Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
29.08.2019 | 17:30 Uhr
zu Kapitel 1
*Schild hochhalt* Schluss mit Weltraumtintenfischkämpfen!

Hallo,

ich muss gestehen, ich mag Tintenfische und finde die sehr niedlich, wobei ich noch nie einem Riesentintenfisch aus dem All gegenüberstand. Passt auch irgendwie zur Menschheit, dass sie da gleich einen Sport draus macht.

Der Kampf hat mich so an Wrestling erinnert, besonders die Gebaren und Angriffe Pjotrs. Ein Gentleman ist er ja nicht vermöbelt der da glatt eine Frau. Hätte nur noch gefehlt, dass er ihr mit dem Klappstuhl eins überzieht. Für sie ist das ja eher dumm gelaufen, hatte nicht mal einen Namen die Süße, ich nenne sie gedanklich Viola. Aus ihrer Sicht war es wohl auch eher ein Stierkampf und sie ist der Stier.

Ich bewundere ja Deine Fähigkeit der Beschreibung, besonders die Stelle, in der Du erst die Tiere aufzählst und dann doch die größte Bestie als Letztes nennst. Wirklich beeindruckend. Auch die Umgebung konnte man sich richtig gut vorstellen. Viele Details haben die Geschichte so unterstützt, dass sich mein Gehirn die Szenen gut vorstellen konnte (Besonders den Zar).

Aber sag mal, Drehungen in der Lust...ist Luft oder habe ich da was nicht verstanden? Wobei er ja schon Lust empfunden hat, war ja nicht zu übersehen. Und keiner hat bemerkt, wie es wirklich war.

Übrigens, eigentlich ist es doch angenehm für die Mutter, wenn das Kind sich bei der Geburt hinausteleportieren kann...da bleibt ihr dann an sich einiges erspart...nur wer verhindert, dass sie wieder reingeht...schwierig XD.

Freut mich übrigens, dass keine wirklichen Weltraumtintenfische verletzt wurden ^^.

Mit freundlichen Grüßen
Requat

Antwort von Jonathan Ghost am 30.08.2019 | 16:28:05 Uhr
Hallo Requat,

Aber ehrlich! Du kannst doch nicht von den Leuten verlangen, dass sie plötzlich eine alte und in ihrer Kultur verankerte Tradition aufgeben, nur weil es sich um eine dumme, gewalttätige, gefährliche und tierquälerische Sportart handelt! Was kommt als Nächstes? Bürger die ihre Anführer selber wählen dürfen, Frauen mit denselben Rechten wie Männern, Gesetze zum Schutz von Tieren, Meinungsfreiheit, Toleranz gegen Andersdenkende, Humanismus und Typen die ihr Dakimakura heiraten dürfen? Wirklich... Sobald der Weltraumtintenfischkampf verboten ist, geht die Welt doch vor die Hunde!
Okay, und mit dieser etwas seltsamen und sarkastisch-gestörten Ansage zu Anfang, bedanke ich mich für dein freundliches und ausführliches Review zu dieser Kurzgeschichte, welche definitiv das bisher verrückteste ist, was ich je verfasst habe!

Die Grundidee für diese Kurzgeschichte basiert auf den Umstand, dass es ein cooles und witziges Klischee in der Science Fiction ist, dass fast immer wenn Menschen gegen außerirdische Lebensformen im Ring antreten, der extraterrestrische Gegner tintenfischartig ist... Außerdem wollte ich ein wenig parodieren, wie viele Menschen historisch wichtige Ereignisse für uninteressant halten, dann aber beim nächsten Sportereignis durchdrehen. Ach, und ich wollte noch so gestörte Sportarten wie Wrestling und den Stierkampf parodieren... Im Grunde wollte ich so vieles parodieren, hatte so viele verrückte Ideen wie auch einige ernste Gedanken, welche schlussendlich in diese Orgie des Wahnsinns hineinflossen.
Und höchstwahrscheinlich stehen all diese interessanten und komplexen, kritischen Gründe weit hinter einen weitaus wichtigeren Grund, der mich zum Schreiben dieser Kurzgeschichte motivierte: Die Vorstellung eines epischen Russen der einen Weltraumtintenfisch im Ring besiegt, ist einfach cool...

Und ich glaube fest daran: Wenn es Weltraumtintenfische gäbe, dann würde die Menschheit einen Sport mit ihnen erfinden!

Der Kampf gehörte an sich zum Schwersten an diesem Text... Er dufte ja nicht langweilig sein und als Kernelement der Handlung, musste er auch definitiv sehr gut beschrieben werden. Du liegst richtig damit, dass ich mir meine Inspiration ziemlich stark beim Wrestling geholt habe... eine Sportart welche ich so lächerlich finde, dass ich sie schlichtweg parodieren musste!
Ja, ein Gentlemen ist unser grobschlächtige Pjotr sicher nicht... Die arme Viola - aber zum Trost: Sie hat den Großteil des Kampfes ohnehin nicht erlebt, da ja der bösartige Parasit die Kontrolle hatte! Und um den ist es wirklich nicht schade.

Vielen Dank für die Bewunderung für meine Fähigkeit zur Beschreibung! Ich habe mir da sehr viel Mühe gegeben und freue mich auch, dass du das Detail erwähnst, wie ich den Menschen als gefährlichste Bestie zum Schluss der Aufzählung erwähne.
Was die vielen Details und Nebensätze betrifft, bin ich auch auf sie stolz und habe da einfach meiner kreativen, verrückten Seite freien Lauf gelassen...

Die Lust ist jetzt, dank deines netten Kommentars, zur Luft geworden! Vielen Dank dafür. Es ist schon immer recht lästig, wie einem beim Schreiben wegen der "Betriebsblindheit" solch dumme, kleine Fehler unterlaufen!

Und ich weiß nicht, ob die "Geburt" dieses Mädchens, des ersten Metamenschen in meinen dortigen Universum, wirklich so angenehm für die Mutter war... Ich stelle es mir so vor, dass da plötzlich ein Vakuum in ihrem Innern war und sich alles ganz schnell, ohne Vorbereitung und ohne langsame Anpassung, zusammengezogen hat... Keine Ahnung. Ob Teleport-Babys für die Mütter schmerzhafte Folgen haben, die vielleicht sogar schlimmer als eine normale Geburt ausgehen oder sich anfühlen, kann ich nicht wirklich beantworten.
Sie war aber nach einigen Tagen ja ganz flott und konnte sogar den Kampf mit ansehen... Naja, früher waren die Leute aber auch viel robuster.

Und ja, es ist schon eine Erleichterung, dass da kein echter Weltraumtintenfisch für diesen Oneshot zu Schaden kam...

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

P.S. Ich finde Tintenfische ebenfalls superniedlich und cool!
12.07.2019 | 14:25 Uhr
zu Kapitel 1
Heyho! :D

Ahh, ich verstehe, wieso dieser Text in den Empfehlungen war! Großartig geschrieben! Hin und wieder habe ich ein Komma an der falschen Stelle entdeckt (insbesondere bei Beschreibungen mit mehreren Halbsätzen wie "eine gedrungene, aber doch kraftvolle, Männergestalt" - das zweite Komma gehört da eigentlich nicht hin ^^ ), aber insgesamt war es einfach nur ein Fest der sprachlichen Feinheiten und des kreativen Wahnsinns. Ich mag besonders die ganzen Details, die du angesprochen hast, die aber natürlich hinter einem solchen Jahrhundertereignis zurückstehen mussten ... Metamenschen und der Typ im Trenchcoat eben. Fast schon schade, dass man nicht mehr von ihnen erfährt, aber das gehört natürlich irgendwie in den Stil dazu! :D
Es ist auf jeden Fall eine super gute Geschichte. Hast du noch mehr davon? :D

LG Marvin

Antwort von Jonathan Ghost am 14.07.2019 | 13:54:02 Uhr
Hallo Marvin Grauwolf,

Vielen, vielen Dank für dein so freundliches Review mit all diesen lobenden Worten, bei denen ich fast schon rot werde... Es ist für mich jedes Mal aufs Neue eine riesige Freude, wenn ich sehe, dass ein Text von mir jemanden unterhalten konnte! Toll ist es auch, dass auch du anscheinend durch die Empfehlung des werten Thomas Heinrich auf meine kleine, verrückte Kurzgeschichte aufmerksam geworden bist. :)

Was soll ich jetzt noch über diesen Text sagen? Deine Beschreibung als "kreativer Wahnsinn" ist ziemlich passend, da ich mir bei diesem Text eigentlich massenhaft Freiheiten in Sachen Irrsinn und Absurdität genommen habe. Im Grunde habe ich hier der wahnsinnigen Seite meiner Muse einfach völlig freien Lauf gelassen und fast alles an Seltsamkeiten eingebaut, was mir so beim Schreiben durch den Kopf ging... Ursprünglich war da nur das Bild von einen Mann der im Ring gegen einen Weltraumtintenfisch kämpfte - alles andere wurde noch spontan ergänzt!

Diese Kurzgeschichte steht aber nicht allein, sondern ist eigentlich Teil eines von mir erdachten "Comic-Universums", welches ich nach und nach immer weiter erweitere und bei dem diverse Klischees aus dem Superhelden-Genre aber auch der Science-Fiction parodiert werden. Die Erwähnung vieler interessanter, und zugleich als völlig nebensächlich deklarierter Dinge war durchaus als humoristisches Stilmittel gedacht, auch wenn gewisse Dinge auch einen grösseren Sinn in Hinsicht auf die Verbindung zu anderen Texten haben... Also war die Sache mit der Geburt des ersten Metamenschen, welche eben wirklich hinter solch einen gewaltigen Ereignis zurückstehen musste, nicht nur als Witz gedacht, sondern auch als wichtiges (eigentlich sogar das wichtigste!) Ereignis der Menschheitsgeschichte in diesem Paralelluniversum... Und was den Wanderer (Typ im Trenchcoat) betrifft, handelt es sich bei ihm um eine zentrale Figur in meinem Gesamtwerk - darum wird es noch diverse Texte geben, wo er einmal die Hauptrolle übernimmt!

Bezüglich deiner konstruktiven Kritik zu meiner Rechtschreibung, versichere ich, dass ich in einigen Wochen noch einmal über meine Kurzgeschichte drüber schauen werde... Aber ich kann nicht versichern, dass ich schlussendlich alle Fehler finde.

Was deine Frage zum Schluss betrifft, muss ich zugeben, dass ich bisher keine Geschichte in genau dieser Form verfasst habe und es sich bei ihr um eine Premiere gehandelt hat. Unter meinen anderen Texten hätte ich aber durchaus noch welche, in denen mein seltsamer Humor vorkommt. "Plotbunnyplage" und "Yellowbeetle" wären humorvolle Texte, die weniger abgedreht, aber trotzdem nicht ganz normal sind... :)

Dann wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende!

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

P.S: Irgendwie finde ich deinen Namen cool und feiere ihn so richtig! Keine Ahnung warum, aber ich wollte es einfach gesagt haben!
03.07.2019 | 09:05 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Jonathan Ghost,

ich bin durch die Zusammenfassung der Social Media Empfehlungen im Operatorenblog auf deine Geschichte gestoßen.
Die Art, wie du schreibst, unterscheidet sich von vielen anderen Geschichten, was ich sehr erfrischend fand. Das Genre ‚Humor‘ hast du auf jeden Fall auch getroffen, denn es gab immer wieder Stellen, an denen man schmunzeln musste. Der Kampf selbst war ganz interessant, bekommt seine Wirkung aber hauptsächlich durch deinen Schreibstil und die humorvolle Umgangsweise, was jedoch keinesfalls schlecht ist. Deine Anmerkung am Schluss fand ich besonders witzig: Ein Glück wurde kein echter Weltraumtintenfisch verletzt :D!
Hin und wieder sind mir ein paar kleine Fehler aufgefallen (Grammatik, Rechtschreibung und Kommasetzung). Es waren nicht so viele, dass sie den Lesefluss gestört hätten, aber vielleicht hast du ja irgendwann mal Zeit, um die zu korrigieren ;).

Ein Blick auf dein Profil hat mir verraten, dass du auch viel mit Bezug zur Mythologie schreibst. Das interessiert mich sehr, also wirst du sicherlich auch mal bei einer deiner anderen Geschichten von mir lesen ;).

Liebe Grüße
Caye

Antwort von Jonathan Ghost am 08.07.2019 | 00:33:42 Uhr
Hallo Caye,

Ich bedanke mich für dein so freundliches wie (glücklicherweise!) auch noch etwas kritisches Review und entschuldige mich an dieser Stelle auch noch bei dir, weil mir während der letzten Tage, leider aus diversen Gründen, die Zeit zum Beantworten deiner Rückmeldung auf meine verrückte Kurzgeschichte gefehlt hat.

Zuerst einmal freut es mich, dass mein "Jahrhundertereignis" bei dir gut angekommen ist. Dass ich mit meinem Text anscheinend dem Genre "Humor" gerecht geworden bin und du immer wieder bei manchen Stellen schmunzeln konntest, ist eine wahre Erleichterung! Wäre ja auch nicht gerade gut, wenn eine Geschichte aus der Humor-Kategorie dem Leser kein Schmunzeln oder Lachen entlockt? :)
Was meine in diesem kurzen Werk verwendete Art zu Schreiben betrifft, handelt es sich hier eigentlich um eine Art Premiere. Im Regelfall schreibe ich eher weniger auf diese übertriebene, überladene, abschweifende und ZU exzentrische Art... Da ist es doch schön zu lesen, dass ich mit diesem "Experiment" einen gewissen Erfolg erzielt habe, den du als erfrischend bezeichnest. Ich muss nämlich ehrlich zugeben, dass ich solch einen Text in der Art bisher nur in Form kleiner Notizen verfasst habe - und ganz interessant war es nebenbei auch noch, so etwas Neues einfach zu versuchen und dem inneren Irrsinn einmal schön freien Lauf zu lassen!

Der Kampf selbst, dieses eigentliche Herzstück der Handlung dieses Textes, war im Grunde mitunter das Schwierigste... Ich weiß nicht so genau, doch es bestand da eine gewisse Anstrengung, es vielseitig und zugleich noch lustig zu schildern. Dies soll aber jetzt ja kein stinkendes Selbstlob sein! ;)
Und wie es scheint, kommt die Idee mit dem Schlusssatz anscheinend recht gut bei den Lesern an, wenn ich bedenke, wie du und die beiden vorherigen Reviewschreiber diesen letzten Witz gemocht haben...

Bezüglich der Grammatik, Rechtschreibung und Kommasetzung muss ich dir leider Recht geben, dass sich da bestimmt ein paar freche Fehler eingeschlichen haben... Obwohl ich mir sehr viel Mühe gebe, ganz genau arbeite und meine Texte dutzende Male ganz oder in einzelnen Parts lese, schaffe ich nie einen 100% sauberen, völlig Fehlerfreien, perfekten Text! Da leide ich halt, wie an sich fast alle Schreiberlinge, an einer gewissen "Betriebsblindheit" und beim nochmaligen Lesen in einigen Tagen, werde ich wahrscheinlich nur schwer auf einen Fehler aufmerksam werden können. Dies sind natürlich keine richtigen Entschuldigungen oder gar gewollte Ausreden, aber ich bin ehrlich und meine, dass eine anständige Verbesserung wegen der Betriebsblindheit bei eigenen Texten und dem Umstand, dass ich nur schwer Betaleser-"Beziehungen" führen kann, kaum besser möglich sein wird.
Ich kann also für diesen wie auch zukünftige Texte nur versichern, dass ich mir beim weiteren Schreiben alle Mühe geben werde und auch in Zukunft ein erneutes Auge auf meine Werke werfe! :)
Vielen Dank für deine Kritik.

Was meine mythologischen Texte anbelangt, habe ich durchaus so einige bereits hineingestellt und noch viele andere in Planung! Ich würde mich sehr freuen, erneut von dir bei anderen meiner Texte zu lesen, da insbesondere der Mythologiebereich traurigerweise viel zu wenig Beachtung erhält, obwohl die diversen Mythologien aus aller Welt schlichtweg so faszinierend sind!

Dann wünsche ich dir zum Schluss noch alles Gute und auf Wiedersehen.

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost
01.07.2019 | 08:35 Uhr
zu Kapitel 1
Hey Jonathan Gohst,

bin durch die Empfehlungen auf deine Geschichte gestoßen. Hab mich sehr amüsiert.

Welch legendärer Kampf, wer kann sich nicht daran erinnern. Gut das kein Weltraumtintenfisch zu Schaden gekommen ist, sonst hätte ich den Tierschutz informieren müssen :D

LG ell

Antwort von Jonathan Ghost am 01.07.2019 | 09:32:13 Uhr
Hallo ell,

Schön dass du hier durch die Empfehlungen zu meiner kleinen, verrückten Geschichte gefunden hast! Und es ist auch toll, wenn dich mein Geschreibsel amüsieren konnte. :)

Ja, dieser Kampf war wahrhaft legendär und so unvergesslich, dass selbst wir in diesem Universum von ihm Wissen! Aber selbstverständlich ist das alles Fiktiv und in Wirklichkeit ist kein echter Weltraumtintenfisch zu Schaden gekommen... also ist es wirklich unnötig, da den Tierschutz zu informieren...

Danke für dein liebes Review und hab noch einen schönen Wochenstart!

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost
19.06.2019 | 13:45 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo lieber Jonathan,

nun habe ich endlich Deine neueste, übrigens sehr amüsante Geschichte gelesen und will Dir nun ein nicht nur hochverdientes, sondern auch überfälliges Review hinterlassen, da es ja offenkundig keiner der bisherigen Leser für nötig hielt, dies zu tun!

In dieser Geschichte schlägt Dein Interesse an Tintenfischen wohl erstmals in vollem Umfang durch - aber das ist nicht das einzig interessante. Aufgefallen ist mir auch eine Tendenz zu recht langen Sätzen, was mit der entsprechenden syntaktischen Komplexität einhergeht - was Du übrigens auch recht gut hinbekommen hast. Und dann verstecken sich im Text so ein paar trockene und treffende Bemerkungen, über die ich mich köstlich amüsiert habe - so etwa schon im ersten Satz, wenn der Zar ganz nebenbei als Trottel bezeichnet wird; aber auch über die "testosterongeschwängerte Manneskraft" und den "Obertentakel" habe ich doch lachen müssen. Nicht zu vergessen die Schlußbemerkung am Ende der Geschichte!
Der spektakuläre Kampf selbst hat mich ein wenig an ein Wrestling-Match erinnert, mit dem wichtigen Unterschied, daß hier das Ergebnis nicht vorher abgesprochen wurde...

Jedenfalls eine sehr ausgefallene Geschichte, für die ich gern einen Stern spendiert habe, da zum einen die Idee schon ungewöhnlich und zum anderen ihre Umsetzung ebenfalls gut gelungen ist.

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Jonathan Ghost am 22.06.2019 | 20:47:33 Uhr
Hallo werter Thomas,

Gleich zu Anfang möchte ich mich hier für meine verspätete Antwort auf dein so freundliches Review entschuldigen. Leider ging es mir in den letzten Tagen nicht so großartig, weshalb ich nicht zum schnellen Beantworten kommen konnte... Aber trotzdem möchte ich einfach klarstellen, dass ich mich einmal wieder über dein Review sehr gefreut habe und die verspätete Antwort wirklich nicht davon herrührt, dass mir die Lust zum Beantworten fehlen würde! Das wollte ich nur gesagt haben, da es mir schlichtweg leid tut - und das insbesondere auch, weil du für gewöhnlich immer so schnell mit deinen Reviewantworten bist!

Gut, aber nun zum eigentlichen Text: Es ist schön (wie auch sehr erfreulich!) zu hören, wenn dich mein durchaus verrückter Text mit seiner ziemlich ungewöhnlichen Idee amüsieren konnte und du ihn sogar für gelungen hältst!
Beim Schreiben dieser spontan entstandenen Idee - welche durchaus von anderen SF-Werken inspiriert wurde, wo es irgendwie fast immer beim sportlichen Kampf zwischen Menschen mit Ausserirdischen, auf eine Lebensform mit Tentakeln als Gegner hinausläuft - hatte ich im Grunde nur diesen legendären Kampf als Grundidee, ehe ich mich dran gemacht habe, der verrückten Seite meiner Muse völlig freie Hand beim Ergänzen und Erweitern der Idee zu geben. Irgendwie hatte ich einfach Lust auf etwas extrem Verrücktes und auf dem ersten Blick (und zum Grossteil auch wirklich) nonsenshaften - wobei ich im Hintergrund, neben all dem Irrsinn und der seltsamen Handlung, doch einige Thematiken mit einer leichten Satire auf die Schippe nehmen wollte: So wollte ich durchaus auch meine Abneigung gegenüber zur Belustigung der Massen ausgeübten Sportarten mit Tieren (allen Voran den Stierkampf), ultimativen Männlichkeitswahn, "testosterongeschwängerten" Sportarten wie Wrestling (welches, wie du so gut erkannt hast, eine gewisse Inspiration für den Weltraumtintenfischkampf war) und dem Verhalten einiger Menschen, die historisch bedeutende Ereignisse ignorieren aber beim nächsten Fußballspiel total durchdrehen, in parodistischer Form verarbeiten, indem ich sie nicht einfach nur kritisiere, sondern in einer übertriebenen Geschichte glorifiziert, und mit einigen Kommentaren ergänzt, zur Schau stelle!

Die langen Sätze waren mir als Stilmittel für diesen Text wichtig, da er mit kurzen Sätzen nicht wirklich dieses Übertriebene, Überladene und Exzentrische bekommen hätte... Da freut es mich zu hören, dass du, als ein Meister der langen Sätze, meinst, mir wären diese Konstrukte recht gut gelungen. Da hat sich also das zwanzigmalige Durchlesen so mancher Sätze doch gelohnt!

Bei den ganzen Bemerkungen und Kommentaren wie auch dem Abschweifen, habe ich mich zum Teil an den Stil von Autoren wie Terry Pratchett, Douglas Adams und Jonas Jonasson orientiert - wobei ich natürlich nie behaupten würde, ich hätte nur annähernd etwas vergleichbar großartiges mit dieser Kurzgeschichte zustande gebracht!

Zum Schluss bedanke ich mich noch für den Stern wie auch den Favoriteneintrag und wünsche dir einen angenehmen Sonntag!

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost