn er eigentlich vor hat einzuschlafen, über das ganze Tagesgeschehen nachdenken muss. Am Ende kommt bei meinen Überlegungen zwar meistens nichts heraus, aber ich kann nicht anders. Es ist so eine Art Zwang, zwar keine schlimme Art von Zwang, aber nervig, wenn man bedenkt wie wenig ich ohnehin schon schlafe, aber gut, das ist wohl allein meine Schuld, ich könnte auch weniger Zeit mit anderen Dingen aufwenden. Das werde ich aber nicht tun, weil Schlafen bei mir sowieso eher eine untere Priorität ist. Ja ... kleiner Exkurs in mein Leben, was nichts mit dieser Geschichte zu tun hat, aber ich wollte es an dieser Stelle trotzdem anbringen.
Ich weiß gerade auch nicht was ich anmerken soll und das ist ziemlich selten bei mir, dass ich mal zu nichts meinen Senf dazugeben kann. Es ist alles so wie die Luft nach einem starken Regenfall. Aufgewühlt und durcheinander, aber man atmet sie trotzdem gerne ein, weil sie eine neue frische bringt und ja, dieser Vergleich ist mir auch nur eingefallen, weil du dem Gewitter in diesem Kapitel eine gewisse Hauptrolle zugesprochen hast. Was ich übrigens sehr schön fand und auch, dass Mags auch mal wieder eine kleine "Szene" hatte, blöd ausgedrückt, aber du weißt sicher was ich meine.
Es ist alles so ruhig, gewissermaßen, zumindest in Callies Leben kehrt endlich Ruhe ein was den Krieg betrifft. Private Probleme wird es wohl immer geben, da kommt niemand aus, aber besser als Tod und verderben in einem unnatürlich großem Ausmaß. Ich habe keine Vorlage mehr und ich kann nichts großartiges mehr sagen, ich hoffe nur, dass ich jetzt nichts übersehe, das unbedingt noch angesprochen werden muss. Das einzige was wohl noch einer Erwähnung bedarf ist Callies Vater und, dass wir nicht erfahren was genau aus ihm geworden ist, lässt mich einerseits etwas unzufrieden zurück, aber andererseits ist es mir ähnlich gleich wie Callie.
Tja, das war wohl das bisher einfallsloseste Review meinerseits, aber da merkt man mal wieder, wie unkreativ ich manchmal, oder oft bin. vielleicht bin ich auch etwas ausgelaugt von dieser Woche, wer weiß. Ich würde sagen das letzte Review schreibe ich morgen zusammen mit den anderen, um eher garantieren zu können, das dieses dann etwas einfallsreicher ist.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 06.03.2020 | 08:40:48 Uhr
Heiho!
Hat schon etwas entspannendes, wenn man nach einer Geschichte voller Tod, Leid und Schmerz die Gewissheit hat, dass es mit diesen schlimmen Dingen jetzt endgültig vorbei ist. Es hat mir auch ziemlichen Spaß gemacht, diese ruhigeren Abschlusskapitel für die Geschichte zu schreiben, in denen sich die zerbrochenen Scherben langsam wieder ein bisschen zusammenfügen und meine Figuren damit anfangen können, ihren Frieden zu schließen und ihren neuen Platz zu finden. Schön, dass du da auch mit mir und meinen Figuren fühlst. :)
Alles gut, du kannst ja auch nicht alles vorhersehen und immer richtig liegen. Ich hab ja immer zusätzlich auch noch das große Bild vor Augen und weiß, wie sich die Dinge auf längere Sicht auswirken. Außerdem hast du ja auch nicht ganz unrecht, du hast erkannt, dass die Beziehung zwischen den beiden Schwestern mittlerweile so stark geworden ist, dass sie nicht sofort zerreißt, wenn sie einen Schlag abbekommt.
Na, passt doch, gereinigte Luft nach einem Gewitter ist ja auch eine Art Überthema in diesen letzten Kapiteln und so hat es sich für mich beim Schreiben auch angefühlt. Ja, nachdem sie nun so lange schon keine Erwähnung mehr gefunden hatte, wollte ich ihr am Schluss nochmal so einen Moment einräumen, immerhin war sie in Calliopes und Finnicks Leben eine wichtige Figur und natürlich ist sie keinesfalls vergessen, auch wenn in der letzten Zeit viele neue Verluste dazugekommen sind. Ich denke, du wirst dich auch noch über einige weitere kleine Tribute in den heutigen beiden Kapiteln freuen.
Was Callies Vater angeht, habe ich selbst auch keine feste Vorstellung von dem, was mit ihm passiert ist. Ein paar Ideen und Möglichkeiten habe ich natürlich, aber ich hab nie drüber nachgedacht, sie in die Geschichte einzubauen. Es ist auch irgendwie viel besser, sein Schicksal offen zu lassen, da er für Calliope ja keine Bedeutung mehr hat und es für sie keinen Unterschied machen würde, ob sie nun mit Gewissheit weiß, ob er tot ist und wie es dazu kam. Außerdem hab ich ihn immer so als halben, bösartigen Geist betrachtet, der nun eben das Haus verlassen hat und im Sonnenlicht komplett unsichtbar geworden ist und somit einfach verschwindet.
So, dann hoffe ich, dass du die letzten Kapitel genießt und wünsche dir schon mal viel Spaß beim Lesen.
LG
Sidera
05.03.2020 | 00:13 Uhr
zu Kapitel 44
Hallo!
Hier bin ich wieder, ungefähr 21 Stunden später, mit dem nächsten Review im Gepäck, also jetzt mal ohne große Umschweife.
Zuallererst, ich bin froh, dass ich Recht hatte, was Callies Urteil bezüglich der letzten Hungerspiele betrifft, schließlich hätte ich mich ziemlich blamiert, wenn ich zuerst so felsenfest von meinem Urteil überzeugt bin und es letzen Endes doch nur Blödsinn war. Auch wenn sie es nicht aus den Gründen getan hat, die ich vermutet hatte, aber man kann ja nicht alles haben, nicht wahr? Der Aspekt, dass Callie sich immer eher der Meinung der anderen angeschlossen hat, ist mir bis zu der Erwähnung in diesem Kapitel gar nicht so deutlich gewesen, aber als ich an diesem Punkt angefangen habe nachzudenken, trifft das sogar mehr zu, als ich geglaubt habe. Aber nur in gewissen Situationen, würde ich behaupten, außerdem wurde mir als Leserin immer ihre Meinung deutlich, vermutlich ist es mir deshalb nicht so stark aufgefallen, schließlich blicke ich aus dieser Perspektive direkt in ihren Kopf. Ich persönlich denke mir oft eher meinen Teil, anstatt meine Meinung jedem aufzubinden, obwohl sie sowieso keiner wirklich hören will, vermutlich geht es Callie ähnlich, außerdem ist es schwierig sich in der Gegenwart von Menschen wie Coin oder ähnlichen Führungspersonen durchzusetzen, wenn das nicht einmal jemand wie Althea schafft. Aber Coin ist ein Thema für sich, schließlich hat die ihren konkreten Plan und braucht deshalb auch niemandes Meinung, oder gar Zustimmung.
Ich habe auch eine kleine Frage, aus Interesse oder besser gesagt purer Neugier. Hattest du irgendwann während des Schreibens mal die Idee oder den Plan, Callie nochmal ein Gespräch mit Snow führen zu lassen und wenn ja, warum ist daraus nichts geworden? Würde mich interessieren, aber ich kann nicht anders und muss ein paar Vermutungen anstellen. Also, womöglich ist daraus nichts geworden, weil Callie nicht mit Snow hätte reden wollen, oder sie hätte ihm ohnehin nichts zu sagen gehabt. Oder es gäbe nichts, was Snow Callie erzählen könnte, was von Bedeutung wäre. Oder es hätte schlicht nicht in den Handlungsverlauf gepasst, oder letzte Möglichkeit, du wolltest es nicht so wie bei Katniss machen, weil ihr das dann in einer gewissen Weise die Besonderheit des Gesprächs weggenommen hätte? Ergibt das Sinn? Ich hoffe du verstehst was ich meine.
Apropos Snow und auch Coin, ich finde es gut, dass du aus dem Tod von Coin und Snow nicht ein riesiges Trara gemacht hast. Ich meine, du hättest auch ewige Ausschweifungen von Callies Gedanken machen können, aber das hätte nicht gepasst. Außerdem ist Callie denke ich schon etwas weiter, als dass sie sich um alles stundenlang Gedanken machen müsste, warum Katniss dies und das so und so gemacht hat. Außerdem weiß Callie ja warum, also ergäbe eine lange Ausschweifung dazu keinen Sinn. Lange Rede, kurzer Sinn, ich finde gut, wie du das gehandhabt hast, ich meine natürlich macht sich Callie Gedanken, aber weniger um den Tode der beiden, sondern viel mehr über die allgemeine Zukunft, in welche sie nun endlich den ersten Schritt gesetzt haben, auch wenn dieser im Chaos gesetzt wurde. ein Chaos, mit dem Callie glücklicherweise eher weniger zutun hat.
Noch kurz zu Callie und Althea, ich denke jetzt, wo die beiden sich wieder so nahe stehen ist diese kurze "Auseinandersetzung" eher eine Nichtigkeit. Es ist unvermeidbar, dass man mal Abstand voneinander braucht, um einige Dinge zu durchdenken und vor allem Althea wird wohl auch etwas brauchen, bis sie einsieht, dass es nicht ihre Schuld war, dass Coin eine korrupte, grausame, kalte und auch berechnende Person war, die sich nur um sich selbst gekümmert hat, mehr als Althea vermutlich zuvor angenommen hatte. Außerdem glaube ich, dass Althea Callies Reaktion versteht, wenn auch nicht sofort, Callie ist auch nur ein Mensch und das hat sie oft genug bewiesen.
So, dann war es das auch schon wieder von mir, ich gebe mir Mühe die letzten beiden Reviews morgen beziehungsweise heute noch zu schreiben, aber ich habe vor, mir am Freitag genug Zeit zu nehmen, um mich gebührend von dieser Geschichte zu verabschieden. So, also dann, bis morgen, oder heute, oder übermorgen, oder gleich, wie man es nimmt.
Liebe Grüße
Ladybug (Die vermutlich ziemlich viel Kauderwelsch in den vorhergehenden Zeilen fabriziert hat :D)

Antwort von - Sidera - am 05.03.2020 | 19:05:19 Uhr
Und zum letzten Mal für heute: Hi!
Ach was, darüber hättest du dir nun wirklich keine Gedanken machen müssen, nachdem du bisher so einen guten Durchblick hattest, stehen die Chancen nicht sehr hoch, dass du völlig daneben greifst. Aber ich freue mich, dass ich dich tatsächlich doch noch überraschen konnte - ich hatte so ein bisschen Sorge, dass meine Absichten zu offensichtlich wären, nachdem du voller Überzeugung vermutet hast, dass Callie gegen die neuen Hungerspiele stimmt. Ich zumindest war mir in der Hinsicht jedenfalls nicht sicher, und das will was heißen, wenn eine Autorin ihre eigene Figur nicht einschätzen kann. Ich konnte mir nämlich auch sehr gut vorstellen, dass und aus welchen Gründen Callie für die Hungerspiele stimmen könnte. Und abgesehen von der Frage, ob Callie im Kapitol gefangen genommen und gefoltert wird, oder ob sie unbeschadet entkommen kann, war das die einzige Stelle, an der ich mal großartig Pläne gemacht und verschiedene Szenarien samt Konsequenzen durchgespielt habe. Letztlich hab ich es dann aus dem Moment heraus entschieden.
Hm, das fällt einem wirklich nur im Nachhinein auf, wenn man drauf aufmerksam gemacht wird, weil es innerhalb der Ff nie so deutlich herausgestellt wird. Aber Callie macht ihre Entscheidungen tatsächlich oft von anderen abhängig, beispielsweise ist der Hauptgrund, weshalb sie nie von der Klippe gesprungen ist, Finnick. Weil sie ihn nicht allein lassen will und weil das ein Schmerz ist, dem sie ihm tatsächlich ersparen kann. Und sowas zieht sich durch die ganze Geschichte und äußert sich in ähnlichen Szenarien - das ist viel subtiler als wenn Callie einfach immer dem zustimmen würde, was andere sagen. Sie hat durchaus ihren eigenen Kopf, aber sie neigt eher dazu, ihre Entscheidungen wegen anderen Personen zu treffen, und nicht in erster Linie wegen sich selbst.
Nein, ich hatte nie geplant, Callie und Snow nochmal aufeinander treffen zu lassen, auf das Gespräch im Verhörraum nach Callies gescheiterter Flucht sollte nie ein anderes folgen. Vielleicht lassen es ihre Begegnungen anders wirken, aber es gibt tatsächlich einfach keine spezielle Beziehung zwischen Snow und Calliope. Für ihn ist sie nichts weiter als eine von vielen Siegern, über die er Macht besitzt. Sie ist sein größtes Druckmittel, um Finnick bei der Stange zu halten, aber abgesehen davon ist sie für ihn nichts Besonderes. Für mich war immer klar, dass er diese ganzen kleinen, persönlichen Drohungen nicht nur Calliope gegenüber äußert, sondern anderen Siegern gegenüber ebenfalls. Er kennt sie alle und weiß bei jedem, welche Knöpfe er drücken muss, um sich die Sieger zunutze zu machen oder sie zumindest daran zu erinnern, wer die Macht über sie hat. Während der 75. Hungerspiele ist er etwas mehr auf Callie aufmerksam geworden, weil er gemerkt hat, dass im Hauptquartier der Spiele etwas faul ist, aber es war Katniss, die vor dem gesamten Land ein Loch in die Arena geschossen hat und Callie war nur jemand, die sich widersetzt hat und dafür bestraft werden musste. Die ganze Folter diente wirklich nur dem Zweck, sie zu brechen und dann sterben zu lassen.
Genau auf das, was du da eben alles erwähnt hast, wollte ich auch hinaus. Callie ist diesmal nur Beobachterin und da sie bei der Wahl mit den Siegern ja schon eine Erkenntnis hatte, gab es da nicht mehr groß irgendetwas zu überlegen. Außerdem hatte ich beim Schreiben dieser Szenen so das Bild von Calliope im Kopf, die mitten auf der Terrasse steht und lächelt, während um sie herum das Chaos herrscht und zwei grausame Menschen tot auf dem Boden liegen. Ich will es nicht Wahnsinn nennen, aber die Tatsache, dass sie so teilnahmslos auf das Ereignis an sich reagiert, zeigt ja auch, dass ihre Seele und ihr Verstand durch die ganzen letzten Jahre und die jüngsten Ereignisse einen Knacks abbekommen haben. Sie schnappt da zwar wieder raus, aber ich wollte zeigen, dass es in Callie etwas gibt, das keine Empathie fühlt und über – aus ihrer Sicht – rechtmäßig vergossenes Blut lächeln kann. Das ist das Vermächtnis von Snow, den Hungerspielen, Folter und Krieg und wenn das stärker wäre, hätte Calliope sich auch für neue Hungerspiele mit Kapitolkindern entschieden. Das ist jetzt nicht so wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde, aber Calliope hat aus den ganzen Jahren ein kleines Stück Dunkelheit entwickelt und auch wenn das möglicherweise nie wieder zum Vorschein kommen wird, ist es doch wie eine Narbe.
Na ja, Nichtigkeit würde ich es jetzt nicht unbedingt nennen. Ich gebe zwar zu, dass sich das zwischen den beiden nicht wieder zu vollkommener Abweisung entwickeln wird, aber es hat der Beziehung doch einmal einen kräftigen Rüttler verpasst und Calliope muss sich noch über ein paar Dinge klar werden.
Gut, dann lesen wir uns wohl morgen oder übermorgen wieder, wenn die letzten beiden Kapitel rauskommen. Und dann muss ich mal sehen, ob ich meine aktuelle Ff schon hochlade oder nicht, ich bin noch am Überlegen…
Na ja, dann bis zum nächsten Mal.
LG
Sidera
04.03.2020 | 02:06 Uhr
zu Kapitel 43
Hi!
Zumindest den Anfang schreibe ich gerade Mitten in der Nacht, weil mein Schlafrhythmus sowieso hinüber ist und ich einmal keine großartigen Hausaufgaben habe. Außerdem wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht und ich wollte die letzten Kapitel vor Freitag reviewen, schließlich ist es dann vorbei und ich bin jetzt schon traurig. Aber ich muss mir die Heulerei bis zum bitteren Ende aufsparen und deshalb widmen wir uns nun diesem Kapitel und meinen geistigen Abschweifungen dabei.
Ich liebe dieses Kapitel, wahrscheinlich liegt es daran, dass mir nach der ganzen Aufregung der letzten Kapitel endlich wieder eine Pause gegönnt wird, aber ich liebe einfach Kapitel in denen es mehr um die unendlichen Tiefen der Menschlich- und Unmenschlichkeit geht. Da macht es mir nichts aus, wenn die Action auf der Strecke bleibt, vor allem weil dauerhafte Action mich einerseits emotional fertig machen und andererseits langweilen würde. Jedenfalls muss ich hier an der Stelle mal anmerken, wie gut dir die Entwicklung von Callies Charakter gelungen ist. Wenn man sie mit der Callie vom Anfang vergleicht, sieht man, wie sehr sie an den ihr aufgelegten Bürden gewachsen ist und immer noch wächst, sie ist nicht einfach irgendwo stehen geblieben, sondern entwickelt sich immer weiter, je mehr sie erlebt. Sie hat ein verdammt schweres Schicksal und meistert es dennoch jeden Tag aufs Neue, damit umzugehen. Nicht zuletzt dank Finnicks tatkräftiger und liebevoller Unterstützung, aber vieles davon musste sie auch allein bewältigen und ich finde sie ist dadurch noch viel stärker geworden, als sie es ganz zu Anfang noch war. Es ist eine große Freude für mich, dass ich an ihren Entwicklungen teilhaben kann und es bereitet mir einfach Vergnügen darüber zu lesen.
Noch eine Stelle in dem Kapitel, die ich sehr schön geschrieben finde ist, wo Callie erfährt, dass Prim tot ist. Auch wenn wir sie in dieser Geschichte nicht allzu präsent erlebt haben, gewährst du ihr in Form von Callie einen schönen Abschluss, auch wenn das jetzt ziemlich plump ausgedrückt ist, angesichts ihres Schicksals, aber ich denke du verstehst was ich mein. Insgeheim war ja Prim der Auslöser einer Kette von Verstrickungen und da möchte ich mir nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn Effie einen anderen Namen als ihren gezogen hätte. Aber das hast du ja schon alles festgestellt und und wollte nur revlektieren, dass Prim, auch wenn sie nie wirklich im Vordergrund stand, weder in dieser Geschichte, noch im Original, eine der wichtigsten Personen war, auch weil, wie ich im letzten Review schon festgestellt habe, Katniss durch Prims tragischen Tod, mit etwas Hilfe von Snow, herausfindet, wie die wahre Natur von Coin aussieht. Schließlich sind Coins Absichten weder edelmütig, noch besser als die von Snow gewesen, sie ist genauso machthungrig und vermutlich hat sie die Rebellion nur geleitet, damit sie selbst Panem mit eiserner Hand regieren kann. Gut, dass es dazu nicht kommt.
Mir gefällt auch die freundschaftliche Entwicklung zwischen Callie und Katniss, die in den letzten Kapiteln immer mehr zu Tage gefördert wurde. Ich hatte insgeheim schon seit dem Beginn dieser Fanfiction gehofft, dass es sich so, oder so ähnlich entwickelt und nicht, dass die beiden sich letzten Endes noch bekriegen, aber das hätte auch nicht sonderlich zu dem Geist und dem Antrieb der Geschichte gepasst. Die beiden sind sich auch in manchen Punkten sehr ähnlich, wie Callie schon festgestellt hat und es heißt doch "Gleich und Gleich gesellt sich gern". Sie haben sich auch immer mal wieder gegenseitig weitergebracht, mal offensichtlicher, mal nicht so offensichtlich, aber ich glaube, dass sich hier sogar Bande fürs Leben knüpfen, schließlich ist eine Freundschaft zwischen 4 und 12 jetzt, nach dem Krieg, nicht mehr so schwer zu erhalten wie davor.
So, jetzt habe ich gerade nicht mehr zu sagen, aber es hat Spaß gemacht, vor allem, weil das Lesen und Reviewn deiner Geschichte mir oft einen schönen kleinen Ausbruch aus der Realität gewährt und das ist doch auch einer der vielen Zwecke von Büchern, oder zumindest für mich ist das so. Nun hoffe ich nur mehr, dass ich nicht allzu viele Rechtschreib- und Grammatikfehler eingebaut habe und alles von meinem Geschreibsel gut lesbar und verständlich ist. Also, dann hören werde ich mich vermutlich heute, aber zu einer viel späteren Stunde mal wieder melden. Bis dahin werde ich erstmal schlafen und mal sehen was der Schulalltag mal wieder für mich bereithält.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 05.03.2020 | 18:22:02 Uhr
Hello again!
Wow, ich hab eben auf die Zeitangabe neben der Review geschaut und ich muss ganz ehrlich sagen, um 2 Uhr nachts könnte ich nicht vor einem Computer sitzen, geschweige denn irgendetwas Vernünftiges schreiben, weder eine Review noch einen einzigen Absatz für mein aktuelles Schreibprojekt. Also, Hut ab, du Nachteule.
Ja, es wurde auch langsam Zeit, dass es spannungsmäßig etwas ruhiger wird. Mit der Action hat es sich jetzt erst mal fürs Erste und darüber ist Callie genauso froh wie du. Und vielen, vielen Dank, dass du die Charakterentwicklung erwähnt hast. Das ist so ziemlich das, was mir an meinen Figuren am wichtigsten ist und ich arbeite immer sehr daran, sie weiterzuentwickeln und Veränderungen in Wesen und Verhalten über eine längere Zeitspanne hinweg aufzubauen und darzustellen. Und wenn ich am Ende meiner Geschichte sehe, dass meine Figuren gewachsen sind, etwas gelernt haben und jetzt besser sind als sie es am Anfang waren, dann habe ich eins meiner persönlichen Schreibziele erreicht. Das Einzige, was das noch übertrifft, ist ein aufmerksamer Leser, der die Arbeit und Ergebnisse bemerkt und zu schätzen weiß. Also vielen Dank dafür!
Ja, ich weiß, worauf du hinauswillst. Ich hab an der Stelle so ein bisschen experimentiert und verschiedene Emotionen bei Callie ausprobiert, bis ich das gefunden hab, was du jetzt lesen konntest. Einerseits sollte es nicht zu dramatisch werden, weil Callie Prim nicht so sehr nahestand und es außerdem Katniss' Aufgabe ist, unter Prims Tod zu leiden. Aber Callie kannte und mochte Prim ja, außerdem ist sie nicht herzlos, also musste auch ein gewisser Grad der Trauer her. Darüber hab ich mir ein paar Gedanken machen müssen, daher freut es mich, dass du zufrieden bist mit dem, für was ich mich letztlich entschieden habe.
Wenn ich ehrlich bin, wollte ich während dem Schreiben auch, dass Callie und Katniss Freunde werden, was allerdings kein einfaches Unterfangen ist, nachdem Katniss in der Hinsicht ja ziemlich speziell ist und die Leute ewig lang nicht an sich heranlässt - und selbst dann ist sie noch grummelig und abweisend. Daher musste sich das langsam entwickeln und ich würde die Beziehung der beiden auch erst in den letzten paar Kapiteln wirklich als eine Art Freundschaft bezeichnen, davor war sie dafür nicht stark genug. Aber wie wir ja schon bemerkt haben, sind sich die beiden in einigen Punkten recht ähnlich und durch solche Gemeinsamkeiten findet man dann eher zusammen, wie du schon gesagt hast. Jedenfalls dürfte Katniss Callie mittlerweile kein Misstrauen mehr entgegenbringen und Callie schätzt Katniss zu sehr, um sie auf Abstand gehen zu lassen, also könntest du möglicherweise (Ha, Andeutung!) recht haben.
Aw, dankeschön. Mir geht es da haargenauso, solange ich lese, bin ich an einem vollkommen anderen Fleck. Selbiges gilt fürs Schreiben, da vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, weil ich mir meine alternative Realität ja ganz selbst aufbaue. :D
So, dann lesen wir uns gleich nochmal bei deiner (vorerst) letzten Review.
29.02.2020 | 16:28 Uhr
zu Kapitel 42
Hi!
Ich nenne dieses Kapitel jetzt einfach mal ein Fest des Grauens, natürlich im Hinblick auf den Inhalt und nicht bezogen auf deinen Schreibstil oder dergleichen. Das war wirklich der Höhepunkt auf den die Geschichte die ganze Zeit hingearbeitet hat, oder kommt da noch was Schlimmeres? Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Aber dieses Kapitel hat mir viel von meiner Vorstellungskraft abverlangt, so viel ist sicher.
Übrigens möchte ich etwas, was ich im letzten Review gesagt habe, widerrufen. Ich verstehe jetzt warum Prim sterben musste, ich glaube es war einer der Gründe, warum Katniss Coin erschossen hat. Schließlich ist ihr, mit Snows Hilfe, klar geworden, dass Coin ihr dadurch noch den letzten Schubser hin zum Wahnsinn geben wollte, aber das ist wohl nach hinten losgegangen. Jedenfalls war Prims Tod dadurch nicht vollends um sonst, aber es hätte sicher andere Wege gegeben, es auf die gleiche Weise enden zu lassen. Na ja, jedenfalls möchte ich mich entschuldigen, dass ich unbedachte Äußerungen getroffen habe, das ist normalerweise nicht so meine Art.
Aber es gibt ja noch weitere Tote zu beklagen, allen voran Magnus. Das hat mich ganz unerwartet getroffen, geschockt köönnte man sagen. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt schon fast in Sicherheit gewiegt und gedacht, schlimmer geht's eh nicht mehr, aber gut, das war ein Fehler meinerseits. Da merkt man mal wieder wie gemein du zu Lesern sein kannst und zu Callie. Aber ich kann es dir nicht verübeln, schließlich gibt es zwei Gründe, die mir spontan einfallen. Erstens, es gibt noch einen Höheren Grund und eine Höhere Erkenntnis seitens Callie, die durch Magnus Tod erlangt wird, oder Nummer zwei, dass Krieg einfach grausam ist und keiner dabei verschont bleibt, am aller wenigsten Callie. Wenigstens ist es jetzt endlich vorbei und sie kann mal locker lassen, das hat sie sich erstens verdient und zweitens glaube ich, dass sie nicht mehr viel aushält. Callie ist eine der stärksten Personen, über die ich bis jetzt gelesen habe, aber irgendwo ist für jeden die äußerste Grenze und ihre hat sie schon des Öfteren erreicht, wer weiß, ob sie eine weitere Belastung dieser Art ertragen könnte. Ich glaube ehrlich gesagt nicht und das macht auch nichts, schließlich ist auch Callie nur ein Mensch und das hat diese Geschichte immer und immer wieder sehr gut bewiesen.
Mehr habe ich gerade auch nicht dazu zu sagen, aber ich habe mal wieder einen Fehler entdeckt.
Gleich am Anfang im dritten Absatz: "Wenn die Rebellen jetzt bis ins Stadtzentrum vorgestoßen waren, würde dort dort Chaos herrschen." Ein doppeltes "dort"
So, ab zum nächsten Kapitel würde ich sagen, wie lesen uns gleich wieder.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 05.03.2020 | 18:05:25 Uhr
Hey!
Haha, danke. Fest des Grauens lese ich auch zum ersten Mal in einer Review. Langsam sollte ich mit dir wirklich mal so eine Art Review-Bingo spielen und sehen, ob du meine Erwartungen noch übertriffst. Es ist zwar vermutlich überflüssig, das zu sagen (again, du bist ja schon ein Stück weiter), aber ich kann Entwarnung geben. Ab jetzt fällt die Spannung beständig wieder und es gibt keine großartigen Last-Minute Schocker mehr.
Ah, ich hatte beim Schreiben der letzten Antwort vergessen, dass du hier nochmal was zu Prims Tod sagst. Na ja, meine Meinung zu dieser Stelle hast du jetzt ja vermutlich auch gelesen, also müssen wir nicht mehr groß darüber reden. Und unbedacht würde ich es nicht nennen, es ist schon normal, dass man da mit Unverständnis reagiert. Auf den ersten Blick wirkt der Tod unnötig und grausam, besonders weil all das ja nur wegen Prim losgetreten wurde. Aber wenn man so drüber nachdenkt, kommt langsam die Erkenntnis über den Sinn dahinter.
Ha, sehr gut, ich hatte gehofft, dass das mit Magnus unerwartet kommt. Magnus ist so ein bisschen meine eigene Prim, auch wenn er Calliope nicht ganz so nahe steht wie Prim Katniss, aber das Konzept ist dasselbe. Wie du schon gesagt hast, Krieg ist grausam und es kann frei nach dem Zufallsprinzip einfach jeden treffen. Glaub mir, es hat mir sehr leid getan, Magnus umzubringen und ehrlich gesagt hatte ich auch feuchte Augen, als ich das geschrieben hab, aber es war nötig.
Hm, du hast schon recht, Callie ist eine starke Person. Aber das Interessante an ihr ist, wie ich finde, dass sie gleichzeitig auch unheimlich zerbrechlich und instabil ist. In ihrer Vergangenheit und auch innerhalb der FF hat sie gelegentlich hat sie Phasen, in denen sie auf Messers Schneide balanciert und nur ein winziges Stück davon entfernt ist, auf die falsche Seite umzukippen und dann wären die einzigen Optionen Selbstmord oder Wahnsinn. Wäre Finnick gestorben, wäre es für Callie vermutlich auf eins von beidem herausgelaufen. (Kleine Bemerkung am Rande, nachdem dir dieser Aspekt von Calliope gefällt, dürftest du Adhara in meiner Star Wars Ff auch mögen. Sie ist ähnlich stark, aber irgendwie doch auf andere Weise und da sie emotional nicht so belastet ist, hat Adi gleich eine andere Dynamik.)
Und wie immer danke für die Fehlersuche, ich mache mich gleich ans Ausbessern.
Ciao!
Sidera
28.02.2020 | 21:24 Uhr
zu Kapitel 41
Hey!
Ich weiß zwar noch nicht, wie viele Reviews ich heute schaffe, aber ich brauche einen guten Zeitvertreib und ich habe keine Lust die Hausübung heute schon zu machen, also hier bin ich.
So, Endspurt würde ich sagen, die letzten acht Kapitel, von denen sechs schon online sind und nächste Woche ist es dann vorbei. Für immer. Aber darüber werde ich mich nächste Woche auslassen, jetzt habe ich ja noch ein paar Kapitel vor mir.
Weil ich gerade daran gedacht habe, ich habe jetzt meinen endgültigen Tipp, wofür Finnick und Callie sich entscheiden, wenn sie gefragt werden, ob sie die Hungerspiele für das Kapitol veranstalten lassen wollen, oder nicht. Und falls das in den nächsten Kapiteln schon vorkommen sollte, dann schwöre ich feierlich, dass ich sie in dem Augenblick, in dem ich das hier gerade schreibe, noch keines der weitere Kapitel gelesen habe. Also, ich glaube sie entscheiden sich dagegen. Das lässt sich auch einfach begründen, ich schätze Callie so ein, dass sie niemanden mehr in der Arena leiden lassen will, ob es nun Kapitoler sind oder nicht. Kapitoler sind allesamt Kinder, denen man nie gezeigt hat, dass es mehr als nur die Meinung von Snow gibt. Ihnen wurde von Kindesalter eingebläut, dass jeder der leidet es nicht anders verdient hat und dass es in Ordnung ist, Menschen dazu zu zwingen, sich für eine Unterhaltungssendung gegenseitig umzubringen. Natürlich wäre jeder Kapitoler dazu fähig sich eine eigene Meinung zu bilden, aber das ist schwer, wenn man nichts anderes kennt. Es ist in dieser Hinsicht ähnlich wie in Nord Korea, dort wird den Menschen auch gesagt, dass die Welt völlig anders ist, als es in der Wirklichkeit der Fall ist. Nur, dass die Kapitoler nicht so leiden wie die Menschen dort. Ich schätze aber, dass wenn es einem selbst gut geht, denkt man oft weniger darüber nach, dass es Menschen gibt, für die das Leben jeden Tag aufs Neue ein Kampf ist. Joa, lange Begründung, aber basierend auf den Erkenntnissen, die ich bisher so über Callie gesammelt habe, denke ich, dass sie sich gegen weitere Hungerspiele ausspricht. Ich hoffe jetzt nur, dass ich damit nicht komplett daneben greife, das wäre ziemlich peinlich.
Da kommt mir gleich der nächste Gedanke, ich frage mich, ob Callie bei der Ermordung von Snow und Coin dabei ist und noch wichtiger, ob sie vorher noch einmal mit Snow spricht. Das wäre äußerst interessant ein letztes Gespräch zwischen Callie und Snow, wobei es in diesem aber gehen sollte, da würde mir so spontan gar nichts einfallen. Aber womöglich möchte Callie auch gar nicht mit ihm reden, was ja mehr als verständlich ist, schließlich würde ich jemanden, der mich gefoltert und gebrochen hat auch nicht nicht wiedersehen wollen. Wir werden sehen, vielleicht will sie auch nicht länger als nötig im Kapitol bleiben und sie und Finnick reisen deshalb so bald es geht ab und ziehen zurück nach 4.
Oh nein, mir ist gerade wieder etwas Schreckliches eingefallen, Prim stirbt bald. Ich habe diese Stelle schon immer gehasst, sie ist eine der Schlimmsten in der ganzen Trilogie. Ich habe auch nie so wirklich den Gedanken der Autorin dahinter verstanden, egal wie angestrengt ich darüber nachdenke, der einzige halbwegs plausible Grund, den ich finde ist, dass Suzanne Collins noch einmal beweisen wollte, wie schlimm und furchtbar Krieg ist. Als hätten wir das nach den vorherigen Toden nicht schon oft genug um die Ohren geschmissen bekommen. Prim hätte ruhig überleben können, schließlich hat Katniss doch auch schon genug durchgemacht, da hätte da nicht auch noch sein müssen, außerdem mochte ich Prim sehr gerne, weil sie auf eine nicht nervige Art gutherzig war. Es gibt ja auch diese schrecklich nervigen Personen, die zwar furchtbar nett sind, aber einem damit auch gehörig auf den Geist gehen, wenn du weißt was ich meine.
So, ich habe jetzt mal genug gequatscht, jetzt will ich wissen, was als nächstes passiert, wie lesen uns gleich wieder.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 05.03.2020 | 17:50:27 Uhr
Huhu!
So, dann mache ich mich mal an die Antworten, auch wenn du noch nicht mit allen Reviews durch bist.
Nachdem du mittlerweile ja selbst gelesen hast, wie die Sache mit den neuen Hungerspielen ausgeht und auch schon die Stelle mit der Hinrichtung hinter dir hast, sage ich zu deinen Spekulationen jetzt mal nichts. Ich hoffe, du siehst mir das nach, aber wenn du schon Bescheid weißt, kann ich meine üblichen ominösen Andeutungen ja nicht mehr machen. Aber ich werde in den anderen Reviews bei dem jeweiligen Thema was dazu sagen.
Ja, die Stelle mit Prim zählt auch nicht gerade zu meinen liebsten. Es kommt wirklich ziemlich unerwartet, bei allem, was nach der schwarzen Welle passiert ist, rechnet man zwar mit weiten Kämpfen und Toten und Gefahren, aber zumindest beim ersten Mal lesen kommt wahrscheinlich niemand auf die Idee, dass Prim plötzlich mitten in der Gefahrenzone auftaucht und einige Absätze später auch noch stirbt. Aber auch wenn ich finde, dass Prim es verdient hätte, zu leben, kann ich verstehen, warum Suzanne Collins das gemacht hat und in gewisser Weise war es auch nötig. Im Krieg ist es nun mal leider so, dass Menschen diejenigen verlieren, die sie lieben. Und es liegt in der Natur der Sache, vor niemandem Halt zu machen, auch nicht vor einem 13-jährigen Mädchen. Ja, Katniss hat bereits unheimlich viel verloren, aber auch das ist kein Grund, warum ihre verbleibenden Lieben verschont werden. In der Realität ist es jedenfalls nicht so und wenn du nicht unheimlich - und unrealistisch - viel Glück hast, kommst du da einfach nicht ohne Verluste durch. Und gerade diejenigen, die an der Spitze der Kämpfe stehen und (wenn auch in Katniss' Fall eher unfreiwillig) die Sache ins Rollen bringen, verlieren nun mal eben oft am meisten.
Abgesehen davon zeigt es natürlich auch nochmal, wie skrupellos, berechnend und kalt Coin ist. Sie hat schon einiges verloren (im Film heißt es ja, ihre Familie wäre in 13 bei dieser Epidemie gestorben) und geht eben über Leichen, um sich den vollkommenen Sieg zu sichern.
So, wenn ich so drüber nachdenke, war diese Reviewantwort relativ inhaltslos. Hm, hoffentlich wird das noch besser.
Dann bis gleich.
Sidera
14.02.2020 | 22:44 Uhr
zu Kapitel 40
Hi!
Das letzte Review für heute, die nächste beiden Kapitel schaff ich heute nicht mehr ich bin einfach zu müde. Meine Menschlichkeit steht mir einmal mehr im Weg. Aber Kraft genug für dieses Review hab ich noch. Die Mail folgt auch die Tage, versprochen.
Callie macht so große Fortschritte und auch wenn sie in Extremsituationen noch das Zittern der Hände hat, oder die Stimme in ihrem Kopf ihr Unsinn einreden will, sie bleibt stark. Sie setzt sich durch und ich bin mir sicher, irgendwann ist das vorbei, es wird aufhören und für gewöhnlich bin ich nicht derartig optimistisch, aber jetzt will ich einfach auf das Beste hoffen. Außerdem bin ich sicher, dass sie nach dem Krieg kaum mehr in solche schlimmen Krisensituationen gerät. Ja, jeder hat schlechte Tage und ich will gar nicht bestreiten, dass es vermutlich so sein wird, dass Callie ihre Alpträume nicht loswird, sondern an schlechten Tagen davon eingeholt wird. Katniss geht es ja genauso, wie sie am Ende des Buches und des Filmes schildert. Aber, besser wird es mit jedem Tag und sie hat sicher noch ein langes Leben vor sich. Achtzig wird sie bestimmt oder noch älter, es ist Callie, ist da etwas anderes zu erwarten? Sie wird glücklich ihr Leben in einem schönen Haus in der Nähe vom Meer verbringen und massig Enkel und Urenkel haben. Das kann mir keiner ausreden, außer du vielleicht ... aber sonst keiner. Hach, ich stelle mir das vermutlich alles schöner vor als es wird, oder vielleicht auch nicht, wer weiß, aber ein Happy End wird es geben, da bin ich mir so sicher wie bei der Tatsache, dass heute der 14. Februar ist. Da fällt mir ein, Fröhlichen Valentinstag, vielleicht etwas verspätet, aber gut. Viel halte ich von diesem Tag zwar nicht, weil es mehr eine Erfindung für das Verdienen von Geld ist, als ein Tag für die Liebe. Wobei es schwachsinnig ist einen Tag für die Liebe zu haben, wenn man jeden anderen Tag dann auch mit dieser Person verbringt, wie läuft das dann ab. Ohne Liebe? Aber ich schweife ab, jedenfalls werden Finnick und Callie noch viele glückliche Valentinstage gemeinsam haben, auch wenn ich nicht glaube, dass es in Panem einen Valentinstag gibt. Wenn doch, dann denke ich, dass Callie nicht gerade die größte Verfechterin von solchem Kitsch ist. Es gibt aber eine Sache, die wird Callie vermutlich nicht loswerden und das sind die Schmerzen in ihrer linken Schulter. Es wird sicher besser, aber ganz verschwinden wird das nicht, das kann ich mir nicht vorstellen und das sage ich selbst ohne das geringste, medizinische Wissen. Aber ein vergleichsweise kleiner Preis, den sie für die Rettung von Finnick gezahlt hat. Wie ich im letzten Review, glaube ich, schon erwähnt habe.
So und nun ein kleiner grammatikalischer Fehler, obwohl ich dich bisher nie bei einem solchen drangekriegt habe, auch wenn ich es oft genug versucht habe, also:
Im letzten Drittel, als Callie sich zu Peeta gesellt: "Calliope setzte sich neben ihm, sodass sie sich an die Treppen lehnen konnte, aber keine davon ihre linke Schulter berührte." Beim ihm müsste es nicht eigentlich "ihn" heißen ich habe das einfach mal mit dem mir und mich ausprobiert und in diesem Fall ergibt das mich mehr Sinn.
So, geschafft, jedes Kapitel ein kurzes Review und bei den nächsten wird es wieder länger. Also bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit und ich verabschiede mich für heute, gefolgt von einem Gähnen.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 16:19:06 Uhr
So, da wären wir nochmal.
Alles gut, ich sag's gerne nochmal: Kein Stress! Und mit dieser Länge bin ich auch vollkommen zufrieden. Schreib einfach so viel, wie du zu dem Kapitel sagen möchtest und glaub bitte nicht, dass ich immer eine bestimmte Länge erwarte. Der Inhalt ist mir viel wichtiger und das einzige Problem, das ich mit Drei-Zeilen-Reviews habe, ist eben, dass der Inhalt nicht wirklich aussagekräftig ist.
Ja hast du recht. Ich denke zwar, dass es für Callie nie vollkommen gut sein wird, ihre Schulter würde ihr in späterer Zukunft sicher einige Probleme bereiten und es gibt immer mal schlechte Momente, in denen einen die Erinnerungen einholen und die Vergangenheit die Gegenwart überschattet, aber ich denke, es dürfte ihr später auch ähnlich wie Katniss am Ende gehen.
Ach, mal abwarten. Ich versuch gar nicht, dir irgendwas auszureden, immerhin kannst du ja in ein paar Wochen selbst sehen, wie es für Callie ausgeht. Aber wie ich schon erwähnt habe, wird sich noch ein bisschen was tun, eventuell auch etwas, das du nicht erwartet hast...
Danke, dasselbe gebe ich (verspätet) zurück. Für mich spielt der 14. Februar eigentlich keine große Rolle, für mich ist es ein Tag wie jeder andere. Ich hab keinen Freund und lege es auch nicht drauf an, einen zu kriegen, also ist es mir ziemlich egal. Und wenn die Leute einen Grund brauchen, um ihren Lieben Rosen und Schokolade zu schenken, soll's mir recht sein. Und nein, ich glaube auch nicht, dass es in Panem so etwas gibt, unter Garantie nicht. Und ich kann mit der Autorität der Autorin behaupten, dass Calliope für diese Art von Kitsch wirklich nichts übrig hat.
Ah ja, die Schulter, das hab ich eben ja auch schon mal angesprochen. Es dürfte zwar heilen und vorerst in Ordnung sein, aber ganz los wird sie diese Verwundung sicher nicht mehr. Aber ja, eine wirklich schlechte Schulter ist aushaltbar, wenn sie dafür Finnicks Leben retten konnte.
Und ja, bei diesem Fehler hast du mich drangekriegt. Da ist auch nichts zu diskutieren, das "ihm" stimmt nicht, da hab ich mich vertippt und bin auf der Tastatur eine Taste zu weit nach rechts gekommen und auf "M" statt "N" gelandet.
Gut, dann hätten wir diese Stange Reviews auch mal durch. :D Danke für deine Mühe. Wie gesagt, mach dir wegen der Länge der nächsten Reviews nicht so viele Gedanken. Auf die Mail freue ich mich schon.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 21:43 Uhr
zu Kapitel 39
Hi!
Ich muss kurz was los werden zu den Szenen mit den Mutationen im Film und zwar, dass ich jedes Mal, wenn ich diese Szene sehe, Angst habe. Schlimme Angst. Ich weiß nicht warum, es ist sowieso alles CGI, aber das Aussehen von diesen Kreaturen jagt mir immer einen Schrecken durch die Knochen, das ist nicht mehr gesund. Beim Lesen hatte ich zwar auch Angst, vielleicht kennst du das, wenn man eine Stelle in einem Buch lies, bei der die Personen immer so kurz vorm umgebracht werden stehen, das einem das Herz in einer ungesunden Geschwindigkeit rast, als würden einem selbst gerade diese Mutationen hinterherjagen. Aber da war die Angst nicht so stark, ich konnte mir diese Mutationen nicht so richtig vorstellen. Naja, das wollte ich nur Mal so erzählen.
Dann möchte ich ein weiteres R.I.P. aussprechen für die Leute, die in diesem Kapitel tapfer von uns gegangen sind und dann möchte ich dir danken. Finnick lebt. Er lebt. Callie hat ihren größten Sinn im Leben nicht endgültig verloren und ich bin auch endlich erlöst, weil die Szene, in der Katniss die Granate in den Schacht wirft und somit alles da unten in die Luft sprengt, meine verhassteste Szene ist, auch weil ich immer so gehetzt bin, weil alle schon wieder so knapp den Kreaturen entrinnen, aber größtenteils, weil schon wieder eine Person stirbt dich ich echt gerne mochte. Für mich sind die Leute in Büchern und Filmen fast so real wie physische Personen, schließlich baue ich zu denen auch emotionale Bindungen auf, natürlich je nach dem, wie sehr ich diese Person ins Herz schließe. Snow finde ich zwar als Charakter unheimlich interessant, aber als er stirbt, bin ich nicht traurig und schade um ihn ist es nun wirklich nicht. Aber Finnick sterben zu lassen erscheint mir so sinnlos. Da sieht man es mal wieder, Krieg führt nur zu sinnlosen Opfern und sonst zu nichts. Aber wir sind hier nicht bei Disney, sondern in Panem. Wobei sie in Star Wars Han Solo auch sterben haben lassen, das war auch ziemlich mies für meine arme Seele, storyrelevant, aber mies.
Aber Finnick lebt, Callie lebt, sie haben einander und was ist da schon eine zweite Narbe, wenn man die Liebe seines Lebens gerettet hat.
So, Nummer fünf ist geschrieben, keine Fehler wurden gesichtet und auf zum letzten Review, bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 16:03:37 Uhr
Hi!
Geht mir auch so, ich zuckte wirklich jedes Mal zusammen, wenn die erste Mutation Jackson anspringt, jedes Mal. Die Biester sind auch wirklich gruselig und ich kann dir versichern, ich schaue diese Stelle auch nie wirklich gerne an. Im Buch geht das wirklich richtig schnell, da hab ich kaum Zeit irgendwas zu empfinden, da ist es auch schon vorbei.
Ja, auf dieses Kapitel haben wir sehr lange gewartet und ich habe mich dazu entschieden, Finnick nicht sterben zu lassen. Die größte Änderung neben Callie selbst, die in dieser FF passiert und ich bin auch froh, dass ich ihn gerettet habe. Die folgenden Kapitel wären dann wirklich deprimierend und düster geworden und mit Callie hätte es vermutlich kein gutes Ende genommen. Also war ich praktisch gezwungen, ihn zu retten. Ich hatte keine andere Wahl. Aber danke für die Blumen.
Ich baue auch immer Beziehungen zu erfundenen Charakteren aus Büchern und Filmen auf. Jüngstes Beispiel, ich hab mal wieder Rogue One angeschaut und der Film hat mich echt zum Heulen gebracht. Selbst, als ich ihn zum allerersten Mal gesehen habe, wusste ich schon, dass sie zum Schluss absolut alle sterben werden. Aber das hat mich nicht daran gehindert, Jyn und die anderen ins Herz zu schließen, und dann ist einer nach dem anderen gestorben und als der Abspann kam, liefen mir immer noch Tränen die Wangen hinunter. Ich heule bei Büchern und Filmen so oft, wenn sowas passiert. Ich leide richtig mit, auch wenn ich weiß, was kommt.
Aber das ist ja das Schöne an Fanfiktion, manchmal kann man was ändern, auch wenn ich es mir vorher immer gut überlege. Schließlich hat man sich ja immer irgendwas dabei gedacht, wenn eine wichtige Figur stirbt, und bevor ich ein solches Opfer verhindere, will ich mir im Klaren darüber sein, aus welchen Gründen ich es verhindere und welche Auswirkungen das haben wird.
So, aber diesen Abschnitt lassen wir jetzt mal hinter uns. Die Kämpfe gehen weiter und bevor das letzte Kapitel kommt, passiert wirklich noch einiges.
Dann auf zu deiner letzten Review für heute.
Liebe Grüße
Sidera
10.02.2020 | 16:15 Uhr
zu Kapitel 39
Ich bin unglaublich erleichtert, dass Finnick überlebt hat. Auf diese Szene war ich schon die ganze Zeit gespannt und ich habe mich gefragt, was du aus ihr machen wirst.
Zum Glück sind Calliope und Finnick noch am Leben und ich hoffe, dass es so bleibt :)

Ich bin unglaublich gespannt, wie die Geschichte ab jetzt weitergehen wird und freue mich schon total auf die nächsten Kapitel :)

Mach weiter so! Dein Schreibstil und deine Story sind unglaublich gut und spannend.

Liebe Grüße
Norienchen

Antwort von - Sidera - am 11.02.2020 | 09:12:15 Uhr
Hey!
Ja, auf diesen Moment waren einige sehr gespannt - ich auch, ich war mir bis zu dieser Stelle nämlich nie ganz sicher, ob ich Finnick überleben lasse, oder ob er doch stirbt und Calliope ohne ihn weitermachen muss. Aber letztlich ist es dann doch gut gegangen.
Danke, ich hoffe, dass es dir auf weiterhin so gut gefällt.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 20:41 Uhr
zu Kapitel 38
Hi!
Also jetzt kann ich mich mit der Frage beschäftigen, wie ich vorhin schon angekündigt habe und es passt auch gut zu dem Thema, das ich in diesem Review ansprechen wollte und zwar Boggs Tod. Rest in Peace mein Freund, bei der Stelle im Film werde ich immer schnell sentimental und in diesem Kapitel ging alles so schnell. Callie war irgendwo ganz anders als Boggs und war auch mit Peeta beschäftigt, was dazu geführt hat, dass sein Tod oder zumindest seine seine Verletzung, die nachher zum Tod führt, etwas an ihr vorbeigegangen ist. Dann kam auch noch dieses schwarze Zeug und letzten Endes ist seine Leiche zurückgeblieben, damit sie vorankommen. Ich weiß, dass das nur der Notwendigkeit halber geschehen ist, aber ich finde es einfach total mies. Das beweist, dass Krieg das schlimmste ist, was es gibt und das er zu menschenunwürdigen Handlungen beiträgt, bestes Beispiel wären alle Handlungen im zweiten Weltkrieg, die auch nur im Ansatz mit einem KZ oder anderweitiger Exekution zu tun haben. Hier sehen wir, wie einfallsreich Menschen in Bezug auf Folter- oder Tötungsmethoden sind, ich meine, eine schwarze Todeswelle? Das hätte ja schon fast etwas poetisches, wenn es nicht so verdammt tragisch wäre. Oder Mutationen, wer kommt den auf sowas? Es ist schlimm wozu die Menschheit verkommen kann und dieses Buch beweist das alleine mit den Hungerspielen. Aber eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus, obwohl ich mich über dieses Thema noch stundenlang unterhalten könnte. Ich wollte die Anwesenheit von Peeta mit dem Tot von Boggs in Verbindung bringen. Wer weiß, vielleicht hätte seine Abwesenheit dazu geführt, dass er auch nur einen Schritt weiter weg von der Miene auftritt. Mitchell wäre zumindest auf eine andere Weise gestorben, wenn er denn überhaupt gestorben wäre. Aber Boggs mochte ich immer sehr gerne und deshalb hat mich sein Tot ziemlich getroffen. Also Ruhe in Frieden.
So, einen Fehler hab ich für dich:
Im letzten Drittel, als Peeta darüber klagt, dass Snow verantwortlich dafür ist, was er nun ist: "Snow hat mich eine Waffe verwandelt" Es müsste heißen: Snow hat mich "in" eine Waffe verwandelt.
So, das vierte Review, ich komme gut voran, bis zum fünften.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 15:50:24 Uhr
Hi! Und weiter geht's.
Ja, ich mochte Boggs auch wirklich gern. In den Filmen war er zwar nicht ganz so präsent wie im Buch, aber sie haben ihn doch ganz gut hinbekommen und ich mochte diesen Charakter echt, nachdem Katniss mal nicht mehr ganz so abweisend war. In dem ganzen Haufen, der sich Kommandozentrale von Distrikt 13 nennt, war er wirklich mit Abstand derjenige, dem wirklich etwas an Katniss lag und der in erster Linie daran geglaubt hat, was sie schaffen kann, und nicht Coin. Er war wirklich menschlich und nicht so kalt und berechnend.
Es hat mir etwas leid getan, dass ich seine letzten Momente nicht in der Ff so einfangen konnte, wie er es verdient, aber das ist im Buch und im Film ja schon in alles Ausführlichkeit passiert. Und es ist der Moment von Boggs und Katniss, da hätte Callie einfach gestört. Stattdessen hat sie sich lieber an anderer Stelle nützlich gemacht und wir müssen uns Boggs letzte Momente einfach dazudenken als etwas, das zur gleichen Zeit an anderer Stelle passiert.
Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Krieg ist eins der schlimmsten Dinge, die es auf der Welt gibt und er wurde auch von den schlimmsten Kreaturen auf dieser Welt erfunden. Deshalb finde ich es oft lächerlich, dass man uns als die höchstentwickelte Spezies bezeichnet, denn wir sind in erster Linie gut darin, uns selbst Schaden zuzufügen und uns gegenseitig zu vernichten. Vorurteile, Hass, Folter, Mord, Krieg - all das gibt es nirgendwo so ausgeprägt wie bei uns Menschen. Man kann zwar nicht sagen, dass wir alle schlecht sind, aber ein erschreckend großer Teil der Menschheit ist dumm und grausam. Aber lassen wir das besser, dieser Gedanke deprimiert mich wirklich.
Na ja, das mit Boggs ist, denke ich, nicht Peetas Schuld, seine Ab- oder Anwesenheit hätte keinen Unterschied gemacht. Mitchell ist was anderes, aber wer weiß, was passiert wäre, wenn Peeta nicht dabei gewesen wäre...
Gut, dann auf zur nächsten Reviewantwort.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 20:16 Uhr
zu Kapitel 37
Hi!
Huch, Peeta ist jetzt also auch bei der Party, glücklicherweise existiert hier zumindest Callie, die versteht, was er durchgemacht hat und ihm helfen kann das Durchgemachte auf ihrer Weise zu verarbeiten. Jetzt, wo ich als Leser nicht in Katniss Kopf stecke, sondern alles aus einer anderen Warte miterlebe, merke ich hier, wie sehr man durch die Gedanken von Katniss beeinflusst wird. Das ist auch gar nicht negativ gemeint, nur hilft mir die andere Perspektive das Gesamte zu erfassen, zumindest wenn wir hier die Filme außer Acht lassen, die natürlich wieder einen allumfassenden Blick gewähren. Jedenfalls weiß ich ja schon, dass Peeta die Truppe auf die eine oder andere Weise aufmischt und das aus drei Quellen, Buch, Film und Fanfiktion. Dass er aber nur einen dieser Anfälle während der Mission hat, hat mich schon immer gewundert, hat er es dann so gut unter Kontrolle, dass er es einfach nicht zulässt oder hätte es einfach nicht in die Handlung gepasst und wurde deshalb nur das eine Mal gemacht. Oder habe ich etwas überlesen, das schließe ich nämlich nicht aus. Aber was solls, Peeta ist du, mischt die Sache auf und ich frage mich, was alles anders gelaufen wäre, wenn er nicht dabei gewesen wäre, aber mit einem Aspekt davon möchte ich mich erst im nächsten Review beschäftigen, oder im übernächsten, kommt drauf an, wann die Stelle kommt.
Aber fertig bin ich noch nicht, eine Kleinigkeit ist da noch. Eli soll ein Auge auf Althea haben. Ahaaaaaaaa. Ein Anzeichen, ein kleines zwar, aber ein Anzeichen, ist da noch was geplant??? Ich weiß, ich weiß, deine Lippen bleiben versiegelt.
Ich finde es übrigens so schön wie die Beziehung zwischen Althea und Callie sich entwickelt hat und ja ich weiß, das ist schon seit ziemlich langer Zeit gut, aber ich muss trotzdem sagen, dass ich es so schön finde wie es sich zwischen den beiden entwickelt hat, da vergesse ich gern mal, wie unterkühlt die Beziehung davor war. Das hat mich auf einen Gedanken gebracht, ich habe ganz vergessen, was mit Callies Vater passiert ist. Ich weiß, Schande über mein Haupt, aber ich kann mich schlich und einfach nicht mehr daran erinnern.
So, drittes Review geschrieben und diesmal habe ich keinen Fehler gefunden. Ab zum nächsten Kapitel bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 15:39:10 Uhr
Hey!
Ja, das ging irgendwie echt schnell. Ich hab mich auch ein wenig gewundert, als ich plötzlich an der Stelle war, an der er dazukommt.
Interessant, dass du das so siehst. Mir ging es nämlich ähnlich, nur dass ich mich selbst ja etwas mehr reindenken musste, um das aus Callies Perspektive darzustellen. Aber du hast echt recht, im Buch beeinflusst Katniss' Sichtweise der ganzen Sache die Leser tatsächlich mehr, als man zuerst bemerkt. Ich hab's dann so gemacht, dass ich mir einfach zuerst rausgeschrieben habe, welche Szenen ich einbaue und was von wem gesagt wird, und dann hab ich die Lücken mit Beobachtungen von Callie gefüllt, sodass ich keine Gelegenheit hatte, von Katniss' Meinung zu sehr beeinflusst zu werden. Und das ist auch wichtig, weil Callie zum einen ja, wie du richtig gesagt hast, mehr Ahnung von dem hat, was mit Peeta geschehen ist und immer noch passiert. Und zum anderen hat sie natürlich eine ganz andere Beziehung zu Peeta als Katniss. Sie kennt ihn nicht sehr gut, aber sie mochte das, was sie vor seiner Gefangennahme von ihm gesehen hat. Von der ganzen Dreiecksbeziehung hat sie nicht wirklich viel mitbekommen und sie hat auch nicht erlebt, wie Peeta vor seiner Folter zu Katniss war.
Also, lange Rede, kurzer Sinn - mir war wichtig, hier alles aus einer anderen Perspektive zu erzählen und du hast wieder einmal sehr gut erfasst, was ich erreichen wollte. :D
Auf den ersten Blick ist es schon etwas verwunderlich, aber wenn du es der Reihe nach durchgehst, wird es etwas logischer. Der Auslöser für Peetas Anfall ist ja die schwarze Welle. Das ist eine ziemliche Extremsituation, die ihn einmal zum ersten Mal richtig in Lebensgefahr bringt und die zum anderen so viel Ähnlichkeit mit einer Falle aus den Hungerspiele-Arenen hat, dass das garantiert irgendwelche Erinnerungen wachgerüttelt hat. Dass diese beiden Aspekte einen Kurzschluss verursachen, ist klar. Danach dauert es ja eine Weile, bis er sich beruhigt und er wird ohnmächtig und erst, als das im Fernsehen kommt, ist er wieder wach. Bis zu den Mutationen im Untergrund ist es ja verhältnismäßig ruhig und er ist umgeben von Leuten, die sich weigern, ihn zurückzulassen oder ihn umzubringen. Da schlägt auch wieder etwas mehr vom alten Peeta durch. Dann kommen die Mutationen, er kratzt kurz am Wahnsinn, kann sich aber soweit kontrollieren, dass er Katniss warnt, statt sie zu töten. Und ich glaube, dass das irgendwie so einen Schalter umgelegt hat. Nachdem sie den Mutationen entkommen sind, hat er sich ja mehr und mehr unter Kontrolle, denkt und redet wieder ähnlich wie früher und schafft es, Anfällen aus dem Weg zu gehen.
Ich zumindest sehe es so und finde das auch eine gute Entwicklung der Figur, aber das ist nur meine Meinung und was genau Suzanne Collins sich dabei gedacht hat, kann ich natürlich nicht sagen.
Ja, du hast es bemerkt. :D Und ja, meine Lippen bleiben versiegelt, aber das wird nicht das Letzte sein, was wir von den beiden hören.
Ich mag die Beziehung zwischen den beiden Schwestern auch. Da hat sich einiges getan... und es wird sich auch nochmal etwas tun in den kommenden Kapitel. Mehr kann ich leider dazu nicht sagen. Hm, der Vater, warte, ich muss kurz überlegen. Der ist zu Hause geblieben, als Althea mit Annie und Co geflohen ist und seit dem gab es nur ein paar Vermutungen. Aber das Thema kommt später auch nochmal auf.
So, drei geschafft, drei to go. Ich seh dich ein Stück weiter oben.
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 19:22 Uhr
zu Kapitel 36
Hi!
Ich bin so stolz auf Callie, sie hat den Blocktest mit Bravour bestanden und das auch noch, obwohl sie fast einen Rückfall gehabt hätte. Aber es war zu erwarten, erstens ist die Gute so Dickköpfig, dass sie bis an ihre äußersten Grenzen trainiert hat und ungeachtet von ihren Verletzungen die Sache durchgezogen hat. Das weiß sogar York zu schätzen, da bin ich mir sicher. Zweitens ist ihr unbrechbarer Wille ein ständiger Begleiter, der vermutlich dafür verantwortlich ist, dass sie überhaupt in 13 ist. Hätte sie den nicht, wäre sie in der Zelle im Kapitol gestorben, das wage ich jetzt einfach mal zu behaupten. Zu guter Letzt ist da noch Finnick, sie hätte ihn doch nie gehen lassen, wenn sie nicht mit ihm gehen würde. Das wäre ihr mit Sicherheit zu viel gewesen, die noch größere Ungewissheit, als bei den Spiele, wo sie ihn Tag und Nacht sehen konnte. Wäre sie in 13 geblieben und er wäre gegangen, dann hätte man sie vermutlich nicht aus der Kommandozentrale entfernen können. Außerdem hätte sie vermutlich als Information bekommen, dass Finnick von dieser Schwarzen Welle erfasst und getötet worden ist. Das hätte sie nicht überlebt, wage ich jetzt auch noch zu behaupten. Nein, es war zu erwarten und dass Johanna in 13 bleibt, ist zwar einerseits dumm gelaufen, aber andererseits ist es besser für sie, in ihrer Verfassung, die jetzt durch den Blocktest noch zusätzlich geschwächt wurde, das Bett zu hüten. Da finde ich es gut, dass du dich ans Buch gehalten hast. Hast du eigentlich mit dem Gedanken gespielt, sie den Blocktest bestehen zu lassen? Ich frage mich, ob sie dann im Kapitol gestorben wäre. Nein, besser es bleibt in ihrem Fall, so wie es ist.
So, ein Aspekt, geschafft, mit ein paar Ausschweifungen, aber ohne die wäre es doch langweilig und hier noch zwei Fehler, die ich gefunden habe:
Der erste befindet sich gleich im zweiten Satz am Anfang: "Soldat York scheute sie, Johanna und Katniss jeden Tag durch lange Konditionsläufe, Waffenübungen und Theoriestunden über Taktik und Militärstrategien." scheuchte statt scheute
Und dann noch im dritten Absatz: " Es war schade, denn sie hatte Eli wirklich ger, aber schon nach dem zweiten Tag war sie auch dankbar dafür, dass sie nach dem Tagestraining bei York und den Simulationen Feierabend machen durfte. " bei gern wurde das "n" vergessen
So, zweites Review geschrieben und ich hoffe, dass dir mein Geschreibsel nicht zu wenig ist, ich verspreche, dass es bei den Kapitel, die du heute hochgeladen hast, wieder so weiter geht, wie davor, aber für jetzt ist es ein bisschen ausspannen, so wenig zu schreiben.
Wir lesen uns bei Review drei, bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 15:22:16 Uhr
Hello again!
Ja, das dürfte schon eine sehr große Herausforderung für sie gewesen sein. Aber du hast natürlich vollkommen recht, dass Callie nicht so leicht klein zu kriegen ist, selbst wenn sie ihr Trauma immer noch nicht vollkommen überwunden hat und auch nicht mehr die Calliope von früher ist. Was ihre Sturheit, ihren Willen und die Motivation mit Finnick angeht, kann ich dir auch nur recht geben. Egal, wie sehr sie gelitten hat, irgendwo übernehmen diese drei Dinge dann doch und sorgen dafür, dass sie weiter vorankommt und nicht zusammenbricht und aufgibt. Vor allem, weil sie diesmal ja in gewisser Weise wirklich die Wahl hat. Bei den 75. Hungerspielen wurde ihr die Wahl genommen, aber diesmal kann sie ja, wenn sie nicht versagt, dafür sorgen, dass sie mit in die "Arena" kann. Zu dem Zeitpunkt konnte sie zwar nicht wissen, dass sie mit Finnick und ihren Freunden in eine Gruppe kommt, aber sie wäre unter keinen Umständen irgendwo in Sicherheit geblieben und hätte ihre Lieben das Kämpfen übernehmen lassen.
Ich habe tatsächlich einmal kurz überlegt, Johanna auch mitzuschicken. Aber dann hab ich die entsprechende Stelle im Buch nochmal durchgelesen und mir war klar, dass sich Johanna zu dem Zeitpunkt an einem körperlichen und psychischen Punkt befindet, wo sie nicht bereit dafür ist. Und ich war mir auch nicht sicher, was dann mit ihr passier wäre. Ich hätte sie an Finnicks Stelle sterben lassen können, aber einen solchen Tod hat Johanna einfach auch nicht verdient. Also ja, ich bin auch zufrieden, dass ich da keine Änderung angebracht habe.
Dann bis gleich!
Liebe Grüße
Sidera
14.02.2020 | 18:59 Uhr
zu Kapitel 35
Hi!
Ich habe mir etwas überlegt, ich werde zu jeden Kapitel ein Review schreiben, aber ich werde mir für die verpassten Kapitel immer nur einen Aspekt herauspicken, den ich genauer auseinander nehme, so haben wir beide etwas davon, deine Statistik sieht so aus, wie sie verdient hat auszusehen und ich muss mein Versprechen nicht brechen, klingt doch gut und da ich jetzt vermutlich vorerst nicht mehr ganz so viel schreiben werde, brauche ich keine Schaffenspausen zwischen den Reviews mehr. Eine Win : Win Situation, so genug davon, legen wir los.
Ich habe eine Frage, ich weiß nicht ob es mir entgangen ist, aber heißt Callie im Nachnamen jetzt eigentlich Odair, in den folgenden Kapiteln (die ich alle bis Nummer vierzig gelesen habe) wird sie nämlich mit Harper angesprochen, obwohl das logisch ist. Würden Boggs oder Jackson Odair rufen, wären alle verwirrt und somit ist es logisch, dass sie sie mit ihrem Mädchennamen anreden, aber ganz generell, heißt sie nun Odair, oder ist sie immer noch eine Harper?
Ich habe mir übrigens die passende Untermalung für die folgenden Kapitel gesucht und das Naheliegendste genommen: "The Hanging Tree". Es stimmt mich für das am besten ein und ich mag das Lied wirklich gerne, es löst etwas in mir aus, das ich nicht beschreiben kann und ich kann mich dadurch noch um einiges mehr in die Geschichte hineinversetzen. Was Musik nicht alles kann, ich bin immer wieder erstaunt.
Da ich es schon so lange nicht mehr erwähnt habe, ich liebe die Dynamik zwischen Finnick und Callie. Die beiden sind perfekt füreinander, sie helfen einander, sind füreinander da, bauen einander auf und stärken sich gegenseitig den Rücken. Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit Callie passiert wäre, gebe es Finnick nicht. Grauenhafte Vorstellung, aber die beiden waren füreinander das Schicksal und sie erlauben einem in einer derartig dystopischen Welt wieder zu hoffen, dass alles gut wird. Auch wenn der geneigte Leser bzw. Filmeschauer das schon weiß.
Ich gebe zu, das mit dem einen Aspekt habe ich hier noch nicht so gut hinbekommen, sehen wir mal, wie es beim nächsten Review so wird. Noch bin ich aber nicht fertig, ich Dussel habe nämlich beim letzten Review vergessen dir einen Fehler zu schreiben, also hier ist er:
Im Ersten Drittel, als Finnick und Callie sich vor der Zeremonie treffen in dem Satz: " Und als sie sein Lächeln erwiderte, wusste sie, es mit ihr nicht anders war." Müsste es nicht eigentlich heißen ", dass es mit ihr ..."
In diesem Kapitel habe ich auch einen entdeckt und zwar:
In der Mitte, als es darum geht, dass es Rindereintopf gibt: "Tatsächlich meine Greasy Sae an der Essensausgabe, dass das Rind am Morgen frisch aus Distrikt 10 angekommen war." "meinte" statt "meine"
So, das war das erste Review aus vielen folgenden.
Ich sage bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.02.2020 | 14:49:19 Uhr
Huhu!
Okay, mit dem Kompromiss bin ich einverstanden, auch wenn ich es wirklich verstanden hätte, wenn die einzelnen Reviews zu den Kapiteln diesmal nicht gekommen wären und du ein oder zwei zusammenfassende geschrieben hättest. :)
Zu deiner Frage: Ich hab ehrlich gesagt nicht wirklich darüber nachgedacht, ob sie seinen Namen nun offiziell annimmt. Klar, Finnick nennt sie ein oder zweimal Mrs Odair, aber für mich ist sie irgendwie auch immer noch Calliope Harper geblieben, und für ihre Bekannten wird das, glaube ich, auch so sein. Wenn jemand heiratet und den Namen wechselt, den du schon ewig kennst, ist die Umstellung nicht so leicht. Also, ich denke für mich hat sie ihren Namen auch nach der Hochzeit behalten, aber nachdem das - denke ich - nirgendwo explizit gesagt wird, kann sich da jeder auch seine eigenen Vorstellungen machen.
Ich höre auch sehr oft Musik beim Lesen oder auch im Zug, wenn ich aus dem Fenster starre und vor mich hinträume. So ein Soundtrack macht doch einiges aus und mir geht es da wahrscheinlich haargenau wie dir.
Ja, die beiden sind schon ziemlich aufeinander eingestimmt, aber das ist ja auch verständlich, immerhin hatten sie über so lange Zeit hinweg nur einander, um so viele schreckliche Sachen durchzustehen. Wenn einer von beiden plötzlich da herausgerissen würde, würde dem anderen auf jeden Fall ein so wichtiges Element fehlen, dass die Wunde vermutlich nie wieder heilen würde. In gewisser Weise ist eine solche gegenseitige "Abhängigkeit" in Panem natürlich verdammt gefährlich, aber es ist nun mal auch einfach menschlich.
Und ich bedanke mich an dieser Stelle schon mal allumfassend für die gesamte Fehlersuche. Insgesamt sechs Fehlerchen sind mir entwischt und dank dir wurden sie nun enttarnt und ausgelöscht. *böses Lachen* Herzlichen Dank, meine treue Handlangerin. ;)
Dann bis gleich in der nächsten Antwort!
Liebe Grüße
Sidera
31.03.2020 | 09:19 Uhr
zu Kapitel 34
Hey,

ich bin es wieder. Bevor ich weiterlese, melde ich mich nochmal.

Die letzten drei Kapitel haben mir wieder sehr gefallen. Dass Katniss Calliope eingeladen hat, mir ihr nach draußen zu gehen, finde ich irgendwie schön. Es zeigt, dass die beiden etwas verbindet. Etwas, von dem sie vielleicht nicht einmal selbst genau sagen können, was es da eigentlich ist, dass sie verbindet. Es bedeutet wohl auch viel, dass Katniss Calliope erlaubt, eines ihrer Kleider an der Hochzeit anzuziehen. Ich meine, die Anlässe, zu denen Katniss selbst ihre Kleider angehabt hat, sind wohl eher schmerzhaft, aber da die Kleider von Cinna stammen, bedeuten sie ihr doch sehr viel, weil Cinna ihr viel bedeutet hat.

Und jetzt hat Calliope auch endlich die extra für sie produzierten Schwerter gesehen und sie ausprobieren dürfen. Ich denke, das bedeutet ihr sehr viel.

Die Hochzeit fand ich sehr schön. Man hat die Leichtigkeit, die die Gäste umfasst, richtig gespürt und sich mit allen gefreut, endlich mal alles andere vergessen zu können. Auch hat man das Glück von Finnick und Calliope gespürt. Schade ist nur, dass auch diese Feier wieder mal als Anlass für einen Propo genutzt werden musste. Wobei das im Buch ja auch so war, wenn ich mich recht erinnere (das ist ewig her, dass ich das gelesen habe). Ich meine, klar, es ist natürlich auch ein Anlass, den man gut zu solchen Zwecken verwenden kann, weil, wann wird in Distrikt 13 mal gefeiert? Gar nicht. Außerdem zeigt es Snow, dass die Menschen trotz allem noch feiern können.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 31.03.2020 | 09:54:30 Uhr
Huhu!
Schön, dass du immer noch am Ball bist, das freut mich wirklich. :D
Die Stelle mit Katniss und Calliope mag ich auch sehr gern, das war für die Beziehung der beiden Figuren auch ein wichtiger Schritt. Wie du ja richtig erkannt hast, verbindet die beiden einiges und dass Katniss mal einen Schritt auf jemand Fremden zugemacht hat, zeigt ja auch, dass sie das bemerkt hat und etwas neugierig geworden ist. Und ja, auch das mit den Kleidern ist eine nicht zu verachtende Geste. :)
Haha, ja, die Schwerter sind so eine Sache. Das war auch gleich ein kleiner Selbstbewusstseinsschub für Callie, mit den Schwertern ergreift sie gleichzeitig auch wieder mehr Kontrolle über sich selbst.
Dankeschön, das höre ich gerne. Ich hab versucht, die Balance zu halten und nicht zu sehr in den Kitsch einzutauchen, aber zu unromantisch werden durfte es natürlich auch nicht. Ja, da erinnerst du dich richtig, auch im Buch wurde die Hochzeit in Distrikt 13 für ein Propo genutzt. Und mir geht es da wie dir, irgendwo knirscht man schon mit den Zähnen, dass das Glück zweiter Menschen, die wahrlich genug gelitten haben, so für Propaganda genutzt wird - aber andererseits sendet es natürlich auch eine klare Nachricht an Snow und Calliope und Finnick ist es an sich auch gar nicht so unrecht, dass ihre Beziehung nun kein Geheimnis mehr sein muss. Nach all dem Verstecken ist es auch eine Erleichterung, das in das ganze Land hinaus zu schreien.
Dann noch viel Spaß beim Weiterlesen, ein gutes Stück hast du ja noch vor dir.
Ganz liebe Grüße
Sidera
08.02.2020 | 00:21 Uhr
zu Kapitel 34
Hi!
Ja mich gibt es auch noch, aber ich glaube es gab schon längere Perioden, in denen ich mich nicht gemeldet habe. Jedenfalls bin ich hier um dieses wunderschön kitschige, aber nicht zu kitschige Kapitel zu kommentieren. Obwohl, gäbe es denn einen anderen Grund warum ich sonst hier wäre, also abgesehen vom Lesen ... Naja, lassen wir das und kommen wir zum Eingemachten.
Zuerst natürlich das Offensichtliche, die Hochzeit war wun-der-schön. Ich habe übrigens zu diesem Anlass mal meine Ausgabe von Mockingjay hervorgekramt, aus einem Haufen an Büchern, wohlgemerkt, die anderen Bücher habe ich mir damals von einer Freundin geborgt, es ist auch wieder eine ziemlich komische Geschichte, wie ich an meine eigene Ausgabe gekommen bin. Zumindest von meiner Warte aus. Jedenfalls habe ich die Stelle gesucht, an der wir uns jetzt befinden, also mitten in Kapitel 16. Da hab ich natürlich auch mal wieder ein bisschen hinein gelesen und habe festgestellt wie exakt du dich an das Buch gehalten hast. Zumindest hier. Ich meine ja, je länger man darüber nachdenkt, desto logischer ist es und ich hätte es genauso gemacht, aber ich finde es trotzdem super, dass jedes Brotkrümmlein aus dem Buch bei dir nicht unerwähnt bleibt. Die kleinen und großen Details, es ist alles so wie im Buch, zusammen mit ein paar künstlerischen Freiheiten. Es gibt hier natürlich wieder zwei Seiten, die eine Seite ist die, auf der ich NICHT stehe und zwar, dass du alles so geschrieben hättest wie im Buch, weil es an einem Mangel an Ideen liegt. Aber selbst ich könnte diesen Punkt ganz schnell wiederlegen, erstens ist nicht alles wie im Buch, sondern es sind auch Szenen enthalten, die man in einem Buch, das aus Katniss' Sicht geschrieben ist, nie erzählt bekommt. Zum Beispiel die Erlebnisse im Kapitol, während der 75. Hungerspiele, aber auch alle Szenen in Distrikt 4, inklusive der Hochzeit von Annie. Das alles sind Indizien dafür, dass du nicht an einem Mangel an Ideen leidest. Auch die Tatsache, dass jemand behaupten könnte, du hättest Annie nur mit Callie ausgetauscht, ist absoluter Blödsinn, weil Callie die Geschichte ja nicht komplett auf den Kopf stellen soll, sondern lediglich eine andere Position darstellt und aufzeigt, wie ein anderer Charakter als Annie in bestimmten Situationen das Geschehen sieht und ja vielleicht auch doch ein wenig beeinflusst. Womöglich ist die Existenz von Callie dafür verantwortlich, dass Finnick nicht stirbt. Wer weiß, auf jeden Fall zeigt das auf, dass du hier ja mit dem Was Wäre Wenn ...? Gedanken gespielt hast, ohne trotzdem groß das Geschehen zu ändern. Schließlich warst du ja nicht radikal und hast Callie zur Mary Sue verkommen lassen, die am Ende auch noch an Stelle von Katniss Coin erschießt. Ja, Callie hat die Position einer anderen Person eingenommen, aber sie hat nicht die Rolle der Person übernommen. Und all das ist mir in den Kopf geschossen, als ich in meinem Buch mal wieder ein bisschen geschmökert habe. Als Schlussplädoyer habe ich noch zu sagen, dass ich die Geschichte genial finde, gerade weil sie mit Respekt umgeändert wurde, ohne dass man denkt, was ist denn hier passiert, ist das noch die Tribute von Panem? Sie zeigt auf, wie man alles aus einem anderen Blickwinkel sehen kann, vielleicht mit ein paar Änderungen, aber größtenteils nur mit zusätzlichen Szenen. Vielen Dank, das wars und das wollte ich nur einmal gesagt haben, ein Prozess, gegen eine imaginäre Person sozusagen, um zu zeigen, wie ich diese Geschichte sehe. Außerdem habe ich das mal gebraucht, also das verteidigen von etwas das mir am Herzen liegt, gegen nicht existente Vorwürfe, auch wenn natürlich jeder seine Eigene Meinung haben darf, so, jetzt war es das.
Aber ich wollte ja eigentlich etwas zum Kapitel sagen, da habe ich mich wohl etwas verrannt, entschuldige bitte. Jedenfalls springe ich gleich mitten rein und frage mich, warum Haymitch und vor allem Johanna so stumm waren. Aber womöglich dachte Johanna, dass es heute wohl ein ungünstiger Zeitpunkt für Provokation ist, auch wenn die beiden ja offensichtlich ihren Spaß daran haben. Obwohl ich Johanna ja auch zugetraut hätte, dass sie selbst heute stichelt. Ich vermute aber, es liegt an der Autorin, weil du einfach den Moment nicht zerstören wolltest oder weil dir für dieses Kapitel anderes vorschwebte und Johanna eben da nicht hineingepasst hätte oder hat. Sei es wie es sei, jedenfalls ist das wahrscheinlich sogar besser so, ich finde dieses Kapitel hat eine helle, grasgrüne Farbe, durchgehend und mit Johanna wäre vermutlich ein dunkelgrüner Fleck drin, der die Harmonie etwas ins Wanken bringt. Ja, ich weiß auch nicht, wo das jetzt herkam, bei mir haben übrigens auch die Jahre verschiedene Farben, als Beispiel, 2020 ist dunkelviolett und 2019 war dunkelgrün und auch da habe ich keine Ahnung wieso und wo das herkommt, aber es ist schön so die Welt etwas bunter zu sehen.
Was habe ich da gelesen, Althea tanzt mit Eli und das, obwohl selbst ich Althea nicht als eine große Freundin des Tanzens eingeschätzt habe. Na gut, jetzt bin ich mir mit meiner felsenfesten Behauptung nicht mehr so ganz sicher, ob die beiden nicht doch ein Paar werden könnten, ich würde Althea das Glück auf jeden Fall gönnen. Aber wenn ich einen Blick in die weiterführende Zukunft werfe, dann weiß ich nicht, ob ich Althea als Mutter und mit einer Familie sehe, sie als Workaholic passt da nicht so ganz ins Bild, aber wer weiß, Menschen ändern sich. Sie müsste aber auch keine Kinder haben, ich will ehrlich gesagt ja auch keine und wenn man eine Beziehung führt ohne Kinder, könnte ich mir vorstellen, dass alles einfacher ist. Aber es kann auch sein, dass ich in einen Tanz zu viel hineininterpretiere, oder auch nicht, ich weiß es nicht, aber das werde ich noch erfahren und bis dahin werde ich jedes Indiz finden.
So und bevor mir dieses Review über den Kopf wächst, werde ich weiterziehen und mir durchlesen, wie es den beiden Eheleuten denn so geht. Wir lesen uns gleich wieder.
Liebe Grüße,
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 10.02.2020 | 12:17:01 Uhr
So, da wären wir also wieder. :D
Dankeschön, bei dem Kapitel die Balance zwischen Romantik und Kitsch zu finden, war ein bisschen knifflig, aber das Ergebnis ist ja nicht zu sehr ins 'too much' gekippt, wie ich befürchtet hatte. Ich hab auch an den Stellen, die in den Büchern oder Filmen stattfinden, sehr eng mit dem gearbeitet, was gegeben war. Abweichungen gibt es natürlich immer, aber ich wollte ja auch, dass meine Leser die Stellen als Canon-Szenen wiedererkennen, in denen Calliope nun eben teilnehmen kann.
Und danke für dein langes Plädoyer. Das ist so ziemlich genau auch das, was ich in meinen Geschichten zu erzielen versuche, wenn ich eine Geschichte erzählen möchte, die der groben Canon-Handlung folgt. Und ich versuche immer, eine gewisse Canon-Treue mit meinen eigenen Ideen zu verbinden, damit es keine bloße Nacherzählung wird. Wenn man mir das wirklich einmal vorwerfen kann, hab ich definitiv etwas falsch gemacht. Ich möchte ja einerseits eine Story, die mir sehr am Herzen liegt, aus einer anderen Perspektive präsentieren, und auf der anderen Seite die Lücken füllen und meinen eigenen Figuren eine Daseinsberechtigung innerhalb des Canons geben. Und genau das ist mir auch wichtig und ich denke, ich kann zu recht behaupten, dass in meinen Fanfiktions doch zum Großteil meine eigenen Ideen überwiegen und der Canon-Teil die geringere Menge darstellt.
Ja, da hast du mich erwischt, das war meine Entscheidung, die beiden hier nicht mit reinzunehmen. Johanna und Haymitch sind nun wirklich nicht für ihr romantisches Feingefühl bekannt und auch wenn ein paar trockene Kommentare aus dieser Fraktion vielleicht ganz witzig wären, fand ich, dass es hier nicht so wirklich gepasst hat. Das Kapitel dreht sich um Finnick und Callie und da hatten die beiden Schätze mal Sendepause. Aber ich stelle mir gerne vor, dass sie irgendwo am Rand stehen, über einige Tänzer lästern und Kuchen klauen. :D
Sehr gute Überlegungen, du hast Altheas Charakter wirklich gut durchschaut. Als Familienmensch taugt sie einfach nicht so wirklich und ob sie eine Beziehung wirklich aufrechterhalten kann, ist auch eher fragwürdig. Aber zumindest ist nicht zu leugnen, dass zwischen ihr und Eli eine gewisse Anziehung besteht. Ob und was sich nun daraus entwickelt, entscheidet die Zukunft. ;)
Dann wünsche ich dir, falls du noch nicht durch bist, auf jeden Fall noch viel Spaß beim Aufholen der Kapitel.
Ganz liebe Grüße
Sidera
27.01.2020 | 16:57 Uhr
zu Kapitel 34
Hey,
Von mir etwas verspätet. Aber ich habe so lange darauf gewartet, dass ich doch noch mal extra auf das Kapitel reagieren muss!
Einfach toll! Es hatte etwas absolut magisches. Ich liebe die Zeremonie mit dem Salzwasser!
Also ein absolut wundervolles Kapitel, welches all meine Erwartungen übertroffen hat.
Jetzt muss ich aber schnell weiter lesen, um die anderen Kapitel aufzuholen, die ich verpasst habe.
Ganz liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 31.01.2020 | 08:44:07 Uhr
Hey!
Danke, freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Das mit dem Salzwasser wird im Buch bei Finnicks und Annies Hochzeit einmal kurz erwähnt, an den wenigen Details, die da gegeben wurden, habe ich mich orientiert, damit es auch wirklich eine typische Distrikt 4 Hochzeit wird. :D Schön, wenn du damit mehr als zufrieden bist.
LG
Sidera
17.01.2020 | 18:07 Uhr
zu Kapitel 34
Wow, eine wirkliche schöne Hochzeitsfeier, trotz oder gerade wegen der Schlichtheit. Da können dann auch die Kameras nicht mehr stören. Trotzdem bin ich super gespannt, ob - und wenn ja, wie - das Kapitol darauf reagiert. Die Propagandaschlacht kann also beginnen ;)
Herzliche Grüße

Antwort von - Sidera - am 19.01.2020 | 19:56:42 Uhr
Hey!
Ha, danke, ich hatte ehrlich gesagt etwas Sorge, dass es zu kitschig geworden ist... Tja, mit Propaganda ist es bald vorbei, dann gibt's echte Schlachten. ;)
LG
Sidera
12.01.2020 | 22:15 Uhr
zu Kapitel 33
Hi noch mal!
So, dann kommen wir zum nächsten Review, ohne großes Vorwort.
Yeah, erster Auftritt von Boggs und was ist mir natürlich als aller erstes in den Sinn gekommen? Natürlich sein Tod und da dieser quasi nicht vermeidbar ist, schätze ich, dass das wie geplant eingehalten wird, aber dieser Gedanke hat mich wieder zu einem ganz anderen geführt, der sich gut mit meinem nächsten Punkt verknüpfen lässt.
Und zwar, da Callie immer mehr Kraft und Ausdauer in ihrem Training aufbaut und dadurch ihre Fähigkeit zu Kämpfen langsam, aber sicher widererlangt, vor allem, wenn es mit den ihren beiden Schwertern geschieht. Was bedeutet, dass sie bald mit Sicherheit zum Gruppentraining kommt und das wiederum bedeutet, dass sie sicherlich eine Ausbildung zur Soldatin machen wird, so wie Johanna und Katniss. Nur da kommt mir die Frage, wird sie die Prüfung machen, die sie dazu qualifiziert sich der Spezialeinheit 451 anzuschließen, da Johanna die Prüfung dank ihrer Angst vor Wasser auch nicht geschafft hat. Callie hat schließlich auch einige Punkte, die Angst in ihr auslösen und dazu führen könnten, dass sie die Prüfung nicht besteht, aber ich gehe jetzt trotzdem einmal davon aus, dass Callies Verbissenheit ausreichen wird, um diese Prüfung zu bestehen. Aber wird sie auch an dieser Spezialeinheit teilnehmen wollen, vielleicht, vielleicht auch nicht, aber ich denke schon, oder hoffe es zumindest.
Nach eingehender Überlegung bin ich übrigens der Meinung, dass aus Althea und Eli kein Paar werden wird, weil es einerseits nur eine harmlose Flirterei ist und noch dazu ist Althea ein Workaholic. Sie hat so viel zu tun, ich frage mich, ob in ihrem Leben überhaupt Platz für eine Beziehung ist. Selbst wenn der krieg vorbei ist, wird sie vermutlich eine Stellung in der neuen Regierung von Panem bekommen, zumindest ist das in meinem Kopf so. Es kann aber auch sein, dass sie irgendwie stirbt, aber das will ich nicht glauben, ich weigere mich entschieden, also so oder so, es erscheint mir unwahrscheinlich, dass Althea und Eli zusammenkommen.
Und noch ein Yeah, der erste richtige Auftritt von Beetee, ich habe mich schon gefragt wo er steckt, aber wenn er sein zu Hause im Waffenarsenal gefunden hat, dann ist es ja wirklich kein Wunder, wenn wir ihn nie zu Gesicht bekommen. Es freut mich ihn Mal wieder zu sehen, oder hatte er überhaupt bis jetzt in dieser Geschichte Kontakt mit Callie, Angesicht zu Angesicht, das habe ich wohl vergessen. War er als Mentor bei den 74. Hungerspielen dabei? Ich glaube sogar nicht, aber hat Callie ihn kurz bevor die 75. Hungerspiele begonnen haben getroffen? Tut mir leid, das will mir jetzt aber beim besten Willen nicht einfallen. Naja, jedenfalls bin ich froh in (wieder) zu sehen.
So, und nun der eine Fehler den ich gefunden habe und der sich relativ am Anfang befindet: "Aus der Luft konnte sie die Straßen erkennen und größere Gebäudekomplex erahnen, aber dazwischen war alles nur noch Schutt und Asche." Es müsste doch die Mehrzahl von Gebäudekomplex sein.
Ich bin hiermit fertig für heut, aber ich glaube die Mail wird noch warten müssen, aber wenn alles gut geht nicht mehr lange. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.01.2020 | 11:37:10 Uhr
So, hallöchen nochmal!
Yup, geht mir auch immer so. Besonders beim Schreiben ist es für mich auch immer echt mies, wenn ich eine Canon-Figur einbaue, von der ich weiß, dass sie sterben wird. Und obwohl ich genau weiß, dass die Figur todgeweiht ist, bekommt sie eine mehr oder wichtige Rolle, entwickelt sich weiter, baut Beziehungen zu meinen Protagonisten auf und bevor ich mich versehe, hänge ich ebenfalls einen Teil meines Herzens an diese Figur. Besonders bei der FF, die ich im Augenblick schreibe, ist das gerade mal wieder der Fall - leider sogar mehr als nur einmal. Uff, ich hasse es, Figuren umbringen zu müssen...

Und schon wieder denkst du ein ganzes Stück voraus. :D Ist für mich echt spannend, wenn du das tust, weil ich dann grinsend vor meinem Laptop sitzen kann, mir deine Theorien durchlese und schon genau weiß, wo du recht hast, was anders ablaufen wird und ob es mir gelungen ist, dich auf eine falsche Fährte zu locken. Sehr spannend. Aber ja, wie es aussieht, wird Callie in Zukunft stärker trainieren und dann hängt es von ihrer Entschlossenheit und einigen Entscheidungen ab, wie stark und wo sie letztlich am Krieg beteiligt sein wird. Aber auch das wird noch ein paar Kapitel lang dauern.
Sehr interessante Überlegungen. Wenn du so weiter machst, hab ich in den Reviewantworten bald überhaupt nichts mehr zu sagen, weil ich dich entweder anlügen müsste oder zugeben, dass du recht hast. Ich will's wirklich nicht immer sagen, aber: Das wird sich dann schon zeigen. Man.... Das ist einer der Nachteile an einer so fleißigen Reviewschreiberin wie dir, irgendwo schlägt das Gespräch immer eine Richtung ein, wo ich aufpassen muss, dass ich nicht spoilere. Aber deine Charaktereinschätzungen von Althea sind auf jeden Fall schon mal sehr gut. :)
Ja, endlich mal eine Gelegenheit für Beetee. Den hätte ich auch gerne öfter auftauchen lassen, aber leider war er immer nicht dort, wo Callie war. In der Arena, in Distrikt 2 und jetzt im Waffenarsenal treffen sie sich doch endlich mal. Tatsächlich meine ich auch, dass sie bloß vor Beginn der 75. Hungerspiele mal kurz miteinander geredet haben, sonst gar nicht. Callie hat ihm und den anderen in der Arena ja zugeschaut, aber sonst gab es wirklich keinen Kontakt... Und du hast recht, bei den 74. Hungerspielen war er nicht Mentor. Hätte er natürlich sein können, aber ich wollte nicht, dass die ganzen bekannten Gesichter aus Catching Fire da schon auftauchen, das wäre irgendwie blöd und zu viel des Zufalls gewesen.
Yep, da hab ich doch tatsächlich ein E bei Gebäudekomplexe vergessen. Wird ausgebessert, die Autorin dankt für die Korrektur.
Dann schreiben wir uns hoffentlich bald wieder, ich freue mich schon besonders auf deine nächste Mail. Aber lass dich trotzdem nicht unter Druck setzen, ich weiß genau, wie viel Aufwand das immer ist, zurückzuschreiben. Dauert bei mir immer ewig...
Ganz liebe Grüße
Sidera
10.01.2020 | 16:07 Uhr
zu Kapitel 33
Hey!
Ebenfalls Danke!
Ja, ich bin auch schon super gespannt auf das Buch. Vorallem, da es ja 10 Jahre nach dem Krieg spielen soll. Mal schauen, ob es wieder zurück in die Arena geht.
Interessant, dass du quasi planlos schreibst. Ich brauch immer eine grobe Richtung vor Augen, in die es sich entwickeln soll.
Jetzt aber erst mal zurück nach 13;)
Tatsächlich war es keine große Enttäuschung, dass die Hochzeit noch nicht in diesem Kapitel stattgefunden hat. Ich muss also noch ein bisschen gespannt bleiben-Sogar etwas mehr als 19 Stunden und 20 Minuten.

Dieses Kapitel war wieder einmal wunderbar. Jedes Mal wenn ich zu einem neuen Kapitel zurück komme, muss ich über deine Fähigkeit staunen immer die richtigen Wörter und Beschreibungen zu finden. Ich verliere mich in einem Lesefluss und bin immer erstaunt, wie schnell das Kapitel zu ende ist. Respekt, das muss man erst mal können!

Gerade nach dem letzten Kapitel finde ich es unglaublich passend, dass Callie ein Kleid von Katniss bekommt. Es war absolut nachvollziehbar, dass Callie bei der Anprobe von Erinnerungen eingeholt wurde. Wie schwer muss es auch für Katniss gewesen sein, dieses Kleid zu sehen, nachdem ja auch Cinna umgebracht wurde.
Zudem finde ich die Wahl der Farbe unglaublich schön. Es ist nicht weiß, wie wir uns Hochzeitskleider immer vorstellen, aber viel passender.

Und dann hat Calliope endlich ihre Schwerter bekommen :D Auch ein Ereigniss, auf welches ich mich gefreut habe. Irgendwie scheint mir damit ein großer Schritt verbunden zu sein. Calliope ist jetzt stark genug für die Schwerter, sie ist also nicht mehr ganz so vom Kapitol geschwächt. Und bereit zum Zurückschlagen. ich bin gespannt, wann die Schwerter zum Ersten Mal zum Einsatz kommen (aßerhalb des Trainings).

Das wars erstmal von mir. Dir eine schöne Woche und bis nächten Freitag!
Liebe Grüße Calypso

Antwort von - Sidera - am 11.01.2020 | 14:16:37 Uhr
Hey!
Ich hoffe, dass wir im neuen Buch auch etwas von den anderen Distrikten zu sehen bekommen. Distrikt 12 und 13 kennen wir mittlerweile ja zu Genüge, irgendein Distrikt, in dem Katniss nicht für längere Zeit war, wäre auch mal sehr interessant.
Na ja, eine grobe Richtung habe ich schon auch, aber meistens nur, dass ich eben der Canon-Geschichte folge, wo ich eine andere Richtung einschlagen will und in welcher Position ich meine Figuren einbauen möchte. Aber über die Details oder konkretere Plothandlungen mache ich mir selten Gedanken und lasse immer alles auf mich zukommen. Damit riskiere ich zwar Schreibblockaden, aber mir taugt das einfach mehr, weil ich finde, dass sich dadurch alles natürlicher entwickelt - sowohl die Geschichte an sich, als auch die Charaktere.
Danke, schön, wenn es dir so gut gefällt. :D Aber diese Fähigkeit habe ich mir ja auch über Jahre hinweg erarbeitet, also ist das weniger pures Talent, sondern vor allem viel Erfahrung, Übung und das Resultat von unzähligen Stunden, die ich nur mit Lesen und Schreiben verbracht habe. Aber trotzdem danke für das Lob, das nehme ich natürlich gerne an.
In der Sache mit dem Kleid habe ich mich an das Buch gehalten, mit Annie ist Katniss ja auch nach 12 geflogen, um ihr ein Kleid zur Verfügung zu stellen. Da sich bei Callie Plutarchs Problem mit dem nicht vorhandenen Hochzeitskleid natürlich auch stellt, dachte ich, dass hier auch die gleiche Lösung angebracht ist. Auch die Farbe ist hierbei nicht mein Werk, ich fand das Grün von Annies Kleid einfach auch sehr passend.
Ja, die Schwerter, die sind schon was besonderes. Und du hast recht, diese Szene zeigt natürlich, dass Callie sich körperlich mittlerweile soweit von der Folter erholt hat, dass sie langsam wieder Muskeln angesetzt hat und ihr Training verstärkt aufnehmen kann. Aber auch mental hat sie einige Schritte gemacht. Langsam kommt ihr Kampfgeist tatsächlich zurück.
Dann wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Sidera
12.01.2020 | 17:41 Uhr
zu Kapitel 32
Hi!
Ich schätze es wird wirklich in nächster Zeit so sein, dass ich am Wochenende erst antworte, aber das haben wir ja jetzt zu genüge festgestellt, also würde ich sagen, fangen wir an.
Ich liebe diesen Satz: „Wenn ich träume, dass Johanna mich naiv nennt, ist das dann ein Zeichen dafür, dass mein Unterbewusstsein mit ihr einer Meinung ist?“ Ich weiß nicht warum ich diesen Satz liebe, aber ab sofort ist dieser Satz mein Lieblingssatz in dieser Geschichte, das wollte ich nur mal gesagt haben.
Und es ist die perfekte Überleitung zum nächsten Thema, denn dieser Traum lässt mich fast zufrieden zurück. Es bessert sich, es gibt endlich eine Besserung, anfangs dachte ich, oh nein, bitte lass es endlich aufhören und anfangs wirkte es wirklich so, als wäre dieser Traum wie jeder ihrer anderen Alpträume auch, aber in dem Moment, als Alya anfing ihr einzureden sie sei eine Marionette, wurde mir bewusst, dass da etwas nicht stimmt. Dieser Traum ist zwar immer noch einer, den man lieber nicht haben möchte, aber sobald die Träume eher ins Alberne hineingehen und weniger konkret sind, mit den Szenen, die sie zeigen, merkt man, dass es eine Verbesserung gibt. Ich gönne Callie jedenfalls diesen kleinen Schritt auf einem langen Weg, es wurde höchste Zeit, dass sich da mal was tut. Vor allem, dass sie so ruhig war, nach dem sich aufgewacht ist, ja man merkt die Räder der Veränderungen beginnen sich zu drehen.
Noch eine gute Überleitung, Veränderungen sind ja jetzt einige im Gange, zum Beispiel, dass Callie sicherlich bald anfangen darf mit ihren Schwertern zu trainieren, oder allgemein, dass die Rebellen immer weiter vordringen und bald sehe ich schon Katniss, wie sie Coin erschießt, aber allen voran die Hochzeit, die in VIER Tagen schon stattfindet. Also ich frage mich ja, wie die das so schnell hinbekommen wollen, mit der Organisation, aber gut, wir sind hier in Distrikt 13, da ist vermutlich so einiges möglich. Hach, ich freue mich auf jeden Fall für die beiden, es wurde Zeit, dass sie ganz offiziell ein Herz und eine Seele sind.
Ich habe gerade so nachgedacht und wollte mich gerade noch etwas auslassen darüber und zwar wird ja nach dem die Rebellen das Kapitol erobert haben, beschlossen, dass es die 76. Hungerspiele geben wird und da hat sich mir die Frage gestellt, wie wird Callie dazu stehen. Wird wie überhaupt mitentscheiden dürfen, aber wenn wir jetzt davon einfach mal ausgehen, was wird sie davon halten. Ich meine ja, einerseits weiß sie selbst am allerbesten, wie es ist als quasi überlebendes Opfer mit Blut an den Händen ein Leben lang mit sehr, sehr viel Schuld leben zu müssen. Geht man davon aus, müsste sie strikt dagegen sein, dass genau das irgendjemand anderem auch noch passiert, egal ob Kapitoler oder jemand aus den Distrikten. Andererseits wurde ihr schon so viel vom Kapitol angetan, dass sie diejenigen leiden sehen will, denen sie ihre Qualen zu verdanken hat, um den Leuten zu zeigen, wie es ist, wenn man für die Unterhaltung anderer mit dem fast sicheren Tod rechnen muss. In dieser Hinsicht wäre es nur fair und ihre Entscheidung somit klar für die Hungerspiele. Aber wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehe, dass Finnick überlebt und er dafür und Callie dagegen ist, oder umgekehrt, was würde das zwischen den beiden verursachen, obwohl ich mir fast nicht vorstellen kann, dass die beiden einmal nicht einer Meinung sind. Aber wenn man davon ausgeht und beide dagegen sind, können sie die Spiele nicht stattfinden lassen und somit hätte die Existenz Callies die Geschichte verändert. Aber ich habe das Gefühl, dass sie dafür sein wird, warum kann ich nicht sagen, aber ich denke schon.
Um noch ganz kurz die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Callie und Katniss anzusprechen, ich finde die beiden machen sich toll, als Kumpaninnen, sie sind sich auf ihre Weise ähnlich und dann doch wieder verschieden. Na, auf jeden Fall ist Katniss für Callie ein guter Ausgleich zu Johanna, so viel steht fest.
So, und dann noch etwas was ich gelesen habe und mir nicht sicher bin, ob es ein Fehler ist, es kam mir nur ein bisschen komisch vor: "Wenn ich ohne Bogen in den Wald gehe, fühlt sich das für mich an, als hätte ich eine Hand zurückgelassen." Hieße es nicht "meine Hand", oder bin ich mal wieder etwas von der Rolle, ich weiß es nicht *mit den Schultern zuck*.
Jedenfalls mache ich mich gleich ans nächste Kapitel und ich werde mir Mühe geben die Mail auch noch zu beantworten, aber die nächste Woche ist genauso straff wie die letzte, aber es geht dir sicher nicht anders, also sage ich wenigstens hier schonmal bis gleich.
Liebe Grüße
Ladybug

Antwort von - Sidera - am 16.01.2020 | 11:20:37 Uhr
Hey du!
Ha, danke. :') Wobei ich Finnicks Antwort, dass es in erster Linie bedeutet, dass Callie zu viel Zeit mit Johanna verbringt, fast noch besser finde.
Ja, der Traum zeigt tatsächlich, dass sich was getan hat und dass es nicht einfach nur die pure Wiederholung von erlebtem Grauen ist, sondern viel von dem beeinflusst ist, was Callie jetzt gerade im Augenblick erlebt. Johanna, ihr Morfixproblem, Katniss und die Sorgen um Panems Zukunft.... Also ja, ich stimme dir vollkommen zu. Und mehr kann ich auch nicht sagen, außer: Gut beobachtet. :)
Na ja, ein bisschen ist es schon noch hin, bis der Kampf gegen das Kapitol losgeht und Katniss Coin erschießt, aber langsam geht es tatsächlich in Richtung Zielgerade. Ja, das mit der Organisation dürften die da schon hinkriegen, immerhin gibt es ja auch viele freiwillige Helfer. Und ich meine, dass sie im Buch die Hochzeit von Finnick und Annie auch in relativ kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Tja, morgen kommt dieses Kapitel. Und es wird stellenweise etwas kitischig, aber gut, dafür kommen Tod und Zerstörung früh genug wieder.
Oho, sehr interessante Gedanken... Nachdem ich das gelesen hab, hab ich mir mir tatsächlich mal die Stelle durchgelesen, bei der es um die Entscheidung zu den 76. Hungerspielen geht. Ich verrate jetzt nicht, wie viele Sieger anwesend sein werden, aber ich kann dir schon mal sagen, dass es in einem oder vielleicht auch mehreren Punkten nicht ganz so laufen wird wie im Buch. Ob die Entscheidung dann letztlich die gleiche, die gegenteilige oder etwas vollkommen anderes sein wird, wirst du dann sehen. Aber du hast dir ja wirklich schon mal einige Gedanken gemacht, wie und weshalb Callie entscheiden könnte. Ich freu mich schon jetzt darauf, was du sagen wirst, wenn du die Stelle gelesen hast.
Ich schreibe die Szenen mit den beiden auch ziemlich gern. Sie haben eine interessante Dynamik, eine ganz andere als die von Callie mit Finnick, Johanna oder anderen Figuren. Katniss sticht allein durch ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten gegenüber anderen schon heraus, aber dadurch, dass die beide Gemeinsamkeiten teilen, wird das nochmal spannender. Und ja, Katniss ist ein guter Ausgleich zu Johanna, wobei sie schon auch manchmal etwas biestig und unfreundlich ehrlich sein kann.
Hm, nee, das ist kein Fehler. "Meine Hand" geht zwar auch, aber eine Hand passt auch. Es geht ja darum, dass es sich für Katniss anfühlt, als hätte sie etwas zurückgelassen, das eigentlich zu ihr gehört. Ein Bein oder ein Arm wäre z.B auch möglich.
Dann bis gleich bei der zweiten Review!
07.01.2020 | 22:10 Uhr
zu Kapitel 32
Hey!
Dir auch noch ein gutes neues Jahr, voller Lesefieber und guten Büchern.

Das war wieder mal ein umwerfendes Kapitel von dir.
Als erstes natürlich das Hochzeitsdatum! Endlich ist es so weit und die beiden werden heiraten. Sie haben so viel zusammen durch gemacht und überstanden. Vor allem freu ich mich total auf den Moment, da es ja zu Beginn so lange gedauert hat, bis die Beiden sich ihre Gefühle eingestanden haben.
Hoffentlich hat Althea viel Einfluss bei der Vorbereitung, sodass es eine persönliche Hochzeit wird und nicht zusehr für die Propos ausgelegt wird. Wobei Plutarch und Coin wahrscheinlich schon dafür sorgen werden.
Wir haben ja im Laufe dieser Geschichte schon eine Hochzeit mit erlebt. Umso gespannter bin ich was für Elemente aus den Traditionen von Distrikt 4 du aufgreifen wirst. Am Meer können sie ja leider nicht feiern. Obwohl ihre Klippe ein bedeutungsvoller Ort wäre. (Du merkst: meine romantische Seite kommt zum Vorschein und spinnt in unmögliche Richtungen weiter...;)) Aber zurück zum Kapitel: Der Ausflug mit Katniss kam unerwartet. Obwohl es zwischen den beiden ab und zu Gespräche gab haben sie noch nicht so viel mit einander zu tun gehabt. In den Gesprächen gab es ja die ein oder anderen Andeutungen, dass sie sich doch verstehen könnten. Umso mehr habe ich mich über die Stelle gefreut. Auch da die beiden einfach etwas "normales" zusammen gemacht haben. Sie hatten einfach eine sorgenfreie Zeit an der Oberfläche und haben sich über belanglose Themen unterhalten. Wie eine kleine Auszeit von der Rebellion und den Aufständen. Ich bin aber gespannt, ob du auflöst, warum Katniss so plötzlich auf Calliope zukam. Ich kann mir gut vorstellen, dass du einen größeren Sinn dahinter siehst. Natürlich außer der Tatsache, dass sie beide Tribute waren und etwas ähnliches durch machen mussten. Dieses Gefühl, der Auszeit hat sich so durch das gesamte Kapitel gezogen. Vorallem durch das Näherrücken der Hochzeit und auch dem Ausflug an die Oberfläche. Trotzdem musstest du uns wieder an ihr Trauma erinnern, nicht wahr? Dass Calliope trotz dieses wirren Traumes relativ ruhig geblieben ist zeigt ja, dass es ihr langsam besser geht.
Also: Wieder mal ein tolles Kapitel! Ich bleibe gespannt auf das nächste. Darf ich mich schon auf die Hochzeit im nächsten Kapitel freuen?
LG Calypso

Antwort von - Sidera - am 10.01.2020 | 08:51:23 Uhr
Hi!
Dankeschön, das wünsche ich dir auch! Ich bin auch schon sehr gespannt auf das neue Buch Panem-Buch von Suzanne Collins, das in eine paar Monaten rauskommt. :D Du auch?
Ja, irgendwie war der Schritt schon seit einer Weile überfällig, aber bisher hat es nun mal leider an Gelegenheit gefehlt. Ha, klingt fast so, als würdest du dich noch mehr freuen als Callie und Finnick selbst. ;) Althea hat auf jeden Fall ein Auge auf die Planung und tut, was sie kann, aber nachdem Coin und Plutarch daraus natürlich ihren Nutzen ziehen wollen, wird es definitiv nichts mit einer privaten kleinen Feier, wie es den beiden eigentlich am liebsten wäre. Aber besser das als überhaupt nicht zu heiraten. Callie wäre ihre Klippe auch lieber und wenn sie in 4 wären und die Situation anders, dann könntest du wirklich davon ausgehen, dass sie an genau dieser Stelle heiraten würden.
Ha, das dachte ich mir, Katniss' Vorschlag kam für Callie nämlich auch überraschend und, was noch interessanter ist, für mich auch. War so nicht geplant - aber nachdem ich selten wirklich konkret plane, entwickeln sich die Dinge einfach selbst und gerne mal in eine Richtung, an die ich zunächst eigentlich nicht gedacht habe. Aber wie du schon festgestellt hast, zwischen den beiden gibt es ja Gemeinsamkeiten und sie scheinen sich nicht schlecht zu verstehen. Ich habe auch nicht vor, über Katniss' Beweggründe in der Geschichte noch viel zu sagen, dahinter steckt ja kein Masterplan oder so. Sie war einfach etwas neugierig auf die Person, die für Finnick so wichtig ist und hatte selbst den Eindruck, dass es vielleicht ganz interessant wäre, mal mit dieser Frau zu sprechen.
Wobei ich es nicht wirklich als sorgenfreien Ausflug bezeichnen würde, immerhin haben sie am Fluss ja schon über ernstere Themen gesprochen. Klar, eine gewisse Auszeit war es schon, als sie im Wald unterwegs waren und Katniss ihr Bogeschießen gezeigt hat, aber irgendwie schwebt Panems Situation ja doch immer wie eine dunkle Wolke hinter den beiden her. Aber ja, Callie macht mittlerweile Fortschritte und wird wieder etwas ruhiger, wobei natürlich noch immer nicht alles überstanden ist. Sie wird nur besser darin, es sie nicht mehr so sehr kontrollieren zu lassen.
Ich fürchte, ich muss dich enttäuschen, ganz haben wir das Kapitel Hochzeit noch nicht erreicht. Aber heute haben wir trotzdem ein nettes Kapitel, das ich persönlich auch sehr mag.
Dann danke für deine Review und hoffentlich bis zum nächsten Mal!
Liebe Grüße
Sidera
22.03.2020 | 12:13 Uhr
zu Kapitel 31
Hey,

ich bin es wieder und immer noch nicht am Ende der Geschichte angelangt xD.

Ich finde, du beschreibst Calliopes Gefühlsleben und was sie durchmachen muss, ganz gut. Ich denke, gerade, weil sie Finnick hat, ist es ganz gut nachvollziehbar, dass es ihr doch irgendwie am besten von allen drei gefolterten Siegern geht. Ich meine, Peeta ist eben noch total in seinen falschen Erinnerungen gefangen und Katniss als Stütze klappt hier ja nicht, weil sie laut seinen falschen Erinnerungen ja das Problem ist und er in einem Zusammentreffen mit ihr vor allem sie in Gefahr bringt. Und Johanna hat ja leider niemanden so richtig, der/die ihr eine Stütze sein kann. Und es ist ja auch nicht so, als würde es Calliope perfekt gehen und sie hätte alles längst vergessen. Sie hat ihre Alpträume oder das Zittern oder diese begründete Angst vor der Kamera. Calliope erinnert mich ja in ihrem Erleben und in ihrem Umgang mit ihren traumatisierenden Erfahrungen doch etwas an Katniss. Sie sind wohl tatsächlich nicht so verschieden...

Aber ich denke, Calliope hat gegen ihre Angst vor der Kamera sehr gut gekämpft. Musste sie auch, weil es war ja nur abzusehen, dass Coin sie auch für ihre Zwecke bzw. die Zwecke der Rebellen würde verwenden wollen. Sie ist zwar nicht so "wichtig" wie das Aushängeschild der Rebellion (= Katniss), aber sie ist eine Siegerin, die etwas erlebt hat, mit dem man den Distriktbewohnern und vielleicht auch den einem oder anderen "menschlichen" Kapitolbewohner (wie es Louna war) die Grausamkeit des Kapitols vor Augen führen kann. Es muss jedoch schrecklich sein, wenn Calliope daran denkt, was das letzte Mal passiert ist, als sie vor der Kamera stand.

Insgesamt möchte ich auch sagen, dass du alle Sieger, die aus den Büchern bekannt sind, und die auch in deiner Geschichte eine Rolle spielen von ihrem Charakter her echt sehr gut triffst. Also, Finnick, Katniss, Johanna, Annie, Haymitch. Auch wie die Sieger jeweils miteinander reden und sich verhalten ist absolut so, wie ich sie mir vorgestellt habe.

LG
bookfreeki

Antwort von - Sidera - am 22.03.2020 | 21:29:02 Uhr
Huhu!
Macht ja nichts, lass dir nur Zeit zum Lesen und genieß es. Auf die Art hab ich ja auch noch ein bisschen was von der Geschichte. :)
Dankeschön, das freut mich. Und ich höre auch gerne, dass du Calliopes Zustand und wie sie damit umgeht logisch findest. Das war so einer der Teile der Ff, der mir ehrlich gesagt ein bisschen schwerer gefallen ist und ich wollte auf keinen Fall, dass sie im Vergleich zu den anderen beiden zu gut wegkommt, aber wie du schon gesagt hast, ist Finnick eben so ein Faktor, den weder Peeta noch Johanna haben. Daher dann das Zittern, die Schlafprobleme und die Kameraphobie, auf diese Art äußert sich ihr Trauma dann, auch wenn es ihr eigentlich gar nicht so schlecht zu gehen scheint. Also, an dieser Stelle vielen Dank für dein positives Feedback. Ich hab zu dem Thema weniger Rückmeldungen bekommen, als ich mir erhofft hatte, und es freut mich wirklich, dass du mit meiner Darstellung zufrieden bist.

Ja, da hast du vollkommen recht, dass Coin eine "Gegenleistung" von Calliope verlangt, war eigentlich abzusehen. Eine weitere, junge, bekannte Siegerin, die auf der Seite der Rebellion steht und nicht so unbeliebt oder zerrüttet ist, dass sie nicht ein paar Sätze vor der Kamera sagen kann. Es hat mir echt leid getan, Callie das durchmachen zu lassen, aber es wäre eben ziemlich unrealistisch gewesen, wenn Coin sie in Ruhe gelassen hätte. Aber sie hat es ja überstanden und sich gar nicht so schlecht geschlagen.

Nochmals danke. :D Canon-Figuren zu schreiben macht, meiner Meinung nach, auch nur Spaß, wenn man ihre Charaktere so gut wie möglich beibehält. (Oder natürlich ganz absichtlich OOC darstellt, aber das geht ja dann in ein anderes Genre.) Ich bin bei meinen Geschichten ja nicht wirklich objektiv, daher freut mich eine solche Bestätigung von Lesern immer ungemein.

Ganz liebe Grüße und noch viel Spaß beim Weiterlesen!
Sidera